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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Ein­brü­che in Moorm­er­land und Dro­gen­fahrt in Leer

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 19.02.2026

 

Inven­tar in Lager­hal­le beschä­digt und Wert­ge­gen­stän­de ent­wen­det ++ Ein­bruch in Ver­brau­cher­markt ++ Fah­ren unter Drogeneinfluss 

Moorm­er­land — Inven­tar in Lager­hal­le beschä­digt und Wert­ge­gen­stän­de entwendet

Moorm­er­land — In der Zeit zwi­schen Diens­tag­nach­mit­tag und Mitt­woch­mor­gen kam es zu Ein­brü­chen in einen Bau­con­tai­ner und einer Lager­hal­le, die sich unmit­tel­bar an zwei Kies­gru­ben befin­den. Nach der­zei­ti­gen Erkennt­nis­sen ver­schaff­ten sich bis­lang unbe­kann­te Täter Zugang auf das Gelän­de einer Kies­gru­be in der Indus­trie­stra­ße und dran­gen in einen dor­ti­gen Bau­con­tai­ner ein. In unmit­tel­ba­rer Nähe wur­de wei­ter­hin eine Lager­hal­le in der Uthu­ser Stra­ße ange­gan­gen. Hier­bei wur­de das Inven­tar zum Teil beschä­digt und Bar­geld sowie Werk­zeug ent­wen­det. Die Poli­zei sucht Zeu­gen, die Hin­wei­se zu der Tat geben können.

Moorm­er­land — Ein­bruch in Verbrauchermarkt

Moorm­er­land — Zu einem wei­te­ren Ein­bruch kam es in der Don­ners­tag­nacht in der Zeit zwi­schen 02:30 Uhr und 04:00 Uhr. Nach der­zei­ti­gen Ermitt­lun­gen wur­de die Tür einer Lager­hal­le eines Ver­brau­cher­mark­tes in der Kolo­nie­stra­ße auf­ge­bro­chen. Der oder die bis­lang unbe­kann­ten Täter ent­wen­de­ten Tabak­wa­ren und Bar­geld. Auch hier wer­den Zeu­gen oder Hin­weis­ge­ber gebe­ten, sich mit der Poli­zei in Ver­bin­dung zu setzen.

Leer — Fah­ren unter Drogeneinfluss

Leer — Am gest­ri­gen Mit­tag kon­trol­lier­te die Poli­zei einen Pkw in der Ems­stra­ße. Bei dem 28-jäh­ri­gen Fahr­zeug­füh­rer aus Wee­ner erga­ben sich Anhalts­punk­te einer Dro­gen­be­ein­flus­sung. Ein Dro­gen­vor­test ver­lief posi­tiv auf Amphet­ami­ne, sodass eine Blut­pro­be ver­an­lasst wur­de. Bei einer Kon­trol­le des Pkw stell­ten die Beam­ten zudem fest, dass an dem vor­de­ren Kenn­zei­chen die Pla­ket­te für die Haupt­un­ter­su­chung gefälscht war. Gegen den Fahr­zeug­füh­rer wur­den meh­re­re Ver­fah­ren eingeleitet.

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Poli­zei­be­richt für Leer und Emden: Glät­te­un­fäl­le und aggres­si­ve Ladendiebe

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 18.02.2026

 
 

aggres­si­ver Laden­dieb++ Ver­kehrs­un­fäl­le auf glat­ter Fahrbahn++Sturz auf glat­ter Stra­ße++ Laden­dieb­stahl und Beleidigung

 

Leer — aggres­si­ver Ladendieb

Am 17.02.2026 um 15:27 Uhr wur­de die Poli­zei in Leer, in der Ring­stra­ße, zu einem Laden­dieb­stahl geru­fen. Vor Ort stell­te sich her­aus, dass ein 40-jäh­ri­ger Beschul­dig­ter in einem dor­ti­gen Lebens­mit­tel­ge­schäft Alko­hol im unte­ren ein­stel­li­gen Wert ent­wen­det hat­te. Er wur­de durch Pas­san­ten vor Ort fest­ge­hal­ten, die die­sen Dieb­stahl bemerk­ten. Der 40-jäh­ri­ge Mann zeig­te sich unein­sich­tig, höchst aggres­siv und gewalt­be­reit. Er bespuck­te u.a. den 55-jäh­ri­gen Laden­de­tek­tiv. Aus die­sem Grund nah­men die hin­zu­ge­zo­ge­nen Poli­zei­be­am­ten den Mann in Gewahr­sam. Hier­bei wehr­te er sich erheb­lich, in dem er einem 26-jäh­ri­gen Beam­ten auf den Fuß trat und sich mit erheb­li­chem Kraft­auf­wand aus der Fixie­rung lösen woll­te. Auch hier spuck­te er in Rich­tung einer 24-jäh­ri­gen Beam­tin und belei­dig­te die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten ver­bal. Der Mann muss sich nun in meh­re­ren Straf­ver­fah­ren verantworten.

