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Land­kreis Leer über­nimmt städ­ti­sche Kitas: Neue Ära für die Kin­der­be­treu­ung ab August 2024

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Land­kreis Leer über­nimmt städ­ti­sche Kitas zum 1. August 2024

Kauf­ver­trag besie­gelt / Drei Ein­rich­tun­gen gehen zum neu­en Kita­jahr an den Kreis über

Am 4. Juli 2024 wur­de im Rah­men eines Notar­ter­mins der Kauf­ver­trag unter­zeich­net, der den Land­kreis Leer befugt, zum 1. August die­ses Jah­res die Ver­wal­tung von drei bedeu­ten­den städ­ti­schen Kin­der­ta­ges­stät­ten zu über­neh­men. Die­se Maß­nah­me mar­kiert einen wich­ti­gen Schritt für die regio­na­le Kin­der­be­treu­ung und unter­streicht das Enga­ge­ment des Land­krei­ses im Bildungsbereich.

Über­nah­me und Übergang

Land­rat Mat­thi­as Groo­te setz­te sei­ne Unter­schrift unter den Kauf­ver­trag, der die Kitas Am Nie­der­sach­sen­ring, Leer­ort und “Ras­sel­ban­de” im Bul­len­kamp in die Zustän­dig­keit des Land­krei­ses über­führt. Par­al­lel dazu wech­seln die aktu­ell bei der Stadt ange­stell­ten Erzie­he­rin­nen und Haus­wirt­schafts­kräf­te zum Land­kreis Leer. “Wir hei­ßen unse­re neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter herz­lich will­kom­men und freu­en uns auf eine gute Zusam­men­ar­beit zum Woh­le der Kin­der und der Eltern”, äußer­te sich Land­rat Groo­te zuver­sicht­lich in einer Pres­se­mit­tei­lung. In der ver­gan­ge­nen Woche fand eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der Kreis­ver­wal­tung statt, bei der alle Betei­lig­ten Gele­gen­heit hat­ten, sich ken­nen­zu­ler­nen und offe­ne Fra­gen zu klären.

Hin­ter­grund und Finanzierung

Die Über­nah­me der Kitas erfolgt vor dem Hin­ter­grund einer unei­ni­gen Finan­zie­rungs­si­tua­ti­on zwi­schen Stadt und Land­kreis, die zur Kün­di­gung lang­jäh­ri­ger Ver­ein­ba­run­gen sei­tens der Stadt führ­te. Für einen Betrag von ins­ge­samt 3,82 Mil­lio­nen Euro wer­den die genann­ten Ein­rich­tun­gen zum 1. August in die Ver­ant­wor­tung des Land­krei­ses über­ge­hen. Die Kitas bie­ten zusam­men 130 Kin­der­gar­ten­plät­ze sowie zusätz­li­che Krip­pen­plät­ze. Beson­ders erwäh­nens­wert ist, dass die Kitas Leer­ort und “Ras­sel­ban­de” im Bul­len­kamp auch zwei­jäh­ri­ge Kin­der in alters­ge­misch­ten Grup­pen betreuen.

Aus­bau und Zukunftsprojekte

Im Stadt­ge­biet von Leer sind bereits ver­schie­de­ne Pro­jek­te zur Erwei­te­rung der Kin­der­be­treu­ungs­plät­ze geplant oder in Umset­zung. Der Land­kreis initi­ier­te ein Inter­es­sen­be­kun­dungs­ver­fah­ren für den Bau und Betrieb von wei­te­ren Kin­der­gar­ten- und Krip­pen­grup­pen, wobei die Beschlüs­se des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses hier­für maß­geb­lich sind:

  • Die refor­mier­te Kir­chen­ge­mein­de Loga erwei­tert ihre bestehen­de Kita “Lütt­je Toorn­s­val­kes” um eine zusätz­li­che Kin­der­gar­ten­grup­pe mit 25 Plätzen.
  • Die Ost­frie­si­schen Beschüt­zen­den Werk­stät­ten (obw) haben den Bau eines Neu­baus begon­nen, der Platz für zwei Krip­pen- und zwei Kin­der­gar­ten­grup­pen (ins­ge­samt 80 Plät­ze) bie­tet, die der­zeit noch in Con­tai­nern unter­ge­bracht sind.
  • Das Lern- und För­der­zen­trum erwei­tert die Kin­der­ta­ges­stät­te Am Deich um eine Inte­gra­ti­ons­grup­pe mit 18 Plätzen.

