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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Kreis­feu­er­wehr Leer warnt: Ver­deck­te Haus­num­mern kön­nen Ret­tungs­ein­sät­ze verzögern

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Kreis­feu­er­wehr Leer warnt: Ver­deckt ange­brach­te Haus­num­mern kön­nen Ret­tungs­ein­sät­ze verzögern

Land­kreis Leer – Eine gut sicht­ba­re Haus­num­mer kann im Not­fall ent­schei­dend sein. Die Kreis­feu­er­wehr Leer appel­liert des­halb an die Bevöl­ke­rung, die Erkenn­bar­keit der eige­nen Haus­num­mer zu über­prü­fen – beson­ders in der dunk­len Jahreszeit.

Wenn die Tage kür­zer wer­den, es frü­her dun­kel wird und Nebel sowie star­ker Regen die Sicht erschwe­ren, wird die Ori­en­tie­rung für Ein­satz­kräf­te häu­fig zur Her­aus­for­de­rung. Kommt es zu einem Not­fall, zählt jede Sekun­de. Ob Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst oder Poli­zei: Die Ein­satz­kräf­te müs­sen die rich­ti­ge Adres­se schnell und zuver­läs­sig fin­den können.

Die Kreis­feu­er­wehr Leer weist des­halb auf die Bedeu­tung gut sicht­ba­rer Haus­num­mern hin. Sind die­se durch Büsche ver­deckt, schlecht les­bar oder bei Dun­kel­heit kaum zu erken­nen, kann wert­vol­le Zeit ver­lo­ren gehen. Im schlimms­ten Fall ver­zö­gert sich dadurch die Hil­fe für Men­schen, die drin­gend auf Unter­stüt­zung ange­wie­sen sind.

Gut sicht­ba­re Haus­num­mern kön­nen Leben retten

Eine deut­lich erkenn­ba­re Haus­num­mer erleich­tert es den Ret­tungs­kräf­ten, ein Gebäu­de unmit­tel­bar zu iden­ti­fi­zie­ren. Beson­ders hilf­reich ist eine zusätz­li­che Beleuch­tung oder ein selbst­leuch­ten­des Haus­num­mern­schild, das auch bei Dun­kel­heit gut zu erken­nen ist.

Die Kreis­feu­er­wehr Leer bit­tet des­halb alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger im Land­kreis Leer, die Beschil­de­rung am eige­nen Haus zu über­prü­fen. Dabei kommt es auf meh­re­re Punk­te an:

  • Freie Sicht von der Stra­ße: Die Haus­num­mer soll­te gut zu erken­nen sein und nicht durch Büsche, Hecken oder Baum­kro­nen ver­deckt werden.

  • Aus­rei­chen­de Beleuch­tung: Eine funk­tio­nie­ren­de Außen­be­leuch­tung oder ein selbst­leuch­ten­des Schild ver­bes­sert die Sicht­bar­keit in den Abend- und Nachtstunden.

  • Gute Les­bar­keit: Kla­re Schrift­ar­ten und deut­li­che Kon­tras­te, bei­spiels­wei­se hel­le Zif­fern auf dunk­lem Hin­ter­grund, erleich­tern das schnel­le Erfas­sen der Hausnummer.

  • Gut erkenn­ba­re Anbrin­gung: Die Haus­num­mer soll­te so ange­bracht sein, dass sie von der Stra­ße aus mög­lichst schnell gefun­den wer­den kann.

Gera­de bei schlech­ten Sicht­ver­hält­nis­sen und unter dem Zeit­druck eines Ein­sat­zes kön­nen die­se schein­bar klei­nen Details einen gro­ßen Unter­schied machen.

