Blaulicht
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Dies entspricht einem Rückgang von 3,8%.
Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 3,3% auf 69,6% gestiegen (2020: 66,3%).
Thomas Memering, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden äußert sich zu dieser Entwicklung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneuten Anstieg bei den aufgeklärten Straftaten verzeichnen können. Erfreulich ist auch der Rückgang der Kriminalitätsbelastung. Gemessen an der Einwohnerzahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, in unserer Region erkennbar unter dem Landesdurchschnitt.“
Eigentumsdelikte
Der positive Trend aus den Vorjahren hat sich fortgesetzt. Im Jahr 2021 wurden rund 17% weniger Diebstahlsdelikte (3297) verzeichnet.
Der prägnanteste Rückgang ist im Bereich der Einbruchskriminalität festzustellen. Im Vergleich zum Jahr 2020 halbierte sich die Anzahl der Einbruchsdelikte annähernd (-48,8%) auf nunmehr 168 Taten.
Memering sieht hier einen deutlichen Zusammenhang mit der Pandemie: „Viele Menschen befanden sich im Homeoffice oder betreuten zu Hause ihre Kinder. Damit fehlten den Tätern die günstigen Gelegenheiten, um Einbrüche zu begehen oder sie mussten sich stärker beobachtet fühlen. Deshalb kann man nicht von einem verlässlichen Trend sprechen. Die präventive Sicherung des Eigenheims hat nach wie vor eine große Bedeutung, damit es Einbrechern auch nach Ende der Pandemie nicht leichtgemacht wird.“ Anbieter von zertifiziertem Einbruchschutz finden Interessierte unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/
Rohheitsdelikte
Im Bereich der Rohheitsdelikte, zu denen insbesondere Körperverletzungs- und Raubdelikte gehören, konnte für das Jahr 2021 ein Rückgang von 2,1% verzeichnet werden. Allein der Anteil der Körperverletzungsdelikte sank um rund 5% im Vergleich zum Vorjahr. Angelika Grüter, Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, sagt dazu: „Auch diese Entwicklung dürfte mit der Pandemie zusammenhängen. Es gab kaum Feiermöglichkeiten, da Discotheken überwiegend geschlossen bleiben mussten und auch andere Feste ausblieben.“
Sexualdelikte
Im Jahr 2021 wurden 387 Sexualdelikte festgestellt. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursache für diesen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Verbreitens, Herstellens und des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Inhalten.
Auffällig ist, dass vermehrt Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige erfasst wurden. Die bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebten sogenannten (WhatsApp-) Sticker (Memes) spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit nur wenigen Klicks ist ein solcher Sticker, beispielsweise mit einem Nacktbild eines Kindes, fertiggestellt bzw. manipuliert und versendbar. Memering: „Kinder und Jugendliche sind sich oftmals nicht bewusst darüber, dass sie strafrechtlich relevante Inhalte teilen. Deshalb liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auch darin, gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Emden die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber auch die der Erziehungsberechtigten zu stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen.“
Angelika Grüter nennt einen weiteren Faktor für den Anstieg der Fallzahlen: „Die Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungsarbeit auf diesem Themengebiet in den letzten Jahren stark forciert und intensiviert. Es konnte erreicht werden, dass viele Fälle durch die länderübergreifende Zusammenarbeit mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden oder Organisationen wie z.B. das National Center For Missing And Exploited Children (NCMEC) bekannt gemacht wurden und in dem Zusammenhang strafrechtlich verfolgt werden konnten. Jedem kinderpornografischen Bild liegt ein Missbrauchsfall zu Grunde, den es aufzudecken gilt. Deshalb investieren wir sehr viel Arbeit in dieses Kriminalitätsfeld. Wir wollen möglichst viele Taten aufklären.
Im Bereich der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse konnten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straftaten aufklären. Auch im gesamten Bereich aller Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung kann eine stetig steigende Aufklärungsquote verzeichnet werden. Diese liegt nunmehr bei über 90%.“
Tatmittel Internet/Cybercrime
Mit den Begriffen Internetkriminalität oder Cybercrime werden Taten zusammengefasst, die unter Nutzung des Internets begangen werden. Unter dieses Deliktsfeld fallen z.B. alle Online-Betrugsarten, wie Waren- und Warenkreditbetrug, Kinderpornographie, aber auch Beleidigungen und Bedrohungen. Im Jahr 2021 wurden 1136 Straftaten festgestellt, die mit dem Internet zusammenhingen. Das bedeutet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.
