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Land­kreis appel­liert: Kon­se­quent Mas­ke tragen

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Coro­na: Muta­ti­on Trei­ber des Infek­ti­ons­ge­sche­hens / Bei hohen Infek­ti­ons­zah­len auch Maß­nah­men möglich
 
Die Zahl der Coro­na-Infek­tio­nen im Land­kreis Leer bleibt hoch – und die Muta­ti­on B1.1.7 (bri­ti­sche Vari­an­te) ist wei­ter­hin der Trei­ber des Infek­ti­ons­ge­sche­hens. Die Mutan­te sorgt dafür, dass Men­schen sich leich­ter anste­cken und sich das Virus schnel­ler aus­brei­tet. “B1.1.7 ver­zeiht kei­ne Feh­ler bei den AHA-Regeln oder bei der Hygie­ne”, sagt Hei­ke de Vries, Lei­te­rin des Gesundheitsamtes.
 
Gera­de weil die Muta­ti­on im Land­kreis Leer mit der­zeit gut einem Drit­tel einen ver­gleichs­wei­se hohen Anteil hat, appel­liert der Land­kreis Leer noch ein­mal ein­dring­lich an alle Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner: “Tra­gen Sie bit­te kon­se­quent Schutz­mas­ken.” Dies gilt ins­be­son­de­re bei der Arbeit, ob nun im Büro oder drau­ßen, aber nicht nur dort. “Über­all, wo Men­schen auf­ein­an­der­tref­fen, im Beruf, im Super­markt, auf beleb­ten Stra­ßen, dort soll­ten Mas­ken getra­gen wer­den”, sagt Land­rat Mat­thi­as Groo­te. Eine wei­te­re drin­gen­de Emp­feh­lung für die Arbeit lau­tet, auf gemein­sa­me Früh­stücks- und Mit­tags­pau­sen zu ver­zich­ten. Jeder Kon­takt, der ver­mie­den wird, ver­rin­gert das Risi­ko einer Ansteckung.
 
Soll­ten die Infek­ti­ons­zah­len wei­ter hoch blei­ben, könn­te der Land­kreis Leer auch Anord­nun­gen tref­fen, um die Aus­brei­tung des Virus ein­zu­däm­men. Mög­li­che Maß­nah­men wären die Ein­füh­rung einer Mas­ken­pflicht in Betrie­ben und Büros, eine wei­te­re Begren­zung der Kun­den-Höchst­zahl in Ein­kaufs­märk­ten — und auch Aus­gangs­sper­ren, um pri­va­te Tref­fen am Abend und nachts ein­zu­schrän­ken. Dazu sagt Land­rat Groo­te: “Des­halb noch ein­mal der drin­gen­de Appell, sich an die Regeln zu hal­ten und Mas­ken zu tra­gen, bevor wir zu sol­chen Maß­nah­men grei­fen müssten.”
 

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Süß­was­ser­pol­der in Sta­pel­moor: Neu­er Lebens­raum an der Ems ver­än­dert sich bereits

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Das Bild zeigt von links: Felix När­mann, Natur­schutz­sta­ti­on Ems, Nico Blo­em, Thors­ten Kuch­ta, Geschäfts­stel­le Mas­ter­plan Ems, und Dr. Claus Hinz, NlWKN.

Süß­was­ser­pol­der in Sta­pel­moor: Neu­er Lebens­raum an der Ems ver­än­dert sich bereits

Mehr als 30 Inter­es­sier­te infor­mie­ren sich vor Ort über den Pol­der und die Ent­wick­lung des Lebens­raums im Rah­men des Mas­ter­plans Ems

Weener/Stapelmoor. Mehr als 30 Inter­es­sier­te haben sich auf Ein­la­dung des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner vor Ort über den Süß­was­ser­pol­der an der Ems in Sta­pel­moor infor­miert. Bei der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am Ems­deich stan­den die Ent­wick­lung des neu­en Lebens­raums, die Zie­le des Mas­ter­plans Ems und die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit dem 18 Hekt­ar gro­ßen Gebiet im Mittelpunkt.

