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Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung: In den letz­ten Jah­ren immer teu­rer – heu­te wich­ti­ger denn je!

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Die Vor­stands­mit­glie­der Tho­mas Weiss (Vor­sit­zen­der) und Ger­rit Wil­ken (rechts außen) und Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin) freu­en sich über das gute Geschäfts­jah­res­er­geb­nis 2024.

Das Geschäfts­jahr 2024 der Brand­kas­se zeigt: Kli­ma­ri­si­ken neh­men zu, der Ver­si­che­rungs­schutz wird immer wichtiger.

2024 – Ein Jahr vol­ler Herausforderungen

„Die Welt ist im Wan­del“, eröff­net Vor­stands­vor­sit­zen­der Tho­mas Weiss gemein­sam mit sei­nem Kol­le­gen Ger­rit Wil­ken die dies­jäh­ri­ge Pres­se­kon­fe­renz. Poli­ti­sche Umbrü­che, der Kli­ma­wan­del, glo­ba­le Kri­sen­her­de und Kapi­tal­markt­ver­än­de­run­gen bestimm­ten die Rah­men­be­din­gun­gen. Auch in Ost­fries­land ist die­se Ent­wick­lung spür­bar – wirt­schaft­lich wie klimatisch.

Trotz allem bleibt die Brand­kas­se, seit über 271 Jah­ren, ein ver­läss­li­cher Pfei­ler der Regi­on. Auch das ver­gan­ge­ne Jahr for­der­te das Unter­neh­men: Ein erneut mas­si­ver Stark­re­gen ver­ur­sach­te mil­lio­nen­schwe­re Schä­den – und nur etwa die Hälf­te aller Gebäu­de in der Regi­on sind gegen Ele­men­tar­ge­fah­ren versichert.


Soli­des Ergeb­nis trotz Sturm und Krise

Mit einem Jah­res­über­schuss von 779.000 EUR nach Steu­ern zeigt sich die Brand­kas­se zufrie­den. Grund­la­ge für das soli­de Ergebnis:

  • Güns­ti­ger Schadenverlauf

  • Stei­gen­de Bei­trags­ein­nah­men im selbst abge­schlos­se­nen Geschäft

  • Sta­bi­le Erträ­ge aus Vermittlungsgeschäften

  • Effi­zi­en­te Kostenstruktur

Rund 250 Mit­ar­bei­ten­de und ca. 40 Geschäfts­stel­len sowie Spar­kas­sen­part­ner tra­gen das Unter­neh­men. Das enge Netz und die kon­se­quen­te Umset­zung des Mot­tos „Aus Ost­fries­land, für Ost­fries­land“ sichern die star­ke regio­na­le Marktposition.


Scha­den­auf­wand: Täg­lich 142.000 Euro

Das Jahr 2024 war durch Natur- und Feu­er­schä­den geprägt:

  • 5 Natur­er­eig­nis­se: Scha­den­auf­wand 3,57 Mio. EUR

  • 8 Feu­er­schä­den & 1 Lei­tungs­was­ser­scha­den: 5,58 Mio. EUR

Ins­ge­samt ver­zeich­ne­te die Brand­kas­se etwa 9.400 Scha­den­fäl­le mit einem Gesamt­auf­wand von 31,3 Mio. EUR. Das ent­spricht einer Brut­to­scha­den­quo­te von 57,2 %, klar unter dem Plan­wert (70 %). Pro Arbeits­tag zahl­te oder reser­vier­te die Brand­kas­se etwa 142.000 EUR – rund 20.000 EUR mehr als 2023.


Foto: Brand­kas­se

Unwet­ter im August: 1,8 Mil­lio­nen Euro Schaden

Ein Stark­re­gen­er­eig­nis am 13./14. August in der Regi­on Aurich war beson­ders gra­vie­rend:
650 Kun­din­nen und Kun­den waren betrof­fen. Das Was­ser stand vie­ler­orts so hoch, dass sich gan­ze Stra­ßen­zü­ge in Seen ver­wan­del­ten. Schnel­le Reak­ti­on war gefragt – Geschäfts­stel­len, Mit­ar­bei­ten­de und Spar­kas­sen­part­ner waren im Dauereinsatz.


