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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen aus Ost­fries­land: Hecken­brand, Unfäl­le und Betrugsmaschen

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 14.07.2026

 
 
 
Fils­um — Heckenbrand

Am 13.07.2026 kam es gegen 13:25 Uhr in der Stra­ße Rat­haus­ring in Fils­um zu einem Hecken­brand. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen führ­te ein 71-jäh­ri­ger Anwoh­ner Arbei­ten zur Unkraut­be­sei­ti­gung mit einem Abflamm­ge­rät durch. Dabei geriet eine Hecke in Brand.

Das Feu­er brei­te­te sich auf einer Län­ge von rund 20 Metern aus. Zudem ent­stand ein Sach­scha­den am angren­zen­den Gebäu­de. Die Höhe des Scha­dens ist der­zeit noch unklar. Die Feu­er­wehr war vor Ort und konn­te den Brand löschen.

Das Abflam­men von Unkraut birgt ins­be­son­de­re bei tro­cke­ner Wit­te­rung ein erheb­li­ches Brand­ri­si­ko. Bereits Fun­ken­flug oder glim­men­de Pflan­zen­res­te kön­nen Hecken, Sträu­cher oder ande­re brenn­ba­re Mate­ria­li­en entzünden.

Die Poli­zei emp­fiehlt daher, bei tro­cke­nen und win­di­gen Wet­ter­be­din­gun­gen auf den Ein­satz von Abflamm­ge­rä­ten zu ver­zich­ten. Hal­ten Sie dar­über hin­aus aus­rei­chend Abstand zu Hecken, Sträu­chern, Zäu­nen und Gebäu­den. Sor­gen Sie außer­dem dafür, dass geeig­ne­te Lösch­mit­tel, wie zum Bei­spiel ein Feu­er­lö­scher oder ein ein­satz­be­rei­ter Gar­ten­schlauch, unmit­tel­bar ver­füg­bar sind. Soll­ten den­noch Flam­men ent­ste­hen, alar­mie­ren Sie umge­hend die Feu­er­wehr über den Not­ruf 112.

A 31/Bereich Emden — Verkehrsunfall

Am 13.07.2026 befuhr ein 38-jäh­ri­ger Fah­rer eines Hyun­dai Grand San­ta Fe gegen 17 Uhr die Auto­bahn 31 in Rich­tung Leer. Zeit­gleich fuhr ein 22-jäh­ri­ger Fah­rer eines VW Golf an der Anschluss­stel­le Emden-Ost auf die Auto­bahn auf und beab­sich­tig­te, zwi­schen dem Hyun­dai und einem dahin­ter fah­ren­den Lkw auf den Haupt­fahr­strei­fen einzufahren.

Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che brems­te der 38-Jäh­ri­ge plötz­lich stark ab. Der nach­fol­gen­de Lkw konn­te nicht mehr recht­zei­tig anhal­ten und fuhr auf den Hyun­dai auf.

Dabei erlitt der 38-Jäh­ri­ge schwe­re Ver­let­zun­gen. Wei­te­re Betei­lig­te blie­ben unver­letzt. Es ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Emden — Verkehrsunfall

Am 13.07.2026 woll­te ein 60-jäh­ri­ger Fah­rer eines Renault Clip den Wykhoff­weg in Emden aus Rich­tung “Am Fehnt­jer Tief” kom­mend kreu­zen. Dabei über­sah er die von rechts kom­men­de, vor­fahrts­be­rech­tig­te 21-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Mer­ce­des-Benz A 150.

Es kam zu einem Zusam­men­stoß, bei dem sich bei­de Fah­rer leich­te Ver­let­zun­gen zuzo­gen. An den PKW ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Die Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt werden.

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Aurich — Farb­schmie­re­rei­en auf Baustelle

Auf einer Bau­stel­le in Aurich kam es zu Farb­schmie­re­rei­en. In der Stra­ße Glu­pe besprüh­ten Unbe­kann­te einen Ket­ten­bag­ger, zwei Ver­kehrs­ba­ken und zwei Bau­wa­gen mit Far­be. Die Tat­zeit ist zwi­schen Frei­tag, 12.45 Uhr, und Sonn­tag, 18 Uhr. Hin­wei­se auf die Täter nimmt die Poli­zei unter 04941 606215 entgegen.

Ihlow — Betrug durch fal­sche Microsoft-Mitarbeiter

In Ihlow ist eine 79 Jah­re alte Frau Opfer eines Betrugs gewor­den. Die Senio­rin erhielt am Wochen­en­de auf ihrem Com­pu­ter-Bild­schirm plötz­lich eine Sperr-Mel­dung und wur­de auf­ge­for­dert, mit dem Micro­soft-Sup­port Kon­takt auf­zu­neh­men. Sie rief dafür die auf dem Bild­schirm ange­zeig­te Ruf­num­mer an. Durch geschick­te Gesprächs­füh­rung erlang­ten die Betrü­ger Fern­zu­griff auf den Rech­ner der Frau und konn­ten eine Sum­me im drei­stel­li­gen Euro-Bereich von ihrem Kon­to abbu­chen. Als die Frau den Betrug erkann­te, war das Geld bereits ver­lo­ren. Sie erstat­te­te eine Anzei­ge bei der Poli­zei. Die Ermitt­lun­gen wur­den aufgenommen.