Kreis­feu­er­wehr Leer bit­tet um Unterstützung

Mit ihrem Appell möch­te die Kreis­feu­er­wehr Leer dafür sen­si­bi­li­sie­ren, wie wich­tig eine gut erkenn­ba­re Haus­num­mer für eine schnel­le Hil­fe­leis­tung ist. Denn auch wenn Ret­tungs­kräf­te mit moder­nen Navi­ga­ti­ons­sys­te­men unter­wegs sind, muss die kon­kre­te Ein­satz­adres­se vor Ort ein­deu­tig zu erken­nen sein.

Die Ein­satz­kräf­te rich­ten des­halb eine kla­re Bit­te an die Bevöl­ke­rung: „Helft uns, euch schnell zu helfen!“

Zugleich wird dar­um gebe­ten, den Hin­weis im Familien‑, Freun­des- und Nach­bar­schafts­kreis wei­ter­zu­ge­ben. Ein kur­zer Blick auf das eige­ne Haus­num­mern­schild kann dazu bei­tra­gen, dass Feu­er­wehr, Ret­tungs­dienst und Poli­zei im Ernst­fall kei­ne unnö­ti­ge Zeit bei der Suche nach der rich­ti­gen Adres­se verlieren.

Über­prü­fen Sie Ihre Haus­num­mer recht­zei­tig vor der dunk­len Jah­res­zeit. Eine freie Sicht, gute Beleuch­tung und aus­rei­chen­de Kon­tras­te kön­nen im Not­fall ent­schei­dend sein.

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Angriff auf Rad­fah­rer in Moorm­er­land sowie Dieb­stäh­le in Leer und Westoverledingen

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 28.10.2026

 
 

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Mann dringt in unbe­wohn­tes Gebäu­de ein 

Am 27. Okto­ber 2026 ver­schaff­te sich ein 39-Jäh­ri­ger gegen 17:50 Uhr gewalt­sam Zutritt zu einem unbe­wohn­ten Gebäu­de in der Bahn­hof­stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen. Nach bis­he­ri­gem Ermitt­lungs­stand beab­sich­tig­te der Mann, in dem Gebäu­de zu über­nach­ten. Im Rah­men der anschlie­ßen­den Sach­ver­halts­auf­nah­me stell­ten die Poli­zei­be­am­ten bei ihm Die­bes­gut fest, das aus ande­ren Dieb­stahls­ta­ten stammt. Die Poli­zei ver­wies den Mann des Gebäu­des und lei­te­te ent­spre­chen­de Straf­ver­fah­ren ein. Der ent­stan­de­ne Scha­den beläuft sich nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen auf einen nied­ri­gen drei­stel­li­gen Eurobetrag.

 

Leer — Laden­dieb­stahl in einem Drogeriemarkt 

Am 27. Okto­ber 2026 ent­wen­de­ten eine 24-jäh­ri­ge Frau und ein 35-jäh­ri­ger Mann meh­re­re Par­füms aus einem Dro­ge­rie­markt in der Müh­len­stra­ße in Leer. Nach bis­he­ri­gem Erkennt­nis­stand betra­ten bei­de gegen 12:40 Uhr gemein­sam das Geschäft und ver­such­ten, die Waren in einer mit­ge­führ­ten Tasche zu ver­ber­gen. Ein Laden­de­tek­tiv beob­ach­te­te den Dieb­stahl und ver­such­te, die bei­den Tat­ver­däch­ti­gen bis zum Ein­tref­fen der Poli­zei­be­am­ten fest­zu­hal­ten. Dabei riss sich die 24-Jäh­ri­ge los und ver­such­te, zu flie­hen. Ihr Flucht­ver­such konn­te durch den Laden­de­tek­tiv und die inzwi­schen ein­ge­trof­fe­nen Poli­zei­be­am­ten ver­hin­dert wer­den. Der Gesamt­wert der ent­wen­de­ten Waren liegt im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Euro­be­reich. Ver­letzt wur­de niemand.

