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Leers Sport-Elite im Rathaus geehrt: Stadt stolz auf ihre Athleten!
Spitzensport im Festsaal Wie die Stadt Leer ihre erfolgreichsten Athleten würdigt und die Vereinsbasis stärkt
LEER. Der Festsaal des Historischen Rathauses in Leer bildete am Dienstag den würdigen Rahmen für eine Zeremonie, die weit über den bloßen Akt der Urkundenübergabe hinausging. Es war ein Abend der Bilanzierung exzellenter sportlicher Leistungen des Jahres 2025, aber auch ein Bekenntnis der Kommunalpolitik zur Relevanz des Breitensports. Die Stadtverwaltung hatte geladen, um 14 Einzelsportler und sieben Mannschaften – insgesamt 40 Athletinnen und Athleten – für ihre Erfolge auszuzeichnen. Das Spektrum der gewürdigten Leistungen reichte von vorderen Platzierungen bei Weltmeisterschaften über Vize-Titel bei Deutschen Meisterschaften bis hin zu Niedersachsenmeister-Titeln.
Bürgermeister Claus-Peter Horst (parteilos) fand in seiner Festrede Worte, die den Bogen von individueller Exzellenz zu kollektiver Stärke schlugen. „Ihr Erfolg zeigt deutlich, dass es in unserer Stadt möglich ist, mit vereinten Kräften Großartiges zu vollbringen“, erklärte Horst. Er betonte den Stolz der Stadt auf ihre Athleten und untermauerte die Bedeutung des Sports mit harten Zahlen: Rund 10.300 Mitglieder zählen die lokalen Sportvereine, wobei bemerkenswerterweise jedes dritte Mitglied dem Jugendbereich zuzuordnen ist.
Diese statistische Relevanz korrespondiert mit einem signifikanten finanziellen Engagement der Kommune. Horst legte dar, dass die Stadt Leer – unabhängig von den Mitteln für das Hallenbad Plytje – jährlich mehr als 200.000 Euro aufwendet, um die städtischen Sportvereine direkt zu unterstützen. Ein Dank des Bürgermeisters galt in diesem Zusammenhang ausdrücklich dem Stadtrat, der diese Mittelvergabe konsequent in jedem Haushaltsjahr mitträgt.
Die logistische Durchführung der Ehrung lag, wie in den Vorjahren, in den Händen von Regina Stark vom Fachdienst Jugend, Schule, Sport und Soziales. Sie rief die Sportler nacheinander nach vorne, wo die Auszeichnungen im Triumvirat überreicht wurden: Neben Bürgermeister Horst gratulierten Jörg Kromminga, Vorsitzender des Kreissportbundes (KSB) Leer, und Sven Albert, Vorsitzender des städtischen Sportausschusses. Neben einer Urkunde erhielten die Geehrten ein Lauf- und Walking-Licht als Präsent.
In seinem Grußwort hob KSB-Vorsitzender Kromminga einen Aspekt hervor, der die Standortqualität Leers im landesweiten Vergleich unterstreicht. Es sei keineswegs selbstverständlich, dass eine Kommune Sporthallen kostenlos zur Verfügung stelle. In anderen niedersächsischen Städten und Gemeinden werde derzeit intensiv darüber diskutiert, „wie viel das kosten darf“, berichtete Kromminga. Bürgermeister Horst griff das Thema Infrastruktur auf und versicherte, dass sich die Stadt derzeit aktiv um Fördermittel für Sanierungen und Erneuerungen bemühe, um die Hallensituation in Leer perspektivisch weiter zu verbessern. Der Abend im Festsaal war somit nicht nur eine Feier vergangener Siege, sondern auch eine Investition in die sportliche Zukunft der Stadt.
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Herausragende Einzelleistungen: Die Medaillengewinner der Stadt Leer
Neben den Mannschaftserfolgen prägten beeindruckende Einzelleistungen das sportliche Bild der Stadt Leer im Jahr 2025. Die geehrten Athletinnen und Athleten glänzten auf Landes‑, Regional- und Bundesebene und trugen den Namen der Stadt weit über die Grenzen Ostfrieslands hinaus.
