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Geziel­te Maß­nah­men gegen Rat­ten­auf­kom­men: Stadt Leer han­delt im Julianenpark

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Auf­stel­lung von Rat­ten­kö­der­bo­xen im Julia­nen­park Leer

Nach­dem im Umfeld der Park­stra­ße im Stadt­teil Loga ver­mehrt Sich­tun­gen von Rat­ten gemel­det wur­den, lei­tet die Stadt Leer nun geziel­te Gegen­maß­nah­men im angren­zen­den Julia­nen­park ein. Im Lau­fe die­ser Woche wird der Fach­be­trieb Pop­pens im Auf­trag der Stadt­ver­wal­tung Köder­bo­xen in aus­ge­wähl­ten Berei­chen des Parks aufstellen.

Details zur Maßnahme

Der Fokus der Bekämp­fungs­ak­ti­on liegt auf zwei spe­zi­fi­schen Arealen:

  • Der west­li­che Park­be­reich, der direkt an das Wohn­ge­biet angrenzt.

  • Das Umfeld des Sees im Park.

Um die Sicher­heit für Mensch und Tier zu gewähr­leis­ten, wur­den die Köder­bo­xen mit ent­spre­chen­den Vor­keh­run­gen versehen:

  • Siche­rung: Die Boxen wer­den an geeig­ne­ten Stel­len fest im Boden verankert.

  • Zugangs­be­schrän­kung: Die Kon­struk­ti­on der Boxen stellt sicher, dass ledig­lich Rat­ten Zugang zum Köder fin­den; für grö­ße­re Tie­re sind die Öff­nun­gen unpassierbar.

  • Kenn­zeich­nung: Alle Boxen sind deut­lich mit Warn­schil­dern ver­se­hen. Zudem wer­den an den Haupt­zu­gän­gen des Parks sowie im Bereich des Sees zusätz­li­che Hin­weis­schil­der angebracht.

Wich­ti­ge Hin­wei­se für Parkbesucher

Da der Julia­nen­park ein häu­fig fre­quen­tier­tes Nah­erho­lungs­ge­biet ist, ins­be­son­de­re für Hun­de­hal­te­rin­nen und Hun­de­hal­ter, bit­tet die Stadt Leer um erhöh­te Auf­merk­sam­keit wäh­rend der Dau­er der Maßnahme.

Grund­sätz­lich gilt, dass für die Bekämp­fung von Rat­ten im Stadt­ge­biet die jewei­li­gen Eigen­tü­me­rin­nen und Eigen­tü­mer der betrof­fe­nen Flä­chen ver­ant­wort­lich sind. Im aktu­el­len Fall han­delt es sich um städ­ti­sche Flächen.

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Rat­ten­be­kämp­fung: Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen und Ver­hal­tens­re­geln für Eigen­tü­mer und Anwohner

Das Auf­tre­ten von Rat­ten stellt für Anwoh­ner und Grund­stücks­ei­gen­tü­mer eine Her­aus­for­de­rung dar, die ein beson­ne­nes und fach­kun­di­ges Vor­ge­hen erfor­dert. Um eine wei­te­re Aus­brei­tung zu ver­hin­dern und die Sicher­heit von Mensch und Tier zu gewähr­leis­ten, sind bei der Bekämp­fung kla­re Vor­ga­ben und Vor­sichts­maß­nah­men zu beachten.

Pflich­ten und Vor­ge­hens­wei­se bei pri­va­tem Befall

Stel­len Anwoh­ner auf ihrem pri­va­ten Grund­stück einen Rat­ten­be­fall fest, besteht eine gesetz­li­che Ver­pflich­tung zur Bekämp­fung. Mie­te­rin­nen und Mie­ter wer­den gebe­ten, sich hier­bei umge­hend an ihre Ver­mie­ter bzw. die Eigen­tü­mer der Immo­bi­lie zu wen­den. Da Rat­ten kei­ne Grund­stücks­gren­zen ken­nen, emp­fiehlt es sich zudem, die Nach­bar­schaft zu infor­mie­ren, um Bekämp­fungs­maß­nah­men gege­be­nen­falls koor­di­niert und somit effi­zi­en­ter durchzuführen.

