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Rede der Bür­ger­meis­te­rin zur Eröff­nung des Gal­li­mark­tes in Leer

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Moin mit­nan­ner,
Van Har­ten Will­ko­men in Leer to de fiev­hun­nert­elf­te Gall­markt! Lie­be Gäs­te aus Nah und Fern aus Poli­tik, Wirt­schaft, Ver­bän­den, Ver­ei­nen und vor allem lie­be Gal­li­markts­be­su­cher. Mooi, dat se all daar­bi sünd!

Bei die­sem Wet­ter kür­ze ich heu­te mal mei­ne Begrü­ßung ab: Lie­be Wür­den­trä­ger, sol­che, die es sind, sol­che die es waren, die die es wer­den wol­len und sol­che, die froh sind, es nie wer­den zu müssen!
Stell­ver­tre­tend für so vie­le, die ich per­sön­lich begrü­ßen möch­te, hei­ße ich einen wah­ren Ober­ost­frie­sen will­kom­men. Ik proot natür­elk van de Prä­si­dent van d‘ Oost­frees­ke Lands­kupp, Rico Meck­len­burg. Mooi, dat se van­da­ag hier sünd.

Und natür­lich möch­te ich die Dele­ga­ti­on unse­rer Part­ner­stadt Trow­bridge mit unse­rem Ehren­he­rold Tre­vor Heeks begrü­ßen. I’am sure Tre­vor, you have some­thing to say to our gal­li­markt visitors?
Trevor

Thank you Trevor.

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber ich hof­fe, dass Groß­bri­tan­ni­en sich das mit dem Brexit viel­leicht doch noch­mal überlegt.

Tja, leev Lüü, wenn de Brexit kummt, dann will ik hopen, dat uns Tre­vor, wenn he nächs­te Jahr up d‘ Gall­m­akt komen will, ok en Visum kriggt. Aber maakt jo man kien Sör­gen: Nood­falls, wenn d‘ wesen mutt, dann roop ik sülvst bi Boris John­son an un segg hum, dat wi up Tre­vor neet ver­zich­ten könen.

Auch unse­re Freun­de aus den Nie­der­lan­den aus der Geme­en­te Oldambt fei­ern heu­te mit uns. Har­te­lyk wel­kom Jan Veen …!

Nie­der­län­der
Bedankt Jan.

Frü­her….. frü­her war alles ganz anders. Da war der Früh­ling ver­reg­net mit eini­gen war­men Tagen, der Som­mer heiß, der Herbst stür­misch und kalt und im Win­ter war die Land­schaft vom Schnee weiß bedeckt.
Und heu­te? Die Jah­res­zei­ten sind nicht mehr so bestän­dig. In den letz­ten zwei Jah­ren war das Wet­ter selbst zum Gal­li­markt noch so som­mer­lich warm – T‑Shirt war angesagt.

Un bi d‘ Kuscheln in d‘ Rie­sen­radd is man bold in d‘ Swe­ten komen.

Ohne Zwei­fel: Die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels sind bereits spür­bar. Und auch wenn wir heu­te hof­fen, dass es wäh­rend des Gal­li­mark­tes tro­cken und warm sein wird – also bes­ser als heute/genauso wie heu­te, ist das Kli­ma zu Recht im Fokus der Diskussionen.

Jetzt auch dank der vie­len jün­ge­ren Men­schen, denen sich immer mehr Bür­ge­rin­nen und Bür­ger anschlie­ßen. Und über das hin­aus, was wir bereits ange­sto­ßen haben in Deutsch­land, wer­den vie­le ein­ge­fah­re­ne Wege in Fra­ge gestellt. Die Bot­schaft lau­tet auch für uns alle:
Man sall sük eerst Maal an d‘ egen Nöös faten.
Und was vie­le nicht wis­sen ist, dass die Poli­tik und Ver­wal­tung der Stadt Leer hier schon seit eini­gen Jah­ren eine hohe Sen­si­bi­li­tät besitzt.

