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Leers Sport-Eli­te im Rat­haus geehrt: Stadt stolz auf ihre Athleten!

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Spit­zen­sport im Fest­saal Wie die Stadt Leer ihre erfolg­reichs­ten Ath­le­ten wür­digt und die Ver­eins­ba­sis stärkt

LEER. Der Fest­saal des His­to­ri­schen Rat­hau­ses in Leer bil­de­te am Diens­tag den wür­di­gen Rah­men für eine Zere­mo­nie, die weit über den blo­ßen Akt der Urkun­den­über­ga­be hin­aus­ging. Es war ein Abend der Bilan­zie­rung exzel­len­ter sport­li­cher Leis­tun­gen des Jah­res 2025, aber auch ein Bekennt­nis der Kom­mu­nal­po­li­tik zur Rele­vanz des Brei­ten­sports. Die Stadt­ver­wal­tung hat­te gela­den, um 14 Ein­zel­sport­ler und sie­ben Mann­schaf­ten – ins­ge­samt 40 Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten – für ihre Erfol­ge aus­zu­zeich­nen. Das Spek­trum der gewür­dig­ten Leis­tun­gen reich­te von vor­de­ren Plat­zie­run­gen bei Welt­meis­ter­schaf­ten über Vize-Titel bei Deut­schen Meis­ter­schaf­ten bis hin zu Niedersachsenmeister-Titeln.

Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst (par­tei­los) fand in sei­ner Fest­re­de Wor­te, die den Bogen von indi­vi­du­el­ler Exzel­lenz zu kol­lek­ti­ver Stär­ke schlu­gen. „Ihr Erfolg zeigt deut­lich, dass es in unse­rer Stadt mög­lich ist, mit ver­ein­ten Kräf­ten Groß­ar­ti­ges zu voll­brin­gen“, erklär­te Horst. Er beton­te den Stolz der Stadt auf ihre Ath­le­ten und unter­mau­er­te die Bedeu­tung des Sports mit har­ten Zah­len: Rund 10.300 Mit­glie­der zäh­len die loka­len Sport­ver­ei­ne, wobei bemer­kens­wer­ter­wei­se jedes drit­te Mit­glied dem Jugend­be­reich zuzu­ord­nen ist.

Die­se sta­tis­ti­sche Rele­vanz kor­re­spon­diert mit einem signi­fi­kan­ten finan­zi­el­len Enga­ge­ment der Kom­mu­ne. Horst leg­te dar, dass die Stadt Leer – unab­hän­gig von den Mit­teln für das Hal­len­bad Plyt­je – jähr­lich mehr als 200.000 Euro auf­wen­det, um die städ­ti­schen Sport­ver­ei­ne direkt zu unter­stüt­zen. Ein Dank des Bür­ger­meis­ters galt in die­sem Zusam­men­hang aus­drück­lich dem Stadt­rat, der die­se Mit­tel­ver­ga­be kon­se­quent in jedem Haus­halts­jahr mitträgt.

Die logis­ti­sche Durch­füh­rung der Ehrung lag, wie in den Vor­jah­ren, in den Hän­den von Regi­na Stark vom Fach­dienst Jugend, Schu­le, Sport und Sozia­les. Sie rief die Sport­ler nach­ein­an­der nach vor­ne, wo die Aus­zeich­nun­gen im Tri­um­vi­rat über­reicht wur­den: Neben Bür­ger­meis­ter Horst gra­tu­lier­ten Jörg Krom­min­ga, Vor­sit­zen­der des Kreis­sport­bun­des (KSB) Leer, und Sven Albert, Vor­sit­zen­der des städ­ti­schen Sport­aus­schus­ses. Neben einer Urkun­de erhiel­ten die Geehr­ten ein Lauf- und Wal­king-Licht als Präsent.

In sei­nem Gruß­wort hob KSB-Vor­sit­zen­der Krom­min­ga einen Aspekt her­vor, der die Stand­ort­qua­li­tät Leers im lan­des­wei­ten Ver­gleich unter­streicht. Es sei kei­nes­wegs selbst­ver­ständ­lich, dass eine Kom­mu­ne Sport­hal­len kos­ten­los zur Ver­fü­gung stel­le. In ande­ren nie­der­säch­si­schen Städ­ten und Gemein­den wer­de der­zeit inten­siv dar­über dis­ku­tiert, „wie viel das kos­ten darf“, berich­te­te Krom­min­ga. Bür­ger­meis­ter Horst griff das The­ma Infra­struk­tur auf und ver­si­cher­te, dass sich die Stadt der­zeit aktiv um För­der­mit­tel für Sanie­run­gen und Erneue­run­gen bemü­he, um die Hal­len­si­tua­ti­on in Leer per­spek­ti­visch wei­ter zu ver­bes­sern. Der Abend im Fest­saal war somit nicht nur eine Fei­er ver­gan­ge­ner Sie­ge, son­dern auch eine Inves­ti­ti­on in die sport­li­che Zukunft der Stadt.

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Her­aus­ra­gen­de Ein­zel­leis­tun­gen: Die Medail­len­ge­win­ner der Stadt Leer

Neben den Mann­schafts­er­fol­gen präg­ten beein­dru­cken­de Ein­zel­leis­tun­gen das sport­li­che Bild der Stadt Leer im Jahr 2025. Die geehr­ten Ath­le­tin­nen und Ath­le­ten glänz­ten auf Landes‑, Regio­nal- und Bun­des­ebe­ne und tru­gen den Namen der Stadt weit über die Gren­zen Ost­fries­lands hinaus.