Martje Drewenz: Erfolge im Reitsport auf Weser-Ems- und Bundesebene
Gleich mehrfach stellte Martje Drewenz ihr Können im Sattel unter Beweis. Im März 2025 sicherte sie sich beim Finale des Jugendvergleichswettkampfes Weser-Ems, der im Schulreitsportzentrum des RuF Fürstenau stattfand, den 1. Platz in der Einzelwertung bei den Pferden und damit die Goldmedaille.
Ihre Klasse zeigte sie auch bei der traditionsreichen „Goldenen Schärpe – der Deutschlandpreis der Ponyreiter“, einer kombinierten Prüfung aus Dressur, Stil-Springen und Stil-Geländeritt. Ende Mai/Anfang Juni 2025 erreichte Martje in Hohe Luckow einen hervorragenden 4. Platz. Bei der Entscheidung der Goldenen Schärpe Pferde 2025 auf Gut Hohe Luckow setzte sie noch einen drauf: Mit ihrem Pferd „Tullibards It Takes Time“ belegte sie in der Einzelwertung der zweiten Abteilung einen beeindruckenden 3. Platz.
Henrik Elsasser: Treffsicher mit dem Recurve-Bogen
Im Bogenschießen dominierte Henrik Elsasser die Konkurrenz auf Landesebene. Er krönte sich zum Landesmeister im Feldbogen (Recurve Herren) mit beachtlichen 330 Ringen. Als einer der Top-Ten-Schützen des Nordwestdeutschen Schützenbundes (NWDSB) bestätigte er seine Form auch auf nationalem Parkett: Bei der Deutschen Meisterschaft in Delmenhorst erreichte er mit 338 Ringen den 4. Platz in der Kategorie Recurve Herren.
Frau Ringat: Medaillenregen im Tennis (AK Damen 50)
Eine wahre Erfolgsserie legte Frau Ringat im Tennisjahr 2025 in der Altersklasse Damen 50 hin. Ihre Bilanz im Winter 2025 war makellos: Sie sicherte sich die Titel als Landesmeisterin, Norddeutsche Meisterin und krönte die Hallensaison als Deutsche Vizemeisterin.
Auch im Sommer setzte sie ihre Siegesserie fort. Bei den Einzelmeisterschaften belegte sie den 3. Platz und holte sich im Doppel die Silbermedaille. Ein weiterer Erfolg gelang ihr auf Mannschaftsebene: Bei den Deutschen Mannschaftsmeisterschaften erreichte sie mit dem Verband (TNB) die Bronzemedaille.
Martje Hartmann: Bronze im Freistilschwimmen
Im Schwimmsport glänzte Martje Hartmann bei den Landesmeisterschaften 2025. In der anspruchsvollen Disziplin über 800m Freistil erkämpfte sie sich einen hervorragenden 3. Platz und wurde dafür mit der Bronzemedaille ausgezeichnet.

Hier ist der detaillierte Bericht über die herausragenden Erfolge der Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. bei der Sportlerehrung der Stadt Leer. Alle Details und Leistungen wurden übernommen und entsprechend hervorgehoben.
VfL Germania Leer e.V.: Leichtathleten glänzen auf Landes- und Bundesebene
Die Leichtathletik-Abteilung des VfL Germania Leer e.V. blickt auf ein überaus erfolgreiches Sportjahr 2025 zurück. Zahlreiche Athletinnen und ein Athlet vertraten den Verein mit exzellenten Leistungen bei Meisterschaften auf Landes‑, norddeutscher und deutscher Ebene. Die Stadt Leer würdigte diese Erfolge im Rahmen der Sportlerehrung.
