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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik 2025: Hohe Auf­klä­rungs­quo­te bei leicht stei­gen­der Kriminalität

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik 2025: Hohe Auf­klä­rungs­quo­te bei leicht stei­gen­der Kriminalität

Leer/Emden. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden hat ihre Kri­mi­nal­sta­tis­tik für das Jahr 2025 vor­ge­stellt. Das Gesamt­bild zeigt eine weit­ge­hend sta­bi­le Sicher­heits­la­ge bei leicht stei­gen­den Fall­zah­len – bei gleich­zei­tig erneut sehr hoher Aufklärungsquote.

Gesamt­ent­wick­lung: Leich­ter Anstieg, lang­fris­tig rückläufig

Im Jahr 2025 regis­trier­te die Poli­zei ins­ge­samt 13.472 Straf­ta­ten. Das ent­spricht einem Anstieg um 3,09 Pro­zent (+404 Fäl­le) gegen­über 2024 (13.068 Fälle).

Trotz die­ser Ent­wick­lung bleibt der lang­fris­ti­ge Trend rück­läu­fig:
2015 wur­den noch 14.532 Straf­ta­ten erfasst.

Auch die soge­nann­te Häu­fig­keits­zahl – also Straf­ta­ten pro 100.000 Ein­woh­ner – stieg leicht von 5.819 auf 6.171 (+6,05 %). Damit liegt die Regi­on leicht über dem nie­der­säch­si­schen Durch­schnitt (6.134).

Im Zustän­dig­keits­be­reich leben rund 218.300 Men­schen.

Ent­wick­lung in Emden

Für die Stadt Emden ergibt sich ein gegen­läu­fi­ger Trend:

  • 4.154 Straf­ta­ten (–3,82 %)
  • Häu­fig­keits­zahl leicht gesun­ken: 8.443 (2024: 8.526)

Hohe Auf­klä­rungs­quo­te bleibt stabil

Die Auf­klä­rungs­quo­te liegt bei 70,69 Pro­zent und damit nahe­zu auf dem Niveau des Vor­jah­res. Im lan­des­wei­ten Ver­gleich gehört die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden damit erneut zur Spitzengruppe.

Als wesent­li­cher Fak­tor für den leich­ten Anstieg der Fall­zah­len wer­den ver­stärk­te Grenz­kon­trol­len im Bereich Bun­de genannt.


Roh­heits­de­lik­te: Zunah­me ins­be­son­de­re bei Raub

Die soge­nann­ten Roh­heits­de­lik­te stie­gen auf 2.574 Fäl­le (+4,25 %). Dazu zäh­len unter anderem:

  • Kör­per­ver­let­zung
  • Raub
  • Bedro­hung und Nötigung

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist mit 90,40 Pro­zent sehr hoch.

Auf­fäl­li­ge Entwicklungen:

  • Kör­per­ver­let­zung: 1.654 Fäl­le (weit­ge­hend stabil)
  • Raub­de­lik­te: deut­li­cher Anstieg auf 88 Fäl­le (2024: 53)
  • Stra­ßen­raub: mehr als ver­dop­pelt (31 Fäl­le, zuvor 14)
  • Bedrohung/Nötigung: leicht rückläufig

Mes­ser­an­grif­fe: Wei­ter­hin erhöh­tes Niveau

2025 wur­den 83 Mes­ser­an­grif­fe regis­triert (2024: 79).
Ein Groß­teil ent­fiel auf:

  • Kör­per­ver­let­zung
  • Bedro­hung
  • Raub

Beson­ders relevant:

  • 5 schwe­re Straf­ta­ten gegen Leben oder sexu­el­le Selbst­be­stim­mung unter Ein­satz eines Messers
  • 46 Fäl­le in Emden (deut­lich mehr als 2024: 33)

Häus­li­che Gewalt: Zah­len sta­gnie­ren auf hohem Niveau

Die Fall­zah­len im Bereich häus­li­che Gewalt blei­ben nahe­zu konstant:

  • 814 Fäl­le (2024: 820)

Struk­tur der Delikte:

  • 683 Roh­heits­de­lik­te bzw. Freiheitsdelikte
  • 37 Sexu­al­straf­ta­ten

Wei­te­re Erkenntnisse:

  • 80,34 % der Tat­ver­däch­ti­gen männlich
  • 17,94 % unter Alkoholeinfluss

Lang­fris­tig ist wei­ter­hin ein stei­gen­der Trend erkennbar.


