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Blo­em: Kin­der­schutz­bund Leer leis­tet Gro­ßes für die Integration

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Wunsch: Moder­ni­sie­rung des Spielplatzes

Leer – Den gro­ßen Bei­trag des Kin­der­schutz­bunds in Leer für die Inte­gra­ti­on von Kin­dern hat der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em (Wee­ner) bei einem Besuch des Kin­der­gar­tens her­vor­ge­ho­ben: „Hier wird mit pro­fes­sio­nel­lem, aber auch viel ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment eine ganz wich­ti­ge Arbeit geleis­tet, die unse­re Unter­stüt­zung ver­dient“, mein­te Blo­em beim Gespräch mit dem Kin­der­schutz­bund-Vor­sit­zen­den Richard Hee­ren, der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den Eri­ka Ben­n­mann und der Kin­der­schutz­haus-Lei­tung Tan­ja Sie­mer­mann-Neu­haus und Chris­ti­an Hildebrandt.

Hee­ren und Ben­n­mann spra­chen Pro­ble­me wie die Per­so­nal­kos­ten­fi­nan­zie­rung, die manch­mal schwie­ri­gen Ver­ga­be­kri­te­ri­en und die wach­sen­den gesell­schaft­li­chen Span­nun­gen durch die Migra­ti­on an, blick­ten aber auch in die Zukunft: Nach­dem die vier Gebäu­de, in denen der Alt­stadt-Kin­der­gar­ten, der Jugend­treff mit Haus­auf­ga­ben­hil­fe und die Ver­wal­tung unter­ge­bracht sind, saniert wor­den sind, möch­te man jetzt den Spiel­platz moder­ni­sie­ren und hofft auf eine star­ke För­de­rung durch den Land­kreis. Nico Blo­em, der auch Kreis­tags­mit­glied ist, will das Anlie­gen ger­ne unter­stüt­zen. „Der Kin­der­schutz­bund arbei­tet unter ganz beson­de­ren Bedin­gun­gen und benö­tigt daher ein gutes Umfeld. Hier wird so wert­vol­le und enorm wich­ti­ge Arbeit für die Kin­der, aber auch als Unter­stüt­zung der Eltern geleis­tet, dafür mei­nen gro­ßen Dank“, mein­te Bloem.

Der­zeit wer­den im Alt­stadt­kin­der­gar­ten 65 Kin­der betreut. Wei­te­re 50 Kin­der aus zahl­rei­chen Natio­nen kom­men täg­lich ins Kin­der­schutz­haus, das zudem ein Not­ruf­te­le­fon rund um die Uhr anbie­tet. Ins­ge­samt sind beim Kin­der­schutz­bund rund 30 Per­so­nen beschäf­tigt, dar­un­ter 13 päd­ago­gi­sche Mit­ar­bei­ter und drei Frei­wil­li­gen­dienst­leis­ten­de. Der Kin­der­schutz­bund hat 450 Mit­glie­der, die die Arbeit mit ihren Mit­glieds­bei­trä­gen finan­zi­ell unterstützen.


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Lern­the­ra­pie Ost­fries­land Land­kreis Leer und Moormerland

Lern­the­ra­pie: Mit ganz­heit­li­cher Unter­stüt­zung zu mehr Lernspaß

Lern­the­ra­pie ist eine spe­zi­el­le päd­ago­gisch-psy­cho­lo­gi­sche För­de­rung für Men­schen mit Lern- und Leis­tungs­stö­run­gen. Je nach Aus­bil­dung und per­sön­li­cher Nei­gung inte­griert der Lern­the­ra­peut Ele­men­te aus der Gesprächs‑, Ver­hal­tens- und Gestalt­the­ra­pie, der Heil­päd­ago­gik, Ergo­the­ra­pie und Kine­sio­lo­gie, spe­zi­el­len Lern­pro­gram­men sowie Metho­den, die sich gezielt in dia­gnos­tisch begrün­de­ten, the­men­zen­trier­ten Arbeits­dia­lo­gen auf die Aus­ein­an­der­set­zung mit den zu erler­nen­den Inhal­ten konzentrieren.

