Blaulicht
Polizei Leer: Raub auf Kiosk, Verkehrsunfall, Zeugenaufruf und weitere Meldungen
Rhauderfehn — Raub auf Kiosk
Am Freitagabend, gegen 20:00 Uhr, betritt ein männlicher Täter einen Kiosk in der Hahnentanger Straße in Rhauderfehn. Unter Vorhalt eines Messers bedroht er eine 27-jährige Angestellte und erbeutet einen Bargeldbetrag in mittlerer dreistelliger Höhe. Im Anschluss flüchtet der Täter mit einem dunklen PKW in unbekannte Richtung. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Feststellung des Täters aufgenommen.
Rhauderfehn — Fahren unter Betäubungsmitteleinfluss
Am Freitag, gegen 21:30 Uhr, befährt ein 16-jähriger Jugendlicher aus Rhauderfehn die Hahnentanger Straße mit seinem Kleinkraftrad. Im Rahmen einer Verkehrskontrolle wird festgestellt, dass der Fahrzeugführer unter dem Einfluss berauschender Mittel steht. Gegen den Verantwortlichen wird eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt untersagt. Im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen wird dieser in die elterliche Obhut übergeben. Die entsprechenden Ermittlungsverfahren werden eingeleitet.
Emden — Verkehrsunfall mit Fahrrädern // Zeugenaufruf
Am Freitag, gegen 14:00 Uhr, ereignet sich auf dem Radweg an der Larrelter Straße ein Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrradfahrern. Eine 15-jährige Emderin kollidiert in Höhe der Einmündung zur Constantiastraße stadteinwärts fahrend mit einem entgegenkommenden 20-jährigen Radfahrer. Beide Beteiligten stürzen. Am Unfallort haben sich weitere Passanten aufgehalten, wobei diese auch beruhigend auf den männlichen Unfallbeteiligten einwirkten. Die Polizei bittet diese Zeugen, sich beim Polizeikommissariat Emden unter 04921/8910 zu melden. Es werden noch Angaben zum Unfallhergang benötigt.
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Blaulicht
Baustellendiebstahl in Moormerland und mehrere Unfälle auf der A 28 bei Starkregen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 03.06.2026
Diebstahl ++ Verkehrsunfälle
Moormerland — Diebstahl
Zwischen dem 26.05.2026 gegen 17 Uhr und dem 27.05.2026 gegen 8 Uhr drang eine unbekannte Täterschaft unerlaubt auf eine Baustelle in der Ahornstraße in Moormerland ein. Dort entwendete sie einen Teleskoplader im Wert eines unteren fünfstelligen Betrags und verließ anschließend das Gelände. Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
A 28/Bereich Leer — Verkehrsunfälle
Am Abend des 02.06.2026 kam es auf der Autobahn 28 im Bereich Leer aufgrund von Starkregen zu mehreren Verkehrsunfällen:
Gegen 19:40 Uhr befuhr eine 21-jährige Fahrerin eines BMW 318d die A 28 in Richtung Leer. Im Bereich Filsum kam sie aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Aquaplaning nach rechts von der Fahrbahn ab. Hierbei wurden neben dem PKW auch ein Verkehrszeichen und die Berme beschädigt. Es entstand ein Sachschaden im hohen vierstelligen Bereich. Der PKW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die 21-Jährige blieb unverletzt. Die Fahrbahn war für die Dauer der Unfallaufnahme halbseitig gesperrt.
Gegen 20 Uhr befuhr ein 19-jähriger Fahrer eines VW Golf die A 28 in Richtung Leer. Im Bereich Leer verlor er aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Aquaplaning die Kontrolle über das Fahrzeug. Er kollidierte mit der Mittelschutzplanke und der Außenschutzplanke. Am PKW entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Der 19-Jährige blieb unverletzt.
Gegen 20:35 Uhr befuhr ein 45-jähriger Fahrer eines VW Golf die A 28 in Richtung Leer. Im Bereich Uplengen verlor er aufgrund von nicht angepasster Geschwindigkeit in Verbindung mit Aquaplaning die Kontrolle über das Fahrzeug. Der PKW kollidierte mit der Mittelschutzplanke und der Außenschutzplanke. Die 42-jährige Beifahrerin des 45-Jährigen erlitt leichte Verletzungen. An den Schutzplanken und dem PKW entstand ein Sachschaden im insgesamt hohen vierstelligen Bereich. Der VW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Die Polizei empfiehlt, bei Starkregen die Geschwindigkeit deutlich zu reduzieren und das Fahren in Spurrillen möglichst zu vermeiden, um Aquaplaning vorzubeugen. Zudem sollte auf eine gute Bereifung mit ausreichender Profiltiefe und dem richtigen Reifendruck geachtet werden, um das Risiko weiter zu verringern. Tritt dennoch Aquaplaning auf, sollten Verkehrsteilnehmende keine hektischen Fahrmanöver durchführen, sondern das Lenkrad möglichst gerade halten, den Fuß vom Gas nehmen und starke Brems- oder Lenkbewegungen vermeiden.
