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Vor­be­rei­tungs­bo­gen für die Einschulungsuntersuchung

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Vor­be­rei­tungs­bo­gen zur Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer

Der Vor­be­rei­tungs­bo­gen zur Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer ist ein wich­ti­ger Beglei­ter für Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, deren Kin­der kurz vor dem Schul­ein­tritt ste­hen. Mit die­sem Bogen kön­nen Sie alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen über die Gesund­heit und Ent­wick­lung Ihres Kin­des struk­tu­riert zusam­men­stel­len. Erfah­ren Sie hier, wel­che Anga­ben Sie machen soll­ten und war­um die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung eine bedeu­ten­de Rol­le für den erfolg­rei­chen Start in die Schul­lauf­bahn spielt. Opti­mie­ren Sie mit die­sen Infor­ma­tio­nen die Vor­be­rei­tung auf die­sen wich­ti­gen Schritt im Leben Ihres Kindes.

Vor­be­rei­tung auf die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer: Alles, was Eltern wis­sen müssen

Die Vor­be­rei­tung auf die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer stellt einen bedeu­ten­den Schritt für kom­men­de Schul­jah­re dar. Die­se Unter­su­chung ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und Teil des Schul­auf­nah­me­pro­zes­ses, unab­hän­gig davon, ob die Ein­schu­lung auf das nächs­te Jahr ver­scho­ben wird oder nicht.

Die Unter­su­chung zielt dar­auf ab, den Ent­wick­lungs- und Gesund­heits­zu­stand jedes Kin­des ärzt­lich zu bewer­ten. Eltern wer­den gebe­ten, den bei­gefüg­ten “Vor­be­rei­tungs­bo­gen der Eltern auf die Unter­su­chung” sorg­fäl­tig aus­zu­fül­len und zur Unter­su­chung mit­zu­brin­gen. Infor­ma­tio­nen zur bis­he­ri­gen Ent­wick­lung, frü­he­ren Erkran­kun­gen und dem häus­li­chen Umfeld sind ent­schei­dend für die Beur­tei­lung der Kinder.

Alle erho­be­nen Daten unter­lie­gen stren­gen Daten­schutz­be­stim­mun­gen und ärzt­li­cher Schwei­ge­pflicht. Nach einer gesetz­li­chen Auf­be­wah­rungs­frist von 10 Jah­ren wer­den die Daten gelöscht. Anony­mi­sier­te Daten die­nen sta­tis­ti­schen Aus­wer­tun­gen, um den Gesund­heits­zu­stand der Kin­der zu ana­ly­sie­ren und gege­be­nen­falls Maß­nah­men zu ergreifen.

Eltern soll­ten das (gel­be) Vor­sor­ge­heft, den Impf­aus­weis sowie gege­be­nen­falls Bril­le oder Hör­ge­rä­te zur Unter­su­chung mit­brin­gen, um eine umfas­sen­de Beur­tei­lung ihres Kin­des zu ermöglichen.


Mus­ter­text: 

Vor­be­rei­tungs­bo­gen für die Einschulungsuntersuchung

Bit­te aus­ge­füllt zusam­men mit Vor­sor­ge­heft und Impf­buch zur Unter­su­chung mitbringen

Besuch­te Einrichtungen:

  • Kei­ne Einrichtung
  • Kindergarten/Kindertagesstätte in _______________________________________________, ____ Jahre
  • Heil­päd­ago­gi­scher Kin­der­gar­ten in _______________________________________________, ____ Jahre
  • Inte­gra­ti­ons­maß­nah­me im Kin­der­gar­ten in ________________________________________, ____ Jahre
  • Sprach­heil­kin­der­gar­ten in _____________________________________________________, ____ Jahre

Per­so­nen­da­ten:

  • Adres­se der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten: _________________________________________________________

  • Vor­na­me des Vaters: ______________________ Vor­na­me der Mut­ter: ___________________________

  • Geburts­jahr: ____________________________ Geburts­jahr: ________________________________

  • Tele­fon­num­mer: __________________________________

  • Her­kunfts­land des Vaters: _________________ Her­kunfts­land der Mut­ter: _______________________

