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Schulterschluss im Nordwesten: CDU fordert „Nutzen statt Abregeln“ für Windstrom
Gemeinsamer Vor-Ort-Termin in Jemgum: Die Vorstände der CDU Oldenburg und Ostfriesland besichtigten unter Leitung von Jochen Steinkamp (10. v. r.) und Ulf Thiele (12. v. r.) den EWE-Gasspeicher. Im anschließenden Austausch mit Justin Müller (Leiter Konzern Politische Angelegenheiten EWE AG, 5. v. r.) und Alexander Malchus (EWE Gasspeicher GmbH, ganz rechts) standen aktuelle Fragen der Energiepolitik im Fokus. Foto: CDU
Windenergie speichern statt abregeln: CDU-Verbände aus dem Nordwesten schließen Schulterschluss
Ein gemeinsames energiepolitisches Signal ging am vergangenen Samstag von den CDU-Landesverbänden Oldenburg und Ostfriesland aus. Bei einer historischen ersten gemeinsamen Sitzung in Jemgum (Landkreis Leer) verabschiedeten die Vorstände beider Verbände ein Positionspapier, das eine grundlegende Neuausrichtung in der Nutzung von Überschussstrom und den Ausbau der Wasserstoffinfrastruktur fordert.
Fokus auf Wasserstoff und Speicherinfrastruktur
Der Ort der Zusammenkunft – der EWE-Gasspeicher in Jemgum – unterstrich die thematische Ausrichtung. Vor Ort informierten sich die Vorstandsmitglieder über die Ein- und Ausspeicherung von Erdgas in Salzkavernen sowie deren künftige Eignung als Wasserstoffspeicher. In der anschließenden Diskussion mit Vertretern der EWE AG wurde deutlich, dass die Region im Nordwesten durch ihre bestehende Kavernen- und Leitungsstruktur prädestiniert für die moderne Wasserstoffwirtschaft ist.
Forderung nach Gesetzesänderungen
Zentraler Punkt des gemeinsam verabschiedeten Papiers ist die Kritik an der aktuellen Praxis der Anlagenabregelung. Jochen Steinkamp (Landesvorsitzender CDU Oldenburg) und Ulf Thiele (Bezirksvorsitzender CDU Ostfriesland) machten deutlich, dass das Herausdrehen von Windrädern aus dem Wind gegen Entschädigungszahlungen volkswirtschaftlich ineffizient sei.
Die Kernforderungen umfassen:
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Anreize statt Abregelung: Eine Änderung des Energiewirtschaftsgesetzes soll die Nutzung von Überschussenergie fördern und die sogenannten Redispatch-Kosten senken.
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Netzausbau und lokale Nutzung: Strom, der zeitweise nicht ins Netz eingespeist werden kann, soll direkt vor Ort für die Wasserstoffproduktion oder in Großspeichern genutzt werden.
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Infrastrukturbeschleunigung: Der Ausbau von Strom- und Wasserstoffnetzen müsse beschleunigt und Belastungen für die betroffenen Kommunen gebündelt werden.
Kommunale Teilhabe und strategische Reserven
Neben der technischen Komponente rückten die Christdemokraten die Akzeptanz vor Ort in den Fokus. Steinkamp forderte eine Anpassung des Gewerbesteuerrechts: Kommunen, die Standorte für wichtige Infrastrukturmaßnahmen sind, müssten unabhängig von der Anzahl der dortigen Arbeitsplätze stärker von der lokalen Wertschöpfung profitieren.
Abgerundet wird das Positionspapier durch Forderungen zum Aufbau einer strategischen Gasreserve für Deutschland sowie zur Unterstützung von Carbon Capture and Storage (CCS) – der dauerhaften Speicherung von CO₂ in unterirdischen Gesteinsformationen.
Durch das koordinierte Auftreten der beiden großen Regionalverbände erhofft sich die CDU im Nordwesten eine stärkere Durchsetzungskraft ihrer energiepolitischen Ziele auf Landes- und Bundesebene.
