Blaulicht
Polizeimeldungen für Samstag, den 24.04.2021
Leer — Schwerer Verkehrsunfall, Zeugenaufruf
Am Freitag, gegen 10:00 Uhr, befuhr ein 84-jähriger Leeraner mit einem Skoda Roomster die Heisfelder Straße stadtauswärts. Unmittelbar vor der Kreuzung Logaer Weg/Dorfstraße mussten mehrere PKW verkehrsbedingt halten. Diese Situation wurde von dem 84-Jährigen aus bislang ungeklärter Ursache übersehen. Er fuhr auf den bereits stehenden VW Up! einer 51-jährigen Frau aus Moormerland auf, welche wie durch ein Wunder nicht verletzt wurde. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der VW Up! auf einen VW Polo geschoben. Dessen 37-jährige Fahrzeugführerin, mit Wohnsitz in Leer, wurde dadurch leicht verletzt. Der VW Polo touchierte wiederrum den davorstehenden Opel Mokka eines 69-jährigen Leeraners. Der Leeraner blieb unverletzt, sein Pkw wurde leicht beschädigt. Durch den Verkehrsunfall wurde der vermeintliche Unfallverursacher schwer verletzt. Er wurde, wie die 37-Jährige, durch einen Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht. Die beiden am schwersten beschädigten PKW, der Skoda und der VW Up!, waren nicht mehr fahrbereit und wurden vor Ort abgeschleppt. Der Gesamtschaden wird auf 20000 Euro geschätzt. Für die Unfallaufnahme wurde ein spezialisiertes Verfahren zur Vermessung der Unfallstelle und Spurendokumentation angewendet. Die Heisfelder Straße war zwischen den Einmündungen Logaer Weg und Strohhut für ca. zwei Stunden voll gesperrt. Mögliche Zeugen werden gebeten sich mit der Polizei in Leer in Verbindung zu setzen.
Leer — Fahren unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (2)
Am Freitag, gegen 07:45 Uhr, führte eine Streifenwagenbesatzung eine allgemeine Verkehrskontrolle in der Hauptstraße durch. Bei dem 28-jährigen Fahrzeugführer eines VW Fox ergaben sich Hinweise auf eine Betäubungsmittelbeeinflussung. Ein auf freiwilliger Basis durchgeführter Drogenvortest auf Urinbasis erhärtete den Verdacht. Es wurde eine Blutentnahme veranlasst und die Weiterfahrt untersagt. Der Leeraner muss sich nunmehr im eingeleiteten Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren verantworten.
In der Nacht von Freitag auf Samstag, gegen 00:15 Uhr, wurde ein 18-Jähriger, mit Wohnsitz in Ihlow, mit seinem VW Golf in der Straße “An der Friedenskirche” kontrolliert. Auch bei diesem Fahrzeugführer ergaben sich Hinweise auf eine Betäubungsmittelbeeinflussung. Weiterhin führte der 18-Jährige eine geringe Menge Marihuana mit sich. Außerdem wurde bei dem 17-jährigen Beifahrer, mit Wohnsitz in Leer, eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Bei dem Fahrzeugführer wurde eine Blutentnahme veranlasst und die Weiterfahrt untersagt. Die Betäubungsmittel wurden sichergestellt. Der 17-Jährige wurde an einen Erziehungsberechtigen übergeben. Gegen beide Beschuldigte wurden Straf- bzw. Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
Leer — Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am Freitag, gegen 22:00 Uhr, kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung einen 28-Jährigen mit seinem Citroen Berlingo im Wessel-Onken-Weg. Im Verlaufe der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Leeraner nicht im Besitz einer entsprechenden Fahrerlaubnis war. Die Weiterfahrt wurde untersagt. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet.
Weener — Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am Freitag, gegen 09:55 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeistation Weener den 38-jährigen Fahrzeugführer eines Hyundai in der Kommerzienrat-Hesse-Straße. Der nunmehr Beschuldigte, mit Wohnsitz in Weener, war nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Bunde — Fahren ohne Fahrerlaubnis
Ebenfalls am Freitag, gegen 11:15 Uhr, kontrollierten Beamte der Polizeistation Weener den Fahrzeugführer eines Kleinkraftrades in der Mühlenstraße. Der 31-jährige Fahrzeugführer, mit Wohnsitz in Bunde, war nicht Inhaber der notwendigen Fahrerlaubnisklasse. Er konnte lediglich eine Mofa-Prüfbescheinigung vorlegen. Ein Strafverfahren wurde eingeleitet. Auch in diesem Fall wurde die Weiterfahrt untersagt.
