Blaulicht
Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort, Raub auf Straße, Schockanruf, Fahrradladen bestohlen — weitere Meldungen
Ostrhauderfehn — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort
In Ostrhauderfehn wurde gestern, 25.7.22, zwischen 9 und 11 Uhr ein grauer Ford Focus beschädigt, vermutlich durch ein ein- oder ausparkendes Fahrzeug. Der Unfall ereignete sich entweder auf dem Edeka-Parkplatz an der Hauptstraße oder auf dem Parkplatz einer Arztpraxis in der Kirchstraße. Schaden entstand an der vorderen Stoßstange an der rechten Ecke. Der Verursacher sowie Hinweisgeber melden sich bitte bei der Polizei.
Emden — Raub auf Straße
In Emden wurde gestern, am 25.7.22, gegen 20.25 Uhr ein Mann im Park an der Großen Straße ausgeraubt. Ersten Ermittlungen zufolge fragte der unbekannte Täter das 44-jährige Opfer aus Emden nach einer Zigarette. Als der Mann die Zigarette zusammen mit einem 100 Euro Schein aus der Jackentasche herausnahm, schlug der Täter unvermittelt mit seiner Faust ins Gesicht des Opfers, nahm den 100 Euro Schein und flüchtete mittels Fahrrad in Richtung der Straße Am Delft. Der Täter wurde wie folgt beschrieben: männlich, Cap, korpulent, blaues Fahrrad, ca. 25–30 Jahre alt, hochdeutsche Sprache. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Emden — Sachbeschädigung von E‑Bike und Pkw
Zwischen dem 24.7, 22 Uhr, und dem 25.7, 2 Uhr wurden an der Straße Korvettenweg ein schwarzes E‑Bike sowie ein Pkw beschädigt. An dem E‑Bike wurde die Bremsleitung sowie die Stromversorgung mit einem scharfen Werkzeug durchtrennt. Zudem wurde an einem auf der Auffahrt befindlichen weißen VW Golf unter anderem der eingeklappte Außenspiegel zerkratzt. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Schockanruf
Ein 66-jähriger Mann aus Leer teilte der Polizei mit, Opfer eines sogenannten Schockanrufs geworden zu sein. Demnach wurde er von einer angeblichen Beamtin der Kripo angerufen, die mitteilte, dass die Tochter angeblich einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht haben sollte. Eine Ingewahrsamnahme würde nur durch Zahlung einer Kaution verhindert werden können. Das Opfer konnte durch ein Telefonat mit seiner Tochter aufklären, dass es sich bei der Anruferin um eine Betrügerin handelte. Die Polizei warnt vor solchen und ähnlichen Anrufen von falschen Polizeibeamten. In solch dramatischen Fällen wie geschildert würde die Polizei die Familienangehörigen persönlich in Kenntnis setzen und keinesfalls eine Kaution verlangen. VNR: 202200946831
Leer/Emden — Fahren unter Drogeneinfluss
In Bunde, Emden und Hinte konnten am gestrigen Montag bzw. am frühen Dienstagmorgen drei Pkw-Fahrer kontrolliert werden, die kurz zuvor nachweislich Drogen (Cannabis) konsumiert hatten. Es handelte sich um eine 57-jährige Bunderin, einen 46-jährigen Emder und eine 22-jährige Hinteranerin. Die Polizei weist daraufhin, dass Drogenkonsum auch nach Monaten im Urin, Blut bzw. in den Haaren nachweisbar ist. Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Fahrens unter Drogeneinfluss und Strafverfahren auf der Grundlage des implizierten Besitzes von Betäubungsmittel wurden eingeleitet.
Leer — Auffahrunfall mit leichtverletzter Person
Am 25.7.22 kam es gegen 14.25 Uhr in der Straße An der Seeschleuse zu einem Verkehrsunfall, bei der eine Beifahrerin leicht verletzt wurde. Ein 28-jähriger Weeneraner befuhr mit seinem grauen Citroen die genannte Straße in Richtung Emsstraße. Ein 55-Jähriger aus Weener fuhr mit seinem schwarzen VW Golf hinter dem Citroën. Als der Citroen-Fahrer links in eine Nebenstraße der Straße An der Seeschleuse abbiegen wollte, wurde das ersten Ermittlungen zufolge von dem 55-Jährigen übersehen. Es kam zum Auffahrunfall. Dadurch wurde die Beifahrerin des VW Golfs, eine 22-jährige Weeneranerin, leicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden.
