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Blo­em: Kin­der­schutz­bund Leer leis­tet Gro­ßes für die Integration

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Wunsch: Moder­ni­sie­rung des Spielplatzes

Leer – Den gro­ßen Bei­trag des Kin­der­schutz­bunds in Leer für die Inte­gra­ti­on von Kin­dern hat der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Nico Blo­em (Wee­ner) bei einem Besuch des Kin­der­gar­tens her­vor­ge­ho­ben: „Hier wird mit pro­fes­sio­nel­lem, aber auch viel ehren­amt­li­chem Enga­ge­ment eine ganz wich­ti­ge Arbeit geleis­tet, die unse­re Unter­stüt­zung ver­dient“, mein­te Blo­em beim Gespräch mit dem Kin­der­schutz­bund-Vor­sit­zen­den Richard Hee­ren, der stell­ver­tre­ten­den Vor­sit­zen­den Eri­ka Ben­n­mann und der Kin­der­schutz­haus-Lei­tung Tan­ja Sie­mer­mann-Neu­haus und Chris­ti­an Hildebrandt.

Hee­ren und Ben­n­mann spra­chen Pro­ble­me wie die Per­so­nal­kos­ten­fi­nan­zie­rung, die manch­mal schwie­ri­gen Ver­ga­be­kri­te­ri­en und die wach­sen­den gesell­schaft­li­chen Span­nun­gen durch die Migra­ti­on an, blick­ten aber auch in die Zukunft: Nach­dem die vier Gebäu­de, in denen der Alt­stadt-Kin­der­gar­ten, der Jugend­treff mit Haus­auf­ga­ben­hil­fe und die Ver­wal­tung unter­ge­bracht sind, saniert wor­den sind, möch­te man jetzt den Spiel­platz moder­ni­sie­ren und hofft auf eine star­ke För­de­rung durch den Land­kreis. Nico Blo­em, der auch Kreis­tags­mit­glied ist, will das Anlie­gen ger­ne unter­stüt­zen. „Der Kin­der­schutz­bund arbei­tet unter ganz beson­de­ren Bedin­gun­gen und benö­tigt daher ein gutes Umfeld. Hier wird so wert­vol­le und enorm wich­ti­ge Arbeit für die Kin­der, aber auch als Unter­stüt­zung der Eltern geleis­tet, dafür mei­nen gro­ßen Dank“, mein­te Bloem.

Der­zeit wer­den im Alt­stadt­kin­der­gar­ten 65 Kin­der betreut. Wei­te­re 50 Kin­der aus zahl­rei­chen Natio­nen kom­men täg­lich ins Kin­der­schutz­haus, das zudem ein Not­ruf­te­le­fon rund um die Uhr anbie­tet. Ins­ge­samt sind beim Kin­der­schutz­bund rund 30 Per­so­nen beschäf­tigt, dar­un­ter 13 päd­ago­gi­sche Mit­ar­bei­ter und drei Frei­wil­li­gen­dienst­leis­ten­de. Der Kin­der­schutz­bund hat 450 Mit­glie­der, die die Arbeit mit ihren Mit­glieds­bei­trä­gen finan­zi­ell unterstützen.


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Lern­the­ra­pie Ost­fries­land Land­kreis Leer und Moormerland

Lern­the­ra­pie: Mit ganz­heit­li­cher Unter­stüt­zung zu mehr Lernspaß

Lern­the­ra­pie ist eine spe­zi­el­le päd­ago­gisch-psy­cho­lo­gi­sche För­de­rung für Men­schen mit Lern- und Leis­tungs­stö­run­gen. Je nach Aus­bil­dung und per­sön­li­cher Nei­gung inte­griert der Lern­the­ra­peut Ele­men­te aus der Gesprächs‑, Ver­hal­tens- und Gestalt­the­ra­pie, der Heil­päd­ago­gik, Ergo­the­ra­pie und Kine­sio­lo­gie, spe­zi­el­len Lern­pro­gram­men sowie Metho­den, die sich gezielt in dia­gnos­tisch begrün­de­ten, the­men­zen­trier­ten Arbeits­dia­lo­gen auf die Aus­ein­an­der­set­zung mit den zu erler­nen­den Inhal­ten konzentrieren.