Die Stadt Leer ist seit 2016 Mit­glied im Kli­ma­bünd­nis, in des­sen Rah­men jähr­lich die Akti­on „Stadt­ra­deln – Radeln für ein gutes Kli­ma“ durch­ge­führt wird. Auch in die­sem Jahr, und somit das drit­te Mal in Fol­ge, konn­ten wir uns ganz oben auf dem Trepp­chen unter den Kom­mu­nen bis 50.000 Ein­woh­nern plat­zie­ren, unse­re Leis­tung des Vor­jah­res noch ein­mal stei­gern und den ers­ten Platz verteidigen.

Hei­ke Dirks, unser Stadt­ra­del­star, hat mit ihrem Fahr­rad eine Kilo­me­ter­stre­cke von über 1.700 km gefah­ren und setzt sich somit als Deutsch­lands bes­ter weib­li­cher Stadt­ra­del­star an die Spitze.

Und jeder ein­zel­ne Mit­fah­rer hat zu die­ser wahn­sin­nig guten Gesamt­leis­tung beigetragen.
Der gesam­te Land­kreis Leer konn­te sich unab­hän­gig von der Ein­woh­ner­zahl in Nie­der­sach­sen auf Platz 3, hin­ter der Regi­on Han­no­ver und Braun­schweig einreihen.

Wir Men­schen in Leer und Land­kreis kön­nen stolz sein uns gegen wesent­lich grö­ße­re Kom­mu­nen behaup­tet zu habe! Dan­ke an alle!

Und sonst? Kli­ma­freund­li­ches Bau­en, Pel­let­hei­zung, Block­heiz­kraft­werk, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen – haben wir, wenn auch Bäu­me in den letz­ten Jah­ren gefällt wer­den muss­ten, reden die wenigs­ten dar­über, dass wir in den letz­ten fünf Jah­ren über 500 neue Bäu­me gepflanzt haben. 33,3 Pro­zent Elek­tro­au­tos in unse­rem klei­nen Fuhr­park – haben wir. Seit letz­ter Woche bie­ten wir Car Sha­ring an: Leev Lüü – damit könnt ihr euer Auto abschaf­fen, Geld spa­ren und was fürs Kli­ma tun – nut­zen Sie die Autos, infor­mie­ren Sie sich im Bür­ger­bü­ro – das ist der Schlüs­sel zur öko­lo­gisch sinn­vol­len Autonutzung.

Sie wis­sen es, oder? Dass die vie­len Unter­neh­men, seit mehr als hun­dert Jah­ren das Rück­grat unse­rer Stadt sind? Erin­nern Sie sich auch noch an die rau­chen­den Schorn­stei­ne mit hohen Emis­sio­nen und CO² Aus­stoß? Und heu­te? Die Unter­neh­men haben sich den Her­aus­for­de­run­gen des Kli­ma­wan­dels schon gestellt und erfül­len heu­te stren­ge Auf­la­gen, die das Kli­ma in der Stadt im wahrs­ten Sin­ne des Wor­tes deut­lich ver­bes­sert haben.

Wäh­rend wir in der Umwelt­po­li­tik noch gegen den Kli­ma­wan­del kämp­fen müs­sen, ist das gesell­schaft­li­che Kli­ma in unse­rer Stadt so gut wie es ist und ein Grund, war­um es wun­der­bar ist, Ihre Bür­ger­meis­te­rin zu sein.

Es gibt hier bei uns ein gro­ßes Mit­ein­an­der. Ver­ei­ne, Ver­bän­de, aber auch vie­le enga­gier­te Bür­ge­rin­nen und Bür­ger tra­gen dazu bei. Stell­ver­tre­tend für vie­le möch­te ich in die­sem Jahr das Fest der Kul­tu­ren her­vor­he­ben. Ein Fest, das für mich sym­bo­lisch für unser täg­li­ches Zusam­men­le­ben steht. Leer ist eine welt­of­fe­ne und tole­ran­te Stadt, deren Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in der Viel­falt ver­eint sind.

