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Bloem: Kinderschutzbund Leer leistet Großes für die Integration
Lerntherapie: Mit ganzheitlicher Unterstützung zu mehr Lernspaß
Lerntherapie ist eine spezielle pädagogisch-psychologische Förderung für Menschen mit Lern- und Leistungsstörungen. Je nach Ausbildung und persönlicher Neigung integriert der Lerntherapeut Elemente aus der Gesprächs‑, Verhaltens- und Gestalttherapie, der Heilpädagogik, Ergotherapie und Kinesiologie, speziellen Lernprogrammen sowie Methoden, die sich gezielt in diagnostisch begründeten, themenzentrierten Arbeitsdialogen auf die Auseinandersetzung mit den zu erlernenden Inhalten konzentrieren.
Erfahren Sie, wie ganzheitliche Lerntherapie Kindern und Jugendlichen im Landkreis Leer, Ostfriesland, hilft, Lernfrust zu überwinden und Spaß am Lernen zu entwickeln. Unsere spezialisierten Ansätze fördern Schüler individuell und nachhaltig.
Lerntherapie: Ganzheitliche Unterstützung für individuelle Bedürfnisse
Methoden und Ansätze der Lerntherapie
Lerntherapie nutzt eine Vielzahl von Methoden und Ansätzen, die je nach theoretischer und methodischer Orientierung des Instituts oder der Therapiepraxis variieren können. Diese Methoden richten sich nach den individuellen Lernvoraussetzungen des Kindes, seinen Bedürfnissen, Schwierigkeiten und Stärken sowie den gesetzten Zielen. Basis sind eine umfassende Diagnostik und die fachdidaktischen Kompetenzen der Therapeuten.
Unterschied zur Nachhilfe
Während Nachhilfe sich auf die Behebung von Wissenslücken in einzelnen Fächern konzentriert, zielt Lerntherapie darauf ab, grundlegende Schwierigkeiten im Lesen, Schreiben, Rechnen oder der Konzentration zu überwinden. Lerntherapie ist eine außerschulische Förderung, die nicht nur den aktuellen Schulstoff behandelt, sondern auch psychoneurotische und soziale Integrationsprobleme berücksichtigt. Eine individuelle Diagnostik ermöglicht es, maßgeschneiderte Lösungen für die spezifischen Probleme des Kindes zu finden.
Kostenübernahme in besonderen Fällen
Finanzielle Unterstützung durch das Jugendamt
Wenn ein Kind an einer chronischen Lernstörung leidet und zugleich eine seelische Behinderung und soziale Isolation drohen, kann auf Antrag eine Lerntherapie über das Jugendamt finanziert werden (§35a SGB VIII). Die Regelungen sind in Deutschland je nach Bundesland unterschiedlich. Eltern sollten sich bei ihrem zuständigen Jugendamt über die notwendigen Untersuchungen und Antragsverfahren informieren.
Steuerliche Absetzbarkeit
Für die steuerliche Absetzbarkeit bei Privatzahlern muss eine amtsärztliche Untersuchung vor Beginn der Therapie durchgeführt werden und ein Nachweis der medizinischen Notwendigkeit vorliegen. Einige Finanzämter verzichten jedoch auf diese strengen Voraussetzungen.
Flankierende schulische Maßnahmen
Unterstützung durch die Schule
Für den Erfolg einer außerschulischen Förderung ist es entscheidend, dass die Schule Maßnahmen wie Notenschutz, Befreiung von Klassenarbeiten oder verlängerte Bearbeitungszeiten ergreift. Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass Schüler nicht durch Bewertungen zusätzlich belastet werden und die Lerntherapie effektiv greifen kann.
