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Land­kreis Leer über­nimmt städ­ti­sche Kitas: Neue Ära für die Kin­der­be­treu­ung ab August 2024

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Land­kreis Leer über­nimmt städ­ti­sche Kitas zum 1. August 2024

Kauf­ver­trag besie­gelt / Drei Ein­rich­tun­gen gehen zum neu­en Kita­jahr an den Kreis über

Am 4. Juli 2024 wur­de im Rah­men eines Notar­ter­mins der Kauf­ver­trag unter­zeich­net, der den Land­kreis Leer befugt, zum 1. August die­ses Jah­res die Ver­wal­tung von drei bedeu­ten­den städ­ti­schen Kin­der­ta­ges­stät­ten zu über­neh­men. Die­se Maß­nah­me mar­kiert einen wich­ti­gen Schritt für die regio­na­le Kin­der­be­treu­ung und unter­streicht das Enga­ge­ment des Land­krei­ses im Bildungsbereich.

Über­nah­me und Übergang

Land­rat Mat­thi­as Groo­te setz­te sei­ne Unter­schrift unter den Kauf­ver­trag, der die Kitas Am Nie­der­sach­sen­ring, Leer­ort und “Ras­sel­ban­de” im Bul­len­kamp in die Zustän­dig­keit des Land­krei­ses über­führt. Par­al­lel dazu wech­seln die aktu­ell bei der Stadt ange­stell­ten Erzie­he­rin­nen und Haus­wirt­schafts­kräf­te zum Land­kreis Leer. “Wir hei­ßen unse­re neu­en Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter herz­lich will­kom­men und freu­en uns auf eine gute Zusam­men­ar­beit zum Woh­le der Kin­der und der Eltern”, äußer­te sich Land­rat Groo­te zuver­sicht­lich in einer Pres­se­mit­tei­lung. In der ver­gan­ge­nen Woche fand eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung der Kreis­ver­wal­tung statt, bei der alle Betei­lig­ten Gele­gen­heit hat­ten, sich ken­nen­zu­ler­nen und offe­ne Fra­gen zu klären.

Hin­ter­grund und Finanzierung

Die Über­nah­me der Kitas erfolgt vor dem Hin­ter­grund einer unei­ni­gen Finan­zie­rungs­si­tua­ti­on zwi­schen Stadt und Land­kreis, die zur Kün­di­gung lang­jäh­ri­ger Ver­ein­ba­run­gen sei­tens der Stadt führ­te. Für einen Betrag von ins­ge­samt 3,82 Mil­lio­nen Euro wer­den die genann­ten Ein­rich­tun­gen zum 1. August in die Ver­ant­wor­tung des Land­krei­ses über­ge­hen. Die Kitas bie­ten zusam­men 130 Kin­der­gar­ten­plät­ze sowie zusätz­li­che Krip­pen­plät­ze. Beson­ders erwäh­nens­wert ist, dass die Kitas Leer­ort und “Ras­sel­ban­de” im Bul­len­kamp auch zwei­jäh­ri­ge Kin­der in alters­ge­misch­ten Grup­pen betreuen.

Aus­bau und Zukunftsprojekte

Im Stadt­ge­biet von Leer sind bereits ver­schie­de­ne Pro­jek­te zur Erwei­te­rung der Kin­der­be­treu­ungs­plät­ze geplant oder in Umset­zung. Der Land­kreis initi­ier­te ein Inter­es­sen­be­kun­dungs­ver­fah­ren für den Bau und Betrieb von wei­te­ren Kin­der­gar­ten- und Krip­pen­grup­pen, wobei die Beschlüs­se des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses hier­für maß­geb­lich sind:

