Allgemein
Streit und angebrannte Pizza sorgten für Polizei- und Feuerwehreinsatz, Geld aus Wohnung gestohlen — weitere Meldungen
Leer — Streit und angebrannte Pizza sorgten für Polizei- und Feuerwehreinsatz
In der Leeraner Mühlenstraße kam es am 11.08.22 gegen 14.15 Uhr zu einem Polizei- und Feuerwehreinsatz. Aufgrund von Rauchentwicklung und einer Schlägerei wurden die Einsatzkräfte zu einem Lokal gerufen. Vor Ort stellte sich heraus, dass es zu Körperverletzungen von mehreren sich kennenden Personen gekommen war. Nach aktuellen Ermittlungen hatten drei männliche Personen die Örtlichkeit aufgesucht und auf einen 17-jährigen Bekannten aus Leer eingeschlagen. Zudem bedrohten sie ihn mit einem Messer. Im Rahmen der darauffolgenden Rangelei wurden auch ein 10-Jähriger und ein 31-Jähriger verletzt. Die drei verletzten Personen wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Ersten Erkenntnissen zufolge wurde zeitgleich eine Pizza im Ofen nicht rechtzeitig herausgenommen, die in Folge dessen anbrannte und für starke Rauchentwicklung sorgte. Die Polizei ermittelt.
Leer — Geld aus Wohnung gestohlen
Unter dem Vorwand, eine Messingkanne zu verkaufen, konnte sich ein Mann Zutritt in die Wohnung eines 62-jährigen Leeraners verschaffen. Dies nutzte der Mann, um eine Geldbörse mit Bargeld und persönlichen Dokumenten zu entwenden. Anschließend wurden mit der gestohlenen Bankkarte 1.000 Euro abgehoben. Die Polizei geht Hinweisen zum Tatverdächtigen nach und ermittelt. Es wird empfohlen, keine fremden Menschen in die Wohnung hineinzulassen.
Weener — Betrugsversuch: Falsches Elster-Portal
Ein 54-jähriger Mann aus Weener wurde in den vergangenen Tagen Opfer eines Betrugsversuchs. Demnach öffnete er vor wenigen Tagen die Webseite des angeblichen “Elsterportals” für Steuerangelegenheiten. Er scannte einen QR-Code mit seinem Smartphone, um die mobile Elsterapp herunterzuladen. Beim Installieren gab er auch seine Kreditkartennummer an. Es wurde seither bereits mehrfach erfolglos von unbekannten Tätern versucht, die Kreditkarte zu missbrauchen. Die Karte wurde gesperrt. Offensichtlich handelte es sich bei der Internetseite um einen Fake. Das offizielle Elsterportal ist unter der Webseite www.elster.de abrufbar. Auf dieser Internetseite wird zudem auf gefälschte E‑Mails hingewiesen. Betrüger versenden Mails im Namen der Elster, des Finanzamtes oder des Bundeszentralamtes für Steuern, heißt es. Darin wird der Empfänger aufgefordert, einen Steuerbescheid oder eine Rechnung im Anhang zu öffnen. Die Elster weist darauf hin, dass nur Benachrichtigungen, nicht aber Steuerdaten oder Rechnungen im E‑Mail-Anhang verschickt werden. Daher der Hinweis: Anhänge und Links sollten in keinem Fall geöffnet werden. Außerdem sollten keine Steuernummern, Kontoverbindungen, Kreditkartennummern und ähnliche vertrauliche Informationen per Mail verschickt werden.
Moormerland — Radarkontrolle: Mit 98 km/h in 50er-Zone geblitzt
Wie die Polizeidirektion Osnabrück mitteilte, kommt es in dieser Woche vermehrt zu Geschwindigkeitskontrollen. Am 11.08.22 führte die Polizei in Leer an der Timmeler Straße, Ecke Molkereistraße, in Moormerland eine Kontrolle durch, um Geschwindigkeitsüberschreitungen zu messen. An dieser Stelle außerhalb geschlossener Ortschaft sind 50 km/h erlaubt. Der Fokus lag in dieser Kontrolle auf klar erhöhte Geschwindigkeiten. In der Zeit zwischen 13.50 und 15.30 Uhr konnten 11 Geschwindigkeitsverstöße im Bußgeldbereich festgestellt werden. Tagesschnellster zur Messzeit war eine Person, die mit einer Geschwindigkeit von 98 km/h geblitzt wurde. Laut Bußgeldkatalog zieht dies ein Bußgeld in Höhe von 320 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein Fahrverbot nach sich.
