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Wohn­ge­bäu­de­ver­si­che­rung: In den letz­ten Jah­ren immer teu­rer – heu­te wich­ti­ger denn je!

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Die Vor­stands­mit­glie­der Tho­mas Weiss (Vor­sit­zen­der) und Ger­rit Wil­ken (rechts außen) und Signe Foetz­ki (Pres­se­spre­che­rin) freu­en sich über das gute Geschäfts­jah­res­er­geb­nis 2024.

Das Geschäfts­jahr 2024 der Brand­kas­se zeigt: Kli­ma­ri­si­ken neh­men zu, der Ver­si­che­rungs­schutz wird immer wichtiger.

2024 – Ein Jahr vol­ler Herausforderungen

„Die Welt ist im Wan­del“, eröff­net Vor­stands­vor­sit­zen­der Tho­mas Weiss gemein­sam mit sei­nem Kol­le­gen Ger­rit Wil­ken die dies­jäh­ri­ge Pres­se­kon­fe­renz. Poli­ti­sche Umbrü­che, der Kli­ma­wan­del, glo­ba­le Kri­sen­her­de und Kapi­tal­markt­ver­än­de­run­gen bestimm­ten die Rah­men­be­din­gun­gen. Auch in Ost­fries­land ist die­se Ent­wick­lung spür­bar – wirt­schaft­lich wie klimatisch.

Trotz allem bleibt die Brand­kas­se, seit über 271 Jah­ren, ein ver­läss­li­cher Pfei­ler der Regi­on. Auch das ver­gan­ge­ne Jahr for­der­te das Unter­neh­men: Ein erneut mas­si­ver Stark­re­gen ver­ur­sach­te mil­lio­nen­schwe­re Schä­den – und nur etwa die Hälf­te aller Gebäu­de in der Regi­on sind gegen Ele­men­tar­ge­fah­ren versichert.


Soli­des Ergeb­nis trotz Sturm und Krise

Mit einem Jah­res­über­schuss von 779.000 EUR nach Steu­ern zeigt sich die Brand­kas­se zufrie­den. Grund­la­ge für das soli­de Ergebnis:

  • Güns­ti­ger Schadenverlauf

  • Stei­gen­de Bei­trags­ein­nah­men im selbst abge­schlos­se­nen Geschäft

  • Sta­bi­le Erträ­ge aus Vermittlungsgeschäften

  • Effi­zi­en­te Kostenstruktur

Rund 250 Mit­ar­bei­ten­de und ca. 40 Geschäfts­stel­len sowie Spar­kas­sen­part­ner tra­gen das Unter­neh­men. Das enge Netz und die kon­se­quen­te Umset­zung des Mot­tos „Aus Ost­fries­land, für Ost­fries­land“ sichern die star­ke regio­na­le Marktposition.


Scha­den­auf­wand: Täg­lich 142.000 Euro

Das Jahr 2024 war durch Natur- und Feu­er­schä­den geprägt:

  • 5 Natur­er­eig­nis­se: Scha­den­auf­wand 3,57 Mio. EUR

  • 8 Feu­er­schä­den & 1 Lei­tungs­was­ser­scha­den: 5,58 Mio. EUR

Ins­ge­samt ver­zeich­ne­te die Brand­kas­se etwa 9.400 Scha­den­fäl­le mit einem Gesamt­auf­wand von 31,3 Mio. EUR. Das ent­spricht einer Brut­to­scha­den­quo­te von 57,2 %, klar unter dem Plan­wert (70 %). Pro Arbeits­tag zahl­te oder reser­vier­te die Brand­kas­se etwa 142.000 EUR – rund 20.000 EUR mehr als 2023.


Foto: Brand­kas­se

Unwet­ter im August: 1,8 Mil­lio­nen Euro Schaden

Ein Stark­re­gen­er­eig­nis am 13./14. August in der Regi­on Aurich war beson­ders gra­vie­rend:
650 Kun­din­nen und Kun­den waren betrof­fen. Das Was­ser stand vie­ler­orts so hoch, dass sich gan­ze Stra­ßen­zü­ge in Seen ver­wan­del­ten. Schnel­le Reak­ti­on war gefragt – Geschäfts­stel­len, Mit­ar­bei­ten­de und Spar­kas­sen­part­ner waren im Dauereinsatz.


