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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet durch: Auf­nah­me ins Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm offiziell!

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Wes­t­ov­er­le­din­gen in Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm aufgenommen

Erfolg­rei­che Bewer­bung: Sechs Ort­schaf­ten bil­den neue „Dorf­re­gi­on“

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet in eine neue Pha­se der Orts­ent­wick­lung. Wie Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes am ver­gan­ge­nen Frei­tag bekannt gab, wur­de die Gemein­de offi­zi­ell in das Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm des Lan­des Nie­der­sach­sen auf­ge­nom­men. Vor­aus­ge­gan­gen war eine Ein­la­dung der nie­der­säch­si­schen Minis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz, Miri­am Staud­te, an das Amt für regio­na­le Lan­des­ent­wick­lung nach Olden­burg, um das Vor­ha­ben zu besprechen.

Um die Vor­aus­set­zun­gen für das För­der­pro­gramm zu erfül­len, hat­te sich die Gemein­de erfolg­reich für den Zusam­men­schluss von sechs Ort­schaf­ten zu einer „Dorf­re­gi­on“ stark­ge­macht. Unter dem Titel „Wes­t­ov­er­le­din­gen – Deich- und Marsch­dör­fer an Ems und Leda“ fir­mie­ren künf­tig die Ort­schaf­ten Brei­ner­moor, Esklum, Drie­ver, Gro­te­gas­te, Mit­ling-Mark sowie der Orts­teil Völ­len als gemein­sa­me Einheit.

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Mit­ge­stal­tung durch die Bürgerschaft

Die Auf­nah­me in das Pro­gramm eröff­net den betei­lig­ten Dör­fern die Mög­lich­keit, ihre Orts­ker­ne unter umfas­sen­der fach­li­cher Bera­tung und mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung des Lan­des zukunfts­fä­hig zu gestal­ten. Dabei steht ein wesent­li­cher Aspekt im Mit­tel­punkt: Die Dorf­ent­wick­lung soll nicht von oben ver­ord­net, son­dern von den Ein­woh­nern vor Ort selbst bestimmt und gestal­tet wer­den. Die­ser par­ti­zi­pa­ti­ve Ansatz ist der grund­le­gen­de Gedan­ke des Pro­gramms, um maß­ge­schnei­der­te und attrak­ti­ve Lebens­be­din­gun­gen für die Zukunft zu schaffen.

Die Gemein­de berei­tet nun die not­wen­di­gen Schrit­te vor, um den Pla­nungs­pro­zess für die Dorf­re­gi­on in Gang zu set­zen. In die­sem Zuge wird die Ver­wal­tung zeit­nah über die wei­te­ren Ent­wick­lun­gen und die Mög­lich­kei­ten der Bür­ger­be­tei­li­gung informieren.

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Grenz­über­schrei­ten­de Zukunft: CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te set­zen auf Koope­ra­ti­on mit der Ems-Dollart-Region

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Die Dele­ga­ti­on ost­frie­si­scher und olden­bur­gi­scher CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter im Gespräch mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Ems-Dol­lart-Regi­on in Bad Nieu­weschans. Das Foto zeigt (von links): Ire­en Bade (Beglei­tung MdL-Dele­ga­ti­on), Björn Thüm­ler MdL (Vor­sit­zen­der des Haus­halts­aus­schus­ses des Land­ta­ges), EDR-Geschäfts­füh­rer Vin­cent ten Voor­de, Ulf Thie­le MdL (stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der CDU-Land­tags­frak­ti­on und deren Spre­cher für Haus­halt und Finan­zen), Chris­toph Eilers MdL (Spre­cher Euro­pa­po­li­tik der CDU-LTF), Ste­pha­nie Koch (Lei­te­rin Regio­na­les Pro­gramm­ma­nage­ment Inter­reg „Deutsch­land-Neder­land“ bei der EDR), Uta Loe­sing (stell­ver­tre­ten­de EDR-Geschäfts­füh­re­rin), Chris­ti­an Cal­de­ro­ne MdL (Jus­tiz­po­li­ti­scher Spre­cher der CDU-LTF) und Gijs Huin­der (EDR-Mit­ar­bei­ter). Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Grenz­über­schrei­ten­de Zukunft: CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te besu­chen Ems-Dollart-Region