  • Staats­an­ge­hö­rig­keit des Vaters: ______________ Staats­an­ge­hö­rig­keit der Mut­ter: _______________

  • Fami­li­en­spra­che Deutsch: Ja, Nein

  • Mehr­spra­chig: Ja, Nein Wel­che: ________________________________________

Geburts­ver­lauf (sie­he U1 des gel­ben Vorsorgeheftes):

  • Nor­ma­ler Schwan­ger­schafts­ver­lauf: Ja, Nein ____________________________________________

  • Geburt in der _______. Schwan­ger­schafts­wo­che mit: nor­ma­ler Ent­bin­dung, Kai­ser­schnitt, Zan­ge, Saug­glo­cke, Sons­ti­ge ______________________

  • Mehr­lin­ge: ______ Apgar-Wer­te: ___/ ___/ ___ Nabel­arte­rie pH: ______

  • Geburts­ge­wicht: ___________g Geburts­grö­ße: ______cm

  • Frei­es Lau­fen bis 18 Mona­te: Ja, Nein Zwei-Wort-Sät­ze mit 24 Mona­ten: Ja, Nein

  • Beson­der­hei­ten: _________________________________________________________________

Wel­che Infek­ti­ons­er­kran­kun­gen hat­te Ihr Kind bisher?

  • Wind­po­cken, Schar­lach, Keuch­hus­ten, Masern, Mumps, Röteln, Hepa­ti­tis, Menin­gi­tis, Sons­ti­ge ____________________________

Lei­det Ihr Kind an: (bit­te ankreuzen)

  • Asth­ma, All­er­gie, Neu­ro­der­mi­tis, Dia­be­tes, Harn­wegs­in­fek­te, Bewe­gungs­un­ru­he, Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che, Bett­näs­sen, Ohren­ent­zün­dun­gen, Anfalls­lei­den, Herz­feh­ler, Orthop. Erkran­kung, allerg. Rhi­ni­tis, Ekzem, Sons­ti­ge ____________________________

Ope­ra­tio­nen:

  • Poly­pen, Man­deln, Unfall, Pau­ken­röhr­chen, Leis­ten­bruch, Vor­haut­ver­en­gung, Sons­ti­ge _________________________________________________________________

Hat Ihr Kind an För­der­maß­nah­men teilgenommen?

  • Kran­ken­gym­nas­tik, Psy­cho­mo­to­ri­sches Tur­nen, Ergo­the­ra­pie, Sprach­the­ra­pie, Heil­päd­ago­gi­sche För­de­rung, Psy­cho­lo­gi­sche Behand­lung, Sons­ti­ge ____________________________

Benö­tigt Ihr Kind regel­mä­ßig Medikamente?

  • Nein, Ja Wel­che: _______________________________

Häus­li­che Situation:

  • Im Haus­halt leben­de Kin­der (bit­te begin­nen Sie mit dem ältes­ten Kind und heben Sie das zu unter­su­chen­de Kind hervor!)

Wer soll Ihr Kind vor­aus­sicht­lich nach der Schu­le betreuen?

  • Eltern oder Eltern­teil, Tages­mut­ter, Hort, Ange­hö­ri­ge, Ande­re ___________________________

Wer erzieht Ihr Kind?

  • Bei­de Eltern, Alleinerziehende/r, Eltern­teil mit Part­ner, Pflegeeltern/Großeltern, Heim oder Insti­tu­ti­on ___________________________

Anga­ben zu den Eltern:

  • Schul­ab­schluss der Mut­ter: Haupt­schu­le, Real­schu­le, Fach­hoch­schul­rei­fe, Abitur, Sons­ti­ger ___________________________

  • Schul­ab­schluss des Vaters: Haupt­schu­le, Real­schu­le, Fach­hoch­schul­rei­fe, Abitur, Sons­ti­ger ___________________________

  • Berufs­aus­bil­dung der Mut­ter: Leh­re, Fach­schu­le, Uni, Fach­hoch­schu­le, kein Abschluss, Sons­ti­ges ___________________________

  • Berufs­aus­bil­dung des Vaters: Leh­re, Fach­schu­le, Uni, Fach­hoch­schu­le, kein Abschluss, Sons­ti­ges ___________________________

  • Der­zei­ti­ge Berufs­tä­tig­keit der Mut­ter: ganz­tags, Teil­zeit, nicht oder gering­fü­gig (0–14 Std.)