Wich­tig: Die pro­fes­sio­nel­le Bekämp­fung soll­te aus­schließ­lich durch qua­li­fi­zier­te Schäd­lings­be­kämp­fe­rin­nen und Schäd­lings­be­kämp­fer mit ent­spre­chen­dem Sach­kun­de­nach­weis erfol­gen. Nur so ist der Ein­satz zuge­las­se­ner Mit­tel und Ver­fah­ren gewährleistet.

Sicher­heits­hin­wei­se für Haustierbesitzer

Die aktu­ell im Stadt­ge­biet ein­ge­setz­ten Köder­bo­xen arbei­ten mit Wirk­stof­fen, die die Blut­ge­rin­nung unter­bin­den (Wirk­stoff: Brom­a­dio­lon). Der Tod der Tie­re tritt zeit­ver­setzt nach fünf bis sie­ben Tagen ein.

Obwohl die Boxen fest ver­an­kert, gesi­chert und gekenn­zeich­net sind, besteht ein Rest­ri­si­ko durch soge­nann­te Sekun­där­ver­gif­tun­gen – etwa, wenn Hun­de oder Kat­zen an ver­en­de­ten oder erkrank­ten Nage­tie­ren nagen. Tier­hal­te­rin­nen und Tier­hal­ter soll­ten in betrof­fe­nen Gebie­ten daher fol­gen­de Vor­sichts­maß­nah­men treffen:

  • Hun­de sind an der kur­zen Lei­ne zu führen.

  • Es ist strikt dar­auf zu ach­ten, dass das Tier kei­ne Gegen­stän­de oder Kada­ver vom Boden aufnimmt.

Sym­pto­me und Not­fall­maß­nah­men: Soll­ten bei einem Haus­tier Sym­pto­me wie Nasen­blu­ten, Schleim­haut­blu­tun­gen, Blut im Urin oder Stuhl, aus­ge­präg­te Schwäche/Müdigkeit oder Atem­not auf­tre­ten, ist umge­hend eine Tier­arzt­pra­xis auf­zu­su­chen. Wei­sen Sie dort expli­zit auf den Wirk­stoff Brom­a­dio­lon und das benö­tig­te Gegen­gift Vit­amin K1 hin.

Soll­ten Sie eine beschä­dig­te oder offen lie­gen­de Köder­box bemer­ken, berüh­ren Sie die­se kei­nes­falls. Bit­te mel­den Sie den Fund umge­hend dem Fach­be­trieb Pop­pens unter der Tele­fon­num­mer 0491/66066.

Prä­ven­ti­on: So beu­gen Sie Rat­ten­be­fall vor

Durch geziel­te hygie­ni­sche Maß­nah­men lässt sich das Risi­ko eines Befalls deut­lich senken:

  • Ord­nung: Ent­fer­nen Sie Laub, Dickicht, Gerüm­pel und Unrat; lagern Sie kei­nen Müll offen.

  • Abfall­ma­nage­ment: Hal­ten Sie Müll­ton­nen stets fest ver­schlos­sen und stel­len Sie die­se erst kurz vor der Lee­rung an die Straße.

  • Kei­ne Essens­res­te: Ent­sor­gen Sie kei­ne Spei­se­res­te über die Toi­let­te oder den Abfluss. Auf dem Kom­post soll­ten nur pflanz­li­che, unzu­be­rei­te­te Nah­rungs­mit­tel­res­te landen.

  • Fut­ter­stel­len: Vogel­fut­ter­plät­ze soll­ten für Rat­ten uner­reich­bar und erhöht ange­bracht sein. Ach­ten Sie auf Sau­ber­keit am Boden. Haus­tier­fut­ter muss für Schäd­lin­ge unzu­gäng­lich gela­gert werden.

  • Gebäu­de­si­che­rung: Dich­ten Sie Zugän­ge und Durch­schlupf­mög­lich­kei­ten an Mau­ern oder Türen ab. Las­sen Sie kei­ne Nah­rungs­mit­tel auf Ter­ras­sen oder Dach­bö­den offen liegen.

Wann ist die Behör­de zu informieren?

