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Vor­be­rei­tungs­bo­gen für die Einschulungsuntersuchung

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Vor­be­rei­tungs­bo­gen zur Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer

Der Vor­be­rei­tungs­bo­gen zur Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer ist ein wich­ti­ger Beglei­ter für Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, deren Kin­der kurz vor dem Schul­ein­tritt ste­hen. Mit die­sem Bogen kön­nen Sie alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen über die Gesund­heit und Ent­wick­lung Ihres Kin­des struk­tu­riert zusam­men­stel­len. Erfah­ren Sie hier, wel­che Anga­ben Sie machen soll­ten und war­um die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung eine bedeu­ten­de Rol­le für den erfolg­rei­chen Start in die Schul­lauf­bahn spielt. Opti­mie­ren Sie mit die­sen Infor­ma­tio­nen die Vor­be­rei­tung auf die­sen wich­ti­gen Schritt im Leben Ihres Kindes.

Vor­be­rei­tung auf die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer: Alles, was Eltern wis­sen müssen

Die Vor­be­rei­tung auf die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer stellt einen bedeu­ten­den Schritt für kom­men­de Schul­jah­re dar. Die­se Unter­su­chung ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und Teil des Schul­auf­nah­me­pro­zes­ses, unab­hän­gig davon, ob die Ein­schu­lung auf das nächs­te Jahr ver­scho­ben wird oder nicht.

Die Unter­su­chung zielt dar­auf ab, den Ent­wick­lungs- und Gesund­heits­zu­stand jedes Kin­des ärzt­lich zu bewer­ten. Eltern wer­den gebe­ten, den bei­gefüg­ten “Vor­be­rei­tungs­bo­gen der Eltern auf die Unter­su­chung” sorg­fäl­tig aus­zu­fül­len und zur Unter­su­chung mit­zu­brin­gen. Infor­ma­tio­nen zur bis­he­ri­gen Ent­wick­lung, frü­he­ren Erkran­kun­gen und dem häus­li­chen Umfeld sind ent­schei­dend für die Beur­tei­lung der Kinder.

Alle erho­be­nen Daten unter­lie­gen stren­gen Daten­schutz­be­stim­mun­gen und ärzt­li­cher Schwei­ge­pflicht. Nach einer gesetz­li­chen Auf­be­wah­rungs­frist von 10 Jah­ren wer­den die Daten gelöscht. Anony­mi­sier­te Daten die­nen sta­tis­ti­schen Aus­wer­tun­gen, um den Gesund­heits­zu­stand der Kin­der zu ana­ly­sie­ren und gege­be­nen­falls Maß­nah­men zu ergreifen.

Eltern soll­ten das (gel­be) Vor­sor­ge­heft, den Impf­aus­weis sowie gege­be­nen­falls Bril­le oder Hör­ge­rä­te zur Unter­su­chung mit­brin­gen, um eine umfas­sen­de Beur­tei­lung ihres Kin­des zu ermöglichen.


Mus­ter­text: 

Vor­be­rei­tungs­bo­gen für die Einschulungsuntersuchung

Bit­te aus­ge­füllt zusam­men mit Vor­sor­ge­heft und Impf­buch zur Unter­su­chung mitbringen

Besuch­te Einrichtungen:

  • Kei­ne Einrichtung
  • Kindergarten/Kindertagesstätte in _______________________________________________, ____ Jahre
  • Heil­päd­ago­gi­scher Kin­der­gar­ten in _______________________________________________, ____ Jahre
  • Inte­gra­ti­ons­maß­nah­me im Kin­der­gar­ten in ________________________________________, ____ Jahre
  • Sprach­heil­kin­der­gar­ten in _____________________________________________________, ____ Jahre

Per­so­nen­da­ten:

  • Adres­se der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten: _________________________________________________________

  • Vor­na­me des Vaters: ______________________ Vor­na­me der Mut­ter: ___________________________

  • Geburts­jahr: ____________________________ Geburts­jahr: ________________________________

  • Tele­fon­num­mer: __________________________________

  • Her­kunfts­land des Vaters: _________________ Her­kunfts­land der Mut­ter: _______________________

