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Hoch­zeits­mes­se 2023 Früh­ling: Ein wah­res Feu­er­werk fest­li­cher Arrangements

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Hoch­zeits­mes­se-Olden­burg — Foto: © Tobi­as Frick

Rund 60 Aus­stel­len­de prä­sen­tie­ren die bes­ten Ideen rund um Ihre Traumhochzeit.

Noch ganz frisch ist das neue Jahr, sodass wir ener­gie­ge­la­den und vol­ler Taten­drang los­stür­men, das Bes­te dar­aus zu machen. Das gilt auch für die Paa­re, die bald vor den Trau­al­tar tre­ten wol­len und bereits so man­che To-do-Lis­te ver­fasst haben. „Ers­te Inspi­ra­tio­nen für eine Traum­hoch­zeit fin­den sich zwar im Inter­net, eine wirk­lich gute Bera­tung und ein Gespür dafür, ob die Che­mie auch wirk­lich stimmt, bekommt man nur im per­sön­li­chen Gespräch“, weiß Son­ja Hob­bie, Orga­ni­sa­to­rin der Hoch­zeits­mes­se am 14. und 15. Janu­ar in den Olden­bur­ger Weser-Ems-Hal­len. Genau dafür bie­tet sich hier näm­lich die aller­bes­te Gele­gen­heit. Rund 60 Aus­stel­len­de prä­sen­tie­ren einen fan­tas­ti­schen Strauß vol­ler roman­ti­scher, prak­ti­scher und auch ver­rück­ter Ideen, die jede Hoch­zeit zu etwas ganz Beson­de­rem wer­den las­sen. So trifft man beim Hoch­zeits-Spe­cial „Zeit für klei­ne, gro­ße Glücks­mo­men­te“ bei­spiels­wei­se auf NeysCus­toms mit hand­be­mal­ten Snea­k­ern, die sich indi­vi­du­ell gestal­ten lassen. 

„Vom Hoch­zeits­exper­ten mit lang­jäh­ri­ger Tra­di­ti­on und Erfah­rung bis zum ganz jun­gen Unter­neh­men, bei dem noch so vie­le krea­ti­ve Ein­fäl­le auf ihre Umset­zung war­ten, ist in den Mes­se­hal­len vie­les ver­tre­ten“, freut sich Son­ja Hob­bie über die abwechs­lungs­rei­chen Präsentationen.

Ein­fach wunderschön!

Sich selbst etwas Gutes tun, den Teint zum Strah­len brin­gen und den Haa­ren tren­di­gen Schwung ver­lei­hen – auch das ist auch auf der Hoch­zeits­mes­se mög­lich. In der ‚Beau­ty Lounge‘ zau­bern Meister*innen ihres Fachs tren­di­ge Braut­fri­su­ren und ein attrak­ti­ves Make-up. Außer­dem geben die Aus­stel­len­den tol­le Tipps für den per­fek­ten Auf­tritt und was man als Braut beson­ders beach­ten sollte.

DIY: Work­shop mit fei­nen Stickereien

Initia­len, Tau­ben oder Blü­ten machen aus unter­schied­lichs­ten Stof­fen indi­vi­du­el­le Kunst­wer­ke. Mit fei­nen Sti­cke­rei­en kennt Ali­na Fol­te sich aus. Auf der Hoch­zeits­mes­se bie­tet die Inha­be­rin von Wed­ding Embro­idery (Oyten) zwei­mal täg­lich um 12:00 und 14:00 Uhr einen Work­shop an, in dem klei­ne Täsch­chen bestickt wer­den kön­nen – ide­al bei­spiels­wei­se als klei­nes Geschenk für die Trau­zeu­gin oder die Braut­jung­fern. Die Teil­neh­mer­zahl für die etwa ein­stün­di­ge DIY-Akti­on ist begrenzt, daher soll­te man sich recht­zei­tig vor Ort am Stand in der Mes­se­hal­le anmelden!

Zar­te Spit­ze und flie­ßen­de Stoffe

An ihrem Hoch­zeits­tag ist sie garan­tiert die Schöns­te: Die Braut strahlt nicht nur vor lau­ter Glück, son­dern macht auch in ihrem Kleid die bes­te Figur. Unver­gess­lich der Traum aus flie­ßen­dem Chif­fon, leich­tem Tüll, luxu­riö­sem Satin und fili­gra­nen Orna­men­ten. Eine klei­ne Nische füllt seit gut drei Jah­ren die Lieb­lings­braut Kon­zept­bou­tique in Otters­berg. „Bei uns fin­det die Braut eine erle­se­ne Aus­wahl an ver­spielt-roman­ti­schen Model­len mit ganz viel Spit­ze, tie­fen Aus­schnit­ten und zar­ten Trä­gern“, sagt Nadi­ne Franz, die gemein­sam mit Lau­ra Vendt jede Frau zu ihrer Lieb­lings­braut macht. „Gute Bera­tung und viel Zeit dafür ist das Wich­tigs­te – daher bei uns auch nur mit Ter­min. Die Wahl eines Braut­klei­des ist immer eine sehr emo­tio­na­le Ent­schei­dung, da soll­te der Kopf auch mal aus­ge­schal­tet wer­den.“ Bei der Hoch­zeits­mes­se in Olden­burg ist das Duo das ers­te Mal dabei – mit einer Viel­zahl an Klei­dern im Gepäck, die alle­samt auch anpro­biert wer­den dür­fen. Von Boho und Vin­ta­ge über eine leich­te A‑Linie bis hin zum figur­be­ton­ten Fit and Fla­re ist alles dabei. „Sehr beliebt sind flo­ra­le Spit­zen­ver­zie­run­gen, Blät­ter sind immer mehr im Kom­men. Wei­ter­hin beliebt ist der Schlei­er, der meist als boden­lan­ges Acces­soire gewählt wird.“ Eben­falls zau­ber­haft: Haar­bän­der und Haar­krän­ze in Sil­ber, Gold oder Rosé­gold, die den jewei­li­gen Look dezent ergän­zen. „Ein ganz neu­er Trend sind hüft­ho­he Schlit­ze, so dass die Braut viel Haut zei­gen darf. Übri­gens grei­fen immer mehr Bräu­te zu Snea­k­ern, weil sie ein­fach bequem sind. Schu­he mit Absatz soll­ten bereits sechs Wochen vor der Hoch­zeit täg­lich zumin­dest kurz getra­gen wer­den“, emp­fiehlt Nadi­ne Franz. Gezeigt wer­den am Stand traum­haf­te Mus­ter­klei­der bis Kon­fek­ti­ons­grö­ße 44 – alle ande­ren Grö­ßen kön­nen bestellt werden.

