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Imp­fen beim Haus­arzt: Test-Pra­xis auch im Kreis Leer

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Land­kreis nimmt an Modell­ver­such des Lan­des Nie­der­sach­sen teil
 
Das Land Nie­der­sach­sen will in einem Pilot­pro­jekt die Coro­na-Schutz­imp­fung in Haus­arzt­pra­xen tes­ten. Der Land­kreis Leer gehört zu den Modell-Kom­mu­nen, die dar­an teil­neh­men. “Bei uns wird es eine von lan­des­weit sechs Test-Pra­xen geben”, sagt Land­rat Mat­thi­as Groo­te. Bei dem Pro­jekt geht es dar­um, ob und wie Haus­ärz­te schon früh­zei­tig ein­ge­bun­den wer­den kön­nen, um die Imp­fun­gen zu beschleunigen.
 
Die Impf­pra­xis funk­tio­niert wie eine Außen­stel­le des Impf­zen­trums in Hesel. Von dort wird sie mit Impf­stoff und Mate­ri­al ver­sorgt, das Land Nie­der­sach­sen stellt die Tech­nik für die Doku­men­ta­ti­on zur Ver­fü­gung. Impf­be­rech­tig­te Per­so­nen, zum Bei­spiel Beschäf­tig­te von Pfle­ge­diens­ten, wer­den gezielt vom Impf­zen­trum in Hesel ange­spro­chen. Die Ter­mi­ne orga­ni­siert aus­schließ­lich das Impf­zen­trum; die Pra­xis kann kei­ne Ter­mi­ne ver­ge­ben. Geimpft wird mit dem Impf­stoff von Astra­Ze­ne­ca, der in Deutsch­land der­zeit nur Men­schen unter 65 Jah­ren ver­ab­reicht wird.
 
Mit dem Land müs­sen noch Details abge­stimmt wer­den, bevor die Imp­fun­gen in der Haus­arzt­pra­xis begin­nen kön­nen. Land­rat Groo­te hofft, dass das Modell­pro­jekt nach kur­zer Erpro­bungs­zeit aus­ge­wei­tet wird. “Es wäre sicher­lich ein gro­ßer Vor­teil, wenn wir früh­zei­tig die Haus­arzt­pra­xen ein­bin­den könn­ten. Denn dann sind wir in der Lage, auch in der Flä­che mehr und schnel­ler zu imp­fen. Und wir müs­sen beim Imp­fen Tem­po machen.”
 

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War­um ein Abschied im Dol­lart Trau­ern­den eine ganz beson­de­re Nähe schenkt.

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See­be­stat­tung im Dol­lart: Ein stil­ler Abschied in ver­trau­ter Nähe

Das Ems-Dol­lart-Gebiet, gele­gen an der Gren­ze zwi­schen Deutsch­land und den Nie­der­lan­den, ist weit mehr als eine fas­zi­nie­ren­de Fluss­mün­dung und Mee­res­bucht. Für vie­le Men­schen in der Regi­on ist es ein Ort tie­fer Iden­ti­tät. Eine See­be­stat­tung im Dol­lart, aus­ge­hend vom tra­di­ti­ons­rei­chen See­ha­fen Emden, bie­tet daher eine ganz beson­de­re, tief ver­wur­zel­te Form des Abschieds. Es ist ein stil­les Zurück­ge­ben an die Natur – an ein Gewäs­ser, das das Leben in Ost­fries­land seit Jahr­hun­der­ten prägt.

Die Gebor­gen­heit einer ver­trau­ten Bucht

Im Gegen­satz zur anony­men Wei­te der offe­nen Nord­see bie­tet der Dol­lart einen ent­schei­den­den emo­tio­na­len Vor­teil: Er ist kein unend­li­cher, frem­der Hori­zont. Als wei­te, geschütz­te Bucht bleibt das Was­ser hier stets greif­bar, nah und vom Land aus sichtbar.

Der Gedan­ke, dass ein gelieb­ter Mensch nicht „irgend­wo da drau­ßen“ auf dem Oze­an ruht, son­dern in einem klar defi­nier­ten, ver­trau­ten Gebiet, schenkt vie­len Ange­hö­ri­gen nach­hal­ti­gen Halt. Die Bucht wird so zu einem sicht­ba­ren Erin­ne­rungs­ort, den man jeder­zeit auf­su­chen kann.