Die zustän­di­ge Behör­de soll­te kon­tak­tiert wer­den, wenn:

  1. Die Rat­ten­po­pu­la­ti­on trotz eige­ner Hygie­ne­maß­nah­men sicht­bar zunimmt.

  2. Ein Befall vom Pri­vat­grund­stück auf öffent­li­che Flä­chen oder Nach­bar­grund­stü­cke über­greift und eine Gefahr für die All­ge­mein­heit darstellt.

  3. Der Ver­dacht besteht, dass die Rat­ten aus der Kana­li­sa­ti­on stam­men oder bereits öffent­li­che Flä­chen betrof­fen sind.

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Gemein­sam aktiv im Julia­nen­park: Kos­ten­frei­er Lauftreff

Bewe­gung an der fri­schen Luft ver­bin­det! Jeden Mitt­woch um 14:00 Uhr trifft sich eine gesel­li­ge Run­de am Park­platz bei Bur­ger King zum gemein­sa­men Nor­dic Wal­king durch den Julianenpark. 

Unter der Lei­tung von Heil­prak­ti­ke­rin Astrid Frey steht neben dem sport­li­chen Aspekt vor allem der Aus­tausch in der Grup­pe im Vor­der­grund. Ob mit oder ohne Stö­cke, Anfän­ger oder Fort­ge­schrit­te­ne – jede und jeder ist herz­lich will­kom­men, sich der locke­ren Gemein­schaft anzu­schlie­ßen. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei und unver­bind­lich.

Kom­men Sie ein­fach vor­bei und genie­ßen Sie die Bewe­gung in bes­ter Gesellschaft!

Wei­te­re Infos: Natur­heil­pra­xis Astrid Frey Tele­fon: 04955 / 9899844 | E‑Mail: info@astridfrey.de

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Der High-Tech-Lösch­ro­bo­ter LUF 60: Ein Lebens­ret­ter für den Emstunnel

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Gerä­te­wart Sören Spin von der Feu­er­wehr Jem­gum demons­triert auf den Müg­gen­markt die Ein­satz­mög­lich­kei­ten des LUF 60.

KREISFEUERWEHR LEER STATIONIERT SPEZIALGERÄT BEI FEUERWEHR JEMGUM

Spe­zi­al-Lösch­ro­bo­ter LUF 60: So schützt die Feu­er­wehr Jem­gum Ein­satz­kräf­te im Emstunnel

 

Wenn nor­ma­le Ein­satz­stra­te­gien an ihre Gren­zen kom­men, kann das LUF 60 sei­ne beson­de­ren Stär­ken aus­spie­len. Das fern­ge­steu­er­te Lösch-Unter­stüt­zungs-Fahr­zeug der Feu­er­wehr Jem­gum wur­de für Ein­satz­la­gen ent­wi­ckelt, bei denen schwie­ri­ge Bedin­gun­gen den direk­ten Zugang zum Brand­herd erschweren.

Das LUF 60 ist ein Lösch­ro­bo­ter auf Rau­pen­fahr­werk. Es ver­bin­det leis­tungs­fä­hi­ge Lösch­tech­nik mit einem Groß­ven­ti­la­tor und kann von den Ein­satz­kräf­ten aus siche­rer Ent­fer­nung gesteu­ert wer­den. Eine beson­de­re Bedeu­tung hat das Spe­zi­al­fahr­zeug für den Ems­tun­nel im Land­kreis Leer.

Bei einer Vor­füh­rung zeig­te Gerä­te­wart Sören Spin von der Feu­er­wehr Jem­gum, wel­che Mög­lich­kei­ten in dem Spe­zi­al­fahr­zeug ste­cken und wie es im Ernst­fall ein­ge­setzt wer­den kann.

Für den Ein­satz im Ems­tun­nel vorbereitet

Ein Brand in einem Tun­nel stellt die Feu­er­wehr vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Hit­ze, Rauch und die räum­li­chen Bedin­gun­gen kön­nen den direk­ten Zugang zum Brand­herd erheb­lich erschweren.

Das LUF 60 wur­de des­halb für Ein­satz­la­gen ange­schafft, bei denen nor­ma­le Stra­te­gien nur schwer umzu­set­zen sind. Es ermög­licht den Lösch- und Ret­tungs­mann­schaf­ten, auch unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen bis unmit­tel­bar zum Brand­herd vorzudringen.

