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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Grenz­kon­trol­le an A280: 28-Jäh­ri­ger mit Haft­be­fehl festgenommen

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28-Jäh­ri­ger an deutsch-nie­der­län­di­scher Gren­ze fest­ge­nom­men – Haft­be­fehl vollstreckt

Bun­de. Bei einer Kon­trol­le an der deutsch-nie­der­län­di­schen Gren­ze hat die Bun­des­po­li­zei am Mitt­woch einen 28-jäh­ri­gen Mann fest­ge­nom­men, gegen den ein Haft­be­fehl vor­lag. Der Mann muss nun für knapp andert­halb Mona­te eine Frei­heits­stra­fe verbüßen.

Der 28-Jäh­ri­ge wur­de gegen 13 Uhr im Rah­men der vor­über­ge­hend wie­der­ein­ge­führ­ten Grenz­kon­trol­len kon­trol­liert. Er war als Rei­sen­der in einem inter­na­tio­nal ver­keh­ren­den Rei­se­bus unter­wegs. Die Kon­trol­le fand an der Kon­troll­stel­le an der Auto­bahn 280 auf der Rast­an­la­ge Bund­er­neu­land statt.

Bei der Über­prü­fung der Per­so­na­li­en stell­ten die Ein­satz­kräf­te fest, dass gegen den pol­ni­schen Staats­an­ge­hö­ri­gen ein Haft­be­fehl der zustän­di­gen Staats­an­walt­schaft vor­lag. Der Mann war zuvor wegen Fah­rens ohne Fahr­erlaub­nis gericht­lich ver­ur­teilt worden.

Da sich der 28-Jäh­ri­ge anschlie­ßend im Aus­land auf­hielt und sich damit der Voll­stre­ckung der gegen ihn ver­häng­ten Stra­fe ent­zog, wur­de der Haft­be­fehl erlas­sen. Er hät­te die Haft durch die Zah­lung einer Geld­stra­fe in Höhe von 2.940 Euro abwen­den kön­nen. Da er den Betrag jedoch nicht auf­brin­gen konn­te, muss er nun die Ersatz­frei­heits­stra­fe antreten.

Nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wur­de der 28-Jäh­ri­ge in die nächst­ge­le­ge­ne Jus­tiz­voll­zugs­an­stalt ein­ge­lie­fert. Dort muss er nun für knapp andert­halb Mona­te sei­ne Stra­fe verbüßen.

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Ver­letz­te auf A 31 und in Leer – Poli­zei warnt vor Dieb­stäh­len aus Autos

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 19.08.2026

 

Ver­kehrs­un­fall ++ PKW kol­li­die­ren ++ Dieb­stäh­le aus unver­schlos­se­nen PKW

 

A 31 — Verkehrsunfall

Am 18.08.2026 befuhr ein 22-jäh­ri­ger Fah­rer eines Audi Q8 gegen 16:40 Uhr die A 31 in Rich­tung Emden. Zwi­schen den Anschluss­stel­len Neer­moor und Rie­pe woll­te er auf­grund einer bau­stel­len­be­ding­ten ein­spu­ri­gen Ver­kehrs­füh­rung auf den rech­ten Fahr­strei­fen wech­seln. Dazu brems­te er ab.

Das bemerk­te ein 47-jäh­ri­ger Fah­rer eines BMW 540d, der hin­ter dem 22-Jäh­ri­gen fuhr, zu spät. Es kam zu einer Kol­li­si­on. Dabei erlitt der 47-Jäh­ri­ge leich­te Ver­let­zun­gen. Ein Ret­tungs­wa­gen brach­te ihn in ein umlie­gen­des Krankenhaus.

Dar­über hin­aus ent­stand an bei­den PKW ein Sach­scha­den im ins­ge­samt unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Der BMW muss­te abge­schleppt werden.

Leer — PKW kollidieren

Am 18.08.2026 befuhr eine 39-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Hyun­dai gegen 16:30 Uhr die Gro­nin­ger Stra­ße in Leer in Rich­tung Stadt­mit­te. Zur glei­chen Zeit woll­te eine 24-Jäh­ri­ge Fah­re­rin eines VW von einem Grund­stück auf die Stra­ße auf­fah­ren. Dabei über­sah sie die 39-Jährige.

Es kam zu einem Zusam­men­stoß. Dabei erlitt die 24-Jäh­ri­ge leich­te Ver­let­zun­gen. Ein Ret­tungs­wa­gen brach­te sie in ein umlie­gen­des Krankenhaus.

Bei­de PKW waren nicht mehr fahr­be­reit und muss­ten abge­schleppt wer­den. Es ent­stand ein Sach­scha­den in zunächst unbe­kann­ter Höhe.

Emden — Dieb­stäh­le aus unver­schlos­se­nen PKW

Am 18.08.2026 ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft zwi­schen 10 und 11 Uhr aus einem unver­schlos­se­nen wei­ßen Mer­ce­des-Benz Vito, der an der Bis­marck­stra­ße in Emden geparkt war, Die­bes­gut im Wert von meh­re­ren hun­dert Euro..

