Blaulicht
Betrug als Software-Mitarbeiter — weitere Polizeimeldungen
Rhauderfehn — Einbruchdiebstahl im Eichenweg
In der Nacht vom 21.07.2021 auf den 22.07.2021, 20:00 Uhr bis 7:00 Uhr, ereignete sich ein Einbruchdiebstahl im Eichenweg in Rhauderfehn. Unbekannte Täter gelangten vermutlich durch das Aufhebeln einer verschlossenen Nebeneingangstür in das Innere einer Garage. Dort entwendeten sie ein Motorrad der Marke Harley Davidson und transportierten es auf unbekannte Weise ab. Der geschätzte Schaden beläuft sich im fünfstelligen Bereich. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Weener — Diebstahl in der Friesenstraße
Zwischen dem 16.07.2021, 12:00 Uhr und dem 22.07.2021, 11:00 Uhr kam es zu einem Diebstahl in der Friesenstraße in Weener. Zwei Veranstaltungsfirmen lagerten Material für eine Veranstaltung im Brückenwärterhäuschen ab und sicherten die Tür mithilfe eines fest verschraubten Stahlriegels. Unbekannte Täter brachen die Eingangstür des Brückenwärterhäuschens auf und entwendeten das Veranstaltungsequipment. Die geschätzte Schadenshöhe beläuft sich im vierstelligen Bereich.
Bunde — Betrug als Software-Mitarbeiter
Am 22.07.2021 gegen 14:00 Uhr ereignete sich ein Betrug im Schlehenweg in Bunde. Ein 57-jähriger Mann nahm einen Anruf eines vermeintlichen Software-Mitarbeiters entgegen. Der unbekannte Anrufer berichtete dem Mann von einem Hackerangriff. Um weitreichende Folgen zu verhindern, benötige er mehrere Daten von ihm, unter anderem seine Personalien, ein Foto seines Personalausweises, seine Zugangsdaten für einen Online-Bezahldienst, seine Bankdaten und eine Transaktionsnummer. Daraufhin buchte der Täter Überweisungen im vierstelligen Bereich ab. Als der 57-jährige Mann dies feststellte, stornierte er sämtliche Zahlungen und ließ seinen Ausweis entwerten. Schäden sind nicht entstanden. Die Polizei warnt davor, dass es in letzter Zeit vermehrt zu Betrugsanrufen kommt. Lassen sie sich nicht auf ein solches Gespräch ein und geben Sie niemals sensible Daten wie Zugangsdaten oder Transaktionsnummern über das Telefon weiter.
Moormerland — Verkehrsunfall auf der Osterstraße
Am 22.07.2021 gegen 6:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Osterstraße in Moormerland. Ein 56-jähriger Mann aus Estwerwegen verließ die die A31 an der Autobahnausfahrt Neermoor. Der Mann beabsichtigte in die Osterstraße Richtung Neermoor abzubiegen. Dabei übersah er eine 45-jährige Pkw-Fahrerin aus Neukamperfehn, die aus Richtung Aurich nach links auf die A31 einbiegen wollte. Im Einmündungsbereich kam es zum Zusammenstoß der Pkw, bei der die Frau leicht verletzt wurde. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Leer — Verkehrsunfall auf der Emsstraße
Am 22.07.2021 gegen 11:45 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall auf der Emsstraße in Leer. Auf der Jann-Berghaus-Brücke übersah ein 53-jähriger Mann aus Leer mit einem Bus ein rot leuchtendes Lichtzeichen und streifte beim Vorbeifahren die sich schließende Schrankenanlage. Dabei beschädigte er die Schranke, sodass die Funktionstüchtigkeit der Brücke eingeschränkt wurde. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Leer — Verkehrsunfallflucht im Bentgrasweg
Am 22.07.2021 gegen 14:00 Uhr ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht im Bentgrasweg in Leer. Ein unbekannter Täter befuhr mit seinem Mofa den Bentgrasweg in Richtung Pferdeweide und fuhr auf einen 64-jährigen Mann zu. Obwohl dieser auswich sei er von dem unbekannten Rollerfahrer auf den Rücken geschlagen worden. Folglich fiel er zu Boden und verletzte sich am Knie und an den Händen. Der Rollerfahrer entfernte sich anschließend in Richtung Pferdeweide. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Hesel — Trunkenheit im Verkehr, Urkundenfälschung, Besitz von Betäubungsmitteln
Am 21.07.2021, gegen 21:50 Uhr, wurde durch eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Leer ein verunfallter Pkw in einem Straßengraben in der Leeraner Straße in Hesel festgestellt. Bei Eintreffen der Polizeibeamten*innen gaben sich ein 27-Jähriger und ein 25-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen als Insassen des grauen Pkw Ford aus. Auf Nachfrage zu Unfallhergang und Verletzungen machte der 27-Jährige widersprüchliche Angaben und wirkte alkoholisiert. Ein freiwillig durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,52 Promille. Bei der Unfallaufnahme konnten im Innenraum des Pkw Betäubungsmittel aufgefunden werden. Weiterhin ergab eine Überprüfung, dass es sich bei den am Ford angebrachten Kennzeichen um eine Fälschung handelt. Dem 27-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Bei Eintreffen der Polizei entfernten sich zwei bisher unbekannte Pkw-Führer*innen vom Unfallort, die den Männern Hilfe anboten. Die Polizei in Leer sucht diese Fahrzeugführer*innen und bittet um Kontaktaufnahme.
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Blaulicht
Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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