  • Die refor­mier­te Kir­chen­ge­mein­de Loga erwei­tert ihre bestehen­de Kita “Lütt­je Toorn­s­val­kes” um eine zusätz­li­che Kin­der­gar­ten­grup­pe mit 25 Plätzen.
  • Die Ost­frie­si­schen Beschüt­zen­den Werk­stät­ten (obw) haben den Bau eines Neu­baus begon­nen, der Platz für zwei Krip­pen- und zwei Kin­der­gar­ten­grup­pen (ins­ge­samt 80 Plät­ze) bie­tet, die der­zeit noch in Con­tai­nern unter­ge­bracht sind.
  • Das Lern- und För­der­zen­trum erwei­tert die Kin­der­ta­ges­stät­te Am Deich um eine Inte­gra­ti­ons­grup­pe mit 18 Plätzen.

Koope­ra­ti­on und Vereinbarung

Im Gegen­satz zur Stadt Leer konn­te der Land­kreis mit den übri­gen elf kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen eine neue Ver­ein­ba­rung tref­fen. Die­se hat eine Lauf­zeit von min­des­tens fünf Jah­ren und sieht eine erheb­li­che finan­zi­el­le Betei­li­gung des Land­krei­ses an den Kita-Kos­ten vor. Land­rat Mat­thi­as Groo­te beton­te in der Pres­se­mit­tei­lung erneut die Wich­tig­keit des wei­te­ren Kita-Aus­baus und der part­ner­schaft­li­chen Zusam­men­ar­beit mit den Kom­mu­nen, um die Betreu­ungs­si­tua­ti­on nach­hal­tig zu verbessern.


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Mat­this Rost über­nimmt Lei­tung der Poli­zei­sta­ti­on Weener

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Mat­this Rost über­nimmt Lei­tung der Poli­zei­sta­ti­on Weener

Füh­rungs­wech­sel bei der Poli­zei in Wee­ner: Seit dem 1. Juli 2026 lei­tet Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Mat­this Rost die Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner. Der 28-Jäh­ri­ge stammt aus Ost­fries­land und über­nimmt damit erst­mals eine Füh­rungs­funk­ti­on im Land­kreis Leer.

WEENER. Bei der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner gibt es einen Wech­sel an der Spit­ze. Seit dem 1. Juli 2026 ist Poli­zei­haupt­kom­mis­sar Mat­this Rost für die Lei­tung der Dienst­stel­le ver­ant­wort­lich. Der 28-Jäh­ri­ge ist in Ost­fries­land gebo­ren und auf­ge­wach­sen und kennt die Regi­on damit aus eige­ner Erfahrung.

Mit sei­ner neu­en Auf­ga­be über­nimmt Rost erst­mals eine Funk­ti­on inner­halb des Land­krei­ses Leer. Zu sei­nen Auf­ga­ben gehö­ren künf­tig ins­be­son­de­re die Füh­rung und Orga­ni­sa­ti­on der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner sowie die Zusam­men­ar­beit mit ört­li­chen Behör­den, Insti­tu­tio­nen und wei­te­ren Partnern.

Poli­zei­lauf­bahn begann mit Stu­di­um in Niedersachsen

Mat­this Rost begann sei­nen beruf­li­chen Weg bei der Poli­zei Nie­der­sach­sen mit einem Stu­di­um an der Poli­zei­aka­de­mie Nie­der­sach­sen. Die­ses absol­vier­te er von 2016 bis 2019.

Nach sei­nem Stu­di­um sam­mel­te Rost in unter­schied­li­chen Funk­tio­nen wei­te­re beruf­li­che Erfah­run­gen. Er war sowohl inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Aurich/Wittmund als auch bei der Poli­zei­di­rek­ti­on Osna­brück eingesetzt.

Mit die­sen Erfah­run­gen über­nimmt er nun Ver­ant­wor­tung für die Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner und deren Aufgabenbereich.

Neue Auf­ga­be für Chris­toph Hinrichs

Der bis­he­ri­ge Lei­ter der Poli­zei­sta­ti­on Wee­ner, Kri­mi­nal­haupt­kom­mis­sar Chris­toph Hin­richs, wech­selt eben­falls zum 1. Juli 2026 inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden in eine neue Funktion.

