Blaulicht
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Dies entspricht einem Rückgang von 3,8%.
Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 3,3% auf 69,6% gestiegen (2020: 66,3%).
Thomas Memering, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden äußert sich zu dieser Entwicklung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneuten Anstieg bei den aufgeklärten Straftaten verzeichnen können. Erfreulich ist auch der Rückgang der Kriminalitätsbelastung. Gemessen an der Einwohnerzahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, in unserer Region erkennbar unter dem Landesdurchschnitt.“
Eigentumsdelikte
Der positive Trend aus den Vorjahren hat sich fortgesetzt. Im Jahr 2021 wurden rund 17% weniger Diebstahlsdelikte (3297) verzeichnet.
Der prägnanteste Rückgang ist im Bereich der Einbruchskriminalität festzustellen. Im Vergleich zum Jahr 2020 halbierte sich die Anzahl der Einbruchsdelikte annähernd (-48,8%) auf nunmehr 168 Taten.
Memering sieht hier einen deutlichen Zusammenhang mit der Pandemie: „Viele Menschen befanden sich im Homeoffice oder betreuten zu Hause ihre Kinder. Damit fehlten den Tätern die günstigen Gelegenheiten, um Einbrüche zu begehen oder sie mussten sich stärker beobachtet fühlen. Deshalb kann man nicht von einem verlässlichen Trend sprechen. Die präventive Sicherung des Eigenheims hat nach wie vor eine große Bedeutung, damit es Einbrechern auch nach Ende der Pandemie nicht leichtgemacht wird.“ Anbieter von zertifiziertem Einbruchschutz finden Interessierte unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/
Rohheitsdelikte
Im Bereich der Rohheitsdelikte, zu denen insbesondere Körperverletzungs- und Raubdelikte gehören, konnte für das Jahr 2021 ein Rückgang von 2,1% verzeichnet werden. Allein der Anteil der Körperverletzungsdelikte sank um rund 5% im Vergleich zum Vorjahr. Angelika Grüter, Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, sagt dazu: „Auch diese Entwicklung dürfte mit der Pandemie zusammenhängen. Es gab kaum Feiermöglichkeiten, da Discotheken überwiegend geschlossen bleiben mussten und auch andere Feste ausblieben.“
Sexualdelikte
Im Jahr 2021 wurden 387 Sexualdelikte festgestellt. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursache für diesen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Verbreitens, Herstellens und des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Inhalten.
Auffällig ist, dass vermehrt Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige erfasst wurden. Die bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebten sogenannten (WhatsApp-) Sticker (Memes) spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit nur wenigen Klicks ist ein solcher Sticker, beispielsweise mit einem Nacktbild eines Kindes, fertiggestellt bzw. manipuliert und versendbar. Memering: „Kinder und Jugendliche sind sich oftmals nicht bewusst darüber, dass sie strafrechtlich relevante Inhalte teilen. Deshalb liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auch darin, gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Emden die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber auch die der Erziehungsberechtigten zu stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen.“
Angelika Grüter nennt einen weiteren Faktor für den Anstieg der Fallzahlen: „Die Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungsarbeit auf diesem Themengebiet in den letzten Jahren stark forciert und intensiviert. Es konnte erreicht werden, dass viele Fälle durch die länderübergreifende Zusammenarbeit mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden oder Organisationen wie z.B. das National Center For Missing And Exploited Children (NCMEC) bekannt gemacht wurden und in dem Zusammenhang strafrechtlich verfolgt werden konnten. Jedem kinderpornografischen Bild liegt ein Missbrauchsfall zu Grunde, den es aufzudecken gilt. Deshalb investieren wir sehr viel Arbeit in dieses Kriminalitätsfeld. Wir wollen möglichst viele Taten aufklären.
Im Bereich der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse konnten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straftaten aufklären. Auch im gesamten Bereich aller Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung kann eine stetig steigende Aufklärungsquote verzeichnet werden. Diese liegt nunmehr bei über 90%.“
Tatmittel Internet/Cybercrime
Mit den Begriffen Internetkriminalität oder Cybercrime werden Taten zusammengefasst, die unter Nutzung des Internets begangen werden. Unter dieses Deliktsfeld fallen z.B. alle Online-Betrugsarten, wie Waren- und Warenkreditbetrug, Kinderpornographie, aber auch Beleidigungen und Bedrohungen. Im Jahr 2021 wurden 1136 Straftaten festgestellt, die mit dem Internet zusammenhingen. Das bedeutet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.
