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CDU Westoverledingen fordert sichere Fahrradroute von Ihrhove nach Papenburg entlang der Bahnstrecke
CDU Westoverledingen will sichere Fahrradroute von Ihrhove nach Papenburg vorantreiben
Neue Verbindung entlang der Bahnstrecke soll Radverkehr sicherer machen, nachhaltige Mobilität stärken und den geplanten Bahnhaltepunkt in Ihrhove besser anbinden
Westoverledingen. Die CDU Westoverledingen setzt sich für eine sichere und attraktive Weiterführung der Fahrradroute von Ihrhove nach Papenburg ein. Bei einem Termin vor Ort informierten sich Vertreterinnen und Vertreter der CDU über die aktuelle Situation und die bestehenden Herausforderungen für den Fahrradverkehr.
Die bereits bestehende Fahrradroute zwischen Ihrhove und Leer gilt aus Sicht der CDU Westoverledingen als Vorbild für die Weiterentwicklung des Radverkehrs in der Region. Die Strecke verfügt über eine ausreichende Breite und ist auch in den dunklen Jahreszeiten beleuchtet. Dadurch hat sie sich zu einer stark frequentierten und modernen Verbindung entwickelt.
Nach den Vorstellungen der CDU Westoverledingen soll dieses Konzept künftig in Richtung Papenburg fortgeführt werden. Im Mittelpunkt steht dabei eine möglichst sichere Streckenführung entlang der Bahnlinie von Ihrhove in Richtung Papenburg.
Wirtschaftswege im Hammrich bieten wenig Platz
Wer derzeit mit dem Fahrrad von Ihrhove nach Papenburg unterwegs ist, nutzt überwiegend Wirtschaftswege durch den Hammrich. Diese Wege werden allerdings nicht nur von Radfahrern genutzt. Auch landwirtschaftliche Fahrzeuge, Lkw und Autos sind dort unterwegs.
Mit einer maximalen Breite von rund 3,50 Metern bieten die Wirtschaftswege nach Einschätzung der CDU nicht genügend Platz für ein sicheres Begegnen. Der notwendige Sicherheitsabstand von 1,50 bis 2 Metern zu Fahrradfahrenden könne vielfach nicht eingehalten werden. Besonders landwirtschaftliche Maschinen würden aufgrund ihrer Größe häufig nahezu die gesamte Fahrbahnbreite beanspruchen.
„Wie schwierig und gefährlich die Situation sein kann, haben wir bei unserem Termin vor Ort selbst erlebt“, erklärt Silke Kuhlemann, Vorsitzende der CDU Westoverledingen.
Der vorhandene Grünstreifen müsse derzeit oftmals als Ausweichmöglichkeit genutzt werden. Das sei nicht nur hinderlich, sondern könne für alle Verkehrsteilnehmer erhebliche Gefahren mit sich bringen. Hinzu komme, dass insbesondere in den Wintermonaten die Straßenränder häufig in einem schlechten Zustand seien.
CDU favorisiert separate Fahrradroute entlang der Bahnstrecke
Aus Sicht der CDU Westoverledingen muss deshalb zeitnah eine nachhaltige Lösung gefunden werden. Ziel sei es, die Attraktivität des Fahrradfahrens in der Gemeinde zu erhalten und den Radverkehr gleichzeitig weiter auszubauen.
Eine besondere Bedeutung hat dabei die geplante Fahrradvorrangroute Emden–Papenburg. Für das Teilstück zwischen Ihrhove und Papenburg soll nach Auffassung der CDU eine Streckenführung entwickelt werden, die den unterschiedlichen Anforderungen von Radverkehr, Landwirtschaft und motorisiertem Verkehr gerecht wird.
Die CDU Westoverledingen favorisiert eine Wegführung parallel zur Bahnstrecke, die räumlich von den bestehenden Wirtschaftswegen getrennt ist. Als Vorbild dient dabei erneut die bereits ausgebaute Fahrradstrecke zwischen Ihrhove und Leer.
