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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Abschied von Tre­vor Heeks: Raum für per­sön­li­che Wor­te und Erinnerungen

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Kon­do­lenz­bü­cher für Tre­vor Heeks: Raum für Trau­er, Erin­ne­run­gen und letz­te Worte

Der Tod von Tre­vor Heeks am 24. Okto­ber hat vie­le Men­schen tief berührt. Als Ehren­he­rold war er eng mit der Stadt und ihren Tra­di­tio­nen ver­bun­den. Nun möch­ten zahl­rei­che Men­schen ihre Trau­er aus­drü­cken, ihre Anteil­nah­me zei­gen und sich auf per­sön­li­che Wei­se von ihm verabschieden.

Um die­sen Gefüh­len Raum zu geben, besteht ab sofort die Mög­lich­keit, Gedan­ken, Erin­ne­run­gen und per­sön­li­che Wor­te in einem Online-Kon­do­lenz­buch fest­zu­hal­ten. Unter https://anteilnahme.online/trevor-heeks/ kön­nen Men­schen ihre Anteil­nah­me zum Aus­druck brin­gen und Erin­ne­run­gen an Tre­vor Heeks teilen.

Für alle, die ihre Gedan­ken lie­ber hand­schrift­lich nie­der­schrei­ben möch­ten, wird ab Diens­tag, 27. Okto­ber, zusätz­lich ein Kon­do­lenz­buch im Erd­ge­schoss des His­to­ri­schen Rat­hau­ses aus­lie­gen. Es steht dort für zwei Wochen zur Verfügung.

Öff­nungs­zei­ten des Kon­do­lenz­bu­ches im His­to­ri­schen Rathaus:

  • Mon­tags: 15 bis 17.45 Uhr

  • Diens­tags bis frei­tags: 9 bis 12.30 Uhr

Manch­mal feh­len ange­sichts eines Ver­lus­tes die rich­ti­gen Wor­te. Eine per­sön­li­che Erin­ne­rung, ein stil­ler Gruß oder ein paar Zei­len der Dank­bar­keit kön­nen den­noch viel aus­drü­cken. Die Kon­do­lenz­bü­cher bie­ten die Mög­lich­keit, inne­zu­hal­ten, gemein­sam zu trau­ern und Tre­vor Heeks auf die­se Wei­se ein letz­tes Zei­chen der Wert­schät­zung zu schenken.

Sein Tod hin­ter­lässt Trau­er. Die Erin­ne­run­gen an die gemein­sa­men Begeg­nun­gen und die Spu­ren, die er im Leben vie­ler Men­schen hin­ter­las­sen hat, bleiben.

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Pimp Your Town! 2026 in Leer: 90 Schü­ler gestal­ten die Kom­mu­nal­po­li­tik mit

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Pimp Your Town! 2026 in Leer: Jugend­li­che gestal­ten die Kom­mu­nal­po­li­tik mit

Rund 90 Schü­ler der Möör­ken­schu­le schlüp­fen vom 4. bis 6. Novem­ber 2026 in die Rol­le von Rats­mit­glie­dern. Beim preis­ge­krön­ten Demo­kra­tie-Plan­spiel „Pimp Your Town!“ ent­wi­ckeln sie eige­ne Ideen für ihre Stadt und erar­bei­ten Anträ­ge, die anschlie­ßend den ech­ten Rat der Stadt Leer errei­chen sollen.

Wie soll sich Leer in Zukunft ent­wi­ckeln? Wel­che Frei­zeit­an­ge­bo­te wün­schen sich jun­ge Men­schen? Was könn­te an Schu­len, Jugend­treffs, Spiel- und Sport­plät­zen ver­bes­sert wer­den? Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen beschäf­ti­gen sich Jugend­li­che Anfang Novem­ber beim Demo­kra­tie-Plan­spiel „Pimp Your Town!“ in Leer. Das Pro­jekt soll jun­gen Men­schen zei­gen, wie Kom­mu­nal­po­li­tik funk­tio­niert und wie sie ihre eige­nen Ideen in poli­ti­sche Ent­schei­dungs­pro­zes­se ein­brin­gen können.

