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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Groß­ein­satz in Wee­ner – Rauch­mel­dung an Papier­fa­brik ent­puppt sich als Fehlalarm

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Alarm in Wee­ner: Rauch­ent­wick­lung an Papier­fa­brik sorgt für Groß­ein­satz der Feuerwehren

Ein auf­merk­sa­mer Pas­sant lös­te am Sonn­tag­abend einen grö­ße­ren Feu­er­wehr­ein­satz im Indus­trie­ge­biet von Wee­ner aus. Was zunächst nach einem bedroh­li­chen Gebäu­de­brand aus­sah, ent­pupp­te sich nach einer schnel­len Erkun­dung glück­li­cher­wei­se als Fehlalarm.

Es war Sonn­tag­abend, der 03. Mai 2026, als um 19:53 Uhr die Funk­mel­de­emp­fän­ger der Ein­satz­kräf­te in Wee­ner und Hol­thusen schrill­ten. Ein Pas­sant hat­te im Dach­be­reich eines Fir­men­ge­bäu­des an der Dr.-Werner-Klingele-Straße eine unkla­re Rauch­ent­wick­lung beob­ach­tet und vor­bild­lich die Ret­tungs­kräf­te verständigt.

Groß­auf­ge­bot an Einsatzkräften

Auf­grund der Mel­dung und des betrof­fe­nen Objekts – einer Papier­fa­brik – lös­te die Leit­stel­le umge­hend Alarm mit dem Stich­wort „Feu­er F3 – Betriebs­ge­bäu­de­brand“ aus. Bei einem sol­chen Stich­wort wer­den sofort umfang­rei­che Res­sour­cen in Bewe­gung gesetzt. Neben den Feu­er­weh­ren Wee­ner und Hol­thusen wur­den auch die Hygie­ne­grup­pe der Feu­er­wehr Ober­rhei­der­land, der Ret­tungs­dienst sowie die Poli­zei zur Ein­satz­stel­le entsandt.

Bereits weni­ge Minu­ten nach der Alar­mie­rung tra­fen die ers­ten Fahr­zeu­ge vor Ort ein. Auch Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser und sein Stell­ver­tre­ter Stef­fen Voß mach­ten sich umge­hend ein Bild von der Lage, um den Ein­satz direkt vor Ort zu koordinieren.

Ent­war­nung nach Erkundung

In enger Abstim­mung mit dem Betriebs­per­so­nal der Papier­fa­brik lei­te­ten die Ein­satz­kräf­te sofort eine umfas­sen­de Erkun­dung des betrof­fe­nen Dach­be­reichs und des Gebäu­des ein. Dabei konn­te jedoch sehr schnell Ent­war­nung gege­ben wer­den: Ein Brand­herd wur­de nicht gefunden.

Wie sich her­aus­stell­te, han­del­te es sich bei der Beob­ach­tung ver­mut­lich ledig­lich um regu­lä­ren Was­ser­dampf. Die­ser steigt pro­zess­be­dingt aus der Fabrik auf und wirk­te im spe­zi­el­len Abend­licht für den Beob­ach­ter täu­schend echt wie Rauch.

Ein­satz­en­de nach Abschlusskontrolle

Dank der schnel­len Klä­rung der Lage konn­ten wei­te­re nach­rü­cken­de Kräf­te die Alarm­fahrt abbre­chen. Nach einer abschlie­ßen­den Kon­trol­le der betrof­fe­nen Berei­che war der Ein­satz für die Feu­er­wehr been­det, und die Ein­satz­stel­le wur­de wie­der an den Betrei­ber übergeben.

Auch wenn es sich letzt­lich um einen Fehl­alarm han­del­te, beton­te die Feu­er­wehr, dass der Pas­sant völ­lig rich­tig gehan­delt habe – im Fal­le eines ech­ten Bran­des in einem Indus­trie­be­trieb zählt jede Sekunde.