Angelika Grüter dazu: „Die Digitalisierung der Gesellschaft bringt viele neue Anwendungen in unseren Alltag. Bedauerlicherweise führt das aber auch dazu, dass Sicherheitslücken entstehen, die ausgenutzt werden. Dabei geht es in den überwiegenden Fällen darum, an Daten wie z.B. Kontodaten zu kommen oder aber Menschen zu täuschen und so die Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bewirken. Aufgrund der Pandemie haben sich mutmaßlich auch einige Einbrecher umgestellt auf digitale Straftaten. Wir arbeiten stetig an der Aufklärung in der Bevölkerung, um dem Phänomen zu begegnen.“
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter dem Begriff „Gewalt gegen Polizeibeamte“ werden Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zusammengefasst. Zwar wurden 2021 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden 12 Taten weniger registriert (78) als im Jahr 2020 (90), dennoch sind die Zahlen seit geraumer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünfjahresvergleich haben sich die Fälle mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 96 Polizeibeamte Opfer von Widerstandshandlungen oder tätlichen Angriffen.
Memering betrachtet die Entwicklung mit Sorge: „Auch in unserem Inspektionsbereich gab es in der jüngsten Vergangenheit äußert brutale Widerstände und tätliche Angriffe, durch die unsere Kolleginnen und Kollegen verletzt wurden.
Sie werden zwar durch gezielte Trainings auf solche schwierigen Situationen vorbereit. Aber die tödlichen Schüsse auf die beiden Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz machen deutlich, dass wir jederzeit mit unvermittelten, brutalsten Angriffen rechnen müssen.“
Betäubungsmittelkriminalität
Betäubungsmitteldelikte sind im Vergleich zum Vorjahr (1147) erneut angestiegen. Im Jahr 2021 wurden 1361 Rauschgiftdelikte (+ 18,7%) registriert.
Ein Grund dafür ist, dass im Vergleich zum Vorjahr rund 60% mehr Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss festgestellt wurden. Im vergangenen Jahr wurden gegen 346 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet. Gleichzeitig handelt es sich beim Besitz des verbotenen konsumierten Stoffes auch um eine Straftat, die Eingang in der Statistik findet.
Daneben konnten umfangreiche Ermittlungsverfahren erfolgreich zu Ende geführt werden und im Zuge groß angelegter Durchsuchungsmaßnahmen umfassende Mengen an Betäubungsmitteln und Beweisstücken wie z.B. mobile Datenträger beschlagnahmt werden. Dies führte zu einer Vielzahl von Strafverfahren.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 652 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende als Tatverdächtige ermittelt. Im Gegensatz zum Abwärtstrend im Vorjahr (584) wurden somit 11,6% mehr Personen im Alter bis 21 Jahre einer Straftat verdächtigt.
Auffällig hierbei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch diese Altersklasse begangen wurden. Ein Auslöser könnte auch hier die Pandemie sein. Fehlende Freizeitangebote, kein Vereinssport oder auch der lange Unterrichtsausfall können für ein erhöhtes Maß an Langweile und Frustration gesorgt haben. Das Phänomen, dass sich Frustration in Aggression gegen Sachen richtet, lässt sich insbesondere in dieser Altersklasse verstärkt beobachten.
Straftaten zum Nachteil von Senioren
Delikte, die gezielt zum Nachteil von älteren Menschen begangen werden beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl dieser Personengruppe nachhaltig. Besonders in der Pandemiezeit war ein erhöhtes Aufkommen dieser Taten spürbar. Im Bereich der Polizeiinspektion Leer/Emden haben sich vor allem Fälle im Betrugsbereich erhöht, wobei mittlerweile das Tatphänomen Schockanruf eine herausragende Stellung einnimmt. Auch ist zu beobachten, dass vermehrt Taten unter der Nutzung von Messenger-Diensten in Erscheinung treten, wie z.B. der sogenannte WhatsApp-Trick. Im Bereich der Schadenssummen, die bei diesen Taten von den Betrügern erbeutet wurden, konnte eine Zunahme von 59% festgestellt werden. Betrug die ermittelte Schadensumme im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Schaden von 63.550 Euro zu verzeichnen. Dazu Thomas Memering:“ Obwohl wir durch intensive Aufklärungs-und Präventionsarbeit die betroffene Bevölkerungsgruppe bereits gut sensibilisieren konnten, gehen wir davon aus, dass sich ein Großteil der Taten im Dunkelfeld verbirgt. Grund hierfür ist oft die Scham der Opfer nach solchen Taten. Daher werden wir weiterhin intensiv an der Bekämpfung dieser Delikte, welche durch organisierte Tätergruppen begangen werden, arbeiten.“
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Run auf Wohneigentum ist ungebrochen — Sparkasse: Tausende sind registriert

Tausende sind registriert
Sparkasse: Verkauf oft innerhalb weniger Wochen
Der Run auf Wohneigentum ist ungebrochen – und die Experten der Sparkasse LeerWittmund sind gewappnet: Tausende Immobiliensuchende haben sich bei der Sparkasse registrieren lassen, hinzu kommen Zehntausende, die über den Sparkassen-Verbund gelistet sind. „Deshalb gibt es für mehr als die Hälfte der angebotenen Häuser und Wohnungen bereits nach wenigen Wochen einen Käufer“, sagt Immobilienmakler Michael Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigentümern kaum für möglich gehaltenen Preis.“
Die Immobilienmakler der Sparkasse sind in der Region verwurzelt, kennen sich hier aus und haben die besten Marktkenntnisse. Zudem wird das gesamte Filialnetz genutzt, um potenzielle Käufer anzusprechen: „Wir sind der richtiger Ansprechpartner, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht“, betont Michael Abels. Kunden erhalten bei der Sparkasse einen Rundum-Service. Und die ganzheitliche Betreuung endet nicht mit dem Verkauf eines Hauses: Auch im Anschluss stehen die Berater bei Nachfragen zur Verfügung.
