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300 Sitzungen und kein bisschen müde: Tourismus-Marathon im Landkreis
300. Arbeitskreissitzung „Tourismus“: Gemeinsam stark für die Region
40 Jahre Zusammenarbeit im Landkreis Leer – eine Erfolgsgeschichte: Seit 1985 arbeiten Städte und Gemeinden Hand in Hand für die touristische Entwicklung im südlichen Ostfriesland.
Der Arbeitskreis „Tourismus“ im Landkreis Leer hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht: Zum 300. Mal kamen die Vertreter der Kommunen zusammen, um die Weichen für die Ferienregion zu stellen. Die Jubiläumssitzung verdeutlichte eindrucksvoll, wie erfolgreich die Kooperation der Städte und Gemeinden seit Jahrzehnten funktioniert und wie maßgeblich sie das Erscheinungsbild des Feriengebietes „Südliches Ostfriesland“ geprägt hat.
Tourismus als zentraler Wirtschaftsfaktor
Landrat Matthias Groote, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung, eröffnete die Sitzung mit einer klaren Botschaft zur Bedeutung der Branche. „Tourismus ist kein Luxus, sondern ein zentraler Wirtschaftsfaktor für unsere Region“, betonte Groote. Die enge Vernetzung der Kommunen bilde das operative Fundament des touristischen Erfolgs. In einer Zeit des Wandels sei der Schulterschluss wichtiger denn je, um den Herausforderungen der Zukunft gewachsen zu sein.

Gruppenbild zur Jubiläumssitzung: Tourismusexperten aus den Städten und Gemeinden im Landkreis Leer mit Landrat Matthias Groote, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung
Eine klare Strategie seit 1985
Bereits bei der Gründung im Jahr 1985 wurde das Ziel definiert, den Tourismus als Ganzes zu denken. Die damalige Fremdenverkehrskonzeption legte den Grundstein für eine gemeinsame Vermarktung, die über Gemeindegrenzen hinausgeht. Dass diese Strategie trägt, belegen die Zahlen der vergangenen vier Jahrzehnte.
Die Bilanz der Zusammenarbeit auf einen Blick:
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Übernachtungszahlen: Fast 25 Millionen Übernachtungen wurden seit 1985 im südlichen Ostfriesland verzeichnet.
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Wirtschaftskraft: Die zentrale Zimmervermittlung generierte Buchungen im Gesamtwert von mehr als 31 Millionen Euro.
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Gästeservice: Ein gemeinsames Gästeverzeichnis sorgt für Transparenz und eine einfache Reiseplanung.
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Qualitätsmanagement: Durch kontinuierliche Befragungen und den direkten Dialog mit den Urlaubern wird die Gästezufriedenheit stetig gesteigert.
Digitale Innovationen sichern Wettbewerbsfähigkeit
Insa Wutschke, Geschäftsführerin der Touristik GmbH Südliches Ostfriesland, hob hervor, dass neben der Tradition vor allem die Innovation entscheidend sei. Digitale Projekte und gezieltes Online-Marketing sichern heute die Wettbewerbsfähigkeit der Region und erschließen neue Zielgruppen. Durch die Nähe zum Gast und das Verständnis für moderne Bedürfnisse bleibe die Region auch für zukünftige Generationen attraktiv.
Die Botschaft der Touristiker ist eindeutig: Investitionen in diesen Sektor verpuffen nicht – sie sind eine gezielte Investition in die wirtschaftliche Zukunft und die Lebensqualität der gesamten Region.
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Mehr Glanz für Niedersachsens Bahnhöfe: Sofortprogramm gestartet!
Gute Nachrichten für den Schienenverkehr: Das neue Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit soll an allen Bahnhöfen in Niedersachsen – wie hier in Leer Ostfriesland – für eine noch höhere Aufenthaltsqualität sorgen und das Reisen für alle Fahrgäste noch angenehmer gestalten.
Visitenkarte für den Schienenverkehr: Deutsche Bahn startet Sofortprogramm für Bahnhöfe
Mehr Sicherheit, mehr Sauberkeit: Die Deutsche Bahn (DB) möchte das Reisen attraktiver machen und hat ein Sofortprogramm für 25 ausgewählte Bahnhöfe ins Leben gerufen. In Niedersachsen steht dabei vor allem der Hauptbahnhof Hannover im Fokus. Doch trotz des Lobes für die Initiative mahnt Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne weiteren Handlungsbedarf an.
Bahnhöfe sind oft der erste Eindruck, den Reisende von einer Stadt oder einer gesamten Region erhalten. Um diesen Eindruck nachhaltig zu verbessern, setzt die DB nun auf eine gezielte Aufwertung der Aufenthaltsqualität. Das Programm ist ein zentraler Baustein der im September 2025 vorgestellten „Agenda für zufriedene Bahnkunden“ und soll das Sicherheitsempfinden der Fahrgäste spürbar stärken.
