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“LÜTTJE GALLMARKT” — Rede der Bür­ger­meis­te­rin Bea­trix Kuhl

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Rede der Bür­ger­meis­te­rin Bea­trix Kuhl zur Dis­kus­si­on um den “Lütt­je Gall­markt” aus der Sit­zung des Feu­er­wehr- und Markt­aus­schus­ses am 30.09.2020

Und daher mei­ne Fra­ge und mein Appell an Sie alle heu­te: Wie kön­nen Sie heu­te den Frei­zeit­park in sei­nen engen Begren­zun­gen zur Dis­kus­si­on stel­len und glau­ben, dass wir dann als Ver­wal­tung den Weih­nachts­markt und ande­re Ver­an­stal­tun­gen genehmigen??

Die­ses wer­den wir nicht tun – die­se Ver­ant­wor­tung wer­den wir nicht über­neh­men. Im Rah­men des Gleich­heits­grund­sat­zes sind nach dem Gesetz alle gleich zu behan­deln. Mit dem Beschluss gegen den Frei­zeit­park gibt Rot/Grün die Rich­tung vor.

Ich mache mir Sor­gen. Ich mache mir Sor­gen, weil mei­ne Toch­ter in einer WG lebt, in Qua­ran­tä­ne – dort blei­ben muss! — zusam­men mit zwei posi­tiv getes­te­ten Mit­be­woh­nern. Ich ken­ne auch Bil­der von jun­gen Men­schen, die schwer erkrankt sind.

Ich mache mir Sor­gen um mei­ne Mit­ar­bei­te­rin­nen, die im Span­nungs­feld arbei­ten zwi­schen Kon­tak­ten mit Bür­ge­rin­nen und ihrer eige­nen Angst, sich mit Coro­na zu infi­zie­ren, nicht nur für sich sel­ber, son­dern für Part­ner, Eltern, Freun­de, die sie anste­cken könnten.

Ich mache mir Sor­gen um mei­ne Freun­din, die als Ärz­tin jeden Tag in ihrer Pra­xis steht, im Übri­gen von Anfang an, als es noch kei­ne Schutz­aus­rüs­tung gab. Ich mache mir Sor­gen, weil Pati­en­tin­nen dort ein und aus­ge­hen mit ihren Krank­hei­ten und nie­mand weiß, ob und wann Coro­na in die Pra­xis getra­gen wird.

Ich mache mir auch Sor­gen um mich selbst: ganz ehr­lich, ich brau­che die Krank­heit nicht, ich will das Schick­sal nicht herausfordern!

Und trotz aller die­ser Sor­gen, mei­nem Ver­ständ­nis für Fami­lie, Mit­ar­bei­ter, Freun­de haben wir hier in der Ver­wal­tung Ent­schei­dung zu tref­fen, die den Lock­down wei­ter öff­nen, die die Rege­lung von Land und Bund umset­zen. In der Leera­ner Stadt­ver­wal­tung fin­den die Sor­gen der Ein­zel­händ­ler, der Gewer­be­trei­ben­den, der Unter­neh­men, aller Men­schen genau­so Berück­sich­ti­gung wie bei allen ande­ren Ent­schei­dungs­fin­dern, die sich zur­zeit mit Coro­na beschäf­ti­gen müssen.

Mit den Mit­ar­bei­tern zusam­men ent­schei­den wir im Kri­sen­stab, wel­chen Weg durch die Coro­na Zeit wir gemein­sam gehen. Wir müs­sen Ent­schei­dun­gen tref­fen ent­lang der Richt­li­ni­en von Bund, Land und Land­kreis, ent­lang unter­schied­li­chen Bedürf­nis­se von Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern, Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, Unter­neh­me­rin­nen und Unter­neh­mer, alles Men­schen deren Gesund­heit und Wohl es zu schüt­zen gilt und es ande­rer­seits dar­um geht, wirt­schaft­li­che Fol­gen abzumildern.

Kei­ne Ent­schei­dung der Bür­ger­meis­te­rin im Übri­gen, kei­ne Ent­schei­dung eines Ein­zel­nen, son­dern Ent­schei­dun­gen nach inten­si­ven Dis­kus­sio­nen des Ver­wal­tungs­kri­sen­stabs. Wobei der Mit­ar­bei­ter, der viel stär­ker dar­auf drängt, noch nicht zu öff­nen, noch nicht die Richt­li­ni­en von Bund und Land umzu­set­zen genau­so ernst genom­men wird, wie der Mit­ar­bei­ter, der mit­teilt, doch stär­ker Öff­nun­gen zu zulassen.

