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Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung: In den letz­ten Jah­ren immer teu­rer – heu­te wich­ti­ger denn je!

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Die Vor­stands­mit­glie­der Tho­mas Weiss (Vor­sit­zen­der) und Ger­rit Wil­ken (rechts außen) und Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin) freu­en sich über das gute Geschäfts­jah­res­er­geb­nis 2024.

Das Geschäfts­jahr 2024 der Brand­kas­se zeigt: Kli­ma­ri­si­ken neh­men zu, der Ver­si­che­rungs­schutz wird immer wichtiger.

2024 – Ein Jahr vol­ler Herausforderungen

„Die Welt ist im Wan­del“, eröff­net Vor­stands­vor­sit­zen­der Tho­mas Weiss gemein­sam mit sei­nem Kol­le­gen Ger­rit Wil­ken die dies­jäh­ri­ge Pres­se­kon­fe­renz. Poli­ti­sche Umbrü­che, der Kli­ma­wan­del, glo­ba­le Kri­sen­her­de und Kapi­tal­markt­ver­än­de­run­gen bestimm­ten die Rah­men­be­din­gun­gen. Auch in Ost­fries­land ist die­se Ent­wick­lung spür­bar – wirt­schaft­lich wie klimatisch.

Trotz allem bleibt die Brand­kas­se, seit über 271 Jah­ren, ein ver­läss­li­cher Pfei­ler der Regi­on. Auch das ver­gan­ge­ne Jahr for­der­te das Unter­neh­men: Ein erneut mas­si­ver Stark­re­gen ver­ur­sach­te mil­lio­nen­schwe­re Schä­den – und nur etwa die Hälf­te aller Gebäu­de in der Regi­on sind gegen Ele­men­tar­ge­fah­ren versichert.


Soli­des Ergeb­nis trotz Sturm und Krise

Mit einem Jah­res­über­schuss von 779.000 EUR nach Steu­ern zeigt sich die Brand­kas­se zufrie­den. Grund­la­ge für das soli­de Ergebnis:

  • Güns­ti­ger Schadenverlauf

  • Stei­gen­de Bei­trags­ein­nah­men im selbst abge­schlos­se­nen Geschäft

  • Sta­bi­le Erträ­ge aus Vermittlungsgeschäften

  • Effi­zi­en­te Kostenstruktur

Rund 250 Mit­ar­bei­ten­de und ca. 40 Geschäfts­stel­len sowie Spar­kas­sen­part­ner tra­gen das Unter­neh­men. Das enge Netz und die kon­se­quen­te Umset­zung des Mot­tos „Aus Ost­fries­land, für Ost­fries­land“ sichern die star­ke regio­na­le Marktposition.


Scha­den­auf­wand: Täg­lich 142.000 Euro

Das Jahr 2024 war durch Natur- und Feu­er­schä­den geprägt:

  • 5 Natur­er­eig­nis­se: Scha­den­auf­wand 3,57 Mio. EUR

  • 8 Feu­er­schä­den & 1 Lei­tungs­was­ser­scha­den: 5,58 Mio. EUR

Ins­ge­samt ver­zeich­ne­te die Brand­kas­se etwa 9.400 Scha­den­fäl­le mit einem Gesamt­auf­wand von 31,3 Mio. EUR. Das ent­spricht einer Brut­to­scha­den­quo­te von 57,2 %, klar unter dem Plan­wert (70 %). Pro Arbeits­tag zahl­te oder reser­vier­te die Brand­kas­se etwa 142.000 EUR – rund 20.000 EUR mehr als 2023.


Foto: Brand­kas­se

Unwet­ter im August: 1,8 Mil­lio­nen Euro Schaden

Ein Stark­re­gen­er­eig­nis am 13./14. August in der Regi­on Aurich war beson­ders gra­vie­rend:
650 Kun­din­nen und Kun­den waren betrof­fen. Das Was­ser stand vie­ler­orts so hoch, dass sich gan­ze Stra­ßen­zü­ge in Seen ver­wan­del­ten. Schnel­le Reak­ti­on war gefragt – Geschäfts­stel­len, Mit­ar­bei­ten­de und Spar­kas­sen­part­ner waren im Dauereinsatz.