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Blaulicht
Warnung: Falsche Polizeibeamte in Ostfriesland aktiv
Warnung vor Betrug durch falsche Polizeibeamte: Fall in Wittmund
In der vergangenen Woche kam es in Wittmund zu einem vollendeten Betrug durch Kriminelle, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Eine 79-jährige Frau wurde Opfer dieser perfiden Masche, bei der die Täter eine fünfstellige Summe an Bargeld und Schmuck erbeuteten.
Der Tathergang
Am Donnerstag erhielt die Seniorin einen Telefonanruf von Personen, die vorgaben, Kriminalbeamte zu sein. Die Betrüger behaupteten, in der unmittelbaren Nachbarschaft habe es einen Einbruch gegeben, weshalb die Vermögenswerte der Frau nun nicht mehr sicher seien.
Durch ein lang andauerndes Telefongespräch gelang es den Tätern, die Frau so stark unter Druck zu setzen, dass sie ihr Bargeld und ihren Schmuck bereitstellte. Im Anschluss erschien ein Abholer – der sich ebenfalls als Polizist ausgab – an der Wohnanschrift. Nach einer kurzen vermeintlichen „Begutachtung“ der Wertsachen nahm er diese an sich. Als der Mann wie vereinbart nicht zurückkehrte und der telefonische Kontakt abbrach, erkannte die Frau den Betrug und verständigte die echte Polizei. Die Ermittlungen laufen.
Wichtige Warnhinweise der Polizei
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche. Es gilt der Grundsatz: Echte Polizeibeamte fordern niemals Bargeld oder Schmuck am Telefon und verwahren zu keinem Zeitpunkt Wertgegenstände für Bürgerinnen und Bürger.
Bei verdächtigen Anrufen sollte umgehend das Gespräch beendet werden. Keinesfalls dürfen Informationen über die eigene finanzielle Situation preisgegeben werden.
Tipps zum Schutz vor Betrug
Um sich vor derartigen Straftaten zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltensregeln aus:
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Skepsis bewahren: Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer nicht mit Namen vorstellen oder sich als Beamte der Polizei oder Justiz ausgeben, die Sie nicht persönlich kennen.
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Gespräch sofort beenden: Legen Sie umgehend auf, sobald ein Gesprächspartner Forderungen nach Geld oder Wertsachen stellt.
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Eigenständig die Polizei kontaktieren: Rufen Sie die Polizei über die bekannte örtliche Nummer oder die 110 an. Nutzen Sie keinesfalls die Wahlwiederholung, sondern wählen Sie die Nummer manuell.
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Keine Übergaben: Übergeben Sie niemals Bargeld oder Schmuck an unbekannte Personen.
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Datenschutz: Die Täter nutzen oft öffentliche Daten, um älter klingende Namen und Telefonnummern gezielt abzufragen. Lassen Sie daher Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (beispielsweise von “Herta Schmidt” zu “H. Schmidt”) oder lassen Sie Ihren Eintrag gleich ganz löschen.
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Anzeige erstatten: Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, ist umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Blaulicht
Erhöhtes Risiko durch Wildwechsel in unserer Region
Erhöhte Gefahr durch Wildwechsel: Sicherheitshinweise für Verkehrsteilnehmende
In den letzten Tagen verzeichnete die Polizeiinspektion Leer/Emden einen Anstieg an Wildunfällen. Insbesondere in der Dämmerung und den frühen Morgenstunden ist besondere Vorsicht geboten. Die schwierigen Lichtverhältnisse machen es für Fahrzeugführer oft schwierig, Tiere frühzeitig am Fahrbahnrand zu erkennen.
Warum reagieren Wildtiere so unvorhersehbar?
Wildtiere wie Rehe oder Wildschweine sind in ihren Aktivitätsphasen stark an die Dämmerung gebunden. Das Scheinwerferlicht moderner Fahrzeuge wirkt auf sie jedoch oft irritierend: Die Tiere werden durch das helle Licht geblendet, was ihren Orientierungssinn beeinträchtigt. In dieser Situation verharren sie oft regungslos auf der Fahrbahn, da sie die Gefahrenquelle nicht einschätzen können.
