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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Star­ke Leis­tung für das Kli­ma: Wes­t­ov­er­le­din­gen ehrt die Stadtradeln-Champions!

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Wes­t­ov­er­le­din­gen fei­ert sei­ne Rad-Cham­pi­ons: Erfolg­reichs­te Teil­neh­mer des Stadt­ra­delns ausgezeichnet

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Sport­li­cher Ein­satz für den Kli­ma­schutz: Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat kürz­lich die erfolg­reichs­ten Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der dies­jäh­ri­gen Stadt­ra­deln-Akti­on mit einer fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hung geehrt. Die Ver­an­stal­tung wür­dig­te das her­aus­ra­gen­de Enga­ge­ment der­je­ni­gen, die in den ver­gan­ge­nen drei Wochen das Auto ste­hen lie­ßen und kräf­tig in die Peda­le traten.

Star­ke Bilanz für Westoverledingen

Die Zah­len der dies­jäh­ri­gen Akti­on kön­nen sich sehen las­sen: Ins­ge­samt 941 Per­so­nen nah­men in Wes­t­ov­er­le­din­gen am Stadt­ra­deln teil. Gemein­sam leg­ten sie eine beein­dru­cken­de Stre­cke von 183.809 Kilo­me­tern zurück. Die­se Leis­tung spie­gelt sich auch im bun­des­wei­ten Ver­gleich wider: Unter ins­ge­samt 3.109 teil­neh­men­den Kom­mu­nen in Deutsch­land erreich­te Wes­t­ov­er­le­din­gen den beacht­li­chen 341. Platz. Inner­halb der Kate­go­rie der Kom­mu­nen mit 10.000 bis 50.000 Ein­woh­nern konn­te sich die Gemein­de sogar einen her­vor­ra­gen­den 66. Rang sichern.

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Ehrung der Spitzenleistungen

Zur Preis­ver­lei­hung hat­te die Gemein­de die zehn erfolg­reichs­ten Ein­zel­fah­re­rin­nen und Ein­zel­fah­rer sowie die drei bes­ten Teams gela­den. Als Aner­ken­nung für ihre sport­li­che Leis­tung durf­ten sich die Preis­trä­ger über Urkun­den sowie Gut­schei­ne des Com­bi-Lebens­mit­tel­mark­tes in Ihr­ho­ve freu­en. Ein beson­de­res Andenken stell­ten die klei­nen, lie­be­voll gestal­te­ten Poka­le mit einem Fahr­rad­mo­tiv aus Holz dar.

Die Wer­tung in der Kate­go­rie „Teams“ basier­te auf den Kilo­me­tern pro Kopf, um die Leis­tung im Ver­hält­nis zur Grup­pen­grö­ße zu würdigen:

  • Platz 1: Gil­les Con­sul­ting (2 Mit­glie­der / 926 km pro Kopf)

  • Platz 2: Mar­Tho (2 Mit­glie­der / 694 km pro Kopf)

  • Platz 3: Fahr­rad­bie­nen (4 Mit­glie­der / 394 km pro Kopf)

In der Ein­zel­wer­tung der erfolg­reichs­ten Rad­le­rin­nen und Rad­ler zeig­ten sich beein­dru­cken­de Distanzen:

  1. Hil­trud Klos­ter­mann (1.442 km)

  2. Ingo Diehl (1.114,5 km)

  3. Uwe Kitz­ler (1.020,5 km)

  4. Karl-Ger­hard Müh­ring (943 km)

  5. Tom Gil­les (926,5 km)

  6. Anki Grü­ne­berg (925 km)

  7. Harm Paas­man (830 km)

  8. Moni­ka Kabut­ke-Leim­beck (821,4 km)

  9. Wil­ma Mum­me (809 km)

  10. Mar­ti­na Kös­ters (757 km)

Pre­mie­re: Ein Son­der­preis für das Losglück

Um die brei­te Betei­li­gung zusätz­lich zu wür­di­gen, führ­te die Gemein­de in die­sem Jahr eine Neue­rung ein: Unter allen Teil­neh­men­den, die mehr als 250 Kilo­me­ter gera­delt sind, wur­de ein Son­der­preis ver­lost. Die glück­li­che Gewin­ne­rin die­ser Aus­zeich­nung ist San­dra Bruns, die mit ihren 265,4 Kilo­me­tern nun eben­falls zu den Preis­trä­gern zählt.

