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Rad­weg zwi­schen Ihr­ho­ve und Esklum wird mor­gen offi­zi­ell freigegeben.

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Rad­weg zwi­schen Ihr­ho­ve und Esklum wird mor­gen offi­zi­ell frei­ge­ge­ben: Ein Mei­len­stein für Rad­fah­rer und die Region

Offi­zi­el­le Frei­ga­be ab mor­gen Nachmittag

Gute Nach­rich­ten für Rad­fah­rer: Der neue Rad­weg ent­lang der Bahn­stre­cke zwi­schen Ihr­ho­ve und Esklum wird ab mor­gen Nach­mit­tag, genau ab 15 Uhr, in allen drei Bau­ab­schnit­ten offi­zi­ell frei­ge­ge­ben. Die­se Maß­nah­me bringt einen bedeu­ten­den Fort­schritt für die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen und die Rad­fah­rer, die auf die­sen neu­en Abschnitt gewar­tet haben.

Tech­ni­sche Abnah­me und vor­läu­fi­ge Freigabe

Anfang die­ser Woche haben die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen und die Fir­ma Stra­bag die tech­ni­sche Abnah­me des Rad­wegs durch­ge­führt. Obwohl die end­gül­ti­ge Abnah­me noch aus­steht, hat die Gemein­de ent­schie­den, den Rad­weg auf­grund der aktu­el­len Voll­sper­rung der B70 in Folm­husen vor­zei­tig frei­zu­ge­ben. Rad­fah­rer kön­nen die Stre­cke nut­zen, auch wenn in den kom­men­den Tagen ver­ein­zelt noch klei­ne­re Ein­schrän­kun­gen durch letz­te Rest­ar­bei­ten mög­lich sind.

Teil der inter­kom­mu­na­len Radvorrangroute

Die­ser Rad­weg stellt den ers­ten Abschnitt der inter­kom­mu­na­len Rad­vor­ran­g­rou­te Emden-Papen­burg dar. Mit sei­nen 4,5 Kilo­me­tern bil­det er den Auf­takt zu einer ins­ge­samt 58 Kilo­me­ter lan­gen Stre­cke, die als Leucht­turm­pro­jekt der Lea­der-Regi­on „Ost­fries­land an der Ems“ gilt. Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat über die ver­gan­ge­nen Jah­re inten­siv an der Rea­li­sie­rung die­ses Pro­jekts gear­bei­tet, das einen wich­ti­gen Bei­trag zum regio­na­len Rad­we­ge­netz leistet.

För­de­rung und Finanzierung

Die Umset­zung des Pro­jekts begann 2021 mit der Bewil­li­gung einer För­de­rung durch das Nie­der­säch­si­sche Gemein­de­ver­kehrs­fi­nan­zie­rungs­ge­setz der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr. Im Lau­fe des Pro­jekts wur­den umfang­rei­che Vor­ar­bei­ten durch­ge­führt, dar­un­ter Ver­hand­lun­gen mit Grund­stücks­ei­gen­tü­mern, Ver­mes­sun­gen, Bau­grund­un­ter­su­chun­gen, öko­lo­gi­sche Begleit­pla­nun­gen und Kampf­mit­tel­son­die­run­gen. Die Gesamt­kos­ten des Pro­jekts belau­fen sich auf etwa 4 Mil­lio­nen Euro. Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen erhält eine För­de­rung von 75 % auf die zuwen­dungs­fä­hi­gen Kos­ten sowie zusätz­lich 250.000 Euro über die Lea­der-För­de­rung für die Beleuch­tung der Strecke.

Fei­er­li­che Ein­wei­hung geplant

Die fei­er­li­che Ein­wei­hung des Rad­wegs ist für den 11. Okto­ber 2024 vor­ge­se­hen und wird im Bei­sein von gela­de­nen Gäs­ten statt­fin­den. Die­se Ver­an­stal­tung mar­kiert nicht nur einen bedeu­ten­den Schritt für die Gemein­de, son­dern auch für die För­de­rung nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät in der Region.


