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Tourismusbranche in Ostfriesland und Papenburg unter Druck: Hohe Kosten als größte Herausforderung
Tourismuswirtschaft schwächelt: Steigende Kosten bleiben größte Herausforderung für die Betriebe
Die Tourismusbranche im Bezirk der Industrie- und Handelskammer (IHK) für Ostfriesland und Papenburg steht vor schwierigen Zeiten. Nach den Ergebnissen der aktuellen Saisonumfrage der IHK, die zweimal jährlich durchgeführt wird, hat sich die Stimmung in der Branche erneut eingetrübt. Der Klimaindex sank von 94 Punkten im Vorjahr und 101 Punkten im Herbst auf nunmehr 82 Punkte.
IHK-Hauptgeschäftsführer Max-Martin Deinhard betont, dass die gesamtwirtschaftliche Situation auch die Tourismusbranche nicht unberührt lässt: „Hohe Kosten und die unsichere Wirtschaftslage führen bei Betrieben wie Privathaushalten dazu, bei Investitionen und Konsumausgaben zurückhaltend zu agieren.“
Kosten als größtes Risiko
Als größtes Risiko für die wirtschaftliche Entwicklung sehen die Unternehmen mit 76,7 Prozent die steigenden Energie‑, Lebensmittel- und Rohstoffpreise. Arbeitskosten folgen dicht dahinter mit 75,4 Prozent. Dies führt dazu, dass 45 Prozent der Betriebe angeben, Übernachtungs- und Verzehrpreise erhöhen zu müssen.
Neben den Kosten stellen die wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen (68,6 Prozent) und der Personalmangel (62 Prozent) weitere bedeutende Geschäftsrisiken dar. Derzeit hat jeder zweite Betrieb offene Stellen, die langfristig nicht besetzt werden können, während fast ein Drittel der Befragten keinen Personalbedarf hat.
Hohe Kosten und Personalmangel belasten Betriebe
Kerstin van der Toorn, IHK-Abteilungsleiterin, erläutert: „Gerade die hohen Kosten und die wirtschaftlichen Unsicherheiten wirken sich negativ auf die Tourismuswirtschaft aus. Hinzu kommt fehlendes Personal und steigende bürokratische Anforderungen, für die eigentlich gar keine Zeit ist.“
Geschäftslage und Aussichten
Die derzeitige Geschäftslage wird von 18,5 Prozent des Gastgewerbes als gut, von 55,1 Prozent als befriedigend und von 26,4 Prozent als schlecht beschrieben. Damit hat sich die gefühlte Geschäftslage im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. Mehr als 60 Prozent der Betriebe gaben an, dass der Umsatz mit allen Gästegruppen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen sei, während nur 19 Prozent einen Anstieg verzeichneten.
Auch die Erwartungen für die kommende Saison sind gedämpft. Lediglich 11 Prozent der Befragten erwarten eine bessere, 52 Prozent eine gleichbleibende und 37 Prozent eine schlechtere Saison als im Vorjahr.
Umfrageergebnisse
An der Umfrage beteiligten sich rund 70 Betriebe aus Hotellerie, Gastronomie und Campingwirtschaft. Der Befragungszeitraum erstreckte sich vom 10. April bis zum 10. Mai 2024.
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Traditionsgeschäft “Hajo Otten” in Leer: Seit 1933 ein Paradies für Radfahrer
Das Zweiradfachgeschäft “Hajo Otten” in Leer blickt auf eine lange Geschichte zurück. Gegründet im Jahr 1933, hat sich das Geschäft über die Jahrzehnte hinweg zu einer festen Größe in der Region entwickelt. 1989 übernahm Rolf Dreier das gut eingeführte Geschäft und führte es erfolgreich weiter. Im Jahr 2000 konnte er die Verkaufsfläche durch die Hinzunahme benachbarter Räumlichkeiten auf über 500 Quadratmeter erweitern. Seit dem 1. Februar 2007 steht Nils Dreier an der Spitze des Traditionsunternehmens und führt die Geschäfte seines Vaters fort.