Erfah­ren Sie, wie ganz­heit­li­che Lern­the­ra­pie Kin­dern und Jugend­li­chen im Land­kreis Leer, Ost­fries­land, hilft, Lern­frust zu über­win­den und Spaß am Ler­nen zu ent­wi­ckeln. Unse­re spe­zia­li­sier­ten Ansät­ze för­dern Schü­ler indi­vi­du­ell und nachhaltig.

Lern­the­ra­pie: Ganz­heit­li­che Unter­stüt­zung für indi­vi­du­el­le Bedürfnisse

Metho­den und Ansät­ze der Lerntherapie

Lern­the­ra­pie nutzt eine Viel­zahl von Metho­den und Ansät­zen, die je nach theo­re­ti­scher und metho­di­scher Ori­en­tie­rung des Insti­tuts oder der The­ra­pie­pra­xis vari­ie­ren kön­nen. Die­se Metho­den rich­ten sich nach den indi­vi­du­el­len Lern­vor­aus­set­zun­gen des Kin­des, sei­nen Bedürf­nis­sen, Schwie­rig­kei­ten und Stär­ken sowie den gesetz­ten Zie­len. Basis sind eine umfas­sen­de Dia­gnos­tik und die fach­di­dak­ti­schen Kom­pe­ten­zen der Therapeuten.

Unter­schied zur Nachhilfe

Wäh­rend Nach­hil­fe sich auf die Behe­bung von Wis­sens­lü­cken in ein­zel­nen Fächern kon­zen­triert, zielt Lern­the­ra­pie dar­auf ab, grund­le­gen­de Schwie­rig­kei­ten im Lesen, Schrei­ben, Rech­nen oder der Kon­zen­tra­ti­on zu über­win­den. Lern­the­ra­pie ist eine außer­schu­li­sche För­de­rung, die nicht nur den aktu­el­len Schul­stoff behan­delt, son­dern auch psy­cho­neu­ro­ti­sche und sozia­le Inte­gra­ti­ons­pro­ble­me berück­sich­tigt. Eine indi­vi­du­el­le Dia­gnos­tik ermög­licht es, maß­ge­schnei­der­te Lösun­gen für die spe­zi­fi­schen Pro­ble­me des Kin­des zu finden.

Kos­ten­über­nah­me in beson­de­ren Fällen

Finan­zi­el­le Unter­stüt­zung durch das Jugendamt

Wenn ein Kind an einer chro­ni­schen Lern­stö­rung lei­det und zugleich eine see­li­sche Behin­de­rung und sozia­le Iso­la­ti­on dro­hen, kann auf Antrag eine Lern­the­ra­pie über das Jugend­amt finan­ziert wer­den (§35a SGB VIII). Die Rege­lun­gen sind in Deutsch­land je nach Bun­des­land unter­schied­lich. Eltern soll­ten sich bei ihrem zustän­di­gen Jugend­amt über die not­wen­di­gen Unter­su­chun­gen und Antrags­ver­fah­ren informieren.

Steu­er­li­che Absetzbarkeit

Für die steu­er­li­che Absetz­bar­keit bei Pri­vat­zah­lern muss eine amts­ärzt­li­che Unter­su­chung vor Beginn der The­ra­pie durch­ge­führt wer­den und ein Nach­weis der medi­zi­ni­schen Not­wen­dig­keit vor­lie­gen. Eini­ge Finanz­äm­ter ver­zich­ten jedoch auf die­se stren­gen Voraussetzungen.

Flan­kie­ren­de schu­li­sche Maßnahmen

Unter­stüt­zung durch die Schule

Für den Erfolg einer außer­schu­li­schen För­de­rung ist es ent­schei­dend, dass die Schu­le Maß­nah­men wie Noten­schutz, Befrei­ung von Klas­sen­ar­bei­ten oder ver­län­ger­te Bear­bei­tungs­zei­ten ergreift. Die­se Maß­nah­men sol­len sicher­stel­len, dass Schü­ler nicht durch Bewer­tun­gen zusätz­lich belas­tet wer­den und die Lern­the­ra­pie effek­tiv grei­fen kann.

