Blaulicht
Warnung: Falsche Polizeibeamte in Ostfriesland aktiv
Warnung vor Betrug durch falsche Polizeibeamte: Fall in Wittmund
In der vergangenen Woche kam es in Wittmund zu einem vollendeten Betrug durch Kriminelle, die sich als Polizeibeamte ausgaben. Eine 79-jährige Frau wurde Opfer dieser perfiden Masche, bei der die Täter eine fünfstellige Summe an Bargeld und Schmuck erbeuteten.
Der Tathergang
Am Donnerstag erhielt die Seniorin einen Telefonanruf von Personen, die vorgaben, Kriminalbeamte zu sein. Die Betrüger behaupteten, in der unmittelbaren Nachbarschaft habe es einen Einbruch gegeben, weshalb die Vermögenswerte der Frau nun nicht mehr sicher seien.
Durch ein lang andauerndes Telefongespräch gelang es den Tätern, die Frau so stark unter Druck zu setzen, dass sie ihr Bargeld und ihren Schmuck bereitstellte. Im Anschluss erschien ein Abholer – der sich ebenfalls als Polizist ausgab – an der Wohnanschrift. Nach einer kurzen vermeintlichen „Begutachtung“ der Wertsachen nahm er diese an sich. Als der Mann wie vereinbart nicht zurückkehrte und der telefonische Kontakt abbrach, erkannte die Frau den Betrug und verständigte die echte Polizei. Die Ermittlungen laufen.
Wichtige Warnhinweise der Polizei
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Masche. Es gilt der Grundsatz: Echte Polizeibeamte fordern niemals Bargeld oder Schmuck am Telefon und verwahren zu keinem Zeitpunkt Wertgegenstände für Bürgerinnen und Bürger.
Bei verdächtigen Anrufen sollte umgehend das Gespräch beendet werden. Keinesfalls dürfen Informationen über die eigene finanzielle Situation preisgegeben werden.
Tipps zum Schutz vor Betrug
Um sich vor derartigen Straftaten zu schützen, gibt die Polizei folgende Verhaltensregeln aus:
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Skepsis bewahren: Seien Sie misstrauisch, wenn sich Anrufer nicht mit Namen vorstellen oder sich als Beamte der Polizei oder Justiz ausgeben, die Sie nicht persönlich kennen.
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Gespräch sofort beenden: Legen Sie umgehend auf, sobald ein Gesprächspartner Forderungen nach Geld oder Wertsachen stellt.
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Eigenständig die Polizei kontaktieren: Rufen Sie die Polizei über die bekannte örtliche Nummer oder die 110 an. Nutzen Sie keinesfalls die Wahlwiederholung, sondern wählen Sie die Nummer manuell.
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Keine Übergaben: Übergeben Sie niemals Bargeld oder Schmuck an unbekannte Personen.
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Datenschutz: Die Täter nutzen oft öffentliche Daten, um älter klingende Namen und Telefonnummern gezielt abzufragen. Lassen Sie daher Ihren Vornamen im Telefonbuch abkürzen (beispielsweise von “Herta Schmidt” zu “H. Schmidt”) oder lassen Sie Ihren Eintrag gleich ganz löschen.
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Anzeige erstatten: Sollte der Verdacht bestehen, Opfer eines Betrugs geworden zu sein, ist umgehend Anzeige bei der Polizei zu erstatten.

Blaulicht
Raubüberfälle in Leer und Westoverledingen: Sechs Tatverdächtige im Visier – zwei Männer in Untersuchungshaft
Staatsanwaltschaft Aurich und Polizei ermitteln gegen sechs Männer im Alter zwischen 20 und 36 Jahren – bei einem Überfall in Westoverledingen wurde eine Bewohnerin gefesselt und verletzt
In und um Leer ist der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Leer/Emden ein Ermittlungserfolg gelungen. Im Zusammenhang mit mehreren Raubtaten und Wohnungseinbrüchen stehen sechs Männer im Alter zwischen 20 und 36 Jahren unter Tatverdacht. Zwei von ihnen befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Aurich ereigneten sich am 30. Dezember 2025 sowie ab August 2026 insgesamt zwei Raubtaten in Tateinheit mit Körperverletzungen und Freiheitsberaubungen. Hinzu kommen zwei Wohnungseinbruchsdiebstähle.
Durch zunächst verdeckte Ermittlungsmaßnahmen der Staatsanwaltschaft Aurich gemeinsam mit der Polizeiinspektion Leer/Emden ergab sich ein Tatverdacht gegen die sechs Männer.
Bewohnerin in Westoverledingen gefesselt und verletzt
Ausgangspunkt der jüngsten Durchsuchungsmaßnahmen war eine weitere Tat in der Nacht zum 29. Oktober 2026.