Wir alle in der Ver­wal­tung sind uns bewusst, dass wir eine Pan­de­mie mit vie­len Toten durch­lau­fen. Es macht jedem von uns Magen­schmer­zen Ent­schei­dung ent­lang der Richt­li­ni­en zu tref­fen, des­sen Ergeb­nis und Fol­gen nicht bekannt sind.

Ich bin als Bür­ger­meis­te­rin dank­bar, ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Mit­ar­bei­ter zu haben, die sich im Coro­na-Kri­sen­stab aus­tau­schen und dann gemein­sam ent­schei­den mit Ers­tem Stadt­rat und Bür­ger­meis­te­rin, wel­chen Weg wir gehen wol­len — schwer genug in allen Abwä­gun­gen mit allen Unsi­cher­hei­ten, die blei­ben!!! Schwer genug vor dem Hin­ter­grund der Pan­de­mie Entwicklung.

Ich habe gro­ßes Ver­trau­en in die Mit­ar­bei­ter des Hau­ses.
Ver­trau­en ist hier das Schlüs­sel­wort für mich. Ver­trau­en ist so wichtig.

Ver­trau­en ist etwas, dass uns als Ver­wal­tung von Ihnen nicht ent­ge­gen­ge­bracht wird. Sie als kom­mu­na­le Ver­tre­ter teil­ten mir in der letz­ten Rats­sit­zung mit, dass Sie eini­ge Kom­pe­ten­zen an sich zie­hen wol­len, und Geneh­mi­gun­gen coro­nabe­dingt nicht Geschäft der lau­fen­den Ver­wal­tung sei­en. Eini­ge war­fen mir vor, die Gesund­heit mei­ner Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aufs Spiel zu set­zen und dafür ver­ant­wort­lich zu sein, wenn Leera­ner zukünf­tig nicht mehr in den Urlaub fah­ren kön­nen, falls hier ein Hot­spot ent­steht. Gro­ßer öffent­lich­keits­wirk­sa­mer Auf­tritt, der die Bür­ger­meis­te­rin tref­fen soll und trifft.

Und jetzt neh­men Rot und Grün für sich in Anspruch über die Pres­se uns mit­zu­tei­len, den längst gefäll­ten Beschluss, den Lütt­je Gall­markt durch­zu­füh­ren, wie­der aufzuheben.

Mei­ne Fra­ge: Den­ken Sie bei die­ser Vor­ge­hens­wei­se an die Konsequenzen?

Ich rede nicht vom wirt­schaft­li­chen Scha­den für alle Betrof­fe­nen, son­dern ledig­lich über die Art und Wei­se des Tuns. Über die Ost­frie­sen Zei­tung, nicht über Anträ­ge oder Gesprä­che. Ver­wal­tungs­re­ak­ti­on, die Sie auch in der Vor­la­ge fin­den, dass dies für uns Signal­wir­kung haben wird, wird von Ihnen Herr Schach­ner als Kin­der­gar­ten zurückgewiesen!!

Ich bemü­he mich die­se Art der Kom­men­tie­rung nicht zu kom­men­tie­ren, tei­le Ihnen aber unmiss­ver­ständ­lich die Kon­se­quen­zen sei­tens der Ver­wal­tung mit:

Die­se Ent­schei­dung heu­te hat für uns Signal­wir­kung!
Sie wol­len nur über den Lütt­je Gall­markt reden? War­um? Nen­nen Sie mir einen Grund, war­um Sie die­sen her­aus­he­ben! Sie reden davon, Scha­den von der Stadt abzu­wen­den! War­um der Park?

Also: wenn es für Sie Grün­de gibt den Frei­zeit­park zu unter­sa­gen, dann sagen wir in der Ver­wal­tung uns ganz klar: die ande­ren Ver­an­stal­tun­gen wer­den wir dann auch absagen!!!

DENN: die­ser Park ist eine Ver­an­stal­tung, die unter frei­em Himmel/draußen statt­fin­det, mit Ein­gangs- und Aus­gang­kon­trol­len, Per­so­nen­be­schrän­kung (7 (!) Qua­drat­me­ter pro Per­son), stren­gen Auf­la­gen für Hygie­ne und Sicher­heit, ohne Alko­hol­an­ge­bo­te – übri­gens einem Antrag der SPD, der mit Mehr­heit der Stim­men ange­nom­men wur­de, kurz mit einem Kon­zept, dass in Papen­burg, Lin­gen, Olden­burg, Bre­men und vie­len Städ­ten mehr ange­bo­ten und mit Erfolg durch­ge­führt wird.