Dabei muss sich der Bedie­ner nicht direkt am Fahr­zeug auf­hal­ten. Das LUF 60 wird über eine Fern­steue­rung bedient und kann aus einer Ent­fer­nung von rund 300 Metern gesteu­ert werden.

Gerä­te­wart Sören Spin von der Feu­er­wehr Jem­gum erläu­tert die Bedeu­tung des Spe­zi­al­fahr­zeugs ins­be­son­de­re für schwie­ri­ge Ein­satz­la­gen: Das LUF 60 soll dort ein­ge­setzt wer­den, wo ein direk­tes Vor­ge­hen für die Ein­satz­kräf­te zunächst nur ein­ge­schränkt mög­lich ist.

140 PS brin­gen 2,2 Ton­nen in Bewegung

Auf den ers­ten Blick wirkt das LUF 60 kom­pakt. Gleich­zei­tig bringt das Spe­zi­al­fahr­zeug ein Eigen­ge­wicht von 2.200 Kilo­gramm auf die Waage.

Für die not­wen­di­ge Kraft sorgt ein 140 PS bezie­hungs­wei­se 104 kW star­ker John-Dee­re-Die­sel­mo­tor mit vier Zylin­dern und Wasserkühlung.

Die Kraft wird über das Rau­pen­fahr­werk auf den Unter­grund über­tra­gen. Dadurch sind prä­zi­se Fahr- und Wen­de­ma­nö­ver mög­lich. Gleich­zei­tig ver­fügt das LUF 60 über eine hohe Standfestigkeit.

Das Rau­pen­fahr­werk kann außer­dem beweg­li­che Hin­der­nis­se besei­ti­gen. Stie­gen und Ram­pen mit einem Nei­gungs­win­kel von bis zu 30 Grad kön­nen über­wun­den werden.

Die Fahr­ge­schwin­dig­keit liegt zwi­schen 0 und 4,5 km/h. Das LUF 60 ist damit nicht auf hohe Geschwin­dig­keit aus­ge­legt, son­dern auf kon­trol­lier­tes und prä­zi­ses Arbei­ten an der Einsatzstelle.

360 Düsen im Ein­satz: Vier Was­ser­rin­ge erzeu­gen einen fei­nen Was­ser­ne­bel, der zur Küh­lung und Brand­be­kämp­fung ein­ge­setzt wird.
Spe­zi­al­tech­nik auf Rau­pen: Das LUF 60 kom­bi­niert Lösch­tech­nik, Groß­lüf­ter und Schaum­funk­ti­on für beson­ders schwie­ri­ge Einsatzstellen.

Was­ser wird zu Mil­li­ar­den kleins­ten Tröpfchen

Eine der auf­fäl­ligs­ten Funk­tio­nen des LUF 60 ist die Lösch­ka­no­ne. Sie ver­fügt über 360 Düsen und ist hydrau­lisch höhenverstellbar.

Das Was­ser wird über die Düsen stark zer­stäubt. Es ent­steht ein ver­ne­bel­ter Was­ser­strahl mit Mil­li­ar­den kleins­ter Was­ser­tröpf­chen.

Die­ser Was­ser­ne­bel kann zur Brand­be­kämp­fung und ins­be­son­de­re zur Küh­lung ein­ge­setzt wer­den. Durch die fei­ne Zer­stäu­bung steht eine gro­ße Ober­flä­che zur Ver­fü­gung, über die Wär­me auf­ge­nom­men wer­den kann.

Die Wurf­wei­te des Was­ser­strahls beträgt 60 Meter.

Bis zu 2.400 Liter Was­ser pro Minute

Für die Was­ser­ab­ga­be ver­fügt das LUF 60 über eine zwei­stu­fi­ge Krei­sel­pum­pe aus Bron­ze bezie­hungs­wei­se Edelstahl.

Je nach Betriebs­art kön­nen damit gro­ße Was­ser­men­gen zur Lösch­ka­no­ne geför­dert wer­den. Bei einer Druck­erhö­hung von 15 bar sind 1.000 Liter pro Minu­te mög­lich. Bei einer Druck­erhö­hung von 10 bar beträgt der mög­li­che Durch­fluss bis zu 2.400 Liter pro Minute.