Da die Sparkassen-Experten unter anderem über gute Kontakte zu Gutachtern, Behörden und Energieberatern verfügen, können sie viele für den Verkauf einer Immobilie notwendigen Unterlagen besorgen. „Wir garantieren eine stressfreie, einfache und stets seriöse Abwicklung“, sagt Michael Abels. Für den Immobilienverkauf kann übrigens auch das kostenlose und exklusive Bieterportal der Sparkasse genutzt werden. Die Besichtigungen führen die Mitarbeiter in der Regel nur mit zuvor finanzierungsgeprüften Interessenten durch.
Blaulicht
Polizeiinspektion Leer/Emden: Festnahmen und schwere Unfälle in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 20.01.2026
Ladendiebstahl und Haftbefehl++Diebstahl von Gasflaschen++Sachbeschädigung an der Haupteingangstür zum Kindergarten++Verkehrsunfälle++Verkehrsunfallfluchten
Leer — Ladendiebstahl und Haftbefehl
Am 19.01.2026, gegen 11:15 Uhr, versuchte der Beschuldigte eine Flasche mit einem alkoholischen Getränk aus dem Lebensmittelgeschäft in der Ubbo- Emmius- Straße zu entwenden. Beim Verlassen des Marktes wurde er von einer Mitarbeiterin verfolgt. In dessen Verlauf verlor der Beschuldigte das Diebesgut. Er konnte im Nahbereich durch die eingesetzten Polizeibeamten angetroffen werden. Es wurde festgestellt, dass er einen offenen Haftbefehl hatte, weshalb er festgenommen wurde.
Moormerland/ Warsingsfehn — Diebstahl von Gasflaschen beim Baumarkt
Im Zeitraum vom 18.01.2026, ca. 14 Uhr bis zum 19.01.2026, ca. 05:45 Uhr, verschaffte sich bislang unbekannte Täterschaft Zutritt zum gesicherten Stahlkäfig, der sich im Bereich des Eingangs eines Baumarktes “Am Kirchweg” befindet und entwendete eine größere Menge Gasflaschen. Der Schaden beläuft sich auf einen mittleren vierstelligen Betrag. Zeugen, die Hinweise zur Tat oder zum Täter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Bunde — Sachbeschädigung an der Haupteingangstür zum Kindergarten
Im Zeitraum vom 16.01.2026, ca. 15 Uhr bis zum 19.01.2026, ca. 8 Uhr, beschädigte bislang unbekannte Täterschaft mit einem nicht bekannten Gegenstand die Verglasung der Haupteingangstür des ev. reformierten Kindergartens in der Birkenstraße. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer/ Heisfelde — Verkehrsunfall mit einer leicht verletzten Person
Am 19.01.2026, kam es gegen 9 Uhr auf der Straße Burfehner Weg zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Fahrradfahrer. Zur Unfallzeit befuhr der 48-jährige Pkw- Fahrer mit seinem Caddy die Christine- Charlotten- Straße und beabsichtige, gerade aus in den Burfehner Weg zu fahren. Hierbei übersah er den vorfahrtberechtigten 62-jährigen Fahrradfahrer, der die Heisfelder Straße auf dem Radweg in Richtung Stadtmitte befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem sich der Radfahrer leicht verletzte. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Detern/ Flecken — Verkehrsunfallflucht
Im Zeitraum zwischen dem 18.01.2026, ca. 22 Uhr und dem 19.01.2026, ca. 06:45 Uhr befuhr ein bislang unbekannter Pkw die Westerlandstraße in Detern. Im Bereich einer Linkskurve kam er rechtsseitig von der Fahrbahn ab und fuhr in die Buchenhecke des 53-jährigen Geschädigten, der an der Kirchstraße wohnhaft ist. Weiterhin touchierte der Unfallfahrer eine Straßenlaterne, welche ebenfalls beschädigt wurde. Der Verursacher entfernte sich von der Unfallstelle, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Zeugen, die Hinweise zum Unfall und/ oder dem flüchtigen Fahrzeug/ Fahrzeugführer machen können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer- Verkehrsunfallflucht mit einer verletzten Radfahrerin