Bei­trags­ein­nah­men stei­gen – Sen­si­bi­li­tät wächst

Zum 31.12.2024 ver­zeich­ne­te die Brandkasse:

  • Gesamt­be­stand (inkl. Ver­mitt­lungs­ge­schäft, ohne Leben/Kranken): ca. 80,7 Mio. EUR

  • Selbst abge­schlos­se­nes Geschäft: ca. 55,3 Mio. EUR (Vor­jahr: 52,2 Mio. EUR)

  • Ver­si­che­rungs­ver­trä­ge: ca. 300.000, davon 55.000 Kfz-Ver­trä­ge

Die zuneh­men­den Natur­er­eig­nis­se stei­gern das Bewusst­sein der Kun­din­nen und Kun­den. Vie­le las­sen ihren Ver­si­che­rungs­schutz prü­fen – die Pro­duk­te der Brand­kas­se sind ent­spre­chend fle­xi­bel und bedarfsorientiert.


Betriebs­aus­ga­ben und Eigenkapital

Die Brut­to­auf­wen­dun­gen im selbst abge­schlos­se­nen Geschäft betru­gen 14,2 Mio. EUR. Dar­in ent­hal­ten: vie­le Pro­jek­te im Bereich Vor­sor­ge und Gemein­wohl.

Die Brut­to­kos­ten­quo­te lag bei 25,9 % – unter Plan.

Stolz ist die Brand­kas­se auch auf ihre Eigenkapitalausstattung:

  • Eigen­ka­pi­tal­quo­te: 116 % (bezo­gen auf ver­dien­te Nettobeiträge)

  • Schwan­kungs­rück­stel­lung: 3.718 TEUR

  • Ergeb­nis vor Steu­ern: 2.941 TEUR

  • Steu­ern: 2.162 TEUR

Dank die­ser Rück­la­gen kann das Unter­neh­men Risi­ken weit­ge­hend selbst tra­gen und benö­tigt nur begrenzt Rück­ver­si­che­rungs­schutz – eine Aus­nah­me in der Branche.


Aus­blick auf 2025: Kon­ti­nui­tät und neue Herausforderungen

Bis zum 31. März 2025 stie­gen die Bestands­bei­trä­ge um 3,7 % gegen­über dem Vorjahresquartal.

Am 16. Janu­ar 2025 kam es zu einem ver­hee­ren­den Brand: Ein Ein­fa­mi­li­en­haus brann­te voll­stän­dig nie­der. Scha­den­hö­he: ca. 605 TEUR. Glück­li­cher­wei­se gab es kei­ne Ver­letz­ten – die Kat­warn-Warn­mel­dung funk­tio­nier­te zuverlässig.


Gemein­wohl und Vor­sor­ge: Regio­na­le Verantwortung

Die Brand­kas­se enga­giert sich wei­ter­hin stark:

  • 57.000 EUR für ost­frie­si­sche Feu­er­weh­ren als „Sprit­zen­prä­mi­en“

  • 20.000 EUR für Ver­kehrs­wach­ten – etwa zur Aus­stat­tung von Radfahrprüfungen

  • Wei­te­re Pro­jek­te mit der Ost­frie­si­schen Landschaft

„Unse­re Unter­stüt­zung gilt den vie­len Ehren­amt­li­chen – ihr Ein­satz ist unbe­zahl­bar“, so Ger­rit Wilken.


Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland

Die Brand­kas­se begeg­net Digi­ta­li­sie­rung, demo­gra­fi­schem Wan­del und Nach­hal­tig­keit mit Zuver­sicht. Als öffent­lich-recht­li­cher Ver­si­che­rer ist sie fest in Ost­fries­land ver­wur­zelt und wirt­schaft­lich gesund. Tho­mas Weiss schließt mit kla­ren Worten:

„Wir wach­sen wei­ter. Wir sichern Arbeits­plät­ze. Unser Tun und Han­deln kommt Ost­fries­land zugu­te – und so soll es bleiben!“

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Hotel in Bin­gum: 16 Zim­mer am Bin­gu­mer Deich geplant

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Orts­vor­ste­her Sön­ke Eden gemein­sam mit Anne Schüür, Ste­fan Schüür und Roman Keil am geplan­ten Hotel­stand­ort am Bin­gu­mer Deich. Eden begrüßt das Vor­ha­ben als wei­te­re Auf­wer­tung der Infra­struk­tur und des tou­ris­ti­schen Ange­bots in Bingum.