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Lern­the­ra­pie: Ganz­heit­li­che Unter­stüt­zung für indi­vi­du­el­le Bedürfnisse

Metho­den und Ansät­ze der Lerntherapie

Lern­the­ra­pie nutzt eine Viel­zahl von Metho­den und Ansät­zen, die je nach theo­re­ti­scher und metho­di­scher Ori­en­tie­rung des Insti­tuts oder der The­ra­pie­pra­xis vari­ie­ren kön­nen. Die­se Metho­den rich­ten sich nach den indi­vi­du­el­len Lern­vor­aus­set­zun­gen des Kin­des, sei­nen Bedürf­nis­sen, Schwie­rig­kei­ten und Stär­ken sowie den gesetz­ten Zie­len. Basis sind eine umfas­sen­de Dia­gnos­tik und die fach­di­dak­ti­schen Kom­pe­ten­zen der Therapeuten.

Unter­schied zur Nachhilfe

Wäh­rend Nach­hil­fe sich auf die Behe­bung von Wis­sens­lü­cken in ein­zel­nen Fächern kon­zen­triert, zielt Lern­the­ra­pie dar­auf ab, grund­le­gen­de Schwie­rig­kei­ten im Lesen, Schrei­ben, Rech­nen oder der Kon­zen­tra­ti­on zu über­win­den. Lern­the­ra­pie ist eine außer­schu­li­sche För­de­rung, die nicht nur den aktu­el­len Schul­stoff behan­delt, son­dern auch psy­cho­neu­ro­ti­sche und sozia­le Inte­gra­ti­ons­pro­ble­me berück­sich­tigt. Eine indi­vi­du­el­le Dia­gnos­tik ermög­licht es, maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen für die spe­zi­fi­schen Pro­ble­me des Kin­des zu finden.

Kos­ten­über­nah­me in beson­de­ren Fällen

Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung durch das Jugendamt

Wenn ein Kind an einer chro­ni­schen Lern­stö­rung lei­det und zugleich eine see­li­sche Behin­de­rung und sozia­le Iso­la­ti­on dro­hen, kann auf Antrag eine Lern­the­ra­pie über das Jugend­amt finan­ziert wer­den (§35a SGB VIII). Die Rege­lun­gen sind in Deutsch­land je nach Bun­des­land unter­schied­lich. Eltern soll­ten sich bei ihrem zustän­di­gen Jugend­amt über die not­wen­di­gen Unter­su­chun­gen und Antrags­ver­fah­ren informieren.

Steu­er­li­che Absetzbarkeit

Für die steu­er­li­che Absetz­bar­keit bei Pri­vat­zah­lern muss eine amts­ärzt­li­che Unter­su­chung vor Beginn der The­ra­pie durch­ge­führt wer­den und ein Nach­weis der medi­zi­ni­schen Not­wen­dig­keit vor­lie­gen. Eini­ge Finanz­äm­ter ver­zich­ten jedoch auf die­se stren­gen Voraussetzungen.

Flan­kie­ren­de schu­li­sche Maßnahmen

Unter­stüt­zung durch die Schule

Für den Erfolg einer außer­schu­li­schen För­de­rung ist es ent­schei­dend, dass die Schu­le Maß­nah­men wie Noten­schutz, Befrei­ung von Klas­sen­ar­bei­ten oder ver­län­ger­te Bear­bei­tungs­zei­ten ergreift. Die­se Maß­nah­men sol­len sicher­stel­len, dass Schü­ler nicht durch Bewer­tun­gen zusätz­lich belas­tet wer­den und die Lern­the­ra­pie effek­tiv grei­fen kann.

Qua­li­fi­ka­ti­on von Therapeuten

Anfor­de­run­gen an qua­li­fi­zier­te Lerntherapeuten

Qua­li­fi­zier­te Lern­the­ra­peu­ten soll­ten umfas­sen­de Kennt­nis­se in Fach­wis­sen­schaft, Fach­di­dak­tik, Dia­gnos­tik und Bera­tungs­kom­pe­ten­zen besit­zen. Regel­mä­ßi­ge Fort­bil­dun­gen und Super­vi­sio­nen sind essen­zi­ell, um die Qua­li­tät der The­ra­pie zu gewähr­leis­ten. Obwohl der Begriff “Lern­the­ra­peut” in Deutsch­land nicht gesetz­lich geschützt ist, soll­ten The­ra­peu­ten durch ihre Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­wei­se und ihre Arbeit zei­gen, dass sie ziel­füh­rend und erfolg­reich arbeiten.