Koope­ra­ti­on und Vereinbarung

Im Gegen­satz zur Stadt Leer konn­te der Land­kreis mit den übri­gen elf kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen eine neue Ver­ein­ba­rung tref­fen. Die­se hat eine Lauf­zeit von min­des­tens fünf Jah­ren und sieht eine erheb­li­che finan­zi­el­le Betei­li­gung des Land­krei­ses an den Kita-Kos­ten vor. Land­rat Mat­thi­as Groo­te beton­te in der Pres­se­mit­tei­lung erneut die Wich­tig­keit des wei­te­ren Kita-Aus­baus und der part­ner­schaft­li­chen Zusam­men­ar­beit mit den Kom­mu­nen, um die Betreu­ungs­si­tua­ti­on nach­hal­tig zu verbessern.


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Frie­sen­brü­cke über die Ems: Aus 30 Mil­lio­nen Euro wur­den 277 Millionen

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Frie­sen­brü­cke: Aus 30 Mil­lio­nen Euro wur­den 277 Mil­lio­nen Euro

Weener/Westoverledingen. Die Frie­sen­brü­cke über die Ems ver­bin­det die ost­frie­si­schen Kom­mu­nen Wee­ner und Wes­t­ov­er­le­din­gen und ist ein wich­ti­ger Bestand­teil der Bahn­stre­cke zwi­schen Leer und Gro­nin­gen in den Nie­der­lan­den. Nach der Kol­li­si­on mit dem Fracht­schiff „Ems­moon“ am 3. Dezem­ber 2015 war die rund 335 Meter lan­ge Eisen­bahn­brü­cke nicht mehr nutz­bar. Der Bund der Steu­er­zah­ler Deutsch­land kri­ti­siert nun die Ent­wick­lung von Kos­ten und Bau­zeit beim Ersatzneubau.

Unfall mach­te wich­ti­ge Ver­bin­dung unpassierbar

In der Nacht zum 3. Dezem­ber 2015 kol­li­dier­te das Fracht­schiff „Ems­moon“ mit der Frie­sen­brü­cke. Die Eisen­bahn­klapp­brü­cke wur­de dabei so schwer beschä­digt, dass sie anschlie­ßend nicht mehr genutzt wer­den konnte.

Die Fol­gen waren weit­rei­chend. Die Frie­sen­brü­cke ist Bestand­teil der Bahn­stre­cke zwi­schen Leer und Gro­nin­gen und damit eine wich­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen Deutsch­land und den Nie­der­lan­den. Gleich­zei­tig stellt sie eine bedeu­ten­de Que­rungs­mög­lich­keit für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer dar.

Ins­be­son­de­re für den Fahr­rad­tou­ris­mus sowie für die Men­schen in der Regi­on bedeu­te­te der Aus­fall erheb­li­che Ein­schrän­kun­gen. Die nächs­te Mög­lich­keit, die Ems zu Fuß oder mit dem Fahr­rad zu über­que­ren, liegt rund zehn Kilo­me­ter entfernt.

Ursprüng­lich waren rund 30 Mil­lio­nen Euro vorgesehen

Nach dem Unfall plan­te die Deut­sche Bahn als Eigen­tü­me­rin der Frie­sen­brü­cke zunächst einen kon­struk­tiv opti­mier­ten Ersatz der bis­he­ri­gen Klapp­brü­cke. Damit soll­te die Bahn­ver­bin­dung ver­gleichs­wei­se schnell wie­der­her­ge­stellt werden.

