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Kei­ne erhöh­ten Ben­zol- und Queck­sil­ber­be­las­tun­gen für Bevöl­ke­rung in der Nähe von Erdgasförderanlagen

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Stu­die ergibt kei­ne erhöh­ten Ben­zol- und Queck­sil­ber­be­las­tun­gen für Bevöl­ke­rung in der Nähe von Erdgasförderanlagen 

In einer vom Nie­der­säch­si­schen Sozi­al­mi­nis­te­ri­um in Auf­trag gege­be­nen Stu­die ist unter­sucht wor­den, ob bzw. wie stark die in der Nähe von Erd­gas-För­der­an­la­gen woh­nen­den Men­schen Schad­stof­fen aus­ge­setzt sind. Ins­be­son­de­re die Bevöl­ke­rung im Land­kreis Roten­burg (Wüm­me) ist bezüg­lich mög­li­cher gesund­heit­li­cher Aus­wir­kun­gen besorgt, nach­dem für die Jah­re 2014 und 2015 eine erhöh­te Zahl häma­to­lo­gi­scher Krebs­er­kran­kun­gen bei Män­nern fest­ge­stellt wor­den war. Die heu­te Ver­bän­den und Initia­ti­ven vor­ge­stell­te Stu­die hat kei­ne erhöh­ten Ben­zol- und Queck­sil­ber­be­las­tun­gen für die Bevöl­ke­rung in der Nähe von Erd­gas­för­der­an­la­gen ergeben.

Somit lie­gen erfreu­li­cher­wei­se für zwei Sub­stan­zen, die in der Dis­kus­si­on um mög­li­che gesund­heit­li­che Aus­wir­kun­gen der Erd­gas­för­de­rung ste­hen, kei­ne Hin­wei­se auf eine aktu­el­le Belas­tung der Wohn­be­völ­ke­rung vor. Eine Aus­sa­ge zur Belas­tungs­si­tua­ti­on vor vie­len Jah­ren, in denen spä­te­re Krebs­er­kran­kun­gen aus­ge­löst wor­den sein könn­ten, lässt die­se Stu­die indes nicht zu ─ zu die­ser Fra­ge hat das Sozi­al­mi­nis­te­ri­um eine wei­te­re Stu­die erstel­len las­sen (s.u.).

Sozi­al- und Gesund­heits­mi­nis­te­rin Caro­la Rei­mann erklärt anläss­lich der heu­ti­gen Vor­stel­lung der Stu­die: „Den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, die mit Ihrer Bereit­schaft zur Teil­nah­me die Durch­füh­rung der Stu­die über­haupt erst ermög­licht haben, gilt mein beson­de­rer Dank! Es ist ver­ständ­lich, dass sich vie­le Men­schen ange­sichts eines erhöh­ten Auf­tre­tens bestimm­ter Krebs­ar­ten Sor­gen machen. Ich bin erleich­tert, dass die Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner laut Stu­die aktu­ell kei­ner Ben­zol- und Queck­sil­ber­be­las­tung aus der Erd­gas­in­dus­trie aus­ge­setzt sind. Auch wenn nun zwei von uns in Auf­trag gege­be­ne Stu­di­en kei­ne kon­kre­ten Hin­wei­se auf krebs­aus­lö­sen­de Fak­to­ren erge­ben haben, so müs­sen wir den Gesund­heits­schutz im Umfeld die­ser indus­tri­el­len Anla­gen wei­ter inten­siv im Blick haben.“

Die­je­ni­gen Stu­di­en­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer, die ange­ge­ben hat­ten, dass sie ihre per­sön­li­chen Unter­su­chungs­er­geb­nis­se erfah­ren möch­ten, wer­den die­se in Kür­ze schrift­lich erhalten.

Erläu­te­rung der Studie:

 

Die „Human-Bio­mo­ni­to­ring-Stu­die“ (HBM-Stu­die) hat das Insti­tut der Poli­kli­nik für Arbeits‑, Sozi­al- und Umwelt­me­di­zin der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät Erlan­gen-Nürn­berg durch­ge­führt. Die­ses hat unter­sucht, ob bzw. in wel­chem Umfang Anwoh­ne­rin­nen und Anwoh­ner in unmit­tel­ba­rer wohn­li­cher Nähe zu Anla­gen der Erd­gas­för­de­rung einer ver­stärk­ten Ben­zol- und Queck­sil­ber­be­las­tung aus­ge­setzt sind. Die­se bei­den toxi­schen Stof­fe fal­len typi­scher­wei­se bei der Erd­gas­för­de­rung an und kön­nen somit als Indi­ka­to­ren für die Umge­bungs­be­las­tun­gen durch die Erd­gas­för­de­rung ange­se­hen werden.

