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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Fri­sche Viel­falt in Leer: Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies erobert den Wochenmarkt

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Von kna­cki­gen Nüs­sen auf dem Wochen­markt bis hin zu süßen Scho­ko­früch­ten auf dem Leera­ner Weih­nachts­markt am Ernst-Reu­ter-Platz: Dani­el hat in sei­nem Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies für jede Jah­res­zeit die pas­sen­den Lecke­rei­en im Gepäck!

Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies: Neu­er Genuss auf dem Leera­ner Wochenmarkt

LEER/AURICH. Kna­cki­ge Nüs­se, natur­be­las­se­ne Tro­cken­früch­te und duf­ten­de Müs­li­mi­schun­gen: Wer am Mitt­woch über den Leera­ner Wochen­markt schlen­dert, trifft seit vier Wochen auf ein neu­es Gesicht mit ver­trau­tem Hand­werk. Dani­el ist seit fünf Wochen selbst­stän­dig und war heu­te bereits zum vier­ten Mal mit sei­nem Stand Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies in Leer ver­tre­ten. Das Lese­r­ECHO hat den frisch­ge­ba­cke­nen Markt­in­ha­ber vor Ort besucht und einen Blick hin­ter die Kulis­sen geworfen.

Obwohl der eige­ne Stand erst vor weni­gen Wochen an den Start ging, ist die Arbeit auf dem Markt für den Auricher kein Neu­land. Nach zehn Jah­ren Erfah­rung auf ver­schie­de­nen Wochen­märk­ten kennt er das Gesche­hen genau. Umso grö­ßer war die Freu­de, als die Zusa­ge für den begehr­ten Stand­platz in Leer ein­traf. Der Leera­ner Wochen­markt zeich­net sich durch eine beson­de­re Atmo­sphä­re aus, die Dani­el schon aus frü­he­ren Ein­sät­zen schätzt und an die nun naht­los ange­knüpft wer­den kann.

Qua­li­täts­wa­re aus Norddeutschland

Das Ange­bot bei Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies ist viel­sei­tig und bewusst gewählt. Zum Sor­ti­ment gehören:

  • Nüs­se: Sowohl natur­be­las­sen als auch klas­sisch gesalzen.

  • Tro­cken­früch­te: Natur­be­las­se­ne Vari­an­ten ohne Zusät­ze sowie leicht gesüß­te Spezialitäten.

  • Müs­li­mi­schun­gen: Eige­ne Rezep­tu­ren, die nach spe­zi­el­len Vor­ga­ben zusam­men­ge­stellt werden.

Bei der Aus­wahl der Pro­duk­te wird auf Qua­li­tät und regio­na­le Ver­bun­den­heit geach­tet. Die Ware wird über einen Groß­händ­ler aus Ham­burg bezo­gen, sodass kur­ze Wege und ein ver­läss­li­cher nord­deut­scher Part­ner gewähr­leis­tet sind.

Früh­auf­ste­her im Ein­satz: Ein Blick in den Marktalltag

Der Tag eines Markt­be­trei­bers beginnt lan­ge bevor die ers­ten Kun­den den Platz betre­ten. Ein typi­scher Mitt­woch ver­langt eine straf­fe Orga­ni­sa­ti­on: Der Wecker klin­gelt bereits kurz nach 4:00 Uhr mor­gens in Aurich. Nach den ers­ten Vor­be­rei­tun­gen und dem Ver­la­den der Ware geht die Fahrt in Rich­tung Leer. Pünkt­lich gegen 6:00 Uhr mor­gens trifft der Trans­por­ter auf dem Ernst-Reu­ter-Platz ein. Nun bleibt genau eine Stun­de, um den Stand auf­zu­bau­en, die Ware anspre­chend zu prä­sen­tie­ren und alles start­klar zu machen.

