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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Ost­fries­land: Die­sel­dieb­stahl, fal­sche Poli­zei­be­am­te, Trick­dieb­stahl und Drogenfahrt

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 22.09.2026

 

Die­sel­dieb­stahl aus Lkw ++ Fal­sche Poli­zei­be­am­te ++ Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt Senio­rin ++ Mofa-Fah­rer flüch­tet vor Poli­zei­kon­trol­le — Zeu­gen gesucht ++ Fah­re­rin unter Drogeneinfluss 

+ Rhau­der­fehn — Die­sel­dieb­stahl aus Lkw +

In den frü­hen Mor­gen­stun­den des 21.09.2026, gegen 04:00 Uhr, beschä­dig­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft den Tank­de­ckel eines Lkw in der Schlos­ser­stra­ße in Rhau­der­fehn und ent­wen­de­te anschlie­ßend eine noch unbe­kann­te Men­ge Die­sel. Nach der Tat ent­fern­ten sich die Män­ner mit einem Kom­bi vom Tat­ort. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Emden — Fal­sche Poli­zei­be­am­te kon­tak­tie­ren Seniorin +

Im Zeit­raum vom 17.09. bis zum 19.09.2026 erhielt eine 85-jäh­ri­ge Frau aus Emden wie­der­holt Anru­fe und Nach­rich­ten von einer bis­lang unbe­kann­ten Täter­schaft. Über den Nach­rich­ten­dienst Whats­App gaben sich die Täter als Beam­te der Bun­des­po­li­zei aus. Im wei­te­ren Ver­lauf erkun­dig­ten sie sich nach der finan­zi­el­len Situa­ti­on der Senio­rin sowie nach Wert­ge­gen­stän­den, die sie zu Hau­se auf­be­wahrt. Der Betrugs­ver­such wur­de durch die Fami­lie der 85-Jäh­ri­gen früh­zei­tig erkannt und der Poli­zei gemel­det. Zu einem finan­zi­el­len Scha­den kam es nicht.

Die Poli­zei gibt hier­zu fol­gen­de Hinweise:

Die Poli­zei wird nie­mals über Whats­App die Her­aus­ga­be von Infor­ma­tio­nen über Ihre Ver­mö­gens­ver­hält­nis­se oder Wert­ge­gen­stän­de auf­for­dern. Geben Sie am Tele­fon oder per Nach­richt kei­ne per­sön­li­chen oder finan­zi­el­len Infor­ma­tio­nen an unbe­kann­te Per­so­nen wei­ter. Been­den Sie ver­däch­ti­ge Gesprä­che und wen­den Sie sich im Zwei­fel selbst­stän­dig an die ört­li­che Poli­zei. Las­sen Sie sich nicht unter Druck set­zen und spre­chen Sie auch mit Ange­hö­ri­gen oder Ver­trau­ens­per­so­nen über ver­däch­ti­ge Kontakte.

+ Emden — Fal­scher Pfle­ge­dienst­mit­ar­bei­ter bestiehlt Seniorin +

Am 21.09.2026 klin­gel­te gegen 10:20 Uhr ein bis­lang unbe­kann­ter Mann an der Haus­tür einer Senio­rin in der Kol­berg­stra­ße in Emden. Er gab sich als Mit­ar­bei­ter eines Pfle­ge­diens­tes aus und erklär­te, er wol­le eine jähr­li­che Kon­trol­le ihrer Räum­lich­kei­ten durchführen.

Als die Senio­rin erwähn­te, dass ihre Kin­der sie besu­chen wür­den, ver­ließ der Mann die Woh­nung unvermittelt.

Wäh­rend sei­nes Auf­ent­halts in der Woh­nung ent­wen­de­te der Täter Die­bes­gut im Wert eines nied­ri­gen drei­stel­li­gen Betrags.