  • Der­zei­ti­ge Berufs­tä­tig­keit des Vaters: ganz­tags, Teil­zeit, nicht oder gering­fü­gig (0–14 Std.)

Haben Sie noch Fra­gen an die Schul­ärz­tin / den Schularzt?

  • Nein
  • Ja, _________________________________________________________________________

Gemäß § 5 des Nie­der­säch­si­schen Geset­zes über den öffent­li­chen Gesund­heits­dienst (NGöGD) ist es die Auf­ga­be der Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te, die Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen zu schüt­zen und zu för­dern. Dies geschieht unter ande­rem durch die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chun­gen, die ärzt­lich fest­stel­len sol­len, ob gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen vor­lie­gen, die die Schul­fä­hig­keit beein­flus­sen könn­ten. Die­se Unter­su­chun­gen kön­nen von spe­zi­ell geschul­ten Ärz­ten durch­ge­führt wer­den, die außer­halb des öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes tätig sind.

Infor­ma­ti­on zur Daten­er­fas­sung und zum Daten­schutz
Über die Trans­pa­renz- und Infor­ma­ti­ons­pflich­ten nach Arti­kel 13 und 14 der Euro­päi­schen Daten­schutz­grund­ver­ord­nung bezüg­lich der im Rah­men der Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung erho­be­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten kön­nen Sie sich beim Unter­su­chungs­ter­min oder im Vor­feld auf unse­rer Inter­net­sei­te unter www.lkleer.de/kinderuntersuchungen informieren.


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Der rich­ti­ge Weg zur erfolg­rei­chen Lernbegleitung

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Die Wahl der rich­ti­gen Unterstützung

Vie­le Eltern fra­gen sich, wel­che Lern­form die bes­te für ihr Kind ist: Nach­hil­fe, Lern­coa­ching oder Lern­the­ra­pie? In Leer ste­hen ver­schie­de­ne Ansät­ze zur Auswahl.

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Nach­hil­fe kon­zen­triert sich auf aktu­el­le Schul­the­men und Haus­auf­ga­ben. Ziel ist es, gezielt Schul­pro­ble­me zu lösen und dabei das Selbst­ver­trau­en und die Moti­va­ti­on der Schü­ler zu stärken.

Nach­hil­fe Leer und Land­kreis Leer

 

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Indi­vi­du­el­le Lösun­gen für jedes Kind

Maxi­ma­les Poten­zi­al entfalten

Es ist ent­schei­dend, die pas­sen­de Lösung für die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se jedes Schü­lers zu fin­den. Ob kurz­fris­ti­ge Unter­stüt­zung durch Lern­coa­ching oder lang­fris­ti­ge Beglei­tung durch Nach­hil­fe oder Lern­the­ra­pie – das Ziel ist, das vol­le Poten­zi­al jedes Kin­des auszuschöpfen.

Spaß am Ler­nen: Grund­stein für Erfolg

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Der Spaß am Ler­nen ist der Schlüs­sel zum Erfolg. Bei Schul­fit in Leer bie­ten wir umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen und Bera­tung, um Eltern und Kin­dern zu hel­fen, den bes­ten Weg zu wäh­len – egal, um wel­ches Fach es geht.

Kon­takt

Schul­fit Nach­hil­fe & Coaching

  • Stand­ort: 26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2, Tele­fon: 0491 – 5951
  • Stand­ort: 26802 Moorm­er­land, Rudolf-Eucken-Stra­ße 14, Tele­fon: 04954 — 8789
  • E‑Mail: info@schulfit-nachhilfe.de
  • Whats­App oder SMS: 0176 24206004
 

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20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer – ein Wahr­zei­chen fei­ert Jubiläum!