 

Moorm­er­land — Rad­fah­rer von zwei Fuß­gän­gern ange­grif­fen — Zeu­gen gesucht 

Am 16. Okto­ber 2026 kam es gegen 22:30 Uhr auf einem Fahr­rad­weg in der Nähe des Mit­tel­wegs in Moorm­er­land zu einer kör­per­li­chen Aus­ein­an­der­set­zung, bei der ein 35-jäh­ri­ger Rad­fah­rer ver­letzt wur­de. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen fuhr der Mann mit sei­nem Fahr­rad in glei­cher Rich­tung wie zwei Fuß­gän­ger, die sich vor ihm auf dem Weg befan­den. Um auf sich auf­merk­sam zu machen, betä­tig­te der Rad­fah­rer sei­ne Klin­gel. Dar­auf­hin grif­fen ihn die Män­ner unver­mit­telt kör­per­lich an. Im wei­te­ren Ver­lauf kam es zu einem Hand­ge­men­ge, bei dem der Rad­fah­rer ver­letzt wur­de. Anschlie­ßend flüch­te­ten die bei­den Män­ner in unbe­kann­te Rich­tung. Der Haupt­tä­ter wird als etwa 180 cm groß beschrei­ben. Er trug eine hel­le Win­ter­ja­cke. Der zwei­te Mann soll etwa 175 cm groß gewe­sen sein. Zu sei­ner Beklei­dung lie­gen kei­ne Anga­ben vor. Bei­de Män­ner hat­ten kur­ze, dunk­le Haa­re. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zu dem Vor­fall auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gin­nen und Zeu­gen, die Anga­ben zum Tat­ge­sche­hen oder zu den betei­lig­ten Per­so­nen machen kön­nen, sich bei der zustän­di­gen Poli­zei­dienst­stel­le in Moorm­er­land zu melden.

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Pedelec-Fah­re­rin schwer ver­letzt – Pkw-Dieb­stahl, Alko­hol und Reifenstecherei

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 27.10.2026

 

Ver­kehrs­un­fall nach Kfz-Dieb­stahl ++ Ver­kehrs­un­fäl­le mit Ver­letz­ten ++ Ver­kehrs­un­fall unter Alko­hol­ein­fluss ++ Rei­fen zer­sto­chen — Zeu­gen gesucht ++ E‑Scooter ohne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz unterwegs 

 

+ Leer — Ver­kehrs­un­fall nach Kfz-Diebstahl +

Am 27. Okto­ber 2026 befuhr ein 26-jäh­ri­ger Sko­da-Fah­rer gegen 02:30 Uhr die Log­abir­um­er Stra­ße in Leer. Im Ein­mün­dungs­be­reich zur Feld­stra­ße beab­sich­tig­te er, nach links abzu­bie­gen. Dabei kol­li­dier­te das Fahr­zeug mit einem Bord­stein. Im Rah­men der Unfall­auf­nah­me stell­ten die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten fest, dass der Fahr­zeug­füh­rer unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand und nicht im Besitz einer gül­ti­gen Fahr­erlaub­nis war. Zudem erga­ben sich Hin­wei­se dar­auf, dass der Mann das Fahr­zeug zuvor im Loager Weg ent­wen­det hat­te. Die Poli­zei ver­an­lass­te eine Blut­ent­nah­me und stell­te den Fahr­zeug­schlüs­sel sicher. Auf­grund des Unfalls muss­te das Fahr­zeug abge­schleppt wer­den. Die Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens ist der­zeit noch unbe­kannt. Gegen den 26-Jäh­ri­gen wur­den ent­spre­chen­de Ermitt­lungs­ver­fah­ren ein­ge­lei­tet. Die Ermitt­lun­gen zu den nähe­ren Umstän­den des Sach­ver­halts dau­ern an.

