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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

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Kri­mi­nal­sta­tis­tik der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für das Jahr 2021

Die Anzahl der Straf­ta­ten bleibt wei­ter­hin auf einem nied­ri­gen Niveau und hat sich im Ver­gleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Land­kreis Leer und der Stadt Emden ver­rin­gert. Dies ent­spricht einem Rück­gang von 3,8%.

Die Auf­klä­rungs­quo­te ist im Ver­gleich zum Vor­jahr noch­mals um 3,3% auf 69,6% gestie­gen (2020: 66,3%).

Tho­mas Meme­ring, Lei­ter der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden äußert sich zu die­ser Ent­wick­lung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneu­ten Anstieg bei den auf­ge­klär­ten Straf­ta­ten ver­zeich­nen kön­nen. Erfreu­lich ist auch der Rück­gang der Kri­mi­na­li­täts­be­las­tung. Gemes­sen an der Ein­woh­ner­zahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straf­tat zu wer­den, in unse­rer Regi­on erkenn­bar unter dem Landesdurchschnitt.“

Eigen­tums­de­lik­te

Der posi­ti­ve Trend aus den Vor­jah­ren hat sich fort­ge­setzt. Im Jahr 2021 wur­den rund 17% weni­ger Dieb­stahls­de­lik­te (3297) verzeichnet.

Der prä­gnan­tes­te Rück­gang ist im Bereich der Ein­bruchs­kri­mi­na­li­tät fest­zu­stel­len. Im Ver­gleich zum Jahr 2020 hal­bier­te sich die Anzahl der Ein­bruchs­de­lik­te annä­hernd (-48,8%) auf nun­mehr 168 Taten.

Meme­ring sieht hier einen deut­li­chen Zusam­men­hang mit der Pan­de­mie: „Vie­le Men­schen befan­den sich im Home­of­fice oder betreu­ten zu Hau­se ihre Kin­der. Damit fehl­ten den Tätern die güns­ti­gen Gele­gen­hei­ten, um Ein­brü­che zu bege­hen oder sie muss­ten sich stär­ker beob­ach­tet füh­len. Des­halb kann man nicht von einem ver­läss­li­chen Trend spre­chen. Die prä­ven­ti­ve Siche­rung des Eigen­heims hat nach wie vor eine gro­ße Bedeu­tung, damit es Ein­bre­chern auch nach Ende der Pan­de­mie nicht leicht­ge­macht wird.“ Anbie­ter von zer­ti­fi­zier­tem Ein­bruch­schutz fin­den Inter­es­sier­te unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/

Roh­heits­de­lik­te

Im Bereich der Roh­heits­de­lik­te, zu denen ins­be­son­de­re Kör­per­ver­let­zungs- und Raub­de­lik­te gehö­ren, konn­te für das Jahr 2021 ein Rück­gang von 2,1% ver­zeich­net wer­den. Allein der Anteil der Kör­per­ver­let­zungs­de­lik­te sank um rund 5% im Ver­gleich zum Vor­jahr. Ange­li­ka Grü­ter, Lei­te­rin des Zen­tra­len Kri­mi­nal­diens­tes, sagt dazu: „Auch die­se Ent­wick­lung dürf­te mit der Pan­de­mie zusam­men­hän­gen. Es gab kaum Fei­er­mög­lich­kei­ten, da Dis­co­the­ken über­wie­gend geschlos­sen blei­ben muss­ten und auch ande­re Fes­te ausblieben.“

Sexu­al­de­lik­te

Im Jahr 2021 wur­den 387 Sexu­al­de­lik­te fest­ge­stellt. Das bedeu­tet im Ver­gleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursa­che für die­sen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Ver­brei­tens, Her­stel­lens und des Besit­zes von kin­der- und jugend­por­no­gra­fi­schen Inhalten.