Mart­je Dre­wenz: Erfol­ge im Reit­sport auf Weser-Ems- und Bundesebene

Gleich mehr­fach stell­te Mart­je Dre­wenz ihr Kön­nen im Sat­tel unter Beweis. Im März 2025 sicher­te sie sich beim Fina­le des Jugend­ver­gleichs­wett­kamp­fes Weser-Ems, der im Schul­reit­sport­zen­trum des RuF Fürs­ten­au statt­fand, den 1. Platz in der Ein­zel­wer­tung bei den Pfer­den und damit die Goldmedaille.

Ihre Klas­se zeig­te sie auch bei der tra­di­ti­ons­rei­chen „Gol­de­nen Schär­pe – der Deutsch­land­preis der Pony­rei­ter“, einer kom­bi­nier­ten Prü­fung aus Dres­sur, Stil-Sprin­gen und Stil-Gelän­de­ritt. Ende Mai/Anfang Juni 2025 erreich­te Mart­je in Hohe Luc­kow einen her­vor­ra­gen­den 4. Platz. Bei der Ent­schei­dung der Gol­de­nen Schär­pe Pfer­de 2025 auf Gut Hohe Luc­kow setz­te sie noch einen drauf: Mit ihrem Pferd „Tul­li­bards It Takes Time“ beleg­te sie in der Ein­zel­wer­tung der zwei­ten Abtei­lung einen beein­dru­cken­den 3. Platz.

Hen­rik Elsas­ser: Treff­si­cher mit dem Recurve-Bogen

Im Bogen­schie­ßen domi­nier­te Hen­rik Elsas­ser die Kon­kur­renz auf Lan­des­ebe­ne. Er krön­te sich zum Lan­des­meis­ter im Feld­bo­gen (Recur­ve Her­ren) mit beacht­li­chen 330 Rin­gen. Als einer der Top-Ten-Schüt­zen des Nord­west­deut­schen Schüt­zen­bun­des (NWDSB) bestä­tig­te er sei­ne Form auch auf natio­na­lem Par­kett: Bei der Deut­schen Meis­ter­schaft in Del­men­horst erreich­te er mit 338 Rin­gen den 4. Platz in der Kate­go­rie Recur­ve Herren.

Frau Ring­at: Medail­len­re­gen im Ten­nis (AK Damen 50)

Eine wah­re Erfolgs­se­rie leg­te Frau Ring­at im Ten­nis­jahr 2025 in der Alters­klas­se Damen 50 hin. Ihre Bilanz im Win­ter 2025 war makel­los: Sie sicher­te sich die Titel als Lan­des­meis­te­rin, Nord­deut­sche Meis­te­rin und krön­te die Hal­len­sai­son als Deut­sche Vize­meis­te­rin.

Auch im Som­mer setz­te sie ihre Sie­ges­se­rie fort. Bei den Ein­zel­meis­ter­schaf­ten beleg­te sie den 3. Platz und hol­te sich im Dop­pel die Sil­ber­me­dail­le. Ein wei­te­rer Erfolg gelang ihr auf Mann­schafts­ebe­ne: Bei den Deut­schen Mann­schafts­meis­ter­schaf­ten erreich­te sie mit dem Ver­band (TNB) die Bron­ze­me­dail­le.

Mart­je Hart­mann: Bron­ze im Freistilschwimmen

Im Schwimm­sport glänz­te Mart­je Hart­mann bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten 2025. In der anspruchs­vol­len Dis­zi­plin über 800m Frei­stil erkämpf­te sie sich einen her­vor­ra­gen­den 3. Platz und wur­de dafür mit der Bron­ze­me­dail­le ausgezeichnet.

Titel im Mehr­kampf und Vize-Meis­ter­schaft: Ame­lie Schwa­be (VfL Ger­ma­nia Leer) fei­er­te 2025 her­aus­ra­gen­de Erfol­ge als Lan­des­meis­te­rin im Fünf­kampf und Nord­deut­sche Vize-Meis­te­rin im Sie­ben­kampf (U23).

Hier ist der detail­lier­te Bericht über die her­aus­ra­gen­den Erfol­ge der Leicht­ath­le­tik-Abtei­lung des VfL Ger­ma­nia Leer e.V. bei der Sport­ler­eh­rung der Stadt Leer. Alle Details und Leis­tun­gen wur­den über­nom­men und ent­spre­chend hervorgehoben.


VfL Ger­ma­nia Leer e.V.: Leicht­ath­le­ten glän­zen auf Lan­des- und Bundesebene

Die Leicht­ath­le­tik-Abtei­lung des VfL Ger­ma­nia Leer e.V. blickt auf ein über­aus erfolg­rei­ches Sport­jahr 2025 zurück. Zahl­rei­che Ath­le­tin­nen und ein Ath­let ver­tra­ten den Ver­ein mit exzel­len­ten Leis­tun­gen bei Meis­ter­schaf­ten auf Landes‑, nord­deut­scher und deut­scher Ebe­ne. Die Stadt Leer wür­dig­te die­se Erfol­ge im Rah­men der Sportlerehrung.

