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Ulf Thiele: Kultusministerin darf Samtgemeinde Hesel mit Schulmensa nicht hängen lassen
Foto: Von links: Thomas Bohlen CDU-Ratsmitglied Gemeinde Holtland, CDU-Generalsekretär Dr. Marco Mohrmann, Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann, CDU-Landtagsabgeordneter Ulf Thiele, CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzende und Kreisvorsitzende Melanie Nonte, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat Hesel Hans-Hermann Joachim, Vorsitzender CDU Holtland Jonny Siebens. Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele
Ulf Thiele: Appell an Kultusministerin, Samtgemeinde Hesel bei Schulmensa zu unterstützen
Für den Bau der Mensa der Gundschule Holtland drohen der Samtgemeinde Hesel nach wie vor hohe Rückzahlungen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus dieser für die Kommune finanziell bedrohlichen Situation suchte am Samstag bei einem Ortstermin der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele gemeinsam mit Hesels Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann und dem Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, Dr. Marko Mohrmann (Zeven, Landkreis Rotenburg), sowie Vertretern des CDU-Samtgemeindverbandes Hesel unter Leitung der Verbands- und Kreisvorsitzenden Melanie Nonte. Die klare Forderung von Thiele: „Die Kultusministerin darf die Samtgemeinde Hesel mit den Kosten der Schulmensa Holtland nicht hängen lassen. Schließlich wurde durch den Bund, mit Zustimmung des Landes, gerade erst der Rechtsanspruch auf einen Ganztags-Grundschulplatz eingeführt. Dafür müssen viele Kommunen in Mensen und Räume investieren. Das schaffen sie nicht aus eigener Finanzkraft.“
Eigentlich ist es eine Erfolgsgeschichte. Die Grundschule Holtland ist stabil zweizügig und bereits seit 2014 eine offene Ganztagsschule. Und das Interesse von Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Ganztagsunterricht wächst stetig. Von den 150 Kindern nutzen aktuell ein Drittel das Angebot der Grundschule, mit weiter steigender Tendenz. Um dieses Angebot überhaupt zu ermöglichen, musste bisher viel improvisiert werden. So diente ein kleiner Unterrichtsraum nicht nur zur Wissensvermittlung, sondern auch als Schulmensa und für Nachhilfeangebote in den Nachmittagsstunden. „Bei immer größerer Nachfrage und dem ab 2026 folgenden Rechtsanspruch auf dieses Angebot ist dieser Zustand nicht dauerhaft haltbar. Dazu gehört auch ein adäquates Lern- und Betreuungsumfeld“, sagte Thiele. Allerdings kann eine finanzschwache Kommune wie die Samtgemeinde Hesel ein derart großes Bauvorhaben seiner Meinung nach kaum aus eigener Kraft stemmen. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganztagsschule versprochen“, so Thiele weiter. Umso erfreulicher war es dann aus Sicht der Samtgemeinde, im Sommer 2021 ein Bewilligungsbescheid des Niedersächsischen Kultusministeriums in Höhe von 678.000 Euro zu erhalten. Konkret handelte es sich dabei um Mittel aus dem Ganztagsfinanzierungsgesetzes (GaFG), die vom Bund stammen und durch das Land verteilt wurden. Mit der Richtlinie wurden Zuwendungen zur Förderung des beschleunigten Infrastrukturausbaus der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Niedersachsen an die Samtgemeinde ausgezahlt und auch der Bau der multifunktionalen Mensa in Holtland überhaupt erst möglich. Die Bedingung: Bis zum 31. Dezember 2021 hätte das Vorhaben abgeschlossen werden müssen. Das war in Zeiten von Corona, akutem Fachkräfte- und Materialmangel allerdings unmöglich. Die Bundesregierung gewährte daher eine Fristverlängerung bis Ende 2022.
Was waren die besonderen Herausforderungen?
Die Rahmenbedingungen für die Ausführungen des Baus der Mensa in Holtland haben sich seither allerdings nicht verbessert, ganz im Gegenteil. Zu den erstgenannten Herausforderungen kamen nun aufgrund des Ukraine-Krieges weitere Lieferengpässe bei den Baumaterialien. Auch die formalen Hürden bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen wurden zumindest aufgrund der Corona-Maßnahmen besonders herausfordernd. Dazu zählen beispielsweise die Information und Beratung der verantwortlichen Gremien, Anfertigungen oder Änderungen von Bebauungsplänen, Auslegungsfristen und die Ausschreibungsverfahren für öffentliche Projekte. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reichte nicht aus und die Rückzahlung der Förderung drohte.