Indi­vi­du­ell und vol­ler Symbolkraft

Ein Trau­ring ist all­ge­gen­wär­tig und zeugt damit stets von der Lie­be zwei­er Men­schen. Umso mehr Auf­merk­sam­keit schen­ken ihm die­se vor dem Kauf. „Etwa vier bis sechs Wochen vor der Trau­ung, soll­te das Braut­paar sich spä­tes­tens um das Aus­su­chen der Rin­ge küm­mern, damit even­tu­ell not­wen­di­ge Ände­run­gen berück­sich­tigt wer­den kön­nen“, sagt Clau­dia Min­tert, Inha­be­rin von „die Pla­tin­schmie­de“ in Bre­men. Schmuck vom Feins­ten fer­ti­gen die Gold­schmie­de­meis­te­rin und ihr Team in dem, seit 1991 bestehen­den, Hand­werks­un­ter­neh­men. Als Aus­bil­dungs­be­trieb wird eben­falls für den Fort­be­stand die­ses tra­di­tio­nel­len Hand­werks gesorgt. Her­ge­stellt wer­den Trau­rin­ge aus sämt­li­chen Edel­me­tal­len, vom edels­ten und reins­ten Pla­tin, über Gold in sämt­li­chen Legie­run­gen, bis hin zum sel­te­nen, sehr dunk­len Tan­tal. Auf der Mes­se kön­nen sich Braut­paa­re ein umfang­rei­ches Bild von den kost­ba­ren Schmuck­stü­cken machen und sich dazu bera­ten lassen. 

„Wel­ches Mate­ri­al Braut und Bräu­ti­gam wäh­len, soll­te nicht der aktu­el­le Trend ent­schei­den, son­dern der eige­ne Geschmack “, so Clau­dia Min­tert, die seit mehr als 30 Jah­ren Braut­paa­ren in der Wahl ihrer ganz per­sön­li­chen Glücks­sym­bo­le unter­stützt. Auch die, wie ein Schatz ver­bor­ge­nen, Innen­sei­ten las­sen sich ganz nach Wunsch gestal­ten. Von der Gra­vur des Namens und des Hoch­zeits­da­tums bis hin zum Fin­ger­ab­druck, Koor­di­na­ten oder indi­vi­du­ell gestal­te­ten Ele­men­ten, ist alles mög­lich. „Was als Schwarz-Weiß-Datei vor­liegt, kann mit dem Laser­ge­rät bear­bei­tet und ver­ewigt wer­den“, so die krea­ti­ve Schmuck­de­si­gne­rin, die schon vie­le Ideen ver­wirk­li­chen konn­te. Und es geht noch indi­vi­du­el­ler: dann näm­lich, wenn die Braut­paa­re ihre Rin­ge selbst schmie­den. Einen Tag lang haben sie die Gele­gen­heit, unter fach­kun­di­ger Anlei­tung zu Fei­le, Ham­mer und Pun­zen zu grei­fen, um sich ihre Trau(m)ringe zu fer­ti­gen. Das Gold­schmie­de­ate­lier in der Bre­mer City, direkt am Blu­men­markt, ist bestrebt, all ihre Wün­sche umzu­set­zen, so Clau­dia Min­tert, die sich immer wie­der über das Enga­ge­ment der Paa­re freut.