Von 7:00 bis 13:00 Uhr läuft der Ver­kauf. Nach Mark­ten­de um 13:00 Uhr fol­gen der Abbau, die Rück­fahrt, das Ent­la­den und das Aus­pa­cken in Aurich. Gegen 15:00 Uhr ist alles erle­digt und der Arbeits­tag geschafft – dann heißt es Fei­er­abend, und Dani­el kann sich ganz sei­nen Kin­dern wid­men. Neben dem fes­ten Mitt­wochs­ter­min in Leer ist der Stand an den Sams­ta­gen und wei­te­ren Wochen­ta­gen rotie­rend in wei­te­ren ost­frie­si­schen Städ­ten wie Aurich, Witt­mund, Nor­den und Emden anzutreffen.

Aus­blick auf die kal­te Jahreszeit

Für die anste­hen­de Win­ter­sai­son sind bereits ers­te Erwei­te­run­gen in Pla­nung. Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies wird unter ande­rem auf dem Hand­wer­ker­markt im Rah­men des Advents­mark­tes auf dem Ernst-Reu­ter-Platz ver­tre­ten sein. Pas­send zur Vor­weih­nachts­zeit soll das Sor­ti­ment dort um scho­ko­lier­te Früch­te ergänzt werden.

ACHTUNG: Wich­ti­ger Hin­weis für Marktbesucher

Am Sams­tag, den 12. Sep­tem­ber, wird der Leera­ner Wochen­markt auf­grund der Ruder­re­gat­ta ein­ma­lig ver­legt. Die Markt­stän­de – dar­un­ter auch Dani­els Frucht- und Nuss-Para­dies – sind an die­sem Tag auf dem Denk­mal­platz zu finden.

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Betreu­ungs­recht in Leer: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar am 24. Sep­tem­ber 2026

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Betreu­ungs­recht: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bürger

Leer – Wer sich vor­stel­len kann, ehren­amt­lich eine gesetz­li­che Betreu­ung zu über­neh­men, erhält am 24. Sep­tem­ber 2026 in Leer die Mög­lich­keit, sich umfas­send über das Betreu­ungs­recht zu infor­mie­ren. Die Betreu­ungs­stel­le des Land­krei­ses Leer bie­tet an die­sem Tag ein kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger an.

Das Ange­bot rich­tet sich sowohl an Per­so­nen, die grund­sätz­lich Inter­es­se an der Über­nah­me einer ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung haben, als auch an Men­schen, die bereits für einen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­gen als Betreu­er bestellt wurden.

Grund­la­gen und prak­ti­sche Umset­zung im Mittelpunkt

Das rund zwei­stün­di­ge Semi­nar beginnt am Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2026, um 16 Uhr im Gesund­heits­amt des Land­krei­ses Leer, Jahn­stra­ße 4 in Leer.

Im Mit­tel­punkt ste­hen die Grund­la­gen des Betreu­ungs­rechts und deren prak­ti­sche Umset­zung. Die Teil­neh­men­den erhal­ten unter ande­rem eine Ein­füh­rung in die ver­schie­de­nen Auf­ga­ben­be­rei­che einer gesetz­li­chen Betreu­ung. Dar­über hin­aus wer­den hilf­rei­che Mate­ria­li­en vor­ge­stellt, die die prak­ti­sche Arbeit im Betreu­ungs­all­tag erleich­tern können.

Das Semi­nar soll dabei nicht nur grund­le­gen­de Infor­ma­tio­nen ver­mit­teln, son­dern auch eine Ori­en­tie­rung für alle bie­ten, die sich mit dem Gedan­ken beschäf­ti­gen, ein sol­ches Ehren­amt zu übernehmen.

Ent­schei­dung kann in Ruhe getrof­fen werden

Wer nach dem Semi­nar noch unsi­cher ist, muss sich nicht unmit­tel­bar für oder gegen die Über­nah­me einer Betreu­ung ent­schei­den. Die Teil­neh­men­den kön­nen die Infor­ma­tio­nen zunächst in Ruhe auf sich wir­ken las­sen und anschlie­ßend über­le­gen, ob sie das Ehren­amt über­neh­men möchten.

Bei wei­te­rem Gesprächs­be­darf besteht außer­dem die Mög­lich­keit, mit der Betreu­ungs­stel­le einen Fol­ge­ter­min zu ver­ein­ba­ren. Dabei kön­nen das wei­te­re Vor­ge­hen und offe­ne Fra­gen per­sön­lich bespro­chen werden.