Emden — Fahren ohne Fahrerlaubnis
Am Freitag, gegen 20:45 Uhr, kontrollierte eine Streifenwagenbesatzung der Fahrzeugführer eines Kleinkraftrades. Der 16-jährige Emder führte das Kleinkraftrad ohne im Besitz einer Fahrerlaubnis zu sein. Ein entsprechendes Strafverfahren wurde eingeleitet. Der Jugendliche wurde nach Untersagung der Weiterfahrt an einen Erziehungsberechtigen übergeben.
Anzeige

Blaulicht
Pkw-Brand, Drogenfahrten und E‑Scooter-Fahrer unter Alkohol- und Drogeneinfluss
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag, 04.10.2026
Brand eines Pkw++Führen eines Pkw unter Drogeneinfluss++Sachbeschädigung an Pkw++2 x Führen E‑Scooter unter Drogen- bzw. Alkoholeinfluss
Leer — Brand eines Pkw
Gegen 02 Uhr des Sonntages kam zu einem Brand eines Pkw VW Golf im Hermann-Lange-Ring. Da der Brand schon kurz nach der Entstehung entdeckt wurde, konnte die Feuerwehr ein komplettes Ab-/Ausbrennen verhindern. Die Ermittlungen der Polizei zur Entstehung wurden aufgenommen. Zeugen der Tat melden sich bitte bei der Polizei in Leer.
Leer — Führen eines Pkw unter Drogeneinfluss
Bei einer Kontrolle durch die Polizei in der Papenburger Straße gegen 13 Uhr des Samstages mussten die Beamten feststellen, dass der 37-jährige Pkw-Führer aus Papenburg die Fahrt unter Drogeneinfluss durchgeführt hatte. Ein Vortest bestätigte den Verdacht. Die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Blutentnahme durchgeführt.
Emden — Sachbeschädigung an Pkw
Am Freitag kam es zwischen 22:00 und 23:10 Uhr auf einem Parkplatz in der Johann-Wessels-Straße zu einer Sachbeschädigung an einem Pkw der Marke Nissan. Ein bislang unbekannter Täter beschädigte hier mittels eines unbekannten Gegenstandes die Lackierung und die Windschutzscheibe des Fahrzeuges. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei in Emden zu melden.
Emden — E‑Scooter-Fahrer unter Drogeneinfluss
Am Samstagabend wurde um 22:30 Uhr durch die Polizei in Emden ein 34-jähriger E‑Scooter-Fahrer aus Emden in der Hermann-Löns-Straße kontrolliert. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass dieser unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand. Eine Blutprobe wurde entnommen, ein Strafverfahren wurde eingeleitet und die Weiterfahrt untersagt.
Emden — E‑Scooter-Fahrer unter Alkoholeinfluss
In den frühen Stunden des Sonntages wurde gegen 02:45 Uhr in der Emder Innenstadt, im Bereich “Am Tonnenhof”, ein 20-jähriger E‑Scooter-Fahrer aus Emden durch die Polizei kontrolliert, welcher unter dem Einfluss von Alkohol stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,19 Promille. Eine Blutprobe wurde entnommen, die Weiterfahrt untersagt und ein Strafverfahren eingeleitet.
Anzeige
Blaulicht
Küchenbrand in Großwolde: Wohnung nach Feuer unbewohnbar
Küchenbrand in Großwolde: Wohnung nach Feuer unbewohnbar
Rund 45 Einsatzkräfte der Feuerwehr Westoverledingen bei Brand in der Raiffeisenstraße im Einsatz
Großwolde. Am Samstagmorgen, 3. Oktober 2026, ist es in Großwolde zu einem Küchenbrand gekommen. Gegen 9:22 Uhr wurden die Einsatzkräfte mit dem Alarmstichwort „F – Küchenbrand“ zu einem Gebäude an der Raiffeisenstraße alarmiert.
