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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Wohn­haus in Leez­dorf durch Brand voll­stän­dig zerstört

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Wohn­haus in Leez­dorf durch Feu­er zer­stört: Groß­ein­satz im Brookmerland

Leez­dorf – In der Nacht zu Sonn­tag, den 29. März 2026, kam es in Leez­dorf zu einem schwe­ren Brand­ein­satz, bei dem ein Wohn­haus den Flam­men voll­stän­dig zum Opfer fiel. Gegen 0:20 Uhr wur­den die Orts­feu­er­weh­ren Nord, Ost und West aus dem Brook­mer­land zu einem gemel­de­ten Dach­stuhl­brand alar­miert. Da zu die­sem Zeit­punkt eine Per­son als ver­misst galt, for­der­ten die Ein­satz­lei­ter umge­hend über­ört­li­che Unter­stüt­zung an.

Dach­stuhl­brand for­dert Feu­er­weh­ren aus dem Umland

Neben den loka­len Kräf­ten wur­den die Dreh­lei­ter und ein Lösch­fahr­zeug der Feu­er­wehr Nor­den sowie die Ein­hei­ten aus Ber­um­er­fehn und Hal­be­mond zur Ein­satz­stel­le beor­dert. Beim Ein­tref­fen der ers­ten Ret­tungs­kräf­te hat­te das Feu­er die Dach­haut bereits durch­bro­chen. Flam­men schlu­gen deut­lich sicht­bar aus dem Dach­stuhl des Gebäudes.

Ent­war­nung bei der Menschenrettung

Die obers­te Prio­ri­tät der Brand­schüt­zer lag zunächst auf der Men­schen­ret­tung. Ein Angriffs­trupp unter Atem­schutz berei­te­te sich unmit­tel­bar dar­auf vor, das bren­nen­de Wohn­haus nach der ver­miss­ten Per­son zu durch­su­chen. Kurz dar­auf konn­te jedoch Ent­war­nung gege­ben wer­den: Ein Bewoh­ner mach­te sich bemerk­bar und bestä­tig­te, dass sich kei­ne wei­te­ren Per­so­nen mehr im Haus befanden.

Schwie­ri­ger Lösch­ein­satz in schma­ler Straße

Nach der Ent­war­nung kon­zen­trier­te sich die Feu­er­wehr voll­stän­dig auf die Brand­be­kämp­fung. Die Was­ser­ver­sor­gung wur­de über ein Tank­lösch­fahr­zeug sowie einen nahe­ge­le­ge­nen Lösch­was­ser­brun­nen sicher­ge­stellt. Ins­ge­samt drei Atem­schutz­trupps konn­ten das Feu­er schließ­lich zügig eindämmen.

Der Ein­satz wur­de durch die ört­li­chen Gege­ben­hei­ten erschwert. Die schma­le Stra­ße in Leez­dorf bot ledig­lich Platz für ein Feu­er­wehr­fahr­zeug in der Brei­te, was die Posi­tio­nie­rung der Dreh­lei­ter logis­tisch anspruchs­voll gestal­te­te. Da der Lösch­erfolg jedoch schnell ein­trat, konn­te die Dreh­lei­ter früh­zei­tig abge­zo­gen wer­den, um für mög­li­che Par­al­lel­ein­sät­ze im Land­kreis Aurich bereitzustehen.

Fol­ge­schä­den und Asbestverdacht

Trotz des schnel­len Ein­grei­fens wur­de der vor­de­re Wohn­be­reich des Hau­ses voll­stän­dig zer­stört. Der hin­te­re Gebäu­de­teil erlitt gerin­ge­re Brand­schä­den. Da eine Asbest­be­las­tung in der Dach­kon­struk­ti­on nicht aus­ge­schlos­sen wer­den kann, müs­sen die Schutz­aus­rüs­tun­gen der Ein­satz­kräf­te sowie die Schläu­che nun einer spe­zi­el­len Dekon­ta­mi­na­ti­on und Rei­ni­gung unter­zo­gen werden.