Inke Baum­falk: Vize-Lan­des­meis­te­rin und DM-Teilnahmen

Inke Baum­falk star­te­te bereits im Janu­ar 2025 erfolg­reich in die Sai­son. Bei den Hal­len-Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Han­no­ver sicher­te sie sich in einer Zeit von 57,90 Sekun­den den 2. Platz über 400 m der Frau­en und wur­de damit Vize-Lan­des­meis­te­rin in ihrer Alters­klas­se. Einen wei­te­ren Vize-Titel erkämpf­te sie sich in Olden­burg, wo sie eben­falls die Sil­ber­me­dail­le in der Dis­zi­plin Hür­den (AK U20) holte.

Auf natio­na­ler Ebe­ne ver­trat Inke Baum­falk den VfL Ger­ma­nia Leer gleich drei­mal: Sie nahm an den Deut­schen Jugend-Hal­len­meis­ter­schaf­ten über 400 m in Dort­mund, an den Deut­schen Jugend­meis­ter­schaf­ten über 400 m Hür­den in Bochum sowie an den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in der AK U23 in Ulm teil.

Ida Moll: Lan­des­meis­te­rin über die Hindernisstrecke

Einen Titel­er­folg fei­er­te Ida Moll im Juni 2025 bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Zeven. In einer Zeit von 11:27,14 Minu­ten krön­te sie sich zur Lan­des­meis­te­rin über 3.000 m Hin­der­nis der Frau­en. Auf­grund die­ser star­ken Leis­tung qua­li­fi­zier­te sie sich für die Deut­schen U23-Meis­ter­schaf­ten in Ulm, an denen sie erfolg­reich teilnahm.

Ame­lie Schwa­be: Titel im Mehr­kampf und Vize-Meisterschaft

Ame­lie Schwa­be bewies ihre Viel­sei­tig­keit Ende August 2025 bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten der Leicht­ath­le­tin­nen in Del­men­horst. Im Fünf­kampf (bestehend aus Hoch­sprung, Kugel­sto­ßen, Weit­sprung und 800-m-Lauf) hol­te sie sich mit 3.482 Punk­ten den 1. Platz und damit den Titel der Lan­des­meis­te­rin. Auch bei den Nord­deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Papen­burg über­zeug­te sie und wur­de Vize-Lan­des­meis­te­rin sowie Fünft­plat­zier­te im Sie­ben­kampf der AK U23.

Anna Stern und Nina Huis­man: Erfol­ge im Hochsprung

Im Hoch­sprung sicher­ten sich zwei Ath­le­tin­nen des VfL Ger­ma­nia Leer Medail­len­plät­ze auf Lan­des­ebe­ne. Anna Stern wur­de im Juni in Olden­burg Vize-Lan­des­meis­te­rin (Sil­ber­me­dail­le) mit einer über­sprun­ge­nen Höhe von 1,56 m in ihrer AK U20. Bei den Nord­deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Ham­burg erreich­te sie zudem Platz 6 im Hoch­sprung der AK U18.

Nina Huis­man trat bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten am 23. und 24. August in Lin­gen an. Sie über­sprang 1,53 m und sicher­te sich damit den 3. Platz und die Bron­ze­me­dail­le im Hoch­sprung der Frauen.

Peter Johan­nes Höl­scher: Lan­des­meis­ter-Titel und DM-Erfolg

Auch bei den Män­nern gab es Grund zum Jubeln. Peter Johan­nes Höl­scher fei­er­te im Sep­tem­ber 2025 in Zeven den Titel des Lan­des­meis­ters über 400 m Zeit­läu­fe in der AK M45 mit einer Zeit von 55,69 Sekun­den. Zuvor hat­te er bereits bei den Deut­schen Hal­len­meis­ter­schaf­ten Mas­ters in Frank­furt einen star­ken 4. Platz über 400 m in 57,28 Sekun­den erreicht.

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Kampf­sport und Prä­zi­si­on: Erfol­ge für den TV Leer und den PSC Leer

Auch im Ring und am Schieß­stand zeig­ten Ath­le­ten aus Leer im Jahr 2025 ihr außer­ge­wöhn­li­ches Kön­nen. Die Stadt Leer wür­dig­te im Rah­men der Sport­ler­eh­rung die Leis­tun­gen eines Boxers des Turn­ver­eins Leer e.V. sowie zwei­er Sport­schüt­zin­nen des Pis­to­len-Sport­clubs Leer (PSC) e.V., die auf Lan­des- und Bun­des­ebe­ne überzeugten.

Leart Mura­ti (TV Leer): Vize-Lan­des­meis­ter im Halbschwergewicht

Der Boxer Leart Mura­ti ver­trat den Turn­ver­ein Leer e.V. erfolg­reich im Halb­schwer­ge­wicht (Klas­se bis 80 kg). Sei­ne Erfolgs­se­rie begann im Febru­ar 2025 bei der Weser-Ems-Meis­ter­schaft in Olden­burg, wo er sich in der Alters­klas­se U19 den 2. Platz sicher­te. Die­sen Erfolg bestä­tig­te er bei der Nie­der­säch­si­schen Lan­des­meis­ter­schaft in Nor­den, wo er in der­sel­ben Dis­zi­plin erneut die Sil­ber­me­dail­le (2. Platz) gewann und somit Vize-Lan­des­meis­ter wurde.

Auf natio­na­ler Ebe­ne stell­te sich Leart Mura­ti im Novem­ber 2025 bei den Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Köln der Kon­kur­renz. In der Alters­klas­se U18 erreich­te er im Halb­schwer­ge­wicht einen respek­ta­blen 5. Platz.

