Blaulicht
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Dies entspricht einem Rückgang von 3,8%.
Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 3,3% auf 69,6% gestiegen (2020: 66,3%).
Thomas Memering, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden äußert sich zu dieser Entwicklung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneuten Anstieg bei den aufgeklärten Straftaten verzeichnen können. Erfreulich ist auch der Rückgang der Kriminalitätsbelastung. Gemessen an der Einwohnerzahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, in unserer Region erkennbar unter dem Landesdurchschnitt.“
Eigentumsdelikte
Der positive Trend aus den Vorjahren hat sich fortgesetzt. Im Jahr 2021 wurden rund 17% weniger Diebstahlsdelikte (3297) verzeichnet.
Der prägnanteste Rückgang ist im Bereich der Einbruchskriminalität festzustellen. Im Vergleich zum Jahr 2020 halbierte sich die Anzahl der Einbruchsdelikte annähernd (-48,8%) auf nunmehr 168 Taten.
Memering sieht hier einen deutlichen Zusammenhang mit der Pandemie: „Viele Menschen befanden sich im Homeoffice oder betreuten zu Hause ihre Kinder. Damit fehlten den Tätern die günstigen Gelegenheiten, um Einbrüche zu begehen oder sie mussten sich stärker beobachtet fühlen. Deshalb kann man nicht von einem verlässlichen Trend sprechen. Die präventive Sicherung des Eigenheims hat nach wie vor eine große Bedeutung, damit es Einbrechern auch nach Ende der Pandemie nicht leichtgemacht wird.“ Anbieter von zertifiziertem Einbruchschutz finden Interessierte unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/
Rohheitsdelikte
Im Bereich der Rohheitsdelikte, zu denen insbesondere Körperverletzungs- und Raubdelikte gehören, konnte für das Jahr 2021 ein Rückgang von 2,1% verzeichnet werden. Allein der Anteil der Körperverletzungsdelikte sank um rund 5% im Vergleich zum Vorjahr. Angelika Grüter, Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, sagt dazu: „Auch diese Entwicklung dürfte mit der Pandemie zusammenhängen. Es gab kaum Feiermöglichkeiten, da Discotheken überwiegend geschlossen bleiben mussten und auch andere Feste ausblieben.“
Sexualdelikte
Im Jahr 2021 wurden 387 Sexualdelikte festgestellt. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursache für diesen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Verbreitens, Herstellens und des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Inhalten.
Auffällig ist, dass vermehrt Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige erfasst wurden. Die bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebten sogenannten (WhatsApp-) Sticker (Memes) spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit nur wenigen Klicks ist ein solcher Sticker, beispielsweise mit einem Nacktbild eines Kindes, fertiggestellt bzw. manipuliert und versendbar. Memering: „Kinder und Jugendliche sind sich oftmals nicht bewusst darüber, dass sie strafrechtlich relevante Inhalte teilen. Deshalb liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auch darin, gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Emden die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber auch die der Erziehungsberechtigten zu stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen.“
Angelika Grüter nennt einen weiteren Faktor für den Anstieg der Fallzahlen: „Die Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungsarbeit auf diesem Themengebiet in den letzten Jahren stark forciert und intensiviert. Es konnte erreicht werden, dass viele Fälle durch die länderübergreifende Zusammenarbeit mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden oder Organisationen wie z.B. das National Center For Missing And Exploited Children (NCMEC) bekannt gemacht wurden und in dem Zusammenhang strafrechtlich verfolgt werden konnten. Jedem kinderpornografischen Bild liegt ein Missbrauchsfall zu Grunde, den es aufzudecken gilt. Deshalb investieren wir sehr viel Arbeit in dieses Kriminalitätsfeld. Wir wollen möglichst viele Taten aufklären.