Der Rhyth­mus von Ebbe und Flut als Trost

Geprägt vom ewi­gen Wech­sel der Gezei­ten, spie­gelt der Dol­lart das Prin­zip von Kom­men und Gehen wider. In die­ser Sym­bo­lik liegt für die Trau­er­be­wäl­ti­gung eine tie­fe Weisheit:

  • Ein flie­ßen­der Über­gang: Der Abschied geschieht nicht abrupt, son­dern geht sanft in die Bewe­gung des Was­sers über.

  • Teil des Kreis­laufs: Der Ver­stor­be­ne wird in eine Land­schaft ein­ge­bet­tet, die sich durch Ebbe und Flut ste­tig wan­delt und doch in ihrer Bestän­dig­keit immer wiederkehrt.

  • Ver­bin­dung statt Tren­nung: Wo Him­mel, Watt und Was­ser inein­an­der über­ge­hen, ver­liert das Los­las­sen sei­ne läh­men­de Schwe­re. Es weicht dem Gefühl eines sanf­ten Anvertrauens.

Der Moment der Samm­lung auf dem Wasser

Die Inten­si­tät einer See­be­stat­tung beginnt in dem Moment, in dem das Schiff den Hafen von Emden ver­lässt. Wäh­rend die Geräu­sche der Stadt lang­sam ver­blas­sen und das Schiff in die Wei­te des Dol­larts glei­tet, ent­steht an Bord ein Raum der Stil­le und inne­ren Sammlung.

Das ruhi­ge Tra­gen des Was­sers wird von den Beglei­ten­den oft wie ein letz­tes gemein­sa­mes Gehen emp­fun­den – ein Gelei­ten bis an einen Ort, an dem Wor­te nicht mehr nötig sind. Es ent­steht eine blei­ben­de Ver­bun­den­heit, die weit über den eigent­li­chen Tag der Bei­set­zung hinausreicht.

Ein Ort, der bleibt: Erin­ne­rung am Deich

Für die Zeit nach der Bestat­tung wis­sen die Hin­ter­blie­be­nen die­sen Ort in beru­hi­gen­der Nähe. Ein Spa­zier­gang auf dem Deich, der Blick hin­aus über die glit­zern­de Was­ser­flä­che bei Son­nen­un­ter­gang oder das bewuss­te Erle­ben des Win­des hel­fen dabei, dem Ver­stor­be­nen nahe zu sein.

Gefüh­le von Ruhe, Dank­bar­keit und lei­ser Ver­bun­den­heit tre­ten so in den Vor­der­grund der Trau­er. Der gelieb­te Mensch ist nicht ver­schwun­den – er bleibt auf eine ganz beson­de­re Wei­se gegen­wär­tig: im Rhyth­mus der Gezei­ten, im Spiel von Licht und Wel­len und an einem ver­trau­ten Ort, der jeder­zeit wie­der auf­ge­sucht wer­den kann. Sowohl äußer­lich am Ufer als auch inner­lich im Herzen.

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Kli­nik-Kür­zun­gen der Bun­des­re­gie­rung: Dro­hen Schlie­ßun­gen und Versorgungslücken?

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Medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung in der Flä­che gefähr­det: Am Bei­spiel des Kli­ni­kums Leer wer­den die exis­ten­ti­el­len Her­aus­for­de­run­gen sicht­bar, vor denen vie­le Kran­ken­häu­ser ange­sichts stei­gen­der Per­so­nal­an­for­de­run­gen und unzu­rei­chen­der Refi­nan­zie­rung im Jahr 2026 stehen.

Kahl­schlag im Kreiß­saal und OP: Wie die Gesund­heits­po­li­tik die länd­li­chen Kli­ni­ken austrocknet

Die Bun­des­re­gie­rung berei­tet im Hin­ter­grund mas­si­ve finan­zi­el­le Kür­zun­gen im Kran­ken­haus­sek­tor vor. Was im poli­ti­schen Ber­lin offi­zi­ell als not­wen­di­ge Struk­tur­re­form und Bei­trag zur „Sta­bi­li­sie­rung des Gesund­heits­sys­tems“ dekla­riert wird, ent­puppt sich bei genaue­rer Betrach­tung der Pra­xis als sys­te­ma­ti­sche Unter­fi­nan­zie­rung. Für die Betrof­fe­nen vor Ort bedeu­tet dies kon­kret: weni­ger finan­zi­el­le Mit­tel, ein schwin­den­des Leis­tungs­an­ge­bot und eine erheb­li­che Gefähr­dung der Pati­en­ten­si­cher­heit. Wie pre­kär die Situa­ti­on ist, zeigt ein aktu­el­ler Hil­fe­ruf aus Niedersachsen.