Foto: Joa­chim Rand

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Poli­zei­mel­dun­gen vom 03.05.2026 – Schwe­rer Unfall und Zeu­gen gesucht

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 03.05.2026

 

Füh­ren eines E‑Scooter unter Drogeneinfluss++Schwerer Ver­kehrs­un­fall durch Alko­hol- und Drogeneinfluss++Brand eines Müllcontainer++Unerlaubtes Ent­fer­nen vom Unfallort

 

Leer — Füh­ren eines E‑Scooter unter Drogeneinfluss

Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le am Sams­tag im Osse­weg muss­ten die Poli­zei­be­am­ten gegen 19 Uhr bei einem 32-jäh­ri­gen E‑S­coo­ter-Fah­rer aus Leer eine Beein­flus­sung durch Dro­gen fest­stel­len. Ein Vor­test bestä­tig­te den Ver­dacht auf den Kon­sum von Can­na­bis, Amphet­ami­ne und Koka­in. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt und eine Blut­ent­nah­me durchgeführt.

Ost­rhau­der­fehn — Schwe­rer Ver­kehrs­un­fall durch Alko­hol- u. Drogenkonsum

Am Sams­tag­mor­gen kam gegen 08:45 Uhr ein 32-jäh­ri­ger Mann aus dem Sater­land bei der Fahrt mit sei­nem Motor­rad von Strück­lin­gen in Rich­tung Lang­holt auf der Lang­hol­ter Stra­ße von der Fahr­bahn ab, kol­li­dier­te mit zwei Leit­pfos­ten und stürz­te sodann. Bei der Auf­nah­me des Unfal­les muss­ten die Poli­zei­be­am­ten dann fest­stel­len, dass der Fah­rer kei­ne Fahr­erlaub­nis zum Füh­ren eines Motor­ra­des hat­te, unter Alko­hol- und Dro­gen­ein­fluss stand und am Motor­rad fal­sche Kenn­zei­chen ange­bracht waren. Zudem zog sich Fah­rer durch den Sturz eine schwe­re Bein­ver­let­zung zu und muss­te ins Kran­ken­haus gebracht werden.

Emden — Brand eines Müllcontainer

Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che geriet in der Nacht zu Sonn­tag gegen 02 Uhr am Fri­cken­stein­platz ein Müll­con­tai­ner in Brand. Bei Ein­tref­fen der Feu­er­wehr stand die­ser bereits in Voll­brand. Durch die Hit­ze wur­de ein Fens­ter des angren­zen­den Gebäu­des beschä­digt. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu Tat und/oder Täter machen kön­nen, set­zen sich bit­te mit der Poli­zei Emden in Verbindung.

Emden — Uner­laub­tes Ent­fer­nen vom Unfallort

Am Sams­tag wur­de in der Mit­ta­ges­zeit auf einem Park­platz der Fritz-Reu­ter-Stra­ße ein dort par­ken­der Pkw der Mar­ke Audi beschä­digt. Der bis­her unbe­kann­te Unfall­be­tei­lig­te tou­chier­te die­ses Fahr­zeug ver­mut­lich beim Aus­par­ken und ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne sich um eine Scha­dens­re­gu­lie­rung zu küm­mern. Zeu­gen des Unfal­les mel­den sich bit­te bei der Poli­zei in Emden.

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Gras­brand in Wee­ner schnell unter Kon­trol­le gebracht

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Schnel­ler Lösch­erfolg: Gras­brand am Püt­ten­bol­len­weg unter Kontrolle

Wee­ner – Am Sams­tag­abend, den 02. Mai 2026, kam es im Stadt­ge­biet von Wee­ner zu einem Feu­er­wehr­ein­satz. Gegen 18:20 Uhr wur­de die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Wee­ner zum Püt­ten­bol­len­weg geru­fen, nach­dem dort ein Brand gemel­det wor­den war.