Im Bereich der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse konnten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straftaten aufklären. Auch im gesamten Bereich aller Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung kann eine stetig steigende Aufklärungsquote verzeichnet werden. Diese liegt nunmehr bei über 90%.“
Tatmittel Internet/Cybercrime
Mit den Begriffen Internetkriminalität oder Cybercrime werden Taten zusammengefasst, die unter Nutzung des Internets begangen werden. Unter dieses Deliktsfeld fallen z.B. alle Online-Betrugsarten, wie Waren- und Warenkreditbetrug, Kinderpornographie, aber auch Beleidigungen und Bedrohungen. Im Jahr 2021 wurden 1136 Straftaten festgestellt, die mit dem Internet zusammenhingen. Das bedeutet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.
Angelika Grüter dazu: „Die Digitalisierung der Gesellschaft bringt viele neue Anwendungen in unseren Alltag. Bedauerlicherweise führt das aber auch dazu, dass Sicherheitslücken entstehen, die ausgenutzt werden. Dabei geht es in den überwiegenden Fällen darum, an Daten wie z.B. Kontodaten zu kommen oder aber Menschen zu täuschen und so die Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bewirken. Aufgrund der Pandemie haben sich mutmaßlich auch einige Einbrecher umgestellt auf digitale Straftaten. Wir arbeiten stetig an der Aufklärung in der Bevölkerung, um dem Phänomen zu begegnen.“
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter dem Begriff „Gewalt gegen Polizeibeamte“ werden Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zusammengefasst. Zwar wurden 2021 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden 12 Taten weniger registriert (78) als im Jahr 2020 (90), dennoch sind die Zahlen seit geraumer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünfjahresvergleich haben sich die Fälle mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 96 Polizeibeamte Opfer von Widerstandshandlungen oder tätlichen Angriffen.
Memering betrachtet die Entwicklung mit Sorge: „Auch in unserem Inspektionsbereich gab es in der jüngsten Vergangenheit äußert brutale Widerstände und tätliche Angriffe, durch die unsere Kolleginnen und Kollegen verletzt wurden.
Sie werden zwar durch gezielte Trainings auf solche schwierigen Situationen vorbereit. Aber die tödlichen Schüsse auf die beiden Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz machen deutlich, dass wir jederzeit mit unvermittelten, brutalsten Angriffen rechnen müssen.“
Betäubungsmittelkriminalität
Betäubungsmitteldelikte sind im Vergleich zum Vorjahr (1147) erneut angestiegen. Im Jahr 2021 wurden 1361 Rauschgiftdelikte (+ 18,7%) registriert.
Ein Grund dafür ist, dass im Vergleich zum Vorjahr rund 60% mehr Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss festgestellt wurden. Im vergangenen Jahr wurden gegen 346 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet. Gleichzeitig handelt es sich beim Besitz des verbotenen konsumierten Stoffes auch um eine Straftat, die Eingang in der Statistik findet.
Daneben konnten umfangreiche Ermittlungsverfahren erfolgreich zu Ende geführt werden und im Zuge groß angelegter Durchsuchungsmaßnahmen umfassende Mengen an Betäubungsmitteln und Beweisstücken wie z.B. mobile Datenträger beschlagnahmt werden. Dies führte zu einer Vielzahl von Strafverfahren.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 652 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende als Tatverdächtige ermittelt. Im Gegensatz zum Abwärtstrend im Vorjahr (584) wurden somit 11,6% mehr Personen im Alter bis 21 Jahre einer Straftat verdächtigt.
Auffällig hierbei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch diese Altersklasse begangen wurden. Ein Auslöser könnte auch hier die Pandemie sein. Fehlende Freizeitangebote, kein Vereinssport oder auch der lange Unterrichtsausfall können für ein erhöhtes Maß an Langweile und Frustration gesorgt haben. Das Phänomen, dass sich Frustration in Aggression gegen Sachen richtet, lässt sich insbesondere in dieser Altersklasse verstärkt beobachten.