Durch eine klare Trennung der verschiedenen Verkehrsarten könne eine möglichst hohe Sicherheit für Radfahrer geschaffen werden. Gleichzeitig würde eine solche Lösung verhindern, dass landwirtschaftlicher Verkehr und Radverkehr auf den teilweise sehr schmalen Wirtschaftswegen miteinander konkurrieren.
Noch Fragen zu Flächen und Umsetzung offen
Für die Umsetzung einer solchen Fahrradroute müssen allerdings noch verschiedene Fragen geklärt werden. Dazu gehört insbesondere die Verfügbarkeit geeigneter Flächen entlang der Bahnstrecke.
„Diese Punkte wollen wir zeitnah vorantreiben“, betont die CDU Westoverledingen.
Die genaue Trassenführung wird damit auch davon abhängen, welche Flächen zur Verfügung stehen und wie sich eine separate Fahrradverbindung technisch und planerisch umsetzen lässt.
Fahrradroute könnte auch Tourismus und Bahnanbindung stärken
Eine sichere und moderne Fahrradroute zwischen Ihrhove und Papenburg wäre nach Auffassung der CDU Westoverledingen nicht nur für den täglichen Radverkehr von Bedeutung. Sie könne zugleich einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Mobilität und zum Klimaschutz leisten.
Darüber hinaus sieht die CDU Potenzial für den Tourismus. Eine attraktive Radverbindung könnte die Region für Radfahrer noch interessanter machen und gleichzeitig eine zusätzliche wichtige Verkehrsverbindung innerhalb der Gemeinde schaffen.
Besonders mit Blick auf den geplanten Bahnhaltepunkt in Ihrhove könnte die Fahrradroute eine zusätzliche Bedeutung bekommen. Eine sichere Verbindung für Radfahrer würde die Erreichbarkeit des künftigen Haltepunkts verbessern und könnte damit verschiedene Formen nachhaltiger Mobilität miteinander verknüpfen.
CDU setzt sich für bestmögliche Streckenführung ein
Die CDU Westoverledingen will deshalb die Planungen für die Fahrradroute Ihrhove–Papenburg weiter vorantreiben. Im Mittelpunkt steht dabei eine möglichst sichere und moderne Streckenführung, die den Radverkehr stärkt und gleichzeitig die Anforderungen von Landwirtschaft und motorisiertem Verkehr berücksichtigt.
Eine separate Route entlang der Bahnstrecke könnte aus Sicht der CDU ein wichtiger Schritt sein, um den Radverkehr in Westoverledingen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.
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cBox in Ditzum: Digitaler Dorfladen sorgt für neue Nahversorgung im Rheiderland
Von links: Torsten Dinkela (ProEngeno), Nico Bloem (SPD-Landtagsabgeordneter), Martin Sinning (SPD Ditzum) und Hilde Hommers (SPD Ditzum). Foto: privat
cBox in Ditzum: Digitaler Dorfladen schließt Lücke bei der Nahversorgung
Seit der Eröffnung im Juni entwickelt sich die cBox in Ditzum positiv. Der vollständig digitalisierte Laden bietet den Menschen im Rheiderland täglich von 5 bis 23 Uhr eine Einkaufsmöglichkeit – auch an Sonn- und Feiertagen. SPD-Landtagsabgeordneter Nico Bloem informierte sich vor Ort über das Konzept und die bisherigen Erfahrungen.
Ditzum – Die im Juni eröffnete cBox in Ditzum ist nach Einschätzung der Betreiber auf einem guten Weg. Beim Besuch des SPD-Landtagsabgeordneten Nico Bloem aus Weener berichtete Torsten Dinkela, der die cBox für den Energiedienstleister ProEngeno betreibt, von einer positiven Entwicklung.
„Unser Angebot schließt eine Lücke. Wir sind mit der bisherigen Entwicklung sehr zufrieden“, erklärte Dinkela beim Rundgang durch den 165 Quadratmeter großen Laden.