A31 — Ver­kehrs­un­fäl­le auf glat­ter Fahrbahn

Am 17.02.2026 um 14:22 Uhr befuhr ein 29-jäh­ri­ger Fah­rer eines Ford Explo­rer die A31 in Rich­tung Emden. In Höhe des km 213,5 (zwi­schen Veen­husen und Neermoor)kam er auf­grund der Glät­te ins Rut­schen und nach rechts von der Fahr­bahn ab. Der Pkw über­schlug sich und kam in der Böschung zum Ste­hen. Der 29-jäh­ri­ge Mann aus Emden wur­de leicht ver­letzt. Es ent­stand ein Scha­den im mitt­le­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Auf­grund die­ses Ver­kehrs­un­falls beab­sich­tig­te ein 41-jäh­ri­ger Fah­rer eines BMW X1, der in die glei­che Rich­tung fuhr, sei­nen Pkw abzu­brem­sen. Auch er ver­lor auf­grund der glat­ten Fahr­bahn die Kon­trol­le über sei­nen Pkw, kam nach links von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit der Mit­tel­schutz­plan­ke. Dar­auf­hin geriet er nach rechts von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit einem auf der Böschung ste­hen­den Baum. Der 41-jäh­ri­ge Mann aus Emden wur­de eben­falls leicht ver­letzt. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Emden — Sturz auf glat­ter Straße

Am 17.02.2025 wur­de der Poli­zei bekannt, dass eine 64-jäh­ri­ge Frau bereits am 25.01.2026 in der Stra­ße Brück­hörn in Emden auf einer schnee­be­deck­ten Flä­che gestürzt war. Hier­durch erlitt sie leich­te Ver­let­zun­gen, die medi­zi­nisch ver­sorgt wer­den muss­ten. Der­zeit wird geprüft, ob in die­sem Zusam­men­hang ein straf­recht­lich rele­van­tes Ver­hal­ten vorliegt.

Emden — Laden­dieb­stahl und Beleidigung

Am 17.02.2026 gegen 14:10 Uhr wur­de die Poli­zei in Emden, in der Gro­ßen Stra­ße, zu einem Lebens­mit­tel­ge­schäft geru­fen. Dort schmiss ein 53-jäh­ri­ger Mann Gegen­stän­de aus einem Ver­kaufs­re­gal und ver­hielt sich aggres­siv. Zuvor ent­wen­de­te er Alko­hol im unte­ren ein­stel­li­gen Wert aus dem Regal. Im Anschluss belei­dig­te der Mann eine 40-jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin mit frem­den­feind­li­chen Äuße­run­gen. Er wur­de durch die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten in Gewahr­sam genom­men. Es wur­den wei­te­re Ermitt­lun­gen gegen den Mann eingeleitet.

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Poli­zei­be­rich­te aus der Regi­on: Betrugs­fäl­le, Lager­platz-Dieb­stahl und Scheunenbrand

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 17.02.2026

 

Dieb­stahl++ Betrü­ge­ri­sche Anrufe++Brand einer leer­ste­hen­den Scheu­ne++ Lini­en­bus kommt ins Rutschen

 

Moorm­er­land — Diebstahl

In der Zeit des 15.02.2026 um 15:00 Uhr bis zum 16.02.2026 um 07:00 Uhr kam es in Moorm­er­land, in der Tim­me­l­er Stra­ße, zu einem Dieb­stahl. Die unbe­kann­te Täter­schaft gelang­te auf bis­lang unbe­kann­te Art und Wei­se auf den Lager­platz eines dor­ti­gen Bau­un­ter­neh­mens. Hier gelang sie in eine Lager­hal­le und in einen dor­ti­gen Con­tai­ner. Es wur­den Maschi­nen und Kraft­stoff im unte­ren vier­stel­li­gen Wert ent­wen­det. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Uple­n­gen — Betrü­ge­ri­sche Anrufe