Inke Baumfalk: Vize-Landesmeisterin und DM-Teilnahmen
Inke Baumfalk startete bereits im Januar 2025 erfolgreich in die Saison. Bei den Hallen-Landesmeisterschaften in Hannover sicherte sie sich in einer Zeit von 57,90 Sekunden den 2. Platz über 400 m der Frauen und wurde damit Vize-Landesmeisterin in ihrer Altersklasse. Einen weiteren Vize-Titel erkämpfte sie sich in Oldenburg, wo sie ebenfalls die Silbermedaille in der Disziplin Hürden (AK U20) holte.
Auf nationaler Ebene vertrat Inke Baumfalk den VfL Germania Leer gleich dreimal: Sie nahm an den Deutschen Jugend-Hallenmeisterschaften über 400 m in Dortmund, an den Deutschen Jugendmeisterschaften über 400 m Hürden in Bochum sowie an den Deutschen Meisterschaften in der AK U23 in Ulm teil.
Ida Moll: Landesmeisterin über die Hindernisstrecke
Einen Titelerfolg feierte Ida Moll im Juni 2025 bei den Landesmeisterschaften in Zeven. In einer Zeit von 11:27,14 Minuten krönte sie sich zur Landesmeisterin über 3.000 m Hindernis der Frauen. Aufgrund dieser starken Leistung qualifizierte sie sich für die Deutschen U23-Meisterschaften in Ulm, an denen sie erfolgreich teilnahm.
Amelie Schwabe: Titel im Mehrkampf und Vize-Meisterschaft
Amelie Schwabe bewies ihre Vielseitigkeit Ende August 2025 bei den Landesmeisterschaften der Leichtathletinnen in Delmenhorst. Im Fünfkampf (bestehend aus Hochsprung, Kugelstoßen, Weitsprung und 800-m-Lauf) holte sie sich mit 3.482 Punkten den 1. Platz und damit den Titel der Landesmeisterin. Auch bei den Norddeutschen Meisterschaften in Papenburg überzeugte sie und wurde Vize-Landesmeisterin sowie Fünftplatzierte im Siebenkampf der AK U23.
Anna Stern und Nina Huisman: Erfolge im Hochsprung
Im Hochsprung sicherten sich zwei Athletinnen des VfL Germania Leer Medaillenplätze auf Landesebene. Anna Stern wurde im Juni in Oldenburg Vize-Landesmeisterin (Silbermedaille) mit einer übersprungenen Höhe von 1,56 m in ihrer AK U20. Bei den Norddeutschen Meisterschaften in Hamburg erreichte sie zudem Platz 6 im Hochsprung der AK U18.
Nina Huisman trat bei den Landesmeisterschaften am 23. und 24. August in Lingen an. Sie übersprang 1,53 m und sicherte sich damit den 3. Platz und die Bronzemedaille im Hochsprung der Frauen.
Peter Johannes Hölscher: Landesmeister-Titel und DM-Erfolg
Auch bei den Männern gab es Grund zum Jubeln. Peter Johannes Hölscher feierte im September 2025 in Zeven den Titel des Landesmeisters über 400 m Zeitläufe in der AK M45 mit einer Zeit von 55,69 Sekunden. Zuvor hatte er bereits bei den Deutschen Hallenmeisterschaften Masters in Frankfurt einen starken 4. Platz über 400 m in 57,28 Sekunden erreicht.
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Kampfsport und Präzision: Erfolge für den TV Leer und den PSC Leer
Auch im Ring und am Schießstand zeigten Athleten aus Leer im Jahr 2025 ihr außergewöhnliches Können. Die Stadt Leer würdigte im Rahmen der Sportlerehrung die Leistungen eines Boxers des Turnvereins Leer e.V. sowie zweier Sportschützinnen des Pistolen-Sportclubs Leer (PSC) e.V., die auf Landes- und Bundesebene überzeugten.
Leart Murati (TV Leer): Vize-Landesmeister im Halbschwergewicht
Der Boxer Leart Murati vertrat den Turnverein Leer e.V. erfolgreich im Halbschwergewicht (Klasse bis 80 kg). Seine Erfolgsserie begann im Februar 2025 bei der Weser-Ems-Meisterschaft in Oldenburg, wo er sich in der Altersklasse U19 den 2. Platz sicherte. Diesen Erfolg bestätigte er bei der Niedersächsischen Landesmeisterschaft in Norden, wo er in derselben Disziplin erneut die Silbermedaille (2. Platz) gewann und somit Vize-Landesmeister wurde.