Borkum — Seehunde ins Wasser gescheucht
Zeugen meldeten am 10. und 11.08.22 in der Mittags- beziehungsweise Nachmittagszeit mehrere Vorfälle, in denen sich Personen Seehunde auf einer Seehundbank näherten und diese ins Wasser scheuchten. Bei den Beschuldigten handelte es sich um einen 26-Jährigen aus Göttingen, einem 24-Jährigen aus Osnabrück und einem 45-jährigen Niederländer. Ordnungswidrigkeitsverfahren wurden eingeleitet. Seehunde in ihrer Ruhe zu stören und ins Wasser zu scheuchen ist verboten.
Leer — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
Am 11.08.22 zwischen 6.30 und 22.30 Uhr wurde ein grauer Renault Clio auf einem Parkplatz in der Georgstraße, Nahe Ausfahrt Zollhaus, beschädigt. Vermutlich verursachte ein Fahrzeugfahrer beim Befahren der angrenzenden Parklücke den Renault. Die linke Fahrzeugseite wurde erheblich beschädigt. Der Verursacher entfernte sich, ohne seine Personalien zu hinterlassen. Die verursachende Person sowie Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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Meilenstein in Veenhusen: Haus am Königsmoor blickt auf 25 Jahre zurück
25 Jahre Haus am Königsmoor: Ein Vierteljahrhundert Pflege und Gemeinschaft in Veenhusen
Das „Haus am Königsmoor“ feiert in diesem Jahr ein besonderes Jubiläum: Vor genau 25 Jahren, am 1. März 2001, öffnete die Einrichtung in Veenhusen ihre Türen. Was als mutiges Projekt begann, hat sich über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil der regionalen Versorgungslandschaft entwickelt. Christoph Leßnig, Geschäftsführer und Heimleiter, blickte anlässlich des Jubiläums auf eine ereignisreiche Geschichte zurück, die weit mehr umfasst als bloße Zahlen.

Vom lokalen Wunsch zur Realität
Die Entstehung des Hauses ist eng mit dem sozialen Engagement in Moormerland verknüpft. Ausgangspunkt war eine private Initiative in Veenhusen. Ein ortsansässiges Ehepaar – eine Allgemeinärztin und ein Steuerberater – stellte sich gemeinsam mit dem Nachbarn Gerhard Feldhuis die entscheidende Frage: Wo sollen Senioren aus der Gemeinde Hilfe finden, wenn die eigene Kraft nachlässt? Damals war die Situation für pflegebedürftige Menschen in Moormerland schwierig, da ein lokales Pflegeheim fehlte und Umzüge in die Städte Leer oder Emden notwendig wurden.
Diese Lücke sollte geschlossen werden. Gemeinsam mit weiteren Unterstützern – darunter Notare, Rechtsanwälte und Steuerberater – fanden sich insgesamt sechs Familien zusammen, die den Mut aufbrachten, in ein Pflegeheim vor Ort zu investieren. Mit der Eröffnung im Jahr 2001 entstand ein Haus, das nicht nur Wohnraum bot, sondern von Beginn an als Zuhause für die Bewohnerinnen und Bewohner konzipiert war.


Entwicklung durch Beständigkeit und Führung
Eine prägende Figur in der Historie des Hauses ist Gerhard Feldhuis. Er agierte nicht nur als Gesellschafter, sondern als maßgeblicher Gestalter des Projekts. Feldhuis begleitete den Aufbau des Heims mit großem persönlichen Einsatz, übernahm Verantwortung in der Pflege und war für Bewohner, Angehörige und Personal gleichermaßen Ansprechpartner. Bis zum Jahr 2014 leitete er die Einrichtung.