Bei­trags­ein­nah­men stei­gen – Sen­si­bi­li­tät wächst

Zum 31.12.2024 ver­zeich­ne­te die Brandkasse:

  • Gesamt­be­stand (inkl. Ver­mitt­lungs­ge­schäft, ohne Leben/Kranken): ca. 80,7 Mio. EUR

  • Selbst abge­schlos­se­nes Geschäft: ca. 55,3 Mio. EUR (Vor­jahr: 52,2 Mio. EUR)

  • Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge: ca. 300.000, davon 55.000 Kfz-Ver­trä­ge

Die zuneh­men­den Natur­er­eig­nis­se stei­gern das Bewusst­sein der Kun­din­nen und Kun­den. Vie­le las­sen ihren Ver­si­che­rungs­schutz prü­fen – die Pro­duk­te der Brand­kas­se sind ent­spre­chend fle­xi­bel und bedarfsorientiert.


Betriebs­aus­ga­ben und Eigenkapital

Die Brut­to­auf­wen­dun­gen im selbst abge­schlos­se­nen Geschäft betru­gen 14,2 Mio. EUR. Dar­in ent­hal­ten: vie­le Pro­jek­te im Bereich Vor­sor­ge und Gemein­wohl.

Die Brut­to­kos­ten­quo­te lag bei 25,9 % – unter Plan.

Stolz ist die Brand­kas­se auch auf ihre Eigenkapitalausstattung:

  • Eigen­ka­pi­tal­quo­te: 116 % (bezo­gen auf ver­dien­te Nettobeiträge)

  • Schwan­kungs­rück­stel­lung: 3.718 TEUR

  • Ergeb­nis vor Steu­ern: 2.941 TEUR

  • Steu­ern: 2.162 TEUR

Dank die­ser Rück­la­gen kann das Unter­neh­men Risi­ken weit­ge­hend selbst tra­gen und benö­tigt nur begrenzt Rück­ver­si­che­rungs­schutz – eine Aus­nah­me in der Branche.


Aus­blick auf 2025: Kon­ti­nui­tät und neue Herausforderungen

Bis zum 31. März 2025 stie­gen die Bestands­bei­trä­ge um 3,7 % gegen­über dem Vorjahresquartal.

Am 16. Janu­ar 2025 kam es zu einem ver­hee­ren­den Brand: Ein Ein­fa­mi­li­en­haus brann­te voll­stän­dig nie­der. Scha­den­hö­he: ca. 605 TEUR. Glück­li­cher­wei­se gab es kei­ne Ver­letz­ten – die Kat­warn-Warn­mel­dung funk­tio­nier­te zuverlässig.


Gemein­wohl und Vor­sor­ge: Regio­na­le Verantwortung

Die Brand­kas­se enga­giert sich wei­ter­hin stark:

  • 57.000 EUR für ost­frie­si­sche Feu­er­weh­ren als „Sprit­zen­prä­mi­en“

  • 20.000 EUR für Ver­kehrs­wach­ten – etwa zur Aus­stat­tung von Radfahrprüfungen

  • Wei­te­re Pro­jek­te mit der Ost­frie­si­schen Landschaft

„Unse­re Unter­stüt­zung gilt den vie­len Ehren­amt­li­chen – ihr Ein­satz ist unbe­zahl­bar“, so Ger­rit Wilken.


Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland

Die Brand­kas­se begeg­net Digi­ta­li­sie­rung, demo­gra­fi­schem Wan­del und Nach­hal­tig­keit mit Zuver­sicht. Als öffent­lich-recht­li­cher Ver­si­che­rer ist sie fest in Ost­fries­land ver­wur­zelt und wirt­schaft­lich gesund. Tho­mas Weiss schließt mit kla­ren Worten:

„Wir wach­sen wei­ter. Wir sichern Arbeits­plät­ze. Unser Tun und Han­deln kommt Ost­fries­land zugu­te – und so soll es bleiben!“

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Git­ta Con­ne­mann wech­selt ins BMDS: Eine erfah­re­ne Stim­me für den Mittelstand

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Per­so­nal­wech­sel im BMDS: Git­ta Con­ne­mann wird neue Par­la­men­ta­ri­sche Staatssekretärin

Ber­lin, 27.07.2026 – Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung (BMDS) hat eine neue Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin. Git­ta Con­ne­mann über­nimmt die­ses Amt und folgt damit auf Phil­ipp Amt­hor, der eine neue Auf­ga­be im Bun­des­kanz­ler­amt antritt.