Gute Gast­lich­keit: Vom Hei­rats­an­trag bis zur Feier

Ein­fach nur idyl­lisch sind die Dör­fer der Wil­des­hau­ser Geest, was vie­le Paa­re sehr zu schät­zen wis­sen. Auch die Gas­tro­no­mie kann sich hier sehen las­sen: klei­ne Loca­ti­ons mit einem wun­der­bar stim­mungs­vol­len Flair. „Das gilt nicht nur für eine gelun­ge­ne Hoch­zeits­fei­er, son­dern auch für die Ver­lo­bungs­fei­er oder den Hei­rats­an­trag“, sagt Kat­ja Rad­van vom Lops­hof in Döt­lin­gen. Im klei­nen Glas­haus hin­ter dem Restau­rant hat schon so manch roman­ti­sches Cand­le-Light-Din­ner samt Hei­rats­an­trag ein ver­zück­tes „Ja“ her­vor­ge­ru­fen. Auf der Hoch­zeits­mes­se prä­sen­tiert die Gas­tro­no­min das Ange­bot des Hau­ses, das auch als Cate­rer einen her­vor­ra­gen­den Ruf hat und für sei­ne kuli­na­ri­schen Lecker­bis­sen bekannt ist. „Regio­na­li­tät und Nach­hal­tig­keit wer­den bei uns groß­ge­schrie­ben. Um die Wege kurz zu hal­ten, kau­fen wir am liebs­ten von Höfen ganz in der Nähe“, so Kat­ja Rad­van, die ihren Gäs­ten stets auch ein lukul­li­sches Erleb­nis zau­bern möch­te. Ein Bild davon kön­nen sich die Besucher*innen anhand von stil­vol­len Map­pen und anspre­chen­den Fil­men machen. Damit am gro­ßen Tag alles auch wirk­lich stim­mig ist und die Wün­sche des Braut­paa­res sich erfül­len, gibt es im Vor­feld eine voll­um­fäng­li­che Bera­tung. Glei­ches gilt auch für die Loca­ti­on „Kul­tur hin­term Feld“ in Döt­lin­gen: Erst­mals prä­sen­tiert sich das noch recht jun­ge Ver­an­stal­tungs­haus in die­sem Jahr am sel­ben Stand. Den Inha­bern Ute und Karl-Heinz Büsing ist mit ihrer sen­si­blen Umge­stal­tung des his­to­ri­schen Gebäu­des vor gut einem Jahr ein wah­res Kunst­stück gelun­gen. Das Ambi­en­te ist ele­gant und modern – und den­noch ist der ursprüng­li­che Cha­rak­ter erhal­ten geblie­ben. Es ist ein idea­ler Ort für das Braut­paar und sei­ne Gäs­te in sehr per­sön­li­chem Rah­men. Selbst­ver­ständ­lich ist auch eine freie Trau­ung mög­lich, eben­so die Hoch­zeits­fei­er im Gar­ten. Bis zu hun­dert Per­so­nen kön­nen im Inne­ren mit sei­nem stil­si­che­ren Inte­ri­eur fei­ern, eine Büh­ne bie­tet die pas­sen­de Kulis­se für musi­ka­li­sche Dar­bie­tun­gen – für ein rund­um gelun­ge­nes Fest voll guter Gastlichkeit. 

Pro­gramm Show­büh­ne:
Moden­schau­en: täg­lich um 11:30 Uhr / 13:30 Uhr / 15:30 Uhr
Hoch­zeits­sän­ge­rin Ines Plet­ten­berg: täg­lich um 11:10 Uhr / 13:10 Uhr / 15:10 Uhr

All­ge­mei­ne Mes­se­infor­ma­tio­nen:
Mes­se: Hoch­zeits­mes­se Olden­burg Früh­jahr 2023
Ter­min: Sams­tag und Sonn­tag, 14. und 15. Janu­ar, jeweils 10 bis 17 Uhr 
Ver­an­stal­tungs­ort: Weser-Ems-Hal­len Olden­burg, Mess­e­stra­ße, 26123 Olden­burg
Ein­gang: Messehalle


 

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Bün­ting Tee­mu­se­um Leer: Wo Ost­fries­lands Tee­kul­tur leben­dig wird

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Bün­ting Tee­mu­se­um in Leer: Eine Rei­se durch die Welt des Tees

Ost­frie­si­sche Tee­kul­tur erle­ben: Das Bün­ting Tee­mu­se­um in der his­to­ri­schen Alt­stadt von Leer ver­bin­det die Geschich­te des Tees mit regio­na­ler Tra­di­ti­on und ost­frie­si­scher Gastfreundschaft.

Wer Ost­fries­land besucht, kommt am Tee kaum vor­bei. Im Bün­ting Tee­mu­se­um in der his­to­ri­schen Alt­stadt von Leer kön­nen Besu­cher auf zwei Eta­gen in die Welt des Tees ein­tau­chen. Zahl­rei­che Expo­na­te und Infor­ma­tio­nen zei­gen, wie Tee ange­baut, her­ge­stellt, geprüft und zube­rei­tet wird – und wel­che Bedeu­tung das Getränk für die Men­schen in Ost­fries­land bis heu­te hat.

Dabei beschränkt sich die Aus­stel­lung nicht aus­schließ­lich auf die ost­frie­si­sche Tee­kul­tur. Die Expo­na­te stam­men aus unter­schied­li­chen Regio­nen der Erde und zei­gen die Viel­falt der inter­na­tio­na­len Tee­kul­tu­ren und Teezeremonien.

Von der Tee­pflan­ze bis zur fer­ti­gen Tasse

Im his­to­ri­schen Gebäu­de an der Brun­nen­stra­ße wird die gesam­te Rei­se des Tees nach­voll­zieh­bar. Die Aus­stel­lung infor­miert über den Anbau in den Ursprungs­län­dern, ver­schie­de­ne Her­stel­lungs­ver­fah­ren sowie das Prü­fen und Ver­kos­ten des Tees.

Besu­cher erhal­ten dadurch einen Ein­blick in die ein­zel­nen Schrit­te der Tee­pro­duk­ti­on und erfah­ren gleich­zei­tig, wie sich Tee in unter­schied­li­chen Tei­len der Welt zu einem fes­ten Bestand­teil von Kul­tur und Gesell­schaft ent­wi­ckelt hat.

Natür­lich spielt auch die ost­frie­si­sche Tra­di­ti­on eine zen­tra­le Rol­le. Nach dem Muse­ums­be­such besteht die Mög­lich­keit, eine Tas­se ech­ten Ost­frie­sen­tee mit Klunt­je und Wulk­je zu probieren.