Leer / Ost­fries­land. Die fun­da­men­ta­le Kri­se der deut­schen Kli­nik­land­schaft wird in der Regi­on Leer und Wee­ner sicht­ba­rer denn je. Die dor­ti­gen Kran­ken­häu­ser ste­hen bereits unter einem extre­men wirt­schaft­li­chen Druck, der durch die bun­des­po­li­ti­schen Plä­ne exis­tenz­be­dro­hen­de Aus­ma­ße annimmt. Der vor­lie­gen­de Refe­ren­ten­ent­wurf der Bun­des­re­gie­rung droht die medi­zi­ni­sche Grund­ver­sor­gung in der Flä­che nach­hal­tig zu untergraben.

Die mathe­ma­ti­sche Fal­le der Erlösentwicklung

Der Hebel, mit dem das Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­ri­um unter Minis­te­rin Nina War­ken die Aus­ga­ben dros­seln will, liegt in einer Neu­re­ge­lung der Erlös­ent­wick­lung. Bis­lang ori­en­tier­ten sich die Ver­gü­tun­gen der Kli­ni­ken an der all­ge­mei­nen Kos­ten­ent­wick­lung oder der Ein­nah­me­si­tua­ti­on der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen (GKV). Künf­tig soll per Gesetz rigo­ros gere­gelt wer­den, dass bei Berech­nun­gen grund­sätz­lich immer der gerin­ge­re Wert als ver­bind­li­che Ober­gren­ze her­an­ge­zo­gen wird.

Damit nicht genug: Die­ser ohne­hin schon nied­ri­ge­re Wert soll im Anschluss pau­schal um ein wei­te­res Pro­zent redu­ziert wer­den. In der Pra­xis führt die­ses Ver­fah­ren zu einer voll­stän­di­gen Ent­kopp­lung der Erlö­se von den rea­len Kos­ten­stei­ge­run­gen. Kran­ken­häu­ser wer­den dadurch sys­te­ma­tisch dar­an gehin­dert, not­wen­di­ge Tarif­stei­ge­run­gen für das Per­so­nal zu erwirt­schaf­ten. Die Erlös­stei­ge­run­gen decken die Tarif­ent­wick­lun­gen im ärzt­li­chen und pfle­ge­ri­schen Dienst bei wei­tem nicht mehr ab.

„Ins­ge­samt kos­ten unse­ren Häu­sern in Leer und Wee­ner die im Refe­ren­ten­ent­wurf geplan­ten Maß­nah­men im Jahr 2027 min­des­tens fünf Mil­lio­nen Euro. Mit die­sen Erlös­stei­ge­run­gen wer­den noch nicht ein­mal die Tarif­ent­wick­lun­gen gedeckt.“ — Danie­la Kamp, Geschäfts­füh­re­rin der Kli­ni­kum Leer gGmbH

Auf­ge­stau­te Alt­schul­den und ent­zo­ge­ne Mittel

Die geplan­te Reform trifft auf ein Sys­tem, das durch die Ver­säum­nis­se der ver­gan­ge­nen Jah­re bereits mas­siv geschwächt ist. Die enor­men infla­ti­ons- und kriegs­be­ding­ten Kos­ten­stei­ge­run­gen aus den Jah­ren 2022 und 2023 wur­den bis heu­te nicht voll­stän­dig aus­ge­gli­chen. Ein­zig ein zeit­lich eng begrenz­ter Zuschlag mil­der­te den Kol­laps bis­lang ab. Doch genau die­ser Zuschlag läuft im Okto­ber 2026 aus und soll nach dem Wil­len der Bun­des­re­gie­rung ersatz­los gestri­chen werden.

Hin­zu kommt ein ord­nungs­po­li­ti­sches Ver­trau­ens­de­fi­zit: Bereits im lau­fen­den Jahr 2026 wur­den den Kli­ni­ken erheb­li­che Erlö­se ent­zo­gen, um rein poli­tisch moti­viert die Bei­trags­sät­ze der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen sta­bil zu hal­ten. Das gesund­heits­po­li­ti­sche Schlin­gern der Bun­des­re­gie­rung zeigt sich exem­pla­risch dar­in, dass für 2026 zunächst ein unter­stüt­zen­der Zuschlag ver­ab­schie­det, die­ser jedoch nur drei Mona­te spä­ter fast voll­stän­dig wie­der ein­kas­siert wur­de. Pla­nungs­si­cher­heit für kom­mu­na­le und frei­ge­mein­nüt­zi­ge Trä­ger sieht anders aus.

