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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Kin­der­ko­je Flachs­meer gestal­tet Bee­te neu: 4.770 Euro För­de­rung für nach­hal­ti­ges Gartenprojekt

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Kin­der­ko­je Flachs­meer: Neue Blu­men­bee­te schaf­fen Lebens­raum für Bie­nen und Schmetterlinge

Bin­go-Umwelt­stif­tung för­dert nach­hal­ti­ges Gar­ten­pro­jekt mit 4.770 Euro – Kin­der, Eltern und Mit­ar­bei­ten­de gestal­ten den Ein­gangs­be­reich gemein­sam neu

Gro­ße Freu­de in der Kin­der­ko­je Flachs­meer: Dank einer För­de­rung der Bin­go-Umwelt­stif­tung in Höhe von 4.770 Euro konn­te der Ein­gangs­be­reich der Kin­der­krip­pe umfas­send neu­ge­stal­tet wer­den. Im Mit­tel­punkt stand das Nach­hal­tig­keits­pro­jekt „Klei­ne Hän­de, gro­ße Wir­kung – Blü­hen­de Koje, ein Gar­ten für Kin­der, Insek­ten und Gemeinschaft“.

Die Kin­der­krip­pe hat­te das Pro­jekt bei der Bin­go-Umwelt­stif­tung ein­ge­reicht und eine För­der­zu­sa­ge erhal­ten. Mit der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung konn­ten die bis­he­ri­gen Bee­te am Ein­gangs­be­reich voll­stän­dig umge­stal­tet und neu ange­legt werden.

Gemein­sa­me Pflanz­ak­ti­on mit Mit­ar­bei­ten­den und Eltern

Ein wich­ti­ger Bestand­teil des Pro­jekts war die gemein­sa­me Umset­zung vor Ort. Bei einer Pflanz­ak­ti­on pack­ten zahl­rei­che Hel­fe­rin­nen und Hel­fer aus dem Kreis der Mit­ar­bei­ten­den und Eltern der Kin­der­ko­je mit an. Gemein­sam wur­den die Bee­te neu gestal­tet und mit ver­schie­de­nen Pflan­zen bestückt.

Kita-Lei­tung Anne Höpp­ner freut sich sehr über die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung und das Ergeb­nis der Umgestaltung.

„Mit dem Geld konn­ten wir unse­ren Ein­gangs­be­reich neu­ge­stal­ten und einen Ort schaf­fen, der Pflan­zen, Insek­ten und Men­schen zugu­te­kommt. Der neue Ein­gangs­be­reich ist nicht nur schö­ner und leben­di­ger gewor­den, son­dern lädt auch dazu ein, die Natur gemein­sam zu ent­de­cken und zu genie­ßen“, erklärt Höppner.

Insek­ten­freund­li­che Stau­den, Obst­bäu­me und Blaubeeren

Bei der Neu­an­la­ge der Bee­te wur­de beson­de­rer Wert auf Nach­hal­tig­keit, Arten­viel­falt und gemein­schaft­li­che Nut­zung gelegt.

Ein Beet wur­de mit insek­ten­freund­li­chen Stau­den bepflanzt. Deren Blü­ten bie­ten Bie­nen, Schmet­ter­lin­gen und zahl­rei­chen wei­te­ren Insek­ten künf­tig Nah­rung und Lebens­raum. Damit ent­steht ein wich­ti­ger Bei­trag zur För­de­rung der hei­mi­schen Insektenwelt.

In zwei wei­te­ren Bee­ten wach­sen nun Obst­bäu­me und Blau­bee­ren. Die Früch­te sol­len spä­ter nicht aus­schließ­lich den Kin­dern der Kin­der­krip­pe zugu­te­kom­men. Auch die Nach­bar­schaft und die Eltern der Ein­rich­tung sol­len die Mög­lich­keit erhal­ten, das Obst und die Bee­ren gemein­sam zu ernten.

