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HZA-OL: Kioskverkäufer handelt mit illegalen E‑Zigaretten Zoll in Emden
HZA-OL: Kioskverkäufer handelt mit illegalen E‑Zigaretten Zoll in Emden deckt Steuerschaden von 2.650,- EUR auf
AURICH / EMDEN – Ein Kioskverkäufer aus Aurich muss sich nach einer Kontrolle des Hauptzollamts Oldenburg wegen Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Tabaksteuergesetz verantworten. Die Beamten deckten am 7. Februar 2026 einen illegalen Handel mit E‑Zigaretten auf, der weitreichende Konsequenzen nach sich zog.
Kontrolle im Kiosk führt auf die richtige Spur
Im Rahmen einer routinemäßigen Steueraufsicht kontrollierten die Einheiten aus Emden und Norden einen örtlichen Kiosk. Dabei stießen die Zöllner auf 15 E‑Zigaretten der Marke „Fumot Tornado 15.000“. Das Problem: Die sogenannten Vapes verfügten über keinerlei Steuerbanderolen und waren mit jeweils 25 ml Liquid befüllt, was sie in dieser Form als nicht verkehrsfähig einstuft.
Besonders brisant: Der angetroffene Verkäufer räumte gegenüber den Beamten ein, die Waren eigenständig bezogen zu haben und diese im Kiosk auf eigene Rechnung an Privatkunden zu verkaufen – ohne Wissen des Ladeninhabers. Die Beamten leiteten umgehend Strafverfahren wegen Verdachts der Steuerhinterziehung und Verstößen gegen das Tabakerzeugnisgesetz ein.
Dramatische Szenen bei der Wohnungsdurchsuchung
Die Ermittlungen führten die Beamten wenig später mit einem richterlichen Durchsuchungsbeschluss zur Wohnung des Beschuldigten. Bei ihrer Ankunft beobachteten die Einsatzkräfte eine verdächtige Szene: Eine unbekannte Person transportierte gerade hastig Kartons aus dem Hintereingang der Wohnung in einen bereitstehenden Pkw.
Die Zöllner handelten sofort und stoppten das Fahrzeug. Bei der Kontrolle des 47-jährigen Fahrers bestätigte sich der Verdacht: Im Kofferraum befanden sich zwei große Kartons mit weiteren 224 illegalen E‑Zigaretten. Auch gegen den Fahrer wurde ein Verfahren wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung eingeleitet.
Hoher Steuerschaden sofort beglichen
Während in der Wohnung selbst keine weiteren Beweismittel gefunden wurden, stellte der Zoll alle 239 Vapes sicher. Der entstandene Steuerschaden wurde auf insgesamt 2.650 Euro festgesetzt. Der Kioskverkäufer musste die Summe noch vor Ort begleichen.
Die sichergestellten E‑Zigaretten werden nun als Beweismittel einbehalten. Die weiteren Ermittlungen übernimmt die Strafsachenstelle des Hauptzollamts Bremen.
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Raubüberfälle in Leer und Westoverledingen: Sechs Tatverdächtige im Visier – zwei Männer in Untersuchungshaft
Staatsanwaltschaft Aurich und Polizei ermitteln gegen sechs Männer im Alter zwischen 20 und 36 Jahren – bei einem Überfall in Westoverledingen wurde eine Bewohnerin gefesselt und verletzt
In und um Leer ist der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Leer/Emden ein Ermittlungserfolg gelungen. Im Zusammenhang mit mehreren Raubtaten und Wohnungseinbrüchen stehen sechs Männer im Alter zwischen 20 und 36 Jahren unter Tatverdacht. Zwei von ihnen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aurich ereigneten sich am 30. Dezember 2025 sowie ab August 2026 insgesamt zwei Raubtaten in Tateinheit mit Körperverletzungen und Freiheitsberaubungen. Hinzu kommen zwei Wohnungseinbruchsdiebstähle.
Durch zunächst verdeckte Ermittlungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Aurich gemeinsam mit der Polizeiinspektion Leer/Emden ergab sich ein Tatverdacht gegen die sechs Männer.
