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Ulf Thie­le: Kul­tus­mi­nis­te­rin darf Samt­ge­mein­de Hesel mit Schul­men­sa nicht hän­gen lassen

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Foto: Von links: Tho­mas Boh­len CDU-Rats­mit­glied Gemein­de Holt­land, CDU-Gene­ral­se­kre­tär Dr. Mar­co Mohr­mann, Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann, CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le, CDU-Samt­ge­mein­de­ver­bands­vor­sit­zen­de und Kreis­vor­sit­zen­de Mela­nie Non­te, Vor­sit­zen­der der CDU-Frak­ti­on im Samt­ge­mein­de­rat Hesel Hans-Her­mann Joa­chim, Vor­sit­zen­der CDU Holt­land Jon­ny Sie­bens. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ulf Thie­le: Appell an Kul­tus­mi­nis­te­rin, Samt­ge­mein­de Hesel bei Schul­men­sa zu unterstützen

Für den Bau der Men­sa der Gund­schu­le Holt­land dro­hen der Samt­ge­mein­de Hesel nach wie vor hohe Rück­zah­lun­gen in Höhe von bis zu 630.000 Euro an Bund und Land. Nach Wegen aus die­ser für die Kom­mu­ne finan­zi­ell bedroh­li­chen Situa­ti­on such­te am Sams­tag bei einem Orts­ter­min der CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le gemein­sam mit Hesels Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann und dem Gene­ral­se­kre­tär der CDU in Nie­der­sach­sen, Dr. Mar­ko Mohr­mann (Zeven, Land­kreis Roten­burg), sowie Ver­tre­tern des CDU-Samt­ge­meind­ver­ban­des Hesel unter Lei­tung der Ver­bands- und Kreis­vor­sit­zen­den Mela­nie Non­te. Die kla­re For­de­rung von Thie­le: „Die Kul­tus­mi­nis­te­rin darf die Samt­ge­mein­de Hesel mit den Kos­ten der Schul­men­sa Holt­land nicht hän­gen las­sen. Schließ­lich wur­de durch den Bund, mit Zustim­mung des Lan­des, gera­de erst der Rechts­an­spruch auf einen Ganz­tags-Grund­schul­platz ein­ge­führt. Dafür müs­sen vie­le Kom­mu­nen in Men­sen und Räu­me inves­tie­ren. Das schaf­fen sie nicht aus eige­ner Finanzkraft.“

 

