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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Ernst­fall am Schul­zen­trum: Fast 1.000 Per­so­nen in Wee­ner evakuiert

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Fast 1.000 Per­so­nen eva­ku­iert: Erfolg­rei­che Groß­übung am Schul­zen­trum Weener

WEENER – Sire­nen­ge­heul am Diens­tag­vor­mit­tag: Am Schul­zen­trum Wee­ner wur­de am 17. März 2026 der Ernst­fall geprobt. In einer gemein­sa­men Alarm- und Eva­ku­ie­rungs­übung der Grund- und Ober­schu­le muss­ten knapp 1.000 Men­schen das Gebäu­de ver­las­sen. Das Fazit der Beob­ach­ter fällt durch­weg posi­tiv aus.

Rea­lis­ti­sche Bedin­gun­gen im lau­fen­den Betrieb

Gegen Diens­tag­vor­mit­tag wur­de der Haus­alarm durch einen Hand­druck­mel­der aus­ge­löst. Sofort ertön­te das akus­ti­sche Signal im gesam­ten Gebäu­de­kom­plex und for­der­te Schü­ler sowie Lehr­kräf­te auf, die Räum­lich­kei­ten umge­hend zu ver­las­sen. Die Übung fand wäh­rend der regu­lä­ren Schul­zeit statt, um die Abläu­fe unter rea­lis­ti­schen Bedin­gun­gen zu festigen.

Feu­er­wehr beob­ach­tet rei­bungs­lo­sen Ablauf

Eine Abord­nung der Feu­er­wehr Wee­ner beglei­te­te das Gesche­hen mit ihrem Ein­satz­leit­wa­gen als stil­le Beob­ach­ter. Die Her­aus­for­de­rung war groß: Mit rund 650 Schü­lern der Ober­schu­le und etwa 277 Kin­dern der Grund­schu­le befan­den sich fast 1.000 Men­schen im Gebäude.

Die Ein­satz­kräf­te zeig­ten sich beein­druckt von der Dis­zi­plin vor Ort. Sowohl die Lehr­kräf­te als auch die Schü­ler­schaft ver­lie­ßen das Gebäu­de ruhig und beson­nen, um sich an den fest­ge­leg­ten Sam­mel­plät­zen einzufinden.

Wich­ti­ger Bau­stein für die Sicherheit

Regel­mä­ßi­ge Übun­gen wie die­se sind ent­schei­dend, um den Kin­dern, Jugend­li­chen und Mit­ar­bei­tern das nöti­ge Ver­trau­en und die Sicher­heit zu ver­mit­teln, in ech­ten Not­si­tua­tio­nen instink­tiv rich­tig zu handeln.

In einer Nach­be­spre­chung zogen die Ver­ant­wort­li­chen der Feu­er­wehr ein posi­ti­ves Fazit: Die Zusam­men­ar­beit zwi­schen den Schu­len und der Feu­er­wehr funk­tio­nie­re her­vor­ra­gend. Durch Pro­ben die­ser Grö­ßen­ord­nung wird sicher­ge­stellt, dass im Ernst­fall jeder Hand­griff sitzt und die Eva­ku­ie­rung auch bei hohen Per­so­nen­zah­len sicher gelingt.

Foto: Feu­er­wehr Weener

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Schwe­re Unfäl­le und ver­ei­tel­ter Ein­bruch — Zeugenaufruf

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 17.03.2026

 

Ver­such­ter Ein­bruch ++ Fahrt unter Alko­hol­ein­fluss und ohne Füh­rer­schein ++ Unfall mit ein­ge­klemm­ter Per­son ++ Unfall, Zeu­gen­auf­ruf ++ Unfall auf der Bun­des­au­to­bahn A31 

 

Emden — Ver­such­ter Einbruch

Am Mon­tag betra­ten gegen 22:40 Uhr meh­re­re Täter in der Stra­ße Kas­ta­ni­en­weg in Emden unbe­fugt ein Gelän­de eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses. Die Geschä­dig­ten bemerk­ten die Per­so­nen auf ihrem Grund­stück. Sie gin­gen dar­auf­hin sofort nach drau­ßen zu den Per­so­nen. Die­se waren gera­de dabei, eine unver­schlos­se­ne Tür zu einer Räum­lich­keit zu öff­nen. Zwei Per­so­nen flüch­te­ten sofort, eine Per­son konn­te jedoch gestellt wer­den. Die Poli­zei­kräf­te konn­ten bei dem 19-jäh­ri­gen Beschul­dig­ten Werk­zeug fest­stel­len. Zu einem Scha­den ist es nicht gekom­men. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