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Frei­bad für Leer: SPD legt nach – Debat­te nimmt wei­ter Fahrt auf

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Im Juni 2014 prä­sen­tier­te sich das Frei­bad der Stadt Leer noch in vol­lem Betrieb, wie die­se Auf­nah­me zeigt. Es war die letz­te Sai­son unter der Regie des Betrei­bers aus Papen­burg, der das Bad über­nom­men hat­te. Auf­grund ver­trag­li­cher Schwie­rig­kei­ten sah sich die Stadt Leer jedoch gezwun­gen, die Not­brem­se zu zie­hen und den Ver­trag zu kün­di­gen, was letzt­lich zur Schlie­ßung des Bades führ­te. (Foto: Ingo Tonsor)

Frei­bad für Leer: SPD bekräf­tigt For­de­rung und wirbt für neue Ideen

Debat­te um ein Frei­bad bewegt die Men­schen in Leer weiter

Die Dis­kus­si­on um ein mög­li­ches Frei­bad für Leer sorgt wei­ter­hin für gro­ßes Inter­es­se. Nach­dem die ers­te Pres­se­mit­tei­lung der SPD auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ des Lese­r­ECHO-Ver­lags inten­siv dis­ku­tiert wur­de und zahl­rei­che Leser ihre Mei­nung äußer­ten, mel­de­te sich auch die CDU zu Wort. Sie bezeich­ne­te die For­de­rung aus finanz­po­li­ti­scher Sicht als nicht rea­lis­tisch und ver­wies auf die erheb­li­chen Kos­ten eines sol­chen Projekts.

Nun legt die SPD mit einer wei­te­ren Pres­se­mit­tei­lung nach und hält an ihrem Vor­schlag fest. Die Sozi­al­de­mo­kra­ten beto­nen, dass sie kei­nes­wegs neue unge­deck­te Aus­ga­ben für die Stadt schaf­fen möch­ten. Statt­des­sen for­dern sie, neue Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und krea­ti­ve Kon­zep­te ernst­haft zu prü­fen. Über die bis­he­ri­gen Ent­wick­lun­gen und Stel­lung­nah­men hat­te das Lese­r­ECHO bereits aus­führ­lich berichtet.

SPD kri­ti­siert Reak­ti­on der CDU

„Völ­lig unkrea­tiv und am The­ma vor­bei“, so bewer­tet die SPD die Ant­wort der CDU auf die For­de­rung, in der kom­men­den Wahl­pe­ri­ode des Stadt­ra­tes ernst­haft über die Rea­li­sie­rung eines Frei­ba­des in Leer nachzudenken.

Nach Auf­fas­sung der Sozi­al­de­mo­kra­ten dür­fe man sich nicht mit älte­ren Berech­nun­gen zufrie­den­ge­ben. Bereits im ver­gan­ge­nen Jahr hat­te die SPD-Stadt­rats­frak­ti­on einen ent­spre­chen­den Antrag ein­ge­bracht. Damals sei­en ledig­lich älte­re Zah­len vor­ge­legt wor­den, ohne neue Mög­lich­kei­ten oder alter­na­ti­ve Finan­zie­rungs­mo­del­le näher zu untersuchen.

Krea­ti­ve Ideen statt vor­schnel­ler Absagen

Die SPD ist über­zeugt, dass neue Wege not­wen­dig sind, wenn Leer lang­fris­tig ein Frei­bad erhal­ten soll, ohne den städ­ti­schen Haus­halt zu überfordern.

Als Bei­spiel nen­nen die Sozi­al­de­mo­kra­ten einen Wohn­mo­bil­stell­platz mit Ver- und Ent­sor­gungs­mög­lich­kei­ten in Ver­bin­dung mit Hal­len- und Frei­bad. Dadurch könn­ten vor­han­de­ne Sani­tär­an­la­gen gemein­sam genutzt und zusätz­li­che Ein­nah­men erzielt wer­den. Gleich­zei­tig betont die SPD, dass dies ledig­lich ein ers­ter Denk­an­satz sei und wei­te­re Ideen ent­wi­ckelt wer­den müssten.

Finan­zie­rungs­mög­lich­kei­ten und För­der­mit­tel prüfen

Nach Ansicht der SPD gebe es zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten, Betriebs­kos­ten zu sen­ken, neue Ein­nah­me­quel­len zu erschlie­ßen und För­der­pro­gram­me von Land, Bund oder ande­ren Insti­tu­tio­nen zu nutzen.