Zwi­schen 10:30 und 12 Uhr des glei­chen Tages ent­wen­de­te eine bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft aus einem unver­schlos­se­nen PKW, der in der Mar­tin-Faber-Stra­ße in Emden abge­stellt war, Die­bes­gut im unte­ren vier­stel­li­gen Wert.

Die Poli­zei hat die Ermitt­lun­gen auf­ge­nom­men und bit­tet Per­so­nen, die die Taten beob­ach­tet haben oder Hin­wei­se zu den bis­lang unbe­kann­ten Täter­schaf­ten geben kön­nen, sich bei der Poli­zei in Emden zu melden.

Dar­über hin­aus weist die Poli­zei dar­auf hin, Fahr­zeu­ge auch bei nur kur­zer Abwe­sen­heit stets zu ver­schlie­ßen und kei­ne Wert­ge­gen­stän­de oder sons­ti­gen Gegen­stän­de von mög­li­chem Inter­es­se für Die­be sicht­bar im Fahr­zeug zurückzulassen.

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Ein­bruch­se­rie in Ost­fries­land: Poli­zei gelingt wich­ti­ger Durchbruch

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Ermitt­lungs­er­folg nach Ein­bruch­se­rie: Haupt­ver­däch­ti­ger sitzt in Auslieferungshaft

Ost­fries­land. Nach einer Serie von Woh­nungs­ein­brü­chen in Ost­fries­land und wei­te­ren Regio­nen ist den Ermitt­lern der Poli­zei ein wich­ti­ger Durch­bruch gelun­gen. Die Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund hat gemein­sam mit der Zen­tral­stel­le zur Bekämp­fung orga­ni­sier­ter und ban­den­mä­ßi­ger Woh­nungs­ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät der Staats­an­walt­schaft Osna­brück drei mut­maß­li­che Tat­ver­däch­ti­ge iden­ti­fi­ziert. Gegen einen 39-jäh­ri­gen Haupt­ver­däch­ti­gen wur­de ein euro­päi­scher Haft­be­fehl erwirkt. Er wur­de im März in den Nie­der­lan­den fest­ge­nom­men und befin­det sich dort zur Aus­lie­fe­rung nach Deutsch­land in Haft.

Mehr als 50 Ein­brü­che wer­den der Serie zugerechnet

Im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund war es zwi­schen Dezem­ber und Febru­ar inner­halb weni­ger Wochen zu einer auf­fäl­li­gen Häu­fung von Woh­nungs­ein­brü­chen gekom­men. Wei­te­re Taten wur­den spä­ter auch in den Land­krei­sen Vech­ta, Graf­schaft Bent­heim, Ems­land und Har­burg bekannt.

Nach aktu­el­lem Ermitt­lungs­stand wer­den der Ein­bruch­se­rie mehr als 50 Taten zuge­rech­net. Mehr als die Hälf­te davon ereig­ne­te sich in den Land­krei­sen Aurich und Wittmund.

Die Ermitt­lun­gen des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes der Poli­zei Aurich führ­ten schließ­lich zu drei Män­nern im Alter zwi­schen 28 und 42 Jah­ren. Wel­che Rol­le die ein­zel­nen Beschul­dig­ten bei den Taten spiel­ten und ob bezie­hungs­wei­se in wel­cher Kon­stel­la­ti­on sie gemein­sam vor­gin­gen, ist wei­ter­hin Gegen­stand der lau­fen­den Ermittlungen.

Tat­fahr­zeug brach­te die Ermitt­ler auf die Spur

Den ent­schei­den­den Hin­weis lie­fer­te nach Anga­ben der Poli­zei die inten­si­ve Aus­wer­tung der Spu­ren. Dabei konn­ten die Ermitt­ler ein mut­maß­lich bei den Taten ein­ge­setz­tes Fahr­zeug kon­kret dem 39-jäh­ri­gen Haupt­ver­däch­ti­gen zuordnen.

Auf Grund­la­ge der umfang­rei­chen Ermitt­lungs­er­geb­nis­se bean­trag­ten die Behör­den einen euro­päi­schen Haft­be­fehl. Die Fahn­dungs­maß­nah­men führ­ten schließ­lich zum Erfolg: Im März wur­de der Gesuch­te von den nie­der­län­di­schen Behör­den unmit­tel­bar nach einer wei­te­ren Tat in den Nie­der­lan­den fest­ge­nom­men.

Der 39-Jäh­ri­ge befin­det sich dort der­zeit in Aus­lie­fe­rungs­haft und soll nach Deutsch­land über­stellt werden.

Zwei wei­te­re Ver­däch­ti­ge vor­läu­fig festgenommen

Auch zwei wei­te­re Tat­ver­däch­ti­ge wur­den im Zusam­men­hang mit den Ermitt­lun­gen vor­läu­fig fest­ge­nom­men. Nach Abschluss der poli­zei­li­chen Maß­nah­men wur­den bei­de Män­ner wie­der entlassen.