Nen­nen möch­te ich auch den Bin­gu­mer Shan­ty-Chor, der immer wie­der mit vol­ler Inbrunst See­manns­lie­der schmet­tert und damit den mari­ti­men Cha­rak­ter unse­rer Stadt unter­streicht. Beson­ders ist auch der Ver­ein Schip­per Klott­je und das Hei­mat­mu­se­um, der sich mit viel Lei­den­schaft und Lie­be zum Detail um den his­to­ri­schen Hafen und das Muse­um ehren­amt­lich ver­dient macht. Der Sän­ger­club Euter­pe fei­er­te die­ses Jahr 160 Jah­re – ein Jubi­lä­um, das heu­te sei­nes glei­chen sucht.
Die Feu­er­wehr ist da, wenn sie geru­fen wird, die­ses Jahr unter vie­len Ein­sät­zen – das erwäh­ne ich, weil es zum Kli­ma­wan­del dazu gehört, muss­te der Teich in Leer­ort, die Gro­ße Graf­te, gewäs­sert wer­den – die Tro­cken­heit hat auch hier Spu­ren hinterlassen.

Vie­le, vie­le Men­schen in Leer sind ein wich­ti­ger und vor allem nach­hal­ti­ger Bau­stein unse­res guten Kli­mas in der Stadt!

Gutes Kli­ma in der Stadt. Eines muss ich Ihnen aber an die­ser Stel­le ganz offen geste­hen. Auch wenn es mor­gen als „fal­sche“ Schlag­zei­le in der Zei­tung ste­hen könn­te: Manch­mal wäre ich für einen Klimawandel.

Aber ver­ste­hen Sie mich nicht falsch! Den Kli­ma­wan­del unse­rer Umwelt, dem soll­ten wir enga­giert ent­ge­gen­tre­ten. Ich möch­te auch kei­nen Wan­del in der städ­ti­schen Gesell­schaft, denn das Kli­ma ist her­vor­ra­gend! Nein, den Kli­ma­wan­del, den ich mei­ne, den ich mir wün­sche, der betrifft die poli­ti­sche Diskussionskultur.

Wir in der Poli­tik müs­sen uns weni­ger mit uns selbst beschäf­ti­gen. Unse­re Auf­ga­be ist es nicht nach Schul­di­gen zu suchen, son­dern nach Lösun­gen. Weni­ger in der Öffent­lich­keit über­ein­an­der, son­dern in der Poli­tik mehr mit­ein­an­der reden, das ist mein Wunsch! Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger erwar­ten zu Recht, dass wir kon­struk­tiv zum Woh­le der Stadt Leer zusammenarbeiten.

Sluss mit Schand­aal maken. Wi Poli­ti­kers mut­ten wat doon, denn daar­för hett man uns wählt.

Wenn wir gera­de beim Kli­ma sind, möch­te ich an die­ser Stel­le noch zwei Sät­ze an unse­re Men­zi richten.

Men­zi ist in Leer min­des­tens so bekannt wie die Bür­ger­meis­te­rin! Fröh­lich gestimmt hat sie jah­re­lang dafür gesorgt, dass es in der Alt­stadt und rund um den Hafen sau­ber ist und dabei die Lip­pen gespitzt und ein fröh­li­ches Lied gepfif­fen. Das Pfei­fen wur­de ihr Mar­ken­zei­chen, Sai­son abge­stimmt, und hat so viel gute Lau­ne ver­brei­tet und ihre Mit­strei­ter moti­viert. Men­zi wird zum Ende des Jah­res in den wohl­ver­dien­ten Ruhe­stand gehen. Lie­be Men­zi: Dan­ke und alles Gute für die Zukunft – mir wer­den Sie feh­len. Sie wer­den uns allen fehlen.

Und für ein posi­ti­ves Kli­ma im Rat­haus hat eine Per­son gesorgt, die ich künf­tig in der täg­li­chen Arbeit sehr ver­mis­sen wer­de. Mei­ne Vor­zim­m­er­kraft Bar­ba­ra Uhle­mann wird bald eben­falls in den Ruhe­stand gehen. Frau Uhle­mann war nicht nur für mich, son­dern auch für mei­ne Vor­gän­ger, Wolf­gang Kell­ner und Gün­ther Boek­hoff wer­den mir zustim­men, eine wich­ti­ge Stüt­ze und stets ein stil­les, aber dafür ein umso wich­ti­ge­res Räd­chen im Getrie­be der Stadt Leer. Lie­be Frau Uhle­mann, Dan­ke für alles!