Hin­richs wird künf­tig ein Fach­kom­mis­sa­ri­at inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden lei­ten. Dort kann er sei­ne bis­her gesam­mel­te beruf­li­che Erfah­rung in einer neu­en ver­ant­wor­tungs­vol­len Funk­ti­on einbringen.

Mit dem Wech­sel beginnt damit sowohl für Mat­this Rost als auch für Chris­toph Hin­richs ein neu­er Abschnitt inner­halb der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden.

Foto: Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden

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Ems­ver­schli­ckung im Rhei­der­land: Fol­gen für Ent­wäs­se­rung und Wasserwirtschaft

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Im Rah­men ihrer Som­mer­tour sprach die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk mit dem Ober­deich­rich­ter Meint Hens­mann (rechts) und dem Ober­siel­rich­ter Hein­rich van Les­sen unter ande­rem über die Ver­schli­ckung der Ems. Foto: SPD-Büro

Ems­ver­schli­ckung im Rhei­der­land: Was­ser­wirt­schaft stär­ker in den Blick nehmen

Die Ver­schli­ckung der Ems ist längst nicht mehr nur ein The­ma für die Schiff­fahrt. Bei einem Gespräch in Jem­gum infor­mier­te sich die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk über die Fol­gen für Ent­wäs­se­rung, Hoch­was­ser- und Küs­ten­schutz sowie die gesam­te Was­ser­wirt­schaft im Rheiderland.

JEMGUM. Die Ver­schli­ckung der Ems bleibt eine gro­ße öko­lo­gi­sche und was­ser­wirt­schaft­li­che Her­aus­for­de­rung. Dabei geht es längst um mehr als die Fra­ge, wie die Bun­des­was­ser­stra­ße für die Schiff­fahrt funk­ti­ons­fä­hig gehal­ten wer­den kann. Auch der Hoch­was­ser- und Küs­ten­schutz, die Ent­wäs­se­rung, die Land­wirt­schaft und lang­fris­tig die Trink­was­ser­ver­sor­gung sind von den Ent­wick­lun­gen betroffen.

Bei ihrer Som­mer­tour sprach die SPD-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Anja Troff-Schaffar­zyk in Jem­gum mit dem Ober­deich­rich­ter Meint Hens­mann und dem Ober­siel­rich­ter Hein­rich van Les­sen über die aktu­el­len Her­aus­for­de­run­gen. Dabei wur­de deut­lich, dass es bereits inter­es­san­te Lösungs­an­sät­ze gibt, deren Umset­zung jedoch häu­fig durch recht­li­che und büro­kra­ti­sche Vor­ga­ben sowie unter­schied­li­che Inter­es­sen erschwert wird.

Pilot­pro­jekt „Ems­schlick“ soll neue Wege aufzeigen

Ein Schwer­punkt des Gesprächs war das Pilot­pro­jekt „Ems­schlick“. Dabei wer­den neue Mög­lich­kei­ten für den Umgang mit dem anfal­len­den Schlick erprobt.

Ein Ansatz besteht dar­in, auf­be­rei­te­ten Schlick bezie­hungs­wei­se einen dar­aus gewon­ne­nen Kleier­satz auf land­wirt­schaft­lich genutz­ten Flä­chen im Bin­nen­land ein­zu­set­zen. Nach den bis­he­ri­gen Erfah­run­gen kann das Mate­ri­al posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Böden haben.

„Der Ems­schlick ist für vie­le Men­schen kei­ne abs­trak­te Umwelt­fra­ge, son­dern ein ganz kon­kre­tes Pro­blem im All­tag“, erklär­te Anja Troff-Schaffar­zyk. Umso erfreu­li­cher sei es, dass die Ver­wer­tung des Schlicks auf land­wirt­schaft­lich genutz­ten Flä­chen im Bin­nen­land funk­tio­nie­re. Der auf­be­rei­te­te Kleier­satz kön­ne sich posi­tiv auf die Böden auswirken.

