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Vor­be­rei­tungs­bo­gen für die Einschulungsuntersuchung

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Vor­be­rei­tungs­bo­gen zur Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer

Der Vor­be­rei­tungs­bo­gen zur Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer ist ein wich­ti­ger Beglei­ter für Eltern und Erzie­hungs­be­rech­tig­te, deren Kin­der kurz vor dem Schul­ein­tritt ste­hen. Mit die­sem Bogen kön­nen Sie alle rele­van­ten Infor­ma­tio­nen über die Gesund­heit und Ent­wick­lung Ihres Kin­des struk­tu­riert zusam­men­stel­len. Erfah­ren Sie hier, wel­che Anga­ben Sie machen soll­ten und war­um die Ein­schu­lungs­un­ter­su­chung eine bedeu­ten­de Rol­le für den erfolg­rei­chen Start in die Schul­lauf­bahn spielt. Opti­mie­ren Sie mit die­sen Infor­ma­tio­nen die Vor­be­rei­tung auf die­sen wich­ti­gen Schritt im Leben Ihres Kindes.

Vor­be­rei­tung auf die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer: Alles, was Eltern wis­sen müssen

Die Vor­be­rei­tung auf die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung im Land­kreis Leer stellt einen bedeu­ten­den Schritt für kom­men­de Schul­jah­re dar. Die­se Unter­su­chung ist gesetz­lich vor­ge­schrie­ben und Teil des Schul­auf­nah­me­pro­zes­ses, unab­hän­gig davon, ob die Ein­schu­lung auf das nächs­te Jahr ver­scho­ben wird oder nicht.

Die Unter­su­chung zielt dar­auf ab, den Ent­wick­lungs- und Gesund­heits­zu­stand jedes Kin­des ärzt­lich zu bewer­ten. Eltern wer­den gebe­ten, den bei­gefüg­ten “Vor­be­rei­tungs­bo­gen der Eltern auf die Unter­su­chung” sorg­fäl­tig aus­zu­fül­len und zur Unter­su­chung mit­zu­brin­gen. Infor­ma­tio­nen zur bis­he­ri­gen Ent­wick­lung, frü­he­ren Erkran­kun­gen und dem häus­li­chen Umfeld sind ent­schei­dend für die Beur­tei­lung der Kinder.

Alle erho­be­nen Daten unter­lie­gen stren­gen Daten­schutz­be­stim­mun­gen und ärzt­li­cher Schwei­ge­pflicht. Nach einer gesetz­li­chen Auf­be­wah­rungs­frist von 10 Jah­ren wer­den die Daten gelöscht. Anony­mi­sier­te Daten die­nen sta­tis­ti­schen Aus­wer­tun­gen, um den Gesund­heits­zu­stand der Kin­der zu ana­ly­sie­ren und gege­be­nen­falls Maß­nah­men zu ergreifen.

Eltern soll­ten das (gel­be) Vor­sor­ge­heft, den Impf­aus­weis sowie gege­be­nen­falls Bril­le oder Hör­ge­rä­te zur Unter­su­chung mit­brin­gen, um eine umfas­sen­de Beur­tei­lung ihres Kin­des zu ermöglichen.


Mus­ter­text: 

Vor­be­rei­tungs­bo­gen für die Einschulungsuntersuchung

Bit­te aus­ge­füllt zusam­men mit Vor­sor­ge­heft und Impf­buch zur Unter­su­chung mitbringen

Besuch­te Einrichtungen:

  • Kei­ne Einrichtung
  • Kindergarten/Kindertagesstätte in _______________________________________________, ____ Jahre
  • Heil­päd­ago­gi­scher Kin­der­gar­ten in _______________________________________________, ____ Jahre
  • Inte­gra­ti­ons­maß­nah­me im Kin­der­gar­ten in ________________________________________, ____ Jahre
  • Sprach­heil­kin­der­gar­ten in _____________________________________________________, ____ Jahre

Per­so­nen­da­ten:

  • Adres­se der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten: _________________________________________________________

  • Vor­na­me des Vaters: ______________________ Vor­na­me der Mut­ter: ___________________________

  • Geburts­jahr: ____________________________ Geburts­jahr: ________________________________

  • Tele­fon­num­mer: __________________________________

  • Her­kunfts­land des Vaters: _________________ Her­kunfts­land der Mut­ter: _______________________

  • Staats­an­ge­hö­rig­keit des Vaters: ______________ Staats­an­ge­hö­rig­keit der Mut­ter: _______________