  • Staats­an­ge­hö­rig­keit des Vaters: ______________ Staats­an­ge­hö­rig­keit der Mut­ter: _______________

  • Fami­li­en­spra­che Deutsch: Ja, Nein

  • Mehr­spra­chig: Ja, Nein Wel­che: ________________________________________

Geburts­ver­lauf (sie­he U1 des gel­ben Vorsorgeheftes):

  • Nor­ma­ler Schwan­ger­schafts­ver­lauf: Ja, Nein ____________________________________________

  • Geburt in der _______. Schwan­ger­schafts­wo­che mit: nor­ma­ler Ent­bin­dung, Kai­ser­schnitt, Zan­ge, Saug­glo­cke, Sons­ti­ge ______________________

  • Mehr­lin­ge: ______ Apgar-Wer­te: ___/ ___/ ___ Nabel­arte­rie pH: ______

  • Geburts­ge­wicht: ___________g Geburts­grö­ße: ______cm

  • Frei­es Lau­fen bis 18 Mona­te: Ja, Nein Zwei-Wort-Sät­ze mit 24 Mona­ten: Ja, Nein

  • Beson­der­hei­ten: _________________________________________________________________

Wel­che Infek­ti­ons­er­kran­kun­gen hat­te Ihr Kind bisher?

  • Wind­po­cken, Schar­lach, Keuch­hus­ten, Masern, Mumps, Röteln, Hepa­ti­tis, Menin­gi­tis, Sons­ti­ge ____________________________

Lei­det Ihr Kind an: (bit­te ankreuzen)

  • Asth­ma, All­er­gie, Neu­ro­der­mi­tis, Dia­be­tes, Harn­wegs­in­fek­te, Bewe­gungs­un­ru­he, Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che, Bett­näs­sen, Ohren­ent­zün­dun­gen, Anfalls­lei­den, Herz­feh­ler, Orthop. Erkran­kung, allerg. Rhi­ni­tis, Ekzem, Sons­ti­ge ____________________________

Ope­ra­tio­nen:

  • Poly­pen, Man­deln, Unfall, Pau­ken­röhr­chen, Leis­ten­bruch, Vor­haut­ver­en­gung, Sons­ti­ge _________________________________________________________________

Hat Ihr Kind an För­der­maß­nah­men teilgenommen?

  • Kran­ken­gym­nas­tik, Psy­cho­mo­to­ri­sches Tur­nen, Ergo­the­ra­pie, Sprach­the­ra­pie, Heil­päd­ago­gi­sche För­de­rung, Psy­cho­lo­gi­sche Behand­lung, Sons­ti­ge ____________________________

Benö­tigt Ihr Kind regel­mä­ßig Medikamente?

  • Nein, Ja Wel­che: _______________________________

Häus­li­che Situation:

  • Im Haus­halt leben­de Kin­der (bit­te begin­nen Sie mit dem ältes­ten Kind und heben Sie das zu unter­su­chen­de Kind hervor!)

Wer soll Ihr Kind vor­aus­sicht­lich nach der Schu­le betreuen?

  • Eltern oder Eltern­teil, Tages­mut­ter, Hort, Ange­hö­ri­ge, Ande­re ___________________________

Wer erzieht Ihr Kind?

  • Bei­de Eltern, Alleinerziehende/r, Eltern­teil mit Part­ner, Pflegeeltern/Großeltern, Heim oder Insti­tu­ti­on ___________________________

Anga­ben zu den Eltern:

  • Schul­ab­schluss der Mut­ter: Haupt­schu­le, Real­schu­le, Fach­hoch­schul­rei­fe, Abitur, Sons­ti­ger ___________________________

  • Schul­ab­schluss des Vaters: Haupt­schu­le, Real­schu­le, Fach­hoch­schul­rei­fe, Abitur, Sons­ti­ger ___________________________

  • Berufs­aus­bil­dung der Mut­ter: Leh­re, Fach­schu­le, Uni, Fach­hoch­schu­le, kein Abschluss, Sons­ti­ges ___________________________

  • Berufs­aus­bil­dung des Vaters: Leh­re, Fach­schu­le, Uni, Fach­hoch­schu­le, kein Abschluss, Sons­ti­ges ___________________________

  • Der­zei­ti­ge Berufs­tä­tig­keit der Mut­ter: ganz­tags, Teil­zeit, nicht oder gering­fü­gig (0–14 Std.)