Die­se Poten­zia­le könn­ten jedoch nur erkannt wer­den, wenn sich Poli­tik und Ver­wal­tung inten­siv mit dem The­ma beschäf­tig­ten. Es rei­che nicht aus, ledig­lich auf hohe Kos­ten hin­zu­wei­sen. Wer ein Frei­bad für unmög­lich erklä­re, ohne alter­na­ti­ve Kon­zep­te zu prü­fen, wer­de dem Wunsch vie­ler Bür­ger nicht gerecht, so die SPD.

Frei­bad als Stand­ort­fak­tor für Leer

Die Sozi­al­de­mo­kra­ten ver­wei­sen zudem auf die wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen. Fami­li­en und Besu­cher, die im Som­mer im Frei­en baden möch­ten, fah­ren der­zeit in ande­re Städ­te oder Gemein­den und geben dort auch ihr Geld aus. Ein Frei­bad kön­ne daher nicht nur die Lebens­qua­li­tät erhö­hen, son­dern auch den Tou­ris­mus und den ört­li­chen Ein­zel­han­del stärken.

Hin­zu kom­me, dass Kin­der und Jugend­li­che häu­fig auf Fahr­diens­te ange­wie­sen sei­en, wenn sie ein Frei­bad außer­halb Leers besu­chen möch­ten. Aus Sicht der SPD sei dies ein wei­te­rer Grund, die Dis­kus­si­on offen und ohne Vor­be­hal­te zu führen.

Auch Sicher­heits­aspek­te spie­len eine Rolle

Als wei­te­res Argu­ment nennt die SPD die Sicher­heit der Bade­gäs­te. Sie ver­weist auf einen kürz­lich bekannt gewor­de­nen Ret­tungs­ein­satz in einem Emder Frei­bad. Dort habe geschul­tes Per­so­nal schnell ein­grei­fen kön­nen. An unbe­wach­ten Bade­seen sei­en sol­che Hilfs­mög­lich­kei­ten oft­mals nicht vorhanden.

SPD ruft alle Par­tei­en zum Mit­den­ken auf

Abschlie­ßend appel­liert die SPD an alle Par­tei­en, die nach der Kom­mu­nal­wahl im neu­en Stadt­rat ver­tre­ten sein wer­den, sich kon­struk­tiv an der Dis­kus­si­on zu beteiligen.

„Wir rufen des­halb alle im künf­ti­gen Rat ver­tre­te­nen Par­tei­en auf, sich nicht bequem zurück­zu­leh­nen, son­dern Anstren­gun­gen zu unter­neh­men, um für die Stadt Leer eine wich­ti­ge Ver­bes­se­rung zu errei­chen, die Ein­hei­mi­schen und Gäs­ten der Stadt glei­cher­ma­ßen nutzt.“

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Waf­fen­ver­bo­te an Bahn­hö­fen ver­län­gert: Wor­auf Bahn­rei­sen­de jetzt ach­ten müssen!

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Am Haupt­bahn­hof Han­no­ver gilt vom 1. bis 31. August 2026 erneut ein umfas­sen­des Mit­führ­ver­bot für Waf­fen und gefähr­li­che Werk­zeu­ge. Die Bun­des­po­li­zei hat die Sicher­heits­maß­nah­me ver­län­gert, um Bahn­rei­sen­de bes­ser zu schüt­zen. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Wich­tig für Bahn­rei­sen­de in Nie­der­sach­sen, Bre­men und Ham­burg: Bun­des­po­li­zei ver­län­gert Waf­fen­ver­bo­te an Hauptbahnhöfen

Wer in den kom­men­den Wochen mit dem Zug in Nie­der­sach­sen, Bre­men oder Ham­burg unter­wegs ist – sei es auf dem Weg nach Han­no­ver, Bre­men oder in die Han­se­stadt Ham­burg –, muss sich auf stren­ge Sicher­heits­vor­ga­ben ein­stel­len. Die Bun­des­po­li­zei­di­rek­ti­on Han­no­ver hat die gel­ten­den All­ge­mein­ver­fü­gun­gen zum Mit­führ­ver­bot von Waf­fen und gefähr­li­chen Werk­zeu­gen an zen­tra­len Bahn­hö­fen verlängert.