Gret­chen Ewen-Schö­berl (PSC Leer): Drei­fa­cher Medail­len­re­gen auf Landesebene

Gret­chen Ewen-Schö­berl vom Pis­to­len-Sport­club Leer (PSC) e.V. domi­nier­te die Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Bas­sum und plat­zier­te sich gleich drei­mal auf dem Podest. Über­le­gen sicher­te sie sich die Gold­me­dail­le mit der 25m Sport­pis­to­le Auf­la­ge in der Klas­se Senio­ren III mit star­ken 292 Ringen.

Zusätz­lich errang sie zwei Vize-Titel: Den 2. Platz und somit die Vize­meis­ter­schaft in der Dis­zi­plin 25m Pis­to­le Damen III (536 Rin­ge) sowie einen wei­te­ren 2. Platz mit der 10m Luft­pis­to­le der Damen IV (344 Rin­ge). Mit die­sen her­aus­ra­gen­den Leis­tun­gen qua­li­fi­zier­te sie sich für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten in Mün­chen (Ende August) und Han­no­ver (Ende Oktober).

Astrid Dönch (PSC Leer): Zwei­fa­che Lan­des­meis­te­rin an der Luftpistole

Eben­falls für den PSC Leer erfolg­reich war Astrid Dönch, die sich bei den Lan­des­meis­ter­schaf­ten in Bas­sum gleich zwei Titel sicher­te. Sie krön­te sich zur Lan­des­meis­te­rin in der Dis­zi­plin 10m Luft­pis­to­le Damen V und zur Lan­des­meis­te­rin der 10m Luft­pis­to­le Auf­la­ge bei den Senio­rin­nen IV.

Die­se Titel­ge­win­ne bedeu­te­ten gleich­zei­tig die Qua­li­fi­ka­ti­on für die Deut­schen Meis­ter­schaf­ten. In Han­no­ver beleg­te Astrid Dönch in der Dis­zi­plin 10m Luft­pis­to­le Auf­la­ge der Senio­rin­nen IV einen guten 14. Platz.

Stadt Leer – Sport­ler­eh­rung 2026

Lis­te der geehr­ten Ein­zel­sport­le­rin­nen und Ein­zel­sport­ler (für beson­de­re sport­li­che Leis­tun­gen im Jahr 2025)

  1. Frau Mart­je Drewenz

  2. Frau Frie­da Wolff

  3. Herr Hen­rik Elsasser

  4. Frau Inke Baumfalk

  5. Frau Ida Moll

  6. Frau Ame­lie Schwabe

  7. Frau Anna Stern

  8. Frau Nina Huisman

  9. Herr Peter Johan­nes Hölscher

  10. Herr Leart Murati

  11. Frau Gret­chen Ewen-Schöberl

  12. Frau Astrid Dönch

  13. Frau Mart­je Hartmann

  14. Frau Hei­ke Ringat

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3.000 Euro für das Schutz­en­gel-Huus: E.ON-Mitarbeiter zei­gen gro­ßes Herz

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Flo­ri­an See­ger (Ava­con Netz GmbH, links im Bild), und Erik Sieg­fried (Betriebs­rat der Ava­con Netz GmbH, 2. von rechts) über­reich­ten Syl­via Dojen (Team­lei­te­rin der Kin­der­in­ten­siv­pfle­ge der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen, 2. von links) und Ulf Thie­le (Vor­sit­zen­der des För­der­ver­eins Schutz­en­gel-Huus e.V., rechts im Bild), im Gemein­schafts­raum des Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ in Remels eine Spen­de in Höhe von 3.000 Euro aus dem E.ON-Hilfsfonds „Rest-Cent“ und des E.ON-Konzerns. Der Hilfs­fonds wird durch Spen­den der E.ON-Mitarbeiter gespeist. Die Ava­con Netz GmbH ist eine Toch­ter des E.ON-Konzerns.          Foto: För­der­ver­ein „Schutz­en­gel-Huus“ e.V.

Jeder Cent zählt: E.ON-Mitarbeiterinitiative und Kon­zern spen­den 3.000 Euro für das Schutzengel-Huus

Remels. Es sind oft die klei­nen Beträ­ge, die in der Sum­me Gro­ßes bewir­ken kön­nen. Eine über­aus freu­di­ge und uner­war­te­te Über­ra­schung erreich­te vor eini­gen Wochen den För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus e.V. Eine E‑Mail aus der E.ON-Zentrale in Essen kün­dig­te den Besuch eines Ver­tre­ters der Toch­ter­ge­sell­schaft Ava­con sowie eines Betriebs­rats­mit­glieds an. Der Grund für den roya­len Besuch im Uple­n­ge­ner Land: Eine Spen­de in Höhe von ins­ge­samt 3.000 Euro für die wich­ti­ge Arbeit der Einrichtung.


Ein Vor­schlag mit gro­ßer Wirkung

Den Stein ins Rol­len gebracht hat­te Flo­ri­an See­ger, Mit­ar­bei­ter bei der Ava­con Netz GmbH. Er war auf das Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen auf­merk­sam gewor­den. Da ihm die Schick­sa­le der dort betreu­ten Kin­der und Jugend­li­chen mit Inten­siv­pfle­ge-Bedarf am Her­zen lagen, reich­te er einen Vor­schlag beim E.ON-Hilfsfonds „Rest-Cent“ ein – mit Erfolg.