Struk­tur­re­form erzwingt Schlie­ßun­gen im länd­li­chen Raum

Kos­ten­re­du­zie­run­gen im Bereich des Per­so­nals sind auf­grund der stren­gen gesetz­li­chen Min­dest­vor­ga­ben unmög­lich und ethisch nicht ver­tret­bar. Das Gegen­teil ist der Fall: Die Bun­des­re­pu­blik befin­det sich inmit­ten der größ­ten Kran­ken­haus­struk­tur­re­form seit über zwei Jahr­zehn­ten. Die­se Reform bringt ver­schärf­te, ver­bind­lich ein­zu­hal­ten­de Per­so­nal­an­for­de­run­gen im ärzt­li­chen und pfle­ge­ri­schen Sek­tor mit sich.

Kli­ni­ken im länd­li­chen Raum wer­den damit in ein unlös­ba­res Dilem­ma gedrängt. Ange­sichts der unzu­rei­chen­den Refi­nan­zie­rung bei gleich­zei­tig stei­gen­den Qua­li­täts- und Per­so­nal­vor­ga­ben blei­ben den Geschäfts­füh­run­gen nur zwei Optio­nen: Ent­we­der müs­sen hoch­re­le­van­te Leis­tungs­be­rei­che und Sta­tio­nen dau­er­haft geschlos­sen oder immense wirt­schaft­li­che Ver­lus­te in Kauf genom­men wer­den – in der vagen, oft unbe­grün­de­ten Hoff­nung auf einen spä­te­ren finan­zi­el­len Aus­gleich in der Zukunft.

Das neue Kon­troll­re­gime: Büro­kra­tie­wel­le und Sanktionen

  • Aus­wei­tung der Ein­zel­fall­prü­fung: Kran­ken­kas­sen und der Medi­zi­ni­sche Dienst (MD) erhal­ten weit­rei­chen­de Kom­pe­ten­zen, um Ver­weil­dau­ern flä­chen­de­ckend zu prü­fen und zu bean­stan­den. Ins­be­son­de­re die Kran­ken­haus-Ver­weil­dau­er wird von den dort beschäf­tig­ten Ärz­ten und Pfle­ge­kräf­ten ins Visier genommen.

  • Finan­zi­el­le Stra­fen bei War­te­zei­ten: Ver­zö­gert sich eine Ent­las­sung auch nur um einen ein­zi­gen Tag – bei­spiels­wei­se weil das Kran­ken­haus auf ein exter­nes Labor- oder Unter­su­chungs­er­geb­nis war­ten muss –, gilt die Abrech­nung als feh­ler­haft. Die Rech­nung wird gekürzt, und das Kran­ken­haus wird mit einer Straf­zah­lung von min­des­tens 400 Euro pro Fall belegt.

  • Zweit­mei­nungs­ver­fah­ren als Bar­rie­re: Vor Stan­dard­ein­grif­fen, wie dem Ein­set­zen eines neu­en Hüft- oder Knie­ge­lenks, wird eine ver­pflich­ten­de ärzt­li­che Zweit­mei­nung ein­ge­führt. Statt kla­rer Struk­tur­vor­ga­ben führt dies zu einer Über­las­tung ambu­lan­ter Pra­xen und mas­si­vem büro­kra­ti­schen Kon­troll­auf­wand bei Kli­ni­ken und Kassen.

Gefähr­dung der flä­chen­de­cken­den Versorgung

Die War­nun­gen aus Ost­fries­land ste­hen stell­ver­tre­tend für eine bun­des­wei­te Ent­wick­lung. Ohne eine ver­läss­li­che, nach­hal­ti­ge und aus­kömm­li­che Finan­zie­rungs­grund­la­ge dro­hen der deut­schen Kli­nik­land­schaft irrepa­ra­ble Ein­schnit­te bis hin zu unge­steu­er­ten Kli­nik­schlie­ßun­gen. Not­wen­di­ge Refor­men dür­fen nicht dazu füh­ren, dass die wirt­schaft­li­che Basis der Akut­kran­ken­häu­ser sys­te­ma­tisch unter­gra­ben wird.