  • Fami­li­en­spra­che Deutsch: Ja, Nein

  • Mehr­spra­chig: Ja, Nein Wel­che: ________________________________________

Geburts­ver­lauf (sie­he U1 des gel­ben Vorsorgeheftes):

  • Nor­ma­ler Schwan­ger­schafts­ver­lauf: Ja, Nein ____________________________________________

  • Geburt in der _______. Schwan­ger­schafts­wo­che mit: nor­ma­ler Ent­bin­dung, Kai­ser­schnitt, Zan­ge, Saug­glo­cke, Sons­ti­ge ______________________

  • Mehr­lin­ge: ______ Apgar-Wer­te: ___/ ___/ ___ Nabel­arte­rie pH: ______

  • Geburts­ge­wicht: ___________g Geburts­grö­ße: ______cm

  • Frei­es Lau­fen bis 18 Mona­te: Ja, Nein Zwei-Wort-Sät­ze mit 24 Mona­ten: Ja, Nein

  • Beson­der­hei­ten: _________________________________________________________________

Wel­che Infek­ti­ons­er­kran­kun­gen hat­te Ihr Kind bisher?

  • Wind­po­cken, Schar­lach, Keuch­hus­ten, Masern, Mumps, Röteln, Hepa­ti­tis, Menin­gi­tis, Sons­ti­ge ____________________________

Lei­det Ihr Kind an: (bit­te ankreuzen)

  • Asth­ma, All­er­gie, Neu­ro­der­mi­tis, Dia­be­tes, Harn­wegs­in­fek­te, Bewe­gungs­un­ru­he, Kon­zen­tra­ti­ons­schwä­che, Bett­näs­sen, Ohren­ent­zün­dun­gen, Anfalls­lei­den, Herz­feh­ler, Orthop. Erkran­kung, allerg. Rhi­ni­tis, Ekzem, Sons­ti­ge ____________________________

Ope­ra­tio­nen:

  • Poly­pen, Man­deln, Unfall, Pau­ken­röhr­chen, Leis­ten­bruch, Vor­haut­ver­en­gung, Sons­ti­ge _________________________________________________________________

Hat Ihr Kind an För­der­maß­nah­men teilgenommen?

  • Kran­ken­gym­nas­tik, Psy­cho­mo­to­ri­sches Tur­nen, Ergo­the­ra­pie, Sprach­the­ra­pie, Heil­päd­ago­gi­sche För­de­rung, Psy­cho­lo­gi­sche Behand­lung, Sons­ti­ge ____________________________

Benö­tigt Ihr Kind regel­mä­ßig Medikamente?

  • Nein, Ja Wel­che: _______________________________

Häus­li­che Situation:

  • Im Haus­halt leben­de Kin­der (bit­te begin­nen Sie mit dem ältes­ten Kind und heben Sie das zu unter­su­chen­de Kind hervor!)

Wer soll Ihr Kind vor­aus­sicht­lich nach der Schu­le betreuen?

  • Eltern oder Eltern­teil, Tages­mut­ter, Hort, Ange­hö­ri­ge, Ande­re ___________________________

Wer erzieht Ihr Kind?

  • Bei­de Eltern, Alleinerziehende/r, Eltern­teil mit Part­ner, Pflegeeltern/Großeltern, Heim oder Insti­tu­ti­on ___________________________

Anga­ben zu den Eltern:

  • Schul­ab­schluss der Mut­ter: Haupt­schu­le, Real­schu­le, Fach­hoch­schul­rei­fe, Abitur, Sons­ti­ger ___________________________

  • Schul­ab­schluss des Vaters: Haupt­schu­le, Real­schu­le, Fach­hoch­schul­rei­fe, Abitur, Sons­ti­ger ___________________________

  • Berufs­aus­bil­dung der Mut­ter: Leh­re, Fach­schu­le, Uni, Fach­hoch­schu­le, kein Abschluss, Sons­ti­ges ___________________________

  • Berufs­aus­bil­dung des Vaters: Leh­re, Fach­schu­le, Uni, Fach­hoch­schu­le, kein Abschluss, Sons­ti­ges ___________________________

  • Der­zei­ti­ge Berufs­tä­tig­keit der Mut­ter: ganz­tags, Teil­zeit, nicht oder gering­fü­gig (0–14 Std.)

  • Der­zei­ti­ge Berufs­tä­tig­keit des Vaters: ganz­tags, Teil­zeit, nicht oder gering­fü­gig (0–14 Std.)