Star­ke Hilfs­be­reit­schaft der Nach­bar­schaft in Leezdorf

Beson­ders her­vor­zu­he­ben ist die Unter­stüt­zung durch die Anwoh­ner. Neben dem DRK ver­sorg­te die Nach­bar­schaft die Ein­satz­kräf­te vor Ort mit Geträn­ken. Am Ein­satz betei­ligt waren:

  • Orts­feu­er­weh­ren Leez­dorf (Nord, Ost, West)

  • Feu­er­wehr Nor­den, Ber­um­er­fehn und Halbemond

  • Poli­zei und Ret­tungs­dienst des Land­krei­ses Aurich

  • DRK-Bereit­schaf­ten Dor­num und Hage-Großheide

Die Maß­nah­men dau­er­ten bis in die frü­hen Mor­gen­stun­den an. Erst gegen 7:00 Uhr waren alle Fahr­zeu­ge wie­der ein­ge­rückt und einsatzbereit.

Mel­dung und Bil­der: Cars­ten Redenius

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LK-Leer: Dieb­stäh­le, Unfall­fluch­ten und Ver­stö­ße im Verkehr

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 29.03.2026

 

Dieb­stahl von KFZ ++ Dieb­stahl aus Wohn­haus ++ Ver­stö­ße gegen das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz ++ Verkehrsunfallfluchten 

 

Moorm­er­land — Dieb­stahl von KFZ

In der Zeit von Frei­tag, den 27.03.2026, 22:00 Uhr, bis Sams­tag, den 28.03.2026, 10:45 Uhr, ver­schaff­ten sich bis­lang unbe­kann­te Täter Zugang zu einer Lager­hal­le im Borg­ward­ring. Aus der Hal­le wur­de eine Yama­ha Moto­cross-Maschi­ne im Wert eines unte­ren vier­stel­li­gen Betra­ges ent­wen­det. Anschlie­ßend ent­fern­ten sich die Täter in unbe­kann­te Rich­tung. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Ost­rhau­der­fehn — Dieb­stahl aus Wohnhaus

Am Sams­tag, den 28.03.2026, in der Zeit von 15:45 Uhr bis 17:00 Uhr, ver­schaff­ten sich bis­lang unbe­kann­te Täter gewalt­sam Zugang zu einem Ein­fa­mi­li­en­haus an der Haupt­stra­ße in Ost­rhau­der­fehn. Im Inne­ren des Hau­ses wur­den meh­re­re Schrän­ke durch­sucht. Die Täter ent­wen­de­ten Bar­geld sowie hoch­wer­ti­gen Schmuck. Der ent­stan­de­ne Scha­den liegt im obe­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Zeu­gen, sich zu melden.

Leer — Ver­stö­ße gegen das Pflichtversicherungsgesetz

Am Sams­tag, den 28.03.2026, gegen 14:20 Uhr, wur­de im Rah­men einer poli­zei­li­chen Kon­trol­le im Logaer Weg fest­ge­stellt, dass ein 29-jäh­ri­ger Mann aus Leer einen E‑Scooter im öffent­li­chen Ver­kehrs­raum führ­te, für den kein gül­ti­ger Ver­si­che­rungs­schutz bestand. An dem Fahr­zeug war ein grü­nes Ver­si­che­rungs­kenn­zei­chen ange­bracht. Die Wei­ter­fahrt wur­de untersagt.