Auf­fäl­lig ist, dass ver­mehrt Kin­der und Jugend­li­che als Tat­ver­däch­ti­ge erfasst wur­den. Die bei Schü­le­rin­nen und Schü­lern sehr belieb­ten soge­nann­ten (Whats­App-) Sti­cker (Memes) spie­len dabei eine zen­tra­le Rol­le. Mit nur weni­gen Klicks ist ein sol­cher Sti­cker, bei­spiels­wei­se mit einem Nackt­bild eines Kin­des, fer­tig­ge­stellt bzw. mani­pu­liert und ver­send­bar. Meme­ring: „Kin­der und Jugend­li­che sind sich oft­mals nicht bewusst dar­über, dass sie straf­recht­lich rele­van­te Inhal­te tei­len. Des­halb liegt ein Schwer­punkt unse­rer Arbeit auch dar­in, gemein­sam mit dem Land­kreis und der Stadt Emden die Medi­en­kom­pe­tenz der Kin­der und Jugend­li­chen, aber auch die der Erzie­hungs­be­rech­tig­ten zu stär­ken. Vie­le Eltern sind im Unkla­ren dar­über, mit wel­chen Inhal­ten ihre Kin­der täg­lich in Berüh­rung kommen.“

Ange­li­ka Grü­ter nennt einen wei­te­ren Fak­tor für den Anstieg der Fall­zah­len: „Die Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den wie Poli­zei und Staats­an­walt­schaft haben die Ermitt­lungs­ar­beit auf die­sem The­men­ge­biet in den letz­ten Jah­ren stark for­ciert und inten­si­viert. Es konn­te erreicht wer­den, dass vie­le Fäl­le durch die län­der­über­grei­fen­de Zusam­men­ar­beit mit aus­län­di­schen Straf­ver­fol­gungs­be­hör­den oder Orga­ni­sa­tio­nen wie z.B. das Natio­nal Cen­ter For Miss­ing And Exploi­ted Child­ren (NCMEC) bekannt gemacht wur­den und in dem Zusam­men­hang straf­recht­lich ver­folgt wer­den konn­ten. Jedem kin­der­por­no­gra­fi­schen Bild liegt ein Miss­brauchs­fall zu Grun­de, den es auf­zu­de­cken gilt. Des­halb inves­tie­ren wir sehr viel Arbeit in die­ses Kri­mi­na­li­täts­feld. Wir wol­len mög­lichst vie­le Taten aufklären.

Im Bereich der Ver­brei­tung por­no­gra­fi­scher Erzeug­nis­se konn­ten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straf­ta­ten auf­klä­ren. Auch im gesam­ten Bereich aller Straf­ta­ten gegen die sexu­el­le Selbst­be­stim­mung kann eine ste­tig stei­gen­de Auf­klä­rungs­quo­te ver­zeich­net wer­den. Die­se liegt nun­mehr bei über 90%.“

Tat­mit­tel Internet/Cybercrime

Mit den Begrif­fen Inter­net­kri­mi­na­li­tät oder Cyber­crime wer­den Taten zusam­men­ge­fasst, die unter Nut­zung des Inter­nets began­gen wer­den. Unter die­ses Delikts­feld fal­len z.B. alle Online-Betrugs­ar­ten, wie Waren- und Waren­kre­dit­be­trug, Kin­der­por­no­gra­phie, aber auch Belei­di­gun­gen und Bedro­hun­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1136 Straf­ta­ten fest­ge­stellt, die mit dem Inter­net zusam­men­hin­gen. Das bedeu­tet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.

Ange­li­ka Grü­ter dazu: „Die Digi­ta­li­sie­rung der Gesell­schaft bringt vie­le neue Anwen­dun­gen in unse­ren All­tag. Bedau­er­li­cher­wei­se führt das aber auch dazu, dass Sicher­heits­lü­cken ent­ste­hen, die aus­ge­nutzt wer­den. Dabei geht es in den über­wie­gen­den Fäl­len dar­um, an Daten wie z.B. Kon­to­da­ten zu kom­men oder aber Men­schen zu täu­schen und so die Her­aus­ga­be von Geld oder Wert­sa­chen zu bewir­ken. Auf­grund der Pan­de­mie haben sich mut­maß­lich auch eini­ge Ein­bre­cher umge­stellt auf digi­ta­le Straf­ta­ten. Wir arbei­ten ste­tig an der Auf­klä­rung in der Bevöl­ke­rung, um dem Phä­no­men zu begegnen.“ 

Gewalt gegen Polizeibeamte

Unter dem Begriff „Gewalt gegen Poli­zei­be­am­te“ wer­den Wider­stands­hand­lun­gen und tät­li­che Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­tin­nen und Poli­zei­be­am­te zusam­men­ge­fasst. Zwar wur­den 2021 im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden 12 Taten weni­ger regis­triert (78) als im Jahr 2020 (90), den­noch sind die Zah­len seit gerau­mer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünf­jah­res­ver­gleich haben sich die Fäl­le mehr als ver­dop­pelt. Ins­ge­samt wur­den 96 Poli­zei­be­am­te Opfer von Wider­stands­hand­lun­gen oder tät­li­chen Angriffen.