Haben Sie noch Fra­gen an die Schul­ärz­tin / den Schularzt?

  • Nein
  • Ja, _________________________________________________________________________

Gemäß § 5 des Nie­der­säch­si­schen Geset­zes über den öffent­li­chen Gesund­heits­dienst (NGöGD) ist es die Auf­ga­be der Land­krei­se und kreis­frei­en Städ­te, die Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen zu schüt­zen und zu för­dern. Dies geschieht unter ande­rem durch die Schul­ein­gangs­un­ter­su­chun­gen, die ärzt­lich fest­stel­len sol­len, ob gesund­heit­li­che Beein­träch­ti­gun­gen vor­lie­gen, die die Schul­fä­hig­keit beein­flus­sen könn­ten. Die­se Unter­su­chun­gen kön­nen von spe­zi­ell geschul­ten Ärz­ten durch­ge­führt wer­den, die außer­halb des öffent­li­chen Gesund­heits­diens­tes tätig sind.

Infor­ma­ti­on zur Daten­er­fas­sung und zum Daten­schutz
Über die Trans­pa­renz- und Infor­ma­ti­ons­pflich­ten nach Arti­kel 13 und 14 der Euro­päi­schen Daten­schutz­grund­ver­ord­nung bezüg­lich der im Rah­men der Schul­ein­gangs­un­ter­su­chung erho­be­nen per­so­nen­be­zo­ge­nen Daten kön­nen Sie sich beim Unter­su­chungs­ter­min oder im Vor­feld auf unse­rer Inter­net­sei­te unter www.lkleer.de/kinderuntersuchungen informieren.


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Schul­fit Nach­hil­fe & Coaching

  • Stand­ort: 26789 Leer, Heis­fel­der Stra­ße 2, Tele­fon: 0491 – 5951
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  • E‑Mail: info@schulfit-nachhilfe.de
  • Whats­App oder SMS: 0176 24206004
 

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Wes­t­ov­er­le­din­gen: Mehr Bahn und Rad – neue Impul­se für Ihr­ho­ve und die Radvorrangroute

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Grü­ne Abge­ord­ne­te aus Land und Bund infor­mie­ren sich über Bahn­hal­te­punkt Ihr­ho­ve und Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg

Wes­t­ov­er­le­din­gen soll beim Aus­bau von Bahn- und Rad­ver­kehr eine wich­ti­ge Rol­le im Land­kreis Leer über­neh­men. Auf Ein­la­dung von Tammo Len­ger infor­mier­ten sich die für den Land­kreis Leer zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Filiz Polat, und Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, über die aktu­el­le Situa­ti­on und geplan­te Ver­kehrs­pro­jek­te in der Gemeinde.

Im Mit­tel­punkt des Besuchs stan­den der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, die geplan­te Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg sowie die Ver­kehrs­si­tua­ti­on an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda.

Wes­t­ov­er­le­din­gen als Kno­ten­punkt für Bahn und Rad

„Für die Bahn und den Rad­ver­kehr ist Wes­t­ov­er­le­din­gen der Kno­ten­punkt im Land­kreis Leer“, erklär­te Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat von Bünd­nis 90/Die Grü­nen und SPD. Aus sei­ner Sicht kommt ins­be­son­de­re einer schnel­len und attrak­ti­ven Rad­ver­bin­dung zwi­schen Leer und Papen­burg eine gro­ße Bedeu­tung zu.

Gleich­zei­tig müs­se der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve mög­lichst umfas­send genutzt wer­den. „Wir müs­sen es hin­be­kom­men, dass am neu­en Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve nicht nur die Züge von Leer nach Gro­nin­gen, son­dern auch die von Müns­ter nach Nord­deich hal­ten“, mach­te Len­ger deutlich.

Gemein­sam besich­tig­ten die Poli­ti­ker den neu­en Bahn­hal­te­punkt und schau­ten sich außer­dem die mög­li­che Wei­ter­füh­rung des Rad­we­ges ent­lang der Bahn­stre­cke und durch den Hamm­rich an.

Auch die West­fa­len­bahn soll in Ihr­ho­ve halten

Filiz Polat sieht im neu­en Bahn­hal­te­punkt einen wich­ti­gen Fort­schritt für Wes­t­ov­er­le­din­gen. „Wes­t­ov­er­le­din­gen hat lan­ge auf den Hal­te­punkt gewar­tet. Ich freue mich ins­be­son­de­re für die Pend­le­rin­nen und Pend­ler, die bald in die Arri­va-Züge umstei­gen kön­nen“, sag­te die Bundestagsabgeordnete.

