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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Ren­te in der Regi­on Leer: IG BAU for­dert „Ren­ten-Rück­grat“ für har­te Arbeit!

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Ren­te dem „Här­te­grad der Arbeit“ anpas­sen: IG BAU for­dert „Ren­ten-Rück­grat“ von Abge­ord­ne­ten aus der Regi­on Leer

Wenn die kör­per­li­che Belas­tung auf dem Bau über Jahr­zehn­te hin­weg die Kräf­te zehrt, wird das Errei­chen der gesetz­li­chen Alters­gren­ze für vie­le Beschäf­tig­te zum unüber­wind­ba­ren Hin­der­nis. Aktu­el­le Zah­len der Arbeits­agen­tur ver­deut­li­chen die Pro­ble­ma­tik im Land­kreis Leer: Von rund 2.400 Bau­ar­bei­tern sind gera­de ein­mal 110 Beschäf­tig­te älter als 63 Jah­re. Die Indus­trie­ge­werk­schaft Bau­en-Agrar-Umwelt (IG BAU) Nord­west-Nie­der­sach­sen warnt nun ein­dring­lich vor den Fol­gen der geplan­ten Ren­ten­po­li­tik und for­dert ein Umdenken.

Bau­en ist Schwerst­ar­beit – bis 67 ist kaum machbar

„Ob Mau­rer, Dach­de­cker, Kanal- oder Stra­ßen­bau­er: Sie leis­ten har­te kör­per­li­che Arbeit bei Wind und Wet­ter, Hit­ze und Frost“, betont Gabrie­le Knue, Vor­sit­zen­de der IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen. Für vie­le Beschäf­tig­te in der Bran­che sei gesund­heit­lich oft schon vor dem 60. Lebens­jahr Schluss. Den­noch sehe die aktu­el­le Ren­ten­po­li­tik vor, das Arbeits­le­ben wei­ter zu verlängern.

Für Knue ist dies der fal­sche Weg. Sie for­dert eine Ren­te, die sich am „Här­te­grad der Arbeit“ ori­en­tiert. Ihr Vor­schlag: Ein „Express­zu­gang in den regu­lä­ren Ruhe­stand“ für Bran­chen, in denen die kör­per­li­che Belas­tung beson­ders hoch ist – neben dem Bau zäh­len dazu auch die Land- und Forst­wirt­schaft, die Gebäu­de­rei­ni­gung sowie der Gar­ten- und Land­schafts­bau. „Was wir brau­chen, ist eine ech­te Fle­xi-Ren­te für ver­nünf­ti­ge Über­gän­ge, statt die Men­schen bis 67 oder dar­über hin­aus am Bau zu hal­ten“, so die Gewerkschafterin.

Kri­tik an der Ren­ten­kom­mis­si­on: Baby-Boo­mer nicht enttäuschen

Ein zen­tra­ler Kri­tik­punkt der IG BAU ist die mög­li­che Abschaf­fung der „Ren­te mit 63“. Dies wäre gera­de für die soge­nann­ten Baby-Boo­mer ein „Schlag ins Gesicht“. Laut Berech­nun­gen des Pest­el-Insti­tuts wer­den im Land­kreis Leer in den kom­men­den zehn Jah­ren rund 27.800 Men­schen aus die­ser Gene­ra­ti­on in den Ruhe­stand gehen.

„Vie­le haben ihre Bei­trags­jah­re voll und 45 Jah­re lang in die Ren­ten­kas­se ein­ge­zahlt“, erklärt Knue. Den Beschäf­tig­ten „kurz vor knapp“ den geplan­ten Ruhe­stand zu ver­weh­ren, scha­de nicht nur der Lebens­pla­nung der Betrof­fe­nen, son­dern auch dem Ver­trau­en in den Sozialstaat.

For­de­rung: Hal­te­li­nie beim Ren­ten­ni­veau garantieren

Neben den Über­gangs­re­ge­lun­gen warnt die IG BAU vor einem Absin­ken des Ren­ten­ni­veaus. Die Gewerk­schaft for­dert eine ver­bind­li­che Haltelinie:

  • Kei­ne Absen­kung unter 48 Pro­zent: Der Staat dür­fe den Baby-Boo­mern ab 2031 kein nied­ri­ge­res Niveau zumuten.

  • Lang­fris­ti­ge Anhe­bung: Das Ren­ten­ni­veau müs­se schnellst­mög­lich wie­der auf min­des­tens 53 Pro­zent ange­ho­ben werden.

Appell an die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten im Kreis Leer

Die IG BAU Nord­west-Nie­der­sach­sen rich­tet einen kla­ren Appell an die hei­mi­schen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten. Sie sol­len in Ber­lin „Ren­ten-Rück­grat“ zei­gen und sich inner­halb ihrer Frak­tio­nen für eine Kor­rek­tur der Regie­rungs­plä­ne stark machen. Nur so kön­ne ver­hin­dert wer­den, dass anspruchs­vol­le Beru­fe wei­ter an Attrak­ti­vi­tät ver­lie­ren und das poli­ti­sche Ver­trau­en der Arbeit­neh­mer­schaft nach­hal­tig beschä­digt wird.