  • Der­zei­ti­ge Berufs­tä­tig­keit des Vaters: ganz­tags, Teil­zeit, nicht oder gering­fü­gig (0–14 Std.)

Haben Sie noch Fra­gen an die Schul­ärz­tin / den Schularzt?

  • Nein
  • Ja, _________________________________________________________________________

Gemäß § 5 des Nie­der­säch­si­schen Geset­zes über den öffent­li­chen Gesund­heits­dienst (NGöGD) ist es die Auf­ga­be der Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te, die Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen zu schüt­zen und zu för­dern. Dies geschieht unter ande­rem durch die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chun­gen, die ärzt­lich fest­stel­len sol­len, ob gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen vor­lie­gen, die die Schul­fä­hig­keit beein­flus­sen könn­ten. Die­se Unter­su­chun­gen kön­nen von spe­zi­ell geschul­ten Ärz­ten durch­ge­führt wer­den, die außer­halb des öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes tätig sind.

Infor­ma­ti­on zur Daten­er­fas­sung und zum Daten­schutz
Über die Trans­pa­renz- und Infor­ma­ti­ons­pflich­ten nach Arti­kel 13 und 14 der Euro­päi­schen Daten­schutz­grund­ver­ord­nung bezüg­lich der im Rah­men der Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung erho­be­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten kön­nen Sie sich beim Unter­su­chungs­ter­min oder im Vor­feld auf unse­rer Inter­net­sei­te unter www.lkleer.de/kinderuntersuchungen informieren.


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Der rich­ti­ge Weg zur erfolg­rei­chen Lernbegleitung

Lern­frust bewäl­ti­gen: Eine neue Perspektive

Lern­pro­ble­me bei Kin­dern zei­gen sich oft durch Frust und Trä­nen. Doch Eltern und Kin­der müs­sen nicht allein damit kämp­fen. Die rich­ti­ge Unter­stüt­zung kann alles verändern!

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Die Wahl der rich­ti­gen Unterstützung

Vie­le Eltern fra­gen sich, wel­che Lern­form die bes­te für ihr Kind ist: Nach­hil­fe, Lern­coa­ching oder Lern­the­ra­pie? In Leer ste­hen ver­schie­de­ne Ansät­ze zur Auswahl.

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Nach­hil­fe kon­zen­triert sich auf aktu­el­le Schul­the­men und Haus­auf­ga­ben. Ziel ist es, gezielt Schul­pro­ble­me zu lösen und dabei das Selbst­ver­trau­en und die Moti­va­ti­on der Schü­ler zu stärken.

Nach­hil­fe Leer und Land­kreis Leer

 

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Es ist ent­schei­dend, die pas­sen­de Lösung für die indi­vi­du­el­len Bedürf­nis­se jedes Schü­lers zu fin­den. Ob kurz­fris­ti­ge Unter­stüt­zung durch Lern­coa­ching oder lang­fris­ti­ge Beglei­tung durch Nach­hil­fe oder Lern­the­ra­pie – das Ziel ist, das vol­le Poten­zi­al jedes Kin­des auszuschöpfen.

Spaß am Ler­nen: Grund­stein für Erfolg

Ler­nen mit Begeisterung

Der Spaß am Ler­nen ist der Schlüs­sel zum Erfolg. Bei Schul­fit in Leer bie­ten wir umfas­sen­de Infor­ma­tio­nen und Bera­tung, um Eltern und Kin­dern zu hel­fen, den bes­ten Weg zu wäh­len – egal, um wel­ches Fach es geht.

Kon­takt

Schul­fit Nach­hil­fe & Coaching

  • Stand­ort: 26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2, Tele­fon: 0491 – 5951
  • Stand­ort: 26802 Moorm­er­land, Rudolf-Eucken-Stra­ße 14, Tele­fon: 04954 — 8789
  • E‑Mail: info@schulfit-nachhilfe.de
  • Whats­App oder SMS: 0176 24206004
 

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Kli­ni­kum Leer begrüßt Neu­jahrs­ba­by: Tha­ma­ra Mila Sky­da ist da!

