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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Poli­zei Leer/Emden: Sach­be­schä­di­gung an Pkw und Ver­kehrs­un­fall mit drei Fahrzeugen

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 04.09.2026

 

Sach­be­schä­di­gung an Pkw ++ drei betei­lig­te Fahr­zeu­ge bei Ver­kehrs­un­fall mit Leichtverletzten 

+ Leer — Sach­be­schä­di­gung an Pkw — Zeu­gen gesucht +

Am 03.09.2026 beschä­dig­te eine unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 14:20 Uhr und 16:05 Uhr in der Bavink­stra­ße in Leer die Fens­ter­schei­be eines blau­en Audi. Die­ser wur­de in dem genann­ten Zeit­raum auf einem Park­platz geparkt. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Leer zu melden.

+ Emden — Drei Fahr­zeu­ge an Ver­kehrs­un­fall betei­ligt — zwei Per­so­nen leicht verletzt +

Am 03.09.2026 befuhr ein 27-jäh­ri­ger Ford-Focus-Fah­rer um 13:20 Uhr die Larr­el­ter Stra­ße in Emden und woll­te nach links in den 4. Pol­der­weg abbie­gen. Dabei über­sah er einen ent­ge­gen­kom­men­den 29-jäh­ri­gen VW-Golf-Fah­rer, sodass es zum Zusam­men­stoß kam. Durch die Wucht des Auf­pralls wur­de der Ford des 27-Jäh­ri­gen gegen einen auf der Fahr­bahn fah­ren­den Last­kraft­wa­gen eines 47-jäh­ri­gen Fah­rers gesto­ßen. Die Fah­rer des Ford Focus und des VW Golfs wur­den bei dem Unfall leicht ver­letzt. An allen drei Fahr­zeu­gen ent­stan­den Sach­schä­den im nied­ri­gen fünf­stel­li­gen Bereich. Der VW Golf und der Ford Focus waren nicht mehr fahrbereit.

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Groß­brand in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te bekämp­fen Feu­er auf Schrottplatz

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Groß­brand auf Schrott­platz in Leer: Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te im Dauereinsatz

Leer. Der Groß­brand auf dem Gelän­de einer Recy­cling­fir­ma im Bereich des Indus­trie­ha­fens in Leer beschäf­tigt die Ein­satz­kräf­te wei­ter­hin. Seit Mitt­woch­abend gegen 23 Uhr sind Feu­er­wehr und zahl­rei­che wei­te­re Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen im Ein­satz. Auch am Don­ners­tag­abend lau­fen die Lösch­ar­bei­ten noch.

Mehr als 250 Ein­satz­kräf­te sind inzwi­schen an der Groß­la­ge betei­ligt. Neben Feu­er­weh­ren aus dem Land­kreis Leer unter­stüt­zen unter ande­rem das Tech­ni­sche Hilfs­werk (THW), das Deut­sche Rote Kreuz, der Kata­stro­phen­schutz des Land­krei­ses Leer, die Stadt­wer­ke, die Poli­zei sowie wei­te­re ört­li­che und über­ört­li­che Ein­hei­ten die Arbei­ten an der Einsatzstelle.

Schrott­hau­fen wer­den mit zwei Krä­nen umgeschichtet

Die beson­de­re Her­aus­for­de­rung für die Ein­satz­kräf­te liegt in den gro­ßen Schrott­men­gen auf dem Gelän­de. In den teil­wei­se hohen Schrott­hau­fen befin­den sich wei­ter­hin zahl­rei­che Glut­nes­ter und Brand­her­de, die von außen nur schwer zu errei­chen sind.

Am Don­ners­tag­vor­mit­tag wur­den des­halb zwei Krä­ne ein­ge­setzt. Mit ihnen wer­den die Schrott­hau­fen Stück für Stück aus­ein­an­der­ge­zo­gen und umge­schich­tet. Sobald ein­zel­ne Berei­che frei­ge­legt wer­den, kön­nen die Ein­satz­kräf­te die dort ent­ste­hen­den Brand­stel­len gezielt ablöschen.

Die Arbei­ten sind äußerst auf­wen­dig und müs­sen kon­trol­liert durch­ge­führt wer­den. Erst nach­dem ein Bereich geöff­net und abge­löscht wur­de, kann der nächs­te Abschnitt bear­bei­tet werden.

Zuneh­men­der Wind ver­stärkt Rauchentwicklung

Gegen Mit­tag nahm der Wind zu. Durch das Umschich­ten der Schrott­hau­fen gelang­te gleich­zei­tig mehr Sau­er­stoff an die noch bren­nen­den und glim­men­den Berei­che. In der Fol­ge wur­den die Flam­men zeit­wei­se grö­ßer und die Rauch­ent­wick­lung nahm deut­lich zu.

