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Unterwegs ins Abenteuer: Die CARAVAN FREIZEIT REISEN 2024 präsentiert Trends, Tipps und Traumziele für Reiseliebhaber
Bild: Interieur des Carthago liner-for-two 53 L
Caravan Freizeit Reisen 2024: Inspirationen für den perfekten Urlaub
Die Oldenburger Urlaubsmesse “CARAVAN FREIZEIT REISEN” öffnet vom 19. bis 21. Januar 2024 ihre Tore und lädt Reisebegeisterte ein, sich von den neuesten Trends und Angeboten inspirieren zu lassen. Mit dem Schwerpunktthema “Caravaning” setzt die Messe den Fokus auf das ungebrochene Interesse an Freizeitfahrzeugen. Von Tagesausflügen über Wassersportaktivitäten mit dem Stand-Up Paddle (SUP) bis hin zu Abenteuern mit dem Wohnmobil – die Messe verspricht vielfältige Möglichkeiten, kleine oder große Reiseträume zu verwirklichen. Täglich von 10:00 bis 17:00 Uhr können Besucher in die Welt des Reisens eintauchen.
Vielfältige Angebote und Expertenwissen
Die Messe versammelt eine Vielzahl von Experten und Händlern, die aktuelle Urlaubstrends und Reiseziele präsentieren. Von pulsierendem Stadtleben über unberührte Natur bis hin zu exklusiven Kreuzfahrten und Busreisen werden verschiedenste Aspekte des Reisens abgedeckt. Neben einer beeindruckenden Auswahl an Campingfahrzeugen, darunter Marken wie Adria, Carthago, Knaus und Volkswagen (Bulli und California-Reihe), sind auch Vertreter von Campingplätzen, Fahrrad- und Pedelecanbietern, Freizeitparks sowie Reiseveranstalter vor Ort.
Höhepunkte von FFM Freese, Niemöller Mobiles Reisen und Autofreizeit Kruse
Besucher dürfen sich auf interessante Neuigkeiten und Highlights von FFM Freese, Niemöller Mobiles Reisen und Autofreizeit Kruse freuen. Diese drei Unternehmen bieten seit Jahren gemeinsam eine kompetente Beratung für Reiseliebhaber und präsentieren auf der Messe ihre neuesten Angebote.
Lebenslange Automobil-Ehe mit Eura Mobil
FFM Freese, seit über 35 Jahren einer der ältesten deutschen Eura Mobil Händler, hebt die langjährige Bindung zu Eura Mobil hervor. Die Qualität, Bauweise und Machart der Wohnmobile haben sich nach Aussage von Inhaber und Geschäftsführer Lars Freese über die Jahre bewährt. Als passionierter Reisemobilfahrer teilt Freese seine Erfahrungen und gibt den Tipp, sich frühzeitig Gedanken über das Reiseziel zu machen und gegebenenfalls vorzubuchen. Eine gute Erreichbarkeit vor Ort und praktische Tipps, besonders für Reisende mit Haustieren, gehören zu seinen Empfehlungen.
Vielfalt der Reisemobile und individuelle Konfiguration
Die Messe präsentiert eine breite Palette von Reisemobilen, vom Kastenwagen bis zum großen vollintegrierten Fahrzeug. Eura Mobil sticht mit zwei neuen Möbel-Designs in der teilintegrierten Baugruppe hervor, die eine neue Ästhetik im Innenraum schaffen. Neben Neuheiten bei Bodenbelägen und Zubehör gibt es auf der Messe auch die Möglichkeit, in den präsentierten Musterfahrzeugen Platz zu nehmen und den persönlichen Eindruck zu gewinnen.
Carado: Attraktive Frühjahrsaktion und individuelle Beratung
Das Aussteller-Trio FreizeitMobile von der Kammer GmbH und CARAVAN + FREIZEIT Vörtmann GmbH präsentiert verschiedene Modelle von Carado, Carthago und Malibu. Besucher können die Vielfalt von neuen Möbeloberflächen bis hin zu Basisfahrzeugen erkunden. Das Team von FreizeitMobile von der Kammer legt besonderen Wert auf eine Bedarfsanalyse der Kunden, um das perfekte Fahrzeug für individuelle Bedürfnisse zu finden.
Lieferzeiten und Hannes Camper: Schnelle Verfügbarkeit für spontane Reiselust
Die Planung des ersten großen Trips sollte die Lieferzeiten berücksichtigen, die bei einer eigenen Konfiguration bis zu 12 Monate betragen können. Hannes Camper bietet vorrätige Fahrzeuge mit kürzeren Lieferzeiten an, die nach individuellen Wünschen angepasst werden können. Diese Fahrzeuge können bereits nach fünf Wochen geliefert werden, und Interessierte können direkt vor Ort ihre zukünftigen Reisemobile kennenlernen.
