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Ulf Thiele: Kultusministerin darf Samtgemeinde Hesel mit Schulmensa nicht hängen lassen
Foto: Von links: Thomas Bohlen CDU-Ratsmitglied Gemeinde Holtland, CDU-Generalsekretär Dr. Marco Mohrmann, Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann, CDU-Landtagsabgeordneter Ulf Thiele, CDU-Samtgemeindeverbandsvorsitzende und Kreisvorsitzende Melanie Nonte, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Samtgemeinderat Hesel Hans-Hermann Joachim, Vorsitzender CDU Holtland Jonny Siebens. Foto: Wahlkreisbüro Ulf Thiele
Ulf Thiele: Appell an Kultusministerin, Samtgemeinde Hesel bei Schulmensa zu unterstützen
Für den Bau der Mensa der Gundschule Holtland drohen der Samtgemeinde Hesel nach wie vor hohe Rückzahlungen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus dieser für die Kommune finanziell bedrohlichen Situation suchte am Samstag bei einem Ortstermin der CDU-Landtagsabgeordnete Ulf Thiele gemeinsam mit Hesels Samtgemeindebürgermeister Uwe Themann und dem Generalsekretär der CDU in Niedersachsen, Dr. Marko Mohrmann (Zeven, Landkreis Rotenburg), sowie Vertretern des CDU-Samtgemeindverbandes Hesel unter Leitung der Verbands- und Kreisvorsitzenden Melanie Nonte. Die klare Forderung von Thiele: „Die Kultusministerin darf die Samtgemeinde Hesel mit den Kosten der Schulmensa Holtland nicht hängen lassen. Schließlich wurde durch den Bund, mit Zustimmung des Landes, gerade erst der Rechtsanspruch auf einen Ganztags-Grundschulplatz eingeführt. Dafür müssen viele Kommunen in Mensen und Räume investieren. Das schaffen sie nicht aus eigener Finanzkraft.“
Eigentlich ist es eine Erfolgsgeschichte. Die Grundschule Holtland ist stabil zweizügig und bereits seit 2014 eine offene Ganztagsschule. Und das Interesse von Schülerinnen und Schüler für die Teilnahme am Ganztagsunterricht wächst stetig. Von den 150 Kindern nutzen aktuell ein Drittel das Angebot der Grundschule, mit weiter steigender Tendenz. Um dieses Angebot überhaupt zu ermöglichen, musste bisher viel improvisiert werden. So diente ein kleiner Unterrichtsraum nicht nur zur Wissensvermittlung, sondern auch als Schulmensa und für Nachhilfeangebote in den Nachmittagsstunden. „Bei immer größerer Nachfrage und dem ab 2026 folgenden Rechtsanspruch auf dieses Angebot ist dieser Zustand nicht dauerhaft haltbar. Dazu gehört auch ein adäquates Lern- und Betreuungsumfeld“, sagte Thiele. Allerdings kann eine finanzschwache Kommune wie die Samtgemeinde Hesel ein derart großes Bauvorhaben seiner Meinung nach kaum aus eigener Kraft stemmen. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganztagsschule versprochen“, so Thiele weiter. Umso erfreulicher war es dann aus Sicht der Samtgemeinde, im Sommer 2021 ein Bewilligungsbescheid des Niedersächsischen Kultusministeriums in Höhe von 678.000 Euro zu erhalten. Konkret handelte es sich dabei um Mittel aus dem Ganztagsfinanzierungsgesetzes (GaFG), die vom Bund stammen und durch das Land verteilt wurden. Mit der Richtlinie wurden Zuwendungen zur Förderung des beschleunigten Infrastrukturausbaus der Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder in Niedersachsen an die Samtgemeinde ausgezahlt und auch der Bau der multifunktionalen Mensa in Holtland überhaupt erst möglich. Die Bedingung: Bis zum 31. Dezember 2021 hätte das Vorhaben abgeschlossen werden müssen. Das war in Zeiten von Corona, akutem Fachkräfte- und Materialmangel allerdings unmöglich. Die Bundesregierung gewährte daher eine Fristverlängerung bis Ende 2022.
Was waren die besonderen Herausforderungen?