Mit ganz­heit­li­cher Lern­the­ra­pie zu mehr Lern­spaß – Wir för­dern Kin­der und Jugend­li­che indi­vi­du­ell und nachhaltig.

Kon­tak­tie­ren Sie uns:

Stand­ort Leer
Heis­fel­der Stra­ße 2
Tele­fon: 0491 — 5951

Stand­ort Moorm­er­land
Rudolf-Eucken-Stra­ße 14
Tele­fon: 04954 — 8789

info@schulfit-nachhilfe.de
Whats­App oder SMS: 0176 24206004

Lern­the­ra­pie bei Schulfit:

  • Indi­vi­du­el­le Förderung
  • Ganz­heit­li­che Ansätze
  • Enge Zusam­men­ar­beit mit Schu­len und Eltern
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Ent­de­cken Sie die Mög­lich­kei­ten einer ganz­heit­li­chen Lern­the­ra­pie bei Schul­fit und hel­fen Sie Ihrem Kind, wie­der Spaß am Ler­nen zu finden.


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Ach­tung, es wird heiß: So schüt­zen wir unse­re Tie­re vor der Sommerhitze!

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Ein Spa­zier­gang im Schat­ten tut nicht nur uns gut, son­dern ist auch für Hun­de die bes­te Wahl, um dem hei­ßen Asphalt zu ent­ge­hen. Am bes­ten ver­legst du die gro­ße Run­de in die küh­len Mor­gen- oder Abend­stun­den. 🐾 Ein wich­ti­ger Beglei­ter: Fri­sches, küh­les Was­ser – am bes­ten in einer Ther­mos­kan­ne oder Kühl­ta­sche trans­por­tiert, damit es auch unter­wegs schön erfri­schend bleibt. Klei­ner Tipp für alle Hun­de­be­sit­zer aus der Regi­on: Im Julia­nen­park in Leer dür­fen Hun­de nach Her­zens­lust über die ein­ge­zäun­ten Flä­chen flit­zen und freilaufen.

Wenn die Son­ne uner­bitt­lich brennt: So schützt du dei­ne Tie­re vor der lebens­ge­fähr­li­chen Hitze

Die extre­men Tem­pe­ra­tu­ren der letz­ten Tage set­zen uns allen zu – Hit­ze ist eben nicht nur schön, son­dern kann für Mensch und Tier zur ech­ten Belas­tung wer­den. Beson­ders unse­re Haus­tie­re und die Wild­tie­re in unse­rer Umge­bung lei­den unter der drü­cken­den Wär­me, da sie sich nicht ein­fach durch Klei­dung oder Kli­ma­an­la­gen Erleich­te­rung ver­schaf­fen kön­nen. Damit dei­ne tie­ri­schen Freun­de und die Tie­re in dei­ner Nach­bar­schaft sicher durch die hei­ßen Pha­sen kom­men, ist dei­ne Unter­stüt­zung gefragt.

Vor­sicht auf dem Asphalt: Tes­te den Boden!

Was uns beim Bar­fuß­lau­fen schnell schmerzt, ist für Hun­de eine Qual: Asphalt heizt sich in der Son­ne extrem auf – oft wird er deut­lich hei­ßer als die Lufttemperatur.

  • Der Check: Lege dei­nen Hand­rü­cken für sie­ben Sekun­den auf den Asphalt. Ist es für dich zu heiß, ist es das auch für die Pfo­ten dei­nes Hundes.

  • Der Tipp: Ver­le­ge eure Spa­zier­gän­ge unbe­dingt in die frü­hen Mor­gen- oder spä­ten Abend­stun­den. Tags­über ist ein schat­ti­ges Plätz­chen auf einer Wie­se die deut­lich bes­se­re Wahl.

Fell­pfle­ge ist das A und O

Vie­le Tier­hal­ter unter­schät­zen, wie sehr das dich­te Unter­fell bei der Hit­ze belastet.

  • Raus mit dem Unter­fell: Nimm dir regel­mä­ßig die Zeit, dei­nen Hund oder dei­ne Kat­ze gründ­lich zu bürs­ten. Wenn du das lose Unter­fell ent­fernst, kann die Haut wie­der atmen und die Luft bes­ser zir­ku­lie­ren – eine enor­me Erleich­te­rung für die Tiere.