Gewalt gegen Poli­zei­kräf­te nimmt zu

Die Zahl der Angrif­fe auf Poli­zei­be­am­tin­nen und ‑beam­te stieg auf:

  • 104 Fäl­le (+10,64 %)

Zusätz­lich wur­den erfasst:

  • 1 gefähr­li­che Körperverletzung
  • 1 ver­such­tes Tötungsdelikt
  • meh­re­re Bedro­hun­gen und Nötigungen

Fast die Hälf­te der Tat­ver­däch­ti­gen stand unter Alko­hol- oder Drogeneinfluss.


Dieb­stahl: Deut­li­cher Anstieg, sin­ken­de Aufklärung

Die Dieb­stahls­de­lik­te nah­men deut­lich zu:

  • 3.670 Fäl­le (2024: 3.332)

Die Auf­klä­rungs­quo­te sank leicht:

  • 38,04 % (2024: 40,97 %)

Ein­zel­be­rei­che:

  • Fahr­rad­dieb­stahl: star­ker Anstieg auf 716 Fälle
  • Taschen­dieb­stahl: leicht gestiegen

In Emden fällt die Ent­wick­lung mode­ra­ter aus:

  • 286 Fahr­rad­dieb­stäh­le (+2,88 %)

Woh­nungs­ein­bruch: Wei­ter­hin nied­ri­ges Niveau

  • 75 Fäl­le (+5,63 %)
  • Deut­lich unter frü­he­ren Wer­ten (2016: 301 Fälle)

Auf­klä­rungs­quo­te:

  • 22,67 %

Tages­woh­nungs­ein­brü­che:

  • 39 Fäl­le (+25,81 %)
  • Auf­klä­rungs­quo­te deut­lich gestie­gen auf 41,03 %

Sexu­al­de­lik­te: Hohe Auf­klä­rungs­quo­te, digi­ta­le Delik­te neh­men zu

  • 442 Fäl­le (+0,68 %)
  • Auf­klä­rungs­quo­te: 93,67 %

Auf­fäl­lig:

  • 230 Fäl­le Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Inhal­te (+16,75 %)
  • 211 Fäl­le mit kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhal­ten (Anstieg)

Rück­gän­ge gab es bei:

  • sexu­el­ler Nötigung
  • sexu­el­lem Miss­brauch von Kindern
  • exhi­bi­tio­nis­ti­schen Delikten

Vie­le die­ser Straf­ta­ten fin­den im digi­ta­len Raum statt.


Rausch­gift­kri­mi­na­li­tät: Rück­gang durch Cannabis-Teillegalisierung

  • 879 Fäl­le (–5,38 %)
  • Auf­klä­rungs­quo­te: 90,33 %

Der Rück­gang hängt maß­geb­lich mit der Teil­le­ga­li­sie­rung von Can­na­bis zusam­men. Gleich­zei­tig bleibt der ille­ga­le Dro­gen­markt wei­ter­hin relevant.


Tat­ver­däch­ti­ge: Mehr Fäl­le, sta­bi­le Struktur

2025 wur­den 7.005 Tat­ver­däch­ti­ge ermittelt:

  • 5.306 männ­lich
  • 1.699 weib­lich

Wei­te­re Merkmale:

  • 4.731 deut­sche Staatsangehörige
  • 2.274 nicht­deut­sche Tatverdächtige

Alters­struk­tur:

  • 5.624 Erwach­se­ne
  • 491 Her­an­wach­sen­de
  • 604 Jugend­li­che
  • 286 Kin­der

Rund zwei Drit­tel der Tat­ver­däch­ti­gen stam­men aus der Region.


Jugend­kri­mi­na­li­tät: Beson­ders Emden im Fokus

Die Zahl jun­ger Tat­ver­däch­ti­ger blieb nahe­zu konstant:

  • 1.381 Per­so­nen (+2,30 %)
  • Anteil: etwa 20 %

Auf­fäl­lig:

  • Zunah­me bei Kin­dern und Jugendlichen
  • Beson­ders stark in Emden: 
    • Kin­der: +79,41 % (von 68 auf 122)

Hin­ter­grund ist eine iden­ti­fi­zier­te Jugend­grup­pie­rung, die inzwi­schen nicht mehr aktiv ist.