Drei Tage Kom­mu­nal­po­li­tik zum Mitmachen

Vom 4. bis zum 6. Novem­ber 2026 über­neh­men rund 90 Schü­ler der Möör­ken­schu­le eine beson­de­re Auf­ga­be: Sie schlüp­fen in die Rol­le von Rats­mit­glie­dern oder beglei­ten das Plan­spiel in einem Medienteam.

Die Jugend­li­chen ent­wi­ckeln eige­ne Vor­schlä­ge, bera­ten über mög­li­che Ver­bes­se­run­gen und dis­ku­tie­ren dar­über, wel­che Ideen umge­setzt wer­den soll­ten. Ihre Ergeb­nis­se for­mu­lie­ren sie in Anträ­gen, die spä­ter dem ech­ten Rat der Stadt Leer vor­ge­legt wer­den sollen.

Damit erhal­ten die Schü­ler die Gele­gen­heit, sich nicht nur theo­re­tisch mit Poli­tik aus­ein­an­der­zu­set­zen, son­dern kom­mu­na­le Ent­schei­dungs­pro­zes­se selbst zu erle­ben. Sie ler­nen, unter­schied­li­che Inter­es­sen abzu­wä­gen, Argu­men­te aus­zu­tau­schen und gemein­sam Lösun­gen für Her­aus­for­de­run­gen vor Ort zu erarbeiten.

Auch ein Medi­en­team berich­tet über das Projekt

Neben den Jugend­li­chen, die im Plan­spiel die Arbeit des Stadt­ra­tes über­neh­men, gibt es ein eige­nes Redak­ti­ons­team. Die Schü­ler doku­men­tie­ren das Gesche­hen mit Fotos und Inter­views, dre­hen einen Film und erstel­len ein Maga­zin über das Projekt.

So set­zen sie sich auch jour­na­lis­tisch mit dem Plan­spiel aus­ein­an­der. Sie hal­ten die wich­tigs­ten Ergeb­nis­se fest und machen sicht­bar, wel­che The­men die Jugend­li­chen bewe­gen und wel­che Ideen sie für Leer entwickeln.

Poli­tik zum Anfas­sen: Demo­kra­tie ver­ständ­lich machen

Beglei­tet wird das Pro­jekt vom Team des über­par­tei­li­chen und gemein­nüt­zi­gen Ver­eins Poli­tik zum Anfas­sen e. V. aus Han­no­ver. Der Ver­ein möch­te jun­gen Men­schen Lust auf Demo­kra­tie machen und ihnen ermög­li­chen, Poli­tik durch eige­ne Erfah­run­gen kennenzulernen.

„Pimp Your Town!“ ist ein mehr­fach aus­ge­zeich­ne­tes Demo­kra­tie-Plan­spiel, das seit 2009 bereits mehr als 10.000 Jugend­li­che begeis­tert hat. Dabei sind zahl­rei­che Ideen der Teil­neh­mer im Anschluss tat­säch­lich umge­setzt worden.

Unter­stüt­zung erhal­ten die Schü­ler in Leer außer­dem von Mit­glie­dern des Stadt­ra­tes. Durch die­se Zusam­men­ar­beit kön­nen die Jugend­li­chen die Abläu­fe der Kom­mu­nal­po­li­tik ken­nen­ler­nen und erfah­ren, wie ihre Vor­schlä­ge in die poli­ti­sche Arbeit vor Ort ein­flie­ßen können.

Wenn Jugend­li­che ihre Stadt mitgestalten

Ob bes­se­re Bedin­gun­gen an Schu­len, attrak­ti­ve Jugend­treffs, moder­ne Spiel- und Sport­plät­ze oder neue Frei­zeit­an­ge­bo­te: Kom­mu­nal­po­li­tik betrifft vie­le Berei­che, die für jun­ge Men­schen im All­tag eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Das Plan­spiel „Pimp Your Town!“ setzt genau hier an. Es soll zei­gen, dass poli­ti­sche Ent­schei­dun­gen nicht weit ent­fernt statt­fin­den, son­dern das unmit­tel­ba­re Lebens­um­feld beein­flus­sen. Gleich­zei­tig erfah­ren die Jugend­li­chen, dass ihre Ideen gehört wer­den kön­nen und sie Mög­lich­kei­ten haben, die Ent­wick­lung ihrer Stadt aktiv mitzugestalten.