Eigent­lich ist es eine Erfolgs­ge­schich­te. Die Grund­schu­le Holt­land ist sta­bil zwei­zü­gig und bereits seit 2014 eine offe­ne Ganz­tags­schu­le. Und das Inter­es­se von Schü­le­rin­nen und Schü­ler für die Teil­nah­me am Ganz­tags­un­ter­richt wächst ste­tig. Von den 150 Kin­dern nut­zen aktu­ell ein Drit­tel das Ange­bot der Grund­schu­le, mit wei­ter stei­gen­der Ten­denz. Um die­ses Ange­bot über­haupt zu ermög­li­chen, muss­te bis­her viel impro­vi­siert wer­den. So dien­te ein klei­ner Unter­richts­raum nicht nur zur Wis­sens­ver­mitt­lung, son­dern auch als Schul­men­sa und für Nach­hil­fe­an­ge­bo­te in den Nach­mit­tags­stun­den. „Bei immer grö­ße­rer Nach­fra­ge und dem ab 2026 fol­gen­den Rechts­an­spruch auf die­ses Ange­bot ist die­ser Zustand nicht dau­er­haft halt­bar. Dazu gehört auch ein adäqua­tes Lern- und Betreu­ungs­um­feld“, sag­te Thie­le. Aller­dings kann eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne wie die Samt­ge­mein­de Hesel ein der­art gro­ßes Bau­vor­ha­ben sei­ner Mei­nung nach kaum aus eige­ner Kraft stem­men. „Bund und Land sind in der Pflicht, denn sie haben den Eltern die Ganz­tags­schu­le ver­spro­chen“, so Thie­le wei­ter. Umso erfreu­li­cher war es dann aus Sicht der Samt­ge­mein­de, im Som­mer 2021 ein Bewil­li­gungs­be­scheid des Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums in Höhe von 678.000 Euro zu erhal­ten. Kon­kret han­del­te es sich dabei um Mit­tel aus dem Ganz­tags­fi­nan­zie­rungs­ge­set­zes (GaFG), die vom Bund stam­men und durch das Land ver­teilt wur­den. Mit der Richt­li­nie wur­den Zuwen­dun­gen zur För­de­rung des beschleu­nig­ten Infra­struk­tur­aus­baus der Ganz­tags­be­treu­ung für Grund­schul­kin­der in Nie­der­sach­sen an die Samt­ge­mein­de aus­ge­zahlt und auch der Bau der mul­ti­funk­tio­na­len Men­sa in Holt­land über­haupt erst mög­lich. Die Bedin­gung: Bis zum 31. Dezem­ber 2021 hät­te das Vor­ha­ben abge­schlos­sen wer­den müs­sen. Das war in Zei­ten von Coro­na, aku­tem Fach­kräf­te- und Mate­ri­al­man­gel aller­dings unmög­lich. Die Bun­des­re­gie­rung gewähr­te daher eine Frist­ver­län­ge­rung bis Ende 2022. 

 

Was waren die beson­de­ren Herausforderungen?

Die Rah­men­be­din­gun­gen für die Aus­füh­run­gen des Baus der Men­sa in Holt­land haben sich seit­her aller­dings nicht ver­bes­sert, ganz im Gegen­teil. Zu den erst­ge­nann­ten Her­aus­for­de­run­gen kamen nun auf­grund des Ukrai­ne-Krie­ges wei­te­re Lie­fer­eng­päs­se bei den Bau­ma­te­ria­li­en. Auch die for­ma­len Hür­den bei der Ver­ga­be von öffent­li­chen Auf­trä­gen wur­den zumin­dest auf­grund der Coro­na-Maß­nah­men beson­ders her­aus­for­dernd. Dazu zäh­len bei­spiels­wei­se die Infor­ma­ti­on und Bera­tung der ver­ant­wort­li­chen Gre­mi­en, Anfer­ti­gun­gen oder Ände­run­gen von Bebau­ungs­plä­nen, Aus­le­gungs­fris­ten und die Aus­schrei­bungs­ver­fah­ren für öffent­li­che Pro­jek­te. Alles nahm viel Zeit in Anspruch. Die Frist reich­te nicht aus und die Rück­zah­lung der För­de­rung drohte.

 

Anhö­rung im Bun­des­tag und Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kultusministerium

Kon­fron­tiert mit der For­de­rung nach Rück­zah­lung der För­der­mit­tel stell­te Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann das Pro­blem im Febru­ar 2023 wäh­rend einer Anhö­rung sogar im Deut­schen Bun­des­tag aus­führ­lich dar. Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Git­ta Con­ne­mann hat­te ihn als Anzu­hö­ren­den dort durch­ge­setzt. Als hie­si­ger Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter schal­te­te sich auch Ulf Thie­le ein und stell­te im Janu­ar 2023 eine Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver, mit der Bit­te Lösun­gen für das Pro­ble­me der Kom­mu­ne nach der nicht frist­ge­rech­ten Umset­zung des Men­sa-Baus auf­zu­zei­gen. Die Kul­tus­mi­nis­te­rin räum­te ein, dass neben Hesel auch ande­re Kom­mu­nen Pro­ble­me bei der Umset­zung hät­ten. Daher stell­te sie in ihrer Ant­wort eine unkom­pli­zier­te Lösung für alle Betei­lig­ten in Aus­sicht. Bei dem Orts­ter­min in Holt­land sprach er die durch das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestell­ten Lösungs­we­ge erneut an. Nach Anga­ben von Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter The­mann wird immer noch geprüft, ob Teil­ab­rech­nun­gen für Arbei­ten erfol­gen kön­nen, die frist­ge­recht durch­ge­führt wer­den konn­ten. Das könn­te die Rück­för­de­rung um etwa 100.000 Euro redu­zie­ren. „Das wäre bei dem hohen Rück­zah­lungs­vo­lu­men jedoch lei­der nur eine rela­tiv klei­ne Hil­fe für eine finanz­schwa­che Kom­mu­ne im länd­li­chen Raum, zumal die­se Situa­ti­on nicht von ihr zu ver­ant­wor­ten ist. Zudem dau­ert die­se Prü­fung inzwi­schen viel zu lan­ge an. Wir brau­chen jetzt Ent­schei­dun­gen“, so Thiele. 

