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Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020
Kriminalstatistik der Polizeiinspektion Leer/Emden 2020++Historisch höchste Aufklärungsquote
Leer/Emden — Nach der Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik durch das Niedersächsische Innenministerium und der Polizeidirektion Osnabrück wird diese nun auch durch die Polizeiinspektion Leer/Emden veröffentlicht.
Die Anzahl der Straftaten bleibt weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau und hat sich im Vergleich zum Jahr 2019 (12.731) auf 12.660 Taten im Landkreis Leer und der Stadt Emden verringert. Die Aufklärungsquote der Polizeiinspektion Leer/Emden konnte im Vergleich zum Vorjahr nochmals um 2,9% auf 66,3% gesteigert werden. Dies ist der höchste Wert seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden im Jahr 2004.
Johannes Lind, Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, äußert sich zu diesen Entwicklungen: “Ich freue mich, dass sich der Rückgang der Fallzahlen auch in diesem Jahr fortsetzt und sich die souveräne und engagierte Polizeiarbeit auszahlt. Gerade im letzten Jahr waren die Anforderungen an die Polizei immens und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Polizeiinspektion stärker denn je gefordert. Dennoch konnte die Aufklärungsquote im Vergleich zum Vorjahr nochmals gesteigert werden. Dies ist nicht nur dem Einsatz der Kolleginnen und Kollegen, sondern auch vielen Hinweisen aus der Bevölkerung zu verdanken. Sowohl über den direkten Austausch der Kolleginnen und Kollegen mit den Bürgerinnen und Bürgern, als auch über die sozialen Netzwerke, erhalten wir immer wieder wertvolle Hinweise, die wir in unsere Ermittlungsarbeit einbeziehen. In unserer Polizeiinspektion konnten mehr als 6 von 10 Straftaten aufgeklärt werden. Lassen Sie uns diese bewährte Zusammenarbeit stetig verbessern, damit die Menschen sich in dieser Region weiter behütet fühlen können!”
Durch die Häufigkeitszahl (Hz) wird die Kriminalitätsbelastung einer Region gemessen (Straftaten pro 100.000 Einwohner). Durch diese kann die Gefahr, Opfer einer Straftat zu werden, statistisch dargestellt werden. Im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden fällt diese um 0,86% auf 5.737 (2019: 5.787) und liegt damit im Vergleich unter dem Landesdurchschnitt von 6.219.
Kernaussagen der PKS 2020
1. Anzahl der Straftaten fortwährend auf niedrigem Niveau
2. Erneuter Anstieg der Aufklärungsquote auf 66,3% (Höchstwert seit Bestehen der Polizeiinspektion)
3. Kriminalitätsbelastung weiterhin unter dem Landesdurchschnitt
4. Starker Rückgang der Eigentumsdelikte (11,8% weniger Straftaten)
5. Weiterhin Anstieg bei der Verbreitung pornografischer Erzeugnisse
6. 27,6% weniger Einbruchsdelikte im Vergleich zum Vorjahr und somit niedrigster Stand seit 2010
7. Weiterhin mehr Straftaten unter Zuhilfenahme des Internets (Anstieg von 30,4%)
8. Erneut starke Zunahme bei Widerständen und tätlichen Angriffen gegen Vollstreckungsbeamte (Anstieg von 42,86%)
9. Weniger tatverdächtige Kinder und Jugendliche (Rückgang von 16,45%)
Diebstahlsdelikte
Dieser Bereich umfasst die sogenannten Eigentumsdelikte wie etwa den Laden‑, Fahrrad‑, oder Taschendiebstahl, aber auch Diebstähle unter erschwerenden Umständen oder Einbruchshandlungen. Letztere werden jedoch gesondert im nachfolgenden Unterpunkt behandelt. Der Trend bei den Diebstahlsdelikten ist durchaus positiv zu betrachten. Im Jahr 2019 wurden 4.525 Straftaten aus diesem Deliktsfeld registriert. Im Jahr 2020 konnten lediglich 3.991 Taten verzeichnet werden, was einen Rückgang von 11,8% im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. Besonders hervorzuheben ist der Rückgang von Fahrraddiebstählen. Im Vergleich zum Jahr 2019, in dem 1.130 Fahrräder entwendet wurden, sind im Jahr 2020 rund 22,1% weniger Fahrräder widerrechtlich abhandengekommen. Dieser Rückgang markiert den niedrigsten Stand seit Bestehen der Polizeiinspektion Leer/Emden. Dabei konnte die Polizeiinspektion Leer/Emden bei den nunmehr 880 entwendeten Fahrrädern eine Aufklärungsquote von 18,4% erzielen und liegt damit deutlich über dem niedersächsischen Durchschnitt von 14,3%. Mit 29,4% und insgesamt 77 Fällen ist auch ein erheblicher Rückgang im Bereich der Taschendiebstahlsdelikte registriert worden. Im Jahr 2019 wurden noch 109 Straftaten dieser Art aufgenommen.
