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Stadt Leer: „School’s out“-Party wird untersagt.

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Auf­grund der §§ 1, 11, 97 und 100 des nie­der­säch­si­schen Poli­zei- und Ord­nungs­be­hör­den­ge­set­zes (NPOG[1]), des § 1 Absatz 1 des nie­der­säch­si­schen Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­set­zes (NVwVfG[2]) und § 35 Satz 2 des Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­set­zes (VwVfG[3]) erlässt die Stadt Leer folgende

All­ge­mein­ver­fü­gung:

  1. Es wird unter­sagt, die übli­cher­wei­se anläss­lich des letz­ten Schul­ta­ges eines Schul­jah­res im Innen­stadt­be­reich statt­fin­den­de Schul­ab­schluss­fei­er (soge­nann­te „Schools Out Par­ty“) durchzuführen.
  2. Die­se Unter­sa­gung gilt für den Zeit­raum vom 19.07.2021 bis 23.07.2021.
  3. Der räum­li­che Gel­tungs­be­reich umfasst das Gebiet der Stadt Leer (Ost­fries­land).
  4. Die­ses Ver­bot gilt auch für jeg­li­che For­men von Ersatz­ver­an­stal­tung im öffent­li­chen Raum in der Zeit vom 19.07.2021 bis zum 23.07.2021.
  5. Für den Fall der Zuwi­der­hand­lung gegen Num­mer 1 bis 4 wird gemäß §§ 64 ff. NPOG die Anwen­dung des unmit­tel­ba­ren Zwan­ges angedroht.
  6. Gemäß § 80 Absatz 2 Satz 1 Num­mer 2 Ver­wal­tungs­ge­richts­ord­nung (VwGO[4]) wird die sofor­ti­ge Voll­zie­hung die­ser Ver­fü­gung angeordnet.

 

 

Begrün­dung zu Num­mer 1 – 4:

Gemäß § 11 NPOG kön­nen die Ver­wal­tungs­be­hör­den und die Poli­zei not­we­ni­ge Maß­nah­men tref­fen, um eine Gefahr abzu­weh­ren. Die Stadt Leer ist hier die zustän­di­ge Verwaltungsbehörde.

Nach § 2 Nr. 1 a NPOG ist eine Gefahr eine Sach­la­ge, bei der im ein­zel­nen Fall die hin­rei­chen­de Wahr­schein­lich­keit besteht, dass in abseh­ba­rer Zeit ein Scha­den für die öffent­li­che Sicher­heit ein­tre­ten wird. Öffent­li­che Sicher­heit im Sin­ne der Gefah­ren­ab­wehr ist die Unver­letz­lich­keit der Rechts­ord­nung sowie der Bestand und das Funk­tio­nie­ren des Staa­tes und sei­ner Ein­rich­tun­gen einer­seits und ande­rer­seits die Unver­sehrt­heit von Leben, Gesund­heit, Ehre, Frei­heit und Ver­mö­gen der Bürger.

Das Schul­jahr 2020/2021 endet am Mitt­woch, den 21.07.2021. Auf­grund der Erfah­run­gen der ver­gan­ge­nen Jah­re wer­den an die­sem Tag bis zu 700 Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Innen­stadt- und Hafen­be­reich von Leer zur Schul­ab­schluss­fei­er (soge­nann­te Schools Out Par­ty) erwar­tet. Die­ses Zusam­men­tref­fen hat sich über die Jah­re bzw. Jahr­zehn­te ent­wi­ckelt, es han­delt sich um ein loses Zusam­men­tref­fen ohne eine ver­ant­wort­li­che Per­son und ohne kon­kre­te Orga­ni­sa­ti­on. Es han­delt sich nicht um eine orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung, eine ver­ant­wort­li­che Per­son ist nicht bekannt.

Nach der nie­der­säch­si­schen Ver­ord­nung zur Ein­däm­mung des Coro­na-Virus SARS-CoV‑2 (Nie­der­säch­si­sche Coro­na-Ver­ord­nung) vom 30.05.2021 soll jede Per­son Kon­tak­te zu ande­ren Per­so­nen, die nicht dem eige­nen Haus­halt ange­hö­ren, mög­lichst redu­zie­ren und hat dar­über hin­aus soweit mög­lich Abstand zu jeder ande­ren Per­son einzuhalten.

Der Kon­sum von alko­ho­li­schen Geträn­ken ist in der Regel ein fes­ter Bestand­teil der Schul­ab­schluss­fei­er. Auf­grund des über­mä­ßi­gen Alko­hol­ein­flus­ses schwin­det das Emp­fin­den für die Distanz, sodass die Akzep­tanz zur Ein­hal­tung der gel­ten­den Kon­takt­be­schrän­kun­gen schwindet.