Die dadurch ent­stan­de­ne Rauch­wol­ke war am Don­ners­tag weit­hin über Leer zu sehen. Die Ein­satz­kräf­te arbei­ten wei­ter­hin dar­an, die ein­zel­nen Brand­her­de in den Schrott­hau­fen frei­zu­le­gen und abzulöschen.

Ein­satz­kräf­te wer­den nach und nach ausgetauscht

Für zahl­rei­che Feu­er­wehr­leu­te ist der Ein­satz inzwi­schen zu einer außer­ge­wöhn­lich lan­gen Belas­tung gewor­den. Eini­ge Ein­satz­kräf­te waren am Don­ners­tag bereits rund 17 Stun­den an der Einsatzstelle.

Um die Kräf­te zu ent­las­ten, wer­den die ein­ge­setz­ten Ein­hei­ten nach und nach aus­ge­tauscht. Im Lau­fe des Tages traf des­halb wei­te­re Ver­stär­kung ein, unter ande­rem aus Emden und Wiesmoor.

Die Ablö­sung ist bei einem Ein­satz die­ser Grö­ßen­ord­nung beson­ders wich­tig, da die Arbei­ten unter teil­wei­se hoher kör­per­li­cher Belas­tung statt­fin­den. Eini­ge Ein­satz­kräf­te arbei­ten zudem unter Atemschutz.

 

Wei­te­re Fotos, ein Live­vi­deo vom Brand­ge­sche­hen vor Ort sowie Droh­nen­auf­nah­men fin­den Sie auf der Leera­ner Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“. Ein Ser­vice des Lese­r­ECHO-Ver­lags – News aus der Regi­on, ohne Abo­kos­ten und ohne Bezahlschranken

Ver­sor­gungs­camp für die Hel­fer eingerichtet

Für die Ver­sor­gung der Ein­satz­kräf­te wur­de an der Ein­satz­stel­le ein eige­nes Ver­sor­gungs­camp ein­ge­rich­tet. Dort kön­nen die Hel­fer mit Essen und Geträn­ken ver­sorgt wer­den und sich zwi­schen den ein­zel­nen Ein­satz­ab­schnit­ten kurz erholen.

Anschlie­ßend geht es für die abge­lös­ten Kräf­te wie­der zurück in den Ein­satz oder für neu ein­ge­trof­fe­ne Ein­hei­ten direkt an die Brandbekämpfung.

Zahl­rei­che Spe­zi­al- und Fach­ein­hei­ten beteiligt

Auch meh­re­re Spe­zi­al- und Fach­ein­hei­ten der Kreis­feu­er­wehr Leer sind in die Ein­satz­maß­nah­men ein­ge­bun­den. Dazu gehö­ren der Gefahr­gut­zug, der Was­ser­ret­tungs­zug und der Logis­tik­zug der Kreis­feu­er­wehr. Hin­zu kom­men wei­te­re Ein­hei­ten und Führungsorgane.

Unter­stüt­zung kommt außer­dem von der Werk­feu­er­wehr der Mey­er Werft, dem Tech­ni­schen Hilfs­werk, dem Deut­schen Roten Kreuz sowie zahl­rei­chen ört­li­chen und über­ört­li­chen Feuerwehren.

Lösch­ar­bei­ten dau­ern wei­ter an

Ein schnel­les Ende des Ein­sat­zes ist der­zeit nicht abseh­bar. Die Schrott­hau­fen müs­sen wei­ter­hin mit den bei­den Krä­nen kon­trol­liert aus­ein­an­der­ge­zo­gen wer­den. Dabei wer­den immer wie­der neue Glut­nes­ter und Brand­stel­len frei­ge­legt, die anschlie­ßend von den Ein­satz­kräf­ten abge­löscht werden.

Die Lösch­ar­bei­ten wer­den daher noch meh­re­re Stun­den in Anspruch neh­men. Für die Ein­satz­kräf­te bleibt es ein auf­wen­di­ger und kräf­te­zeh­ren­der Groß­ein­satz auf dem Gelän­de der Recy­cling­fir­ma in Leer.

Wei­te­re Bil­der und Vide­os auf „Wir Leeraner“

Noch mehr Ein­drü­cke vom Groß­ein­satz in Leer gibt es auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“. Dort fin­den Sie wei­te­re aktu­el­le Fotos, ein Live­vi­deo direkt von der Ein­satz­stel­le sowie Droh­nen­auf­nah­men, die das Aus­maß des Brand­ge­sche­hens aus der Luft zeigen.

Schau­en Sie ger­ne auf Wir Leera­ner vor­bei und ver­fol­gen Sie die aktu­el­len Ent­wick­lun­gen rund um den Ein­satz. Ein Ser­vice des Lese­r­ECHO-Ver­lags – News aus der Regi­on, ohne Abo­kos­ten und ohne Bezahlschranke.