Skandinavien: Romantische Naturweiten und nachhaltiges Reisen
Das Reisebüro skandinavientrips aus Oldenburg stellt die Schönheiten von Schweden, Finnland, Norwegen und Dänemark vor. Lutz Müller, Mitarbeiter des Reisebüros, schwärmt von der lieblichen Landschaft Schwedens, der tollen Kultur in Finnland, der atemberaubenden Natur Norwegens und der Zugänglichkeit Dänemarks. Er betont die wachsende Beliebtheit von Skandinavien als Reiseziel, besonders in den Sommermonaten, wenn die hohen Temperaturen im Mittelmeerraum viele Reisende abschrecken. Das Reisebüro bietet auch Zugreisen als familienfreundliche Alternative an und arbeitet mit dem Kompensationsanbieter “atmosfair” zusammen, um CO2-Emissionen auszugleichen.
Fazit: CARAVAN FREIZEIT REISEN 2024 als Inspirationsquelle für Reisebegeisterte
Die Messe verspricht, eine umfassende Plattform für alle Reisebegeisterten zu sein, die Inspirationen sammeln und ihre Reiseträume in die Tat umsetzen möchten. Mit einer breiten Palette von Ausstellern und Experten sowie neuen Produkten und Angeboten in der Welt des Caravanings und Reisens ist die CARAVAN FREIZEIT REISEN 2024 ein Muss für alle Abenteurer und Reiseliebhaber.
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Kunsthaus Leer zeigt Werke von Ida Oelke
Ida Oelke, An der Bar, 2009, Farbholzschnitt, 22,5 x 30 cm, Foto: Jürgen Bambrowicz, © Kunsthaus Leer
Kunsthaus Leer präsentiert: „Von Mensch zu Mensch“ – Werkschau von Ida Oelke
Ab dem 26. April 2026 widmet das Kunsthaus Leer der freischaffenden Künstlerin Ida Oelke eine umfassende Einzelausstellung unter dem Titel „Von Mensch zu Mensch“. Die Schau rückt die emotionale Tiefe und die zwischenmenschlichen Beziehungen in den Fokus und bietet einen faszinierenden Einblick in das künstlerische Schaffen der letzten 30 Jahre.
Der Mensch im Mittelpunkt: Holzschnitte und Malerei
Das zentrale Motiv im Werk von Ida Oelke ist das menschliche Individuum – geprägt durch Gefühle, Gedanken und die Interaktion mit dem Gegenüber. Ihr bevorzugtes Ausdrucksmittel ist dabei der Holzschnitt, den sie seit Mitte der 1990er-Jahre zu ihrem künstlerischen Schwerpunkt gemacht hat.
Oelkes Stil zeichnet sich durch eine Reduktion auf das Wesentliche aus:
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Struktur und Inspiration: Die Künstlerin nutzt Maserungen, Astlöcher und die natürliche Beschaffenheit des Holzes als Inspirationsquelle für ihre Kompositionen.
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Formensprache: Aus wenigen Linien und klaren Flächen entstehen Porträts und Figuren von großer Ausdruckskraft.
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Vielschichtigkeit: In ihren Bildern verbergen sich oft zwei oder mehr Gesichter. Diese Doppel- und Mehrdeutigkeit lädt Betrachter dazu ein, Aspekte des Verbergens und Hinterfragens zu entdecken.
Die Ausstellung setzt sich aus Leihgaben der Künstlerin sowie Werken aus dem Eigenbestand des Kunsthauses zusammen und dokumentiert so die Entwicklung ihrer kreativen Reise.
Über die Künstlerin Ida Oelke
Ida Oelke wurde 1956 in Wittmund-Ardorf geboren und lebt heute als freischaffende Künstlerin in Esens. Ihr Repertoire umfasst neben dem Holzschnitt auch Malerei, Linoldruck und Mischtechniken. Über ihr eigenes künstlerisches Schaffen hinaus ist sie fest in der regionalen Kunstszene verankert:
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Pädagogik: Sie unterrichtet an der Kunsthalle Emden, übernimmt Lehraufträge und gibt Workshops in ihrer eigenen Druckwerkstatt.
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Netzwerk: Ida Oelke ist Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Oldenburg sowie in der GEDOK NiedersachsenHannover.
Termine und Informationen zur Ausstellung
Die feierliche Eröffnung findet am Sonntag, den 26. April um 11:30 Uhr im Kunsthaus Leer statt. Besonders erfreulich: Die Künstlerin wird persönlich anwesend sein, um in ihre Werke einzuführen.