Vielfalt und Service im Mittelpunkt
Bei “Hajo Otten” finden Fahrradliebhaber alles, was das Herz begehrt. Das Sortiment umfasst City‑, Touren- und Sporträder in zahlreichen Ausführungen und mit unterschiedlichen Ausstattungen. Darüber hinaus bietet das Geschäft die Möglichkeit, Fahrräder individuell zusammenzustellen. Auch Kinderräder, Lauflernräder sowie Spezialitäten wie Einräder, Kindertransportanhänger und Fahrradanhänger sind in großer Auswahl erhältlich. Zudem führt “Hajo Otten” jegliches Zubehör rund ums Fahrrad.
Fachmännische Werkstatt für alle Bedürfnisse
Die Werkstatt von “Hajo Otten” genießt einen hervorragenden Ruf. Hier werden Reparaturen, Inspektionen sowie Um- und Anbauten schnell und fachmännisch durchgeführt. In den meisten Fällen können Kunden ihr instandgesetztes Fahrrad noch am selben Tag abholen. Sowohl in der Werkstatt als auch im Verkauf steht die individuelle Beratung und der persönliche Kontakt im Vordergrund.
Für jedes verkaufte Fahrrad wird ein Fahrradpass erstellt. Sollte ein Rad einmal abhandenkommen, können auf Knopfdruck alle relevanten Daten für Polizei und Versicherung bereitgestellt werden. Dieser Service ist ein besonderes Merkmal des Fachbetriebs in der Heisfelder Straße 33.
Exzellenter Kundenservice
“Hajo Otten” bietet seinen Kunden zahlreiche Vorteile:
- Geprüfte Werkstatt- und Service-Qualität: Vertrauen Sie auf die langjährige Erfahrung und das Know-how des Teams.
- Fachkompetente Beratung vor Ort: Lassen Sie sich von den Experten umfassend und individuell beraten.
- Probefahrt für einen Kauf ohne Risiko: Testen Sie Ihr Wunschfahrrad, bevor Sie sich endgültig entscheiden.
- Hol- und Bringservice für Ihre Räder: Nutzen Sie den bequemen Service, um Ihr Fahrrad zur Werkstatt zu bringen und wieder abzuholen.
Mit diesen umfassenden Dienstleistungen und der persönlichen Betreuung hat sich “Hajo Otten” als führendes Zweiradfachgeschäft in Leer etabliert und wird auch in Zukunft eine beliebte Anlaufstelle für Radfahrer aller Art bleiben.
Hajo Otten, Zweiräder e.K.
Inhaber: Nils Dreier
Adresse:
Heisfelder Str. 33 — 35
26789 Leer
Telefon: +49 (0)491 — 2430
E‑Mail: hajo.otten@ewetel.net
Lokal
Gallimarkt 2026 in Leer: Besucherrekord und positive Bilanz
Gallimarkt 2026 in Leer: Besucherstärkster Gallimarkt seit vielen Jahren
Positive Bilanz zum Gallimarkt-Finale: Mehr Familien, hohe Besucherzahlen und wenige Zwischenfälle. Polizei, DRK und Stadt ziehen ein positives Fazit zum fünftägigen Volksfest in Leer.
Leer – Der 518. Gallimarkt in Leer geht an diesem Sonntag in seine letzten Stunden. Bis 23 Uhr läuft das traditionelle Volksfest in der ostfriesischen Ledastadt. Bereits am Nachmittag haben die Verantwortlichen der beteiligten Organisationen bei der täglichen Lagebesprechung im Rathaus ein vorläufiges und überaus positives Abschlussresümee gezogen. Ihr Fazit: Der Gallimarkt 2026 war ein herausragender Markt und zählt zu den besucherstärksten Veranstaltungen der vergangenen Jahre.