Meme­ring betrach­tet die Ent­wick­lung mit Sor­ge: „Auch in unse­rem Inspek­ti­ons­be­reich gab es in der jüngs­ten Ver­gan­gen­heit äußert bru­ta­le Wider­stän­de und tät­li­che Angrif­fe, durch die unse­re Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ver­letzt wurden.

Sie wer­den zwar durch geziel­te Trai­nings auf sol­che schwie­ri­gen Situa­tio­nen vor­be­reit. Aber die töd­li­chen Schüs­se auf die bei­den Poli­zei­be­am­ten in Rhein­land-Pfalz machen deut­lich, dass wir jeder­zeit mit unver­mit­tel­ten, bru­tals­ten Angrif­fen rech­nen müssen.“

Betäu­bungs­mit­tel­kri­mi­na­li­tät

Betäu­bungs­mit­tel­de­lik­te sind im Ver­gleich zum Vor­jahr (1147) erneut ange­stie­gen. Im Jahr 2021 wur­den 1361 Rausch­gift­de­lik­te (+ 18,7%) registriert.

Ein Grund dafür ist, dass im Ver­gleich zum Vor­jahr rund 60% mehr Fahr­ten unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss fest­ge­stellt wur­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­den gegen 346 Fahr­zeug­füh­re­rin­nen und Fahr­zeug­füh­rer Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Fah­rens unter Betäu­bungs­mit­tel­ein­fluss ein­ge­lei­tet. Gleich­zei­tig han­delt es sich beim Besitz des ver­bo­te­nen kon­su­mier­ten Stof­fes auch um eine Straf­tat, die Ein­gang in der Sta­tis­tik findet.

Dane­ben konn­ten umfang­rei­che Ermitt­lungs­ver­fah­ren erfolg­reich zu Ende geführt wer­den und im Zuge groß ange­leg­ter Durch­su­chungs­maß­nah­men umfas­sen­de Men­gen an Betäu­bungs­mit­teln und Beweis­stü­cken wie z.B. mobi­le Daten­trä­ger beschlag­nahmt wer­den. Dies führ­te zu einer Viel­zahl von Strafverfahren.

Jugend­kri­mi­na­li­tät

Im Jahr 2021 wur­den ins­ge­samt 652 Kin­der, Jugend­li­che und Her­an­wach­sen­de als Tat­ver­däch­ti­ge ermit­telt. Im Gegen­satz zum Abwärts­trend im Vor­jahr (584) wur­den somit 11,6% mehr Per­so­nen im Alter bis 21 Jah­re einer Straf­tat verdächtigt.

Auf­fäl­lig hier­bei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch die­se Alters­klas­se began­gen wur­den. Ein Aus­lö­ser könn­te auch hier die Pan­de­mie sein. Feh­len­de Frei­zeit­an­ge­bo­te, kein Ver­eins­sport oder auch der lan­ge Unter­richts­aus­fall kön­nen für ein erhöh­tes Maß an Lang­wei­le und Frus­tra­ti­on gesorgt haben. Das Phä­no­men, dass sich Frus­tra­ti­on in Aggres­si­on gegen Sachen rich­tet, lässt sich ins­be­son­de­re in die­ser Alters­klas­se ver­stärkt beobachten.