Thomas Memering, in seiner Funktion als Leiter des Zentralen Kriminaldienstes der Polizeiinspektion Leer/Emden, begründet diesen Rückgang wie folgt: “Der Rückgang der Taschendiebstähle ist unter anderem auf die fehlenden Tatgelegenheiten zurückzuführen. Durch die Maßnahmen der Regierung zur Eindämmung der Corona-Pandemie, wurden hochfrequentierte Großveranstaltungen wie etwa der Galli- oder Weihnachtsmarkt abgesagt. Die großen Menschenmassen, in denen die Täter üblicherweise agieren, blieben aus und somit auch die günstigen Gelegenheiten zur Durchführung einer solchen Tat.”
Einbruchskriminalität
Im Vergleich zum Vorjahr ist die Zahl der Wohnungseinbrüche von 232 auf 168 gesunken, dies ist ein Rückgang um 27,6% und der niedrigste Stand der letzten zehn Jahre. 2016 waren es noch 466 Taten. Von den 168 Taten des letzten Jahres endeten 60 im Versuchsstadium. Die Aufklärungsquote beträgt 33,9% und bleibt somit auf einem relativ konstanten Niveau (2019: 37,5%).
Hierzu Johannes Lind: “Die Zahl der Wohnungseinbrüche ist auf dem niedrigsten Stand der letzten 10 Jahre. In der Vergangenheit war die Bekämpfung der Einbruchskriminalität immer wieder Fokus polizeilicher Arbeit und der Erfolg ist noch heute spürbar. Als es im Jahr 2016 in diesem Deliktsbereich zu einem enormen Anstieg der Fallzahlen kam, haben wir umgehend reagiert und viele personelle Ressourcen eingesetzt. Damals konnten wir innerhalb kürzester Zeit mehrere Personen festnehmen, gegen die anschließend Untersuchungshaft oder Haft angeordnet wurde. Weiterhin ist es das Ergebnis guter Präventionsarbeit im Bereich des Einbruchschutzes, welche die Polizeiinspektion in den letzten Jahren geleistet hat. Im vergangenen Jahr waren die Wohnungseigentümer*innen aufgrund der Corona-Pandemie häufiger Zuhause, welches sich gewiss positiv auf die rückgängigen Zahlen auswirkt. ”
Rohheitsdelikte
Im Jahr 2019 wurden insgesamt 1.878 Rohheitsdelikte polizeilich aufgenommen. Unter Rohheitsdelikten versteht man Straftaten aus dem Bereich der Raub- oder Körperverletzungsdelikte, aber auch Straftaten gegen die persönliche Freiheit. Den überwiegenden Anteil an Rohheitsdelikten machen grundsätzlich einfache Körperverletzungen im Sinne des § 223 StGB aus. Im Jahr 2019 wurden 1.353 Fälle der Körperverletzung registriert, wohingegen im Jahr 2020 insgesamt 1.261 Fälle verzeichnet wurden. Dies bedeutet einen Rückgang von 6,8%. Zusammenfassend wurden im Jahr 2020 insgesamt 1.876 Rohheitsdelikte verzeichnet, das Niveau ist somit konstant.