Nach dama­li­gen Pla­nun­gen wur­de von einer Bau­zeit von rund fünf Jah­ren aus­ge­gan­gen. Die Wie­der­in­be­trieb­nah­me war für 2021 vor­ge­se­hen. Die Kos­ten wur­den zunächst auf etwa 30 Mil­lio­nen Euro geschätzt.

Nach Dar­stel­lung des Bun­des der Steu­er­zah­ler änder­te sich die­se Pla­nung jedoch grundlegend.

Land, Kom­mu­nen und Werft for­der­ten grö­ße­re Durchfahrtsbreite

Das Land Nie­der­sach­sen, die anlie­gen­den Kom­mu­nen und eine gro­ße, an der Ems ansäs­si­ge Werft setz­ten sich für eine deut­lich grö­ße­re Durch­fahrts­brei­te für Schif­fe ein.

Statt der bis­he­ri­gen 25 Meter soll­te die neue Brü­cke eine Durch­fahrts­brei­te von 56 Metern ermög­li­chen. Dafür wur­de eine neu­ar­ti­ge Kon­struk­ti­on als Hub-Dreh­brü­cke ins Spiel gebracht.

Hin­ter­grund waren unter ande­rem die Ein­schrän­kun­gen bei Schiffs­über­füh­run­gen der Werft. Bei der bis­he­ri­gen Brü­cke muss­te der mitt­le­re Brü­cken­teil bei ent­spre­chen­den Über­füh­run­gen mit einem Schiffs­kran aus­ge­ho­ben und anschlie­ßend wie­der ein­ge­setzt wer­den. Dadurch konn­te die Brü­cke teil­wei­se bis zu drei Tage für den Ver­kehr gesperrt werden.

Nach Anga­ben des Bun­des der Steu­er­zah­ler hät­te aller­dings auch der ursprüng­lich geplan­te 1:1‑Ersatz kon­struk­tiv so opti­miert wer­den kön­nen, dass sich die Sperr­zeit auf etwa einen Tag reduziert.

Ent­schei­dung für die Hub-Drehbrücke

Mit­te 2017 ent­schied sich das Bun­des­ver­kehrs­mi­nis­te­ri­um für die Hub-Dreh­brü­cke. Das Land Nie­der­sach­sen sag­te gleich­zei­tig eine Betei­li­gung an den zusätz­li­chen Kos­ten zu.

Zu die­sem Zeit­punkt wur­den die Kos­ten für die neue Kon­struk­ti­on auf rund 50 Mil­lio­nen Euro geschätzt. Die Inbe­trieb­nah­me war nun für 2024 vorgesehen.

Der Bund der Steu­er­zah­ler kri­ti­siert ins­be­son­de­re, dass nach sei­ner Dar­stel­lung zuvor kei­ne Wirt­schaft­lich­keits­rech­nung für unter­schied­li­che Brü­cken­va­ri­an­ten vor­ge­le­gen habe. Die Ent­schei­dung für die auf­wen­di­ge­re Kon­struk­ti­on sei viel­mehr poli­tisch getrof­fen worden.

Kos­ten stei­gen auf 66 und anschlie­ßend 96 Mil­lio­nen Euro

Im April 2018 teil­te die Deut­sche Bahn mit, dass bei der geplan­ten Hub-Dreh­brü­cke auch die vor­han­de­nen Vor­land­brü­cken nicht wei­ter genutzt wer­den könn­ten. Des­halb muss­ten auch die­se Berei­che neu gebaut werden.

Die Kos­ten­pro­gno­se stieg dadurch auf 66 Mil­lio­nen Euro.

Nur einen Monat spä­ter folg­te bereits die nächs­te deut­li­che Erhö­hung. Die Deut­sche Bahn ver­an­schlag­te die Kos­ten nun auf 96 Mil­lio­nen Euro. Dabei wur­den unter ande­rem Risi­ken im Zusam­men­hang mit dem auf­wen­di­gen Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren berücksichtigt.