Leer — Fahrt unter Alko­hol­ein­fluss und ohne Führerschein

Zu einem Ver­kehrs­un­fall kam es am Mon­tag gegen 09:45 Uhr in der Heis­fel­der Stra­ße in Leer. Ein 20-jäh­ri­ger Mann fuhr mit einem Pkw VW stadt­ein­wärts, als er über­sah, dass vor ihm ein Pkw Mer­ce­des-Benz ver­kehrs­be­dingt war­ten muss­te. Es kam zum Zusam­men­stoß der Fahr­zeu­ge. Die Poli­zei­kräf­te stell­ten bei der Unfall­auf­nah­me fest, dass der Mann unter einer Alko­hol­be­ein­flus­sung stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,57 Pro­mil­le. Bei dem Beschul­dig­ten wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Wei­ter­hin war der Mann nicht im Besitz einer Fahr­erlaub­nis. Der Fahr­zeug­füh­rer und ein 19-jäh­ri­ger Mit­fah­rer im VW wur­den durch das Unfall­ge­sche­hen nicht ver­letzt, jedoch ver­letz­te sich eine 20-jäh­ri­ge Mit­fah­re­rin leicht. Eben­so wur­de auch der 86-jäh­ri­ge Geschä­dig­te durch den Auf­prall auf sei­nen Mer­ce­des-Benz ver­letzt. Die genutz­ten Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und wur­den durch Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen. Die Fahr­bahn war ver­un­rei­nigt und muss­te durch eine Fach­fir­ma gerei­nigt wer­den. Eine Scha­dens­hö­he ist noch unbekannt.

Leer — Unfall mit ein­ge­klemm­ter Person

Am Mon­tag kam es gegen 11:05 Uhr zu einem Unfall in der Augus­ten­stra­ße in Leer. Ein Pkw Renault befuhr die Annen­stra­ße und beab­sich­tig­te nach links in die Augus­ten­stra­ße stadt­aus­wärts abzu­bie­gen. Hier befand sich jedoch ein Lkw Daim­ler, der aus Rich­tung Frie­sen­stra­ße kam. Aus noch unbe­kann­ten Grün­den bog der 58-jäh­ri­ge Pkw-Fah­rer ab, ohne den bevor­rech­tig­ten Lkw durch­fah­ren zu las­sen. Es kam zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge. Der 58-Jäh­ri­ge wur­de in sei­nem Fahr­zeug ein­ge­klemmt und muss­te durch die Feu­er­wehr befreit wer­den. Eine medi­zi­ni­sche Behand­lung folg­te unmit­tel­bar. Der Pkw war nicht mehr fahr­be­reit und wur­de abge­schleppt. Der 47-jäh­ri­ge Lkw-Fah­rer wur­de durch den Unfall nicht ver­letzt. Für den Zeit­raum der Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me und die Ber­gungs­ar­bei­ten wur­de die Augus­ten­stra­ße von der Frie­sen­stra­ße bis zur Chris­ti­ne-Char­lot­ten-Stra­ße gesperrt und der Ver­kehr umgeleitet.

Leer — Unfall, Zeugenaufruf

Am Mon­tag im Zeit­raum zwi­schen 07:30 Uhr und 10:30 Uhr kam ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer nach rechts von der Fahr­bahn der Nüt­ter­moorer Stra­ße ab. Hier­durch wur­de die Ber­me erheb­lich beschä­digt und die Fahr­bahn wur­de stark ver­schmutzt. Anschlie­ßend ent­fern­te sich der Ver­kehrs­teil­neh­mer uner­laubt vom Unfall­ort. Wer Hin­wei­se zum Unfall­ge­sche­hen machen kann wird gebe­ten, die Poli­zei in Leer zu kontaktieren.