Aus­ge­rech­net wäh­rend des Infor­ma­ti­ons­ter­mins zeig­te sich der Pol­der aller­dings von einer eher tro­cke­nen Sei­te: Das Gelän­de war nahe­zu aus­ge­trock­net. Für Felix När­mann vom Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) ist das jedoch Teil der natür­li­chen Entwicklung.

„Aber das gehört eben dazu. Der Lebens­raum ver­än­dert sich schon“, erklär­te Närmann.

18 Hekt­ar neu­er Lebens­raum an der Ems

Der Süß­was­ser­pol­der in Sta­pel­moor ist Bestand­teil des Mas­ter­plans Ems. Für rund eine Mil­li­on Euro wur­de das Gelän­de her­ge­rich­tet, damit sich dort die für die Ems typi­sche Tier- und Pflan­zen­welt ent­wi­ckeln kann.

Anders als der gegen­über­lie­gen­de Pol­der in Col­de­münt­je ver­fügt der Süß­was­ser­pol­der in Sta­pel­moor aller­dings über kei­ne direk­te Ver­bin­dung zur Ems. Das hat Aus­wir­kun­gen auf den Was­ser­stand: Wenn über län­ge­re Zeit aus­rei­chend Nie­der­schlag fehlt, kann der Pol­der austrocknen.

Die aktu­el­le Situa­ti­on zeigt damit ein­drucks­voll, dass sich der Lebens­raum noch in einer Ent­wick­lungs­pha­se befindet.

Ent­wick­lung wird lang­fris­tig beobachtet

Wie sich die Tier- und Pflan­zen­welt im Pol­der ent­wi­ckelt, soll in den kom­men­den Jah­ren genau beob­ach­tet und beglei­tet wer­den. „Wir wer­den jetzt beob­ach­ten, wie sich der Pol­der ent­wi­ckelt. Das ist ein Pro­zess, den wir beglei­ten“, erklär­te Närmann.

Der­zeit las­sen sich auf dem Gelän­de noch zahl­rei­che Wie­sen­vö­gel beob­ach­ten. Nach Ein­schät­zung der Fach­leu­te wird sich die Zusam­men­set­zung der Tier- und Pflan­zen­welt mit der wei­te­ren Ent­wick­lung des Lebens­raums jedoch verändern.

Beglei­tet wur­de Felix När­mann bei der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung von Dr. Claus Hinz vom NLWKN sowie Thors­ten Kuch­ta von der Geschäfts­stel­le Mas­ter­plan Ems in Olden­burg.

Kri­ti­sche Fra­gen zur Ent­wick­lung des Polders

Wäh­rend der Ver­an­stal­tung konn­ten die Besu­che­rin­nen und Besu­cher nicht nur Infor­ma­tio­nen erhal­ten, son­dern auch Fra­gen und Kri­tik an die Fach­leu­te rich­ten. Unter ande­rem ging es um die Aus­brei­tung von Dis­tel­ar­ten auf dem Gelände.

„An die­sem The­ma sind wir dran“, erklär­te Thors­ten Kuchta.

Die Fra­gen mach­ten deut­lich, dass die Ent­wick­lung eines neu­en Lebens­raums nicht ohne Ver­än­de­run­gen und Her­aus­for­de­run­gen ver­läuft. Gera­de des­halb sei die Beob­ach­tung und fach­li­che Beglei­tung des Gebie­tes wichtig.

An der Ver­an­stal­tung am Ems­deich nahm auch eine Fahr­rad­grup­pe des ADFC Rhei­der­land teil.

Infor­ma­ti­on und Betei­li­gung als wich­ti­ger Bestandteil

Für Nico Blo­em ist der direk­te Aus­tausch mit den Men­schen vor Ort ein wich­ti­ger Bestand­teil des Mas­ter­plans Ems. Die Bevöl­ke­rung müs­se die Mög­lich­keit haben, sich über die geplan­ten und bereits umge­setz­ten Maß­nah­men zu informieren.

