Blaulicht
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden für das Jahr 2021
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2020 (12.660 Taten) auf 12.184 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Dies entspricht einem Rückgang von 3,8%.
Die Aufklärungsquote ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 3,3% auf 69,6% gestiegen (2020: 66,3%).
Thomas Memering, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden äußert sich zu dieser Entwicklung: „Ich bin sehr erfreut, dass wir im Jahr 2021 einen erneuten Anstieg bei den aufgeklärten Straftaten verzeichnen können. Erfreulich ist auch der Rückgang der Kriminalitätsbelastung. Gemessen an der Einwohnerzahl liegt die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, in unserer Region erkennbar unter dem Landesdurchschnitt.“
Eigentumsdelikte
Der positive Trend aus den Vorjahren hat sich fortgesetzt. Im Jahr 2021 wurden rund 17% weniger Diebstahlsdelikte (3297) verzeichnet.
Der prägnanteste Rückgang ist im Bereich der Einbruchskriminalität festzustellen. Im Vergleich zum Jahr 2020 halbierte sich die Anzahl der Einbruchsdelikte annähernd (-48,8%) auf nunmehr 168 Taten.
Memering sieht hier einen deutlichen Zusammenhang mit der Pandemie: „Viele Menschen befanden sich im Homeoffice oder betreuten zu Hause ihre Kinder. Damit fehlten den Tätern die günstigen Gelegenheiten, um Einbrüche zu begehen oder sie mussten sich stärker beobachtet fühlen. Deshalb kann man nicht von einem verlässlichen Trend sprechen. Die präventive Sicherung des Eigenheims hat nach wie vor eine große Bedeutung, damit es Einbrechern auch nach Ende der Pandemie nicht leichtgemacht wird.“ Anbieter von zertifiziertem Einbruchschutz finden Interessierte unter: https://www.k‑einbruch.de/fachbetriebssuche/
Rohheitsdelikte
Im Bereich der Rohheitsdelikte, zu denen insbesondere Körperverletzungs- und Raubdelikte gehören, konnte für das Jahr 2021 ein Rückgang von 2,1% verzeichnet werden. Allein der Anteil der Körperverletzungsdelikte sank um rund 5% im Vergleich zum Vorjahr. Angelika Grüter, Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes, sagt dazu: „Auch diese Entwicklung dürfte mit der Pandemie zusammenhängen. Es gab kaum Feiermöglichkeiten, da Discotheken überwiegend geschlossen bleiben mussten und auch andere Feste ausblieben.“
Sexualdelikte
Im Jahr 2021 wurden 387 Sexualdelikte festgestellt. Das bedeutet im Vergleich zum Jahr 2020 (271 Taten) einen Anstieg um fast 43%. Die Ursache für diesen Anstieg liegt vor allem im Bereich des Verbreitens, Herstellens und des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Inhalten.
Auffällig ist, dass vermehrt Kinder und Jugendliche als Tatverdächtige erfasst wurden. Die bei Schülerinnen und Schülern sehr beliebten sogenannten (WhatsApp-) Sticker (Memes) spielen dabei eine zentrale Rolle. Mit nur wenigen Klicks ist ein solcher Sticker, beispielsweise mit einem Nacktbild eines Kindes, fertiggestellt bzw. manipuliert und versendbar. Memering: „Kinder und Jugendliche sind sich oftmals nicht bewusst darüber, dass sie strafrechtlich relevante Inhalte teilen. Deshalb liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auch darin, gemeinsam mit dem Landkreis und der Stadt Emden die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber auch die der Erziehungsberechtigten zu stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen.“
Angelika Grüter nennt einen weiteren Faktor für den Anstieg der Fallzahlen: „Die Strafverfolgungsbehörden wie Polizei und Staatsanwaltschaft haben die Ermittlungsarbeit auf diesem Themengebiet in den letzten Jahren stark forciert und intensiviert. Es konnte erreicht werden, dass viele Fälle durch die länderübergreifende Zusammenarbeit mit ausländischen Strafverfolgungsbehörden oder Organisationen wie z.B. das National Center For Missing And Exploited Children (NCMEC) bekannt gemacht wurden und in dem Zusammenhang strafrechtlich verfolgt werden konnten. Jedem kinderpornografischen Bild liegt ein Missbrauchsfall zu Grunde, den es aufzudecken gilt. Deshalb investieren wir sehr viel Arbeit in dieses Kriminalitätsfeld. Wir wollen möglichst viele Taten aufklären.