Straf­ta­ten zum Nach­teil von Senioren

Delik­te, die gezielt zum Nach­teil von älte­ren Men­schen began­gen wer­den beein­träch­ti­gen das Sicher­heits­ge­fühl die­ser Per­so­nen­grup­pe nach­hal­tig. Beson­ders in der Pan­de­mie­zeit war ein erhöh­tes Auf­kom­men die­ser Taten spür­bar. Im Bereich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden haben sich vor allem Fäl­le im Betrugs­be­reich erhöht, wobei mitt­ler­wei­le das Tat­phä­no­men Schock­an­ruf eine her­aus­ra­gen­de Stel­lung ein­nimmt. Auch ist zu beob­ach­ten, dass ver­mehrt Taten unter der Nut­zung von Mes­sen­ger-Diens­ten in Erschei­nung tre­ten, wie z.B. der soge­nann­te Whats­App-Trick. Im Bereich der Scha­dens­sum­men, die bei die­sen Taten von den Betrü­gern erbeu­tet wur­den, konn­te eine Zunah­me von 59% fest­ge­stellt wer­den. Betrug die ermit­tel­te Scha­den­sum­me im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Scha­den von 63.550 Euro zu ver­zeich­nen. Dazu Tho­mas Meme­ring:“ Obwohl wir durch inten­si­ve Auf­klä­rungs-und Prä­ven­ti­ons­ar­beit die betrof­fe­ne Bevöl­ke­rungs­grup­pe bereits gut sen­si­bi­li­sie­ren konn­ten, gehen wir davon aus, dass sich ein Groß­teil der Taten im Dun­kel­feld ver­birgt. Grund hier­für ist oft die Scham der Opfer nach sol­chen Taten. Daher wer­den wir wei­ter­hin inten­siv an der Bekämp­fung die­ser Delik­te, wel­che durch orga­ni­sier­te Täter­grup­pen began­gen wer­den, arbeiten.“


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Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen — Spar­kas­se: Tau­sen­de sind registriert

Tau­sen­de sind registriert 

Spar­kas­se: Ver­kauf oft inner­halb weni­ger Wochen

Der Run auf Wohn­ei­gen­tum ist unge­bro­chen – und die Exper­ten der Spar­kas­se Leer­Witt­mund sind gewapp­net: Tau­sen­de Immo­bi­li­en­su­chen­de haben sich bei der Spar­kas­se regis­trie­ren las­sen, hin­zu kom­men Zehn­tau­sen­de, die über den Spar­kas­sen-Ver­bund gelis­tet sind. „Des­halb gibt es für mehr als die Hälf­te der ange­bo­te­nen Häu­ser und Woh­nun­gen bereits nach weni­gen Wochen einen Käu­fer“, sagt Immo­bi­li­en­mak­ler Micha­el Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigen­tü­mern kaum für mög­lich gehal­te­nen Preis.“

Die Immo­bi­li­en­mak­ler der Spar­kas­se sind in der Regi­on ver­wur­zelt, ken­nen sich hier aus und haben die bes­ten Markt­kennt­nis­se. Zudem wird das gesam­te Fili­al­netz genutzt, um poten­zi­el­le Käu­fer anzu­spre­chen: „Wir sind der rich­ti­ger Ansprech­part­ner, wenn es um den Ver­kauf einer Immo­bi­lie geht“, betont Micha­el Abels. Kun­den erhal­ten bei der Spar­kas­se einen Rund­um-Ser­vice. Und die ganz­heit­li­che Betreu­ung endet nicht mit dem Ver­kauf eines Hau­ses: Auch im Anschluss ste­hen die Bera­ter bei Nach­fra­gen zur Verfügung.

Da die Spar­kas­sen-Exper­ten unter ande­rem über gute Kon­tak­te zu Gut­ach­tern, Behör­den und Ener­gie­be­ra­tern ver­fü­gen, kön­nen sie vie­le für den Ver­kauf einer Immo­bi­lie not­wen­di­gen Unter­la­gen besor­gen. „Wir garan­tie­ren eine stress­freie, ein­fa­che und stets seriö­se Abwick­lung“, sagt Micha­el Abels. Für den Immo­bi­li­en­ver­kauf kann übri­gens auch das kos­ten­lo­se und exklu­si­ve Bie­ter­por­tal der Spar­kas­se genutzt wer­den. Die Besich­ti­gun­gen füh­ren die Mit­ar­bei­ter in der Regel nur mit zuvor finan­zie­rungs­ge­prüf­ten Inter­es­sen­ten durch.

