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Weststadt setzt Zeichen gegen wilden Müll
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Leer: Landkreis zieht Alttextilcontainer am Bahndamm ab – neuer Standort in Breinermoor
Landkreis Leer zieht Alttextilcontainer am Bahndamm ab – neuer Standort in Breinermoor
Der Landkreis Leer reagiert auf die wiederkehrende Vermüllung des Alttextilcontainer-Standorts am Bahndamm in Leer. Die dort aufgestellten Behälter sollen in Kürze abgezogen und zum Entsorgungszentrum nach Breinermoor gebracht werden. Die Altglascontainer am bisherigen Standort bleiben stehen.
Illegale Müllablagerungen sorgen für Ärger
Immer wieder wird rund um die Alttextilcontainer am Bahndamm in Leer illegal Abfall abgestellt. Der Standort sorgt deshalb seit Längerem für Ärger und Kritik. Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Leer zieht nun Konsequenzen.
„Dieser Zustand ist nicht mehr hinnehmbar“, heißt es in der Mitteilung des Landkreises. Angesichts der zunehmenden Müllmengen geht der Abfallwirtschaftsbetrieb inzwischen davon aus, dass eine ordnungsgemäße Entsorgung und Reinigung des Platzes am Bahndamm auf Dauer nicht mehr gewährleistet werden können.
Deshalb wird der Standort aufgelöst. Die Alttextilcontainer sollen in Kürze abgebaut und an anderer Stelle wieder aufgestellt werden. Die dort ebenfalls vorhandenen Altglascontainer sind von der Maßnahme nicht betroffen und bleiben am Bahndamm stehen.
Neuer Standort neben dem Wertstoffhof in Breinermoor
Der Abfallwirtschaftsbetrieb plant, die abgezogenen Behälter zum Entsorgungszentrum nach Breinermoor zu bringen. Dort soll ein neuer Standort für Alttextilcontainer entstehen. Neben den Containern vom Bahndamm sollen dort auch die bereits auf dem Deponiegelände vorhandenen Behälter aufgestellt werden.
Der neue Standort befindet sich neben der Rampe am Wertstoffhof in Breinermoor. Nach Angaben des Landkreises können die Mitarbeitenden die Container dort besser im Blick behalten. Damit soll die Situation rund um die Behälter besser kontrolliert werden können.
Die Umsetzung ist für die kommende Woche vorgesehen.
Rund 140 Alttextilcontainer im Landkreis Leer
Der Landkreis Leer betreibt derzeit im gesamten Kreisgebiet einschließlich der Insel Borkum noch rund 140 orangefarbene Alttextilcontainer. Im Stadtgebiet Leer stehen momentan 27 Behälter an insgesamt zwölf Standorten.
Mit der Verlegung der Container vom Bahndamm nach Breinermoor reagiert der Abfallwirtschaftsbetrieb auf die wiederholten illegalen Müllablagerungen. Ziel ist es, einen Standort zu schaffen, an dem die Container besser überwacht werden können und die ordnungsgemäße Entsorgung dauerhaft gewährleistet werden soll.
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Straßensperrungen in Leer im Oktober und November 2026: Sechs Straßen betroffen
Straßensperrungen in Leer: Fünf Straßen wegen Sanierungsarbeiten zeitweise gesperrt
In Leer stehen Ende Oktober und Anfang November 2026 mehrere Straßensanierungen an. Dafür werden fünf Straßenabschnitte zeitweise vollständig für den Verkehr gesperrt. Die Arbeiten betreffen unter anderem die Mörkenstraße, die Rigaer Straße und die Königsberger Straße. Verkehrsteilnehmer müssen sich auf Einschränkungen und teilweise geänderte Fahrtrouten einstellen.
Straßensanierungen in Leer: Diese Straßen sind betroffen
Die Stadt Leer lässt in verschiedenen Bereichen des Stadtgebiets neue Dünnasphaltdeckschichten in Kaltbauweise aufbringen. Für die Durchführung der Arbeiten sind nach Angaben der Stadtverwaltung vorübergehende Vollsperrungen erforderlich. Die genannten Zeiträume sind die geplanten Ausführungszeiträume. Die eigentlichen Arbeiten und die damit verbundenen Sperrungen sollen in der Regel innerhalb weniger Stunden abgeschlossen sein.
1. Mörkenstraße: Sperrung vom 29. bis 30. Oktober
In der Mörkenstraße wird der Abschnitt zwischen dem Burfehner Weg und der Edzardstraße saniert.
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Zeitraum: 29. bis 30. Oktober 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr
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Umleitung: Burfehner Weg – Hajo-Unken-Straße – Edzardstraße
2. Rigaer Straße: Sperrung vom 30. Oktober bis 2. November
In der Rigaer Straße ist der Bereich ab der Einmündung der Königsberger Straße betroffen. Aufgrund der Lage als Sackgasse ist keine Umleitung vorgesehen.