Hotel­pro­jekt in Bin­gum: Inves­to­ren­grup­pe plant 16 Zim­mer am Deich

Inves­to­ren­grup­pe Deich­quar­tier Bin­gum will ehe­ma­li­ges Wohn- und Geschäfts­haus in einen hoch­wer­ti­gen Beher­ber­gungs­be­trieb umwandeln

Bin­gum bekommt ein neu­es Hotel: Die Inves­to­ren­grup­pe Deich­quar­tier Bin­gum eGbR hat das Gebäu­de am Bin­gu­mer Deich 18 erwor­ben und plant dort die Umwand­lung eines ehe­ma­li­gen Wohn- und Geschäfts­hau­ses in ein Hotel mit 16 Zim­mern. Hin­ter dem Vor­ha­ben ste­hen Roman Keil, Felix Hapig, Man­fred Schüür und Ste­fan Schüür.

Geplant sind hoch­wer­ti­ge Ein­zel- und Dop­pel­zim­mer. Einen beson­de­ren Reiz soll die Lage direkt am Deich aus­ma­chen. Von dem Gebäu­de aus bie­tet sich der Blick auf die umlie­gen­den Wie­sen und die Land­schaft des Rhei­der­lands. Gleich­zei­tig liegt Bin­gum nur weni­ge Kilo­me­ter von Leer ent­fernt und ver­fügt damit über eine Ver­bin­dung zwi­schen länd­li­cher Lage und städ­ti­scher Infrastruktur.

Eine neue Per­spek­ti­ve für die Immobilie

Aus­gangs­punkt für das Pro­jekt war die zum Ver­kauf ste­hen­de Immo­bi­lie. Die Mit­glie­der der Inves­to­ren­grup­pe prüf­ten zunächst ver­schie­de­ne Mög­lich­kei­ten für eine künf­ti­ge Nut­zung und ent­wi­ckel­ten dar­aus die Idee, dem Gebäu­de eine neue Per­spek­ti­ve zu geben.

„Wir haben schnell das Poten­zi­al des Stand­orts erkannt und die Visi­on ent­wi­ckelt, die­sem beson­de­ren Ort neu­es Leben ein­zu­hau­chen“, erklärt die Deich­quar­tier Bin­gum eGbR. Ver­schie­de­ne Optio­nen sei­en geprüft und wirt­schaft­lich kal­ku­liert wor­den. Dabei habe sich her­aus­ge­stellt, dass die Hotel­nut­zung sowohl wirt­schaft­lich sinn­voll als auch per­sön­lich über­zeu­gend sei.

Die Inves­to­ren brin­gen unter­schied­li­che Erfah­run­gen in das Vor­ha­ben ein. Neben lang­jäh­ri­ger Erfah­rung im Immo­bi­li­en­be­reich ver­fügt Felix Hapig über Kennt­nis­se und Erfah­run­gen aus der Hotel­bran­che. Die­se Kom­bi­na­ti­on soll eine wich­ti­ge Grund­la­ge für die wei­te­re Ent­wick­lung des Pro­jekts bilden.

Stand­ort an der Inter­na­tio­na­len Dollardroute

Ein wesent­li­cher Fak­tor für die Inves­to­ren ist die Lage direkt an der Inter­na­tio­na­len Dol­lard­rou­te. Nach Anga­ben aus der Pro­jekt­vor­stel­lung sind dort jähr­lich mehr als 90.000 Fahr­rad­tou­ris­ten unter­wegs. Damit befin­det sich der geplan­te Hotel­stand­ort an einer tou­ris­tisch rele­van­ten Rad­rou­te und in einem Markt, in dem Über­nach­tungs­mög­lich­kei­ten für Rad­rei­sen­de eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Bis­her ste­hen in Bin­gum unter ande­rem Feri­en­woh­nun­gen sowie der Cam­ping­platz Ems-Mari­na Bin­gum zur Ver­fü­gung. Das geplan­te Hotel soll die­ses Ange­bot ergän­zen und eine wei­te­re Ziel­grup­pe ansprechen.

Orts­vor­ste­her Sön­ke Eden begrüßt das Vor­ha­ben und sieht dar­in eine wei­te­re Auf­wer­tung für Bin­gum. Das Hotel kön­ne dazu bei­tra­gen, die tou­ris­ti­sche Infra­struk­tur des Ortes zu stär­ken und das bereits vor­han­de­ne Über­nach­tungs­an­ge­bot sinn­voll zu ergänzen.