Die Poli­zei rät ins­be­son­de­re älte­ren Men­schen, bei unan­ge­kün­dig­tem Besuch an der Haus­tür vor­sich­tig zu sein. Las­sen Sie frem­de Per­so­nen nicht ohne Wei­te­res in Ihre Woh­nung und über­prü­fen Sie die Iden­ti­tät von angeb­li­chen Pfle­ge- oder Ser­vice­mit­ar­bei­tern. Im Zwei­fel soll­te die betref­fen­de Ein­rich­tung selbst über eine bekann­te Tele­fon­num­mer kon­tak­tiert wer­den. Ange­hö­ri­ge kön­nen älte­re Fami­li­en­mit­glie­der unter­stüt­zen, indem sie gemein­sam Ver­hal­tens­re­geln für uner­war­te­te Besu­che bespre­chen. Bei ver­däch­ti­gen Per­so­nen oder Situa­tio­nen soll­te die Poli­zei ver­stän­digt werden.

+ Emden — Mofa-Fah­rer flüch­tet vor Poli­zei­kon­trol­le — Zeu­gen gesucht +

Am 11.09.2026 gegen 20:30 Uhr woll­ten Poli­zei­be­am­te einen Mofa-Fah­rer auf­grund sei­ner auf­fäl­li­gen Fahr­wei­se in der Pet­ku­mer Stra­ße in Emden kon­trol­lie­ren. Nach­dem die Beam­ten dem Fahr­zeug­füh­rer die Hal­te­si­gna­le gege­ben hat­ten, beschleu­nig­te die­ser stark und ver­such­te, sich der Kon­trol­le zu ent­zie­hen. Dabei nutz­te er mehr­fach die Fuß- und Rad­we­ge und fuhr von der Lan­ge­oog­stra­ße in Rich­tung Pet­ku­mer Straße/ Innen­stadt. Die Poli­zei Emden sucht nun Ver­kehrs­teil­neh­mer, die durch das rück­sichts­lo­se Flucht­ver­hal­ten des Mofa-Fah­rers gefähr­det wur­den oder den Vor­fall beob­ach­tet haben.

+ Leer — Ver­kehrs­kon­trol­le: Fah­re­rin unter Drogeneinfluss +

Am 21.09.2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 15:15 Uhr eine 33-jäh­ri­ge VW-Fah­re­rin in der Ness­e­stra­ße in Leer. Die Frau war zunächst auf­ge­fal­len, da weder sie noch ihr Kind, das auf dem Bei­fah­rer­sitz saß, ange­schnallt waren. Im Rah­men der Ver­kehrs­kon­trol­le stell­ten die Beam­ten zudem fest, dass die Fah­re­rin unter dem Ein­fluss von Koka­in und Amphet­amin stand. Eine Blut­ent­nah­me wur­de dar­auf­hin durch­ge­führt. Die Wei­ter­fahrt wur­de der 33-Jäh­ri­gen unter­sagt. Ent­spre­chen­de Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­den eingeleitet.

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Unfäl­le, Alko­hol am Steu­er, Sach­be­schä­di­gung und meh­re­re Unfallfluchten

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 21.09.2026

 

Brand einer Ter­ras­sen­über­da­chung ++ Sach­be­schä­di­gung an Heck­schei­be ++ Mofa­fah­rer unter Alko­hol­ein­fluss ++ Motor­rad fährt auf Pkw auf ++ Alko­ho­li­siert im Gra­ben gelan­det ++ Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten — Zeu­gen gesucht 

 

+ Rhau­der­fehn — Brand einer Terrassenüberdachung +

Am 20.09.2026 kam es gegen 21:55 Uhr zu einem Brand in der Stra­ße “Alte Wei­de” in Rhau­der­fehn. Aus bis­lang unge­klär­ten Grün­den geriet eine Ter­ras­sen­über­da­chung eines unbe­wohn­ten Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in Brand. Per­so­nen wur­den bei dem Brand nicht ver­letzt. Die Scha­dens­hö­he wird auf einen nied­ri­gen fünf­stel­li­gen Betrag geschätzt. Die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che dau­ern an.

+ Uple­n­gen — Sach­be­schä­di­gung an Heck­schei­be eines VW Golf +

In der Zeit vom 19.09.2026, 20:00 Uhr, bis zum 20.09.2026, 11:00 Uhr, wur­de in der Stra­ße “Am Holl­sand” in Uple­n­gen die Heck­schei­be eines grau­en VW Golf beschä­digt. Eine unbe­kann­te Täter­schaft nutz­te hier­zu einen bis­lang unbe­kann­ten Gegenstand.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Uple­n­gen zu melden.