Gleich­zei­tig soll­te aus ihrer Sicht geprüft wer­den, ob künf­tig auch ein Halt der West­fa­len­bahn in Ihr­ho­ve ermög­licht wer­den kann. Polat sag­te Len­ger zu, die­se Fra­ge mit nach Ber­lin zu neh­men und dort wei­ter anzusprechen.

Damit könn­te der Bahn­hal­te­punkt aus Sicht der Betei­lig­ten zu einem noch wich­ti­ge­ren Bestand­teil des regio­na­len Bahn­ver­kehrs wer­den und zusätz­li­che Ver­bin­dun­gen für Pend­ler schaffen.

Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg soll All­tags­rad­ver­kehr stärken

Auch der Rad­ver­kehr spiel­te bei dem Besuch eine zen­tra­le Rol­le. Ste­phan Christ, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der Grü­nen-Land­tags­frak­ti­on, ver­wies auf die Bedeu­tung des Fahr­rads für Ostfriesland.

„Rad­fah­ren gehört zu Ost­fries­land wie der Tee und eine stei­fe Bri­se“, sag­te Christ. Damit das Fahr­rad jedoch nicht nur für Aus­flü­ge und tou­ris­ti­sche Tou­ren genutzt wer­den kön­ne, son­dern auch im All­tag eine kom­for­ta­ble Alter­na­ti­ve dar­stel­le, müs­se die ent­spre­chen­de Infra­struk­tur wei­ter aus­ge­baut werden.

Ein wich­ti­ges Pro­jekt ist dabei die Rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg. Die geplan­te Ver­bin­dung soll den Rad­ver­kehr zwi­schen den Städ­ten stär­ken und ins­be­son­de­re für All­tags- und Pend­ler­ver­kehr attrak­tiv werden.

Christ begrüß­te, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. „Es ist gut, dass die Rad­vor­ran­g­rou­te auch in Wes­t­ov­er­le­din­gen vor­an­ge­trie­ben wird. Ich siche­re Tammo Len­ger als Bür­ger­meis­ter mei­ne Unter­stüt­zung bei der Rea­li­sie­rung die­ses wich­ti­gen Pro­jekts für die Gemein­de zu“, erklär­te Christ.

 

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26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen

Eisen­bahn­brü­cke über die Leda bleibt Engstelle

Zum Abschluss des Besuchs stand eine Bege­hung der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda auf dem Pro­gramm. Die Brü­cke gilt aus Sicht Len­gers als ärger­li­che Eng­stel­le im Verkehrsnetz.

Hier setzt sich der Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für den Bau einer zusätz­li­chen Fuß­gän­ger- und Fahr­rad­brü­cke ein. Damit könn­te die Ver­kehrs­si­tua­ti­on für Rad­fah­rer und Fuß­gän­ger ver­bes­sert und eine wich­ti­ge Lücke im regio­na­len Wege­netz geschlos­sen werden.

Auch bei die­sem Vor­ha­ben signa­li­sier­ten Polat und Christ ihre Unter­stüt­zung. Gleich­zei­tig ver­wie­sen sie auf die lang­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve für den Bahnverkehr.

„Auch hier wer­den wir unter­stüt­zen. Außer­dem kom­men wir lang­fris­tig nicht um einen zwei­glei­si­gen Aus­bau der Eisen­bahn­brü­cke umhin“, erklär­ten Polat und Christ.

Die bei­den Abge­ord­ne­ten kün­dig­ten an, die Ideen und Anlie­gen aus Wes­t­ov­er­le­din­gen sowohl nach Han­no­ver als auch nach Ber­lin mitzunehmen.

Damit stan­den bei dem Besuch drei zen­tra­le The­men im Mit­tel­punkt: ein leis­tungs­fä­hi­ger Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve, eine bes­se­re Rad­ver­bin­dung zwi­schen Emden und Papen­burg sowie eine lang­fris­ti­ge Lösung für die Eng­stel­le an der Eisen­bahn­brü­cke über die Leda. Für Wes­t­ov­er­le­din­gen geht es damit um wich­ti­ge Bau­stei­ne für eine moder­ne und all­tags­taug­li­che Verkehrsinfrastruktur.