Das Ver­bot gilt jeweils bis ein­schließ­lich zum 31. August 2026 (in Han­no­ver vom 1. August bis zum 31. August 2026). Ziel die­ser Maß­nah­men ist es, die Sicher­heit von Bahn­rei­sen­den und der Bevöl­ke­rung zu erhö­hen, da Delik­te mit Mes­sern und gefähr­li­chen Werk­zeu­gen bun­des­weit spür­bar zuge­nom­men haben.

Die betrof­fe­nen Bahn­hö­fe und Gel­tungs­be­rei­che im Überblick

1. Haupt­bahn­hof Hannover

  • Zeit­raum: Sams­tag, 1. August 2026, 00:00 Uhr bis Mon­tag, 31. August 2026, 24:00 Uhr.

  • Gel­tungs­be­reich: Umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Han­no­ve­ra­ner Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge – aus­ge­nom­men sind ledig­lich die „Rasch­platz­hal­le“ sowie die Niki-de-Saint-Phalle-Promenade.

2. Haupt­bahn­hof Bremen

  • Gel­tungs­be­reich: Umfasst den gesam­ten Gebäu­de­teil des Bre­mer Haupt­bahn­hofs ein­schließ­lich der Bahn­stei­ge – aus­ge­nom­men ist hier­bei aus­schließ­lich die Pas­sa­ge „Bür­ger­wei­de“.

3. Bahn­hö­fe in Hamburg

  • Gel­tungs­be­rei­che: Die stren­gen Kon­trol­len und Ver­bo­te erstre­cken sich auf wich­ti­ge Kno­ten­punk­te in der Han­se­stadt, nament­lich auf den Ham­burg Haupt­bahn­hof, Ham­burg-Alto­na, Ham­burg-Har­burg, Ham­burg-Ber­ge­dorf und Ham­burg-Damm­tor.

Was genau ist verboten?

Das Ver­bot rich­tet sich grund­sätz­lich gegen das Mit­füh­ren von:

  • Schuss­waf­fen und Schreckschusswaffen

  • Hieb‑, Stoß- und Stichwaffen

  • Mes­sern aller Art

  • Sons­ti­gen gefähr­li­chen Werkzeugen

Die Ein­hal­tung wird von Ein­satz­kräf­ten der Bun­des­po­li­zei kon­trol­liert. Ver­stö­ße kön­nen dras­ti­sche Kon­se­quen­zen nach sich zie­hen: Neben Platz­ver­wei­sen, Bahn­hofs­ver­bo­ten (Haus­ver­bot) oder Beför­de­rungs­aus­schlüs­sen dro­hen straf- bezie­hungs­wei­se ord­nungs­wid­rig­kei­ten­recht­li­che Ver­fah­ren nach dem Waf­fen­ge­setz (WaffG). Bei unein­sich­ti­gen Per­so­nen ist zudem die Ver­hän­gung eines Zwangs­gel­des möglich.

Wich­ti­ge Hin­wei­se der Bundespolizei

Ergän­zend weist die Bun­des­po­li­zei auf fol­gen­de Aspek­te hin:

  • Das Füh­ren von Waf­fen in der Öffent­lich­keit unter­liegt strik­ten waf­fen­recht­li­chen Bestim­mun­gen (z. B. Ver­bot des Füh­rens von Ein­hand­mes­sern oder Erfor­der­lich­keit des Klei­nen Waffenscheins).

  • Waf­fen zur ver­meint­li­chen Selbst­ver­tei­di­gung bie­ten eine trü­ge­ri­sche Sicher­heit, erhö­hen die eige­ne Risi­ko­be­reit­schaft und kön­nen zu einer gefähr­li­chen Eska­la­ti­on führen.