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Energiewende mit Nord-Fokus: CDU-Verbände fordern strukturellen „Nordbonus“
Das Oldenburger Land und Ostfriesland bilden das Rückgrat der deutschen Energieversorgung. Doch die aktuelle Situation ist von einer doppelten Schieflage geprägt: Während im Nordwesten klimaneutraler Windstrom in Rekordmengen produziert wird, führen Netzengpässe zu massiven Abregelungen und hohen Redispatch-Kosten. Gleichzeitig steht die regionale Industrie unter erheblichem Kostendruck.
Mit einem gemeinsamen Beschlusspapier fordern die CDU-Landesverbände Oldenburg und Ostfriesland nun eine energiepolitische Kurskorrektur, die regionale Wertschöpfung ins Zentrum stellt.
1. „Nutzen statt Abregeln“: Der Nordbonus als Lösung
Die Christdemokraten fordern die Einführung eines Nordbonus. Dabei handelt es sich um ein marktwirtschaftliches Instrument für flexible Lasten in Regionen mit hoher Abregelungsquote. Ziel ist es, den Strom dort zu verbrauchen, wo er entsteht, anstatt Anlagen gegen Entschädigungszahlungen abzuschalten.
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Weiterentwicklung des §13k EnWG: Der Fokus soll auf langfristiger Planungssicherheit statt kurzfristiger Aktivierung liegen.
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Investitionsanreize: Systemdienliche Anlagen wie Elektrolyseure und Großspeicher müssen verbindlich integriert und dauerhaft von Netzentgelten sowie Baukostenzuschüssen befreit werden.
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Fiskalische Effizienz: Durch die Senkung der Redispatch-Kosten soll das Instrument haushaltsneutral umgesetzt werden.
2. Wasserstoffwirtschaft als industrieller Anker
Damit der Nordwesten zur Wasserstoffdrehscheibe wird, fordert das Papier den Abbau bürokratischer Hürden auf EU- und Bundesebene.
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Technologieoffenheit: Für den schnellen Hochlauf muss neben grünem auch blauer Wasserstoff (aus Erdgas mit CO₂-Abscheidung) zugelassen werden.
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Praxisnahe Regulatorik: Die komplexen Strombezugsvorgaben müssen vereinfacht werden, um Investitionen in regionale Elektrolyse-Projekte zu ermöglichen.
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Regionale Netze: Parallel zum nationalen Wasserstoff-Kernnetz wird die Entwicklung von Regionalnetzen gefordert, um lokale Industriecluster anzubinden.
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3. Speicher- und Kraftwerksstrategie verzahnen
Die geologischen Voraussetzungen im Nordwesten – insbesondere die Salzkavernen – sind strategische Pfeiler der Versorgungssicherheit.
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Infrastruktur-Umwidmung: Der Bund muss die wirtschaftliche Transformation bestehender Erdgasspeicher zu Wasserstoffspeichern durch Investitionsabsicherungen unterstützen.
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Strategische Gasreserve: Die CDU spricht sich für den Aufbau einer nationalen Gasreserve von 70 bis 80 TWh aus, um die Krisenresilienz zu erhöhen.
4. Akzeptanz durch faire Lastenverteilung
Der massive Ausbau der Infrastruktur darf nicht zu einer einseitigen Belastung der ländlichen Räume führen.
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Koordinierungspflicht: Infrastrukturmaßnahmen müssen gesetzlich verpflichtend gebündelt und beschleunigt werden, um Bürger und Kommunen zu entlasten.
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Finanzielle Teilhabe: Standortkommunen sollen verbindlich an der Wertschöpfung der vor Ort befindlichen Energieanlagen und Netzknoten beteiligt werden.
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Netzentgelt-Reform: Eine faire Systematik muss sicherstellen, dass Regionen mit hohem Ausbau erneuerbarer Energien nicht durch höhere lokale Netzentgelte bestraft werden.