Ganz zum Ende mei­ner Rede möch­te ich ganz tra­di­tio­nell den zahl­rei­chen Ehren­amt­li­chen in der Stadt und den Orga­ni­sa­to­ren, Mit­ar­bei­ter und Schau­stel­ler, unse­res tol­len Mark­tes dan­ken. Ohne Sie wäre Vie­les nicht mög­lich! Zum Bei­spiel in kür­zes­ter Zeit ein grö­ße­res Zelt auf dem Gal­li­markt­platz bereit­stel­len – dan­ke dafür!!!! Vie­le von den Ehren­amt­li­chen und wei­te­ren Gäs­ten beglei­ten mich heu­te in die­ses Fest­zelt!! Ihre Teil­nah­me berei­chert die­se Veranstaltung.

Doch her­vor­he­ben möch­te ich an die­ser Stel­le jetzt DIE Aus­hän­ge­schil­der des Gal­li­mark­tes. Und damit mei­ne ich vor allem drei Per­so­nen, die jedes Jahr mit viel Lei­den­schaft eine ganz beson­de­re Rol­le einnehmen.

Se sünd Stim­mungs­maa­kers. Mit hör tra­di­tio­nel­le Kleer, mit Trum­mel un Hel­le­bar­de, mit Glo­cke un Stimm ver­middeln se de Flair van dis­se besün­ner Fest. Ohne hör kann de Gall­m­akt gaar neet stattfinnen.

Ich spre­che natür­lich von unse­ren drei Herolden!
Lie­ber Hel­mut Kock, lie­ber Franz Krä­mer und unser Aus­ru­fer, lie­ber Hans-Arno Loerts! Ihr steht heu­te ganz vor­ne! Vie­len Dank, dass Ihr die­se Auf­ga­be Jahr für Jahr über­nehmt – dazu sind mir eini­ge Gedicht­zei­len eingefallen:

Lie­be Leu­te stellt euch vor,
der Gal­li­markt öff­net sein Tor,
die Herol­de hat‘s krank erwischt,
lie­gen im Bett und kom­men nicht.

Mit was könn­te man das vergleichen?
Ein Bahn­hof wäre ohne Weichen.
Ein Schiff würd‘ ohne Ruder fahren,
Ein Super­markt wär ohne Waren.

Das Wat­ten­meer ohn Wattenwurm
Die Nord­see­küs­te ohne Sturm,
Ost­fries­land hät­te Ber­ge gar,
Und Dünen bei Leer wärn plötz­lich wahr.

Jedoch, zu dritt steht Ihr an mei­ner Seite,
ganz treu und such­tet nicht das Weite.
Ruft‘s aus, macht heu­te alle froh.
Radeau, Radeau, radit­jes doe…

(Leev Herol­de, bit­te maakt nu för uns de fiev­hun­nert­elf­te Gall­markt open!)

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Pelz­ver­bot in der EU: Kom­mis­si­on unter Druck nach Rekord-Bürgerinitiative

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Bild­un­ter­schrift: Füch­se in einer Pelz­farm — Copy­right: Otwar­te Klatki

Still­stand in Brüs­sel: War­um die EU beim Pelz­ver­bot auf Zeit spielt

Das The­ma Pelz spal­tet Euro­pa – zumin­dest wenn man die Kluft zwi­schen dem Bür­ger­wil­len und dem Han­deln der poli­ti­schen Insti­tu­tio­nen betrach­tet. Seit drei Jah­ren for­dern Mil­lio­nen von Men­schen ein Ende der Pelz­tier­zucht und des Pelz­han­dels in der Euro­päi­schen Uni­on. Doch trotz einer his­to­ri­schen Bür­ger­initia­ti­ve und erdrü­cken­der wis­sen­schaft­li­cher Fak­ten herrscht in der EU-Kom­mis­si­on ein Schwei­gen, das für vie­le Tier­schüt­zer mitt­ler­wei­le uner­träg­lich wird.