Qua­li­fi­ka­ti­on von Therapeuten

Anfor­de­run­gen an qua­li­fi­zier­te Lerntherapeuten

Qua­li­fi­zier­te Lern­the­ra­peu­ten soll­ten umfas­sen­de Kennt­nis­se in Fach­wis­sen­schaft, Fach­di­dak­tik, Dia­gnos­tik und Bera­tungs­kom­pe­ten­zen besit­zen. Regel­mä­ßi­ge Fort­bil­dun­gen und Super­vi­sio­nen sind essen­zi­ell, um die Qua­li­tät der The­ra­pie zu gewähr­leis­ten. Obwohl der Begriff “Lern­the­ra­peut” in Deutsch­land nicht gesetz­lich geschützt ist, soll­ten The­ra­peu­ten durch ihre Qua­li­fi­ka­ti­ons­nach­wei­se und ihre Arbeit zei­gen, dass sie ziel­füh­rend und erfolg­reich arbeiten.

Mit ganz­heit­li­cher Lern­the­ra­pie zu mehr Lern­spaß – Wir för­dern Kin­der und Jugend­li­che indi­vi­du­ell und nachhaltig.

Kon­tak­tie­ren Sie uns:

Stand­ort Leer
Heis­fel­der Stra­ße 2
Tele­fon: 0491 — 5951

Stand­ort Moorm­er­land
Rudolf-Eucken-Stra­ße 14
Tele­fon: 04954 — 8789

info@schulfit-nachhilfe.de
Whats­App oder SMS: 0176 24206004

Lern­the­ra­pie bei Schulfit:

  • Indi­vi­du­el­le Förderung
  • Ganz­heit­li­che Ansätze
  • Enge Zusam­men­ar­beit mit Schu­len und Eltern
  • Kos­ten­lo­se Schnup­per­stun­den im Gruppenunterricht

Ent­de­cken Sie die Mög­lich­kei­ten einer ganz­heit­li­chen Lern­the­ra­pie bei Schul­fit und hel­fen Sie Ihrem Kind, wie­der Spaß am Ler­nen zu finden.


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OVG Lüne­burg weist Kla­ge gegen Gas­boh­run­gen ab

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Bei­trags­bild / Archiv­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

OVG Lüne­burg: Kla­ge gegen Gas­boh­run­gen vor Bor­kum abgewiesen

In einem rich­tungs­wei­sen­den Urteil hat der 7. Senat des Nie­der­säch­si­schen Ober­ver­wal­tungs­ge­richts (OVG) am 21. April 2026 die Kla­ge der Deut­schen Umwelt­hil­fe (DUH) gegen das Erd­gas­för­der­pro­jekt im nie­der­säch­si­schen Küs­ten­meer abge­wie­sen (Az.: 7 KS 64/24). Damit bleibt der Plan­fest­stel­lungs­be­schluss für die umstrit­te­nen Richt­boh­run­gen bestehen.

Hin­ter­grund des Vorhabens

Gegen­stand des Ver­fah­rens war der Rah­men­be­triebs­plan für die Erd­gas­för­de­rung in unmit­tel­ba­rer Nähe zur nie­der­län­di­schen Grenze.

  • Bohr­vor­gang: Geplant sind ins­ge­samt neun Boh­run­gen, die aus dem nie­der­län­di­schen Sek­tor in Tie­fen zwi­schen 1.500 und 4.000 Metern in deut­sches Hoheits­ge­biet eintreten.

  • Infra­struk­tur: Die För­de­rung erfolgt über eine Platt­form, die sich rund 500 Meter west­lich der Gren­ze auf nie­der­län­di­schem Gebiet befindet.

  • Betrof­fe­ne Gebie­te: Das Gas­vor­kom­men lagert teil­wei­se unter öko­lo­gisch sen­si­blen Flä­chen, dar­un­ter das Natur­schutz­ge­biet „Bor­kum Riff“ (Teil des EU-Vogel­schutz­ge­bie­tes) sowie das FFH-Gebiet „Bor­kum Riff­grund“. Die Boh­run­gen selbst berüh­ren die­se Schutz­ge­bie­te jedoch nicht direkt.

Argu­men­ta­ti­on der Deut­schen Umwelthilfe

Die Deut­sche Umwelt­hil­fe sah durch das Vor­ha­ben unzu­läs­si­ge Ein­grif­fe in die angren­zen­den Natur­schutz- und Natu­ra-2000-Gebie­te. Zudem wur­de ange­führt, dass das betrof­fe­ne Are­al auf­grund dor­ti­ger Riff­for­ma­tio­nen als poten­zi­el­les FFH-Gebiet ein­zu­stu­fen sei, was den Ein­griff unzu­läs­sig mache.