In einer heu­te ver­öf­fent­lich­ten Pres­se­mit­tei­lung (Nr. 45/2026) gab das BMDS den Wech­sel bekannt. Git­ta Con­ne­mann wird künf­tig den Bun­des­mi­nis­ter für Digi­ta­les und Staats­mo­der­ni­sie­rung, Dr. Kars­ten Wild­ber­ger, in sei­ner par­la­men­ta­ri­schen Arbeit unterstützen.

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Wild­ber­ger begrüßt erfah­re­ne Parlamentarierin

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Kars­ten Wild­ber­ger äußer­te sich sehr erfreut über die Neu­be­set­zung: „Mit Git­ta Con­ne­mann gewinnt unser Haus eine erfah­re­ne Par­la­men­ta­rie­rin mit gro­ßer Exper­ti­se in Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung. Ihre lang­jäh­ri­ge poli­ti­sche Erfah­rung, ihre Gestal­tungs­stär­ke und ihr pra­xis­ori­en­tier­ter Blick wer­den die Arbeit unse­res Hau­ses enorm berei­chern.

Wild­ber­ger hob ins­be­son­de­re Con­ne­manns Erfah­rung als Mit­tel­stands­be­auf­trag­te her­vor. Die­se wer­de dem Minis­te­ri­um hel­fen, zen­tra­le Vor­ha­ben der Bun­des­re­gie­rung „spür­bar zu beschleu­ni­gen“. Hier­zu zäh­len ins­be­son­de­re der Ein­satz von Künst­li­cher Intel­li­genz (KI) im Mit­tel­stand sowie der drin­gend not­wen­di­ge wei­te­re Büro­kra­tie­rück­bau. „Ich freue mich sehr auf die Zusam­men­ar­beit!“, so der Minis­ter weiter.

Git­ta Con­ne­mann: Poli­ti­sches Schwer­ge­wicht für den Mit­tel­stand im BMDS

Git­ta Con­ne­mann ist eine aus­ge­wie­se­ne Ken­ne­rin der Bun­des­po­li­tik. Sie ver­tritt seit 2002 den Wahl­kreis Unter­ems als direkt gewähl­te Abge­ord­ne­te im Deut­schen Bun­des­tag. Die Voll­ju­ris­tin war in ver­schie­de­nen par­la­men­ta­ri­schen Füh­rungs­funk­tio­nen tätig, unter ande­rem als stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de der CDU/C­SU-Bun­des­tags­frak­ti­on.

Zuletzt fun­gier­te sie als Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tä­rin im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie sowie als Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für den Mit­tel­stand. Die­se Funk­ti­on bringt sie nun in das BMDS ein. Ihr Ziel ist es, die Belan­ge der klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men (KMU) eng mit der Inno­va­ti­ons­po­li­tik und der Moder­ni­sie­rungs­agen­da des Bun­des zu ver­knüp­fen. Con­ne­mann setzt sich nach­drück­lich für die Wett­be­werbs­fä­hig­keit von Unter­neh­men, den Abbau büro­kra­ti­scher Hür­den, inno­va­ti­ons­freund­li­che Rah­men­be­din­gun­gen sowie die Chan­cen von Digi­ta­li­sie­rung und KI für den Mit­tel­stand ein.

Dank an den Vor­gän­ger Phil­ipp Amthor

Der schei­den­de Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär, Phil­ipp Amt­hor, wech­selt in das Bun­des­kanz­ler­amt. Dort wird er künf­tig als Staats­mi­nis­ter die Zusam­men­ar­beit von Bund und Län­dern verantworten.

Bun­des­mi­nis­ter Dr. Wild­ber­ger dank­te Amt­hor aus­drück­lich für des­sen gro­ßes Enga­ge­ment beim Auf­bau des Minis­te­ri­ums. „Phil­ipp Amt­hor hat den Auf­bau unse­res Minis­te­ri­ums von der ers­ten Stun­de an mit gro­ßem Enga­ge­ment und hoher fach­li­cher Kom­pe­tenz mit­ge­prägt und die Staats­mo­der­ni­sie­rung als eines der zen­tra­len Auf­ga­ben­fel­der unse­res Hau­ses eta­bliert“, wür­dig­te Wild­ber­ger die Leis­tun­gen sei­nes bis­he­ri­gen Staats­se­kre­tärs. „Für sei­ne her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen und die stets ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit dan­ke ich ihm von Her­zen. Für sei­ne neue Auf­ga­be inner­halb der Bun­des­re­gie­rung wün­sche ich ihm viel Erfolg und freue mich sehr dar­auf, unse­re Zusam­men­ar­beit in neu­er Ver­ant­wor­tung fort­zu­set­zen.