Straftaten zum Nachteil von Senioren
Delikte, die gezielt zum Nachteil von älteren Menschen begangen werden beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl dieser Personengruppe nachhaltig. Besonders in der Pandemiezeit war ein erhöhtes Aufkommen dieser Taten spürbar. Im Bereich der Polizeiinspektion Leer/Emden haben sich vor allem Fälle im Betrugsbereich erhöht, wobei mittlerweile das Tatphänomen Schockanruf eine herausragende Stellung einnimmt. Auch ist zu beobachten, dass vermehrt Taten unter der Nutzung von Messenger-Diensten in Erscheinung treten, wie z.B. der sogenannte WhatsApp-Trick. Im Bereich der Schadenssummen, die bei diesen Taten von den Betrügern erbeutet wurden, konnte eine Zunahme von 59% festgestellt werden. Betrug die ermittelte Schadensumme im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Schaden von 63.550 Euro zu verzeichnen. Dazu Thomas Memering:“ Obwohl wir durch intensive Aufklärungs-und Präventionsarbeit die betroffene Bevölkerungsgruppe bereits gut sensibilisieren konnten, gehen wir davon aus, dass sich ein Großteil der Taten im Dunkelfeld verbirgt. Grund hierfür ist oft die Scham der Opfer nach solchen Taten. Daher werden wir weiterhin intensiv an der Bekämpfung dieser Delikte, welche durch organisierte Tätergruppen begangen werden, arbeiten.“
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Run auf Wohneigentum ist ungebrochen — Sparkasse: Tausende sind registriert

Tausende sind registriert
Sparkasse: Verkauf oft innerhalb weniger Wochen
Der Run auf Wohneigentum ist ungebrochen – und die Experten der Sparkasse LeerWittmund sind gewappnet: Tausende Immobiliensuchende haben sich bei der Sparkasse registrieren lassen, hinzu kommen Zehntausende, die über den Sparkassen-Verbund gelistet sind. „Deshalb gibt es für mehr als die Hälfte der angebotenen Häuser und Wohnungen bereits nach wenigen Wochen einen Käufer“, sagt Immobilienmakler Michael Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigentümern kaum für möglich gehaltenen Preis.“
Die Immobilienmakler der Sparkasse sind in der Region verwurzelt, kennen sich hier aus und haben die besten Marktkenntnisse. Zudem wird das gesamte Filialnetz genutzt, um potenzielle Käufer anzusprechen: „Wir sind der richtiger Ansprechpartner, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht“, betont Michael Abels. Kunden erhalten bei der Sparkasse einen Rundum-Service. Und die ganzheitliche Betreuung endet nicht mit dem Verkauf eines Hauses: Auch im Anschluss stehen die Berater bei Nachfragen zur Verfügung.
Da die Sparkassen-Experten unter anderem über gute Kontakte zu Gutachtern, Behörden und Energieberatern verfügen, können sie viele für den Verkauf einer Immobilie notwendigen Unterlagen besorgen. „Wir garantieren eine stressfreie, einfache und stets seriöse Abwicklung“, sagt Michael Abels. Für den Immobilienverkauf kann übrigens auch das kostenlose und exklusive Bieterportal der Sparkasse genutzt werden. Die Besichtigungen führen die Mitarbeiter in der Regel nur mit zuvor finanzierungsgeprüften Interessenten durch.
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Ernstfall am Schulzentrum: Fast 1.000 Personen in Weener evakuiert
Fast 1.000 Personen evakuiert: Erfolgreiche Großübung am Schulzentrum Weener
WEENER – Sirenengeheul am Dienstagvormittag: Am Schulzentrum Weener wurde am 17. März 2026 der Ernstfall geprobt. In einer gemeinsamen Alarm- und Evakuierungsübung der Grund- und Oberschule mussten knapp 1.000 Menschen das Gebäude verlassen. Das Fazit der Beobachter fällt durchweg positiv aus.
Realistische Bedingungen im laufenden Betrieb
Gegen Dienstagvormittag wurde der Hausalarm durch einen Handdruckmelder ausgelöst. Sofort ertönte das akustische Signal im gesamten Gebäudekomplex und forderte Schüler sowie Lehrkräfte auf, die Räumlichkeiten umgehend zu verlassen. Die Übung fand während der regulären Schulzeit statt, um die Abläufe unter realistischen Bedingungen zu festigen.