Bei­trags­ein­nah­men stei­gen – Sen­si­bi­li­tät wächst

Zum 31.12.2024 ver­zeich­ne­te die Brandkasse:

  • Gesamt­be­stand (inkl. Ver­mitt­lungs­ge­schäft, ohne Leben/Kranken): ca. 80,7 Mio. EUR

  • Selbst abge­schlos­se­nes Geschäft: ca. 55,3 Mio. EUR (Vor­jahr: 52,2 Mio. EUR)

  • Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge: ca. 300.000, davon 55.000 Kfz-Ver­trä­ge

Die zuneh­men­den Natur­er­eig­nis­se stei­gern das Bewusst­sein der Kun­din­nen und Kun­den. Vie­le las­sen ihren Ver­si­che­rungs­schutz prü­fen – die Pro­duk­te der Brand­kas­se sind ent­spre­chend fle­xi­bel und bedarfsorientiert.


Betriebs­aus­ga­ben und Eigenkapital

Die Brut­to­auf­wen­dun­gen im selbst abge­schlos­se­nen Geschäft betru­gen 14,2 Mio. EUR. Dar­in ent­hal­ten: vie­le Pro­jek­te im Bereich Vor­sor­ge und Gemein­wohl.

Die Brut­to­kos­ten­quo­te lag bei 25,9 % – unter Plan.

Stolz ist die Brand­kas­se auch auf ihre Eigenkapitalausstattung:

  • Eigen­ka­pi­tal­quo­te: 116 % (bezo­gen auf ver­dien­te Nettobeiträge)

  • Schwan­kungs­rück­stel­lung: 3.718 TEUR

  • Ergeb­nis vor Steu­ern: 2.941 TEUR

  • Steu­ern: 2.162 TEUR

Dank die­ser Rück­la­gen kann das Unter­neh­men Risi­ken weit­ge­hend selbst tra­gen und benö­tigt nur begrenzt Rück­ver­si­che­rungs­schutz – eine Aus­nah­me in der Branche.


Aus­blick auf 2025: Kon­ti­nui­tät und neue Herausforderungen

Bis zum 31. März 2025 stie­gen die Bestands­bei­trä­ge um 3,7 % gegen­über dem Vorjahresquartal.

Am 16. Janu­ar 2025 kam es zu einem ver­hee­ren­den Brand: Ein Ein­fa­mi­li­en­haus brann­te voll­stän­dig nie­der. Scha­den­hö­he: ca. 605 TEUR. Glück­li­cher­wei­se gab es kei­ne Ver­letz­ten – die Kat­warn-Warn­mel­dung funk­tio­nier­te zuverlässig.


Gemein­wohl und Vor­sor­ge: Regio­na­le Verantwortung

Die Brand­kas­se enga­giert sich wei­ter­hin stark:

  • 57.000 EUR für ost­frie­si­sche Feu­er­weh­ren als „Sprit­zen­prä­mi­en“

  • 20.000 EUR für Ver­kehrs­wach­ten – etwa zur Aus­stat­tung von Radfahrprüfungen

  • Wei­te­re Pro­jek­te mit der Ost­frie­si­schen Landschaft

„Unse­re Unter­stüt­zung gilt den vie­len Ehren­amt­li­chen – ihr Ein­satz ist unbe­zahl­bar“, so Ger­rit Wilken.


Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland

Die Brand­kas­se begeg­net Digi­ta­li­sie­rung, demo­gra­fi­schem Wan­del und Nach­hal­tig­keit mit Zuver­sicht. Als öffent­lich-recht­li­cher Ver­si­che­rer ist sie fest in Ost­fries­land ver­wur­zelt und wirt­schaft­lich gesund. Tho­mas Weiss schließt mit kla­ren Worten:

„Wir wach­sen wei­ter. Wir sichern Arbeits­plät­ze. Unser Tun und Han­deln kommt Ost­fries­land zugu­te – und so soll es bleiben!“

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BauWoLe.de – Ihr Part­ner für die Abwick­lung von Versicherungsschäden