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20 Jah­re Nes­se­brü­cke in Leer: Ein archi­tek­to­ni­sches High­light über dem Handelshafen

Seit 2006 ver­bin­det die Nes­se­brü­cke in Leer die his­to­ri­sche Alt­stadt und Fuß­gän­ger­zo­ne mit dem neu erschlos­se­nen Gelän­de auf der Halb­in­sel Nes­se. Die geschwun­ge­ne Fuß- und Rad­weg­brü­cke über den Han­dels­ha­fen ist längst zu einem mar­kan­ten Wahr­zei­chen der Stadt gewor­den und ver­bin­det dabei Funk­tio­na­li­tät mit außer­ge­wöhn­li­cher Ingenieurkunst.

 

Eine Brü­cke mit beson­de­rer Architektur

Wer die Nes­se­brü­cke über­quert, bemerkt schnell ihre beson­de­re Form. Die Brü­cke ist nicht ein­fach gerad­li­nig über den Han­dels­ha­fen geführt, son­dern besitzt einen geziel­ten Knick im Grund­riss. Die­ser archi­tek­to­ni­sche Kniff erfüllt nicht nur gestal­te­ri­sche Zwe­cke: Wäh­rend der Über­que­rung eröff­net sich dadurch ein frei­er und beson­ders schö­ner Blick auf das gegen­über­lie­gen­de Ufer.

Eine wei­te­re Beson­der­heit sind die inno­va­ti­ven Spreiz­stä­be. Sie sor­gen dafür, dass der eigent­li­che Fuß­gän­ger­raum frei von stö­ren­den Sei­len bleibt. Dadurch wirkt die Kon­struk­ti­on trotz ihrer tech­ni­schen Kom­ple­xi­tät aus­ge­spro­chen leicht und offen.

123 Meter lang und teil­wei­se klappbar

Die Nes­se­brü­cke ist ins­ge­samt 123 Meter lang und ver­fügt über eine Spann­wei­te von 82 Metern. Ihre Brei­te vari­iert zwi­schen drei und fünf Metern, sodass Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer aus­rei­chend Platz haben.

Eine beson­de­re tech­ni­sche Her­aus­for­de­rung stellt die Schiff­fahrt dar. Die Brü­cke besitzt eine Durch­fahrts­brei­te von 14 Metern und kann für grö­ße­re Schif­fe hydrau­lisch auf­ge­klappt werden.

Im Mit­tel­teil befin­det sich dafür eine rund 42 Qua­drat­me­ter gro­ße Stahl-Klapp­brü­cke. Damit ver­bin­det die Nes­se­brü­cke die Anfor­de­run­gen des Fuß- und Rad­ver­kehrs mit der Bedeu­tung des Leera­ner Han­dels­ha­fens für die Schifffahrt.

 

Die Nes­se­brü­cke ver­bin­det die his­to­ri­sche Leera­ner Alt­stadt und Fuß­gän­ger­zo­ne rund um den Wil­ly-Brandt-Platz und den Ernst-Reu­ter-Platz mit dem neu erschlos­se­nen Gelän­de auf der Halb­in­sel Nesse.
Eine beson­de­re Pre­mie­re erleb­te die Nes­se­brü­cke 2025: Zum Leera­ner Weih­nachts­markt wur­de sie erst­mals fest­lich beleuch­tet. Rund 500 Meter Gelän­der­be­leuch­tung setz­ten die Brü­cke stim­mungs­voll in Szene.

Schlan­ke Stahlverbundkonstruktion

Auch die Bau­wei­se macht die Nes­se­brü­cke zu einem inter­es­san­ten Bei­spiel moder­ner Inge­nieur­kunst. Die Kon­struk­ti­on wur­de als schlan­ke Stahl­ver­bund­kon­struk­ti­on aus­ge­führt. Ins­ge­samt ver­fügt die Brü­cke über eine Flä­che von rund 520 Qua­drat­me­tern.

Der Ent­wurf stammt vom renom­mier­ten Inge­nieur­bü­ro schlaich ber­ger­mann part­ner, das für außer­ge­wöhn­li­che Brü­cken- und Trag­werks­kon­struk­tio­nen bekannt ist.