Indem Schü­le­rin­nen und Schü­ler ver­schie­dens­ter Schu­len sowie Jahr­gangs­stu­fen an der Schul­ab­schluss­fei­er teil­neh­men, kommt es unwei­ger­lich zu einer Ver­mi­schung die­ser Gruppierungen.

Ins­ge­samt besteht durch das Statt­fin­den der Schul­ab­schluss­fei­er am 21.07.21 am Leera­ner Hafen die kon­kre­te Gefahr des Ver­sto­ßes gegen Rechts­vor­schrif­ten und im weit gefass­ten Sin­ne auch der Ein­schrän­kung von Leben und Gesund­heit des Umfel­des der Teil­neh­mer und deren selbst, die es unter der Aus­übung pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sens durch Erlass die­ser All­ge­mein­ver­fü­gung zu unter­bin­den gilt.

 

Die Unter­sa­gung der Schul­ab­schluss­fei­er über den regel­mä­ßi­gen Ver­an­stal­tungs­tag (letz­ter Schul­tag) hin­aus, auch für zwei Tage vor und für zwei Tage nach dem übli­chen Ter­min ist gebo­ten, denn es ist damit zu rech­nen, dass der Ver­an­stal­tungs­tag ver­scho­ben wird, um behörd­li­che Maß­nah­men zu verhindern.

Das Ver­an­stal­tungs­ver­bot wird auch auf jede ersatz­wei­se geplan­te Schul­ab­schluss­fei­er in dem genann­ten Zeit­raum erstreckt, da auch in die­sen Fäl­len mit einer Stö­rung der öffent­li­chen Sicher­heit zu rech­nen wäre. Ins­be­son­de­re eine Ver­le­gung der Schul­ab­schluss­fei­er las­sen nicht erken­nen, dass dadurch die pro­gnos­ti­zier­ten Gefah­ren zu ver­mei­den wären. Das Ver­an­stal­tungs­in­ter­es­se der Schü­le­rin­nen und Schü­ler tritt ange­sichts des sich zei­gen­den Gefähr­dungs­po­ten­ti­als unter Aus­übung pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sens hin­ter dem öffent­li­chen Inter­es­se zurück.

Eine genaue räum­li­che Ein­gren­zung der Ver­an­stal­tung ist nicht mög­lich. Da die Ver­an­stal­tung nicht ange­mel­det wird, son­dern es sich dabei um eine all­jähr­li­che Tra­di­ti­on von Schü­le­rin­nen und Schü­lern der umlie­gen­den Schu­len han­delt, ist ein bestimm­ter Ort nicht bekannt. In den letz­ten Jah­ren fand die Schul­ab­schluss­fei­er am Leera­ner Hafen statt, wäh­rend davor der Denk­mal­platz als Ver­an­stal­tungs­ort her­an­ge­zo­gen wur­de. Daher ist die Ver­le­gung der Abschluss­fei­er an einen ande­ren Ort im Gebiet der Stadt Leer denk­bar. Es ist auf­grund des­sen mit einer erheb­li­chen Stö­rung der öffent­li­chen Sicher­heit zu rech­nen und die Unter­sa­gung der Ver­an­stal­tung das ein­zi­ge Mit­tel, die­se zu verhindern.

Die Ent­schei­dung beruht auf einer ord­nungs­ge­mä­ßen Ermes­sens­aus­übung. Es ist eine Abwä­gung zwi­schen dem öffent­li­chen Inter­es­se an einem Schutz der Rechts­ord­nung und dem Inter­es­se der Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die Schul­ab­schluss­fei­er statt­fin­den zu las­sen, durchzuführen.

Hin­sicht­lich der Wahl des Mit­tels ist ein für die Betei­lig­ten weni­ger ein­schnei­den­des nicht ersicht­lich. Das ange­ord­ne­te Ver­bot ist hin­rei­chend bestimmt und stellt einen rela­tiv gering­fü­gi­gen Ein­griff in die per­sön­li­chen Rech­te der Teil­neh­mer dar.

Das Ver­bot führt zu einer Ver­rin­ge­rung der Gefah­ren­quel­len im Hin­blick auf die Ver­brei­tung des Coro­na-Virus und ist für die Zweck­för­de­rung geeignet.

Die aus­ge­spro­che­ne Unter­sa­gung ent­spricht dem Grund­satz des gerings­ten Ein­griffs. Eine ande­re, den glei­chen Erfolg her­bei­füh­ren­de und weni­ger ein­schnei­den­de Maß­nah­me, ist zum Zeit­punkt des Erlas­ses die­ser All­ge­mein­ver­fü­gung nicht ersichtlich.