5. Häfen als Energiedrehscheiben
Die Häfen im Nordwesten sind als nationale Aufgabe zu begreifen. Investitionen in Umschlagflächen und Infrastruktur für Windenergie-Komponenten müssen gemeinschaftlich von Bund, Land und Kommunen finanziert werden. Zudem bekennt sich das Papier ausdrücklich zur Erforschung und Anwendung von CCS-Technologien (Carbon Capture and Storage) im Onshore- und Offshore-Bereich.
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Concordia Leer: Heidi Noormann lädt zum persönlichen Kennenlernen ein
Heidi Noormann und ihr Team freuen sich auf die Besucherinnen und Besucher in den neuen Räumlichkeiten des Concordia Service-Büros in der Vaderkeborg 13 in Leer.
Concordia Service-Büro Heidi Noormann in Leer: Tag der offenen Tür am 7. November
Leer – Ein neuer Standort, ein neuer Name und die Gelegenheit zum persönlichen Kennenlernen: Seit dem 1. Oktober 2026 befindet sich das Concordia Service-Büro Heidi Noormann in der Vaderkeborg 13 in Leer. Am Samstag, 7. November, öffnet Heidi Noormann von 11 bis 15 Uhr die Türen und lädt alle Interessierten ein, das Büro, ihr Team und die vielfältigen Themen rund um Versicherungen und Vorsorge kennenzulernen.
Versicherungen und Altersvorsorge: Wichtige Themen im Alltag
Wie gut bin ich eigentlich abgesichert? Welche Versicherungen sind wirklich sinnvoll? Und habe ich bereits ausreichend für das Alter vorgesorgt?
Es sind Fragen, die viele Menschen beschäftigen, im Alltag aber gerne auf später verschoben werden. Dabei lohnt es sich, die eigene Situation regelmäßig zu überprüfen und sich rechtzeitig über mögliche Absicherungen zu informieren.
Der Tag der offenen Tür bietet dafür eine gute Gelegenheit. Besucher können mit Heidi Noormann und ihrem engagierten Team in lockerer Atmosphäre ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich unverbindlich zu verschiedenen Themen informieren. Ob es um den persönlichen Versicherungsschutz, die Absicherung der Familie oder die finanzielle Vorsorge für den Ruhestand geht – auch Fragen, die man schon länger vor sich herschiebt, dürfen gerne mitgebracht werden.
Neue Räumlichkeiten und weitere Aussteller kennenlernen
Neben dem persönlichen Austausch rund um Versicherungen und Vorsorge können die Gäste die neuen Büroräume in der Vaderkeborg 13 kennenlernen. Zusätzliche Aussteller stellen ebenfalls ihre Angebote vor und sorgen für weitere interessante Einblicke.
Heidi Noormann und ihr Team freuen sich auf Ihren Besuch. Nutzen Sie die Gelegenheit, unverbindlich vorbeizuschauen, offene Fragen anzusprechen und sich in entspannter Atmosphäre zu informieren.
Termin und Veranstaltungsort
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Was: Tag der offenen Tür beim Concordia Service-Büro Heidi Noormann
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Wann: Samstag, 7. November 2026, von 11 bis 15 Uhr
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Wo: Vaderkeborg 13, 26789 Leer
Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Diese Aussteller, Partner und Unterstützer sind dabei!