Gallimarkt 2026 lockt wieder mehr Familien nach Leer
Marktmeister Michael Meyer und Schausteller-Chef Timo von Halle sprachen übereinstimmend von einem „herausragenden Markt“. Besonders erfreulich sei, dass es gelungen sei, wieder deutlich mehr Familien auf den Gallimarkt zu locken als in den Vorjahren.
Meyer und von Halle gingen davon aus, dass die Besucherzahl des Vorjahres von 550.000 im Laufe des Sonntags übertroffen werde. Damit wäre der aktuelle Gallimarkt der besucherstärkste seit vielen Jahren – und das, obwohl es zeitweise Regenwetter gab.
Besonders stark waren nach Einschätzung der Verantwortlichen der Auftakt am Mittwoch, der Donnerstag und der Sonnabend. Lediglich am Freitag fiel die Resonanz wetterbedingt etwas schwächer aus.
Bürgermeister lobt friedlichen Verlauf des Gallimarktes
Bürgermeister Claus-Peter Horst freute sich über die überaus gelungene „Fünfte Jahreszeit“ in Leer. Erneut habe das traditionsreiche Volksfest zahlreiche Menschen in die Stadt an der Leda gelockt.
Besonders wichtig sei, dass der Gallimarkt an allen fünf Tagen friedlich verlaufen sei und es keine nennenswerten Zwischenfälle gegeben habe. Horst sprach allen engagierten Kräften seinen Dank aus. Ein besonderes Lob richtete er an die Sicherheitskräfte, die maßgeblich dazu beigetragen hätten, diesen außergewöhnlichen Gallimarkt zu ermöglichen.
Polizei registriert 23 Straftaten in fünf Tagen
Auch die Polizei zog eine positive Bilanz. Nach ihren Angaben blieb die Zahl der registrierten Straftaten mit insgesamt 23 überschaubar. Darunter waren zwölf Körperverletzungen und vier Beleidigungen.
Das entspricht weniger als fünf Straftaten pro Tag. Angesichts der hohen Besucherzahlen sei dies ein „verschwindend geringer Wert“.
Die Zahlen unterstreichen aus Sicht der Verantwortlichen den insgesamt friedlichen Verlauf des fünftägigen Volksfestes. Trotz des großen Besucherandrangs kam es demnach zu keinen nennenswerten Zwischenfällen.
DRK behandelt 112 Besucher auf dem Gallimarkt
Das Deutsche Rote Kreuz (DRK) berichtete von insgesamt 112 Besuchern, die während des Gallimarktes medizinisch behandelt werden mussten. Damit lag die Zahl der Behandlungen unter dem Wert des Vorjahres.
Ein größerer Teil der Einsätze war nach Angaben des DRK auf übermäßigen Alkoholkonsum zurückzuführen. Darüber hinaus mussten unter anderem einige kleinere chirurgische Verletzungen versorgt werden, beispielsweise nach Stürzen.
Die Zahl der Personen, die zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden mussten, lag im einstelligen Bereich. Auch dieser Wert war im Vergleich zu anderen Veranstaltungen und angesichts des großen Besucheraufkommens vergleichsweise niedrig.
350 Verwarnungen wegen Falschparkens – 25 Fahrzeuge abgeschleppt
Neben der Sicherheit auf dem Veranstaltungsgelände beschäftigte auch die Verkehrssituation rund um den Gallimarkt die Verantwortlichen.
Insgesamt wurden 350 Verwarnungen wegen Falschparkens ausgesprochen. Darüber hinaus mussten 25 Fahrzeuge abgeschleppt werden. Die Zahl der abgeschleppten Fahrzeuge lag damit deutlich unter den Werten der Vorjahre.
Weniger Wildpinkler als im Vorjahr
Noch nicht abschließend bekannt war die genaue Zahl der Personen, die während des Gallimarktes unerlaubt urinierten. Nach Einschätzung der Verantwortlichen waren es jedoch weniger als im Vorjahr. Damals waren rund 70 entsprechende Fälle bekannt geworden.
