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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Pkw-Brand, Dro­gen­fahr­ten und E‑S­coo­ter-Fah­rer unter Alko­hol- und Drogeneinfluss

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, 04.10.2026

 

Brand eines Pkw++Führen eines Pkw unter Drogeneinfluss++Sachbeschädigung an Pkw++2 x Füh­ren E‑Scooter unter Dro­gen- bzw. Alkoholeinfluss

 

Leer — Brand eines Pkw

Gegen 02 Uhr des Sonn­ta­ges kam zu einem Brand eines Pkw VW Golf im Her­mann-Lan­ge-Ring. Da der Brand schon kurz nach der Ent­ste­hung ent­deckt wur­de, konn­te die Feu­er­wehr ein kom­plet­tes Ab-/Aus­bren­nen ver­hin­dern. Die Ermitt­lun­gen der Poli­zei zur Ent­ste­hung wur­den auf­ge­nom­men. Zeu­gen der Tat mel­den sich bit­te bei der Poli­zei in Leer.

Leer — Füh­ren eines Pkw unter Drogeneinfluss

Bei einer Kon­trol­le durch die Poli­zei in der Papen­bur­ger Stra­ße gegen 13 Uhr des Sams­ta­ges muss­ten die Beam­ten fest­stel­len, dass der 37-jäh­ri­ge Pkw-Füh­rer aus Papen­burg die Fahrt unter Dro­gen­ein­fluss durch­ge­führt hat­te. Ein Vor­test bestä­tig­te den Ver­dacht. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt und eine Blut­ent­nah­me durchgeführt.

Emden — Sach­be­schä­di­gung an Pkw

Am Frei­tag kam es zwi­schen 22:00 und 23:10 Uhr auf einem Park­platz in der Johann-Wes­sels-Stra­ße zu einer Sach­be­schä­di­gung an einem Pkw der Mar­ke Nis­san. Ein bis­lang unbe­kann­ter Täter beschä­dig­te hier mit­tels eines unbe­kann­ten Gegen­stan­des die Lackie­rung und die Wind­schutz­schei­be des Fahr­zeu­ges. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei in Emden zu melden.

Emden — E‑S­coo­ter-Fah­rer unter Drogeneinfluss

Am Sams­tag­abend wur­de um 22:30 Uhr durch die Poli­zei in Emden ein 34-jäh­ri­ger E‑S­coo­ter-Fah­rer aus Emden in der Her­mann-Löns-Stra­ße kon­trol­liert. Bei der Kon­trol­le stell­te sich her­aus, dass die­ser unter dem Ein­fluss von Betäu­bungs­mit­teln stand. Eine Blut­pro­be wur­de ent­nom­men, ein Straf­ver­fah­ren wur­de ein­ge­lei­tet und die Wei­ter­fahrt untersagt.

Emden — E‑S­coo­ter-Fah­rer unter Alkoholeinfluss

In den frü­hen Stun­den des Sonn­ta­ges wur­de gegen 02:45 Uhr in der Emder Innen­stadt, im Bereich “Am Ton­nen­hof”, ein 20-jäh­ri­ger E‑S­coo­ter-Fah­rer aus Emden durch die Poli­zei kon­trol­liert, wel­cher unter dem Ein­fluss von Alko­hol stand. Ein Atem­al­ko­hol­test ergab einen Wert von 1,19 Pro­mil­le. Eine Blut­pro­be wur­de ent­nom­men, die Wei­ter­fahrt unter­sagt und ein Straf­ver­fah­ren eingeleitet.