Die Rahmenbedingungen für die Ausführungen des Baus der Mensa in Holtland haben sich seither allerdings nicht verbessert, ganz im Gegenteil. Zu den erstgenannten Herausforderungen kamen nun aufgrund des Ukraine-Krieges weitere Lieferengpässe bei den Baumaterialien. Auch die formalen Hürden bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen wurden zumindest aufgrund der Corona-Maßnahmen besonders herausfordernd. Dazu zählen beispielsweise die Information und Beratung der verantwortlichen Gremien, Anfertigungen oder Änderungen von Bebauungsplänen, Auslegungsfristen und die Ausschreibungsverfahren für öffentliche Projekte. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reichte nicht aus und die Rückzahlung der Förderung drohte.
Anhörung im Bundestag und Parlamentarische Anfrage an das Kultusministerium
Konfrontiert mit der Forderung nach Rückzahlung der Fördermittel stellte Samtgemeindebürgermeister Themann das Problem im Februar 2023 während einer Anhörung sogar im Deutschen Bundestag ausführlich dar. Die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann hatte ihn als Anzuhörenden dort durchgesetzt. Als hiesiger Landtagsabgeordneter schaltete sich auch Ulf Thiele ein und stellte im Januar 2023 eine Parlamentarische Anfrage an das Kultusministerium in Hannover, mit der Bitte Lösungen für das Probleme der Kommune nach der nicht fristgerechten Umsetzung des Mensa-Baus aufzuzeigen. Die Kultusministerin räumte ein, dass neben Hesel auch andere Kommunen Probleme bei der Umsetzung hätten. Daher stellte sie in ihrer Antwort eine unkomplizierte Lösung für alle Beteiligten in Aussicht. Bei dem Ortstermin in Holtland sprach er die durch das Kultusministerium in Aussicht gestellten Lösungswege erneut an. Nach Angaben von Samtgemeindebürgermeister Themann wird immer noch geprüft, ob Teilabrechnungen für Arbeiten erfolgen können, die fristgerecht durchgeführt werden konnten. Das könnte die Rückförderung um etwa 100.000 Euro reduzieren. „Das wäre bei dem hohen Rückzahlungsvolumen jedoch leider nur eine relativ kleine Hilfe für eine finanzschwache Kommune im ländlichen Raum, zumal diese Situation nicht von ihr zu verantworten ist. Zudem dauert diese Prüfung inzwischen viel zu lange an. Wir brauchen jetzt Entscheidungen“, so Thiele.
Gezielte Förderung für kleine Bildungseinrichtungen ermöglichen
Außerdem sieht er die Chance, bei der Auflage des neuen Förderprogramms „Investitionsprogramm Ganztagsausbau“ des Bundes dabei zu sein. Das Kultusministerium hatte in seiner Antwort auf Thieles Anfrage erkennen lassen, dass eine Förderung der nicht fristgerecht fertiggestellten Teile der Mensa auch aus diesem Programm denkbar sei. „Die Verwaltungsvereinbarung zwischen Bundesfamilienministerium, Bundesbildungsministerium und den Ländern liegt seit Mitte Juni vor. Jetzt muss die Kultusministerin Wort halten und auf dieser Basis die Mensa in Holtland auskömmlich fördern“, fordert Thiele. Dafür sei es erforderlich, die zur Verfügung stehenden Mittel gezielt für Baumaßnahmen für den Ganztagsausbau von Bildungsreinrichtungen einzusetzen, und auch einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn zuzulassen. „Eine im Kultusministerium ebenfalls diskutierte Verteilung des Geldes nach dem Gießkannenprinzip würde der Samtgemeinde Hesel hingegen kaum helfen. Das wäre für dünnbesiedelte Kommunen und damit für den gesamten ländlichen Raum ein großer Nachteil und würde alle großen Städte bevorzugen“, sagte Thiele. Daher plädiert er für eine gezielte Förderung von einzelnen Projekten. „Letztendlich würden weder Land noch Bund ein Schaden entstehen, wenn die Mensa in Holtland durch das neue Programm finanziert würde. Die Samtgemeinde würde den Förderbetrag aus dem alten Programm zurückzahlen und das Geld aus dem neuen Förderprogramm zurückerhalten. Es müsste letztlich nur umgebucht werden“, sagte Thiele. Er kündigte nach dem Treffen am Samstag eine erneute Parlamentarische Anfrage an, mit der Bitte die Interessen des ländlichen Raumes bei dem Aufbau der neuen Förderkulisse durch den Bund zu berücksichtigen und die Förderung der Mensa in Holtland dort zu berücksichtigen. In diesem Sinne wollen CDU-Generalsekretär Mohrmann und Thiele auch Gespräche in der CDU-Landtagsfraktion führen, um dort Rückendeckung für dieses Vorhaben zu bekommen.
