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Jetzt Brief­wahl bean­tra­gen: Alles Wich­ti­ge zur Bun­des­tags­wahl 2025 in der Stadt Leer

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Alter­na­tiv zur Brief­wahl wird emp­foh­len, direkt am Wahl­sonn­tag im Wahl­lo­kal zu wählen.

Online-Bean­tra­gung der Brief­wahl­un­ter­la­gen für die Bun­des­tags­wahl 2025

Ab sofort kön­nen die Brief­wahl­un­ter­la­gen für die Bun­des­tags­wahl am 23. Febru­ar 2025 bequem online bean­tragt wer­den. Ein ent­spre­chen­der Direkt­link steht auf der Web­site der Stadt Leer zur Verfügung.

Kür­ze­re Frist für Briefwahl

Durch die vor­ge­zo­ge­ne Bun­des­tags­wahl ver­kürz­te sich der Zeit­raum für die Brief­wahl erheb­lich. Die Unter­la­gen wer­den vor­aus­sicht­lich erst ab dem 10. Febru­ar ver­sandt, wodurch den Wäh­le­rin­nen und Wäh­lern nur etwa zwei Wochen bis zur Wahl blei­ben. Die Bun­des­wahl­lei­te­rin emp­fiehlt daher, die Brief­wahl­un­ter­la­gen mög­lichst recht­zei­tig zu bean­tra­gen, um aus­rei­chend Zeit für die Bear­bei­tung und Rück­sen­dung zu haben. Alter­na­tiv wird emp­foh­len, direkt am Wahl­sonn­tag im Wahl­lo­kal zu wählen.

Zustel­lung der Wahlbenachrichtigungen

Die Wahl­be­nach­rich­ti­gun­gen sind der­zeit in Pro­duk­ti­on und wer­den bis spä­tes­tens 2. Febru­ar bei den Wahl­be­rech­tig­ten eintreffen.

Stimm­zet­tel und per­sön­li­che Beantragung

Sobald die aktu­ell gedruck­ten Stimm­zet­tel bei der Stadt­ver­wal­tung ein­tref­fen, wird es mög­lich sein, den Antrag auf Brief­wahl­un­ter­la­gen vor Ort zu stel­len oder direkt in der Ver­wal­tung zu wäh­len. Über den genau­en Zeit­punkt und wei­te­re Ent­wick­lun­gen infor­miert die Stadt Leer kon­ti­nu­ier­lich auf ihrer Website.

Ände­run­gen bei Wahllokalen

Im Ver­gleich zur letz­ten Bun­des­tags­wahl gibt es in der Stadt Leer Ände­run­gen bei drei Wahllokalen:

  • Der Wahl­be­zirk 07: Abstim­mung fin­det nun in der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Heis­fel­de statt, nicht mehr in der Frei­en Christengemeinde.
  • Der Wahl­be­zirk 026: Die Wahl wird statt in der Frei­en Chris­ten­ge­mein­de in der Senio­ren­wohn­an­la­ge Heis­fel­de durchgeführt.
  • Der Wahl­be­zirk 013: Statt im Gesund­heits­amt erfolgt die Stimm­ab­ga­be in der Spar­kas­se Leer­Witt­mund , Mühlenstraße.

Mit die­sen Infor­ma­tio­nen kön­nen sich Wäh­le­rin­nen und Wäh­ler opti­mal auf die Bun­des­tags­wahl 2025 vorbereiten.


 

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Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer star­tet neue Image-Kam­pa­gne – Blau­licht­tag am 22. August

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Neue Image-Kam­pa­gne der Feu­er­wehr Leer: Ehren­amt sicht­bar machen und neue Mit­glie­der gewinnen

Fünf Orts­feu­er­weh­ren, eine gemein­sa­me Kam­pa­gne und ein Ziel: Die Stadt Leer möch­te das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment ihrer Feu­er­wehr­leu­te stär­ker in den Mit­tel­punkt rücken und gleich­zei­tig neue Mit­glie­der für den akti­ven Dienst gewin­nen. Rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr ste­hen die Ein­satz­kräf­te bereit, wenn Men­schen Hil­fe benötigen.