TOP-Hand­wer­ker aus Ost­fries­land und dem Ems­land für Brand- und Was­ser­schä­den, Sanie­run­gen und mehr

Ver­si­che­rungs­schä­den wie Brän­de oder Was­ser­schä­den kom­men meist plötz­lich – und dann muss es schnell gehen. Ver­läss­li­che Hil­fe bie­tet hier das regio­na­le Hand­wer­ker­netz­werk BauWoLe.de. Die Platt­form bringt Auf­trag­ge­be­rin­nen und Auf­trag­ge­ber mit qua­li­fi­zier­ten Hand­werks­be­trie­ben aus Ost­fries­land und dem Ems­land zusam­men – ein­fach, schnell und effizient.


Regio­na­le Hil­fe bei Versicherungsschäden

BauWoLe.de ist mehr als nur ein Hand­wer­ker­ver­zeich­nis: Die Platt­form ver­steht sich als ver­netz­ter Part­ner für die kom­plet­te Abwick­lung von Ver­si­che­rungs­schä­den. Ob es um die schnel­le Trock­nung nach einem Was­ser­scha­den, Brand­sa­nie­rung oder Wie­der­auf­bau geht – auf BauWoLe.de fin­den Sie Hand­werks­be­trie­be, die wis­sen, was zu tun ist.

Die gelis­te­ten Unter­neh­men sind nicht nur regio­nal ver­wur­zelt, son­dern auch erfah­ren im Umgang mit Ver­si­che­rungs­ge­sell­schaf­ten und den beson­de­ren Anfor­de­run­gen bei der Schadenregulierung.


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  • Umbau und Modernisierung

  • Neu­bau­pro­jek­te

  • Repa­ra­tur­ar­bei­ten und Instandsetzung

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Alle gelis­te­ten Hand­werks­be­trie­be wur­den sorg­fäl­tig aus­ge­wählt und über­zeu­gen durch Fach­kom­pe­tenz, Erfah­rung und Kun­den­zu­frie­den­heit.


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B70 — Papen­bur­ger Stra­ße bei der Leda­brü­cke wird am Diens­tag halb­sei­tig gesperrt

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Papen­bur­ger Stra­ße in Leer wird halb­sei­tig gesperrt – Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen an der Leda­brü­cke erwartet

Leer – Auto­fah­rer müs­sen sich am Diens­tag, 25. August 2026, auf Ein­schrän­kun­gen auf der Papen­bur­ger Stra­ße (B 70) ein­stel­len. Im Bereich der Leda­brü­cke wird eine Schad­stel­le in der Fahr­bahn saniert. Dafür ist eine halb­sei­ti­ge Sper­rung erforderlich.

Die Arbei­ten begin­nen vor­aus­sicht­lich um 8 Uhr und sol­len nach der­zei­ti­ger Pla­nung bis etwa 18 Uhr dau­ern. Die Sanie­rung erfolgt im Rah­men einer soge­nann­ten Wan­der­bau­stel­le. Der betrof­fe­ne Bereich wird dabei mit einer mobi­len Absperr­ta­fel abgesichert.

Vor allem in stadt­aus­wär­ti­ger Fahrt­rich­tung kann es wäh­rend der Arbei­ten zu Ver­kehrs­be­hin­de­run­gen und ent­spre­chen­den Ver­zö­ge­run­gen kom­men. Ver­kehrs­teil­neh­mer soll­ten daher etwas mehr Zeit ein­pla­nen und im Bereich der Bau­stel­le beson­ders auf­merk­sam fahren.

 

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Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer nicht betroffen

Für den Fuß­gän­ger- und Rad­ver­kehr erge­ben sich durch die halb­sei­ti­ge Sper­rung kei­ne Ein­schrän­kun­gen. Die ent­spre­chen­den Wege kön­nen wei­ter­hin genutzt werden.

Die Stadt Leer bit­tet alle Ver­kehrs­teil­neh­mer um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Arbei­ten und die damit ver­bun­de­nen Ein­schrän­kun­gen. Gleich­zei­tig wird um erhöh­te Auf­merk­sam­keit und Rück­sicht­nah­me im Bereich der Sper­rung gebeten.