Damit steht dem LUF 60 eine leis­tungs­fä­hi­ge Was­ser­ver­sor­gung für die Brand­be­kämp­fung zur Verfügung.

Auch Lösch­schaum ist möglich

Wenn bei einem Ein­satz Lösch­schaum benö­tigt wird, kann das LUF 60 jeder­zeit von Was­ser auf Schaum umge­schal­tet werden.

Die Wurf­wei­te des Schaums beträgt etwa 35 Meter.

Wie groß die Leis­tungs­fä­hig­keit dabei ist, zeigt ein anschau­li­cher Ver­gleich: Inner­halb von nur zehn Minu­ten kann das LUF 60 genü­gend Schaum erzeu­gen, um ein kom­plet­tes Fuß­ball­feld etwa einen hal­ben Meter hoch mit Schaum zu bedecken.

Damit kön­nen auch grö­ße­re Brand­flä­chen mit Lösch­schaum abge­deckt wer­den. Der Schaum kann dabei aus siche­rer Ent­fer­nung gezielt in Rich­tung des Brand­her­des gebracht werden.

Groß­ven­ti­la­tor bewegt 90.000 Kubik­me­ter Luft

Das LUF 60 ist nicht nur ein Lösch­ro­bo­ter, son­dern gleich­zei­tig ein leis­tungs­star­kes Belüftungsgerät.

Der Ven­ti­la­tor ver­fügt über eine Leis­tung von 35 kW. Er erreicht einen Volu­men­strom von 90.000 Kubik­me­tern pro Stun­de und eine Luft­ge­schwin­dig­keit von bis zu 165 km/h.

Gera­de bei einem Brand in einem geschlos­se­nen Bereich kann die Bewe­gung gro­ßer Luft­men­gen eine wich­ti­ge Unter­stüt­zung für die Ein­satz­maß­nah­men darstellen.

Im Ems­tun­nel kann die­se Funk­ti­on ins­be­son­de­re bei star­ker Rauch­ent­wick­lung von Bedeu­tung sein.

Steue­rung aus rund 300 Metern Entfernung

Das LUF 60 wird über eine Funk­fern­steue­rung bedient. Die Reich­wei­te beträgt etwa 300 Meter.

Der Bedie­ner kann das Spe­zi­al­fahr­zeug damit aus siche­rer Ent­fer­nung in Rich­tung Ein­satz­stel­le steu­ern. Die Kom­bi­na­ti­on aus Fern­steue­rung und Rau­pen­fahr­werk ermög­licht prä­zi­se Fahr- und Wendemanöver.

Für die Ein­satz­kräf­te bedeu­tet das: Das LUF 60 kann zunächst in Berei­che geschickt wer­den, in denen die Bedin­gun­gen für Men­schen beson­ders schwie­rig sind.

 

 

Bis zu 300 Meter Reich­wei­te: Das LUF 60 lässt sich per Funk aus siche­rer Ent­fer­nung steu­ern und dabei zen­ti­me­ter­ge­nau positionieren.
140 PS star­ke Motor­leis­tung: Das LUF 60 wird von einem leis­tungs­star­ken Die­sel­mo­tor ange­trie­ben und bewegt sich auf robus­ten Raupenketten.

Kom­pakt gebaut für schwie­ri­ge Einsatzbereiche

Das LUF 60 ist 2,33 Meter lang und 1,35 Meter breit. Das Lüf­ter­rohr erreicht in Park­po­si­ti­on eine Höhe von zwei Metern. Aus­ge­fah­ren beträgt die Höhe 2,50 Meter.

Durch sei­ne Bau­wei­se kann das Spe­zi­al­fahr­zeug auch in Berei­chen ein­ge­setzt wer­den, in denen grö­ße­re Feu­er­wehr­fahr­zeu­ge nur schwer vorankommen.

Zwei Arbeits­leuch­ten gehö­ren zur Stan­dard­aus­stat­tung. Sie ermög­li­chen den Ein­satz auch bei Dun­kel­heit oder schwie­ri­gen Sichtverhältnissen.