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Shamonda-Virus erreicht Niedersachsen – Tierhalter sollten aufmerksam sein
In der Milchindustrie werden sie über Jahre für die Milchproduktion genutzt, bis ihr Körper die Leistung nicht mehr erbringt. Dann folgt häufig der Transport zum Schlachthof. Dort endet ihr Leben in einem für das Tier angstvollen und grausamen Prozess: Ein empfindungsfähiges Lebewesen wird getötet, nachdem es zuvor als Produktionsmittel für Milch und Milchprodukte gedient hat.
Shamonda-Virus erstmals in Niedersachsen nachgewiesen
Landwirtschaftsministerium ruft Tierhalter zur Achtsamkeit auf – keine Impfstoffe verfügbar
Hannover. Das Shamonda-Virus ist inzwischen auch in Niedersachsen nachgewiesen worden. Nachdem der neuartige Erreger Anfang August 2026 erstmals bei Rindern in Süddeutschland festgestellt worden war, wurden mittlerweile auch in weiteren Bundesländern Infektionen nachgewiesen. Nun gibt es auch Nachweise in niedersächsischen Rinderbeständen.
Das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium ruft insbesondere Halter von Rindern, Schafen und Ziegen dazu auf, aufmerksam auf mögliche Krankheitssymptome zu achten. Ein Impfstoff gegen das Shamonda-Virus steht derzeit nicht zur Verfügung.
Da es sich bei einer Infektion mit dem Shamonda-Virus weder um eine meldepflichtige noch um eine bekämpfungspflichtige Tierseuche handelt, bestehen derzeit keine vorgeschriebene Meldepflicht und keine angeordneten amtlichen Maßnahmen.
Beim Auftreten typischer Symptome sollten Tierhalter jedoch einen Tierarzt hinzuziehen. Gegebenenfalls können geeignete Proben zur weiteren Abklärung einer möglichen Infektion an die zuständigen Landesuntersuchungseinrichtungen weitergeleitet werden.
Niedersachsen: Andere Virusvariante als in Süddeutschland
Weitere Untersuchungen des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) haben inzwischen ergeben, dass es sich bei dem in Niedersachsen nachgewiesenen Virus um eine andere Variante des Shamonda-Virus handelt als bei den Nachweisen in Süddeutschland.
Während in Süddeutschland die Variante SHAV-EU1 festgestellt wurde, handelt es sich bei den niedersächsischen Nachweisen um SHAV-EU2. Nach Angaben des FLI handelt es sich damit um zwei unabhängige Ereignisse.
Weitere Informationen stellt das Friedrich-Loeffler-Institut zur Verfügung.
Welche Symptome können bei Tieren auftreten?
Das Shamonda-Virus gehört zur Gruppe der Orthobunyaviren und ist eng mit dem bereits bekannten Schmallenberg-Virus verwandt.
Bei infizierten Milchkühen können unter anderem folgende Symptome auftreten:
- Fieber
- Rückgang der Milchleistung
- Durchfall
Noch ist nicht abschließend geklärt, ob und in welchem Umfang eine Infektion bei tragenden Tieren langfristige Folgen haben kann.
Aufgrund der engen Verwandtschaft zu anderen Viren, darunter dem Schmallenberg-Virus, besteht jedoch die Vermutung, dass eine Infektion während der Trächtigkeit möglicherweise Fehlgeburten oder Entwicklungsstörungen beim Nachwuchs verursachen kann.
Daher sollten Aborte, Totgeburten sowie missgebildete Kälber oder Lämmer aus möglicherweise betroffenen Beständen besonders aufmerksam untersucht werden.
Übertragung durch Gnitzen
Das Shamonda-Virus wird durch Gnitzen, also kleine stechende Insekten, übertragen. Milde Temperaturen und eine hohe Luftfeuchtigkeit können die Vermehrung und damit die Ausbreitung der Überträger begünstigen.
Da derzeit kein Impfstoff verfügbar ist, kommt dem Schutz vor den übertragenden Insekten eine besondere Bedeutung zu. Eine möglichst effektive Insektenabwehr kann dazu beitragen, das Infektionsrisiko zu reduzieren. Dazu zählen unter anderem geeigneter Mückenschutz und eine erhöhte Luftbewegung.
Für Menschen ist das Shamonda-Virus nach dem derzeitigen Kenntnisstand ungefährlich.