Zur Bewer­tung der Belas­tungs­si­tua­ti­on wur­den inner­halb des Land­krei­ses Roten­burg (Wüm­me) zwei Grup­pen ver­gli­chen: Die soge­nann­te Unter­su­chungs­grup­pe, die in der Nähe von Erd­gas­för­der­an­la­gen ange­sie­delt war, setz­te sich mehr­heit­lich zusam­men aus voll­jäh­ri­gen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern der Samt­ge­mein­de Bothel. Hier­bei wur­den die zwei Unter­grup­pen „Nicht­rau­cher in Nicht­rau­cher-Haus­hal­ten“ (65 Per­so­nen) und „akti­ve Rau­cher“ (36 Per­so­nen) getrennt betrach­tet. Für die zwei­te Grup­pe, die Kon­troll­grup­pe, wur­den Pro­ban­den rekru­tiert, die im Nor­den des Land­krei­ses Roten­burg (Wüm­me) und somit abseits von Erd­gas­för­der­an­la­gen woh­nen. Hier­bei wur­den aus­schließ­lich Nicht­rau­cher in Nicht­rau­cher-Haus­hal­ten aus­ge­wählt (78 Personen).

Im Som­mer und im Herbst 2018 wur­den Urin­pro­ben der Stu­di­en­teil­neh­me­rin­nen und
‑teil­neh­mer sowie Luft­pro­ben im Innen­raum sowie in der Außen­luft gesam­melt. Par­al­lel zur Pro­be­nah­me füll­ten die Pro­ban­den Fra­ge­bö­gen aus, damit bei den spä­te­ren Aus­wer­tun­gen auch indi­vi­du­el­le Fak­to­ren kon­trol­liert wer­den konn­ten. Im Urin wur­den die S‑Phenylmerkaptursäure als spe­zi­fi­scher Bio­mo­ni­to­ring­pa­ra­me­ter für Ben­zol­be­las­tun­gen, Queck­sil­ber sowie Coti­nin und Krea­ti­nin unter­sucht. In den Luft­pro­ben wur­den Ben­zol, Toluol, Ethyl­ben­zol und Xylol (BTEX) bestimmt.

Für kei­nen der Para­me­ter konn­te für die Nicht­rau­cher ein Unter­schied zwi­schen der Unter­su­chungs­grup­pe und der Kon­troll­grup­pe fest­ge­stellt wer­den. Auch an Tagen, für die eini­ge Pro­ban­den Fackel­ar­bei­ten an den Erd­gas­för­der­an­la­gen ange­ge­ben hat­ten, konn­ten kei­ne Erhö­hun­gen von Ben­zol- oder Queck­sil­ber­kon­zen­tra­tio­nen nach­ge­wie­sen werden.

Die Vor­ge­schich­te:

 

Im Rah­men der Son­der­aus­wer­tung von Daten des Epi­de­mio­lo­gi­schen Krebs­re­gis­ters Nie­der­sach­sen (EKN) war für die Jah­re 2014 und 2015 in der Samt­ge­mein­de Bothel im Land­kreis Roten­burg (Wüm­me) eine erhöh­te Anzahl von häma­to­lo­gi­schen Krebs­er­kran­kun­gen bei Män­nern auf­ge­fal­len. Eine vom Land­kreis durch­ge­führ­te Unter­su­chung in der Samt­ge­mein­de Bothel lie­fer­te 2017 Hin­wei­se, dass vor allem eine wohn­li­che Nähe zu Bohr­schlamm­gru­ben einen Zusam­men­hang zu häma­to­lo­gi­schen Krebs­er­kran­kun­gen auf­wei­sen könn­te. Für die wohn­li­che Nähe zu Anla­gen der Erd­gas­för­de­rung war nur ein schwa­cher Hin­weis zu fin­den. Das Nie­der­säch­si­sche Sozi­al- und Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um gab dar­auf­hin zwei Stu­di­en in Auftrag:

-       Mit der in die­ser Pres­se­mit­tei­lung beschrie­be­nen 2018 gestar­te­ten Human-Bio­mo­ni­to­ring-Stu­die (HBM-Stu­die) wur­de die aktu­el­le Schad­stoff­be­las­tung der im Umfeld von Anla­gen der Erd­gas­in­dus­trie leben­den Men­schen untersucht.