Bad Nieu­weschans. Wie kön­nen Deutsch­land und die Nie­der­lan­de künf­tig noch enger von einer grenz­über­grei­fen­den Zusam­men­ar­beit pro­fi­tie­ren? Um die­se Fra­ge zu erör­tern, folg­te eine Dele­ga­ti­on ost­frie­si­scher und olden­bur­gi­scher CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter einer Ein­la­dung von Ulf Thie­le MdL in das Büro der Ems-Dol­lart-Regi­on (EDR) nach Bad Nieu­weschans. Im Fokus des Aus­tauschs stan­den die stra­te­gi­sche Neu­aus­rich­tung der EDR, aktu­el­le Zukunfts­the­men sowie die Wei­chen­stel­lun­gen der För­der­pe­ri­ode Inter­reg VI.

Die EDR als Motor der Grenzregion

Die 1977 gegrün­de­te EDR fun­giert heu­te mit 82 Mit­glie­dern – dar­un­ter Land­krei­se, Kom­mu­nen, Kam­mern und die Ost­frie­si­sche Land­schaft – als zen­tra­ler Impuls­ge­ber und Kom­pe­tenz­trä­ger. Ein wesent­li­cher Pfei­ler ist der Grenz­In­fo­Punkt EDR (GIP EDR), der Arbeit­neh­mer, Arbeit­ge­ber, Rent­ner und Stu­die­ren­de berät. Der Bedarf ist hoch: Seit 2022 wur­den rund 3.000 Fäl­le bear­bei­tet und etwa 9.500 indi­vi­du­el­le Kon­tak­te regis­triert. Die Schwer­punk­te lie­gen auf Ren­ten­fra­gen (48 %), Steu­ern (31 %) und Kran­ken­ver­si­che­run­gen (13 %), wobei das Inter­es­se an Home­of­fice-Rege­lun­gen für Pend­ler stark wächst.

Gesund­heit, Sicher­heit und Umweltschutz

Ein zen­tra­les The­ma war die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung. Vor dem Hin­ter­grund des Fach­kräf­te­man­gels gewinnt die Koope­ra­ti­on an Bedeu­tung. Bei­spiel­haft hier­für steht das Pro­jekt „Heal­th4­DE-NL“ mit einem Gesamt­vo­lu­men von 3,23 Mil­lio­nen Euro (davon 2,3 Mil­lio­nen Euro EU-Mit­tel), das digi­ta­le Ver­sor­gungs­struk­tu­ren im häus­li­chen Umfeld vorantreibt.

Auch die Sicher­heits­ko­ope­ra­ti­on wur­de the­ma­ti­siert. „Ver­bre­cher und Ver­bre­chen ken­nen kei­ne hoheit­li­chen oder regio­na­len Zustän­dig­kei­ten“, beton­te EDR-Geschäfts­füh­rer Vin­cent ten Voor­de. Die Zusam­men­ar­beit der Sicher­heits­kräf­te umfasst neben der „Nach­ei­le“ auch den Infor­ma­ti­ons­aus­tausch zur Bekämp­fung orga­ni­sier­ter Kri­mi­na­li­tät. Ergän­zend infor­mier­te sich die Dele­ga­ti­on über das PFAS-Pro­jekt, bei dem der OOWV und die nie­der­län­di­sche Vitens N.V. gemein­sam die Ver­brei­tung von „Ewig­keits­che­mi­ka­li­en“ erfor­schen, um Trink­was­ser­quel­len und das Wat­ten­meer zu schützen.

