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Ulf Thiele: Kultusministerin darf Samtgemeinde Hesel mit Schulmensa nicht hängen lassen
Foto: Von links: Thomas Bohlen CDU-Ratsmitglied Gemeinde Holtland, CDU-Generalsekretär Dr. Marco Mohrmann, Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann, CDU-Landtagsabgeordneter Ulf Thiele, CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzende und Kreisvorsitzende Melanie Nonte, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat Hesel Hans-Hermann Joachim, Vorsitzender CDU Holtland Jonny Siebens. Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele
Ulf Thiele: Appell an Kultusministerin, Samtgemeinde Hesel bei Schulmensa zu unterstützen
Für den Bau der Mensa der Gundschule Holtland drohen der Samtgemeinde Hesel nach wie vor hohe Rückzahlungen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus dieser für die Kommune finanziell bedrohlichen Situation suchte am Samstag bei einem Ortstermin der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele gemeinsam mit Hesels Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann und dem Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, Dr. Marko Mohrmann (Zeven, Landkreis Rotenburg), sowie Vertretern des CDU-Samtgemeindverbandes Hesel unter Leitung der Verbands- und Kreisvorsitzenden Melanie Nonte. Die klare Forderung von Thiele: „Die Kultusministerin darf die Samtgemeinde Hesel mit den Kosten der Schulmensa Holtland nicht hängen lassen. Schließlich wurde durch den Bund, mit Zustimmung des Landes, gerade erst der Rechtsanspruch auf einen Ganztags-Grundschulplatz eingeführt. Dafür müssen viele Kommunen in Mensen und Räume investieren. Das schaffen sie nicht aus eigener Finanzkraft.“
Eigentlich ist es eine Erfolgsgeschichte. Die Grundschule Holtland ist stabil zweizügig und bereits seit 2014 eine offene Ganztagsschule. Und das Interesse von Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Ganztagsunterricht wächst stetig. Von den 150 Kindern nutzen aktuell ein Drittel das Angebot der Grundschule, mit weiter steigender Tendenz. Um dieses Angebot überhaupt zu ermöglichen, musste bisher viel improvisiert werden. So diente ein kleiner Unterrichtsraum nicht nur zur Wissensvermittlung, sondern auch als Schulmensa und für Nachhilfeangebote in den Nachmittagsstunden. „Bei immer größerer Nachfrage und dem ab 2026 folgenden Rechtsanspruch auf dieses Angebot ist dieser Zustand nicht dauerhaft haltbar. Dazu gehört auch ein adäquates Lern- und Betreuungsumfeld“, sagte Thiele. Allerdings kann eine finanzschwache Kommune wie die Samtgemeinde Hesel ein derart großes Bauvorhaben seiner Meinung nach kaum aus eigener Kraft stemmen. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganztagsschule versprochen“, so Thiele weiter. Umso erfreulicher war es dann aus Sicht der Samtgemeinde, im Sommer 2021 ein Bewilligungsbescheid des Niedersächsischen Kultusministeriums in Höhe von 678.000 Euro zu erhalten. Konkret handelte es sich dabei um Mittel aus dem Ganztagsfinanzierungsgesetzes (GaFG), die vom Bund stammen und durch das Land verteilt wurden. Mit der Richtlinie wurden Zuwendungen zur Förderung des beschleunigten Infrastrukturausbaus der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Niedersachsen an die Samtgemeinde ausgezahlt und auch der Bau der multifunktionalen Mensa in Holtland überhaupt erst möglich. Die Bedingung: Bis zum 31. Dezember 2021 hätte das Vorhaben abgeschlossen werden müssen. Das war in Zeiten von Corona, akutem Fachkräfte- und Materialmangel allerdings unmöglich. Die Bundesregierung gewährte daher eine Fristverlängerung bis Ende 2022.
Was waren die besonderen Herausforderungen?
Die Rahmenbedingungen für die Ausführungen des Baus der Mensa in Holtland haben sich seither allerdings nicht verbessert, ganz im Gegenteil. Zu den erstgenannten Herausforderungen kamen nun aufgrund des Ukraine-Krieges weitere Lieferengpässe bei den Baumaterialien. Auch die formalen Hürden bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen wurden zumindest aufgrund der Corona-Maßnahmen besonders herausfordernd. Dazu zählen beispielsweise die Information und Beratung der verantwortlichen Gremien, Anfertigungen oder Änderungen von Bebauungsplänen, Auslegungsfristen und die Ausschreibungsverfahren für öffentliche Projekte. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reichte nicht aus und die Rückzahlung der Förderung drohte.