  • Pro­fi-Hil­fe: Wenn das Fell zu dicht ist, kann ein Besuch beim Hun­de­fri­seur Wun­der wir­ken. Ein fach­ge­rech­ter Som­mer­schnitt kann dei­nem Vier­bei­ner hel­fen, die Hit­ze bes­ser zu regulieren.

  •  

Nie­mals allein im Auto

Auch wenn es nur „kurz“ ist: Lass dein Tier nie­mals im Auto zurück. Schon bei mode­ra­ten Außen­tem­pe­ra­tu­ren ver­wan­delt sich der Innen­raum inner­halb von Minu­ten in eine töd­li­che Hit­ze­fal­le. Auch bei leicht geöff­ne­ten Fens­tern steigt die Tem­pe­ra­tur in den kri­ti­schen Bereich.

Schaf­fe klei­ne Oasen

Vögel, Insek­ten und streu­nen­de Kat­zen haben es an hei­ßen Tagen beson­ders schwer, fri­sches Was­ser zu finden.

  • Für Vögel und Insek­ten: Stel­le fla­che Scha­len mit Was­ser bereit. Lege ein paar Stei­ne hin­ein, damit Bie­nen und ande­re Insek­ten lan­den kön­nen, ohne zu ertrinken.

  • Für Hun­de: Wenn du ein Geschäft oder Büro hast, stel­le ger­ne einen Was­ser­napf vor die Tür. Eine klei­ne Ges­te, die bei den Vier­bei­nern unter­wegs für gro­ße Erleich­te­rung sorgt.

Fri­sche Abküh­lung gefällig?

Auch dei­ne Haus­tie­re freu­en sich über eine Erfrischung.

  • Snacks: Bie­te kal­te Früch­te wie Was­ser­me­lo­ne (ohne Ker­ne) an oder berei­te ein „Was­ser­eis“ aus unge­süß­tem Joghurt zu.

  • Wich­tig: Bit­te gib nie­mals Scho­ko­la­den­eis oder stark gesüß­te Lecke­rei­en – Scho­ko­la­de ist für Hun­de giftig!

  • Wild­tie­re: Auch Igel freu­en sich in tro­cke­nen Peri­oden über eine fla­che Scha­le mit Was­ser im Garten.

Sei auf­merk­sam

Ach­te an den hei­ßen Tagen ein wenig auf dei­ne Umge­bung. Wenn du ein Tier bei Hit­ze im Auto ent­deckst oder einen Hund auf glü­hend hei­ßem Asphalt siehst, zöge­re nicht, das Gespräch zu suchen oder bei Gefahr die Poli­zei zu informieren.

Du kannst hel­fen! Mit ein wenig Acht­sam­keit sorgst du dafür, dass alle Tie­re sicher und gesund durch den Som­mer kommen.

Hast du noch wei­te­re Tipps, wie man Tie­ren bei der Hit­ze hel­fen kann? Schreib es uns bei Face­book “Wir Leera­ner” in die Kommentare.

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Neu­er Wind im Jade­bu­sen: Zoll­schiff „Fries­land“ offi­zi­ell in Dienst gestellt

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Nach­hal­tig­keit auf hoher See: Zoll nimmt LNG-Ein­satz­schiff „Fries­land“ in Dienst

Wil­helms­ha­ven. Der deut­sche Zoll setzt ein deut­li­ches Signal für die Moder­ni­sie­rung sei­ner mari­ti­men Ein­hei­ten: Mit einem fei­er­li­chen Fest­akt im Mari­ne­stütz­punkt Wil­helms­ha­ven wur­de heu­te die „Fries­land“ offi­zi­ell getauft und in den Dienst gestellt. Das über 55 Meter lan­ge Ein­satz­schiff ver­stärkt künf­tig die Über­wa­chungs­flot­te in der Nord­see und mar­kiert zugleich den Abschluss einer ehr­gei­zi­gen tech­no­lo­gi­schen Erneuerung.