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Freu­de im Kli­ni­kum Leer (v.l.n.r.): Rhi­an­non Mar­go­lis (Heb­am­me), Günel Mam­madzada (Ober­ärz­tin), Jes­si­ca Schil­ling (Gesund­heits- und Kin­der­kran­ken­pfle­ge­rin), Ernes­to Giron Gar­cia (Ober­arzt), Sabi­ne Kell­ner (Ober­ärz­tin) sowie Jes­si­ca und Paul Fesen­feld mit ihrem Neu­jahrs­ba­by Tha­ma­ra Mila Skyda.

Ein ganz beson­de­rer Start: Tha­ma­ra Mila Sky­da ist das Neu­jahrs­ba­by 2026

LEER – Wäh­rend die meis­ten Men­schen in Ost­fries­land noch die Neu­jahrs­nacht fei­er­ten, herrsch­te im Kreiß­saal des Kli­ni­kums Leer bereits freu­di­ge Auf­re­gung: Am 1. Janu­ar 2026 erblick­te die klei­ne Tha­ma­ra das Licht der Welt und ist damit das ers­te Baby des neu­en Jah­res in Leer.

Am Neu­jahrs­mor­gen um exakt 07:15 Uhr war es so weit: Tha­ma­ra Mila Sky­da mach­te ihren ers­ten Schrei und sicher­te sich damit den Titel des Neu­jahrs­ba­bys 2026 im Kli­ni­kum Leer. Mit einem Gewicht von 2.760 Gramm und einer Kör­per­grö­ße von 49 Zen­ti­me­tern ist die klei­ne Erden­bür­ge­rin der gan­ze Stolz ihrer Eltern, Jes­si­ca und Paul Fesenfeld.

Herz­li­che Glück­wün­sche vom Team der Geburtshilfe

Für die frisch­ge­ba­cke­nen Eltern hät­te das Jahr nicht schö­ner begin­nen kön­nen. Zur Fei­er des Tages über­reich­te das Team der Geburts­hil­fe der Fami­lie ein klei­nes Prä­sent als blei­ben­de Erin­ne­rung an die­sen außer­ge­wöhn­li­chen Geburtstag.

„Ein Neu­jahrs­ba­by ist immer etwas ganz Beson­de­res – für die Fami­lie eben­so wie für unser gesam­tes Team“, freut sich Dr. med. Jacek Sku­bis, Chef­arzt der Kli­nik für Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe. „Wir freu­en uns sehr, dass Tha­ma­ra Mila Sky­da gesund zur Welt gekom­men ist, und wün­schen der Fami­lie alles Gute für die gemein­sa­me Zukunft.

Rück­blick auf die Geburtenzahlen

Mit Tha­ma­ras Geburt star­te­te das Kli­ni­kum Leer in ein neu­es Kapi­tel. Ein Blick auf die Sta­tis­tik der ver­gan­ge­nen Jah­re zeigt, dass die Gebur­ten­sta­ti­on wei­ter­hin ein wich­ti­ger Anlauf­punkt für wer­den­de Eltern in der Regi­on ist:

  • 2025: 1.250 Babys

  • 2024: 1.347 Babys

  • 2023: 1.339 Babys

  • 2022: 1.368 Babys

Wir gra­tu­lie­ren der Fami­lie Fesen­feld ganz herz­lich zu ihrem Nach­wuchs und wün­schen einen wun­der­ba­ren Start in das gemein­sa­me Leben zu dritt!


 

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50 Jah­re Janu­ar-Sturm­flut 1976: Ein Wen­de­punkt für unse­ren Küstenschutz

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Fast ohne Ebbe türm­ten sich die Wel­len am Nach­mit­tag des 03. Janu­ars meter­hoch auf. Vor allem in der Gemein­de Droch­ter­sen wur­den wei­te Flä­chen über­flu­tet (Bild: NLWKN).