Angelika Grüter dazu: „Die Digitalisierung der Gesellschaft bringt viele neue Anwendungen in unseren Alltag. Bedauerlicherweise führt das aber auch dazu, dass Sicherheitslücken entstehen, die ausgenutzt werden. Dabei geht es in den überwiegenden Fällen darum, an Daten wie z.B. Kontodaten zu kommen oder aber Menschen zu täuschen und so die Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bewirken. Aufgrund der Pandemie haben sich mutmaßlich auch einige Einbrecher umgestellt auf digitale Straftaten. Wir arbeiten stetig an der Aufklärung in der Bevölkerung, um dem Phänomen zu begegnen.“
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter dem Begriff „Gewalt gegen Polizeibeamte“ werden Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zusammengefasst. Zwar wurden 2021 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden 12 Taten weniger registriert (78) als im Jahr 2020 (90), dennoch sind die Zahlen seit geraumer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünfjahresvergleich haben sich die Fälle mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 96 Polizeibeamte Opfer von Widerstandshandlungen oder tätlichen Angriffen.
Memering betrachtet die Entwicklung mit Sorge: „Auch in unserem Inspektionsbereich gab es in der jüngsten Vergangenheit äußert brutale Widerstände und tätliche Angriffe, durch die unsere Kolleginnen und Kollegen verletzt wurden.
Sie werden zwar durch gezielte Trainings auf solche schwierigen Situationen vorbereit. Aber die tödlichen Schüsse auf die beiden Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz machen deutlich, dass wir jederzeit mit unvermittelten, brutalsten Angriffen rechnen müssen.“
Betäubungsmittelkriminalität
Betäubungsmitteldelikte sind im Vergleich zum Vorjahr (1147) erneut angestiegen. Im Jahr 2021 wurden 1361 Rauschgiftdelikte (+ 18,7%) registriert.
Ein Grund dafür ist, dass im Vergleich zum Vorjahr rund 60% mehr Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss festgestellt wurden. Im vergangenen Jahr wurden gegen 346 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet. Gleichzeitig handelt es sich beim Besitz des verbotenen konsumierten Stoffes auch um eine Straftat, die Eingang in der Statistik findet.
Daneben konnten umfangreiche Ermittlungsverfahren erfolgreich zu Ende geführt werden und im Zuge groß angelegter Durchsuchungsmaßnahmen umfassende Mengen an Betäubungsmitteln und Beweisstücken wie z.B. mobile Datenträger beschlagnahmt werden. Dies führte zu einer Vielzahl von Strafverfahren.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 652 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende als Tatverdächtige ermittelt. Im Gegensatz zum Abwärtstrend im Vorjahr (584) wurden somit 11,6% mehr Personen im Alter bis 21 Jahre einer Straftat verdächtigt.
Auffällig hierbei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch diese Altersklasse begangen wurden. Ein Auslöser könnte auch hier die Pandemie sein. Fehlende Freizeitangebote, kein Vereinssport oder auch der lange Unterrichtsausfall können für ein erhöhtes Maß an Langweile und Frustration gesorgt haben. Das Phänomen, dass sich Frustration in Aggression gegen Sachen richtet, lässt sich insbesondere in dieser Altersklasse verstärkt beobachten.