Die Schad­stel­len­sa­nie­rung ist erfor­der­lich, um die Ver­kehrs­si­cher­heit auf der wich­ti­gen Ver­bin­dung über die Leda­brü­cke zu gewährleisten.

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Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer star­tet neue Image-Kam­pa­gne – Blau­licht­tag am 22. August

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Neue Image-Kam­pa­gne der Feu­er­wehr Leer: Ehren­amt sicht­bar machen und neue Mit­glie­der gewinnen

Fünf Orts­feu­er­weh­ren, eine gemein­sa­me Kam­pa­gne und ein Ziel: Die Stadt Leer möch­te das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment ihrer Feu­er­wehr­leu­te stär­ker in den Mit­tel­punkt rücken und gleich­zei­tig neue Mit­glie­der für den akti­ven Dienst gewin­nen. Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr ste­hen die Ein­satz­kräf­te bereit, wenn Men­schen Hil­fe benötigen.

Ob Brand­ein­satz, tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung oder ande­re Not­la­gen: Auf die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer ist Ver­lass. Die Ein­satz­kräf­te leis­ten ihren Dienst voll­stän­dig ehren­amt­lich – in ihrer Frei­zeit, an Wochen­en­den, Fei­er­ta­gen und auch mit­ten in der Nacht. Mit einer breit ange­leg­ten Image- und Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne möch­te die Stadt Leer nun zei­gen, wie viel­fäl­tig die­ses Enga­ge­ment ist und wel­che Mög­lich­kei­ten die Feu­er­wehr Men­schen jeden Alters bietet.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst betont die beson­de­re Bedeu­tung des Pro­jekts. „Wir sind den Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der Leera­ner Feu­er­weh­ren zutiefst dank­bar für alles, was sie für die Stadt und jeden ein­zel­nen von uns leis­ten. Und das in ihrer Frei­zeit, an Fei­er­ta­gen, Tag und Nacht.“ Mit der Kam­pa­gne sol­le die gro­ße Wert­schät­zung für die Feu­er­wehr zum Aus­druck gebracht wer­den. Gleich­zei­tig hof­fe die Stadt, „so neue Mit­glie­der für die­se wich­ti­ge Auf­ga­be inter­es­sie­ren zu können.“

Neue Web­site bün­delt Infor­ma­tio­nen rund um die Feu­er­wehr Leer

Im Mit­tel­punkt der Kam­pa­gne steht die neue Inter­net­sei­te www.feuerwehr-leer.de. Sie dient als zen­tra­le Anlauf­stel­le für Infor­ma­tio­nen rund um die fünf Orts­feu­er­weh­ren der Stadt Leer.

Neben den jewei­li­gen Kon­takt­mög­lich­kei­ten erhal­ten Inter­es­sier­te dort zahl­rei­che Ein­bli­cke in den All­tag der Feu­er­wehr. Gezeigt wer­den Ein­sät­ze und Übun­gen eben­so wie gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten und der Frei­zeit­be­reich der Feuerwehrleute.

Dabei setzt die Kam­pa­gne bewusst auf unter­schied­li­che Medi­en. Ent­stan­den ist ein umfang­rei­ches Paket aus Fotos, Vide­os, eigens kom­po­nier­ten Songs und sogar einem klei­nen Spiel. Ergänzt wird die digi­ta­le Kam­pa­gne durch Social-Media-Vor­la­gen, indi­vi­du­el­le Pla­ka­te für alle fünf Orts­feu­er­weh­ren, Fly­er sowie gro­ße Auf­stel­ler für Veranstaltungen.

Beson­ders wich­tig war den Ver­ant­wort­li­chen dabei die Authen­ti­zi­tät der Dar­stel­lung. Sämt­li­che ver­wen­de­ten Foto- und Video­auf­nah­men zei­gen aus­schließ­lich Mit­glie­der der Leera­ner Feuerwehren.

„Wir woll­ten kei­ne ste­ri­len Hoch­glanz-Fotos, son­dern Auf­nah­men, die den ech­ten All­tag unse­rer Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den zei­gen“, erklärt der stell­ver­tre­ten­de Leera­ner Stadt­brand­meis­ter Alex­an­der Beitelmann.