Anmel­dung und Kontakt

Die Teil­nah­me an dem Ein­füh­rungs­se­mi­nar ist kos­ten­los. Eine schrift­li­che Anmel­dung per E‑Mail ist erforderlich.

Anmel­dun­gen nimmt die Betreu­ungs­stel­le unter insa.elsen@lkleer.de ent­ge­gen. Wer bereits im Vor­feld Fra­gen zum Semi­nar oder zur ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung hat, kann sich tele­fo­nisch an die Betreu­ungs­stel­le wenden.

Tele­fon: 0491/926 4015

Ter­min im Überblick:

  • Datum: Don­ners­tag, 24. Sep­tem­ber 2026
  • Beginn: 16 Uhr
  • Dau­er: rund zwei Stunden
  • Ort: Gesund­heits­amt, Jahn­stra­ße 4, Leer
  • Teil­nah­me: kostenlos
  • Anmel­dung: schrift­lich per E‑Mail an insa.elsen@lkleer.de
  • Tele­fo­ni­sche Fra­gen: 0491/926 4015

Das Ein­füh­rungs­se­mi­nar bie­tet damit eine gute Gele­gen­heit, sich unver­bind­lich über die Auf­ga­ben und Ver­ant­wort­lich­kei­ten einer ehren­amt­li­chen gesetz­li­chen Betreu­ung zu infor­mie­ren und eine fun­dier­te Ent­schei­dung über ein mög­li­ches Enga­ge­ment zu treffen.

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Bun­des­wei­ter Warn­tag 2026: Sire­nen­alarm im Land­kreis Leer am 10. September

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Bun­des­wei­ter Warn­tag am 10. Sep­tem­ber 2026: Sire­nen und Warn-Apps wer­den getestet

Deutschland/Landkreis Leer – Am Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026, fin­det der sechs­te bun­des­wei­te Warn­tag statt. Bund, Län­der und Kom­mu­nen tes­ten dabei gemein­sam die Warn­sys­te­me für Kri­sen- und Kata­stro­phen­fäl­le. Die Pro­be­war­nung star­tet um 11 Uhr, gegen 11:45 Uhr soll die Ent­war­nung erfolgen.

Für die Bevöl­ke­rung bedeu­tet das: Am Don­ners­tag kön­nen ver­schie­de­ne Warn­si­gna­le und Mel­dun­gen auf Smart­phones, im Radio, im Fern­se­hen oder über wei­te­re Warn­ka­nä­le zu hören und zu sehen sein. Es besteht kei­ne Gefahr. Der Warn­tag ist eine bun­des­wei­te Übung, mit der die Warn­in­fra­struk­tur und die Abläu­fe über­prüft werden.

Pro­be­war­nung ab 11 Uhr über ver­schie­de­ne Warnsysteme

Um 11 Uhr wird das Bun­des­amt für Bevöl­ke­rungs­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe (BBK) eine Test­war­nung über das Modu­la­re Warn­sys­tem des Bun­des (MoWaS) aus­lö­sen. Die War­nung wird an ange­schlos­se­ne Warn­mul­ti­pli­ka­to­ren wie Rund­funk- und Fern­seh­sen­der, digi­ta­le Anzei­ge­ta­feln, Warn-App-Ser­ver und wei­te­re Sys­te­me weitergeleitet.

Zum Warn­mix gehö­ren unter ande­rem Cell Broad­cast sowie Warn-Apps wie NINA, KATWARN und BIWAPP. Je nach ange­bun­de­nem Warn­ka­nal kön­nen Warn­mel­dun­gen außer­dem über Radio, Fern­se­hen, Inter­net­sei­ten, sozia­le Medi­en und wei­te­re Infor­ma­ti­ons­we­ge ver­brei­tet werden.

Damit wird nicht nur ein ein­zel­nes Warn­sys­tem getes­tet. Viel­mehr soll das Zusam­men­spiel der ver­schie­de­nen Warn­we­ge über­prüft werden.