Pio­nier­ar­beit durch LNG-Antrieb

Das von der Pee­ne-Werft in Wol­gast kon­stru­ier­te Schiff zeich­net sich durch ein zukunfts­wei­sen­des Antriebs­kon­zept aus. Anstatt auf kon­ven­tio­nel­le Die­sel­mo­to­ren zu set­zen, wird die „Fries­land“ mit ver­flüs­sig­tem Erd­gas (LNG) betrie­ben. Die­se Tech­no­lo­gie redu­ziert die Emis­sio­nen von Schwe­fel­di­oxid nahe­zu voll­stän­dig, wäh­rend der Aus­stoß von Stick­oxi­den und Fein­staub mas­siv gesenkt wird. Auch die CO₂-Bilanz fällt um bis zu 20 Pro­zent güns­ti­ger aus.

Für die­ses öko­lo­gi­sche Enga­ge­ment wur­de das Schiff – eben­so wie sei­ne Schwes­ter­schif­fe „Feh­marn“, „Emden“ und „Rügen“ – mit dem Umwelt­zei­chen „Blau­er Engel“ prä­miert. Eine Aus­zeich­nung, die bis­her welt­weit nur weni­gen Schif­fen zuteilwurde.

Mari­ti­me Prä­senz und Kontrolle

Die Auf­ga­ben der „Fries­land“ sind viel­fäl­tig: Sie über­wacht den grenz­über­schrei­ten­den Waren­ver­kehr, bekämpft Schmug­gel und stellt die Ein­hal­tung zoll­recht­li­cher Vor­schrif­ten sicher – und das bis weit in die aus­schließ­li­che Wirt­schafts­zo­ne (AWZ) hin­ein. Um auch bei Boar­ding-Manö­vern und kom­ple­xen Kon­trol­len fle­xi­bel zu agie­ren, führt das Schiff das Fest­rumpf­schlauch­boot „Klaas“ als Toch­ter­boot mit. Die „Fries­land“ ersetzt damit das bis­he­ri­ge Zoll­boot „Jade“.

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„Schutz und Ord­nung auf See“

Bei der fei­er­li­chen Indienst­stel­lung unter­strich der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter der Finan­zen, Den­nis Roh­de, den stra­te­gi­schen Wert der Inves­ti­ti­on: „Die ‚Fries­land‘ zeigt sehr anschau­lich, wie wir in moder­ne und nach­hal­ti­ge Ein­satz­mit­tel inves­tie­ren – und damit in Schutz und Ord­nung auf See.“ Die Zöll­ne­rin­nen und Zöll­ner leis­te­ten einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Sicher­heit, vom Jade­bu­sen bis zur AWZ.

Dr. Frank Mül­ler, Direk­ti­ons­prä­si­dent bei der Gene­ral­zoll­di­rek­ti­on, ergänz­te: „Mit der Indienst­stel­lung der ‚Fries­land‘ wird die aktu­el­le Neu­bau­rei­he unse­rer LNG-Ein­satz­schif­fe erfolg­reich abge­schlos­sen.“ Er beton­te, dass der Zoll mit die­ser Serie sei­ne mari­ti­men Fähig­kei­ten bei der Schmug­gel­be­kämp­fung erheb­lich gestärkt habe.

Eine Tauf­pa­tin mit regio­na­lem Bezug

Die Tauf­pa­ten­schaft über­nahm die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Siemt­je Möl­ler, in deren Wahl­kreis das Schiff nun behei­ma­tet ist. Mit dem tra­di­tio­nel­len Wunsch nach „all­zeit guter Fahrt und immer eine Hand­breit Was­ser unter dem Kiel“ ent­ließ sie die „Fries­land“ in ihre künf­ti­ge Lauf­bahn. Ste­pha­nie Gro­theer, Lei­te­rin des Haupt­zoll­amts Olden­burg, zeig­te sich erfreut, dass dem Stand­ort Wil­helms­ha­ven damit ein solch hoch­mo­der­nes Ein­satz­mit­tel zur Ver­fü­gung steht.

Tech­ni­sche Spe­zi­fi­ka­tio­nen und Hintergrund

Das Schiff ope­riert mit einer Besat­zung von acht Stamm­kräf­ten sowie zwei zusätz­li­chen Kon­troll­be­am­ten. Bei einer Län­ge von 55,20 Metern und einer Brei­te von 10 Metern erreicht die „Fries­land“ eine Geschwin­dig­keit von 25,8 Knoten.