Anhörung im Bundestag und Parlamentarische Anfrage an das Kultusministerium
Konfrontiert mit der Forderung nach Rückzahlung der Fördermittel stellte Samtgemeindebürgermeister Themann das Problem im Februar 2023 während einer Anhörung sogar im Deutschen Bundestag ausführlich dar. Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hatte ihn als Anzuhörenden dort durchgesetzt. Als hiesiger Landtagsabgeordneter schaltete sich auch Ulf Thiele ein und stellte im Januar 2023 eine Parlamentarische Anfrage an das Kultusministerium in Hannover, mit der Bitte Lösungen für das Probleme der Kommune nach der nicht fristgerechten Umsetzung des Mensa-Baus aufzuzeigen. Die Kultusministerin räumte ein, dass neben Hesel auch andere Kommunen Probleme bei der Umsetzung hätten. Daher stellte sie in ihrer Antwort eine unkomplizierte Lösung für alle Beteiligten in Aussicht. Bei dem Ortstermin in Holtland sprach er die durch das Kultusministerium in Aussicht gestellten Lösungswege erneut an. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Themann wird immer noch geprüft, ob Teilabrechnungen für Arbeiten erfolgen können, die fristgerecht durchgeführt werden konnten. Das könnte die Rückförderung um etwa 100.000 Euro reduzieren. „Das wäre bei dem hohen Rückzahlungsvolumen jedoch leider nur eine relativ kleine Hilfe für eine finanzschwache Kommune im ländlichen Raum, zumal diese Situation nicht von ihr zu verantworten ist. Zudem dauert diese Prüfung inzwischen viel zu lange an. Wir brauchen jetzt Entscheidungen“, so Thiele.
Gezielte Förderung für kleine Bildungseinrichtungen ermöglichen
Außerdem sieht er die Chance, bei der Auflage des neuen Förderprogramms „Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ des Bundes dabei zu sein. Das Kultusministerium hatte in seiner Antwort auf Thieles Anfrage erkennen lassen, dass eine Förderung der nicht fristgerecht fertiggestellten Teile der Mensa auch aus diesem Programm denkbar sei. „Die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bundesfamilienministerium, Bundesbildungsministerium und den Ländern liegt seit Mitte Juni vor. Jetzt muss die Kultusministerin Wort halten und auf dieser Basis die Mensa in Holtland auskömmlich fördern“, fordert Thiele. Dafür sei es erforderlich, die zur Verfügung stehenden Mittel gezielt für Baumaßnahmen für den Ganztagsausbau von Bildungsreinrichtungen einzusetzen, und auch einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zuzulassen. „Eine im Kultusministerium ebenfalls diskutierte Verteilung des Geldes nach dem Gießkannenprinzip würde der Samtgemeinde Hesel hingegen kaum helfen. Das wäre für dünnbesiedelte Kommunen und damit für den gesamten ländlichen Raum ein großer Nachteil und würde alle großen Städte bevorzugen“, sagte Thiele. Daher plädiert er für eine gezielte Förderung von einzelnen Projekten. „Letztendlich würden weder Land noch Bund ein Schaden entstehen, wenn die Mensa in Holtland durch das neue Programm finanziert würde. Die Samtgemeinde würde den Förderbetrag aus dem alten Programm zurückzahlen und das Geld aus dem neuen Förderprogramm zurückerhalten. Es müsste letztlich nur umgebucht werden“, sagte Thiele. Er kündigte nach dem Treffen am Samstag eine erneute Parlamentarische Anfrage an, mit der Bitte die Interessen des ländlichen Raumes bei dem Aufbau der neuen Förderkulisse durch den Bund zu berücksichtigen und die Förderung der Mensa in Holtland dort zu berücksichtigen. In diesem Sinne wollen CDU-Generalsekretär Mohrmann und Thiele auch Gespräche in der CDU-Landtagsfraktion führen, um dort Rückendeckung für dieses Vorhaben zu bekommen.