Im Bereich der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse konnten wir im Jahr 2021 fast 97% der Straftaten aufklären. Auch im gesamten Bereich aller Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung kann eine stetig steigende Aufklärungsquote verzeichnet werden. Diese liegt nunmehr bei über 90%.“
Tatmittel Internet/Cybercrime
Mit den Begriffen Internetkriminalität oder Cybercrime werden Taten zusammengefasst, die unter Nutzung des Internets begangen werden. Unter dieses Deliktsfeld fallen z.B. alle Online-Betrugsarten, wie Waren- und Warenkreditbetrug, Kinderpornographie, aber auch Beleidigungen und Bedrohungen. Im Jahr 2021 wurden 1136 Straftaten festgestellt, die mit dem Internet zusammenhingen. Das bedeutet zum Jahr 2020 (1053 Taten) einen Anstieg von 7,8%.
Angelika Grüter dazu: „Die Digitalisierung der Gesellschaft bringt viele neue Anwendungen in unseren Alltag. Bedauerlicherweise führt das aber auch dazu, dass Sicherheitslücken entstehen, die ausgenutzt werden. Dabei geht es in den überwiegenden Fällen darum, an Daten wie z.B. Kontodaten zu kommen oder aber Menschen zu täuschen und so die Herausgabe von Geld oder Wertsachen zu bewirken. Aufgrund der Pandemie haben sich mutmaßlich auch einige Einbrecher umgestellt auf digitale Straftaten. Wir arbeiten stetig an der Aufklärung in der Bevölkerung, um dem Phänomen zu begegnen.“
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter dem Begriff „Gewalt gegen Polizeibeamte“ werden Widerstandshandlungen und tätliche Angriffe gegen Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte zusammengefasst. Zwar wurden 2021 im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden 12 Taten weniger registriert (78) als im Jahr 2020 (90), dennoch sind die Zahlen seit geraumer Zeit auf einem hohen Niveau. Im Fünfjahresvergleich haben sich die Fälle mehr als verdoppelt. Insgesamt wurden 96 Polizeibeamte Opfer von Widerstandshandlungen oder tätlichen Angriffen.
Memering betrachtet die Entwicklung mit Sorge: „Auch in unserem Inspektionsbereich gab es in der jüngsten Vergangenheit äußert brutale Widerstände und tätliche Angriffe, durch die unsere Kolleginnen und Kollegen verletzt wurden.
Sie werden zwar durch gezielte Trainings auf solche schwierigen Situationen vorbereit. Aber die tödlichen Schüsse auf die beiden Polizeibeamten in Rheinland-Pfalz machen deutlich, dass wir jederzeit mit unvermittelten, brutalsten Angriffen rechnen müssen.“
Betäubungsmittelkriminalität
Betäubungsmitteldelikte sind im Vergleich zum Vorjahr (1147) erneut angestiegen. Im Jahr 2021 wurden 1361 Rauschgiftdelikte (+ 18,7%) registriert.
Ein Grund dafür ist, dass im Vergleich zum Vorjahr rund 60% mehr Fahrten unter Betäubungsmitteleinfluss festgestellt wurden. Im vergangenen Jahr wurden gegen 346 Fahrzeugführerinnen und Fahrzeugführer Ordnungswidrigkeitenverfahren wegen Fahrens unter Betäubungsmitteleinfluss eingeleitet. Gleichzeitig handelt es sich beim Besitz des verbotenen konsumierten Stoffes auch um eine Straftat, die Eingang in der Statistik findet.
Daneben konnten umfangreiche Ermittlungsverfahren erfolgreich zu Ende geführt werden und im Zuge groß angelegter Durchsuchungsmaßnahmen umfassende Mengen an Betäubungsmitteln und Beweisstücken wie z.B. mobile Datenträger beschlagnahmt werden. Dies führte zu einer Vielzahl von Strafverfahren.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2021 wurden insgesamt 652 Kinder, Jugendliche und Heranwachsende als Tatverdächtige ermittelt. Im Gegensatz zum Abwärtstrend im Vorjahr (584) wurden somit 11,6% mehr Personen im Alter bis 21 Jahre einer Straftat verdächtigt.