Anhörung im Bundestag und Parlamentarische Anfrage an das Kultusministerium
Konfrontiert mit der Forderung nach Rückzahlung der Fördermittel stellte Samtgemeindebürgermeister Themann das Problem im Februar 2023 während einer Anhörung sogar im Deutschen Bundestag ausführlich dar. Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hatte ihn als Anzuhörenden dort durchgesetzt. Als hiesiger Landtagsabgeordneter schaltete sich auch Ulf Thiele ein und stellte im Januar 2023 eine Parlamentarische Anfrage an das Kultusministerium in Hannover, mit der Bitte Lösungen für das Probleme der Kommune nach der nicht fristgerechten Umsetzung des Mensa-Baus aufzuzeigen. Die Kultusministerin räumte ein, dass neben Hesel auch andere Kommunen Probleme bei der Umsetzung hätten. Daher stellte sie in ihrer Antwort eine unkomplizierte Lösung für alle Beteiligten in Aussicht. Bei dem Ortstermin in Holtland sprach er die durch das Kultusministerium in Aussicht gestellten Lösungswege erneut an. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Themann wird immer noch geprüft, ob Teilabrechnungen für Arbeiten erfolgen können, die fristgerecht durchgeführt werden konnten. Das könnte die Rückförderung um etwa 100.000 Euro reduzieren. „Das wäre bei dem hohen Rückzahlungsvolumen jedoch leider nur eine relativ kleine Hilfe für eine finanzschwache Kommune im ländlichen Raum, zumal diese Situation nicht von ihr zu verantworten ist. Zudem dauert diese Prüfung inzwischen viel zu lange an. Wir brauchen jetzt Entscheidungen“, so Thiele.
Gezielte Förderung für kleine Bildungseinrichtungen ermöglichen
Außerdem sieht er die Chance, bei der Auflage des neuen Förderprogramms „Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ des Bundes dabei zu sein. Das Kultusministerium hatte in seiner Antwort auf Thieles Anfrage erkennen lassen, dass eine Förderung der nicht fristgerecht fertiggestellten Teile der Mensa auch aus diesem Programm denkbar sei. „Die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bundesfamilienministerium, Bundesbildungsministerium und den Ländern liegt seit Mitte Juni vor. Jetzt muss die Kultusministerin Wort halten und auf dieser Basis die Mensa in Holtland auskömmlich fördern“, fordert Thiele. Dafür sei es erforderlich, die zur Verfügung stehenden Mittel gezielt für Baumaßnahmen für den Ganztagsausbau von Bildungsreinrichtungen einzusetzen, und auch einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zuzulassen. „Eine im Kultusministerium ebenfalls diskutierte Verteilung des Geldes nach dem Gießkannenprinzip würde der Samtgemeinde Hesel hingegen kaum helfen. Das wäre für dünnbesiedelte Kommunen und damit für den gesamten ländlichen Raum ein großer Nachteil und würde alle großen Städte bevorzugen“, sagte Thiele. Daher plädiert er für eine gezielte Förderung von einzelnen Projekten. „Letztendlich würden weder Land noch Bund ein Schaden entstehen, wenn die Mensa in Holtland durch das neue Programm finanziert würde. Die Samtgemeinde würde den Förderbetrag aus dem alten Programm zurückzahlen und das Geld aus dem neuen Förderprogramm zurückerhalten. Es müsste letztlich nur umgebucht werden“, sagte Thiele. Er kündigte nach dem Treffen am Samstag eine erneute Parlamentarische Anfrage an, mit der Bitte die Interessen des ländlichen Raumes bei dem Aufbau der neuen Förderkulisse durch den Bund zu berücksichtigen und die Förderung der Mensa in Holtland dort zu berücksichtigen. In diesem Sinne wollen CDU-Generalsekretär Mohrmann und Thiele auch Gespräche in der CDU-Landtagsfraktion führen, um dort Rückendeckung für dieses Vorhaben zu bekommen.
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Wichtige Fragen im Alter? Der Senioren- und Pflegestützpunkt kommt zu Ihnen!