Qualifikation von Therapeuten
Anforderungen an qualifizierte Lerntherapeuten
Qualifizierte Lerntherapeuten sollten umfassende Kenntnisse in Fachwissenschaft, Fachdidaktik, Diagnostik und Beratungskompetenzen besitzen. Regelmäßige Fortbildungen und Supervisionen sind essenziell, um die Qualität der Therapie zu gewährleisten. Obwohl der Begriff “Lerntherapeut” in Deutschland nicht gesetzlich geschützt ist, sollten Therapeuten durch ihre Qualifikationsnachweise und ihre Arbeit zeigen, dass sie zielführend und erfolgreich arbeiten.
Mit ganzheitlicher Lerntherapie zu mehr Lernspaß – Wir fördern Kinder und Jugendliche individuell und nachhaltig.
Kontaktieren Sie uns:
Standort Leer
Heisfelder Straße 2
Telefon: 0491 — 5951
Standort Moormerland
Rudolf-Eucken-Straße 14
Telefon: 04954 — 8789
info@schulfit-nachhilfe.de
WhatsApp oder SMS: 0176 24206004
Lerntherapie bei Schulfit:
- Individuelle Förderung
- Ganzheitliche Ansätze
- Enge Zusammenarbeit mit Schulen und Eltern
- Kostenlose Schnupperstunden im Gruppenunterricht
Entdecken Sie die Möglichkeiten einer ganzheitlichen Lerntherapie bei Schulfit und helfen Sie Ihrem Kind, wieder Spaß am Lernen zu finden.
Lokal
Gute Nachrichten für Pendler und Touristen: Fähre Ditzum–Petkum wieder täglich im Einsatz
Gute Nachrichten für Pendler und Touristen: Fähre Ditzum-Petkum ab Pfingsten wieder täglich im Einsatz
Pünktlich zum verlängerten Pfingstwochenende gibt es erfreuliche Nachrichten für die Region Ostfriesland: Die traditionsreiche Fährverbindung zwischen dem Fischerdorf Ditzum und Emden-Petkum nimmt ab Samstag, den 23. Mai, wieder ihren täglichen Betrieb auf. Damit kehrt die wichtige Ems-Verbindung rechtzeitig zur beginnenden Hauptsaison zum gewohnten Sommerfahrplan zurück.
Entspannung bei der Personallage
Zuletzt mussten Fahrgäste spürbare Einschränkungen hinnehmen. Wegen eines akuten personellen Engpasses war der Landkreis Leer als Betreiber gezwungen, den Fährbetrieb seit Ende März vorübergehend auf fünf Tage pro Woche zu reduzieren. Diese Phase ist nun vorbei: Die personelle Situation hat sich stabilisiert, sodass der reibungslose tägliche Pendel- und Ausflugsverkehr über die Ems wieder vollumfänglich gewährleistet werden kann.
Wichtige Verbindung für die Region
Die Fähre Ditzum-Petkum ist nicht nur für den alltäglichen Berufsverkehr von großer Bedeutung, sondern gilt auch als Highlight für Radtouristen und Urlauber, welche die landschaftliche Schönheit des Rheiderlands und der Emder Umgebung erkunden möchten. Die Rückkehr zum Sieben-Tage-Betrieb pünktlich zu Pfingsten stellt somit eine erhebliche Erleichterung für die gesamte regionale Infrastruktur dar.
AnzeigeFahrplan-Informationen: Der aktuelle und vollständige Sommerfahrplan ist online auf der Internetseite des Landkreises Leer unter www.landkreis-leer.de/fähre-ditzum-petkum einsehbar. Zudem wird der Plan in den lokalen Tageszeitungen veröffentlicht.

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Letzte Chance: Bustagesfahrten auf der Dollard Route mit Abschied von „Tuinfleur“
Grenzüberschreitende Ausflüge: Bustagesfahrten auf der Internationalen Dollard Route mit exklusivem Abschiedshighlight
Leer / Ostfriesland. Die grenzüberschreitenden Bustagesfahrten entlang der Internationalen Dollard Route (IDR) in die Niederlande erfreuen sich seit Jahren großer Beliebtheit. Für die aktuelle Saison sollten sich Interessierte die Termine jedoch besonders frühzeitig vormerken: Die Touren finden in dieser spezifischen Konstellation zum letzten Mal statt. Der Grund hierfür ist die bevorstehende Schließung des bekannten Schaugartens „Tuinfleur“ in Oostwold, der zum 4. Oktober 2026 nach 35 Jahren seine Tore schließt.