Ostrhauderfehn — Auto bei Unfall überschlagen — Zwei Leichtverletzte
Am Montag, 25.7.22, kam es gegen 13.40 Uhr in der Hauptstraße in Höhe der Straße Im Gewerbegebiet zu einem Verkehrsunfall. Ein 59-jähriger Audi-Fahrer aus Westoverledingen befuhr die Straße in Richtung Idafehn und kam aus unbekannten Gründen in den Gegenverkehr. Auf der Gegenspur stieß er mit einer 55-jährigen Ostrhauderfehnerin zusammen, die dort mit ihrem Kia in entgegengesetzte Richtung fuhr. Durch den Zusammenstoß überschlug sich der schwarze Audi. Beide Fahrer wurden mit leichten Verletzungen in Krankenhäuser gebracht. An den Fahrzeugen entstand Sachschaden. Sie mussten abgeschleppt werden.
Rhauderfehn — Fahrradladen bestohlen
Am Rajen in Rhauderfehn ist am 25.7.22, gegen 15 Uhr, eine Geldtasche mit Bargeld und Ausweisen aus dem Büro eines Fahrradladens gestohlen worden. Zeugen werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
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Blaulicht
Prozess nach Übergriffen: Frauen und vierjähriges Kind in Leer bedrängt
Übergriffe in Leer: 60-Jähriger vor der Großen Jugendkammer
Schwerwiegende Vorwürfe beschäftigen ab sofort das Landgericht: Ein 60-jähriger Mann muss sich wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe verantworten, die sich im Sommer 2025 in Leer ereignet haben sollen. Da unter den Betroffenen auch ein Kind ist, findet der Prozess vor der 1. Großen Jugendkammer unter dem Vorsitz von Richter Witte statt. Der Fall sorgt aufgrund der besonderen Umstände für großes öffentliches Interesse und eine umfangreiche Beweisaufnahme.
Vorwürfe: Belästigungen und ein Übergriff auf ein Kind
Die Anklage wiegt schwer. Dem derzeit in der Justizvollzugsanstalt Oldenburg inhaftierten Mann wird vorgeworfen, im vergangenen Sommer mehrfach Frauen in Leer bedrängt zu haben. In diesen Fällen soll er versucht haben, die Frauen gegen ihren ausdrücklichen Willen zu küssen.
Besonders erschütternd ist ein weiterer Anklagepunkt: Der 60-Jährige soll einem ihm völlig unbekannten, erst vierjährigen Mädchen unvermittelt einen Kuss auf den Mund gegeben haben. Diese Tat rückt das Verfahren in den Zuständigkeitsbereich der Jugendkammer, die besonders sensibel mit Fällen umgeht, in denen Minderjährige betroffen sind.
Mammut-Auftakt: 14 Zeugen geladen
Das Gericht plant eine sehr detaillierte Aufarbeitung der Geschehnisse. Bereits für den ersten Hauptverhandlungstag ist ein straffes Programm vorgesehen:
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Zeugen: Insgesamt 14 Personen sind geladen, um Licht in die Vorfälle des Sommers 2025 zu bringen.
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Gutachter: Ein Sachverständiger ist ebenfalls anwesend, um möglicherweise die Schuldfähigkeit oder andere psychologische Aspekte des Angeklagten zu bewerten.
Aufgrund der hohen Anzahl an Zeugen und der Komplexität der Vorwürfe wird mit einem intensiven Verfahren gerechnet. Der Angeklagte verbleibt bis auf Weiteres in Untersuchungshaft.
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Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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178-facher Online-Betrug: 45-jähriger Ostfriese vor der Strafkammer
178-facher Betrug: Emder steht vor der 4. Großen Strafkammer
Es ist eine Masche, die den Online-Handel massiv belastet und letztlich alle ehrlichen Käufer trifft: Werden Waren bestellt, um sie niemals zu bezahlen, schwindet das Vertrauen der Händler – die Folge sind oft strengere Vorkasse-Regelungen. Man kann die Betreiber fast verstehen, die sich vor solchen Verlusten schützen wollen.