Beim Eintreffen der Feuerwehr stellte sich heraus, dass es in der Küche auf einem Tisch brannte. Umgehend gingen zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung vor. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer schnell zu löschen und eine weitere Ausbreitung der Flammen zu verhindern.
Wohnung nach Brand unbewohnbar
Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr wurde die betroffene Wohnung durch die Folgen des Brandes so stark beeinträchtigt, dass sie derzeit nicht bewohnbar ist.
Nach Abschluss der erforderlichen Einsatzmaßnahmen wurde die Einsatzstelle an den Eigentümer übergeben.
Rund 45 Einsatzkräfte im Einsatz
Insgesamt waren rund 45 Einsatzkräfte mit sieben Fahrzeugen vor Ort. Beteiligt waren die Ortsfeuerwehren Flachsmeer und Großwolde sowie die IuK-Einheit und die Hygiene-Einheit der Feuerwehr Westoverledingen.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Zur Ursache und zur möglichen Schadenshöhe liegen derzeit keine weiteren Angaben vor.
Bildquelle: Markus Bruns, Feuerwehr Westoverledingen
Anzeige
Blaulicht
Große Einsatzübung an der Friesenbrücke
Großangelegte Einsatzübung an der Friesenbrücke: Feuerwehren proben komplexe Rettungsszenarien
Feuerwehren aus Weener und Westoverledingen trainieren Brandbekämpfung, Menschenrettung und Wasserversorgung unter realitätsnahen Bedingungen
Weener/Westoverledingen. An der Friesenbrücke hat am Montagabend, 29. September 2026, eine umfangreiche Einsatzübung der Feuerwehren aus der Stadt Weener (Ems) und der Gemeinde Westoverledingen stattgefunden. Die Einsatzkräfte trainierten dabei verschiedene komplexe Brand- und Rettungsszenarien. Im Mittelpunkt standen insbesondere die Menschenrettung unter Atemschutz, die Brandbekämpfung sowie der Aufbau einer umfangreichen Löschwasserversorgung.
Die Übung war in zwei große Einsatzabschnitte aufgeteilt. Sowohl auf der Weeneraner als auch auf der Westoverledinger Seite der Friesenbrücke wurden unterschiedliche Einsatzlagen angenommen, die von den beteiligten Feuerwehren bewältigt werden mussten.
Brand im Brückenwärterhaus auf der Weeneraner Seite
Auf der Weeneraner Seite wurden die Einsatzkräfte gegen 19:08 Uhr über die Brandmeldeanlage des Brückenwärterhauses alarmiert. Nach dem angenommenen Übungsszenario bestand zu diesem Zeitpunkt kein Kontakt mehr zu drei Personen, die sich noch in dem Gebäude aufhalten sollten.
Nur wenige Minuten nach der Alarmierung traf die Feuerwehr Weener an der Einsatzstelle ein und begann unmittelbar mit der Erkundung. Dabei bestätigte sich die angenommene Lage: Im Heizungsraum des Brückenwärterhauses war ein Feuer ausgebrochen. Gleichzeitig galten drei Personen weiterhin als vermisst.
Aufgrund des erhöhten Bedarfs an Atemschutzgeräteträgern wurde zusätzlich die Feuerwehr Holthusen alarmiert. Während weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung anrückten, bauten die Feuerwehrleute eine Löschwasserversorgung vom nächstgelegenen Hydranten auf.
Parallel dazu rüsteten sich mehrere Einsatztrupps mit Atemschutzgeräten aus. Sie gingen zur Personensuche in das Gebäude vor und begannen mit der Rettung der vermissten Personen.
Die drei vermissten Personen, die im Rahmen der Übung durch Übungspuppen dargestellt wurden, konnten zügig lokalisiert und aus dem Gefahrenbereich gebracht werden.
An diesem Übungsabschnitt waren neben den Feuerwehren Weener und Holthusen auch die Hygienegruppe der Feuerwehr Rheiderland beteiligt. Die Abläufe wurden vor Ort zudem von Notfallmanagern der Deutschen Bahn beobachtet. Ebenfalls machten sich Stadtbrandmeister Jörg Fisser und sein Stellvertreter Steffen Voss ein Bild vom Übungsgeschehen.