Auffällig hierbei ist der Anstieg von Sachbeschädigungen/Vandalismus, die durch diese Altersklasse begangen wurden. Ein Auslöser könnte auch hier die Pandemie sein. Fehlende Freizeitangebote, kein Vereinssport oder auch der lange Unterrichtsausfall können für ein erhöhtes Maß an Langweile und Frustration gesorgt haben. Das Phänomen, dass sich Frustration in Aggression gegen Sachen richtet, lässt sich insbesondere in dieser Altersklasse verstärkt beobachten.
Straftaten zum Nachteil von Senioren
Delikte, die gezielt zum Nachteil von älteren Menschen begangen werden beeinträchtigen das Sicherheitsgefühl dieser Personengruppe nachhaltig. Besonders in der Pandemiezeit war ein erhöhtes Aufkommen dieser Taten spürbar. Im Bereich der Polizeiinspektion Leer/Emden haben sich vor allem Fälle im Betrugsbereich erhöht, wobei mittlerweile das Tatphänomen Schockanruf eine herausragende Stellung einnimmt. Auch ist zu beobachten, dass vermehrt Taten unter der Nutzung von Messenger-Diensten in Erscheinung treten, wie z.B. der sogenannte WhatsApp-Trick. Im Bereich der Schadenssummen, die bei diesen Taten von den Betrügern erbeutet wurden, konnte eine Zunahme von 59% festgestellt werden. Betrug die ermittelte Schadensumme im Jahr 2020 noch 40.000 Euro, ist für das Jahr 2021 ein Schaden von 63.550 Euro zu verzeichnen. Dazu Thomas Memering:“ Obwohl wir durch intensive Aufklärungs-und Präventionsarbeit die betroffene Bevölkerungsgruppe bereits gut sensibilisieren konnten, gehen wir davon aus, dass sich ein Großteil der Taten im Dunkelfeld verbirgt. Grund hierfür ist oft die Scham der Opfer nach solchen Taten. Daher werden wir weiterhin intensiv an der Bekämpfung dieser Delikte, welche durch organisierte Tätergruppen begangen werden, arbeiten.“
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Run auf Wohneigentum ist ungebrochen — Sparkasse: Tausende sind registriert

Tausende sind registriert
Sparkasse: Verkauf oft innerhalb weniger Wochen
Der Run auf Wohneigentum ist ungebrochen – und die Experten der Sparkasse LeerWittmund sind gewappnet: Tausende Immobiliensuchende haben sich bei der Sparkasse registrieren lassen, hinzu kommen Zehntausende, die über den Sparkassen-Verbund gelistet sind. „Deshalb gibt es für mehr als die Hälfte der angebotenen Häuser und Wohnungen bereits nach wenigen Wochen einen Käufer“, sagt Immobilienmakler Michael Abels. „Oft gelingt das zu einem von den Eigentümern kaum für möglich gehaltenen Preis.“
Die Immobilienmakler der Sparkasse sind in der Region verwurzelt, kennen sich hier aus und haben die besten Marktkenntnisse. Zudem wird das gesamte Filialnetz genutzt, um potenzielle Käufer anzusprechen: „Wir sind der richtiger Ansprechpartner, wenn es um den Verkauf einer Immobilie geht“, betont Michael Abels. Kunden erhalten bei der Sparkasse einen Rundum-Service. Und die ganzheitliche Betreuung endet nicht mit dem Verkauf eines Hauses: Auch im Anschluss stehen die Berater bei Nachfragen zur Verfügung.
Da die Sparkassen-Experten unter anderem über gute Kontakte zu Gutachtern, Behörden und Energieberatern verfügen, können sie viele für den Verkauf einer Immobilie notwendigen Unterlagen besorgen. „Wir garantieren eine stressfreie, einfache und stets seriöse Abwicklung“, sagt Michael Abels. Für den Immobilienverkauf kann übrigens auch das kostenlose und exklusive Bieterportal der Sparkasse genutzt werden. Die Besichtigungen führen die Mitarbeiter in der Regel nur mit zuvor finanzierungsgeprüften Interessenten durch.