Ob Brand­ein­satz, tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung oder ande­re Not­la­gen: Auf die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer ist Ver­lass. Die Ein­satz­kräf­te leis­ten ihren Dienst voll­stän­dig ehren­amt­lich – in ihrer Frei­zeit, an Wochen­en­den, Fei­er­ta­gen und auch mit­ten in der Nacht. Mit einer breit ange­leg­ten Image- und Infor­ma­ti­ons­kam­pa­gne möch­te die Stadt Leer nun zei­gen, wie viel­fäl­tig die­ses Enga­ge­ment ist und wel­che Mög­lich­kei­ten die Feu­er­wehr Men­schen jeden Alters bietet.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst betont die beson­de­re Bedeu­tung des Pro­jekts. „Wir sind den Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den der Leera­ner Feu­er­weh­ren zutiefst dank­bar für alles, was sie für die Stadt und jeden ein­zel­nen von uns leis­ten. Und das in ihrer Frei­zeit, an Fei­er­ta­gen, Tag und Nacht.“ Mit der Kam­pa­gne sol­le die gro­ße Wert­schät­zung für die Feu­er­wehr zum Aus­druck gebracht wer­den. Gleich­zei­tig hof­fe die Stadt, „so neue Mit­glie­der für die­se wich­ti­ge Auf­ga­be inter­es­sie­ren zu können.“

Neue Web­site bün­delt Infor­ma­tio­nen rund um die Feu­er­wehr Leer

Im Mit­tel­punkt der Kam­pa­gne steht die neue Inter­net­sei­te www.feuerwehr-leer.de. Sie dient als zen­tra­le Anlauf­stel­le für Infor­ma­tio­nen rund um die fünf Orts­feu­er­weh­ren der Stadt Leer.

Neben den jewei­li­gen Kon­takt­mög­lich­kei­ten erhal­ten Inter­es­sier­te dort zahl­rei­che Ein­bli­cke in den All­tag der Feu­er­wehr. Gezeigt wer­den Ein­sät­ze und Übun­gen eben­so wie gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten und der Frei­zeit­be­reich der Feuerwehrleute.

Dabei setzt die Kam­pa­gne bewusst auf unter­schied­li­che Medi­en. Ent­stan­den ist ein umfang­rei­ches Paket aus Fotos, Vide­os, eigens kom­po­nier­ten Songs und sogar einem klei­nen Spiel. Ergänzt wird die digi­ta­le Kam­pa­gne durch Social-Media-Vor­la­gen, indi­vi­du­el­le Pla­ka­te für alle fünf Orts­feu­er­weh­ren, Fly­er sowie gro­ße Auf­stel­ler für Veranstaltungen.

Beson­ders wich­tig war den Ver­ant­wort­li­chen dabei die Authen­ti­zi­tät der Dar­stel­lung. Sämt­li­che ver­wen­de­ten Foto- und Video­auf­nah­men zei­gen aus­schließ­lich Mit­glie­der der Leera­ner Feuerwehren.

„Wir woll­ten kei­ne ste­ri­len Hoch­glanz-Fotos, son­dern Auf­nah­men, die den ech­ten All­tag unse­rer Kame­ra­din­nen und Kame­ra­den zei­gen“, erklärt der stell­ver­tre­ten­de Leera­ner Stadt­brand­meis­ter Alex­an­der Beitelmann.

Feu­er­wehr bie­tet Auf­ga­ben für vie­le Inter­es­sen und Lebensphasen

Die Kam­pa­gne soll zugleich mit dem Bild auf­räu­men, dass Feu­er­wehr aus­schließ­lich aus kör­per­lich anspruchs­vol­len Ein­sät­zen mit gro­ßen Feu­er­wehr­fahr­zeu­gen besteht. Tat­säch­lich bie­tet das Ehren­amt zahl­rei­che unter­schied­li­che Aufgabenbereiche.