Vom 4. bis zum 6. Novem­ber 2026 wird Leer damit zum Schau­platz eines Pro­jekts, das Demo­kra­tie prak­tisch erleb­bar macht und jun­ge Men­schen dazu ermu­tigt, sich mit ihren Vor­stel­lun­gen und Anlie­gen in die Kom­mu­nal­po­li­tik einzubringen.

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Erfolg­rei­che platt­deut­sche Komö­die im Zoll­haus: Vor­stand ein­stim­mig bestätigt!

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Der ein­stim­mig wie­der­ge­wähl­te Vor­stand des Ver­eins „Komö­die im Zoll­haus“ (von links): Sil­ke Hein (1. Vor­sit­zen­de), Fol­kert Har­ders (2. Vor­sit­zen­der und Regis­seur) und Heinz Rött­gers (Kas­sen­wart).

Komö­die im Zoll­haus bestä­tigt Vor­stand ein­stim­mig – Erfolg­rei­che Thea­ter­sai­son wird fortgesetzt

Der Ver­ein „Komö­die im Zoll­haus“ setzt auf Kon­ti­nui­tät: Bei der tur­nus­mä­ßi­gen Mit­glie­der­ver­samm­lung wur­de der Vor­stand nach drei Jah­ren Amts­zeit ein­stim­mig wie­der­ge­wählt. Sil­ke Hein bleibt Vor­sit­zen­de, Fol­kert Har­ders wei­ter­hin stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Regis­seur. Heinz Rött­gers wur­de als Kas­sen­wart bestätigt.

Bevor die Mit­glie­der zur Wahl schrit­ten, blick­te die Vor­sit­zen­de Sil­ke Hein auf die ver­gan­ge­nen drei Jah­re zurück. Dabei fiel ihre Bilanz posi­tiv aus: Jeweils im März prä­sen­tier­te der Ver­ein im beson­de­ren Ambi­en­te des Dach­thea­ters im Zoll­haus eine platt­deut­sche Komö­die. Ins­ge­samt neun Auf­füh­run­gen stan­den pro Sai­son auf dem Pro­gramm. Die meis­ten Vor­stel­lun­gen waren sogar aus­ver­kauft – ein schö­ner Erfolg und eine Bestä­ti­gung für die Arbeit des gesam­ten Ensembles.

Sonn­tags­vor­stel­lun­gen kom­men beim Publi­kum an

Ein beson­de­rer Schwer­punkt des Rück­blicks lag auf den Nach­mit­tags­vor­stel­lun­gen am Sonn­tag. Zum zwei­ten Mal hat­te der Ver­ein in die­sem Jahr eine sol­che Auf­füh­rung ange­bo­ten. Die Reso­nanz war erneut über­zeu­gend: Sämt­li­che Zuschau­er­plät­ze waren besetzt.

„Die Tat­sa­che, dass jeweils alle Zuschau­er­plät­ze besetzt waren, zeigt uns, dass es die rich­ti­ge Ent­schei­dung war, ein sol­ches Ange­bot zu machen“, erklär­te Sil­ke Hein. Auch die Bewir­tung in den Pau­sen trug zum beson­de­ren Erleb­nis bei. Tee und Krint­stuut ergänz­ten die Sonn­tags­vor­stel­lun­gen und sorg­ten für eine gemüt­li­che Atmosphäre.

Auf­grund der posi­ti­ven Erfah­run­gen steht für den Ver­ein fest, dass die­ses Ange­bot fort­ge­führt wird. Auch künf­tig soll es jeweils eine Vor­stel­lung an einem Sonn­tag­nach­mit­tag geben.