Shamonda-Virus erstmals 2026 in Mitteleuropa festgestellt
Das Shamonda-Virus (SHAV) ist ein durch Gnitzen übertragenes Orthobunyavirus und eng mit dem Schmallenberg-Virus verwandt. Als wichtige Wirte gelten vor allem Wiederkäuer. Allerdings können nach bisherigem Kenntnisstand auch andere Säugetiere wie Alpakas und Pferde infiziert werden.
Bis zum Sommer 2026 war die Verbreitung des Shamonda-Virus vor allem auf Teile Afrikas und Asiens beschränkt. Im Sommer 2026 wurde der Erreger erstmals in Mitteleuropa nachgewiesen.
Mittlerweile wird über Nachweise in mehreren europäischen Ländern berichtet, darunter Deutschland, die Schweiz, Frankreich, Österreich und die Niederlande.
In Deutschland wurde das Virus Anfang August 2026 erstmals in Baden-Württemberg und Bayern nachgewiesen. Mit den nun festgestellten Fällen in Niedersachsen kommt ein weiteres Bundesland hinzu.
Tierhalter sollten daher insbesondere bei typischen Symptomen aufmerksam sein und bei einem entsprechenden Verdacht frühzeitig einen Tierarzt einschalten. Die weitere Entwicklung des Seuchengeschehens wird von den zuständigen Behörden und dem Friedrich-Loeffler-Institut beobachtet.
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Sommerfest in Leer am 5. September 2026: Kinderfest, Mitmachaktionen und Live-Musik
Das Gebäude des Bürgervereins in der Breslauer Straße ist bereits für das morgige Sommerfest vorbereitet. Bis spät in den Abend wird heute noch aufgebaut und alles für das große Kinder- und Familienfest am Samstag hergerichtet. Foto: Ingo Tonsor
Sommerfest in Leer: Kinder- und Familienfest mit Musikprogramm
Am Samstag, den 5. September 2026, lädt der Bürgerverein Moormerlandsiedlung e.V. gemeinsam mit regionalen Partnern zum großen Sommerfest in Leer ein. Unter dem Motto Kinder- und Familienfest erwartet Besucher an der Breslauer Straße 40 A, Am Treff in Leer, ein abwechslungsreiches Programm für Kinder, Familien und alle Bürgerinnen und Bürger aus Leer und der Umgebung.
Das Sommerfest verbindet einen bunten Familiennachmittag mit einem musikalischen Sommerabend. Während am Nachmittag vor allem die Kinder im Mittelpunkt stehen, beginnt ab 19 Uhr das Abendprogramm mit Live-Musik. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei.
Kinderfest in Leer von 13 bis 17 Uhr
Von 13 bis 17 Uhr steht das Sommerfest ganz im Zeichen der Kinder. Auf dem Veranstaltungsgelände an der Breslauer Straße 40 A gibt es zahlreiche Mitmachangebote, bei denen die jungen Besucher spielen, toben, kreativ werden und verschiedene Organisationen aus Leer kennenlernen können.
Für Bewegung und Action sorgen unter anderem eine Hüpfburg und ein Bungee-Run. Hier können sich die Kinder austoben und ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Auch die DLRG Jugend Leer beteiligt sich mit eigenen Aktionen am Kinderfest. Die jungen Besucher erhalten dabei die Möglichkeit, die Arbeit der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft kennenzulernen und sich aktiv an den verschiedenen Angeboten zu beteiligen.
Kreativität ist beim Farbschleudern gefragt. Außerdem können sich die Kinder beim Kinderschminken verwandeln lassen und für einen Nachmittag in eine ganz andere Rolle schlüpfen.
Feuerwehr Leer mit Vorführungen und Mitmachaktionen
Ein weiterer Programmpunkt ist die Feuerwehr Leer. Die Einsatzkräfte präsentieren ihre Arbeit und bieten den Kindern verschiedene Vorführungen und Mitmachstationen an.
Damit erhalten die Besucher einen Einblick in die Aufgaben der Feuerwehr und können gleichzeitig erleben, wie wichtig Teamarbeit, Einsatzbereitschaft und gegenseitige Unterstützung sind. Besonders für Kinder dürfte der direkte Kontakt mit den Feuerwehrleuten und ihrer Ausrüstung ein spannender Bestandteil des Nachmittags sein.
Spielraum on Tour
Mit dem Angebot „Spielraum on Tour“ gibt es außerdem kreative Spielmöglichkeiten für die jungen Besucher. Das mobile Angebot ergänzt das Kinderprogramm und bietet zusätzliche Möglichkeiten zum gemeinsamen Spielen und Ausprobieren.