Ein Gar­ten für Kin­der, Natur und Gemeinschaft

Mit dem Pro­jekt „Klei­ne Hän­de, gro­ße Wir­kung – Blü­hen­de Koje, ein Gar­ten für Kin­der, Insek­ten und Gemein­schaft“ ver­bin­det die Kin­der­ko­je Flachs­meer meh­re­re Zie­le: Die Kin­der erhal­ten die Mög­lich­keit, Pflan­zen und natür­li­che Kreis­läu­fe unmit­tel­bar zu erle­ben. Gleich­zei­tig wer­den Lebens­räu­me für Insek­ten geschaf­fen und die gemein­schaft­li­che Nut­zung des Gar­tens gefördert.

Durch die Unter­stüt­zung der Bin­go-Umwelt­stif­tung und das Enga­ge­ment der Mit­ar­bei­ten­den und Eltern ist am Ein­gangs­be­reich ein neu­er Ort ent­stan­den, der öko­lo­gi­sche Nach­hal­tig­keit, Natur­er­leb­nis und Gemein­schaft mit­ein­an­der verbindet.

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: Über 300 Anmel­dun­gen für 125 Plät­ze – mehr als 70 Lkw dabei

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: Über 300 Anmel­dun­gen – 125 Fahr­zeu­ge dür­fen mitfahren

Die Reso­nanz ist über­wäl­ti­gend: Mehr als 300 Anmel­dun­gen lie­gen für den Weih­nachts­kon­voi am 28. Novem­ber 2026 in Moorm­er­land bereits vor. Täg­lich kom­men wei­te­re Anfra­gen von Fir­men und Fah­rern hin­zu. Doch die Teil­neh­mer­zahl ist begrenzt: Nur 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge kön­nen an der gro­ßen weih­nacht­li­chen Rund­fahrt teil­neh­men. Mit dabei sind mehr als 70 Lkw, 30 Trak­to­ren, Sat­tel­zug­ma­schi­nen, Con­tai­ner­fahr­zeu­ge und sogar ein Betonmischer.

Der Weih­nachts­kon­voi in Moorm­er­land ent­wi­ckelt sich immer mehr zu einem ech­ten Publi­kums­ma­gne­ten. Wenn am Sams­tag, 28. Novem­ber 2026, die fest­lich geschmück­ten Fahr­zeu­ge durch die Regi­on rol­len, wird wie­der ein beein­dru­cken­des Lich­ter­meer erwar­tet. Schon jetzt zeich­net sich ab, dass das Inter­es­se an der Ver­an­stal­tung grö­ßer ist als die ver­füg­ba­ren Teilnahmeplätze.

Wie das Lese­r­ECHO bei einer Nach­fra­ge erfah­ren hat, lie­gen inzwi­schen mehr als 300 Anmel­dun­gen von inter­es­sier­ten Fah­rern und Unter­neh­men vor. Und die Nach­fra­ge reißt nicht ab. Täg­lich mel­den sich wei­te­re Fir­men und Fah­rer, die eben­falls ger­ne mit ihren Fahr­zeu­gen dabei sein möch­ten oder nach einer Teil­nah­me­ge­le­gen­heit fragen.

Mehr als 300 Anmel­dun­gen – aber nur 125 Fahr­zeu­ge kön­nen teilnehmen

So erfreu­lich die gro­ße Reso­nanz für die Ver­an­stal­ter ist, eine unbe­grenz­te Teil­nah­me ist lei­der nicht mög­lich. Ins­ge­samt kön­nen 125 Fahr­zeu­ge beim dies­jäh­ri­gen Weih­nachts­kon­voi mitfahren.