Und geneh­mi­gungs­fä­hig ist!!!

War­um soll­ten wir also Ver­an­stal­tun­gen, die nach glei­chen Regeln beur­teilt wer­den, bei denen die­se stren­gen Vor­keh­run­gen ent­we­der iden­tisch sind oder aber auch schlech­ter! War­um sol­len wir die­se geneh­mi­gen? Sagen Sie uns einen Grund!

Und dazu gehö­ren in die­sem Jahr:

  • Antik­markt am 03.10.20
  • Floh­markt Außen­ge­län­de Ost­fries­land­hal­le im Oktober
  • Floh­märk­te Ost­fries­land­hal­le im Novem­ber und Dezember
  • Madame Floh am 25.10.20 in der Ostfrieslandhalle
  • Klein­tier­schau am 10.+11.10.20 in der der Geflügelzüchterhalle
  • Hob­by & Frei­zeit am 07.+08.11.20
  • Advents­aus­stel­lun­gen im November/Dezember

Glaubt denn einer der hier Anwe­sen­den, dass die Zah­len der Coro­na Infek­tio­nen im Dezem­ber abge­nom­men haben? Ca. 16 Infi­zier­te (Stand 13 Uhr) haben wir jetzt im Land­kreis Leer auf 165.000!!

Was ist denn dann mit dem Weihnachtsmarkt?

Übri­gens, den Weih­nachts­markt hat die Ost­frie­sen­zei­tung ins Spiel gebracht, den hat­ten wir gar nicht erwähnt, weder im Gespräch, noch in der Vor­la­ge, wir haben nur von einer Signal­wir­kung des heu­ti­gen Beschlus­ses geschrieben:

Aber jetzt tei­le ich Ihnen mit: Der Weih­nachts­markt ist nach Ihren Defi­ni­ti­on nicht geneh­mi­gungs­fä­hig. Er fin­det zwar drau­ßen statt, aber beim Weih­nachts­markt in der Fuß­gän­ger­zo­ne kön­nen wir Eines ganz und gar nicht garan­tie­ren: dass genug Abstand für die Besu­che­rin­nen vor­han­den ist, das wür­den wir sogar kri­tisch sehen.

Und daher mei­ne Fra­ge und mein Appell an Sie alle heu­te: Wie kön­nen Sie heu­te den Frei­zeit­markt in sei­nen engen Begren­zun­gen zu Dis­kus­si­on stel­len, und glau­ben, dass wir dann als Ver­wal­tung den Weih­nachts­markt und ande­re Ver­an­stal­tun­gen genehmigen???

Die­ses wer­den wir nicht tun — die­se Ver­ant­wor­tung wer­den wir nicht über­neh­men. Im Rah­men des Gleich­heits­grund­sat­zes sind nach dem Gesetzt alle gleich zu behan­deln. Mit dem Beschluss gegen den Frei­zeit­park gibt Rot/Grün die Rich­tung vor!

Und zwar nur auf­grund Ihres Beschlus­ses: Denn Bund und Land machen mit ihren Coro­na Richt­li­ni­en die­se Geneh­mi­gun­gen mög­lich und Sie stel­len sich dabei mit Ihren bis­he­ri­gen Aus­sa­gen gegen die­se Mög­lich­kei­ten.
Ihre Hal­tung ist legi­tim, tun Sie das, aber erwar­ten Sie dann nicht von uns als Ver­wal­tung, dass wir ande­re Ver­an­stal­tun­gen geneh­mi­gen, die die glei­chen Grund­la­gen haben.
Dem setz­ten wir uns nicht mehr aus.