Schwer­punk­te:

  • Roh­heits­de­lik­te
  • Sach­be­schä­di­gung
  • Laden­dieb­stahl

Betrug zum Nach­teil von Senio­ren: Deut­li­cher Anstieg

Ein beson­ders besorg­nis­er­re­gen­der Trend zeigt sich bei Betrugs­de­lik­ten gegen älte­re Menschen:

  • 225 Fäl­le (2024: 155)

Typi­sche Maschen:

  • „Schock­an­ru­fe“
  • fal­sche Poli­zei­be­am­te oder Amtspersonen
  • Enkel­trick

Vie­le Taten blie­ben im Ver­suchs­sta­di­um, zei­gen jedoch die hohe Gefährdungslage.


 

Die Kri­mi­na­li­täts­la­ge in Leer und Emden bleibt ins­ge­samt sta­bil. Der leich­te Anstieg der Fall­zah­len wird vor allem auf ver­stärk­te Kon­trol­len zurück­ge­führt. Gleich­zei­tig unter­streicht die wei­ter­hin sehr hohe Auf­klä­rungs­quo­te die effek­ti­ve Polizeiarbeit.

Beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen zei­gen sich in ein­zel­nen Deliktsfeldern:

  • Zunah­me von Raubdelikten
  • stei­gen­de Gewalt gegen Einsatzkräfte
  • wach­sen­der Betrug zulas­ten älte­rer Menschen
  • zuneh­men­de digi­ta­le Kriminalität

Par­al­lel dazu bestä­ti­gen lang­fris­ti­ge Trends – etwa beim Woh­nungs­ein­bruch – die Wirk­sam­keit prä­ven­ti­ver Maßnahmen.

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Betrug durch Love Scamming – hohe Geld­sum­me verloren

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 26.03.2026 — Betrug Love Scamming

 
 

Betrug Love Scamming ++ Sach­be­schä­di­gung ++ Ver­kehrs­un­fall ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht mit Fahrrad 

 

Rhau­der­fehn — Betrug Love Scamming

In den letz­ten Mona­ten kam es zu einem Vor­fall von Love Scamming. Eine 53-jäh­ri­ge geschä­dig­te Frau aus Rhau­der­fehn wur­de hier­bei durch eine Inter­net­be­kannt­schaft über Face­book der­art getäuscht, dass sie Geld­be­trä­ge im hohen fünf­stel­li­gen Bereich über­wies. Zunächst ent­wi­ckel­te sich im Lau­fe der Zeit eine schein­bar gute Bekannt­schaft. Das Gegen­über zeig­te sich nah­bar. In dem wei­te­ren Ver­lauf inten­si­vier­te der der­zeit noch unbe­kann­te Täter die Bezie­hung durch emo­tio­na­le Annä­he­rung. Letzt­lich behaup­te­te der Täter über einen Zeit­raum von meh­re­ren Wochen, dass ver­schie­de­ne Not­si­tua­tio­nen vor­lie­gen wür­den, bei wel­chen er Unter­stüt­zung bräuch­te. Die Geschä­dig­te über­wies dar­auf­hin mehr­fach und auf unter­schied­li­che Kon­ten hohe Geldbeträge.

Die Poli­zei Leer/Emden warnt erneut vor Bekannt­schaf­ten im Inter­net, wel­che über den Auf­bau einer Ver­bin­dung ver­su­chen, die Geschä­dig­ten zu Leis­tun­gen oder Hand­lun­gen zu drän­gen. Die Täter sind meist geschult und gehen pro­fes­sio­nell vor, sodass sich eine emo­tio­na­le Abhän­gig­keit auf­baut. Oft­mals über­neh­men die Täter hier­bei tat­säch­lich exis­tie­ren­de Iden­ti­tä­ten mit reel­len Bil­dern ande­rer Per­so­nen oder nut­zen eine täu­schend echt erschei­nen­de, mit­tels KI gene­rier­te, Iden­ti­tät. Manch­mal dau­ert es Wochen, manch­mal Jah­re, bis ers­te Geld­for­de­run­gen ein­ge­hen. Das Gegen­über täuscht Not­la­gen aus unter­schied­lichs­ten Grün­den vor:

   - Man benötige Geld für erkrankte oder an Notsituationen leidenden
     Familienmitglieder und/oder Bekannte,
   - Man sei selber erkrankt oder verunfallt,
   - Man leide unter Schulden,
   - Man würde gerne zu Besuch kommen, brauche jedoch Geld für den 
     Flug,
   - Man sei Opfer von Diebstahl geworden.