Blaulicht
Sachbeschädigung in Leer & schwerer Unfall auf der A 28 – Weitere Polizeimeldungen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag den 04.07.2026
Leer — Sachbeschädigung
In der Nacht vom 02. auf den 03.07. kam es zu einer Sachbeschädigung an einem geparkten Fahrzeug. Dieses stand im Hermann-Lange-Ring und wurde durch unbekannte Person über die gesamte Länge zerkratzt. Mögliche Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Verkehrsunfall
Am Freitagabend, gegen 23:00 Uhr, befuhr ein Motorradfahrer die Autobahn 28, in Höhe Filsum, Fahrtrichtung Leer. Vor ihm fuhr ein Pkw mit einem Wohnwagen, aus bislang ungeklärter Ursache fuhr er auf das Gespann auf, stürzte und zog sich schwere Verletzungen zu.
Auch hier werden Zeugen gebeten, die Angaben zu dem Unfall machen können, sich bei der Polizei zu melden.
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POL-AUR: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund für Samstag, 04.07.2026
Aurich — Sachbeschädigung
Unbekannte Täter haben in Plaggenburg einen Spielgeräteschuppen beschädigt. Zwischen Donnerstag, 16.00 Uhr, und Freitag, 06.05 Uhr, rissen die Täter mehrere Teerpappschindeln vom Vordach des Schuppens auf dem Gelände der Grundschule an der Esenser Straße ab. Die Polizei Aurich bittet um Hinweise unter Tel. 04941–6060.
Südbrookmerland — PKW auf Parkplatz beschädigt, Zeugen gesucht
Am Freitag, zwischen 17.00 Uhr und 17.10 Uhr, ist es auf dem Parkplatz eines Supermarktes an der Auricher Straße in Moordorf zu einer Verkehrsunfallflucht gekommen. Ein bislang unbekannter Verursacher beschädigte den Pkw Hyundai der Anzeigenerstatterin im Bereich des Kofferraumdeckels. Im Anschluss entfernte sich der Verursacher unerlaubt vom Unfallort. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Mögliche Zeugen, die Hinweise zu dem Unfall oder dem Verursacher geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Aurich unter Tel. 04941–6060 zu melden.
Krummhörn — Alkoholisiert und ohne Fahrerlaubnis unterwegs
Ein 46-jähriger Autofahrer war am späten Freitagabend alkoholisiert in Grimersum unterwegs. Polizeibeamte kontrollierten den Mann gegen 23 Uhr in der Wirdumer Straße, nachdem er zuvor mit seinem VW eine Gebäudewand beschädigt hatte. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Einsatzkräfte bei dem 46-Jährigen eine erhebliche Alkoholisierung von über zwei Promille fest. Darüber hinaus ergab sich, dass der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Dem Fahrer wurde eine Blutprobe entnommen und die Weiterfahrt untersagt. Gegen ihn wurden mehrere Strafverfahren eingeleitet.
Wittmund — Verstoß gegen das Pflichtversicherungsgesetz
Am Freitagabend, gegen 20.50 Uhr, kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung einen weißen Passat auf der Burhafer Straße in Wittmund-Blersum. Im Rahmen der Kontrolle stellten die Beamten fest, dass das Fahrzeug nicht versichert war. Sowohl gegen den 25-jährigen Fahrer aus Wittmund als auch gegen den nicht anwesenden Halter wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Die Kennzeichen und die Fahrzeugschlüssel wurden sichergestellt.
Friedeburg — Körperverletzung auf Schützenfest
Am frühen Samstagmorgen, gegen 01.57 Uhr, wurde die Polizei zum Schützenfestgelände in Friedeburg, Ortsteil Wiesede, gerufen. Dort hatte ein 26-jähriger Wiesmoorer einem 33-jährigen Mann aus Wiesmoor mit der Faust unvermittelt ins Gesicht geschlagen. Das Opfer wurde leicht verletzt. Beide Personen waren alkoholisiert. Die Hintergründe der Tat sind bislang unklar. Gegen den 26-Jährigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet.
Wittmund — PKW auf Parkplatz beschädigt, Zeugen gesucht
Bereits in der Zeit vom 29.06.2026, 19.00 Uhr, bis 30.06.206, 10.00 Uhr, wurde ein Audi Q5 aus Wittmund auf dem Parkplatz eines Supermarktes, an der Esenser Straße 58 in Wittmund, durch einen anderen PKW beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 04662–9110 zu melden.