Das mit die­ser Ent­schei­dung ver­folg­te Ziel, dient dem vor­ge­nann­ten Zweck der Gefah­ren­ab­wehr bzw. der Ver­hin­de­rung der die Rechts­ord­nung ver­let­zen­den Hand­lun­gen von Teil­neh­mern der Veranstaltung.

Sie ist des­halb geeig­net, erfor­der­lich und ange­mes­sen, um die öffent­li­che Sicher­heit zu gewähr­leis­ten und die betrof­fe­nen Rechts­gü­ter und die Rechts­ord­nung zu schüt­zen. Ein glei­cher­ma­ßen geeig­ne­tes, mil­de­res Mit­tel steht nicht zur Verfügung.

Es ist daher ver­hält­nis­mä­ßig und unter Aus­übung pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sens im drin­gen­den Inter­es­se der Gefah­ren­ab­wehr gebo­ten bzw. sach­ge­recht, zum Schut­ze der All­ge­mein­heit und hoch­wer­ti­ger Rechts­gü­ter wie Gesund­heit und den Kör­per der Teil­neh­mer, des­sen Umfeld und im all­ge­mei­nen der Bevöl­ke­rung, die­se Ver­fü­gung zu erlas­sen. Des­halb tritt hier im Rah­men der Aus­übung des pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sen das jewei­li­ge Pri­vat­in­ter­es­se an der Durch­füh­rung klar hin­ter dem öffent­li­chen Inter­es­se am Schutz der All­ge­mein­heit sowie der öffent­li­chen Sicher­heit zurück. Dem­zu­fol­ge ist die hier betrof­fe­ne Maß­nah­me erfor­der­lich, geeig­net und ange­mes­sen, die zuvor beschrie­be­nen Gefah­ren­po­ten­tia­le auszuschließen.

Von einer Anhö­rung kann nach § 28 Absatz 2 Num­mer 4 VwVfg abge­se­hen werden.

Begrün­dung zu Num­mer 5:

Für den Fall, dass eine Per­son die­ser Ver­fü­gung nicht oder nicht in vol­lem Umfang ent­spre­chen soll­te, wird zur Durch­set­zung die­ser Ver­fü­gung die Anwen­dung unmit­tel­ba­ren Zwan­ges nach den §§ 64, 65, 69, 70 und 74 NPOG angedroht.

Nach § 64 Absatz 1 NPOG kann ein Ver­wal­tungs­akt, der auf die Vor­nah­me einer Hand­lung oder auf Dul­dung oder Unter­las­sung gerich­tet ist, mit Zwangs­mit­teln durch­ge­setzt wer­den, wenn er unan­fecht­bar ist oder wenn ein Rechts­be­helf kei­ne auf­schie­ben­de Wir­kung hat. Als Zwangs­mit­tel kom­men gemäß § 65 NPOG Ersatz­vor­nah­me, Zwangs­geld und unmit­tel­ba­rer Zwang in Betracht.

Nach § 69 Absatz 6 NPOG kön­nen Ver­wal­tungs­be­hör­den oder die Poli­zei unmit­tel­ba­ren Zwang anwen­den, wenn ande­re Zwangs­mit­tel nicht in Betracht kom­men oder kei­nen Erfolg ent­spre­chen. Bei der Aus­wahl des Zwangs­mit­tels ist der Grund­satz der Ver­hält­nis­mä­ßig­keit und des gering­mög­li­chen Ein­griffs zu beach­ten, um ein Befol­gen die­ser Ver­fü­gung zu errei­chen. Unmit­tel­ba­rer Zwang kommt vor allem zur Durch­set­zung unver­tret­ba­rer Hand­lun­gen oder Unter­las­sun­gen in Betracht. Die Andro­hung erstreckt sich gegen die Ver­ant­wort­li­chen und Sachen, sowie alle wei­te­ren betei­lig­ten Per­so­nen und Sachen.

Soll­te die­ser Ver­fü­gung nicht nach­ge­kom­men wer­den, so ist es im Ein­zel­fall mög­lich, dass weit­ge­hen­de geeig­ne­te Maß­nah­men erfor­der­lich werden.

Bei Nicht­be­ach­tung die­ser Ver­fü­gung liegt ein Ver­stoß gegen die öffent­li­che Sicher­heit vor, womit des­halb die Unter­bin­dung durch unmit­tel­ba­re poli­zei­li­che Zwangs­aus­übung voll gerecht­fer­tigt ist. Die Zwangs­mit­tel des Zwangs­gel­des sowie die Ersatz­vor­nah­me sind im vor­lie­gen­den Fall unt­un­lich. Die Unter­bin­dung durch unmit­tel­ba­re poli­zei­li­che Zwangs­aus­übung ist das ein­zig zuver­läs­si­ge Mit­tel, um das Ziel der Ver­fü­gung wirk­sam zu gewähr­leis­ten. Es ist dar­über hin­aus auch ver­hält­nis­mä­ßig, da ein glei­cher­ma­ßen geeig­ne­tes, mil­de­res Mit­tel nicht existiert.