„Mir ist wich­tig, dass die Men­schen die Gele­gen­heit bekom­men, sich über die Maß­nah­men des Mas­ter­plans Ems zu infor­mie­ren. Denn schließ­lich kann der Mas­ter­plan Ems nur erfolg­reich sein, wenn es eine Akzep­tanz gibt. Dazu gehört Kom­mu­ni­ka­ti­on und Betei­li­gung“, erklär­te Bloem.

Er hof­fe, dass die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung einen Bei­trag zur Auf­klä­rung leis­ten konn­te. Gleich­zei­tig bedank­te sich der SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­te beim NLWKN und der Geschäfts­stel­le Mas­ter­plan Ems für die Unter­stüt­zung bei der Veranstaltung.

Mas­ter­plan Ems ver­än­dert die Landschaft

Der Süß­was­ser­pol­der in Sta­pel­moor zeigt, wie sich die Land­schaft ent­lang der Ems durch die Maß­nah­men des Mas­ter­plans Ems ver­än­dert. Auf einer Flä­che von 18 Hekt­ar soll sich schritt­wei­se ein Lebens­raum ent­wi­ckeln, der der ems­ty­pi­schen Tier- und Pflan­zen­welt zugutekommt.

Dabei gehö­ren auch wech­seln­de Was­ser­stän­de und zeit­wei­se tro­cke­ne Flä­chen zur Ent­wick­lung des Gebie­tes. Wel­che Arten sich lang­fris­tig eta­blie­ren wer­den und wie sich der Pol­der öko­lo­gisch ent­wi­ckelt, soll in den kom­men­den Jah­ren wei­ter beob­ach­tet werden.

 

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CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen for­dert siche­re Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg ent­lang der Bahnstrecke

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CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen will siche­re Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg vorantreiben

Neue Ver­bin­dung ent­lang der Bahn­stre­cke soll Rad­ver­kehr siche­rer machen, nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät stär­ken und den geplan­ten Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve bes­ser anbinden

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Die CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen setzt sich für eine siche­re und attrak­ti­ve Wei­ter­füh­rung der Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg ein. Bei einem Ter­min vor Ort infor­mier­ten sich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der CDU über die aktu­el­le Situa­ti­on und die bestehen­den Her­aus­for­de­run­gen für den Fahrradverkehr.

Die bereits bestehen­de Fahr­rad­rou­te zwi­schen Ihr­ho­ve und Leer gilt aus Sicht der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen als Vor­bild für die Wei­ter­ent­wick­lung des Rad­ver­kehrs in der Regi­on. Die Stre­cke ver­fügt über eine aus­rei­chen­de Brei­te und ist auch in den dunk­len Jah­res­zei­ten beleuch­tet. Dadurch hat sie sich zu einer stark fre­quen­tier­ten und moder­nen Ver­bin­dung entwickelt.

Nach den Vor­stel­lun­gen der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen soll die­ses Kon­zept künf­tig in Rich­tung Papen­burg fort­ge­führt wer­den. Im Mit­tel­punkt steht dabei eine mög­lichst siche­re Stre­cken­füh­rung ent­lang der Bahn­li­nie von Ihr­ho­ve in Rich­tung Papen­burg.

Wirt­schafts­we­ge im Hamm­rich bie­ten wenig Platz

Wer der­zeit mit dem Fahr­rad von Ihr­ho­ve nach Papen­burg unter­wegs ist, nutzt über­wie­gend Wirt­schafts­we­ge durch den Hamm­rich. Die­se Wege wer­den aller­dings nicht nur von Rad­fah­rern genutzt. Auch land­wirt­schaft­li­che Fahr­zeu­ge, Lkw und Autos sind dort unterwegs.