Und jetzt mein Appell an Sie Alle!!!!!! Das habe ich bereits in der Wirt­schafts­aus­schuss­sit­zung getan:

Stär­ken Sie gemein­sam die Ver­wal­tung und gucken Sie mit uns genau hin, und stim­men Sie so ab, dass mit einer Stim­me gespro­chen wer­den kann: Mit ver­ein­zel­ten Ent­hal­tun­gen und evtl. auch ein­zel­ne Gegen­stim­men kön­nen wir leben, aber mit einer gesam­ten Frak­ti­on oder gar zwei Frak­tio­nen, die dage­gen stim­men oder sich geschlos­sen ent­hält und damit ihr Miss­trau­en der Ver­wal­tung gegen­über deut­lich macht, wer­den wir kei­ne Geneh­mi­gun­gen für ande­re Ver­an­stal­tun­gen mehr ertei­len. Und auch wenn Sie sagen das sei Erpres­sung oder Kin­der­gar­ten, muss ich dem klar ent­ge­gen­tre­ten und mache hier ein­mal ganz klar deut­lich, dass ist für mich kla­rer Schutz für die Mit­ar­bei­te­rin­nen der Ver­wal­tung, aber auch mei­ner eige­nen Person!!

Oder über­las­sen Sie es der Ver­wal­tung, die Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, wie es der Fall sein könn­te – und glau­ben Sie uns:

Wir machen uns Sor­gen um die Men­schen, um Sie alle und auch um uns!!


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PC von der Steu­er abset­zen 2026: So funk­tio­niert die Sofort­ab­schrei­bung für Hard­ware & Software

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Steu­er-Tur­bo für die Digi­ta­li­sie­rung: Die 12-Mona­te-Abschrei­bung für Computerhardware

In der moder­nen Arbeits­welt ver­al­tet IT-Hard­ware schnel­ler als fast jedes ande­re Wirt­schafts­gut. Um der fort­schrei­ten­den Digi­ta­li­sie­rung Rech­nung zu tra­gen und Unter­neh­men steu­er­lich zu ent­las­ten, hat das Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF) die steu­er­li­chen Spiel­re­geln grund­le­gend ver­ein­facht. Was frü­her über drei Jah­re müh­sam abge­schrie­ben wer­den muss­te, kann heu­te bereits im Jahr der Anschaf­fung voll gewinn­min­dernd gel­tend gemacht werden.

Das Ende der Drei-Jahres-Frist

Bis zum Jahr 2021 galt für Com­pu­ter und Peri­phe­rie­ge­rä­te eine fes­te Abschrei­bungs­dau­er von drei Jah­ren. Für Unter­neh­men bedeu­te­te dies, dass die Kos­ten für teu­re Work­sta­tions oder Ser­ver über 36 Mona­te ver­teilt wer­den mussten.

Mit dem BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (und der ergän­zen­den Aktua­li­sie­rung vom 22. Febru­ar 2022) wur­de die­se Rege­lung revo­lu­tio­niert: Die betriebs­ge­wöhn­li­che Nut­zungs­dau­er für digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter wur­de auf ein Jahr herabgesetzt.

Was genau darf sofort abge­schrie­ben werden?

Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te an Hard­ware und Soft­ware, unab­hän­gig von deren Anschaffungspreis:

  • Com­pu­ter: Work­sta­tions, Lap­tops, Tablets und Server.

  • Peri­phe­rie: Moni­to­re, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, exter­ne Fest­plat­ten und Drucker.

  • Soft­ware: Betriebs­sys­te­me sowie Anwen­dungs­soft­ware (z. B. Gra­fik- oder Videobearbeitungsprogramme).

Abgren­zung zu Gering­wer­ti­gen Wirt­schafts­gü­tern (GWG)

Häu­fig wird die­se Rege­lung mit der Sofort­ab­schrei­bung für Gering­wer­ti­ge Wirt­schafts­gü­ter (GWG) ver­wech­selt. Hier gibt es jedoch einen ent­schei­den­den Unterschied:

  1. GWG-Gren­ze (800 € Net­to): Gilt für all­ge­mei­ne Wirt­schafts­gü­ter (z. B. Büro­mö­bel). Alles bis 800 Euro net­to darf sofort abge­schrie­ben werden.

  2. Digi­ta­le Wirt­schafts­gü­ter: Hier spielt der Preis kei­ne Rol­le. Auch eine High-End-Work­sta­tion für 5.000 Euro kann durch die her­ab­ge­setz­te Nut­zungs­dau­er von einem Jahr fak­tisch im Anschaf­fungs­jahr voll abge­setzt werden.

Vor­tei­le für Unter­neh­men und Verlage

Gera­de für Bran­chen mit hohem IT-Bedarf, wie das Ver­lags­we­sen oder Krea­tiv­agen­tu­ren, bie­tet dies enor­me Liqui­di­täts­vor­tei­le. Die Inves­ti­ti­on in moder­ne Tech­nik senkt sofort die Steu­er­last des aktu­el­len Geschäfts­jah­res, anstatt über Jah­re hin­weg in klei­nen Beträ­gen den Gewinn zu mindern.