 

Geziel­te För­de­rung für klei­ne Bil­dungs­ein­rich­tun­gen ermöglichen

Außer­dem sieht er die Chan­ce, bei der Auf­la­ge des neu­en För­der­pro­gramms „Inves­ti­ti­ons­pro­gramm Ganz­tags­aus­bau“ des Bun­des dabei zu sein. Das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um hat­te in sei­ner Ant­wort auf Thie­les Anfra­ge erken­nen las­sen, dass eine För­de­rung der nicht frist­ge­recht fer­tig­ge­stell­ten Tei­le der Men­sa auch aus die­sem Pro­gramm denk­bar sei. „Die Ver­wal­tungs­ver­ein­ba­rung zwi­schen Bun­des­fa­mi­li­en­mi­nis­te­ri­um, Bun­des­bil­dungs­mi­nis­te­ri­um und den Län­dern liegt seit Mit­te Juni vor. Jetzt muss die Kul­tus­mi­nis­te­rin Wort hal­ten und auf die­ser Basis die Men­sa in Holt­land aus­kömm­lich för­dern“, for­dert Thie­le. Dafür sei es erfor­der­lich, die zur Ver­fü­gung ste­hen­den Mit­tel gezielt für Bau­maß­nah­men für den Ganz­tags­aus­bau von Bil­dungsrein­rich­tun­gen ein­zu­set­zen, und auch einen vor­zei­ti­gen Maß­nah­men­be­ginn zuzu­las­sen. „Eine im Kul­tus­mi­nis­te­ri­um eben­falls dis­ku­tier­te Ver­tei­lung des Gel­des nach dem Gieß­kan­nen­prin­zip wür­de der Samt­ge­mein­de Hesel hin­ge­gen kaum hel­fen. Das wäre für dünn­be­sie­del­te Kom­mu­nen und damit für den gesam­ten länd­li­chen Raum ein gro­ßer Nach­teil und wür­de alle gro­ßen Städ­te bevor­zu­gen“, sag­te Thie­le. Daher plä­diert er für eine geziel­te För­de­rung von ein­zel­nen Pro­jek­ten. „Letzt­end­lich wür­den weder Land noch Bund ein Scha­den ent­ste­hen, wenn die Men­sa in Holt­land durch das neue Pro­gramm finan­ziert wür­de. Die Samt­ge­mein­de wür­de den För­der­be­trag aus dem alten Pro­gramm zurück­zah­len und das Geld aus dem neu­en För­der­pro­gramm zurück­er­hal­ten. Es müss­te letzt­lich nur umge­bucht wer­den“, sag­te Thie­le. Er kün­dig­te nach dem Tref­fen am Sams­tag eine erneu­te Par­la­men­ta­ri­sche Anfra­ge an, mit der Bit­te die Inter­es­sen des länd­li­chen Rau­mes bei dem Auf­bau der neu­en För­der­ku­lis­se durch den Bund zu berück­sich­ti­gen und die För­de­rung der Men­sa in Holt­land dort zu berück­sich­ti­gen. In die­sem Sin­ne wol­len CDU-Gene­ral­se­kre­tär Mohr­mann und Thie­le auch Gesprä­che in der CDU-Land­tags­frak­ti­on füh­ren, um dort Rücken­de­ckung für die­ses Vor­ha­ben zu bekommen.