50 Jah­re Janu­ar-Sturm­flut 1976: War­um der Küs­ten­schutz eine ewi­ge Auf­ga­be bleibt

Vor genau fünf­zig Jah­ren, am 3. Janu­ar 1976, erleb­te die deut­sche Nord­see­küs­te eine der schwers­ten Sturm­flu­ten ihrer Geschich­te. Die Was­ser­stän­de über­tra­fen man­cher­orts sogar die Kata­stro­phen­flut von 1962. Dass eine mensch­li­che Tra­gö­die aus­blieb, war kein Zufall, son­dern das Ergeb­nis muti­ger Kurs­kor­rek­tu­ren. Ein Rück­blick und Aus­blick mit den Exper­ten des NLWKN.

Die ver­ges­se­ne Super­flut: Höher als 1962

Am Nach­mit­tag des 03. Janu­ars 1976 türm­ten sich die Wel­len fast ohne Ebbe meter­hoch auf. In Cux­ha­ven wur­den Was­ser­stän­de gemes­sen, die rund 50 Zen­ti­me­ter über denen des Schick­sals­jah­res 1962 lagen. Wäh­rend 1962 über 300 Men­schen ihr Leben ver­lo­ren, blie­ben 1976 weit­rei­chen­de Über­flu­tun­gen bewohn­ter Flä­chen weit­ge­hend aus.

Anne Rick­mey­er, Direk­to­rin des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN), betont im Inter­view: „Die Küs­te war 1976 unterm Strich bes­ser vor­be­rei­tet. Man hat­te aus den Kata­stro­phen von 1953 und 1962 gelernt.“ Den­noch war die Flut gewal­tig: Beson­ders im Raum Keh­din­gen und in Frei­burg an der Unter­el­be kam es zu Deich­brü­chen und schwe­ren Schä­den auf land­wirt­schaft­li­chen Flächen.

Krumm­hörn in Ost­fries­land wer­den die nie­der­säch­si­schen Dei­che bei Bedarf fort­lau­fend erhöht und ver­stärkt. Dabei setzt man heu­te unter ande­rem auf ein opti­mier­tes Deich­pro­fil (Bild: NLWKN).

 


Die Leh­ren aus der Kata­stro­phe: Was sich bis 1976 änderte

Zwi­schen 1962 und 1976 voll­zog sich ein tech­no­lo­gi­scher und stra­te­gi­scher Wan­del im Küs­ten­schutz. Peter Schley, Küs­ten­schutz­ex­per­te beim NLWKN, erklärt die ent­schei­den­den Maßnahmen:

1. Opti­mier­te Deichprofile

Nach 1962 ana­ly­sier­te eine Kom­mis­si­on die Scha­dens­me­cha­nis­men. Die Fol­ge: Dei­che wur­den mit fla­che­ren Böschun­gen und dicke­ren Klei­schich­ten gebaut. Dies macht sie deut­lich wider­stands­fä­hi­ger gegen die enor­me Wel­len­ein­wir­kung bei schwe­ren Sturmfluten.

2. Moder­ne Sperrwerke

Ein Mei­len­stein war der Bau von Sperr­wer­ken an den Neben­flüs­sen von Elbe und Weser. 1976 waren Anla­gen wie in Abben­fleth, Lühe und Frei­burg bereits in Betrieb und ver­hin­der­ten, dass die Flut­wel­le unge­hin­dert ins Hin­ter­land vor­drin­gen konnte.

3. Stra­te­gie und Recht: Das Deichgesetz

Nie­der­sach­sen schuf mit dem Deich­ge­setz ein bun­des­weit ein­ma­li­ges Regel­werk. Der Küs­ten­schutz erhielt damit recht­li­chen Vor­rang vor indi­vi­du­el­len Inter­es­sen. Gene­ral­plä­ne sorg­ten zudem für eine gesi­cher­te Finan­zie­rung und sys­te­ma­ti­sche Umset­zung der Mammutprojekte.


Küs­ten­schutz als „Opfer des eige­nen Erfolgs“?

Trotz der tech­ni­schen Erfol­ge bli­cken die Exper­ten besorgt auf die gesell­schaft­li­che Ent­wick­lung. Da dra­ma­ti­sche Bil­der wie 1962 dank moder­ner Dei­che sel­te­ner gewor­den sind, sinkt die Akzep­tanz für not­wen­di­ge Baumaßnahmen.