Der Ersatz der Frie­sen­brü­cke ent­wi­ckel­te sich damit zuneh­mend zu einem kom­plet­ten Neubauprojekt.

Bau­ar­bei­ten begin­nen erst 2021

Die umfang­rei­chen Pla­nungs- und Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren führ­ten dazu, dass die Bau­ar­bei­ten erst im Som­mer 2021 begin­nen konnten.

Auch die Kos­ten­pro­gno­se stieg wei­ter an. Nach Anga­ben des Bun­des der Steu­er­zah­ler wur­den zunächst 125 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2021, anschlie­ßend 210 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2022 und schließ­lich 277 Mil­lio­nen Euro im Jahr 2024 veranschlagt.

Als Grün­de für die Kos­ten­stei­ge­run­gen wur­den unter ande­rem gestie­ge­ne Mate­ri­al- und Per­so­nal­kos­ten genannt.

Der Bund der Steu­er­zah­ler sieht aller­dings auch einen Zusam­men­hang mit der außer­ge­wöhn­li­chen Kon­struk­ti­on. Mit der neu­en Frie­sen­brü­cke ent­stand eine euro­pa­weit ein­zig­ar­ti­ge Hub-Dreh­brü­cke. Dadurch habe man beim Bau tech­nisch Neu­land betreten.

Neue Frie­sen­brü­cke seit 2025 für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer geöffnet

Eine ers­te wich­ti­ge Etap­pe wur­de im Sep­tem­ber 2025 erreicht. Nach fast zehn Jah­ren war die neue Frie­sen­brü­cke wie­der für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer nutzbar.

Für den Bahn­ver­kehr dau­er­te die Wie­der­her­stel­lung noch län­ger. Die Frei­ga­be für Züge ist nach der aktu­el­len Pla­nung für Herbst 2026 vorgesehen.

Damit könn­te die wich­ti­ge Bahn­ver­bin­dung zwi­schen Leer und Gro­nin­gen nach fast elf Jah­ren wie­der voll­stän­dig her­ge­stellt werden.

Kri­tik des Bun­des der Steuerzahler

Der Bund der Steu­er­zah­ler Deutsch­land stellt bei sei­ner Kri­tik ins­be­son­de­re die Ent­wick­lung von Kos­ten, Bau­zeit und Pla­nung in den Mit­tel­punkt. Nach sei­ner Dar­stel­lung hät­te ein deut­lich güns­ti­ge­rer und schnel­ler umsetz­ba­rer Ersatz der ursprüng­li­chen Klapp­brü­cke zur Ver­fü­gung gestanden.

Aus den zunächst ver­an­schlag­ten rund 30 Mil­lio­nen Euro für einen 1:1‑Ersatz wur­de eine Kos­ten­pro­gno­se von zuletzt 277 Mil­lio­nen Euro für die neue Hub-Drehbrücke.

Der Fall Frie­sen­brü­cke zeigt damit ein­drucks­voll, wie stark sich Kos­ten und Zeit­plan eines Infra­struk­tur­pro­jekts ver­än­dern kön­nen, wenn sich die ursprüng­li­che Pla­nung grund­le­gend ändert.

Bei­trags­bild: Ingo Ton­sor @LeserECHO

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Wes­t­ov­er­le­din­gen mit dem Fahr­rad ent­de­cken: 30 Kilo­me­ter zu Bahn­hal­te­punkt, Frie­sen­brü­cke und Tidepolder

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Fahr­rad­tour durch Wes­t­ov­er­le­din­gen führt zu Schie­nen, Stra­ßen und Wasserwegen

Mehr als 40 Rad­fahr­be­geis­ter­te haben am 20. Sep­tem­ber an der dies­jäh­ri­gen Fahr­rad­tour im Rah­men der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che (EMW) in Wes­t­ov­er­le­din­gen teil­ge­nom­men. Die rund 30 Kilo­me­ter lan­ge Tour führ­te zu ver­schie­de­nen Sta­tio­nen rund um Mobi­li­tät, Ver­kehrs­in­fra­struk­tur und Was­ser­we­ge. Unter­stützt wur­de die Gemein­de dabei vom ADFC Wes­t­ov­er­le­din­gen, der bei den Vor­be­rei­tun­gen half und unter­wegs für eine siche­re Fahrt der Grup­pe sorgte.

