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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

Blaulicht

Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden: Fest­nah­men und schwe­re Unfäl­le in der Region

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für den 20.01.2026

 

 

Laden­dieb­stahl und Haftbefehl++Diebstahl von Gasflaschen++Sachbeschädigung an der Haupt­ein­gangs­tür zum Kindergarten++Verkehrsunfälle++Verkehrsunfallfluchten

 

Leer — Laden­dieb­stahl und Haftbefehl

Am 19.01.2026, gegen 11:15 Uhr, ver­such­te der Beschul­dig­te eine Fla­sche mit einem alko­ho­li­schen Getränk aus dem Lebens­mit­tel­ge­schäft in der Ubbo- Emmi­us- Stra­ße zu ent­wen­den. Beim Ver­las­sen des Mark­tes wur­de er von einer Mit­ar­bei­te­rin ver­folgt. In des­sen Ver­lauf ver­lor der Beschul­dig­te das Die­bes­gut. Er konn­te im Nah­be­reich durch die ein­ge­setz­ten Poli­zei­be­am­ten ange­trof­fen wer­den. Es wur­de fest­ge­stellt, dass er einen offe­nen Haft­be­fehl hat­te, wes­halb er fest­ge­nom­men wurde.

Moormerland/ War­singsfehn — Dieb­stahl von Gas­fla­schen beim Baumarkt

Im Zeit­raum vom 18.01.2026, ca. 14 Uhr bis zum 19.01.2026, ca. 05:45 Uhr, ver­schaff­te sich bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft Zutritt zum gesi­cher­ten Stahl­kä­fig, der sich im Bereich des Ein­gangs eines Bau­mark­tes “Am Kirch­weg” befin­det und ent­wen­de­te eine grö­ße­re Men­ge Gas­fla­schen. Der Scha­den beläuft sich auf einen mitt­le­ren vier­stel­li­gen Betrag. Zeu­gen, die Hin­wei­se zur Tat oder zum Täter geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Bun­de — Sach­be­schä­di­gung an der Haupt­ein­gangs­tür zum Kindergarten

Im Zeit­raum vom 16.01.2026, ca. 15 Uhr bis zum 19.01.2026, ca. 8 Uhr, beschä­dig­te bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft mit einem nicht bekann­ten Gegen­stand die Ver­gla­sung der Haupt­ein­gangs­tür des ev. refor­mier­ten Kin­der­gar­tens in der Bir­ken­stra­ße. Zeu­gen wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer/ Heis­fel­de — Ver­kehrs­un­fall mit einer leicht ver­letz­ten Person

Am 19.01.2026, kam es gegen 9 Uhr auf der Stra­ße Bur­feh­ner Weg zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen einem Pkw und einem Fahr­rad­fah­rer. Zur Unfall­zeit befuhr der 48-jäh­ri­ge Pkw- Fah­rer mit sei­nem Cad­dy die Chris­ti­ne- Char­lot­ten- Stra­ße und beab­sich­ti­ge, gera­de aus in den Bur­feh­ner Weg zu fah­ren. Hier­bei über­sah er den vor­fahrt­be­rech­tig­ten 62-jäh­ri­gen Fahr­rad­fah­rer, der die Heis­fel­der Stra­ße auf dem Rad­weg in Rich­tung Stadt­mit­te befuhr. Es kam zum Zusam­men­stoß, bei dem sich der Rad­fah­rer leicht ver­letz­te. Er wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen ins Kran­ken­haus gebracht.

