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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Jetzt erst recht!”: Star­ke Vor­be­rei­tun­gen und Unter­stüt­zung für den 5. CSD in Leer

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Bun­tes Trei­ben und ein fried­li­cher Umzug durch die Innen­stadt: So stim­mungs­voll wie auf die­sem Archiv­bild von Ingo Ton­sor (© Lese­r­ECHO 2025) wird es auch am Sonn­abend, 15. August, wie­der in Leer, wenn der 5. CSD unter dem Mot­to „Sicht­bar. Laut. Jetzt erst recht!“ durch die Stra­ßen zieht.

Kla­re Kan­te für Viel­falt und Sicher­heit: 5. CSD Leer fin­det wie geplant statt

Die Vor­be­rei­tun­gen für den 5. Chris­to­pher Street Day (CSD) Leer lau­fen auf Hoch­tou­ren – und set­zen in die­sem Jahr ein beson­ders star­kes Zei­chen für Ent­schlos­sen­heit, Zusam­men­halt und ein fried­li­ches Mit­ein­an­der. Unter dem Mot­to “Sicht­bar. Laut. Jetzt erst recht!” ver­sam­melt sich die Com­mu­ni­ty am Sonn­abend, 15. August, in der Stadt.

Auf­grund des schreck­li­chen Vor­falls beim CSD in Ber­lin hat­te Lese­r­ECHO bei der Stadt Leer ange­fragt, inwie­weit der CSD in Leer davon im Hin­blick auf die Sicher­heit betrof­fen sein könn­te und ob die Ver­an­stal­tung über­haupt statt­fin­den kann. Dar­auf­hin gab es von Sei­ten der Stadt Leer eine kla­re Aus­sa­ge: Der CSD in Leer fin­det selbst­ver­ständ­lich statt. Um dies unter opti­ma­len Bedin­gun­gen zu gewähr­leis­ten, tra­fen sich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Stadt, der Poli­zei, der Stadt­wer­ke Leer sowie des CSD-Orga­ni­sa­ti­ons­teams zu einem bereits län­ger geplan­ten, kon­struk­ti­ven Koope­ra­ti­ons­ge­spräch. Dabei unter­strich auch Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst sei­ne vol­le Unter­stüt­zung und wird per­sön­lich am CSD teil­neh­men sowie bei der Kund­ge­bung eine Rede halten.

Enger Schul­ter­schluss für ein siche­res und fried­li­ches Fest

In einem sehr guten und kon­struk­ti­ven Aus­tausch stan­den die orga­ni­sa­to­ri­schen Abläu­fe sowie die Gewähr­leis­tung eines siche­ren, fried­li­chen und unbe­schwer­ten Fes­tes im Mit­tel­punkt. Grund­sätz­lich hat der ord­nungs­ge­mä­ße Ablauf und der Schutz von Ver­samm­lun­gen für Poli­zei und Stadt stets höchs­te Prio­ri­tät, wes­halb jede Ver­an­stal­tung behörd­lich indi­vi­du­ell bewer­tet und beglei­tet wird.

Alle Betei­lig­ten waren sich einig, dass das umfas­sen­de Sicher­heits­kon­zept eine her­vor­ra­gen­de und trag­fä­hi­ge Grund­la­ge bie­tet. Die­ses wur­de im Detail ana­ly­siert und punk­tu­ell an die aktu­el­len Bedürf­nis­se ange­passt, sodass einem siche­ren Fest­rah­men nichts im Wege steht.

Bun­tes Trei­ben und fried­li­cher Umzug durch die Innenstadt

Es wer­den etwa 1000 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer erwar­tet, die sich zunächst auf dem Zoll­haus-Park­platz einfinden.

  • 13:00 Uhr: Start des fröh­li­chen und fried­li­chen Umzugs.

  • Die Rou­te: Der Weg führt vom Zoll­haus-Park­platz über den Müh­len­platz durch die ein­la­den­de Fuß­gän­ger­zo­ne, wei­ter über die Heis­fel­der Stra­ße in den Oster­steg, über die Bür­ger­meis­ter-Ehr­len­holtz-Stra­ße durch die Stich­stra­ße Bahn­hofs­ring zum Müh­len­platz und von dort aus zurück zum Park­platz neben dem Zoll­haus.

  • Kund­ge­bung & Aus­klang: Im Anschluss fin­det auf dem Zoll­haus-Park­platz eine Kund­ge­bung statt. Neben Rede­bei­trä­gen – dar­un­ter die per­sön­li­che Anspra­che von Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst – sorgt musi­ka­li­sche Unter­hal­tung für den pas­sen­den Rah­men. Gegen 19:00 Uhr fin­det ein gemein­sa­mer, fried­li­cher Aus­klang der Ver­samm­lung statt.