Der Grund dafür liegt vor allem in den orga­ni­sa­to­ri­schen und sicher­heits­re­le­van­ten Rah­men­be­din­gun­gen. Der Start­platz, auf dem sich die zahl­rei­chen Trucks und ande­ren Fahr­zeu­ge vor Beginn der Rund­fahrt sam­meln, ver­fügt nur über begrenz­te Kapa­zi­tä­ten. Dar­über hin­aus wur­de die Ver­an­stal­tung im Vor­feld mit den zustän­di­gen Ord­nungs­kräf­ten, der Gemein­de und dem Land­kreis abge­stimmt. Dabei müs­sen die Ver­an­stal­ter bestimm­te Vor­ga­ben und Auf­la­gen berücksichtigen.

Des­halb bleibt es bei der fest­ge­leg­ten Höchst­zahl von 125 Fahr­zeu­gen. Auch wenn zahl­rei­che wei­te­re Inter­es­sen­ten ger­ne teil­neh­men wür­den, kön­nen lei­der nicht alle Anmel­dun­gen berück­sich­tigt werden.

Für die Ver­an­stal­ter ist die gro­ße Nach­fra­ge den­noch ein aus­ge­spro­chen posi­ti­ves Zei­chen. Sie zeigt, wel­chen Stel­len­wert der Weih­nachts­kon­voi inzwi­schen in der Regi­on hat und wie vie­le Unter­neh­men, Fah­rer und Pri­vat­per­so­nen bereit sind, sich mit viel Enga­ge­ment an der Ver­an­stal­tung zu beteiligen.

Über 70 Lkw, 30 Trak­to­ren und sogar ein Betonmischer

Auch die Zusam­men­set­zung des Kon­vois ver­spricht wie­der eine abwechs­lungs­rei­che Fahr­zeug­ko­lon­ne. Nach den bis­he­ri­gen Anga­ben wer­den mehr als 70 Lkw dabei sein. Hin­zu kom­men rund 30 Trak­to­ren,  gro­ße Sat­tel­zug­ma­schi­nen sowie Containerfahrzeuge.

Außer­dem ist ein Par­ty­bus ange­kün­digt. Zahl­rei­che Fahr­zeu­ge wer­den mit fest­lich geschmück­ten Anhän­gern unter­wegs sein. Eine beson­de­re Über­ra­schung gibt es eben­falls: Sogar ein Beton­mi­scher wird in die­sem Jahr Teil des Weih­nachts­kon­vois sein.

Beson­ders span­nend dürf­te wie­der die auf­wen­di­ge Deko­ra­ti­on vie­ler Fahr­zeu­ge wer­den. Eini­ge Teil­neh­mer las­sen sich jedes Jahr etwas Neu­es ein­fal­len und inves­tie­ren viel Zeit und Krea­ti­vi­tät, um ihre Fahr­zeu­ge in eine weih­nacht­li­che Erschei­nung zu verwandeln.

Dabei sind der Fan­ta­sie offen­bar kaum Gren­zen gesetzt. Lich­ter­ket­ten, leuch­ten­de Figu­ren und auf­wen­di­ge Weih­nachts­de­ko­ra­tio­nen ver­wan­deln die gro­ßen Fahr­zeu­ge in rol­len­de Weih­nachts­wel­ten. Und von Jahr zu Jahr wird bei dem einen oder ande­ren Teil­neh­mer noch ein­mal nachgelegt.

Die Ver­an­stal­ter freu­en sich über die­se Ent­wick­lung. Denn der Weih­nachts­kon­voi lebt nicht nur von den gro­ßen Fahr­zeu­gen, son­dern vor allem vom Enga­ge­ment der Fah­rer und Unter­neh­men, die mit viel Herz­blut dabei sind.

Auch ein guter Zweck steht hin­ter dem Weihnachtskonvoi

Neben dem weih­nacht­li­chen Erleb­nis ver­folgt die Ver­an­stal­tung auch einen sozia­len Zweck. Mit dem Weih­nachts­kon­voi wird der Eltern­ver­ein für krebs­kran­ke Kin­der und Jugend­li­che in Ost­fries­land und Umge­bung unterstützt.