 

So könn­te das geplan­te Hotel am Bin­gu­mer Deich 18 künf­tig aus­se­hen: Die Visua­li­sie­rung zeigt das Kon­zept für die Umnut­zung des ehe­ma­li­gen Wohn- und Geschäfts­hau­ses zu einem hoch­wer­ti­gen Hotel mit 16 Ein­zel- und Dop­pel­zim­mern. Die Deich­la­ge mit Blick auf die umlie­gen­den Wie­sen soll dabei einen beson­de­ren Reiz für Gäs­te bie­ten und das tou­ris­ti­sche Über­nach­tungs­an­ge­bot in Bin­gum ergän­zen. Visua­li­sie­rung: Deich­quar­tier Bin­gum eGbR

16 Zim­mer mit Blick auf Deich und Wiesen

Das geplan­te Hotel soll über 16 hoch­wer­ti­ge Ein­zel- und Dop­pel­zim­mer ver­fü­gen. Bei der Kon­zep­ti­on spielt die beson­de­re Lage der Immo­bi­lie eine zen­tra­le Rol­le. Der Blick auf den Deich und die umlie­gen­den Wie­sen soll den Gäs­ten ein beson­de­res Umfeld bieten.

Die Inves­to­ren sehen Bin­gum zudem auf­grund sei­ner Lage als inter­es­san­ten Aus­gangs­punkt für Besu­cher der Regi­on. Der Ort befin­det sich am Ein­gang zum Rhei­der­land und gleich­zei­tig in unmit­tel­ba­rer Nähe zu Leer. Damit tref­fen tou­ris­ti­sche Anzie­hungs­punk­te, Natur und eine gute Erreich­bar­keit aufeinander.

Die Deich­quar­tier Bin­gum eGbR möch­te das Gebäu­de lang­fris­tig zu einem erfolg­rei­chen Hotel­stand­ort ent­wi­ckeln. Ziel sei es, ein Pro­jekt zu schaf­fen, das wirt­schaft­lich trag­fä­hig ist, zum Cha­rak­ter des Ortes passt und einen Mehr­wert für Bin­gum und die Regi­on bietet.

Infra­struk­tur in Bin­gum wächst weiter

Dass die Ent­wick­lung der ört­li­chen Infra­struk­tur in Bin­gum vor­an­schrei­tet, zeigt auch ein wei­te­res Pro­jekt der Inves­to­ren­grup­pe. Gemein­sam mit Bün­ting wur­de bereits vor rund ein­ein­halb Jah­ren die loka­le Nah­ver­sor­gung erwei­tert. Mit der Ansied­lung einer C‑Box steht den Ein­woh­nern seit­dem ein Ange­bot mit einem voll­stän­di­gen Lebens­mit­tel­sor­ti­ment zur Verfügung.

Orts­vor­ste­her Sön­ke Eden sieht in sol­chen Pro­jek­ten wich­ti­ge Impul­se für die wei­te­re Ent­wick­lung Bing­ums. Sowohl die Ver­bes­se­rung der Nah­ver­sor­gung als auch die geplan­te zusätz­li­che Über­nach­tungs­mög­lich­keit sei­en Bau­stei­ne, die den Ort attrak­ti­ver mach­ten und sei­ne Infra­struk­tur Schritt für Schritt weiterentwickelten.

Mit dem Hotel soll nun ein wei­te­rer Bau­stein hin­zu­kom­men. Für die Inves­to­ren­grup­pe ist das Vor­ha­ben des­halb mehr als die rei­ne Umnut­zung eines bestehen­den Gebäu­des. Es geht auch dar­um, einen Stand­ort lang­fris­tig zu ent­wi­ckeln und vor­han­de­ne Poten­zia­le für Bin­gum und die Regi­on zu nutzen.

Die wei­te­ren Pla­nun­gen für das Hotel am Bin­gu­mer Deich 18 sol­len nun kon­kre­ti­siert wer­den. Die Inves­to­ren­grup­pe blickt nach eige­nen Anga­ben posi­tiv auf die Ent­wick­lung des Pro­jekts und will an dem Stand­ort ein beson­de­res Ange­bot schaf­fen, das wirt­schaft­lich trag­fä­hig ist und zugleich zu Bin­gum passt.