Gut beraten im Alter: Der Senioren- und Pflegestützpunkt des Landkreises Leer direkt vor Ort
Das Älterwerden und insbesondere das Thema Pflege bringen oft viele Fragen und Herausforderungen mit sich. Wo finde ich Unterstützung? Welche Leistungen stehen mir zu? Welche Wohnformen gibt es? Um Antworten auf diese wichtigen Fragen zu geben, hat das Amt für Teilhabe und Soziales des Landkreises Leer sein Beratungsangebot deutlich ausgebaut.
Der Senioren- und Pflegestützpunkt Niedersachsen (SPN) im Landkreis Leer versteht sich als zentrale Beratungs- und Vermittlungsstelle. Das Besondere: Die Expertinnen und Experten sind nicht nur im Amt in Leer erreichbar, sondern kommen direkt zu den Menschen in die Region.
AnzeigeDas Angebot: Kostenfrei, unabhängig und neutral
Die Arbeit des Stützpunktes umfasst das gesamte Themenspektrum rund um Senioren und Pflege. Das Angebot richtet sich an:
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Senioren
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Pflegebedürftige
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Angehörige
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alle Interessierten
In den Beratungsgesprächen werden individuelle Unterstützungsmöglichkeiten aufgezeigt. Die Beratung ist dabei stets kostenfrei, unabhängig und neutral.
Der Stützpunkt informiert unter anderem über:
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Leistungen der gesetzlichen Pflege- und Krankenversicherungen
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Pflegegerechte Wohnformen
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Seniorenrelevante Themen und Angebote
Senioren- und Pflegestützpunkt bietet im November kostenlose Beratungen an
Landkreis Leer – Der Senioren- und Pflegestützpunkt bietet auch im November kostenfreie und neutrale Beratungen für Pflegebedürftige, Angehörige und Interessierte an. Die Beratungstermine finden in verschiedenen Gemeinden, Samtgemeinden und Städten innerhalb des Landkreises Leer statt.Interessierte können sich vor Ort über Fragen rund um Pflege und Unterstützung informieren. Die Beratungen werden an zehn Standorten angeboten. Die Termine verteilen sich auf den ersten bis vierten Dienstag beziehungsweise Donnerstag im Monat.
AnzeigeBeratungstermine und Standorte im Überblick
RhauderfehnUplengen
- Ort: Treffpunkt Anleger/Familienstützpunkt
- Termin: Erster Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Ostrhauderfehn
- Ort: Upkamer
- Termin: Zweiter Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Jümme
- Ort: Rathaus
- Termin: Dritter Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Bunde
- Ort: Rathaus
- Termin: Vierter Dienstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Weener
- Ort: Familienzentrum
- Termin: Erster Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 9 bis 10.30 Uhr
Moormerland
- Ort: Rathaus
- Termin: Erster Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 11 bis 12.30 Uhr
Jemgum
- Ort: Café Klönsnack
- Termin: Zweiter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Westoverledingen
- Ort: Rathaus
- Termin: Dritter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Hesel
- Ort: Rathaus
- Termin: Dritter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Die Beratungsangebote richten sich an Menschen mit Pflegebedarf, ihre Angehörigen sowie alle Interessierten. Die Gespräche sind kostenfrei und neutral.
- Ort: Rathaus
- Termin: Vierter Donnerstag im Monat
- Uhrzeit: 10 bis 12 Uhr
Hinweis: Die Beratungen sind kostenfrei und neutral. Sie richten sich an Pflegebedürftige, Angehörige sowie alle Interessierten im Landkreis Leer.
Kontakt und weitere Informationen
Wer die Sprechzeiten vor Ort nicht wahrnehmen kann oder vorab Fragen hat, findet nähere Informationen zur Arbeit und zum umfassenden Service des Senioren- und Pflegestützpunktes online unter:
Internet: www.landkreis-leer.de/SPN
Nutzen Sie dieses niederschwellige Angebot des Landkreises – für eine gute und sichere Planung Ihrer Zukunft oder der Ihrer Angehörigen.
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Gallimarkt Leer 2026: So läuft die traditionelle Eröffnung mit Herolden und Fassanstich ab
Gallimarkteröffnung 2022 auf der Rathaustreppe: Bürgermeister Claus-Peter Horst und seine Frau mit Trevor Heeks, umringt von den Leeraner Herolden, Landrat Matthias Groote und Mitgliedern des Stadtrats. 2026 wird der beliebte Town Crier erstmals bei der Eröffnung fehlen.