Hin­ter dem Namen „Rest-Cent“ ver­birgt sich eine seit über 20 Jah­ren geleb­te Tra­di­ti­on der Beleg­schaft. Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter ver­zich­ten dabei Monat für Monat frei­wil­lig auf die Cent-Beträ­ge ihres Net­to­ge­halts. Die gesam­mel­ten Kleinst­be­trä­ge wer­den am Ende vom E.ON-Konzern ver­dop­pelt, um sozia­le, kari­ta­ti­ve Pro­jek­te und hel­fen­de Ein­rich­tun­gen zu unter­stüt­zen. Aus die­sem Hilfs­fonds flos­sen nun 1.500 Euro nach Remels, die vom E.ON-Konzern um wei­te­re 1.500 Euro auf­ge­stockt wurden.


Scheck­über­ga­be im Zei­chen der Dankbarkeit

Gemein­sam mit dem Ideen­ge­ber Flo­ri­an See­ger reis­te Erik Sieg­fried als Betriebs­rat der Ava­con und Ver­tre­ter der spen­den­den Beleg­schaft an, um die finan­zi­el­le Unter­stüt­zung per­sön­lich zu über­rei­chen. Ent­ge­gen­ge­nom­men wur­de die Spen­de vom Vor­sit­zen­den des För­der­ver­eins, Ulf Thie­le, und der Team­lei­te­rin der Kin­der-Inten­siv­pfle­ge der Dia­ko­nie Hesel-Jüm­me-Uple­n­gen, Syl­via Dojen.

„Für die­se Spen­de sind wir über­aus dank­bar. Das Geld wer­den wir für die Pfle­ge­ar­beit an Kin­dern im Schutz­en­gel-Huus „Micha­el“ und für ihre Fami­li­en ver­wen­den, um sie von allen Kos­ten zu ent­las­ten, die in der Zeit anfal­len, in der ihre Kin­der bei uns wohnen“,

beton­te Ulf Thie­le sicht­lich bewegt im Rah­men der Übergabe.


 

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Das Schutz­en­gel-Huus: Eine unver­zicht­ba­re Brü­cke für Familien

Die im Juli 2023 eröff­ne­te und im August des­sel­ben Jah­res in Betrieb gegan­ge­ne ambu­lan­te Wohn­ge­mein­schaft schließt eine kri­ti­sche Ver­sor­gungs­lü­cke. Sie fun­giert als Bin­de­glied zwi­schen der inten­siv­me­di­zi­ni­schen, sta­tio­nä­ren Behand­lung im Kran­ken­haus und der ambu­lan­ten häus­li­chen Pfle­ge zu Hau­se. Ein mul­ti­pro­fes­sio­nel­les Team sichert hier eine qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Ver­sor­gung, bei der Eltern und Geschwis­ter stets ein­be­zo­gen werden.

Die Ein­rich­tung bie­tet Fami­li­en in unter­schied­li­chen Lebens­la­gen drin­gend benö­tig­te Hilfe:

  • Ent­las­tung im All­tag: Eltern kön­nen eine Aus­zeit von der oft zeh­ren­den Pfle­ge­ar­beit neh­men oder sich gezielt Zeit für Geschwis­ter­kin­der nehmen.

  • Über­gangs­pfle­ge: Nach einem Kli­nik­auf­ent­halt fängt das Haus die Pfle­ge auf, wenn die ambu­lan­te Ver­sor­gung in den eige­nen vier Wän­den noch nicht voll­ends gesi­chert ist.

  • Län­ger­fris­ti­ge Per­spek­ti­ve: Erfor­dert es die fami­liä­re Situa­ti­on, ist ein län­ge­rer Auf­ent­halt mög­lich. Sogar die Eltern kön­nen zeit­wei­se mit in der Pfle­ge-WG wohnen.

  • Wohn­ort­na­he Alter­na­ti­ve: Für Fami­li­en, die sich der enor­men Her­aus­for­de­rung einer häus­li­chen Inten­siv­pfle­ge dau­er­haft nicht stel­len kön­nen, bie­tet das Haus eine fes­te, regio­na­le Stütze.


Der För­der­ver­ein schützt vor finan­zi­el­len Sorgen

Da die gesetz­li­chen Pfle­ge­kas­sen bei Wei­tem nicht alle Kos­ten abde­cken, die durch die inten­si­ve Pfle­ge und den Auf­ent­halt der Kin­der samt ihren Fami­li­en ent­ste­hen, ist das Schutz­en­gel-Huus ele­men­tar auf Hil­fe ange­wie­sen. Hier greift der im Jahr 2020 gegrün­de­te För­der­ver­ein Schutz­en­gel-Huus e.V. ein. Nach­dem der Ver­ein zunächst den Bau der Ein­rich­tung der Dia­ko­nie­sta­ti­on unter­stütz­te, för­dert er heu­te die Aus­stat­tung und über­nimmt all jene Kos­ten, die nicht durch die Kos­ten­trä­ger refi­nan­ziert sind.

Da sich der Ver­ein aus­schließ­lich aus Mit­glieds­bei­trä­gen, Spen­den und För­der­gel­dern sozia­ler Stif­tun­gen finan­ziert, sichert die 3.000-Euro-Spende von Ava­con und E.ON direkt die Ent­las­tung betrof­fe­ner Fami­li­en in der Region.

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Leer als „was­ser­sen­si­ble Stadt der Zukunft“: Uni-Pro­jekt lie­fert wich­ti­ge Impulse

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Das Foto zeigt von links Stadt­bau­rat Jens Lüning, Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin Cin­dy Grätz, die Stu­den­tin­nen Luca Küh­ne, Jule Olde­wur­tel, Ilka Urban­ski, Arya Pat­tath und Lina Schu­mann sowie Pro­fes­sor Dr. Rai­ner Dani­el­zyk, Kli­ma­fol­gen­an­pas­sungs­ma­na­ge­rin Caro­lin Hei­ler und Dozen­tin Johan­na Richter.