Ein Wahr­zei­chen von Leer

Seit ihrer Fer­tig­stel­lung im Jahr 2006 ist die Nes­se­brü­cke zu einem fes­ten Bestand­teil des Stadt­bil­des gewor­den. Sie schafft eine direk­te Ver­bin­dung zwi­schen der his­to­ri­schen Innen­stadt und dem Bereich auf der Halb­in­sel Nes­se und ist damit sowohl für den täg­li­chen Fuß- und Rad­ver­kehr als auch für Spa­zier­gän­ger von Bedeutung.

Beson­ders reiz­voll ist die Per­spek­ti­ve vom und auf den Leera­ner Han­dels­ha­fen. Die Kom­bi­na­ti­on aus Was­ser, his­to­ri­scher Innen­stadt, moder­ner Brü­cken­kon­struk­ti­on und vor­bei­fah­ren­den Schif­fen macht die Nes­se­brü­cke zu einem beson­de­ren Fotomotiv.

Die wich­tigs­ten Daten zur Nessebrücke

📅 Bau­jahr: 2006
📏 Gesamt­län­ge: 123 Meter
↔️ Spann­wei­te: 82 Meter
📐 Brei­te: 3 bis 5 Meter
🚢 Durch­fahrts­brei­te: 14 Meter
🏙️ Brü­cken­flä­che: rund 520 Qua­drat­me­ter
🏗️ Bau­wei­se: schlan­ke Stahl­ver­bund­kon­struk­ti­on
🔧 Klapp­brü­cke: rund 42 Qua­drat­me­ter, hydrau­lisch klapp­bar
✍️ Ent­wurf: schlaich ber­ger­mann partner

Ob beim Spa­zier­gang durch die Leera­ner Innen­stadt, auf dem Fahr­rad oder beim Blick auf den Han­dels­ha­fen: Die Nes­se­brü­cke ist auch zwei Jahr­zehn­te nach ihrer Fer­tig­stel­lung ein prä­gen­des Stück Leera­ner Stadt­bild und ein gelun­ge­nes Bei­spiel dafür, wie moder­ne Inge­nieur­kunst und his­to­ri­sche Stadt­land­schaft mit­ein­an­der ver­bun­den wer­den kön­nen. 

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Bestat­ter­tag auf der Even­burg: Bestat­tungs­kul­tur im Wandel

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Rund 50 Bestat­te­rin­nen und Bestat­ter aus der Regi­on Weser-Ems kamen zum 4. Bestat­ter­tag des Gedächt­nis­wal­des Herr­lich­keit Gödens auf der Even­burg in Leer-Loga zusam­men. Foto: Kars­ten Gleich

4. Bestat­ter­tag auf der Even­burg: Bestat­tungs­kul­tur im Wan­del und his­to­ri­sche Verbindungen

Leer-Loga – Die Bestat­tungs­kul­tur befin­det sich im Wan­del. Neue For­men der Bestat­tung, ver­än­der­te Bedürf­nis­se von Ange­hö­ri­gen und zusätz­li­che Ange­bo­te beschäf­ti­gen auch die Bestat­tungs­bran­che. Beim 4. Bestat­ter­tag des Gedächt­nis­wal­des Herr­lich­keit Gödens stan­den des­halb aktu­el­le Ent­wick­lun­gen eben­so im Mit­tel­punkt wie der per­sön­li­che Austausch.

Rund 50 Bestat­te­rin­nen und Bestat­ter aus der gesam­ten Regi­on Weser-Ems waren der Ein­la­dung des Gedächt­nis­wal­des gefolgt und kamen auf der Even­burg in Leer-Loga zusam­men. Die Ver­an­stal­tung ver­band fach­li­che Infor­ma­tio­nen mit Gesprä­chen und einem beson­de­ren Ein­blick in die Geschich­te des Veranstaltungsortes.

Even­burg und Herr­lich­keit Gödens his­to­risch verbunden

Die Wahl der Even­burg als Ver­an­stal­tungs­ort war nicht zufäl­lig. Zwi­schen dem Schloss und der Herr­lich­keit Gödens besteht eine direk­te his­to­ri­sche Ver­bin­dung über die Fami­lie von Wedel.