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Steinhaus Bunderhee und Tammenshof: Historische Bauwerke und idyllischer Garten im Rheiderland entdecken
Steinhaus aus dem 14. Jahrhundert und historischer Garten Tammen verbinden ostfriesische Geschichte, Architektur und Natur im Herzen des Rheiderlands
Bunderhee in der Gemeinde Bunde hat gleich mehrere besondere Sehenswürdigkeiten zu bieten. Zwischen historischen Backsteinmauern, liebevoll gestalteten Gartenanlagen und einer idyllischen Parklandschaft lässt sich ein Stück ostfriesischer Geschichte entdecken.
Besonders sehenswert sind das mittelalterliche Steinhaus Bunderhee und der historische Garten Tammen, der mit seiner weitläufigen Anlage zum Verweilen und Spazierengehen einlädt. Die beiden Orte bilden gemeinsam mit dem historischen Gulfhof Tammenshof ein reizvolles Kulturquartier im Rheiderland.
Die hier gezeigten Fotoaufnahmen von Hans-Albert Dirks vermitteln eindrucksvoll die besondere Atmosphäre dieser beiden historischen Orte. Sie zeigen nicht nur die charakteristische Architektur der Gebäude, sondern auch die reizvolle Parklandschaft, die das Ensemble umgibt. Ein herzlicher Dank gilt Hans-Albert Dirks für diese schönen fotografischen Impressionen aus Bunderhee.


Das Steinhaus Bunderhee – eine der ältesten Burgen Ostfrieslands
In der Steinhausstraße 64 steht mit dem Steinhaus Bunderhee eines der bedeutendsten mittelalterlichen Bauwerke der Region. Nach aktuellem Forschungsstand reicht der Ursprung des dreigeschossigen Backsteingebäudes bis ins 14. Jahrhundert zurück. Es gilt als eine der ältesten erhaltenen Burgen Ostfrieslands und als besonders ursprünglich erhaltene Häuptlingsburg.
Seine Entstehung fällt in eine Zeit, in der einzelne ostfriesische Familien innerhalb der freien Landesgemeinden zunehmend an Macht und Einfluss gewannen. Diese Häuptlingsfamilien errichteten wehrhafte Steinhäuser, die ihren Bewohnern Schutz boten und zugleich ihre gesellschaftliche Stellung unterstrichen.
Ursprünglich hatte das Gebäude vor allem eine Schutzfunktion. Der Eingang befand sich an der Ostseite in etwa drei Metern Höhe und war nur über Leitern oder Treppen erreichbar. Kleine Fenster und noch heute erkennbare Schießscharten erinnern an den wehrhaften Charakter des Bauwerks.
Im Laufe des 16. Jahrhunderts veränderte sich die Nutzung. Das Steinhaus wurde zunehmend wohnlicher gestaltet. Größere Fenster und spätgotische offene Kamine sorgten für mehr Komfort. Ein kleiner Anbau an der Westseite ermöglichte einen bequemeren Zugang.
Zwischen 1712 und 1735 wurde dieser Anbau nochmals erweitert. Wappen und Inschrift an der Westwand erinnern an Johannes van Heteren, den damaligen Besitzer und letzten Bauherrn.
Auch die Lage des Steinhauses ist geschichtlich interessant: Bunderhee lag früher zeitweise unmittelbar am Wasser und hatte direkten Zugang zum Meer. Archäologische Untersuchungen deuten darauf hin, dass das Steinhaus bis ins 16. Jahrhundert über den Wasserweg erreichbar war. Vermutlich diente Bunderhee im Mittelalter und in der frühen Neuzeit als Hafen von Bunde.
Seit 1976 befindet sich das Gebäude im Eigentum der Ostfriesischen Landschaft. Zwischen 2010 und 2011 wurde das teilweise stark sanierungsbedürftige Denkmal umfassend restauriert. Seit April 2011 ist es für die Öffentlichkeit zugänglich. Führungen, Ausstellungen und Kulturveranstaltungen machen die Geschichte der ostfriesischen Häuptlinge und ihrer Zeit erlebbar.