„Die­sen Lösungs­an­satz müs­sen wir drin­gend wei­ter­ver­fol­gen“, appel­lier­te die Bundestagsabgeordnete.

Zwi­schen Umwelt­schutz und Bundeswasserstraße

Gleich­zei­tig ist sich Troff-Schaffar­zyk bewusst, dass die Ver­schli­ckung der Ems nicht mit einem ein­zel­nen Pro­jekt gelöst wer­den kann. Die Anfor­de­run­gen sind kom­plex: Einer­seits müs­se die Was­ser­qua­li­tät ver­bes­sert wer­den, ande­rer­seits müs­se die Ems als Bun­des­was­ser­stra­ße funk­ti­ons­fä­hig bleiben.

„Genau die­sen poli­ti­schen und fach­li­chen Spa­gat müs­sen wir hin­be­kom­men“, beton­te die Abgeordnete.

Damit tref­fen unter­schied­li­che Inter­es­sen auf­ein­an­der. Der Schutz der Gewäs­ser und der Umwelt steht eben­so im Mit­tel­punkt wie die Auf­recht­erhal­tung der Funk­ti­on der Ems als wich­ti­ge Wasserstraße.

Ver­schlick­te Ent­wäs­se­rungs­grä­ben erschwe­ren die Wasserabfuhr

Im Gespräch in Jem­gum ging es auch um die prak­ti­schen Aus­wir­kun­gen der zuneh­men­den Ver­schli­ckung. Die Räu­mung von Schlick und Pflan­zen­res­ten aus Ent­wäs­se­rungs­grä­ben ist auf­wen­dig und ver­ur­sacht zusätz­li­chen Arbeits- und Kostenaufwand.

Auch die Teek­ab­fuhr war The­ma des Gesprächs. Hin­zu kom­men mög­li­che indi­rek­te Aus­wir­kun­gen der Ems­ver­schli­ckung auf die Gewin­nung und Auf­be­rei­tung von Rohwasser.

Beson­ders rele­vant ist die Situa­ti­on für die Ent­wäs­se­rung im Rhei­der­land. Wenn Gewäs­ser und Vor­flu­ter stark ver­schlickt sind, wird es für Schöpf­wer­ke, Sie­le und ande­re Ent­wäs­se­rungs­sys­te­me schwie­ri­ger, Was­ser zuver­läs­sig abzuführen.

Das stellt die Arbeit der Deich- und Sie­lacht vor zusätz­li­che Her­aus­for­de­run­gen. Gleich­zei­tig kön­nen die Fol­gen unmit­tel­bar die land­wirt­schaft­li­chen Betrie­be und Anwoh­ner im Rhei­der­land betreffen.

Was­ser­wirt­schaft muss lang­fris­tig gedacht werden

Für Anja Troff-Schaffar­zyk zeigt sich des­halb immer deut­li­cher, dass die Ems­ver­schli­ckung in einem grö­ße­ren Zusam­men­hang betrach­tet wer­den muss.

„Die Ems­ver­schli­ckung ist somit nicht nur eine Fra­ge der Schiff­fahrt und der Ent­wäs­se­rung. Sie kann auch die Gewin­nung und Auf­be­rei­tung von Roh­was­ser erschwe­ren“, erklär­te die Bundestagsabgeordnete.

Zusätz­li­che Bedeu­tung bekommt das The­ma durch wei­te­re Ver­än­de­run­gen der Was­ser­ver­hält­nis­se. Zuneh­men­de Ver­sal­zung und län­ge­re Tro­cken­pha­sen sei­en bereits heu­te spür­bar und müss­ten bei den Pla­nun­gen berück­sich­tigt werden.