Bewohnerin in Westoverledingen gefesselt und verletzt
Ausgangspunkt der jüngsten Durchsuchungsmaßnahmen war eine weitere Tat in der Nacht zum 29. Oktober 2026.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll sich einer der Beschuldigten gemeinsam mit mindestens zwei weiteren Personen Zutritt zu einer Privatwohnung in Westoverledingen verschafft haben. Während die Bewohnerin zunächst noch schlief, sollen die Täter die Räumlichkeiten durchsucht haben.
Im weiteren Verlauf sollen sie die Frau gefesselt haben. Dabei erlitt die Bewohnerin Schmerzen und eine Verletzung am Arm. Die Täter entwendeten Bargeld und Goldschmuck.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen auch die weiteren Raubtaten nach einem ähnlichen Muster abgelaufen sein.
36-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft
Am Freitag, 30. Oktober 2026, fanden aufgrund der Ermittlungen Durchsuchungen bei den Beschuldigten statt. Dabei wurde der 36-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich erließ das Amtsgericht Emden am Samstag, 31. Oktober 2026, im zentralen Bereitschaftsdienst für das Amtsgericht Leer einen Haftbefehl gegen den Mann. Seit der Verkündung des Haftbefehls befindet er sich in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.
Ein weiterer Tatverdächtiger wurde im Rahmen von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen festgenommen. Auch er befindet sich aufgrund eines dortigen Haftbefehls in Untersuchungshaft.
Ermittlungen dauern an
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Leer/Emden sind noch nicht abgeschlossen. Insbesondere werden die möglichen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten sowie die jeweiligen Tatbeiträge der weiteren Beschuldigten geprüft.
Darüber hinaus werden derzeit die bei den Durchsuchungen sichergestellten Beweismittel ausgewertet.
Die Staatsanwaltschaft Aurich teilte die Ermittlungsergebnisse am 2. November 2026 mit.
Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Die Beschuldigten gelten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

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Unfallflucht in Hesel: Brauner SUV streift Mitsubishi auf der Stikelkamper Straße – Polizei sucht Zeugen
Unfallflucht in Hesel: Brauner SUV streift Mitsubishi in Kurve und fährt weiter – Polizei sucht Zeugen
Nach einer seitlichen Kollision auf der Stikelkamper Straße in Hesel hat sich ein bislang unbekannter Autofahrer unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem braunen SUV geben können.
Am Freitag, 30. Oktober 2026, kam es gegen 18:05 Uhr auf der Stikelkamper Straße in Hesel zu einer Verkehrsunfallflucht.
Nach Angaben der Polizei war ein 25-jähriger Mann mit seinem Mitsubishi auf der Straße unterwegs, als ihm in einer Kurve ein bislang unbekannter Autofahrer mit einem braunen SUV entgegenkam.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der SUV-Fahrer über die Mittellinie. In der Folge kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Unfallverursacher entfernt sich unerlaubt
Nach dem Zusammenstoß setzte der Fahrer des braunen SUV seine Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne seine Personalien für die Schadensregulierung zu hinterlassen.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Am Mitsubishi und dem beteiligten Fahrzeug entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden im unteren vierstelligen Eurobereich.
Polizei sucht Zeugen der Unfallflucht in Hesel
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall am Freitagabend auf der Stikelkamper Straße beobachtet haben oder Angaben zu dem braunen SUV und dessen Fahrer machen können, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizei Leer unter der Telefonnummer 0491 / 976900 entgegen.
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Unbekannte besprühen Bahnhofsfassade und beschädigen drei Autos – Polizei sucht Zeugen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag den 01.11.2026
Weener — Sachbeschädigung
In dem Zeitraum von Freitag, 30.10.2026, bis Samstag, 31.10.2026, besprühten unbekannte Täter die Hausfassade des alten Bahnhofgebäudes, Am Bahnhof 1, in Weener, mit Farbe. Zusätzlich wurden zwei Absperrpfosten und ein Fahrradunterstand beschmiert.
Personen die Hinweise auf die Verursacher geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Emden — Sachbeschädigung
In der Nacht zu Samstag kam es in der Königsberger Straße in Emden zu Sachbeschädigungen. Hier wurden jeweils der Lack von drei am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen beschädigt.
Auch hier werden Personen gebeten, die Angaben tätigen können, sich bei der Polizei zu melden.
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