Im Bün­ting Tee­mu­se­ums-Win­kel kön­nen Besu­cher außer­dem Tee und ver­schie­de­ne Uten­si­li­en erwer­ben, die für eine tra­di­tio­nel­le ost­frie­si­sche Tee­ze­re­mo­nie benö­tigt werden.

Ein Muse­um mit Geschichte

Das Bün­ting Tee­mu­se­um wur­de im Jahr 2001 gegrün­det. Ziel war es, die his­to­ri­sche und gesell­schaft­li­che Bedeu­tung der ost­frie­si­schen Tee­kul­tur erleb­bar zu machen. Für die Bün­ting Unter­neh­mens­grup­pe ist das Muse­um zugleich Aus­druck der Ver­bun­den­heit mit den Tra­di­tio­nen und der Geschich­te der Region.

Auch der Stand­ort wur­de bewusst gewählt. Das Muse­um befin­det sich mit­ten in der his­to­ri­schen Alt­stadt von Leer. Nur zwei Häu­ser wei­ter, in der Brun­nen­stra­ße 37, grün­de­te Johann Bün­ting im Jahr 1806 sei­nen klei­nen Kolo­ni­al­wa­ren­la­den.

Das dama­li­ge Sor­ti­ment umfass­te unter ande­rem Tee, Kaf­fee, Tabak und Gewür­ze. Aus die­sem Geschäft ent­wi­ckel­te sich spä­ter die heu­te deutsch­land­weit akti­ve Bün­ting Unternehmensgruppe.

Der his­to­ri­sche Bezug zum Stand­ort reicht noch wei­ter zurück. In der Nähe des heu­ti­gen Muse­ums befand sich vor mehr als 200 Jah­ren der Ver­kaufs­raum des Bün­tingschen Kolo­ni­al­wa­ren­ge­schäfts. Roh­zu­cker, Scho­ko­la­de und ande­re Waren wur­den damals in Kis­ten und Säcken angeboten.

Das Geschäft war dabei nicht nur ein Ort zum Ein­kau­fen. Es war auch ein Treff­punkt für die Nach­bar­schaft, an dem Neu­ig­kei­ten aus­ge­tauscht wur­den. Im Hin­ter­zim­mer wur­den unter ande­rem Tabak geschnit­ten und wei­te­re Waren für den Ver­kauf vorbereitet.

Ost­frie­si­sche Tee­ze­re­mo­nie mit Klunt­je und Wulkje

Ein beson­de­rer Bestand­teil des Muse­ums­an­ge­bots ist die ost­frie­si­sche Tee­ze­re­mo­nie. Dabei folgt die Zube­rei­tung einer fes­ten Tradition.

Zunächst wird ein gro­ßes Stück Klunt­je, also Kan­dis­zu­cker, in die Tas­se gelegt. Anschlie­ßend wird der Tee lang­sam ein­ge­gos­sen. Wich­tig: Der Tee wird nicht umgerührt.

Danach lässt man die Sah­ne vor­sich­tig am Innen­rand der Tas­se in den Tee lau­fen. Dabei ent­steht die cha­rak­te­ris­ti­sche Sah­ne­wol­ke – das soge­nann­te Wulk­je.

Auch jetzt wird nicht umge­rührt. Der Tee wird tra­di­tio­nell „drei­stö­ckig“ genos­sen: Zuerst wird die Sah­ne getrun­ken, anschlie­ßend der Tee und zum Schluss der süße Kandis.

 

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Wis­sen, was in der Regi­on los ist? Die Face­book-Sei­te „Wir Leera­ner“ und das digi­ta­le Nach­rich­ten­por­tal „Lese­r­ECHO“ lie­fern Ihnen alle wich­ti­gen Neu­ig­kei­ten, Ver­an­stal­tungs­tipps und Geschich­ten direkt aus der Heimat.

Das Bes­te: Unser Ange­bot ist voll­stän­dig kos­ten­los und kommt ganz ohne Abo­kos­ten aus!

Öffent­li­che Tee­ze­re­mo­nie jeden Dienstag

Wer die ost­frie­si­sche Tee­kul­tur nicht nur anse­hen, son­dern unmit­tel­bar erle­ben möch­te, kann an Ver­an­stal­tun­gen des Muse­ums teilnehmen.

Jeden Diens­tag fin­det um 15 Uhr eine öffent­li­che ost­frie­si­sche Tee­ze­re­mo­nie statt. Für Grup­pen ab acht Per­so­nen kön­nen nach Anmel­dung wei­te­re Ver­an­stal­tun­gen und Semi­na­re ange­bo­ten werden.

Zum Ange­bot gehö­ren unter anderem:

  • Tee­stun­de mit Gebäck – etwa 60 Minuten
  • Tee­ze­re­mo­nie mit Krint­stut – etwa 90 Minuten
  • Tee­ze­re­mo­nie mit Tea-Tasting, Krint­stut und But­ter­ku­chen – etwa 120 Minuten
  • Tee-Semi­nar – etwa 90 Minuten
  • Füh­rung durch die Aus­stel­lung – etwa 30 Minuten

Dar­über hin­aus sind indi­vi­du­el­le Ter­mi­ne für Füh­run­gen, Tee­ver­kos­tun­gen und Semi­na­re möglich.

Ein­tritt und Veranstaltungen

Der Ein­tritt für Erwach­se­ne kos­tet 3 Euro pro Per­son. Eine Füh­rung durch die Dau­er­aus­stel­lung kos­tet 5 Euro pro Per­son.