Start am Rat­haus in Westoverledingen

Zum Auf­takt tra­fen sich die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer am Rat­haus. Bau­amts­lei­ter Mar­co Smid aus dem Fach­be­reich Bau­en und Pla­nen begrüß­te die Rad­fahr­be­geis­ter­ten gemein­sam mit dem EMW-Mas­kott­chen Edgar und der Mobi­li­täts­be­auf­trag­ten Tom­ke van Les­sen.

Von dort aus mach­te sich die Grup­pe mit dem Fahr­rad auf den Weg durch Wes­t­ov­er­le­din­gen. Dabei stan­den ver­schie­de­ne Pro­jek­te und Orte im Mit­tel­punkt, die für die Mobi­li­tät und Ver­kehrs­ent­wick­lung in der Gemein­de eine wich­ti­ge Rol­le spielen.

Mit dem Fahr­rad zum neu­en Bahn­hal­te­punkt in Ihrhove

Die ers­te Sta­ti­on der Fahr­rad­tour war der neue Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve. Dort erhiel­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu dem für den öffent­li­chen Nah­ver­kehr wich­ti­gen Infrastrukturprojekt.

Anschlie­ßend führ­te die Rou­te zur ehe­ma­li­gen Klein­bahn in Ihren. Auch hier wur­de ein Zwi­schen­stopp ein­ge­legt und die Geschich­te bezie­hungs­wei­se Bedeu­tung des frü­he­ren Bahn­ver­kehrs für die Regi­on thematisiert.

Ent­lang neu­er Stra­ßen in Rich­tung Emsdeich

Von Ihren aus ging es auf dem Fahr­rad wei­ter. Die Rou­te führ­te unter ande­rem ent­lang der neu aus­ge­bau­ten Kas­ta­ni­en­al­lee und Rus­sen­stra­ße in Rich­tung Ems­deich.

Damit ver­band die Tour unter­schied­li­che Berei­che der Ver­kehrs­in­fra­struk­tur – von Bahn­an­ge­bo­ten über Stra­ßen bis hin zu den Was­ser­we­gen und Deich­an­la­gen der Region.

🌊 Pau­se an der Müh­le Mitling-Mark

Nach der Fahrt in Rich­tung Ems­deich leg­te die Grup­pe eine kur­ze Pau­se an der Müh­le Mit­ling-Mark ein. Anschlie­ßend ging es wei­ter zu zwei wei­te­ren beson­de­ren Sta­tio­nen der Fahrradtour.

Neue Frie­sen­brü­cke und Tide­pol­der Coldemüntje

Zu den wei­te­ren Stopps gehör­ten die neue Frie­sen­brü­cke sowie der Tide­pol­der Col­de­münt­je.

An den ver­schie­de­nen Sta­tio­nen infor­mier­ten Mar­co Smid und Tom­ke van Les­sen die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer über die jewei­li­gen Pro­jek­te und Hin­ter­grün­de. So erhiel­ten die Rad­fah­re­rin­nen und Rad­fah­rer wäh­rend der Tour nicht nur Bewe­gung an der fri­schen Luft, son­dern auch Infor­ma­tio­nen über Ent­wick­lun­gen bei Mobi­li­tät, Ver­kehr und Infra­struk­tur in Westoverledingen.

🚲 30 Kilo­me­ter bei kräf­ti­gem Wind

Ins­ge­samt leg­te die Grup­pe rund 30 Kilo­me­ter zurück. Dabei muss­ten die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer teil­wei­se mit kräf­ti­gen Wind­ver­hält­nis­sen zurechtkommen.