Nach der­zei­ti­gem Erkennt­nis­stand gehen die Ermitt­ler davon aus, dass die Beschul­dig­ten mut­maß­lich einer euro­pa­weit agie­ren­den chi­le­ni­schen Täter­grup­pie­rung ange­hö­ren könn­ten. Im Raum steht der Ver­dacht, dass es sich um inter­na­tio­nal rei­sen­de Täter han­delt, die gezielt für eini­ge Wochen nach Euro­pa kom­men, um Ein­bruchs­dieb­stäh­le zu begehen.

Die Ermitt­lun­gen dau­ern an. Dabei sol­len sowohl die genau­en Tat­um­stän­de als auch die Betei­li­gung der ein­zel­nen Ver­däch­ti­gen an den Ein­brü­chen wei­ter auf­ge­klärt werden.

Die gemein­sa­me Mit­tei­lung von Staats­an­walt­schaft Osna­brück und Poli­zei Aurich/Wittmund unter­streicht damit einen wich­ti­gen Ermitt­lungs­er­folg: Ein mut­maß­li­cher Haupt­ver­ant­wort­li­cher konn­te nach umfang­rei­cher Spu­ren­aus­wer­tung iden­ti­fi­ziert und auf­grund eines euro­päi­schen Haft­be­fehls im Aus­land fest­ge­nom­men werden.

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New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

Lokal

Poli­zei­prä­si­dent Frie­do de Vries wür­digt Ermitt­lungs­er­folg gegen inter­na­tio­na­le Einbrecherbande

Frie­do de Vries ist seit dem 1. Juni 2025 Prä­si­dent der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück. Nach einem Schlag gegen eine inter­na­tio­nal agie­ren­de...

Veranstaltung

Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

Blaulicht

Ver­letz­te auf A 31 und in Leer – Poli­zei warnt vor Dieb­stäh­len aus Autos

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 19.08.2026   Ver­kehrs­un­fall ++ PKW kol­li­die­ren ++ Dieb­stäh­le aus unver­schlos­se­nen PKW   A...

Lokal

Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Leer für Ange­hö­ri­ge von Men­schen mit Messie-Syndrom

Neue Selbst­hil­fe­grup­pe in Leer für Ange­hö­ri­ge von Men­schen mit patho­lo­gi­schem Horten Ers­tes Tref­fen am 26. August bie­tet Raum für Aus­tausch,...

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Rad­tou­ren in Süd­brook­mer­land: Musik, Lite­ra­tur und Natur am Gro­ßen Meer

Kul­tur trifft Natur: Musi­ka­li­sche und lite­ra­ri­sche Rad­tou­ren durch Südbrookmerland Süd­brook­mer­land. Kul­tur erle­ben, mit dem Fahr­rad durch die ost­frie­si­sche Land­schaft fah­ren...

Lokal

Bücher­floh­markt im Stadt­ar­chiv Leer am 28. August: Bücher, Zeit­schrif­ten und mehr

Tipp für alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger: Ein­ma­li­ge Gele­gen­heit für Bücherfreunde Leer. Die­sen Ter­min soll­ten sich Bücher­freun­de, Geschichts­in­ter­es­sier­te und Schnäpp­chen­jä­ger schon...

Blaulicht

Ein­bruch­se­rie in Ost­fries­land: Poli­zei gelingt wich­ti­ger Durchbruch

Ermitt­lungs­er­folg nach Ein­bruch­se­rie: Haupt­ver­däch­ti­ger sitzt in Auslieferungshaft Ost­fries­land. Nach einer Serie von Woh­nungs­ein­brü­chen in Ost­fries­land und wei­te­ren Regio­nen ist den...

Lokal

10 Feu­er­wehr­grup­pen und 7 Jugend­feu­er­weh­ren tre­ten in Ween­er­moor an

Schnel­lig­keits­wett­be­werb der Feu­er­weh­ren am Frei­tag in Weenermoor Bei­trags­bild: Archiv­fo­to: Joa­chim Rand (Pres­se­spre­cher Feu­er­wehr Stadt Wee­ner / Ems) Ween­er­moor. Am Frei­tag, 21....

Lokal

Wie Rechts­extre­mis­mus ent­steht – und was Jugend­li­che dage­gen tun können

„RECHTS­au­ßen – MIT­TEN­drin“: Wan­der­aus­stel­lung klärt Jugend­li­che über Rechts­extre­mis­mus auf Land­kreis Leer. Was ist eigent­lich Rechts­extre­mis­mus? Wie ent­steht er, in wel­chen Berei­chen...

Lokal

Fähr­ver­bin­dung Ditzum–Petkum vor schwie­ri­gen Zeiten?

Im Gespräch (von links): Insa Bruhns (Geschäfts­füh­re­rin Ver­kehrs­ver­ein), Tors­ten Din­ke­la (Vor­stand Ver­kehrs­ver­ein), Anne­gret Bom­mel­mann (1. Vor­sit­zen­de Ver­kehrs­ver­ein), Nico Blo­em (SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter),...

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Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

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