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Wich­ti­ge Ver­kehrs­hin­wei­se und Sper­run­gen für Leer

Um allen Teil­neh­men­den einen geschütz­ten und siche­ren Raum zu bie­ten, wird der Bereich in der Innen­stadt für die Dau­er des Demons­tra­ti­ons­zu­ges voll­stän­dig für den Fahr­zeug­ver­kehr gesperrt. Hier­bei kom­men moder­ne mobi­le Fahr­zeug­sper­ren (Okta­Block) zum Ein­satz, und das Ver­an­stal­tungs­ge­län­de am Zoll­haus wird zu allen Sei­ten hin abge­sperrt. Die Poli­zei beglei­tet das fried­li­che Mit­ein­an­der wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung und dar­über hinaus.

  • Sper­run­gen: Der Bahn­hofs­ring (Stich­stra­ße Rich­tung Müh­len­platz) und die Leda­stra­ße wer­den für den Ver­kehr gesperrt.

  • Freie Fahrt: Die Zufahrt zur Kupen­warf aus Rich­tung Georg­stra­ße bleibt durch­ge­hend frei.

  • Emp­feh­lung: Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen und Ver­kehrs­teil­neh­mern wird emp­foh­len, den betref­fen­den Bereich in die­sem Zeit­raum weit­räu­mig zu umfah­ren oder für geplan­te Fahr­ten etwas mehr Zeit ein­zu­pla­nen, um ent­spannt ans Ziel zu kommen.

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Frei­bad für Leer: SPD legt nach – Debat­te nimmt wei­ter Fahrt auf

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Im Juni 2014 prä­sen­tier­te sich das Frei­bad der Stadt Leer noch in vol­lem Betrieb, wie die­se Auf­nah­me zeigt. Es war die letz­te Sai­son unter der Regie des Betrei­bers aus Papen­burg, der das Bad über­nom­men hat­te. Auf­grund ver­trag­li­cher Schwie­rig­kei­ten sah sich die Stadt Leer jedoch gezwun­gen, die Not­brem­se zu zie­hen und den Ver­trag zu kün­di­gen, was letzt­lich zur Schlie­ßung des Bades führ­te. (Foto: Ingo Tonsor)

Frei­bad für Leer: SPD bekräf­tigt For­de­rung und wirbt für neue Ideen

Debat­te um ein Frei­bad bewegt die Men­schen in Leer weiter

Die Dis­kus­si­on um ein mög­li­ches Frei­bad für Leer sorgt wei­ter­hin für gro­ßes Inter­es­se. Nach­dem die ers­te Pres­se­mit­tei­lung der SPD auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ des Lese­r­ECHO-Ver­lags inten­siv dis­ku­tiert wur­de und zahl­rei­che Leser ihre Mei­nung äußer­ten, mel­de­te sich auch die CDU zu Wort. Sie bezeich­ne­te die For­de­rung aus finanz­po­li­ti­scher Sicht als nicht rea­lis­tisch und ver­wies auf die erheb­li­chen Kos­ten eines sol­chen Projekts.

Nun legt die SPD mit einer wei­te­ren Pres­se­mit­tei­lung nach und hält an ihrem Vor­schlag fest. Die Sozi­al­de­mo­kra­ten beto­nen, dass sie kei­nes­wegs neue unge­deck­te Aus­ga­ben für die Stadt schaf­fen möch­ten. Statt­des­sen for­dern sie, neue Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und krea­ti­ve Kon­zep­te ernst­haft zu prü­fen. Über die bis­he­ri­gen Ent­wick­lun­gen und Stel­lung­nah­men hat­te das Lese­r­ECHO bereits aus­führ­lich berichtet.

SPD kri­ti­siert Reak­ti­on der CDU

„Völ­lig unkrea­tiv und am The­ma vor­bei“, so bewer­tet die SPD die Ant­wort der CDU auf die For­de­rung, in der kom­men­den Wahl­pe­ri­ode des Stadt­ra­tes ernst­haft über die Rea­li­sie­rung eines Frei­ba­des in Leer nachzudenken.

Nach Auf­fas­sung der Sozi­al­de­mo­kra­ten dür­fe man sich nicht mit älte­ren Berech­nun­gen zufrie­den­ge­ben. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on einen ent­spre­chen­den Antrag ein­ge­bracht. Damals sei­en ledig­lich älte­re Zah­len vor­ge­legt wor­den, ohne neue Mög­lich­kei­ten oder alter­na­ti­ve Finan­zie­rungs­mo­del­le näher zu untersuchen.

