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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Ein­bruch, Betrugs­war­nung und ein tra­gi­scher Unglücksfall

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POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, den 01.08.2026

 
 

Moorm­er­land — Einbruch

Am 31.07.2026 ver­schaff­te sich unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 04:20 Uhr und 05:00 Uhr durch Ein­schla­gen einer Schei­be Zutritt zu einem Laden­lo­kal. Aus dem Inne­ren wur­de Die­bes­gut entwendet.

Zeu­gen, die zu der genann­ten Zeit ver­däch­ti­ge Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder sons­ti­ge sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

Rhau­der­fehn — Diebstahl

Durch den Geschä­dig­ten wur­de am 31.07.2026 fest­ge­stellt, dass sein Motor­rad aus einer Gara­ge ent­wen­det wur­de. Der Dieb­stahl ereig­ne­te sich in der Bir­ken­stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Die Tat­zeit ist nicht bekannt.

Auch hier wer­den Zeu­gen gebe­ten, die sach­dien­li­che Hin­wei­se täti­gen kön­nen, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzten.

Leer und Umge­bung — Betrug

Unbe­kann­te Täter­schaft setz­te sich tele­fo­nisch mit ver­schie­de­nen Per­so­nen in Ver­bin­dung und ver­sprach einen Bar­geld- in einem ande­ren Fall ein Invest­ment­ge­winn. Hier­zu soll­ten von den jewei­li­gen kon­tak­tier­ten Per­so­nen zunächst Geld über­wie­sen bzw. Apple Gift Cards über­ge­ben wer­den. Die Per­so­nen erkann­ten den Betrugs­ver­such und reagier­ten ent­spre­chend. Hier­mit wird noch­mal ein­dring­lich vor genann­ten Betrugs­ver­su­chen hin­ge­wie­sen und zur Vor­sicht ermahnt.

Leer — Fah­ren unter Betäubungsmitteleinfluss

Am 31.07.2026 gegen 14:14 Uhr befuhr eine Per­son mit sei­nem E‑Scooter die Deich­stra­ße unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln. Hier­zu wur­de ein ent­spre­chen­des Ver­fah­ren eingeleitet.

Leer — Trun­ken­heit im Verkehr

Am 01.08.2026, 03:00 Uhr, befuhr ein E‑Scooterfahrer die Heis­fel­der Stra­ße. Bei einer Ver­kehrs­kon­trol­le konn­te fest­ge­stellt wer­den, dass die­ser unter alko­ho­li­scher Beein­flus­sung stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,39 Pro­mil­le. Die Per­son wur­den zur Dienst­stel­le ver­bracht, eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt und ein Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

Tra­gi­scher Bade­un­fall an der ehe­ma­li­gen Bohr­in­sel in Pogum

Tra­gi­scher Bade­un­fall an der ehe­ma­li­gen Bohr­in­sel in Pogum — Archiv­fo­to: ehe­ma­li­ge Bohr­in­sel Dyks­ter­husen — Foto: Ingo Ton­sor LeserECHO

 

Sur­fer trotz Groß­ein­satz nur noch tot geborgen

 

Ein tra­gi­scher Ret­tungs­ein­satz ereig­ne­te sich am Frei­tag­nach­mit­tag, den 31. Juli 2026 an der ehe­ma­li­gen Bohr­in­sel in Pogum (Gemein­de Jemgum).

Gegen 15:50 Uhr beob­ach­te­ten Pas­san­ten einen Sur­fer, der im Was­ser abtrieb und augen­schein­lich in mas­si­ve Pro­ble­me gera­ten war.

Die Zeu­gen wähl­ten umge­hend den Notruf.

Dar­auf­hin alar­mier­te die Leit­stel­le die Feu­er­wehr Ditz­um, die Was­ser­ret­tung der Kreis­feu­er­wehr Leer sowie die DLRG-Tau­cher des Land­krei­ses Leer mit dem Stich­wort „Per­son im Was­ser – Sur­fer in Not“.

Die Ein­satz­kräf­te von Was­ser­ret­tung, DLRG und Poli­zei began­nen unver­züg­lich mit meh­re­ren Boo­ten eine groß ange­leg­te Suche auf dem Wasser.

Zur Ver­stär­kung wur­den zusätz­lich Ein­satz­kräf­te aus Emden, die Droh­nen­grup­pe der Kreis­feu­er­wehr Leer sowie Poli­zei­hub­schrau­ber ange­for­dert, um das Gebiet auch aus der Luft umfas­send abzusuchen.

Wie Zug­füh­rer Ull­rich Nett­hö­fel von der Was­ser­ret­tung der Kreis­feu­er­wehr Leer mit­teil­te, nahm der stun­den­lan­ge Inten­siv­e­in­satz lei­der ein trau­ri­ges Ende.