Bereits 1665 hei­ra­te­te Gus­tav Wil­helm von Wedel Maria, die jün­ge­re Toch­ter des Erbau­ers der Even­burg, Erhard von Ehren­treu­ter. Damit begann die mehr als 260 Jah­re wäh­ren­de Ver­bin­dung der Fami­lie von Wedel mit der Even­burg.

Auch die Herr­lich­keit Gödens gelang­te spä­ter in den Besitz der Fami­lie. 1746 kam die Herr­lich­keit durch die Hei­rat von Graf Erhard Fried­rich von Wedel mit einer Uren­ke­lin der Fami­lie von Fry­d­ag an die Fami­lie von Wedel.

Erst 1930 ende­te die Epo­che der Fami­lie von Wedel auf der Even­burg. Die Fami­lie ver­leg­te ihren Wohn­sitz end­gül­tig nach Schloss Gödens.

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Besuch der his­to­ri­schen Familiengruft

Nach dem Ein­tref­fen der Teil­neh­mer auf der Ter­ras­se des Schlossca­fés führ­te das Pro­gramm zunächst zur Kir­che in Loga. Dort erhiel­ten die Bestat­ter die Gele­gen­heit, die his­to­ri­sche Fami­li­en­gruft der Fami­li­en von Ehren­treu­ter und von Wedel zu besichtigen.

In der Gruft befin­det sich unter ande­rem die letz­te Ruhe­stät­te von Oberst Erhard von Ehren­treu­ter, dem Erbau­er der Even­burg, sowie sei­ner jüngs­ten Toch­ter Maria von Wedel.

Beson­ders ein­drucks­voll sind zwei restau­rier­te Prunk­sär­ge aus dem 17. Jahr­hun­dert. Die his­to­ri­sche Gruft ist seit 2015 im Rah­men von Füh­run­gen zugäng­lich.

Anschlie­ßend ging es zurück zur Even­burg. Bei einer Schloss­füh­rung erhiel­ten die Teil­neh­mer wei­te­re Ein­bli­cke in die Geschich­te und Ent­wick­lung des tra­di­ti­ons­rei­chen Gebäudes.

Nach dem Rund­gang stand im Fest­saal ein gemein­sa­mes Mit­tags­buf­fet auf dem Pro­gramm. Der anschlie­ßen­de Aus­tausch bot den Bestat­tern Gele­gen­heit, Erfah­run­gen zu tei­len, Kon­tak­te zu pfle­gen und über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in der Bestat­tungs­kul­tur zu sprechen.

Gedächt­nis­wald arbei­tet mit 62 Bestat­tungs­un­ter­neh­men zusammen

Der Bestat­ter­tag ist für den Gedächt­nis­wald Herr­lich­keit Gödens zugleich ein wich­ti­ger Bestand­teil sei­ner Netz­werk­ar­beit. Aktu­ell arbei­tet der Gedächt­nis­wald mit 62 Bestat­tungs­un­ter­neh­men zusammen.

Der regel­mä­ßi­ge per­sön­li­che Aus­tausch soll dazu bei­tra­gen, dass Bestat­ter ihre Kun­den und Ange­hö­ri­gen zuver­läs­sig über die ver­schie­de­nen Mög­lich­kei­ten und Ent­wick­lun­gen rund um die Wald­be­stat­tung infor­mie­ren können.

Auch die Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Inter­es­sier­ten und Ange­hö­ri­gen hat sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren wei­ter­ent­wi­ckelt. Der Gedächt­nis­wald infor­miert unter ande­rem über Face­book und Insta­gram regel­mä­ßig über die Wald­be­stat­tung, die ver­schie­de­nen Stand­or­te und aktu­el­le Entwicklungen.

Mensch-Tier-Bereich in Frie­de­burg wächst

Zu den jün­ge­ren Ent­wick­lun­gen gehört der Mensch-Tier-Bereich am Stand­ort Frie­de­burg. Die­ser ist seit rund einem Jahr in Betrieb. Inzwi­schen haben dort bereits ers­te Tier­be­stat­tun­gen stattgefunden.

Das Inter­es­se an die­sem beson­de­ren Ange­bot wächst. Des­halb soll die vor­han­de­ne Flä­che künf­tig wei­ter aus­ge­baut werden.