Für Ver­an­stal­tun­gen gel­ten fol­gen­de Prei­se inklu­si­ve Eintritt:

Ange­bot Preis pro Person
Tee­stun­de 8,00 €
Tee­ze­re­mo­nie 13,50 €
Tee­ze­re­mo­nie mit Teatasting 17,50 €
Tee­se­mi­nar 15,00 €

 

Bar­rie­re­frei­er Zugang zum Erdgeschoss

Auch auf die Bar­rie­re­frei­heit wur­de geach­tet. Der Zugang zum Erd­ge­schoss des Muse­ums sowie die Teil­nah­me an Ver­an­stal­tun­gen sind bar­rie­re­frei mög­lich. Im Erd­ge­schoss steht außer­dem eine für Men­schen mit Behin­de­rung geeig­ne­te Toi­let­te zur Verfügung.

Ein Stück Ost­fries­land zum Erleben

Das Bün­ting Tee­mu­se­um ist damit mehr als eine klas­si­sche Aus­stel­lung über ein Getränk. Es ver­bin­det die Geschich­te eines Unter­neh­mens mit der Ent­wick­lung der ost­frie­si­schen Tee­kul­tur und gibt Ein­bli­cke in die welt­wei­te Bedeu­tung des Tees.

Vor allem die Ver­bin­dung zur his­to­ri­schen Alt­stadt von Leer macht den Muse­ums­be­such beson­ders: Nur weni­ge Schrit­te vom heu­ti­gen Muse­um ent­fernt begann 1806 die Geschich­te des Bün­tingschen Kolonialwarenhandels.

Wer Ost­fries­land und sei­ne Tra­di­tio­nen ken­nen­ler­nen möch­te, fin­det im Bün­ting Tee­mu­se­um des­halb Geschich­te, Kul­tur und Genuss an einem Ort – und kann am Ende selbst erle­ben, war­um die ost­frie­si­sche Tee­tas­se seit Gene­ra­tio­nen weit mehr ist als nur ein hei­ßes Getränk.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu Füh­run­gen, Semi­na­ren und Ver­an­stal­tun­gen gibt es unter:
www.buenting-teemuseum.de

Öff­nungs­zei­ten des Bün­ting Teemuseums

Das Bün­ting Tee­mu­se­um in der Brun­nen­stra­ße 33 in Leer ist von Diens­tag bis Sams­tag jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Von Janu­ar bis April bleibt das Muse­um mon­tags geschlossen.

Bün­ting Tee­mu­se­um Leer
Brun­nen­stra­ße 33
26789 Leer (Ost­fries­land)

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein

Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum Treff­punkt für Unter­neh­men, Fami­li­en, Pri­vat­per­so­nen, Land­wir­te und Tech­nik­in­ter­es­sier­te. 13 Unter­neh­men aus dem Gewer­be­ge­biet öff­nen ihre Türen und geben Ein­bli­cke in ihre Arbeit, zei­gen Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen und laden dazu ein, sich direkt vor Ort zu informieren.

C‑Port (Indus­trie­park am Küs­ten­ka­nal) in 26169 Frie­soy­the (Land­kreis Cloppenburg)

Besu­cher kön­nen ver­schie­de­ne Unter­neh­men ken­nen­ler­nen, Pro­duk­te anse­hen und sich aus­führ­lich bera­ten las­sen. Dabei rich­tet sich das Ange­bot nicht nur an Gewer­be­trei­ben­de: Auch Pri­vat­per­so­nen, Haus- und Gar­ten­be­sit­zer sowie Land­wir­te fin­den zahl­rei­che inter­es­san­te Angebote.

Unter­neh­men zei­gen Tech­nik, Pro­duk­te und Dienstleistungen

Beim Tag der offe­nen Tür geht es vor allem dar­um, die Unter­neh­men am C‑Port und ihre unter­schied­li­chen Tätig­keits­be­rei­che vor­zu­stel­len. Werk­stät­ten, Betriebs­be­rei­che und Aus­stel­lungs­flä­chen wer­den geöff­net. Besu­cher erhal­ten einen direk­ten Ein­blick in die Arbeit der Unter­neh­men und kön­nen sich über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen, tech­ni­sche Lösun­gen, Dienst­leis­tun­gen und Pro­duk­te informieren.

Dabei reicht das Ange­bot von Hand­werk und Tech­nik über Dienst­leis­tun­gen und Logis­tik bis hin zu Lösun­gen für Haus und Gar­ten sowie den land­wirt­schaft­li­chen Bereich. Gera­de für Betrie­be und Land­wir­te bie­tet sich die Gele­gen­heit, sich über pro­fes­sio­nel­le Tech­nik, Maschi­nen und ver­schie­de­ne Ein­satz­mög­lich­kei­ten zu informieren.

Gleich­zei­tig kom­men auch pri­va­te Besu­cher auf ihre Kos­ten. Wer bei­spiels­wei­se einen Gar­ten besitzt, moder­ni­sie­ren möch­te, tech­ni­sche Gerä­te sucht oder sich ein­fach über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen infor­mie­ren möch­te, kann sich direkt bei den Fach­leu­ten vor Ort umsehen.

Auf dem Betriebs­ge­län­de der Fir­ma Ste­fan Hin­richs (Robert-Bosch-Stra­ße 7) prä­sen­tiert sich beim Tag der offe­nen Tür auch die Wil­ken Poel­ker GmbH & Co. KG aus Ost­rhau­der­fehn. Der Fach­händ­ler stellt eine Aus­wahl sei­nes umfang­rei­chen Pro­dukt­sor­ti­ments vor und zeigt aktu­el­le Neu­hei­ten aus den Berei­chen Haus, Gar­ten, Tech­nik und Gewerbe.