-       2017 war bereits die Abstands­stu­die in Auf­trag gege­ben wor­den, bei der vor­han­de­ne Daten aus­ge­wer­tet wur­den mit Blick auf einen mög­li­chen Zusam­men­hang von Koh­len­was­ser­stoff­för­de­rung und Krebs­häu­fun­gen. Im Rah­men der Abstands­stu­die wur­de ein Gebiet von 15 Land­krei­sen in den Blick genom­men, die im Wesent­li­chen den sich über Nie­der­sach­sen erstre­cken­den Gür­tel an Erd­gas- und Erd­öl­för­de­rung abde­cken. Die vom Insti­tut für Arbeits‑, Sozi­al- und Umwelt­me­di­zin des Kli­ni­kums der Uni­ver­si­tät Mün­chen erar­bei­te­te Stu­die basiert auf einem Fall-Kon­troll-Ansatz: Hier­bei wer­den die Daten von an häma­to­lo­gi­schen Krebs­er­kran­kun­gen erkrank­ten Per­so­nen bzw. „Fäl­len“ mit denen nicht erkrank­ter Per­so­nen, den „Kon­trol­len“, ver­gli­chen. Es wird unter­sucht, ob die Ver­tei­lung der inter­es­sie­ren­den mög­li­chen Risi­ken bei bei­den Grup­pen ähn­lich ist oder ob es Unter­schie­de gibt. Es wur­den knapp 4.000 in den Jah­ren 2013 bis 2016 erst­ma­lig dia­gnos­ti­zier­te Fäl­le häma­to­lo­gi­scher Krebs­er­kran­kun­gen aus die­sem Gebiet mit knapp 16.000 zufäl­lig aus den Ein­woh­ner­mel­de­re­gis­tern gewähl­ten Kon­trol­len verglichen.

Hin­weis:

Den Abschluss­be­richt der HBM-Stu­die fin­den Sie unter fol­gen­dem Link:

www.ms.niedersachsen.de > Gesund­heit und Pfle­ge > Gesund­heit > Human-Biomonitoring

 

Ser­vice:

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Krebs­clus­ter­un­ter­su­chung in der Samt­ge­mein­de Bothel fin­den Sie unter:

www.nlga.niedersachsen.de > Umwelt­me­di­zin > Umwelt­epi­de­mio­lo­gie > Krebs­clus­ter­un­ter­su­chun­gen > Krebs­clus­ter­un­ter­su­chung in der Samt­ge­mein­de Bothel


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Armut in Deutsch­land: Neu­er Höchst­stand erreicht!

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Pari­tä­ti­scher Armuts­be­richt 2026: Sozia­le Spal­tung ver­schärft sich – 13,3 Mil­lio­nen Men­schen in Armut

Der neue Armuts­be­richt des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des unter dem Titel „Wach­sen­de Armut, schrump­fen­de Sicher­heit“ lie­fert alar­mie­ren­de Ergeb­nis­se: Die sozia­le Spal­tung in Deutsch­land nimmt wei­ter zu. Mit 13,3 Mil­lio­nen betrof­fe­nen Men­schen steigt die Armuts­quo­te auf einen Höchst­stand von 16,1 Pro­zent.

Alar­mie­ren­de Trends bei zen­tra­len Bevölkerungsgruppen

Die Kluft zwi­schen ver­schie­de­nen gesell­schaft­li­chen Grup­pen ver­grö­ßert sich ste­tig. Beson­ders betrof­fen sind älte­re Men­schen, Frau­en und Alleinerziehende.

  • Senio­ren: Mit einer Quo­te von 19,5 Pro­zent ist fast jede fünf­te Per­son ab 65 Jah­ren armuts­ge­fähr­det. Bei Frau­en über 75 Jah­ren liegt der Wert sogar bei 21,3 Pro­zent. Der Lebens­abend droht zuneh­mend zur Armuts­fal­le zu werden.