Systematischer Betrug unter falschem Namen
Im Mittelpunkt des Verfahrens vor dem Landgericht steht ein 45-jähriger Mann aus Emden. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm ein gewerbsmäßiges Vorgehen vor: Zwischen 2023 und 2024 soll er in 178 Fällen Online-Shops getäuscht haben. Dabei nutzte er laut Anklage systematisch frei erfundene Personalien, um sich Waren zu erschleichen.
Das Besondere an diesem Fall ist die hohe Frequenz der Taten. Die Ermittler gehen davon aus, dass der Angeklagte bereits zum Zeitpunkt der Bestellung fest eingeplant hatte, die Rechnungen niemals zu begleichen.
Die Verhandlung: Schadenssummen und Prozessauftakt
Die 4. Große Strafkammer hat nun die Aufgabe, diese enorme Anzahl an Einzeltaten juristisch aufzuarbeiten. Das finanzielle Ausmaß der Taten ist beachtlich:
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Gesamtvolumen der Bestellungen: Knapp 28.000 €
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Realer Schaden (nach Retouren): Rund 9.000 €
Zum ersten Hauptverhandlungstag wurden zunächst keine Zeugen geladen. In dieser Phase des Prozesses steht zumeist die Verlesung der Anklageschrift sowie die Klärung von Formalien und möglichen Einlassungen des Angeklagten im Vordergrund.
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Symbolbild: Zur Veranschaulichung des Themas wurde dieses Bild von einer KI generiert.
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Brandeinsatz, Unfallflucht und vermeintliche Tiernot in Ostfriesland
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 12.01.2026
Brand Solaranlage++ Verkehrsunfallflucht++ festgefrorene Schwäne++ Nötigung im Straßenverkehr
Leer — Brand Solaranlage
Am 11.01.2026 gegen 17:25 Uhr wurde der Polizei gemeldet, dass es in Leer, Auf der Warf, zu einem Brand gekommen sei. Aus bislang ungeklärter Ursache brannte es an einer Solaranlage, die sich auf dem Dach eines Boxenlaufstalls befand. Die Feuerwehr konnte den Brand an der Anlage löschen. Die Schäden befinden sich überwiegend an Teilen der Solaranlage und werden auf den mittleren vierstelligen Bereich geschätzt. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
Hesel — Verkehrsunfallflucht
Am 11.01.2026 in der Zeit zwischen 14:30 Uhr und 14:50 Uhr kam es in Hesel, Im Brink in Höhe der Hausnummer 1, zu einem Verkehrsunfall. Eine bislang unbekannte Person fuhr mit ihrem Pkw gegen den auf dem Parkplatz abgestellten weißen Renault Clio eines 43-jährigen Mannes. Anschließend entfernte sich die Person unerlaubt vom Unfallort. Zeugen, die Beobachtungen gemacht haben oder weitere sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich an die Polizei zu wenden.
Moormerland — festgefrorene Schwäne
Am 11.01.2026 gegen 08:30 Uhr wurde der Polizei durch eine Passantin gemeldet, dass sich auf dem Gewässer am Schwarzen Weg in Moormerland festgefrorene Schwäne befinden. Die Einsatzkräfte konnten vor Ort feststellen, dass keines der Tiere festgefroren war und dass sich alle Tiere frei bewegen konnten.
Emden — Nötigung im Straßenverkehr
Am 11.01.2026 gegen 12:00 Uhr kam es auf der L2 zwischen Petkum und Gandersum in Richtung Emden, zu einer Nötigung im Straßenverkehr. Ein 28-jähriger Fahrer eines grauen VW Golf nötigte einen 70-jährigen Fahrer eines grauen Mitsubishi ASX. Der 28-jährige Mann aus Emden bremste den 70-jährigen Mann aus Moormerland mehrfach bis zum Stillstand aus und verhinderte das Überholen, indem er in der Mitte der Fahrbahn fuhr. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
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