Auf nationaler Ebene stellte sich Leart Murati im November 2025 bei den Deutschen Meisterschaften in Köln der Konkurrenz. In der Altersklasse U18 erreichte er im Halbschwergewicht einen respektablen 5. Platz.
Gretchen Ewen-Schöberl (PSC Leer): Dreifacher Medaillenregen auf Landesebene
Gretchen Ewen-Schöberl vom Pistolen-Sportclub Leer (PSC) e.V. dominierte die Landesmeisterschaften in Bassum und platzierte sich gleich dreimal auf dem Podest. Überlegen sicherte sie sich die Goldmedaille mit der 25m Sportpistole Auflage in der Klasse Senioren III mit starken 292 Ringen.
Zusätzlich errang sie zwei Vize-Titel: Den 2. Platz und somit die Vizemeisterschaft in der Disziplin 25m Pistole Damen III (536 Ringe) sowie einen weiteren 2. Platz mit der 10m Luftpistole der Damen IV (344 Ringe). Mit diesen herausragenden Leistungen qualifizierte sie sich für die Deutschen Meisterschaften in München (Ende August) und Hannover (Ende Oktober).
Astrid Dönch (PSC Leer): Zweifache Landesmeisterin an der Luftpistole
Ebenfalls für den PSC Leer erfolgreich war Astrid Dönch, die sich bei den Landesmeisterschaften in Bassum gleich zwei Titel sicherte. Sie krönte sich zur Landesmeisterin in der Disziplin 10m Luftpistole Damen V und zur Landesmeisterin der 10m Luftpistole Auflage bei den Seniorinnen IV.
Diese Titelgewinne bedeuteten gleichzeitig die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften. In Hannover belegte Astrid Dönch in der Disziplin 10m Luftpistole Auflage der Seniorinnen IV einen guten 14. Platz.
Stadt Leer – Sportlerehrung 2026
Liste der geehrten Einzelsportlerinnen und Einzelsportler (für besondere sportliche Leistungen im Jahr 2025)
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Frau Martje Drewenz
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Frau Frieda Wolff
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Herr Henrik Elsasser
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Frau Inke Baumfalk
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Frau Ida Moll
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Frau Amelie Schwabe
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Frau Anna Stern
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Frau Nina Huisman
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Herr Peter Johannes Hölscher
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Herr Leart Murati
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Frau Gretchen Ewen-Schöberl
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Frau Astrid Dönch
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Frau Martje Hartmann
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Frau Heike Ringat
Lokal
3.000 Euro für das Schutzengel-Huus: E.ON-Mitarbeiter zeigen großes Herz
Florian Seeger (Avacon Netz GmbH, links im Bild), und Erik Siegfried (Betriebsrat der Avacon Netz GmbH, 2. von rechts) überreichten Sylvia Dojen (Teamleiterin der Kinderintensivpflege der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen, 2. von links) und Ulf Thiele (Vorsitzender des Fördervereins Schutzengel-Huus e.V., rechts im Bild), im Gemeinschaftsraum des Schutzengel-Huus „Michael“ in Remels eine Spende in Höhe von 3.000 Euro aus dem E.ON-Hilfsfonds „Rest-Cent“ und des E.ON-Konzerns. Der Hilfsfonds wird durch Spenden der E.ON-Mitarbeiter gespeist. Die Avacon Netz GmbH ist eine Tochter des E.ON-Konzerns. Foto: Förderverein „Schutzengel-Huus“ e.V.