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Erfolgs­ge­schich­te im Rat­haus: 15 neue Fach­kräf­te für die Regi­on Leer!

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Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss: Fei­er­li­che Ver­ab­schie­dung von 15 Verwaltungsfachangestellten

Im Fest­saal des his­to­ri­schen Rat­hau­ses fand kürz­lich eine fei­er­li­che Ver­an­stal­tung zur Wür­di­gung des erfolg­rei­chen Aus­bil­dungs­ab­schlus­ses von 15 ange­hen­den Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­ten statt. Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten haben ihre dua­le Aus­bil­dung am Lehr­gangs­ort Leer des Nie­der­säch­si­schen Stu­di­en­in­sti­tuts (NSI) erfolg­reich beendet.

Wür­di­gung beson­de­rer Leistungen

Knut Mül­ler, Lehr­gangs­lei­ter und Ver­tre­ter des Nie­der­säch­si­schen Stu­di­en­in­sti­tuts, beton­te in sei­ner Fest­an­spra­che die bemer­kens­wer­ten Leis­tun­gen der jun­gen Fach­kräf­te. Er stell­te dabei her­aus, dass es sich bei dem Beruf der Ver­wal­tungs­fach­an­ge­stell­ten um ein anspruchs­vol­les Tätig­keits­feld han­delt, das ein hohes Maß an Kom­pe­tenz erfordert.

Beson­de­rer Dank galt allen am Aus­bil­dungs­pro­zess betei­lig­ten Akteu­ren. Dazu zäh­len die aus­bil­den­den Kom­mu­nen, die Prü­fe­rin­nen und Prü­fer sowie die ehren­amt­li­chen Fach­leh­re­rin­nen und Fach­leh­rer des Nie­der­säch­si­schen Stu­di­en­in­sti­tuts. Eben­so wur­de die wert­vol­le Unter­stüt­zung durch die Lehr­kräf­te der Berufs­bil­den­den Schu­len gewür­digt. Das Zusam­men­spiel die­ser Part­ner habe maß­geb­lich dazu bei­getra­gen, dass die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten das Aus­bil­dungs­ziel erfolg­reich errei­chen konnten.

Fleiß und beruf­li­che Perspektiven

Im Rah­men der Fei­er­stun­de wur­den ins­be­son­de­re der Fleiß und das Durch­hal­te­ver­mö­gen her­vor­ge­ho­ben, wel­che die Lehr­gangs­teil­neh­me­rin­nen und Lehr­gangs­teil­neh­mer wäh­rend ihrer Aus­bil­dung bewie­sen haben.

Die beruf­li­che Zukunft der Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten gestal­tet sich äußerst posi­tiv: Nahe­zu alle star­ten direkt in ein befris­te­tes oder unbe­fris­te­tes Arbeits­ver­hält­nis. Ein Teil der Grup­pe hat sich zudem dazu ent­schie­den, die erwor­be­nen Grund­la­gen durch ein wei­ter­füh­ren­des Stu­di­um zu vertiefen.

Die Absol­ven­tin­nen und Absolventen

Fol­gen­de Per­so­nen konn­ten ihre Zeug­nis­se entgegennehmen:

  • Timon Broers

  • Fran­zis­ka Fleßner

  • San­dra Friedrichs

  • Hau­ke Janßen

  • Celi­na Kolkmann

  • Anna Krull

  • Judith Mül­ler

  • Han­nah Sophia Otto-Küstner

  • Kira Pop­pinga

  • Tim Schmidt

  • Julia Schnei­der

  • Nick ter Hark

  • Hin­derk Voß

  • Dei­ke Waddenberg

  • Ann-Kath­rin Wickel

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Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen auf Erfolgs­kurs: Zeit­rei­se in die Ver­gan­gen­heit begeis­tert Besucher

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Der Vor­stand und das Team des Muse­ums (v.l.n.r.): Thors­ten Quest (Schatz­meis­ter), Ange­li­ka Nord­hues (Schrift­füh­re­rin), Peter Klein-Nord­hues (Ver­eins­vor­sit­zen­der), Hjör­dis Boh­se (Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de), Kat­rin Hab­ben (Muse­ums­lei­tung) und Dr. Josef Kauf­hold (Bei­sit­zen­der AG-Schul­ge­schich­te). Foto: Kris­ti­na Sin­ner, Gemein­de Westoverledingen

Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen wei­ter­hin gut aufgestellt

Im Juni fand die jähr­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung des Ver­eins Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen e.V. statt. Dabei wur­de deut­lich, dass sich das Muse­um in einer erfreu­li­chen Pha­se befin­det. Kat­rin Hab­ben, die im Sep­tem­ber 2025 die Muse­ums­lei­tung von Udo Tin­ne­mey­er über­nom­men hat, konn­te wäh­rend der Ver­samm­lung eine posi­ti­ve Bilanz zie­hen: Sowohl aus dem schu­li­schen Bereich als auch aus dem tou­ris­ti­schen Sek­tor ist ein Anstieg der Besu­cher­zah­len zu verzeichnen.

