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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Zelt­la­ger­räu­mung, 40 Sturmein­sät­ze, Auto­brän­de, Van­da­lis­mus und feh­len­der Versicherungsschutz

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag den 20.06.2026

 

Ver­stoß Pflicht­ver­si­che­rung ++ Sach­be­schä­di­gung ++ Fahr­zeug­brand ++ Sturmschäden 

Leer — Ver­stoß Pflichtversicherunggesetz

Durch Poli­zei­be­am­te wur­de am Frei­tag­vor­mit­tag ein Fahr­zeug in der Bre­mer Stra­ße fest­ge­stellt, dass nicht über den erfor­der­li­chen Ver­si­che­rungs­schutz ver­füg­te. Die Wei­ter­fahrt wur­de untersagt

Emden — Sachbeschädigung

Am Frei­tag­vor­mit­tag wur­de in der Dan­zi­ger Stra­ße ein dort par­ken­der Pkw der Mar­ke Dacia beschä­digt. Durch bis­her unbe­kann­te Täter wur­de der Lack an meh­re­ren Stel­len der Karos­se­rie zerkratzt.

Emden — Fahrzeugbrand

Aus bis­lang unbe­kann­ter Ursa­che geriet am Sams­tag­mor­gen in der Lud­wig-Uhland-Stra­ße ein Pkw der Mar­ke Citro­en in Brand. Der Brand konn­te durch die Feu­er­wehr Emden gelöscht wer­den. Per­so­nen kamen nicht zu Scha­den, der Sach­scha­den wird auf 5.000 Euro geschätzt.

Emden / Leer — Wetterlage

Im gesam­ten Ein­satz­ge­biet von Leer und Emden kam es in der Nacht zu zahl­rei­chen Ein­sät­zen auf­grund des Sturm­ge­sche­hen. Die Poli­zei hat­te um die 40 Ein­sät­ze abzu­ar­bei­ten. In Moorm­er­land muss­te ein Zelt­la­ger mit ca. 300 Kin­dern geräumt wer­den. In Emden wur­den zwei gepark­te Fahr­zeug durch einen umge­stürz­ten Baum beschä­digt. Außer mas­si­ven Sach­be­schä­di­gun­gen kam es zu kei­nen Personenschäden.

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Unwet­ter­nacht im Land­kreis Leer: Groß­ein­satz und Zeltlager-Evakuierung

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Hef­ti­ges Unwet­ter zieht über den Land­kreis Leer: Zahl­rei­che Feu­er­wehr­ein­sät­ze und Eva­ku­ie­rung eines Zeltlagers

Ein schwe­res Gewit­ter mit hef­ti­gen Sturm­bö­en ist am Sams­tag über den Land­kreis Leer gezo­gen und hat die Ein­satz­kräf­te von Feu­er­wehr und Ret­tungs­diens­ten die gesam­te Nacht über in Atem gehalten.

Bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den gegen 3:27 Uhr regis­trier­te die Leit­stel­le rund 80 wet­ter­be­ding­te Ein­sät­ze im gesam­ten Kreisgebiet.

Der Schwer­punkt des Ein­satz­ge­sche­hens lag dabei auf der Stadt Leer sowie der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen, wo die Ret­ter vor allem mit der Besei­ti­gung von Sturm­schä­den aus­ge­las­tet waren. In Wes­t­ov­er­le­din­gen stürz­te unter ande­rem ein Baum direkt auf ein Wohnhaus.