 

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Erst­mals in Nie­der­sach­sen: Ober­schu­le Uple­n­gen führt Platt­deutsch als prü­fungs­fä­hi­ges Schul­fach ein

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Freu­en sich über die Geneh­mi­gung für die OBS Uple­n­gen, ab dem kom­men­den Schul­jahr Platt­deutsch als zwei­te Fremd­spra­che anbie­ten zu dür­fen: (v.l.) Minis­te­ri­al­rat Peter Rei­nert, Kul­tus-Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner, Karin Ger­des, Fach­be­ra­te­rin Nie­der­deutsch Regio­na­len Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) sowie Leh­re­rin OBS Uple­n­gen, Eve­lyn de Vries, Dezer­nen­tin beim RLSB, Schü­le­rin Enna Fecht, Klaas Krie­ger, Schul­lei­ter der Ober­schu­le Uple­n­gen, Schü­le­rin Lui­se San­ders­feld, Ulf Thie­le, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter für den Wahl­kreis Leer. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

Ein his­to­ri­scher Mei­len­stein für Ost­fries­land: Platt­deutsch wird regu­lä­res Schulfach

Aurich / Uple­n­gen – Ein Mei­len­stein für den Erhalt der platt­deut­schen Spra­che: Ab dem kom­men­den Schul­jahr 2026/27 setzt die Ober­schu­le (OBS) Uple­n­gen ein lan­des­wei­tes Zei­chen. Platt­deutsch wird dort als regu­lä­re, prü­fungs­fä­hi­ge zwei­te Wahl­pflicht­fremd­spra­che eingeführt.

Am Don­ners­tag, den 4. Juni 2026, wur­de im Rah­men einer fei­er­li­chen Aus­zeich­nungs­ver­an­stal­tung bei der Ost­frie­si­schen Land­schaft in Aurich Geschich­te geschrie­ben. Staats­se­kre­tär Ste­phan Ert­ner vom Nie­der­säch­si­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um über­reich­te der OBS Uple­n­gen die offi­zi­el­le Geneh­mi­gung per Erlass. Damit ist die Schu­le die ers­te in ganz Nie­der­sach­sen, die Platt­deutsch als voll­wer­ti­ges Unter­richts­fach eta­bliert, mit dem auch ein Schul­ab­schluss absol­viert wer­den kann.

Vor­rei­ter­rol­le durch Engagement

Dass die­se Neue­rung bereits jetzt – und damit deut­lich frü­her als ursprüng­lich geplant – umge­setzt wer­den kann, ist dem beson­de­ren Ein­satz des Kol­le­gi­ums zu ver­dan­ken. Obwohl die uni­ver­si­tä­re Aus­bil­dung von Lehr­kräf­ten für die­ses Fach noch läuft, konn­te die OBS Uple­n­gen die stren­gen Vor­aus­set­zun­gen bereits erfül­len: Die Schu­le ver­fügt über Lehr­kräf­te, die als Mut­ter­sprach­ler gel­ten und sich erfolg­reich auf dem anspruchs­vol­len C1-Niveau zer­ti­fi­ziert haben. Das Regio­na­le Lan­des­amt für Schu­le und Bil­dung (RLSB) Osna­brück bestä­tig­te die per­so­nel­le Absi­che­rung offiziell.