Sexualdelikte
Als Sexualdelikte werden Straftaten bezeichnet, die sich gegen die sexuelle Selbstbestimmung des Opfers richten. So zählen u.a. sexuelle Nötigungen, exhibitionistische Handlungen, aber auch der Tatbestand der Vergewaltigung oder das Verbreiten bzw. der Besitz und die Herstellung von kinderpornografischen Inhalten zu den sogenannten Sexualdelikten. Im Jahr 2020 wurden insgesamt 271 Sexualdelikte seitens der Polizeiinspektion Leer/Emden bearbeitet. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 230 Sexualdelikte registriert wurden, bedeutet dies einen Anstieg von 17,83%. Ursächlich für diesen Anstieg ist dabei vornehmlich der Bereich der Verbreitung bzw. des Besitzes und der Herstellung von Kinderpornografie. Konnten im Jahr 2019 noch 47 Fälle verzeichnet werden, wurden im Jahr 2020 bereits 111 Straftaten dieser Kategorie registriert. Dies bedeutet einen Anstieg von 136,17% im Vergleich zum Vorjahr.
“Durch intensivierte Ermittlungsarbeit seitens der Polizei und weiteren Strafverfolgungsbehörden steigen die Fallzahlen an. So sind beispielsweise US-amerikanische Provider verpflichtet, dort bekannt gewordene strafrechtlich relevante Sachverhalte an die halbstaatliche Organisation National Center For Missing and Exploited Children (NCMEC) weiterzuleiten. Diese Organisation nimmt neben den Informationen der verschiedensten Provider auch Hinweise von Privatpersonen entgegen, analysiert und bewertet diese und leitet sie folglich an die jeweiligen zuständigen Behörden in den USA und ins Ausland weiter. Hinsichtlich der intensivierten Ermittlungsarbeit der Behörden und weiteren gesetzlichen Regelungen zur Bekämpfung dieses Kriminalitätsfeldes, ist auch im kommenden Jahr mit einem starken Anstieg dieser Fallzahlen zu rechnen. Oberstes Gebot ist es, andauernde Missbrauchsfälle zu entdecken, zu sanktionieren und diese Straftaten aus dem Dunkelfeld ins Hellfeld zu holen”, erläutert Thomas Memering diese Entwicklung.
Zudem fügt Thomas Memering noch hinzu, dass auch Kinder und Jugendliche mit dem Besitz solcher strafrechtlich relevanten Inhalte die Tatbestandsmerkmale derartiger Straftaten erfüllen und sich dessen oftmals nicht bewusst seien. Im Zeitalter der Digitalisierung und der Nutzung von zahlreichen Social-Media-Plattformen seien kinderpornografische Inhalte schnell geteilt, gepostet und vervielfacht. Häufig handle es sich um Zufallsfunde derartiger Dateien bei der Ermittlung von Drogendelikten oder der Verbreitung von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.
“Wir müssen die Medienkompetenz der Kinder und Jugendlichen, aber zwingend auch die der Erziehungsberechtigten stärken. Viele Eltern sind im Unklaren darüber, mit welchen Inhalten ihre Kinder täglich in Berührung kommen”, ergänzt Thomas Memering.
Christa Frigger, Beauftragte für Jugendsachen in der Polizeiinspektion Leer/Emden, informiert und berät zu diesen Themenbereichen. Die Termine für weitere Informationsveranstaltungen werden durch die Polizeiinspektion Leer/Emden rechtzeitig bekannt gegeben.
Tatmittel Internet/ Cybercrime
Unter Internetkriminalität oder auch Cybercrime werden Taten subsumiert, die mittels der Nutzung des Internets begangen werden. Dabei wird zwischen Cybercrime im engeren Sinne, also Delikten, die es nicht offline gibt (z.B. das sog. Hacking) und Cybercrime im weiteren Sinne unterschieden. Letzteres umfasst Delikte, die ebenso offline begangen werden können (z.B. der Kreditkartenmissbrauch bei Verkaufsplattformen). Waren es im Jahr 2019 noch 807 registrierte Fälle, so stieg die Anzahl der Straftaten in diesem Deliktsbereich um 30,4% auf nunmehr insgesamt 1.053 Fälle. Erfreulicherweise stiegen nicht nur die begangenen Straftaten, sondern auch die Aufklärungsquote. Wurden im Jahr 2019 noch 78,31% dieser Fälle aufgeklärt, konnten im Jahr 2020 bereits 81,39% der Straftaten ausermittelt werden.