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Ausstellungszeitraum: 26. April bis 21. Juni 2026
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Öffnungszeiten: * Dienstag bis Donnerstag: 14:00 bis 17:00 Uhr
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Sonntag: 14:00 bis 17:00 Uhr
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Eintritt: Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.
Das Kunsthaus Leer lädt alle Kunstinteressierten herzlich ein, die vielschichtigen Menschenbilder von Ida Oelke zu entdecken und in den Dialog mit der modernen Druckgrafik zu treten.
Kunsthaus Leer – Archiv für Kunst aus Ostfriesland

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80er-Party bringt Kultmusik ins LMC Hinte
Das Team DJ, Lopi (li) und Brunki (re), wird die Gäste wieder zurück in eine andere Zeit katapultieren. Diesmal sind es die 1980er Jahre.
Zeitreise pur: Die „knaller 80er-Party“ erobert das LMC Hinte
Emden/Hinte (hue) – Schulterpolster, Neonfarben und Synthesizer-Sounds: Am 18. April 2026 verwandelt sich das Live Music Center (LMC) in Hinte in eine Zeitkapsel. Das bekannte „Team DJ“ lädt zur großen 80er-Jahre-Sause und bringt den unverwechselbaren Klang eines ganzen Jahrzehnts zurück auf die Tanzfläche.
Hinter dem „Team DJ“ stehen die Musikfreunde „Brunki“ und „Lopi“. Die beiden haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Lebensgefühl der 80er Jahre authentisch nach Hinte zu transportieren. Für die jüngeren Gäste verspricht der Abend eine spannende neue Erfahrung, während die älteren Generationen mit einem musikalischen Katapult direkt in ihre Kindheit und Jugend zurückbefördert werden.
Auf vielfachen Wunsch der Gäste
Die Idee für das Event entstand nicht ohne Grund. „Die ultimative 90er Jahre Party im letzten Jahr war schon eine tolle Sache“, erinnert sich Sascha Weddermann vom Live Music Center. Doch die Nachfrage nach einem weiteren Kult-Jahrzehnt war groß: „Nachdem uns die Gäste um eine 80er Jahre Party gebeten haben, kommen wir dem wirklich gerne nach.“
Der Countdown läuft: Charly-Time und Ticket-Infos
Wer dabei sein will, wenn Hits von Depeche Mode, Madonna oder Queen durch die Boxen dröhnen, sollte sich den Termin rot im Kalender markieren. Es gilt als DIE Party vor dem Sommer des Jahres!
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Einlass: 19:00 Uhr (Beginn der traditionellen „Charly-Time“)
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Start: 20:00 Uhr
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Vorverkauf: Digitale Tickets sind für 10,00 € online unter tickets.lmc-emden.de erhältlich.
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Abendkasse: Für Kurzentschlossene gibt es Tickets vor Ort für 15,00 €.
Das LMC Hinte bereitet damit die Bühne für eine Nacht voller Nostalgie, Tanzfreude und unvergesslicher Melodien. Es ist Zeit, die alten Tanzschuhe abzustauben!
AnzeigeNeon-Power in Hinte: Der „Vokuhila-Max“ für die 80er-Nacht!
Bevor am 18. April 2026 im Live Music Center Hinte die Synthesizer glühen und das „Team DJ“ mit Brunki und Lopi die Tanzfläche zum Kochen bringt, braucht der Körper das richtige Tuning. Vergessen Sie fades Fast Food – wer die ganze Nacht zu Depeche Mode und Madonna abshaken will, braucht eine Unterlage mit ordentlich Wumms!

Passend zur knalligen 80er-Party präsentieren wir den ultimativen Kulinarik-Flashback: Den Strammen Max vom Emder Matjes. Das ist wie Modern Talking auf dem Teller – eine Kombination, die man einfach lieben muss!
Der „Stramme Max“ – Die maritime Version des Kult-Klassikers
In den 80ern war der Stramme Max das Nonplusultra auf jeder Partyplatte. Wir geben dem Klassiker ein norddeutsches Update mit echtem Emder Gold-Matjes. Hier trifft die salzige Milde der Küste auf krossen Bacon – ein Geschmackserlebnis so intensiv wie ein Neon-Lichtschwert!
Für 4 Party-Animals – Deftig, frisch und absolut tanztauglich.