1,5 Mil­lio­nen Stim­men gegen Tierquälerei

Bereits im Jahr 2023 setz­te die Euro­päi­sche Bür­ger­initia­ti­ve (EBI) „Fur Free Euro­pe“ einen Mei­len­stein: Mit über 1,5 Mil­lio­nen zer­ti­fi­zier­ten Unter­schrif­ten wur­de eine der erfolg­reichs­ten Bür­ger­initia­ti­ven der EU-Geschich­te ein­ge­reicht. Die For­de­rung ist klar: Ein EU-wei­tes Ver­bot der Hal­tung und Tötung von Tie­ren zum Zweck der Pelz­ge­win­nung sowie ein Ver­bot des Inver­kehr­brin­gens von Zucht­pel­zen auf dem euro­päi­schen Markt.

Trotz die­ses mas­si­ven Man­dats steht eine fina­le Ant­wort der Kom­mis­si­on bis heu­te aus. Bei einer jüngs­ten Pro­test­ak­ti­on des inter­na­tio­na­len Bünd­nis­ses „Fur Free Alli­ance“ in Brüs­sel mach­ten Orga­ni­sa­tio­nen wie der Deut­sche Tier­schutz­bund erneut deut­lich, dass das Igno­rie­ren die­ses demo­kra­ti­schen Werk­zeugs das Ver­trau­en in die EU-Poli­tik mas­siv beschädigt.


Wis­sen­schaft und Gesund­heit: Mehr als „nur“ Tierschutz

Die Argu­men­te gegen die Pelz­in­dus­trie beschrän­ken sich längst nicht mehr nur auf ethi­sche Beden­ken. Dr. Hen­ri­et­te Macken­sen, Fach­re­fe­ren­tin für Pelz beim Deut­schen Tier­schutz­bund, betont die Kom­ple­xi­tät der Risiken:

  • Tier­schutz: Pelz­tie­re wie Ner­ze und Füch­se sind Wild­tie­re, deren Grund­be­dürf­nis­se in engen Git­ter­kä­fi­gen nie­mals erfüllt wer­den können.

  • Öffent­li­che Gesund­heit: Pelz­far­men gel­ten als Brut­stät­ten für Zoo­no­sen. Der Aus­bruch von COVID-19-Muta­tio­nen auf Nerz­far­men hat gezeigt, wie gefähr­lich die­se Hal­tungs­for­men für den Men­schen sein können.

  • Umwelt: Die Ver­ar­bei­tung von Pel­zen erfor­dert den Ein­satz hoch­gif­ti­ger Che­mi­ka­li­en, um die Ver­we­sung der Häu­te zu stop­pen – eine enor­me Belas­tung für Boden und Grundwasser.


Neue Umfra­ge­da­ten: Ein kla­res Man­dat der Bevölkerung

Eine aktu­el­le Umfra­ge des Markt­for­schungs­un­ter­neh­mens Savan­ta unter 18.000 EU-Bür­gern unter­mau­ert den Wunsch nach Ver­än­de­rung. Die Ergeb­nis­se für Deutsch­land sind dabei beson­ders deutlich:

For­de­rung Zustim­mung (Deutsch­land)
EU-wei­tes Ver­bot der Pelztierzucht 78 %
Ein­fuhr­ver­bot für Pel­ze aus Nicht-EU-Staaten 80 %
Ableh­nung eines Verbots 8 %

Die­se Zah­len bele­gen, dass die Bür­ger­initia­ti­ve kein Nischen­the­ma ist, son­dern von einer brei­ten gesell­schaft­li­chen Mehr­heit getra­gen wird.


Intrans­pa­renz und poli­ti­sche Blockaden

Kri­tik gibt es vor allem an der Art der Kom­mu­ni­ka­ti­on hin­ter den Kulis­sen. Jür­gen Plinz, Prä­si­di­ums­mit­glied beim Deut­schen Tier­schutz­bund, äußert den Ver­dacht, dass die Kom­mis­si­on eher das Gespräch mit der Pelz­lob­by sucht als mit den Ver­tre­tern der Zivil­ge­sell­schaft. Wäh­rend Stan­dards offen­bar bereits mit der Indus­trie ver­han­delt wur­den, blie­ben Gesprächs­an­ge­bo­te von Tier­schutz­ver­bän­den oft unbeantwortet.