Was­ser­ver­sor­gung über drei B‑S­torz-Anschlüs­se

Die Was­ser­ver­sor­gung erfolgt über drei B‑S­torz-Anschlüs­se mit Rück­schlag­ven­ti­len und einem 6‑Mil­li­me­ter-Vor­fil­ter.

Zusätz­lich ver­fügt das LUF 60 über einen Edel­stahl-Was­ser­fil­ter mit einer Fil­ter­fein­heit von 100 Mikro­me­tern. Für Hoch­druck­an­wen­dun­gen steht ein HD-Anschluss der Klas­se PN 40 zur Verfügung.

Der Die­sel­tank fasst 60 Liter, der Hydrau­lik­tank 40 Liter.

Sören Spin zeigt die Tech­nik der Feu­er­wehr Jemgum

Bei der Vor­füh­rung erläu­ter­te Sören Spin, Gerä­te­wart der Feu­er­wehr Jem­gum, die ver­schie­de­nen Funk­tio­nen des LUF 60.

Für die Feu­er­wehr steht dabei nicht allein die beein­dru­cken­de Tech­nik im Vor­der­grund. Ent­schei­dend ist der prak­ti­sche Nut­zen: Das Spe­zi­al­fahr­zeug kann in schwie­ri­ge Berei­che vor­drin­gen und dort Lösch­was­ser oder Schaum ein­set­zen, wäh­rend die Ein­satz­kräf­te Abstand zum unmit­tel­ba­ren Gefah­ren­be­reich hal­ten können.

Gera­de bei einem mög­li­chen Brand im Ems­tun­nel kann die­se Fähig­keit eine wich­ti­ge zusätz­li­che tak­ti­sche Mög­lich­keit darstellen.

Ein Spe­zi­al­fahr­zeug für den Land­kreis Leer

Das LUF 60 ist ein beson­de­res Ein­satz­mit­tel der Feu­er­wehr Jem­gum und für anspruchs­vol­le Ein­satz­la­gen vor­ge­se­hen. Sein Ein­satz­ge­biet reicht dabei über einen mög­li­chen Tun­nel­brand hinaus.

Über­all dort, wo nor­ma­le Ein­satz­stra­te­gien nur erschwert umsetz­bar sind, kann das fern­ge­steu­er­te Lösch-Unter­stüt­zungs-Fahr­zeug sei­ne Vor­tei­le ausspielen.

Die Kom­bi­na­ti­on aus Rau­pen­fahr­werk, Fern­steue­rung, Lösch­ka­no­ne, Was­ser­ne­bel, Schaum­ein­satz und leis­tungs­star­kem Ven­ti­la­tor macht das LUF 60 zu einem viel­sei­ti­gen Spezialgerät.

Für die Feu­er­wehr Jem­gum und den Land­kreis Leer steht damit Tech­nik bereit, die vor allem eines ermög­li­chen soll: Auch dort wirk­sam vor­zu­ge­hen, wo es für Ein­satz­kräf­te zunächst zu gefähr­lich wird.

Tech­ni­sche Daten des LUF 60

Tech­ni­sche Daten Anga­be
Län­ge 2.330 mm
Brei­te 1.350 mm
Höhe, Lüf­ter­rohr Parkposition 2.000 mm
Höhe, Lüf­ter­rohr ausgefahren 2.500 mm
Eigen­ge­wicht 2.200 kg
Die­sel­mo­tor John Dee­re, 140 PS / 104 kW
Motor 4‑Zylinder, was­ser­ge­kühlt
Die­sel­tank 60 Liter
Hydrau­lik­tank 40 Liter
Fahr­ge­schwin­dig­keit 0–4,5 km/h
Was­ser­pum­pe 2‑stufige Krei­sel­pum­pe
Pum­pen­leis­tung 1.000 l/min bei 15 bar Druckerhöhung
Pum­pen­leis­tung 2.400 l/min bei 10 bar Druckerhöhung
Lösch­ka­no­ne 360 Düsen
Düsen­druck 15–20 bar
Was­ser­durch­satz 0–400 l/min
Wurf­wei­te Wasser 60 m
Wurf­wei­te Schaum ca. 35 m
Ven­ti­la­tor 35 kW
Volu­men­strom 90.000 m³/h
Luft­ge­schwin­dig­keit 165 km/h
Was­ser­ein­spei­sung 3 × B‑Storz
Was­ser­fil­ter 100 µm, Edelstahl
HD-Anschluss PN 40
Arbeits­leuch­ten 2 × 24 V / 35 W
Steig­fä­hig­keit 30°
Fern­steue­rung ca. 300 m