Feu­er­wehr bie­tet Auf­ga­ben für vie­le Inter­es­sen und Lebensphasen

Die Kam­pa­gne soll zugleich mit dem Bild auf­räu­men, dass Feu­er­wehr aus­schließ­lich aus kör­per­lich anspruchs­vol­len Ein­sät­zen mit gro­ßen Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen besteht. Tat­säch­lich bie­tet das Ehren­amt zahl­rei­che unter­schied­li­che Aufgabenbereiche.

Men­schen kön­nen sich bereits in jun­gen Jah­ren enga­gie­ren und auch im höhe­ren Alter aktiv blei­ben. Vor­kennt­nis­se sind nicht zwin­gend erfor­der­lich. Eben­so gibt es Tätig­kei­ten, bei denen nicht kör­per­li­che Fit­ness, son­dern ande­re Fähig­kei­ten gefragt sind.

Jann Free­se, Orts­brand­meis­ter in Bin­gum, bringt die Viel­falt des Ehren­am­tes auf den Punkt: „Wir suchen jeden in jeder Lebens­pha­se. Feu­er­wehr ist so facet­ten­reich, dass wir für jede und jeden eine Auf­ga­be haben.“

Das Spek­trum reicht dabei von kör­per­li­cher Arbeit über Ver­wal­tungs- und Büro­auf­ga­ben bis zur Fahr­zeug­war­tung und IT. Auch Füh­rungs­auf­ga­ben sowie spe­zia­li­sier­te Tätig­kei­ten gehö­ren zum Feuerwehrdienst.

 

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Feu­er­wehr bedeu­tet auch Gemein­schaft und Kameradschaft

Neben der Ein­satz­be­reit­schaft steht ein wei­te­rer Aspekt im Mit­tel­punkt der neu­en Kam­pa­gne: die Gemeinschaft.

Denn die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist nicht nur für die Gefah­ren­ab­wehr zustän­dig. Die Orts­feu­er­weh­ren sind vie­ler­orts fest im gesell­schaft­li­chen Leben ver­an­kert. Sie betei­li­gen sich an Ver­an­stal­tun­gen, enga­gie­ren sich im Dorf- und Stadt­le­ben und sind häu­fig auch Treff­punkt und Anlauf­stel­le für Men­schen vor Ort.

Kame­rad­schaft und Zusam­men­halt spie­len des­halb eine eben­so wich­ti­ge Rol­le wie Aus­bil­dung und Ein­satz­be­reit­schaft. Die Kam­pa­gne möch­te genau die­se ver­schie­de­nen Sei­ten des Feu­er­wehr­le­bens sicht­bar machen.

Stadt Leer will lang­fris­ti­ge Ein­satz­fä­hig­keit sichern

Für die Stadt Leer ist die Gewin­nung neu­er ehren­amt­li­cher Ein­satz­kräf­te eine wich­ti­ge Zukunfts­auf­ga­be. Eine leis­tungs­fä­hi­ge Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist dar­auf ange­wie­sen, dass sich Men­schen bereit erklä­ren, Ver­ant­wor­tung für ihre Mit­men­schen und die Gesell­schaft zu übernehmen.

Mit der neu­en Image­kam­pa­gne sol­len die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben und das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment stär­ker ins öffent­li­che Bewusst­sein gerückt wer­den. Gleich­zei­tig möch­te die Stadt die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer über ver­schie­de­ne Medi­en­ka­nä­le modern, zeit­ge­mäß und mit einem ein­heit­li­chen Erschei­nungs­bild präsentieren.

Damit soll nicht nur die aktu­el­le Arbeit der Feu­er­wehr gewür­digt wer­den. Ziel ist es auch, lang­fris­tig neue Ein­satz­kräf­te zu gewin­nen und die Ein­satz­fä­hig­keit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Leer dau­er­haft zu sichern und wei­ter auszubauen.

Kam­pa­gnen­start beim 2. Blau­licht­tag in Leer

Der offi­zi­el­le Start­schuss für die neue Kam­pa­gne fällt beim dies­jäh­ri­gen 2. Blau­licht­tag am Sams­tag, 22. August 2026, in der Leera­ner Innen­stadt.