„Unse­re Hei­mat­spra­che ist lebendig“

Gro­ße Freu­de herrscht bei Ulf Thie­le, Mit­glied des Nie­der­säch­si­schen Land­ta­ges, der den Pro­zess inten­siv poli­tisch beglei­tet hat: „Das ist ein rie­si­ger Erfolg für die Ober­schu­le Uple­n­gen und ein wun­der­ba­rer Tag für unse­re Regi­on! Wir zei­gen damit: Unse­re Hei­mat­spra­che ist leben­dig, modern und jetzt auch hoch­of­fi­zi­ell abso­lut gleich­be­rech­tigt mit ande­ren Fremd­spra­chen!“, beton­te Thie­le. Sein Dank galt ins­be­son­de­re Schul­lei­ter Claas Krie­ger und dem enga­gier­ten Lehrerkollegium.

Star­ke Signa­le für die Region

Neben der weg­wei­sen­den Geneh­mi­gung für Uple­n­gen wur­den sie­ben wei­te­re nie­der­säch­si­sche Schu­len für ihren Ein­satz zur För­de­rung von Regio­nal- und Min­der­hei­ten­spra­chen gewür­digt. Unter ande­rem wur­den die Grund­schu­le Völl­ner­fehn, das Chris­ti­an-Gym­na­si­um Her­manns­burg sowie die IGS Bux­te­hu­de als „Platt­deut­sche Schu­le“ zer­ti­fi­ziert, wäh­rend wei­te­re Ein­rich­tun­gen erfolg­reich rezer­ti­fi­ziert wurden.

Mit die­sem Schritt unter­streicht die OBS Uple­n­gen ihre Vor­rei­ter­rol­le in Nie­der­sach­sen und leis­tet einen zen­tra­len Bei­trag, um das Platt­deut­sche als fes­ten Bestand­teil im moder­nen Bil­dungs­sys­tem zu sichern.

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Auf­bruch am Bahn­hof Leer: Kik-Abriss macht Weg frei für neue Stadtplanung

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Einen exklu­si­ven Blick auf das Gelän­de aus der Vogel­per­spek­ti­ve ermög­licht uns Droh­nen­pi­lot Rolf-Die­ter Boots­mann aus Neukamperfehn.

Neu­er Stadt­teil am Bahn­hof? Abriss­ar­bei­ten ebnen Weg für städ­te­bau­li­che Visionen

Leer – Ein bekann­tes Gebäu­de ver­schwin­det, und damit öff­net sich ein neu­es Kapi­tel für die Stadt­ent­wick­lung. Mit dem Abriss des ehe­ma­li­gen Kik-Mark­tes schafft die Stadt Leer Platz für eine stra­te­gisch bedeut­sa­me Umge­stal­tung des Are­als zwi­schen Bahn­hof und Hafenkopf.

Was sich für vie­le Anwoh­nen­de der­zeit als Abbruch­bau­stel­le dar­stellt, ist in Wahr­heit der Start­schuss für eine wich­ti­ge städ­te­bau­li­che Neu­aus­rich­tung. Die Stadt Leer wird Eigen­tü­me­rin der Flä­che, nach­dem eine ent­spre­chen­de Ver­ein­ba­rung mit dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer getrof­fen wur­de. Vor­aus­set­zung für den Über­gang war der Rück­bau des Kik-Gebäu­des – die Arbei­ten hier­für haben in die­ser Woche begonnen.

Ent­las­tungs­stra­ße wie­der im Fokus

Mit der Räu­mung des Gelän­des rückt ein Pro­jekt wie­der in den Fokus, das zuletzt ruh­te: die geplan­te Ent­las­tungs­stra­ße, die den Ver­kehr zwi­schen dem Bahn­hof und der Stra­ße Am Dock ent­zer­ren soll. Die­se Tras­se ist zen­tra­ler Bestand­teil des Bebau­ungs­plans Nr. 231 A, der bereits 2020 auf den Weg gebracht wurde.