Der Zoll über­nimmt im mari­ti­men Bereich eine Schlüs­sel­rol­le als Teil des Koor­di­nie­rungs­ver­bunds der deut­schen Küs­ten­wa­che. Ange­sichts von rund 400.000 Schiffs­be­we­gun­gen jähr­lich in Nord- und Ost­see ist die mari­ti­me Prä­senz des Zolls ein essen­zi­el­ler Bau­stein zum Schutz der deut­schen Wirt­schaft, Gesell­schaft und Umwelt. Die Flot­te, die nun durch die „Fries­land“ kom­plet­tiert wird, umfasst der­zeit 27 akti­ve Ein­satz­schif­fe und ‑boo­te.

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CDU-Frak­ti­on schlägt Alarm: Das Mil­lio­nen-Desas­ter an der Evenburg

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Ein “Schild­bür­ger­streich” am Schloss: Even­burg-Brü­cke wird zum unend­li­chen Projekt

Leer. Wer der­zeit den Weg zur Even­burg sucht, stößt statt auf eine ein­la­den­de Pas­sa­ge auf eine Dau­er­bau­stel­le, die zuneh­mend für Kopf­schüt­teln sorgt. Die Erneue­rung der Brü­cke, ursprüng­lich als über­schau­ba­re Sanie­rungs­maß­nah­me gestar­tet, hat sich längst zu einem kom­ple­xen Ärger­nis ent­wi­ckelt. Nun zieht die CDU-Kreis­tags­frak­ti­on eine deut­li­che Bilanz und spricht offen von einem „Schild­bür­ger­streich“.

Vom Sanie­rungs­pro­jekt zum Sorgenkind

Die Chro­no­lo­gie der Bau­stel­le liest sich wie eine Abfol­ge tech­ni­scher und pla­ne­ri­scher Rück­schlä­ge. Was im März 2024 mit einer geplan­ten Sanie­rung begann, die bis Juli des­sel­ben Jah­res abge­schlos­sen sein soll­te, geriet bereits unmit­tel­bar nach dem Start ins Sto­cken: Ein zuvor nicht doku­men­tier­tes Ver­sor­gungs­ka­bel der EWE erfor­der­te eine ers­te zeit­li­che Anpassung.

Doch dabei blieb es nicht. Im wei­te­ren Ver­lauf offen­bar­ten sich fun­da­men­ta­le Pro­ble­me in der Grün­dung des Bau­werks. Die Kon­se­quenz: Das ursprüng­li­che Kon­zept muss­te ver­wor­fen wer­den; aus der Sanie­rung wur­de ein voll­stän­di­ger Neu­bau. Eine Ent­schei­dung, die nicht nur den Zeit­plan mas­siv aus­he­bel­te, son­dern auch die finan­zi­el­len Pro­gno­sen spreng­te. Von den anfangs kal­ku­lier­ten 463.000 Euro klet­ter­ten die Schät­zun­gen auf mitt­ler­wei­le rund 1,1 Mil­lio­nen Euro.

 

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Kein Ende in Sicht

Trotz einer im März 2025 von der Kreis­ver­wal­tung kom­mu­ni­zier­ten Pro­gno­se – eine Fer­tig­stel­lung für Ende 2025 bezie­hungs­wei­se spä­tes­tens das Früh­jahr 2026 – bleibt die Brü­cke ein unvoll­ende­tes Kapi­tel. Aktu­ell steht die Bau­stel­le erneut still, da sich die betei­lig­ten Pla­ner und die aus­füh­ren­de Fir­ma über die Ver­ant­wor­tung für eine neu auf­ge­tre­te­ne tech­ni­sche Schwie­rig­keit unei­nig sind. Ein ver­bind­li­ches Datum für die Ver­kehrs­frei­ga­be kann der­zeit nie­mand nennen.

Akten­ein­sicht bringt wenig Licht ins Dunkel

Auf­grund der intrans­pa­ren­ten Kom­mu­ni­ka­ti­on und der explo­die­ren­den Kos­ten hat­te die CDU-Frak­ti­on bereits im Sep­tem­ber 2025 eine Akten­ein­sicht in der Kreis­ver­wal­tung bean­tragt. Der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de, Die­ter Bau­mann, nahm die­se am 9. Okto­ber 2025 vor. Sein ernüch­tern­des Fazit: Zwar sei­en die vor­lie­gen­den Akten in sich schlüs­sig, doch das Ver­ständ­nis für den Pro­zess der Ver­zö­ge­run­gen und die Kos­ten­ent­wick­lung blie­be aus.