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Ein­bruch, Fest­nah­me und Brand – Poli­zei sucht Zeugen

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 18.04.2026

 
 

Ein­bruch in Gara­ge mit Zeugenaufruf++Festnahme nach Kontrolle++Heckenbrand++

Ost­rhau­der­fehn — Ein­bruch in Gara­ge –Zeu­gen­su­che-

In der ver­gan­ge­nen Woche kam es zu einem Ein­bruch in einer Gara­ge eines Ein­fa­mi­li­en­hau­ses in der Daim­ler­stra­ße. Ein bis­her unbe­kann­ter Täter hat sich über eine Sei­ten­tür Zugang zur Gara­ge ver­schafft und 2 Elek­tro-Fahr­rä­der ent­wen­det. Die Tat wur­de erst am gest­ri­gen Frei­tag ent­deckt, da die Bewoh­ner des Hau­ses in der Woche orts­ab­we­send waren. Zeu­gen mit Hin­wei­sen zu Tat und/oder Täter mel­den sich bit­te bei der Poli­zei in Rhauderfehn.

Leer — Fest­nah­me nach Kontrolle

Am Frei­tag­abend wur­de gegen 20:50 Uhr eine 43-jäh­ri­ge Frau, wohn­haft in Moorm­er­land, in der Stra­ße Wes­ter­en­de kon­trol­liert. Bei die­ser Kon­trol­le konn­ten ver­schie­de­ne Betäu­bungs­mit­tel und Btm-hal­ti­ge Arz­nei­mit­tel auf­ge­fun­den und sicher­ge­stellt wer­den. Zudem hat­te sie Wert­ge­gen­stän­de bei sich, über deren Her­kunft die­se nur vage Anga­ben machen konn­te und folg­lich sicher­ge­stellt wur­den. Bei der Über­prü­fung der Per­so­na­li­en stell­te sich dann noch her­aus, dass die­se einen Haft­be­fehl hat und folg­lich durch die Beam­ten fest­ge­nom­men wurde.

Emden — Heckenbrand

Am Frei­tag­nach­mit­tag kam es gegen 14:10 Uhr zu einem Hecken­brand am Schwe­cken­dieck­platz. Die Feu­er­wehr Emden konn­te den Brand löschen, aber nicht ver­hin­dern, dass ein angren­zen­der Zaun und die Dach­rin­ne einer angren­zen­den Gara­ge beschä­digt wur­den. Die Ermitt­lun­gen der Poli­zei zur Brand­ur­sa­che wur­den auf­ge­nom­men, ers­ten Erkennt­nis­se nach könn­te die Ver­wen­dung eines Gas­bren­ners zur Unkraut­be­kämp­fung ursäch­lich gewe­sen sein.

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Gewinn­spiel-High­light: Pro­fi-Ent­span­nung für Leer zu gewinnen

Auf dem Leera­ner Face­book-Por­tal „Wir Leera­ner“ gibt es aktu­ell eine beson­de­re Akti­on für alle, die Wert auf Rege­ne­ra­ti­on und kör­per­li­ches Wohl­be­fin­den legen. In Koope­ra­ti­on mit dem loka­len Nah­ver­sor­ger wird ein hoch­wer­ti­ges Well­ness-Tool verlost.

Der Gewinn im Überblick

Ver­lost wird eine BLACKROLL® Mas­sa­ge Gun (Fascia Gun) im Wert von 150,00 €. Das Gerät zeich­net sich durch fol­gen­de Merk­ma­le aus:

  • Viel­sei­tig­keit: Vier Inten­si­täts­stu­fen und ver­schie­de­ne Auf­sät­ze für eine geziel­te Anwendung.

  • Effek­ti­vi­tät: Ide­al zur Locke­rung von Ver­span­nun­gen und zur För­de­rung der Regeneration.

  • Kom­fort: Leich­tes, lei­ses Design – auch für unter­wegs geeignet.

Ermög­licht wur­de die­ser Preis durch die Unter­stüt­zung von Den­nis Mah­mood, Inha­ber des nah & gut-Mark­tes im Logaer Weg 146 in Leer.

So funk­tio­niert die Teilnahme

Um in den Los­topf zu gelan­gen, sind auf der Face­book-Sei­te von „Wir Leera­ner“ ledig­lich drei Schrit­te notwendig:

  1. Den ent­spre­chen­den Gewinn­spiel-Bei­trag mit einem „Gefällt mir“ markieren.

  2. Die Face­book-Sei­te von „Nah und Gut Mah­mood“ mit einem „Gefällt mir“ markieren.

  3. Einen Kom­men­tar unter dem Bei­trag hin­ter­las­sen: Wel­che Mus­kel­par­tie benö­tigt aktu­ell am drin­gends­ten Ent­span­nung? Ob Nacken, Waden oder Rücken – jede Ant­wort zählt.