Men­schen kön­nen sich bereits in jun­gen Jah­ren enga­gie­ren und auch im höhe­ren Alter aktiv blei­ben. Vor­kennt­nis­se sind nicht zwin­gend erfor­der­lich. Eben­so gibt es Tätig­kei­ten, bei denen nicht kör­per­li­che Fit­ness, son­dern ande­re Fähig­kei­ten gefragt sind.

Jann Free­se, Orts­brand­meis­ter in Bin­gum, bringt die Viel­falt des Ehren­am­tes auf den Punkt: „Wir suchen jeden in jeder Lebens­pha­se. Feu­er­wehr ist so facet­ten­reich, dass wir für jede und jeden eine Auf­ga­be haben.“

Das Spek­trum reicht dabei von kör­per­li­cher Arbeit über Ver­wal­tungs- und Büro­auf­ga­ben bis zur Fahr­zeug­war­tung und IT. Auch Füh­rungs­auf­ga­ben sowie spe­zia­li­sier­te Tätig­kei­ten gehö­ren zum Feuerwehrdienst.

 

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Feu­er­wehr bedeu­tet auch Gemein­schaft und Kameradschaft

Neben der Ein­satz­be­reit­schaft steht ein wei­te­rer Aspekt im Mit­tel­punkt der neu­en Kam­pa­gne: die Gemeinschaft.

Denn die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist nicht nur für die Gefah­ren­ab­wehr zustän­dig. Die Orts­feu­er­weh­ren sind vie­ler­orts fest im gesell­schaft­li­chen Leben ver­an­kert. Sie betei­li­gen sich an Ver­an­stal­tun­gen, enga­gie­ren sich im Dorf- und Stadt­le­ben und sind häu­fig auch Treff­punkt und Anlauf­stel­le für Men­schen vor Ort.

Kame­rad­schaft und Zusam­men­halt spie­len des­halb eine eben­so wich­ti­ge Rol­le wie Aus­bil­dung und Ein­satz­be­reit­schaft. Die Kam­pa­gne möch­te genau die­se ver­schie­de­nen Sei­ten des Feu­er­wehr­le­bens sicht­bar machen.

Stadt Leer will lang­fris­ti­ge Ein­satz­fä­hig­keit sichern

Für die Stadt Leer ist die Gewin­nung neu­er ehren­amt­li­cher Ein­satz­kräf­te eine wich­ti­ge Zukunfts­auf­ga­be. Eine leis­tungs­fä­hi­ge Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ist dar­auf ange­wie­sen, dass sich Men­schen bereit erklä­ren, Ver­ant­wor­tung für ihre Mit­men­schen und die Gesell­schaft zu übernehmen.

Mit der neu­en Image­kam­pa­gne sol­len die viel­fäl­ti­gen Auf­ga­ben und das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment stär­ker ins öffent­li­che Bewusst­sein gerückt wer­den. Gleich­zei­tig möch­te die Stadt die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer über ver­schie­de­ne Medi­en­ka­nä­le modern, zeit­ge­mäß und mit einem ein­heit­li­chen Erschei­nungs­bild präsentieren.

Damit soll nicht nur die aktu­el­le Arbeit der Feu­er­wehr gewür­digt wer­den. Ziel ist es auch, lang­fris­tig neue Ein­satz­kräf­te zu gewin­nen und die Ein­satz­fä­hig­keit der Frei­wil­li­gen Feu­er­wehr Leer dau­er­haft zu sichern und wei­ter auszubauen.

Kam­pa­gnen­start beim 2. Blau­licht­tag in Leer

Der offi­zi­el­le Start­schuss für die neue Kam­pa­gne fällt beim dies­jäh­ri­gen 2. Blau­licht­tag am Sams­tag, 22. August 2026, in der Leera­ner Innen­stadt.