Beson­ders dra­ma­tisch stell­te sich die Situa­ti­on in Moorm­er­land dar. Dort wur­de laut Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends vor­sorg­lich ein soge­nann­ter Mas­sen­an­fall von Ver­letz­ten der Stu­fe 30 (MANV 30) aus­ge­löst, nach­dem ein schwe­res Unwet­ter das Are­al eines Zelt­la­gers getrof­fen hat­te. Von den Wet­ter­ka­prio­len waren rund 270 dort cam­pie­ren­de Kin­der betrof­fen. Dank des schnel­len und koor­di­nier­ten Ein­grei­fens der Ret­tungs­kräf­te konn­te die Lage jedoch zügig gesi­chert wer­den. Alle Kin­der wur­den recht­zei­tig und unver­letzt aus dem Zelt­la­ger eva­ku­iert und in einer nahe­ge­le­ge­nen Turn­hal­le sicher unter­ge­bracht, wo sie die rest­li­che Nacht verbrachten.


 

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Unwet­ter­ein­sät­ze im Stadt­ge­biet Wee­ner: Feu­er­weh­ren in der Nacht im Dauereinsatz

Wee­ner. Ein nächt­li­ches Unwet­ter hat die Feu­er­weh­ren im Stadt­ge­biet Wee­ner in den frü­hen Mor­gen­stun­den des Sams­tags, den 20. Juni 2026, inten­siv gefor­dert. Die Ein­satz­kräf­te waren über Stun­den hin­weg in Dau­er­ein­satz, um die durch den Sturm ver­ur­sach­ten Schä­den zu beseitigen.

Die Serie der Hil­fe­leis­tungs­ein­sät­ze zur Sturm­scha­den­be­sei­ti­gung begann kurz nach 01:00 Uhr mit einer über­ört­li­chen Unter­stüt­zung. Die Hub­ret­tungs­büh­ne der Feu­er­wehr Wee­ner rück­te nach Wymeer aus, um die dor­ti­ge Feu­er­wehr Wymeer-Boen bei der Besei­ti­gung von Sturm­schä­den zu unterstützen.

Nur kur­ze Zeit spä­ter folg­te der nächs­te Alarm für die Ein­satz­kräf­te im Stadt­ge­biet. Die Feu­er­wehr Ween­er­moor wur­de auf die Ween­er­moorer Stra­ße geru­fen. Dort blo­ckier­te ein umge­stürz­ter Baum die Fahr­bahn, der von den Ein­satz­kräf­ten zügig ent­fernt wer­den muss­te, um die Ver­kehrs­be­hin­de­rung zu beheben.

Kaum war die­ser Ein­satz ange­lau­fen, for­der­te die Wet­ter­la­ge auch die Feu­er­wehr Hol­thusen. Auf der Kat­zen­bur­ger Stra­ße waren zwei mas­si­ve Äste abge­bro­chen und gefähr­de­ten den flie­ßen­den Ver­kehr erheb­lich. Die Hol­thu­ser Ein­satz­kräf­te sicher­ten die betrof­fe­ne Stel­le ab und besei­tig­ten die Blo­cka­de mit­hil­fe von Kettensägen.

Wie aus den Rei­hen der Feu­er­wehr zu erfah­ren war, wur­den zum Zeit­punkt der Bericht­erstat­tung um 03:10 Uhr noch wei­te­re Sturmein­sät­ze im gesam­ten Stadt­ge­biet abgearbeitet.

Foto: Joa­chim Rand

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Hef­ti­ge Regen­fäl­le flu­ten Stra­ßen in Wee­ner und Ween­er­moor – Feu­er­weh­ren im Dauereinsatz

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Unwet­ter ver­ur­sacht Feu­er­wehr­ein­sät­ze in Wee­ner und Weenermoor

Ein hef­ti­ges Gewit­ter hat in der Nacht zum Frei­tag, den 19. Juni 2026, zu meh­re­ren Hil­fe­leis­tungs­ein­sät­zen im Stadt­ge­biet von Wee­ner geführt. Die Feu­er­weh­ren aus Ween­er­moor und Wee­ner waren ab den frü­hen Mor­gen­stun­den im Ein­satz, um über­flu­te­te Stra­ßen von den Was­ser­mas­sen zu befrei­en und Gebäu­de vor ein­drin­gen­dem Was­ser zu schützen.