+ Wes­t­ov­er­le­din­gen — Mofa­fah­rer unter Alkoholeinfluss +

Am 20.09.2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 18:30 Uhr einen 50-jäh­ri­gen Mofa­fah­rer, wel­cher die Groß­wol­der Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen befuhr. Im Rah­men der Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass der Mann unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand. Eine Atem­al­ko­hol­mes­sung ergab einen Wert von 2,25 Pro­mil­le. Eine Blut­ent­nah­me wur­de durch­ge­führt. Zudem wur­de der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt und dem Mann die Wei­ter­fahrt untersagt.

+ Bun­de — Alko­ho­li­siert im Gra­ben gelandet +

Am 21.09.2026 befuhr eine 76-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Minis gegen 01:23 Uhr die Stra­ße “Sand­diek” in Bun­de und beab­sich­ti­ge, in die Schul­stra­ße ein­zu­bie­gen. Dabei kam sie nach links von der Fahr­bahn ab und blieb mit ihrem Fahr­zeug im Gra­ben stehen.

Auf­grund der Schräg­la­ge des Fahr­zeugs muss­te die Fah­re­rin durch die Feu­er­wehr gebor­gen wer­den. Sie blieb bei dem Ver­kehrs­un­fall unverletzt.

Im Rah­men der Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me stell­ten die Poli­zei­be­am­ten fest, dass die 76-Jäh­ri­ge unter Alko­hol­ein­fluss stand. Eine Atem­al­ko­hol­mes­sung ergab einen Wert von 1,33 Pro­mil­le. Eine Blut­ent­nah­me wur­de durch­ge­führt und der Füh­rer­schein sicher­ge­stellt. Das Fahr­zeug muss­te abge­schleppt wer­den. Die Höhe des Sach­scha­dens beläuft sich auf einen nied­ri­gen vier­stel­li­gen Betrag.

Die Poli­zei appel­liert an alle Ver­kehrs­teil­neh­men­den, nach dem Kon­sum von Alko­hol nicht mit dem Fahr­zeug am Stra­ßen­ver­kehr teil­zu­neh­men. Bereits gerin­ge Men­gen Alko­hol kön­nen die Reak­ti­ons­fä­hig­keit und das siche­rer Füh­ren eines Fahr­zeu­ges beein­träch­ti­gen. Wer Alko­hol getrun­ken hat, soll­te das Fahr­zeug ste­hen las­sen und auf eine siche­re Alter­na­ti­ve zurückgreifen.

+ Leer — Motor­rad fährt auf Pkw auf +

Am 20.09.2026 befuhr ein 59-jäh­ri­ger Motor­rad­fah­rer gegen 16:50 Uhr die Ems­stra­ße in Leer. Auf Höhe eines Park­plat­zes muss­te ein 57-jäh­ri­ger Sko­da-Fah­rer, der vor ihm fuhr, ver­kehrs­be­dingt war­ten. Der Motor­rad­fah­rer über­sah den ste­hen­den Pkw und fuhr die­sem auf. Bei dem Unfall erlit­ten der Motor­rad­fah­rer, sowie eine 55-jäh­ri­ge Bei­fah­re­rin des Sko­das leich­te Ver­let­zun­gen. Der Motor­rad­fah­rer wur­de zur wei­te­ren Behand­lung in ein Kran­ken­haus gebracht. Die Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens kann bis­lang nicht bezif­fert werden.

+ Emden- Ver­kehrs­un­fall­flucht auf Parkplatz +

Am 18.09.2026 kam es im Zeit­raum zwi­schen 11:40 Uhr und 12:05 Uhr auf einem Park­platz in der Stra­ße “Am Süd­bahn­hof” in Emden zu einer Ver­kehrs­un­fall­flucht. Ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer kol­li­dier­te beim Ein­par­ken mit dem Heck eines ord­nungs­ge­mäß gepark­ten schwar­zen Mer­ce­des-Benz B‑Klasse. Anschlie­ßend ent­fern­te sich die bis­lang unbe­kann­te Per­son von der Unfal­lört­lich­keit, ohne die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen zu ihrer Per­son zu ermöglichen.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Emden zu melden.