 

Nor­den — Rad­fah­rer verletzt

Ein Rad­fah­rer ist am Mon­tag bei einem Ver­kehrs­un­fall in Nor­den ver­letzt wor­den. Gegen 12 Uhr woll­te ein 71-jäh­ri­ger BMW-Fah­rer rück­wärts von einem Grund­stück auf den Hol­lan­der Weg abbie­gen. Er über­sah dabei nach ers­ten Erkennt­nis­sen eine 55-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin und stieß mit ihr zusam­men. Die Frau wur­de leicht ver­letzt und muss­te mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus gebracht werden.

Aurich — Frau auf E‑Scooter leicht verletzt

In Aurich-Popens ist bei einem Ver­kehrs­un­fall am Mon­tag eine Frau auf einem E‑Scooter ver­letzt wor­den. Ein 84 Jah­re alter Auto­fah­rer war gegen 18.10 Uhr auf der Popen­ser Stra­ße unter­wegs und woll­te nach rechts auf einen Park­platz fah­ren. Beim Abbie­gen stieß er auf dem Rad­weg mit einer 36-jäh­ri­gen E‑S­coo­ter-Fah­re­rin zusam­men. Die Frau wur­de bei dem Unfall leicht verletzt.

 

Esens — Unfallflucht

Die Poli­zei sucht Zeu­gen einer Unfall­flucht in Esens. Am Mon­tag zwi­schen 11.30 Uhr und 12.30 Uhr stieß ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer auf einem Park­platz am Her­de­tor gegen den lin­ken Außen­spie­gel eines Ford Fies­ta. Es ent­stand Sach­scha­den. Der Ver­ur­sa­cher flüch­te­te uner­laubt. Hin­wei­se nimmt die Poli­zei unter 04971 926500 entgegen.

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Blaulicht

Aktu­el­le Poli­zei­mel­dun­gen aus der Regi­on: Unfall­fluch­ten in Emden und Kol­li­si­on in Weener

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 13.07.2026

 
 

Emden — Verkehrsunfallflucht

Zwi­schen dem 09.07.2026 gegen 0 Uhr und dem 10.07.2026 gegen 16:30 Uhr beschä­dig­te ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer ein Ver­kehrs­schild in der Fri­si­a­stra­ße in Emden. Dabei ent­stand ein Sach­scha­den im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich. Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort, ohne sich um den Scha­den zu kümmern.

Zeu­gen des Vor­falls wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Emden — Verkehrsunfallflucht

Am 11.07.2026 über­quer­te ein der­zeit noch unbe­kann­ter Fuß­gän­ger gegen 12 Uhr die Stra­ße Am Rat­haus­platz in Emden auf Höhe der Delft-Trep­pen. Dabei lief er auf den Rad­weg, den eine 56-jäh­ri­ge Pedelec-Fah­re­rin befuhr.

Es kam zur Kol­li­si­on, bei der bei­de Betei­lig­ten stürz­ten. Die 56-Jäh­ri­ge erlitt leich­te Ver­let­zun­gen. Der Fuß­gän­ger ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort in Rich­tung Gro­ße Straße.

Zeu­gen, die den Vor­fall beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se zu dem Fuß­gän­ger geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Wee­ner — Verkehrsunfall

Am 12.07.2026 befuhr gegen 14:20 Uhr ein 58-jäh­ri­ger Fah­rer eines Opel Grand­land X die Vel­la­ger Stra­ße in Wee­ner in Rich­tung Papen­burg. Vor ihm fuh­ren ein BMW 318i und ein Renault Mas­ter. Auf Höhe der Ecke Blan­ker Weg woll­te der 58-Jäh­ri­ge die Kolon­ne über­ho­len. Gleich­zei­tig scher­te der BMW-Fah­rer zum Über­ho­len aus.

Es kam zu einer Berüh­rung zwi­schen den bei­den PKW. Der Opel lan­de­te dar­auf­hin in der Ber­me, der Renault und der BMW stie­ßen zusam­men. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Die Unfall­be­tei­lig­ten blie­ben unverletzt.

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Poli­zei­be­richt vom Wochen­en­de: Unfäl­le, Strei­tig­kei­ten und Kon­trol­len in der Region

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 12.07.2026

 
 

Rhau­der­fehn — Schwe­rer Verkehrsunfall

In den frü­hen Stun­den des Sonn­ta­ges ver­lor ein 18-jäh­ri­ger Pkw-Füh­rer aus Rhau­der­fehn gegen 01:40 Uhr nach einem Über­hol­vor­gang eines vor ihm fah­ren­den Pkw die Kon­trol­le über sein Fahr­zeug, kam nach rechts von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit einem Baum. Die­ser hat­te die Rhau­der Land­stra­ße in Rich­tung Hol­te befah­ren. Der 18-jäh­ri­ge zog sich durch den Unfall lebens­be­droh­li­che Ver­let­zun­gen zu und wur­de dem Kran­ken­haus zuge­führt. Der Pkw wur­de schwer beschä­digt, war nicht mehr fahr­be­reit und wur­de gebor­gen. Die Ermitt­lun­gen zur Auf­klä­rung der Unfall­ur­sa­che wur­den durch die Poli­zei auf­ge­nom­men, Hin­wei­se auf eine Beein­flus­sung des Ver­ur­sa­chers lie­gen zur­zeit nicht vor. Die Unfall­stel­le muss­te für die Auf­nah­me bis ca. 03:30 Uhr gesperrt werden.