Dass sich inzwi­schen so vie­le Unter­neh­men und Fah­rer betei­li­gen möch­ten, ist des­halb auch für die­sen guten Zweck eine erfreu­li­che Ent­wick­lung. Die Ver­an­stal­tung ver­bin­det ein beson­de­res Gemein­schafts­er­leb­nis mit der Mög­lich­keit, etwas für Fami­li­en zu bewe­gen, die drin­gend Unter­stüt­zung benötigen.

 

 

Fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge beim Weih­nachts­kon­voi in Moorm­er­land im Jahr 2014. Auch 2026 wer­den wie­der zahl­rei­che auf­wen­dig deko­rier­te Trucks und ande­re Fahr­zeu­ge erwar­tet. (Archiv­fo­to: LeserECHO-Verlag)
Ein Blick zurück auf den Weih­nachts­kon­voi 2014: Mit viel Lie­be zum Detail geschmück­te Fahr­zeu­ge sorg­ten bereits damals für eine beson­de­re weih­nacht­li­che Atmo­sphä­re in Moorm­er­land. (Archiv­fo­to: LeserECHO-Verlag)

Weih­nachts­kon­voi star­tet am 28. Novem­ber um 16.30 Uhr

Der gro­ße Ver­an­stal­tungs­tag beginnt bereits am frü­hen Nach­mit­tag. Treff­punkt für die teil­neh­men­den Fahr­zeu­ge ist der Mül­ler-Park­platz in der Rudolf-Eucken-Stra­ße 3 in 26802 Moormerland.

Die Ankunft der Fahr­zeu­ge ist gegen 14 Uhr vor­ge­se­hen. Besu­cher kön­nen sich damit bereits vor dem eigent­li­chen Start einen Ein­druck von den fest­lich geschmück­ten Fahr­zeu­gen ver­schaf­fen. Um 16.30 Uhr soll sich der Weih­nachts­kon­voi schließ­lich in Bewe­gung setzen.

Auch Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west wird wie­der dabei sein. Er beglei­tet die Ver­an­stal­tung mit Droh­nen­auf­nah­men aus der Luft und hält die beein­dru­cken­den Bil­der der beleuch­te­ten Fahr­zeug­ko­lon­ne aus einer beson­de­ren Per­spek­ti­ve fest.

Die genaue Stre­cke wird erst kurz vor der Ver­an­stal­tung bekannt gegeben.

Luft­auf­nah­me vom Weih­nachts­markt in Moorm­er­land aus dem ver­gan­ge­nen Jahr. Die ein­drucks­vol­le Droh­nen­auf­nah­me stammt von Rolf-Die­ter Boots­mann von Luft­bli­cke Nord­west.

Weih­nachts­markt und Live-Musik mit LAWI

Auch nach bezie­hungs­wei­se rund um den Weih­nachts­kon­voi wird in Moorm­er­land eini­ges gebo­ten. Auf dem Ver­an­stal­tungs­ge­län­de ist ein klei­ner Weih­nachts­markt geplant, der für eine gemüt­li­che Atmo­sphä­re und das leib­li­che Wohl der Besu­cher sor­gen soll.

Für musi­ka­li­sche Unter­hal­tung ist eben­falls gesorgt: LAWI über­nimmt ab 18 Uhr die Live-Musik. Der Weih­nachts­markt soll nach der­zei­ti­ger Pla­nung bis etwa 22 Uhr geöff­net bleiben.

Damit bie­tet der Ver­an­stal­tungs­tag nicht nur für die Teil­neh­mer des Kon­vois, son­dern auch für Besu­cher und Fami­li­en ein abwechs­lungs­rei­ches Programm.