Am 19.01.2026 kam es gegen 14:50 Uhr auf der Hauptstraße zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Fahrradfahrern. Die beteiligten Radfahrerinnen befuhren hintereinander den Radweg an der Hauptstraße. Als die unbekannte Verursacherin die 65-Jährige links überholen wollte, touchierten sich die beiden Beteiligten leicht, wodurch die 65-Jährige stürzte und sich verletzte. Die Unfallverursacherin entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um die Verletzte zu kümmern und schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall und/ oder der Radfahrerin geben können, setzen sich bitte mit der Polizei in Verbindung.
Leer — Lkw- Unfall auf der Autobahn 31 zwischen Neermoor und Riepe
Am 19.01.2026 kam es gegen 13:30 Uhr auf der A 31 zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei Lkw. Der 61-jährige Unfallverursacher befuhr mit seinem Sattelzug die A 31 Richtung Emden. Auf dieser Strecke stand zwischen der AS Neermoor und der AS Riepe ein Lkw aufgrund eines technischen Defektes auf dem Seitenstreifen. Der 61-Jährige kam aus nicht geklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit dem Lkw, der sich auf dem Seitenstreifen befand. Der Sattelzug kam anschließend auf dem Grünstreifen zum Stillstand. Der Fahrer wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Zwecks Bergung des Lkw musste die Autobahn für mehrere Stunden voll gesperrt werden. Es entstand hoher Sachschaden.
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Einsatz in Ostgroßefehn: Feuerwehr öffnet Weg für den Rettungsdienst
Schnelle Hilfe in der Jahnstraße: Feuerwehr ermöglicht Notfall-Zugang
Ein medizinischer Notfall in Ostgroßefehn forderte am Sonntagabend das schnelle Eingreifen der Rettungskräfte. Da eine hilflose Person in ihrer Wohnung vermutet wurde, verschaffte sich die Feuerwehr über ein Fenster Zutritt, um dem Rettungsdienst den Weg zu ebnen.
Ostgroßefehn. Es war ein Einsatz der kurzen Wege: Am Sonntagabend gegen 20:27 Uhr wurde die Ortsfeuerwehr Großefehn-Zentrum zu einer Notfalltüröffnung in die Jahnstraße alarmiert. Da die Einsatzstelle lediglich eine Straße vom Feuerwehrgerätehaus entfernt lag, trafen die ehrenamtlichen Helfer bereits wenige Augenblicke nach der Alarmierung vor Ort ein. Zeitgleich erreichte der Rettungsdienst des Landkreises Aurich die betroffene Adresse.
Hindernis an der Haustür
Obwohl den Einsatzkräften vor Ort ein Haustürschlüssel ausgehändigt wurde, gestaltete sich der Zugang zur Wohnung zunächst schwierig. Die Tür ließ sich trotz des vorhandenen Schlüssels nicht öffnen. Um keine wertvolle Zeit für die medizinische Versorgung der Person zu verlieren, entschieden sich die Einsatzkräfte für einen alternativen Zugangsweg.
Zutritt über Fenster ermöglicht
Die Feuerwehr nutzte ein auf Kipp stehendes Fenster, um in das Gebäude zu gelangen. Dies gelang den Spezialisten zügig und ohne größeren Sachschaden. Einmal im Inneren der Wohnung, konnte die Tür von innen entriegelt und für das medizinische Fachpersonal geöffnet werden.
Unterstützung beim Transport
Nachdem der Rettungsdienst die Erstversorgung des Patienten abgeschlossen hatte, blieb die Feuerwehr weiterhin vor Ort. Die Einsatzkräfte unterstützten das Team des Rettungswagens beim sicheren Transport der Person aus der Wohnung in das bereitstehende Fahrzeug.