“Im Internet begangene Straftaten stellen einen wichtigen Aufgabenbereich unserer polizeilichen Ermittlungsarbeit dar. Ich bin dankbar, dass wir in unserer Polizeiinspektion über ein professionelles Cybercrime-Team verfügen und durch intensive Präventionsarbeit immer wieder gute Erfolge erzielen und dadurch eine Aufklärungsquote von 81,39% erreichen konnten”, erklärt Thomas Memering.
Gewalt gegen Polizeibeamte
Unter der Begrifflichkeit “Gewalt gegen Polizeibeamte” werden die Delikte des Widerstandes und des tätlichen Angriffes gegen Vollstreckungsbeamte zusammengefasst. Mit 90 Fällen im Jahr 2020 ist ein Anstieg von 42,86% im Vergleich zum Vorjahr mit 63 Fällen zu verzeichnen. Damit steigen die alljährlich erhobenen Fallzahlen aus diesem Deliktsfeld bereits zum dritten Mal in Folge stark an. Erwähnenswert ist dabei, dass sich dieser Anstieg nicht nur auf die Städte Leer und Emden beschränkte, sondern im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden messbar war. Im Bereich der Gemeinden Moormerland und Rhauderfehn war ebenfalls ein Anstieg dieser Fallzahlen zu verzeichnen. In knapp 70% der Fälle standen die Täter unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen.
“Der erneute Anstieg in diesem Deliktsbereich ist nicht zu tolerieren und macht mich wütend. Meine Kolleginnen und Kollegen leisten tagtäglich hervorragende Arbeit zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger und verdienen es mit Respekt behandelt zu werden. Wer Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte angreift, der greift den Rechtsstaat an! Wir werden diese Angriffe auf Rettungskräfte und Polizei nicht dulden und konsequent verfolgen”, so Johannes Lind.
Rauschgiftdelikte
Die registrierten Rauschgiftdelikte, welche u.a. durch Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz begangen werden, stiegen im Vergleich zum Vorjahr (861 Fälle) um 33,22%, sodass im Jahr 2020 1.147 Rauschgiftdelikte in der Polizeiinspektion Leer/Emden verzeichnet wurden.
Jugendkriminalität
Im Jahr 2020 wurden insgesamt 584 Kinder oder Jugendliche im Rahmen der polizeilichen Arbeit als Tatverdächtige ermittelt. Die Anzahl an tatverdächtigen Personen dieser Altersklasse betrug im Vorjahr 699, sodass ein Rückgang um 16,45% registriert werden konnte.
Fazit
Abschließend sagt Inspektionsleiter Johannes Lind: “Der positive Trend der Kriminalstatistik der letzten zwei Jahre hat sich auch 2020 fortgesetzt. Wir haben die historisch höchste Aufklärungsquote. Ein derartiges Ergebnis kann nur durch eine verantwortungsvolle und engagierte Leistung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Polizeiinspektion Leer/Emden erzielt werden. Ich bedanke mich ganz herzlich für die geleistete Arbeit und die gute Zusammenarbeit mit den Behörden und Institutionen. Allen Bürgerinnen und Bürgern danke ich für das entgegengebrachte Vertrauen und für viele entscheidende Hinweise, die immer wieder zur Aufklärung von Straftaten beitragen. Gemeinsam wollen wir auch zukünftig einen Beitrag dazu leisten, dass sich die Menschen in unserer Region beschützt und wohl fühlen!”