 

 

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Die Ent­schei­dung des Senats

Der 7. Senat folg­te der Argu­men­ta­ti­on der Klä­ge­rin nicht und bewer­te­te die Aus­wir­kun­gen der Boh­run­gen als gering­fü­gig:

  1. Boden­ab­sen­kun­gen: Zwar besteht das Risi­ko von Absen­kun­gen des Mee­res­bo­dens um bis zu 7,6 cm über den gesam­ten För­der­zeit­raum. Im Ver­gleich zu den natür­li­chen Sedi­ment­be­we­gun­gen von bis zu +/- 0,5 Metern pro Jahr sei­en die­se jedoch prak­tisch nicht mess­bar und beein­träch­ti­gen die Schutz­zwe­cke nicht.

  2. Seis­mi­sche Akti­vi­tä­ten: Mög­li­che Erd­be­ben mit einer Magni­tu­de von bis zu 2,9 könn­ten zwar spür­bar sein und bei Fischen oder Vögeln kurz­zei­ti­ge Schreck­re­ak­tio­nen aus­lö­sen, erheb­li­che Beein­träch­ti­gun­gen für die Fau­na sei­en jedoch nicht zu erwarten.

  3. Schutz­sta­tus des Are­als: Die Fra­ge, ob es sich um ein poten­zi­el­les FFH-Gebiet han­delt, ließ das Gericht offen, da die Ein­wir­kun­gen ohne­hin zu gering sei­en, um einen Schutz­ver­stoß zu begründen.

Wei­te­re recht­li­che Schritte

Das Ober­ver­wal­tungs­ge­richt hat die Revi­si­on zum Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt nicht zuge­las­sen. Gegen die­se Nicht­zu­las­sung kann inner­halb eines Monats nach Zustel­lung des Urteils Beschwer­de ein­ge­legt werden.

Das voll­stän­di­ge Urteil wird nach Vor­lie­gen der schrift­li­chen Begrün­dung in der Recht­spre­chungs­da­ten­bank der nie­der­säch­si­schen Jus­tiz veröffentlicht.

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Sicher­heits­kon­zept für Mari­ti­me Kon­fe­renz in Emden

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Archiv­fo­to: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Umfas­sen­des Sicher­heits­kon­zept für mari­ti­mes Spit­zen­tref­fen in Emden

Mit der 14. Natio­na­len Mari­ti­men Kon­fe­renz (NMK) steht Emden am 29. und 30. April 2026 vor einer logis­ti­schen und sicher­heits­tech­ni­schen Groß­auf­ga­be. Wenn rund 800 Ent­schei­der aus Wirt­schaft und Poli­tik – dar­un­ter Bun­des­kanz­ler Fried­rich Merz als Schirm­herr sowie meh­re­re Bun­des- und Lan­des­mi­nis­ter – in der See­ha­fen­stadt zusam­men­kom­men, genießt der Schutz der Ver­an­stal­tung höchs­te Priorität.

Poli­zei setzt auf Prä­senz und Kooperation

Die Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden hat zur Absi­che­rung die­ses bedeu­ten­den Gip­fel­tref­fens ein umfas­sen­des Ein­satz­kon­zept erstellt. Ziel der ver­stärk­ten Kräf­te ist es, einen stö­rungs­frei­en Ablauf für das hoch­ka­rä­ti­ge Teil­neh­mer­feld zu garan­tie­ren und gleich­zei­tig die Sicher­heit der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu gewähr­leis­ten. Hier­für ste­hen die Ein­satz­kräf­te in kon­ti­nu­ier­li­chem Aus­tausch mit den Ver­an­stal­tern sowie wei­te­ren Sicherheitsbehörden.

Fokus: Öffent­li­cher Raum und Verkehrslage

Um die Ver­an­stal­tungs­or­te her­um wer­den strik­te Sicher­heits­be­rei­che ein­ge­rich­tet, was tem­po­rä­re Ein­schrän­kun­gen im öffent­li­chen Raum erfor­der­lich macht:

  • Sper­run­gen im Stadt­ge­biet: Im direk­ten Umfeld der Nord­see­hal­le sowie ent­lang des Früch­te­bur­ger Weges wer­den Durch­fahrts­sper­ren errich­tet. Ins­be­son­de­re der Park­platz vor der Hal­le ist für den all­ge­mei­nen Ver­kehr gesperrt.