Historischer Garten Tammen – ein Stück englischer Gartenkunst in Ostfriesland
Nur wenige Schritte entfernt befindet sich der historische Garten Tammen. Die rund 1,5 Hektar große Anlage entstand ursprünglich um 1900 rund um den Gulfhof der Familie Hesse.
Im 19. Jahrhundert brachte die Landwirtschaft im fruchtbaren Rheiderland vielen wohlhabenden Bauernfamilien beträchtlichen Wohlstand. Die sogenannten Polderfürsten und Herrenbauern zeigten ihren gesellschaftlichen Rang nicht nur durch stattliche Gulfhöfe, sondern auch durch repräsentative Gartenanlagen.
Besonders beliebt waren die sogenannten Slingertuins, die sich an englischen Landschaftsgärten orientierten. Geschwungene Wege, großzügige Rasenflächen, besondere Einzelbäume und kunstvoll angelegte Teiche prägten diese Gartenform.
Auch der Garten in Bunderhee wurde nach diesem Vorbild gestaltet. Der niederländische Gartenarchitekt Jan Vroom senior entwarf die Anlage um 1900. Zu den besonderen Gestaltungselementen gehören ein künstlich angelegter Teich mit einer weißen Holzbrücke, halbrunde Beete und ein kleiner Hügel mit Sitzbank, der einen schönen Blick über die Parklandschaft ermöglicht. Ein Teil des Gartens war ursprünglich für den Gemüse- und Obstanbau vorgesehen.
Mit der Heirat von Wilhelmine Hesse und dem Landwirt Ihno Ihnen Tammen im Jahr 1934 änderte sich der Hofname zu Tammen. Der historische Garten trägt seitdem ebenfalls diesen Namen.
Nachdem die Anlage zwischenzeitlich verwildert war, wurde sie ab 2019 anhand des erhaltenen historischen Gartenplans wiederhergestellt. Am 2. Juli 2020 wurde der historische Garten offiziell eröffnet. Seitdem ist er wieder ein attraktiver Ort für Spaziergänge und Erholung.

Tammenshof – Gastronomie und Geschichte unter einem Dach
Zum historischen Ensemble gehört auch der denkmalgeschützte Gulfhof Tammenshof. Das Gebäude wurde mit viel Liebe zum Detail restauriert und verbindet heute historische Bausubstanz mit moderner Gastronomie.
Am 1. Oktober 2022 eröffnete der Tammenshof als Restaurant mit Café und Außenterrasse. Angeboten werden saisonale Gerichte und regionale Spezialitäten. Die Außenterrasse grenzt unmittelbar an den historischen Garten und bietet einen besonderen Blick auf die Parklandschaft.
Darüber hinaus dient der Tammenshof als Veranstaltungsort für Hochzeiten, Geburtstage, Familienfeiern und Firmenveranstaltungen. Auch für Radfahrer bietet sich die Anlage als Zwischenstopp an, denn sie liegt am Nordseeküstenradweg.
So ist in Bunderhee ein besonderes Ensemble entstanden, in dem Geschichte, Gartenkultur und Gastronomie miteinander verbunden sind.
Ein Besuch im Rheiderland lohnt sich
Das Steinhaus Bunderhee, der historische Garten Tammen und der Tammenshof zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie viel Geschichte und kulturelle Vielfalt in den ostfriesischen Dörfern steckt.
Ob bei einem Spaziergang durch den historischen Garten, einer Besichtigung des mittelalterlichen Steinhauses oder einer gemütlichen Einkehr im Tammenshof – Bunderhee bietet verschiedene Möglichkeiten, einen Ausflug in das südliche Ostfriesland zu gestalten.
Die Aufnahmen von Hans-Albert Dirks machen Lust darauf, diese besondere historische Anlage selbst zu entdecken. Vielen Dank an den Fotografen für die schönen Impressionen aus Bunderhee.
Bildnachweis: Fotos: Hans-Albert Dirks – vielen Dank für die Bereitstellung der eindrucksvollen Aufnahmen.
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Weihnachtskonvoi 2026 in Moormerland: Weihnachtsmarkt in Warsingsfehn und die Chance auf den Coca-Cola-Weihnachtstruck
Luftaufnahme vom Weihnachtsmarkt in Moormerland aus dem vergangenen Jahr. Die eindrucksvolle Drohnenaufnahme stammt von Rolf-Dieter Bootsmann von Luftblicke Nordwest.