Die Organisatoren rechnen mit zahlreichen Familien aus dem gesamten Stadtgebiet. Neben den einzelnen Programmpunkten soll vor allem der gemeinschaftliche Charakter des Sommerfestes im Mittelpunkt stehen. Familien, Nachbarn und Freunde sollen zusammenkommen und einen abwechslungsreichen Nachmittag in entspannter Atmosphäre verbringen.
Sommerabend mit Eventsängerin Janine Meyer ab 19 Uhr

Nach dem Kinderfest geht das Programm am Abend weiter. Ab 19 Uhr beginnt der musikalische Teil des Sommerfestes.
Für die musikalische Unterhaltung sorgt die Sängerin Janine Meyer. Sie präsentiert ein vielseitiges Repertoire aus Schlager, Rock, Pop und weiteren Musikrichtungen. Damit möchte sie für einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Sommerabend sorgen.
Die Veranstalter erwarten auch zum Abendprogramm zahlreiche Besucher. In lockerer Atmosphäre können die Gäste gemeinsam Musik hören, sich unterhalten und den Tag beim Sommerfest in Leer ausklingen lassen.
Getränke, Snacks und kleine Speisen
Auch für das leibliche Wohl der Besucher ist gesorgt. Mehrere Vereine und Unterstützer beteiligen sich an der Veranstaltung und bieten Getränke, Snacks und kleine Speisen an.
Damit können Besucher sowohl am Nachmittag als auch während des Abendprogramms vor Ort bleiben und das Sommerfest in Leer über mehrere Stunden genießen.
Veranstalter und Unterstützer
Organisiert wird das Sommerfest vom Bürgerverein Moormerlandsiedlung e.V. Gemeinsam mit verschiedenen Vereinen und Einrichtungen aus Leer wurde ein Programm zusammengestellt, das insbesondere Familien und Kindern einen abwechslungsreichen Tag ermöglichen soll.
Unterstützt wird die Veranstaltung von der Feuerwehr Leer, der Lebenshilfe Leer, der DLRG Jugend OG Leer e.V. sowie der Feuerwehr Stadt Leer.
Alle Informationen zum Sommerfest in Leer
Das Sommerfest findet am Samstag, den 5. September 2026, an der Breslauer Straße 40 A, Am Treff, in Leer statt.
Das Kinder- und Familienfest beginnt um 13 Uhr und dauert bis 17 Uhr. Ab 19 Uhr startet das musikalische Abendprogramm mit Janine Meyer. Der Eintritt ist frei.
Damit bietet das Sommerfest in der Moormerlandsiedlung ein Programm für verschiedene Altersgruppen: Am Nachmittag stehen Spiel, Bewegung, Kreativität und Mitmachaktionen für Kinder im Mittelpunkt, am Abend sorgen Musik und ein geselliges Beisammensein für einen stimmungsvollen Ausklang.

Veranstaltungsort: Breslauer Straße 40 A, Am Treff, Leer
Datum: Samstag, 5. September 2026
Kinder- und Familienfest: 13 bis 17 Uhr
Sommerabend mit Janine Meyer: ab 19 Uhr
Eintritt: frei

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Beiräte in Leer werden neu gewählt: Kandidaten für Seniorenbeirat und Behindertenbeirat gesucht
Beiräte in Leer werden neu gewählt: Kandidaten für Behinderten- und Seniorenbeirat gesucht
In Leer stehen im Herbst zwei wichtige Wahlen an: Der Beirat für Menschen mit Behinderung der Stadt Leer und der Seniorenbeirat werden neu gewählt. Für beide Gremien werden Menschen gesucht, die sich ehrenamtlich engagieren und die Interessen verschiedener Bevölkerungsgruppen in der Stadt vertreten möchten.
Beirat für Menschen mit Behinderung: Engagierte Kandidaten gesucht
Für den Beirat für Menschen mit Behinderung werden Menschen gesucht, die schwerbehindert sind, ihren ersten Wohnsitz in Leer haben und Interesse an einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Beirat mitbringen.
Der Beirat hat die wichtige Aufgabe, sich für die Interessen und Belange von Leeraner Einwohnerinnen und Einwohnern mit einer Behinderung einzusetzen. Ziel ist es, die Teilhabe am Leben in der Gemeinschaft zu stärken und einer möglichen Isolation entgegenzuwirken.
Wer sich für die Arbeit des Beirates interessiert oder Fragen zur Kandidatur hat, kann sich vorab bei der Vorsitzenden Andrea Rohe informieren.