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Zeitraum: 30. Oktober bis 2. November 2026, jeweils im Zeitraum von 7 bis 20 Uhr
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Umleitung: Nicht möglich, da Sackgassenlage
3. Großer Oldekamp: Sperrung vom 2. bis 3. November
Die Sanierungsarbeiten am Großen Oldekamp betreffen den Abschnitt zwischen dem Stadtring und der Marienstraße.
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Zeitraum: 2. bis 3. November 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr
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Umleitung: Stadtring – Bremer Straße – Marienstraße
4. Königsberger Straße: Sperrung vom 3. bis 4. November
In der Königsberger Straße wird der Abschnitt zwischen dem Osseweg und der Papenburger Straße für die Sanierungsarbeiten gesperrt.
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Zeitraum: 3. bis 4. November 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr
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Umleitung: Evenburgallee – Danziger Straße
5. An der Emsbrücke: Sperrung vom 4. bis 5. November
Auch die Straße An der Emsbrücke ist von den Arbeiten betroffen. Gesperrt wird der Bereich ab der Einmündung der Noortmer Chaussee. Aufgrund der Sackgassenlage ist keine Umleitung möglich.
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Zeitraum: 4. bis 5. November 2026, jeweils von 7 bis 20 Uhr
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Umleitung: Nicht möglich, da Sackgassenlage
Zufahrt für Rettungsdienste bleibt gewährleistet
Während der Vollsperrungen gelten für alle fünf Baustellenbereiche einheitliche Regelungen. Die Durchfahrt für Fahrzeuge des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und der Polizei bleibt jederzeit gewährleistet. Auch Fußgänger können die jeweiligen Baustellenbereiche passieren.
Die betroffenen Anlieger werden zusätzlich schriftlich per Hauswurfpost über den genauen Zeitpunkt und den Ablauf der Arbeiten informiert. Wer während der Sperrungen zwingend auf sein Auto angewiesen ist, sollte das Fahrzeug rechtzeitig außerhalb des gesperrten Bereichs abstellen.
Soweit es der Baufortschritt und die Arbeitssicherheit zulassen, soll die Zufahrt zu den Grundstücken für die Anlieger ermöglicht werden.
Sperrungen werden abends aufgehoben
Nach Abschluss der täglichen Arbeiten werden die Sperrungen jeweils ab 20 Uhr aufgehoben. Ab diesem Zeitpunkt ist die Durchfahrt wieder möglich. Die verkehrsbehördlichen Maßnahmen treten mit der Anbringung beziehungsweise Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft.
Die Stadtverwaltung Leer bittet alle Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die notwendigen Straßensanierungen und die damit verbundenen Einschränkungen.
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Zusätzliche Sperrung in Leer: Löwenstraße am 3. und 4. November betroffen
Ergänzend zu den angekündigten Straßensanierungen kommt es Anfang November zu einer weiteren Verkehrseinschränkung in Leer. Wegen notwendiger Arbeiten an Versorgungsleitungen wird die Löwenstraße im Bereich der Hausnummer 9 von Dienstag, 3. November, bis voraussichtlich einschließlich Mittwoch, 4. November 2026, für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt.
Für die Dauer der Sperrung wird eine Umleitung über die Bremer Straße und die Saarstraße eingerichtet und entsprechend ausgeschildert. Anlieger können ihre Grundstücke weiterhin über die ausgewiesene Umleitungsstrecke erreichen.
Der Fußgänger- und Radverkehr ist von der Sperrung nicht betroffen. Beide können den betroffenen Bereich weiterhin uneingeschränkt passieren.
Die verkehrsbehördliche Anordnung tritt mit der Aufstellung der entsprechenden Verkehrszeichen in Kraft.
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Gallimarkt Leer: Phøton-Poeten zeigen faszinierende Lichtkunst durch Langzeitbelichtung
Gallimarkt Leer: Phøton-Poeten verwandeln Fahrgeschäfte in kleine Kunstwerke
Mit Langzeitbelichtungen haben Elke Broek und Matthias Skowera von den Phøton-Poeten die Lichter und Bewegungen des Gallimarktes auf besondere Weise eingefangen. Für den Photowalk am Gallimarkt-Sonntag wurde die Gruppe angesichts des großen Besucherandrangs auf sechs Teilnehmer reduziert. Das Ergebnis: faszinierende Aufnahmen voller Lichtspuren, Farben und Dynamik.
Leer – Der Gallimarkt 2026 ist vorbei, doch einige besondere Eindrücke des größten Volksfestes in Ostfriesland bleiben in Erinnerung. Elke Broek und Matthias Skowera von den Phøton-Poeten haben die besondere Atmosphäre des Gallimarktes am Sonntag fotografisch festgehalten. Gemeinsam mit einer kleinen Gruppe waren sie zwischen den Fahrgeschäften unterwegs. Dabei entstanden beeindruckende Aufnahmen, die zeigen, wie aus dem bunten Treiben kleine fotografische Kunstwerke werden können.