Wee­ner — Unfall auf der Bun­des­au­to­bahn A31

Am Mon­tag ver­ur­sach­te ein plötz­lich auf­kom­men­der Hagel Glät­te auf der A31 im Bereich Wee­ner. Gegen 10:10 Uhr fuhr ein Pkw Mer­ce­des-Benz zwi­schen den Anschluss­stel­len Wee­ner und Jem­gum in Fahrt­rich­tung Emden, als die­ser auf­grund der Glät­te von der Fahr­bahn abkam. Zunächst stieß das Fahr­zeug gegen die Mit­tel­schutz­plan­ke, dann gegen die Außen­schutz­plan­ke. Für den Pkw muss­te ein Abschlep­per geru­fen wer­den. Für den Zeit­raum der Unfall­auf­nah­me und der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung der leicht ver­letz­ten 19-jäh­ri­gen Fahr­zeug­füh­re­rin, wur­de die A31 halb­sei­tig gesperrt. Ein Lkw Vol­vo über­sah die Absper­rung und zer­stör­te Leit­ba­ken der Poli­zei. Der Sat­tel­zug ent­fern­te sich, konn­te jedoch durch wei­te­re Poli­zei­kräf­te einer Kon­trol­le unter­zo­gen wer­den. Gegen den 66-jäh­ri­gen Lkw-Fah­rer wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren auf­grund des uner­laub­ten Ent­fer­nens vom Unfall­ort ein­ge­lei­tet. Die ent­stan­de­ne Scha­dens­hö­he bei­der Unfäl­le ist noch unklar.

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Poli­zei­mel­dun­gen vom 16.03.2026 – Poli­zei bit­tet um Hinweise

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.03.2026

 
 

Kör­per­ver­let­zung in einer Dis­co­thek ++ Ach­tung — Fund von Ködern ++ Aus­ein­an­der­set­zung am Neu­en Markt ++ Bus­hal­te­stel­len­häus­chen beschä­digt ++ Gefähr­dung des Stra­ßen­ver­kehrs ++ Trun­ken­heits­fahrt mit Unfall ++ Sach­be­schä­di­gung an Kfz ++ Verkehrsunfallflucht 

 

Leer — Kör­per­ver­let­zung in einer Discothek

In der Nacht zu Sonn­tag, den 15.03.2026 gegen 03:10 Uhr, kam es in der Stra­ße Win­del­kamps­weg in Leer zu einer Aus­ein­an­der­set­zung. Hier ver­such­te ein 55-jäh­ri­ger Mann einen 19-Jäh­ri­gen zu schla­gen. Dies miss­lang ihm jedoch. Im Anschluss beru­hig­te sich der 55-Jäh­ri­ge jedoch schnell. Die Ursa­che für die Aus­ein­an­der­set­zung ist noch unklar. Der Mann wur­de durch Poli­zei­be­am­te vom Gelän­de beglei­tet und ent­fer­ne sich anschlie­ßend von der Örtlichkeit.

Emden — Ach­tung — Fund von Ködern

In Emden stell­te eine 32-jäh­ri­ge Fin­de­rin am 09.03.2026 in der Ufer­stra­ße in Emden augen­schein­li­che Köder für Tie­re fest. In die­sem kon­kre­ten Fall fand sie ein golf­ball­gro­ßes, rohes Hack­fleisch­bäll­chen mit ein­ge­bet­te­ten Tacker­na­deln. Wei­te­re Köder sei­en jedoch nicht auf­ge­fun­den wor­den. Wer Hin­wei­se zu tat­ver­däch­ti­gen Per­so­nen machen kann oder Hin­wei­se geben kann, wird gebe­ten, die Poli­zei in Emden zu kontaktieren.

Emden — Aus­ein­an­der­set­zung am Neu­en Markt

Am 15.03.2026 kam es gegen 01:25 Uhr zu einem Poli­zei­ein­satz in der Stra­ße Neu­er Markt in Emden. In einer Bar ent­stan­den aus unbe­kann­ten Grün­den Strei­tig­kei­ten zwi­schen einem 27-jäh­ri­gen Mann und wei­te­ren Män­nern. In einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung stürz­te der 27-Jäh­ri­ge mit sei­nem Kopf gegen einen Bar­ho­cker und erlitt eine Kopf­platz­wun­de. Im Anschluss setz­te die­ser Tier­ab­wehr­spray ein, wodurch jedoch nie­mand ver­letzt wur­de. Der Mann wur­de anschlie­ßend in einem Ret­tungs­wa­gen behan­delt. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