Wich­ti­ger Hin­weis: Die Neu­re­ge­lung ist kei­ne Pflicht, son­dern ein Wahl­recht. Unter­neh­men kön­nen theo­re­tisch auch wei­ter­hin über län­ge­re Zeit­räu­me abschrei­ben, falls dies für die Bilanz­pla­nung sinn­vol­ler erscheint.


Quel­len und offi­zi­el­le Dokumente:

  • Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Finan­zen (BMF): Schrei­ben vom 26.02.2021 (Az. IV C 3 — S 2190/21/10002 :013) zur „Nut­zungs­dau­er von Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung“.

  • BMF-Update vom 22.02.2022: Kon­kre­ti­sie­rung der Anwend­bar­keit und Bestä­ti­gung der ein­jäh­ri­gen Nut­zungs­dau­er als dau­er­haf­ter Standard.

  • Ein­kom­men­steu­er­ge­setz (EStG): Ergän­zen­de Rege­lun­gen in Ver­bin­dung mit § 7 Abs. 1 EStG zur Abset­zung für Abnut­zung (AfA).


Hin­weis: Die­ser Arti­kel dient der all­ge­mei­nen Infor­ma­ti­on und stellt kei­ne Steu­er­be­ra­tung dar. Für die indi­vi­du­el­le Anwen­dung auf Ihren Betrieb wird die Rück­spra­che mit einem Steu­er­be­ra­ter empfohlen.

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Sofort­ab­schrei­bung für IT: Ein Blick zurück auf die Neu­re­ge­lung von 2021 (Stand: 2026)

Seit ihrer Ein­füh­rung im Jahr 2021 ist die Sofort­ab­schrei­bung für Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung die gän­gi­ge Pra­xis in deut­schen Steu­er­erklä­run­gen. Ein Blick zurück auf das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (BStBl I S. 298) ver­deut­licht die Grund­la­gen die­ser Rege­lung, die auch heu­te, im Jahr 2026, noch Bestand hat.

Zusam­men­fas­sung der Rege­lung (Stand 2026):

Das BMF-Schrei­ben vom 26. Febru­ar 2021 (IV C 3 – S 2190/21/10002 :013 – 2021/0231247) hat die steu­er­li­che Nut­zungs­dau­er für eine Viel­zahl von IT-Wirt­schafts­gü­tern auf ein Jahr fest­ge­setzt. Dies bedeu­tet, dass die Anschaf­fungs- oder Her­stel­lungs­kos­ten für qua­li­fi­zier­te Com­pu­ter­hard­ware und Soft­ware im Jahr der Anschaf­fung in vol­ler Höhe als Betriebs­aus­ga­ben (oder Wer­bungs­kos­ten im Pri­vat­ver­mö­gen) abge­setzt wer­den kön­nen. Eine Ver­tei­lung der Kos­ten über meh­re­re Jah­re ent­fällt in der Regel.

Umfang der Begünstigung:

  • Com­pu­ter­hard­ware: Die Rege­lung umfasst eine brei­te Palet­te von Gerä­ten, dar­un­ter Desk­top-Com­pu­ter, Note­books, Tablets, Work­sta­tions (auch mobil), Small-Sca­le-Ser­ver, Docking­sta­ti­ons, exter­ne Netz­tei­le sowie Peri­phe­rie­ge­rä­te (z.B. Moni­to­re, Dru­cker, Tas­ta­tu­ren, Mäu­se, Scan­ner, exter­ne Festplatten).

  • Soft­ware: Erfasst wird Betriebs- und Anwen­der­soft­ware zur Daten­ein­ga­be und ‑ver­ar­bei­tung. Dazu zäh­len Stan­dard­an­wen­dun­gen (z.B. Office-Pake­te) eben­so wie indi­vi­du­el­le Bran­chen­lö­sun­gen (z.B. ERP-Sys­te­me, Warenwirtschaftssoftware).

Vor­aus­set­zun­gen für Hardware:

Die Hard­ware muss bestimm­ten Kenn­zeich­nungs­pflich­ten der EU-Ver­ord­nung Nr. 617/2013 unterliegen.

