Blaulicht
Schockanrufe, Warenkreditbetrug und — Unfall auf der BAB 31
Weener
Am 27.04.2022 kam es gegen 15:15 Uhr auf der BAB 31 in Fahrtrichtung Bottrop /Höhe Weener zu einem Verkehrsunfall. Eine 36-jährige Frau aus Papenburg befuhr die BAB 31 in genannter Richtung und hatte die Absicht eine vorausfahrende 21-jährige Emderin ordnungsgemäß auf dem Überholstreifen zu überholen. Während des Einscherens nach dem Überholvorgang kam es nach ersten Erkenntnissen zu einem technischen Defekt an den Bremsen des Pkw der Emsländerin, welcher daraufhin ins Schleudern geriet. Dabei prallte das Fahrzeug zweimal gegen die Außenschutzplanke und kam auf dem Überholfahrstreifen zum Stehen. An dem Fahrzeug der 36-jährigen Frau, die bei dem Vorfall unverletzt blieb, entstand Totalschaden. Am Fahrzeug der, auf dem Hauptfahrstreifen befindlichen, ebenfalls unverletzten Emderin entstand Sachschaden durch umherfliegende Fahrzeugteile. Ebenfalls wurde Sachschaden an der touchierten Leitplanke festgestellt. Die Autobahnpolizei hat den Unfall aufgenommen. Die BAB 31 war während der Unfallaufnahme und Fahrzeugbergung für ca. zwei Stunden gesperrt.
Weener — Warenkreditbetrug
Am 27.04.2022 wurde bekannt, dass eine 21-jährige Rheiderländerin Geschädigte eines Warenbetruges wurde, nachdem sie auf einer Verkaufsplattform, die von einem bekannten Social-Media-Netzwerk angeboten wird, ein Mobiltelefon verkaufen wollte. Die 21-jährige wurde von einer angeblichen Interessentin per internem Chat angeschrieben, wobei schnell eine Einigung erzielt wurde. Die vorgebliche Käuferin erfragte die Kontodaten der Geschädigten und übersandte dieser dann kurz darauf eine Mail, die den Eindruck erwecken sollte, von der Postbank zu stammen. In dieser Mail, welche die junge Frau in dem sogenannten SPAM-Ordner ihres Postfaches entdeckte, wurde sie aufgefordert, diverse Daten einzugeben, um angeblich die vereinbarte Zahlung von 500 Euro freizugeben. Unter anderem sollte die Sendungsnummer des Paketes eingegeben werden. Da ihr diese noch nicht vorlag, veranlasste die Rheiderländerin den Versand an die von der Käuferin gewünschte Adresse nach Frankreich und gab die erhaltene Sendungsnummer in die E‑Mail ein. Obwohl die Geschädigte im Nachgang noch mit der angeblichen Käuferin per internem Chat Kontakt hatte, konnte sie den Geldeingang auf ihrem Konto nicht verzeichnen. Die Käuferin wies dann auf eine erneute Mail hin, die wieder mit dem Logo der Postbank versehen war und wurde in dieser Mail aufgefordert für angebliche Zollgebühren noch 150 Euro in Online-Guthabenkarten zu bezahlen. Als die Geschädigte sich diesbezüglich bei der Postbank zu dem Verfahren erkundigte, erfuhr sie, dass die Kaufabwicklung eine Betrugshandlung war.
Leer/ Detern — Schockanrufe
Am 27.04.2022 wurde bekannt, dass es im Bereich der Polizeiinspektion Leer/Emden wiederholt ein erhöhtes Aufkommen der sogenannten Schockanrufe zu verzeichnen war. Die Schockanrufe zeichnen sich dadurch aus, dass die Geschädigten am Telefon durch Betrüger in Panik versetzt werden sollen, um diese anschließend zur Zahlung von angeblichen Kautionen zu bewegen. Meistens werden schwere Unfälle von nahestehenden Angehörigen vorgeschoben. Am 27.04. kam es gegen 11:20 Uhr zu einem Anruf bei einem Ehepaar aus Leer, bei welchem die Täter behaupteten, deren Tochter habe einen tödlichen Unfall verursacht und nur die Zahlung von 100.000 Euro könnte die sofortige Inhaftierung vermeiden. Ein Rückruf bei der Familie klärte den Betrug dann auf. Ähnlich verlief ein gleichgelagerter Anruf bei einer Frau aus Detern. Hier wurde der Anruf von einer weinenden Frau eingeleitet, die sich als Tochter der Frau ausgab und berichtete, dass sie nach einem schweren, selbst verursachten Unfall eine Kaution von 95.000 Euro beibringen müsste. Obwohl die Geschädigte durch diesen Anruf schwer geschockt war, gelang es ihr, ihre Tochter zu kontaktieren und erfuhr so von dem Betrug. Die Polizei weiß um den Umstand der Schwere der Anrufe und das diese, wie von den Tätern gewollt, Panik und große Angst auslösen können. Es wird dringend empfohlen, nach diesen Anrufen umgehend Kontakt zu Familienmitgliedern aufzunehmen oder im Zweifelsfall Erkundigungen bei der Polizei einzuziehen. Zudem wird darauf hingewiesen, dass Verursacher auch nach schweren Unfällen nicht sofort in eine Justizvollzugsanstalt verbracht werden und das die Polizei keine Kautionen fordert. Die Täter bedienen sich hier an einer Thematik, die Kriminalserien aus den USA entnommen wurde, aber mit der hiesigen Realität nicht in Einklang steht.