Die ver­un­glück­te Per­son konn­te nach meh­re­ren Stun­den nur noch tot aus dem Was­ser gebor­gen werden.

 

Joa­chim Rand — Pres­se­spre­cher — Kreis­feu­er­wehr Leer

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Blaulicht

Unfall im Kreis­ver­kehr und Lkw-Flucht auf der A 31: Poli­zei sucht Zeugen

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.07.2026

 
 

Wee­ner — Verkehrsunfall

Am 28.07.2026 befuhr eine 70-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines VW Tigu­an gegen 12:05 Uhr die Ween­er­stra­ße in Wee­ner in Rich­tung Bun­de. Am Kreis­ver­kehr in Möh­len­warf muss­te sie ver­kehrs­be­dingt als drit­tes Fahr­zeug einer Fahr­zeug­schlan­ge anhalten.

Als das ers­te Fahr­zeug anfuhr, setz­te auch die 70-Jäh­ri­ge den PKW in Bewe­gung. Dabei über­sah sie, dass der unmit­tel­bar vor ihr befind­li­che 70-jäh­ri­ge Fah­rer eines Smart noch nicht ange­fah­ren war. Es kam zum Auffahrunfall.

Dabei erlitt der 70-Jäh­ri­ge leich­te Ver­let­zun­gen. Dar­über hin­aus ent­stand ein Sach­scha­den an bei­den Fahr­zeu­gen im ins­ge­samt unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

A 31 — Verkehrsunfallflucht

Am 29.07.2026 befuhr gegen 13 Uhr ein bis­lang noch unbe­kann­ter Fah­rer eines grü­nen Sat­tel­zu­ges die Auto­bahn 31 in Rich­tung Bot­trop. Zwi­schen dem Auto­bahn­drei­eck Bun­de und der Anschluss­stel­le Papen­burg über­hol­te er den Sat­tel­zug eines 66-jäh­ri­gen Fahrers.

Beim Wie­der­ein­sche­ren vor den Sat­tel­zug des 66-Jäh­ri­gen befand sich der Auf­lie­ger noch auf Höhe der Sat­tel­zug­ma­schi­ne des Über­hol­ten. Um eine Kol­li­si­on mit dem Sat­tel­zug zu ver­hin­dern, wich der 66-Jäh­ri­ge nach rechts aus und kol­li­dier­te dabei mit der Außen­schutz­plan­ke. Dabei ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Der Unfall­ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt vom Unfall­ort, ohne sich um den ent­stan­de­nen Scha­den zu küm­mern. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu die­sem Sach­ver­halt geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

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Unfall-Bilanz im Land­kreis Leer: Trun­ken­heits­fahrt auf der A31 endet im Krankenhaus

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 29.07.2026

 
 

Moorm­er­land — Verkehrsunfall/Trunkenheit im Straßenverkehr

Am 28.07.2026 befuhr ein 38-jäh­ri­ger Fah­rer eines BMW 320D gegen 17 Uhr die Auto­bahn 31 in Rich­tung Emden. Kurz hin­ter dem Auto­bahn­drei­eck Leer kam er aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che nach links von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit der Mittelschutzplanke.

Der Fah­rer erlitt bei dem Unfall schwe­re Ver­let­zun­gen. Zudem ent­stand ein Sach­scha­den an dem Fahr­zeug im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Trotz des Unfalls setz­te der 38-Jäh­ri­ge sei­ne Fahrt zunächst fort. In Veen­husen kam der beschä­dig­te PKW schließ­lich zum Stillstand.

Im Rah­men der Unfall­auf­nah­me stell­te sich her­aus, dass der Fah­rer unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,76 Pro­mil­le. Eine Blut­ent­nah­me wur­de durchgeführt.

Ein Ret­tungs­wa­gen brach­te den 38-Jäh­ri­gen in ein Kran­ken­haus. Der Füh­rer­schein des Man­nes wur­de beschlag­nahmt. Gegen ihn wur­den ent­spre­chen­de Ver­fah­ren eingeleitet.

Uple­n­gen — Verkehrsunfall

Am 28.07.2026 befuhr ein 63-jäh­ri­ger Tre­cker­fah­rer gegen 10:40 Uhr die Stra­ße Unten­en­de Süd in Uple­n­gen. Als er nach links in die Nor­der­stra­ße abbog, über­sah er eine vor­fahrts­be­rech­tig­te 48-jäh­ri­ge Inli­ner-Fah­re­rin, die auf der Nor­der­stra­ße in Rich­tung Hol­len­der Land­stra­ße unter­wegs war.

Es kam zur Kol­li­si­on. Dabei erlitt die 48-Jäh­ri­ge leich­te Ver­let­zun­gen. Ein Ret­tungs­wa­gen brach­te sie in ein umlie­gen­des Krankenhaus.