Dort prä­sen­tie­ren sich ins­ge­samt zehn Orga­ni­sa­tio­nen, Ver­bän­de und Ein­rich­tun­gen aus den Berei­chen Gefah­ren­ab­wehr, Sicher­heit und Ret­tungs­dienst und geben den Besu­chern Ein­bli­cke in ihre Arbeit.

Damit bie­tet der Blau­licht­tag zugleich die Gele­gen­heit, die neue Feu­er­wehr­kam­pa­gne erst­mals öffent­lich zu erle­ben und direkt mit den Ein­satz­kräf­ten ins Gespräch zu kommen.

Wer sich für die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Leer inter­es­siert, fin­det auf der neu­en Web­site www.feuerwehr-leer.de Infor­ma­tio­nen zu den fünf Orts­feu­er­weh­ren und Mög­lich­kei­ten, selbst aktiv zu werden.

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Auto­no­me Fäh­ren, KI und neue Antrie­be: Leer blickt auf die mari­ti­me Zukunft

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Mari­ti­me For­schung und Inno­va­ti­on in Leer: Beim Besuch des Mari­ti­men Tech­ni­kums der Hoch­schu­le Emden/Leer infor­mier­te sich der Arbeits­kreis Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Land­tags­frak­ti­on über For­schung, Leh­re und neue mari­ti­me Tech­no­lo­gien. Im Bild von links: Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Mar­co Rim­kus, Saskia Busch­mann MdL, Ulf Thie­le MdL, Hart­mut Moor­kamp MdL, Katha­ri­na Jen­sen MdL, Claus See­beck MdL, MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Pro­de­kan Prof. Dr. Klaus Heil­mann, Dekan Prof. Dr. Mar­cus Ben­tin, eine Mit­ar­bei­te­rin der Hoch­schu­le Emden/Leer und Sören Berg (MARIKO). Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele

CDU-Arbeits­kreis Häfen besucht Mari­ti­men Cam­pus in Leer: „Mari­ti­me Zukunft wird in Leer gestaltet“

Leer. Wie wird sich die Schiff­fahrt durch Digi­ta­li­sie­rung, Künst­li­che Intel­li­genz und neue Antriebs­tech­no­lo­gien ver­än­dern? Wel­che Rol­le könn­ten auto­no­me Fäh­ren künf­tig spie­len und war­um blei­ben gut aus­ge­bil­de­te See­leu­te trotz zuneh­men­der Auto­ma­ti­sie­rung unver­zicht­bar? Mit die­sen und wei­te­ren Fra­gen hat sich der Arbeits­kreis Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Frak­ti­on im Nie­der­säch­si­schen Land­tag bei einem Besuch auf dem Mari­ti­men Cam­pus in Leer beschäftigt.

Der Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Ulf Thie­le besuch­te den Cam­pus gemein­sam mit dem Spre­cher für Häfen und Schiff­fahrt der CDU-Land­tags­frak­ti­on, Hart­mut Moor­kamp, sowie den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Katha­ri­na Jen­sen, Saskia Busch­mann und Claus See­beck.

Auf dem Pro­gramm stan­den Gesprä­che und Ein­bli­cke in die Arbeit des Mari­ti­men Kom­pe­tenz­zen­trums MARIKO, des Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trums Nie­der­sach­sen, der Nau­ti­tec GmbH sowie des Mari­ti­men Tech­ni­kums der Hoch­schu­le Emden/Leer.

Leer als mari­ti­mer Zukunftsstandort

Nach dem Besuch sehen die CDU-Abge­ord­ne­ten in der Ver­bin­dung von mari­ti­mer Wirt­schaft, For­schung, Aus­bil­dung und Tech­no­lo­gie­trans­fer gro­ßes Poten­zi­al für Ostfriesland.

„Leer ist weit mehr als ein tra­di­ti­ons­rei­cher Schiff­fahrts- und Ree­de­rei­stand­ort. Hier ist in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ein star­kes Netz­werk aus mari­ti­mer Wirt­schaft, For­schung, Aus­bil­dung und Tech­no­lo­gie­trans­fer ent­stan­den. Die­se Ver­bin­dung ist eine gro­ße Chan­ce für unse­re Regi­on. Mari­ti­me Zukunft wird in Leer gemacht“, erklär­te Hart­mut Moorkamp.