Leer — Pkw zerkratzt

Am Sams­tag­nach­mit­tag wur­de in der Zeit von 15:15 bis 15:30 Uhr ein auf dem Park­platz der Tou­ris­mus-Info­zen­tra­le an der Leda­stra­ße gepark­ter grau­er Opel Insi­gnia durch einen bis­her unbe­kann­ten Täter beschä­digt. Der Täter zer­kratz­te den Lack auf der rech­ten Fahr­zeug­sei­te, nutz­te hier­bei ver­mut­lich einen spit­zen Gegen­stand. Zeu­gen der Tat­hand­lung mel­den sich bit­te bei der Poli­zei Leer.

Hin­wei­se bit­te tele­fo­nisch an die zustän­di­gen Dienst­stel­len unter:

Poli­zei Leer 0491–976900

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POL-AUR: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund vom 12.07.2026

 
 

Kör­per­li­che Auseinandersetzung

Süd­brook­mer­land — Zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen einem 43-jäh­ri­gen Mann aus Groß­hei­de und einem 40-Jäh­ri­gen aus Süd­brook­mer­land kam es am Sams­tag­nach­mit­tag, gegen 16:00 Uhr, im Grenz­weg. Dabei woll­te der spä­te­re Täter aus Groß­hei­de Müll im Grenz­weg abla­den. Als der 40-Jäh­ri­ge die Weg­fahrt ver­hin­dern woll­te, wur­de er leicht vom PKW des Kon­tra­hen­ten ange­fah­ren und am Hand­ge­lenk ver­letzt. Im anschlie­ßen­den Streit füg­te der Ver­ur­sa­cher dem Opfer auch noch eine sog. Ohr­fei­ge zu. Ein Straf­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

Berauscht ein Fahr­zeug geführt

Aurich — Eine Strei­fen­wa­gen­be­sat­zung kon­trol­lier­te am Sams­tag­nach­mit­tag, gegen 14:40 Uhr, einen 22-jäh­ri­gen Mann aus Süd­brook­mer­land, der mit sei­nem PKW die Emder Stra­ße befuhr. Im Rah­men der Kon­trol­le ergab ein Vor­test, dass der Fahr­zeug­füh­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Eine Blut­pro­be wur­de ent­nom­men und die Wei­ter­fahrt untersagt.

Alt­kreis Norden

Aggres­si­ves Ver­hal­ten auf Tre­cker­tref­fen Recht­sup­weg — Im Rah­men des Tre­cker­tref­fens in Recht­sup­weg kam es in der Nacht zu Sonn­tag, gegen 02:20 Uhr, zu einem Poli­zei­ein­satz auf­grund des aggres­si­ven Ver­hal­tens eines Besu­chers. Ein 17-Jäh­ri­ger war zuvor durch sein Ver­hal­ten gegen­über ande­ren Gäs­ten auf­ge­fal­len. Als Sicher­heits­kräf­te ihn dar­auf­hin des Ver­an­stal­tungs­ge­län­des ver­wei­sen woll­ten, belei­dig­te und bedroh­te er die­se mehr­fach. Im wei­te­ren Ver­lauf muss­te der Besu­cher durch die Sicher­heits­kräf­te fixiert wer­den. Dabei wur­de die Jacke eines Mit­ar­bei­ters des Sicher­heits­diens­tes beschä­digt. Der Jugend­li­che trat zudem eben­falls in Rich­tung eines Poli­zei­be­am­ten. Gegen den Jugend­li­chen wur­den ent­spre­chen­de Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

Fah­ren ohne Fahrerlaubnis

Mari­en­ha­fe — Poli­zei­be­am­te kon­trol­lier­ten am Sams­tag­abend, gegen 21:00 Uhr, einen Jugend­li­chen, der mit einem Klein­kraft­rad auf der Brook­mer­lan­der Stra­ße unter­wegs war. Im Rah­men der Kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass der 15-jäh­ri­ge Jugend­li­che nicht im Besitz der erfor­der­li­chen Fahr­erlaub­nis für das genutz­te Fahr­zeug war. Zudem ergab sich der Ver­dacht, dass der Jugend­li­che unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Es wur­de eine Blut­pro­be ent­nom­men und die Wei­ter­fahrt unter­sagt. Gegen den Jugend­li­chen wur­de ein Straf­ver­fah­ren wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis ein­ge­lei­tet. Wei­ter­hin muss er sich wegen des Fah­rens unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln verantworten.

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