Zudem ist das Sozialverhalten der Tiere ein entscheidender Faktor: Wildtiere sind selten Einzelgänger. Wenn ein Tier die Straße überquert hat, folgen häufig weitere Artgenossen. Diese „Nachzügler“ kommen oft zeitversetzt und ohne zu zögern auf die Fahrbahn, was das Risiko für nachfolgende Fahrzeuge massiv erhöht.
Richtiges Verhalten im Ernstfall
Sollte plötzlich Wild auf der Straße auftauchen, ist besonnenes Handeln lebenswichtig. Die Polizei gibt dazu klare Empfehlungen:
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Fernlicht abblenden: Um die Blendwirkung für das Tier zu reduzieren und ihm die Flucht zu ermöglichen.
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Kontrolliert abbremsen & hupen: Ein anhaltendes Hupsignal kann das Tier vertreiben. Verzichten Sie jedoch auf die Lichthupe, da diese das Tier zusätzlich irritieren und „einfrieren“ lassen kann.
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Keine Ausweichmanöver: Riskante Lenkbewegungen enden nicht selten durch einen Zusammenprall mit Bäumen oder im Gegenverkehr. Ein kontrollierter Aufprall ist statistisch gesehen fast immer die sicherere Alternative für die Insassen.
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Vorausschauendes Fahren: Achten Sie konsequent auf Wildwechsel-Schilder und reduzieren Sie in gefährdeten Wald- und Feldrandgebieten die Geschwindigkeit.
Aufmerksamkeit ist der beste Schutz. Wenn ein Tier die Fahrbahn überquert hat, sollten Sie Ihre Geschwindigkeit drosseln und bremsbereit bleiben, um auf eventuelle Nachzügler reagieren zu können.
Bleiben Sie aufmerksam und kommen Sie sicher an Ihr Ziel.
Beitragsbild- Symbolfoto (KI)
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Bereich Leer/Emden — Wildunfälle
Am 31.05.2026 befuhr eine 25-jährige Fahrerin eines Renault Austral gegen 23:20 Uhr die B70 in Fahrtrichtung Leer, als im Bereich Moormerland ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Sachschaden am PKW entstand. Das Reh verendete vor Ort.
Am 31.05.2026 befuhr ein 49-jähriger Fahrer eines Audi Q5 gegen 5 Uhr die Autobahn 28 in Richtung Stuhr, als im Bereich Uplengen ein Reh die Fahrbahn kreuzte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Sachschaden am PKW entstand. Das Reh verendete vor Ort.
Am 01.06.2025 befuhr ein 40-jähriger PKW-Fahrer gegen 0:30 Uhr die Papenburger Straße in Leer, als ein Reh die Fahrbahn querte. Es kam zum Zusammenstoß, bei dem ein Sachschaden am PKW entstand. Das Reh konnte nicht mehr aufgefunden werden.
In den letzten Tagen kam es im Zuständigkeitsbereich der Polizeiinspektion Leer/Emden vermehrt zu Wildunfällen. Die meisten dieser Unfälle ereignen sich in der Dämmerung und den frühen Morgenstunden. Die teilweise diffusen Lichtverhältnisse erschweren es den Fahrzeugführern, Wildtiere rechtzeitig zu erkennen.
Werden die Tiere vom Scheinwerferlicht geblendet, bleiben sie oft unvermittelt stehen. Fahrzeugführer werden angehalten, auf Wildwechsel-Schilder zu achten und ihre Fahrweise entsprechend anzupassen. Vor allem in der Dämmerung sollte die Geschwindigkeit angepasst werden. Steht dann unerwartet ein Wildtier auf der Straße gilt: Unbedingt das Fernlicht abblenden, kontrolliert abbremsen, hupen und nicht die Lichthupe betätigen.
Von riskanten Ausweichmanövern wird dringend abgeraten. Diese enden nicht selten in Kollisionen mit Bäumen oder im Gegenverkehr und sind oftmals deutlich gefährlicher als ein Zusammenstoß mit dem Tier.
Zudem ist zu beachten, dass Wildtiere häufig nicht allein unterwegs sind. Verkehrsteilnehmende sollten daher stets auf mögliche Nachzügler achten. So bleibt dem Tier ein Fluchtweg, und weitere Gefahren können vermieden werden.
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