+ Leer — Pedelec-Fah­re­rin bei Ver­kehrs­un­fall schwer verletzt +

Am 26. Okto­ber 2026 park­te eine 46-jäh­ri­ge Opel-Fah­re­rin gegen 13:25 Uhr am Fahr­bahn­rand in der Mei­er­stra­ße in Leer. Beim Aus­stei­gen über­sah sie eine 54-jäh­ri­ge Pedelec-Fah­re­rin, die zeit­gleich neben dem Pkw vor­bei­fuhr und öff­ne­te die Fah­rer­tür. In der Fol­ge kam es zum Zusam­men­stoß. Die Pedelec-Fah­re­rin erlitt schwe­re Ver­let­zun­gen und wur­de zur medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung in ein Kran­ken­haus gebracht. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird auf einen nied­ri­gen vier­stel­li­gen Euro­be­trag geschätzt.

+ Leer — Ver­kehrs­un­fall zwi­schen alko­ho­li­sier­tem Fahr­rad­fah­rer und E‑Scooter +

Am 26. Okto­ber 2026 kam es auf der Edzard­stra­ße in Leer zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem 69-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer und einem 36-jäh­ri­gen E‑S­coo­ter-Fah­rer. Bei­de waren in ent­ge­gen­ge­setz­ter Rich­tung unter­wegs, als sich ihre Fahr­zeu­ge im Begeg­nungs­ver­kehr streif­ten. In der Fol­ge kamen bei­de zu Fall. Ver­letzt wur­de nie­mand. Im Rah­men der Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me stell­ten die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten fest, dass der Fahr­rad­fah­rer unter Alko­hol­ein­fluss stand. Eine Atem­al­ko­hol­kon­trol­le ergab einen Wert von 1,64 Pro­mil­le. Dar­auf­hin wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Die Höhe des ent­stan­de­nen Sach­scha­dens ist der­zeit noch nicht bekannt. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen dau­ern an.

+ Rhau­der­fehn — Pedelec-Fah­rer bei Ver­kehrs­un­fall in Rhau­der­fehn leicht verletzt +

Am 26. Okto­ber 2026 befuhr ein 74-jäh­ri­ger Vol­vo-Fah­rer gegen 13:20 Uhr die Rhau­der Land­stra­ße in Rhau­der­fehn. Er beab­sich­tig­te in die Haupt­stra­ße abzu­bie­gen und über­sah dabei einen von links kom­men­den, bevor­rech­tig­ten 83-jäh­ri­gen Pedelec-Fah­rer. Es kam zum Zusam­men­stoß, infol­ge­des­sen der Pedelec-Fah­rer stürz­te und leich­te Ver­let­zun­gen erlitt. Er wur­de zur wei­te­ren medi­zi­ni­schen Behand­lung in ein Kran­ken­haus gebracht. Die Höhe des Sach­scha­dens ist der­zeit nicht bekannt.

+ Emden — Rei­fen an Pkw zer­sto­chen — Zeu­gen gesucht +

Im Zeit­raum zwi­schen dem 25. Okto­ber 2026, 19:15 Uhr, und dem 26.Oktober 2026, 15:15 Uhr, beschä­dig­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft einen in der Sax­u­mer Stra­ße abge­stell­ten schwar­zen Sko­da. Dabei wur­den die Rei­fen des Fahr­zeugs zer­sto­chen. Die Höhe des Sach­scha­dens ist der­zeit noch nicht bekannt. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Emden — E‑Scooter ohne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz unterwegs +

Am 26. Okto­ber 2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te in der Stra­ße “Am Ton­nen­hof” in Emden einen 43-jäh­ri­gen E‑Scooter Fah­rer, der ohne die vor­ge­schrie­be­ne Beleuch­tungs­ein­rich­tung unter­wegs gewe­sen war. Bei der anschlie­ßen­den Kon­trol­le stell­ten die Beam­ten zudem fest, dass für den E‑Scooter kei­ne gül­ti­ge Pflicht­ver­si­che­rung mehr bestand. Dem Mann wur­de die Wei­ter­fahrt untersagt.

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