Die wich­tigs­ten Infor­ma­tio­nen zum Weih­nachts­kon­voi 2026:

  • Datum: Sams­tag, 28. Novem­ber 2026

  • Ver­an­stal­tungs­ort: Mül­ler-Park­platz, Rudolf-Eucken-Stra­ße 3, 26802 Moormerland

  • Ankunft der teil­neh­men­den Fahr­zeu­ge: etwa 14 Uhr

  • Start des Weih­nachts­kon­vois: 16.30 Uhr

  • Maxi­ma­le Teil­neh­mer­zahl: 125 Fahrzeuge

  • Start­ge­bühr für teil­neh­men­de Fahr­zeu­ge: 15 Euro

  • Weih­nachts­markt: vor­aus­sicht­lich bis 22 Uhr

  • Live-Musik mit LAWI: ab 18 Uhr

  • Droh­nen­auf­nah­men: Luft­bli­cke Nordwest

Coca-Cola Weih­nachts­truck: Moorm­er­land wei­ter­hin auf Platz 1

Und noch eine wei­te­re weih­nacht­li­che Nach­richt gibt es aus Moorm­er­land: Beim Voting für den Coca-Cola Weih­nachts­truck liegt Moorm­er­land nach dem der­zei­ti­gen Stand wei­ter­hin auf Platz 1. Inzwi­schen wur­den mehr als 4.100 Stim­men gesammelt.

Wenn es bei die­sem Ergeb­nis bleibt, ste­hen die Chan­cen gut, dass der berühm­te Coca-Cola Weih­nachts­truck eben­falls nach Moorm­er­land kommt und beim Weih­nachts­markt bestaunt wer­den kann. Das wäre eine zusätz­li­che Attrak­ti­on für die Ver­an­stal­tung und könn­te den ohne­hin beson­de­ren Weih­nachts­abend noch ein­mal berei­chern. Viel­leicht wird dann sogar Hal­lo Nie­der­sach­sen auf das Ereig­nis aufmerksam.

Wer bis­her noch nicht abge­stimmt hat, kann Moorm­er­land wei­ter­hin unter­stüt­zen. Jede Stim­me zählt! Den Link zum Voting fin­den Sie HIER!

Das Lese­r­ECHO hält Sie über die wei­te­ren Ent­wick­lun­gen rund um den Weih­nachts­kon­voi und das Coca-Cola-Truck-Voting auf dem Laufenden.

Hin­weis zu den Fotos: Bei den ver­wen­de­ten Auf­nah­men han­delt es sich um Archiv­fo­tos des Lese­r­ECHO-Ver­lags aus dem Jahr 2014.

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Sport­pick­nick in Leer am 8. Novem­ber 2026: Spiel und Bewe­gung für Kin­der in der Sport­hal­le Pastorenkamp

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Sport­pick­nick in Leer: Spiel, Spaß und Bewe­gung für Kin­der und Eltern am 8. November

Bewe­gung, gemein­sa­me Zeit und eine gemüt­li­che Kaf­fee­pau­se: Am Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026, lädt die Gemein­we­sen­ar­beit (GWA) West­stadt wie­der zum belieb­ten Sport­pick­nick in die Sport­hal­le Pas­to­ren­kamp in Leer ein. Kin­der bis zehn Jah­re und ihre Eltern erwar­tet ein abwechs­lungs­rei­cher Sonn­tag­nach­mit­tag mit Spiel- und Bewe­gungs­an­ge­bo­ten sowie Kaf­fee, Tee und Kuchen.

LESERECHO | LEER IN OSTFRIESLAND

Wenn es drau­ßen unge­müt­li­cher wird, bie­tet das Sport­pick­nick in Leer eine will­kom­me­ne Gele­gen­heit, sich gemein­sam zu bewe­gen und einen schö­nen Nach­mit­tag zu ver­brin­gen. Am Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026, fin­det das nächs­te Sport­pick­nick in der Sport­hal­le Pas­to­ren­kamp statt. Von 14:30 bis 17:00 Uhr sind Kin­der bis zehn Jah­re aus der West­stadt und ihre Eltern herz­lich eingeladen.