Straftaten zum Nachteil von Senioren
Delikte, die gezielt zum Nachteil von älteren Menschen begangen werden beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl dieser Personengruppe nachhaltig. Besonders in der Pandemiezeit war ein erhöhtes Aufkommen dieser Taten spürbar. Im Bereich der Polizeiinspektion Leer/Emden haben sich vor allem Fälle im Betrugsbereich erhöht, wobei mittlerweile das Tatphänomen Schockanruf eine herausragende Stellung einnimmt. Auch ist zu beobachten, dass vermehrt Taten unter der Nutzung von Messenger-Diensten in Erscheinung treten, wie z.B. der sogenannte WhatsApp-Trick. Im Bereich der Schadenssummen, die bei diesen Taten von den Betrügern erbeutet wurden, konnte eine Zunahme von 59% festgestellt werden. Betrug die ermittelte Schadensumme im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Schaden von 63.550 Euro zu verzeichnen. Dazu Thomas Memering:“ Obwohl wir durch intensive Aufklärungs-und Präventionsarbeit die betroffene Bevölkerungsgruppe bereits gut sensibilisieren konnten, gehen wir davon aus, dass sich ein Großteil der Taten im Dunkelfeld verbirgt. Grund hierfür ist oft die Scham der Opfer nach solchen Taten. Daher werden wir weiterhin intensiv an der Bekämpfung dieser Delikte, welche durch organisierte Tätergruppen begangen werden, arbeiten.“
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Run auf Wohneigentum ist ungebrochen — Sparkasse: Tausende sind registriert

Tausende sind registriert
Sparkasse: Verkauf oft innerhalb weniger Wochen
Der Run auf Wohneigentum ist ungebrochen – und die Experten der Sparkasse LeerWittmund sind gewappnet: Tausende Immobiliensuchende haben sich bei der Sparkasse registrieren lassen, hinzu kommen Zehntausende, die über den Sparkassen-Verbund gelistet sind. „Deshalb gibt es für mehr als die Hälfte der angebotenen Häuser und Wohnungen bereits nach wenigen Wochen einen Käufer“, sagt Immobilienmakler Michael Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigentümern kaum für möglich gehaltenen Preis.“
Die Immobilienmakler der Sparkasse sind in der Region verwurzelt, kennen sich hier aus und haben die besten Marktkenntnisse. Zudem wird das gesamte Filialnetz genutzt, um potenzielle Käufer anzusprechen: „Wir sind der richtiger Ansprechpartner, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht“, betont Michael Abels. Kunden erhalten bei der Sparkasse einen Rundum-Service. Und die ganzheitliche Betreuung endet nicht mit dem Verkauf eines Hauses: Auch im Anschluss stehen die Berater bei Nachfragen zur Verfügung.
Da die Sparkassen-Experten unter anderem über gute Kontakte zu Gutachtern, Behörden und Energieberatern verfügen, können sie viele für den Verkauf einer Immobilie notwendigen Unterlagen besorgen. „Wir garantieren eine stressfreie, einfache und stets seriöse Abwicklung“, sagt Michael Abels. Für den Immobilienverkauf kann übrigens auch das kostenlose und exklusive Bieterportal der Sparkasse genutzt werden. Die Besichtigungen führen die Mitarbeiter in der Regel nur mit zuvor finanzierungsgeprüften Interessenten durch.
Blaulicht
Verkehrsunfälle in Weener und Uplengen sowie Taschendiebstahl in Rhauderfehn
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 08.07.2026
Weener — Verkehrsunfall
Am 07.07.2026 befuhr ein 61-jähriger Fahrer eines LKW gegen 20:30 Uhr die Straße St. Georgiwold in Weener in Fahrtrichtung der Straße Bovenhusen.
Als er einen vor ihm fahrenden Trecker überholen wollte, kam er nach links von der Fahrbahn ab und kippte die Böschung hinunter. Dabei erlitt der 61-Jährige leichte Verletzungen. Ein Rettungswagen brachte ihn in ein Krankenhaus.
Darüber hinaus entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich. Die Straße war für die Dauer der Bergungsarbeiten mehrere Stunden voll gesperrt.
A 28/Bereich Uplengen — Verkehrsunfall
Am 07.07.2026 befuhr ein 39-jähriger Fahrer eines Peugeot 308 gegen 15:10 Uhr die A 28 in Richtung Oldenburg. Im Bereich Uplengen wechselte er vom Hauptfahrstreifen auf die Überholspur, auf der zu diesem Zeitpunkt ein 28-jähriger Fahrer eines VW Golf unterwegs war. Trotz starker Bremsung konnte der 28-Jährige einen Zusammenstoß nicht mehr verhindern. Dabei entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Die beteiligten Personen blieben bei dem Unfall unverletzt.
Rhauderfehn — Diebstahl
Am 07.07.2026 entwendete eine bislang unbekannte Täterschaft zwischen 10:15 Uhr und 10:35 Uhr die Geldbörse einer 79-jährigen Frau in einem Verbrauchermarkt in der Straße Rhauderwieke in Rhauderfehn. Die Geldbörse lag in einem Beutel, den die Frau in ihrem Einkaufswagen abgelegt hatte.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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Norddeich — Einbruch in Seehundstation
In der Nacht auf Dienstag ist in Norddeich eingebrochen worden. Unbekannte verschafften sich in der Straße Dörper Weg gewaltsam Zutritt zu der dortigen Seehundstation und durchwühlten die Büroräumlichkeiten. Sie entwendeten Bargeld. Zeugen, die in der Nacht auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich unter 04931 9210 bei der Polizei Norden zu melden.