Die Abge­ord­ne­ten erhiel­ten auf dem Mari­ti­men Cam­pus Infor­ma­tio­nen über aktu­el­le Pro­jek­te und die Ent­wick­lung des mari­ti­men Kompetenzstandortes.

„Fer­ry Go“ unter­sucht auto­no­me Fährsysteme

Bei der MARIKO GmbH und dem ange­glie­der­ten Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trum Nie­der­sach­sen ging es unter ande­rem um das deutsch-nie­der­län­di­sche Pro­jekt „Fer­ry Go“. MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, Green­Ship­ping-Pro­jekt- und Team­lei­ter Sören Berg sowie Land­rat Mat­thi­as Groo­te für den Gesell­schaf­ter Land­kreis Leer stell­ten das Pro­jekt vor.

Hin­ter­grund ist der umfang­rei­che Fähr­ver­kehr zu den Inseln auf deut­scher und nie­der­län­di­scher Sei­te. Im Rah­men von „Fer­ry Go“ wur­de unter­sucht und erprobt, unter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen teil­au­to­no­me und auto­no­me Sys­te­me auf Fäh­ren im deutsch-nie­der­län­di­schen Wat­ten­meer ein­ge­setzt wer­den können.

Dabei geht es nicht aus­schließ­lich um tech­ni­sche Mög­lich­kei­ten. Betrach­tet wer­den auch Künst­li­che Intel­li­genz, nau­ti­sche Anfor­de­run­gen, Schiff­bau, Sicher­heit und recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen.

Für Ulf Thie­le zei­gen Pro­jek­te wie „Fer­ry Go“, dass Digi­ta­li­sie­rung und KI bereits kon­kre­te Anwen­dun­gen in der Schiff­fahrt erreichen.

„Gera­de für unse­re Regi­on mit ihren Insel­ver­keh­ren und ihrer star­ken mari­ti­men Wirt­schaft erge­ben sich dar­aus gro­ße Chan­cen. Ent­schei­dend ist, dass Inno­va­ti­on nicht nur erforscht wird, son­dern mög­lichst schnell ihren Weg in die prak­ti­sche Anwen­dung fin­det“, sag­te Thiele.

Dabei müs­se es nicht zwin­gend dar­um gehen, Arbeits­kräf­te durch Tech­nik zu erset­zen. Viel­mehr könn­ten neue tech­ni­sche Sys­te­me dazu bei­tra­gen, die Sicher­heit auf stark befah­re­nen Gewäs­sern zu erhö­hen und Unfall­ri­si­ken zu redu­zie­ren.

Aus­bil­dung bleibt trotz Auto­ma­ti­sie­rung entscheidend

Eine wei­te­re Erkennt­nis des Besuchs: Mit zuneh­men­der Auto­ma­ti­sie­rung wird die Aus- und Wei­ter­bil­dung von See­leu­ten nach Ein­schät­zung der CDU nicht weni­ger, son­dern wichtiger.

Denn auch auto­no­me und teil­au­to­no­me Sys­te­me sei­en nicht unfehl­bar. Die Ver­ant­wor­tung blei­be des­halb beim Men­schen. Wel­che Mög­lich­kei­ten moder­ne Simu­la­ti­ons­tech­nik bereits heu­te bie­tet, zeig­te die Nau­ti­tec GmbH.

Der neue Geschäfts­füh­rer Kapi­tän Finn Kosel stell­te gemein­sam mit sei­nem Team den Schiffs­füh­rungs­si­mu­la­tor des Unter­neh­mens vor. Dort las­sen sich anspruchs­vol­le Situa­tio­nen auf See sowie in Fluss- und Hafen­ge­bie­ten rea­li­täts­nah dar­stel­len und trainieren.