Hannover als Profiteur der ersten Stunde
In Niedersachsen profitiert insbesondere der Hauptbahnhof Hannover von den schnellen Maßnahmen. Als einer der wichtigsten Knotenpunkte des Landes mit täglich tausenden Reisenden ist eine saubere und sichere Umgebung hier von entscheidender Bedeutung. Niedersachsens Verkehrsminister Grant Hendrik Tonne begrüßt den Vorstoß: „Saubere, sichere und gut wahrnehmbare Bahnhöfe sind eine zentrale Voraussetzung dafür, den Schienenverkehr für alle Menschen attraktiv zu gestalten. Bahnhöfe sind die Visitenkarte der Bahn.“
Ein guter Anfang – aber noch viel zu tun
Tonne macht jedoch auch deutlich, dass die Konzentration auf lediglich 25 Standorte bundesweit nur ein erster Schritt sein kann. Das Ziel müsse eine flächendeckende Verbesserung sein. „Der Handlungsbedarf über diese Bahnhöfe hinaus ist deutlich größer“, so der Minister. Jede Station müsse zum Bahnfahren einladen und dürfe von den Fahrgästen nicht als Zumutung empfunden werden.
Hoffnung macht in diesem Zusammenhang die Ankündigung der DB, den sogenannten „Frühjahrsputz“ massiv auszuweiten. Künftig sollen 1.400 statt bisher 700 Bahnhöfe von Reinigungsaktionen profitieren. Zwar liegt noch keine detaillierte Liste der berücksichtigten Stationen vor, doch aus Sicht der Landesregierung ist dies ein wichtiger Impuls für die Fläche.
Schnelle Umsetzung durch neue Konzernführung
Lob gab es von Tonne ausdrücklich für das Tempo der Umsetzung unter der neuen Bahnführung. Dass das Programm so kurz nach der Vorstellung der Agenda gestartet wurde, sei ein positives Signal. Dennoch bleibt die Erwartungshaltung an die DB hoch: Das aktuelle Sofortprogramm wird in Niedersachsen lediglich als Auftakt für eine langfristige Qualitätsoffensive an allen Stationen gesehen.
Beitragsfoto: Ingo Tonsor @LeserECHO
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Umbenennung der Hindenburgstraße: CDU-Fraktion fordert Kurskorrektur
CDU-Fraktion beantragt Aufhebung der Hindenburgstraßen-Umbenennung
Die Diskussion um die Hindenburgstraße in der Stadt Leer geht in eine neue Runde. Die CDU-Fraktion hat einen offiziellen Antrag an den Rat der Stadt gestellt, den bisherigen Beschluss zur Umbenennung aufzuheben. Als Hauptgründe führt die Fraktion einen tiefen Unfrieden in der Bürgerschaft sowie eine mangelnde Beteiligung bei der entscheidenden Abstimmung an.
In einem Schreiben an Bürgermeister Claus-Peter Horst fordert die CDU-Fraktion, den politischen Entscheidungsprozess erneut zu öffnen. Zur Begründung heißt es, dass seit dem Beschluss zur Umbenennung ein anhaltender Unfrieden innerhalb der Bevölkerung wahrzunehmen sei. Die Entscheidung habe nach Wahrnehmung der Fraktion nicht zur Befriedung beigetragen, sondern vielmehr zu einer weiteren Polarisierung geführt.
Kritik an demokratischem Prozess und fehlender Debatte Die CDU führt weiter aus, dass das Vertrauen vieler Bürgerinnen und Bürger in demokratische Entscheidungsprozesse nachhaltig beeinträchtigt worden sei. Insbesondere wird bemängelt, dass eine breite öffentliche Diskussion sowie eine ausgewogene Abwägung unterschiedlicher Positionen nicht in dem Maße stattgefunden hätten, wie es der Tragweite der Entscheidung entsprochen hätte.
Da der Ratsbeschluss rechtlich bislang noch nicht umgesetzt wurde, sieht die Fraktion weiterhin die Möglichkeit, die Entscheidung verantwortungsvoll zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. Ziel des Vorstoßes sei es, Schaden vom demokratischen Miteinander in der Stadt abzuwenden und eine Lösung herbeizuführen, die auf einer breiteren Akzeptanz in Rat und Bürgerschaft beruht.
Zehn Ratsmitglieder bei Abstimmung abwesend Ein weiteres Argument der Antragsteller bezieht sich auf die Zusammensetzung des Gremiums am Tag der Abstimmung. Laut CDU konnten zehn Ratsmitglieder aus gesundheitlichen oder privaten Gründen nicht an der Sitzung teilnehmen. Damit sei ein erheblicher Teil des Rates an dieser weitreichenden Entscheidung nicht beteiligt gewesen.
Vor diesem Hintergrund hält es die CDU-Fraktion für geboten, die Angelegenheit erneut zur Beratung in den Rat einzubringen. In dem Schreiben werden zudem jene Ratsmitglieder, die der Umbenennung ursprünglich zugestimmt haben, gebeten, ihre Position vor dem Hintergrund der zwischenzeitlich gewonnenen Erkenntnisse und der Reaktionen aus der Bevölkerung kritisch zu überdenken.