Feuerwehr beobachtet reibungslosen Ablauf
Eine Abordnung der Feuerwehr Weener begleitete das Geschehen mit ihrem Einsatzleitwagen als stille Beobachter. Die Herausforderung war groß: Mit rund 650 Schülern der Oberschule und etwa 277 Kindern der Grundschule befanden sich fast 1.000 Menschen im Gebäude.
Die Einsatzkräfte zeigten sich beeindruckt von der Disziplin vor Ort. Sowohl die Lehrkräfte als auch die Schülerschaft verließen das Gebäude ruhig und besonnen, um sich an den festgelegten Sammelplätzen einzufinden.
Wichtiger Baustein für die Sicherheit
Regelmäßige Übungen wie diese sind entscheidend, um den Kindern, Jugendlichen und Mitarbeitern das nötige Vertrauen und die Sicherheit zu vermitteln, in echten Notsituationen instinktiv richtig zu handeln.
In einer Nachbesprechung zogen die Verantwortlichen der Feuerwehr ein positives Fazit: Die Zusammenarbeit zwischen den Schulen und der Feuerwehr funktioniere hervorragend. Durch Proben dieser Größenordnung wird sichergestellt, dass im Ernstfall jeder Handgriff sitzt und die Evakuierung auch bei hohen Personenzahlen sicher gelingt.
Foto: Feuerwehr Weener
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Schwere Unfälle und vereitelter Einbruch — Zeugenaufruf
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 17.03.2026
Versuchter Einbruch ++ Fahrt unter Alkoholeinfluss und ohne Führerschein ++ Unfall mit eingeklemmter Person ++ Unfall, Zeugenaufruf ++ Unfall auf der Bundesautobahn A31
Emden — Versuchter Einbruch
Am Montag betraten gegen 22:40 Uhr mehrere Täter in der Straße Kastanienweg in Emden unbefugt ein Gelände eines Einfamilienhauses. Die Geschädigten bemerkten die Personen auf ihrem Grundstück. Sie gingen daraufhin sofort nach draußen zu den Personen. Diese waren gerade dabei, eine unverschlossene Tür zu einer Räumlichkeit zu öffnen. Zwei Personen flüchteten sofort, eine Person konnte jedoch gestellt werden. Die Polizeikräfte konnten bei dem 19-jährigen Beschuldigten Werkzeug feststellen. Zu einem Schaden ist es nicht gekommen. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Leer — Fahrt unter Alkoholeinfluss und ohne Führerschein
Zu einem Verkehrsunfall kam es am Montag gegen 09:45 Uhr in der Heisfelder Straße in Leer. Ein 20-jähriger Mann fuhr mit einem Pkw VW stadteinwärts, als er übersah, dass vor ihm ein Pkw Mercedes-Benz verkehrsbedingt warten musste. Es kam zum Zusammenstoß der Fahrzeuge. Die Polizeikräfte stellten bei der Unfallaufnahme fest, dass der Mann unter einer Alkoholbeeinflussung stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,57 Promille. Bei dem Beschuldigten wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Weiterhin war der Mann nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Der Fahrzeugführer und ein 19-jähriger Mitfahrer im VW wurden durch das Unfallgeschehen nicht verletzt, jedoch verletzte sich eine 20-jährige Mitfahrerin leicht. Ebenso wurde auch der 86-jährige Geschädigte durch den Aufprall auf seinen Mercedes-Benz verletzt. Die genutzten Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und wurden durch Abschleppunternehmen geborgen. Die Fahrbahn war verunreinigt und musste durch eine Fachfirma gereinigt werden. Eine Schadenshöhe ist noch unbekannt.