Die Tech­no­lo­gie kann zudem für die Hafen­pla­nung ein­ge­setzt wer­den. So las­sen sich bei­spiels­wei­se neue Hafen­an­la­gen bereits im Simu­la­tor befah­ren, wäh­rend auf dem tat­säch­li­chen Gelän­de noch Pla­nun­gen lau­fen und die Flä­chen unbe­baut sind.

Damit unter­stützt die Simu­la­ti­on sowohl die Aus- und Wei­ter­bil­dung von See­leu­ten als auch die Pla­nung von Häfen und die Sicher­heit in der Schiff­fahrt.

Hoch­schu­le zeigt For­schung zu Schiffs­tech­nik und neu­en Antrieben

Eine wei­te­re Sta­ti­on war das Mari­ti­me Tech­ni­kum der Hoch­schu­le Emden/Leer am Hoch­schul­stand­ort Leer. Hoch­schul­prä­si­dent Prof. Dr. Mar­co Rim­kus, der Dekan des Fach­be­reichs See­fahrt und Mari­ti­me Wis­sen­schaf­ten, Prof. Dr. Mar­cus Ben­tin, sowie Pro­de­kan Prof. Dr. Klaus Heil­mann infor­mier­ten die Poli­ti­ker über For­schung, Leh­re und die tech­ni­schen Mög­lich­kei­ten des Standortes.

Das Mari­ti­me Tech­ni­kum bün­delt unter ande­rem Kom­pe­ten­zen in den Berei­chen Schiffs­füh­rungs­si­mu­la­ti­on, Schiffs­tech­nik, Mee­res­tech­nik und zukünf­ti­ge Schiffs­an­trie­be.

Gera­de mit Blick auf den Wan­del der mari­ti­men Wirt­schaft misst Ulf Thie­le dem Stand­ort Leer eine beson­de­re Bedeu­tung bei.

„Nie­der­sach­sen ist Hafen- und Schiff­fahrts­land. Die­sen Anspruch müs­sen wir auch für die nächs­te Gene­ra­ti­on mari­ti­mer Tech­no­lo­gien ver­tei­di­gen“, erklär­te der CDU-Landtagsabgeordnete.

Dafür brau­che es star­ke For­schungs- und Aus­bil­dungs­stand­or­te, einen schnel­len Wis­sens­trans­fer in die Unter­neh­men und ver­läss­li­che Rah­men­be­din­gun­gen für Inves­ti­tio­nen. Leer bie­te dafür her­vor­ra­gen­de Voraussetzungen.

Green Ship­ping und Digi­ta­li­sie­rung als Chan­ce für Ostfriesland

Die CDU sieht in der Trans­for­ma­ti­on der Schiff­fahrt nicht nur eine Her­aus­for­de­rung für den Kli­ma­schutz. Auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit der mari­ti­men Wirt­schaft und qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze sei­en von zen­tra­ler Bedeutung.

Green Ship­ping, Digi­ta­li­sie­rung, Auto­ma­ti­sie­rung und alter­na­ti­ve Antriebs­sys­te­me wer­den die Schiff­fahrt nach Ein­schät­zung der Abge­ord­ne­ten in den kom­men­den Jah­ren erheb­lich verändern.

Thie­le for­mu­liert des­halb ein kla­res Ziel: Tech­no­lo­gien für die mari­ti­me Trans­for­ma­ti­on sol­len nicht aus­schließ­lich an ande­ren Stand­or­ten ent­wi­ckelt und anschlie­ßend in der Regi­on ein­ge­setzt wer­den. For­schung, Ent­wick­lung, Wert­schöp­fung und qua­li­fi­zier­te Arbeits­plät­ze sol­len mög­lichst in Nie­der­sach­sen und ins­be­son­de­re in Ost­fries­land gehal­ten bezie­hungs­wei­se neu geschaf­fen werden.