Verstöße wurden mit einer Anzeige und der Einleitung eines Bußgeldverfahrens geahndet.
Positive Gesamtbilanz zum Gallimarkt-Finale
Der Gallimarkt 2026 überzeugte nach dem vorläufigen Abschlussresümee durch hohe Besucherzahlen, mehr Familien auf dem Festgelände und einen insgesamt friedlichen Verlauf. Die starken Besuchertage am Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend trugen maßgeblich zur positiven Einschätzung bei. Auch die vergleichsweise niedrigen Zahlen bei Straftaten, medizinischen Behandlungen und abgeschleppten Fahrzeugen flossen in die Bilanz ein.
Auch die breiteren Hauptgänge machten sich nach Einschätzung von Marktmeister Michael Meyer bemerkbar. Sie boten mehr Bewegungsfläche und trugen dazu bei, Staus selbst am besucherstarken Sonnabend erheblich zu verringern.
Mit dem Abschluss am Sonntag um 23 Uhr endet für Leer eine intensive fünftägige Gallimarkt-Woche. Die Verantwortlichen zeigten sich bereits am Nachmittag zufrieden mit dem Verlauf des traditionsreichen Volksfestes und rechneten damit, dass die Besucherzahl des Vorjahres von 550.000 übertroffen wird.

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Gallimarkt Leer 2026: Begeisterter Applaus und Hupkonzert nach spektakulärem Feuerwerk
Ein beeindruckendes Farbenmeer am Nachthimmel über Leer: Das Gallimarkt-Feuerwerk erleuchtete den Himmel über dem Museumshafen mit kraftvollen Leuchteffekten und spektakulären Feuerwerksbildern. Foto: Nael Fotografie & Fotostudio
Gallimarkt Leer 2026: Begeisterter Applaus und Hupkonzert nach spektakulärem Feuerwerk
Leer – Ein farbenprächtiger Himmel, beeindruckende Fächereffekte und ein Finale mit einer rasanten Folge von Feuerwerksschüssen: Das große Gallimarkt-Feuerwerk am Freitagabend begeisterte zahlreiche Besucher in Leer. Als die letzten Effekte am Himmel verglühten, gab es kräftigen Applaus. Für einen besonderen Abschluss sorgten anschließend die Boote im Museumshafen, deren Besatzungen mit einem regelrechten Hupkonzert auf das Spektakel reagierten.
Pyrotechnik der Extraklasse am Himmel über Leer
Pünktlich um 22 Uhr richteten sich die Blicke der Besucher auf den Himmel. Rund 15 Minuten lang präsentierte das Team von Semmer Feuerwerk aus Langwedel bei Verden an der Aller eine abwechslungsreiche Show mit zahlreichen Farben, Formen und aufeinander abgestimmten Effekten.
Besonders eindrucksvoll waren die breit aufgefächerten Bilder, die sich über den Nachthimmel verteilten. Immer wieder folgten auf große Leuchteffekte schnelle Salven, die das Feuerwerk dynamisch erscheinen ließen. Das Finale setzte schließlich noch einmal einen besonderen Akzent und sorgte für einen entsprechend lauten und farbenprächtigen Abschluss.
Der Applaus unmittelbar nach den letzten Schüssen zeigte, wie gut die Darbietung beim Publikum ankam. Kurz darauf meldeten sich auch die Boote im Hafen zu Wort: Mit ihren Schiffshupen verabschiedeten sie das Feuerwerk auf ihre ganz eigene Weise.

Hochwertige Zylinderbomben aus Italien und Portugal
Bereits vor dem Feuerwerk hatte Geschäftsführer Semmer einen Einblick in die eingesetzte Pyrotechnik gegeben. Zu den besonderen Höhepunkten gehörten hochwertige Zylinderbomben aus Italien und Portugal. Diese zählen zu den aufwendigeren Feuerwerkskörpern und ermöglichen besonders vielseitige Effekte.
