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Ulf Thiele erneut als Vize der CDU-Landtagsfraktion gewählt
Nach der Wahl in der CDU-Landtagsfraktion: (von links) die Parlamentarische Geschäftsführerin Carina Hermann, Wahlleiter Karl-Ludwig von Dannwitz, Fraktionsvorsitzender Sebastian Lechner, ststellvertretende Fraktionsvorsitzende Ulf Thiele. Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele
Ulf Thiele als Vize in CDU-Landtagsfraktion bestätigt
Hannover. Die hiesige Landtagsabgeordnete Ulf Thiele wurde erneut mit großer Mehrheit zum stellvertretenden Vorsitzenden der CDU-Fraktion im Niedersächsischen Landtag gewählt. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden Sebastian Lechner und der weiteren stellvertretenden Vorsitzenden Veronika Bode sowie der Parlamentarischen Geschäftsführerin Carina Hermann ist Thiele aus Stallbrüggerfeld im Fraktionsvorstand mit großer Mehrheit (84,8 Prozent) bestätigt worden. Die vier Abgeordneten bilden damit weiterhin den geschäftsführenden Vorstand der CDU-Landtagsfraktion. Seit 2017 gehört er dem Vorstand der CDU-Fraktion als stellvertretender Vorsitzender und Sprecher für Haushalt und Finanzen an. Auch in der Sprecherfunktion wurde er von der Fraktion mit breiter Mehrheit bestätigt. In den Gremien der CDU-Landtagsfraktion und des Landtages ist er auch Vertreter für die vielfältigen Interessen der Küstenregion.
„Dieses wunderbare Bundesland und damit auch Ostfriesland haben eine bessere Landesregierung verdient. Jeden Tag wird uns vor Augen geführt, dass die derzeitige politische Führung amtsmüde ist. Wir stehen bereit, um Verantwortung für die Menschen und die Wirtschaft in Niedersachsen zu übernehmen“, sagte Thiele. Bei vielen Entscheidungen werden nach seinen Worten der ländliche Raum und die Küstenregion nicht oder nur unzureichend berücksichtigt. Das müsse sich dringend ändern. Thiele kündigte an, auch für den Haushalt 2025 konkrete Lösungen zu präsentieren, um den politischen Stillstand zu beenden. „Rot-Grün hat den Menschen vor der Wahl sehr viel versprochen, bleibt jetzt aber leider die Lösungen vieler Herausforderungen schuldig“, so Thiele. Zudem verwies er auf die verheerende Bilanz nach zwei Jahren rot-grüner Regierung in Hannover. „Diese Landesregierung befindet sich im politischen Wachkoma und lässt die Chancen einfach vorbeiziehen“ sagte er. Besonders kritisierte Thiele die zahlreichen gebrochenen Versprechen, darunter die versprochenen kostenlosen Tablets für Schüler, den mangelnden Bau bezahlbaren Wohnraums und das Chaos um die Einführung der Bezahlkarte für Geflüchtete. Auch bei dem Thema Krankenhauslandschaft bleibe die Landesregierung die Wahrung der niedersächsischen Interessen gegenüber dem Bund schuldig.
Neu im Vorstand sind Verena Kämmerling, im Amt der umweltpolitischen Sprecherin und Eike Holsten, im Amt des sozialpolitischen Sprechers.
Lokal
Vortrag in Moormerland thematisiert die Resilienzförderung bei Kindern
„So stark wie Pippi Langstrumpf“: Vortrag zur Resilienzförderung in Moormerland
Moormerland – Was macht Kinder eigentlich stark und wie entwickeln sie die nötige Widerstandskraft, um schwierige Lebenssituationen gesund zu meistern? Diesen Fragen widmet sich die ElternWerkstatt im Treffpunkt Anleger am 4. März 2026 um 19:30 Uhr. Unter dem Titel „So stark wie Pippi Langstrumpf – Resilienzförderung bei Kindern“ laden Anke Dettmer und Hanna Tuinmann zu einem informativen Vortragsabend in den Eschenweg 8 ein.
Die kindliche Widerstandskraft verstehen
Pippi Langstrumpf gilt als das Paradebeispiel eines resilienten Kindes. Doch Resilienz ist keine bloße Charakterfrage, sondern eine Fähigkeit, die gefördert werden kann. Die Referentinnen des Abends, die Diplom-Sozialarbeiterinnen Bärbel Auen und Elke Gassner, erläutern den Teilnehmenden, was genau sich hinter dem Begriff der kindlichen Resilienz verbirgt und welche Faktoren dazu beitragen, dass Kinder gestärkt durch das Leben gehen.
Praktische Impulse für den Erziehungsalltag
Neben der theoretischen Einordnung steht die praktische Umsetzung im Vordergrund. Der Vortrag gibt konkrete Antworten darauf, welches Verhalten von Eltern und Bezugspersonen die psychische Widerstandsfähigkeit von Kindern nachhaltig unterstützt. Ziel ist es, den Eltern Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen sie ihre Kinder aktiv dabei begleiten können, gesund und selbstbewusst heranzuwachsen.