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen bedankt sich bei allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern, die mit ihrem Ein­satz einen wert­vol­len Bei­trag zum Kli­ma­schutz vor Ort geleis­tet haben, und freut sich bereits auf die nächs­te Stadtradeln-Saison.

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Zit­ter­par­tie um VW Emden: Ost­fries­lands Indus­trie­mo­tor in Gefahr?

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„VW Emden muss blei­ben“: Ost­frie­si­sche Ver­wal­tungs­chefs for­dern Standortgarantie

In einem drin­gen­den Appell vor der ent­schei­den­den Auf­sichts­rats­sit­zung am 9. Juli for­dern der Emder Ober­bür­ger­meis­ter und die drei ost­frie­si­schen Land­rä­te den Erhalt des Volks­wa­gen-Wer­kes in Emden. Die Sor­ge vor mög­li­chen Werks­schlie­ßun­gen in Deutsch­land sorgt für gro­ße Ver­un­si­che­rung in der gesam­ten Region.

Ange­sichts kur­sie­ren­der Medi­en­be­rich­te über mög­li­che Werks­schlie­ßun­gen von Volks­wa­gen in Deutsch­land schla­gen die Spit­zen der ost­frie­si­schen Kom­mu­nal­ver­wal­tung Alarm. In einer gemein­sa­men Erklä­rung unter­strei­chen der Emder Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff sowie die Land­rä­te Olaf Mei­nen (Aurich), Hol­ger Heymann (Witt­mund) und Mat­thi­as Groo­te (Leer) die exis­ten­zi­el­le Bedeu­tung des Stand­orts Emden.

Drin­gen­der Appell an VW-Kon­zern und Land Niedersachsen

„Ste­hen Sie zu Ihrem Wort, erhal­ten Sie das VW-Werk in Emden!“, lau­tet die zen­tra­le For­de­rung des Ver­wal­tungs­quar­tetts. Ange­sichts der Angst der Beschäf­tig­ten um ihre Arbeits­plät­ze und die Exis­tenz ihrer Fami­li­en for­dern die Ver­wal­tungs­chefs vom Auf­sichts­rat bei sei­ner Sit­zung am 9. Juli abso­lu­te Klar­heit. Die ein­zi­ge akzep­ta­ble Bot­schaft kön­ne hier­bei nur die lang­fris­ti­ge Siche­rung des Stand­or­tes sein.

Dabei nimmt die Regi­on auch die Lan­des­po­li­tik in die Pflicht. Das Land Nie­der­sach­sen, das als gro­ßer Anteils­eig­ner bei Volks­wa­gen fun­giert, müs­se sei­ne Ver­ant­wor­tung wahr­neh­men. Die vier Ver­wal­tungs­chefs appel­lie­ren ein­dring­lich an den nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Olaf Lies, sich mit gan­zer Kraft für den Erhalt des Emder Wer­kes einzusetzen.

Emden als indus­tri­el­ler Anker der Region

Als größ­ter Indus­trie­ar­beit­ge­ber Ost­fries­lands nimmt das VW-Werk eine Schlüs­sel­rol­le ein. Eine mög­li­che Schlie­ßung hät­te nach Ansicht der Unter­zeich­ner weit­rei­chen­de nega­ti­ve Kon­se­quen­zen für die gesam­te wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der Region.

Die For­de­run­gen der Ver­wal­tungs­chefs gehen über den aktu­el­len Sta­tus quo hinaus:

  • Siche­rung über 2030: Das Werk müs­se nicht nur im Rah­men der bestehen­den Stand­ort­ga­ran­tie bis 2030, son­dern weit dar­über hin­aus gesi­chert werden.

  • Inves­ti­tio­nen in die Zukunft: Der Kon­zern wird auf­ge­for­dert, wei­ter in den hoch­mo­der­nen Stand­ort zu inves­tie­ren, der bereits erfolg­reich auf die Pro­duk­ti­on von Elek­tro­fahr­zeu­gen umge­stellt wurde.

Vol­le Soli­da­ri­tät mit der Belegschaft

Die Stadt Emden sowie die Land­krei­se Aurich, Witt­mund und Leer sichern den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern sowie deren Fami­li­en ihre vol­le Soli­da­ri­tät zu. „Wir wer­den tun, was wir kön­nen, um den Kampf um das VW-Werk Emden zu unter­stüt­zen“, ver­spre­chen die Ver­wal­tungs­chefs in ihrem gemein­sa­men Statement.

