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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Schwe­rer Unfall in Wee­ner, ver­letz­ter Rad­fah­rer in Emden und Dieb­stahl in Leer

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.10.2026

 

Fah­ren ohne Fahr­erlaub­nis ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten ++ Sach­be­schä­di­gung und Dieb­stahl an einer Sporthalle 

+ Emden — Auto­fah­rer ohne gül­ti­ge Fahr­erlaub­nis kontrolliert +

Am 21. Okto­ber 2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 07:05 Uhr einen 46-jäh­ri­gen Ford-Fah­rer in der Pet­ku­mer Stra­ße in Emden. Dabei stell­ten die Beam­ten fest, dass der Mann nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war. Die Wei­ter­fahrt wur­de ihm untersagt.

+ Emden — Fahr­rad­fah­rer bei Ver­kehrs­un­fall leicht verletzt +

Am 21. Okto­ber 2026 beab­sich­tig­te ein 51-jäh­ri­ger VW-Fah­rer, gegen 07:20 Uhr von einer Grund­stücks­auf­fahrt in die Stra­ße “Am Ton­nen­hof” in Emden ein­zu­fah­ren. Dabei über­sah er einen von rechts kom­men­den 34-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer. Es kam zum Zusam­men­stoß, bei dem der Fahr­rad­fah­rer leich­te Ver­let­zun­gen erlitt. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Eurobereich.

+ Wee­ner — Pkw kommt von Fahr­bahn ab — Auto­fah­re­rin schwer verletzt +

Am 21. Okto­ber kam eine 36-jäh­ri­ge Seat-Fah­re­rin aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che auf der B436 in Wee­ner nach links von der Fahr­bahn ab und blieb in einem angren­zen­den Gra­ben ste­hen. Die Frau erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen und wur­de in ein Kran­ken­haus gebracht. Das Fahr­zeug war nicht mehr fahr­be­reit und muss­te durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men aus dem Gra­ben gebor­gen wer­den. Es ent­stand ein Gesamt­scha­den im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Eurobereich.

+ Leer — Sach­be­schä­di­gung und Dieb­stahl an einer Sporthalle +

Am 21. Okto­ber 2026 kam es zwi­schen 18:45 Uhr und 19:45 Uhr vor einer Sport­hal­le in der Bres­lau­er Stra­ße in Leer zu einer Sach­be­schä­di­gung und einem Dieb­stahl. Eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft beschä­dig­te eine auf dem Gelän­de ange­brach­te Later­ne und beschmier­te die Ein­gangs­tür der Sport­hal­le mit einer inzwi­schen aus­ge­här­te­ten, schaum­ar­ti­gen Sub­stanz. Zudem wur­de ein Fahr­rad­korb entwendet.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

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Zim­mer­brand in Esklum: Feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen ret­tet bei Übung vier Personen

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Zim­mer­brand in Esklum: Feu­er­wehr ret­tet bei Übung vier Per­so­nen aus ver­rauch­ten Gebäude

Groß ange­leg­te Feu­er­wehr­übung in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Meh­re­re Orts­feu­er­weh­ren waren am Diens­tag­abend in der Esklu­mer Stra­ße im Ein­satz. Im Mit­tel­punkt stan­den die Men­schen­ret­tung unter Atem­schutz, die Zusam­men­ar­beit der Ein­satz­kräf­te und die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den betei­lig­ten Einheiten.

Esklum / Wes­t­ov­er­le­din­gen. Rauch drang aus einem Gebäu­de, meh­re­re Per­so­nen wur­den im Inne­ren ver­misst: Die­ses Sze­na­rio erwar­te­te die Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen am Diens­tag­abend, 20. Okto­ber 2026, in der Esklu­mer Stra­ße in Esklum. Um 19:20 Uhr wur­den meh­re­re Orts­feu­er­weh­ren unter dem Alarm­stich­wort „Zim­mer­brand“ alarmiert.