Nach der Tour kehr­te die Grup­pe zum gemein­sa­men Abschluss im Gast­hu­us Ulen­hoff ein. Bei einer Grill­wurst konn­ten die Teil­neh­mer den Tag und die gemein­sa­me Fahr­rad­tour aus­klin­gen lassen.

Die Fahr­rad­tour war Teil der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che (EMW) und ver­band Bewe­gung, gemein­schaft­li­ches Rad­fah­ren und Infor­ma­tio­nen über aktu­el­le und his­to­ri­sche Ver­kehrs­in­fra­struk­tur in Westoverledingen.

 

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Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhauderfehn

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Die Jugend­li­chen der Jugend­feu­er­weh­ren aus Wes­t­ov­er­le­din­gen freu­en sich über die erfolg­reich bestan­de­ne Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me in Wittmund.

Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhauderfehn

Jugend­feu­er­weh­ren aus dem Over­le­din­ger­land bestehen Abnah­me in Witt­mund – höchs­te Aus­zeich­nung der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr erfolg­reich erworben

Gro­ßer Erfolg für die Jugend­feu­er­weh­ren aus dem Over­le­din­ger­land: 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhau­der­fehn haben in Witt­mund erfolg­reich die Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr bestan­den. Damit erhiel­ten alle Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer die höchs­te Aus­zeich­nung inner­halb der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr. Die Leis­tungs­span­ge wird häu­fig auch als „Gesel­len­prü­fung“ des Feu­er­wehr­nach­wuch­ses bezeichnet.

Drei Grup­pen aus dem Overledingerland

Aus der Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen tra­ten ins­ge­samt 18 Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber in zwei Grup­pen zur Abnah­me an. Eine Grup­pe bestand aus­schließ­lich aus Mit­glie­dern der Jugend­feu­er­wehr Flachs­meer.

Die zwei­te Grup­pe setz­te sich aus Jugend­li­chen aus allen vier Jugend­feu­er­weh­ren der Gemein­de zusam­men. Ver­tre­ten waren Völ­len­er­fehn, Völ­len­er­kö­nigs­fehn, Flachs­meer und Folm­husen.

Auch die Gemein­de Rhau­der­fehn war mit einer gemein­sa­men Grup­pe ver­tre­ten. Sie setz­te sich aus Jugend­li­chen der vier Jugend­feu­er­weh­ren Bur­la­ge, West­rhau­der­fehn, Rhau­der­moor und Col­ling­horst zusam­men. Ins­ge­samt stell­ten sich hier sie­ben Jugend­li­che erfolg­reich der Leistungsspangenabnahme.

Kurz­fris­ti­ge Unter­stüt­zung aus Burlage

Dass die Rhau­der­feh­ner Grup­pe mit den erfor­der­li­chen neun Mit­glie­dern antre­ten konn­te, war auch dem kurz­fris­ti­gen Ein­satz zwei­er Jugend­li­cher aus Bur­la­ge zu verdanken.

Nach­dem zwei ursprüng­lich vor­ge­se­he­ne Teil­neh­mer kurz­fris­tig aus­ge­fal­len waren, spran­gen die bei­den Jugend­li­chen ein und ver­voll­stän­dig­ten die Grup­pe. Bei­de hat­ten die Leis­tungs­span­ge bereits im ver­gan­ge­nen Jahr erworben.

Gemein­de­ju­gend­feu­er­wehr­wart Ste­fan Bür­mann freu­te sich beson­ders über die spon­ta­ne Unter­stüt­zung und den damit geleb­ten Zusam­men­halt inner­halb der Jugendfeuerwehren.

 

 
Auch die Jugend­li­chen der vier Rhau­der­feh­ner Jugend­feu­er­weh­ren bestan­den die Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me erfolg­reich und erhiel­ten die höchs­te Aus­zeich­nung der Deut­schen Jugendfeuerwehr.