Die­ses Vor­ge­hen nährt den Vor­wurf, dass wirt­schaft­li­che Inter­es­sen ein­zel­ner Mit­glied­staa­ten über das Tier­wohl und den erklär­ten Wil­len der EU-Bür­ger gestellt werden.


Ent­schei­dung im März: Die Stun­de der Wahrheit

Nach lan­gem Zögern wird eine offi­zi­el­le Ant­wort der EU-Kom­mis­si­on nun für Ende März 2026 erwar­tet. Für die Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen und die 1,5 Mil­lio­nen Unter­zeich­ner ist dies der Moment der Wahr­heit. Es geht nicht nur um das Schick­sal von Mil­lio­nen Pelz­tie­ren, son­dern auch dar­um, wie ernst die EU ihre eige­nen demo­kra­ti­schen Instru­men­te wie die Bür­ger­initia­ti­ve nimmt.

Ein Auf­schub oder eine blo­ße „Opti­mie­rung“ der Hal­tungs­be­din­gun­gen wäre aus Sicht der Initia­to­ren eine her­be Ent­täu­schung und ein fata­les Signal an die Bürger.

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Emder Mat­jes Deli­ka­tes­sen: Früh­lings­rol­le auf Apfel-Chilikompot

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Emder Mat­jes Deli­ka­tes­sen: Fern­öst­li­che Akzen­te in Fol­ge 4

In der vier­ten Aus­ga­be der Serie „Emder Mat­jes Deli­ka­tes­sen“ trifft nord­deut­sche Tra­di­ti­on auf asia­ti­sche Raf­fi­nes­se. Das Rezept für Früh­lings­rol­len vom Emder Mat­jes auf Apfel-Chi­li­kom­pot zeigt, wie wan­del­bar der klas­si­sche Mat­jes ist und wie har­mo­nisch er mit exo­ti­schen Aro­men harmoniert.

Wenn zar­te Emder Mat­jes­fi­lets auf Man­go, Ing­wer und Soja­sauce tref­fen, ent­steht eine Vor­spei­se, die den Gau­men über­rascht. Die Kom­bi­na­ti­on aus der Sal­zig­keit des Mat­jes, der fruch­ti­gen Süße der Man­go und der leich­ten Schär­fe des Ing­wers ver­leiht dem Gericht eine moder­ne, süß­saure Note. Ein­ge­hüllt in knusp­ri­gen Früh­lings­roll­en­teig, wird der Fisch zu einem völ­lig neu­en Erlebnis.

Das Rezept: Knusp­ri­ger Mat­jes trifft fruch­ti­ges Kompott

Für vier Per­so­nen bil­det das Zusam­men­spiel aus Tex­tur und Tem­pe­ra­tur das Herz­stück die­ses Gerichts. Wäh­rend die Früh­lings­rol­len heiß ser­viert wer­den, sorgt das selbst­ge­mach­te Apfel-Chi­li­kom­pot für eine fruch­tig-pikan­te Basis.

Zuta­ten für die Frühlingsrollen

  • 4 Emder Matjesfilets

  • ½ Man­go, ½ rote Papri­ka, 1 rote Zwiebel

  • 50 g Soja­spros­sen, 4 Stan­gen grü­ner Spargel

  • 10 g Ing­wer, 2 cl Sojasauce

  • Kori­an­der, Salz, Pfef­fer, Zucker

  • 4 Blatt Früh­lings­roll­en­teig & 1 Eiweiß

Zuta­ten für das Apfel-Kompott

  • 3 Äpfel, ½ Zwie­bel, ½ rote Chilischote

  • 100 g Zucker, 2 EL Essig, 50 g Butter

  • Apfel­saft, Salz, Pfeffer

Schritt für Schritt zur mari­ti­men Vorspeise

  1. Die Fül­lung: Mat­jes­fi­lets, Man­go, Spar­gel, Papri­ka und Zwie­beln in fei­ne Wür­fel schnei­den. Mit gehack­tem Kori­an­der ver­men­gen und mit Soja­sauce sowie frisch gerie­be­nem Ing­wer abschmecken.

  2. Das Rol­len: Den Teig aus­le­gen, Rän­der mit Eiweiß bestrei­chen, Fül­lung plat­zie­ren und die Sei­ten ein­ge­schla­gen fest aufrollen.