Normalerweise sind die Photowalks der Phøton-Poeten mit größeren Gruppen unterwegs. Angesichts des Trubels auf dem Gallimarkt entschieden sich die beiden jedoch dafür, die Teilnehmerzahl auf sechs Personen zu begrenzen. Eine gute Entscheidung: Die kleine Gruppe konnte sich in angenehmer und ruhiger Atmosphäre auf die Fotografie konzentrieren, ohne sich vom geschäftigen Treiben ablenken zu lassen.
Die Stimmung innerhalb der Gruppe war entspannt und harmonisch. Auch andere Besucher begegneten den Fotografen aufgeschlossen und neugierig. So ergaben sich neben den Aufnahmen interessante Gespräche. Mit dem Ergebnis des gemeinsamen Photowalks sind Elke Broek und Matthias Skowera sehr zufrieden.
Aus Fahrgeschäften werden kleine Kunstwerke
Besonders die Fahrgeschäfte erwiesen sich als dankbare Motive. Ihre farbenfrohen Beleuchtungen, die kreisenden Bewegungen und die ständig wechselnden Lichtmuster boten ideale Voraussetzungen für kreative Aufnahmen.
Auf den Bildern werden die Bewegungen der Attraktionen zu leuchtenden Bögen, Linien und Mustern. Farben verschmelzen miteinander, Lichtspuren zeichnen sich vor dem dunkleren Hintergrund ab und verleihen den Motiven eine ganz eigene Dynamik. Dadurch entstehen Bilder, die das Volksfest nicht einfach dokumentieren, sondern seine besondere Atmosphäre auf künstlerische Weise interpretieren.
Die Aufnahmen zeigen eindrucksvoll, wie viel Kreativität in der Fotografie steckt. Mit dem richtigen Blick für Perspektive, Licht und Belichtungszeit lassen sich selbst alltägliche Eindrücke in außergewöhnliche Motive verwandeln. Gerade die beleuchteten Fahrgeschäfte des Gallimarktes boten dafür zahlreiche Möglichkeiten.
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Langzeitbelichtung macht Bewegung sichtbar
Ein wichtiges Gestaltungsmittel bei solchen Aufnahmen ist die Langzeitbelichtung. Dabei bleibt der Kameraverschluss über einen längeren Zeitraum geöffnet, sodass der Sensor während dieser Zeit Licht aufnimmt. Bewegte Objekte hinterlassen dadurch sichtbare Spuren im Bild, während unbewegte Bereiche bei einer stabilen Kameraposition scharf bleiben können.
Wie lange die Belichtung dauert, hängt vom Motiv und vom gewünschten Effekt ab. Schon bei vergleichsweise kurzen Belichtungszeiten können Bewegungen sichtbar werden. Bei längeren Belichtungen entstehen ausgeprägte Lichtspuren, die besonders bei beleuchteten Fahrgeschäften reizvolle Effekte erzeugen.
Damit die Aufnahmen gelingen, sind die passenden Kameraeinstellungen und eine möglichst ruhige Kameraposition entscheidend. Ein stabiles Stativ sowie ein Fernauslöser oder der Selbstauslöser helfen dabei, Verwacklungen zu vermeiden. Auch Belichtungszeit, Blende und ISO-Empfindlichkeit müssen aufeinander abgestimmt werden.
Auf einem Volksfest wie dem Gallimarkt kommen zahlreiche Faktoren zusammen: unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeiten, wechselnde Lichtverhältnisse und kräftige Farben. Genau diese Mischung macht die Langzeitbelichtung so spannend und sorgt dafür, dass jede Aufnahme ihren eigenen Charakter erhält.
Phøton-Poeten stellen erstmals in Ditzum aus
Nach dem gelungenen Photowalk auf dem Gallimarkt steht für Elke Broek und Matthias Skowera bereits das nächste Ereignis an: Am kommenden Wochenende sind die Phøton-Poeten bei den Ditzumer Kunsttagen vertreten. Dort präsentieren sie ihre Arbeiten erstmals im Rahmen einer eigenen Ausstellung.
Für die beiden ist diese Premiere ein besonderer Schritt und mit entsprechender Vorfreude verbunden. Besucher der Ditzumer Kunsttage erhalten damit die Gelegenheit, die fotografische Arbeit der Phøton-Poeten näher kennenzulernen und ihre besonderen Perspektiven auf Motive und Licht zu entdecken.
Weitere Fotos zum Photowalk am Gallimarkt-Sonntag finden Sie auf unserer Facebookseite “Wir Leeraner”
