„Je län­ger ein­schnei­den­de Ereig­nis­se wie 1976 zurück­lie­gen, des­to mehr schwin­det die Bereit­schaft zu per­sön­li­chen Ein­schrän­kun­gen – etwa wenn der Meer­blick ver­baut wird“, so Peter Schley.

Zudem erschwe­ren Kli­ma­wan­del­skep­sis und stei­gen­de Bau­prei­se die Arbeit. Dabei ist die Bedro­hung rea­ler denn je.


Her­aus­for­de­rung Kli­ma­wan­del: Der „Kli­ma­deich“ der Zukunft

Nie­der­sach­sen ist heu­te so sicher wie nie zuvor – rund 3,4 Mil­li­ar­den Euro wur­den seit den 60er Jah­ren inves­tiert. Doch der stei­gen­de Mee­res­spie­gel erfor­dert stän­di­ge Anpassungen:

  • Erhöh­tes Vor­sor­ge­maß: Bei neu­en Pla­nun­gen wird ein Anstieg von 100 Zen­ti­me­tern bereits heu­te berücksichtigt.

  • Der Kli­ma­deich: Ein neu­es Design ermög­licht es, Dei­che bei Bedarf nach­träg­lich um einen wei­te­ren Meter zu erhö­hen, ohne die gesam­te Basis neu bau­en zu müssen.

  • Schutz­wer­te: Küs­ten­schutz­an­la­gen sichern aktu­ell rund 14 % der Lan­des­flä­che, 1,1 Mil­lio­nen Men­schen und Sach­wer­te im drei­stel­li­gen Milliardenbereich.

Anne Rick­mey­er lei­tet seit Mit­te 2016 als Direk­to­rin den NLWKN. Der Lan­des­be­trieb ist in ganz Nie­der­sach­sen mit elf Betriebs­stel­len und zahl­rei­chen wei­te­ren Stand­or­ten und Stütz­punk­ten präsent.
Peter Schley lei­tet seit 2023 die Betriebs­stel­le Sta­de des NLWKN. Der Diplom-Inge­nieur ist hier als Geschäfts­be­reichs­lei­ter eben­falls unmit­tel­bar für die Küs­ten­schutz­pla­nun­gen und Pro­jek­te in der Regi­on zuständig.

Eine Dau­er­auf­ga­be für Generationen

Anne Rick­mey­er stellt klar: „Küs­ten­schutz ist eine Dau­er­auf­ga­be, die kein Ver­har­ren im Sta­tus Quo dul­det.“ Ob auf den Ost­frie­si­schen Inseln als natür­li­che Wel­len­bre­cher oder an den gro­ßen Fluss­sperr­wer­ken – die Arbeit der Inge­nieu­re bleibt lebens­wich­tig für das Land hin­ter dem Deich.

Inter­es­se an der Arbeit des NLWKN? Wer Pro­jek­te vor Ort unter­stüt­zen oder sich infor­mie­ren möch­te, fin­det im Gene­ral­plan Küs­ten­schutz alle Details zur aktu­el­len Strategie.

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Hil­fe bei häus­li­cher Gewalt: Bilanz und Schutz­an­ge­bo­te im Land­kreis Leer

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Ein sicht­ba­res Zei­chen gegen Gewalt: Die „Oran­ge Bank“ auf Wanderschaft

Die „Oran­ge Bank“ – ein Pro­jekt des Prä­ven­ti­ons­ra­tes gegen Gewalt an Frau­en – setzt im Stadt­ge­biet von Leer ein weit­hin sicht­ba­res Zei­chen. Im ver­gan­ge­nen Jahr wan­der­te die sym­bol­träch­ti­ge Bank monat­lich durch die Stadt und mach­te unter ande­rem Sta­ti­on vor dem Land­kreis­ge­bäu­de in der Bavink­stra­ße 23 sowie beim Gesund­heits­amt in der Jahnstraße.

Ab 2026 wei­tet sich die Akti­on aus: Die Bank kann dann im gesam­ten Land­kreis gebucht wer­den, um auch über die Stadt­gren­zen hin­aus auf Schutz­an­ge­bo­te auf­merk­sam zu machen. Inter­es­sier­te Orga­ni­sa­tio­nen oder Gemein­den kön­nen sich für Buchungs­an­fra­gen direkt per E‑Mail an praeventionsrat@leer.de wenden.