„Mit der zuneh­men­den Ver­sal­zung und län­ge­ren Tro­cken­pha­sen, wie wir sie schon jetzt haben, müs­sen wir des­halb die Aus­wir­kun­gen auf unse­re gesam­te Was­ser­wirt­schaft im Blick haben“, for­der­te Troff-Schaffarzyk.

Das Gespräch in Jem­gum mach­te damit deut­lich: Die Her­aus­for­de­run­gen rund um die Ems rei­chen weit über die Schiff­fahrt hin­aus. Für den Rhei­der­land­raum wird es zuneh­mend wich­tig, Ent­wäs­se­rung, Hoch­was­ser- und Küs­ten­schutz, Gewäs­ser­qua­li­tät, Land­wirt­schaft und Trink­was­ser­ver­sor­gung gemein­sam zu betrach­ten und lang­fris­tig auf­ein­an­der abzu­stim­men.

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Stadt­ra­deln 2026 in Leer: 470.024 Kilo­me­ter für Kli­ma­schutz und Platz zwei

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Stadt Leer erra­delt 470.024 Kilo­me­ter beim Stadt­ra­deln 2026

2.783 Teil­neh­mer haben in drei Akti­ons­wo­chen im Mai ins­ge­samt 470.024 Kilo­me­ter für das Stadt­ra­deln in Leer gesam­melt. Damit belegt die Stadt vor­aus­sicht­lich erneut den zwei­ten Platz im bun­des­wei­ten Ran­king der Städ­te zwi­schen 10.000 und 50.000 Ein­woh­nern. Gleich­zei­tig wur­den rund 77 Ton­nen CO₂ vermieden.

LEER. Beim Stadt­ra­deln 2026 hat Leer erneut ein star­kes Ergeb­nis ein­ge­fah­ren. Ins­ge­samt 2.783 Teil­neh­mer leg­ten wäh­rend der drei Akti­ons­wo­chen im Mai gemein­sam 470.024 Kilo­me­ter mit dem Fahr­rad zurück. Dadurch konn­ten nach Berech­nung der Orga­ni­sa­to­ren rund 77 Ton­nen CO₂ ver­mie­den werden.

Für die Stadt Leer bedeu­tet das vor­aus­sicht­lich erneut einen zwei­ten Platz im bun­des­wei­ten Stadt­ra­deln-Ran­king in der Kate­go­rie der Städ­te mit 10.000 bis 50.000 Ein­woh­nern. Ganz abge­schlos­sen ist die bun­des­wei­te Aus­wer­tung aller­dings noch nicht: Der Kli­ma­schutz-Wett­be­werb läuft noch bis Ende Sep­tem­ber. Des­halb kann sich an der aktu­el­len Plat­zie­rung noch etwas ändern.

In der nie­der­säch­si­schen Wer­tung liegt Leer nach aktu­el­lem Stand sogar auf dem ers­ten Platz in die­ser Einwohnerkategorie.

Leer muss sich nur Tutt­lin­gen geschla­gen geben

Bei der Sie­ger­eh­rung am Diens­tag­abend blick­te Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst zufrie­den auf das Ergeb­nis. Bun­des­weit müs­se sich Leer der­zeit ledig­lich dem „ewi­gen Kon­kur­ren­ten aus Tutt­lin­gen“ geschla­gen geben.

„Damit kön­nen wir uns sehen las­sen“, sag­te Horst mit Blick auf die erreich­ten Kilometer.

Ganz an die bis­he­ri­gen Rekord­wer­te konn­te die Stadt aller­dings nicht anknüp­fen. Bei den neun vor­he­ri­gen Teil­nah­men wur­den durch­schnitt­lich rund 506.000 Kilo­me­ter erra­delt. Mit 470.024 Kilo­me­tern liegt das Ergeb­nis des Jah­res 2026 somit unter die­sem bis­he­ri­gen Durchschnitt.