  • Haus­halts­ty­pen: Allein­le­ben­de und Allein­er­zie­hen­de tra­gen das höchs­te Risi­ko. Mit Armuts­quo­ten von 30,3 Pro­zent bei Allein­le­ben­den und 28,9 Pro­zent bei Allein­er­zie­hen­den ist etwa jede drit­te Per­son in die­sen Lebens­la­gen von Armut betroffen.

  • Geschlech­ter­un­ter­schie­de: Frau­en sind mit 16,7 Pro­zent etwas häu­fi­ger von Armut betrof­fen als Män­ner mit 15,6 Pro­zent.

Bei dem ver­wen­de­ten Bei­trags­bild han­delt es sich um eine KI-gene­rier­te Illus­tra­ti­on, die dazu dient, das The­ma des Arti­kels visu­ell zu veranschaulichen.

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Mate­ri­el­le Not und regio­na­le Unterschiede

Die Aus­wir­kun­gen der Armut sind längst im All­tag ange­kom­men – sei es bei der Ent­schei­dung für eine voll­wer­ti­ge Mahl­zeit oder beim Ver­zicht auf Teil­ha­be. Ins­ge­samt 4,6 Mil­lio­nen Men­schen leben in erheb­li­cher mate­ri­el­ler Ent­beh­rung, dar­un­ter etwa 1 Mil­li­on min­der­jäh­ri­ge Kin­der und Jugend­li­che sowie 650.000 Alters­rent­ner.

Auch regio­nal drif­tet Deutsch­land aus­ein­an­der. Wäh­rend in Bay­ern etwa jede ach­te Per­son armuts­ge­fähr­det ist, betrifft dies in Sach­sen-Anhalt mehr als jede fünf­te und in Bre­men sogar mehr als jede vier­te Per­son. Der Abstand zwi­schen dem Bun­des­land mit der nied­rigs­ten und der höchs­ten Quo­te wächst wei­ter – von 14,1 Pro­zent­punk­ten im Jahr 2024 auf nun­mehr 14,9 Pro­zent­punk­te.

Kri­tik an Kürzungsplänen

Dr. Joa­chim Rock, Haupt­ge­schäfts­füh­rer des Pari­tä­ti­schen Gesamt­ver­ban­des, warnt ein­dring­lich vor den Fol­gen aktu­el­ler poli­ti­scher Debat­ten über Sozi­al­kür­zun­gen. „Wir sehen eine Gesell­schaft, die sozi­al wei­ter aus­ein­an­der­drif­tet. Men­schen spü­ren das. Jetzt immer neue Kür­zun­gen zu dis­ku­tie­ren, schürt Angst und Unsi­cher­heit. Das spielt Popu­lis­ten und Extre­mis­ten in die Hän­de“, so Rock.

Er kri­ti­siert ins­be­son­de­re geplan­te Ein­schnit­te beim Wohn­geld, Unter­halts­vor­schuss sowie in der Jugend- und Ein­glie­de­rungs­hil­fe. „Dass älte­re Men­schen nach einem lan­gen Erwerbs­le­ben und Haus­hal­te mit Kin­dern beson­ders betrof­fen sind, zeigt die schon jetzt bestehen­den Defi­zi­te im Sozi­al­staat. Wer zusätz­li­che Kür­zun­gen betreibt, bekämpft kei­ne Kri­sen, son­dern ver­schärft sie“, warnt der Hauptgeschäftsführer.

Sein Appell an die Bun­des­re­gie­rung ist deut­lich: Der aktu­el­le Kurs müs­se gestoppt wer­den, um eine Poli­tik zu eta­blie­ren, die Armut aktiv bekämpft, statt sie ledig­lich zu verwalten.

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Ille­ga­ler Tier­han­del 2025 – Immer mehr Fäl­le aufgedeckt

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Ein herz­kran­ker ille­gal trans­por­tier­ter Hun­de­wel­pe. Copy­right: Tier­heim Freital

Ille­ga­ler Heim­tier­han­del: Fall­zah­len stei­gen 2025 erneut an

Eine neue Aus­wer­tung des Deut­schen Tier­schutz­bun­des bestä­tigt einen besorg­nis­er­re­gen­den Trend: Der ille­ga­le Han­del mit Heim- und Wild­tie­ren nimmt wie­der zu. Beson­ders die Belas­tung für Tier­hei­me und das Leid der oft kran­ken Tie­re errei­chen neue Höchststände.