Star­ke Impul­se für den Mittelstand

Beson­de­res Inter­es­se galt der Inno­va­ti­ons­för­de­rung für klei­ne und mitt­le­re Unter­neh­men (KMU). Der neue Klein­pro­jek­te­fonds „Food­Plus“ (1. Juli 2025 bis 30. Juni 2029) unter­stützt mit einem Gesamt­vo­lu­men von 9,55 Mil­lio­nen Euro Pro­jek­te in der Agrar- und Ernäh­rungs­wirt­schaft. Geför­dert wer­den Inno­va­tio­nen wie Prä­zi­si­ons­land­wirt­schaft (Drohnen/KI) oder kreis­lauf­ori­en­tier­te Pro­duk­ti­ons­ver­fah­ren. Wäh­rend Mach­bar­keits­stu­di­en bis zu 20.000 Euro erhal­ten, wer­den Inno­va­ti­ons­pro­jek­te mit bis zu 100.000 Euro unter­stützt (jeweils 50 % Förderquote).

Inter­reg VI: Inves­ti­tio­nen in Millionenhöhe

Das Pro­gramm Inter­reg VI A „Deutsch­land-Neder­land“ stellt ein beacht­li­ches Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men dar. Das Gesamt­pro­gramm ver­fügt ent­lang der Gren­ze über Mit­tel in Höhe von 465.798.619,84 Euro, wovon 225.023.487,84 Euro aus dem Euro­päi­schen Fonds für regio­na­le Ent­wick­lung (EFRE) stam­men. Über 101 Mil­lio­nen Euro flie­ßen in ein „inno­va­ti­ve­res Pro­gramm­ge­biet“ und rund 45 Mil­lio­nen Euro in ein „grü­ne­res Pro­gramm­ge­biet“. Im nörd­li­chen Pro­gramm­ge­biet wur­den bereits 32 Pro­jek­te geneh­migt. Allein im Land­kreis Leer konn­ten so bis­lang 13 Mit­tel­pro­jek­te (ca. 167.600 Euro) und 50 Klein­pro­jek­te (37.500 Euro) rea­li­siert werden.

Ulf Thie­le MdL beton­te abschlie­ßend die Bedeu­tung des Besuchs: „Die Ems-Dol­lart-Regi­on ent­wi­ckelt sich kon­se­quent wei­ter und fokus­siert die für die Kom­mu­nen wich­ti­gen Zukunfts­the­men.“. Für die CDU-Dele­ga­ti­on – bestehend aus Björn Thüm­ler, Ulf Thie­le, Chris­toph Eilers und Chris­ti­an Cal­de­ro­ne – unter­streicht dies den Stel­len­wert von Inter­reg als unver­zicht­ba­res Instru­ment für spür­ba­re Fort­schrit­te vor Ort.

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Erfolg­rei­che Aus­bil­dungs­ab­schlüs­se am Kli­ni­kum Leer: Nach­wuchs­kräf­te star­ten ins Berufsleben

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Fran­zis­ka Macher (Per­so­nal­lei­tung), Jule Buß, Dei­ke Wel­zel (Kauf­frau­en im Gesund­heits­we-
sen), Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin).

Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss in ver­schie­de­nen Berufsfeldern

Leer/Ostfriesland, 6. Juli 2026. Nach drei Jah­ren inten­si­ver Aus­bil­dungs­zeit gibt es Grund zur Freu­de: Meh­re­re Aus­zu­bil­den­de in ver­schie­de­nen Berufs­fel­dern haben ihre Aus­bil­dung erfolg­reich been­det und star­ten nun in einen neu­en Lebensabschnitt.

Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten haben in ihren jewei­li­gen Fach­be­rei­chen beein­dru­cken­des Enga­ge­ment gezeigt. Im Bereich der Ver­wal­tung schlos­sen Jule Buß und Dei­ke Wel­zel Mit­te Juni ihre Aus­bil­dung zur Kauf­frau im Gesund­heits­we­sen erfolg­reich ab.

 

Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin), Flo­ri­an Nguy­en (Fach­kraft für Sys­tem­in­te­gra­ti­on), Mat­thi­as Boden (Lei­ter EDV).
Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin), Mar­lon Spin (Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik), Rena­te Bill­ker-Hil­brands (stellv. Lei­tung Einkauf)

Auch in den tech­ni­schen und ope­ra­ti­ven Abtei­lun­gen wur­den Erfol­ge erzielt. Flo­ri­an Nguy­en been­de­te sei­ne Aus­bil­dung zum Fach­in­for­ma­ti­ker für Sys­tem­in­te­gra­ti­on, wäh­rend Mar­lon Spin sei­ne Aus­bil­dung zur Fach­kraft für Lager­lo­gis­tik erfolg­reich abschloss. Ein beson­de­rer Erfolg zeigt sich zudem in der Küche, wo gleich zwei Prüf­lin­ge über­zeugt haben: Simon Nit­sch und Sascha-Mar­cel Groe­ne­wold haben ihre Aus­bil­dung zum Koch erfolg­reich beendet.