Nach dem bisherigen Ermittlungsstand soll sich einer der Beschuldigten gemeinsam mit mindestens zwei weiteren Personen Zutritt zu einer Privatwohnung in Westoverledingen verschafft haben. Während die Bewohnerin zunächst noch schlief, sollen die Täter die Räumlichkeiten durchsucht haben.
Im weiteren Verlauf sollen sie die Frau gefesselt haben. Dabei erlitt die Bewohnerin Schmerzen und eine Verletzung am Arm. Die Täter entwendeten Bargeld und Goldschmuck.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen auch die weiteren Raubtaten nach einem ähnlichen Muster abgelaufen sein.
36-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft
Am Freitag, 30. Oktober 2026, fanden aufgrund der Ermittlungen Durchsuchungen bei den Beschuldigten statt. Dabei wurde der 36-jährige Tatverdächtige vorläufig festgenommen.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Aurich erließ das Amtsgericht Emden am Samstag, 31. Oktober 2026, im zentralen Bereitschaftsdienst für das Amtsgericht Leer einen Haftbefehl gegen den Mann. Seit der Verkündung des Haftbefehls befindet er sich in Untersuchungshaft in einer Justizvollzugsanstalt.
Ein weiterer Tatverdächtiger wurde im Rahmen von Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Bremen festgenommen. Auch er befindet sich aufgrund eines dortigen Haftbefehls in Untersuchungshaft.
Ermittlungen dauern an
Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Aurich und der Polizeiinspektion Leer/Emden sind noch nicht abgeschlossen. Insbesondere werden die möglichen Zusammenhänge zwischen den einzelnen Taten sowie die jeweiligen Tatbeiträge der weiteren Beschuldigten geprüft.
Darüber hinaus werden derzeit die bei den Durchsuchungen sichergestellten Beweismittel ausgewertet.
Die Staatsanwaltschaft Aurich teilte die Ermittlungsergebnisse am 2. November 2026 mit.
Es gilt weiterhin die Unschuldsvermutung. Die Beschuldigten gelten bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung als unschuldig.

Blaulicht
Unfallflucht in Hesel: Brauner SUV streift Mitsubishi auf der Stikelkamper Straße – Polizei sucht Zeugen
Unfallflucht in Hesel: Brauner SUV streift Mitsubishi in Kurve und fährt weiter – Polizei sucht Zeugen
Nach einer seitlichen Kollision auf der Stikelkamper Straße in Hesel hat sich ein bislang unbekannter Autofahrer unerlaubt von der Unfallstelle entfernt. Die Polizei sucht Zeugen, die Hinweise zu dem braunen SUV geben können.
Am Freitag, 30. Oktober 2026, kam es gegen 18:05 Uhr auf der Stikelkamper Straße in Hesel zu einer Verkehrsunfallflucht.
Nach Angaben der Polizei war ein 25-jähriger Mann mit seinem Mitsubishi auf der Straße unterwegs, als ihm in einer Kurve ein bislang unbekannter Autofahrer mit einem braunen SUV entgegenkam.
Nach bisherigen Erkenntnissen geriet der SUV-Fahrer über die Mittellinie. In der Folge kam es zu einer seitlichen Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen.
Unfallverursacher entfernt sich unerlaubt
Nach dem Zusammenstoß setzte der Fahrer des braunen SUV seine Fahrt fort und entfernte sich unerlaubt von der Unfallstelle, ohne seine Personalien für die Schadensregulierung zu hinterlassen.
Bei dem Unfall wurde niemand verletzt. Am Mitsubishi und dem beteiligten Fahrzeug entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden im unteren vierstelligen Eurobereich.
Polizei sucht Zeugen der Unfallflucht in Hesel
Die Polizei bittet Zeugen, die den Unfall am Freitagabend auf der Stikelkamper Straße beobachtet haben oder Angaben zu dem braunen SUV und dessen Fahrer machen können, sich zu melden.
Hinweise nimmt die Polizei Leer unter der Telefonnummer 0491 / 976900 entgegen.
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Unbekannte besprühen Bahnhofsfassade und beschädigen drei Autos – Polizei sucht Zeugen
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Sonntag den 01.11.2026
Weener — Sachbeschädigung
In dem Zeitraum von Freitag, 30.10.2026, bis Samstag, 31.10.2026, besprühten unbekannte Täter die Hausfassade des alten Bahnhofgebäudes, Am Bahnhof 1, in Weener, mit Farbe. Zusätzlich wurden zwei Absperrpfosten und ein Fahrradunterstand beschmiert.
Personen die Hinweise auf die Verursacher geben können, werden gebeten sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Emden — Sachbeschädigung
In der Nacht zu Samstag kam es in der Königsberger Straße in Emden zu Sachbeschädigungen. Hier wurden jeweils der Lack von drei am Fahrbahnrand geparkten Fahrzeugen beschädigt.
Auch hier werden Personen gebeten, die Angaben tätigen können, sich bei der Polizei zu melden.
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