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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Ver­kehrs­un­fäl­le in Ost­fries­land: Fuß­gän­ge­rin ver­letzt – zwei Schwer­ver­letz­te bei Unfall

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 24.09.2026

 

Emden — Fuß­gän­ge­rin nach Ver­kehrs­un­fall leicht verletzt 

Am 23.09.2026 kam es um 16:10 Uhr in der Neu­tor­stra­ße in Emden zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einer 29-jäh­ri­gen Fuß­gän­ge­rin und einer 81-jäh­ri­gen Mercedesfahrerin.

Die Fuß­gän­ge­rin quer­te die Fahr­bahn bei Grün­licht, wur­de jedoch von der Mer­ce­des­fah­re­rin über­se­hen. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen hat­te die 81-Jäh­ri­ge zuvor das Rot­licht ihrer Fahr­spur missachtet.

Nach dem Zusam­men­stoß ent­fern­te sich die Mer­ce­des­fah­re­rin zunächst von der Unfal­lört­lich­keit, ohne die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen zu ihrer Per­son zu ermög­li­chen. Im Rah­men einer umge­hend ein­ge­lei­te­ten Nah­be­reichs­fahn­dung konn­te sie durch die Poli­zei­be­am­ten fest­ge­stellt werden.

Die 29-jäh­ri­ge Fuß­gän­ge­rin erlitt leich­te Ver­let­zun­gen und wur­de zur wei­te­ren Behand­lung in ein Kran­ken­haus gebracht. Es ent­stand bei dem Unfall ein Sach­scha­den im mitt­le­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Rhau­der­fehn — Alko­ho­li­siert mit 1,51 Pro­mil­le am Steuer 

Am 23.09.2026 kon­trol­lier­ten Poli­zei­be­am­te gegen 11:00 Uhr einen 44-jäh­ri­gen Toyo­ta-Fah­rer auf der Lan­des­stra­ße in Rhau­der­fehn. Im Rah­men der Kon­trol­le stell­ten die Beam­ten fest, dass der Fah­rer unter Alko­hol­ein­fluss stand. Eine Atem­al­ko­hol­mes­sung ergab einen Wert von 1,51 Pro­mil­le. Bei dem 44-Jäh­ri­gen wur­de eine Blut­ent­nah­me durch­ge­führt. Die Wei­ter­fahrt wur­de ihm unter­sagt und der Füh­rer­schein sichergestellt.

Große­fehn — Zwei Per­so­nen bei Ver­kehrs­un­fall schwer verletzt

Ein schwe­rer Ver­kehrs­un­fall hat sich am Mitt­woch in der Gemein­de Große­fehn ereig­net. Nach der­zei­ti­gem Erkennt­nis­stand fuhr gegen 15.40 Uhr ein 32 Jah­re alter Vol­vo-Fah­rer auf der B436 in Fahrt­rich­tung Wies­moor. Aus noch unge­klär­ter Ursa­che geriet er zwi­schen Bag­band und Strack­holt auf die Gegen­fahr­bahn und kol­li­dier­te mit einem ent­ge­gen­kom­men­den 58-jäh­ri­gen Trans­por­ter-Fah­rer. Der 32-Jäh­ri­ge und der 58-Jäh­ri­ge wur­den schwer ver­letzt. Bei­de Fah­rer muss­ten von der Feu­er­wehr aus ihren Fahr­zeu­gen befreit wer­den. Sie wur­den vom Ret­tungs­dienst in umlie­gen­de Kran­ken­häu­ser gebracht. Im Ein­satz waren zahl­rei­che Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr sowie drei Ret­tungs­wa­gen und zwei Not­ärz­te. Ein Ret­tungs­hub­schrau­ber lan­de­te noch an der Unfall­stel­le, kam aber für einen Pati­en­ten­trans­port nicht mehr zum Ein­satz. Die Fahr­zeu­ge muss­ten abge­schleppt wer­den. Eine Spe­zi­al­fir­ma über­nahm die Fahr­bahn­rei­ni­gung. Bis etwa 18.45 Uhr war die Bun­des­stra­ße zwi­schen Strack­holt und Bag­band voll­ge­sperrt. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Unfall­ur­sa­che aufgenommen.