Auch die Sire­nen im Land­kreis Leer wer­den ausgelöst

Auch im Land­kreis Leer wer­den am Warn­tag die vor­han­de­nen Sire­nen aus­ge­löst. Dabei wird der an- und abschwel­len­de Sire­nen­ton für War­nung und Kata­stro­phen­alarm getestet.

Gegen 11:45 Uhr folgt das Entwarnungssignal.

Das BBK weist dar­auf hin, dass die ört­li­che Teil­nah­me und die ein­ge­setz­ten Warn­mit­tel von den jewei­li­gen Kom­mu­nen abhän­gen. Sire­nen gehö­ren zu den klas­si­schen Warn­mit­teln und haben den Vor­teil, dass sie inner­halb eines grö­ße­ren Radi­us wahr­ge­nom­men wer­den können.

Ent­war­nung gegen 11:45 Uhr

Nach der Pro­be­war­nung folgt gegen 11:45 Uhr die Ent­war­nung. Die­se wird über die zuvor genutz­ten Warn­ka­nä­le ver­brei­tet. Eine Beson­der­heit gibt es beim Cell Broad­cast: Über die­sen Kanal wird beim Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 kei­ne Ent­war­nung versendet.

Der gesam­te Test dau­ert damit rund 45 Minu­ten.

War­um gibt es den Bun­des­wei­ten Warntag?

Der Bun­des­wei­te Warn­tag hat zwei zen­tra­le Zie­le. Zum einen soll die tech­ni­sche Warn­in­fra­struk­tur über­prüft und auf ihre Belast­bar­keit getes­tet wer­den. Zum ande­ren soll die Bevöl­ke­rung für das The­ma War­nung und für die rich­ti­ge Reak­ti­on in einem tat­säch­li­chen Gefah­ren­fall sen­si­bi­li­siert werden.

Denn im Ernst­fall kommt es dar­auf an, Warn­mel­dun­gen mög­lichst schnell zu erhal­ten und zu wis­sen, wo ver­läss­li­che Infor­ma­tio­nen und kon­kre­te Hand­lungs­emp­feh­lun­gen zu fin­den sind. Durch den Warn­tag kön­nen zudem Schwach­stel­len in den Warn­ab­läu­fen erkannt und anschlie­ßend ver­bes­sert werden.

Online-Umfra­ge zum Warn­tag 2026

Auch in die­sem Jahr kön­nen Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ihre Erfah­run­gen mit dem Warn­tag an das BBK zurück­mel­den. Die Online-Umfra­ge zum Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 wird am 10. Sep­tem­ber um 11 Uhr freigeschaltet.

Die Teil­nah­me ist bis zum 17. Sep­tem­ber 2026 mög­lich. Das BBK nutzt die Rück­mel­dun­gen, um die Warn­sys­te­me wei­ter­zu­ent­wi­ckeln und die Erfah­run­gen der Bevöl­ke­rung mit den ver­schie­de­nen Warn­ka­nä­len auszuwerten.

Zur Online-Umfra­ge zum Bun­des­wei­ten Warntag

Wich­ti­ge Zei­ten im Überblick

Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026

  • 11:00 Uhr: Bun­des­wei­te Probewarnung
  • ab 11:00 Uhr: Test ver­schie­de­ner Warn­ka­nä­le wie Cell Broad­cast, Warn-Apps, Radio und Fernsehen
  • 11:00 Uhr: Sire­nen­pro­be im Land­kreis Leer
  • ca. 11:45 Uhr: Entwarnung
  • 11:45 Uhr: Ent­war­nungs­si­gnal der Sire­nen im Land­kreis Leer

Der Bun­des­wei­te Warn­tag fin­det grund­sätz­lich jedes Jahr am zwei­ten Don­ners­tag im Sep­tem­ber statt und wird gemein­sam von Bund, Län­dern und Kom­mu­nen durchgeführt.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zum Bun­des­wei­ten Warn­tag 2026 beim BBK

 
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POL-LER: Durch­su­chun­gen in den frü­hen Mor­gen­stun­den in Leer   Seit 06.00 Uhr durch­su­chen Beam­te der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden drei Woh­nun­gen in Leer. Dem...