Ein­satz in Weenermoor

Der ers­te Alarm ging gegen 05:20 Uhr bei der Feu­er­wehr Ween­er­moor ein. In der Möwen­stra­ße hat­ten die star­ken Regen­fäl­le zu einem so hohen Was­ser­stand geführt, dass ein Ein­drin­gen in anlie­gen­de Wohn­häu­ser droh­te. Durch das schnel­le Öff­nen der Gul­lys konn­ten die Ein­satz­kräf­te den Abfluss des Was­sers sicher­stel­len und die unmit­tel­ba­re Gefahr für die Anwoh­ner bannen.

Ein­satz im Stadt­ge­biet Weener

Kurz dar­auf, um 05:39 Uhr, folg­te die Alar­mie­rung für die Feu­er­wehr Wee­ner. Wie Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser mit­teil­te, waren die Ein­satz­kräf­te bis etwa 09:30 Uhr gefor­dert, um ins­be­son­de­re die Königs­ber­ger Stra­ße, die Ber­li­ner Stra­ße sowie die Bres­lau­er Stra­ße von den Was­ser­mas­sen zu befreien.

Da das Was­ser auch dort droh­te, in Wohn­ge­bäu­de ein­zu­drin­gen, kamen an meh­re­ren Stel­len Pum­pen zum Ein­satz. Die Feu­er­wehr Wee­ner war mit ins­ge­samt 13 Ein­satz­kräf­ten und meh­re­ren Fahr­zeu­gen vor Ort, um die Stra­ßen wie­der pas­sier­bar zu machen und die Ver­kehrs­si­cher­heit in den betrof­fe­nen Berei­chen wiederherzustellen.

Fotos: Joa­chim Rand / Feu­er­wehr Weener

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CDU-Land­tags­frak­ti­on for­dert Ent­las­tung für Ost­fries­lands Rat­häu­ser: Mehr Hand­lungs­frei­heit statt Bürokratie Land­kreis Leer / Han­no­ver. Die kom­mu­na­len Ver­wal­tun­gen in Ost­fries­land leis­ten...

Blaulicht

Poli­zei­mel­dun­gen aus der Regi­on: Von Car­port-Brand bis zum nächt­li­chen Friedhofs-Zwischenfall

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 18.06.2026   BMW brennt unter Car­port voll­stän­dig aus — Wohn­haus leicht beschä­digt++...

Lokal

Ach­tung, es wird heiß: So schüt­zen wir unse­re Tie­re vor der Sommerhitze!

Ein Spa­zier­gang im Schat­ten tut nicht nur uns gut, son­dern ist auch für Hun­de die bes­te Wahl, um dem hei­ßen...

Blaulicht

Groß­ein­satz in Wee­ner: Feu­er­wehr ret­tet Bewoh­ner aus bren­nen­dem Wohnhaus

Groß­ein­satz in Wee­ner: Feu­er­weh­ren ret­ten Bewoh­ner aus bren­nen­dem Wohngebäude Wee­ner. Ein dra­ma­ti­scher Wohn­ge­bäu­de­brand hat am frü­hen Don­ners­tag­mor­gen (18. Juni 2026)...

Lokal

Neu­er Wind im Jade­bu­sen: Zoll­schiff „Fries­land“ offi­zi­ell in Dienst gestellt

Nach­hal­tig­keit auf hoher See: Zoll nimmt LNG-Ein­satz­schiff „Fries­land“ in Dienst Wil­helms­ha­ven. Der deut­sche Zoll setzt ein deut­li­ches Signal für die...

Lokal

CDU-Frak­ti­on schlägt Alarm: Das Mil­lio­nen-Desas­ter an der Evenburg

Ein “Schild­bür­ger­streich” am Schloss: Even­burg-Brü­cke wird zum unend­li­chen Projekt Leer. Wer der­zeit den Weg zur Even­burg sucht, stößt statt auf...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

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Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

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35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

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Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

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Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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