Blei­ben Sie infor­miert über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in der Regi­on auf dem Lese­r­ECHO-Por­tal und der „Wir Leeraner“-Facebookseite. Bei uns lesen Sie Nach­rich­ten trans­pa­rent, kos­ten­los und ohne Bezahl­schran­ke. #Wir­Leera­ner #Lese­r­ECHO

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Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet durch: Auf­nah­me ins Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm offiziell!

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Wes­t­ov­er­le­din­gen in Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm aufgenommen

Erfolg­rei­che Bewer­bung: Sechs Ort­schaf­ten bil­den neue „Dorf­re­gi­on“

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen star­tet in eine neue Pha­se der Orts­ent­wick­lung. Wie Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes am ver­gan­ge­nen Frei­tag bekannt gab, wur­de die Gemein­de offi­zi­ell in das Dorf­ent­wick­lungs­pro­gramm des Lan­des Nie­der­sach­sen auf­ge­nom­men. Vor­aus­ge­gan­gen war eine Ein­la­dung der nie­der­säch­si­schen Minis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz, Miri­am Staud­te, an das Amt für regio­na­le Lan­des­ent­wick­lung nach Olden­burg, um das Vor­ha­ben zu besprechen.

Um die Vor­aus­set­zun­gen für das För­der­pro­gramm zu erfül­len, hat­te sich die Gemein­de erfolg­reich für den Zusam­men­schluss von sechs Ort­schaf­ten zu einer „Dorf­re­gi­on“ stark­ge­macht. Unter dem Titel „Wes­t­ov­er­le­din­gen – Deich- und Marsch­dör­fer an Ems und Leda“ fir­mie­ren künf­tig die Ort­schaf­ten Brei­ner­moor, Esklum, Drie­ver, Gro­te­gas­te, Mit­ling-Mark sowie der Orts­teil Völ­len als gemein­sa­me Einheit.

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Mit­ge­stal­tung durch die Bürgerschaft

Die Auf­nah­me in das Pro­gramm eröff­net den betei­lig­ten Dör­fern die Mög­lich­keit, ihre Orts­ker­ne unter umfas­sen­der fach­li­cher Bera­tung und mit finan­zi­el­ler Unter­stüt­zung des Lan­des zukunfts­fä­hig zu gestal­ten. Dabei steht ein wesent­li­cher Aspekt im Mit­tel­punkt: Die Dorf­ent­wick­lung soll nicht von oben ver­ord­net, son­dern von den Ein­woh­nern vor Ort selbst bestimmt und gestal­tet wer­den. Die­ser par­ti­zi­pa­ti­ve Ansatz ist der grund­le­gen­de Gedan­ke des Pro­gramms, um maß­ge­schnei­der­te und attrak­ti­ve Lebens­be­din­gun­gen für die Zukunft zu schaffen.

Die Gemein­de berei­tet nun die not­wen­di­gen Schrit­te vor, um den Pla­nungs­pro­zess für die Dorf­re­gi­on in Gang zu set­zen. In die­sem Zuge wird die Ver­wal­tung zeit­nah über die wei­te­ren Ent­wick­lun­gen und die Mög­lich­kei­ten der Bür­ger­be­tei­li­gung informieren.

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Das Wohn­ge­bäu­de „Haus Ems­blick“ in Leer mit sei­nen 88 Wohn­ein­hei­ten ist ein prä­gnan­tes Bei­spiel für die Her­aus­for­de­run­gen der 1970er-Jah­re-Archi­tek­tur. Das...

Blaulicht

Sach­be­schä­di­gung in Leer & schwe­rer Unfall auf der A 28 – Wei­te­re Polizeimeldungen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag den 04.07.2026     Leer — Sachbeschädigung In der Nacht vom 02. auf...

Lokal

Star­ker Nach­wuchs für unse­re Regi­on: 25 neue Fach­kräf­te in der Versicherungsbranche!

Die Mit­glie­der des BWV-Prü­fungs­sau­schus­ses freu­en sich mit den jun­gen Leu­ten: 25 Azu­bis aus unter­schied­li­chen ost­frie­si­schen Aus­bil­dungs­be­trie­ben haben ihre zwei- bzw. drei-jäh­ri­ge Aus­bil­dung...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

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Feri­en-Modus an: Das „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ kommt nach Leer in die Fetenscheue

Som­mer, Son­ne, Urlaubs­fee­ling: „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ in der Feten­scheu­ne Leer Leer. Der Start in die Som­mer­fe­ri­en steht vor der Tür, und...

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Fach­tag Digi­ta­le Bil­dung in Leer: Jetzt anmel­den und mitdiskutieren!

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