  • Wege­re­ge­lun­gen: Wäh­rend der Geh­weg am Früch­te­bur­ger Weg (Höhe Sport­platz des Johan­nes-Alt­hu­si­us-Gym­na­si­ums) für Pas­san­ten offen bleibt, ist für den Fuß­weg hin­ter der Nord­see­hal­le ent­lang des Hin­ter Tiefs eine zeit­wei­li­ge Sper­rung vorgesehen.

  • Emp­feh­lung: Auf­grund der Kon­trol­len und Sperr­maß­nah­men wird emp­foh­len, den betrof­fe­nen Bereich weit­räu­mig zu umfah­ren. Die Erreich­bar­keit pri­va­ter Grund­stü­cke und der angren­zen­den Schu­len bleibt für Berech­tig­te gewährleistet.

Stren­ge Luft­raum­über­wa­chung und Drohnenverbot

Ein zen­tra­ler Bau­stein des Sicher­heits­kon­zepts betrifft den Luft­raum. Für die Dau­er der Kon­fe­renz wur­de ein offi­zi­el­les Flug­be­schrän­kungs­ge­biet über dem Ver­an­stal­tungs­are­al ein­ge­rich­tet. Der Ein­satz von unbe­mann­ten Flug­sys­te­men (Droh­nen) oder Flug­mo­del­len ist hier strikt unter­sagt. Die Poli­zei weist aus­drück­lich dar­auf hin, dass die Über­wa­chung des Luft­raums kon­se­quent erfolgt und Ver­stö­ße straf­recht­lich ver­folgt wer­den können.

Beglei­tung von Versammlungen

Die Poli­zei stellt zudem die Wahr­neh­mung grund­recht­lich geschütz­ter Ver­samm­lungs­rech­te sicher. Mög­li­che Kund­ge­bun­gen im öffent­li­chen Raum wer­den lage­an­ge­passt beglei­tet, wobei ein beson­de­res Augen­merk dar­auf liegt, die Sicher­heit der Kon­fe­renz­teil­neh­mer mit dem Recht auf freie Mei­nungs­äu­ße­rung in Ein­klang zu bringen.

Die Sicher­heits­la­ge wird wäh­rend der gesam­ten zwei Tage fort­lau­fend über­prüft und die Maß­nah­men bei Bedarf unmit­tel­bar ange­passt. Die Poli­zei ist bestrebt, die Aus­wir­kun­gen auf den All­tag der Emder Bevöl­ke­rung so gering wie mög­lich zu hal­ten und bit­tet um Ver­ständ­nis für die not­wen­di­gen Sicherheitsvorkehrungen.

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War­tungs­ar­bei­ten am Ems­sperr­werk in Gan­der­sum gestartet

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Koloss am Haken: Per Schwimm­kran wur­den die neu­en Hydrau­lik­zy­lin­der ein­ge­ho­ben (Bild: Lippe/NLWKN).

Mil­li­me­ter­ar­beit in der Mit­te des Flus­ses: Arbei­ten am Ems­sperr­werk angelaufen

Nach der Sturm­flut­sai­son wer­den am Ems­sperr­werk in Gan­der­sum per Schwimm­kran Tei­le der Hydrau­lik erneu­ert. Der dau­er­haf­te Kon­takt mit dem Salz­was­ser der Ems hat an der Tech­nik Spu­ren hinterlassen.

Sechs mas­si­ve Pfei­ler bil­den das Rück­grat des Ems­sperr­werks bei Gan­der­sum, das die Regi­on bereits 20 Mal zuver­läs­sig vor Sturm­flu­ten geschützt hat. Doch die expo­nier­te Lage mit­ten im Fluss for­dert das Mate­ri­al her­aus. Zu Beginn die­ser Woche kam des­halb schwim­men­des Spe­zi­al­ge­rät zum Ein­satz, um meh­re­re elf Meter lan­ge Hydrau­lik­zy­lin­der aus­zu­tau­schen. Ursa­che für die­sen auf­wän­di­gen Ein­satz sind Kor­ro­si­ons­schä­den an den ver­bau­ten Kolbenstangen.

Rost als Gefahr für die Dichtungen

Der stän­di­ge Kon­takt mit sal­zi­gem Was­ser und wech­seln­den Umwelt­ein­flüs­sen führ­te über die Jah­re zu Rost­bil­dung an den gigan­ti­schen Stan­gen, die für das Öff­nen und Schlie­ßen der Hub­to­re ver­ant­wort­lich sind. Abplat­zen­de Beschich­tun­gen bil­den scharf­kan­ti­ge Rän­der, die die emp­find­li­chen Dich­tun­gen beschä­di­gen könn­ten. „Nach drei­und­zwan­zig Jah­ren Ein­satz unter den hier herr­schen­den for­dern­den Bedin­gun­gen haben die Zylin­der das Ende ihrer Ein­satz­zeit erreicht“, so ein Spre­cher des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­triebs für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) in Aurich.