Die Stadt­ver­wal­tung prüft der­zeit inten­siv, wel­che Ver­fah­rens­schrit­te am schnells­ten zum Ziel füh­ren. Dabei wird auch dis­ku­tiert, ob der Bau der Stra­ße los­ge­löst von wei­te­ren Bebau­ungs­plä­nen rea­li­siert wer­den kann. „Wir befin­den uns der­zeit in der Abstim­mung, wel­ches B‑Planverfahren mit wel­chem Inhalt schnellst- und best­mög­lich zum Ziel führt“, so die Stadt­ver­wal­tung. Die fina­le Ent­schei­dung hier­zu soll zeit­nah in den poli­ti­schen Gre­mi­en fallen.

Ein neu­er Ein­gang zur Stadt

Die Plä­ne für das Are­al sind ambi­tio­niert: Kom­bi­niert mit den Pro­jek­ten rund um die Hafen­kopf­be­bau­ung, das Post­ge­län­de und die bestehen­den Park­flä­chen, zeich­net sich hier die Visi­on eines völ­lig neu­en Quar­tiers ab. Zusam­men mit dem bereits 2021 vor­ge­stell­ten Hotel­pro­jekt und einem geplan­ten, moder­nen Wohn­mo­bil­stell­platz könn­te an die­ser Stel­le ein attrak­ti­ver „Ein­gang zur Stadt“ ent­ste­hen, der Leer für Rei­sen­de und Ein­hei­mi­sche glei­cher­ma­ßen aufwertet.

Die Stadt­ver­wal­tung zeigt sich ent­schlos­sen, die­ses kom­ple­xe Gebiet – das durch Bahn­lärm, his­to­ri­sche Boden­nut­zung und logis­ti­sche Anfor­de­run­gen anspruchs­voll bleibt – nach­hal­tig zu entwickeln.

 

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POLITISCHER EMPFANG: Ihr­ho­ver Herol­de wer­ben im Land­tag für den Bottermarkt!

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Grup­pen­bild auf der Land­tags­trep­pe (von links): Orts­vor­ste­her Bee­ne Oldigs, Nico Blo­em,  Markt­meis­ter Hol­ger Schüt­te, Herold Uwe Pru­in, Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies, Herold Joos­ten de Vries, Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes, Herold Hei­no Veene­kamp und Land­rat Mat­thi­as Groote.

Die Herol­de aus Ihr­ho­ve erobern den Land­tag: Ein beson­de­res Ständ­chen für den Bottermarkt

Hannover/Ihrhove – Tra­di­ti­on trifft auf Poli­tik: Die Herol­de des tra­di­ti­ons­rei­chen Ihr­ho­ver Bot­ter­markts mach­ten sich kürz­lich auf den Weg in die Lan­des­haupt­stadt, um das Par­la­ment für ein Wochen­en­de der ganz beson­de­ren Art zu begeistern.

Nor­ma­ler­wei­se ist es die Auf­ga­be der Herol­de, Bot­schaf­ten der Obrig­keit an das Volk zu ver­kün­den. Doch in Han­no­ver dreh­ten Uwe Pru­in, Hei­no Veene­kamp und der kurz­fris­tig ein­ge­sprun­ge­ne Joos­ten de Vries den Spieß kur­zer­hand um. „Heu­te sen­den wir Nach­rich­ten vom Volk an die Regie­rung. Das geht eben nur in einer Demo­kra­tie“, erklär­te Herold Uwe Pru­in schmunzelnd.