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Küchen­brand in Groß­wol­de: Woh­nung nach Feu­er unbewohnbar

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Küchen­brand in Groß­wol­de: Woh­nung nach Feu­er unbewohnbar

Rund 45 Ein­satz­kräf­te der Feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen bei Brand in der Raiff­ei­sen­stra­ße im Einsatz

Groß­wol­de. Am Sams­tag­mor­gen, 3. Okto­ber 2026, ist es in Groß­wol­de zu einem Küchen­brand gekom­men. Gegen 9:22 Uhr wur­den die Ein­satz­kräf­te mit dem Alarm­stich­wort „F – Küchen­brand“ zu einem Gebäu­de an der Raiff­ei­sen­stra­ße alarmiert.

Beim Ein­tref­fen der Feu­er­wehr stell­te sich her­aus, dass es in der Küche auf einem Tisch brann­te. Umge­hend gin­gen zwei Trupps unter Atem­schutz zur Brand­be­kämp­fung vor. Den Ein­satz­kräf­ten gelang es, das Feu­er schnell zu löschen und eine wei­te­re Aus­brei­tung der Flam­men zu verhindern.

Woh­nung nach Brand unbewohnbar

Trotz des schnel­len Ein­grei­fens der Feu­er­wehr wur­de die betrof­fe­ne Woh­nung durch die Fol­gen des Bran­des so stark beein­träch­tigt, dass sie der­zeit nicht bewohn­bar ist.

Nach Abschluss der erfor­der­li­chen Ein­satz­maß­nah­men wur­de die Ein­satz­stel­le an den Eigen­tü­mer übergeben.

Rund 45 Ein­satz­kräf­te im Einsatz

Ins­ge­samt waren rund 45 Ein­satz­kräf­te mit sie­ben Fahr­zeu­gen vor Ort. Betei­ligt waren die Orts­feu­er­weh­ren Flachs­meer und Groß­wol­de sowie die IuK-Ein­heit und die Hygie­ne-Ein­heit der Feu­er­wehr Westoverledingen.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen zur Brand­ur­sa­che auf­ge­nom­men. Zur Ursa­che und zur mög­li­chen Scha­dens­hö­he lie­gen der­zeit kei­ne wei­te­ren Anga­ben vor.

Bild­quel­le: Mar­kus Bruns, Feu­er­wehr Westoverledingen

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Gro­ße Ein­satz­übung an der Friesenbrücke

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Groß­an­ge­leg­te Ein­satz­übung an der Frie­sen­brü­cke: Feu­er­weh­ren pro­ben kom­ple­xe Rettungsszenarien

Feu­er­weh­ren aus Wee­ner und Wes­t­ov­er­le­din­gen trai­nie­ren Brand­be­kämp­fung, Men­schen­ret­tung und Was­ser­ver­sor­gung unter rea­li­täts­na­hen Bedingungen

Weener/Westoverledingen. An der Frie­sen­brü­cke hat am Mon­tag­abend, 29. Sep­tem­ber 2026, eine umfang­rei­che Ein­satz­übung der Feu­er­weh­ren aus der Stadt Wee­ner (Ems) und der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen statt­ge­fun­den. Die Ein­satz­kräf­te trai­nier­ten dabei ver­schie­de­ne kom­ple­xe Brand- und Ret­tungs­sze­na­ri­en. Im Mit­tel­punkt stan­den ins­be­son­de­re die Men­schen­ret­tung unter Atem­schutz, die Brand­be­kämp­fung sowie der Auf­bau einer umfang­rei­chen Löschwasserversorgung.

Die Übung war in zwei gro­ße Ein­satz­ab­schnit­te auf­ge­teilt. Sowohl auf der Weenera­ner als auch auf der Wes­t­ov­er­le­din­ger Sei­te der Frie­sen­brü­cke wur­den unter­schied­li­che Ein­satz­la­gen ange­nom­men, die von den betei­lig­ten Feu­er­weh­ren bewäl­tigt wer­den mussten.