Wil­ken Poel­ker: Fach­händ­ler für Tech­nik, Haus, Gar­ten und Gewerbe

Eine beson­de­re Anlauf­stel­le ist die Wil­ken Poel­ker GmbH & Co. KG aus Ost­rhau­der­fehn, Lang­hol­ter­stra­ße 43, 26842 Ost­rhau­der­fehn. Das Unter­neh­men ist eben­falls auf dem Betriebs­ge­län­de der Fir­ma Ste­fan Hin­richs ver­tre­ten und prä­sen­tiert dort eine Aus­wahl sei­nes umfang­rei­chen Sortiments.

Als Fach­händ­ler zeigt Wil­ken Poel­ker unter ande­rem ver­schie­de­ne E‑Bikes, aus­ge­wähl­te Kär­cher-Gerä­te für Pri­vat­haus­hal­te und pro­fes­sio­nel­le Anwen­dun­gen, moder­ne Mäh­ro­bo­ter der neu­es­ten Gene­ra­ti­on mit KI-Tech­nik, Rasen­mä­her und wei­te­re Gar­ten­ge­rä­te. Außer­dem wer­den STIHL Akku-Pro­fes­sio­nal-Gerä­te vorgestellt.

Das Unter­neh­men bringt aus sei­nen ver­schie­de­nen Pro­dukt­be­rei­chen jeweils eine Aus­wahl mit. Damit kön­nen sich Besu­cher direkt vor Ort einen Über­blick ver­schaf­fen, Gerä­te ver­glei­chen und sich fach­kun­dig bera­ten las­sen. Neben Pro­dukt­vor­stel­lun­gen sind auch attrak­ti­ve Mes­se­prei­se vorgesehen.

Das Ange­bot rich­tet sich dabei aus­drück­lich an unter­schied­li­che Ziel­grup­pen: vom pri­va­ten Haus- und Gar­ten­be­sit­zer über anspruchs­vol­le Anwen­der bis hin zu Gewer­be­be­trie­ben und pro­fes­sio­nel­len Nut­zern. Wer sich für moder­ne Tech­nik inter­es­siert oder eine Anschaf­fung plant, hat hier die Mög­lich­keit, Pro­duk­te unmit­tel­bar vor Ort kennenzulernen.

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Land­wirt­schaft als wich­ti­ger Bestand­teil des C‑Port

Die Land­wirt­schaft ist am C‑Port tra­di­tio­nell fest ver­an­kert und wird auch beim Tag der offe­nen Tür ent­spre­chend ein­ge­bun­den. Für Land­wir­te und land­wirt­schaft­li­che Betrie­be bie­tet die Ver­an­stal­tung eine gute Gele­gen­heit, sich über die ansäs­si­gen Unter­neh­men, deren Pro­duk­te und Dienst­leis­tun­gen sowie aktu­el­le tech­ni­sche Ent­wick­lun­gen zu informieren.

Viel Pro­gramm für Familien

Neben den Unter­neh­men wird ein umfang­rei­ches Rah­men­pro­gramm gebo­ten. Hüpf­bur­gen, Was­ser­spie­le, Tanz­shows und Gon­del­fahr­ten mit einem mobi­len Kran sor­gen für Unter­hal­tung. Für Kin­der ist außer­dem eine gro­ße Ver­lo­sung mit attrak­ti­ven Prei­sen vorgesehen.

Auch der Old­ti­mer-Club Ein­or­te ist mit sei­nem Wackel­boot wie­der vor Ort. Das beson­de­re Gefährt ist bereits auf den Bil­dern zur Ver­an­stal­tung zu sehen und dürf­te nicht nur bei Tech­nik- und Old­ti­mer­freun­den für Inter­es­se sorgen.

Der Musik­ver­ein Har­ke­brüg­ge sorgt zusätz­lich für musi­ka­li­sche Unter­hal­tung und bringt ein Ständchen.

Kaf­fee und Kuchen, Brat­wurst, Pom­mes und Erbsensuppe

Für das leib­li­che Wohl haben meh­re­re Ver­ei­ne und Grup­pen ein abwechs­lungs­rei­ches Ange­bot vorbereitet.

Der Land­frau­en­ver­ein Basel bie­tet Kaf­fee und Kuchen an. Die Schar­le Kör­ken­krop­pen sorgt mit Brat­wurst und Pom­mes für herz­haf­te Ver­pfle­gung. Die Mess­dien­er­ge­mein­schaft St. Ans­gar Basel bie­tet Eis an. Ergänzt wird das Ange­bot durch die Feld­kü­che Har­ke­brüg­ge, die Erb­sen­sup­pe zubereitet.

Auch die Katho­li­sche Land­ju­gend Kamp-Lint­for­ten­brü­cke betei­ligt sich am Veranstaltungstag.

Damit ist auch für eine Pau­se zwi­schen­durch gesorgt – ob bei Kaf­fee und Kuchen, einer herz­haf­ten Mahl­zeit oder einem Eis.

Kos­ten­lo­ser Shut­tle­bus zwi­schen den Standorten

Damit Besu­cher die ver­schie­de­nen Ver­an­stal­tungs­or­te bequem errei­chen kön­nen, wird ein kos­ten­lo­ser Shut­tle­bus eingesetzt:

Gewer­be­ge­biet C‑Port WEST — in der Robert-Bosch-Stra­ße / Carl-Benz-Stra­ße und den Unter­neh­men in der Lei­ne­stra­ße / Ems-Dol­lart-Ring. Hier wer­den wer­den ent­spre­chen­de Park­mög­lich­kei­ten ver­füg­bar sein. 