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Tank­be­trug in Ost­fries­land: Poli­zei sucht Fah­rer eines wei­ßen BMW mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover

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Tank­be­trü­ge­rei­en in Caro­li­nen­siel und Wil­helms­ha­ven: Poli­zei sucht BMW-Fah­rer mit auf­fäl­li­gem Kapuzenpullover

Carolinensiel/Wilhelmshaven. Zwei­mal soll ein bis­lang unbe­kann­ter Mann an Tank­stel­len Kraft­stoff getankt und anschlie­ßend die Bezah­lung ver­wei­gert haben. In bei­den Fäl­len nutz­te der Täter nach Anga­ben der Poli­zei einen wei­ßen BMW, an dem jeweils zuvor gestoh­le­ne Kenn­zei­chen ange­bracht waren. Die Poli­zei sucht nun nach Zeugen.

Der ers­te Vor­fall ereig­ne­te sich am Diens­tag, 15. Sep­tem­ber 2026, kurz vor 22 Uhr, an einer Tank­stel­le in Caro­li­nen­siel im Land­kreis Witt­mund. Nach Anga­ben der Poli­zei hielt dort ein männ­li­cher Täter mit einem wei­ßen BMW an. Der Mann tank­te eine grö­ße­re Men­ge Kraft­stoff und füll­te die­sen unter ande­rem in Kanis­ter ab. Anschlie­ßend ver­ließ er das Tank­stel­len­ge­län­de, ohne die Rech­nung zu bezahlen.

Wie sich her­aus­stell­te, waren die Kenn­zei­chen am BMW kurz zuvor in Caro­li­nen­siel gestoh­len worden.

Eine Woche spä­ter erneut an einer Tankstelle

Am Diens­tag, 22. Sep­tem­ber, kam es zu einem wei­te­ren Tank­be­trug. Dies­mal fuhr der Mann gegen 4.28 Uhr mit dem wei­ßen BMW auf das Gelän­de einer Tank­stel­le am Ban­ter Weg in Wil­helms­ha­ven. Erneut tank­te der Unbe­kann­te Kraft­stoff und fuhr anschlie­ßend davon, ohne zu bezahlen.

Auch bei die­sem Vor­fall waren gestoh­le­ne Kenn­zei­chen am Fahr­zeug ange­bracht. Die­se Kenn­zei­chen waren zuvor in Wil­helms­ha­ven ent­wen­det worden.

Nach Ein­schät­zung der Poli­zei besteht ein Zusam­men­hang zwi­schen den bei­den Taten. Bei dem ver­wen­de­ten Fahr­zeug han­delt es sich mut­maß­lich um einen wei­ßen BMW X2.

Auf­fäl­li­ger Kapu­zen­pull­over könn­te bei der Suche helfen

Bei bei­den Taten trug der gesuch­te Mann einen auf­fäl­li­gen Kapu­zen­pull­over. Die­ser ist schwarz und ver­fügt über einen gro­ßen Rücken­auf­druck mit einer comic­ar­ti­gen Figur in Weiß, aus deren Mund eine über­di­men­sio­nier­te rote Zun­ge ragt.

Die Poli­zei hofft nun auf Hin­wei­se von Per­so­nen, denen der beschrie­be­ne BMW oder der Mann mit dem auf­fäl­li­gen Pull­over auf­ge­fal­len ist.

Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich unter der Tele­fon­num­mer 04462 9110 bei der Poli­zei zu melden.

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund ver­öf­fent­lich­te die Fahn­dungs­in­for­ma­ti­on im Zusam­men­hang mit den bei­den Tankbetrügereien.

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Poli­zei sucht Zeu­gen: Graf­fi­ti, Dieb­stäh­le, Unfall­flucht und Fahr­zeug­brand in Ostfriesland

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 23.09.2026

 

Zeu­gen gesucht zu Sach­be­schä­di­gun­gen, Dieb­stäh­len & einer Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Fahrzeugbrand 

 

+ Rhau­der­fehn — Unbe­kann­te sprü­hen Graf­fi­ti an Sporthalle +

Im Zeit­raum vom 18.09.2026, 10:00 Uhr, bis 21.09.2026, 17:00 Uhr, wur­de eine Sport­hal­le in der Amsel­stra­ße in Rhau­der­fehn von einer bis­lang unbe­kann­ten Täter­schaft mit Graf­fi­ti besprüht.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen wegen Sach­be­schä­di­gung aufgenommen.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei in Rhau­der­fehn zu melden.