Der ille­ga­le Heim­tier­han­del bleibt eines der größ­ten Tier­schutz­pro­ble­me in Deutsch­land. Laut der aktu­el­len Sta­tis­tik wur­den im Jahr 2025 min­des­tens 2.250 Tie­re in 257 auf­ge­deck­ten Fäl­len regis­triert. Damit stei­gen die Zah­len nach einem vor­über­ge­hen­den Rück­gang nach der Coro­na­pan­de­mie wie­der deut­lich an. Da die Dun­kel­zif­fer mas­siv sein dürf­te, bil­den die­se Zah­len nur die Spit­ze des Eis­bergs ab.

Skru­pel­lo­ses Geschäft mit dem Tierleid

Die betrof­fe­nen Tie­re wer­den meist unter kata­stro­pha­len Bedin­gun­gen gezüch­tet und viel zu jung ille­gal trans­por­tiert. „Der skru­pel­lo­se Han­del mit Hun­den und Kat­zen geht unauf­hör­lich wei­ter“, warnt Dr. Romy Zel­ler, Fach­re­fe­ren­tin beim Deut­schen Tier­schutz­bund. Neben Hun­den und Kat­zen gera­ten zuneh­mend auch exo­ti­sche Wild­tie­re in den Fokus der Schmuggler.

Die Zah­len für 2025 im Überblick:

  • Hun­de: 598 Tie­re (vor allem Moderas­sen wie Zwerg­spit­ze, Mal­te­ser und Pudel).

  • Kat­zen: 56 Tiere.

  • Ande­re Arten: 1.596 Tie­re, dar­un­ter Land­schild­krö­ten, Vogel­spin­nen, aber auch Exo­ten wie Affen, Zebras und ein Serval.

Die Haupt­re­gio­nen für Auf­grif­fe waren Bay­ern, Sach­sen und Ham­burg. Als häu­figs­tes Her­kunfts­land wur­de bereits zum zehn­ten Mal in Fol­ge Rumä­ni­en iden­ti­fi­ziert, gefolgt von Bulgarien.

For­de­run­gen nach stren­ge­ren Gesetzen

Um dem kri­mi­nel­len Han­del das Hand­werk zu legen, for­dert der Deut­sche Tier­schutz­bund ein Ver­bot des Online­han­dels mit Tie­ren oder zumin­dest eine strik­te Iden­ti­täts­pflicht für Ver­käu­fer auf Online-Por­ta­len. Ein Licht­blick ist die jüngst vom EU-Par­la­ment beschlos­se­ne Ver­ord­nung zur EU-wei­ten Kenn­zeich­nungs- und Regis­trie­rungs­pflicht für Hun­de und Kat­zen, wel­che die Rück­ver­folg­bar­keit ver­bes­sern soll.

Tier­hei­me am Limit

Die Fol­gen des ille­ga­len Han­dels tra­gen oft die ohne­hin über­las­te­ten Tier­hei­me. Die beschlag­nahm­ten Tie­re sind häu­fig schwer krank und benö­ti­gen eine kos­ten­in­ten­si­ve medi­zi­ni­sche Betreu­ung. Trotz der Zusa­ge im Koali­ti­ons­ver­trag, Tier­hei­me finan­zi­ell zu unter­stüt­zen, feh­len im Bun­des­haus­halt 2026 bis­lang die ent­spre­chen­den Mit­tel. Der Tier­schutz­bund sieht die Bun­des­re­gie­rung hier drin­gend in der Pflicht, um den dro­hen­den Kol­laps der Ein­rich­tun­gen abzuwenden.

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Raus aus dem Hams­ter­rad: Wenn das Leben nur noch aus Funk­tio­nie­ren besteht

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Wenn das Leben nur noch aus „Funk­tio­nie­ren“ besteht: Der Weg zurück zu sich selbst

Ken­nen Sie die­se Pha­sen, in denen sich das Leben wie ein end­lo­ser Mara­thon anfühlt? Ein Umbruch jagt den nächs­ten, Kri­sen for­dern Ihre gesam­te Kraft und plötz­lich bemer­ken Sie: Die inne­re Ruhe ist ver­schwun­den. Der Kopf ist voll, der Kör­per steht unter Dauerstrom.