Leer — Unfall mit eingeklemmter Person
Am Montag kam es gegen 11:05 Uhr zu einem Unfall in der Augustenstraße in Leer. Ein Pkw Renault befuhr die Annenstraße und beabsichtigte nach links in die Augustenstraße stadtauswärts abzubiegen. Hier befand sich jedoch ein Lkw Daimler, der aus Richtung Friesenstraße kam. Aus noch unbekannten Gründen bog der 58-jährige Pkw-Fahrer ab, ohne den bevorrechtigten Lkw durchfahren zu lassen. Es kam zum Zusammenstoß beider Fahrzeuge. Der 58-Jährige wurde in seinem Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden. Eine medizinische Behandlung folgte unmittelbar. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und wurde abgeschleppt. Der 47-jährige Lkw-Fahrer wurde durch den Unfall nicht verletzt. Für den Zeitraum der Verkehrsunfallaufnahme und die Bergungsarbeiten wurde die Augustenstraße von der Friesenstraße bis zur Christine-Charlotten-Straße gesperrt und der Verkehr umgeleitet.
Leer — Unfall, Zeugenaufruf
Am Montag im Zeitraum zwischen 07:30 Uhr und 10:30 Uhr kam ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer nach rechts von der Fahrbahn der Nüttermoorer Straße ab. Hierdurch wurde die Berme erheblich beschädigt und die Fahrbahn wurde stark verschmutzt. Anschließend entfernte sich der Verkehrsteilnehmer unerlaubt vom Unfallort. Wer Hinweise zum Unfallgeschehen machen kann wird gebeten, die Polizei in Leer zu kontaktieren.
Weener — Unfall auf der Bundesautobahn A31
Am Montag verursachte ein plötzlich aufkommender Hagel Glätte auf der A31 im Bereich Weener. Gegen 10:10 Uhr fuhr ein Pkw Mercedes-Benz zwischen den Anschlussstellen Weener und Jemgum in Fahrtrichtung Emden, als dieser aufgrund der Glätte von der Fahrbahn abkam. Zunächst stieß das Fahrzeug gegen die Mittelschutzplanke, dann gegen die Außenschutzplanke. Für den Pkw musste ein Abschlepper gerufen werden. Für den Zeitraum der Unfallaufnahme und der medizinischen Versorgung der leicht verletzten 19-jährigen Fahrzeugführerin, wurde die A31 halbseitig gesperrt. Ein Lkw Volvo übersah die Absperrung und zerstörte Leitbaken der Polizei. Der Sattelzug entfernte sich, konnte jedoch durch weitere Polizeikräfte einer Kontrolle unterzogen werden. Gegen den 66-jährigen Lkw-Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren aufgrund des unerlaubten Entfernens vom Unfallort eingeleitet. Die entstandene Schadenshöhe beider Unfälle ist noch unklar.
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Polizeimeldungen vom 16.03.2026 – Polizei bittet um Hinweise
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 16.03.2026
Körperverletzung in einer Discothek ++ Achtung — Fund von Ködern ++ Auseinandersetzung am Neuen Markt ++ Bushaltestellenhäuschen beschädigt ++ Gefährdung des Straßenverkehrs ++ Trunkenheitsfahrt mit Unfall ++ Sachbeschädigung an Kfz ++ Verkehrsunfallflucht
Leer — Körperverletzung in einer Discothek
In der Nacht zu Sonntag, den 15.03.2026 gegen 03:10 Uhr, kam es in der Straße Windelkampsweg in Leer zu einer Auseinandersetzung. Hier versuchte ein 55-jähriger Mann einen 19-Jährigen zu schlagen. Dies misslang ihm jedoch. Im Anschluss beruhigte sich der 55-Jährige jedoch schnell. Die Ursache für die Auseinandersetzung ist noch unklar. Der Mann wurde durch Polizeibeamte vom Gelände begleitet und entferne sich anschließend von der Örtlichkeit.
Emden — Achtung — Fund von Ködern
In Emden stellte eine 32-jährige Finderin am 09.03.2026 in der Uferstraße in Emden augenscheinliche Köder für Tiere fest. In diesem konkreten Fall fand sie ein golfballgroßes, rohes Hackfleischbällchen mit eingebetteten Tackernadeln. Weitere Köder seien jedoch nicht aufgefunden worden. Wer Hinweise zu tatverdächtigen Personen machen kann oder Hinweise geben kann, wird gebeten, die Polizei in Emden zu kontaktieren.