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WOL: Kos­ten­los Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen pflü­cken: Hier kön­nen Sie in ernten

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Kos­ten­los Obst pflü­cken in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Gel­bes Band lädt zur Ern­te ein

Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen kos­ten­los ern­ten: Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen betei­ligt sich zum vier­ten Mal am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Gute Nach­rich­ten für alle Obst­lieb­ha­ber: In Wes­t­ov­er­le­din­gen kön­nen Bür­ger auch in die­sem Jahr wie­der kos­ten­los Obst von kom­mu­na­len Streu­obst­wie­sen ern­ten. Die Gemein­de betei­ligt sich bereits zum vier­ten Mal in Fol­ge am Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“.

Das Prin­zip ist ein­fach: Obst­bäu­me, die mit einem gel­ben Band gekenn­zeich­net sind, dür­fen von allen Wes­t­ov­er­le­din­gern ohne vor­he­ri­ge Rück­spra­che abge­ern­tet wer­den. Je nach Stand­ort kön­nen dabei Äpfel, Bir­nen oder Zwetsch­gen gepflückt werden.

Damit wird nicht nur kos­ten­lo­ses Obst zur Ver­fü­gung gestellt. Gleich­zei­tig soll ver­hin­dert wer­den, dass wert­vol­les Obst unge­nutzt auf den Wie­sen lie­gen bleibt.

Hier kön­nen Sie in Wes­t­ov­er­le­din­gen Obst pflücken

Die Gemein­de hat meh­re­re Stand­or­te mit ent­spre­chend gekenn­zeich­ne­ten Obst­bäu­men ausgewiesen:

  • Ems­stra­ße: Äpfel und Zwetsch­gen, Ecke Möwenstraße/Emsstraße
  • Balt­ru­mer Stra­ße: Äpfel und Bir­nen, Ecke Ihre­ner Straße/Baltrumer Straße
  • Völ­le­ner Kark­pad: Äpfel, am Seitenstreifen
  • Up Höch­te: Äpfel und Zwetsch­gen, links vor dem Wendeplatz
  • Mar­ker Müh­len Weg: Äpfel, Bir­nen und Zwetsch­gen, Ecke Deich­ver­tei­di­gungs­stra­ße-Süd­/­Mar­ker Müh­len Weg

Wer sich auf den Weg zur Obst­ern­te macht, soll­te unbe­dingt die Hin­weis­schil­der vor Ort beach­ten. Sie ent­hal­ten wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen zur Nut­zung der jewei­li­gen Flä­chen und sol­len dafür sor­gen, dass die Ern­te sicher und ohne Gefähr­dung für Besu­cher erfolgt.

 

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Auch eige­ne Obst­bäu­me kön­nen zum Ern­ten frei­ge­ge­ben werden

Das Pro­jekt „Gel­bes Band“ rich­tet sich nicht nur an kom­mu­na­le Flä­chen. Auch pri­va­te Eigen­tü­mer kön­nen dazu bei­tra­gen, dass mehr Obst genutzt wird.

Wer selbst Obst­bäu­me besitzt, deren Früch­te nicht voll­stän­dig ver­wer­tet wer­den kön­nen, hat die Mög­lich­keit, die­se zum Pflü­cken frei­zu­ge­ben. Über www.zehn-niedersachsen.de kön­nen eige­ne Obst­bäu­me zum Ern­ten ange­mel­det werden.

So kön­nen über­schüs­si­ge Äpfel, Bir­nen oder ande­re Früch­te von ande­ren Men­schen genutzt wer­den, anstatt unge­nutzt zu bleiben.

Das Ern­te­pro­jekt „Gel­bes Band“ ver­bin­det damit kos­ten­lo­ses regio­na­les Obst, nach­hal­ti­ge Lebens­mit­tel­ver­wer­tung und die Nut­zung vor­han­de­ner Streu­obst­wie­sen – und lädt in Wes­t­ov­er­le­din­gen bereits im vier­ten Jahr dazu ein, selbst aktiv zu werden.

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Aus ehe­ma­li­ger Eis­lauf­flä­che wird Natur­pa­ra­dies: Umwelt­preis der Stadt Leer

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14. Umwelt­preis der Stadt Leer geht an Natur­pro­jekt in Loga

Ehe­ma­li­ge Eis­lauf­flä­che an der Fähr­stra­ße wird zur öffent­li­chen Natur­er­leb­nis­flä­che – Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“ nutzt das Gelän­de als öko­lo­gi­sches Lernfeld

Leer/Loga. Zum mitt­ler­wei­le 14. Mal hat die Stadt Leer ihren Umwelt­preis ver­ge­ben. In die­sem Jahr geht die Aus­zeich­nung an die Evan­ge­lisch-refor­mier­te Kir­chen­ge­mein­de Loga und ihre Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“. Gewür­digt wird ein beson­de­res Pro­jekt an der Fähr­stra­ße in Loga, bei dem aus einer ehe­ma­li­gen Eis­lauf­flä­che eine öffent­li­che Natur­er­leb­nis­flä­che ent­stan­den ist.