Uli Schmunkamp, Geschäftsführer der IDR, betont die Bedeutung des Partners, blickt jedoch gleichzeitig positiv in die Zukunft: „Tuinfleur war über viele Jahre ein fester und geschätzter Bestandteil unserer Touren. Wir arbeiten bereits intensiv daran, für das kommende Jahr einen adäquaten Ersatz zu finden – unsere Bustagesfahrten in die Niederlande wird es in jedem Fall weiter geben.“
In dieser Saison bieten sich noch genau vier Gelegenheiten, den Garten im Rahmen der Tagesfahrt zu erleben. Die Termine für die Ausflüge sind:
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Mittwoch, 8. Juli 2026
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Samstag, 18. Juli 2026
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Mittwoch, 5. August 2026
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Samstag, 15. August 2026

Das Programm der Bustagesfahrt im Überblick
Die geführte Tour kombiniert Kultur, Gartenkunst und maritime Erlebnisse in der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden.
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Erster Stopp: Dollartmuseum in Bunde Der Ausflug startet mit einem Besuch im Dollartmuseum in Bunde. Hier erhalten die Teilnehmenden Einblicke in die regionale Geschichte und die Entwicklung des historischen Deichbaus.
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Letztmaliger Besuch: Schaugarten „Tuinfleur“ in Oostwold Im Anschluss steuert der Bus den direkt am Oldambtmeer gelegenen Themengarten „Tuinfleur“ an. Das 6.000 Quadratmeter große Areal ist unter anderem für seine 600 verschiedenen Funkien-Sorten (Hosta) und eine fast vier Kilometer lange Buchenhecke bekannt. Auf dem Gelände wird den Gästen auch der Mittagsimbiss serviert.
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Aufenthalt in Appingedam Die nächste Station führt in die mittelalterlich geprägte Stadt Appingedam. Der Ort ist insbesondere für seine architektonische Besonderheit, die „Hängenden Küchen“, bekannt. Vor Ort steht den Gästen Zeit zur freien Verfügung offen.
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Rundfahrt auf dem Oldambtmeer Den Abschluss des Tages bildet eine anderthalbstündige Schiffrundfahrt auf dem Oldambtmeer. Bei Kaffee und Gebäck lässt sich die sogenannte „Blaue Stadt“ bei Winschoten vom Wasser aus betrachten.
Organisatorische Details, Preise und Buchung
Die Tagesfahrten werden von einer qualifizierten Reiseleitung begleitet. Der Pauschalpreis beträgt 68 Euro pro Person.
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Abfahrt: Jeweils um 09:00 Uhr am Busbahnhof (ZOB) in Leer.
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Rückkehr: Die Ankunft in Leer erfolgt gegen 18:00 Uhr.
Für weitere Informationen sowie für verbindliche Buchungen steht das Büro der Internationalen Dollard Route zur Verfügung:
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Telefon: 0491 919696–52
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Internet: www.dollard-route.de
Farbenpracht bis zum Horizont: Ein Hauch von Holland direkt hinter der Grenze

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Lokal
Angelika Grüter übernimmt Polizeikommissariat Emden
Von links: Thomas Memering (Leiter Polizeiinspektion Leer/Emden), Angelika Grüter (Leiterin Polizeikommissariat Emden). Frida Sander (Leiterin Zentraler Kriminaldienst der Polizeiinspektion Leer/Emden), Friedo de Vries (Polizeipräsident der Polizeidirektion Osnabrück).