Rhau­der­fehn — Verkehrsunfall

Am 28.07.2026 befuhr eine 51-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines VW UP! gegen 08:45 Uhr die Müh­len­stra­ße in Rhau­der­fehn in Rich­tung 1. Süd­wie­ke. An der Ein­mün­dung zur Stra­ße Berg­kamp über­sah sie eine von rechts kom­men­de, vor­fahrts­be­rech­tig­te 38-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Sko­da Kodiaq. Es kam zum Zusammenstoß.

Dabei erlit­ten bei­de Fah­re­rin­nen leich­te Ver­let­zun­gen. Die PKW waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den im ins­ge­samt hohen vier­stel­li­gen Betrag.

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Beson­de­re Ver­samm­lung im Feu­er­wehr­haus Wee­ner: Neue Dienst­gra­de und Uni­for­men für die Feuerwehr Wee­ner. Im Feu­er­wehr­haus der Orts­feu­er­wehr Wee­ner fand am...

Blaulicht

Ein­bruch, Betrugs­war­nung und ein tra­gi­scher Unglücksfall

POL-LER: Pres­se­mel­dung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, den 01.08.2026     Moorm­er­land — Einbruch Am 31.07.2026 ver­schaff­te sich unbe­kann­te Täter­schaft...

Lokal

Brown Sugar lie­fert Profiliga‑Show – Leer tanzt den Regen ein­fach weg

Im Vor­der­grund Front­mann Gün­ter „Gün­ne“ Roh­mann und Sän­ge­rin Cath­ryn DuPont. Die per­fekt ein­ge­spiel­te For­ma­ti­on mit Har­ry F. (Gitar­re & Gesang),...

Lokal

Smar­tes Wahl­pla­kat in Wes­t­ov­er­le­din­gen: Thors­ten Sin­ning ver­bin­det Wahl­wer­bung mit Digitalisierung

Smar­tes Wahl­pla­kat als Bür­ger-Info: Bür­ger­meis­ter­kan­di­dat Thors­ten Sin­ning stellt digi­ta­les Kon­zept vor Wes­t­ov­er­le­din­gen. Digi­ta­li­sie­rung beginnt nicht erst im Rat­haus, son­dern bereits im...

Lokal

Zei­chen für Organ­spen­de: Trans­Dia-Rad­tour macht Stopp am Kli­ni­kum Leer

Die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der jähr­li­chen Trans­Dia-Rad­tour mach­ten am Frei­tag Sta­ti­on am Kli­ni­kum Leer. Rund 35 Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer leg­ten...

Lokal

Zukunft der Arbeit: CDU Ost­fries­land berät über Grund­si­che­rung und Fachkräfte

Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land mit dem Vor­sit­zen­den Ulf Thie­le MdL (5. v. r.) dis­ku­tier­te mit Bernd Leiß (Job­cen­ter Emden,...

Lokal

IT-Frei­spre­chung in Leer: Soft­ware-Netz­werk und IHK ehren Nachwuchs

Geschafft! Die IT-Absol­ven­tin­nen und ‑Absol­ven­ten 2026 nach ihrer Frei­spre­chung im Zoll­haus Leer.Foto: Mar­kus Hib­be­ler / Soft­ware-Netz­werk Leer T‑Freisprechung in Leer: „Macht...

Lokal

Syn­ago­gen­grund­stück Leer: Memo­ran­dum für Gedenk­ort übergeben

Das Foto zeigt (von links) Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Dr. Mar­tin Heim­bu­cher,  Gud­run Bonow, Wolf­gang Kell­ner und Carl-Fried­rich Brüggemann. Gedenk­ort auf...

Lokal

Richt­fest in Leer: Bezahl­ba­rer Wohn­raum in der Okko-ten-Broek-Stra­ße nimmt Gestalt an

Sozia­ler Woh­nungs­bau in Leer: Richt­fest für neu­en Gebäu­de­kom­plex in der Okko-ten-Broek-Straße   Nach dem Abriss eines in die Jah­re gekom­me­nen...

Freizeit

Gro­ßes Som­mer­fest am Gro­ßen Meer begeis­tert Südbrookmerland

Som­mer­fest am Gro­ßen Meer: Belieb­tes Fami­li­en­fest bringt bun­tes Pro­gramm nach Südbrookmerland Ein High­light für die gan­ze Fami­lie steht vor der...

Blaulicht

Unfall im Kreis­ver­kehr und Lkw-Flucht auf der A 31: Poli­zei sucht Zeugen

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.07.2026     Wee­ner — Verkehrsunfall Am 28.07.2026 befuhr eine 70-jäh­ri­ge Fah­re­rin...

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Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

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