Am Sonn­tag, den 29.03.2026, gegen 03:15 Uhr, wur­de in der Haupt­stra­ße in Leer ein 23-jäh­ri­ger Mann aus Leer kon­trol­liert, der ein E‑Bike ohne gül­ti­gen Ver­si­che­rungs­schutz im öffent­li­chen Ver­kehrs­raum führ­te. Auch hier wur­de die Wei­ter­fahrt unter­sagt. In bei­den Fäl­len wur­den ent­spre­chen­de Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten

Moorm­er­land — In der Zeit von Frei­tag, den 27.03.2026, 18:00 Uhr, bis Sams­tag, den 28.03.2026, 10:00 Uhr, kam es auf der Oster­stra­ße (B70) zu einer Ver­kehrs­un­fall­flucht. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer befuhr die Stra­ße in Rich­tung War­singsfehn und kam nach rechts von der Fahr­bahn ab. Dabei kol­li­dier­te er mit einem Ver­kehrs­zei­chen sowie dem dazu­ge­hö­ri­gen Pfos­ten, wel­cher voll­stän­dig umge­fah­ren wur­de. Anschlie­ßend ent­fern­te sich der Ver­ur­sa­cher uner­laubt von der Unfall­stel­le, ohne scha­dens­re­gu­lie­ren­de Maß­nah­men einzuleiten.

BAB31 — Am Sonn­tag, den 29.03.2026, gegen 00:45 Uhr, kam es auf der BAB 31 zwi­schen Dör­pen und Rhe­de in Fahrt­rich­tung Emden zu einer wei­te­ren Ver­kehrs­un­fall­flucht. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fahr­zeug­füh­rer wech­sel­te vom Über­hol­fahr­strei­fen auf den Haupt­fahr­strei­fen und über­sah dabei einen 47-jäh­ri­gen Mann aus Detern, der mit sei­nem grau­en BMW 3er unter­wegs war. Um einen Zusam­men­stoß zu ver­mei­den, wich die­ser aus und kol­li­dier­te mit der Außen­schutz­plan­ke. Der unbe­kann­te Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich anschlie­ßend uner­laubt von der Unfallstelle.

Zeu­gen oder Hin­weis­ge­ben­de die Anga­ben zu den Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten machen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich mit der ört­li­chen Poli­zei­dienst­stel­le in Ver­bin­dung zu setzen.

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Dieb­stahl, Unfall­flucht und Glät­teun­fall auf A31

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 27.03.2026

 
 

Räu­be­ri­scher Dieb­stahl ++ Dieb­stahl vom Boot ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Ver­kehrs­un­fall ++ Glät­teun­fall auf der Autobahn 

 

Leer — Räu­be­ri­scher Diebstahl

Am Don­ners­tag gab es in einem Lebens­mit­tel­ge­schäft in der Ubbo-Emmi­us-Stra­ße in Leer einen Poli­zei­ein­satz. Gegen 15:40 Uhr wur­de durch Mit­ar­bei­ter des Mark­tes eine 22-jäh­ri­ge Frau fest­ge­stellt, die sich auf­grund eines bestehen­den Haus­ver­bo­tes nicht im Geschäft hät­te auf­hal­ten dür­fen. Als eine 24-jäh­ri­ge Mit­ar­bei­te­rin die Frau dar­auf hin­wies, flüch­te­te die 22-Jäh­ri­ge. Hier­bei schubs­te sie die 24-Jäh­ri­ge zu Boden, wel­che dadurch leicht ver­letzt wur­de. Die 22-jäh­ri­ge Beschul­dig­te konn­te jedoch durch wei­te­res Per­so­nal an der Fort­set­zung der Flucht gehin­dert wer­den. Bei der Frau konn­te letzt­lich gering­wer­ti­ges Die­bes­gut fest­ge­stellt wer­den. Sie wur­de durch Poli­zei­kräf­te zur Poli­zei­dienst­stel­le gebracht, um wei­te­re Maß­nah­men durch­zu­füh­ren. Die Frau erwar­tet nun ein Strafverfahren.

Leer — Dieb­stahl vom Boot

Im Zeit­raum zwi­schen Diens­tag­abend bis Don­ners­tag­mor­gen kam es zu einem Dieb­stahl in der Leda­stra­ße in Leer. Der­zeit noch unbe­kann­te Täter ver­schaff­ten sich unbe­rech­tigt Zugang zu einem an einer Anle­ge­stel­le befes­tig­ten Boot. Im Inne­ren des Boo­tes wur­den diver­se Gegen­stän­de ent­wen­det. Die Scha­dens­hö­he ist aktu­ell noch unbe­kannt. Ein Ermitt­lungs­ver­fah­ren wur­de eingeleitet.