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Poli­zei mel­det Brand, Unfall und Schwerlastverstöße

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.04.2026

 
 
 
Moorm­er­land — PKW-Brand

Am 15.04.2026 befuhr ein 48-jäh­ri­ger Fah­rer eines Mer­ce­des-Benz E 220 gegen 19:26 Uhr die Auto­bahn 31 in Fahrt­rich­tung Emden. Im Bereich der Gemein­de Moorm­er­land begann der Motor­raum des PKWs zu qual­men, wor­auf­hin der 48-Jäh­ri­ge das Fahr­zeug auf den Sei­ten­strei­fen lenk­te. Kurz dar­auf stand der Mer­ce­des-Benz in Voll­brand. Der PKW brann­te kom­plett aus. Die Feu­er­wehr lösch­te den Brand, anschlie­ßend wur­de die Fahr­bahn durch eine Spe­zi­al­fir­ma gerei­nigt. Die Auto­bahn war für cir­ca 20 Minu­ten voll­ge­sperrt. Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren fünf­stel­li­gen Bereich.

Wes­t­ov­er­le­din­gen — Verkehrsunfall

Am 15.04.2026 befuhr eine 38-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines Opel Insi­gnia gegen 15:40 Uhr die Grü­ne Stra­ße in Wes­t­ov­er­le­din­gen und woll­te nach rechts auf die Groß­wol­der Stra­ße abbie­gen. Dabei über­sah sie eine vor­fahrts­be­rech­tig­te 27-jäh­ri­ge Pedelec-Fah­re­rin, die den angren­zen­den Fahr­rad­weg befuhr. Es kam zum Zusam­men­stoß, bei dem die Pedelec-Fah­re­rin leich­te Ver­let­zun­gen erlitt. Sie wur­de in ein Kran­ken­haus trans­por­tiert. Ins­ge­samt ent­stand ein Sach­scha­den im unte­ren vier­stel­li­gen Bereich.

Inspek­ti­ons­be­reich Leer/Emden — Schwer­last­kon­trol­len (sie­he Beitragsfoto )

Am 15.04.2026 führ­ten Poli­zei­be­am­te eine Kon­trol­le des Schwer­last­ver­kehrs auf den Auto­bah­nen im Zustän­dig­keits­be­reich der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden durch. Von den ins­ge­samt sie­ben kon­trol­lier­ten Sat­tel­zü­gen wur­de die Wei­ter­fahrt von drei Fahr­zeu­gen unter­sagt. Dies ent­spricht einer Bean­stan­dungs­quo­te von knapp 43 Prozent.

Gegen 10:46 Uhr stopp­te die Poli­zei bei Jem­gum einen 55-jäh­ri­gen Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges, der die A 31 in Rich­tung Emden befuhr. Bei der Kon­trol­le wur­de fest­ge­stellt, dass das Fahr­zeug die zuläs­si­ge Gesamt­hö­he über­schrit­ten hat­te. Bei erlaub­ten 4 Meter maß der Sat­tel­zug 4,16 Meter und konn­te bau­art­be­dingt nur auf 4,09 Meter abge­senkt wer­den. Die Wei­ter­fahrt wur­de unter­sagt, dar­über hin­aus muss der Fah­rer mit einem Buß­geld­ver­fah­ren rechnen.

Gegen 13:14 Uhr kon­trol­lier­te die Poli­zei bei Brin­kum einen 49-jäh­ri­gen Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges, der die A 28 in Rich­tung Leer befuhr. Dabei stell­te sich her­aus, dass der Fah­rer kei­ne Geneh­mi­gung für einen Schwer­trans­port vor­le­gen konn­te, die auf­grund des Ladungs­ge­wichts not­wen­dig gewe­sen wäre. Die Über­la­dung betrug 7400 Kilo­gramm bezie­hungs­wei­se 18,5 Prozent.