Gallimarkt 2026 in Leer: Das große Eröffnungsprotokoll mit Herolden, Ostfrieslandlied und Fassanstich
Am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wird der 518. Gallimarkt in Leer offiziell eröffnet. Um 11.30 Uhr beginnt die traditionelle Zeremonie vor dem Historischen Rathaus. Doch der Gallimarkttag startet für Bürgermeister Claus-Peter Horst und die Leeraner Herolde bereits in den frühen Morgenstunden. Auf dem Programm stehen Besuche bei Institutionen, eine traditionelle Teezeremonie vor dem Bünting Teemuseum, die historischen Heroldsrufe, das Ostfrieslandlied und drei Böllerschüsse. Ein großer digitaler Bildschirm soll dafür sorgen, dass Besucher bis zur Rathausbrücke das Geschehen auf der Rathaustreppe verfolgen können. Anschließend geht es mit der Postkapelle zum Festzelt, wo der Bürgermeister das traditionelle Bierfass ansticht, langjährige Schausteller geehrt werden und für einen guten Zweck gesammelt wird.
Leer – Vom 14. bis zum 18. Oktober 2026 steht Leer ganz im Zeichen des Gallimarktes. Rund 250 Geschäfte, Fahrgeschäfte und Buden verwandeln die Innenstadt in einen großen Festplatz. Für viele Besucher gehört die offizielle Eröffnung am Mittwoch zu den Höhepunkten des traditionsreichen Volksfestes. Dabei folgt die Zeremonie einem festen Ablauf, der über viele Jahre gewachsen ist und ostfriesische Traditionen mit dem gesellschaftlichen Leben der Stadt verbindet.
Gallimarkt-Eröffnung 2026: Der Tag beginnt in den frühen Morgenstunden
Für Bürgermeister Claus-Peter Horst und die Leeraner Herolde beginnt der Eröffnungstag bereits früh am Morgen. Bevor die offiziellen Termine in der Innenstadt anstehen, treffen sie sich zum gemeinsamen Frühstück. Dabei stimmen sich die Beteiligten auf einen langen Tag ein, an dem die traditionellen Heroldsrufe an verschiedenen Stationen in Leer zu hören sind.
Schon vor der offiziellen Eröffnung besuchen die Herolde verschiedene Institutionen und Einrichtungen. Dazu gehören unter anderem Stationen bei der Bundeswehr und weiteren Einrichtungen. Mit ihren charakteristischen Ausrufen verkünden sie dort den Beginn des Gallimarktes und tragen die Nachricht vom bevorstehenden Volksfest in die Stadt.
Diese Besuche sind fester Bestandteil des überlieferten Eröffnungsprotokolls. Der Gallimarkt beginnt damit nicht erst mit dem ersten Fahrgeschäft, sondern ist bereits in den frühen Morgenstunden in verschiedenen Bereichen des öffentlichen Lebens präsent.

Gegen 11 Uhr: Traditionelle Teezeremonie vor dem Bünting Teemuseum
Zu den festen Stationen des Eröffnungstages gehört der Besuch am Bünting Teemuseum. Gegen 11 Uhr werden die Herolde dort erwartet und traditionell zu einer Tasse Tee eingeladen – selbstverständlich Bünting-Tee.
Die Teezeremonie findet vor dem Teemuseum in der Brunnenstraße statt. Damit verbindet sich die ostfriesische Teekultur mit dem traditionellen Ablauf des Gallimarkttages. Der Termin ist ein fester Bestandteil des Weges, der die Herolde schließlich zur offiziellen Eröffnung führt.
Nach diesem Halt geht es durch die Brunnenstraße und die Rathausstraße weiter zur Rathaustreppe. Dort versammeln sich die Gäste zur offiziellen Eröffnung des 518. Gallimarktes.
11.30 Uhr: Die offizielle Eröffnung vor dem Historischen Rathaus
Die offizielle Eröffnungszeremonie beginnt am Mittwoch um 11.30 Uhr vor dem Historischen Rathaus. Die Postkapelle sorgt zunächst für die musikalische Einstimmung. Anschließend begrüßt Bürgermeister Claus-Peter Horst die Gäste und eröffnet den Gallimarkt.
Ein besonderer Bestandteil der Zeremonie sind die Leeraner Herolde in ihren historischen Kostümen. Mit ihren traditionellen Ausrufen verkünden sie den Beginn des Volksfestes. Dabei wird auch der überlieferte Heroldsspruch im Rahmen der Eröffnung vorgetragen.