Das Pro­jekt ver­bin­det Natur­schutz, Umwelt­bil­dung und Erho­lung und schafft damit einen Ort, an dem Natur unmit­tel­bar erlebt und ken­nen­ge­lernt wer­den kann.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst wür­dig­te das Ergeb­nis bei der Preis­ver­lei­hung. Das Pro­jekt zei­ge auf beson­de­re Wei­se, wie aus einer Ver­än­de­rung eine Chan­ce für Natur, Umwelt und die Men­schen vor Ort ent­ste­hen könne.

„Frü­her kamen die Men­schen im Win­ter zum Schlitt­schuh­lau­fen zusam­men. Heu­te kom­men Kin­der, Fami­li­en und Natur­in­ter­es­sier­te zusam­men, um Natur zu erle­ben und ken­nen­zu­ler­nen“, sag­te Horst.

Gleich­zei­tig hob der Bür­ger­meis­ter den nach­hal­ti­gen Cha­rak­ter des Pro­jek­tes her­vor. Mit der Preis­ver­ga­be sei die Ent­wick­lung des Are­als nicht abge­schlos­sen. Viel­mehr soll sich die Natur­er­leb­nis­flä­che auch in Zukunft weiterentwickeln.

Lebens­raum für Pflan­zen und Tiere

Das Gelän­de an der Fähr­stra­ße wur­de öko­lo­gisch an meh­re­ren Stel­len auf­ge­wer­tet. Streu­obst, Wild­sträu­cher, Blüh­flä­chen und wei­te­re natur­na­he Struk­tu­ren bie­ten Lebens­räu­me und Nah­rung für zahl­rei­che Tierarten.

Auch der vor­han­de­ne Teich spielt dabei eine wich­ti­ge Rol­le. Er wur­de als wert­vol­ler Lebens­raum erhal­ten und wei­ter­ent­wi­ckelt. Damit ist auf dem ehe­ma­li­gen Gelän­de der Eis­lauf­flä­che ein viel­fäl­ti­ger Natur­raum ent­stan­den, der unter­schied­li­chen Pflan­zen- und Tier­ar­ten zugutekommt.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Vera Boe­se, Lei­te­rin der Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“, und Ingo Brook­mann, Pas­tor und Vor­sit­zen­der des Kir­chen­rats der Evan­ge­lisch-refor­mier­ten Gemein­de Loga, freu­en sich über die Aus­zeich­nung mit dem 14. Umwelt­preis der Stadt Leer für die Natur­er­leb­nis­flä­che an der Fähr­stra­ße in Loga.

Kin­der ler­nen Natur direkt vor Ort kennen

Ein Teil der Flä­che steht der Kita „Lüt­je Toorn­s­waalv­kes“ als öko­lo­gi­sches Lern­feld zur Ver­fü­gung. Für die Kin­der wird Natur damit nicht nur theo­re­tisch ver­mit­telt, son­dern direkt erlebbar.

Sie kön­nen beob­ach­ten, wie Lebens­mit­tel ent­ste­hen, wie Pflan­zen wach­sen und wel­che Tie­re in einem Gar­ten und in einem natur­na­hen Umfeld leben. Dabei dür­fen sie selbst aktiv wer­den: säen, pflan­zen, pfle­gen, beob­ach­ten und schließ­lich auch ernten.

Auf die­se Wei­se sol­len die Kin­der früh­zei­tig ein Bewusst­sein für den Wert und die Bedeu­tung des Natur­schut­zes ent­wi­ckeln. Das Pro­jekt ver­bin­det damit prak­ti­sche Erfah­run­gen mit Umwelt­bil­dung und leis­tet einen Bei­trag dazu, die nächs­te Gene­ra­ti­on für einen ver­ant­wor­tungs­vol­len Umgang mit der Natur zu sensibilisieren.

Mit dem 14. Umwelt­preis wür­digt die Stadt Leer somit ein Pro­jekt, das öko­lo­gi­sche Auf­wer­tung und Bil­dungs­ar­beit mit­ein­an­der ver­bin­det und gleich­zei­tig einen öffent­li­chen Ort für Natur­er­leb­nis­se geschaf­fen hat.

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