Die Anwen­dung ande­rer Zwangs­mit­tel als ver­meint­lich mil­de­re Mit­tel sind unt­un­lich, da die­se sich aus prak­ti­ka­blen Mit­teln zur Durch­set­zung des Rege­lungs­ge­hal­tes aus­schei­den. Eine effek­ti­ve Besei­ti­gung der Gefah­ren kann nicht glei­cher­ma­ßen zeit­nah und effek­tiv begeg­net wer­den. Ein mil­de­res Mit­tel steht nicht zur Verfügung.

Nach § 64 Absatz 4 NPOG haben Rechts­be­hel­fe gegen die Andro­hung von Zwangs­mit­teln kei­ne auf­schie­ben­de Wirkung.

Begrün­dung zu Num­mer 6:

Die Andro­hung der sofor­ti­gen Voll­zie­hung nach § 80 Absatz 2 Satz 1 Num­mer 4 VwGO liegt im öffent­li­chen Inter­es­se. Gemäß § 80 Absatz 1 VwGO hät­te eine vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg zu erhe­ben­de Kla­ge eine auf­schie­ben­de Wirkung.

Es kann auf­grund der Gefahr für die objek­ti­ve sowie auch sub­jek­ti­ve Rechts­ord­nung nicht hin­ge­nom­men wer­den, dass im Fal­le einer Kla­ge gegen die­se Ver­fü­gung, die grund­sätz­lich bis zur end­gül­ti­gen Ent­schei­dung, die sich ggf. über einen lan­gen Zeit­raum hin­zie­hen könn­te, hier­über gem. § 80 Absatz 1 VwGO auf­schie­ben­de Wir­kung hät­te, die Mög­lich­keit besteht, dass Schä­den ent­ste­hen könnten.

Die recht­li­che Über­prü­fung die­ser Ver­fü­gung durch einen aus­zu­schöp­fen­den Ver­wal­tungs­rechts­weg kann nicht abge­war­tet wer­den, weil sie andern­falls – man­gels Voll­zieh­bar­keit – unwirk­sam wäre. Die Dau­er eines Kla­ge­ver­fah­rens kann nicht abge­war­tet wer­den, da die Ver­an­stal­tung in der Zeit vom 19.07.2021 bis zum 23.07.2021 dann schon statt­ge­fun­den haben könn­te. Es besteht jedoch ein beson­de­res öffent­li­ches Inter­es­se an einem Schutz der Rechts­ord­nung, einer Ver­mei­dung vor­her­seh­ba­rer Rechts­ver­stö­ße und damit an einer sofor­ti­gen Voll­zieh­bar­keit, wel­ches dem Inter­es­se der Betei­lig­ten überwiegt.

Das pri­va­te Inter­es­se an der auf­schie­ben­den Wir­kung einer etwa­igen Kla­ge tritt hier unter Aus­übung des pflicht­ge­mä­ßen Ermes­sens in Abwä­gung zu dem beson­de­ren Inter­es­se der All­ge­mein­heit an der Auf­recht­erhal­tung der öffent­li­chen Sicher­heit zurück. Bei der inso­weit vor­zu­neh­men­den Inter­es­sen­ab­wä­gung über­wog das öffent­li­che Inter­es­se an einem Schutz der öffent­li­chen Sicher­heit gegen­über den pri­va­ten Inter­es­sen der Teil­neh­mer der Schul­ab­schluss­fei­er, bis zu einer mög­li­chen rechts­kräf­ti­gen Ent­schei­dung vor­läu­fig vom Voll­zug die­ser Ver­fü­gung ver­schont zu blei­ben. Hin­sicht­lich der zu erwar­ten­den Gefah­ren­quel­len auf­grund der vor­lie­gen­den Erfah­run­gen und Infor­ma­tio­nen tritt das pri­va­te Inter­es­se an der auf­schie­ben­den Wir­kung hin­ter dem öffent­li­chen Inter­es­se an der Abwehr der Gefah­ren zurück.

Unter Berück­sich­ti­gung des rela­tiv kur­zen Zeit­raums bis zur Schul­ab­schluss­fei­er wür­de im Fal­le einer Kla­ge nicht mehr mit einer abschlie­ßen­den Ent­schei­dung in der Haupt­sa­che zu rech­nen sein. Daher ist die Anord­nung der sofor­ti­gen Voll­zie­hung im beson­de­ren öffent­li­chen Inter­es­se geboten.