Schutz vor häus­li­cher Gewalt: Bilanz 2025 für den Land­kreis Leer

LEER – Gewalt in den eige­nen vier Wän­den ist ein The­ma, das oft im Ver­bor­ge­nen bleibt, aber auch im Land­kreis Leer bit­te­re Rea­li­tät ist. Im zehn­ten Teil unse­res Jah­res­rück­blicks 2025 wer­fen wir einen Blick auf die wich­ti­ge Arbeit der Schutz­ein­rich­tun­gen für Frau­en und Kin­der in unse­rer Region.

Häus­li­che Gewalt macht vor kei­nem sozia­len Umfeld halt. Betrof­fe­ne sind auf schnel­le, unbü­ro­kra­ti­sche Hil­fe und siche­re Zufluchts­or­te ange­wie­sen. Wie aus dem aktu­el­len Jah­res­be­richt des Land­krei­ses Leer her­vor­geht, such­ten im ver­gan­ge­nen Jahr ins­ge­samt 43 Frau­en und 45 Kin­der Schutz im Lee­rer Frau­en­haus, um der Gewalt durch ihre Part­ner zu entkommen.

Hohe Aus­las­tung und indi­vi­du­el­le Wege aus der Krise

Die Sta­tis­tik ver­deut­licht die Rele­vanz die­ser Ein­rich­tung: Ins­ge­samt wur­den im Jahr 2025 1.391 Über­nach­tun­gen im Frau­en­haus regis­triert. Die Wege der Frau­en nach ihrem Auf­ent­halt sind dabei sehr unter­schied­lich und hän­gen stark von der jewei­li­gen Sicher­heits­la­ge ab:

  • Neu­an­fang: Ein Groß­teil der Frau­en bezog eine neue Woh­nung oder kehr­te unter beson­de­ren Schutz­maß­nah­men in das alte Umfeld zurück, nach­dem der gewalt­tä­ti­ge Part­ner die Woh­nung ver­las­sen musste.

  • Rück­kehr: Sie­ben Frau­en ent­schie­den sich für eine Rück­kehr in ihre gewohn­te häus­li­che Situation.

  • Pri­va­tes Umfeld: Eini­ge Betrof­fe­ne fan­den nach der ers­ten Kri­sen­zeit vor­über­ge­hend Unter­kunft bei Freun­den oder Angehörigen.

Hil­fe rund um die Uhr – Anony­mi­tät als obers­tes Gebot

Um die Sicher­heit der Bewoh­ne­rin­nen zu gewähr­leis­ten, bleibt die Adres­se des Frau­en­hau­ses streng anonym. Das Team ist jedoch jeder­zeit erreich­bar und nimmt Hil­fe­su­chen­de zu jeder Tages- und Nacht­zeit auf. Neben der sta­tio­nä­ren Auf­nah­me bie­tet das Frau­en­haus auch ambu­lan­te Bera­tungs­ge­sprä­che an, die auf Wunsch eben­falls anonym durch­ge­führt wer­den können.

Kon­takt Frau­en­haus Leer: > Tele­fon: 0491 926 2881 (24 Stun­den erreichbar)

Die BISS: Unter­stüt­zung ohne Heimaufenthalt

Ergän­zend zum Frau­en­haus betreibt der Land­kreis die Bera­tungs- und Inter­ven­ti­ons­stel­le gegen häus­li­che Gewalt (BISS). Die­ses Ange­bot rich­tet sich an Opfer, die Unter­stüt­zung benö­ti­gen, aber kei­nen Auf­ent­halt im Frau­en­haus pla­nen. Die Bera­tung ist kos­ten­los, ver­trau­lich und unabhängig.

Kon­takt BISS: > Tele­fon: 0491 926 2882

Der Schutz von Frau­en und Kin­dern bleibt eine zen­tra­le Auf­ga­be der sozia­len Infra­struk­tur im Land­kreis Leer. Die Zah­len des Jah­res 2025 zei­gen, wie unver­zicht­bar die­se Hilfs­an­ge­bo­te für eine gewalt­freie Zukunft in unse­rer Gesell­schaft sind.

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