Blaulicht
Leer. Ledabrücke: Körperverletzung — Zeugen gesucht — weitere Meldungen
POL-LER: Pressemeldung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Freitag, den 22.09.2023
Körperverletzung — Zeugen gesucht ++ Verkehrsunfälle (2x) — Zeugen gesucht ++ Folgenreiche Verkehrskontrolle
Leer — Körperverletzung — Zeugen gesucht
Am Donnerstag kam es um 10:15 Uhr zu einer Körperverletzung im Bereich der Ledabrücke. Der bislang unbekannte Beschuldigte befuhr die Papenburger Straße mit einem Fahrrad in Richtung Westoverledingen. Er überholte dann einen 69-jährigen Mann, welcher am Rand des Radweges wartete. Unvermittelt versetzte der Beschuldigte dem 69-Jährigen einen Faustschlag gegen den Kopf. Das Opfer wurde leicht verletzt. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: Männlich, 25–30 Jahre alt, 180cm bis 185cm groß, kurzes dunkelblondes Haar und von schlanker Statur. Zur Tatzeit trug der Täter einen hellgrauen Kapuzenpullover und eine dunkle Jeanshose. Zeugen oder Hinweisgeber werden um Kontaktaufnahme mit der Polizei gebeten.
A 28 zwischen Filsum und Leer — Verkehrsunfälle — Zeugen gesucht
Am Donnerstag wurde der Polizei um 20:40 Uhr zunächst eine Verkehrsunfallflucht auf der A 28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost gemeldet. Ein 65-jähriger Mann befuhr die Autobahn in Richtung Leer mit seinem VW Touran. Ein unbekannter Verkehrsteilnehmer fuhr auf den VW auf und entfernte sich dann unerlaubt vom Unfallort. In Folge des Aufpralles verlor der 65-Jährige die Kontrolle über seinen PKW, kollidierte zunächst mit der Mittelschutzplanke und anschließend mit der Außenschutzplanke. Der 65-Jährige blieb unverletzt. Die 17-jährige Beifahrerin des VW wurde leicht verletzt. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 20.000,00 Euro.
Kurze Zeit nach der Meldung über den o.g. Verkehrsunfall wurde ein weiterer Verkehrsunfall gemeldet. Dieser hatte sich ebenfalls auf der A28 in Fahrtrichtung Leer zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost zugetragen, wenige hundert Meter vom ersten Unfall entfernt. Die Beamten stellten hier einen BMW X3 fest, welcher von der Fahrbahn abgekommen war und sich überschlagen hatte. Der BMW war letztendlich in einem angrenzenden Graben zum Stehen gekommen. Die 61-jährige Fahrzeugführerin wurde leicht verletzt. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme wurde bei der 61-Jährigen eine Beeinflussung durch Alkohol festgestellt. Ein Atemalkoholtest wies einen Wert von 1,5 Promille aus. Es wurde ein Strafverfahren eingeleitet und eine Blutentnahme durchgeführt. Weiter wurde der Führerschein der 61-Jährigen beschlagnahmt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 55.000,00 Euro geschätzt.
Die Polizei prüft im Rahmen der Ermittlungen einen Zusammenhang der beiden Verkehrsunfälle. Zeugen werden um Kontaktaufnahme mit der Autobahnpolizei in Leer gebeten.
Emden — Folgenreiche Verkehrskontrolle
Ein 29-jähriger E‑Scooter-Fahrer wurde am Donnerstag um 11:30 Uhr in der Ulmenstraße kontrolliert. Die Beamten stellten im Rahmen der Kontrolle fest, dass der Versicherungsschutz für das Fahrzeug erloschen war. Außerdem ergaben sich bei dem 29-Jährigen Hinweise auf eine Beeinflussung durch Betäubungsmittel. Ein freiwilliger Drogenvortest bestätigte den Verdacht. Weiter ergab eine Überprüfung der Personalien des Mannes, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag. Deshalb wurde er nach der Durchführung einer Blutentnahme einer Justizvollzugsanstalt zugeführt. Es wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren eingeleitet.