Die was­ser­sen­si­ble Stadt der Zukunft: Uni-Mas­ter­pro­jekt lie­fert weg­wei­sen­de Impul­se für Leer

Leer. Der Kli­ma­wan­del stellt Kom­mu­nen welt­weit vor mas­si­ve Her­aus­for­de­run­gen: Auf der einen Sei­te for­dern extre­me Stark­re­gen­er­eig­nis­se die städ­ti­sche Ent­wäs­se­rung her­aus, auf der ande­ren Sei­te ver­lan­gen lang­an­hal­ten­de Tro­cken­pe­ri­oden nach klu­gen Spei­cher­kon­zep­ten. Wie kann sich die Stadt Leer vor die­sem Hin­ter­grund zukunfts­si­cher und resi­li­ent aufstellen?

Mit genau die­ser Fra­ge haben sich Stu­den­tin­nen und Stu­den­ten der Gott­fried-Wil­helm-Leib­niz-Uni­ver­si­tät Han­no­ver inten­siv beschäf­tigt. Im Rah­men eines weg­wei­sen­den Mas­ter­pro­jekts im Stu­di­en­gang Umwelt- und Regio­nal­pla­nung ent­wi­ckel­ten die ange­hen­den Exper­ten eine maß­ge­schnei­der­te Was­ser­ma­nage­ment-Stra­te­gie für Leer. Ein Koope­ra­ti­ons­an­ge­bot, das die Stadt­ver­wal­tung dan­kend ange­nom­men hat­te. Nun wur­den die Ergeb­nis­se im Rat­haus präsentiert.


 

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Grün-blaue Infra­struk­tur: Der Abschied vom klas­si­schen Kanaldenken

Die zen­tra­len Erkennt­nis­se der Stu­die­ren­den basie­ren auf inter­na­tio­na­len Pra­xis­bei­spie­len. Das kla­re Cre­do für Leer lau­tet: Weg von der rei­nen Ablei­tung des Was­sers, hin zu einer was­ser­sen­si­blen Stadtplanung.

„Dezen­tra­le Ver­si­cke­rung ist der Trend“,

unter­strich Pro­fes­sor Dr. Rai­ner Dani­el­zyk, der das Pro­jekt gemein­sam mit der Dozen­tin Johan­na Rich­ter wis­sen­schaft­lich beglei­tet hat. Das Ziel ist eine soge­nann­te grün-blaue Infra­struk­tur, bei der Was­ser gezielt im Stadt­bild gehal­ten, gespei­chert oder ver­si­ckert wird, statt die Kana­li­sa­ti­on zu überlasten.

Für eine fun­dier­te Ana­ly­se arbei­te­ten die Stu­die­ren­den über meh­re­re Mona­te hin­weg mit hoch­prä­zi­sen Geo­da­ten. Zudem führ­ten sie zahl­rei­che Exper­ten­in­ter­views mit Schlüs­sel­ak­teu­ren der Regi­on – dar­un­ter die Stadt­ver­wal­tung, das Amt für Was­ser­wirt­schaft des Land­krei­ses, der Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­trieb für Was­ser­wirt­schaft, Küs­ten- und Natur­schutz (NLWKN) sowie die Stadt­wer­ke. Das Resul­tat ist ein umfang­rei­cher Abschluss­be­richt mit kon­kre­ten Handlungsempfehlungen.


Die Kern­emp­feh­lun­gen: Natur­nah und vernetzt

Die Aus­ar­bei­tun­gen der Uni­ver­si­tät Han­no­ver zei­gen deut­lich, dass ein zukunfts­fä­hi­ges Was­ser­ma­nage­ment nicht an admi­nis­tra­ti­ven Gren­zen halt­ma­chen darf. Die Stu­die­ren­den beton­ten, wie ent­schei­dend eine enge Zusam­men­ar­beit zwi­schen städ­ti­schen und länd­li­chen Gebie­ten sowie eine opti­mier­te Koor­di­nie­rung aller betei­lig­ten Akteu­re ist.

Die wich­tigs­ten Maß­nah­men im Überblick:

  • Natur­ba­sier­te Rück­hal­tung im Stra­ßen­bild: Regen­was­ser soll­te dort auf­ge­fan­gen wer­den, wo es fällt. Emp­foh­len wird die Inte­gra­ti­on von Grün­strei­fen, Bio­fil­tra­ti­ons­flä­chen, durch­läs­si­gen Pflas­te­run­gen und offe­nen Grä­ben direkt in den Straßenraum.

  • Kli­ma­re­si­li­en­te Stadt­vier­tel: Bei Neu­bau­ten und Quar­tiers­sa­nie­run­gen müs­sen Rück­hal­te­flä­chen sowie flä­chen­de­cken­de Ent­wäs­se­rungs- und Regen­was­ser­spei­cher­sys­te­me von vorn­her­ein mit­ge­dacht werden.

  • Digi­ta­le Inno­va­ti­on & Bür­ger­be­tei­li­gung: Die Bedeu­tung von Moni­to­ring und prä­zi­ser Risi­ko­be­wer­tung nimmt rasant zu. Hier schla­gen die Stu­die­ren­den den Ein­satz von Fern­sen­so­ren vor, die in Smart­phone-Anwen­dun­gen inte­griert wer­den könn­ten. Bür­ge­rin­nen und Bür­ger könn­ten so aktiv Über­schwem­mun­gen oder die Regen­was­ser­qua­li­tät im Blick behalten.