Dank an MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Baumann

Ein beson­de­rer Dank der CDU galt MARI­KO-Geschäfts­füh­re­rin Kat­ja Bau­mann, die das Kom­pe­tenz­zen­trum und das Green­Ship­ping-Kom­pe­tenz­zen­trum über mehr als ein Jahr­zehnt geprägt und zu leis­tungs­fä­hi­gen Ein­rich­tun­gen ent­wi­ckelt habe.

Bau­mann hat­te auch den Besuch des Arbeits­krei­ses vor­be­rei­tet, koor­di­niert und die Abge­ord­ne­ten durch die ver­schie­de­nen Sta­tio­nen des Mari­ti­men Cam­pus begleitet.

Hart­mut Moor­kamp zog zum Abschluss eine posi­ti­ve Bilanz: „Der Aus­tausch hat ein­drucks­voll gezeigt, wel­ches Poten­zi­al in der engen Zusam­men­ar­beit von Hoch­schu­le, For­schung und mari­ti­mer Wirt­schaft liegt. Die­ses Netz­werk wol­len wir poli­tisch wei­ter stärken.“

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FDP for­dert neu­es Sys­tem für Alt­tex­ti­li­en im Kreis Leer

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FDP for­dert Ände­run­gen bei der Ent­sor­gung von Alt­tex­ti­li­en im Kreis Leer

Leer. Die FDP-Kreis­tags­frak­ti­on will die Ent­sor­gung von Alt­tex­ti­li­en und Schu­hen im Land­kreis Leer neu orga­ni­sie­ren. Für die Libe­ra­len ist das The­ma der­zeit einer der dring­lichs­ten Punk­te in der Abfall­wirt­schaft. Des­halb bringt die FDP einen ent­spre­chen­den Antrag in die nächs­te regu­lä­re Sit­zung des Betriebs­aus­schus­ses Abfall­wirt­schaft (ALL) des Kreis­ta­ges ein.

Dabei geht es der FDP nicht nur um Alt­tex­ti­li­en. Auch bei der Sperr­müll­ent­sor­gung sowie bei der grund­sätz­li­chen Fra­ge, ob Abfäl­le künf­tig in Säcken oder Ton­nen abge­holt wer­den, sieht die Frak­ti­on dis­kus­si­ons­wür­di­ge Punk­te. Trotz des nahen­den Endes der lau­fen­den Wahl­pe­ri­ode will die FDP beim The­ma Alt­tex­ti­li­en eine Ent­schei­dung erreichen.

FDP: Sam­mel­con­tai­ner zie­hen wil­den Müll an

Im Mit­tel­punkt der For­de­rung steht der Abbau der vor­han­de­nen dezen­tra­len Sam­mel­con­tai­ner für Alt­tex­ti­li­en und Schu­he.

„Wir for­dern als FDP den Abbau der vor­han­de­nen Sam­mel­con­tai­ner für Alt­tex­ti­li­en, weil sie die wil­de Müll­ent­sor­gung gera­de­zu magisch anzie­hen“, erklärt Carl Fried­rich Brüg­ge­mann, FDP-Kreis­tags­mit­glied aus Leer.

Nach Auf­fas­sung der FDP haben sich die bis­he­ri­gen Con­tai­ner­stand­or­te immer wie­der zu pro­ble­ma­ti­schen Stel­len ent­wi­ckelt. Neben Alt­tex­ti­li­en und Schu­hen wer­de dort auch ande­rer Müll abge­legt. Die Besei­ti­gung die­ser ille­ga­len Abla­ge­run­gen ver­ur­sa­che nicht uner­heb­li­che Kos­ten, die letzt­lich von der All­ge­mein­heit getra­gen wer­den müssten.

Hin­zu kommt nach Ansicht der Libe­ra­len die Gefahr einer Rat­ten- und Krä­hen­pla­ge, wenn sich an den Stand­or­ten grö­ße­re Men­gen Abfall ansam­meln. Eine nach­hal­ti­ge Lösung des Pro­blems sei mit der bis­he­ri­gen Orga­ni­sa­ti­on bis­lang nicht erreicht worden.