Aurich — Diebstahl auf Baustelle
Von einer Baustelle in Aurich ist Kraftstoff entwendet worden. Bislang Unbekannte betraten unbefugt eine Baustelle in der Uthlandshörner Straße und brachen den Tankdeckel eines Lkw auf. Die Täter zapften ungefähr 500 Liter Diesel ab. Der Vorfall ereignete sich zwischen Montag, 16.30 Uhr, und Dienstag, 6.30 Uhr. Zeugenhinweise nimmt die Polizei Aurich unter 04941 606215 entgegen.
Südbrookmerland — Nach Unfall schwer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall in Südbrookmerland ist am Dienstag ein Lkw-Fahrer schwer verletzt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen fuhr ein 34-jähriger Fahrer eines Traktors mit Anhänger gegen 15.20 Uhr auf der Auricher Straße (Bundesstraße 72) in Fahrtrichtung Moordorf. In Höhe der Hausnummer 166 lösten sich aus bislang ungeklärter Ursache Teile der Anhängerkonstruktion, darunter eine Stange sowie die Abdeckplane. Die Stange wurde in den Gegenverkehr geschleudert und durchschlug die Windschutzscheibe eines entgegenkommenden Lastkraftwagens. Der 39-jährige Lkw-Fahrer wurde von der Stange getroffen und schwer verletzt. Lebensgefahr bestand nicht. Der Mann wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.
Dornum — Mann auf zu schnellem E‑Scooter gestoppt
Am Dienstag ist ein Mann in Dornum vor einer Polizeikontrolle geflüchtet. Polizeibeamte wollten den Fahrer eines E‑Scooters gegen 11.45 Uhr in der Hafenstraße kontrollieren, da an dem Fahrzeug kein Versicherungskennzeichen angebracht war. Beim Erblicken der Einsatzkräfte ergriff der Mann die Flucht. Kurze Zeit später konnten die Beamten den 24-Jährigen in einem Garten ausfindig machen, wo er sich in einem Strandkorb versteckt hatte. Im Rahmen der weiteren Ermittlungen stellte sich heraus, dass für den E‑Scooter kein Haftpflichtversicherungsschutz bestand. Zudem war der E‑Scooter technisch verändert worden, sodass er eine höhere Geschwindigkeit als zulässig erreichen konnte. Es bestand außerdem der Verdacht, dass der 24-Jährige unter dem Einfluss berauschender Mittel stand. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen den 24-Jährigen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.
Norden — Mann schwer verletzt
In Norden ist am Dienstag ein Mann schwer verletzt aufgefunden worden. Gegen 15 Uhr wurden Einsatzkräfte zu einem Gebäude in der Norddeicher Straße gerufen. Es stellte sich heraus, dass ein 42-jähriger Mann mit der Verglasung eines Wohnhauses, gegenüber einem Schulgebäude, kollidiert war. Neben dem Verletzten befand sich ein schwarzes Herrenfahrrad. Der 42-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Schnittverletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Wie es zu dem Unfall kam, ist derzeit noch unklar. Die Polizei ermittelt. Zeugen, die Hinweise zu dem Geschehen geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 04931 210 bei der Polizei Norden zu melden.
Großefehn — Traktor landet im Kanal
In Großefehn ist am Dienstag ein Traktor in einem Kanal gelandet. Ein 76-jähriger Traktor-Fahrer war gegen 21.10 Uhr auf der Straße Im Unterende Nord in Richtung Auricher Landstraße unterwegs. Mutmaßlich aufgrund eines technischen Defekts blockierte die Lenkung des Fahrzeugs. Der Traktor geriet über die Berme und fuhr in den anliegenden Kanal. Der 76 Jahre alte Fahrer konnte sich, mit Hilfe von Ersthelfern, aus der Fahrerkabine retten. Er wurde leicht verletzt. Der Traktor wurde geborgen.
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Die Polizeiinspektion Leer/Emden sucht nach verschiedenen Vorfällen in der Region nach Zeugen.