Mit Lebensmitteln wird die cBox von der Combi-Kette beliefert. Das Sortiment ermöglicht den Bewohnern von Ditzum und Umgebung, sich direkt vor Ort mit Dingen des täglichen Bedarfs zu versorgen.
Einkaufen rund um die Uhr – fast
Das Besondere an der cBox ist ihr vollständig digitalisiertes Konzept. Einkauf, Bezahlung und Bestellprozesse laufen weitgehend automatisch. Dadurch kann der Laden mit vergleichsweise wenig Personal betrieben werden.
Ganz ohne Menschen funktioniert das Konzept allerdings nicht. Insgesamt kümmern sich sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um die cBox und übernehmen all jene Aufgaben, die nicht digital erledigt werden können.
„Ganz ohne Menschen geht es nicht“, stellte Dinkela fest.
Geöffnet ist die cBox täglich von 5 bis 23 Uhr – und das auch an Sonn- und Feiertagen. Damit bietet der Laden gerade im ländlichen Raum eine zusätzliche Möglichkeit, Lebensmittel und andere Waren des täglichen Bedarfs auch außerhalb klassischer Öffnungszeiten einzukaufen.
Gleichmäßige Nutzung und keine Probleme mit Diebstahl
Interessant sind auch die bisherigen Erfahrungen mit dem neuen Konzept. Nach Angaben von Torsten Dinkela wird die cBox sehr gleichmäßig über den Tag hinweg genutzt. Eine Sorge, die bei vollständig oder weitgehend digitalisierten Geschäften häufig eine Rolle spielt, hat sich in Ditzum bislang dagegen nicht bestätigt.
„Der Laden wird sehr gleichmäßig genutzt, und Diebstahl ist zum Glück überhaupt kein Thema“, berichtet Dinkela.
Für ein Schmunzeln sorgt bei ihm dagegen ein anderes Phänomen: „Die Bananen sind immer sofort ausverkauft.“
Bloem: „Das Angebot schließt eine Lücke“
SPD-Landtagsabgeordneter Nico Bloem zeigte sich beim Besuch beeindruckt vom Engagement hinter dem Projekt. Gerade mit Blick auf die Nahversorgung im ländlichen Raum sieht er in der cBox ein interessantes Modell.
„Herzlichen Dank und Respekt für das Engagement von ProEngeno und ganz persönlich von Torsten Dinkela“, sagte Bloem.
Für den Landtagsabgeordneten geht es bei der cBox um eine zentrale Frage: Wie lässt sich die Nahversorgung im ländlichen Raum auch dort sicherstellen, wo klassische Lebensmittelgeschäfte möglicherweise nicht mehr wirtschaftlich betrieben werden können?
„Wir reden über Nahversorgung und konkret über die Versorgung im ländlichen Raum. Genau dieses Konzept schafft die Möglichkeit“, erklärte Bloem.
Seiner Einschätzung nach zeigen die bisherigen Erfahrungen, dass digitalisierte Einkaufsmöglichkeiten gerade auf dem Land auf Interesse stoßen können. „Wir stellen fest, dass die cBoxen gerade auf dem Lande sehr gut ankommen“, so Bloem.
Gleichzeitig brauche es Menschen, die solche Projekte tatsächlich auf den Weg bringen. „Aber es muss immer jemanden geben, der die Initiative ergreift. Gut, dass Torsten Dinkela und ProEngeno das gemacht haben“, betonte der SPD-Politiker.
Digitales Einkaufskonzept für Ditzum
Die cBox in Ditzum verbindet damit moderne Technik mit einem klassischen Ziel: der Sicherung der Nahversorgung. Durch die langen täglichen Öffnungszeiten können Kunden flexibel einkaufen, während digitale Abläufe den Betrieb auch mit einem überschaubaren Personalaufwand ermöglichen.
Für Ditzum bedeutet das Angebot eine zusätzliche Einkaufsmöglichkeit direkt im Ort. Die bisherige Entwicklung stimmt den Betreiber Torsten Dinkela jedenfalls positiv.