Dort prä­sen­tie­ren sich ins­ge­samt zehn Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­bän­de und Ein­rich­tun­gen aus den Berei­chen Gefah­ren­ab­wehr, Sicher­heit und Ret­tungs­dienst und geben den Besu­chern Ein­bli­cke in ihre Arbeit.

Damit bie­tet der Blau­licht­tag zugleich die Gele­gen­heit, die neue Feu­er­wehr­kam­pa­gne erst­mals öffent­lich zu erle­ben und direkt mit den Ein­satz­kräf­ten ins Gespräch zu kommen.

Wer sich für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer inter­es­siert, fin­det auf der neu­en Web­site www.feuerwehr-leer.de Infor­ma­tio­nen zu den fünf Orts­feu­er­weh­ren und Mög­lich­kei­ten, selbst aktiv zu werden.

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Auto­no­me Fäh­ren, KI und neue Antrie­be: Leer blickt auf die mari­ti­me Zukunft

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Mari­ti­me For­schung und Inno­va­ti­on in Leer: Beim Besuch des Mari­ti­men Tech­ni­kums der Hoch­schu­le Emden/Leer infor­mier­te sich der Arbeits­kreis Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Land­tags­frak­ti­on über For­schung, Leh­re und neue mari­ti­me Tech­no­lo­gien. Im Bild von links: Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Mar­co Rim­kus, Saskia Busch­mann MdL, Ulf Thie­le MdL, Hart­mut Moor­kamp MdL, Katha­ri­na Jen­sen MdL, Claus See­beck MdL, MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Pro­de­kan Prof. Dr. Klaus Heil­mann, Dekan Prof. Dr. Mar­cus Ben­tin, eine Mit­ar­bei­te­rin der Hoch­schu­le Emden/Leer und Sören Berg (MARIKO). Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

CDU-Arbeits­kreis Häfen besucht Mari­ti­men Cam­pus in Leer: „Mari­ti­me Zukunft wird in Leer gestaltet“

Leer. Wie wird sich die Schiff­fahrt durch Digi­ta­li­sie­rung, Künst­li­che Intel­li­genz und neue Antriebs­tech­no­lo­gien ver­än­dern? Wel­che Rol­le könn­ten auto­no­me Fäh­ren künf­tig spie­len und war­um blei­ben gut aus­ge­bil­de­te See­leu­te trotz zuneh­men­der Auto­ma­ti­sie­rung unver­zicht­bar? Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen hat sich der Arbeits­kreis Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Frak­ti­on im Nie­der­säch­si­schen Land­tag bei einem Besuch auf dem Mari­ti­men Cam­pus in Leer beschäftigt.

Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le besuch­te den Cam­pus gemein­sam mit dem Spre­cher für Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Land­tags­frak­ti­on, Hart­mut Moor­kamp, sowie den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Katha­ri­na Jen­sen, Saskia Busch­mann und Claus See­beck.

Auf dem Pro­gramm stan­den Gesprä­che und Ein­bli­cke in die Arbeit des Mari­ti­men Kom­pe­tenz­zen­trums MARIKO, des Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trums Nie­der­sach­sen, der Nau­ti­tec GmbH sowie des Mari­ti­men Tech­ni­kums der Hoch­schu­le Emden/Leer.

Leer als mari­ti­mer Zukunftsstandort

Nach dem Besuch sehen die CDU-Abge­ord­ne­ten in der Ver­bin­dung von mari­ti­mer Wirt­schaft, For­schung, Aus­bil­dung und Tech­no­lo­gie­trans­fer gro­ßes Poten­zi­al für Ostfriesland.

„Leer ist weit mehr als ein tra­di­ti­ons­rei­cher Schiff­fahrts- und Ree­de­rei­stand­ort. Hier ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ein star­kes Netz­werk aus mari­ti­mer Wirt­schaft, For­schung, Aus­bil­dung und Tech­no­lo­gie­trans­fer ent­stan­den. Die­se Ver­bin­dung ist eine gro­ße Chan­ce für unse­re Regi­on. Mari­ti­me Zukunft wird in Leer gemacht“, erklär­te Hart­mut Moorkamp.