In der Gemein­de Remels wur­den meh­re­re älte­re Per­so­nen von einem angeb­li­chen Poli­zis­ten mit dem Namen Stein ange­ru­fen und vor einer bewaff­ne­ten Rumä­nen­ban­de gewarnt. Bei der Fest­nah­me von Rumä­nen sei laut des Poli­zis­ten ein Hin­weis auf das Wohn­haus der älte­ren Per­son gefun­den wor­den. Es wur­de hin­ter­fragt, ob alle Türen und Fens­ter im Haus ver­schlos­sen sind. Alle Gesprä­che wur­den durch die älte­ren Per­so­nen vor­zei­tig beendet.

Am 16.02.2026 gegen 17:15 Uhr wur­de der Poli­zei jedoch bekannt, dass eine 75-jäh­ri­ge Frau und ein 76-jäh­ri­ger Mann aus Uple­n­gen Opfer eines Betrugs wur­den. Eine bis­lang unbe­kann­te Per­son gab sich tele­fo­nisch als ein Bank­mit­ar­bei­ter aus und teil­te mit, dass es eine offe­ne Rech­nung bei einem Online-Unter­neh­men gebe. Dar­auf­hin erschien eine wei­te­re unbe­kann­te Per­son an der Wohn­an­schrift des Ehe­paars. Sie gaben ihre EC-Kar­ten inklu­si­ve PIN-Code her­aus. Kurz dar­auf fiel auf, dass meh­re­re Geld­be­trä­ge von den Kon­ten abge­ho­ben wur­den. Die genaue Scha­dens­sum­me ist Teil der lau­fen­den Ermittlungen.

Bei Anru­fen oder Nach­rich­ten von angeb­li­chen Bank­mit­ar­bei­tern ist beson­de­re Vor­sicht gebo­ten. Kri­mi­nel­le geben sich häu­fig als Mit­ar­bei­ter einer Bank aus und behaup­ten, es gebe ver­däch­ti­ge Kon­to­be­we­gun­gen oder ein Sicher­heits­pro­blem. Ziel ist es, an ver­trau­li­che Daten oder Geld zu gelan­gen. Ver­brau­cher soll­ten nie­mals PIN, TAN, Pass­wör­ter oder ande­re Zugangs­da­ten wei­ter­ge­ben und kei­ne “Sicher­heits­über­wei­sun­gen” durch­füh­ren. Im Zwei­fel gilt: Gespräch sofort been­den und die Bank aus­schließ­lich über die offi­zi­el­le Ruf­num­mer kon­tak­tie­ren. Wer bereits Daten preis­ge­ge­ben hat, soll­te umge­hend sein Kon­to sper­ren las­sen und Anzei­ge bei der Poli­zei erstatten.

Uple­n­gen — Brand einer leer­ste­hen­den Scheune

Am 17.02.2026 um 06:24 Uhr wur­de der Poli­zei ein Brand in Uple­n­gen, am Unten­en­de West, gemel­det. Vor Ort stell­te sich her­aus, dass es sich um eine leer­ste­hen­de land­wirt­schaft­li­che Scheu­ne eines 66-jäh­ri­gen Man­nes han­delt. Durch die Feu­er­wehr konn­te der Brand gelöscht wer­den. Es ent­stand ein Scha­den im geschätz­ten unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Der Brand­ort ist beschlag­nahmt. Die Brand­ur­sa­che ist bis­lang unklar.

Jem­gum — Lini­en­bus kommt ins Rutschen

Am 16.02.2026 gegen 08:30 Uhr kam es in Jem­gum (Mid­lum), in der Mid­lu­mer Stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 7, zu einem Vor­fall mit einem Lini­en­bus. Die­ser kam auf schnee­glat­ter Fahr­bahn ins Rut­schen und von der Fahr­bahn ab. Mit­hil­fe zwei­er orts­an­säs­si­ger Unter­neh­men konn­te das Fahr­zeug wie­der auf die Stra­ße gezo­gen wer­den. Die Schul­kin­der wur­den durch einen ande­ren Bus gefah­ren. Es wur­de nie­mand verletzt.

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