Der traditionelle Heroldsspruch zum Gallimarkt
Der plattdeutsche Spruch gehört zu den bekanntesten Bestandteilen der Gallimarkt-Eröffnung. Er verbindet den Beginn des Marktes mit historischen Marktregeln und dem Recht, Waren anzubieten und zu verkaufen.
Radeau, Radeau, raditjes doe,
de Stadt, de hört de König toe,
radeau, radeau raditjes dum!
De Börmester led vebeden,
dat nüms mag kopen of verkopen
bevör de Klocke negen sleit,
bi Verlüß van Goderen
un all wat over tein Pund weggt,
is na de Waage to brengen,
un darnaa dree Daag free Markt!
Der Spruch erinnert an die historischen Bestimmungen für den Markt: Waren sollten gewogen werden, und für den Handel galten bestimmte Regeln. Zugleich verweist der Ausruf auf die besondere Bedeutung des freien Marktes für die Stadt Leer.
Großer digitaler Bildschirm: Eröffnung bis zur Rathausbrücke verfolgen
Bei der Gallimarkt-Eröffnung versammeln sich erfahrungsgemäß zahlreiche Besucher vor dem Historischen Rathaus. Wer weiter hinten steht, hat nicht immer freie Sicht auf die Rathaustreppe.
Deshalb wird ein großer digitaler Bildschirm aufgebaut. Über diesen sollen die Besucher bis in den Bereich der Rathausbrücke verfolgen können, was sich während der Zeremonie auf der Rathaustreppe abspielt. Damit wird das Geschehen auch für diejenigen sichtbar, die keinen direkten Blick auf Bürgermeister, Herolde und die weiteren Beteiligten haben.

Grußworte aus den Partnerstädten
Zum traditionellen Rahmen der Eröffnung gehören neben der Ansprache des Bürgermeisters auch Grußworte aus den Partnerstädten. Der Herold aus der niederländischen Partnerstadt Winschoten heißt Jan Veen.
Eine bekannte Stimme wird in diesem Jahr allerdings fehlen: Trevor Heeks aus der englischen Partnerstadt Trowbridge. Der langjährige Herold wurde bereits beim Gallimarkt 2025 verabschiedet und wird deshalb nicht mehr auf der Rathaustreppe stehen.
Seine markanten Ausrufe gehörten über viele Jahre zur Eröffnung und waren für zahlreiche Besucher ein fester Bestandteil des Gallimarktes. Mit seinem Abschied endet ein Stück gelebter Tradition. Die Leeraner Herolde führen das überlieferte Zeremoniell fort.
Das Ostfrieslandlied: „In Oostfreesland is’t am besten“
Ein weiterer Höhepunkt der offiziellen Eröffnung ist das gemeinsame Singen des Ostfrieslandliedes. Unter dem plattdeutschen Titel „In Oostfreesland is’t am besten“ ist das Lied eng mit der regionalen Identität verbunden.
Die Postkapelle begleitet den Gesang vor dem Historischen Rathaus. Traditionell werden dabei die ersten drei Strophen des Ostfrieslandliedes gesungen. Für viele Besucher gehört dieser musikalische Moment ebenso zur Eröffnung wie die Heroldsrufe und die anschließenden Böllerschüsse.
Das Lied bringt die Verbundenheit mit Ostfriesland zum Ausdruck und verleiht der Zeremonie einen besonderen regionalen Charakter.
Nach dem gemeinsamen Singen werden drei Böllerschüsse abgefeuert. Sie markieren den Abschluss der offiziellen Zeremonie vor dem Rathaus. Damit ist der 518. Gallimarkt in Leer eröffnet.
Mit der Postkapelle zum Festzelt
Nach den Böllerschüssen setzt sich die Festgesellschaft in Bewegung. Die Postkapelle begleitet den Umzug von der Rathaustreppe zum Festzelt. Dort wird die Eröffnung mit einem Festakt im geschlossenen Rahmen fortgesetzt.
Im Festzelt kommen geladene Gäste aus Politik, Wirtschaft, Vereinen, Behörden und dem Schaustellergewerbe zusammen. Der Festakt richtet sich an den eingeladenen Personenkreis und ist keine öffentliche Veranstaltung für sämtliche Besucher des Gallimarktes.