Jeder Cent zählt: E.ON-Mitarbeiterinitiative und Konzern spenden 3.000 Euro für das Schutzengel-Huus
Remels. Es sind oft die kleinen Beträge, die in der Summe Großes bewirken können. Eine überaus freudige und unerwartete Überraschung erreichte vor einigen Wochen den Förderverein Schutzengel-Huus e.V. Eine E‑Mail aus der E.ON-Zentrale in Essen kündigte den Besuch eines Vertreters der Tochtergesellschaft Avacon sowie eines Betriebsratsmitglieds an. Der Grund für den royalen Besuch im Uplengener Land: Eine Spende in Höhe von insgesamt 3.000 Euro für die wichtige Arbeit der Einrichtung.
Ein Vorschlag mit großer Wirkung
Den Stein ins Rollen gebracht hatte Florian Seeger, Mitarbeiter bei der Avacon Netz GmbH. Er war auf das Schutzengel-Huus „Michael“ der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen aufmerksam geworden. Da ihm die Schicksale der dort betreuten Kinder und Jugendlichen mit Intensivpflege-Bedarf am Herzen lagen, reichte er einen Vorschlag beim E.ON-Hilfsfonds „Rest-Cent“ ein – mit Erfolg.
Hinter dem Namen „Rest-Cent“ verbirgt sich eine seit über 20 Jahren gelebte Tradition der Belegschaft. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verzichten dabei Monat für Monat freiwillig auf die Cent-Beträge ihres Nettogehalts. Die gesammelten Kleinstbeträge werden am Ende vom E.ON-Konzern verdoppelt, um soziale, karitative Projekte und helfende Einrichtungen zu unterstützen. Aus diesem Hilfsfonds flossen nun 1.500 Euro nach Remels, die vom E.ON-Konzern um weitere 1.500 Euro aufgestockt wurden.
Scheckübergabe im Zeichen der Dankbarkeit
Gemeinsam mit dem Ideengeber Florian Seeger reiste Erik Siegfried als Betriebsrat der Avacon und Vertreter der spendenden Belegschaft an, um die finanzielle Unterstützung persönlich zu überreichen. Entgegengenommen wurde die Spende vom Vorsitzenden des Fördervereins, Ulf Thiele, und der Teamleiterin der Kinder-Intensivpflege der Diakonie Hesel-Jümme-Uplengen, Sylvia Dojen.
„Für diese Spende sind wir überaus dankbar. Das Geld werden wir für die Pflegearbeit an Kindern im Schutzengel-Huus „Michael“ und für ihre Familien verwenden, um sie von allen Kosten zu entlasten, die in der Zeit anfallen, in der ihre Kinder bei uns wohnen“,
betonte Ulf Thiele sichtlich bewegt im Rahmen der Übergabe.
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Das Schutzengel-Huus: Eine unverzichtbare Brücke für Familien
Die im Juli 2023 eröffnete und im August desselben Jahres in Betrieb gegangene ambulante Wohngemeinschaft schließt eine kritische Versorgungslücke. Sie fungiert als Bindeglied zwischen der intensivmedizinischen, stationären Behandlung im Krankenhaus und der ambulanten häuslichen Pflege zu Hause. Ein multiprofessionelles Team sichert hier eine qualitativ hochwertige Versorgung, bei der Eltern und Geschwister stets einbezogen werden.
Die Einrichtung bietet Familien in unterschiedlichen Lebenslagen dringend benötigte Hilfe:
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Entlastung im Alltag: Eltern können eine Auszeit von der oft zehrenden Pflegearbeit nehmen oder sich gezielt Zeit für Geschwisterkinder nehmen.
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Übergangspflege: Nach einem Klinikaufenthalt fängt das Haus die Pflege auf, wenn die ambulante Versorgung in den eigenen vier Wänden noch nicht vollends gesichert ist.
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Längerfristige Perspektive: Erfordert es die familiäre Situation, ist ein längerer Aufenthalt möglich. Sogar die Eltern können zeitweise mit in der Pflege-WG wohnen.
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Wohnortnahe Alternative: Für Familien, die sich der enormen Herausforderung einer häuslichen Intensivpflege dauerhaft nicht stellen können, bietet das Haus eine feste, regionale Stütze.