  3. Das Kom­pott: Zucker kara­mel­li­sie­ren, gewür­fel­te Äpfel, Zwie­beln und Chi­li hin­zu­ge­ben und mit Apfel­saft ablö­schen. Etwa 5 bis 7 Minu­ten köcheln las­sen und mit But­ter verfeinern.

  4. Das Fina­le: Die Rol­len bei 180°C etwa 3 Minu­ten gold­braun aus­ba­cken. Das Kom­pott mit­tig auf einem tie­fen Tel­ler anrich­ten und die Früh­lings­rol­le dar­auf platzieren.

Kuli­na­ri­scher Tipp: Für das per­fek­te Finish und eine zusätz­li­che Tex­tur eig­nen sich Wasa­bi-Erb­sen und Krab­ben­chips her­vor­ra­gend als Garnitur.


 

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Wer­te schaf­fen. Ener­gie­kos­ten sen­ken. Fürs Alter vor­sor­gen. Jetzt loslegen.

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Cle­ver ins Eigen­heim inves­tie­ren – Wer­te schaf­fen, Ener­gie­kos­ten sen­ken, fürs Alter vor­sor­gen. Jetzt loslegen.

Wer heu­te in sein Zuhau­se inves­tiert, denkt wei­ter als nur bis zur nächs­ten Reno­vie­rung. Es geht um Wert­erhalt, um nach­hal­ti­ge Kos­ten­sen­kung und um eine soli­de Alters­vor­sor­ge. Genau hier setzt Finan­zie­rungs­exper­te Sven Albert aus Leer an. Als Bau­Wo­Le-Part­ner ver­bin­det er Eigen­heim­be­sit­zer mit dem pas­sen­den Hand­werk – und sorgt dafür, dass Ihr Pro­jekt auf einem sta­bi­len finan­zi­el­len Fun­da­ment steht.

Ob neue Küche, Win­ter­gar­ten, Auf­fahrt, Wär­me­däm­mung oder moder­ne Hei­zungs­an­la­ge: Jede Maß­nah­me stei­gert Kom­fort und Immo­bi­li­en­wert. Beson­ders ener­ge­ti­sche Sanie­run­gen zah­len sich lang­fris­tig aus – durch deut­lich gerin­ge­re Ener­gie­kos­ten und eine höhe­re Unab­hän­gig­keit von Preissteigerungen.


Ganz­heit­lich pla­nen statt Stück­werk finanzieren

Sven Albert emp­fiehlt, Moder­ni­sie­run­gen nicht iso­liert zu betrach­ten. Wer bei­spiels­wei­se eine neue Küche plant, soll­te auch angren­zen­de Gewer­ke rea­lis­tisch mit einkalkulieren:

  • Erneue­rung der Elektrik

  • moder­nes Beleuchtungskonzept

  • neue Wand- und Bodenfliesen

  • not­wen­di­ge Malerarbeiten

Oft ent­ste­hen genau hier zusätz­li­che Kos­ten, die im ers­ten Moment unter­schätzt wer­den. Eine durch­dach­te Finan­zie­rung berück­sich­tigt des­halb nicht nur die Haupt­in­ves­ti­ti­on, son­dern das gesam­te Projektumfeld.

Sein Rat: Lie­ber einen finan­zi­el­len Puf­fer ein­pla­nen. Uner­war­te­te Mehr­kos­ten las­sen sich so sou­ve­rän abfan­gen, ohne dass Ihre Kal­ku­la­ti­on ins Wan­ken gerät.


Meh­re­re Pro­jek­te bün­deln – effi­zi­en­ter und oft günstiger

Nicht sel­ten lohnt es sich, zwei oder sogar drei Maß­nah­men in einem Zug zu finan­zie­ren. Wer bei­spiels­wei­se die Küche moder­ni­siert, kann gleich­zei­tig die Elek­trik auf den neu­es­ten Stand brin­gen oder angren­zen­de Räu­me renovieren.

Das Ergeb­nis:

  • nur eine Bauphase

  • bes­se­re Abstim­mung der Gewerke

  • häu­fig güns­ti­ge­re Gesamtkonditionen

  • schnel­le­rer Abschluss der Arbeiten

Denn Hand aufs Herz: Wer möch­te schon dau­er­haft auf einer Bau­stel­le wohnen?