Die Abge­ord­ne­ten erhiel­ten auf dem Mari­ti­men Cam­pus Infor­ma­tio­nen über aktu­el­le Pro­jek­te und die Ent­wick­lung des mari­ti­men Kompetenzstandortes.

„Fer­ry Go“ unter­sucht auto­no­me Fährsysteme

Bei der MARIKO GmbH und dem ange­glie­der­ten Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trum Nie­der­sach­sen ging es unter ande­rem um das deutsch-nie­der­län­di­sche Pro­jekt „Fer­ry Go“. MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Green­Ship­ping-Pro­jekt- und Team­lei­ter Sören Berg sowie Land­rat Mat­thi­as Groo­te für den Gesell­schaf­ter Land­kreis Leer stell­ten das Pro­jekt vor.

Hin­ter­grund ist der umfang­rei­che Fähr­ver­kehr zu den Inseln auf deut­scher und nie­der­län­di­scher Sei­te. Im Rah­men von „Fer­ry Go“ wur­de unter­sucht und erprobt, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen teil­au­to­no­me und auto­no­me Sys­te­me auf Fäh­ren im deutsch-nie­der­län­di­schen Wat­ten­meer ein­ge­setzt wer­den können.

Dabei geht es nicht aus­schließ­lich um tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten. Betrach­tet wer­den auch Künst­li­che Intel­li­genz, nau­ti­sche Anfor­de­run­gen, Schiff­bau, Sicher­heit und recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen.

Für Ulf Thie­le zei­gen Pro­jek­te wie „Fer­ry Go“, dass Digi­ta­li­sie­rung und KI bereits kon­kre­te Anwen­dun­gen in der Schiff­fahrt erreichen.

„Gera­de für unse­re Regi­on mit ihren Insel­ver­keh­ren und ihrer star­ken mari­ti­men Wirt­schaft erge­ben sich dar­aus gro­ße Chan­cen. Ent­schei­dend ist, dass Inno­va­ti­on nicht nur erforscht wird, son­dern mög­lichst schnell ihren Weg in die prak­ti­sche Anwen­dung fin­det“, sag­te Thiele.

Dabei müs­se es nicht zwin­gend dar­um gehen, Arbeits­kräf­te durch Tech­nik zu erset­zen. Viel­mehr könn­ten neue tech­ni­sche Sys­te­me dazu bei­tra­gen, die Sicher­heit auf stark befah­re­nen Gewäs­sern zu erhö­hen und Unfall­ri­si­ken zu redu­zie­ren.

Aus­bil­dung bleibt trotz Auto­ma­ti­sie­rung entscheidend

Eine wei­te­re Erkennt­nis des Besuchs: Mit zuneh­men­der Auto­ma­ti­sie­rung wird die Aus- und Wei­ter­bil­dung von See­leu­ten nach Ein­schät­zung der CDU nicht weni­ger, son­dern wichtiger.

Denn auch auto­no­me und teil­au­to­no­me Sys­te­me sei­en nicht unfehl­bar. Die Ver­ant­wor­tung blei­be des­halb beim Men­schen. Wel­che Mög­lich­kei­ten moder­ne Simu­la­ti­ons­tech­nik bereits heu­te bie­tet, zeig­te die Nau­ti­tec GmbH.

Der neue Geschäfts­füh­rer Kapi­tän Finn Kosel stell­te gemein­sam mit sei­nem Team den Schiffs­füh­rungs­si­mu­la­tor des Unter­neh­mens vor. Dort las­sen sich anspruchs­vol­le Situa­tio­nen auf See sowie in Fluss- und Hafen­ge­bie­ten rea­li­täts­nah dar­stel­len und trainieren.

Die Tech­no­lo­gie kann zudem für die Hafen­pla­nung ein­ge­setzt wer­den. So las­sen sich bei­spiels­wei­se neue Hafen­an­la­gen bereits im Simu­la­tor befah­ren, wäh­rend auf dem tat­säch­li­chen Gelän­de noch Pla­nun­gen lau­fen und die Flä­chen unbe­baut sind.