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Blaulicht
LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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Heute Abend startet auf der Leeraner Facebookseite „Wir Leeraner“ ein neues Gewinnspiel! Zu gewinnen gibt es einen wundervollen Präsentkorb, liebevoll zusammengestellt und vom nah & gut Markt Blank zur Verfügung gestellt.
Der glückliche Gewinner oder die Gewinnerin kann den Korb direkt beim EDEKA in der Ohlthaverstraße 13, 26789 Leer abholen.
Also: Mitmachen lohnt sich – das Gewinnspiel startet heute Abend auf „Wir Leeraner“

Blaulicht
Schwerer Lkw-Unfall auf der A28 – Vollsperrung bei Leer
POL-LER: Weitere Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Leer/ A28 — Verkehrsunfall mit Gefahrgut-LKW
Am heutigen Tag gegen 12:40 Uhr wurde der Polizei ein verunfallter Lkw auf der A28 in Fahrtrichtung Leer in Höhe des Parkplatzes Brinkum gemeldet. Feuerwehr und Rettungsdienst wurden ebenfalls alarmiert.
Nach bisherigen Erkenntnissen befuhren zwei Sattelzüge den Bereich zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost, als der vorausfahrende Lkw verkehrsbedingt abbremsen musste. Der nachfolgende Sattelzug fuhr auf den vorausfahrenden Lkw auf, kam anschließend nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach die Schutzplanke und kippte seitlich in die Berme.
Der 23-jährige Fahrer aus den Niederlanden des verunfallten Lkw konnte das Fahrzeug leicht verletzt verlassen. Der 48-jährige Fahrer aus den Niederlanden des vorausfahrenden Lkw wurde ebenfalls leicht verletzt. Die beiden beteiligten Personen wurden in ein Krankenhaus gebracht.
Der Sattelzug war mit Gefahrgut beladen. Eine Überprüfung ergab, dass kein Gefahrstoff austrat. Allerdings liefen Betriebsstoffe aus dem Fahrzeug aus.
Für die Dauer der Bergungs- und Reinigungsarbeiten ist die A28 zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt. Die Sperrung wird voraussichtlich noch längere Zeit andauern.
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Blaulicht
Gegenstand auf Auto geworfen & Motorradfahrer stürzt auf Ölspur
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 13.05.2026
Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr ++ Verkehrsunfall
A 31 / Bereich Emden — Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr
Am 25.04.2026 befuhr eine 51-jährige PKW-Fahrerin gegen 19:15 Uhr die Autobahn 31 bei Emden. Auf Höhe der Auffahrt Pewsum warf eine derzeit noch unbekannte Täterschaft einen Gegenstand auf den PKW. Dabei entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich. Die Fahrerin blieb unverletzt. Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Rhauderfehn — Verkehrsunfall
Am 12.05.2026 befuhr gegen 11:45 Uhr ein 17-jähriger Fahrer eines Leichtkraftrades die B 438 in Rhauderfehn aus Ostrhauderfehn kommend. Beim Durchfahren des Kreisels geriet er aufgrund einer Diesel-/Ölspur ins Rutschen und stürzte. Dabei zog er sich leichte Verletzungen zu. Es entstand ein Sachschaden im unteren vierstelligen Bereich.
Die Polizei sucht nun Zeugen, die Hinweise zu dem Verursacher der Diesel-/Ölspur geben können. Die Spuren konnten in Ostrhauderfehn und Rhauderfehn festgestellt werden. Zeugen, die Hinweise zu diesem Sachverhalt geben können, werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
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