Wat wi bruukt (Das Equipment)
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4 echte Emder Matjesfilets (schön geschmeidig in Öl)
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4 knusprige Baguette-Brötchen (für den richtigen Crunch)
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4 Scheiben würziger Bacon (Frühstücksspeck für den Retro-Vibe)
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4 frische Landeier
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2 knackige Gewürzgurken (süß-sauer wie die 80er)
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Gute Butter
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Salz & Pfeffer aus der Mühle
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Extra-Tipp: Ein Klecks Senf für den extra „Kick“
So ward dat macht (Die Choreografie)
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Das Warm-up: Den Ofen auf Touren bringen und die Baguettes goldbraun backen. Parallel dazu darf der Bacon in der Pfanne einen Solotanz aufführen, bis er richtig kross ist. Danach im gleichen Fett die Spiegeleier braten – für den perfekten „Glow“.
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Das Styling: Die warmen Brötchen aufschneiden und ordentlich mit Butter grundieren. Wer es frech mag: Jetzt kommt der Senf-Tupfer als kleiner Geheimtipp obendrauf. Die Gurken in stylische Fächer schneiden.
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Der Mix: Jetzt wird geschichtet! Ein zartes Matjesfilet auf das Butter-Baguette betten, Gurken und den krossen Bacon darüberlegen. Das ist die perfekte Bass-Line für den Geschmack.
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Das Finale: Den krönenden Abschluss bildet das heiße Spiegelei. Einmal kurz mit Pfeffer drüber (Salz ist bei Matjes und Bacon eigentlich überflüssig), Deckel drauf und leicht andrücken.
Anrichten & Abrocken: Servieren Sie diesen maritimen Party-Snack, solange er noch warm ist. Dazu ein kühles Blondes aus der Region oder eine Cola mit ordentlich Sprudel.
Guten Appetit und viel Spaß beim Zeitreisen in Hinte – Loot di dat smecken!
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Sonderausstellung erinnert an Leeraner Heringsfischerei
Kehlen und Packen. Foto: Heimatmuseum Leer
Glanz und harter Alltag: Die Ära der Leeraner Heringsfischerei im Heimatmuseum
In Leer beginnt am 18. April 2026 eine Zeitreise der besonderen Art. Die neue Sonderausstellung „Das Silber des Meeres“ im Heimatmuseum rückt ein Handwerk in den Fokus, das die Stadt über Jahrzehnte prägte und bis heute tief im kollektiven Gedächtnis verankert ist.
Wer heute am Leeraner Hafen entlangschlendert, kann sich kaum vorstellen, wie sehr das geschäftige Treiben der Heringsfischerei einst den Takt der Stadt vorgab. Zwischen 1905 und den späten 1960er Jahren war die „Leeraner Heringsfischerei Actien-Gesellschaft“ ein wirtschaftlicher Motor der Region. Die Ausstellung beleuchtet diesen Aufstieg, der durch den großen Hafenneubau um die Jahrhundertwende erst möglich wurde, und zeichnet den Weg bis zum Ende einer ganzen Epoche nach.

Mehr als nur ein Wirtschaftszweig
„Das Silber des Meeres“ ist keine reine Dokumentation von Zahlen und Fakten. Vielmehr setzt die Ausstellung auf eindrucksvolle Inszenierungen, die die harte Realität auf See und an Land greifbar machen. Es geht um die Navigation auf den unberechenbaren Wellen, die körperliche Schwerstarbeit an Deck und das koordinierte Handwerk im Hafen.
Dabei wird deutlich: Die Heringsfischerei war Identität. Museumsleiter Oliver Freise betont die enge Verbundenheit der Menschen mit diesem Berufszweig, der ganze Generationen prägte. Es ist eine Hommage an die Fischer und ihre Familien, deren Alltag oft von den Gefahren der Seefahrt und monatelanger Trennung bestimmt war.


Einblicke in eine verschwundene Lebenswelt
Besonders hervorzuheben ist der Fokus auf die Menschen hinter der Industrie. Die Ausstellung zeigt auf, wie aus dem frischen Fang ein haltbares Handelsgut wurde und welche Rolle die oft unsichtbare Arbeit an Land spielte. Gleichzeitig wird der Bogen in die Gegenwart geschlagen: Warum verschwand dieser bedeutende Industriezweig schließlich aus dem Stadtbild?
Unterstützt wird das Projekt durch die Ostfriesische Landschaft und die Aloys Wobben Stiftung. Für Landschaftspräsident Rico Mecklenburg ist die Förderung ein wichtiges Anliegen, da die Heringsfischerei ein zentrales Stück der Identität von Leer, Emden und dem westlichen Ostfriesland darstellt.
Informationen zur Ausstellung
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Titel: „Das Silber des Meeres“ – Die Geschichte der Leeraner Heringsfischerei
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Zeitraum: 18. April bis 13. September 2026
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Ort: Heimatmuseum Leer
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Inhalte: Historische Objekte, persönliche Perspektiven, Inszenierungen zur Hochseefischerei und Landarbeit.