Der Förderverein schützt vor finanziellen Sorgen
Da die gesetzlichen Pflegekassen bei Weitem nicht alle Kosten abdecken, die durch die intensive Pflege und den Aufenthalt der Kinder samt ihren Familien entstehen, ist das Schutzengel-Huus elementar auf Hilfe angewiesen. Hier greift der im Jahr 2020 gegründete Förderverein Schutzengel-Huus e.V. ein. Nachdem der Verein zunächst den Bau der Einrichtung der Diakoniestation unterstützte, fördert er heute die Ausstattung und übernimmt all jene Kosten, die nicht durch die Kostenträger refinanziert sind.
Da sich der Verein ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen, Spenden und Fördergeldern sozialer Stiftungen finanziert, sichert die 3.000-Euro-Spende von Avacon und E.ON direkt die Entlastung betroffener Familien in der Region.
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Leer als „wassersensible Stadt der Zukunft“: Uni-Projekt liefert wichtige Impulse
Das Foto zeigt von links Stadtbaurat Jens Lüning, Klimaschutzmanagerin Cindy Grätz, die Studentinnen Luca Kühne, Jule Oldewurtel, Ilka Urbanski, Arya Pattath und Lina Schumann sowie Professor Dr. Rainer Danielzyk, Klimafolgenanpassungsmanagerin
Die wassersensible Stadt der Zukunft: Uni-Masterprojekt liefert wegweisende Impulse für Leer
Leer. Der Klimawandel stellt Kommunen weltweit vor massive Herausforderungen: Auf der einen Seite fordern extreme Starkregenereignisse die städtische Entwässerung heraus, auf der anderen Seite verlangen langanhaltende Trockenperioden nach klugen Speicherkonzepten. Wie kann sich die Stadt Leer vor diesem Hintergrund zukunftssicher und resilient aufstellen?
Mit genau dieser Frage haben sich Studentinnen und Studenten der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Universität Hannover intensiv beschäftigt. Im Rahmen eines wegweisenden Masterprojekts im Studiengang Umwelt- und Regionalplanung entwickelten die angehenden Experten eine maßgeschneiderte Wassermanagement-Strategie für Leer. Ein Kooperationsangebot, das die Stadtverwaltung dankend angenommen hatte. Nun wurden die Ergebnisse im Rathaus präsentiert.
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Grün-blaue Infrastruktur: Der Abschied vom klassischen Kanaldenken
Die zentralen Erkenntnisse der Studierenden basieren auf internationalen Praxisbeispielen. Das klare Credo für Leer lautet: Weg von der reinen Ableitung des Wassers, hin zu einer wassersensiblen Stadtplanung.
„Dezentrale Versickerung ist der Trend“,
unterstrich Professor Dr. Rainer Danielzyk, der das Projekt gemeinsam mit der Dozentin Johanna Richter wissenschaftlich begleitet hat. Das Ziel ist eine sogenannte grün-blaue Infrastruktur, bei der Wasser gezielt im Stadtbild gehalten, gespeichert oder versickert wird, statt die Kanalisation zu überlasten.
Für eine fundierte Analyse arbeiteten die Studierenden über mehrere Monate hinweg mit hochpräzisen Geodaten. Zudem führten sie zahlreiche Experteninterviews mit Schlüsselakteuren der Region – darunter die Stadtverwaltung, das Amt für Wasserwirtschaft des Landkreises, der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) sowie die Stadtwerke. Das Resultat ist ein umfangreicher Abschlussbericht mit konkreten Handlungsempfehlungen.
Die Kernempfehlungen: Naturnah und vernetzt
Die Ausarbeitungen der Universität Hannover zeigen deutlich, dass ein zukunftsfähiges Wassermanagement nicht an administrativen Grenzen haltmachen darf. Die Studierenden betonten, wie entscheidend eine enge Zusammenarbeit zwischen städtischen und ländlichen Gebieten sowie eine optimierte Koordinierung aller beteiligten Akteure ist.