Krea­ti­ve Ideen statt vor­schnel­ler Absagen

Die SPD ist über­zeugt, dass neue Wege not­wen­dig sind, wenn Leer lang­fris­tig ein Frei­bad erhal­ten soll, ohne den städ­ti­schen Haus­halt zu überfordern.

Als Bei­spiel nen­nen die Sozi­al­de­mo­kra­ten einen Wohn­mo­bil­stell­platz mit Ver- und Ent­sor­gungs­mög­lich­kei­ten in Ver­bin­dung mit Hal­len- und Frei­bad. Dadurch könn­ten vor­han­de­ne Sani­tär­an­la­gen gemein­sam genutzt und zusätz­li­che Ein­nah­men erzielt wer­den. Gleich­zei­tig betont die SPD, dass dies ledig­lich ein ers­ter Denk­an­satz sei und wei­te­re Ideen ent­wi­ckelt wer­den müssten.

Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und För­der­mit­tel prüfen

Nach Ansicht der SPD gebe es zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, Betriebs­kos­ten zu sen­ken, neue Ein­nah­me­quel­len zu erschlie­ßen und För­der­pro­gram­me von Land, Bund oder ande­ren Insti­tu­tio­nen zu nutzen.

Die­se Poten­zia­le könn­ten jedoch nur erkannt wer­den, wenn sich Poli­tik und Ver­wal­tung inten­siv mit dem The­ma beschäf­tig­ten. Es rei­che nicht aus, ledig­lich auf hohe Kos­ten hin­zu­wei­sen. Wer ein Frei­bad für unmög­lich erklä­re, ohne alter­na­ti­ve Kon­zep­te zu prü­fen, wer­de dem Wunsch vie­ler Bür­ger nicht gerecht, so die SPD.

Frei­bad als Stand­ort­fak­tor für Leer

Die Sozi­al­de­mo­kra­ten ver­wei­sen zudem auf die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen. Fami­li­en und Besu­cher, die im Som­mer im Frei­en baden möch­ten, fah­ren der­zeit in ande­re Städ­te oder Gemein­den und geben dort auch ihr Geld aus. Ein Frei­bad kön­ne daher nicht nur die Lebens­qua­li­tät erhö­hen, son­dern auch den Tou­ris­mus und den ört­li­chen Ein­zel­han­del stärken.

Hin­zu kom­me, dass Kin­der und Jugend­li­che häu­fig auf Fahr­diens­te ange­wie­sen sei­en, wenn sie ein Frei­bad außer­halb Leers besu­chen möch­ten. Aus Sicht der SPD sei dies ein wei­te­rer Grund, die Dis­kus­si­on offen und ohne Vor­be­hal­te zu führen.

Auch Sicher­heits­aspek­te spie­len eine Rolle

Als wei­te­res Argu­ment nennt die SPD die Sicher­heit der Bade­gäs­te. Sie ver­weist auf einen kürz­lich bekannt gewor­de­nen Ret­tungs­ein­satz in einem Emder Frei­bad. Dort habe geschul­tes Per­so­nal schnell ein­grei­fen kön­nen. An unbe­wach­ten Bade­seen sei­en sol­che Hilfs­mög­lich­kei­ten oft­mals nicht vorhanden.

SPD ruft alle Par­tei­en zum Mit­den­ken auf

Abschlie­ßend appel­liert die SPD an alle Par­tei­en, die nach der Kom­mu­nal­wahl im neu­en Stadt­rat ver­tre­ten sein wer­den, sich kon­struk­tiv an der Dis­kus­si­on zu beteiligen.

„Wir rufen des­halb alle im künf­ti­gen Rat ver­tre­te­nen Par­tei­en auf, sich nicht bequem zurück­zu­leh­nen, son­dern Anstren­gun­gen zu unter­neh­men, um für die Stadt Leer eine wich­ti­ge Ver­bes­se­rung zu errei­chen, die Ein­hei­mi­schen und Gäs­ten der Stadt glei­cher­ma­ßen nutzt.“

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Waf­fen­ver­bo­te an Bahn­hö­fen ver­län­gert: Wor­auf Bahn­rei­sen­de jetzt ach­ten müssen!