Rechts­be­helfs­be­leh­rung:

Gegen die­se All­ge­mein­ver­fü­gung kann inner­halb eines Monats nach Bekannt­ga­be Kla­ge beim Ver­wal­tungs­ge­richt Olden­burg, Schloß­platz 10, 26122 Olden­burg erho­ben werden.

Die Kla­ge hat wegen der Anord­nung der sofor­ti­gen Voll­zie­hung kei­ne auf­schie­ben­de Wir­kung. Auf Ihren Antrag kann das oben genann­te Gericht die auf­schie­ben­de Wir­kung jedoch ganz oder teil­wei­se wie­der­her­stel­len oder die Auf­he­bung der Voll­zie­hung anordnen.



[1] Nie­der­säch­si­sches Poli­zei- und Ord­nungs­be­hör­den­ge­setz (NPOG) in der Fas­sung vom 19. Janu­ar 2005 (Nds. GVBl. S. 9), zuletzt geän­dert durch Art. 1 ÄndG vom 17.12.2019 (Nds. GVBl.S. 428)

[2] Nie­der­säch­si­sches Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­setz (NVwVfG) vom 3. Dezem­ber 1976 (Nds. GVBl. S. 311), zuletzt geän­dert durch Art. 1 G zur Änd. ver­wal­tungs­ver­fah­rens­rechtl. Vor­schrif­ten vom 24. 9. 2009 (Nds. GVBl. S. 361)

[3] Ver­wal­tungs­ver­fah­rens­ge­setz (VwVfG) in der Fas­sung der Bekannt­ma­chung vom 23. Janu­ar 2003 (BGBl. I S. BGBL Jahr 2003 I Sei­te 102), zuletzt geän­dert durch Art. 24 Abs. 3 G zur Moder­ni­sie­rung des nota­ri­el­len Berufs­rechts und zur Änd. wei­te­rer Vor­schrif­ten vom 25.6.2021 (BGBl. I S. 2154)

[4] Ver­wal­tungs­ge­richts­ord­nung (VwGO) in der Fas­sung der Bekannt­ma­chung vom 19. März 1991 (BGBl. I S. BGBL Jahr 1991 I Sei­te 686), zuletzt geän­dert durch Art. 16 G zur Moder­ni­sie­rung des nota­ri­el­len Berufs­rechts und zur Änd. wei­te­rer Vor­schrif­ten vom 25.6.2021 (BGBl. I S. 2154)


 

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Zukunft sichern: Hand­werks­kam­mer infor­miert über erfolg­rei­che Unternehmensnachfolge

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Land­rat Olaf Mei­nen (v.l.), Fach­be­ra­ter für Unter­neh­mens­nach­fol­ge Fabi­an Kau­ke­r­eit, Best-Prac­ti­ce-Refe­rent Dan Kol­ter­mann, Betriebs­be­ra­te­rin HWK Svea Jans­sen und Kam­mer­prä­si­dent Albert Lie­ne­mann freu­ten sich über eine gelun­ge­ne Veranstaltung.

Gut vor­be­rei­tet in die Nach­fol­ge: Fach­wis­sen und Pra­xis­be­rich­te in der Handwerkskammer

Die Unter­neh­mens­nach­fol­ge ist ein kom­ple­xer Pro­zess, der weit über die blo­ße Schlüs­sel­über­ga­be hin­aus­geht. Ob alters­be­dingt, aus gesund­heit­li­chen Grün­den oder auf­grund neu­er Lebens­ent­wür­fe – die Fra­ge nach der Zukunft eines Betrie­bes erfor­dert Weit­sicht. Dass eine früh­zei­ti­ge Vor­pla­nung und fach­li­che Unter­stüt­zung essen­zi­ell sind, um Risi­ken zu mini­mie­ren, ver­deut­lich­te der dies­jäh­ri­ge „Tag der Nach­fol­ge“ in Aurich. Das Netz­werk „Unter­neh­mens­nach­fol­ge Ost­fries­land“ lud dazu in den Kam­mer­saal der Hand­werks­kam­mer für Ost­fries­land ein, um über steu­er­li­che Hür­den und prak­ti­sche Erfah­run­gen zu informieren.