Team­geist und Aus­dau­er waren gefragt

Bei her­vor­ra­gen­den Wet­ter­be­din­gun­gen muss­ten die drei Grup­pen ver­schie­de­ne feu­er­wehr­tech­ni­sche und sport­li­che Auf­ga­ben bewäl­ti­gen. Neben einer guten Vor­be­rei­tung waren dabei ins­be­son­de­re Team­geist, Aus­dau­er und gemein­sa­mes Han­deln gefragt.

Die Jugend­li­chen zeig­ten, dass sich das inten­si­ve Trai­ning der ver­gan­ge­nen Wochen aus­ge­zahlt hat­te. Die Auf­ga­ben wur­den gemein­sam bewäl­tigt und alle 25 Bewer­be­rin­nen und Bewer­ber konn­ten am Ende erfolg­reich ihre Leis­tungs­span­ge entgegennehmen.

Ent­spre­chend groß war die Freu­de bei den Jugend­li­chen und ihren Betreuungsteams.

Stolz auf den Feuerwehrnachwuchs

Die Wes­t­ov­er­le­din­ger Gemein­de­ju­gend­feu­er­wehr­war­tin Jani­na Brink und ihr Rhau­der­feh­ner Amts­kol­le­ge Ste­fan Bür­mann zeig­ten sich stolz auf die Leis­tun­gen des Feuerwehrnachwuchses.

Auch die ört­li­chen Jugend­feu­er­wehr­war­te, ihre Stell­ver­tre­tun­gen sowie die Betreue­rin­nen und Betreu­er freu­ten sich über den erfolg­rei­chen Abschluss. Sie hat­ten die Jugend­li­chen in den ver­gan­ge­nen Wochen auf die Abnah­me vor­be­rei­tet und die Grup­pen nach Witt­mund begleitet.

Der gemein­sa­me Erfolg zeigt, wie viel Enga­ge­ment, Team­geist und Kame­rad­schaft in den Jugend­feu­er­weh­ren des Over­le­din­ger­lan­des steckt. Ein beson­de­rer Dank gilt des­halb allen Jugend­li­chen für ihren Ein­satz sowie den Betreu­ungs­teams für ihre wich­ti­ge Arbeit in der Nachwuchsausbildung.

PM: Mar­kus Bruns
Bil­der: Jugend­feu­er­wehr Wes­t­ov­er­le­din­gen / Jugend­feu­er­wehr Rhauderfehn

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Frie­sen­brü­cke über die Ems: Aus 30 Mil­lio­nen Euro wur­den 277 Millionen

Frie­sen­brü­cke: Aus 30 Mil­lio­nen Euro wur­den 277 Mil­lio­nen Euro Weener/Westoverledingen. Die Frie­sen­brü­cke über die Ems ver­bin­det die ost­frie­si­schen Kom­mu­nen Wee­ner und...

Blaulicht

Poli­zei in Ost­fries­land: Kel­ler­auf­brü­che, E‑S­coo­ter-Flucht, Brän­de und schwe­re Verkehrsunfälle

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 01.10.2026   Kel­ler­auf­brü­che ++ Flucht­ver­such vor Poli­zei­kon­trol­le ++ Brand einer land­wirt­schaft­li­chen Maschi­ne...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen mit dem Fahr­rad ent­de­cken: 30 Kilo­me­ter zu Bahn­hal­te­punkt, Frie­sen­brü­cke und Tidepolder

Fahr­rad­tour durch Wes­t­ov­er­le­din­gen führt zu Schie­nen, Stra­ßen und Wasserwegen Mehr als 40 Rad­fahr­be­geis­ter­te haben am 20. Sep­tem­ber an der dies­jäh­ri­gen...

Lokal

Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus Wes­t­ov­er­le­din­gen und Rhauderfehn

Die Jugend­li­chen der Jugend­feu­er­weh­ren aus Wes­t­ov­er­le­din­gen freu­en sich über die erfolg­reich bestan­de­ne Leis­tungs­span­gen­ab­nah­me in Wittmund. Leis­tungs­span­ge für 25 Jugend­li­che aus...