Detern/ Fle­cken — Verkehrsunfallflucht

Im Zeit­raum zwi­schen dem 18.01.2026, ca. 22 Uhr und dem 19.01.2026, ca. 06:45 Uhr befuhr ein bis­lang unbe­kann­ter Pkw die Wes­ter­land­stra­ße in Detern. Im Bereich einer Links­kur­ve kam er rechts­sei­tig von der Fahr­bahn ab und fuhr in die Buchen­he­cke des 53-jäh­ri­gen Geschä­dig­ten, der an der Kirch­stra­ße wohn­haft ist. Wei­ter­hin tou­chier­te der Unfall­fah­rer eine Stra­ßen­la­ter­ne, wel­che eben­falls beschä­digt wur­de. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne scha­dens­re­gu­lie­ren­de Maß­nah­men ein­zu­lei­ten. Zeu­gen, die Hin­wei­se zum Unfall und/ oder dem flüch­ti­gen Fahrzeug/ Fahr­zeug­füh­rer machen kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer- Ver­kehrs­un­fall­flucht mit einer ver­letz­ten Radfahrerin

Am 19.01.2026 kam es gegen 14:50 Uhr auf der Haupt­stra­ße zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Fahr­rad­fah­rern. Die betei­lig­ten Rad­fah­re­rin­nen befuh­ren hin­ter­ein­an­der den Rad­weg an der Haupt­stra­ße. Als die unbe­kann­te Ver­ur­sa­che­rin die 65-Jäh­ri­ge links über­ho­len woll­te, tou­chier­ten sich die bei­den Betei­lig­ten leicht, wodurch die 65-Jäh­ri­ge stürz­te und sich ver­letz­te. Die Unfall­ver­ur­sa­che­rin ent­fern­te sich von der Unfall­stel­le, ohne sich um die Ver­letz­te zu küm­mern und scha­dens­re­gu­lie­ren­de Maß­nah­men ein­zu­lei­ten. Zeu­gen, die Hin­wei­se zu dem Unfall und/ oder der Rad­fah­re­rin geben kön­nen, set­zen sich bit­te mit der Poli­zei in Verbindung.

Leer — Lkw- Unfall auf der Auto­bahn 31 zwi­schen Neer­moor und Riepe

Am 19.01.2026 kam es gegen 13:30 Uhr auf der A 31 zu einem Ver­kehrs­un­fall zwi­schen zwei Lkw. Der 61-jäh­ri­ge Unfall­ver­ur­sa­cher befuhr mit sei­nem Sat­tel­zug die A 31 Rich­tung Emden. Auf die­ser Stre­cke stand zwi­schen der AS Neer­moor und der AS Rie­pe ein Lkw auf­grund eines tech­ni­schen Defek­tes auf dem Sei­ten­strei­fen. Der 61-Jäh­ri­ge kam aus nicht geklär­ter Ursa­che nach rechts von der Fahr­bahn ab und kol­li­dier­te mit dem Lkw, der sich auf dem Sei­ten­strei­fen befand. Der Sat­tel­zug kam anschlie­ßend auf dem Grün­strei­fen zum Still­stand. Der Fah­rer wur­de leicht ver­letzt in ein Kran­ken­haus gebracht. Zwecks Ber­gung des Lkw muss­te die Auto­bahn für meh­re­re Stun­den voll gesperrt wer­den. Es ent­stand hoher Sachschaden.

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Ein­satz in Ost­große­fehn: Feu­er­wehr öff­net Weg für den Rettungsdienst

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Schnel­le Hil­fe in der Jahn­stra­ße: Feu­er­wehr ermög­licht Notfall-Zugang

Ein medi­zi­ni­scher Not­fall in Ost­große­fehn for­der­te am Sonn­tag­abend das schnel­le Ein­grei­fen der Ret­tungs­kräf­te. Da eine hilf­lo­se Per­son in ihrer Woh­nung ver­mu­tet wur­de, ver­schaff­te sich die Feu­er­wehr über ein Fens­ter Zutritt, um dem Ret­tungs­dienst den Weg zu ebnen.

Ost­große­fehn. Es war ein Ein­satz der kur­zen Wege: Am Sonn­tag­abend gegen 20:27 Uhr wur­de die Orts­feu­er­wehr Große­fehn-Zen­trum zu einer Not­fall­tür­öff­nung in die Jahn­stra­ße alar­miert. Da die Ein­satz­stel­le ledig­lich eine Stra­ße vom Feu­er­wehr­ge­rä­te­haus ent­fernt lag, tra­fen die ehren­amt­li­chen Hel­fer bereits weni­ge Augen­bli­cke nach der Alar­mie­rung vor Ort ein. Zeit­gleich erreich­te der Ret­tungs­dienst des Land­krei­ses Aurich die betrof­fe­ne Adresse.