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Regio­nal­ex­press in Ihr­ho­ve: Kur­zer Bahn­steig ist kein Hin­der­nis für einen Halt

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Regio­nal­ex­press darf in Ihr­ho­ve hal­ten – wich­ti­ger Schritt für die Bahn­an­bin­dung Westoverledingens

Klei­ne Anfra­ge von Filiz Polat bringt Klar­heit: Auch län­ge­re Züge kön­nen trotz kur­zem Bahn­steig in Ihr­ho­ve hal­ten, wenn ent­spre­chen­de Sicher­heits­re­ge­lun­gen getrof­fen werden.

Für die geplan­te bes­se­re Nord-Süd-Anbin­dung von Wes­t­ov­er­le­din­gen gibt es neue Bewe­gung. Auf Initia­ti­ve von Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, hat die für den Land­kreis Leer zustän­di­ge Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te von Bünd­nis 90/Die Grü­nen, Filiz Polat, beim Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um nach­ge­fragt. Im Mit­tel­punkt stand die Fra­ge, ob auch län­ge­re Züge – bei­spiels­wei­se ein Regio­nal­ex­press auf der Stre­cke Münster–Emden – trotz des ver­gleichs­wei­se kur­zen Bahn­steigs am Bahn­hof Ihr­ho­ve hal­ten dürfen.

Bun­des­re­gie­rung sieht Mög­lich­keit für län­ge­re Züge

Die Ant­wort der Bun­des­re­gie­rung schafft nun Klar­heit: Rei­se­zü­ge dür­fen grund­sätz­lich län­ger sein als der Bahn­steig, wenn die Sicher­heit der Rei­sen­den durch ent­spre­chen­de betrieb­li­che Anwei­sun­gen gewähr­leis­tet wird.

Dafür müss­ten die jewei­li­gen Eisen­bahn­ver­kehrs­un­ter­neh­men ent­spre­chen­de Rege­lun­gen tref­fen. Damit ist ein län­ge­rer Zug an einem kür­ze­ren Bahn­steig nicht grund­sätz­lich ausgeschlossen.

Für den Bahn­hof Ihr­ho­ve könn­te nach den Vor­stel­lun­gen von Tammo Len­ger bei­spiels­wei­se eine Rege­lung zum Ein­satz kom­men, bei der ein­zel­ne Türen des Zuges beim Halt gesperrt werden.

„Bei ihrem Besuch vor zwei Wochen habe ich Frau Polat gebe­ten, in Ber­lin zu klä­ren, ob es recht­lich mög­lich ist, dass der Regio­nal­ex­press von Müns­ter nach Emden trotz des kur­zen Bahn­steigs in Ihr­ho­ve hal­ten darf. Sie hat natür­lich Wort gehal­ten und über die Ant­wort freue ich mich sehr“, erklärt Tammo Lenger.

 

Tammo Len­ger, Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat für Wes­t­ov­er­le­din­gen, setzt sich für einen Halt des Regio­nal­ex­press RE15 in Ihr­ho­ve und damit für eine bes­se­re Nord-Süd-Anbin­dung der Gemein­de ein.
Foto: Akka Olthoff
Die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Filiz Polat hat auf Initia­ti­ve von Tammo Len­ger beim Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um nach­ge­fragt, ob der Regio­nal­ex­press RE15 trotz des kur­zen Bahn­steigs in Ihr­ho­ve hal­ten kann.
Foto: Ste­fan Kaminski

Ein­stieg über die übri­gen Türen möglich

Len­ger beschreibt auch, wie eine sol­che Lösung in Ihr­ho­ve kon­kret aus­se­hen könn­te: „Der Ein- und Aus­stieg kann an der vor­ders­ten oder letz­ten Tür unter­bun­den wer­den. Die­se wer­den beim Halt in Ihr­ho­ve gesperrt. Das Betre­ten und Ver­las­sen erfolgt dann durch die übri­gen Türen.“

Damit wäre die Län­ge des Bahn­steigs allein kein grund­sätz­li­ches Hin­der­nis für einen Halt eines län­ge­ren Regionalexpresses.