Auch Stand­ort Leer wird weiterentwickelt

Auch am Stand­ort Leer schrei­tet die Ent­wick­lung des Gedächt­nis­wal­des vor­an. Die bestehen­de Flä­che wird kon­ti­nu­ier­lich erweitert.

Per­spek­ti­visch soll außer­dem der Betrieb auf einer bereits geneh­mig­ten Erwei­te­rungs­flä­che gegen­über der B 436 auf­ge­nom­men wer­den. Damit ent­ste­hen zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten für Men­schen, die sich für eine Wald­be­stat­tung interessieren.

His­to­rie trifft auf moder­ne Bestattungskultur

Der 4. Bestat­ter­tag auf der Even­burg ver­band damit zwei unter­schied­li­che Aspek­te: Einer­seits ging es um die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen und neu­en Ange­bo­te in der Bestat­tungs­kul­tur, ande­rer­seits bot der his­to­ri­sche Ver­an­stal­tungs­ort die Gele­gen­heit, sich mit den The­men Tod, Erin­ne­rung und Bestat­tung auch aus einem geschicht­li­chen Blick­win­kel auseinanderzusetzen.

Für den Gedächt­nis­wald Herr­lich­keit Gödens ist der Bestat­ter­tag zugleich ein wich­ti­ger Ter­min, um das bestehen­de Netz­werk zu pfle­gen, Erfah­run­gen aus­zu­tau­schen und gemein­sam über die zukünf­ti­ge Ent­wick­lung der Bestat­tungs­kul­tur in der Regi­on zu sprechen.

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Ver­ein Stra­ßen­an­ker hilft Bedürf­ti­gen in der Regi­on – Nico Blo­em zeigt sich beeindruckt

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Zum Bild: Beim Ver­ein Stra­ßen­an­ker in Steen­fel­de (von links): Ilo­na van San­ten, Micha­el Lake­berg, Nico Blo­em und Ger­hard Wie­chers. Foto: privat

Stra­ßen­an­ker hilft Bedürf­ti­gen in der Regi­on: Nico Blo­em beein­druckt von ehren­amt­li­chem Engagement

Westoverledingen/Leer/Weener – Beim Ver­ein Stra­ßen­an­ker ste­hen Men­schen im Mit­tel­punkt, die häu­fig am Rand der Gesell­schaft ste­hen. Obdach­lo­se, Bedürf­ti­ge und alters­ar­me Men­schen erhal­ten Unter­stüt­zung, Essen und vor allem eine Anlauf­stel­le. Bei sei­ner Som­mer­rei­se infor­mier­te sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em aus Wee­ner über die Arbeit des Ver­eins und zeig­te sich beeindruckt.

„Hier wird von Ehren­amt­li­chen Außer­ge­wöhn­li­ches für die Schwächs­ten in unse­rer Gesell­schaft geleis­tet. Dafür kann ich mich nur bedan­ken“, sag­te Nico Blo­em bei sei­nem Besuch beim Ver­ein Stra­ßen­an­ker. An dem Ter­min nahm auch der SPD-Rats­frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Ger­hard Wie­chers teil.

Der Ver­ein wird von zwölf Ehren­amt­li­chen getra­gen und steht unter der Lei­tung von Ilo­na van San­ten und Micha­el Lake­berg. Stra­ßen­an­ker küm­mert sich um Men­schen, die Unter­stüt­zung benö­ti­gen – ins­be­son­de­re um Obdach­lo­se, Bedürf­ti­ge und alters­ar­me Men­schen aus der gesam­ten Region.

Der Ver­ein ist mit zwei Stand­or­ten in Steen­fel­de und Leer aktiv und finan­ziert sei­ne Arbeit aus­schließ­lich über Spen­den.

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Hil­fe unab­hän­gig von Berechtigungsscheinen

Ein wich­ti­ger Bestand­teil der Arbeit sind die Essens­aus­ga­ben in Leer und Wee­ner. Dar­über hin­aus arbei­tet Stra­ßen­an­ker mit der Leera­ner Sup­pen­kü­che und der Begeg­nungs­stät­te „Kopf an“ zusammen.