Wer­te sichern – Zukunft gestalten

Jede Inves­ti­ti­on ins Eigen­heim ist auch eine Inves­ti­ti­on in Ihre Zukunft. Moder­ni­sie­run­gen erhö­hen die Lebens­qua­li­tät, stei­gern den Immo­bi­li­en­wert und sor­gen dafür, dass grö­ße­re Sanie­run­gen im Ren­ten­al­ter bereits abge­schlos­sen sind.

Wer heu­te in Däm­mung, effi­zi­en­te Heiz­tech­nik oder hoch­wer­ti­ge Aus­stat­tung inves­tiert, redu­ziert lang­fris­tig Betriebs­kos­ten und schafft finan­zi­el­le Ent­las­tung für später.


Ihr star­ker Part­ner in Leer

Sven Albert beglei­tet Sie mit Erfah­rung, Markt­kennt­nis und einem kla­ren Blick für wirt­schaft­lich sinn­vol­le Lösun­gen. Als Bau­Wo­Le-Part­ner bringt er Hand­werk und Finan­zie­rung zusam­men – struk­tu­riert, plan­bar und transparent.

Jetzt ist der rich­ti­ge Zeit­punkt, Ihr Pro­jekt stra­te­gisch anzu­ge­hen.
Mit einer cle­ve­ren Finan­zie­rung schaf­fen Sie Wer­te, sen­ken Ener­gie­kos­ten und sor­gen nach­hal­tig fürs Alter vor.

Seriö­se Finan­zie­rung – direkt vor Ort mit per­sön­li­cher Beratung

Bei Sven Albert haben Sie einen kom­pe­ten­ten Part­ner an Ihrer Sei­te – gemein­sam mit der tra­di­tio­nel­len Bau­spar­kas­se Schwä­bisch Hall. Hier bau­en Sie eine seriö­se, soli­de Finan­zie­rung auf, die genau auf Ihre Wohn­träu­me und Plä­ne zuge­schnit­ten ist. Schon bevor Sie mit der Reno­vie­rung, dem Anbau oder der Moder­ni­sie­rung Ihres Eigen­heims begin­nen, kön­nen Sie die Finan­zie­rung in tro­cke­nen Tüchern haben.

Sie wis­sen von Anfang an, wel­chen Finan­zie­rungs­rah­men Sie haben, kön­nen Puf­fer für uner­war­te­te Mehr­kos­ten ein­pla­nen und alle ver­füg­ba­ren För­der­mög­lich­kei­ten opti­mal nut­zen. Anders als bei anony­men Call­cen­tern haben Sie hier einen direk­ten Ansprech­part­ner aus Ost­fries­land, der Sie per­sön­lich beglei­tet, auf Ihre Fra­gen ein­geht und Sie Schritt für Schritt unterstützt.

Sven Albert ver­fügt über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung mit Neu­bau- und Moder­ni­sie­rungs­pro­jek­ten und ein gro­ßes Netz­werk an Bau- und Hand­werks­part­nern. So kön­nen Sie sicher sein, dass Ihr Pro­jekt pro­fes­sio­nell geplant, finan­ziert und umge­setzt wird – ohne böse Über­ra­schun­gen. Ein Bera­tungs­ge­spräch ist unver­bind­lich und kos­ten­frei und soll­te früh­zei­tig als ers­ter Schritt genutzt wer­den, damit alle wei­te­ren Maß­nah­men auf einer siche­ren Basis star­ten kön­nen. So wird Ihr Eigen­heim­traum von Anfang an Rea­li­tät – ent­spannt, plan­bar und abgesichert.

Kon­tak­tie­ren Sie Sven Albert – Ihr per­sön­li­cher Bera­ter vor Ort

Sven Albert
Selbst­stän­di­ger Berater

Mobil: 01522 / 2686457
Tele­fon: 0491 / 20340108
E‑Mail: sven.albert@schwaebisch-hall.de

Neu­es Büro in 26789 Leer:
Heis­fel­der Str. 111 a
Tel: 0491 / 20340108

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