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Land­kreis Leer erhält neu­es Groß­tank­lösch­fahr­zeug mit 26.800 Litern Wasser
38 Mil­lio­nen Euro für neue Feu­er­wehr­tech­ni­sche Zen­tra­le in Brin­kum: Land­kreis Leer legt Grundstein
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Blaulicht

Poli­zei Leer, Emden und Bor­kum: Unfäl­le, Dro­gen­fund und Kletterunfall

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 02.09.2026

 
 

Dieb­stahl aus Bus-Cock­pit ++ Flucht­ver­such nach Betäu­bungs­mit­tel­ver­stoß ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten ++ Klet­ter­un­fall auf Borkum 

 

Leer-Emden — Unbe­kann­te Täter­schaft ent­wen­det Die­bes­gut aus Bus-Cockpit

Am 31.08.2026 ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 16:00 und 17:00 Uhr aus dem Cock­pit eines Lini­en­bus­ses der Linie Linie 621 zwi­schen Emden und Leer Die­bes­gut im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer — Flucht­ver­such nach Betäubungsmittelverstoß

Am 01.09.2026, um 18:55 Uhr, ver­such­te ein 45-jäh­ri­ger Beschul­dig­ter, einer Poli­zei­kon­trol­le zu Fuß zu ent­kom­men. Nach einer kur­zen Ver­fol­gung konn­ten die Poli­zei­be­am­ten die Per­son in der Stra­ße Wes­ter­en­de in Leer stel­len. Bei der Über­prü­fung stell­ten die Beam­ten fest, dass der Beschul­dig­te im Besitz von Koka­in im unte­ren zwei­stel­li­gen Gramm­be­reich war. Die Betäu­bungs­mit­tel wur­den sicher­ge­stellt. Die Poli­zei Leer hat die Ermitt­lung aufgenommen.

Leer — E‑S­coo­ter-Fah­rer nach Zusam­men­stoß leicht verletzt

Am 01.09.2026, um 07:40 Uhr, beab­sich­ti­ge ein 41-jäh­ri­ger Pkw-Fah­rer, vom Loga Weg nach rechts in die Guten­berg­stra­ße abzu­bie­gen. Dabei über­sah er einen 16-jäh­ri­gen E‑S­coo­ter-Fah­rer, der sich auf dem Rad- und Geh­weg in glei­cher Rich­tung befand. Es kam folg­lich zum Zusam­men­stoß bei­der Fahr­zeu­ge. Der E‑S­coo­ter-Fah­rer stürz­te und zog sich leich­te Ver­let­zun­gen zu. Die Scha­dens­hö­he ist bis­lang nicht bekannt.

Moorm­er­land — Vor­fahrt miss­ach­tet: Unfall mit Transporter

Ein 23-jäh­ri­ger Trans­por­ter Fah­rer beab­sich­tig­te am 01.09.2026, um 14:45 Uhr, in der Ger­hart-Haupt­mann Stra­ße den Kreu­zungs­be­reich der Dr.-Warsing-Straße in Moorm­er­land zu que­ren. Dabei über­sah er einen vor­fahrts­be­rech­tig­ten 31-jäh­ri­gen Pkw-Fah­rer, wodurch es zum Unfall kam. Der Pkw-Fah­rer wur­de durch den Unfall leicht ver­letzt und an bei­den Fahr­zeu­gen ent­stan­den Schä­den in noch unbe­kann­ter Höhe.

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Pedelec-Fah­rer bei Unfall schwer verletzt

Am 01.09.2026, um 18:30 Uhr, befuhr ein 18-jäh­ri­ger Pedelec Fah­rer den Rad­weg der B70 in der Groß­wol­der Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Unver­mit­telt über­quer­te er die Fahr­bahn und über­sah eine 22-jäh­ri­ge Pkw-Fah­re­rin. Die­se konn­te nicht mehr brem­sen, wodurch es zum Zusam­men­stoß kam. Dabei wur­de der Pedelec-Fah­rer schwer verletzt.

Bor­kum — Klet­ter­un­fall auf Borkum

Am 01.09.2026, um 15:55 Uhr, nahm ein Jugend­li­cher an einer Klet­ter­übung in einer Frei­zeit­ein­rich­tung in der Goe­the­stra­ße auf der Insel Bor­kum teil. Aus unge­klär­ter Ursa­che kam es im Ver­lauf der Übung zu einem Unfall, sodass der Jugend­li­che von der Feu­er­wehr aus der Seil­vor­rich­tung befreit wer­den muss­te. Er wur­de anschlie­ßend medi­zi­nisch ver­sorgt und mit einem Ret­tungs­hub­schrau­ber in ein Kran­ken­haus gebracht.

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