Beitragsfoto: Ingo Tonsor LeserECHO
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Ferienbetreuung 2026: Landkreis Leer sichert Unterstützung für Familien
Gemeinsam durch das Ferienjahr 2026: Verlässliche Ferienbetreuung im Landkreis Leer
Die Schulferien sind für Kinder die schönste Zeit des Jahres – für berufstätige Eltern und Alleinerziehende bedeuten sie jedoch oft eine organisatorische Meisterleistung. Um Familie und Beruf bestmöglich in Einklang zu bringen, bietet der Landkreis Leer auch im Jahr 2026 ein umfassendes Betreuungsangebot für Grundschulkinder an. Ob Ostern, Sommer oder Herbst: Vielfältige Programme in den Städten und Gemeinden sorgen für eine verlässliche Struktur und jede Menge Abwechslung.
Blick in die Zukunft: Ganztagsanspruch ab 2026
Ein wichtiger Meilenstein steht bevor: Ab dem Schuljahr 2026/2027 tritt der gesetzliche Anspruch auf Ganztagsbetreuung für Kinder der ersten Klasse in Kraft. Der Landkreis Leer bereitet sich bereits intensiv darauf vor. Eltern haben schon jetzt die Möglichkeit, ihren individuellen Bedarf für die kommenden Herbstferien zu melden, um von den neuen Strukturen zu profitieren.
Doch auch für die Kinder der zweiten bis vierten Klassen bleibt das bewährte Angebot bestehen. In den örtlichen Betreuungsgruppen wird weit mehr als nur Aufsicht geboten: Die Kinder finden Raum zum Spielen, Entdecken und kreativ sein. Die pädagogischen Konzepte der jeweiligen Gemeinden garantieren dabei eine kindgerechte Umgebung, in der die Ferienzeit in vollen Zügen genossen werden kann.
Termine und Standorte im Überblick
Die Anmeldung erfolgt unkompliziert online. Da die Plätze erfahrungsgemäß sehr begehrt sind, wird eine frühzeitige Registrierung dringend empfohlen. Bitte beachten: Eine Anmeldung ist noch keine Garantie für einen Platz; die Bestätigung erfolgt durch die jeweiligen Organisatorinnen vor Ort.
| Standort | Ansprechpartner | Telefon | Osterferien | Sommerferien | Herbstferien |
| Borkum | N. Swart | 04922 303233 | - | 09.07. – 05.08. | 05.10. – 30.10. |
| Bunde | A. Egger | 04953 2939713 | 23.03. – 02.04. | 06.07. – 24.07. | 12.10. – 23.10. |
| Hesel | K. Becker-Koens | 04950 392332 | 23.03. – 02.04. | 13.07. – 12.08. | 12.10. – 23.10. |
| Jümme | K. Becker-Koens | 04957 9279787 | 23.03. – 02.04. | 13.07. – 31.07. | 12.10. – 23.10. |
| Leer | S. Siemer | 0491 203404–43 | 23.03. – 02.04. | 06.07. – 07.08. | 12.10. – 23.10. |
| Moormerland | A. Zimmermann | 04954 801207 | 23.03. – 07.04. | 02.07. – 12.08. | 12.10. – 23.10. |
| Rhauderfehn | I. Kleemann | 04952 8907655 | 23.03. – 02.04.* | 02.07. – 12.08. | 12.10. – 23.10.** |
| Ostrhauderfehn | F. Groeneveld | 04952 8051352 | 23.03. – 02.04.* | 02.07. – 12.08. | 12.10. – 23.10.** |
| Uplengen | B. Bäuerle | 04956 911732 | 23.03. – 02.04. | 06.07. – 07.08. | 12.10. – 23.10. |
| Weener | V. Sossna | 04951 305272 | 23.03. – 02.04. | 06.07. – 07.08. | 12.10. – 23.10. |
| Westoverledingen | L. Lebed | 04955 933–227 | 23.03. – 27.03. | 20.07. – 07.08. | 19.10. – 23.10. |
Hinweis zur interkommunalen Zusammenarbeit:
* Die Osterferienbetreuung für Rhauderfehn und Ostrhauderfehn findet gemeinsam in Ostrhauderfehn statt.
** Die Herbstferienbetreuung für beide Gemeinden erfolgt gemeinsam am Standort Rhauderfehn.
Sichern Sie Ihrem Kind eine spannende Ferienzeit und sich selbst die nötige Planungssicherheit. Alle weiterführenden Informationen und Konzepte stehen auf den Portalen der jeweiligen Städte und Gemeinden zur Verfügung.
Anmeldung und weiterführende Informationen sind hier zu finden:
https://www.landkreis-leer.de/Aktuelles/Ferienbetreuung/
Immer aktuell informiert — Wir Leeraner — die Facebookseite für den Landkreis Leer.
Beitragsbild: Ingo Tonsor @LeserECHO
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