Quel­le: LUF Deutsch­land GmbH

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CSD in Leer: Umzug durch die Innen­stadt sorgt für umfang­rei­che Straßensperrungen

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CSD in Leer: Tem­po­rä­re Ver­kehrs­be­schrän­kun­gen und Stra­ßen­sper­run­gen am 15. August

Leer. Anläss­lich des dies­jäh­ri­gen Chris­to­pher Street Days (CSD) zieht am Sams­tag, den 15. August 2026, ein bun­ter Demons­tra­ti­ons­zug durch die Leera­ner Innen­stadt. Auf­grund des Umzu­ges müs­sen sich Ver­kehrs­teil­neh­me­rin­nen und Ver­kehrs­teil­neh­mer im Stadt­ge­biet auf tem­po­rä­re Stra­ßen­sper­run­gen und Ein­schrän­kun­gen im Fahr­zeug­ver­kehr einstellen.

Der Rou­ten­ver­lauf des Demonstrationszuges

Der Start­schuss für den CSD-Umzug fällt um 13:00 Uhr auf dem Park­platz neben dem Zoll­haus am Bahn­hofs­ring. Von dort aus führt die Stre­cke der Teil­neh­men­den über fol­gen­de Abschnit­te durch die Stadt:

  • Start: Park­platz am Zoll­haus (Bahn­hofs­ring)

  • Ver­lauf: Müh­len­platz ➔ Fuß­gän­ger­zo­ne ➔ Heis­fel­der Stra­ße ➔ Oster­steg ➔ Bür­ger­meis­ter-Ehr­len­holtz-Stra­ße ➔ Stich­stra­ße Bahnhofsring

  • Ziel: Rück­kehr über den Müh­len­platz zum Park­platz am Zollhaus

Innen­stadt wäh­rend des Umzugs voll­stän­dig gesperrt

Für die gesam­te Dau­er des Demons­tra­ti­ons­zu­ges wird der betrof­fe­ne Innen­stadt­be­reich für den Fahr­zeug­ver­kehr voll­stän­dig gesperrt. Allen Ver­kehrs­teil­neh­mern wird drin­gend emp­foh­len, die Innen­stadt in die­sem Zeit­raum weit­räu­mig zu umfah­ren oder für unum­gäng­li­che Fahr­ten deut­lich mehr Zeit einzuplanen.

Wich­ti­ge Hin­wei­se für Anlie­ger und Besucher:

  • Zoll­haus-Park­platz: Der Park­platz neben dem Zoll­haus steht am Sams­tag, den 15. August 2026, ganz­tä­gig nicht zum Par­ken zur Verfügung.

  • Gesperr­te Stra­ßen: Die Leda­stra­ße sowie der Bahn­hofs­ring (Stich­stra­ße in Rich­tung Müh­len­platz) wer­den für den Ver­kehr gesperrt.

  • Freie Zufahr­ten: Die Zufahrt zum Kupen­warf sowie zum Wochen­markt bleibt aus Rich­tung Georg­stra­ße wei­ter­hin unein­ge­schränkt möglich.

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Ost­fries­land: Wie Bus, Bahn, E‑Schifffahrt und Digi­ta­li­sie­rung unse­re Regi­on ver­net­zen sollen

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Mit Dr. Danie­la Bra­vin (4. von rechts), Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“, dis­ku­tier­te der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land jüngst in Witt­mund die Idee und Kon­zep­ti­on des Mas­ter­plans. Foto: CDU Ostfriesland

CDU Ost­fries­land unter­stützt „Mas­ter­plan Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halbinsel“

Wittmund/Ostfriesland. Der Bezirks­vor­stand der CDU Ost­fries­land hat sich im Rah­men einer Vor­stands­sit­zung in Witt­mund ein­ge­hend mit der Zukunft der Mobi­li­tät in der Regi­on befasst. Frau Dr. Danie­la Bra­vin, Vor­stands­mit­glied des Wirt­schafts­för­der­krei­ses Har­lin­ger­land e.V. und Koor­di­na­to­rin der Initia­ti­ve, stell­te dabei die Kern­in­hal­te des „Mas­ter­plans Mobi­li­tät Ost­frie­si­sche Halb­in­sel“ vor. Der CDU-Bezirks­vor­stand sprach sich im Anschluss ein­stim­mig für die aus­drück­li­che Unter­stüt­zung der über­re­gio­na­len Initia­ti­ve aus.