Fassanstich, Reden und Ehrungen langjähriger Schausteller
Ein Höhepunkt im Festzelt ist der traditionelle Fassanstich durch Bürgermeister Claus-Peter Horst. Anschließend stößt er gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Schaustellerverbandes auf den Beginn des Gallimarktes an.
Danach folgen weitere Grußworte und Reden. Im Mittelpunkt stehen die Bedeutung des Gallimarktes für Leer und die Region sowie die Rolle des Schaustellergewerbes.
Zum Programm gehören außerdem die Ehrungen langjähriger Schausteller. Die Jubilare werden für ihre langjährige Tätigkeit gewürdigt und erhalten Präsente. Viele Schaustellerfamilien sind seit Generationen auf Volksfesten unterwegs. Die Ehrungen sind deshalb auch eine Anerkennung für die Menschen, die den Gallimarkt Jahr für Jahr mit ihren Fahrgeschäften, Buden und gastronomischen Angeboten gestalten.
Freier Eintritt, eine Mahlzeit und zwei Freigetränke für Ehrengäste
Für die geladenen Ehrengäste ist der Eintritt zur Eröffnungsfeier kostenlos. Darüber hinaus erhält jeder Gast eine Mahlzeit und zwei Freigetränke.

Auch kleine Werbeträger und Erinnerungsstücke gehören zum Rahmen der Veranstaltung.
In diesem Jahr gibt es beispielsweise einen Gallimarkt-Pin. Solche Erinnerungsstücke verbinden den offiziellen Festakt mit dem Volksfest und bleiben vielen Gästen über den Eröffnungstag hinaus erhalten.
Spendensammlung beim Gallimarkt: 2.040,25 Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehr
Zur Eröffnungsfeier gehört außerdem eine Spendensammlung für einen guten Zweck. Wie hoch der Betrag im Jahr 2026 ausfallen wird und welcher Organisation das Geld zugutekommt, werden wir in Kürze auf der Leeraner Facebookseite “Wir Leeraner” und dem Leeraner Newsportal “LeserECHO” veröffentlichen. Natürlich wie gewohnt ohne Abokosten und Bezahlschranken!
Dass dabei eine beachtliche Summe zusammenkommen kann, zeigte das Vorjahr: Beim Gallimarkt 2025 wurden 2.040,25 Euro für die Kinder- und Jugendfeuerwehr gesammelt. Die Unterstützung kommt dem Feuerwehrnachwuchs zugute und trägt dazu bei, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen zu fördern.
Damit verbindet die Eröffnungsfeier die Pflege alter Traditionen mit Gastfreundschaft und gesellschaftlichem Engagement.
Gallimarkt 2026: Öffnungszeiten von Mittwoch bis Sonntag
Der Gallimarkt ist an fünf Tagen geöffnet. Am Eröffnungstag, Mittwoch, 14. Oktober 2026, können Besucher den Festplatz von 11 bis 24 Uhr besuchen. Der Eintritt zum öffentlichen Marktgelände ist frei. Für Fahrgeschäfte, Speisen und Getränke fallen jeweils eigene Kosten an.
Die Öffnungszeiten im Überblick:
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Mittwoch, 14. Oktober: 11 bis 24 Uhr
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Donnerstag, 15. Oktober: 11 bis 1 Uhr
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Freitag, 16. Oktober: 11 bis 1 Uhr
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Samstag, 17. Oktober: 11 bis 1 Uhr
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Sonntag, 18. Oktober: 11 bis 23 Uhr
Die weiteren Höhepunkte beim Gallimarkt in Leer
Auch an den folgenden Tagen erwartet die Besucher ein umfangreiches Programm.
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Donnerstag, 15. Oktober: Beim Tag der Betriebe stehen Unternehmen und Beschäftigte im Mittelpunkt. Von 14 bis 18 Uhr heißt es außerdem „Triff deine Helden“.
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Freitag, 16. Oktober: Das große Feuerwerk über dem Leeraner Hafen ist für 22 Uhr angekündigt.
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Samstag, 17. Oktober: Die traditionelle Lampionfahrt auf dem Handelshafen beginnt um 18.45 Uhr.
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Sonntag, 18. Oktober: Um 10 Uhr findet der Schaustellergottesdienst im Festzelt statt. Der verkaufsoffene Sonntag in der Innenstadt ist von 13 bis 18 Uhr vorgesehen. Ab 18 Uhr beginnt die Happy Hour auf dem Festplatz.