Len­ger sieht wich­ti­ges Argu­ment für Westoverledingen

Für Tammo Len­ger ist die Ant­wort aus Ber­lin des­halb ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg zu einer bes­se­ren Ver­kehrs­an­bin­dung der Gemein­de. „Damit ist ein ers­ter Schritt für die Nord-Süd-Anbin­dung von Wes­t­ov­er­le­din­gen gemacht“, so der Bürgermeisterkandidat.

Gleich­zei­tig betont Len­ger, dass noch wei­te­re Gesprä­che und Ent­schei­dun­gen not­wen­dig sind. Er sieht durch die nun vor­lie­gen­de Aus­kunft der Bun­des­re­gie­rung jedoch ein wich­ti­ges Argu­ment für die wei­te­ren Ver­hand­lun­gen mit der Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft und der Deut­schen Bahn.

„Ich freue mich über die Unter­stüt­zung in Ber­lin und bin über­zeugt, dass wir jetzt ein wich­ti­ges Argu­ment bei Ver­hand­lun­gen mit der Lan­des­nah­ver­kehrs­ge­sell­schaft und der Deut­schen Bahn auf unse­rer Sei­te haben. Es ist noch eini­ges zu tun, aber es geht vor­an“, erklärt Lenger.

Die Fra­ge eines mög­li­chen Regio­nal­ex­press-Halts in Ihr­ho­ve bleibt damit wei­ter­hin ein The­ma für die kom­men­den Gesprä­che. Die nun erfolg­te Klä­rung zeigt jedoch, dass ein kur­zer Bahn­steig einem Halt eines län­ge­ren Zuges nicht auto­ma­tisch ent­ge­gen­ste­hen muss.

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Mat­this Rost über­nimmt Lei­tung der Poli­zei­sta­ti­on Weener

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Mat­this Rost über­nimmt Lei­tung der Poli­zei­sta­ti­on Weener

Füh­rungs­wech­sel bei der Poli­zei in Wee­ner: Seit dem 1. Juli 2026 lei­tet Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Mat­this Rost die Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner. Der 28-Jäh­ri­ge stammt aus Ost­fries­land und über­nimmt damit erst­mals eine Füh­rungs­funk­ti­on im Land­kreis Leer.

WEENER. Bei der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner gibt es einen Wech­sel an der Spit­ze. Seit dem 1. Juli 2026 ist Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Mat­this Rost für die Lei­tung der Dienst­stel­le ver­ant­wort­lich. Der 28-Jäh­ri­ge ist in Ost­fries­land gebo­ren und auf­ge­wach­sen und kennt die Regi­on damit aus eige­ner Erfahrung.

Mit sei­ner neu­en Auf­ga­be über­nimmt Rost erst­mals eine Funk­ti­on inner­halb des Land­krei­ses Leer. Zu sei­nen Auf­ga­ben gehö­ren künf­tig ins­be­son­de­re die Füh­rung und Orga­ni­sa­ti­on der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner sowie die Zusam­men­ar­beit mit ört­li­chen Behör­den, Insti­tu­tio­nen und wei­te­ren Partnern.

Poli­zei­lauf­bahn begann mit Stu­di­um in Niedersachsen

Mat­this Rost begann sei­nen beruf­li­chen Weg bei der Poli­zei Nie­der­sach­sen mit einem Stu­di­um an der Poli­zei­aka­de­mie Nie­der­sach­sen. Die­ses absol­vier­te er von 2016 bis 2019.

Nach sei­nem Stu­di­um sam­mel­te Rost in unter­schied­li­chen Funk­tio­nen wei­te­re beruf­li­che Erfah­run­gen. Er war sowohl inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund als auch bei der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück eingesetzt.

Mit die­sen Erfah­run­gen über­nimmt er nun Ver­ant­wor­tung für die Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner und deren Aufgabenbereich.

Neue Auf­ga­be für Chris­toph Hinrichs

Der bis­he­ri­ge Lei­ter der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner, Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Chris­toph Hin­richs, wech­selt eben­falls zum 1. Juli 2026 inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden in eine neue Funktion.

Hin­richs wird künf­tig ein Fach­kom­mis­sa­ri­at inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden lei­ten. Dort kann er sei­ne bis­her gesam­mel­te beruf­li­che Erfah­rung in einer neu­en ver­ant­wor­tungs­vol­len Funk­ti­on einbringen.

Mit dem Wech­sel beginnt damit sowohl für Mat­this Rost als auch für Chris­toph Hin­richs ein neu­er Abschnitt inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden.

Foto: Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden

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