Mit dem Übergang der Geschäftsführung im Jahr 2014 an Christoph Leßnig wurde das Werk fortgeführt. Leßnig, der das Haus heute als feste Größe im Landkreis Leer beschreibt, betonte bei der Jubiläumsfeier die Bedeutung dieses Erbes. Inzwischen ist das Unternehmen gemeinsam mit einer weiteren Einrichtung in Ostrhauderfehn zu einem der größten Anbieter stationärer Pflege im Landkreis Leer gewachsen.

Zahlen, die Geschichten erzählen
Hinter der Entwicklung stehen beeindruckende Fakten. Das Haus am Königsmoor startete mit 40 Pflegeplätzen; heute bietet die Einrichtung Platz für 95 Bewohnerinnen und Bewohner. Die Bilanz der vergangenen 25 Jahre zeigt die enorme soziale Bedeutung der Arbeit: Insgesamt 1.877 Menschen haben seit der Gründung in der Einrichtung gelebt.
Ein besonderer Blick auf die aktuellen Bewohnerinnen und Bewohner verdeutlicht den Erfahrungsschatz, der in dem Haus versammelt ist. Rechnet man die Lebensjahre aller aktuell dort lebenden Personen zusammen, ergibt dies eine Gesamtsumme von 8.026 Jahren. Im Durchschnitt blickt jede Bewohnerin und jeder Bewohner auf über 85 Jahre Lebenserfahrung zurück.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Einrichtung erlebten die Bewohnerinnen und Bewohner einen festlichen Nachmittag in Gemeinschaft. Für die passende musikalische Untermalung und gute Unterhaltung sorgten die „Törfmuttjes“, die mit ihrem Auftritt maßgeblich zur feierlichen Atmosphäre beitrugen. Das Jubiläum markiert einen bedeutenden Meilenstein in der Geschichte des Hauses, das seit einem Vierteljahrhundert ein fester Ort der Begegnung in Veenhusen ist.
Dank an das Team
Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde betont, dass die Qualität der Pflege und die Atmosphäre des Hauses maßgeblich durch das Personal geprägt werden. Von der Pflege und Betreuung bis hin zu Küche, Hauswirtschaft, Technik und Verwaltung: Erst das tägliche Wirken der Mitarbeitenden macht das Gebäude zu einem Ort der Fürsorge. Besonders gewürdigt wurden dabei jene Mitarbeiterinnen, die dem Haus bereits seit 25 Jahren die Treue halten.
Das Haus am Königsmoor zeigt sich nach einem Vierteljahrhundert als eine Einrichtung, die trotz ihres Alters – oder gerade deshalb – Charakter bewahrt hat. Der Blick auf die kommenden Jahre ist laut Geschäftsführung von Optimismus und dem Ziel geprägt, die bewährte Kombination aus professioneller Pflege und herzlicher Gemeinschaft fortzuführen.

25 Jahre Einsatz im Haus am Königsmoor: Würdigung langjähriger Betriebszugehörigkeit
Ein besonderer Moment der Wertschätzung: Gemeinsam mit Heimleiter Christoph Leßnig (ganz rechts) begehen langjährige Wegbegleiter ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Anerkennung für die Treue und das Engagement seit der Eröffnung der Einrichtung gilt. Gewürdigt wurden: Dora-Thea Buss, Anita Rocker, Karin Schüür, Tanja Buss und Wiltraut Severings sowie Nadine und Andreas Remmers.

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L 24 in Remels: Fahrbahnsanierung unter Vollsperrung ab Mitte März
L 24: Fahrbahnsanierung in Remels startet am 13. März
Remels/Landkreis Leer – Autofahrer in Remels müssen sich auf eine kurzzeitige Vollsperrung einstellen: Die Sanierung der Landesstraße 24 (Ostertorstraße) beginnt am Freitag, den 13. März 2026. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Aurich hat bereits eine Fachfirma mit der Behebung der gravierenden Frostschäden beauftragt.
Kurzes Zeitfenster für die Bauarbeiten
Nach aktueller Planung starten die Arbeiten am 13. März um 13 Uhr. Ziel ist es, die Strecke zwischen der Kreuzung Raiffeisenstraße / Ostertorstraße und der Einmündung Remelser-Kanal-Weg bereits am Sonntagabend, den 15. März, wieder vollständig für den Verkehr freizugeben. Dieser straffe Zeitplan steht jedoch unter dem Vorbehalt einer stabilen Wetterlage.