Hin­der­nis an der Haustür

Obwohl den Ein­satz­kräf­ten vor Ort ein Haus­tür­schlüs­sel aus­ge­hän­digt wur­de, gestal­te­te sich der Zugang zur Woh­nung zunächst schwie­rig. Die Tür ließ sich trotz des vor­han­de­nen Schlüs­sels nicht öff­nen. Um kei­ne wert­vol­le Zeit für die medi­zi­ni­sche Ver­sor­gung der Per­son zu ver­lie­ren, ent­schie­den sich die Ein­satz­kräf­te für einen alter­na­ti­ven Zugangsweg.

Zutritt über Fens­ter ermöglicht

Die Feu­er­wehr nutz­te ein auf Kipp ste­hen­des Fens­ter, um in das Gebäu­de zu gelan­gen. Dies gelang den Spe­zia­lis­ten zügig und ohne grö­ße­ren Sach­scha­den. Ein­mal im Inne­ren der Woh­nung, konn­te die Tür von innen ent­rie­gelt und für das medi­zi­ni­sche Fach­per­so­nal geöff­net werden.

Unter­stüt­zung beim Transport

Nach­dem der Ret­tungs­dienst die Erst­ver­sor­gung des Pati­en­ten abge­schlos­sen hat­te, blieb die Feu­er­wehr wei­ter­hin vor Ort. Die Ein­satz­kräf­te unter­stütz­ten das Team des Ret­tungs­wa­gens beim siche­ren Trans­port der Per­son aus der Woh­nung in das bereit­ste­hen­de Fahrzeug.

Der Ein­satz, der die gute Zusam­men­ar­beit zwi­schen Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst unter­strich, konn­te nach rund einer hal­ben Stun­de erfolg­reich been­det werden.

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Poli­zei­be­richt: Brän­de, Ein­brü­che und Unfall­fluch­ten in Ostfriesland

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 19.01.2026

 
 

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten++ Ein­bruch­dieb­stahl++ Brand auf Dach­bo­den++ Pkw-Brand++ Sach­be­schä­di­gung an Woh­nung++ Rauch­ent­wick­lung in Wohnung

 

Leer — Verkehrsunfallflucht

Am 13.01.2026 in der Zeit zwi­schen 09:00 Uhr und 09:30 Uhr kam es in Leer, in der Dorf­stra­ße in Höhe der Haus­num­mer 4, zu einem Ver­kehrs­un­fall. Bei einem im Rah­men von Son­der- und Wege­rech­ten links­sei­tig in der Dorf­stra­ße abge­stell­ten Ret­tungs­wa­gen wur­de der rech­te Sei­ten­spie­gel ange­fah­ren und beschä­digt. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich uner­laubt vom Unfall­ort. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

A31/ Bun­de — Verkehrsunfallflucht

Am 18.01.2026 gegen 17:45 Uhr kam es auf der A31, in Fahrt­rich­tung Emden (km 189,8) zu einem Ver­kehrs­un­fall. Ein bis­lang unbe­kann­ter Fah­rer ver­lor aus unbe­kann­ten Grün­den Fahr­zeug­tei­le auf der Auto­bahn. Ein 35-jäh­ri­ger Fah­rer eines grau­en VW Golf über­sah die­se Tei­le und fuhr über die­se drü­ber. Sie wur­den hoch­ge­schleu­dert und ver­ur­sach­ten an der rech­ten Fahr­zeug­sei­te Lack­schä­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich. Der Ver­ur­sa­cher ent­fern­te sich uner­laubt vom Unfall­ort. Die auf­ge­fun­de­nen Fahr­zeug­tei­le deu­ten dar­auf hin, dass es sich bei dem gesuch­ten Fahr­zeug um die Mar­ke Sca­nia han­delt. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Leer — Einbruchdiebstahl