Mit einer maxi­ma­len Brei­te von rund 3,50 Metern bie­ten die Wirt­schafts­we­ge nach Ein­schät­zung der CDU nicht genü­gend Platz für ein siche­res Begeg­nen. Der not­wen­di­ge Sicher­heits­ab­stand von 1,50 bis 2 Metern zu Fahr­rad­fah­ren­den kön­ne viel­fach nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Beson­ders land­wirt­schaft­li­che Maschi­nen wür­den auf­grund ihrer Grö­ße häu­fig nahe­zu die gesam­te Fahr­bahn­brei­te beanspruchen.

„Wie schwie­rig und gefähr­lich die Situa­ti­on sein kann, haben wir bei unse­rem Ter­min vor Ort selbst erlebt“, erklärt Sil­ke Kuh­lemann, Vor­sit­zen­de der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen.

Der vor­han­de­ne Grün­strei­fen müs­se der­zeit oft­mals als Aus­weich­mög­lich­keit genutzt wer­den. Das sei nicht nur hin­der­lich, son­dern kön­ne für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer erheb­li­che Gefah­ren mit sich brin­gen. Hin­zu kom­me, dass ins­be­son­de­re in den Win­ter­mo­na­ten die Stra­ßen­rän­der häu­fig in einem schlech­ten Zustand seien.

CDU favo­ri­siert sepa­ra­te Fahr­rad­rou­te ent­lang der Bahnstrecke

Aus Sicht der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen muss des­halb zeit­nah eine nach­hal­ti­ge Lösung gefun­den wer­den. Ziel sei es, die Attrak­ti­vi­tät des Fahr­rad­fah­rens in der Gemein­de zu erhal­ten und den Rad­ver­kehr gleich­zei­tig wei­ter auszubauen.

Eine beson­de­re Bedeu­tung hat dabei die geplan­te Fahr­rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg. Für das Teil­stück zwi­schen Ihr­ho­ve und Papen­burg soll nach Auf­fas­sung der CDU eine Stre­cken­füh­rung ent­wi­ckelt wer­den, die den unter­schied­li­chen Anfor­de­run­gen von Rad­ver­kehr, Land­wirt­schaft und moto­ri­sier­tem Ver­kehr gerecht wird.

Die CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen favo­ri­siert eine Weg­füh­rung par­al­lel zur Bahn­stre­cke, die räum­lich von den bestehen­den Wirt­schafts­we­gen getrennt ist. Als Vor­bild dient dabei erneut die bereits aus­ge­bau­te Fahr­rad­stre­cke zwi­schen Ihr­ho­ve und Leer.

Durch eine kla­re Tren­nung der ver­schie­de­nen Ver­kehrs­ar­ten kön­ne eine mög­lichst hohe Sicher­heit für Rad­fah­rer geschaf­fen wer­den. Gleich­zei­tig wür­de eine sol­che Lösung ver­hin­dern, dass land­wirt­schaft­li­cher Ver­kehr und Rad­ver­kehr auf den teil­wei­se sehr schma­len Wirt­schafts­we­gen mit­ein­an­der konkurrieren.

Noch Fra­gen zu Flä­chen und Umset­zung offen

Für die Umset­zung einer sol­chen Fahr­rad­rou­te müs­sen aller­dings noch ver­schie­de­ne Fra­gen geklärt wer­den. Dazu gehört ins­be­son­de­re die Ver­füg­bar­keit geeig­ne­ter Flä­chen ent­lang der Bahn­stre­cke.

„Die­se Punk­te wol­len wir zeit­nah vor­an­trei­ben“, betont die CDU Westoverledingen.

Die genaue Tras­sen­füh­rung wird damit auch davon abhän­gen, wel­che Flä­chen zur Ver­fü­gung ste­hen und wie sich eine sepa­ra­te Fahr­rad­ver­bin­dung tech­nisch und pla­ne­risch umset­zen lässt.

Fahr­rad­rou­te könn­te auch Tou­ris­mus und Bahn­an­bin­dung stärken

Eine siche­re und moder­ne Fahr­rad­rou­te zwi­schen Ihr­ho­ve und Papen­burg wäre nach Auf­fas­sung der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen nicht nur für den täg­li­chen Rad­ver­kehr von Bedeu­tung. Sie kön­ne zugleich einen wich­ti­gen Bei­trag zur nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät und zum Kli­ma­schutz leisten.