Gallimarkt-Eröffnung: Ostfriesische Tradition trifft auf modernes Volksfest
Die Eröffnung des 518. Gallimarktes ist weit mehr als ein symbolischer Startschuss. Vom frühen Frühstück des Bürgermeisters mit den Herolden über die Besuche bei Institutionen und die traditionelle Teezeremonie vor dem Bünting Teemuseum bis zur Zeremonie vor dem Historischen Rathaus folgt der Tag einem überlieferten Ablauf.
Die historischen Heroldsrufe, das Ostfrieslandlied mit seinen ersten drei Strophen, die musikalische Begleitung durch die Postkapelle und die drei Böllerschüsse prägen den öffentlichen Auftakt. Der große digitale Bildschirm soll zusätzlich dafür sorgen, dass auch Besucher im Bereich der Rathausbrücke das Geschehen auf der Rathaustreppe verfolgen können.
Mit dem anschließenden Umzug zum Festzelt, dem Fassanstich, den Ehrungen und der Spendensammlung wird die Eröffnung im geschlossenen Rahmen fortgesetzt. Danach beginnt für Besucher aus Leer und der gesamten Region das fünftägige Volksfest mit Fahrgeschäften, Buden, Begegnungen und zahlreichen Veranstaltungen.

Trevor Heeks: Der Liebling des Gallimarktes – ein Abschied, der zu Herzen ging
Bei der Eröffnung des Gallimarktes 2026 wird eine ganz besondere Stimme fehlen: Trevor Heeks, der beliebte Town Crier aus der englischen Partnerstadt Trowbridge. Über mehr als 35 Jahre war er dem Gallimarkt eng verbunden. Mit seiner herzlichen Art, seinem Humor und seinen unverwechselbaren Ausrufen eroberte er die Herzen der Leeranerinnen und Leeraner. Für viele war er weit mehr als ein Herold – er war der Liebling des Gallimarktes.
„Ich liebe Leeraner“, rief Trevor Heeks den Menschen entgegen. Dazu kamen sein britischer Gruß „God Save the Queen“, später „God Save the King“, und natürlich sein unverwechselbarer, lang gezogener Ausruf „Oooooohhhhhjeeeeeeeeehe!“. Wenn seine Stimme durch die Innenstadt schallte, gehörte das für viele Besucher einfach zum Gallimarkt dazu.
Ein letzter Festumzug voller Emotionen
Der Gallimarkt 2025 wurde zu einem ganz besonderen Abschied. Zum letzten Mal führte Trevor Heeks als Town Crier den großen Gallimarktsumzug an. Mit erhobenem Haupt, stolzem Blick und umgeben von seinen befreundeten Herolden genoss er diesen einzigartigen Moment – getragen von der Zuneigung und dem Applaus der Leeranerinnen und Leeraner.
Im Hintergrund erklangen die festlichen Töne der Leeraner Postkapelle, die den großen Festumzug bereits zum 62. Mal begleitete. Hinter Trevor reihten sich Bürgermeister Claus-Peter Horst, seine Frau und die Festgesellschaft ein. Es war ein eindrucksvolles Bild gelebter Freundschaft und jahrzehntelanger Verbundenheit.
Doch hinter der festlichen Atmosphäre lag auch Wehmut. Viele Menschen wussten, dass sie Trevor in dieser Rolle zum letzten Mal erleben würden. Beim Abschied flossen zahlreiche Tränen. Es waren emotionale Augenblicke, die zeigten, welchen besonderen Platz der Engländer in den Herzen der Menschen in Leer hatte.
Ein Eintrag ins Goldene Buch der Stadt Leer
Bereits am 7. Oktober 2025, einen Tag vor dem damaligen Gallimarkt, trug sich Trevor Heeks feierlich in das Goldene Buch der Stadt Leer ein. Damit wurde seine mehr als 35-jährige Freundschaft und Treue zum Gallimarkt gewürdigt.
Bürgermeister Claus-Peter Horst brachte die Bedeutung des langjährigen Herolds mit einem Satz auf den Punkt:
„Trevor ist das Gesicht des Gallimarkts.“
Diese Worte beschreiben, was Trevor Heeks für viele Menschen in Leer bedeutet. Über Jahrzehnte verkörperte er die Verbindung zwischen der Stadt Leer und ihrer englischen Partnerstadt Trowbridge. Seine Auftritte waren geprägt von Herzlichkeit, Begeisterung und einer unverwechselbaren Persönlichkeit.