Wer mit dem Fahr­rad kommt, kann die ein­zel­nen Berei­che eben­falls gut errei­chen und den Besuch mit einer Fahr­rad­tour verbinden.

Ein Sonn­tag zum Infor­mie­ren, Ent­de­cken und Ausprobieren

Der Tag der offe­nen Tür am C‑Port bie­tet die Gele­gen­heit, die Unter­neh­men der Regi­on ein­mal aus einer ande­ren Per­spek­ti­ve ken­nen­zu­ler­nen. Besu­cher kön­nen sich infor­mie­ren, Fra­gen stel­len, Pro­duk­te ken­nen­ler­nen und mit Fach­leu­ten ins Gespräch kommen.

Ob Gewer­be­be­trieb, Land­wirt­schaft, Pri­vat­per­son, Haus- und Gar­ten­be­sit­zer oder ein­fach neu­gie­ri­ger Besu­cher: Das Ange­bot ist breit gefä­chert. Moder­ne Tech­nik trifft auf Hand­werk, Dienst­leis­tun­gen und regio­na­le Unter­neh­men – ergänzt durch ein Fami­li­en­pro­gramm und ver­schie­de­ne kuli­na­ri­sche Angebote.

Wer sich für Tech­nik, Haus, Gar­ten, Land­wirt­schaft, Gewer­be oder die Unter­neh­men am C‑Port inter­es­siert, soll­te den Sonn­tag, 16. August, im Kalen­der vormerken.

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Wie Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge Rücken und Gelen­ke unter­stüt­zen können

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Sanf­te Hil­fe für Rücken und Gelen­ke: Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge in Westoverledingen

Rücken­schmer­zen, Nacken­ver­span­nun­gen und Fehl­hal­tun­gen gehö­ren für vie­le Men­schen zum All­tag. Häu­fig ent­steht das Gefühl, „nicht rich­tig im Lot“ zu sein. Bewe­gungs­man­gel, Stress und ein­sei­ti­ge oder fal­sche Belas­tun­gen kön­nen dabei eine Rol­le spielen.

Eine sanf­te Metho­de aus dem Bereich der Natur­heil­kun­de ist die Dorn-The­ra­pie, die sich mit der Breuß-Mas­sa­ge kom­bi­nie­ren lässt. In der Natur­heil­pra­xis Astrid Frey in Wes­t­ov­er­le­din­gen wird die­se Behand­lung genutzt, um Rücken und Gelen­ke sanft zu unter­stüt­zen und die Beweg­lich­keit zu fördern.

Dorn-The­ra­pie: Wie ent­stand die Methode?

Die Dorn-The­ra­pie geht auf den All­gäu­er Land­wirt und Säge­werks­be­sit­zer Die­ter Dorn (1938–2011) zurück. Nach einem eige­nen Hexen­schuss erleb­te Dorn, wie ein älte­rer Schä­fer aus sei­nem Dorf die Beschwer­den mit ein­fa­chen Hand­grif­fen lin­dern konnte.

Die­se Erfah­rung weck­te sein Inter­es­se an den Zusam­men­hän­gen zwi­schen Wir­bel­säu­le, Gelen­ken und dem all­ge­mei­nen Wohl­be­fin­den. Aus sei­nen prak­ti­schen Beob­ach­tun­gen ent­wi­ckel­te Die­ter Dorn schließ­lich eine eigen­stän­di­ge, sanf­te Metho­de zur Behand­lung von Wir­bel- und Gelenkfehlstellungen.

Wie läuft eine Dorn-The­ra­pie ab?

Eine Behand­lung beginnt mit einer sorg­fäl­ti­gen Betrach­tung des kör­per­li­chen Fun­da­ments. Dabei wer­den unter ande­rem Bein­län­gen und Becken­stel­lung kon­trol­liert. Ein mög­li­cher­wei­se schief ste­hen­des Becken kann sich auf die Kör­per­sta­tik und damit auch auf dar­über­lie­gen­de Berei­che auswirken.

Anschlie­ßend wird die natür­li­che Bewe­gung des Kör­pers genutzt. Wäh­rend Sie bei­spiels­wei­se ein Bein oder einen Arm sanft pen­deln, kön­nen mög­li­che Fehl­stel­lun­gen ertas­tet werden.

Sanf­ter Druck statt ruck­ar­ti­ger Bewegungen

Bei der Dorn-The­ra­pie wird mit geziel­tem Dau­men­druck gear­bei­tet. Gleich­zei­tig führt der Pati­ent eine natür­li­che Eigen­be­we­gung aus. Dadurch soll der betrof­fe­ne Wir­bel oder das Gelenk auf sanf­te Wei­se in sei­ne vor­ge­se­he­ne Posi­ti­on zurückfinden.

Im Gegen­satz zu ruck­ar­ti­gen oder star­ken Mani­pu­la­tio­nen steht bei die­ser Metho­de die sanf­te Kor­rek­tur in Ver­bin­dung mit der Eigen­be­we­gung im Mit­tel­punkt. Dabei wird auf lan­ges Hebeln oder ruck­ar­ti­ge Stö­ße verzichtet.

