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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Dach­stuhl­brand, Dieb­stahl, Eibruch und kurio­se Flucht vor Verkehrskontrolle

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 24.01.2026

 
 

Dachstuhlbrand++Diebstahl aus Gara­ge mit Zeugensuche++Einbruch in Jugend­zen­trum mit Zeugensuche++Führen eines Pkw ohne Füh­rer­schein und ohne Versicherung/Zulassung

 

Emden — Dachstuhlbrand

Am heu­ti­gen Sams­tag wur­den Poli­zei und Feu­er­wehr gegen 06:45 Uhr über einen Dach­stuhl­brand in der Nes­ser­lan­der Stra­ße infor­miert. Die Feu­er­wehr konn­te zusam­men mit der Poli­zei das Mehr­fa­mi­li­en­haus eva­ku­ie­ren. Nach dem jet­zi­gen Ermitt­lungs­stand sind kei­ne Per­so­nen ver­letzt wor­den. Die Ursa­che des Bran­des ist noch unbe­kannt, die Scha­dens­hö­he kann noch nicht bezif­fert wer­den. Die eva­ku­ier­ten Bewoh­ner wur­den in einer Ein­rich­tung der Stadt unter­ge­bracht und ver­sorgt und dür­fen hof­fent­lich bald wie­der zurück in ihre Woh­nun­gen. Die Ermitt­lun­gen der Poli­zei wur­den aufgenommen.

Rhau­der­fehn — Dieb­stahl aus Gara­ge ‑Zeu­gen­su­che-

Im Zeit­raum von Mitt­woch­abend bis Frei­tag­mor­gen wur­den in der Rek­tor-Weiß-Stra­ße aus einer Werk­statt eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses diver­se Werk­zeu­ge und zwei Fahr­rä­der ent­wen­det. Per­so­nen, die im Tat­zeit­raum Beob­ach­tun­gen gemacht haben, die in Ver­bin­dung mit der Tat ste­hen könn­ten, mel­den sich bit­te bei der Poli­zei Rhauderfehn.

Emden — Ein­bruch in Jugend­zen­trum ‑Zeu­gen­su­che-

In der Nacht von Don­ners­tag auf Frei­tag sind bis­her unbe­kann­ter Täter in das Jugend­zen­trum an der Her­mann-All­mers-Stra­ße ein­ge­bro­chen. Ob die­se etwas mit­ge­nom­men haben, wird noch ermit­telt. Zeu­gen der Tat oder mit Hin­wei­sen zum Gesche­hen mel­den sich bit­te bei der Poli­zei in Emden.

Leer — Füh­ren eines Pkw ohne Füh­rer­schein und ohne Ver­si­che­rung und Zulassung

Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le durch die Poli­zei am Frei­tag­abend in der Stra­ße Unter den Eichen gegen 20:20 Uhr flüch­te­te der 26-jäh­ri­gen Fahr­zeug­füh­rer aus Leer nach dem Anhal­ten sei­nes Pkw zu Fuß. Die­ser wur­de dann aber unweit des Kon­troll­ortes in einem Gar­ten sit­zend in einem Teich gefun­den. Nicht nur, dass das viel zu kalt war muss­ten die Beam­ten bei der Über­prü­fung sei­ner Per­so­na­li­en fest­stel­len, dass die­ser kei­ne Fahr­erlaub­nis hat und sein Pkw weder zuge­las­sen noch ver­si­chert ist. Hier­in lag auch wohl der Grund sei­ner Flucht. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt und ent­spre­chen­de Ver­fah­ren eingeleitet.

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Unfall­se­rie im Kreis Leer: LKW und Strei­fen­wa­gen ver­un­glü­cken auf Borkum

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POL-LER: Ergän­zen­de Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Frei­tag, den 23.01.2026

 

Bor­kum — Glätteunfälle

Gegen 11:20 Uhr befuhr ein 67-jäh­ri­ger Last­kraft­wa­gen­fah­rer (7,5 Ton­nen) die Bür­ger­meis­ter-Kie­viet-Pro­me­na­de auf der Insel Bor­kum. Auf­grund extre­mer Glät­te geriet der LKW ins Rut­schen, stürz­te die Pro­me­na­de hin­un­ter und lan­de­te auf der Fah­rer­sei­te. Der Fahr­zeug­füh­rer ver­letz­te sich hier­bei leicht am Bein und kam aus dem Fahr­zeug­inne­ren nicht ohne Hil­fe her­aus. Nach­dem die­ser den Not­ruf betä­tig­te, tra­fen zeit­nah Poli­zei und Feu­er­wehr vor Ort ein, sodass der Mann aus dem LKW gebor­gen wer­den konn­te. Nach­dem der Unfall poli­zei­lich auf­ge­nom­men wor­den ist, stieg der 36-jäh­ri­ge Poli­zei­be­am­te in den Funk­strei­fen­wa­gen, um die Unfall­stel­le zu ver­las­sen. Trotz gefah­re­ner Schritt­ge­schwin­dig­keit geriet auch der Funk­strei­fen­wa­gen ins Rut­schen und stürz­te eben­falls die Pro­me­na­de hin­un­ter. Der Beam­te ver­letz­te sich hier­bei leicht am Kopf (Prell­mar­ke), ist aber wei­ter­hin dienst­fä­hig. Eine medi­zi­ni­sche Behand­lung der bei­den Fahr­zeug­füh­rer war glück­li­cher­wei­se nicht erforderlich.