Bür­ger im Boot: Vom pri­va­ten Gar­ten bis zur Aufklärung

Das Kon­zept setzt stark auf die Mit­hil­fe der Bevöl­ke­rung. Auch auf pri­va­ten Gar­ten­flä­chen schlum­mert gro­ßes Poten­zi­al, um Regen­was­ser dezen­tral zu ver­si­ckern oder über Zis­ter­nen zwi­schen­zu­spei­chern. Flan­kiert wer­den soll­te dies nach Ansicht der Pla­ner durch geziel­te Auf­klä­rungs­kam­pa­gnen zum The­ma Was­ser­ein­spa­rung, um das Bewusst­sein für die wert­vol­le Res­sour­ce im All­tag zu schärfen.


Direk­tes Fun­da­ment für das Klimafolgenanpassungskonzept

Im Leera­ner Rat­haus stie­ßen die Ergeb­nis­se auf gro­ße Reso­nanz. Stadt­bau­rat Jens Lüning und Klim­fol­gen­an­pas­sungs­ma­na­ge­rin Caro­lin Hei­ler dank­ten der stu­den­ti­schen Dele­ga­ti­on für die wert­vol­le und detail­rei­che Ausarbeitung.

Vie­le der vor­ge­schla­ge­nen Impul­se sind für die Stadt nicht neu, son­dern decken sich erfreu­li­cher­wei­se mit den bereits lau­fen­den Pla­nun­gen: Die Stadt Leer arbei­tet der­zeit inten­siv in Koope­ra­ti­on mit einem Gut­ach­ter­bü­ro an einem eige­nen Kli­ma­fol­gen­an­pas­sungs­kon­zept. Caro­lin Hei­ler ver­sprach, dass die wert­vol­len Ergeb­nis­se und Daten der Leib­niz-Uni­ver­si­tät Han­no­ver direkt in die­sen lau­fen­den Pro­zess ein­flie­ßen wer­den. Leer stellt damit die Wei­chen für eine kli­ma­ge­rech­te und was­ser­sen­si­ble Zukunft.

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Stil, Charme und Ben­zin: Der Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride Leer 2026 punk­tet mit purer Leidenschaft

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Stil­vol­le Ankunft am Etap­pen­ziel: Die Teil­neh­mer des Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride Leer 2026 rol­len auf das his­to­ri­sche Gelän­de des Tam­mens­hofs in Bund­er­hee. Hier bot die Mit­tags­pau­se den per­fek­ten Rah­men für Ben­zin­ge­sprä­che, erst­klas­si­gen Ser­vice und das Knüp­fen neu­er Kon­tak­te inner­halb der regio­na­len Biker-Sze­ne. (Foto: Kat­rin Wien­berg Photography)

Stil­vol­ler Kor­so für den guten Zweck: Der Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride Leer 2026 glänzt mit Cha­rak­ter und star­ker Spendenbilanz

Leer. Ein Hauch von klas­si­scher Ele­ganz, glän­zen­dem Chrom und der unver­kenn­ba­re Duft von Moto­ren­öl weh­ten ges­tern, am 17. Mai 2026, durch Leer. Mit viel Herz und Stil bewies die loka­le Motor­rad-Com­mu­ni­ty, dass ech­te Lei­den­schaft kei­ne lan­ge Anlauf­zeit braucht: Der Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride (DGR) Leer 2026 roll­te im Rah­men einer per­fekt genutz­ten Gele­gen­heit erfolg­reich für den guten Zweck durch Ostfriesland.


Der Auf­takt: Stil­vol­les Tref­fen bei „Schö­ne Aussichten“

Der Start­schuss fiel mor­gens ab 10:00 Uhr an der pas­send gewähl­ten Loca­ti­on Schö­ne Aus­sich­ten in Leer. Nach und nach fan­den sich die Fah­rer ein – getreu dem welt­wei­ten DGR-Kodex in feins­ter Tweed-Klei­dung, mit Wes­te, Kra­wat­te oder Fliege.

Ins­ge­samt ver­sam­mel­ten sich neun Gen­tle­men und eine Lady, um gemein­sam Flag­ge zu zei­gen. Auch wenn im Vor­feld ursprüng­lich 17 Anmel­dun­gen vor­la­gen, zieht die Orga­ni­sa­ti­on eine posi­ti­ve Bilanz: Ange­sichts der kur­zen Vor­be­rei­tungs­zeit und der eher durch­wach­se­nen Wet­ter­la­ge sind zehn enga­gier­te Teil­neh­mer ein schö­nes und wert­vol­les Ergeb­nis. Zum Ver­gleich: Beim letz­ten regu­lä­ren Ride vor zwei Jah­ren lag die Teil­neh­mer­zahl bei 32 Per­so­nen. Der gest­ri­ge Tag hat jedoch bewie­sen, dass die Lei­den­schaft für die Sache auch im klei­ne­ren Kreis unge­bro­chen ist.