Soli­de Finan­zen und Aus­blick auf die neue Saison

Einen Über­blick über die finan­zi­el­le Situa­ti­on gab Kas­sen­wart Heinz Rött­gers. Sei­ne Ein­schät­zung fiel beru­hi­gend aus: Die Finan­zen des Ver­eins sei­en soli­de. Die Ein­nah­men aus den Ein­tritts­gel­dern sowie die Spen­den der Spon­so­ren reich­ten aus, um die erheb­li­chen Kos­ten des Thea­ter­be­triebs zu decken.

Zum Abschluss des Rück­blicks rich­te­te sich der Blick bereits auf die kom­men­de Spiel­zeit. Fol­kert Har­ders, der als stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der zugleich die Regie über­nimmt, gab der Mit­glie­der­ver­samm­lung einen ers­ten Aus­blick auf das Thea­ter­stück der nächs­ten Sai­son. Damit dür­fen sich die Freun­de der platt­deut­schen Büh­ne bereits auf die nächs­te Pro­duk­ti­on im Zoll­haus-Dach­thea­ter freuen.

Vor­stand ein­stim­mig im Amt bestätigt

Mit Applaus wür­dig­ten die Mit­glie­der die geleis­te­te Arbeit des bis­he­ri­gen Vor­stands. Alle drei Vor­stands­mit­glie­der erklär­ten sich bereit, ihre Auf­ga­ben auch künf­tig weiterzuführen.

Bei der anschlie­ßen­den Wahl wur­den alle Amts­in­ha­ber ein­stim­mig bestä­tigt: Sil­ke Hein bleibt Vor­sit­zen­de, Fol­kert Har­ders stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der und Heinz Rött­gers Kassenwart.

Mit der Wie­der­wahl setzt der Ver­ein auf bewähr­te Zusam­men­ar­beit und schafft eine ver­läss­li­che Grund­la­ge für die wei­te­re Ver­eins­ar­beit. Die erfolg­rei­che Reso­nanz auf die Auf­füh­run­gen und das zusätz­li­che Sonn­tags­an­ge­bot zei­gen, dass die platt­deut­sche Komö­die im Zoll­haus-Dach­thea­ter ihr Publi­kum erreicht.

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Alko­hol am Steu­er oder auf dem Fahr­rad: Ab wann dro­hen Füh­rer­schein­ver­lust, MPU und hohe Kosten?

Gefähr­li­cher Rausch im Stra­ßen­ver­kehr: Wel­che Stra­fen und Kos­ten bei Alko­hol am Steu­er und auf dem Rad drohen LEER. Ob nach...

Blaulicht

2,01 Pro­mil­le am Steu­er: Auto­fah­re­rin kommt in Bin­gum von der Fahr­bahn ab und lan­det im Graben

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 24.10.2026     Emden — Füh­ren eines Pkw ohne Fahrerlaubnis Ohne einen Füh­rer­schein...

Veranstaltung

Kos­ten­lo­ses Chor­kon­zert in Leer: Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei singt in der Gro­ßen Kirche

Die Göt­tin­ger Stadt­kan­to­rei gas­tiert unter dem Mot­to „Tür­me, Tee und Orgeln“ in Ost­fries­land. Am Sams­tag, 24. Okto­ber 2026, ist der...

Blaulicht

Woh­nungs­ein­bruch in Leer, Betrugs­an­ru­fe auf Bor­kum und Unfall in Westoverledingen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.10.2026     Emden — BMW ohne Haft­pflicht­ver­si­che­rung unterwegs  Am 22. Okto­ber...

Lokal

Zei­tungs­grup­pe Ost­fries­land: Bun­des­kar­tell­amt geneh­migt Über­nah­me durch NOZ/mh:n Mediengruppe

Bun­des­kar­tell­amt geneh­migt Über­nah­me der Zei­tungs­grup­pe Ost­fries­land durch die NOZ/mh Mediengruppe   Zusam­men­schluss trotz mög­li­cher Wett­be­werbs­pro­ble­me in Ost­fries­land frei­ge­ge­ben – im...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zwei neue Schieds­per­so­nen ab April 2027 – Bewer­bung bis 6. Novem­ber möglich

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zwei neue Schieds­per­so­nen ab April 2027   Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen sucht zum 1. April 2027 zwei neue Schieds­per­so­nen....

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