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Hand­wer­ker aus der Regi­on Ost­fries­land und dem Emsland

Glät­te­be­ding­te Unfall­se­rie in der Regi­on: Voll­sper­rung auf der A 31

Die extre­me Wet­ter­la­ge am Frei­tag­mor­gen hat im gesam­ten Inspek­ti­ons­be­reich zu einer Viel­zahl von Ver­kehrs­un­fäl­len geführt. Bis zum spä­ten Vor­mit­tag regis­trier­te die Poli­zei bereits 54 glät­te­be­ding­te Ein­sät­ze – und eine Ent­span­nung der Lage ist der­zeit noch nicht abseh­bar. Ins­be­son­de­re die Auto­bah­nen in der Regi­on sind stark von den Wit­te­rungs­ver­hält­nis­sen betroffen.

Voll­sper­rung der Auto­bahn 31

Mas­si­ve Aus­wir­kun­gen hat das Wet­ter auf den Fern­ver­kehr: Die Auto­bahn 31 ist aktu­ell in Fahrt­rich­tung Leer zwi­schen den Anschluss­stel­len Rie­pe und Neer­moor voll gesperrt. Die Poli­zei bit­tet alle Ver­kehrs­teil­neh­mer drin­gend dar­um, den betrof­fe­nen Bereich weit­räu­mig zu umfahren.

Ein aus­drück­li­cher Appell rich­tet sich an die Fahr­zeug­füh­rer, die bereits im Stau ste­hen: Es dür­fen unter kei­nen Umstän­den eigen­mäch­ti­ge Wen­de­ma­nö­ver durch­ge­führt wer­den, um die Sicher­heit im Stau­be­reich nicht zusätz­lich zu gefährden.

Sta­tis­ti­sche Bilanz der Unfallaufnahmen

Bis 11:40 Uhr am heu­ti­gen Tag zog die Poli­zei eine ers­te Zwi­schen­bi­lanz. Glück­li­cher­wei­se han­del­te es sich bei der über­wie­gen­den Anzahl der 54 Unfäl­le um Blech­schä­den. Die poli­zei­li­chen Unfall­auf­nah­men dau­ern auf­grund der hohen Ereig­nis­dich­te in vie­len Fäl­len noch an.

Die Ver­tei­lung der Unfäl­le im Inspek­ti­ons­be­reich stellt sich wie folgt dar:

  • Stadt­be­reich Leer: 18 Unfälle

  • A 31: 17 Unfälle

  • A 28: 11 Unfälle

  • Land­kreis Leer: 8 Unfälle

Die Ein­satz­kräf­te war­nen wei­ter­hin vor der tücki­schen Stra­ßen­glät­te und rufen dazu auf, Fahr­ten auf das Not­wen­digs­te zu beschrän­ken und die Fahr­wei­se anzupassen.

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Poli­zei Leer / Emden: Ver­kehrs­un­fäl­le, Groß­ver­samm­lung und Brände

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.01.2026

 

Ver­kehrs­un­fall mit ver­letz­ten Per­so­nen++ Fahr­zeug über­schla­gen++ Ver­samm­lung am Denk­mals­platz++ Schwel­brand in Werk­statt++ Mülltonnenbrände

 

A31 — Ver­kehrs­un­fall mit ver­letz­ten Personen

Am 21.01.2026 um 07:58 Uhr kam es auf der A31 in Fahrt­rich­tung Emden (km 187) zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein 65-jäh­ri­ger Fah­rer eines wei­ßen BMW und ein 64-jäh­ri­ger Fah­rer eines roten VW befuh­ren den Beschleu­ni­gungs­strei­fen der Anschluss­stel­le Papen­burg. Der Fah­rer des BMW beab­sich­tig­te, den Fah­rer des roten VW zu über­ho­len und zog hier­für auf den Über­hol­fahr­strei­fen. Dabei über­sah er einen 26-jäh­ri­gen Fah­rer eines wei­ßen VW. Der Fah­rer des wei­ßen VW konn­te nicht mehr recht­zei­tig brem­sen und es kam zur Kol­li­si­on. Im wei­te­ren Ver­lauf kol­li­dier­te der Fah­rer des BMW auch noch mit dem Fah­rer des roten VW. Der Fah­rer des wei­ßen VW sowie der 25-jäh­ri­ge, der 21-jäh­ri­ge und der 20-jäh­ri­ge Mit­fah­rer wur­den leicht ver­letzt. Ins­ge­samt ent­stand ein Scha­den an den Pkw im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Leer — Fahr­zeug überschlagen