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Polizei Leer/Emden: Einbruch in Neubau und Unfälle durch Glätte sowie Ausbremsen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 29.01.2026
Einbruchdiebstahl++ Auffahrunfall nach Ausbremsen++ Verkehrsunfall mit Sommerbereifung ++ Glätteunfall
Leer — Einbruchdiebstahl
In der Zeit zwischen dem 27.01.2026 um 20:00 Uhr und 28.01.2026 um 08:00 Uhr kam es in einem Neubau in Leer, in Vaderkeborg, zu einem Einbruchdiebstahl. Die bislang unbekannte Täterschaft verschaffte sich auf bislang unbekannte Art und Weise Zutritt zu einem unbezogenen Neubau eines hiesigen Unternehmens. Es wurde Diebesgut im unteren vierstelligen Bereich entwendet. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Rhauderfehn — Auffahrunfall nach Ausbremsen
Am 28.01.2026 gegen 15:50 Uhr kam es in Rhauderfehn, Rajen, zu einem Verkehrsunfall. Ein 48-jähriger Fahrer eines VW Passat befuhr den Rajen in Richtung Flachsmeer. In Höhe der 3. Südwieke kam es zu einer Streitigkeit mit einem 27-jährigen Fahrer eines Hyundai i30. In dessen Verlauf bremsten sich die beiden Fahrer gegenseitig aus. Zu einem späteren Zeitpunkt fuhr der 48-jährige Mann dem 27-jährigen Mann auf. Es wurden weitere Ermittlungen eingeleitet. Die genaue Schadenshöhe ist bislang nicht bekannt.
Detern — Verkehrsunfall mit Sommerbereifung
Am 28.01.2026 um 05:53 Uhr kam es Detern, in der Westerlandstraße in Höhe der Hausnummer 35, zu einem Verkehrsunfall. Ein 63-jähriger Fahrer eines Opel Mokka befuhr die Westerlandstraße in Richtung Detern. Ein 23-jähriger Fahrer eines Mazda 6 befuhr die Mühlenstraße in Richtung Detern. Aufgrund der winterglatten Fahrbahn in Verbindung mit einer Sommerbereifung kam der 23-jährige Mann im Einmündungsbereich zur Westerlandstraße nicht rechtzeitig zum Stehen. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Pkw. Die beiden Personen wurden nicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich.
Emden — Glätteunfall
Am 28.01.2026 gegen 07:25 Uhr kam es in Emden, in der Larrelter Straße, zu einem Verkehrsunfall. Eine 25-jährige Fahrerin eines VW Polo und ein 19-jähriger Fahrer eines VW Golf befuhren die Larrelter Straße stadteinwärts. Die 25-jährige Frau musste verkehrsbedingt vor einer Rotlicht anzeigenden Lichtsignalanlage halten. Der 19-jährige Mann konnte seinen Pkw auf der winterglatten Fahrbahn nicht rechtzeitig zum Stehen bringen und fuhr auf. Die 25-jährige Frau wurde leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden im unteren fünfstelligen Bereich.
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Pkw-Brand, Glätteunfälle und mehrere Fluchten im Kreis Leer
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 28.01.2026
Versuchter Einbruch in Lagerraum++Brand eines Pkw++Verkehrsunfallflucht im Begegnungsverkehr++Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person auf der A 31++Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person++Verkehrsunfallflucht auf einem Parkplatz
Borkum — Versuchter Einbruch in einen Lagerraum einer Dachdeckerfirma
Im Zeitraum zwischen dem 26.01.2026, ca. 17 Uhr und dem 27.01.2026, ca. 08:00 Uhr, versuchte bislang unbekannte Täterschaft das Rolltor zum Lagerraum einer Dachdeckerfirma in der “Memmert- Strate” aufzuhebeln. Am Tor entstand Sachschaden. Es wurden nach derzeitigem Kenntnisstand keine Gegenstände entwendet.

Hesel — Brand eines Pkw
Am 28.01.2026 wurde der Dienststelle mitgeteilt, dass ein Pkw auf einem Feld an der Poststraße in Vollbrand steht. Der Sachverhalt traf zu. Die Feuerwehr konnte den Brand zeitnah löschen. Bislang konnten keine Hinweise bezüglich der Brandentstehung und des Eigentümers festgestellt werden. Aus diesem Grunde wurde der Pkw zwecks weiterer Ermittlungen abgeschleppt.
Weener — Verkehrsunfallflucht im Begegnungsverkehr
Ein 47-jähriger Fahrer eines Lkw befuhr am 27.01.2026, gegen 07:20 Uhr die Vellager Straße/ K27 in Richtung Papenburg, als ihm ein Transporter entgegenkam. Es kam zur Berührung mit dem Außenspiegel, welcher durch das Fenster der Fahrertür schlug und den Fahrer leicht am Kopf verletzte. Der Fahrer des Transporters setzte seine Fahrt fort, ohne schadensregulierende Maßnahmen einzuleiten. Zeugen, die Hinweise zum Unfall und/ oder dem Transporter geben können, melden sich bitte bei der Polizei.