Eine Zeit­rei­se in die Kaiserzeit

Ein zen­tra­ler Anzie­hungs­punkt bleibt das beson­de­re päd­ago­gi­sche Ange­bot des Muse­ums. „Oft gewünscht und mit nost­al­gi­scher Freu­de wahr­ge­nom­men wird das Ange­bot der his­to­ri­schen Unter­richts­stun­de, die im kai­ser­zeit­lich aus­ge­stat­te­ten Klas­sen­raum für eine kur­ze Zeit­rei­se sorgt“, erklärt Habben.

Neben den bewähr­ten Ange­bo­ten sorgt der Ver­ein durch kon­ti­nu­ier­li­che Arbeit für ein anspre­chen­des Erschei­nungs­bild des Muse­ums­stand­or­tes. So wur­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten das Muse­ums­ge­län­de durch einen neu­en, in ehren­amt­li­cher Arbeit errich­te­ten Zaun auf­ge­wer­tet. Auch die Fens­ter­ge­stal­tung der Dau­er­aus­stel­lung „Schu­le zur Kai­ser­zeit“ wur­de vor Kur­zem auf­ge­frischt, um die Aus­stel­lung für die Gäs­te noch attrak­ti­ver zu präsentieren.

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Aktu­el­le Ein­bli­cke und ehren­amt­li­ches Engagement

Noch bis Anfang Okto­ber bie­tet das Muse­um mit der Son­der­aus­stel­lung „Sei­den­ko­kon in ost­frie­si­schen Klas­sen­zim­mern“ einen span­nen­den his­to­ri­schen Ein­blick. Die Schau beleuch­tet den an Schu­len ver­gan­ge­ner Zei­ten tra­di­tio­nell gepfleg­ten Gedan­ken der Schu­le als Pro­duk­ti­ons­stät­te, ein Aspekt, der ins­be­son­de­re in der NS-Zeit beson­ders for­ciert wurde.

Der Erfolg des Schul­mu­se­ums ist maß­geb­lich auf das gro­ße ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Ver­eins­mit­glie­der zurück­zu­füh­ren. Das Muse­um ist fort­lau­fend offen für inter­es­sier­te Men­schen, die sich ehren­amt­lich ein­brin­gen möch­ten. Dass die Ein­rich­tung pro­fes­sio­nell arbei­tet, unter­streicht die Zer­ti­fi­zie­rung: Seit 2006 hat sich das Muse­um im Rah­men der Muse­ums­re­gis­trie­rung für Muse­en in Bre­men und Nie­der­sach­sen erfolg­reich qua­li­fi­ziert. Die­se Regis­trie­rung beschei­nigt die Erfül­lung der hohen Stan­dards, die vom Deut­schen Muse­ums­bund (ICOM Deutsch­land) für Muse­en for­mu­liert wurden.

Vor­stand im Amt bestätigt

Im Zuge der Mit­glie­der­ver­samm­lung gab es auch per­so­nel­le Kon­ti­nui­tät in der Ver­eins­füh­rung. Der Vor­stand wur­de in sei­nem Amt bestätigt:

  • Vor­sit­zen­der: Peter Klein-Nordhues

  • Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de: Hjör­dis Bohse

  • Schrift­füh­rung: Ange­li­ka Nordhues

  • Schatz­meis­ter: Thors­ten Quest

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Grenz­über­schrei­ten­de Zukunft: CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te set­zen auf Koope­ra­ti­on mit der Ems-Dollart-Region

Die Dele­ga­ti­on ost­frie­si­scher und olden­bur­gi­scher CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter im Gespräch mit Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern der Ems-Dol­lart-Regi­on in Bad Nieu­weschans. Das Foto zeigt...

Lokal

Erfolg­rei­che Aus­bil­dungs­ab­schlüs­se am Kli­ni­kum Leer: Nach­wuchs­kräf­te star­ten ins Berufsleben

Fran­zis­ka Macher (Per­so­nal­lei­tung), Jule Buß, Dei­ke Wel­zel (Kauf­frau­en im Gesund­heits­we-sen), Danie­la Kamp (Geschäfts­füh­re­rin). Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss in ver­schie­de­nen Berufsfeldern Leer/Ostfriesland, 6....

Blaulicht

Sach­be­schä­di­gun­gen und schwe­rer Dieb­stahl: Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 06.07.2026     Jem­gum — Sachbeschädigung Zwi­schen dem 26.06.2026 gegen 22:00 Uhr...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen aus Leer und Umge­bung: Von ver­such­ten Ein­brü­chen bis zu gefähr­li­cher Trun­ken­heit am Steuer

POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag den 05.07.2026     Rhau­der­fehn — ver­such­ter Einbruch In der Nacht vom 03.07....

Lokal

1.789 Ein­sät­ze: Kreis­feu­er­wehr­ver­band Leer blickt auf ein inten­si­ves Jahr zurück

Beein­dru­cken­de Bilanz und per­so­nel­le Wei­chen­stel­lun­gen beim Kreis­feu­er­wehr­ver­band Leer West­rhau­der­fehn. Ein voll besetz­tes Fest­zelt am Schul­zen­trum bil­de­te am Sams­tag­nach­mit­tag den wür­di­gen Rah­men...

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