Ost­rhau­der­fehn — Bus­hal­te­stel­len­häus­chen beschädigt

Am Sonn­tag, den 15.03.2026, wird der Poli­zei gegen 17:40 Uhr eine Sach­be­schä­di­gung gemel­det. Die Tat­zeit der Tat­aus­füh­rung ist unklar. In der Haupt­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn beschä­dig­ten der­zeit noch unbe­kann­te Täter ein Bus­hal­te­stel­len­häus­chen. Hier­bei wur­de die Ver­gla­sung zer­stört. Die Scha­dens­hö­he wird aktu­ell auf einen mitt­le­ren drei­stel­li­gen Betrag geschätzt. Wer Hin­wei­se zur Tat geben kann wird gebe­ten, die Poli­zei in Rhau­der­fehn zu kontaktieren.

Ost­rhau­der­fehn — Gefähr­dung des Straßenverkehrs

Am Sonn­tag, den 15.03.2026, befand sich eine Ein­satz­stel­le der Feu­er­wehr in der Stra­ße Ida­fehn-Süd. Hier wur­de die Stra­ße auf­grund eines Ein­sat­zes voll gesperrt und mit­tels Vekehrs­leit­ke­geln abge­si­chert. Gegen 17:35 Uhr fuhr ein 43-jäh­ri­ger Fah­rer eines Pkw Daim­ler-Benz trotz Voll­sper­rung in die Ein­satz­stel­le. Durch die Fahrt des Pkw wur­den zwei Feu­er­wehr­leu­te gefähr­det und ein Leit­ke­gel wur­de beschä­digt. Gegen den Mann wur­de ein Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

Emden — Trun­ken­heits­fahrt mit Unfall

Am Sonn­tag­abend, den 15.03.2026 gegen 18:00 Uhr, fuhr eine 43-jäh­ri­ge Frau mit einem Wohn­mo­bil der Mar­ke Ford in der Gorck-Fock-Stra­ße in Emden, obwohl sie unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand. Im Ver­lauf der Fahrt kam sie nach rechts von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit einem Baum. Hier­bei wur­de der 61-jäh­ri­ge Bei­fah­rer leicht ver­letzt. Es ent­stand ein Sach­scha­den im höhe­ren vier­stel­li­gen Bereich. Im Rah­men der Unfall­auf­nah­me ergab ein Atem­al­ko­hol­test bei der Fahr­zeug­füh­re­rin eine Atem­al­ko­hol­kon­zen­tra­ti­on von 1,91 Pro­mil­le. Bei der Frau wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt und ihr Füh­rer­schein wur­de sicher­ge­stellt. Ein ent­spre­chen­des Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­de ein­ge­lei­tet. Augen­zeu­gen des Unfalls wer­den gebe­ten, die Poli­zei in Emden zu benachrichtigen.

Ost­rhau­der­fehn — Sach­be­schä­di­gung an Kfz

Im Zeit­raum von Sonn­tag, den 15.03.2026, 12:00 Uhr bis Mon­tag, den 16.03.2026, 07:00 Uhr wur­de in der Stra­ße Ida­fehn-Mit­te ein Pkw beschä­digt. Bei dem wei­ßen Smart Fort­wo Cou­pe wur­de die Schei­be der Bei­fah­rer­sei­te zer­stört. Es ist ein Sach­scha­den im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich ent­stan­den. Wer Hin­wei­se zur Tat geben kann wird gebe­ten, die Poli­zei in Rhau­der­fehn zu kontaktieren.

Emden — Verkehrsunfallflucht

Am Mon­tag­mor­gen, gegen 07:15 Uhr, wird der Poli­zei in Emden gemel­det, dass viel Erde neben einer Fahr­bahn auf­ge­wühlt sei und die­se sich auch auf der Stra­ße befin­de. Bei der Ört­lich­keit han­delt es sich um die Auf­fahrt der Anschluss­stel­le Emden-Ost zur A31 in Fahrt­rich­tung Emden. Neben der auf­ge­wühl­ten Ber­me stel­len die Poli­zei­kräf­te auch eine Beschä­di­gung an der Schutz­plan­ke fest. Wer Hin­wei­se zum ver­ur­sa­chen­den Fahr­zeug geben kann wird geben, die Poli­zei in Emden zu kontaktieren.

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