Fahr­spaß für die Män­ner­ge­sund­heit: Der gute Zweck im Fokus

Der Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride ist längst eine welt­be­kann­te Insti­tu­ti­on. Die inter­na­tio­na­le Wohl­tä­tig­keits­ver­an­stal­tung ver­folgt das Ziel, welt­weit Spen­den und Auf­merk­sam­keit für die Män­ner­ge­sund­heit zu gene­rie­ren. Im Fokus ste­hen dabei ins­be­son­de­re die Erfor­schung und Bekämp­fung von Pro­sta­ta­krebs sowie die Unter­stüt­zung bei psy­chi­schen Erkran­kun­gen und der men­ta­len Gesund­heit.

Wich­tig zu beto­nen: Der Name täuscht kei­nes­wegs – bei die­sem Event sind neben den „Gen­tle­men“ aus­drück­lich auch Frau­en auf ihren klas­si­schen Maschi­nen herz­lich will­kom­men, wie die dies­jäh­ri­ge Teil­neh­mer­lis­te sym­pa­thisch unter Beweis stellte.


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Die Rou­te: Von Leer über Bund­er­hee zurück zum Hafen

Die gemein­sa­me Aus­fahrt erstreck­te sich über eine male­ri­sche Stre­cke von rund 50 bis 60 Kilo­me­tern durch Leer und das direk­te Umland. Das ers­te gro­ße Etap­pen­ziel war der his­to­ri­sche Tam­mens­hof in Bund­er­hee. Bei her­vor­ra­gen­dem Ser­vice nutz­te die Grup­pe die Mit­tags­pau­se für ein gemein­sa­mes Essen, inten­si­ven Aus­tausch und das Knüp­fen neu­er Kon­tak­te inner­halb der regio­na­len Biker-Szene.

Frisch gestärkt trat die Kolon­ne anschlie­ßend den Rück­weg an. Die Rou­te führ­te über Bun­de und Wee­ner zurück in Rich­tung Leer. Das fah­re­ri­sche Fina­le fand am Hafen und an der his­to­ri­schen Waa­ge statt, wo der Ride tra­di­tio­nell mit einem gemein­sa­men Grup­pen­fo­to gebüh­rend abge­schlos­sen wurde.

Start: Leer (Schöne Aussichten) 
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Etappenziel: Bunderhee (Tammenshof) – Mittagspause & Networking
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Rückweg: Über Bunde & Weener
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Ziel: Leer (Hafen & Waage) – Abschluss & Gruppenfoto

Star­ke Bilanz: Knapp 800 Euro Spen­den und loka­le Unterstützung

Obwohl der Media Award in die­sem Jahr auf­grund der zeit­na­hen Pla­nung etwas klei­ner aus­fiel als gewohnt, tat dies der Stim­mung kei­nen Abbruch. Das gemein­sa­me Fah­ren und der Dienst an der guten Sache stan­den ohne­hin im Vordergrund.

Das finan­zi­el­le Ergeb­nis kann sich eben­falls sehen las­sen: Ins­ge­samt wur­den knapp 800 Euro an Spen­den für die inter­na­tio­na­le Initia­ti­ve gesam­melt. Ein Erfolg, der ohne loka­le Unter­stüt­zung kaum denk­bar gewe­sen wäre. Als Haupt­spon­sor für Leer agier­te auch in die­sem Jahr die Spar­kas­se. Die­se För­de­rung ist essen­zi­ell, um die anfal­len­den orga­ni­sa­to­ri­schen Fix­kos­ten – wie bei­spiels­wei­se die behörd­li­chen Anmel­dun­gen oder die Bereit­stel­lung der Media Wall – ver­läss­lich zu decken.

Der DGR Leer 2026 hat gezeigt, dass die Kom­bi­na­ti­on aus stil­vol­ler Motor­rad­kul­tur und sozia­lem Enga­ge­ment in Ost­fries­land fest ver­an­kert ist – und dass mit gro­ßem Ein­satz auch kurz­fris­tig ein rund­um gelun­ge­nes Event auf die Bei­ne gestellt wer­den kann.

DGR Leer 2026 an der his­to­ri­schen Waa­ge: Die Teil­neh­mer im ele­gan­ten Tweed-Look beim Abschluss­fo­to im Muse­ums­ha­fen Leer. Das Event kom­bi­nier­te klas­si­sche Motor­rä­der mit stil­vol­ler Mode, um Spen­den für die Män­ner­ge­sund­heit zu sam­meln. (Bild: Kat­rin Wien­berg Photography)

Mehr Impres­sio­nen des Tages: Vie­le wei­te­re groß­ar­ti­ge Auf­nah­men von Kat­rin Wien­berg Pho­to­gra­phy und die schöns­ten Momen­te des gest­ri­gen Rides im Detail sind auf der Leera­ner Face­book­sei­te Wir Leera­ner zu fin­den. Ein Blick in die Gale­rie lohnt sich!

Mit Bei­fah­rer der beson­de­ren Art: Auch tie­ri­sche Unter­stüt­zung war beim gest­ri­gen Kor­so durch Ost­fries­land ver­tre­ten. Ein tie­risch gutes Duo beim Distin­gu­is­hed Gentleman’s Ride im Muse­ums­ha­fen Leer. (Bild: Kat­rin Wien­berg Photography)
Stil­ech­ter Auf­tritt: DGR-Teil­neh­mer Uwe Respon­dek vor dem Ban­ner am Muse­ums­ha­fen Leer. Wie alle Akteu­re nutz­te er die Kulis­se für ein Erin­ne­rungs­fo­to – ermög­licht durch den Haupt­spon­sor Spar­kas­se Leer­Witt­mund. (Foto: Kat­rin Wien­berg Photography)
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