  • In Gefah­ren­si­tua­tio­nen emp­fiehlt die Poli­zei statt­des­sen alter­na­ti­ve Hilfs­mit­tel wie einen Schrill­alarm (Taschen­alarm), des­sen lau­ter Ton Umste­hen­de auf­merk­sam macht und Täter abschre­cken kann. Nütz­li­che Prä­ven­ti­ons­tipps bie­tet zudem die poli­zei­li­che Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on im Inter­net unter polizei-beratung.de.

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Atom­kraft­geg­ner pro­tes­tie­ren gegen Rosatom-Deal in Lin­gen und Uran-Trans­por­te in Gronau

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Pro­test vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen, 27.07.2026

Erneu­te Pro­tes­te gegen Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen: Kri­tik an Rosatom-Deal hält an

Lingen/Bonn/Hannover – Rund 100 Atom­kraft­geg­ne­rin­nen und Atom­kraft­geg­ner haben am Mon­tag­abend vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen (Ems­land) gegen die jüngst erwei­ter­te Betriebs­er­laub­nis demons­triert. Im Zen­trum der Kri­tik steht die Koope­ra­ti­on mit dem rus­si­schen Staats­kon­zern Rosatom sowie die gene­rel­le Fort­füh­rung der Pro­duk­ti­on. Wei­te­re Pro­tes­te sind für das kom­men­de Wochen­en­de in Gro­nau angekündigt.

Am Mon­tag­abend ver­sam­mel­ten sich nach Anga­ben der Ver­an­stal­ter rund 100 Akti­vis­ten aus Nie­der­sach­sen und Nord­rhein-West­fa­len zu einer Mahn­wa­che vor den Toren der Lin­ge­ner Anla­ge. Mit Kund­ge­bungs­re­den und Trans­pa­ren­ten mach­ten sie ihrem Unmut über die Geneh­mi­gungs­la­ge Luft. Zu dem Pro­test hat­ten neben ört­li­chen Initia­ti­ven aus dem Ems­land und dem Müns­ter­land auch der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz (BBU) aufgerufen.

Anlass der Demons­tra­ti­on ist die am 22. Juli 2026 vom nie­der­säch­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­um in Han­no­ver erteil­te Geneh­mi­gung. Die­se erlaubt der Fabrik, Brenn­stä­be rus­si­scher Bau­art für ost­eu­ro­päi­sche Atom­kraft­wer­ke zu pro­du­zie­ren. Die Maß­nah­me erfolgt in Abstim­mung mit der Bun­des- und Lan­des­re­gie­rung und stößt auf mas­si­ven Wider­stand. Kri­ti­ker wer­fen den Behör­den vor, trotz des beschlos­se­nen Atom­aus­stiegs wei­ter nuklea­re Geschäf­te zu ermög­li­chen – nun auch in direk­ter Zusam­men­ar­beit mit Russland.

BBU for­dert Still­le­gung der Anlage

Der BBU, der sei­nen Sitz in Bonn hat, erneu­er­te sei­ne schar­fe Kri­tik an dem Vor­ha­ben. Trotz zahl­rei­cher Stör­fäl­le in der Ver­gan­gen­heit und der unge­lös­ten Fra­ge nach der dau­er­haf­ten End­la­ge­rung des anfal­len­den Uran­mülls wer­de an der Anla­ge fest­ge­hal­ten. Lin­gen beher­bergt bun­des­weit die letz­te Brenn­ele­men­te­fa­brik, für die es bis­her kei­ne Lauf­zeit­be­gren­zung gibt.

Udo Buch­holz, Vor­stands­mit­glied des BBU, beton­te: „Umwelt­mi­nis­ter Mey­er hät­te, eben­so wie sei­ne Vor­gän­ger, schon längst die Still­le­gung die­ser inter­na­tio­nal umstrit­te­nen Anla­ge ver­fü­gen kön­nen.“ Wäre dies gesche­hen, „dann wäre die gan­ze Dis­kus­si­on um den Ein­stieg des rus­si­schen Rosatom-Kon­zerns über­haupt nicht not­wen­dig gewe­sen“, so Buch­holz weiter.