Der emo­tio­na­le Druck wird hier­bei wei­ter­hin stark erhöht. Nicht sel­ten wer­de gefor­dert, dem Gegen­über aus Lie­be finan­zi­ell zu hel­fen. Wird den For­de­run­gen nicht mehr ent­spro­chen, wird der Kon­takt schlag­ar­tig been­det. Die ‘Per­son’ ver­schwin­det, als hät­te es sie nie gegeben.

Die Poli­zei emp­fiehlt, nie­mals per­so­nen­be­zo­ge­ne Infor­ma­tio­nen und pri­va­te Erreich­bar­kei­ten mit­zu­tei­len. Wer­den Sie bei emo­tio­na­len Annä­he­run­gen wach­sam und sen­den Sie nie­mals Geld an Per­so­nen, die Sie nicht per­sön­lich ken­nen­ge­lernt haben. Spre­chen Sie bei dem gerings­ten Ver­dacht mit Ihnen ver­trau­ten Per­so­nen. Es besteht nicht nur die Gefahr, Ver­mö­gen zu ver­lie­ren, son­dern auch psy­chisch schwer unter dem Erleb­ten zu lei­den. Hier erhal­ten Sie aus­führ­li­che Infor­ma­tio­nen und Hil­fe­stel­lun­gen zu der The­ma­tik Love-Scamming: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/scamming/.

Leer — Sachbeschädigung

Am Mitt­woch­abend, gegen 19:40 Uhr mel­de­te ein Zeu­ge der Poli­zei, dass meh­re­re Per­so­nen auf einem Grund­stück in der Rem­brandt­stra­ße in Leer ver­su­chen wür­den, eine Schei­be eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses ein­zu­schla­gen. Bei Ein­tref­fen der Poli­zei­kräf­te waren die Per­so­nen bereits geflüch­tet. Bei der Sach­ver­halts­auf­nah­me konn­te fest­ge­stellt wer­den, dass eine Fens­ter­schei­be beschä­digt wur­de. Der Scha­den wird auf ca. 500,-EUR geschätzt. Wer Hin­wei­se zu den Per­so­nen geben kann wird gebe­ten, die Poli­zei in Leer zu kontaktieren.

Emden — Verkehrsunfall

In der Nacht zu Mitt­woch kam es gegen 03:50 Uhr zu einem Ver­kehrs­un­fall in der Bol­ten­tor­stra­ße in Emden. Ein 21-jäh­ri­ger Mann befuhr mit sei­nem Pkw Seat den Stein­weg in Fahrt­rich­tung Bol­ten­tor­stra­ße. In einer dor­ti­gen Links­kur­ve kam er nach rechts von der Fahr­bahn ab und stieß mit einem Brü­cken­ge­län­der zusam­men. Das Gelän­der wur­de teil­wei­se zer­stört und muss­te durch den zustän­di­gen Bau­hof gesi­chert wer­den. Eben­so wur­de der Pkw mas­siv beschä­digt, die­ser wur­de durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men geborgen.

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Ver­kehrs­un­fall­flucht mit Fahrrad

Eine 38-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin befuhr am gest­ri­gen Mit­tag mit einem Fahr­rad und einem Kin­der­an­hän­ger den Rad­weg der Papen­bur­ger Stra­ße in Fahrt­rich­tung Papen­burg. Im Anhän­ger befan­den sich ein 5‑jähriges und ein 2‑jähriges Kind. Gegen 12:50 Uhr kam ihr ein der­zeit noch unbe­kann­ter Fahr­rad­fah­rer mit einem dunk­len Pedelec ent­ge­gen. Kurz vor der Ein­mün­dung Fehnt­jer Stra­ße über­sah der augen­schein­lich jun­ge Fahr­rad­fah­rer die ent­ge­gen­kom­men­de 38-Jäh­ri­ge, sodass bei­de Fahr­rä­der zusam­men­stie­ßen. Der Unbe­kann­te tou­chier­te zunächst das Fahr­rad der Geschä­dig­ten und fuhr dann in den Kin­der­an­hän­ger. Die Dame fiel dar­auf­hin zu Boden und ver­letz­te sich leicht. Eben­so wur­de das 2‑jährige Kind im Anhän­ger leicht ver­letzt. Der jun­ge Mann ent­fern­te sich dar­auf­hin mit sei­nem Fahr­rad, ohne sei­ne Per­so­nal­da­ten mit­zu­tei­len. Wer Anga­ben zu dem Vor­fall oder zu dem Fahr­rad­fah­rer machen kann, wird gebe­ten, die Poli­zei in Rhau­der­fehn oder Leer zu kontaktieren.