Dar­über hin­aus sieht die CDU Poten­zi­al für den Tou­ris­mus. Eine attrak­ti­ve Rad­ver­bin­dung könn­te die Regi­on für Rad­fah­rer noch inter­es­san­ter machen und gleich­zei­tig eine zusätz­li­che wich­ti­ge Ver­kehrs­ver­bin­dung inner­halb der Gemein­de schaffen.

Beson­ders mit Blick auf den geplan­ten Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve könn­te die Fahr­rad­rou­te eine zusätz­li­che Bedeu­tung bekom­men. Eine siche­re Ver­bin­dung für Rad­fah­rer wür­de die Erreich­bar­keit des künf­ti­gen Hal­te­punkts ver­bes­sern und könn­te damit ver­schie­de­ne For­men nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät mit­ein­an­der verknüpfen.

CDU setzt sich für best­mög­li­che Stre­cken­füh­rung ein

Die CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen will des­halb die Pla­nun­gen für die Fahr­rad­rou­te Ihrhove–Papenburg wei­ter vor­an­trei­ben. Im Mit­tel­punkt steht dabei eine mög­lichst siche­re und moder­ne Stre­cken­füh­rung, die den Rad­ver­kehr stärkt und gleich­zei­tig die Anfor­de­run­gen von Land­wirt­schaft und moto­ri­sier­tem Ver­kehr berücksichtigt.

Eine sepa­ra­te Rou­te ent­lang der Bahn­stre­cke könn­te aus Sicht der CDU ein wich­ti­ger Schritt sein, um den Rad­ver­kehr in Wes­t­ov­er­le­din­gen zukunfts­fä­hig weiterzuentwickeln.

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cBox in Ditz­um: Digi­ta­ler Dorf­la­den sorgt für neue Nah­ver­sor­gung im Rheiderland

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Von links: Tors­ten Din­ke­la (ProEn­ge­no), Nico Blo­em (SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter),  Mar­tin Sin­ning (SPD Ditz­um) und Hil­de Hom­mers (SPD Ditz­um). Foto: privat

cBox in Ditz­um: Digi­ta­ler Dorf­la­den schließt Lücke bei der Nahversorgung

Seit der Eröff­nung im Juni ent­wi­ckelt sich die cBox in Ditz­um posi­tiv. Der voll­stän­dig digi­ta­li­sier­te Laden bie­tet den Men­schen im Rhei­der­land täg­lich von 5 bis 23 Uhr eine Ein­kaufs­mög­lich­keit – auch an Sonn- und Fei­er­ta­gen. SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em infor­mier­te sich vor Ort über das Kon­zept und die bis­he­ri­gen Erfahrungen.

Ditz­um – Die im Juni eröff­ne­te cBox in Ditz­um ist nach Ein­schät­zung der Betrei­ber auf einem guten Weg. Beim Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner berich­te­te Tors­ten Din­ke­la, der die cBox für den Ener­gie­dienst­leis­ter ProEn­ge­no betreibt, von einer posi­ti­ven Entwicklung.

„Unser Ange­bot schließt eine Lücke. Wir sind mit der bis­he­ri­gen Ent­wick­lung sehr zufrie­den“, erklär­te Din­ke­la beim Rund­gang durch den 165 Qua­drat­me­ter gro­ßen Laden.

Mit Lebens­mit­teln wird die cBox von der Com­bi-Ket­te belie­fert. Das Sor­ti­ment ermög­licht den Bewoh­nern von Ditz­um und Umge­bung, sich direkt vor Ort mit Din­gen des täg­li­chen Bedarfs zu versorgen.