Meh­re­re Alter­na­ti­ven statt der bis­he­ri­gen Containerstandorte

Die FDP betont, dass der gefor­der­te Abbau der dezen­tra­len Con­tai­ner nicht bedeu­te, dass Bür­ger kei­ne Mög­lich­keit mehr zur ord­nungs­ge­mä­ßen Ent­sor­gung ihrer Alt­tex­ti­li­en haben sollen.

„Wir zei­gen meh­re­re Hand­lungs­al­ter­na­ti­ven auf, um die jet­zi­ge schlech­te Situa­ti­on zu ver­bes­sern, sie ist also nicht alter­na­tiv­los“, sagt Brüg­ge­mann. Der FDP-Poli­ti­ker ver­tritt sei­ne Frak­ti­on im zustän­di­gen Fachausschuss.

Gleich­zei­tig rich­tet Brüg­ge­mann den Blick auf die bevor­ste­hen­de Kom­mu­nal­wahl. Er hofft, dass die ande­ren Frak­tio­nen das The­ma nicht aus poli­ti­schen Grün­den ver­ta­gen oder einer Ent­schei­dung ausweichen.

„Es gibt ein­fach Fra­ge­stel­lun­gen, die man lösen muss, auch wenn es weh tut“, betont das FDP-Kreis­tags­mit­glied aus Leer.

Das sieht der FDP-Antrag kon­kret vor

Der Antrag „Ent­sor­gung Alt­tex­ti­li­en neu orga­ni­sie­ren“ soll am 8. Sep­tem­ber 2026 im Betriebs­aus­schuss Abfall­wirt­schaft (ALL) bera­ten wer­den. Die FDP schlägt dar­in drei kon­kre­te Maß­nah­men vor.

Ers­tens soll die dezen­tra­le Ein­samm­lung von Alt­tex­ti­li­en und Schu­hen zum nächst­mög­li­chen Zeit­punkt ein­ge­stellt und die bestehen­den Sam­mel­con­tai­ner abge­baut werden.

Zwei­tens soll die Ent­sor­gung künf­tig über die Wert­stoff­hö­fe im Rah­men deren Öff­nungs­zei­ten orga­ni­siert wer­den. Für die Stadt Leer soll die ALL bezie­hungs­wei­se die Ver­wal­tung nach einer neu­en geeig­ne­ten Ört­lich­keit suchen, an der Sam­mel­con­tai­ner zen­tral auf­ge­stellt wer­den können.

Drit­tens soll zusätz­lich quar­tals­wei­se gemein­sam mit der mobi­len Schad­stoff­samm­lung eine mobi­le Samm­lung für Alt­tex­ti­li­en und Schu­he vor Ort ange­bo­ten werden.

Zusam­men­ar­beit von Abfall­wirt­schaft, Kom­mu­nen und Entsorgern

Für die FDP ist eine Neu­or­ga­ni­sa­ti­on nur in Zusam­men­ar­beit der betei­lig­ten Stel­len sinn­voll. Der Abfall­wirt­schafts­be­trieb, die Kom­mu­nen und pri­va­te Ent­sor­gungs­un­ter­neh­men sol­len nach den Vor­stel­lun­gen der Frak­ti­on gemein­sam an einer neu­en Lösung arbeiten.

Ziel ist es, die bis­he­ri­gen Pro­ble­me an den dezen­tra­len Stand­or­ten zu redu­zie­ren, ille­ga­le Müll­ab­la­ge­run­gen ein­zu­däm­men und gleich­zei­tig ver­läss­li­che Mög­lich­kei­ten für die ord­nungs­ge­mä­ße Abga­be von Alt­tex­ti­li­en und Schu­hen zu schaffen.

Über den Antrag ent­schei­det der Betriebs­aus­schuss Abfall­wirt­schaft (ALL) in sei­ner Sit­zung am 8. Sep­tem­ber 2026.

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