Brand im Brü­cken­wär­ter­haus auf der Weenera­ner Seite

Auf der Weenera­ner Sei­te wur­den die Ein­satz­kräf­te gegen 19:08 Uhr über die Brand­mel­de­an­la­ge des Brü­cken­wär­ter­hau­ses alar­miert. Nach dem ange­nom­me­nen Übungs­sze­na­rio bestand zu die­sem Zeit­punkt kein Kon­takt mehr zu drei Per­so­nen, die sich noch in dem Gebäu­de auf­hal­ten sollten.

Nur weni­ge Minu­ten nach der Alar­mie­rung traf die Feu­er­wehr Wee­ner an der Ein­satz­stel­le ein und begann unmit­tel­bar mit der Erkun­dung. Dabei bestä­tig­te sich die ange­nom­me­ne Lage: Im Hei­zungs­raum des Brü­cken­wär­ter­hau­ses war ein Feu­er aus­ge­bro­chen. Gleich­zei­tig gal­ten drei Per­so­nen wei­ter­hin als vermisst.

Auf­grund des erhöh­ten Bedarfs an Atem­schutz­ge­rä­te­trä­gern wur­de zusätz­lich die Feu­er­wehr Hol­thusen alar­miert. Wäh­rend wei­te­re Ein­satz­kräf­te zur Unter­stüt­zung anrück­ten, bau­ten die Feu­er­wehr­leu­te eine Lösch­was­ser­ver­sor­gung vom nächst­ge­le­ge­nen Hydran­ten auf.

Par­al­lel dazu rüs­te­ten sich meh­re­re Ein­satz­trupps mit Atem­schutz­ge­rä­ten aus. Sie gin­gen zur Per­so­nen­su­che in das Gebäu­de vor und began­nen mit der Ret­tung der ver­miss­ten Personen.

Die drei ver­miss­ten Per­so­nen, die im Rah­men der Übung durch Übungs­pup­pen dar­ge­stellt wur­den, konn­ten zügig loka­li­siert und aus dem Gefah­ren­be­reich gebracht werden.

An die­sem Übungs­ab­schnitt waren neben den Feu­er­weh­ren Wee­ner und Hol­thusen auch die Hygie­ne­grup­pe der Feu­er­wehr Rhei­der­land betei­ligt. Die Abläu­fe wur­den vor Ort zudem von Not­fall­ma­na­gern der Deut­schen Bahn beob­ach­tet. Eben­falls mach­ten sich Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser und sein Stell­ver­tre­ter Stef­fen Voss ein Bild vom Übungsgeschehen.

Ver­puf­fung im Haupt­pfei­ler der Friesenbrücke

Auf der Sei­te von Wes­t­ov­er­le­din­gen wur­de eben­falls zunächst eine aus­ge­lös­te Brand­mel­de­an­la­ge als Aus­gangs­la­ge ange­nom­men. Dar­auf­hin wur­de die Orts­feu­er­wehr Gro­te­gas­te zur Frie­sen­brü­cke alarmiert.

Bei der ers­ten Erkun­dung stell­te sich die ange­nom­me­ne Ein­satz­la­ge jedoch als wesent­lich umfang­rei­cher her­aus. Im Haupt­pfei­ler der Frie­sen­brü­cke, in dem sich auch das Dreh­ge­lenk der Brü­cke befin­det, war es im Übungs­sze­na­rio zu einer Ver­puf­fung gekommen.

Der gesam­te Bereich war stark ver­raucht. Zudem wur­den im Inne­ren des Brü­cken­pfei­lers drei Per­so­nen vermisst.

Auf­grund der Lage wur­de die Alarm­stu­fe umge­hend auf das Stich­wort F3Y für Gewer­be­be­trie­be erhöht. Dar­auf­hin wur­den wei­te­re Ein­satz­kräf­te nachalarmiert.

Das Stich­wort F3 steht dabei für eine ent­spre­chend hohe Alarm­stu­fe bei einem Brand­er­eig­nis. Der Zusatz Y weist dar­auf hin, dass Men­schen­le­ben in Gefahr sind. Ent­spre­chend umfang­reich war der für das ange­nom­me­ne Sze­na­rio erfor­der­li­che Kräfteansatz.