Da zunächst unklar war, ob sich noch Men­schen in dem ver­rauch­ten Gebäu­de befan­den, erfolg­te die Alar­mie­rung unter dem Stich­wort F2Y. Der Zusatz „Y“ weist auf eine mög­li­che Gefähr­dung von Men­schen­le­ben hin.

Vier Per­so­nen aus ver­rauch­ten Gebäu­de gerettet

Glück­li­cher­wei­se han­del­te es sich nicht um einen tat­säch­li­chen Brand­ein­satz, son­dern um eine groß ange­leg­te Feu­er­wehr­übung. Die­se war vom Esklu­mer Orts­brand­meis­ter Mat­thi­as Nett­hö­fel aus­ge­ar­bei­tet und vor­be­rei­tet worden.

Im Ver­lauf der Übung stell­te sich her­aus, dass sich ins­ge­samt vier Per­so­nen im ver­rauch­ten Gebäu­de befan­den. Meh­re­re Trupps gin­gen unter Atem­schutz in das Gebäu­de vor, um nach den ver­miss­ten Per­so­nen zu suchen und sie zu retten.

Nach und nach konn­ten die Ein­satz­kräf­te die Per­so­nen aus dem Gebäu­de brin­gen. Schließ­lich waren alle vier Per­so­nen erfolg­reich gerettet.

Zusam­men­ar­beit der Orts­feu­er­weh­ren im Mittelpunkt

Neben der Men­schen­ret­tung stan­den vor allem die Zusam­men­ar­beit der ver­schie­de­nen Orts­feu­er­weh­ren, die Koor­di­na­ti­on der ein­ge­setz­ten Atem­schutz­trupps und die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den betei­lig­ten Ein­hei­ten im Mit­tel­punkt der Übung.

Das Sze­na­rio stell­te damit unter­schied­li­che Anfor­de­run­gen an die Ein­satz­kräf­te und bot Gele­gen­heit, die Abläu­fe bei einem mög­li­chen Zim­mer­brand mit ver­miss­ten Per­so­nen zu trainieren.

Die Übung ver­lief erfolg­reich und wur­de mit einem posi­ti­ven Ergeb­nis abge­schlos­sen. Alle gestell­ten Auf­ga­ben konn­ten bewäl­tigt werden.

Die­se Feu­er­weh­ren und Ein­hei­ten waren beteiligt

An der Übung in Esklum betei­lig­ten sich die Orts­feu­er­weh­ren Esklum, Brei­ner­moor, Folm­husen, Gro­te­gas­te und Ihr­ho­ve. Außer­dem waren die IuK-Grup­pe (Infor­ma­ti­on und Kom­mu­ni­ka­ti­on) sowie die Hygie­ne­grup­pe der Feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen eingebunden.

Bild­quel­le: Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Esklum

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Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Nie­der­län­der bei Bun­de fest – ein Jahr Haft

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Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Mann bei Bun­de fest: Ein Jahr Haft

Kon­trol­le auf dem Rast­platz Bund­er­neu­land: 39-jäh­ri­ger Nie­der­län­der wegen Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls gesucht

Bun­de – Bei einer Kon­trol­le an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze hat die Bun­des­po­li­zei am Mon­tag­abend einen mit Haft­be­fehl gesuch­ten Mann fest­ge­nom­men. Der 39-jäh­ri­ge Nie­der­län­der muss für ein Jahr ins Gefäng­nis. Noch in der Nacht wur­de er in eine Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt gebracht.

Fest­nah­me bei Grenz­kon­trol­le auf der A 280

Die Ein­satz­kräf­te kon­trol­lier­ten den Mann gegen 22.45 Uhr im Rah­men der wie­der­ein­ge­führ­ten Bin­nen­grenz­kon­trol­len. Er war als Mit­fah­rer in einem inter­na­tio­nal ver­keh­ren­den Fern­bus unter­wegs, der an der Kon­troll­stel­le auf dem Rast­platz Bund­er­neu­land an der Auto­bahn 280 über­prüft wurde.