Am 21.01.2026 gegen 21:45 Uhr kam es in Leer, in der Deich­stra­ße, zu einem Poli­zei­ein­satz. Ein 23-jäh­ri­ger Fah­rer eines grau­en BMW befuhr die Deich­stra­ße stadt­aus­wärts. In der Kur­ve auf Höhe der Kon­rad-Zuse-Stra­ße, kam die­ser aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che nach links von der Fahr­bahn ab, kipp­te um und blieb auf dem Dach in dem was­ser­füh­ren­den Gra­ben lie­gen. Die Bei­fah­rer (männ­lich, 16 Jah­re und männ­lich, 20 Jah­re) sowie der Fah­rer selbst wur­den leicht ver­letzt. Der Pkw muss­te gebor­gen werden.

Leer — Ver­samm­lung am Denkmalsplatz

Am 21.01.2026 fand in Leer eine Ver­samm­lung unter dem Mot­to “Eska­la­ti­on in Roja­va, Syri­en und dem Iran” statt. Gegen 17:00 Uhr hiel­ten sich etwa 200 Per­so­nen am Ver­samm­lungs­ort auf; die Teil­neh­mer­zahl stieg im wei­te­ren Ver­lauf auf rund 600 Per­so­nen an. Sowohl die Auf­takt- als auch die Abschluss­kund­ge­bung fan­den am Denk­mals­platz statt. Im Ver­lauf der Ver­samm­lung wur­de ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wegen des Zei­gens einer Flag­ge einer ver­bo­te­nen Orga­ni­sa­ti­on ein­ge­lei­tet. Gegen 17:50 Uhr erschie­nen fünf Per­so­nen am Ver­samm­lungs­ort, die Ver­samm­lungs­teil­neh­mer ver­bal pro­vo­zier­ten und sich anschlie­ßend in eine nahe­ge­le­ge­ne Bank­fi­lia­le bega­ben. In der Fol­ge ver­such­ten meh­re­re hun­dert Ver­samm­lungs­teil­neh­mer, eben­falls in das Gebäu­de zu gelan­gen. Dies konn­te durch das umge­hen­de Ein­schrei­ten der ein­ge­setz­ten Poli­zei­kräf­te ver­hin­dert wer­den. Die fünf Per­so­nen wur­den anschlie­ßend vom Ein­satz­ort beglei­tet, wodurch sich die Situa­ti­on beru­hig­te. Um 18:30 Uhr wur­de die Ver­samm­lung für been­det erklärt. Die Teil­neh­mer ver­lie­ßen den Ver­samm­lungs­ort zügig. Ins­ge­samt wur­de die Ver­samm­lung aus poli­zei­li­cher Sicht — abge­se­hen von dem geschil­der­ten Vor­fall — als fried­lich bewertet.

Leer — Schwel­brand in Werkstatt

Am 21.01.2026 um 15:59 Uhr kam es in Leer, Am Ems­deich, zu einem Brand. In einer dor­ti­gen Werk­statt kam es aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che zu einem Schwel­brand. Hier­bei kam es zu einem sehr gerin­gen Sach­scha­den und es wur­den kei­ne Per­so­nen ver­letzt. Die Ermitt­lun­gen hier­zu wur­den aufgenommen.

Emden — Mülltonnenbrände

Am 21.01.2026 gegen 20:00 Uhr kam es in Emden, in der Nes­ser­lan­der Stra­ße, zu einem Brand einer blau­en Papier­müll­ton­ne. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che geriet eine blaue Papier­müll­ton­ne vor einem Mehr­fa­mi­li­en­haus in Brand. Das Feu­er konn­te durch die Feu­er­wehr gelöscht wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren zwei­stel­li­gen Bereich.

Am 21.01.2026 um 22:48 Uhr kam es in Emden, in der Nep­tun­stra­ße, zu einem Brand von zwei gel­ben Müll­ton­nen. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che gerie­ten zwei gel­be Müll­ton­nen in Brand. Das Feu­er konn­te durch die Feu­er­wehr gelöscht wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren zwei­stel­li­gen Bereich. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich an die Poli­zei zu wenden.

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