Vollsperrung aus Gründen des Arbeitsschutzes
Aufgrund geltender Arbeitsschutzbestimmungen ist eine Durchführung der Sanierung nur unter Vollsperrung möglich. Für Anwohner und den lokalen Verkehr gibt es jedoch wichtige Ausnahmeregelungen:
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Erreichbarkeit: Die Wohngebiete im Umfeld der Baustelle bleiben weiterhin erreichbar.
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Radfahrer und Fußgänger: Diesen Gruppen wird es ermöglicht, den Baustellenbereich während der gesamten Zeit zu passieren.
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Schülerverkehr: Der Schulbusverkehr kann bis Freitagnachmittag planmäßig erfolgen.
Ende der massiven Geschwindigkeitsbegrenzung
Die Sanierung ist eine direkte Reaktion auf den harten Winter, dessen Frost-Tau-Wechsel die Fahrbahn erheblich beschädigt hatten. Seit Mitte Februar gilt dort aus Sicherheitsgründen eine Geschwindigkeitsbegrenzung von lediglich 10 km/h. Mit Abschluss der Baumaßnahme am Sonntagabend soll diese Beschränkung aufgehoben und das reguläre Tempo von 50 km/h wieder zugelassen werden.
Beitragsbild: Symbolfoto ( KI )
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Trunkenheitsfahrt und Widerstand: Vater und Sohn in Wildeshausen gestellt
Polizeieinsatz in Wildeshausen: Trunkenheitsfahrt endet mit Widerstand
In der Nacht zum Sonntag, den 01.03.2026, kam es in Wildeshausen nach einer gemeldeten Trunkenheitsfahrt zu einem turbulenten Polizeieinsatz, in dessen Verlauf sich ein Jugendlicher massiv gegen polizeiliche Maßnahmen zur Wehr setzte.
Der Ausgangspunkt: Auffälliges Fahrverhalten
Der Vorfall nahm seinen Anfang am Sonnabend, den 28.02.2026, gegen 22:10 Uhr. Eine Verkehrsteilnehmerin informierte die Polizei über einen Pkw, der die Delmenhorster Straße auffällig befuhr und dabei beide Fahrstreifen in Anspruch nahm. Aufgrund dieser Meldung konnte der Wagen durch die Beamten schließlich auf der Auffahrt einer Halteranschrift in der Straße „Am Rennplatz“ lokalisiert werden.
Fluchtversuch und Widerstand
Beim Eintreffen der Polizei befand sich der 16-jährige Sohn des Fahrzeughalters auf dem Fahrersitz des Pkw. Der Jugendliche, bei dem später eine Atemalkoholkonzentration von 1,51 Promille festgestellt wurde, versuchte zunächst, sich der polizeilichen Überprüfung durch eine Flucht zu Fuß zu entziehen. Nach einer kurzen Verfolgung gelang es den Beamten, den 16-Jährigen zu stellen. Bei der anschließenden Fixierung leistete der junge Mann vehementen, jedoch erfolglosen Widerstand.
Ermittlungen gegen den Fahrzeughalter
Im Zuge der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht, dass zum Zeitpunkt der ursprünglichen Meldung nicht der Sohn, sondern dessen 44-jähriger Vater das Fahrzeug geführt hatte. Der Fahrzeughalter konnte in der zugehörigen Wohnung angetroffen werden. Ein bei ihm durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille.
Rechtliche Konsequenzen
Die polizeilichen Maßnahmen umfassten neben der Sicherung von Beweisen auch die Entnahme von Blutproben bei beiden Beteiligten. Zudem wurde der Führerschein des 44-jährigen Vaters beschlagnahmt. Die rechtlichen Folgen für die Beteiligten sind wie folgt:
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Gegen den 16-jährigen Sohn: Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen der Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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Gegen den 44-jährigen Vater: Er muss sich nun wegen Trunkenheit im Verkehr verantworten.
