„Wenn jetzt schon wie­der Pro­ble­me auf­tre­ten, kann man die­se Bau­stel­le ins­ge­samt nur noch als Schild­bür­ger­streich bezeich­nen“, kom­men­tiert Bau­mann die Situa­ti­on. „Die Ver­ant­wor­tung für die kata­stro­pha­le Bau­stel­le wird immer von allen Betei­lig­ten hin- und her­ge­scho­ben.“ Beson­ders kri­tisch betrach­tet die CDU die man­geln­de Bar­rie­re­frei­heit des Schloss­are­als, die durch die lang­wie­ri­gen Arbei­ten seit über einem Jahr mas­siv ein­ge­schränkt ist.

Fra­gen an die Ver­ant­wort­li­chen bleiben

Für die CDU steht fest, dass die­ses Pro­jekt kein Ruh­mes­blatt für die betei­lig­ten Akteu­re dar­stellt. Ange­sichts der Belas­tung für die Bür­ger und die öffent­li­che Hand for­dert Bau­mann eine kla­re Klä­rung: „Die­se Bau­stel­le ist kein Ruh­mes­blatt für die Betei­lig­ten. Auch dem Steu­er­zah­ler ist dies alles nicht zu ver­mit­teln. Die Fra­ge nach Ver­ant­wort­li­chen ist bis­lang unbeantwortet!“

Ein klei­ner Hoff­nungs­schim­mer bleibt jedoch: Im Zuge der Akten­ein­sicht wur­de laut Bau­mann in Aus­sicht gestellt, dass die tat­säch­li­chen Kos­ten am Ende deut­lich unter der Mar­ke von 1,1 Mil­lio­nen Euro blei­ben könn­ten. „Auf das End­ergeb­nis sind wir gespannt“, so Bau­mann abschlie­ßend. Bis dahin bleibt die Brü­cke zur Even­burg ein Sym­bol für ein kom­ple­xes und frus­trie­ren­des Bauvorhaben.

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POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 16.06.2026     Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ PKW-Brand ++ Verkehrsunfall    Leer — Verkehrsunfallflucht...

Lokal

Sicher­heit auf der B70: Thors­ten Sin­ning for­dert Maß­nah­men gegen Unfallgefahren

Sicher­heit auf der B70: Thors­ten Sin­ning for­dert Maß­nah­men gegen Unfall­ge­fah­ren zwi­schen Folm­husen und Großwolde Wes­t­ov­er­le­din­gen – Die Bun­des­stra­ße 70 ist...

Lokal

DRK Leer: Innen­mi­nis­te­rin Beh­rens posi­tio­niert sich gegen geplan­te Gesundheitsreform

Auf dem Grup­pen­bild sind Minis­te­rin Dai­ela Beh­rens sowie ehren­amt­li­che und haupt­amt­li­che Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter des DRK-Kreis­ver­bands Leer zu sehen. Rücken­de­ckung aus...

Blaulicht

Töd­li­cher Unfall auf der B 210: Trans­por­ter und Lkw kol­li­die­ren bei Hinte

Töd­li­cher Ver­kehrs­un­fall auf der B 210 bei Hin­te: Ein Toter und zwei Verletzte Hin­te – Ein tra­gi­scher Ver­kehrs­un­fall hat sich...

Lokal

Feu­er­wehr­nach­wuchs boomt: 40 Kin­der auf der Warteliste!

In der Hal­le des Feu­er­wehr­hau­ses in Jhe­rings­fehn (von links): Jür­gen Köp­ke, Tho­mas Buß, Jan Hei­ko Die­ling, Timo Pis­to­or, Johann Har­te­ma,...

Blaulicht

Schreck­schuss­waf­fe in Bun­de sicher­ge­stellt, Unfall­fluch­ten in Leer und Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 15.06.2026     Kör­per­li­che Auseinandersetzung/Polizei stellt Schreck­schuss­waf­fe sicher ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht ++ Verkehrsunfall ...

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