Gegen 15:35 Uhr kon­trol­lier­te die Poli­zei bei Jem­gum einen 49-jäh­ri­gen Fah­rer eines Sat­tel­zu­ges, der die A 31 in Rich­tung Emden befuhr. Die Beam­ten stell­ten fest, dass der Fah­rer, der aus einem Dritt­staat stammt, nicht über die erfor­der­li­che Fah­rer­be­schei­ni­gung oder einen dau­er­haf­ten EU-Auf­ent­halts­ti­tel ver­fügt. Unter die­sen Umstän­den hät­te er für die­se Fahrt nicht ein­ge­setzt wer­den dür­fen. Die Spe­di­ti­on muss sich wegen uner­laub­ter Beschäf­ti­gung ver­ant­wor­ten. Der Vor­fall wur­de an das Bun­des­amt für Logis­tik und Mobi­li­tät über­ge­ben. Die Poli­zei unter­sag­te dem 49-Jäh­ri­gen die Weiterfahrt.

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Rauch­ent­wick­lung an Pkw auf K27 nach tech­ni­schem Defekt

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Rauch­ent­wick­lung an Pkw: Feu­er­wehr­ein­satz auf der Kreis­stra­ße nach tech­ni­schem Defekt

Ein tech­ni­scher Defekt an einem Fahr­zeug hat am Mitt­woch­mor­gen zu einem Ein­satz der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Ober­rhei­der­land geführt. Dank des beson­ne­nen Han­delns des Fah­rers konn­te Schlim­me­res ver­hin­dert werden.


Geis­tes­ge­gen­wär­ti­ge Reak­ti­on auf der Autobahn

Gegen 08:50 Uhr bemerk­te ein Pkw-Fah­rer wäh­rend der Fahrt auf der Auto­bahn A31 eine deut­li­che Rauch­ent­wick­lung, die aus dem Motor­raum sei­nes Wagens auf­stieg. Anstatt in Panik zu gera­ten, reagier­te der Fah­rer vor­bild­lich: Er ver­ließ die Auto­bahn umge­hend an der nächs­ten Aus­fahrt und steu­er­te sein Fahr­zeug auf den Sei­ten­strei­fen der Kreis­stra­ße K27, um den flie­ßen­den Ver­kehr nicht zu gefährden.

Nach­dem er den Wagen gestoppt hat­te, stell­te er zudem fest, dass das Fahr­zeug Betriebs­mit­tel ver­lor und eine Ölspur hin­ter­ließ. Er wähl­te dar­auf­hin sofort den Notruf.

Feu­er­wehr gibt schnell Entwarnung

Die alar­mier­te Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Ober­rhei­der­land rück­te mit drei Ein­satz­fahr­zeu­gen und meh­re­ren Ein­satz­kräf­ten aus. Vor Ort wur­de der Motor­raum sofort unter die Lupe genommen:

  • Kon­trol­le: Die Ein­satz­kräf­te such­ten gezielt nach Glut­nes­tern oder Brandstellen.

  • Ergeb­nis: Glück­li­cher­wei­se wur­de kein offe­nes Feu­er gefunden.

  • Ursa­che: Die Rauch­ent­wick­lung war nach ers­ten Ein­schät­zun­gen auf einen rein tech­ni­schen Defekt zurückzuführen.

Ein­satz­lei­ter Den­nis Mod­der bestä­tig­te nach der Kon­trol­le, dass ein akti­ves Ein­grei­fen zur Brand­be­kämp­fung nicht mehr erfor­der­lich war. Die Haupt­auf­ga­be der Feu­er­wehr kon­zen­trier­te sich somit auf die Absi­che­rung der Einsatzstelle.


Rei­ni­gung der Fahrbahn

Da Öl und ande­re Betriebs­stof­fe aus dem defek­ten Pkw aus­ge­tre­ten waren, muss­te die Fahr­bahn gerei­nigt wer­den. Die­se Auf­ga­be sowie das Abschlep­pen des fahr­un­taug­li­chen Wagens über­nahm ein spe­zia­li­sier­tes Fachunternehmen.

Neben der Feu­er­wehr war auch die Poli­zei vor Ort, um den Ein­satz zu koor­di­nie­ren und den Ver­kehr an der Ein­satz­stel­le vor­bei­zu­lei­ten. Dank des schnel­len Ein­sat­zes und der umsich­ti­gen Reak­ti­on des Fah­rers blieb es bei einem Sach­scha­den, Per­so­nen kamen nicht zu Schaden.


Foto: Joa­chim Rand

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