Ganz­heit­li­cher Ansatz der Dorn-Therapie

Die Dorn-The­ra­pie betrach­tet den Kör­per nicht aus­schließ­lich an der Stel­le, an der Beschwer­den auf­tre­ten. Über die Rücken­marks­ner­ven bestehen Ver­bin­dun­gen zu ver­schie­de­nen Kör­per­re­gio­nen und zum vege­ta­ti­ven Nervensystem.

Aus Sicht der Metho­de kann eine Behand­lung des­halb nicht nur auf den Rücken oder ein­zel­ne Gelen­ke bezo­gen wer­den, son­dern das all­ge­mei­ne kör­per­li­che Wohl­be­fin­den unterstützen.

Breuß-Mas­sa­ge als wohl­tu­en­de Ergänzung

Eine Dorn-The­ra­pie lässt sich mit einer Breuß-Mas­sa­ge kom­bi­nie­ren. Die Mas­sa­ge kann dazu die­nen, das Gewe­be auf die Behand­lung vor­zu­be­rei­ten oder anschlie­ßend zu entspannen.

Die Metho­de wur­de nach dem öster­rei­chi­schen Elek­tro­tech­ni­ker und Heil­kun­di­gen Rudolf Breuß (1899–1990) benannt. Er ent­wi­ckel­te eine sanf­te Rücken­mas­sa­ge, die tra­di­tio­nell mit der Dorn-Metho­de ver­bun­den wird.

Bei der Breuß-Mas­sa­ge han­delt es sich um eine sanf­te, ener­ge­ti­sche Rücken­mas­sa­ge mit hoch­wer­ti­gem Johan­nis­kraut­öl. Die Wir­bel­säu­le soll dabei schritt­wei­se und mög­lichst schmerz­frei gedehnt wer­den. Dadurch kann den Band­schei­ben mehr Raum gege­ben wer­den. Die Metho­de soll zudem die Rege­ne­ra­ti­on unter­stüt­zen und eine tie­fe mus­ku­lä­re Ent­span­nung fördern.

Wann kann die Dorn-Metho­de ein­ge­setzt werden?

Die Dorn-The­ra­pie wird ins­be­son­de­re bei ver­schie­de­nen Beschwer­den rund um Wir­bel­säu­le und Gelen­ke eingesetzt.

Wir­bel­säu­len­be­schwer­den

Dazu gehö­ren bei­spiels­wei­se Schmer­zen oder Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen im Bereich der:

  • Hals­wir­bel­säu­le
  • Brust­wir­bel­säu­le
  • Len­den­wir­bel­säu­le

Aus­strah­len­de Beschwerden

Auch Beschwer­den, die von der Wir­bel­säu­le in ande­re Kör­per­be­rei­che aus­strah­len, kön­nen Anlass für eine Behand­lung sein. Dazu zäh­len beispielsweise:

  • zie­hen­de Schmerzen
  • Druck­ge­füh­le
  • Beschwer­den, die in Arme oder Bei­ne ausstrahlen
  • Beschwer­den im Kopfbereich

Gelenk­be­schwer­den

Die Metho­de kann außer­dem bei Bewe­gungs­ein­schrän­kun­gen oder Beschwer­den an ver­schie­de­nen Gelen­ken ein­ge­setzt wer­den, bei­spiels­wei­se an:

  • Hüf­te
  • Knie
  • Schul­ter

Wel­che Anzei­chen kön­nen auf eine Wir­bel- oder Gelenk­blo­cka­de hindeuten?

Eine mög­li­che Blo­cka­de äußert sich nicht zwangs­läu­fig aus­schließ­lich durch Rücken­schmer­zen. Der Kör­per kann unter­schied­li­che Signa­le senden.

Mög­li­che Anzei­chen sind:

  • ste­chen­de, zie­hen­de oder dump­fe Schmerzen
  • Krib­beln oder ande­re Missempfindungen
  • Taub­heits­ge­füh­le in Armen oder Beinen
  • ein­ge­schränk­te Beweglichkeit

Bei neu auf­tre­ten­den, star­ken oder anhal­ten­den Beschwer­den sowie bei Taub­heits­ge­füh­len oder ande­ren neu­ro­lo­gi­schen Sym­pto­men soll­te grund­sätz­lich eine ärzt­li­che Abklä­rung erfolgen.

Sanf­te Unter­stüt­zung für Rücken und Beweglichkeit

Ob Dorn-The­ra­pie, Breuß-Mas­sa­ge oder die Kom­bi­na­ti­on aus bei­den Metho­den: Im Mit­tel­punkt steht eine mög­lichst sanf­te Behand­lung von Rücken, Gelen­ken und Mus­ku­la­tur. Ziel ist es, die natür­li­che Beweg­lich­keit zu unter­stüt­zen und gleich­zei­tig für Ent­span­nung und Wohl­be­fin­den zu sorgen.

Wer mehr über die Dorn-The­ra­pie und Breuß-Mas­sa­ge in Wes­t­ov­er­le­din­gen erfah­ren oder die Metho­de ken­nen­ler­nen möch­te, kann sich direkt an die Natur­heil­pra­xis Astrid Frey wenden.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey

Astrid Frey
Heil­prak­ti­ke­rin & Kine­sio­lo­gin
Spie­ker­oo­ger Str. 12
26810 Wes­t­ov­er­le­din­gen

E‑Mail: info@astridfrey.de
Tele­fon: 04955 / 989 98 44
Mobil: 0152 / 51 83 87 4

Hin­weis: Die genann­ten Metho­den gehö­ren zur Natur­heil­kun­de und erset­zen bei Erkran­kun­gen, star­ken oder unkla­ren Beschwer­den kei­ne ärzt­li­che Unter­su­chung oder Behandlung.

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