Bedeu­tung der Rege­lung im Jahr 2026:

Die im Jahr 2021 ein­ge­führ­te Rege­lung zur Sofort­ab­schrei­bung von IT-Inves­ti­tio­nen hat sich als wirk­sa­mes Instru­ment zur Ver­ein­fa­chung der steu­er­li­chen Gel­tend­ma­chung von IT-Kos­ten erwie­sen und trägt dem schnel­len tech­no­lo­gi­schen Wan­del Rech­nung. Auch im Jahr 2026 pro­fi­tie­ren Unter­neh­men und Steu­er­pflich­ti­ge von die­ser unkom­pli­zier­ten Mög­lich­keit, ihre IT-Aus­ga­ben steu­er­lich gel­tend zu machen.

Wich­ti­ger Hinweis:

Dies ist ein redak­tio­nel­ler Arti­kel, der sich auf das BMF-Schrei­ben bezieht und stellt kei­ne steu­er­li­che Bera­tung dar. Bit­te wen­den Sie sich an Ihren Steuerberater/Ihre Steu­er­be­ra­te­rin für eine indi­vi­du­el­le Bera­tung und Prü­fung Ihrer steu­er­li­chen Situation.

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Nie­der­sach­sen erleich­tert Grund­steu­er-Erlass in Här­te­fäl­len für Kommunen

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Ent­las­tung für Rest­hö­fe geplant: Die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung möch­te Kom­mu­nen ermög­li­chen, die Grund­steu­er­be­las­tung bei gro­ßen, unge­nutz­ten Neben­ge­bäu­den (über 300 qm) in Här­te­fäl­len zu sen­ken. Ein ent­spre­chen­der Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Grund­steu­er­ge­set­zes wur­de nun auf den Weg gebracht. Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Lan­des­re­gie­rung schafft neue Mög­lich­keit für kom­mu­na­le Ent­las­tun­gen bei unge­wöhn­lich hoher Grundsteuerbelastung

Die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung will Kom­mu­nen künf­tig mehr Spiel­raum geben, um in beson­de­ren Ein­zel­fäl­len eine teil­wei­se oder voll­stän­di­ge Ent­las­tung bei der Grund­steu­er zu ermög­li­chen. Ein ent­spre­chen­der Gesetz­ent­wurf zur Ände­rung des Nie­der­säch­si­schen Grund­steu­er­ge­set­zes wur­de am Diens­tag auf den Weg in den Land­tag gebracht. Ziel ist es, stark belas­ten­de Aus­nah­me­kon­stel­la­tio­nen abzu­fe­dern, die im Zuge der Grund­steu­er­re­form sicht­bar gewor­den sind.

Kom­mu­nen erhal­ten Ent­schei­dungs­spiel­raum bei Härtefällen

Mit der geplan­ten Rege­lung sol­len Städ­te und Gemein­den in die Lage ver­setzt wer­den, auf Grund­la­ge der ört­li­chen Gege­ben­hei­ten über soge­nann­te Här­te­fäl­le zu ent­schei­den. Dabei geht es aus­drück­lich um Ein­zel­fäl­le mit unge­wöhn­lich hoher Belas­tungs­wir­kung. Die Lan­des­re­gie­rung betont, dass das grund­sätz­li­che Sys­tem der refor­mier­ten Grund­steu­er nicht ver­än­dert wer­den soll.

Nach Anga­ben der Lan­des­re­gie­rung wur­de der Ent­wurf zuvor mit den kom­mu­na­len Spit­zen­ver­bän­den abge­stimmt. Gleich­zei­tig wur­de dar­auf geach­tet, den zusätz­li­chen Ver­wal­tungs­auf­wand für die Kom­mu­nen mög­lichst gering zu hal­ten und die Fall­grup­pen klar einzugrenzen.

Hin­ter­grund: Belas­tungs­ver­schie­bun­gen durch neue Berechnungsmodelle

Im Zuge der Grund­steu­er­re­form, die in Nie­der­sach­sen auf einem Flä­chen-Lage-Modell basiert, haben sich in ein­zel­nen Kon­stel­la­tio­nen uner­war­tet hohe Steu­er­be­las­tun­gen erge­ben. Die­se gel­ten nach Ein­schät­zung der Lan­des­re­gie­rung als nicht beab­sich­tigt und sol­len nun über ein kom­mu­na­les Erlass­in­stru­ment abge­fe­dert werden.