Dabei setzt der Ver­ein bewusst auf einen nied­rig­schwel­li­gen Zugang. „Bei uns wird jeder bedient, egal ob er einen Berech­ti­gungs­schein hat oder nicht“, erklärt Ilo­na van Santen.

Wie groß der Bedarf ist, zei­gen die Besu­cher­zah­len. In Leer erreicht der Ver­ein regel­mä­ßig zwi­schen 60 und 80 Bedürf­ti­ge, in Wee­ner sind es etwa 30 bis 40 Men­schen.

Für vie­le Besu­cher ist die Unter­stüt­zung längst zu einem fes­ten Bestand­teil ihres All­tags gewor­den. „Wir haben einen fes­ten Kreis von Men­schen, die regel­mä­ßig zu uns kom­men – für sie sind wir tat­säch­lich ein Anker“, sagt van Santen.

Wunsch nach weni­ger Büro­kra­tie und mehr Zusammenarbeit

Im Gespräch mit Nico Blo­em mach­ten Ilo­na van San­ten und Micha­el Lake­berg auch deut­lich, wo sie Ver­bes­se­rungs­be­darf sehen. Sie wün­schen sich ins­be­son­de­re weni­ger Büro­kra­tie und eine stär­ke­re Zusam­men­ar­beit zwi­schen den ver­schie­de­nen Initia­ti­ven, die sich in der Regi­on um Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen kümmern.

Denn die Her­aus­for­de­run­gen sind viel­fäl­tig. Nicht alle Men­schen, die Unter­stüt­zung benö­ti­gen, errei­chen die bestehen­den Hilfs­an­ge­bo­te. Bei man­chen rei­chen die staat­li­chen Leis­tun­gen nicht aus, bei ande­ren kom­men die vor­han­de­nen sozia­len Hil­fen aus unter­schied­li­chen Grün­den nicht an.

Nico Blo­em: „Es muss sich poli­tisch was tun“

Auch Nico Blo­em sieht hier Hand­lungs­be­darf. „Es gibt auch bei uns in der Regi­on vie­le Men­schen, denen es nicht gut geht. Bei denen die sozia­len Hil­fen, die unser Sozi­al­staat bie­tet, nicht ankom­men oder ein­fach nicht rei­chen – aus wel­chen Grün­den auch immer. Das ist eine Situa­ti­on, die kei­ner akzep­tie­ren darf“, beton­te der SPD-Landtagsabgeordnete.

Aus sei­ner Sicht müs­se des­halb auch auf poli­ti­scher Ebe­ne nach Lösun­gen gesucht wer­den. Gleich­zei­tig hob Blo­em die Bedeu­tung des ehren­amt­li­chen Enga­ge­ments hervor.

„Es muss sich poli­tisch was tun, kei­ne Fra­ge. Ich bin sehr froh, dass es in unse­rer Regi­on Initia­ti­ven wie den Ver­ein Stra­ßen­an­ker gibt, der mit viel Lei­den­schaft und Herz­blut hilft. Respekt und herz­li­chen Dank für die­sen beein­dru­cken­den Ein­satz“, sag­te Bloem.

Stra­ßen­an­ker als wich­ti­ger Anlaufpunkt

Der Besuch mach­te deut­lich, wel­che Bedeu­tung ehren­amt­li­che Hilfs­an­ge­bo­te für Men­schen in schwie­ri­gen Lebens­si­tua­tio­nen haben. Mit sei­nen Stand­or­ten und den zahl­rei­chen Koope­ra­tio­nen leis­tet der Ver­ein Stra­ßen­an­ker einen wich­ti­gen Bei­trag zur Unter­stüt­zung von Bedürf­ti­gen in Leer, Wee­ner, Wes­t­ov­er­le­din­gen und der gesam­ten Regi­on.

Finan­ziert wird die Arbeit aus­schließ­lich durch Spen­den. Das Enga­ge­ment der zwölf Ehren­amt­li­chen ermög­licht es dem Ver­ein, Men­schen unab­hän­gig von büro­kra­ti­schen Hür­den Unter­stüt­zung und eine Anlauf­stel­le zu bieten.

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