Freuen Sie sich auf eine vielseitige Runde mit interessanten Angeboten und neuen Kontakten. Lernen Sie die Aussteller, Partner und Unterstützer kennen, die den Tag der offenen Tür im Concordia Service-Büro Heidi Noormann mitgestalten. Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Werfen Sie einen Blick auf die folgenden Logos und entdecken Sie, wer am 7. November in Leer mit dabei ist. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Lokal
Stadt Land zu Fuß 2026: Leer sammelt vom 1. bis 21. November Kilometer
„Stadt Land zu Fuß“: Leer beteiligt sich an bundesweiter Bewegungsaktion im November
Leer – Zu Fuß Kilometer sammeln, die eigene Gesundheit stärken und gleichzeitig etwas für die Heimatstadt tun: Die Stadt Leer beteiligt sich an der bundesweiten, kostenlosen Bewegungsaktion „Stadt Land zu Fuß“. Vom 1. bis zum 21. November 2026 sind Bürgerinnen und Bürger eingeladen, möglichst viele Kilometer zu Fuß zurückzulegen und diese für ihre Kommune zu sammeln.
Jeder Schritt zählt: Spazierengehen, Walken, Wandern und Joggen
Die Aktion „Stadt Land zu Fuß“ richtet sich an Landkreise, Städte und Gemeinden in ganz Deutschland. Ähnlich wie beim bekannten Stadtradeln steht auch hier ein gemeinschaftlicher Wettbewerb im Mittelpunkt. Der Unterschied: Bei „Stadt Land zu Fuß“ werden die Kilometer nicht mit dem Fahrrad, sondern zu Fuß gesammelt.
Ob beim Spazierengehen an der frischen Luft, beim Walken, Wandern oder Joggen – jeder zurückgelegte Kilometer zählt. Auch alltägliche Wege fließen in die persönliche Kilometerbilanz ein. Dazu gehören beispielsweise der Weg zur Arbeit, zur Schule, zum Brötchenholen oder die tägliche Gassirunde mit dem Hund.
Ziel der Bewegungsaktion ist es, möglichst viele Menschen zu mehr Bewegung im Alltag zu motivieren. Gleichzeitig sollen die Gemeinschaft und der Zusammenhalt innerhalb der teilnehmenden Kommunen gestärkt werden.
Gemeinsam Kilometer für die Stadt Leer sammeln
Im Wettbewerb geht es darum, dass die Teilnehmer möglichst viele Kilometer für ihre jeweilige Kommune zurücklegen. Die gesammelten Strecken werden der ausgewählten Stadt, Gemeinde oder dem Landkreis gutgeschrieben.
Organisiert wird die Aktion in Leer von „Spaß mit Sport“. Die Stadt Leer ist bereits als teilnehmende Kommune im Programm aufgeführt. Nach Angaben der Veranstalter gibt es bereits zahlreiche Leeraner Teams, denen sich Interessierte anschließen können.
Am Ende des Aktionszeitraums wird ausgewertet, welche Landkreise, Städte und Gemeinden die meisten Kilometer gesammelt haben. Die Kommune mit der höchsten Kilometerleistung kann sich damit als besonders bewegungsaktive und „gesündeste“ Kommune beziehungsweise als „gesündester“ Landkreis präsentieren.
So funktioniert die Anmeldung bei „Stadt Land zu Fuß“
Die Teilnahme an „Stadt Land zu Fuß“ ist kostenlos. Wer mitmachen möchte, kann sich online registrieren und bei der Anmeldung die Stadt, Gemeinde oder den Landkreis auswählen, in dem der eigene Wohnsitz gemeldet ist.
Anschließend können Teilnehmer ihre zu Fuß zurückgelegten Kilometer sammeln und damit die Kilometerbilanz ihrer Kommune unterstützen. Wer gemeinsam mit anderen aktiv werden möchte, kann sich einem bereits bestehenden Team anschließen.
Der Aktionszeitraum läuft vom 1. bis zum 21. November 2026.
Weitere Informationen zur Bewegungsaktion sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es auf der offiziellen Internetseite:
https://www.stadtlandzufuss.de/
Ob auf dem Weg zur Arbeit, bei einem Spaziergang durch Leer oder bei einer Wanderung in der Umgebung: Bei „Stadt Land zu Fuß“ zählt jeder Schritt. Die Aktion bietet damit eine einfache Möglichkeit, Bewegung in den Alltag zu integrieren und gleichzeitig gemeinsam Kilometer für die Stadt Leer zu sammeln.