Ein­kau­fen rund um die Uhr – fast

Das Beson­de­re an der cBox ist ihr voll­stän­dig digi­ta­li­sier­tes Kon­zept. Ein­kauf, Bezah­lung und Bestell­pro­zes­se lau­fen weit­ge­hend auto­ma­tisch. Dadurch kann der Laden mit ver­gleichs­wei­se wenig Per­so­nal betrie­ben werden.

Ganz ohne Men­schen funk­tio­niert das Kon­zept aller­dings nicht. Ins­ge­samt küm­mern sich sie­ben Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter um die cBox und über­neh­men all jene Auf­ga­ben, die nicht digi­tal erle­digt wer­den können.

„Ganz ohne Men­schen geht es nicht“, stell­te Din­ke­la fest.

Geöff­net ist die cBox täg­lich von 5 bis 23 Uhr – und das auch an Sonn- und Fei­er­ta­gen. Damit bie­tet der Laden gera­de im länd­li­chen Raum eine zusätz­li­che Mög­lich­keit, Lebens­mit­tel und ande­re Waren des täg­li­chen Bedarfs auch außer­halb klas­si­scher Öff­nungs­zei­ten einzukaufen.

Gleich­mä­ßi­ge Nut­zung und kei­ne Pro­ble­me mit Diebstahl

Inter­es­sant sind auch die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit dem neu­en Kon­zept. Nach Anga­ben von Tors­ten Din­ke­la wird die cBox sehr gleich­mä­ßig über den Tag hin­weg genutzt. Eine Sor­ge, die bei voll­stän­dig oder weit­ge­hend digi­ta­li­sier­ten Geschäf­ten häu­fig eine Rol­le spielt, hat sich in Ditz­um bis­lang dage­gen nicht bestätigt.

„Der Laden wird sehr gleich­mä­ßig genutzt, und Dieb­stahl ist zum Glück über­haupt kein The­ma“, berich­tet Dinkela.

Für ein Schmun­zeln sorgt bei ihm dage­gen ein ande­res Phä­no­men: „Die Bana­nen sind immer sofort ausverkauft.“

Blo­em: „Das Ange­bot schließt eine Lücke“

SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em zeig­te sich beim Besuch beein­druckt vom Enga­ge­ment hin­ter dem Pro­jekt. Gera­de mit Blick auf die Nah­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum sieht er in der cBox ein inter­es­san­tes Modell.

„Herz­li­chen Dank und Respekt für das Enga­ge­ment von ProEn­ge­no und ganz per­sön­lich von Tors­ten Din­ke­la“, sag­te Bloem.

Für den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten geht es bei der cBox um eine zen­tra­le Fra­ge: Wie lässt sich die Nah­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum auch dort sicher­stel­len, wo klas­si­sche Lebens­mit­tel­ge­schäf­te mög­li­cher­wei­se nicht mehr wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den können?

„Wir reden über Nah­ver­sor­gung und kon­kret über die Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum. Genau die­ses Kon­zept schafft die Mög­lich­keit“, erklär­te Bloem.

Sei­ner Ein­schät­zung nach zei­gen die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen, dass digi­ta­li­sier­te Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten gera­de auf dem Land auf Inter­es­se sto­ßen kön­nen. „Wir stel­len fest, dass die cBo­xen gera­de auf dem Lan­de sehr gut ankom­men“, so Bloem.

Gleich­zei­tig brau­che es Men­schen, die sol­che Pro­jek­te tat­säch­lich auf den Weg brin­gen. „Aber es muss immer jeman­den geben, der die Initia­ti­ve ergreift. Gut, dass Tors­ten Din­ke­la und ProEn­ge­no das gemacht haben“, beton­te der SPD-Politiker.

Digi­ta­les Ein­kaufs­kon­zept für Ditzum

Die cBox in Ditz­um ver­bin­det damit moder­ne Tech­nik mit einem klas­si­schen Ziel: der Siche­rung der Nah­ver­sor­gung. Durch die lan­gen täg­li­chen Öff­nungs­zei­ten kön­nen Kun­den fle­xi­bel ein­kau­fen, wäh­rend digi­ta­le Abläu­fe den Betrieb auch mit einem über­schau­ba­ren Per­so­nal­auf­wand ermöglichen.