Verpuffung im Hauptpfeiler der Friesenbrücke
Auf der Seite von Westoverledingen wurde ebenfalls zunächst eine ausgelöste Brandmeldeanlage als Ausgangslage angenommen. Daraufhin wurde die Ortsfeuerwehr Grotegaste zur Friesenbrücke alarmiert.
Bei der ersten Erkundung stellte sich die angenommene Einsatzlage jedoch als wesentlich umfangreicher heraus. Im Hauptpfeiler der Friesenbrücke, in dem sich auch das Drehgelenk der Brücke befindet, war es im Übungsszenario zu einer Verpuffung gekommen.
Der gesamte Bereich war stark verraucht. Zudem wurden im Inneren des Brückenpfeilers drei Personen vermisst.
Aufgrund der Lage wurde die Alarmstufe umgehend auf das Stichwort F3Y für Gewerbebetriebe erhöht. Daraufhin wurden weitere Einsatzkräfte nachalarmiert.
Das Stichwort F3 steht dabei für eine entsprechend hohe Alarmstufe bei einem Brandereignis. Der Zusatz Y weist darauf hin, dass Menschenleben in Gefahr sind. Entsprechend umfangreich war der für das angenommene Szenario erforderliche Kräfteansatz.
Atemschutztrupps suchen nach vermissten Personen
Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz in den stark verrauchten Brückenpfeiler vor. Ihre Aufgabe bestand darin, die drei vermissten Personen im Inneren des Pfeilers zu finden und anschließend aus dem Gefahrenbereich zu retten.
Die Menschenrettung stellte dabei besondere Anforderungen an die Einsatzkräfte, da der angenommene Brandort innerhalb des Brückenpfeilers lag und die Sicht durch die starke Verrauchung erheblich eingeschränkt war.
Parallel zur Personensuche und Menschenrettung musste eine umfangreiche Wasserversorgung aufgebaut werden. Das Löschwasser sollte von der Landseite bis zum ersten im Wasser stehenden Brückenpfeiler geführt werden.
Dafür mussten mehrere hundert Meter Schlauchleitung verlegt werden. Die große Entfernung zwischen der Wasserentnahmestelle und dem Einsatzbereich sowie die besondere Lage an der Friesenbrücke machten den Aufbau der Wasserversorgung zu einer erheblichen logistischen Herausforderung.
Mehrere Feuerwehren und Einheiten beteiligt
An dem Übungsabschnitt auf der Westoverledinger Seite waren die Ortsfeuerwehren Grotegaste, Ihrhove, Völlen und Völlenerfehn beteiligt. Zusätzlich kamen die IuK-Einheit sowie die Hygiene-Einheit zum Einsatz.
Die Übung bot den beteiligten Feuerwehren damit die Möglichkeit, verschiedene Einsatzabläufe unter möglichst realitätsnahen Bedingungen zu trainieren. Neben der Koordination der Einsatzkräfte standen insbesondere die Menschenrettung unter Atemschutz, die Brandbekämpfung und die Herstellung einer funktionierenden Löschwasserversorgung über größere Entfernungen im Mittelpunkt.
Durch die Aufteilung in zwei Einsatzabschnitte konnten gleichzeitig unterschiedliche Szenarien an der Friesenbrücke trainiert werden. Dabei wurde deutlich, welche besonderen Anforderungen Einsätze an einem Bauwerk wie der Friesenbrücke an die Feuerwehren stellen – insbesondere dann, wenn vermisste Personen gerettet, Atemschutztrupps eingesetzt und Löschwasser über größere Entfernungen zur Einsatzstelle transportiert werden muss.
Die Einsatzübung diente damit nicht nur der praktischen Ausbildung der einzelnen Einsatzkräfte, sondern auch dem Zusammenspiel verschiedener Feuerwehren und Spezialeinheiten.
Weitere Fotos von Joachim Rand und Markus Bruns auf Facebook “Wir Leeraner”
Anzeige






