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Hit­ze-Stress für Eich­hörn­chen in Ost­fries­land: NABU gibt Tipps für Was­ser­stel­len und natur­na­he Gärten

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Natur in Ost­fries­land: Eich­hörn­chen lei­den unter Hit­ze und Trockenheit

Die extre­men Som­mer­ta­ge in Ost­fries­land set­zen nicht nur uns Men­schen zu, son­dern auch den hei­mi­schen Wild­tie­ren. Beson­ders die belieb­ten Euro­päi­schen Eich­hörn­chen gera­ten zuneh­mend unter Druck. Die NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ost­fries­land ver­zeich­net einen Anstieg an Anfra­gen besorg­ter Bür­ger, die erschöpf­te oder hilfs­be­dürf­ti­ge Tie­re beob­ach­tet haben. Erfah­ren Sie, wie Sie den Klet­ter­künst­lern mit ein­fa­chen Mit­teln hel­fen können.

Eich­hörn­chen gera­ten zuneh­mend unter Druck

Noch zählt das Euro­päi­sche Eich­hörn­chen (Sci­urus vul­ga­ris) nicht zu den gefähr­de­ten Arten. Den­noch mahnt der NABU Ost­fries­land, die Ent­wick­lung auf­merk­sam zu beob­ach­ten. „Auch ver­meint­lich häu­fi­ge und anpas­sungs­fä­hi­ge Arten kön­nen inner­halb kur­zer Zeit unter Druck gera­ten. Des­halb ist es wich­tig, ihre Lebens­räu­me zu erhal­ten und natur­nah zu gestal­ten“, erklärt Jan Fuchs von der NABU-Regionalgeschäftsstelle.

Beson­ders in Städ­ten und dicht bebau­ten Wohn­ge­bie­ten feh­len den Tie­ren vie­ler­orts Was­ser, Nah­rung, Schat­ten und siche­re Rück­zugs­or­te. Der fort­schrei­ten­de Ver­lust geeig­ne­ter Lebens­räu­me ist das Haupt­pro­blem. Feld­ge­höl­ze, alte Bäu­me und Grün­flä­chen ver­schwin­den aus der Land­schaft. Die inten­si­ve Land­wirt­schaft sowie Sied­lungs­bau und Infra­struk­tur­pro­jek­te bean­spru­chen immer mehr Natur­flä­chen für sich.

Was­ser­stel­len kön­nen an hei­ßen Tagen Leben retten

Gera­de wäh­rend lan­ger Hit­ze­pe­ri­oden sind Eich­hörn­chen auf leicht zugäng­li­che Was­ser­stel­len ange­wie­sen. Der NABU gibt hier­zu prak­ti­sche Tipps für Gartenbesitzer:

  • Ver­wen­den Sie fla­che, stand­si­che­re Scha­len mit fri­schem Wasser.

  • Legen Sie einen Stein oder ein Stück Holz in die Scha­le. Dies dient als Aus­stiegs­hil­fe und ret­tet auch Insek­ten vor dem Ertrinken.

  • Das Was­ser soll­te täg­lich gewech­selt und die Scha­le regel­mä­ßig gerei­nigt wer­den, um Krank­hei­ten vorzubeugen.

  • Ach­ten Sie auf einen schat­ti­gen und geschütz­ten Stand­ort. Stel­len Sie die Trän­ke nicht unmit­tel­bar an einer Stra­ße oder an einem Platz auf, an dem Kat­zen leicht lau­ern können.

Natur­na­he Gär­ten bie­ten Nah­rung und Schutz

Da Wäl­der sel­te­ner wer­den, sind Eich­hörn­chen längst nicht mehr nur dort zu Hau­se. Parks, Gär­ten und Sied­lun­gen haben sich zu wich­ti­gen Lebens­räu­men ent­wi­ckelt. Dort sind die Tie­re auf alte Bäu­me, dich­te Sträu­cher und siche­re Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Baum­kro­nen ange­wie­sen, um sich vor Fein­den zu schützen.