Wenn die Poli­tik die Rea­li­tät vor Ort igno­riert, dro­hen fata­le Ver­sor­gungs­lü­cken. Es geht hier­bei um nichts weni­ger als das ver­fas­sungs­mä­ßi­ge Ver­spre­chen einer flä­chen­de­cken­den und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­gen Gesund­heits­ver­sor­gung für alle Bür­ge­rin­nen und Bürger.

Bür­ger­pro­test: Jetzt han­deln gegen den Klinik-Kahlschlag

Um ein deut­li­ches Zei­chen gegen die geplan­ten Haus­halts­kür­zun­gen zu set­zen, wur­de eine direk­te E‑Mail-Pro­test­ak­ti­on an die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rin Nina War­ken sowie an die zustän­di­gen Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten und Gesund­heits­po­li­ti­ker aus Nie­der­sach­sen ins Leben geru­fen. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen sich wie folgt beteiligen:

  1. QR-Code scan­nen  (ver­füg­bar auf den Aus­hän­gen und Fly­ern vor Ort).

  2. Eine vor­for­mu­lier­te, recht­lich geprüf­te Pro­test-E-Mail an die Bun­des­ge­sund­heits­mi­nis­te­rin und die zustän­di­gen Abge­ord­ne­ten des Wahl­krei­ses öff­net sich automatisch.

  3. Den eige­nen Namen ein­tra­gen und die E‑Mail direkt absenden.

Hier geht es zur E‑Mail-Pro­test­ak­ti­on: 

https://kuerzen-ende-aus.info/

 

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Gute Nach­rich­ten für Pend­ler und Tou­ris­ten: Fäh­re Ditzum–Petkum wie­der täg­lich im Einsatz

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Gute Nach­rich­ten für Pend­ler und Tou­ris­ten: Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ab Pfings­ten wie­der täg­lich im Einsatz

Pünkt­lich zum ver­län­ger­ten Pfingst­wo­chen­en­de gibt es erfreu­li­che Nach­rich­ten für die Regi­on Ost­fries­land: Die tra­di­ti­ons­rei­che Fähr­ver­bin­dung zwi­schen dem Fischer­dorf Ditz­um und Emden-Pet­kum nimmt ab Sams­tag, den 23. Mai, wie­der ihren täg­li­chen Betrieb auf. Damit kehrt die wich­ti­ge Ems-Ver­bin­dung recht­zei­tig zur begin­nen­den Haupt­sai­son zum gewohn­ten Som­mer­fahr­plan zurück.

Ent­span­nung bei der Personallage

Zuletzt muss­ten Fahr­gäs­te spür­ba­re Ein­schrän­kun­gen hin­neh­men. Wegen eines aku­ten per­so­nel­len Eng­pas­ses war der Land­kreis Leer als Betrei­ber gezwun­gen, den Fähr­be­trieb seit Ende März vor­über­ge­hend auf fünf Tage pro Woche zu redu­zie­ren. Die­se Pha­se ist nun vor­bei: Die per­so­nel­le Situa­ti­on hat sich sta­bi­li­siert, sodass der rei­bungs­lo­se täg­li­che Pen­del- und Aus­flugs­ver­kehr über die Ems wie­der voll­um­fäng­lich gewähr­leis­tet wer­den kann.

Wich­ti­ge Ver­bin­dung für die Region

Die Fäh­re Ditz­um-Pet­kum ist nicht nur für den all­täg­li­chen Berufs­ver­kehr von gro­ßer Bedeu­tung, son­dern gilt auch als High­light für Rad­tou­ris­ten und Urlau­ber, wel­che die land­schaft­li­che Schön­heit des Rhei­der­lands und der Emder Umge­bung erkun­den möch­ten. Die Rück­kehr zum Sie­ben-Tage-Betrieb pünkt­lich zu Pfings­ten stellt somit eine erheb­li­che Erleich­te­rung für die gesam­te regio­na­le Infra­struk­tur dar.

Fahr­plan-Infor­ma­tio­nen: Der aktu­el­le und voll­stän­di­ge Som­mer­fahr­plan ist online auf der Inter­net­sei­te des Land­krei­ses Leer unter www.landkreis-leer.de/fähre-ditzum-petkum ein­seh­bar. Zudem wird der Plan in den loka­len Tages­zei­tun­gen veröffentlicht.

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Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

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Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

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Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

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Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der...

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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