In sol­chen Momen­ten schal­ten wir oft auf „Auto­pi­lot“. Wir funk­tio­nie­ren prä­zi­se wie ein Uhr­werk, um den All­tag zu bewäl­ti­gen – doch das eigent­li­che Leben, das Spü­ren und Genie­ßen, fin­det ohne uns statt.

Dein Kör­per spricht, wenn der Kopf schweigt

Als Kine­sio­lo­gin betrach­te ich den Men­schen als untrenn­ba­re Ein­heit. Psy­chi­sche Belas­tun­gen sind weit mehr als nur „belas­ten­de Gedan­ken“. Sie mani­fes­tie­ren sich als hand­fes­te ener­ge­ti­sche und kör­per­li­che Blockaden.

  • Der Stress „sitzt“ tief in den Muskeln.

  • Ver­zweif­lung blo­ckiert den natür­li­chen Energiefluss.

  • Das Ner­ven­sys­tem ver­harrt in einem erschöp­fen­den Überlebensmodus.

Wenn wir auf­hö­ren zu füh­len, um den Schmerz oder den Stress zu bewäl­ti­gen, beginnt der Kör­per, die Signa­le zu sen­den, die wir im Kopf nicht mehr zulassen.

Kein Stan­dard-Rezept, son­dern Ihr indi­vi­du­el­ler Weg

Das Wich­tigs­te, was ich in mei­ner täg­li­chen Arbeit gelernt habe: Es gibt kei­nen Ein­heits­weg aus einer Kri­se. Jeder Mensch bringt sei­ne eige­ne Geschich­te, indi­vi­du­el­le Stress­mus­ter und ein ganz per­sön­li­ches Tem­po mit.

In der Kine­sio­lo­gie nut­zen wir den Mus­kel­test als prä­zi­ses Bio­feed­back-Instru­ment Ihres Kör­pers. Anstatt nach star­ren Sche­ma­ta vor­zu­ge­hen, schau­en wir ganz individuell:

  1. Was braucht Ihr Sys­tem jetzt gera­de wirk­lich? Geht es um Ent­las­tung, Sta­bi­li­sie­rung oder einen sanf­ten Impuls zur Veränderung?

  2. Wo lie­gen die Ursa­chen? Wir suchen nach den Wur­zeln der Anspan­nung, die Sie am frei­en Atmen hindern.

  3. Wel­che Res­sour­cen schla­fen in Ihnen? Wir reak­ti­vie­ren Ihre per­sön­li­chen Kraft­quel­len, damit Sie nicht mehr nur funk­tio­nie­ren, son­dern wie­der leben­dig spüren.


Wor­an mer­ken Sie, dass Sie im „Funk­ti­ons-Modus“ feststecken?

Die fol­gen­den Sym­pto­me sind häu­fi­ge Indi­ka­to­ren dafür, dass Ihr Sys­tem Hil­fe benötigt:

  • Psy­chi­sche Belas­tung: Erschöp­fung, Trau­rig­keit, ein Gefühl inne­rer Lee­re, Angst, stän­di­ges Grü­beln oder tief­sit­zen­de Selbstzweifel.

  • Psy­cho­so­ma­ti­sche Signa­le: Schlaf­stö­run­gen, chro­ni­sche Ver­span­nun­gen, Ver­dau­ungs­pro­ble­me, Zäh­ne­knir­schen oder eine blei­er­ne Müdigkeit.

  • Lebens­kri­sen & Umbrü­che: Über­for­de­rung im Beruf, Trau­er­pro­zes­se, Tren­nun­gen, fami­liä­re Kon­flik­te oder die Suche nach dem Sinn in neu­en Lebens­pha­sen (wie dem Ren­ten­ein­tritt oder dem Aus­zug der Kinder).


Den Kreis­lauf durchbrechen

Hei­lung beginnt dort, wo wir auf­hö­ren zu kämp­fen und anfan­gen hin­zu­schau­en. Gemein­sam fin­den wir her­aus, wie wir Ihren Kopf ent­las­ten und Ihren Kör­per wie­der in die Ent­span­nung füh­ren kön­nen – maß­ge­schnei­dert auf Ihre aktu­el­le Lebenssituation.

Sie müs­sen die­sen Weg nicht allei­ne gehen. Wenn Sie das Gefühl haben, fest­zu­ste­cken, las­sen Sie uns gemein­sam schau­en, was Ihr Kör­per Ihnen sagen möchte.