Die geplan­te Ände­rung sieht daher kein gene­rel­les Abwei­chen vom Sys­tem vor, son­dern eine geziel­te Kor­rek­tur­mög­lich­keit für beson­ders belas­ten­de Ausnahmen.

Rest­hö­fe als ers­te defi­nier­te Fallgruppe

Eine zen­tra­le Grup­pe betrifft soge­nann­te Rest­hö­fe. Gemeint sind ehe­ma­li­ge land­wirt­schaft­li­che Betrie­be, bei denen grö­ße­re Neben­ge­bäu­de dau­er­haft unge­nutzt sind. Vor­aus­set­zung ist, dass die unge­nutz­te Nutz­flä­che mehr als 300 Qua­drat­me­ter umfasst und kei­ne tat­säch­li­che Nut­zung mehr erfolgt.

Durch die­se Begren­zung sol­len ins­be­son­de­re Ein­zel­fäl­le mit erheb­li­cher wirt­schaft­li­cher Belas­tung erfasst wer­den, ohne eine Viel­zahl klei­ne­rer Fäl­le in das Ver­fah­ren einzubeziehen.

Unge­nutz­te gro­ße Grund­stü­cke im Fokus

Eine wei­te­re Fall­grup­pe betrifft unbe­bau­te Grund­stü­cke mit einer Flä­che von mehr als 3.000 Qua­drat­me­tern, die dau­er­haft nicht genutzt wer­den. Aus­ge­nom­men sind Flä­chen, die zu land- und forst­wirt­schaft­li­chen Betrie­ben gehö­ren und damit unter die Grund­steu­er A fallen.

Auch hier soll die Rege­lung nur in klar abge­grenz­ten Aus­nah­me­fäl­len grei­fen, in denen eine erheb­li­che Belas­tungs­wir­kung vorliegt.

Sport­flä­chen mit gemein­nüt­zi­ger Nutzung

Als drit­te Fall­grup­pe sind Grund­stü­cke vor­ge­se­hen, die für sport­li­che Zwe­cke an gemein­nüt­zi­ge Orga­ni­sa­tio­nen ver­pach­tet wer­den. Kom­mu­nen kön­nen in die­sen Fäl­len einen voll­stän­di­gen oder teil­wei­sen Erlass der Grund­steu­er gewäh­ren, sofern dies der För­de­rung des Sports im Gemein­de­ge­biet dient.

Antrags­ver­fah­ren und Fris­ten geregelt

Ein Antrag auf Erlass muss bis zum 31. März des Fol­ge­jah­res bei der zustän­di­gen Gemein­de gestellt wer­den. Für das Jahr 2025 gilt eine ver­län­ger­te Frist bis zum 31. Dezem­ber 2026. Blei­ben die tat­säch­li­chen Ver­hält­nis­se unver­än­dert, ist kein erneu­ter Antrag erforderlich.

 

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Finanz­mi­nis­te­ri­um ver­weist auf geziel­te Entlastungswirkung

Finanz­mi­nis­ter Gerald Hee­re beton­te den Aus­gleich zwi­schen Ent­las­tung und Ver­wal­tungs­prak­ti­ka­bi­li­tät. „Wir schaf­fen mit der vor­ge­schla­ge­nen Ände­rung des Grund­steu­er­ge­set­zes die Vor­aus­set­zung für eine wirk­sa­me Ent­las­tung von Bür­ge­rin­nen, Bür­gern und Sport­ver­ei­nen in beson­de­ren Här­te­fäl­len. Zugleich haben wir sehr sorg­fäl­tig dar­auf geach­tet, die Fäl­le so kon­kret ein­zu­gren­zen, dass den Gemein­den kein zu hoher zusätz­li­cher Ver­wal­tungs­auf­wand ent­steht“, so Heere.

Ein­ord­nung und Aus­blick der Reform

Die umfas­sen­de Eva­lua­ti­on der nie­der­säch­si­schen Grund­steu­er­re­form ist für Ende 2027 vor­ge­se­hen. Erst dann sol­len sys­te­ma­ti­sche Aus­wer­tun­gen zu mög­li­chen Belas­tungs­ver­schie­bun­gen vor­lie­gen. Die nun vor­ge­se­he­ne Ände­rung greift jedoch bereits vor­ab in bekann­ten Pro­blem­kon­stel­la­tio­nen, um früh­zei­tig Abhil­fe zu schaffen.

„Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.“

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Jut­ta Moder­sitz­ki-Pas­to­or, Fach­an­wäl­tin für Fami­li­en­recht, Notarin
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Nie­der­sach­sen star­tet neue Mel­de­stel­le gegen Que­er­feind­lich­keit in Hannover

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Lese­r­ECHO-Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas.

Kampf gegen Que­er­feind­lich­keit: Nie­der­sach­sen star­tet neue Meldestelle

Ein wich­ti­ger Mei­len­stein für den Schutz geschlecht­li­cher und sexu­el­ler Viel­falt: Ab heu­te nimmt in Nie­der­sach­sen die ers­te zivil­ge­sell­schaft­li­che Mel­de- und Infor­ma­ti­ons­stel­le Que­er­feind­lich­keit (MIQ) offi­zi­ell ihren Betrieb auf. Betrie­ben vom Quee­ren Netz­werk Nie­der­sach­sen e.V. (QNN), macht das neue Online­por­tal dis­kri­mi­nie­ren­de Vor­fäl­le sicht­bar und erfasst die­se systematisch.

Bis­her blie­ben vie­le que­er­feind­li­che Hand­lun­gen unter dem Radar der Behör­den, da sie häu­fig nicht zur Anzei­ge gebracht wer­den. Die MIQ schließt die­se Lücke und doku­men­tiert anonym, wo und in wel­cher Form Men­schen auf­grund ihrer Iden­ti­tät oder Ori­en­tie­rung ange­fein­det werden.

Siche­rer Raum für Betrof­fe­ne: Anonym melden

Das Ange­bot rich­tet sich an Men­schen aus ganz Nie­der­sach­sen. Vor­fäl­le kön­nen nied­rig­schwel­lig gemel­det werden:

  • Online-For­mu­lar: Direkt über das Webportal.

  • Mel­de­han­dy: Für per­sön­li­che oder tele­fo­ni­sche Meldungen.

  • Brei­tes Spek­trum: Erfasst wer­den digi­ta­le Dis­kri­mi­nie­rung (Hate Speech) bis hin zu phy­si­scher Gewalt im öffent­li­chen Raum.

Dabei ste­hen Daten­schutz und Anony­mi­tät an ers­ter Stel­le, um die Hür­den für Betrof­fe­ne so gering wie mög­lich zu hal­ten. Ergän­zend zur Doku­men­ta­ti­on bie­tet die MIQ eine Ver­weis­be­ra­tung an, um Hil­fe­su­chen­de an spe­zia­li­sier­te Fach­stel­len weiterzuvermitteln.

Poli­ti­sches Signal für Demo­kra­tie und Werte

Geför­dert wird das Pro­jekt durch das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Sozia­les, Arbeit, Gesund­heit und Gleich­stel­lung. Sozi­al­mi­nis­ter Dr. Andre­as Phil­ip­pi betont die Relevanz:

„Die stei­gen­de Zahl que­er­feind­li­cher Angrif­fe ist ein Alarm­zei­chen. Wenn Men­schen auf­grund ihrer Iden­ti­tät ange­grif­fen wer­den, betrifft das unser aller Wer­te­ver­ständ­nis. Die Arbeit der MIQ ist ent­schei­dend, um gezielt mit Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men reagie­ren zu können.“

Daten­la­ge als Basis für wirk­sa­me Prävention

Für Lisa Kühn, Vor­stän­din beim QNN, ist das geschaf­fe­ne Lage­bild die Vor­aus­set­zung für Ver­än­de­run­gen: „Nur mit vali­den Daten kön­nen wirk­sa­me Prä­ven­ti­ons­maß­nah­men ent­wi­ckelt wer­den.“ Die Aus­wer­tung der Mel­dun­gen hilft dabei, Mus­ter und gesell­schaft­li­che Ent­wick­lun­gen früh­zei­tig zu erkennen.

Zusätz­lich ver­öf­fent­licht die MIQ eine anony­mi­sier­te Chro­nik. Die­se Ein­bli­cke sol­len die Viel­falt que­er­feind­li­cher Erfah­run­gen öffent­lich machen und das gesell­schaft­li­che Bewusst­sein schärfen.


Kon­takt und wei­te­re Informationen

Betrof­fe­ne und Zeu­gen kön­nen Vor­fäl­le ab sofort melden:

  • Por­tal: miq-nds.de

  • Trä­ger: Que­e­res Netz­werk Nie­der­sach­sen (QNN)

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