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Am Haupt­bahn­hof Han­no­ver gilt vom 1. bis 31. August 2026 erneut ein umfas­sen­des Mit­führ­ver­bot für Waf­fen und gefähr­li­che Werk­zeu­ge. Die Bun­des­po­li­zei hat die Sicher­heits­maß­nah­me ver­län­gert, um Bahn­rei­sen­de bes­ser zu schüt­zen. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Wich­tig für Bahn­rei­sen­de in Nie­der­sach­sen, Bre­men und Ham­burg: Bun­des­po­li­zei ver­län­gert Waf­fen­ver­bo­te an Hauptbahnhöfen

Wer in den kom­men­den Wochen mit dem Zug in Nie­der­sach­sen, Bre­men oder Ham­burg unter­wegs ist – sei es auf dem Weg nach Han­no­ver, Bre­men oder in die Han­se­stadt Ham­burg –, muss sich auf stren­ge Sicher­heits­vor­ga­ben ein­stel­len. Die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver hat die gel­ten­den All­ge­mein­ver­fü­gun­gen zum Mit­führ­ver­bot von Waf­fen und gefähr­li­chen Werk­zeu­gen an zen­tra­len Bahn­hö­fen verlängert.

Das Ver­bot gilt jeweils bis ein­schließ­lich zum 31. August 2026 (in Han­no­ver vom 1. August bis zum 31. August 2026). Ziel die­ser Maß­nah­men ist es, die Sicher­heit von Bahn­rei­sen­den und der Bevöl­ke­rung zu erhö­hen, da Delik­te mit Mes­sern und gefähr­li­chen Werk­zeu­gen bun­des­weit spür­bar zuge­nom­men haben.

Die betrof­fe­nen Bahn­hö­fe und Gel­tungs­be­rei­che im Überblick

1. Haupt­bahn­hof Hannover

  • Zeit­raum: Sams­tag, 1. August 2026, 00:00 Uhr bis Mon­tag, 31. August 2026, 24:00 Uhr.

  • Gel­tungs­be­reich: Umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Han­no­ve­ra­ner Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge – aus­ge­nom­men sind ledig­lich die „Rasch­platz­hal­le“ sowie die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.

2. Haupt­bahn­hof Bremen

  • Gel­tungs­be­reich: Umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Bre­mer Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge – aus­ge­nom­men ist hier­bei aus­schließ­lich die Pas­sa­ge „Bür­ger­wei­de“.

3. Bahn­hö­fe in Hamburg

  • Gel­tungs­be­rei­che: Die stren­gen Kon­trol­len und Ver­bo­te erstre­cken sich auf wich­ti­ge Kno­ten­punk­te in der Han­se­stadt, nament­lich auf den Ham­burg Haupt­bahn­hof, Ham­burg-Alto­na, Ham­burg-Har­burg, Ham­burg-Ber­ge­dorf und Ham­burg-Damm­tor.

Was genau ist verboten?

Das Ver­bot rich­tet sich grund­sätz­lich gegen das Mit­füh­ren von:

  • Schuss­waf­fen und Schreckschusswaffen

  • Hieb‑, Stoß- und Stichwaffen

  • Mes­sern aller Art

  • Sons­ti­gen gefähr­li­chen Werkzeugen

Die Ein­hal­tung wird von Ein­satz­kräf­ten der Bun­des­po­li­zei kon­trol­liert. Ver­stö­ße kön­nen dras­ti­sche Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen: Neben Platz­ver­wei­sen, Bahn­hofs­ver­bo­ten (Haus­ver­bot) oder Beför­de­rungs­aus­schlüs­sen dro­hen straf- bezie­hungs­wei­se ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht­li­che Ver­fah­ren nach dem Waf­fen­ge­setz (WaffG). Bei unein­sich­ti­gen Per­so­nen ist zudem die Ver­hän­gung eines Zwangs­gel­des möglich.

Wich­ti­ge Hin­wei­se der Bundespolizei

Ergän­zend weist die Bun­des­po­li­zei auf fol­gen­de Aspek­te hin:

  • Das Füh­ren von Waf­fen in der Öffent­lich­keit unter­liegt strik­ten waf­fen­recht­li­chen Bestim­mun­gen (z. B. Ver­bot des Füh­rens von Ein­hand­mes­sern oder Erfor­der­lich­keit des Klei­nen Waffenscheins).

  • Waf­fen zur ver­meint­li­chen Selbst­ver­tei­di­gung bie­ten eine trü­ge­ri­sche Sicher­heit, erhö­hen die eige­ne Risi­ko­be­reit­schaft und kön­nen zu einer gefähr­li­chen Eska­la­ti­on führen.

  • In Gefah­ren­si­tua­tio­nen emp­fiehlt die Poli­zei statt­des­sen alter­na­ti­ve Hilfs­mit­tel wie einen Schrill­alarm (Taschen­alarm), des­sen lau­ter Ton Umste­hen­de auf­merk­sam macht und Täter abschre­cken kann. Nütz­li­che Prä­ven­ti­ons­tipps bie­tet zudem die poli­zei­li­che Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on im Inter­net unter polizei-beratung.de.

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