Lokal
Stadtverwaltung nutzt Luca-App
Die Leeraner Stadtverwaltung führt ab sofort die Luca-App zur verschlüsselten Kontaktnachverfolgung ein. Hierfür wurden einzelne Bereiche des Rathauses definiert und mit Hinweisschildern sowie den benötigten QR-Codes versehen. Im Rathaus sind das beispielsweise der Sitzungssaal 413, das Bürgerbüro und auch der Festsaal im historischen Rathaus. Nach und nach werden andre Bereiche der Stadtverwaltung ergänzt mit einem Quellcode und damit die Möglichkeit der Nachverfolgung geschaffen.
Die App ermöglicht im Bedarfsfall in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, Kontakte schnell und sicher nachzuverfolgen, um die Ausbreitung der Infektion einzudämmen. Gleichzeitig wird die Registrierung sowohl für die Bürger*innen als auch die Mitarbeitenden in den Einrichtungen vereinfacht, weil die aufwändige Zettelwirtschaft entfällt.
Luca funktioniert ganz einfach: Man muss nur die App aufs Handy laden und die eigenen Kontaktdaten einmalig eingeben. Anschließend scannt man den QR-Code am Eingang des zu besuchenden Gebäudes und meldet sich anschließend wieder ab. Dritte können nicht auf die verschlüsselten Daten zugreifen. Das Gesundheitsamt kann und darf dies nur, wenn Kontaktpersonen zu ermitteln sind. Die App ist für alle, die sie nutzen, kostenfrei.
Die Nutzung der App ist freiwillig.
AnzeigeKostenloser Bürgertest in „Drive Through“ Stationen möglich
Lokal
Mobiler Escape Room zur jüdischen Geschichte erneut in Leer
Gegen das Vergessen: Mobiler Escape Room kehrt nach Leer zurück
Vom 6. bis zum 22. März 2026 wird die Ehemalige Jüdische Schule Leer erneut zum Schauplatz eines außergewöhnlichen Projekts. Mit dem mobilen Escape Room „Fixing the Boat – Finding Identity“ wird ein innovatives Lernformat angeboten, das spielerische Elemente mit der Sensibilisierung für Antisemitismus und Diskriminierung verknüpft.
Ein sinkendes Boot als Metapher
Das Spielprinzip führt Teams von vier bis sechs Personen auf ein fiktives Boot, das in Seenot geraten ist. Um das Sinken zu verhindern, müssen die Teilnehmenden innerhalb von gut zwei Stunden komplexe Rätsel lösen. Dabei geht es um weit mehr als technische Reparaturen: Im Fokus stehen Fragen der eigenen Identität sowie der respektvolle Umgang mit Vielfalt. Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Teamfähigkeit sind der Schlüssel zum Erfolg.
Starke Kooperation für demokratische Werte
In diesem Jahr wird das Projekt in enger Zusammenarbeit mit der Polizeiinspektion Leer/Emden realisiert. Während die Wochenenden der breiten Öffentlichkeit ab 16 Jahren zur Verfügung stehen, nutzen Polizeikräfte das Angebot unter der Woche für interne Fortbildungen.
Landrat Matthias Groote betont die Relevanz des Vorhabens: „Der Escape Room verbindet Lernen mit Spaß und sensibilisiert gleichzeitig für Themen, die leider aktueller denn je sind.“ Auch die Polizei setzt durch ihre Beteiligung ein deutliches Zeichen für Toleranz, Respekt und den Schutz demokratischer Grundwerte.
Hintergrund und Buchung
„Fixing the Boat“ ist das bundesweit erste Escape Game, das sich gezielt der jüdischen Lebenswelt widmet. Es wurde von der Servicestelle SABRA aus Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Jüdischen Gemeinde Düsseldorf entwickelt. Ziel ist es, Vorurteile abzubauen und ein tieferes Verständnis für kulturelle Vielfalt zu wecken.
-
Zeitraum: 6. bis 22. März 2026 (Wochenend-Termine für Externe)
-
Ort: Ehemalige Jüdische Schule Leer, Ubbo-Emmius-Straße 12
-
Kosten: Die Teilnahme ist kostenlos.
-
Anmeldung: Das Buchungsportal öffnet am 26. Februar um 12:00 Uhr unter www.ejs-leer.de/escape-room.

Lokal
Landkreis Leer nimmt im Mai erneut am Stadtradeln teil
Die Koordinatoren der beteiligten Städte und Gemeinden bereiten den Auftakt zum Stadtradeln 2026 vor (v. l. n. r.):
-
Hintere Reihe: Alexander Hülper (Rhauderfehn), Jelde Bockelmann (Landkreis Leer), Bettina Aden (Uplengen), Nicole Beck (Ostrhauderfehn).
-
Mittlere Reihe: Heiko Tinnemeyer (Ostrhauderfehn), Anna-Lena Rademacher (Uplengen), Lisa Henken (Westoverledingen), Kirsten Beening (Westoverledingen).