Trans­por­te und Fol­ge­ter­mi­ne in Gronau

Die Bri­sanz der nuklea­ren Mate­ri­al­flüs­se in der Regi­on bleibt hoch. Am heu­ti­gen Diens­tag erreich­ten erneut meh­re­re LKW mit Uran­he­xa­fluo­rid die Uran­an­rei­che­rungs­an­la­ge (UAA) im nord­rhein-west­fä­li­schen Gro­nau. Uran­he­xa­fluo­rid ist das hoch­ge­fähr­li­che Nukle­ar­ma­te­ri­al, das sowohl in Gro­nau als auch in Lin­gen ver­ar­bei­tet wird.

Der Pro­test gegen die Atom­in­dus­trie ver­ar­bei­ten­de Indus­trie geht am kom­men­den Wochen­en­de wei­ter. Für Sonn­tag, den 2. August 2026, haben Initia­ti­ven zu einer Fahr­rad­de­mons­tra­ti­on nach Gro­nau auf­ge­ru­fen. Sie beginnt um 12 Uhr am Bahn­hof und endet direkt vor der Uran­an­rei­che­rungs­an­la­ge an der Röntgenstraße.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen zu den Pro­tes­ten in Gro­nau sind auf der Web­site https://sofa-ms.de abrufbar.

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Musik, die bewegt: DILIAN live in der Ev.-ref. Kir­che Ditzum

Klang­ge­wal­tig und berüh­rend: DILIAN bringt Pop-Rock mit Tief­gang in die Ev.-ref. Kir­che Ditzum Jem­gum-Ditz­um – Musik, die Her­zen öff­net und...

Veranstaltung

Laut, ehr­lich, Sem­mel­rog­ge: Wenn eine Kult-Legen­de den Kul­tur­spei­cher rockt!

Mar­tin Sem­mel­rog­ge live in Leer: Ein wil­der Ritt durch 50 Jah­re „Para­gra­phistan“ Unver­wech­sel­bar, unka­putt­bar und das wohl bekann­tes­te Steh­auf­männ­chen der...

Veranstaltung

Genuss in his­to­ri­scher Kulis­se: Das 25. Leera­ner Wein­fest im Rathaus-Innenhof

Jubi­lä­um im his­to­ri­schen Rat­haus-Innen­hof: 25. Leera­ner Wein­fest lädt zum Genie­ßen ein Ein Vier­tel­jahr­hun­dert Genuss­kul­tur im Her­zen von Leer: Am 7. und...

Veranstaltung

Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt erobert Leers Altstadt!

Som­mer­zau­ber & Krea­ti­vi­tät: Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt ver­wan­delt Leers Alt­stadt in ein Freilichtatelier Ein som­mer­li­ches Fest für alle Sin­ne...

Veranstaltung

August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

Lich­ter­meer seit 1950: August­fehn fei­ert das 76. Fest der 1000 Laternen Tra­di­ti­on, Gemein­schaft und ein strah­len­des Lich­ter­meer: Nach dem gro­ßen...

Veranstaltung

Der Count­down läuft: Nur noch weni­ge Wochen bis zum City­lauf in Leer!

Läuft in Leer: Der Count­down läuft für den City­lauf am 20. Sep­tem­ber 2026 Leer – Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren, die...

Freizeit

Chrom, V8-Sound und jede Men­ge Lebens­ge­fühl: Das 14. Ame­ri­can Wheels kommt nach Leer!

Chrom, Kult und kali­for­ni­sches Flair: 14. Ame­ri­can Wheels ver­wan­delt Leer in eine US-Meile Leer. Wenn das mar­kan­te Blub­bern hub­raum­star­ker V8-Moto­ren...

Veranstaltung

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft!

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft! Emden. Vom 17. bis zum 19. Juli 2026...

Veranstaltung

Ame­ri­can Wheels 2026: Die Leera­ner Innen­stadt wird zum US-Hotspot!

Ame­ri­can Wheels 2026: Ein Hauch von USA in der Leera­ner Altstadt Es ist wie­der so weit: Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt...

Veranstaltung

Bost Rock Trio live im „Night­fe­ver“: Ein Abend vol­ler Musik­ge­schich­te in Leer!

Das Foto zeigt das „Bost Rock Trio“, v. l. n. r.: Man­fred Jans­sen, Rein­hard de Witt und Rem­mer Hein (Foto:...

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