„Wer hei­mi­sche Hasel­nuss­sträu­cher, Wal­nuss­bäu­me, Buchen oder ande­re samen­rei­che Gehöl­ze pflanzt, schafft wert­vol­le Nah­rungs­quel­len, die das gan­ze Jahr über Nah­rung bie­ten“, so Jan Fuchs. Zusätz­lich kann geeig­ne­tes Fut­ter ange­bo­ten wer­den. Dazu zäh­len unge­sal­ze­ne Hasel­nüs­se und Wal­nüs­se, Son­nen­blu­men­ker­ne sowie klei­ne Men­gen Obst. Auch schat­ti­ge Berei­che und unge­stör­te Rück­zugs­or­te hel­fen den Tie­ren, hei­ße Som­mer bes­ser zu überstehen.

Jung­tie­re genau beob­ach­ten: Hil­fe will gelernt sein

Im Som­mer sind auch vie­le jun­ge Eich­hörn­chen unter­wegs. Nicht jedes Tier, das allei­ne sitzt, benö­tigt sofort mensch­li­che Hil­fe. Wenn ein Jung­tier jedoch ver­letzt oder apa­thisch wirkt oder auf­fäl­lig die Nähe von Men­schen sucht, soll­ten Sie eine Wild­tier­auf­fang­sta­ti­on oder eine Tier­arzt­pra­xis kontaktieren.

Wich­tig zu wis­sen: Ent­ge­gen einer weit ver­brei­te­ten Annah­me darf jun­gen Eich­hörn­chen kei­nes­falls Kuh­milch gege­ben wer­den – die­se ist für die Tie­re tödlich.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen und Bro­schü­re des NABU

Die NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ost­fries­land freut sich über das Enga­ge­ment der Bevöl­ke­rung. „Die vie­len Anfra­gen zei­gen, dass die hit­ze­be­ding­te Not der Tie­re von vie­len Men­schen wahr­ge­nom­men wird“, sagt Jan Fuchs. „Mit einer Was­ser­stel­le, hei­mi­schen Gehöl­zen und natur­nah gestal­te­ten Rück­zugs­or­ten kann jeder Gar­ten einen wich­ti­gen Bei­trag zum Schutz unse­rer hei­mi­schen Eich­hörn­chen leis­ten.

Für alle, die noch tie­fer in das The­ma ein­stei­gen möch­ten, bie­tet der NABU eine reich bebil­der­te Bro­schü­re an. Die­se behan­delt die Lebens­wei­se der Eich­hörn­chen, Tipps zur natur­na­hen Gar­ten­ge­stal­tung und Anlei­tun­gen zum Bau eines Kobel­kas­tens (spe­zi­el­le Nisthilfe).

Bezugs­quel­le der Bro­schü­re: Die Bro­schü­re ist gegen Ein­sen­dung einer 5 Euro Bank­no­te bei der NABU-Regio­nal­ge­schäfts­stel­le Ost­fries­land erhältlich.

  • Adres­se: Oster­str. 31, 26603 Aurich

  • Per­sön­li­cher Erwerb: Jeden Don­ners­tag von 14–17 Uhr direkt in der Regionalgeschäftsstelle.

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Mil­lio­nen-Pro­jekt geplant: Neue Rad- und Fuß­weg­brü­cke soll Leda-Nadel­öhr beenden

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Brü­cken­schlag über die Leda: Leer und Wes­t­ov­er­le­din­gen pla­nen neue Rad- und Fußwegbrücke

 

Leer/Westoverledingen. Die Que­rung der Leda ist für Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer seit lan­gem ein Ärger­nis und ein ech­tes Nadel­öhr. Wie die Stadt Leer auf eine aktu­el­le Pres­se­an­fra­ge der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­teil­te, ste­hen dem Rad­ver­kehr aktu­ell nur zwei unzu­rei­chen­de Optio­nen zur Ver­fü­gung: der Geh­weg an der Eisen­bahn­brü­cke – hier muss das Rad gescho­ben wer­den, was beson­ders für Las­ten­rä­der und Anhän­ger extrem schwie­rig und nicht mehr zeit­ge­mäß ist – und das Sperr­werk, des­sen Nut­zung nur gedul­det ist. Die Situa­ti­on hat sich in jüngs­ter Zeit zuge­spitzt, da es vor­kam, dass bei­de Ver­bin­dun­gen gleich­zei­tig gesperrt waren und eine Que­rung unmög­lich machten.

Eine Erwei­te­rung oder ein Neu­bau der Rad­we­ge­ver­bin­dung an der Eisen­bahn­brü­cke wur­de von der Bahn bereits kate­go­risch abge­lehnt. Um die­se gra­vie­ren­de Lücke im regio­na­len Rad­we­ge­netz end­lich zu schlie­ßen, haben die Stadt Leer und die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen (WOL) nun gemein­sam eine Mach­bar­keits­stu­die in Auf­trag gegeben.