Rasche Aus­brei­tung auf tro­cke­nem Untergrund

Auf einem dor­ti­gen Fuß- und Rad­weg war tro­cke­nes Gras in Brand gera­ten. Das Feu­er erstreck­te sich beim Ein­tref­fen der Ein­satz­kräf­te bereits auf einer Län­ge von etwa 20 Metern. Auf­grund der Tro­cken­heit bestand die Gefahr einer wei­te­ren Aus­brei­tung auf angren­zen­de Flächen.

Auf­wen­di­ge Wasserversorgung

Bevor mit den eigent­li­chen Lösch­ar­bei­ten begon­nen wer­den konn­te, muss­ten die Ein­satz­kräf­te eine logis­ti­sche Hür­de über­win­den: Um die Was­ser­ver­sor­gung an der Ein­satz­stel­le sicher­zu­stel­len, war die Ver­le­gung einer rund 300 Meter lan­gen Schlauch­lei­tung erforderlich.

Erfolg­rei­che Brandbekämpfung

Nach­dem die Lei­tung stand, konn­te das Feu­er zügig mit dem Was­ser aus dem Tank des Lösch­fahr­zeugs bekämpft wer­den. Durch das schnel­le Ein­grei­fen wur­de eine wei­te­re Aus­deh­nung des Bran­des ver­hin­dert. Die Feu­er­wehr Wee­ner war mit meh­re­ren Ein­satz­fahr­zeu­gen und zahl­rei­chen Kräf­ten vor Ort.


Details zum Einsatz:

  • Ein­satz­ort: Püt­ten­bol­len­weg, Weener

  • Zeit­punkt: 02. Mai 2026, ca. 18:20 Uhr

  • Betei­lig­te Kräf­te: Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Weener

  • Foto: Joa­chim Rand

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Poli­zei­mel­dung vom 30.04.2026 – Mari­ti­me Kon­fe­renz ohne Zwischenfälle

POL-LER: Poli­zei­li­cher Ein­satz anläss­lich der 14. Natio­na­len Mari­ti­men Kon­fe­renz erfolg­reich beendet     Am Nach­mit­tag des 30.04.2026 ist die 14....

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Sai­son­start MS Dol­lard mit neu­en Fahr­ten und Angeboten

Freu­en sich, dass es los­geht: Steu­er­mann Harald Hee­ren, Kapi­tän Joa­chim Bach, Ulrich Schmun­kamp von der Dol­lard Rou­te, Astrid Spies und...

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Galak­ti­sche Aben­teu­er und neue The­men­wel­ten in Lathen

Bild­un­ter­schrift: Zahl­rei­che Raum­schif­fe umkrei­sen jetzt in den Mini­wel­ten Lathen die rund 20 The­men­wel­ten. Die Aus­stel­lung ist immer sonn­tags ab 14:30...

Lokal

Fach­kräf­te und Inklu­si­on im Fokus in Uple­n­gen Kita

Bild­un­ter­schrift: Der Fach­kräf­te­man­gel, die Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen der Inklu­si­on und die Stär­kung der Sprach­för­de­rung stan­den im Mit­tel­punkt eines Gesprä­ches des...

Lokal

Finanz­not in Kom­mu­nen: Land­kreis Leer schlägt Alarm

Die Kom­mu­nen im Land­kreis Leer schau­en mit gro­ßem Ernst und gro­ßer Sor­ge auf die nega­ti­ve Ent­wick­lung ihrer Haus­hal­te. Bei einem...

Lokal

Stadt­ra­deln star­tet in Leer: Jubi­lä­um und Schulwettbewerb

Das offi­zi­el­le Pres­se­fo­to zeigt (v.l.): Chris­ti­an Klap­p­roth (Ost­frie­si­sche Volks­bank), Stadt­ra­deln-Star Jens Kru­se, Andre­as Mein­ders (Fort­er­ro), Stadt­bau­rat Jens Lüning, Ange­li­na Hoven­ga...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

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Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

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Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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