Den­noch zeigt die hohe Betei­li­gung, wel­chen Stel­len­wert das Fahr­rad in Leer inzwi­schen hat. Nach Anga­ben der Stadt wur­den die Bedin­gun­gen für Rad­fah­rer in den ver­gan­ge­nen Jah­ren ver­bes­sert. Gleich­zei­tig mach­te Bür­ger­meis­ter Horst deut­lich, dass auch in Zukunft noch viel zu tun sei, um den Rad­ver­kehr wei­ter zu för­dern und die Infra­struk­tur zu verbessern.

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Erfolg­rei­che Teil­neh­mer beim Stadt­ra­deln ausgezeichnet

Im Rah­men der Ver­an­stal­tung wur­den die erfolg­reichs­ten Teil­neh­mer und Teams aus­ge­zeich­net. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin Cin­dy Grätz sowie Ver­tre­ter der Spon­so­ren über­reich­ten die Auszeichnungen.

Unter­stützt wur­de das Stadt­ra­deln in Leer von OVB, Spar­kas­se Leer-Witt­mund, AS Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft, Mul­ti, Spaß mit Sport und Fort­er­ro.

Beson­ders beein­dru­ckend sind dabei die Leis­tun­gen ein­zel­ner Teil­neh­mer. Bei den Frau­en erreich­te Mar­ti­na Wiech­mann mit 1.775 Kilo­me­tern den ers­ten Platz. Bei den Män­nern setz­te sich Jens van Die­ken mit ins­ge­samt 2.402 Kilo­me­tern an die Spitze.

Die erfolg­reichs­ten Einzelfahrerinnen

  1. Mar­ti­na Wiech­mann: 1.775 Kilometer
  2. Mari­on Loh­mey­er: 1.444 Kilometer
  3. Bir­git Plötz: 1.324 Kilometer

Die erfolg­reichs­ten Einzelfahrer

  1. Jens van Die­ken: 2.402 Kilometer
  2. Rai­ner Wiech­mann: 1.889 Kilometer
  3. Phil­ip Giertz: 1.677 Kilometer

Vier­Rad­ler mit 1.504 Kilo­me­tern pro Kopf

Auch bei den Teams gab es beein­dru­cken­de Leis­tun­gen. Bewer­tet wur­den die Teams nach ihrer durch­schnitt­li­chen Kilo­me­ter­leis­tung pro Kopf.

Den ers­ten Platz beleg­te das Team Vier­Rad­ler unter Kapi­tän Rai­ner Wiech­mann mit durch­schnitt­lich 1.504 Kilo­me­tern pro Kopf.

Auf Platz zwei folg­te das Team Kai­ser­wald mit Kapi­tä­nin Fent­je Mar­kus und durch­schnitt­lich 677 Kilo­me­tern pro Kopf. Den drit­ten Platz erreich­te der RSV Leer unter Kapi­tän Rai­ner Rei­mers mit durch­schnitt­lich 605 Kilo­me­tern pro Kopf.

Die Teams mit der höchs­ten durch­schnitt­li­chen Kilometerleistung

  1. Vier­Rad­ler, Kapi­tän Rai­ner Wiech­mann: 1.504 Kilo­me­ter pro Kopf
  2. Team Kai­ser­wald, Kapi­tä­nin Fent­je Mar­kus: 677 Kilo­me­ter pro Kopf
  3. RSV Leer, Kapi­tän Rai­ner Rei­mers: 605 Kilo­me­ter pro Kopf

Jens Kru­se als Stadtradeln-Star

Als beson­de­rer Teil­neh­mer wur­de außer­dem Jens Kru­se als Stadt­ra­deln-Star aus­ge­zeich­net. Er brach­te es wäh­rend der Akti­on auf beein­dru­cken­de 2.340 Kilo­me­ter.

Kin­der­gär­ten und Schu­len sam­meln eben­falls Kilometer

Auch Kin­der und Jugend­li­che waren beim Stadt­ra­deln in Leer aktiv. In ver­schie­de­nen Kate­go­rien des Schul­cups wur­den die erfolg­reichs­ten Kin­der­gär­ten und Schu­len ausgezeichnet.