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Blaulicht
Feuerwehr verhindert Übergreifen von Pkw-Brand auf Wohnhaus in Weener
Feuerwehr verhindert Wohnhausbrand in Weener
Ein brennender Pkw in der Tilsiter Straße forderte in der Nacht zu Sonntag, den 22. Februar 2026, den schnellen Einsatz der Feuerwehr Weener. Durch das gezielte Eingreifen der Brandschützer konnte ein Übergreifen der Flammen auf ein direkt angrenzendes Wohnhaus in letzter Sekunde verhindert werden.
Pkw in Vollbrand unmittelbar an Hauswand
Gegen 00:24 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu dem Brandherd alarmiert. Bei Eintreffen der ersten Fahrzeuge stand der Wagen, der unmittelbar an einer Hauswand abgestellt war, bereits in Vollbrand. Die enorme Hitzeentwicklung hatte bereits erste Schäden am Kunststoff-Dachüberstand des Wohnhauses verursacht.
Trotz der rasanten Brandausbreitung gelang es der Feuerwehr, das Feuer innerhalb weniger Minuten unter Kontrolle zu bringen. Um ein erneutes Aufflammen der stark erhitzten Fahrzeug- und Kunststoffteile sicher auszuschließen, wurde zusätzlich Löschschaum eingesetzt. Ein Totalschaden am Fahrzeug ließ sich jedoch nicht mehr abwenden.
Umweltgefahr durch Betriebsmittel
Neben der Brandbekämpfung rückte der Umweltschutz in den Fokus der Maßnahmen. Da auslaufende Betriebsmittel des zerstörten Fahrzeugs in einen nahegelegenen Wassergraben flossen, wurde die Untere Wasserbehörde zur Einsatzstelle gerufen, um eine Gefährdung des Gewässers zu bewerten und weitere Schritte einzuleiten.
Beteiligte Einheiten
Die Feuerwehr Weener war mit mehreren Fahrzeugen vor Ort. Unterstützt wurden die Maßnahmen durch:
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Hygienegruppe der Feuerwehr Oberrheiderland: Sicherstellung der Einsatzstellenhygiene für die Atemschutzgeräteträger.
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Polizei: Aufnahme der Ermittlungen zur bislang ungeklärten Brandursache.
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Untere Wasserbehörde: Maßnahmen zum Gewässerschutz.
Fotos: Joachim Rand — Stadtpressesprecher — Feuerwehr Stadt Weener (Ems)
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Blaulicht
Einsatzreiches Wochenende für Polizei und Feuerwehr im Rheiderland
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 22.02.2026
Brand eines Pkw++Trunkenheitsfahrt mit Pkw, Widerstand gegen die pol. Maßnahmen++Intensive Personensuche
Weener — Brand eines Pkw
Kurz nach Mitternacht von Samstag auf Sonntag wurden Anwohner als auch der Geschädigte selbst in der Tilsiter Straße durch einen lauten Knall geweckt. Der Geschädigte musste dann in der Nachschau feststellen, dass sein Pkw auf der Auffahrt brennt. Durch den Brand wurde u.a. auch ein Dachüberstand beschädigt. Die örtliche Feuerwehr konnte ein Übergreifen auf das Wohnhaus verhindern. Der ältere Pkw brannte jedoch völlig aus, der Schaden kann noch nicht genau beziffert werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen zurzeit nicht vor, die Ermittlungen durch die Polizei wurden aufgenommen.