Weihnachtskonvoi 2026 in Moormerland: Eine ostfriesische Tradition lebt weiter
Vom ersten Weihnachtskonvoi im Jahr 2010 bis heute: In Warsingsfehn treffen sich festlich geschmückte Trucks, ein gemütlicher Weihnachtsmarkt und Menschen, die gemeinsam Gutes tun möchten.
Was heute für viele Menschen in Ostfriesland zur Weihnachtszeit dazugehört, begann 2010 in Neermoor, in der Gemeinde Moormerland. Max und Jutta Merkel hatten damals eine besondere Idee: Mit einem Weihnachtskonvoi aus festlich geschmückten Lastwagen wollten sie Kindern und Familien eine Freude bereiten und gleichzeitig einen guten Zweck unterstützen.
So entstand der Moormerländer Weihnachtskonvoi, der sich schnell zu einer großen Veranstaltung entwickelte. Bereits 2011 waren 164 Lastwagen dabei. Auch 2014 lockte der Konvoi mit mehr als 130 festlich geschmückten Trucks und rund 30.000 Zuschauern zahlreiche Menschen an die Straßen. Von Anfang an stand neben den beeindruckenden Fahrzeugen vor allem die Unterstützung des Elternvereins für krebskranke Kinder in Ostfriesland im Mittelpunkt.
Eine Tradition wird mit viel Herzblut weitergeführt
Nach einer längeren Pause sollte diese besondere Moormerländer Tradition nicht in Vergessenheit geraten. Im vergangenen Jahr kehrte der Weihnachtskonvoi schließlich zurück. Mit Rücksprache und Zustimmung von Max Merkel wurde die Veranstaltung von engagierten Organisatoren wiederbelebt.
Matthias Brakebusch und Dirk Busker setzten sich dafür ein, dass die Idee weiterlebt und auch kommende Generationen die besondere Atmosphäre dieses außergewöhnlichen Konvois erleben können. Mit viel persönlichem Einsatz und Unterstützung zahlreicher Helfer wurde die Tradition fortgeführt.
Gemütlicher Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz in Warsingsfehn
Auch 2026 dürfen sich die Menschen in Moormerland wieder auf den Weihnachtskonvoi freuen. Der Marktplatz in Warsingsfehn wird dabei zum Treffpunkt für Besucher, Familien und Freunde. Rund um die Rückkehr der festlich geschmückten Fahrzeuge entsteht ein kleiner, gemütlicher Weihnachtsmarkt, der mit viel Weihnachtsstimmung zum Verweilen einlädt.
Eine festlich beleuchtete Tanne sorgt für den passenden Rahmen. An verschiedenen Buden werden frisch gebackene, heiße Waffeln sowie roter und weißer Glühwein, heißer Apfel und Kinderpunsch angeboten. Auch der Elternverein Krebskranke Kinder ist dabei und schenkt Kakao aus.
Für das leibliche Wohl ist ebenfalls gesorgt: Pommes, Bratwurst, Champignons und Steak im Brötchen stehen auf der Speisekarte. Dazu gibt es weitere Getränkeangebote.
Weihnachtsmann und LAWI zur Rückkehr des Konvois
Ein besonderer Höhepunkt erwartet die kleinen und großen Besucher gegen 18 Uhr. Sobald der Weihnachtskonvoi zurückkehrt, kommt auch der Weihnachtsmann vorbei und hat eine kleine Überraschung im Gepäck. Ebenfalls angekündigt ist LAWI, die den Abend zusätzlich bereichern wird.
Auch musikalische Unterhaltung könnte es geben: Die Organisatoren stehen noch in Gesprächen mit einem Chor, der möglicherweise bereits ab 15 Uhr für musikalische Stimmung sorgt.
Schafft es Moormerland? Der Coca-Cola-Weihnachtstruck soll nach Ostfriesland kommen!
Eine ganz besondere Attraktion könnte den Weihnachtsmarkt in Warsingsfehn in diesem Jahr noch außergewöhnlicher machen: der berühmte Coca-Cola-Weihnachtstruck! Doch damit der imposant beleuchtete Weihnachtstruck tatsächlich nach Moormerland kommt, muss Moormerland das Coca-Cola-Voting gewinnen.