„Thank you, Trevor – we love you!“
Bei der Eröffnung des 518. Gallimarktes am Mittwoch, 14. Oktober 2026, wird Trevor Heeks nicht mehr auf der Rathaustreppe stehen. Seine markanten Rufe werden fehlen, ebenso sein lang gezogenes „Oooooohhhhhjeeeeeeeeehe!“. Doch die Erinnerungen an seine Auftritte und an den bewegenden Abschied im vergangenen Jahr bleiben.
Trevor Heeks hat beim Gallimarkt Spuren hinterlassen, die weit über seine Zeit als Town Crier hinausreichen. Er war ein Botschafter der Freundschaft, ein Publikumsliebling und für viele ein unverzichtbarer Teil der Gallimarkt-Tradition.
Thank you, Trevor – we love you! ❤️
Fotos: Ingo Tonsor @ LeserECHO-Verlag
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B 70 bei Leer: Ledabrücke am 20. und 21. Oktober wegen Bauwerksprüfung gesperrt
B 70 bei Leer: Ledabrücke am 20. und 21. Oktober jeweils von 9 bis 16 Uhr gesperrt
Die Ledabrücke an der Bundesstraße 70 nahe Leer wird am Dienstag, 20. Oktober, und Mittwoch, 21. Oktober 2026, jeweils von 9 bis 16 Uhr für den Verkehr gesperrt. Grund ist die turnusmäßige Überprüfung des Bauwerkszustandes. Verkehrsteilnehmer müssen während dieser Zeit eine ausgeschilderte Umleitung nutzen.
Ledabrücke an der B 70: Umleitungen für den Verkehr
Die Sperrung der Ledabrücke betrifft den Kraftfahrzeugverkehr. Die Ein- und Ausfahrt in den Südring bleibt jederzeit befahrbar. Auch für Fußgänger und Radfahrer gibt es Einschränkungen: Sie sind von der Sperrung nicht betroffen und können die Brücke einseitig überqueren. Die Durchfahrt für Rettungsdienste ist ebenfalls gewährleistet.
Für Verkehrsteilnehmer aus Richtung Papenburg wird eine Umleitung über die Bundesstraße 438 in Richtung Rhauderfehn, die B 72, die Autobahn 28 und die B 436 nach Leer eingerichtet. Diese Strecke ist als U 1 ausgeschildert.
Wer von Leer in Richtung Papenburg unterwegs ist, nutzt bitte die Gegenrichtung über die B 436, die A 28, die B 72 und die B 438. Diese Umleitung ist als U 2 gekennzeichnet.
Warum wird die Ledabrücke überprüft?
Die turnusmäßige Bauwerksprüfung dient der Sicherheit und dem langfristigen Erhalt der Brücke. Brücken an Bundesfernstraßen werden in regelmäßigen Abständen nach einem systematisierten Verfahren untersucht. Dabei werden der Zustand des Bauwerks beurteilt und festgestellte Schäden nach den Kriterien Standsicherheit, Verkehrssicherheit und Dauerhaftigkeit bewertet.
Die Prüfung nach DIN 1076 wird von einem erfahrenen und besonders geschulten Ingenieur durchgeführt. Dieser beurteilt nicht nur sichtbare Schäden, sondern berücksichtigt auch die statischen und konstruktiven Verhältnisse des Bauwerks.
Bauwerksprüfungen sind wichtig für die Verkehrssicherheit
Die regelmäßige Kontrolle von Brücken gewinnt zunehmend an Bedeutung. Gründe dafür sind der älter werdende Bestand an Bauwerken und das weiter steigende Verkehrsaufkommen auf den Bundesfernstraßen.
Die Bauwerksprüfung ist ein wesentlicher Bestandteil des Qualitätsmanagements bei der Erhaltung von Brücken. Sie hilft dabei, Schäden frühzeitig zu erkennen, den Zustand der Bauwerke fachgerecht einzuschätzen und notwendige Maßnahmen für ihre Sicherheit und Dauerhaftigkeit abzuleiten.
Verkehrsteilnehmer sollten die Sperrung der Ledabrücke am 20. und 21. Oktober 2026 bei ihrer Routenplanung berücksichtigen und den ausgeschilderten Umleitungen folgen.
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