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 07.07.2026
Leer-Einbruch
Am 06.07.2026 verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft zwischen 17:25 Uhr und 18.15 Uhr auf unbekannte Art und Weise Zutritt zu einem Lagerraum eines Verbrauchermarktes in der Nüttermoorer Straße in Leer. Dort entwendete sie Waren im Wert eines mittleren vierstelligen Betrags. Anschließend flüchtete sie unerkannt.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Bunde — Verkehrsunfallflucht
Am 06.07.2026 beschädigte ein bislang noch unbekannter PKW-Fahrer gegen 18:00 Uhr auf der Wymeerster Hauptstraße in Bunde ein Wohnmobil. Der Unfallverursacher befuhr den Moorweg und bog nach rechts auf die Wymeerster Hauptstraße ab. Dabei touchierte er das Wohnmobil. Es entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich. Der Verursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Weener — Verkehrsunfallflucht (siehe Bildmaterial)
Zwischen dem 06.07.2026 gegen 17:00 Uhr und dem 07.07.2026 gegen 09:45 Uhr beschädigte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer ein Werbeschild auf einem Privatgrundstück am Buchsbaumweg/ Ecke Enno-Hektor-Weg in Weener. Aktuellen Erkenntnissen zufolge bog der Verursacher mit einem LKW oder PKW mit Anhänger aus dem Buchsbaumweg nach links in den Enno-Hektor-Weg ab und fuhr dabei auf das Privatgrundstück.
Der Unfall muss durch den Verursacher nicht zwingend bemerkt worden sein. Der entstandene Schaden wird auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt.
Die Polizei in Weener bittet Zeugen oder Hinweisgeber, sich zu melden.
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Sachbeschädigungen und schwerer Diebstahl: Polizei sucht Zeugen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 06.07.2026
Jemgum — Sachbeschädigung
Zwischen dem 26.06.2026 gegen 22:00 Uhr und dem 27.06.2026 gegen 11:00 Uhr beschädigte eine unbekannte Täterschaft auf unbekannte Art und Weise einen schwarzen VW Golf in Jemgum. Das Fahrzeug war zu dieser Zeit auf einem Hinterhof in der Midlumer Straße abgestellt. Am PKW entstand ein Sachschaden.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Emden — Sachbeschädigung
Am 05.07.2026 zerkratzte eine unbekannte Täterschaft zwischen 14:30 Uhr und 14:45 Uhr die linke Fahrzeugseite eines am Fahrbahnrand der Bollwerkstraße in Emden geparkten PKW der Marke Mercedes mit einem spitzen Gegenstand. Dabei entstand ein Sachschaden im mittleren vierstelligen Bereich.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Rhauderfehn — Diebstahl
Zwischen dem 26.06.2026 gegen 17 Uhr und dem 29.06.2026 gegen 07:30 Uhr entwendete eine unbekannte Täterschaft auf unbekannte Art und Weise Kupferkabelstränge von Kränen in der Schlosserstraße in Rhauderfehn. Es entstand ein Sachschaden im oberen fünfstelligen Bereich.
Zeugen, die zu der genannten Zeit verdächtige Beobachtungen gemacht haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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POL-AUR: Norden — Mountainbike gestohlen
Norden — Unfallflucht
Aurich — Pedelec-Fahrerin verletzt
Norddeich — Mountainbike gestohlen
Ein hochwertiges Mountainbike wurde am Wochenende in Norddeich gestohlen. Ein bislang Unbekannter entwendete zwischen Samstag, 15 Uhr, und Sonntag, 10 Uhr, vor einer Rehaklinik in der Badestraße ein grünes Cube Elektro-Mountainbike. Die Polizei bittet unter 04931 9210 um Hinweise.
Norddeich — Unfallflucht
Zu einer Unfallflucht kam es vergangene Woche in Norddeich. Ein bislang unbekannter Autofahrer touchierte im Zeitraum zwischen Mittwoch und Sonntag auf dem Parkplatz P3 in der Badestraße einen schwarzen VW Golf. Der Verursacher flüchtete von der Örtlichkeit, ohne eine Regulierung des Schadens zu ermöglichen. Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei unter 04931 9210 entgegen.
Aurich — Pedelec-Fahrerin verletzt
In Aurich-Walle sind am Samstag ein E‑Scooter-Fahrer und eine Radfahrerin zusammengestoßen. Gegen 14.10 Uhr fuhr ein 19-Jähriger mit seinem E‑Scooter auf dem Radweg der Emder Straße in Fahrtrichtung Aurich. In Höhe der Kreuzung Heuweg kollidierte er mit einer 55-jährigen Pedelec-Fahrerin, die ihm entgegenkam. Die Frau wurde leicht verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

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