Anmeldung und Informationen: Interessierte werden gebeten, sich bis zum 1. März telefonisch unter der Nummer 04954 937 262 für die Veranstaltung anzumelden.
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Großzügige Spende für das Diabetes-Camp der Kinderklinik Leer
Ulli Stöhr (Rotary Club), Ralf Huneke (Rotary Club), Susanne Welp (Diabetesberaterin), Thorsten Heyroth-Huneke (Rotary Club), Kiara Janssen (Diabetesberaterin), Enne Bussmann (Pflegefachkraft Station B4 und Mitglied im Lions Club), Mareike Müller (Diabetologin und Oberärztin Pädiatrie), Mareike Stöhr (Lions Club), Frauke Seitz-Klüß (Lions Club), Dr. med. Michael Gleißner (Chefarzt Pädiatrie) und Jan Wolff (Förderverein Kinderklinik).
Gemeinsam für kleine Helden: 15.000 Euro für das Diabetes-Camp in Leer
Leer/Ostfriesland – Eine beachtliche Summe für ein wichtiges Projekt: Der Lions Club Leer Evenburg und der Rotary Club Leer haben dem Förderverein der Kinderklinik eine Spende in Höhe von 15.000 Euro überreicht. Dieser Betrag bildet den finanziellen Grundstock für die Neuauflage des Diabetes-Camps für Kinder und Jugendliche.
Erfolg durch Tanz und Gemeinschaft
Die Spendensumme ist das Ergebnis der Benefizveranstaltung „Together Again – Das Leben tanzen“, die im September 2025 im Leeraner Miniaturland stattfand. Bereits zum zweiten Mal wurden die Eintrittsgelder dieses Events für einen wohltätigen Zweck gesammelt. Dass die Wahl erneut auf das Diabetes-Camp fiel, hat gute Gründe: Die Premiere im Jahr 2024 auf der Insel Borkum war ein voller Erfolg.
Mehr als nur medizinische Betreuung
Ein Leben mit Diabetes stellt Kinder und Jugendliche vor tägliche Herausforderungen. Das Camp bietet einen geschützten Raum, in dem nicht die Krankheit, sondern das Miteinander im Vordergrund steht.
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Gemeinschaft: Austausch mit Gleichaltrigen, die ähnliche Erfahrungen teilen.
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Selbstvertrauen: Stärkung der Eigenständigkeit im Umgang mit der Diagnose.
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Lebensfreude: Sport, Spiel und Spaß in der Gruppe.
Aufgrund der durchweg positiven Rückmeldungen der Teilnehmenden und Eltern ist die Fortsetzung des Projekts nun gesichert. Bei der offiziellen Übergabe sprachen die Vertreter der Clubs sowie das medizinische Team der Kinderklinik allen Gästen der Tanzveranstaltung einen herzlichen Dank aus. Ohne die breite Unterstützung aus der Bevölkerung wäre eine solche Förderung nicht möglich.
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Osterfeuer 2026: Anmeldung und wichtige Hinweise zum Naturschutz
Osterfeuer 2026: Anmeldung und wichtige Hinweise
Für das Abbrennen von Osterfeuern im Stadtgebiet Leer sowie im restlichen Landkreis gelten spezifische Fristen und Naturschutzregeln.
Fristen und Anmeldung (Stadt Leer)
Osterfeuer innerhalb des Stadtgebiets Leer müssen zwingend angemeldet werden. Verspätete Meldungen können nicht berücksichtigt werden.
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Anmeldefrist: Bis zum 23. März 2026.
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Online-Anmeldung: Über die Homepage der Stadt unter www.leer.de/Osterfeuer.
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Telefonische Anmeldung: Unter der Rufnummer 0491/9782–128.
Wichtige Sicherheits- und Umwelthinweise (Landkreis Leer)
Das Umweltamt des Landkreises Leer betont die Verantwortung gegenüber der Tierwelt und der Gesundheit der Mitmenschen.
1. Tierschutz: Umschichten ist Pflicht Aufgeschichtete Holzhaufen dienen Tieren wie Igeln, Hasen, Mäusen und Vögeln oft als Unterschlupf.
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Haufen idealerweise erst kurz vor dem Entzünden aufschichten.
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Bereits liegendes Material muss unmittelbar vor dem Anzünden vollständig und vorsichtig umgeschichtet werden, um Tieren die Flucht zu ermöglichen.
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Wichtig: Falls bereits Tiere im Haufen brüten, ist das Abbrennen gesetzlich untersagt.
2. Material und Brandschutz
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Erlaubte Materialien: Ausschließlich naturbelassene pflanzliche Stoffe (Sträucher, Reisig, Äste, Stroh, Heu).
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Verbotene Stoffe: Brandbeschleuniger wie Benzin oder Öl dürfen nicht verwendet werden.
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Abstände: Es ist auf ausreichenden Sicherheitsabstand zu Gebäuden, Bäumen und Sträuchern zu achten.
3. Rücksichtnahme Bei der Wahl des Brennplatzes ist auf die Nachbarschaft zu achten, um gesundheitliche Belastungen durch Rauchentwicklung zu minimieren.
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