Atem­schutz­trupps suchen nach ver­miss­ten Personen

Meh­re­re Trupps gin­gen unter Atem­schutz in den stark ver­rauch­ten Brü­cken­pfei­ler vor. Ihre Auf­ga­be bestand dar­in, die drei ver­miss­ten Per­so­nen im Inne­ren des Pfei­lers zu fin­den und anschlie­ßend aus dem Gefah­ren­be­reich zu retten.

Die Men­schen­ret­tung stell­te dabei beson­de­re Anfor­de­run­gen an die Ein­satz­kräf­te, da der ange­nom­me­ne Brand­ort inner­halb des Brü­cken­pfei­lers lag und die Sicht durch die star­ke Ver­rau­chung erheb­lich ein­ge­schränkt war.

Par­al­lel zur Per­so­nen­su­che und Men­schen­ret­tung muss­te eine umfang­rei­che Was­ser­ver­sor­gung auf­ge­baut wer­den. Das Lösch­was­ser soll­te von der Land­sei­te bis zum ers­ten im Was­ser ste­hen­den Brü­cken­pfei­ler geführt werden.

Dafür muss­ten meh­re­re hun­dert Meter Schlauch­lei­tung ver­legt wer­den. Die gro­ße Ent­fer­nung zwi­schen der Was­ser­ent­nah­me­stel­le und dem Ein­satz­be­reich sowie die beson­de­re Lage an der Frie­sen­brü­cke mach­ten den Auf­bau der Was­ser­ver­sor­gung zu einer erheb­li­chen logis­ti­schen Herausforderung.

Meh­re­re Feu­er­weh­ren und Ein­hei­ten beteiligt

An dem Übungs­ab­schnitt auf der Wes­t­ov­er­le­din­ger Sei­te waren die Orts­feu­er­weh­ren Gro­te­gas­te, Ihr­ho­ve, Völ­len und Völ­len­er­fehn betei­ligt. Zusätz­lich kamen die IuK-Ein­heit sowie die Hygie­ne-Ein­heit zum Einsatz.

Die Übung bot den betei­lig­ten Feu­er­weh­ren damit die Mög­lich­keit, ver­schie­de­ne Ein­satz­ab­läu­fe unter mög­lichst rea­li­täts­na­hen Bedin­gun­gen zu trai­nie­ren. Neben der Koor­di­na­ti­on der Ein­satz­kräf­te stan­den ins­be­son­de­re die Men­schen­ret­tung unter Atem­schutz, die Brand­be­kämp­fung und die Her­stel­lung einer funk­tio­nie­ren­den Lösch­was­ser­ver­sor­gung über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen im Mittelpunkt.

Durch die Auf­tei­lung in zwei Ein­satz­ab­schnit­te konn­ten gleich­zei­tig unter­schied­li­che Sze­na­ri­en an der Frie­sen­brü­cke trai­niert wer­den. Dabei wur­de deut­lich, wel­che beson­de­ren Anfor­de­run­gen Ein­sät­ze an einem Bau­werk wie der Frie­sen­brü­cke an die Feu­er­weh­ren stel­len – ins­be­son­de­re dann, wenn ver­miss­te Per­so­nen geret­tet, Atem­schutz­trupps ein­ge­setzt und Lösch­was­ser über grö­ße­re Ent­fer­nun­gen zur Ein­satz­stel­le trans­por­tiert wer­den muss.

Die Ein­satz­übung dien­te damit nicht nur der prak­ti­schen Aus­bil­dung der ein­zel­nen Ein­satz­kräf­te, son­dern auch dem Zusam­men­spiel ver­schie­de­ner Feu­er­weh­ren und Spezialeinheiten.

Wei­te­re Fotos von Joa­chim Rand und Mar­kus Bruns auf Face­book “Wir Leeraner”

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