Führungswechsel beim Polizeikommissariat Emden: Angelika Grüter übernimmt die Dienststellenleitung von Frida Sander
Emden / Leer. Personeller Wechsel an der Spitze der polizeilichen Sicherheitsarchitektur in der Seehafenstadt: Polizeioberrätin Frida Sander hat nach zweieinhalb Jahren die Dienstgeschäfte als Leiterin des Polizeikommissariates Emden übergeben. Seit dem 1. April 2026 liegt die Verantwortung für die Dienststelle in den Händen von Polizeioberrätin Angelika Grüter.
Frida Sander wechselt zur Polizeiinspektion Leer/Emden
Die gebürtige Wahlunderin Frida Sander blickt auf eine erfolgreiche Dienstzeit in der Seehafenstadt zurück. Die Kooperation zwischen allen Akteuren der öffentlichen Sicherheit sei in den vergangenen Jahren von einer intensiven und nachhaltigen Zusammenarbeit geprägt gewesen, so die 42-Jährige.
Mit dem Wechsel zum April 2026 übernimmt Sander eine neue strategische Schlüsselposition innerhalb der übergeordneten Behörde: Sie leitet fortan den Zentralen Kriminaldienst (ZKD) in der Polizeiinspektion Leer/Emden und sieht den kommenden fachlichen Herausforderungen mit Freude entgegen.

Angelika Grüter: Erfahrene Führungskraft für das Polizeikommissariat Emden
Die Nachfolge in Emden tritt mit der 41-jährigen Angelika Grüter eine Beamtin an, die das hiesige Dienstgebiet sowie die polizeilichen Strukturen in Niedersachsen bereits aus verschiedenen Funktionen kennt. Bis zum 31. März 2026 war sie als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes in Leer tätig – somit vollzieht sich zwischen Sander und Grüter ein direkter Postentausch.
Für Grüter bedeutet die neue Aufgabe den Schritt an die Spitze einer größeren Organisationseinheit und die erstmalige Gesamtverantwortung für eine eigene Dienststelle.
„Die Leitung des Polizeikommissariates Emden ist eine herausfordernde Aufgabe, der ich mich gerne stelle. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Emder Kolleginnen und Kollegen und darauf, die polizeiliche Verantwortung in dieser schönen Seehafenstadt zu übernehmen. Ich strebe ein konstruktives Miteinander und ein zielorientiertes Gestalten mit den Playern der Sicherheitsarchitektur an.“ — Polizeioberrätin Angelika Grüter
Der berufliche Werdegang der neuen Dienststellenleiterin
Angelika Grüter blickt auf eine vielseitige Karriere innerhalb der niedersächsischen Landespolizei und im höheren Dienst zurück:
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Oktober 2004: Eintritt in den Dienst der Polizei Niedersachsen und anschließendes Studium an der Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege (Fakultät Polizei) am Standort Oldenburg.
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Oktober 2007: Dienstantritt bei der Polizeistation Weener.
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Ab 2011: Vorbereitungsdienst für den ehemals höheren Polizeivollzugsdienst. In dieser Phase sammelte Grüter Erfahrungen in Ermittlungstätigkeiten, als Dienstschichtleiterin im Einsatz- und Streifendienst des Polizeikommissariates Emden sowie als Sachbearbeiterin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei der Polizeiinspektion Leer/Emden.
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Folgedienstposten: Verwendung in der Polizeidirektion Osnabrück und Funktion als Dienstschichtleiterin beim Polizeikommissariat Papenburg.
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2016 – 2018: Masterstudium an der Deutschen Hochschule der Polizei in Münster-Hiltrup.
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Herbst 2018: Ernennung zur Polizeirätin und Wechsel zur Polizeidirektion Hannover, wo sie in der Polizeiinspektion Garbsen als Leiterin Einsatz fungierte.
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Frühjahr 2021: Beförderung zur Polizeioberrätin.
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August 2021 – März 2026: Rückkehr in die Region als Leiterin des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Leer/Emden.

