Steu­er­li­che Koor­di­nie­rung als Erfolgsfaktor

Ein zen­tra­ler Aspekt der Ver­an­stal­tung war die Ver­mei­dung recht­li­cher und finan­zi­el­ler Fehl­trit­te. Fabi­an Kau­ke­r­eit, Fach­be­ra­ter für Unter­neh­mens­nach­fol­ge der Auricher Steu­er­kanz­lei Rüst, Kämp­fert, Kau­ke­r­eit, beleuch­te­te in sei­nem Vor­trag die „Steu­er­li­chen Fall­stri­cke der Unter­neh­mens­nach­fol­ge“. Sei­ne Kern­bot­schaft: Eine erfolg­rei­che Über­ga­be setzt eine prä­zi­se Abstim­mung zwi­schen Erb‑, Gesell­schafts- und Steu­er­recht voraus.

Man­geln­de Koor­di­na­ti­on in die­sen Berei­chen kann schwer­wie­gen­de Fol­gen haben, wie etwa:

  • Pflicht­teils­kon­flik­te inner­halb der Familie.

  • Zer­split­te­rung des Betriebsvermögens.

  • Unge­plan­te Auf­de­ckung stil­ler Reser­ven, die zu hohen Steu­er­las­ten füh­ren kann.

Kau­ke­r­eit beton­te, dass zen­tra­le Fra­gen zur Ver­tei­lung von Stimm­rech­ten, Erträ­gen und Haf­tung sowie zur Rege­lung von Abfin­dun­gen bereits im Vor­feld geklärt sein müs­sen. Eine struk­tu­rier­te Check­lis­te half den Teil­neh­men­den, typi­sche Risi­ken im Blick zu behalten.

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Pra­xis­be­richt: Der schritt­wei­se Weg zur Übernahme

Wie die theo­re­ti­schen Grund­la­gen in der Pra­xis umge­setzt wer­den kön­nen, schil­der­te Dan Kol­ter­mann von der DAKO Taxi und Miet­wa­gen GmbH aus Witt­mund. Sei­ne Erfah­rung zeigt, dass Zeit ein ent­schei­den­der Fak­tor ist. Kol­ter­mann, der 2020 „Ottis Taxi“ und 2025 „Taxi Jans­sen-Eilts“ über­nahm, berei­te­te den Pro­zess über zwei Jah­re hin­weg gemein­sam mit sei­ner Frau vor.

Anstatt einer pau­scha­len Kom­plett­über­nah­me ent­schied er sich für einen geziel­ten Erwerb ein­zel­ner Betriebs­tei­le (Assets). Durch die enge Zusam­men­ar­beit mit dem Vor­gän­ger sowie die Ein­bin­dung von Ban­ken und Steu­er­be­ra­tern konn­te ein soli­der Busi­ness- und Finan­zie­rungs­plan erstellt wer­den. Das Ergeb­nis ist eine gelun­ge­ne Nach­fol­ge, die Kol­ter­mann heu­te als durch­weg posi­tiv bewertet.

Unter­stüt­zung durch das Netz­werk Unternehmensnachfolge

Hin­ter der Ver­an­stal­tung steht das Netz­werk „Unter­neh­mens­nach­fol­ge Ost­fries­land“. Seit sei­ner Grün­dung im Jahr 2016 bün­delt die­ser Zusam­men­schluss die Kom­pe­ten­zen von Wirt­schafts­för­de­rern, Ban­ken, Kreis­hand­wer­ker­schaf­ten und Kam­mern. Ziel ist es, die Bera­tungs­an­ge­bo­te in der Regi­on zu koor­di­nie­ren und Betriebs­in­ha­ber sowie Nach­fol­ger best­mög­lich zu unterstützen.


Bera­tung für Hand­werks­be­trie­be Für Hand­wer­ke­rin­nen und Hand­wer­ker bie­tet die Hand­werks­kam­mer geziel­te Unter­stüt­zung an. Als Ansprech­part­ne­rin steht Svea Jans­sen zur Verfügung:

  • Tele­fon: 04941 1797–29

  • E‑Mail: s.janssen@hwk-aurich.de

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Neu­es Leucht­turm­pro­jekt für Wee­ner: Grund­stein für die Meente­land­hal­le gelegt

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Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas (von links), Dirk Kai­ser, Lei­ter der Ober­schu­le Wee­ner, Anja Meiß­ner, Lei­te­rin der Grund­schu­le Wee­ner, und Land­rat Mat­thi­as Groo­te mit der Zeit­kap­sel. Hin­ein­ge­rollt wur­den eine Tages­zei­tung, ein selbst gemal­tes Bild der Grund­schu­le, ein USB-Stick und Baupläne.