Lokal

Betreu­ungs­recht in Leer: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar am 24. Sep­tem­ber 2026

Betreu­ungs­recht: Kos­ten­lo­ses Ein­füh­rungs­se­mi­nar für inter­es­sier­te Bürger Leer – Wer sich vor­stel­len kann, ehren­amt­lich eine gesetz­li­che Betreu­ung zu über­neh­men, erhält am...

Blaulicht

Poli­zei Leer/Emden: Töd­li­cher Unfall in Rhau­der­fehn, schwe­re Unfäl­le und meh­re­re Straftaten

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 08.09.2026     Alko­ho­li­siert unter­wegs im Stra­ßen­ver­kehr ++ Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis &...

Lokal

Bun­des­wei­ter Warn­tag 2026: Sire­nen­alarm im Land­kreis Leer am 10. September

Bun­des­wei­ter Warn­tag am 10. Sep­tem­ber 2026: Sire­nen und Warn-Apps wer­den getestet Deutschland/Landkreis Leer – Am Don­ners­tag, 10. Sep­tem­ber 2026, fin­det...

Lokal

Bür­ger­haus Jem­gum: Nico Blo­em lobt 500 Ver­an­stal­tun­gen als wich­ti­gen Ort der Begegnung

Wal­ter Eber­lei, Vor­sit­zen­der des Trä­ger­ver­eins, und SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em im Gespräch im Bür­ger­haus Jem­gum. Im Mit­tel­punkt stan­den die Ent­wick­lung des...

Lokal

Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag in Leer: Stadt setzt auf Dia­log für bes­se­re Baugenehmigungen

Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer des Ent­wurfs­ver­fas­ser­ta­ges vor dem his­to­ri­schen Rat­haus in Leer. Foto: Stadt Leer Ent­wurfs­ver­fas­ser­tag in Leer: Im Dia­log für...

Lokal

Anmel­de­re­kord bei Tisch­ten­nis-Kreis­meis­ter­schaf­ten in Remels: Dop­pel­sie­ge für Kor­po­ral und Weiß

Die jüngs­ten Teil­neh­mer in Remels spiel­ten in der Jugend 11. Die ers­ten bei­den Plät­ze gin­gen an den SV Nort­moor: V.l....

Lokal

Wür­de­vol­ler Umgang mit Tod und Trau­er: MdB Anja Troff-Schaffar­zyk besucht Hos­piz Huus

Aus­tausch über Wür­de, Respekt und die Bedeu­tung ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments: Hos­piz-Initia­ti­ve-Vor­sit­zen­de Mar­lies Smidt im Dia­log mit MdB Anja Troff-Schaffar­zyk. Foto: Arthur...

Lokal

Fäh­re Ditz­um-Pet­kum fährt ab Diens­tag, 8. Sep­tem­ber 2026, wieder

Foto: Jür­gen Bam­bro­wicz, Westoverledingen Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ab Diens­tag wie­der unterwegs Ditzum/Petkum – Gute Nach­richt für Pend­ler, Aus­flüg­ler und Anwoh­ner: Die...

Blaulicht

Ost­fries­land: Auto­auf­bruch, Schlä­ge­rei und E‑S­coo­ter-Fahrt mit 2,19 Promille

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 06.09.2026     Dieb­stahl aus einem PKW ++ Kör­per­li­che Aus­ein­an­der­set­zung in Emden ++...

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Sal­sa Cuba­na in Leer: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten am 11. September

Sal­sa Cuba­na: Neue Tanz­kur­se für Paa­re star­ten in Leer Gemein­sam tan­zen, neue Schrit­te ler­nen und kuba­ni­sches Lebens­ge­fühl erle­ben – am 11....

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Wein­fest an der Hengst­for­der Müh­le 2026: Wein, Musik und Genuss in Apen

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Fest der Kul­tu­ren in Leer am 6. Sep­tem­ber 2026 mit Musik, Tanz und Sonnenschein

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