Bei sogenannten Mehrschlagbomben können innerhalb eines einzigen Feuerwerkskörpers mehrere unterschiedliche Effekte nacheinander sichtbar werden. Je nach Ausführung sind bis zu sechs Effektfolgen möglich. Dadurch entstehen am Himmel abwechslungsreiche Bilder, bei denen sich Farben und Formen innerhalb kurzer Zeit verändern.
Auch die Menge der eingesetzten Pyrotechnik war beachtlich. Knapp 20 Feuerwerksbatterien sowie weitere Feuerwerkskörper, darunter römische Lichter und große Abschusskörper, kamen zum Einsatz. Insgesamt rechnete Semmer mit mehreren Tausend Schüssen. Eine der verwendeten Batterien kann nach seinen Angaben rund 300 Schüsse innerhalb von sieben Sekunden abgeben.
Für das Finale wurden mehrere Abschusspositionen miteinander kombiniert. Dadurch konnten die Effekte in unterschiedlichen Richtungen und breiten Fächerformen am Himmel erscheinen.

Semmer Feuerwerk gestaltet das Spektakel seit 2018
Verantwortlich für das Feuerwerk war erneut Semmer Feuerwerk aus Langwedel bei Verden an der Aller. Das Unternehmen gestaltet das Gallimarkt-Feuerwerk bereits seit 2018 und war damit zum achten Mal für die pyrotechnische Inszenierung in Leer im Einsatz.
Die Vorbereitungen hatten am Freitag bereits am Vormittag begonnen. Geschäftsführer Semmer war nach eigenen Angaben gegen 10 Uhr vor Ort, weitere Mitarbeiter kamen später mit Material und Anhänger hinzu. Das Team wollte den Aufbau möglichst vor dem einsetzenden Regen abschließen. Dieses Ziel wurde erreicht.
Gezündet wurden die Feuerwerkskörper über ein elektrisches System. Dabei werden die einzelnen Effekte über Empfänger und einen Sender ausgelöst. Da die tatsächlichen Abläufe und Verzögerungen einzelner Effekte leicht variieren können, wird die Dauer eines solchen Feuerwerks grundsätzlich nur ungefähr angegeben.
Die Schausteller finanzieren das Gallimarkt-Feuerwerk gemeinsam
Eine wichtige Frage ist auch, wer ein solches Feuerwerk finanziert. Beim Gallimarkt wird das Spektakel von den Schaustellern getragen. Die Kosten werden über eine Umlage finanziert, die im Zusammenhang mit den Standgebühren von den teilnehmenden Schaustellern mitgetragen wird.
Damit ist das Feuerwerk eine Gemeinschaftsleistung der Schausteller, die den Gallimarkt mit ihren Fahrgeschäften, Buden und gastronomischen Angeboten gestalten. Das Spektakel ist nicht nur ein Höhepunkt für die Besucher, sondern auch ein fester Bestandteil des Volksfestes.
Der gemeinsame finanzielle Beitrag ermöglicht es, den Besuchern ein aufwendiges Feuerwerk mit hochwertigen Effekten und einem großen Finale zu präsentieren.
Applaus und Schiffshupen als Abschluss
Nach rund einer Viertelstunde war das Feuerwerk beendet. Doch der Schlussakkord kam nicht allein vom Himmel: Der kräftige Applaus der Besucher und das anschließende Hupkonzert der Boote im Hafen verliehen dem Abend einen besonderen Abschluss.
So wurde das Gallimarkt-Feuerwerk am Freitagabend zu einem eindrucksvollen Gemeinschaftserlebnis – getragen von der Arbeit der Pyrotechniker, dem Engagement der Schausteller und der Begeisterung des Publikums.