Bei der Über­prü­fung sei­ner Per­so­na­li­en stell­ten die Bun­des­po­li­zis­ten fest, dass gegen den 39-Jäh­ri­gen ein Haft­be­fehl der Staats­an­walt­schaft Osna­brück vorlag.

Bewäh­rung wider­ru­fen – ein Jahr Gefängnis

Der Mann war zuvor gericht­lich wegen Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls ver­ur­teilt wor­den. Da sei­ne Bewäh­rung wider­ru­fen wur­de, muss er nun eine ein­jäh­ri­ge Frei­heits­stra­fe verbüßen.

Nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wur­de der Fest­ge­nom­me­ne noch in der­sel­ben Nacht in die nächst­ge­le­ge­ne Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt eingeliefert.

Die Fest­nah­me erfolg­te im Rah­men der Grenz­kon­trol­len an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze bei Bunde.

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Leer: Land­kreis zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor

Land­kreis Leer zieht Alt­tex­til­con­tai­ner am Bahn­damm ab – neu­er Stand­ort in Breinermoor Der Land­kreis Leer reagiert auf die wie­der­keh­ren­de Ver­mül­lung...

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Stra­ßen­sper­run­gen in Leer im Okto­ber und Novem­ber 2026: Sechs Stra­ßen betroffen

Stra­ßen­sper­run­gen in Leer: Fünf Stra­ßen wegen Sanie­rungs­ar­bei­ten zeit­wei­se gesperrt In Leer ste­hen Ende Okto­ber und Anfang Novem­ber 2026 meh­re­re Stra­ßen­sa­nie­run­gen...

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Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten zei­gen fas­zi­nie­ren­de Licht­kunst durch Langzeitbelichtung

Gal­li­markt Leer: Phø­ton-Poe­ten ver­wan­deln Fahr­ge­schäf­te in klei­ne Kunstwerke Mit Lang­zeit­be­lich­tun­gen haben Elke Broek und Mat­thi­as Sko­wera von den Phø­ton-Poe­ten die...

Lokal

Schad­stoff­mo­bil im Land­kreis Leer 2026: Alle Ter­mi­ne und Stand­or­te im Überblick

Mobi­le Schad­stoff­samm­lung im Land­kreis Leer: Alle Ter­mi­ne im Novem­ber 2026 Schad­stoff­mo­bil kommt nach Wee­ner, Moorm­er­land, Jüm­me, Uple­n­gen und Hesel – Son­der­ab­fäl­le...

Blaulicht

Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Nie­der­län­der bei Bun­de fest – ein Jahr Haft

Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Mann bei Bun­de fest: Ein Jahr Haft Kon­trol­le auf dem Rast­platz Bund­er­neu­land: 39-jäh­ri­ger Nie­der­län­der wegen Woh­nungs­ein­bruch­dieb­stahls gesucht Bun­de...

Lokal

Ser­ver­aus­fall beim Stra­ßen­ver­kehrs­amt Leer: Zulas­sungs­stel­le und Füh­rer­schein­stel­le betroffen

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Gefälsch­te Doku­men­te erken­nen: So erken­nen Sie gefälsch­te Aus­wei­se und Führerscheine

Gefälsch­te Doku­men­te erken­nen: So prüft das LKA Nie­der­sach­sen Füh­rer­schei­ne, Aus­wei­se und Zeugnisse Gefälsch­te Füh­rer­schei­ne, mani­pu­lier­te Aus­wei­se oder ver­än­der­te Zeug­nis­se sind...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen: Unfall in Leer, Unfall­flucht und fal­sche Kennzeichen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 20.10.2026      Emden — Fal­sche Kenn­zei­chen an Opel festgestellt  Am 20.10.2026...

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