Bei den Kin­der­gär­ten setz­te sich der Kin­der­gar­ten Kun­ter­bunt mit 417,5 Kilo­me­tern an die Spit­ze. Platz zwei ging an den Kin­der­gar­ten Pus­te­blu­me mit 370,3 Kilo­me­tern. Die KiTa Nie­der­sach­sen­ring erreich­te mit 136,0 Kilo­me­tern den drit­ten Platz.

Schul­cup – Kindergärten

  1. Kin­der­gar­ten Kun­ter­bunt: 417,5 Kilometer
  2. Kin­der­gar­ten Pus­te­blu­me: 370,3 Kilometer
  3. KiTa Nie­der­sach­sen­ring: 136,0 Kilometer

Bei den Grund­schu­len lag die Grund­schu­le Log­abir­um mit 135,4 Kilo­me­tern vorn. Dahin­ter folg­ten die Grund­schu­le Bin­gum mit 119,2 Kilo­me­tern und die Lud­ge­ri-Schu­le mit 42,8 Kilometern.

Schul­cup – Grundschulen

  1. Grund­schu­le Log­abir­um: 135,4 Kilometer
  2. Grund­schu­le Bin­gum: 119,2 Kilometer
  3. Lud­ge­ri-Schu­le: 42,8 Kilometer

In der Sekun­dar­stu­fe I beleg­te das Lern- und För­der­zen­trum am Deich mit 104,6 Kilo­me­tern den ers­ten Platz. Die RS Möör­ken­schu­le Leer kam auf 22,6 Kilo­me­ter, die RS Frie­sen­schu­le Leer auf 19,8 Kilometer.

Schul­cup – Sekun­dar­stu­fe I

  1. Lern- und För­der­zen­trum am Deich: 104,6 Kilometer
  2. RS Möör­ken­schu­le Leer: 22,6 Kilometer
  3. RS Frie­sen­schu­le Leer: 19,8 Kilometer

Bei der Sekun­dar­stu­fe II gewann das Teletta-Groß-Gym­na­si­um mit 34,4 Kilo­me­tern. Das Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­um erreich­te 11,2 Kilo­me­ter und die Berufs­bil­den­de Schu­le I 10,8 Kilometer.

Schul­cup – Sekun­dar­stu­fe II

  1. Teletta-Groß-Gym­na­si­um: 34,4 Kilometer
  2. Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­um: 11,2 Kilometer
  3. Berufs­bil­den­de Schu­le I: 10,8 Kilometer

Stadt­ra­deln in Leer ver­bin­det Kli­ma­schutz und Bewegung

Das Stadt­ra­deln ist ein bun­des­wei­ter Wett­be­werb, bei dem Kom­mu­nen, Teams und Ein­zel­per­so­nen mög­lichst vie­le Fahr­rad­ki­lo­me­ter sam­meln. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die För­de­rung des Rad­ver­kehrs, akti­ver Kli­ma­schutz und die Moti­va­ti­on, das Fahr­rad im All­tag häu­fi­ger zu nutzen.

Mit 470.024 Kilo­me­tern, 2.783 Teil­neh­mern und rund 77 Ton­nen ein­ge­spar­tem CO₂ hat Leer auch 2026 ein­drucks­voll gezeigt, wie viel gemein­sam auf zwei Rädern bewegt wer­den kann.

Ob Leer am Ende tat­säch­lich erneut den zwei­ten Platz im bun­des­wei­ten Ran­king erreicht, steht erst nach Abschluss der gesam­ten Akti­on fest. Bis Ende Sep­tem­ber kön­nen sich die Plat­zie­run­gen noch ver­än­dern. Eines steht aber bereits fest: Das Ergeb­nis zeigt erneut die gro­ße Begeis­te­rung für das Fahr­rad­fah­ren in Leer.

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