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Mehr Sicherheit für Radfahrer in Ostfriesland: 1.500 reflektierende Helmmützen werden kostenlos verteilt
(v.l.n.r.): Die Vorsitzenden der ostfriesischen Verkehrswachten Hajo Reershemius (Norden), Karl-Heinz Krämer (Aurich), Hans-Günter Jelting (Leer), Sascha Nowak (Wittmund) und Berthold Tuitjer (Emden) appellieren mit Signe Foetzki (Pressesprecherin der Brandkasse) an alle Radfahrer „Reflektierende Fahrradhelme retten Leben!“
Mehr Sicherheit für Radfahrer in Ostfriesland: 1.500 reflektierende Helmmützen werden verteilt
Ostfriesische Verkehrswachten und Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse starten gemeinsames Präventionsprojekt – kostenlose Fahrradhelmabdeckungen sollen in der dunklen Jahreszeit für bessere Sichtbarkeit sorgen.
Mit Beginn der dunklen Jahreszeit steigt die Bedeutung einer guten Sichtbarkeit im Straßenverkehr. Um Radfahrer besser zu schützen, starten die ostfriesischen Verkehrswachten gemeinsam mit der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse ein neues Präventionsprojekt. Insgesamt 1.500 reflektierende Fahrradhelmabdeckungen, sogenannte „Helmmützen“, im Wert von rund 3.200 Euro werden kostenlos in ganz Ostfriesland verteilt.
Die auffälligen Abdeckungen bestehen aus leuchtendem und reflektierendem Material. Sie sollen dazu beitragen, dass Fahrradfahrer bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen von anderen Verkehrsteilnehmern früher wahrgenommen werden.
1.500 reflektierende Helmmützen für mehr Sicherheit
Immer wieder kommt es zu Fahrradunfällen, bei denen die Betroffenen Kopfverletzungen oder noch schwerere Verletzungen erleiden. Bei Verkehrsunfällen gehören Kopfverletzungen zu den besonders gravierenden Folgen. Deshalb sprechen sich die Verkehrswachten und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse ausdrücklich dafür aus, beim Fahrradfahren einen Schutzhelm zu tragen.
Mit den reflektierenden Helmabdeckungen soll nun ein weiterer Beitrag zur Verkehrssicherheit geleistet werden.
„Hiermit starten wir ein neues Projekt“, erklärt Sascha Nowak, Gebietsbeauftragter der ostfriesischen Verkehrswachten. Gerade mit Blick auf die dunkle Jahreszeit werde man nicht müde, alle Verkehrsteilnehmenden auf das Prinzip „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ hinzuweisen.
Die zunächst 1.500 beschafften Helmmützen haben einen Gesamtwert von rund 3.200 Euro. Die Verkehrswachten wollen sie bei praxisnahen Aktionen, beispielsweise bei Fahrrad- und Pedelec-Trainings, kostenlos zur Verfügung stellen.
Ermöglicht wird die Verteilung in ganz Ostfriesland durch die finanzielle Unterstützung der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse.
Schutzhelme können schwere Kopfverletzungen reduzieren
Signe Foetzki, Pressesprecherin der Brandkasse, unterstreicht die Bedeutung eines geeigneten Schutzhelms. Ihr Appell richtet sich sowohl an Fahrradfahrer als auch an Fahrer von E‑Scootern.
Ein Helm könne einen Unfall zwar nicht verhindern, das Risiko schwerer Kopfverletzungen jedoch deutlich reduzieren. Beim Aufprall wirke er wie ein Airbag und könne bis zu zwei Drittel der Schlagenergie absorbieren.
Auch die Gestaltung der Helmabdeckungen spielte bei der Entscheidung für das Projekt eine wichtige Rolle. Das Angebot soll Menschen unterschiedlichen Alters erreichen. Dank eines flexiblen Gummizugs lassen sich die Abdeckungen an verschiedene Helmgrößen anpassen.