Bot­schaf­ter einer gan­zen Region

Der Besuch in Han­no­ver wur­de durch den SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner ermög­licht. Für Blo­em war die Ein­la­dung eine Her­zens­an­ge­le­gen­heit: „Dies ist ein Dan­ke­schön und eine Wert­schät­zung für die Herol­de. Mit ihrem Aus­ruf machen sie nicht nur Wer­bung für den Bot­ter­markt, son­dern ver­kör­pern mit Herz und Hal­tung ein Stück wert­vol­ler Tra­di­ti­on unse­rer Region.“

Die Mis­si­on der Dele­ga­ti­on war klar: Den Bot­ter­markt, der am 27. und 28. Juni statt­fin­det, laut­stark aus­zu­ru­fen und natür­lich eine herz­li­che Ein­la­dung an Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies aus­zu­spre­chen. Lies emp­fing die Grup­pe aus Ihr­ho­ve höchst­per­sön­lich auf den Stu­fen des Land­tags und nutz­te die Mit­tags­pau­se der Ple­nar­sit­zung für einen ange­reg­ten Austausch.

Pro­mi­nen­ter Empfang

Die Dele­ga­ti­on, zu der auch Bür­ger­meis­ter Theo Dou­wes, Markt­meis­ter Hol­ger Schüt­te und Orts­vor­ste­her Bee­ne Oldigs zähl­ten, hin­ter­ließ in Han­no­ver mäch­tig Ein­druck. Selbst in der hek­ti­schen Sit­zungs­pha­se fan­den Regie­rungs­mit­glie­der wie Wirt­schafts­mi­nis­ter Grant Hen­drik Ton­ne, Jus­tiz­mi­nis­te­rin Kat­rin Wahl­mann und Euro­pa­mi­nis­te­rin Mela­nie Wal­ter Zeit für ein gemein­sa­mes Foto. Auch der Leera­ner Land­rat Mat­thi­as Groo­te, der an die­sem Tag für eine kom­mu­na­le Kund­ge­bung in der Lan­des­haupt­stadt weil­te, schloss sich der Run­de an.

Der Tag war jedoch weit mehr als ein blo­ßer Foto­ter­min. Die Gäs­te aus Wes­t­ov­er­le­din­gen ver­folg­ten auf­merk­sam die Land­tags­de­bat­te und erhiel­ten eine exklu­si­ve Ein­la­dung von Land­tags­prä­si­den­tin Han­na Naber in ihr Büro, um über die Arbeit im Lan­des­par­la­ment zu diskutieren.

Ein Tag, der nachwirkt

„Wir haben nach die­sem Tag gro­ßen Respekt vor der Arbeit der Abge­ord­ne­ten und sind begeis­tert von der Offen­heit im Land­tag. Herz­li­chen Dank für die­sen tol­len Tag“, fass­ten die Herol­de ihren Besuch in Han­no­ver zusammen.

Die Vor­freu­de auf das Ende Juni anste­hen­de Event ist nun auch in Han­no­ver geweckt. „Wir sehen uns wie­der auf dem Bot­ter­markt“, gab Nico Blo­em sei­nen Gäs­ten mit auf den Weg. Wer das Spek­ta­kel haut­nah erle­ben möch­te, soll­te sich den 27. und 28. Juni bereits jetzt rot im Kalen­der markieren.

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Armut in Deutsch­land: Neu­er Höchst­stand erreicht!

Pari­tä­ti­scher Armuts­be­richt 2026: Sozia­le Spal­tung ver­schärft sich – 13,3 Mil­lio­nen Men­schen in Armut Der neue Armuts­be­richt des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des unter dem...

Blaulicht

War­nung: Fal­sche Poli­zei­be­am­te in Ost­fries­land aktiv

War­nung vor Betrug durch fal­sche Poli­zei­be­am­te: Fall in Wittmund In der ver­gan­ge­nen Woche kam es in Witt­mund zu einem voll­ende­ten...

Lokal

Nach­wuchs für die Blau­licht-Fami­lie: Kin­der­feu­er­wehr Bin­gum gegründet

Gro­ßer Tag für die „Füür­wehr­kin­ner Bin­gum“: Kin­der­feu­er­wehr offi­zi­ell gegründet Es ist ein wich­ti­ger Mei­len­stein für die Sicher­heit und Gemein­schaft in...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

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Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

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Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

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Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

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Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

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13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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