Ziel des Mas­ter­plans ist die Ent­wick­lung eines land­kreis­über­grei­fen­den, zukunfts­fä­hi­gen Mobi­li­täts­kon­zepts für die gesam­te Ost­frie­si­sche Halb­in­sel – umfas­send die Land­krei­se Aurich, Fries­land, Leer und Witt­mund sowie die kreis­frei­en Städ­te Emden und Wil­helms­ha­ven.

„Für die Lebens­qua­li­tät unse­rer Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sowie die Stär­ke unse­res Wirt­schafts- und Tou­ris­mus­stand­or­tes brau­chen wir moderns­te, ver­läss­li­che und ver­netz­te Mobi­li­täts­an­ge­bo­te“, betont der CDU-Bezirks­vor­sit­zen­de Ulf Thie­le MdL. „Der Ansatz, Ver­keh­re regio­nal abzu­stim­men, Bar­rie­ren abzu­bau­en und inno­va­ti­ve Lösun­gen von der Schie­ne bis hin zu neu­en E‑Mobilitätsformen auf den Weg zu brin­gen, weist genau in die rich­ti­ge Richtung.“

Wesent­li­che Bau­stei­ne für eine nach­hal­ti­ge Verkehrswende

Der Mas­ter­plan ver­knüpft zen­tra­le Hand­lungs­fel­der, um die Regi­on zukunfts­si­cher aufzustellen:

  • Bes­se­re Ver­net­zung und Stär­kung des ÖPNV/SPNV: Zwei­glei­si­ger Aus­bau und Stre­cken­re­ak­ti­vie­run­gen im Schie­nen­per­so­nen­nah­ver­kehr sowie opti­mier­te Tak­tun­gen und Barrierefreiheit.

  • Insel­an­bin­dung und Tou­ris­mus: Nach­hal­ti­ge Erreich­bar­keit der Ost­frie­si­schen Inseln, unter ande­rem durch die Inte­gra­ti­on von E‑Schifffahrt und E‑Flugverkehr.

  • Zukunfts­tech­no­lo­gien und Digi­ta­li­sie­rung: Aus­bau von Shared- und E‑Mobility, auto­no­men Ver­keh­ren sowie die Ent­wick­lung einer digi­ta­len Gäs­te­kar­te und per­so­na­li­sier­ter Routenplanung.

  • Kli­ma­schutz und Lebens­qua­li­tät: Ver­stärk­te Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien vor Ort – auch mit Blick auf das Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer – und das Erschlie­ßen neu­er Frei­räu­me in den Kommunen.

Brei­ter Betei­li­gungs­an­satz über Kom­mu­nal­gren­zen hinweg

Beson­ders posi­tiv bewer­tet der CDU-Bezirks­ver­band den brei­ten Betei­li­gungs­an­satz: Der Mas­ter­plan wird über alle Kreis- und Kom­mu­nal­gren­zen hin­weg im Dia­log zwi­schen Bevöl­ke­rung, Ver­wal­tung, Wirt­schaft, Hoch­schu­len und den poli­ti­schen Gre­mi­en vor Ort erarbeitet.

„Wir ste­hen vor gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen, die nicht an Gemein­de­gren­zen Halt machen. Der Mas­ter­plan Mobi­li­tät bie­tet die Chan­ce, Kräf­te zu bün­deln und kon­kre­te Mach­bar­keits­stu­di­en auf den Weg zu brin­gen. Die­sen Pro­zess wer­den wir als CDU Ost­fries­land auf allen poli­tisch rele­van­ten Ebe­nen tat­kräf­tig beglei­ten“, sichert Ulf Thie­le zu.

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