Der Besuch von Nico Bloem machte zugleich deutlich, welche Bedeutung solche neuen Konzepte für die Versorgung im ländlichen Raum haben können.
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Kreisfeuerwehr Leer: Martin Stebner und Hans Hermann Leehmhuis gewählt.
Auf dem Foto sind Martin Stebner, Hans Hermann Leehmhuis, Landrat Matthias Groote und Kreisbrandmeister Ernst Berends zu sehen.
Kreisfeuerwehr Leer stellt Weichen für die Zukunft: Führungswechsel in den Brandabschnitten Nord und Süd
Wichtige personelle Entscheidungen bei der Kreisfeuerwehr Leer: Hans Hermann Leehmhuis und Martin Stebner mit großer Mehrheit zu neuen Brandabschnittsleitern gewählt.
Bei der Kreisfeuerwehr Leer sind wichtige Weichen für die zukünftige Führung der beiden Brandabschnitte Nord und Süd gestellt worden. Am Dienstagabend, 25. August 2026, kamen die Orts- und Gemeindebrandmeister der beiden Brandabschnitte zusammen, um über die Besetzung der Führungspositionen zu entscheiden.
Der Termin fand im Rahmen eines besonderen Abends statt: Neben den Wahlen stand auch die offizielle Übergabe des neuen Großtanklöschfahrzeugs (GTLF) auf dem Programm.
Geheime Wahl für die neuen Brandabschnittsleiter
Bei der Wahl der Brandabschnittsleiter gelten besondere formale Anforderungen. Da es sich bei den Ämtern um Positionen als Ehrenbeamte des Landkreises Leer handelt, wurde die Wahl ordnungsgemäß schriftlich und geheim durchgeführt.
Für den Brandabschnitt Süd stellten sich insgesamt drei erfahrene Feuerwehrkameraden zur Wahl. Die Wahlberechtigten sprachen sich mit großer Mehrheit für Hans Hermann Leehmhuis von der Feuerwehr Bunde aus. Er soll künftig die Verantwortung für den Brandabschnitt Süd übernehmen.
Auch im Brandabschnitt Nord fiel die Entscheidung mit großer Mehrheit. Dort wurde Martin Stebner von der Feuerwehr Leer zum neuen Brandabschnittsleiter gewählt.
Damit stehen die vorgesehenen Nachfolger für die beiden wichtigen Führungspositionen innerhalb der Kreisfeuerwehr Leer fest.
Formale Bestätigung durch den Kreistag steht noch aus
Mit der Wahl ist das Verfahren allerdings noch nicht vollständig abgeschlossen. Bevor Hans Hermann Leehmhuis und Martin Stebner ihre neuen Ämter offiziell antreten können, muss der Kreistag des Landkreises Leer die jeweiligen Wahlen noch formell bestätigen.
Erst nach diesem Beschluss können die beiden gewählten Feuerwehrkameraden ihre neuen Funktionen offiziell übernehmen.
Die Wahl ist damit ein wichtiger Schritt für die weitere Organisation und Führung der Kreisfeuerwehr Leer. Die Brandabschnittsleiter übernehmen innerhalb der Feuerwehr wichtige Aufgaben und tragen Verantwortung für die jeweiligen Brandabschnitte.
Neue Führung für Nord und Süd
Mit der Wahl von Martin Stebner für den Brandabschnitt Nord und Hans Hermann Leehmhuis für den Brandabschnitt Süd haben die Wahlberechtigten ein deutliches Signal gesetzt. Beide Feuerwehrkameraden verfügen über langjährige Erfahrung im Feuerwehrwesen und sollen künftig Verantwortung auf Ebene der Kreisfeuerwehr übernehmen.
Die endgültige Entscheidung über die Besetzung der beiden Ehrenbeamtenstellen liegt nun beim Kreistag.


