Die wichtigsten Maßnahmen im Überblick:
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Naturbasierte Rückhaltung im Straßenbild: Regenwasser sollte dort aufgefangen werden, wo es fällt. Empfohlen wird die Integration von Grünstreifen, Biofiltrationsflächen, durchlässigen Pflasterungen und offenen Gräben direkt in den Straßenraum.
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Klimaresiliente Stadtviertel: Bei Neubauten und Quartierssanierungen müssen Rückhalteflächen sowie flächendeckende Entwässerungs- und Regenwasserspeichersysteme von vornherein mitgedacht werden.
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Digitale Innovation & Bürgerbeteiligung: Die Bedeutung von Monitoring und präziser Risikobewertung nimmt rasant zu. Hier schlagen die Studierenden den Einsatz von Fernsensoren vor, die in Smartphone-Anwendungen integriert werden könnten. Bürgerinnen und Bürger könnten so aktiv Überschwemmungen oder die Regenwasserqualität im Blick behalten.
Bürger im Boot: Vom privaten Garten bis zur Aufklärung
Das Konzept setzt stark auf die Mithilfe der Bevölkerung. Auch auf privaten Gartenflächen schlummert großes Potenzial, um Regenwasser dezentral zu versickern oder über Zisternen zwischenzuspeichern. Flankiert werden sollte dies nach Ansicht der Planer durch gezielte Aufklärungskampagnen zum Thema Wassereinsparung, um das Bewusstsein für die wertvolle Ressource im Alltag zu schärfen.
Direktes Fundament für das Klimafolgenanpassungskonzept
Im Leeraner Rathaus stießen die Ergebnisse auf große Resonanz. Stadtbaurat Jens Lüning und Klimfolgenanpassungsmanagerin Carolin Heiler dankten der studentischen Delegation für die wertvolle und detailreiche Ausarbeitung.
Viele der vorgeschlagenen Impulse sind für die Stadt nicht neu, sondern decken sich erfreulicherweise mit den bereits laufenden Planungen: Die Stadt Leer arbeitet derzeit intensiv in Kooperation mit einem Gutachterbüro an einem eigenen Klimafolgenanpassungskonzept. Carolin Heiler versprach, dass die wertvollen Ergebnisse und Daten der Leibniz-Universität Hannover direkt in diesen laufenden Prozess einfließen werden. Leer stellt damit die Weichen für eine klimagerechte und wassersensible Zukunft.
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Stil, Charme und Benzin: Der Distinguished Gentleman’s Ride Leer 2026 punktet mit purer Leidenschaft
Stilvolle Ankunft am Etappenziel: Die Teilnehmer des Distinguished Gentleman’s Ride Leer 2026 rollen auf das historische Gelände des Tammenshofs in Bunderhee. Hier bot die Mittagspause den perfekten Rahmen für Benzingespräche, erstklassigen Service und das Knüpfen neuer Kontakte innerhalb der regionalen Biker-Szene. (Foto: Katrin Wienberg Photography)
Stilvoller Korso für den guten Zweck: Der Distinguished Gentleman’s Ride Leer 2026 glänzt mit Charakter und starker Spendenbilanz
Leer. Ein Hauch von klassischer Eleganz, glänzendem Chrom und der unverkennbare Duft von Motorenöl wehten gestern, am 17. Mai 2026, durch Leer. Mit viel Herz und Stil bewies die lokale Motorrad-Community, dass echte Leidenschaft keine lange Anlaufzeit braucht: Der Distinguished Gentleman’s Ride (DGR) Leer 2026 rollte im Rahmen einer perfekt genutzten Gelegenheit erfolgreich für den guten Zweck durch Ostfriesland.
Der Auftakt: Stilvolles Treffen bei „Schöne Aussichten“
Der Startschuss fiel morgens ab 10:00 Uhr an der passend gewählten Location Schöne Aussichten in Leer. Nach und nach fanden sich die Fahrer ein – getreu dem weltweiten DGR-Kodex in feinster Tweed-Kleidung, mit Weste, Krawatte oder Fliege.