Damit unter­stützt die Simu­la­ti­on sowohl die Aus- und Wei­ter­bil­dung von See­leu­ten als auch die Pla­nung von Häfen und die Sicher­heit in der Schiff­fahrt.

Hoch­schu­le zeigt For­schung zu Schiffs­tech­nik und neu­en Antrieben

Eine wei­te­re Sta­ti­on war das Mari­ti­me Tech­ni­kum der Hoch­schu­le Emden/Leer am Hoch­schul­stand­ort Leer. Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Mar­co Rim­kus, der Dekan des Fach­be­reichs See­fahrt und Mari­ti­me Wis­sen­schaf­ten, Prof. Dr. Mar­cus Ben­tin, sowie Pro­de­kan Prof. Dr. Klaus Heil­mann infor­mier­ten die Poli­ti­ker über For­schung, Leh­re und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten des Standortes.

Das Mari­ti­me Tech­ni­kum bün­delt unter ande­rem Kom­pe­ten­zen in den Berei­chen Schiffs­füh­rungs­si­mu­la­ti­on, Schiffs­tech­nik, Mee­res­tech­nik und zukünf­ti­ge Schiffs­an­trie­be.

Gera­de mit Blick auf den Wan­del der mari­ti­men Wirt­schaft misst Ulf Thie­le dem Stand­ort Leer eine beson­de­re Bedeu­tung bei.

„Nie­der­sach­sen ist Hafen- und Schiff­fahrts­land. Die­sen Anspruch müs­sen wir auch für die nächs­te Gene­ra­ti­on mari­ti­mer Tech­no­lo­gien ver­tei­di­gen“, erklär­te der CDU-Landtagsabgeordnete.

Dafür brau­che es star­ke For­schungs- und Aus­bil­dungs­stand­or­te, einen schnel­len Wis­sens­trans­fer in die Unter­neh­men und ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen für Inves­ti­tio­nen. Leer bie­te dafür her­vor­ra­gen­de Voraussetzungen.

Green Ship­ping und Digi­ta­li­sie­rung als Chan­ce für Ostfriesland

Die CDU sieht in der Trans­for­ma­ti­on der Schiff­fahrt nicht nur eine Her­aus­for­de­rung für den Kli­ma­schutz. Auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der mari­ti­men Wirt­schaft und qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze sei­en von zen­tra­ler Bedeutung.

Green Ship­ping, Digi­ta­li­sie­rung, Auto­ma­ti­sie­rung und alter­na­ti­ve Antriebs­sys­te­me wer­den die Schiff­fahrt nach Ein­schät­zung der Abge­ord­ne­ten in den kom­men­den Jah­ren erheb­lich verändern.

Thie­le for­mu­liert des­halb ein kla­res Ziel: Tech­no­lo­gien für die mari­ti­me Trans­for­ma­ti­on sol­len nicht aus­schließ­lich an ande­ren Stand­or­ten ent­wi­ckelt und anschlie­ßend in der Regi­on ein­ge­setzt wer­den. For­schung, Ent­wick­lung, Wert­schöp­fung und qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze sol­len mög­lichst in Nie­der­sach­sen und ins­be­son­de­re in Ost­fries­land gehal­ten bezie­hungs­wei­se neu geschaf­fen werden.

Dank an MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Baumann

Ein beson­de­rer Dank der CDU galt MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, die das Kom­pe­tenz­zen­trum und das Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trum über mehr als ein Jahr­zehnt geprägt und zu leis­tungs­fä­hi­gen Ein­rich­tun­gen ent­wi­ckelt habe.

Bau­mann hat­te auch den Besuch des Arbeits­krei­ses vor­be­rei­tet, koor­di­niert und die Abge­ord­ne­ten durch die ver­schie­de­nen Sta­tio­nen des Mari­ti­men Cam­pus begleitet.

Hart­mut Moor­kamp zog zum Abschluss eine posi­ti­ve Bilanz: „Der Aus­tausch hat ein­drucks­voll gezeigt, wel­ches Poten­zi­al in der engen Zusam­men­ar­beit von Hoch­schu­le, For­schung und mari­ti­mer Wirt­schaft liegt. Die­ses Netz­werk wol­len wir poli­tisch wei­ter stärken.“

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