Emden — Auseinandersetzung am Neuen Markt
Am 15.03.2026 kam es gegen 01:25 Uhr zu einem Polizeieinsatz in der Straße Neuer Markt in Emden. In einer Bar entstanden aus unbekannten Gründen Streitigkeiten zwischen einem 27-jährigen Mann und weiteren Männern. In einer körperlichen Auseinandersetzung stürzte der 27-Jährige mit seinem Kopf gegen einen Barhocker und erlitt eine Kopfplatzwunde. Im Anschluss setzte dieser Tierabwehrspray ein, wodurch jedoch niemand verletzt wurde. Der Mann wurde anschließend in einem Rettungswagen behandelt. Ein Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet.
Ostrhauderfehn — Bushaltestellenhäuschen beschädigt
Am Sonntag, den 15.03.2026, wird der Polizei gegen 17:40 Uhr eine Sachbeschädigung gemeldet. Die Tatzeit der Tatausführung ist unklar. In der Hauptstraße in Ostrhauderfehn beschädigten derzeit noch unbekannte Täter ein Bushaltestellenhäuschen. Hierbei wurde die Verglasung zerstört. Die Schadenshöhe wird aktuell auf einen mittleren dreistelligen Betrag geschätzt. Wer Hinweise zur Tat geben kann wird gebeten, die Polizei in Rhauderfehn zu kontaktieren.
Ostrhauderfehn — Gefährdung des Straßenverkehrs
Am Sonntag, den 15.03.2026, befand sich eine Einsatzstelle der Feuerwehr in der Straße Idafehn-Süd. Hier wurde die Straße aufgrund eines Einsatzes voll gesperrt und mittels Vekehrsleitkegeln abgesichert. Gegen 17:35 Uhr fuhr ein 43-jähriger Fahrer eines Pkw Daimler-Benz trotz Vollsperrung in die Einsatzstelle. Durch die Fahrt des Pkw wurden zwei Feuerwehrleute gefährdet und ein Leitkegel wurde beschädigt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Emden — Trunkenheitsfahrt mit Unfall
Am Sonntagabend, den 15.03.2026 gegen 18:00 Uhr, fuhr eine 43-jährige Frau mit einem Wohnmobil der Marke Ford in der Gorck-Fock-Straße in Emden, obwohl sie unter dem Einfluss von Alkohol stand. Im Verlauf der Fahrt kam sie nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Hierbei wurde der 61-jährige Beifahrer leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden im höheren vierstelligen Bereich. Im Rahmen der Unfallaufnahme ergab ein Atemalkoholtest bei der Fahrzeugführerin eine Atemalkoholkonzentration von 1,91 Promille. Bei der Frau wurde eine Blutentnahme durchgeführt und ihr Führerschein wurde sichergestellt. Ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wurde eingeleitet. Augenzeugen des Unfalls werden gebeten, die Polizei in Emden zu benachrichtigen.
Ostrhauderfehn — Sachbeschädigung an Kfz
Im Zeitraum von Sonntag, den 15.03.2026, 12:00 Uhr bis Montag, den 16.03.2026, 07:00 Uhr wurde in der Straße Idafehn-Mitte ein Pkw beschädigt. Bei dem weißen Smart Fortwo Coupe wurde die Scheibe der Beifahrerseite zerstört. Es ist ein Sachschaden im mittleren dreistelligen Bereich entstanden. Wer Hinweise zur Tat geben kann wird gebeten, die Polizei in Rhauderfehn zu kontaktieren.
Emden — Verkehrsunfallflucht
Am Montagmorgen, gegen 07:15 Uhr, wird der Polizei in Emden gemeldet, dass viel Erde neben einer Fahrbahn aufgewühlt sei und diese sich auch auf der Straße befinde. Bei der Örtlichkeit handelt es sich um die Auffahrt der Anschlussstelle Emden-Ost zur A31 in Fahrtrichtung Emden. Neben der aufgewühlten Berme stellen die Polizeikräfte auch eine Beschädigung an der Schutzplanke fest. Wer Hinweise zum verursachenden Fahrzeug geben kann wird geben, die Polizei in Emden zu kontaktieren.
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