Insgesamt versammelten sich neun Gentlemen und eine Lady, um gemeinsam Flagge zu zeigen. Auch wenn im Vorfeld ursprünglich 17 Anmeldungen vorlagen, zieht die Organisation eine positive Bilanz: Angesichts der kurzen Vorbereitungszeit und der eher durchwachsenen Wetterlage sind zehn engagierte Teilnehmer ein schönes und wertvolles Ergebnis. Zum Vergleich: Beim letzten regulären Ride vor zwei Jahren lag die Teilnehmerzahl bei 32 Personen. Der gestrige Tag hat jedoch bewiesen, dass die Leidenschaft für die Sache auch im kleineren Kreis ungebrochen ist.
Fahrspaß für die Männergesundheit: Der gute Zweck im Fokus
Der Distinguished Gentleman’s Ride ist längst eine weltbekannte Institution. Die internationale Wohltätigkeitsveranstaltung verfolgt das Ziel, weltweit Spenden und Aufmerksamkeit für die Männergesundheit zu generieren. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Erforschung und Bekämpfung von Prostatakrebs sowie die Unterstützung bei psychischen Erkrankungen und der mentalen Gesundheit.
Wichtig zu betonen: Der Name täuscht keineswegs – bei diesem Event sind neben den „Gentlemen“ ausdrücklich auch Frauen auf ihren klassischen Maschinen herzlich willkommen, wie die diesjährige Teilnehmerliste sympathisch unter Beweis stellte.
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Die Route: Von Leer über Bunderhee zurück zum Hafen
Die gemeinsame Ausfahrt erstreckte sich über eine malerische Strecke von rund 50 bis 60 Kilometern durch Leer und das direkte Umland. Das erste große Etappenziel war der historische Tammenshof in Bunderhee. Bei hervorragendem Service nutzte die Gruppe die Mittagspause für ein gemeinsames Essen, intensiven Austausch und das Knüpfen neuer Kontakte innerhalb der regionalen Biker-Szene.
Frisch gestärkt trat die Kolonne anschließend den Rückweg an. Die Route führte über Bunde und Weener zurück in Richtung Leer. Das fahrerische Finale fand am Hafen und an der historischen Waage statt, wo der Ride traditionell mit einem gemeinsamen Gruppenfoto gebührend abgeschlossen wurde.
Start: Leer (Schöne Aussichten)
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Etappenziel: Bunderhee (Tammenshof) – Mittagspause & Networking
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Rückweg: Über Bunde & Weener
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Ziel: Leer (Hafen & Waage) – Abschluss & Gruppenfoto
Starke Bilanz: Knapp 800 Euro Spenden und lokale Unterstützung
Obwohl der Media Award in diesem Jahr aufgrund der zeitnahen Planung etwas kleiner ausfiel als gewohnt, tat dies der Stimmung keinen Abbruch. Das gemeinsame Fahren und der Dienst an der guten Sache standen ohnehin im Vordergrund.
Das finanzielle Ergebnis kann sich ebenfalls sehen lassen: Insgesamt wurden knapp 800 Euro an Spenden für die internationale Initiative gesammelt. Ein Erfolg, der ohne lokale Unterstützung kaum denkbar gewesen wäre. Als Hauptsponsor für Leer agierte auch in diesem Jahr die Sparkasse. Diese Förderung ist essenziell, um die anfallenden organisatorischen Fixkosten – wie beispielsweise die behördlichen Anmeldungen oder die Bereitstellung der Media Wall – verlässlich zu decken.
Der DGR Leer 2026 hat gezeigt, dass die Kombination aus stilvoller Motorradkultur und sozialem Engagement in Ostfriesland fest verankert ist – und dass mit großem Einsatz auch kurzfristig ein rundum gelungenes Event auf die Beine gestellt werden kann.

Mehr Impressionen des Tages: Viele weitere großartige Aufnahmen von Katrin Wienberg Photography und die schönsten Momente des gestrigen Rides im Detail sind auf der Leeraner Facebookseite „Wir Leeraner“ zu finden. Ein Blick in die Galerie lohnt sich!



