Bunde — Trunkenheitsfahrt mit Pkw, Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen
Gegen 00:50 des Sonntages wurde der Polizei eine Trunkenheitsfahrt eines 48-jährigen Mann aus Bunde gemeldet. Dieser hatte die Molkereistraße befahren und war dort auf einer für ihn fremden Auffahrt eines Wohnhauses mit einem dort stehenden Pkw zusammengestoßen. Noch bevor die Polizei eintraf verließ dieser jedoch die Örtlichkeit. Dieser konnte dann zu Hause angetroffen werden. Recht schnell wurde deutlich, dass die Person stark unter Alkoholeinfluss steht. Die Person war jedoch mit den nunmehr erforderlichen Maßnahmen der Polizei nicht einverstanden und wehrte sich gegen den Transport zur Polizeidienststelle und bei der Entnahme einer Blutprobe, im Ergebnis jedoch vergeblich. Dieser wird sich nunmehr nicht nur wegen mehrerer Verkehrsstraftaten verantworten müssen, sondern auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Weener — Intensive Personensuche
Gegen 02:40 des Sonntages wurden der Rettungsdienst und die Polizei durch Passanten darüber informiert, dass sich an der Weener Straße nahe der Autobahn eine männliche Person aufhält, die augenscheinlich schwer alkoholisiert und kaum noch in der Lage ist, seinen Weg eigenständig fortzusetzen. Beim Eintreffen von Rettungsdienst und Polizei hatte die Person die Örtlichkeit jedoch in Richtung eines Waldstückes verlassen. Aufgrund des gemeldeten Zustandes mussten alle Anwesenden von der Gefahr ausgehen, dass die Person nicht mehr eigenständig den Weg nach Hause findet und sich in einer Gefahrenlage befindet. Eine intensive Absuche des Gebietes durch Polizei und angeforderter Feuerwehr führte im Ergebnis aber nicht zum Auffinden der Person, so dass die Suche gegen 05:30 Uhr beendet wurde. Zum Einsatz kam hierbei auch eine Drohne der Feuerwehr.
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Nächtliche Suchaktion nach vermisster Person in Möhlenwarf erfolglos
Nächtliche Suchaktion in Möhlenwarf bleibt ohne Erfolg
Ein großangelegter Sucheinsatz hielt in der Nacht zu Sonntag, den 22. Februar 2026, die Rettungskräfte im Bereich Möhlenwarf in Atem. Trotz intensiver Bemühungen zahlreicher Einsatzkräfte musste die Suche nach einer vermissten Person in den frühen Morgenstunden ergebnislos abgebrochen werden.
Alarmierung in den frühen Morgenstunden
Gegen 03:52 Uhr alarmierte die Kooperative Regionalleitstelle Ostfriesland im Auftrag der Polizei die Freiwilligen Feuerwehren aus Weenermoor und Weener. Anlass war die Meldung über eine augenscheinlich schwer alkoholisierte Person an der Weener Straße, unweit der Autobahn.
Da der Mann beim Eintreffen der ersten Beamten bereits in ein angrenzendes Waldstück verschwunden war, wurde aufgrund seines Zustandes und der nächtlichen Temperaturen von einer akuten Gefahrenlage ausgegangen. Es stand zu befürchten, dass die Person nicht mehr eigenständig nach Hause finden würde.
Koordinierter Einsatz von Boden und Luft
Unverzüglich nach der Alarmierung wurde auf dem Parkplatz eines Verbrauchermarktes an der Bahnhofstraße in Möhlenwarf eine gemeinsame Einsatzleitung eingerichtet. Von diesem zentralen Punkt aus koordinierten Feuerwehr und Polizei die systematische Durchkämmung des Gebiets.
Der Einsatz umfasste modernste Technik und verschiedene Einheiten:
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Fußtrupps und Einsatzfahrzeuge: Systematische Suche im unwegsamen Gelände.
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Drohnengruppe der Kreisfeuerwehr Leer: Unterstützung aus der Luft zur Abdeckung größerer Areale mittels Wärmebildtechnik.
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Einsatzleitwagen (ELW) der Kreisfeuerwehr: Sicherstellung der Kommunikation und Koordination zwischen den Einheiten.
Abbruch der Maßnahmen
Trotz der intensiven Suche und der lückenlosen Kontrolle aller relevanten Bereiche konnte der Vermisste nicht aufgefunden werden. Da keine weiteren Anhaltspunkte für den Verbleib der Person vorlagen, wurde der Einsatz gegen 05:30 Uhr beendet.
Beteiligt waren neben der Polizei die Feuerwehren Weenermoor und Weener sowie Spezialeinheiten der Kreisfeuerwehr Leer.
Fotos: Joachim Rand
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