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Ausbildungskompass in Leer: Berufsberatung für Eltern am 14. November im Multi Ostfriesland Center
Freuen sich auf viele interessierte Besucherinnen und Besucher: Fachkräfteberater Andreas Rügner von der HWK (rechts), Beraterin „Passgenaue Besetzung“ Kim Schuldt von der IHK (3. von links), Berufsberaterin Paulina Kressin von der Agentur für Arbeit (2. von links), Marktinhaber Matthias Brahms (links) und Marktleiter Torsten Fröhling (2. von rechts). Foto: HWK
Berufsberatung zwischen Einkaufsliste und Kasse: Ausbildungskompass kommt nach Leer
Leer. Den Einkauf erledigen und sich ganz nebenbei über die berufliche Zukunft der eigenen Kinder informieren: Das ermöglicht die Aktion „Ausbildungskompass“ am Samstag, 14. November, im Multi Ostfriesland Center in Leer. Von 10 bis 13 Uhr informieren Beraterinnen und Berater der Handwerkskammer für Ostfriesland (HWK), der Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg (IHK) sowie der Agentur für Arbeit Leer über die Möglichkeiten der dualen Ausbildung in der Region.
Im Mittelpunkt stehen dabei die Eltern. Sie sind häufig die wichtigsten Ansprechpartner ihrer Kinder, wenn es um die Berufswahl und den Einstieg ins Berufsleben geht. Mit dem „Ausbildungskompass“ möchten die beteiligten Institutionen Familien frühzeitig erreichen und ihnen Orientierung bei der Suche nach einem passenden Ausbildungsberuf geben.
Die Handwerkskammer und die IHK vertreten bei der Aktion stellvertretend ihre Mitgliedsunternehmen. Die Agentur für Arbeit informiert über die weiteren Berufe und ergänzt damit das Beratungsangebot.
„Eltern haben großen Einfluss auf die Berufswahl ihrer Kinder. Mit dem Ausbildungskompass bringen wir die Beratung dorthin, wo Familien ohnehin hinkommen“, sagt Andreas Rügner, Fachkräfteberater der HWK. Sein Dank gilt Matthias Brahms, der die Aktion im Multi Ostfriesland Center ermöglicht. Zugleich verweist Rügner darauf, dass auch das Einkaufszentrum selbst in unterschiedlichen Berufen ausbildet und damit zeigt, wie vielfältig die duale Ausbildung in Ostfriesland sein kann.
Berufsorientierung ohne zusätzlichen Termin
Bislang fand der „Ausbildungskompass“ in Betrieben und Berufsschulen statt. Die Resonanz der Eltern fiel dabei je nach Veranstaltungsort unterschiedlich aus. Mit dem Einkaufszentrum setzen die drei Partner nun auf einen unkomplizierten Zugang zur Berufsberatung.
Der Vorteil: Eltern müssen keinen gesonderten Beratungstermin vereinbaren und auch keine zusätzliche Fahrt auf sich nehmen. Stattdessen können sie ihren Einkauf mit einem Gespräch über berufliche Perspektiven, Ausbildungswege und Möglichkeiten in der Region verbinden.
Die Aktion soll dazu beitragen, dass Eltern ihre Kinder bei einer wichtigen Entscheidung besser unterstützen können. Denn die duale Ausbildung bietet jungen Menschen zahlreiche Chancen, praktische Erfahrungen im Betrieb mit theoretischem Wissen in der Berufsschule zu verbinden und sich eine berufliche Zukunft in der Region aufzubauen.
Interessierte Eltern können am Samstag, 14. November, zwischen 10 und 13 Uhr im Multi Ostfriesland Center in Leer vorbeischauen und die Gelegenheit nutzen, sich direkt bei den Fachleuten zu informieren.
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