Der Einsatz, der die gute Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst unterstrich, konnte nach rund einer halben Stunde erfolgreich beendet werden.
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Polizeibericht: Brände, Einbrüche und Unfallfluchten in Ostfriesland
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 19.01.2026
Verkehrsunfallfluchten++ Einbruchdiebstahl++ Brand auf Dachboden++ Pkw-Brand++ Sachbeschädigung an Wohnung++ Rauchentwicklung in Wohnung
Leer — Verkehrsunfallflucht
Am 13.01.2026 in der Zeit zwischen 09:00 Uhr und 09:30 Uhr kam es in Leer, in der Dorfstraße in Höhe der Hausnummer 4, zu einem Verkehrsunfall. Bei einem im Rahmen von Sonder- und Wegerechten linksseitig in der Dorfstraße abgestellten Rettungswagen wurde der rechte Seitenspiegel angefahren und beschädigt. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
A31/ Bunde — Verkehrsunfallflucht
Am 18.01.2026 gegen 17:45 Uhr kam es auf der A31, in Fahrtrichtung Emden (km 189,8) zu einem Verkehrsunfall. Ein bislang unbekannter Fahrer verlor aus unbekannten Gründen Fahrzeugteile auf der Autobahn. Ein 35-jähriger Fahrer eines grauen VW Golf übersah diese Teile und fuhr über diese drüber. Sie wurden hochgeschleudert und verursachten an der rechten Fahrzeugseite Lackschäden im unteren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich unerlaubt vom Unfallort. Die aufgefundenen Fahrzeugteile deuten darauf hin, dass es sich bei dem gesuchten Fahrzeug um die Marke Scania handelt. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Einbruchdiebstahl
Am 18.01.2026 kam es in der Zeit zwischen 16:00 Uhr und 18:50 Uhr in Leer, in einem Einfamilienhaus im Parallelweg, zu einem Einbruchdiebstahl. Die bislang unbekannte Täterschaft gelangte auf bislang unbekannte Art und Weise in das Einfamilienhaus eines 71-jährigen Mannes und einer 74-jährigen Frau. Dort entwendeten sie Diebesgut um unteren vierstelligen Wert. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Moormerland — Brand auf Dachboden
Am 18.01.2026 gegen 13:50 Uhr kam es in Moormerland, in der Wiesenstraße, zu einem Dachstuhlbrand. Aus bislang ungeklärter Ursache kam es im Bereich des Dachbodens eines dortigen Einfamilienhauses zu einem Brand. Der 39-jährige Hauseigentümer konnte das Feuer mithilfe seines 15-jährigen und seines 18-jährigen Sohnes eigenständig löschen. Hierbei zog er sich eine leichte Rauchgasintoxikation zu und verletzte sich leicht. Er wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Der 18-jährige Sohn wurde ebenfalls leicht verletzt. Die Schadenshöhe wird auf den unteren fünfstelligen Bereich geschätzt. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen.
Emden — Pkw-Brand
Am 18.01.2026 gegen 22:00 Uhr kam es in Emden, im Liekeweg in Höhe der Hausnummer 23, zu einem Pkw-Brand. Aus bislang ungeklärter Ursache fing ein Ford Focus eines 42-jährigen Mannes Feuer. Beim Eintreffen der Polizei stand der Pkw bereits in Flammen. Das Feuer konnte durch die Feuerwehr gelöscht werden. Es entstand ein Schaden im unteren fünfstelligen Bereich. Die Ermittlungen wurden aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Sachbeschädigung an Wohnung
Am 18.01.2026 um 20:58 Uhr kam es in Emden, im Aeilt-Frese-Weg, zu einer Sachbeschädigung. Die bislang unbekannte Täterschaft schlug mittels eines unbekannten Gegenstandes eine Fensterscheibe einer zur Grundschule gehörenden Wohnung ein. Es entstand ein Schaden im unteren dreistelligen Bereich. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Rauchentwicklung in Wohnung
Am 18.01.2026 um 03:53 Uhr kam es in Emden, in einer Wohnung in der Fürbringerstraße, zu einem Einsatz. Ein 47-jähriger Mann ließ den Wasserkocher auf einer heißen Herdplatte stehen, sodass dieser schmolz und in Brand geriet. Es kam zu einer starken Rauchentwicklung in der Wohnung. Der 47-jährige Mann wurde in einem Krankenhaus untersucht. Es entstand ein Schaden im unteren dreistelligen Bereich.
Beitragsfoto: Ingo Tonsor @ LeserECHO
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