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Blaulicht

Ein­bruch, Hun­de­at­ta­cke und Unfall mit Verletzten

Veröffentlicht

am

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 25.03.2026

 
 

Ein­bruch in Mehr­par­tei­en­haus ++ Hun­de­an­griff ++ Beschä­di­gung Schau­fens­ter­schei­be ++ Ver­kehrs­un­fall mit Verletzten 

 

Rhau­der­fehn — Ein­bruch in Mehrparteienhaus

Im Zeit­raum zwi­schen Mon­tag, den 23.03.2026, 21:00 Uhr und Diens­tag, den 24.03.2026, 08:30 Uhr, ver­schaff­te sich ein Täter Zugang zu einem Mehr­par­tei­en­haus in der Rhau­der­wie­ke in Rhau­der­fehn. Hier ent­wen­de­te er aus einer Räum­lich­keit meh­re­re Gegen­stän­de. Die Scha­dens­hö­he ist noch unbe­kannt. Poli­zei­kräf­te nah­men den Sach­ver­halt auf und lei­te­ten ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein.

Emden — Hundeangriff

Am 18.03.2026 kam es gegen 17:00 Uhr zu einem Vor­fall beim Frie­sen­hü­gel in Emden. Im Rah­men eines Spa­zier­gan­ges eines 61-jäh­ri­gen Man­nes ver­such­te ein unbe­kann­ter Hund sei­nen klei­ne­ren Hund (Chi­hua­hua) anzu­grei­fen. Der Hun­de­hal­ter des Chi­hua­hu­as ver­such­te sei­nen Hund zu schüt­zen. In der Fol­ge kam es zu einem Unglück, der Chi­hua­hua stürz­te auf den Boden. Vor Ort befand sich auch der Hun­de­hal­ter des unbe­kann­ten Hun­des. Auf­grund der Not­si­tua­ti­on des Chi­hua­hu­as und der sofor­tig not­wen­di­gen Behand­lung konn­ten Per­so­na­li­en nicht fest­ge­hal­ten wer­den. Der klei­ne Hund ver­starb durch den Sturz. Die Poli­zei bit­tet den Hun­de­hal­ter des grö­ße­ren Hun­des oder Zeu­gen, die Anga­ben zum Sach­ver­halt machen kön­nen, Kon­takt mit der Poli­zei in Emden aufzunehmen.

Leer — Beschä­di­gung Schaufensterscheibe

Am Diens­tag­abend gegen 21:20 Uhr wur­de der Poli­zei ein Vor­fall in der Müh­len­stra­ße in Leer gemel­det. Dem­nach ver­such­ten unbe­kann­te Per­so­nen in ein Juwe­lier­ge­schäft ein­zu­drin­gen. Die Poli­zei konn­te vor Ort Beschä­di­gun­gen an der Ver­gla­sung des Objek­tes wahr­neh­men. Per­so­nen konn­ten jedoch nicht mehr fest­ge­stellt wer­den. Die ent­stan­de­ne Scha­dens­hö­he wird der­zeit auf einen mitt­le­ren drei­stel­li­gen Betrag geschätzt.

Emden — Ver­kehrs­un­fall mit Verletzten

Am Mitt­woch­mor­gen kam es gegen 07:30 Uhr zu einem Ver­kehrs­un­fall im Kreu­zungs­be­reich Am Fehnt­jer Tief / Wykhoff­weg in Emden. Ein 34-jäh­ri­ger Fah­rer eines Pkw VW befuhr die Stra­ße Am Fehnt­jer Tief in Rich­tung Wykhoff­weg stadt­aus­wärts. Zur glei­chen Zeit fuhr ein 39-jäh­ri­ger Fah­rer eines Trans­por­ter Ford den Wykhoff­weg in Rich­tung Am Fehnt­jer Tief, eben­falls stadt­aus­wärts. An der dor­ti­gen Kreu­zung über­sah der 34-Jäh­ri­ge den vor­fahrts­be­rech­tig­ten Trans­por­ter auf­grund der Wit­te­rungs­ver­hält­nis­se, der von rechts kam und die Stra­ße wei­ter­hin in Rich­tung Wykhoff­weg befah­ren woll­te. Es kam zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge. Der VW-Fah­rer wur­de leicht ver­letzt und in ein umlie­gen­des Kran­ken­haus gebracht. Die fünf Insas­sen des Trans­por­ters wur­den nicht ver­letzt. Bei­de Fahr­zeu­ge waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten durch Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen wer­den. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird der­zeit auf 20.000,- EUR geschätzt.

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