Damit sollen möglichst viele Fahrradfahrer von der zusätzlichen Sichtbarkeit profitieren können.
Verkehrswacht will Menschen aus der „nächtlichen Unsichtbarkeit“ holen
Hajo Reershemius, Vorsitzender der Norder Verkehrswacht, sieht das neue Projekt als konsequente Ergänzung der klassischen Präventionsarbeit.
Gefahren frühzeitig zu erkennen, Verkehrsteilnehmende zu sensibilisieren und mit einfachen, wirkungsvollen Maßnahmen für mehr Sicherheit zu sorgen – das seien zentrale Aufgaben der Verkehrswachten.
Zwar gibt es für Radfahrer in Deutschland keine allgemeine gesetzliche Helmtragepflicht und keine allgemeine Bekleidungsvorschrift, die reflektierende Kleidung vorschreibt. Dennoch wollen die Initiatoren dafür werben, die eigene Sicherheit durch sichtbare Kleidung und reflektierende Ausrüstung zu erhöhen.
Insbesondere bei Dunkelheit können Radfahrer für Autofahrer und andere Verkehrsteilnehmer schwer erkennbar sein. Die reflektierenden Helmmützen sollen helfen, diese „nächtliche Unsichtbarkeit“ zu verringern.
Brandkasse unterstützt die Aktion: „Nu süchst Du mi!“
Die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse sagte ihre Unterstützung zu, nachdem die Verkehrswachten ihre Idee vorgestellt hatten.
Signe Foetzki macht zugleich deutlich, dass die 1.500 Helmabdeckungen den tatsächlichen Bedarf nicht vollständig decken können. Dennoch solle die Aktion ein positives Zeichen setzen und möglichst viele Menschen für das Thema sensibilisieren.
Die Botschaft der Brandkasse lautet: „Sicherheit durch Sichtbarkeit!“ Mit einem Augenzwinkern wird sie auf Plattdeutsch ergänzt: „Nu süchst Du mi!“
Der humorvolle Spruch bringt den Kern der Aktion auf den Punkt: Wer im Straßenverkehr rechtzeitig gesehen wird, kann dazu beitragen, gefährliche Situationen zu vermeiden.
Verkehrswachten appellieren an alle Verkehrsteilnehmer
Sascha Nowak richtet seinen Appell an sämtliche Verkehrsteilnehmenden. Gerade in der dunklen Jahreszeit könne leuchtende und optimal reflektierende Kleidung einen wichtigen Beitrag zur eigenen Sicherheit leisten.
Zwar sei der Trend zu mehr Sichtbarkeit zunehmend erkennbar, vielerorts seien jedoch weiterhin Menschen ohne leuchtende oder reflektierende Gegenstände im Straßenverkehr unterwegs.
Die Empfehlung der Verkehrswachten lautet deshalb: Möglichst einen gut sichtbaren Helm tragen, auf helle und reflektierende Kleidung achten und damit auch für andere Verkehrsteilnehmer ein Vorbild sein.
Die kostenlose Verteilung der Helmmützen bei Fahrrad- und Pedelec-Trainings soll diese Botschaft in ganz Ostfriesland unterstützen.
Ansprechpartner der Verkehrswachten in Ostfriesland
Interessierte können sich an die jeweiligen Ansprechpartner vor Ort wenden:
-
Aurich: info@verkehrswacht-aurich.de
-
Wittmund: info@verkehrswacht.wittmund.de
-
Norden: verkehrswacht-norden@ewe.net
Mit 1.500 kostenlosen, reflektierenden Fahrradhelmabdeckungen setzen die ostfriesischen Verkehrswachten und die Ostfriesische Landschaftliche Brandkasse ein Zeichen für mehr Sicherheit auf den Straßen. Gerade in der dunklen Jahreszeit gilt: Gute Sichtbarkeit und ein Schutzhelm können helfen, Unfallfolgen zu verringern.
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