Die­se Stu­die soll­te die Vor­aus­set­zun­gen für den Bau einer neu­en, eigen­stän­di­gen Rad- und Fuß­weg­brü­cke über die Leda prü­fen. Als idea­ler Stand­ort wur­de ein Punkt etwa 70 Meter west­lich der bestehen­den Eisen­bahn­brü­cke ins Auge gefasst. Unter­sucht wur­den im Rah­men der Stu­die fünf unter­schied­li­che Trag­werk­kon­zep­te. Als Vor­zugs­lö­sung ging dar­aus eine „Bal­ken­brü­cke mit kur­zer Spann­wei­te“ in geschütz­ter Holz­bau­wei­se hervor.

Hohe För­der­quo­te in Aus­sicht – Rea­li­sie­rung hängt am Geld

Das Pro­jekt ist ambi­tio­niert: Die geplan­te Brü­cke soll eine Län­ge von mehr als 150 Metern und einen Aus­bau­quer­schnitt von vier Metern auf­wei­sen. Nach ers­ten gro­ben Kos­ten­schät­zun­gen des beauf­trag­ten Büros belau­fen sich die Gesamt­kos­ten für den Bau ein­schließ­lich Pla­nungs­leis­tun­gen und Gut­ach­ten auf etwa zehn Mil­lio­nen Euro brutto.

„Eine Rea­li­sie­rung hängt jedoch maß­geb­lich von der finan­zi­el­len Unter­stüt­zung durch Bund und Land ab“, betont Edgar Beh­rendt, Pres­se­spre­cher der Stadt Leer, gegen­über dem Lese­r­ECHO. Das Vor­ha­ben las­se sich als wich­ti­ge Infra­struk­tur­maß­nah­me im Rah­men von Rad­ver­kehrs­ver­bin­dun­gen för­dern. Maß­geb­lich hier­für ist das Son­der­pro­gramm „Stadt und Land“ des Bun­des. Die För­der­quo­ten lie­gen regu­lär zwi­schen 75 und 90 Pro­zent, wobei der höhe­re För­der­satz für finanz­schwa­che Kom­mu­nen gilt. Nach aktu­el­lem Kennt­nis­stand kön­nen bei­de Pro­jekt­trä­ger – Stadt Leer und Gemein­de WOL – mit die­ser maxi­ma­len För­der­quo­te von 90 Pro­zent rechnen.

 

Leser­brief:

Nadel­öhr Leda­brü­cke: Mehr Rad­ver­kehr, aber auch mehr Herausforderungen

Wich­ti­ger Lücken­schluss für die Region

Die Dring­lich­keit des Pro­jekts unter­streicht die Ein­bet­tung in die neue inter­kom­mu­na­le Rad­vor­ran­g­rou­te Emden-Papen­burg. Der geplan­te Rad­weg stellt mit 4,5 Kilo­me­tern den ers­ten Abschnitt die­ser ins­ge­samt 58 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke dar. Die­se Rou­te gilt als Leucht­turm­pro­jekt der Lea­der-Regi­on „Ost­fries­land an der Ems“. Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren inten­siv an der Rea­li­sie­rung die­ses Teil­pro­jekts gear­bei­tet, das einen ent­schei­den­den Bei­trag zum Aus­bau des regio­na­len Rad­we­ge­net­zes leistet.

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Arti­kel: Sep. 2024

Rad­weg zwi­schen Ihr­ho­ve und Esklum wird mor­gen offi­zi­ell frei­ge­ge­ben: Ein Mei­len­stein für Rad­fah­rer und die Region

Die Fak­ten der geplan­ten Brü­cke auf einen Blick

Das Pro­jekt ist ambi­tio­niert. Hier sind die Eck­da­ten der Vor­zugs­lö­sung aus der Machbarkeitsstudie:

  • Stand­ort: Ca. 70 Meter west­lich der Eisenbahnbrücke.

  • Bau­wei­se: „Bal­ken­brü­cke mit kur­zer Spann­wei­te“ aus Holz in geschütz­ter Bauweise.

  • Län­ge: Mehr als 150 Meter.

  • Brei­te (Aus­bau­quer­schnitt): 4 Meter.

  • Gesamt­kos­ten (geschätzt): Etwa zehn Mil­lio­nen Euro brut­to (inkl. Pla­nung und Gutachten).

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