Blaulicht
Lamm getötet — und weitere Polizeimeldungen vom 10.06.2019
Jemgum — Widerstand gegen Polizeibeamte
Jemgum — Am Montag, gegen 00:20 Uhr, wurde in der Menno-Peters-Straße eine Ruhestörung, verursacht durch eine laut schreiende Person, gemeldet. In einem Garten wurde eine stark alkoholisierte 59-jährige Jemgumerin angetroffen. Die 59-Jährige wurde gegenüber der eingesetzten Polizeibeamtin und dem eingesetzten Polizeibeamten aggressiv und setzte sich letztlich mit Tritten, Schlägen, Kratzen und Beißen zur Wehr. Sowohl die Polizeibeamtin als auch der Polizeibeamte wurden hierbei leicht verletzt und mussten ambulant versorgt werden. Die Jemgumerin wurde in Gewahrsam genommen und es wurden entsprechende Strafverfahren eingeleitet.
Emden — Brand eines Einfamilienhauses
Emden — Am Sonntag, gegen 11:05 Uhr, geriet aus bislang ungeklärter Ursache ein Einfamilienhaus in der Hievestraße in Brand. Das Einfamilienhaus brannte komplett ab. Die 36-jährige Bewohnerin hielt sich beim Brandausbruch nicht im Haus auf und blieb unverletzt. Der Sachschaden wird auf ca. 150.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen.
Bunde — Brand eines Gartenhauses
Bunde — Am Sonntag, gegen 11:45 Uhr, geriet in der Ahornstraße aus bislang ungeklärter Ursache ein Holzgartenhaus in Brand. Das Gartenhaus brannte komplett ab. Durch das Feuer wurde die angrenzende Betongarage ebenfalls beschädigt. Die Ermittlungen zur Brandursache wurden aufgenommen. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Emden — Brand eines Geräteschuppens
Emden — Am Montag, gegen 00:30 Uhr, bemerkte ein 36-jähriger Anwohner des Ringganges, dass auf dem Gelände der ev.-ref. Kirche im Ortsteil Twixlum ein Geräteschuppen brannte. Der Mann erhielt die Mithilfe eines 52-jährigen Nachbarn. Zusammen konnten Beide den Brand mit eigenen Mitteln sofort löschen, so dass der Schuppen und ein angrenzender Holzzaun nur im geringen Maß beschädigt wurden. Das Kirchengebäude und andere Einrichtungen der Gemeinde waren nicht gefährdet. Zeugen, die in der Nacht Beobachtungen im Bereich der Kirche gemacht haben, mögen sich mit der Polizei Emden in Verbindung setzen.
Westoverledingen — Unerlaubte Abfallentsorgung
Westoverledingen — In der Zeit von Freitag bis Sonntag, 09:00 Uhr, wurden in der Klosterstraße/Weekeborg in Höhe eines Deichdurchlasses von einem bislang unbekannten Täter unter anderem Eternitreste, eine Holztür, eine Kunststoff-Terrassentür und eine Poolplane entsorgt. Es wurde ein Strafverfahren wegen unerlaubter Abfallentsorgung eingeleitet. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Rhauderfehn — Fenster aufgehebelt
Rhauderfehn — In der Zeit von Samstag, 12:00 Uhr, bis Sonntag, 10:00 Uhr, wurde das Fenster eines Gemeindehauses in der Straße Wispelins Boom aufgehebelt. Es wurden diverse Räumlichkeiten durchsucht. Nach den bisherigen Erkenntnissen wurde kein Diebesgut erlangt. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Bunde — Bargeld entwendet
Bunde — Am Sonntag, in der Zeit zwischen 00:45 Uhr und 10:30 Uhr, wurde im Kirchring ein Verkaufswagen auf dem Pfingstmarkt aufgebrochen und Bargeld in zweistelliger Höhe entwendet. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Rhauderfehn — Akkus entwendet
Rhauderfehn — In der Zeit von Samstag, 00:00 Uhr bis Sonntag, 12:50 Uhr, wurden nach dem Überwinden eines Holzzaunes aus einer unverschlossenen Garage in der Mozartstraße vier hochwertige Werkzeugakkus sowie das dazugehörige Ladekabel entwendet. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Weener — Laptop entwendet
Weener — In der Zeit von Samstag, 11:00 Uhr, bis Sonntag, 18:40 Uhr, wurde eine Fensterscheibe einer Wohnung in der Neuen Straße eingeschlagen. Aus der Wohnung wurden unter anderem ein Laptop, ein DVD-Writer sowie diverse Bekleidungsgegenstände entwendet. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Rhauderfehn — Versuchter Einbruch in Schuhfachgeschäft
Rhauderfehn — In der Nacht von Samstag auf Sonntag versuchten unbekannte Täter die Eingangstür eines Schuhfachgeschäftes in der Rhauderwieke aufzuhebeln. Die Eingangstür wurde stark beschädigt. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
Nortmoor — Lamm getötet
Nortmoor — In der Zeit von Samstag, 17:00 Uhr, bis Sonntag, 10:00 Uhr, wurde auf einer Weide in der Straße Am Deich ein sechs Wochen altes Lamm vermutlich durch die Abgabe eines Schusses getötet. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
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Blaulicht
Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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Blaulicht
LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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