Für Ditz­um bedeu­tet das Ange­bot eine zusätz­li­che Ein­kaufs­mög­lich­keit direkt im Ort. Die bis­he­ri­ge Ent­wick­lung stimmt den Betrei­ber Tors­ten Din­ke­la jeden­falls positiv.

Der Besuch von Nico Blo­em mach­te zugleich deut­lich, wel­che Bedeu­tung sol­che neu­en Kon­zep­te für die Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum haben können.

 

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Herbst­be­ginn mit der MS Dol­lard: Nur noch mitt­wochs und sams­tags über den Dollard Noch zeigt sich der Som­mer von sei­ner...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

Bän­te — Die Band mit der Ente — Fema­le fron­ted Punk­rock aus dem Ammer­land — Bei­trags­fo­to: Foto­stu­dio Scheiwe 11 Jah­re...

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New York Gos­pel Stars 2027 in Leer: Gos­pel-Kon­zert am 15. Janu­ar in der Lutherkirche

New York Gos­pel Stars kom­men im Janu­ar 2027 nach Leer Kraft­vol­le Stim­men und mit­rei­ßen­de Gos­pel­mu­sik in der Luther­kir­che – Kon­zert am...

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Hafen­fest Wee­ner 2026: Wein­fest, Dra­chen­boot­ren­nen und Live-Musik vom 28. bis 30. August

Hafen­fest Wee­ner 2026: Drei Tage mit Musik, Dra­chen­boot­ren­nen, Wein­fest und mari­ti­mer Stimmung Wee­ner. Der Alte Hafen in Wee­ner wird vom...

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Tag der offe­nen Tür am C‑Port: Ein Sonn­tag vol­ler Tech­nik, Ein­bli­cke und Erlebnisse

Tag der offe­nen Tür am C‑Port: 13 Unter­neh­men laden zum gro­ßen Erleb­nis­tag ein Am Sonn­tag, 16. August, wird der C‑Port zum...

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Fei­ern für den guten Zweck: Wie das Pix­xen-Fes­ti­val seit Jah­ren die Regi­on unterstützt

16. Pix­xen-Fes­ti­val in Neu­kam­per­fehn: Drei Büh­nen für den guten Zweck! Neu­kam­per­fehn. Die Ban­ner und Pla­ka­te hän­gen, die Vor­freu­desteigt: Das Pix­xen-Fes­ti­val geht...

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Brand­brief-Autorin Lau­ra Nickel liest in Leer: Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien den Schul­all­tag gefährden

Lesung in der Ehe­ma­li­gen Jüdi­schen Schu­le Leer: „Rechts­ruck im Klassenzimmer“ Leer. Wie neu­rech­te Ideo­lo­gien die Klas­sen­zim­mer durch­set­zen und unse­re Kin­der...

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100 Jah­re Feu­er­wehr Bin­gum: Drei­tä­gi­ges Jubi­lä­ums­fest steht bevor

100 Jah­re Stütz­punkt­feu­er­wehr Bin­gum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­wo­chen­en­de vom 28. bis 30. August 2026 Bin­gum. Ein Jahr­hun­dert ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für den Brand­schutz...

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FEUERWEHR-SPEKTAKEL IN HOLTHUSEN! Wer holt sich den Sieg im Rheiderland?

Ein­satz auf Zeit: Beim Schnel­lig­keits­wett­be­werb 2025 in Hol­thusen zeig­ten die Brand­be­kämp­fer ihr Kön­nen. Im Ernst­fall ret­ten Schnel­lig­keit und Prä­zi­si­on Leben....

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Wenn die Pfei­fen Beats spu­cken: Orgel trifft auf Hip-Hop in Leer!

Mit geball­ter Faust und vol­lem Fokus: Das Rap­per-Trio AzumT, HzumZ und Rob­by aus der Regi­on Wil­helms­ha­ven ist bereit für ihr...

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