„Wir gra­tu­lie­ren herz­lich zu den bestan­de­nen Prü­fun­gen und wün­schen allen für ihren wei­te­ren beruf­li­chen Weg alles Gute“, freut sich Geschäfts­füh­re­rin Danie­la Kamp über die Leis­tun­gen der ehe­ma­li­gen Auszubildenden.

Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin), Sascha-Mar­cel Groe­ne­wold, Simon Nit­sch (Köche), Ron­ny Bol­schwig (Küchen­chef)
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Lokal

Star­ker Nach­wuchs für unse­re Regi­on: 25 neue Fach­kräf­te in der Versicherungsbranche!

Die Mit­glie­der des BWV-Prü­fungs­sau­schus­ses freu­en sich mit den jun­gen Leu­ten: 25 Azu­bis aus unter­schied­li­chen ost­frie­si­schen Aus­bil­dungs­be­trie­ben haben ihre zwei- bzw. drei-jäh­ri­ge Aus­bil­dung...

Blaulicht

Unfall­fluch­ten, Betrugs­ma­schen und ein tra­gi­scher Todesfall

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 03.07.2026     Leer — Verkehrsunfallflucht Am 02.07.2026 beschä­dig­te ein bis­her noch...

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Urlaubs­pla­nung mit Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen: Sicher buchen und ent­spannt reisen

25 Jah­re Rei­se­land PRO­FiL Rei­sen: War­um per­sön­li­che Bera­tung den Unter­schied macht Der wohl­ver­dien­te Urlaub ist für vie­le die wert­volls­te Zeit...

Lokal

Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team des Arbeits­krei­ses für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung (v.l.: Katha­ri­na Birch, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Jörg Ken­ter, Tom­ke Hamer, Hei­ke Leim­ke, Gerd...

Lokal

Öffent­li­che Biblio­the­ken: Koali­ti­ons­aus­schuss beschließt Mög­lich­kei­ten zur Sonntagsöffnung

Mehr Frei­heit für Kul­tur und Bil­dung: Öffent­li­che Biblio­the­ken dür­fen künf­tig sonn­tags öffnen Eine Neue­rung steht bevor: Öffent­li­che Biblio­the­ken in ganz...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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Feri­en-Modus an: Das „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ kommt nach Leer in die Fetenscheue

Som­mer, Son­ne, Urlaubs­fee­ling: „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ in der Feten­scheu­ne Leer Leer. Der Start in die Som­mer­fe­ri­en steht vor der Tür, und...

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Fach­tag Digi­ta­le Bil­dung in Leer: Jetzt anmel­den und mitdiskutieren!

Ver­an­stal­tungs­ort des 8. Fach­tags Digi­ta­le Bil­dung: Das Spar­kas­sen­fo­rum in Leer steht am 9. Sep­tem­ber ganz im Zei­chen der digi­ta­len Zukunft...

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Fuß­ball­fie­ber in Leer: Fans berei­ten sich auf Deutsch­land gegen Ecua­dor vor Die Fuß­ball-WM 2026 sorgt bei den Fans in Leer für...

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Die Nacht gehört euch: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer!

Fei­ern wie frü­her: Die gro­ße Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer am 27. Juni Die Ü30/Ü40-Par­ty in der Feten­scheu­ne Leer! Leer. Mar­kie­ren Sie...

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15 Jah­re HUNDund­HAND: Gro­ßes Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am Flinthörn

Kat­rin und Micha­el Scheu sowie Herr Braun freu­en sich bereits sehr auf das gro­ße Jubi­lä­ums-Stra­ßen­fest am 21. Juni 2026 und...

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Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

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Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

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Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

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