Neermoor — Verkehrsunfall mit leicht verletzter Person auf der A31/ AS Neermoor
Am 27.01.2026 kam es gegen 17:40 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A31/ AS Neermoor. Ein 36-jähriger Fahrer eines VW-Passat befuhr zur Unfallzeit die A31 in Richtung Emden und beabsichtigte, diese an der Anschlussstelle Neermoor zu verlassen. Im Abfahrtsbereich kam er nach links von der Fahrbahn ab und kollidierte mit der Außenschutzplanke. Hierbei entstand Sachschaden sowohl an der Schutzplanke als auch am Pkw, welcher abgeschleppt werden musste. Der Fahrzeugführer wurde leicht verletzt.
Ostrhauderfehn — Verkehrsunfall aufgrund Straßenglätte mit einer leicht verletzten Person
Am 28.01.2026, gegen 2 Uhr nachts, befuhr ein 22-jähriger Fahrer eines BMW mit seiner 20-jährigen Beifahrerin die Langholter Straße in Richtung Langholter Weg. In Höhe der Haus-Nr. 49 kam er aufgrund von Straßenglätte nach rechts von der Fahrbahn ab und kollidierte mit einem Baum. Hierbei wurde die 20-Jährige leicht verletzt. Der Pkw musste abgeschleppt werden.
Emden — Verkehrsunfallflucht auf dem Parkplatz am Steinweg
Am 27.01.2026 kam es in der Zeit zwischen 7 Uhr und 12:30 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf dem Parkplatz am Steinweg. Ein unbekannter Fahrzeugführer touchierte vermutlich beim Ein-/ Ausparken den auf dem Parkplatz rechts neben ihm geparkten blauen Seat Ibiza mit Emder Kennzeichen einer 18-Jährigen. Der Schaden befindet sich im Bereich der Fahrertür und des linken Kotflügels. Zeugen, die Hinweise hierzu geben können, melden sich bitte bei der Polizei.
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Ermittlungen nach Diebstählen, Sachbeschädigung und Körperverletzung durch Hundebiss
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 27.01.2026
Ladendiebstahl — Einbruchdiebstahl — Beschädigung eines Verkehrsschildes — Hundebiss
Uplengen — Ladendiebstahl
In der Zeit des 24.01.2026 um 18:00 Uhr bis zum 26.01.2026 um 08:30 Uhr kam es in Uplengen, in der Deterner Straße, zu einem Ladendiebstahl. Die unbekannte Täterschaft entwendete aus dem dortigen Einzelhandel auf bislang unbekannte Art und Weise aus einer Gitterlagerbox Diebesgut im unteren vierstelligen Bereich. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Westoverledingen — Einbruchdiebstahl
In der Zeit des 20.01.2026 um 15:00 Uhr bis zum 21.01.2026 um 11:00 Uhr kam es in Westoverledingen, in einem Einfamilienhaus An den Wiesen, zu einem Einbruchdiebstahl. Die bislang unbekannte Täterschaft drang auf unbekannte Art und Weise in ein Wohnhaus ein und entwendete Diebesgut im unteren vierstelligen Bereich. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Weener — Beschädigung eines Verkehrsschildes
Am 23.01.2026 wurde der Polizei gemeldet, dass es in Weener, an einem Verkehrsschild in der Oedenfelder Straße, zu einer Beschädigung gekommen ist. Die bislang unbekannte Täterschaft ritzte dort ein Kennzeichen einer verfassungswidrigen Organisation ein. Die weiteren Ermittlungen wurden aufgenommen. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Emden — Hundebiss
Am 26.01.2026 gegen 10:00 Uhr kam es in Emden, in der Herderstraße in Höhe der Hausnummern 2–4, zu einem Vorfall auf einem Gehweg. Eine 42-jährige Frau wurde beim Vorbeilaufen von einem angeleinten kräftigen, schwarz-braunen, kniegroßen Mischlingshund gebissen. Der Besitzer des Hundes entfernte sich daraufhin. Der Mann wird als ca. 35 Jahre, ca. 1,90m, mit einer orangenen Jacke und Brille beschrieben. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
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