-
Vordere Reihe: Wiebke Tülp (Bunde), Nadja Schilling (Uplengen), Veronica Taha (Weener).
Ab aufs Rad: Landkreis Leer radelt im Mai wieder für das Klima
Wer im Alltag häufiger auf das Fahrrad umsteigt, schlägt gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe: Die eigene Gesundheit wird gefördert, die Umwelt geschont und die Lebensqualität vor der eigenen Haustür gesteigert. Im Mai 2026 bietet die bundesweite Aktion STADTRADELN des Klimabündnisses wieder den perfekten Anreiz, das Auto bewusst stehen zu lassen.
Gemeinsam für die Region
Der Landkreis Leer und seine Kommunen sind auch in diesem Jahr wieder mit von der Partie. Vom 3. bis zum 23. Mai 2026 heißt es: Kilometer sammeln für die Heimatgemeinde. Besonders spannend: Die Aktion findet zeitgleich in den Landkreisen Leer, Aurich, Wittmund, Friesland und Ammerland sowie in den Städten Emden und Wilhelmshaven statt. Dieser regionale Schulterschluss unterstreicht das gemeinsame Ziel einer nachhaltigen Mobilität in ganz Ostfriesland.
Teamgeist und Wettbewerb im Fokus
Beim Stadtradeln geht es um mehr als nur Statistik. Im Vordergrund stehen die Freude an der Bewegung und das gemeinschaftliche Erlebnis. Der Wettbewerbscharakter sorgt dabei für zusätzliche Motivation:
-
Teamwertung: Teilgenommen wird ausschließlich in Teams.
-
Mindestgröße: Schon zwei Personen (z. B. Freunde, Kollegen oder Familienmitglieder) können ein eigenes Team bilden.
-
Offene Teams: Wer keinem privaten Team angehört, kann sich oft dem „Offenen Team“ der jeweiligen Kommune anschließen.
Anmeldung und Informationen
Die organisatorischen Vorbereitungen in der Kreisverwaltung laufen bereits auf Hochtouren. Die Anmeldung für alle Radelwilligen wird voraussichtlich ab Anfang April 2026 freigeschaltet.
Interessierte Bürgerinnen und Bürger können sich über die weiteren Details und den aktuellen Stand der Planungen auf folgenden Portalen informieren:
Anzeige

Lokal
Mitarbeitende des Klinikums Leer spenden 4.000 Euro für soziale Zwecke
Freude bei der Spendenübergabe (v.l.n.r.): Sigrid Duhm-Jäckel (Suppenküche Leer), Daniela Kamp (Geschäftsführerin Klinikum Leer gGmbH), Markus Wucherpfennig (Geschäftsführer DRK Leer), Angelika Siemer (Leitung Haus Deichstraße), Heike Kliegelhöfer (Pflegedirektorin Klinikum Leer gGmbH).
Klinikum-Mitarbeitende spenden 4.000 Euro für lokale Hilfsprojekte
Die traditionelle vorweihnachtliche Betriebsfeier der Klinikum Leer gGmbH im vergangenen Dezember hat nun einen erfreulichen Nachhall gefunden. Durch den Verkauf von Eintrittskarten und eine großzügige Aufstockung durch das Klinikum konnte eine Spendensumme von insgesamt 4.000 Euro an zwei wichtige soziale Einrichtungen in Leer übergeben werden.
Die Spendenempfänger sind in diesem Jahr die Suppenküche Leer sowie das „Haus Deichstraße – Soziale Dienste“. Beide Organisationen leisten unverzichtbare Arbeit für wohnungslose und hilfebedürftige Menschen in der Region. Daniela Kamp, Geschäftsführerin des Klinikums Leer, unterstrich bei der Übergabe die Bedeutung dieser Orte, die besonders in der kalten Jahreszeit als Anlaufstellen existenziell seien.
Unterstützung für ehrenamtliches Engagement und soziale Dienste
Die Suppenküche Leer, eine Einrichtung der Evangelisch-lutherischen Christuskirche, besteht bereits seit 1998. Da sich das Projekt vollständig über Spenden finanziert, ist die Zuwendung eine wichtige Stütze für das Team aus Ehrenamtlichen, das jeden Sonntag warme Mahlzeiten und Raum für Begegnungen ermöglicht.
Ebenfalls bedacht wurde das vom DRK betriebene „Haus Deichstraße“. Die dortige Anlaufstelle bietet weit mehr als nur Übernachtungsmöglichkeiten; zum Portfolio gehören Beratungsangebote, eine Fahrradwerkstatt sowie praktische Hilfen wie Babykoffer. Die Spende des Klinikums soll gezielt in das tägliche Frühstücksbuffet fließen, das dort von Montag bis Freitag für bedürftige Menschen bereitgestellt wird.
An der Spendenübergabe nahmen Vertreter beider Organisationen sowie die Pflegedirektion und Geschäftsführung des Klinikums teil, um die solidarische Geste der Mitarbeiterschaft offiziell zu besiegeln.
Anzeige