+ Hesel — Ver­kehrs­un­fall­flucht nach Kollision +

Am 17.09.2026, um 18:40 Uhr, befuhr ein 84-jäh­ri­ger Mitsu­bi­shi-Fah­rer die Fal­ken­stra­ße in Hesel und beab­sich­ti­ge, nach rechts in die Stra­ße “Am Brink” ein­zu­bie­gen. Wäh­rend des Abbie­ge­vor­gangs nahm er einen von links kom­men­den schwar­zen Pkw wahr, der sei­ner­seits nach rechts in die Fal­ken­stra­ße ein­bog. Dabei kol­li­dier­te der schwar­ze Pkw mit dem lin­ken Heck des Mitsu­bishis. Der bis­lang unbe­kann­te Fahr­zeug­füh­rer ent­fern­te sich anschlie­ßend in Rich­tung Amsel­stra­ße von der Unfall­stel­le, ohne die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen zu sei­ner Per­son zu ermög­li­chen. Zuvor war dem 84-Jäh­ri­gen die fahr­un­tüch­tig wir­ken­de Fahr­wei­se des Fahr­zeug­füh­rers auf­ge­fal­len. Am Mitsu­bi­shi ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Hesel zu melden.

+ Rhau­der­fehn — Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Lkw — Zeu­gen gesucht +

Am 18.09.2026 befuhr ein 65-jäh­ri­ger Lkw-Fah­rer die 3. Süd­wie­ke in Rhau­der­fehn. Auf Höhe der Haus­num­mer 171 kam ihm ein bis­lang unbe­kann­ter Lkw ent­ge­gen, der nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen über die Fahr­bahn­mar­kie­rung geriet. Trotz ein­ge­lei­te­ter Brem­sung des 65-Jäh­ri­gen kam es zu einer seit­li­chen Kol­li­si­on zwi­schen den Fahr­zeu­gen. Der bis­lang unbe­kann­te Lkw-Fah­rer ent­fern­te sich anschlie­ßend vom Unfall­ort, ohne die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen zu sei­ner Per­son zu ermög­li­chen. Es ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe eines nied­ri­gen vier­stel­li­gen Betrags.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Rhau­der­fehn zu melden.

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Blaulicht

Par­füm für 1.500 Euro gestoh­len – Land­ma­schi­nen im Wert von 120.000 Euro entwendet

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 20.09.2026

 

 

Leer — Ladendiebstahl

Am Sams­tag­vor­mit­tag ver­stau­te eine männ­li­che Per­son in einem Dro­ge­rie­markt, in der Fuß­gän­ger­zo­ne, diver­se Par­füms in eine mit­ge­führ­te Tasche. Er ver­such­te hier­mit das Geschäft zu ver­las­sen, konn­te jedoch von einem Mit­ar­bei­ter gestellt wer­den. Das Die­bes­gut hat­te einen Waren­wert von unge­fähr 1.500,00 Euro. Straf­recht­li­che Maß­nah­men wur­den eingeleitet.

Ost­rhau­der­fehn — Dieb­stahl von land­wirt­schaft­li­chen Maschinen

Am 19.09.2026, gegen 17:00 Uhr, ent­wen­de­te eine unbe­kann­te Täter­schaft eine Bal­len­pres­se und ein Mäh­werk von einem land­wirt­schaft­li­chen Anwe­sen. Der Wert der ent­wen­de­ten Gegen­stän­de wird mit 120.000,00 Euro bezif­fert. Wei­te­re Ermitt­lun­gen wur­den aufgenommen.

Emden — Trun­ken­heit im Verkehr

In Emden an der Kon­ser­ven­fa­brik ergab die Über­prü­fung eines Fahr­zeug­füh­rers, dass er unter alko­ho­li­scher Beein­flus­sung stand. Er wur­de zur Dienst­stel­le ver­bracht, eine Blut­pro­be ent­nom­men und ein ent­spre­chen­des Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

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