„Ganz gleich, wie beschwer­lich das Ges­tern war, stets kannst du im Heu­te von Neu­em anfan­gen.“ (Bud­dha)

Kon­takt & Beratung

Ger­ne beglei­te ich Sie auf Ihrem Weg zu mehr Leich­tig­keit und inne­rer Balance.

Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Spie­ker­oo­ger Str. 12, 26810 Westoverledingen

Tele­fon: 04955 / 9899844 | Mobil: 0152 5183 8740

E‑Mail: info@astridfrey.de

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Früh­lings-Wal­king im Julia­nen­park: Bewe­gung, Wald­luft & Geselligkeit

Genie­ßen Sie den Früh­ling in Leer aktiv! Jeden Mitt­woch um 14 Uhr lädt die Nor­dic-Wal­king-Grup­pe im Julia­nen­park zum gemein­sa­men Lau­fen und Klö­nen ein. Hier ste­hen sport­li­ches Mit­ein­an­der und locke­re Gesel­lig­keit im Fokus – auch abseits der Stre­cke. Egal ob Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne, mit oder ohne Stö­cke: Die Teil­nah­me unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey ist kos­ten­frei und unver­bind­lich. Treff­punkt ist der Park­platz bei Bur­ger King. Atmen Sie tief durch und bewe­gen Sie sich mit in bes­ter Gesellschaft!

… mehr lesen — bit­te HIER klicken.

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Ver­fol­gungs­fahrt durch Ost­fries­land, Van­da­lis­mus auf Turn­hal­len­dach und Unfallflucht

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 05.06.2026     Sach­be­schä­di­gun­gen ++ Ver­fol­gungs­fahrt ++ Ver­kehrs­un­fall ++ Verkehrsunfallflucht    Uple­n­gen...

Wirtschaft

Tra­di­ti­on und Tech­nik: Die Rol­le der Werft Ferus Smit im euro­päi­schen Schiffbau

Schiff­bau im Wan­del – Wie die Werft Ferus Smit ihre Zukunft selbst konstruiert Die euro­päi­sche Schiff­bau­in­dus­trie hat in den ver­gan­ge­nen...

Lokal

Erst­mals in Nie­der­sach­sen: Ober­schu­le Uple­n­gen führt Platt­deutsch als prü­fungs­fä­hi­ges Schul­fach ein

Freu­en sich über die Geneh­mi­gung für die OBS Uple­n­gen, ab dem kom­men­den Schul­jahr Platt­deutsch als zwei­te Fremd­spra­che anbie­ten zu dür­fen:...

Blaulicht

Aktu­el­le Poli­zei­mel­dun­gen aus Leer und Emden

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 04.06.2026   Gefähr­li­che Ein­grif­fe in den Stra­ßen­ver­kehr ++ Betrugs­an­ru­fe ++ Verkehrsunfall   ...

Lokal

Auf­bruch am Bahn­hof Leer: Kik-Abriss macht Weg frei für neue Stadtplanung

Einen exklu­si­ven Blick auf das Gelän­de aus der Vogel­per­spek­ti­ve ermög­licht uns Droh­nen­pi­lot Rolf-Die­ter Boots­mann aus Neukamperfehn. Neu­er Stadt­teil am Bahn­hof?...

Lokal

POLITISCHER EMPFANG: Ihr­ho­ver Herol­de wer­ben im Land­tag für den Bottermarkt!

Grup­pen­bild auf der Land­tags­trep­pe (von links): Orts­vor­ste­her Bee­ne Oldigs, Nico Blo­em,  Markt­meis­ter Hol­ger Schüt­te, Herold Uwe Pru­in, Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies,...

Lokal

Sicher durch die Kur­ve: Neue Wege in der Unfallprävention

Auf der L 85 haben sich, häu­fig aus Bis­sen­dorf kom­mend, in den ver­gan­ge­nen Jah­ren immer wie­der Motor­rad­un­fäl­le mit schwe­ren Per­so­nen-...

Lokal

Poli­tik haut­nah: Olaf Lies kommt zum Sta­di­on­ge­spräch nach Leer!

Sta­di­on­ge­spräch in Leer: Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies zu Gast beim VfL Germania Leer. Poli­ti­sche Debat­te ein­mal anders: Am Sams­tag, den 13....

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Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

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Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

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