Prä­zi­si­ons­ein­satz mit dem Schwimmkran

Da die Bau­tei­le jeweils über 30 Ton­nen wie­gen und sich mit­ten in der Ems befin­den, ist der Ein­satz eines Schwimm­krans unum­gäng­lich. Die­se Arbei­ten sind eine ech­te Mil­li­me­ter­ar­beit, die nur außer­halb der Sturm­flut­sai­son und bei ruhi­ger Wit­te­rung statt­fin­den kann. Bei star­kem Wind oder Wel­len­gang wäre das Risi­ko zu groß, das wich­ti­ge Küs­ten­schutz­bau­werk durch unbe­ab­sich­tig­te Berüh­run­gen zu beschädigen.

Der NLWKN ver­folgt dabei eine Stra­te­gie aus Aus­tausch und Instandsetzung:

  • Aktu­el­ler Schritt: Drei Zylin­der wur­den durch neu ange­fer­tig­te Tei­le ersetzt.

  • Instand­set­zung: Die aus­ge­bau­ten Alt­zy­lin­der wer­den in den kom­men­den Mona­ten generalüberholt.

  • Fort­set­zung im August: Im Spät­som­mer wer­den die rund­erneu­er­ten Zylin­der wie­der ein­ge­baut, um die rest­li­chen schad­haf­ten Kom­po­nen­ten zu ersetzen.

Gute Nach­rich­ten gibt es für den Schiffs­ver­kehr: Die Arbei­ten haben kei­ne Aus­wir­kun­gen auf die Schiff­fahrt. Die Dreh­seg­ment­ver­schlüs­se der Haupt­öff­nun­gen funk­tio­nie­ren nach einem ande­ren Prin­zip als die Hub­to­re der Neben­öff­nun­gen und sind von der Maß­nah­me nicht betroffen.

Schutz­funk­ti­on und Wirtschaftsfaktor

Das Ems­sperr­werk ist für den Küs­ten­schutz an der Ems sowie im Leda-Jüm­me-Gebiet essen­zi­ell. Es kehrt Sturm­flu­ten ab einer Höhe von 3,70 Metern über Nor­mal­null ab und bie­tet damit einen deut­lich höhe­ren Sicher­heits­stan­dard als eine Deich­er­hö­hung auf einer Län­ge von 110 Kilo­me­tern. Neben dem Schutz vor Natur­ge­wal­ten sichert das Sperr­werk durch sei­ne Stau­funk­ti­on die Fle­xi­bi­li­tät bei Schiffs­über­füh­run­gen (bis­her 54 Durch­füh­run­gen) und stärkt damit die Wirt­schafts­kraft zwi­schen Papen­burg und Emden.

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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Blau-weiß-schwar­ze Nacht: Die HSV-Kult­band kehrt nach Hin­te zurück!

Schon 2019 und 2024 waren die Ham­bur­ger ABSCHLACH! im Live Music Cen­ter Emden in Hin­te zu Gast und prä­sen­tier­ten ihre...

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Ver­kaufs­of­fe­ner Sonn­tag in Moorm­er­land bie­tet Früh­jahrs­trends und Wohndesign

Früh­lings­er­wa­chen in Moorm­er­land: Ein Sonn­tag zwi­schen Wohn­de­sign, Trö­del­glück und einer beson­de­ren Premiere Moorm­er­land. Wenn sich der April von sei­ner bes­ten...

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War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Gro­ßes Früh­lings­fest mit Hand­werk und Kulinarik

War­den­bur­ger Land­par­tie 2026: Ein Fest für die Sin­ne mit Hand­werk, Musik und Genuss WARDENBURG. Das Pflan­zen-Cen­ter Warn­ken ver­wan­delt sich am...

Veranstaltung

Vor­trag in Leer the­ma­ti­siert die Unan­tast­bar­keit der Menschenwürde

Die Men­schen­wür­de – für immer unan­tast­bar? Ein Abend zum Mit­re­den in Leer  LEER – „Die Wür­de des Men­schen ist unan­tast­bar.“ Die­ser...

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