Am 18.01.2026 kam es in der Zeit zwi­schen 16:00 Uhr und 18:50 Uhr in Leer, in einem Ein­fa­mi­li­en­haus im Par­al­lel­weg, zu einem Ein­bruch­dieb­stahl. Die bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft gelang­te auf bis­lang unbe­kann­te Art und Wei­se in das Ein­fa­mi­li­en­haus eines 71-jäh­ri­gen Man­nes und einer 74-jäh­ri­gen Frau. Dort ent­wen­de­ten sie Die­bes­gut um unte­ren vier­stel­li­gen Wert. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Moorm­er­land — Brand auf Dachboden

Am 18.01.2026 gegen 13:50 Uhr kam es in Moorm­er­land, in der Wie­sen­stra­ße, zu einem Dach­stuhl­brand. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che kam es im Bereich des Dach­bo­dens eines dor­ti­gen Ein­fa­mi­li­en­hau­ses zu einem Brand. Der 39-jäh­ri­ge Haus­ei­gen­tü­mer konn­te das Feu­er mit­hil­fe sei­nes 15-jäh­ri­gen und sei­nes 18-jäh­ri­gen Soh­nes eigen­stän­dig löschen. Hier­bei zog er sich eine leich­te Rauch­gasin­to­xi­ka­ti­on zu und ver­letz­te sich leicht. Er wur­de mit einem Ret­tungs­wa­gen in ein Kran­ken­haus ver­bracht. Der 18-jäh­ri­ge Sohn wur­de eben­falls leicht ver­letzt. Die Scha­dens­hö­he wird auf den unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich geschätzt. Die wei­te­ren Ermitt­lun­gen wur­den aufgenommen.

Emden — Pkw-Brand

Am 18.01.2026 gegen 22:00 Uhr kam es in Emden, im Lie­ke­weg in Höhe der Haus­num­mer 23, zu einem Pkw-Brand. Aus bis­lang unge­klär­ter Ursa­che fing ein Ford Focus eines 42-jäh­ri­gen Man­nes Feu­er. Beim Ein­tref­fen der Poli­zei stand der Pkw bereits in Flam­men. Das Feu­er konn­te durch die Feu­er­wehr gelöscht wer­den. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich. Die Ermitt­lun­gen wur­den auf­ge­nom­men. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Emden — Sach­be­schä­di­gung an Wohnung

Am 18.01.2026 um 20:58 Uhr kam es in Emden, im Aeilt-Fre­se-Weg, zu einer Sach­be­schä­di­gung. Die bis­lang unbe­kann­te Täter­schaft schlug mit­tels eines unbe­kann­ten Gegen­stan­des eine Fens­ter­schei­be einer zur Grund­schu­le gehö­ren­den Woh­nung ein. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren drei­stel­li­gen Bereich. Zeu­gen, die Beob­ach­tun­gen gemacht haben oder wei­te­re sach­dien­li­che Hin­wei­se geben kön­nen, wer­den gebe­ten, sich bei der Poli­zei zu melden.

Emden — Rauch­ent­wick­lung in Wohnung

Am 18.01.2026 um 03:53 Uhr kam es in Emden, in einer Woh­nung in der Für­brin­ger­stra­ße, zu einem Ein­satz. Ein 47-jäh­ri­ger Mann ließ den Was­ser­ko­cher auf einer hei­ßen Herd­plat­te ste­hen, sodass die­ser schmolz und in Brand geriet. Es kam zu einer star­ken Rauch­ent­wick­lung in der Woh­nung. Der 47-jäh­ri­ge Mann wur­de in einem Kran­ken­haus unter­sucht. Es ent­stand ein Scha­den im unte­ren drei­stel­li­gen Bereich.

Bei­trags­fo­to: Ingo Ton­sor @ LeserECHO

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