Wee­ner — Verkehrsunfallflucht

In Wee­ner kam es am Don­ners­tag gegen 14:00 Uhr zu einer Ver­kehrs­straf­tat. Eine unbe­kann­te Fahr­zeug­füh­re­rin eines Pkw’s mit dun­kel­grü­ner Far­be woll­te von einem Grund­stück auf die Alte Bahn­hof­stra­ße fah­ren, über­sah hier­bei jedoch die von rechts kom­men­de, bevor­rech­tig­te 16-jäh­ri­ge Fahr­rad­fah­re­rin. Es kam zu einem Zusam­men­stoß, wodurch die 16-Jäh­ri­ge stürz­te. Nach einem kur­zen Gespräch setz­te die Auto­fah­re­rin ihre Fahrt fort, ohne sich um die leicht ver­letz­te Fahr­rad­fah­re­rin und eine Scha­dens­re­gu­lie­rung zu bemü­hen. Wer Hin­wei­se zu dem Pkw oder dem Unfall geben kann wird gebe­ten, die Poli­zei in Wee­ner zu kontaktieren.

Moorm­er­land — Verkehrsunfall

Am Don­ners­tag ereig­ne­te sich gegen 14:40 Uhr ein Ver­kehrs­un­fall in der Hein­rich-Lüb­ke-Stra­ße in Moorm­er­land. Eine 72-jäh­ri­ge Fahr­zeug­füh­re­rin eines Pkw Mer­ce­des beab­sich­tig­te aus einer Park­lü­cke her­aus­zu­fah­ren. Sie betä­tig­te ver­se­hent­lich den Vor­wärts­gang und fuhr infol­ge­des­sen über eine Mau­er und gegen ein Ver­kehrs­schild. Wei­ter­hin fuhr der Pkw gegen einen Strom­kas­ten. Die Fahr­zeug­füh­re­rin und ein 67-jäh­ri­ger Bei­fah­rer wur­den durch den Unfall nicht ver­letzt. Das Fahr­zeug war jedoch nicht mehr fahr­be­reit und muss­te durch ein Abschlepp­un­ter­neh­men gebor­gen werden.

Moorm­er­land — Glät­teun­fall auf der Autobahn

Am Don­ners­tag kam es kurz vor Mit­ter­nacht zu einem Ver­kehrs­un­fall auf der A31 in Fahrt­rich­tung Bot­trop kurz vor der Anschluss­stel­le Neer­moor. Ein 25-jäh­ri­ger Fahr­zeug­füh­rer befuhr die A31 mit einem Pkw Mer­ce­des-Benz, als er auf­grund plötz­lich auf­tre­ten­den Schnee­falls und dadurch ent­stan­de­ner Glät­te die Kon­trol­le über das Fahr­zeug ver­lor. Der Pkw kam von der Fahr­bahn ab, kol­li­dier­te mit Schutz­plan­ken und letzt­lich mit einem Ret­tungs­wa­gen Mer­ce­des-Benz. Da der Ret­tungs­wa­gen nicht mehr fahr­be­reit war und sich mit­tig der Fahr­bahn befand, wur­de für die Ver­kehrs­un­fall­auf­nah­me und die Ber­gung des Fahr­zeu­ges eine Voll­sper­rung ein­ge­rich­tet. Die Sper­rung blieb für ca. 1,5 Stun­den bestehen. Eine Bei­fah­re­rin in dem Ret­tungs­wa­gen wur­de durch den Unfall leicht ver­letzt. An den Fahr­zeu­gen sowie den Schutz­plan­ken ent­stand Sach­scha­den in der­zeit noch unbe­kann­ter Höhe.

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