Neuharlingersiel — Verkehrsunfallflucht
Am Freitag wurde in dem Zeitraum von 11.00 Uhr bis 12.12 Uhr in der Edo-Edzards-Straße in Neuharlingersiel ein geparkter Audi Q3 aus Friesland durch einen anderen PKW an der linken Fahrzeugseite beschädigt. Der Unfallverursacher entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 04462–9110 zu melden.

Veranstaltungstipps für Leer gesucht
Die Facebook-Seite „Wir Leeraner“ freut sich über aktive Unterstützung. Wer schöne Fotos aus der Region hat oder Veranstaltungs- und Freizeittipps teilen möchte, die für alle Besucher kostenlos zugänglich sind, ist herzlich dazu eingeladen.
Beiträge und Bilder können einfach per E‑Mail an info@leserecho.de gesendet werden. Das Team freut sich auf viele interessante Einsendungen, um das Freizeitangebot für alle Leeraner noch vielfältiger zu gestalten.
Blaulicht
Unfallfluchten, Betrugsmaschen und ein tragischer Todesfall
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 03.07.2026
Leer — Verkehrsunfallflucht
Am 02.07.2026 beschädigte ein bisher noch unbekannter Verkehrsteilnehmer zwischen 08:30 Uhr und 17:35 Uhr einen ordnungsgemäß in der Nüttermoorer Straße abgestellten schwarzen Audi A3. Dabei entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Der Unfallverursacher entfernte sich anschließend unerlaubt vom Unfallort, ohne sich um den entstandenen Schaden zu kümmern.
Zeugen des Vorfalls werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Polizei Leer 0491–976900
POL-AUR: Wittmund — Autofahrer war alkoholisiert
Wittmund — Radfahrer verletzt
Wittmund — Autofahrer war alkoholisiert
Ein 63 Jahre alter Autofahrer ist am Donnerstag in Wittmund von der Polizei angehalten worden. Der Mann fuhr gegen 15.30 Uhr durch den Ortsteil Eggelingen, als die Beamten ihn stoppten. Der 63-Jährige hatte einem Atemalkoholwert von über 1,0 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Wittmund — Radfahrer verletzt
Bei einem Verkehrsunfall in Wittmund ist am Donnerstag ein Fahrradfahrer verletzt worden. Eine 83 Jahre alte VW-Fahrerin fuhr gegen 16.50 Uhr auf der Straße Im Schnepel, als ihr ein 72-jähriger Fahrradfahrer entgegenkam. An einer Einmündung bremsten Autofahrerin und Fahrradfahrer ab, um einen Zusammenstoß zu verhindern. Der 72-Jährige stürzte dabei und verletzte sich leicht. Er wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
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POL-AUR: Großefehn — Betrug durch falsche Microsoft-Mitarbeiter.
Großefehn — Betrug durch falsche Microsoft-Mitarbeiter
In Großefehn ist am Donnerstag ein 59-jähriger Mann Opfer von Betrügern geworden. Auf dem PC-Bildschirm des Mannes erschien ein Pop-Up-Fenster mit dem Hinweis auf Schadsoftware und der Aufforderung, den Kundensupport von Microsoft anzurufen. Die Täter erlangten im weiteren Verlauf den Fernzugriff auf den Computer und konnten eine Online-Überweisung vornehmen. Dem 59-Jährigen entstand nach ersten Erkenntnissen ein Schaden im dreistelligen Euro-Bereich. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Hinte — Nach Verkehrsunfall verstorben
Der 40-jährige Fahrer eines Leichtkraftrads, der am Montag bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße 210 in Hinte lebensgefährlich verletzt worden war, ist am Mittwoch in einem Krankenhaus verstorben. Die polizeilichen Ermittlungen zum Unfallhergang dauern weiter an.
Aurich — Kind verletzt
Ein elfjähriges Kind ist am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall in Aurich verletzt worden. Gegen 16.20 Uhr fuhr ein 44-jähriger VW-Fahrer von einem Parkplatz an der Raiffeisenstraße auf die Fahrbahn. Hierbei übersah er auf dem Fahrradweg offenbar ein Kind auf einem Fahrrad, das von rechts kam. Er stieß mit der Elfjährigen zusammen, die daraufhin stürzte und sich leicht verletzte. Ein Rettungswagen brachte das Mädchen in ein Krankenhaus.