Ein Leucht­turm­pro­jekt für die Regi­on: Grund­stein­le­gung für die neue Meentelandhalle

In Wee­ner ist ein bedeu­ten­der Mei­len­stein für die sozia­le und sport­li­che Infra­struk­tur erreicht wor­den: Mit der fei­er­li­chen Grund­stein­le­gung am Ben­in­ga­weg gaben der Land­kreis Leer und die Stadt Wee­ner offi­zi­ell den Start­schuss für den Bau der neu­en Meente­land­hal­le. Das Groß­pro­jekt, das künf­tig als moder­ne Drei­feld­sport­hal­le sowie als Ort der Begeg­nung die­nen wird, nimmt damit nun sicht­lich Gestalt an.

Sym­bo­lik für die Zukunft

Am 7. Mai ver­senk­ten Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas gemein­sam mit den Schul­lei­tern Anja Meiß­ner (Grund­schu­le) und Dirk Kai­ser (Ober­schu­le) eine Zeit­kap­sel im Fun­da­ment. Gefüllt mit einer Tages­zei­tung, aktu­el­len Bau­plä­nen, einem USB-Stick und einem von Grund­schul­kin­dern gemal­ten Bild, steht sie als Sym­bol für die kom­men­den Gene­ra­tio­nen, die von die­sem Bau­werk pro­fi­tie­ren werden.

Auf dem rund 8.000 Qua­drat­me­ter gro­ßen Are­al sind die Fort­schrit­te bereits deut­lich erkenn­bar: Die Boden­plat­te ist gegos­sen und die ers­ten Außen­wän­de ragen empor. Seit dem Bau­be­ginn im Som­mer 2025 wur­de das Fun­da­ment für ein Vor­ha­ben gelegt, das weit über den klas­si­schen Sport­be­trieb hinausgeht.

Ein moder­ner Ort der Begegnung

Die Meente­land­hal­le ist als mul­ti­funk­tio­na­les Zen­trum kon­zi­piert. Mit einem Gesamt­vo­lu­men von rund 14,5 Mil­lio­nen Euro ent­steht ein Raum, der fle­xi­bel auf die Bedürf­nis­se der Nut­zer reagiert:

  • Drei­feld-Sys­tem: Durch Abtren­nun­gen kön­nen drei Fel­der par­al­lel genutzt werden.

  • Zuschau­er­ka­pa­zi­tät: Eine Tri­bü­ne bie­tet Platz für etwa 150 Personen.

  • Zusatz­an­ge­bo­te: Ein spe­zi­el­ler Mehr­zweck­raum steht für Kur­se wie Yoga oder Gym­nas­tik zur Verfügung.

Land­rat Mat­thi­as Groo­te hob her­vor, dass die Hal­le nicht nur den Schul­sport sichert, son­dern auch Ver­ei­nen, dem Schüt­zen­ver­ein sowie für kul­tu­rel­le und inte­gra­ti­ve Ver­an­stal­tun­gen offen­steht. Bür­ger­meis­ter Hei­ko Abbas bezeich­ne­te den Bau tref­fend als „ech­tes Leucht­turm­pro­jekt“ für die Stadt.

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Nach­hal­tig­keit und Kri­sen­vor­sor­ge im Fokus

Der Neu­bau wur­de not­wen­dig, nach­dem die Zusam­men­le­gung von Haupt- und Real­schu­le zur Ober­schu­le im Jahr 2021/22 die Schü­ler­zah­len stei­gen ließ. Bei der Pla­nung wur­de kon­se­quent auf öko­lo­gi­sche und funk­tio­na­le Weit­sicht gesetzt:

  • Ener­gie: Eine Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge und eine Wär­me­pum­pe ermög­li­chen eine weit­ge­hend ener­gie­aut­ar­ke Versorgung.

  • Res­sour­cen: Eine Zis­ter­ne sam­melt Regen­was­ser für die wei­te­re Nutzung.

  • Mobi­li­tät & Umwelt: E‑Ladesäulen, groß­zü­gi­ge Fahr­rad­stell­plät­ze und eine insek­ten­freund­li­che Beleuch­tung run­den das Kon­zept ab.

Zudem dient die Hal­le als Bau­stein des Kata­stro­phen­schut­zes. Dank einer Ein­spei­se­mög­lich­keit für Not­strom­ag­gre­ga­te kann das Gebäu­de im Ernst­fall als Not­un­ter­kunft für eva­ku­ier­te Men­schen genutzt werden.

Star­ke Part­ner und Förderung

Das Pro­jekt ist eine Gemein­schafts­leis­tung: Der Land­kreis Leer tritt als Bau­herr auf und trägt zusam­men mit der Stadt Wee­ner die Finan­zie­rung im Ver­hält­nis von zwei Drit­teln zu einem Drit­tel. Unter­stützt wird das Vor­ha­ben durch das Bun­des­pro­gramm „Sanie­rung kom­mu­na­ler Ein­rich­tun­gen in den Berei­chen Sport, Jugend und Kul­tur“ mit einer För­der­sum­me von bis zu drei Mil­lio­nen Euro.