Deshalb ist jetzt die Unterstützung aller Ostfriesen gefragt! Wer noch nicht abgestimmt hat, sollte sich unbedingt kurz Zeit nehmen und seine Stimme für Moormerland abgeben. Jede Stimme zählt! Gemeinsam können wir es schaffen, den berühmten Weihnachtstruck nach Ostfriesland zu holen und damit vielen Kindern und Familien eine ganz besondere Weihnachtsüberraschung zu bereiten.
Hier geht es direkt zum Voting:
Jetzt für Moormerland abstimmen – Coca-Cola-Weihnachtstruck nach Ostfriesland holen!
Also: Mitmachen, abstimmen und den Link gerne mit Freunden, Familie und Bekannten teilen. Ostfriesland hält zusammen – vielleicht steht der Coca-Cola-Weihnachtstruck schon bald in Warsingsfehn!
Mehr als nur festlich geschmückte Lastwagen
Der Moormerländer Weihnachtskonvoi ist längst mehr als eine Fahrzeugkolonne. Er bringt Menschen zusammen, schafft besondere Begegnungen und zeigt, was gemeinschaftliches Engagement bewirken kann. Viele Besucher säumen die Straßen, um die liebevoll geschmückten Fahrzeuge zu bestaunen. Dahinter stehen zahlreiche Helfer, Organisatoren und Unterstützer, die mit viel Zeit und Herzblut dafür sorgen, dass diese besondere Tradition weiterlebt.
Was 2010 mit einer Idee von Max und Jutta Merkel begann, ist heute eine ostfriesische Erfolgsgeschichte, die auch 2026 fortgeschrieben wird. In Warsingsfehn treffen sich Menschen, um gemeinsam Weihnachtsstimmung zu erleben, Gutes zu unterstützen und sich auf die Rückkehr der Weihnachtstrucks zu freuen.
Eine Tradition aus Moormerland – für eine schöne Weihnachtszeit und ganz viele strahlende Kinderaugen.
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Polizei verstärkt Präsenz am Zentralen Omnibusbahnhof in Aurich
POL-AUR: Polizei verstärkt Präsenz am Zentralen Omnibusbahnhof in Aurich
Polizei verstärkt Präsenz am Zentralen Omnibusbahnhof in Aurich
Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund verstärkt ab sofort ihre Präsenz am Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Aurich. Hintergrund ist ein Anstieg der Straftaten im Bereich des ZOB. Der Anstieg hat in der jüngeren Vergangenheit auch zu einer Zunahme polizeilicher Einsätze an der Örtlichkeit geführt. Zudem wurde die Polizei wiederholt von Anwohnern und Passanten auf die Situation vor Ort angesprochen.
Um Straftaten frühzeitig zu erkennen und ihnen konsequent entgegenzuwirken, setzt die Polizei nun verstärkt auf eine Kombination aus sichtbarer Präsenz und gezielten Kontrollen am Zentralen Omnibusbahnhof. Die Maßnahmen werden insbesondere werktags zu den Stoßzeiten des Schüler- und Busverkehrs sowie in den Abendstunden intensiviert. Ziel ist es, die Sicherheit im öffentlichen Raum weiter zu stärken und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger in Aurich zu verbessern.
Ein wesentlicher Bestandteil der Maßnahmen ist die Einrichtung einer stationären Polizeiwache in der Wallstraße 54. Die Räumlichkeiten wurden von der Stadt Aurich zur Verfügung gestellt und ermöglichen in den kommenden Wochen eine dauerhafte Polizeipräsenz im unmittelbaren Umfeld des ZOB. Damit ist die Polizei vor Ort für die Menschen ansprechbar und die Beamten können das Geschehen im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs im Blick behalten.
Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund wird die Kontrollen in den kommenden Wochen intensivieren und ihre Maßnahmen lageorientiert anpassen. Neben der vorbeugenden Wirkung der sichtbaren Präsenz stehen dabei ein frühzeitiges Einschreiten der Polizei bei möglichen Konfliktsituationen und die konsequente Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten im Fokus.
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