Krummhörn — Unfallflucht
In Greetsiel (Gemeinde Krummhörn) ist der Verursacher eines Parkplatzunfalls geflüchtet. Am Donnerstag zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr touchierte ein bislang unbekannter Fahrzeugführer auf einem öffentlichen Parkplatz in der Okko-Tom-Brook-Straße einen schwarzen Skoda Octavia. Ohne eine Regulierung des entstandenen Schadens zu ermöglichen, fuhr der Verursacher davon. Hinweise nimmt die Polizei unter 04931 9210 entgegen.
Norden — Müllbehälter brannte
In der Nacht auf Donnerstag kam es in Norden zu einem Brandgeschehen. In einem Hinterhof in der Straße Jan-ten-Doornkaat-Koolmann-Platz geriet gegen 2.35 Uhr ein Altpapiercontainer in Brand. Aufmerksame Bewohner reagierten schnell und schoben den Müllbehälter an die Straße, um ein mögliches Übergreifen des Feuers auf das Wohnhaus zu verhindern. Die alarmierte Feuerwehr konnte den Brand löschen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugen, die in dem Bereich auffällige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei Norden unter 04931 9210 zu melden.
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Illegale Geschäfte mit Cannabis-Produkten: Durchsuchungen in Ostfriesland
POL-AUR: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Aurich
Wittmund: Durchsuchungen wegen unerlaubten Handels mit Cannabis-Produkten
Im Rahmen von Ermittlungen wegen Verstößen gegen das Konsumcannabisgesetz wurden am Mittwoch mehrere Objekte im Stadtgebiet Aurich und der Samtgemeinde Holtriem durchsucht.
Dem Polizeieinsatz waren mehrmonatige verdeckte Ermittlungen der Polizeiinspektion Aurich/Wittmund und der Staatsanwaltschaft Aurich vorausgegangen. Insgesamt wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich am Mittwoch im Stadtgebiet Aurich und der Samtgemeinde Holtriem vier Objekte durchsucht.
Die Ermittlungen richten sich gegen einen 34-jährigen Mann und eine 29-jährige Frau, die gemeinsam als Betreiber von Snackautomaten tätig sind. Ihnen wird gemeinschaftlicher und gewerbsmäßiger Handel mit Cannabis vorgeworfen.
Im Rahmen der Durchsuchungen konnten die Ermittler rund 2,7 Kilogramm verkaufsbereite Cannabis-Produkte mit einem geschätzten Verkaufswert von etwa 38.000 Euro als Beweismittel beschlagnahmen. Die Produkte unterliegen in ihrem Wirkstoffgehalt dem Konsumcannabisgesetz. Bei der beschlagnahmten Ware handelt es sich unter anderem um Joints, Vapes und Kräutermischungen mit synthetischen Cannabinoiden, die einzeln verpackt in sogenannten Snackautomaten überregional zum Verkauf angeboten werden.
Im Einsatz waren neben Kräften der Polizeiinspektion Aurich / Wittmund auch Diensthundeführer mit Spürhunden der Polizeidirektion Osnabrück und eine Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der Zentralen Polizeidirektion.
Die beiden Beschuldigten wurden nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen am Mittwoch wieder entlassen. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Hinweis der Polizei:
Die Polizei weist in diesem Zusammenhang auf die erheblichen Risiken frei verkäuflicher CBD-Produkte hin. Immer wieder zeigt sich, dass vermeintlich harmlose Artikel aus Automaten oder Online-Shops nicht den angegebenen Inhaltsstoffen entsprechen. Einzelne Produkte weisen teils deutlich erhöhte THC-Gehalte auf, die zu unerwarteten Rauschzuständen oder gesundheitlichen Beschwerden führen können. Besonders gefährlich sind zudem synthetische Cannabinoide, die häufig als “legale” Kräutermischungen angeboten werden, tatsächlich aber unberechenbare und teils lebensbedrohliche Wirkungen entfalten. Die Polizei rät dringend, solche Produkte zu meiden und bei gesundheitlichen Auffälligkeiten sofort medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
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