Die Fer­tig­stel­lung und die fei­er­li­che Inbe­trieb­nah­me der Meente­land­hal­le sind für das drit­te Quar­tal 2027 geplant. Wee­ner darf sich auf ein moder­nes Zen­trum freu­en, das Sport, Kul­tur und gesell­schaft­li­ches Mit­ein­an­der unter einem Dach vereint.

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Gän­se­fraß im Land­kreis Leer: Blo­em for­dert schnel­le Hil­fe für Landwirte

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Gän­se­fraß im Land­kreis Leer: SPD-Abge­ord­ne­ter Blo­em for­dert schnel­len Schadensausgleich

Das Aus­maß der durch Gän­se ver­ur­sach­ten Fraß­schä­den auf land­wirt­schaft­li­chen Flä­chen hat nach Ansicht des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em (Wee­ner) eine Gren­ze erreicht, die für die Betrof­fe­nen nicht mehr trag­bar ist. Ange­sichts der zuneh­men­den Pro­ble­ma­tik im Land­kreis Leer macht sich Blo­em nun für eine zügi­ge und unbü­ro­kra­ti­sche Ent­schä­di­gung der Land­wir­te stark.

„Aus­maß ist nicht mehr hinnehmbar“

Vie­le Land­wir­te berich­ten dem Abge­ord­ne­ten von mas­si­ven Ern­te­ver­lus­ten, die in die­sem Jahr ein beson­ders kri­ti­sches Niveau erreicht haben.

„Wir müs­sen für einen schnel­len Aus­gleich sor­gen. Unse­re Land­wir­te haben einen Anspruch dar­auf“, betont Bloem.

Dabei gehe es nicht um Sub­ven­tio­nen, son­dern um recht­lich zuste­hen­de Leis­tun­gen für die Bewirt­schaf­tungs­ein­schrän­kun­gen und Schä­den, die durch den Arten­schutz entstehen.

Kri­tik an büro­kra­ti­schen Hürden

Laut Blo­em herrscht unter den Land­wir­ten der­zeit eine äußerst ange­spann­te Stim­mung. Vie­le könn­ten die aktu­el­len Abläu­fe der Scha­dens­re­gu­lie­rung nicht mehr nach­voll­zie­hen. Eine kla­re und beschleu­nig­te Bear­bei­tung der Fäl­le sei daher drin­gend notwendig.

Der Abge­ord­ne­te stellt klar: Der recht­lich fest­ge­leg­te Schutz der Gän­se sei zwar erfolg­reich, doch dürf­ten die Land­wir­te nicht die Leid­tra­gen­den die­ses Erfol­ges sein. Das Land Nie­der­sach­sen ver­fü­ge zwar über Rege­lun­gen für den Aus­gleich auf dem Fest­land und den Inseln, doch müss­ten die­se Zah­lun­gen in Zei­ten einer ohne­hin als belas­tend emp­fun­de­nen Büro­kra­tie ein wich­ti­ges Signal der Hand­lungs­fä­hig­keit senden.

Über­prü­fung des Gän­se­ma­nage­ments gefordert

Neben den finan­zi­el­len Ent­schä­di­gun­gen for­dert Nico Blo­em eine Debat­te über das all­ge­mei­ne Gänsemanagement:

  • Ver­grä­mung und Beja­gung: In Son­der­si­tua­tio­nen müs­se geprüft wer­den, ob die­se Maß­nah­men aus­ge­wei­tet wer­den kön­nen – stets im Dia­log mit Jägern, Natur­schutz­ver­bän­den und Behörden.

  • Schutz­sta­tus: Der Abge­ord­ne­te sieht die Not­wen­dig­keit, den Schutz­sta­tus ver­schie­de­ner Gän­se­ar­ten in gewis­sen Situa­tio­nen auf den Prüf­stand zu stellen.

  • Bestands­ent­wick­lung: Es gebe den deut­li­chen Ein­druck, dass die Zahl der in der Regi­on brü­ten­den Gän­se mas­siv zuge­nom­men habe.

„Die Pro­ble­ma­tik nimmt zu, die Betrof­fen­heit steigt, das Aus­maß ist nicht mehr zu akzep­tie­ren“, so das Fazit des Abge­ord­ne­ten. Es brau­che jetzt zeit­na­he Ant­wor­ten und trag­fä­hi­ge Lösun­gen, um den Kon­flikt zwi­schen Arten­schutz und Land­wirt­schaft dau­er­haft zu befrieden.


Bild: Gän­se an der Ems. (Foto: privat)

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