News

Deutsch­land­ti­cket wird 2027 teu­rer: 66,80 Euro – Ver­brau­cher­zen­tra­le for­dert ein­fa­che­ren Nahverkehr

Deutsch­land­ti­cket soll 2027 teu­rer wer­den – Ver­brau­cher­zen­tra­le for­dert ein­fa­chen Nahverkehrstarif Der Preis für das Deutsch­land­ti­cket soll ab 2027 auf 66,80...

Blaulicht

Poli­zei Leer/Emden: Zwei­fa­cher Brand in Uple­n­gen, Pkw brennt auf A31 aus

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 30.09.2026   + Uple­n­gen — Zwei­fa­cher Brand in Dachgeschosswohnung + Am 29.09.2026 geriet...

Wirtschaft

Infla­ti­on in Nie­der­sach­sen steigt im Sep­tem­ber 2026 auf 3,3 Prozent

Infla­ti­on in Nie­der­sach­sen steigt im Sep­tem­ber 2026 auf 3,3 Prozent Han­no­ver – Die Ver­brau­cher­prei­se in Nie­der­sach­sen sind im Sep­tem­ber 2026...

Lokal

100 Jah­re Fäh­re Ditz­um-Pet­kum: Gro­ßes Jubi­lä­ums­fest am 3. Okto­ber 2026

Lang ist es her: Die Fäh­re trans­por­tiert eine “Ente” von Citro­ën — Samm­lung Hommers 100 Jah­re Fäh­re Ditz­um: Jubi­lä­um mit...

Blaulicht

Bahn­hof Leer: Bun­des­po­li­zei nimmt 34-Jäh­ri­gen mit Haft­be­fehl fest

Bun­des­po­li­zei nimmt gesuch­ten Mann am Bahn­hof Leer fest Leer – Die Bun­des­po­li­zei hat am Diens­tag einen 34-jäh­ri­gen Mann am Bahn­hof Leer...

News

Erkäl­tungs­sai­son 2026 in Nie­der­sach­sen beginnt: 25 Pro­zent der Krank­schrei­bun­gen wegen Atemwegsinfekten

Erkäl­tungs­sai­son beginnt: 25 Pro­zent aller Krank­schrei­bun­gen in Nie­der­sach­sen wegen Atemwegsinfekten Die Erkäl­tungs­sai­son hat in Nie­der­sach­sen begon­nen. Nach aktu­el­len Aus­wer­tun­gen der...

Wirtschaft

Min­dest­lohn steigt 2027 auf 14,60 Euro

Min­dest­lohn steigt 2027 auf 14,60 Euro: So hoch ist die Lohn­un­ter­gren­ze 2026 Der gesetz­li­che Min­dest­lohn ist 2026 auf 13,90 Euro brut­to...

Blaulicht

Feu­er­wehr Bun­de grün­det Droh­nen­ein­heit: DJI Matri­ce 4TD unter­stützt künf­tig bei Einsätzen

Feu­er­wehr Bun­de grün­det eige­ne Droh­nen­ein­heit: Moder­ne Tech­nik für zukünf­ti­ge Einsätze Bun­de – Aus einer Idee ist inner­halb kur­zer Zeit Rea­li­tät...

Lokal

Gal­li­markt 2026 in Leer: 7 neue Fahr­ge­schäf­te, gro­ßes Feu­er­werk und Programm

Gal­li­markt 2026 in Leer: Tra­di­tio­nel­le High­lights und sie­ben neue Fahrgeschäfte Vom 14. bis 18. Okto­ber 2026 wird Leer wie­der zum...

Lokal

Land­frau­en Sta­pel­moor stär­ken Zusam­men­halt: Mehr als 70 Mit­glie­der enga­gie­ren sich

Land­frau­en in Sta­pel­moor set­zen auf Zusam­men­halt und Gemeinschaft Sta­pel­moor – Seit rund neun Mona­ten steht bei den Land­frau­en Sta­pel­moor ein...

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Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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