Auf die jun­gen Besu­cher war­ten ver­schie­de­ne Bewe­gungs­sta­tio­nen, an denen sie sich nach Her­zens­lust aus­to­ben, spie­len und aus­pro­bie­ren kön­nen. Wäh­rend die Kin­der aktiv sind, bie­tet sich für die Eltern Gele­gen­heit, bei Kaf­fee, Tee und Kuchen mit­ein­an­der ins Gespräch zu kom­men und den Nach­mit­tag in gemüt­li­cher Atmo­sphä­re zu genießen.

Sport und Begeg­nung auch in der Herbst- und Winterzeit

Das Sport­pick­nick ist ein Stadt­teil­pro­jekt der Gemein­we­sen­ar­beit (GWA) West­stadt. Ziel des Ange­bots ist es, Kin­dern auch bei schlech­tem Wet­ter aus­rei­chend Mög­lich­kei­ten für Bewe­gung und gemein­sa­mes Spie­len zu bieten.

Dazu wer­den in den Herbst- und Win­ter­mo­na­ten ein­mal monat­lich in der Turn­hal­le am Pas­to­ren­kamp ver­schie­de­ne Bewe­gungs­sta­tio­nen auf­ge­baut. Das Ange­bot ver­bin­det sport­li­che Akti­vi­tä­ten für Kin­der mit einer Begeg­nungs­mög­lich­keit für Eltern und Fami­li­en aus dem Stadtteil.

So ent­steht ein offe­ner Treff­punkt, bei dem Bewe­gung, gemein­sa­mes Erle­ben und nach­bar­schaft­li­cher Aus­tausch im Mit­tel­punkt stehen.

För­der­ver­ein der Ply­ten­berg­schu­le orga­ni­siert die Cafeteria

Für die pas­sen­de Ver­pfle­gung beim kom­men­den Sport­pick­nick sorgt die­ses Mal der För­der­ver­ein der Ply­ten­berg­schu­le. Er orga­ni­siert die Cafe­te­ria und bie­tet den Eltern und Kin­dern Kaf­fee, Tee und Kuchen an.

Das Sport­pick­nick wird von meh­re­ren Ver­ei­nen und Orga­ni­sa­tio­nen gemein­sam getra­gen. An dem Begeg­nungs- und Bewe­gungs­an­ge­bot sind der SC 04 Leer, das Haus der Kul­tu­ren, der Bau­ver­ein Leer, das Sport­pro­fil des Teletta-Groß-Gym­na­si­ums im Rah­men der Übungs­lei­ten­den-Aus­bil­dung sowie die Gemein­we­sen­ar­beit West­stadt (Haus Her­mann) der Stadt Leer beteiligt.

Durch die­se Zusam­men­ar­beit ent­steht ein gemein­schaft­li­ches Ange­bot, das Fami­li­en zusam­men­bringt und Kin­dern zusätz­li­che Bewe­gungs­mög­lich­kei­ten in ihrem Stadt­teil eröffnet.

Sport­pick­nick in Leer: Alle Infor­ma­tio­nen auf einen Blick

Ter­min: Sonn­tag, 8. Novem­ber 2026

Uhr­zeit: 14:30 bis 17:00 Uhr

Ver­an­stal­tungs­ort: Sport­hal­le Pas­to­ren­kamp, Leer

Ein­ge­la­den: Kin­der bis zehn Jah­re aus der West­stadt und ihre Eltern

Ange­bot: Bewe­gungs­sta­tio­nen für Kin­der sowie Kaf­fee, Tee und Kuchen für die gan­ze Familie.

Das Sport­pick­nick bie­tet damit eine schö­ne Gele­gen­heit, den Sonn­tag­nach­mit­tag aktiv und in gesel­li­ger Run­de zu verbringen.

 

 
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