Kontakt: Andrea Rohe
Telefon: 0491 / 9279848
E‑Mail: andrea.rohe@outlook.com
Informationsveranstaltung am 15. September
Wer an der Wahl teilnehmen oder selbst für den Beirat kandidieren möchte, muss dies bis Dienstag, 15. September 2026, anmelden.
Am selben Tag findet um 17 Uhr im Festsaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung zur Arbeit und zur Wahl des Beirates für Menschen mit Behinderung statt. Dabei sollen sich auch mögliche Kandidatinnen und Kandidaten vorstellen.
Die Wahl des neuen Beirates ist für Dienstag, 6. Oktober 2026, am Nachmittag geplant. Die angemeldeten Wahlberechtigten werden rechtzeitig unter Angabe von Uhrzeit und Ort zur Zusammenkunft eingeladen.
Auch Vereine, Verbände und Organisationen, die Menschen mit Schwerbehinderung betreuen, können Delegierte zur Wahl entsenden. Für die Benennung dieser Delegierten steht ein entsprechender Vordruck zur Verfügung.
Alle wichtigen Informationen sowie die erforderlichen Vordrucke zur Anmeldung und zur Benennung von Delegierten sind online bei der Stadt Leer zu finden:
https://leer.de/beirat-für-menschen-mit-behinderung
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Seniorenbeirat vertritt seit mehr als 40 Jahren die Interessen älterer Menschen
Auch der Seniorenbeirat der Stadt Leer wird neu gewählt. Gesucht werden Menschen ab dem vollendeten 60. Lebensjahr, die ihren ersten Wohnsitz in Leer haben und sich ehrenamtlich für die Interessen älterer Einwohnerinnen und Einwohner einsetzen möchten.
Der Seniorenbeirat blickt dabei auf eine lange Tradition zurück. Seit mehr als 40 Jahren vertreten seine Mitglieder die Interessen der älteren Bevölkerung in Leer und setzen sich für deren Anliegen ein.
Auch Vereine, Organisationen und Gruppierungen, die eine aktive Seniorenarbeit anbieten, können sich an der Wahl beteiligen. Sie haben die Möglichkeit, jeweils zwei Delegierte zur Wahlversammlung zu entsenden.
Voraussetzungen für eine Kandidatur
Neben dem Mindestalter und dem ersten Wohnsitz in Leer gibt es für die Wählbarkeit weitere Voraussetzungen. Kandidatinnen und Kandidaten dürfen kein Mitglied des Rates der Stadt Leer oder des Kreistages des Landkreises Leer sein.
Zusätzlich zu den von Vereinen, Organisationen und Gruppierungen entsandten Delegierten können sich auch Einzelpersonen als Mitglied des Seniorenbeirates zur Wahl stellen.
Informationsveranstaltung am 17. September
Wer an der Wahl teilnehmen oder selbst für den Seniorenbeirat kandidieren möchte, kann dies bis Donnerstag, 17. September 2026, anmelden.
Ebenfalls am 17. September findet um 17 Uhr im Festsaal des Rathauses eine Informationsveranstaltung zur Arbeit und zur Wahl des Seniorenbeirates statt. Die Wahlkandidatinnen und ‑kandidaten sollen sich bei dieser Gelegenheit ebenfalls vorstellen.
Die Wahl der Mitglieder des neuen Seniorenbeirates ist für Donnerstag, 1. Oktober 2026, am Nachmittag geplant. Die angemeldeten Wahlberechtigten werden unter Angabe der genauen Uhrzeit und des Ortes der Zusammenkunft eingeladen.
Für Vereine, Organisationen und Gruppierungen, die aktive Seniorenarbeit anbieten, steht ein Vordruck zur Benennung von Delegierten zur Verfügung. Auch die Anmeldung zur Wahl des Seniorenbeirates kann über die bereitgestellten Unterlagen erfolgen.
Alle wichtigen Informationen und Vordrucke sind auf der Internetseite der Stadt Leer zu finden:
https://leer.de/seniorenbeirat
Ehrenamtliches Engagement für Leer
Mit den beiden Beiräten haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich aktiv in die Entwicklung der Stadt einzubringen und die Interessen älterer Menschen sowie von Menschen mit Behinderung zu vertreten. Wer sich ehrenamtlich engagieren möchte und die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt, kann sich noch im September über die Arbeit der Gremien informieren und für eine Teilnahme an den Wahlen anmelden.
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