 

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+ Wee­ner — Zwei Sach­be­schä­di­gun­gen im Stadt­ge­biet — Zeu­gen gesucht +

Am 14.09.2026 wur­den der Poli­zei zwei Fäl­le von Sach­be­schä­di­gung im Stadt­ge­biet Wee­ner gemeldet.

In der Wie­sen­stra­ße wur­de die Fas­sa­de einer Grund­schu­le von einer unbe­kann­ten Täter­schaft mit Graf­fi­ti beschmiert. Im Eura­jo­ki Weg wur­de zudem fest­ge­stellt, dass ein Ahorn­baum im dor­ti­gen Stadt­park beschä­digt wurde.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei in Wee­ner zu melden.

+ Emden — Ver­kehrs­un­fall­flucht — Zeu­gen gesucht +

Am 22.09.2026 kam es zwi­schen 14:30 Uhr und 15:25 Uhr in der Mit­tel­wall­stra­ße in Emden zu einer Ver­kehrs­un­fall­flucht. Ein bis­lang unbe­kann­ter Ver­kehrs­teil­neh­mer beschä­dig­te beim Par­ken einen links neben ihm abge­stell­ten wei­ßen Opel Zafi­ra. Anschlie­ßend ent­fern­te er sich vom Unfall­ort, ohne die erfor­der­li­chen Fest­stel­lun­gen zu sei­ner Per­son zu ermöglichen.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei in Emden zu melden.

+ Bor­kum — Unbe­kann­ter wirft Zie­gel­stein auf Sonnenschirm +

Am 20.09.2026 warf eine bis­lang unbe­kann­te Per­son gegen 12:45 Uhr in der Jann-Berg­haus-Stra­ße auf Bor­kum einen Zie­gel­stein auf den Son­nen­schirm einer dor­ti­gen Gast­stät­te. Der Stein durch­brach den Schirm und ver­fehl­te die dar­un­ter sit­zen­den Gäs­te. Ver­letzt wur­de nie­mand. Nach bis­he­ri­gen Erkennt­nis­sen kann aus­ge­schlos­sen wer­den, dass sich der Zie­gel­stein zuvor aus der Fas­sa­de gelöst hat und selbst­stän­dig auf den Son­nen­schirm gefal­len ist. An dem Son­nen­schirm ent­stand ein Sach­scha­den in Höhe eines unte­ren drei­stel­li­gen Betrages.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei Bor­kum zu melden.

+ Leer & Moorm­er­land — Geld­bör­se aus Ruck­sack entwendet +

Am 22.09.2026 ent­wen­de­te eine unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 12:00 Uhr und 12:30 Uhr in einer Gas­tro­no­mie in der Stra­ße “Bahn­hofs­ring” in Leer die Geld­bör­se einer 68-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten aus dem Ruck­sack. Dabei wur­de Die­bes­gut im mitt­le­ren zwei­stel­li­gen Bereich erlangt.

Ein ähn­li­cher Vor­fall ereig­ne­te sich bereits um 10:30 Uhr in einem Lebens­mit­tel­markt in der Nüt­ter­moorer Stra­ße in Moorm­er­land. Dort ent­wen­de­te eine unbe­kann­te Täter­schaft eben­falls eine Geld­bör­se aus der Ein­kaufs­ta­sche einer 74-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten. Dabei wur­de Die­bes­gut im nied­ri­gen drei­stel­li­gen Bereich erlangt.

Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Tat­ge­sche­hen geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

+ Detern — Mer­ce­des gerät wäh­rend der Fahrt in Brand +

Am 22.09.2026 kam es gegen 16:45 Uhr in der Pots­hau­ser Stra­ße in Detern zu einem Fahr­zeug­brand. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che geriet der Motor­raum eines Mer­ce­des-Benz wäh­rend der Fahrt in Voll­brand. Das Fahr­zeug brann­te nahe­zu voll­stän­dig aus. Der ent­stan­de­ne Sach­scha­den wird nach ers­ten Schät­zun­gen auf einen nied­ri­gen fünf­stel­li­gen Betrag bezif­fert. Per­so­nen wur­den bei dem Brand nicht ver­letzt. Das Auto wur­de durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen und anschlie­ßend beschlag­nahmt. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che aufgenommen.

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