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„Zukunft Volks­wa­gen“: Emden bleibt Schlüs­sel­stand­ort für Elektromobilität

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Der Stand­ort Emden bleibt ein zen­tra­ler Bau­stein in Volks­wa­gens Stra­te­gie für die Elek­tro­mo­bi­li­tät. Mit der Pro­duk­ti­on des ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie des ID.4 nach dem Face­lift sichert sich das Werk lang­fris­tig eine Schlüs­sel­rol­le. Die­se Ent­schei­dung ist Teil der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“, die den Kon­zern fit für die Zukunft macht und gleich­zei­tig Arbeits­plät­ze in der neu­en Regi­on stärkt.

Eini­gung erzielt: Die Volks­wa­gen AG stellt sich stra­te­gisch und wett­be­werbs­fä­hig für die Zukunft auf

Die Volks­wa­gen AG, eines der welt­weit füh­ren­den Unter­neh­men der Auto­mo­bil­bran­che, hat nach inten­si­ven Ver­hand­lun­gen mit der IG Metall und dem Betriebs­rat eine zukunfts­wei­sen­de Ver­ein­ba­rung unter dem Titel „Zukunft Volks­wa­gen“ getrof­fen. Die umfas­sen­de Eini­gung ziel­ge­rich­tet dar­auf ab, die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, Kos­ten­struk­tu­ren und die tech­no­lo­gi­sche Aus­rich­tung des Kon­zerns neu zu gestal­ten, um lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und als Vor­rei­ter nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät welt­weit Maß­stä­be zu setzen.

Die zen­tra­len Ver­ein­ba­run­gen umfas­sen eine erheb­li­che Redu­zie­rung der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, eine Neu­aus­rich­tung der deut­schen Wer­ke, eine signi­fi­kan­te Kos­ten­sen­kung sowie eine sozi­al­ver­träg­li­che Beschäf­ti­gungs­si­che­rung. Die­se Maß­nah­men sol­len die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zur welt­weit tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­mar­ke machen und die wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der Volks­wa­gen AG sichern.


Schlüs­sel­ver­ein­ba­run­gen der „Zukunft Volkswagen“-Strategie

1. Volks­wa­gen Pkw: Tech­no­lo­gi­scher Vor­rei­ter bis 2030

Das erklär­te Ziel der Eini­gung ist es, die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zum glo­bal tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu ent­wi­ckeln. Die­ser Anspruch erstreckt sich auf inno­va­ti­ve Antrie­be, moderns­te Pro­duk­ti­ons­me­tho­den und eine umfas­sen­de Digi­ta­li­sie­rung ent­lang der gesam­ten Wertschöpfungskette.

Um die­ses Ziel zu errei­chen, wer­den umfang­rei­che Inves­ti­tio­nen in For­schung und Ent­wick­lung sowie in die Moder­ni­sie­rung der Wer­ke getä­tigt. Gleich­zei­tig schafft die Ver­ein­ba­rung die wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, um wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und nach­hal­ti­ges Wachs­tum zu gewährleisten.


2. Kos­ten­op­ti­mie­rung: Mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der Ver­ein­ba­rung ist die nach­hal­ti­ge Sen­kung der Kos­ten. Bis 2030 sol­len mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr ein­ge­spart wer­den. Die größ­ten High­lights kom­men aus den Bereichen:

  • Arbeits­kos­ten: Eine jähr­li­che Redu­zie­rung um 1,5 Mil­li­ar­den Euro.
  • Struk­tu­rel­le Maß­nah­men: Redu­zie­rung von Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten und Opti­mie­rung der Werksauslastung.
  • Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen: wich­tig bei Ent­wick­lungs- und Produktionskosten.

Die­se Maß­nah­men ermög­li­chen eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Kos­ten­struk­tur und sichern gleich­zei­tig die Zukunft der deut­schen Produktionsstandorte.


3. Kapa­zi­täts­an­pas­sun­gen: 734.000 Ein­hei­ten weniger

Die tech­ni­schen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten der deut­schen Wer­ke wer­den um 734.000 Ein­hei­ten redu­ziert. Die­ser Schritt ist eine Reak­ti­on auf den rück­läu­fi­gen Auto­mo­bil­markt in Euro­pa und den wach­sen­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb. Die Anpas­sung schafft Spiel­raum für Inves­ti­tio­nen in neue Tech­no­lo­gien und Produkte.


4. Sozi­al­ver­träg­li­cher Stel­len­ab­bau und Beschäftigungssicherung

Die Ver­ein­ba­rung sieht einen sozi­al­ver­träg­li­chen Abbau von mehr als 35.000 Stel­len bis 2030 an den deut­schen Stand­or­ten vor. Im Gegen­zug wur­de eine ver­län­ger­te Beschäf­ti­gungs­si­che­rung für die ver­blei­ben­de Beleg­schaft bis Ende 2030 ver­ein­bart. Die­se Maß­nah­men wer­den durch frei­wil­li­ge Pro­gram­me, Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen und natür­li­che Fluk­tua­ti­on umge­setzt, um Här­ten für die Mit­ar­bei­ten­den zu vermeiden.


Werks­spe­zi­fi­sche Maß­nah­men: Neu­aus­rich­tung der deut­schen Standorte

Wolfs­burg

  • Pro­duk­ti­on:
    • Wolfs­burg wird durch die Pro­duk­ti­on von ID.3 und CUPRA gebo­ren für die Zukunft gestärkt.
    • Die Golf-Pro­duk­ti­on wird ab 2027 nach Pue­bla, Mexi­ko, ver­legt, wodurch die Kapa­zi­tä­ten in Wolfs­burg auf zwei Mon­ta­ge­li­ni­en kon­zen­triert werden.
    • Zukünf­ti­ge Model­le wie der elek­tri­sche Golf und ein wei­te­res Elek­tro­fahr­zeug auf der SSP-Platt­form sichern den Stand­ort langfristig.
  • Tech­ni­sche Entwicklung:
    • Bis 2030 wer­den rund 4.000 Stel­len abge­baut. Gleich­zei­tig wird die Tech­ni­sche Ent­wick­lung neu struk­tu­riert, um effi­zi­en­ter zu arbei­ten und die Inno­va­ti­ons­kraft zu stärken.

Emden

  • Der Stand­ort Emden bleibt wich­ti­ger Pro­duk­ti­ons­stand­ort für die Model­le ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie den ID.4.

Osna­brück

  • Die Fer­ti­gung des T‑Roc Cabrio wird bis 2027 fort­ge­führt. Anschlie­ßend wird der Stand­ort für neue Nut­zun­gen geprüft.

Zwi­ckau

  • Zwi­ckau bleibt Pro­duk­ti­ons­stand­ort für den Audi Q4 e‑tron und des­sen Sportback-Version.
  • Ab 2027 wird die Fahr­zeug­pro­duk­ti­on auf eine Linie redu­ziert. Zudem wird der Stand­ort um Geschäfts­fel­der im Bereich „Cir­cu­lar Eco­no­my“ erweitert.

Dres­den

  • Die Fahr­zeug­fer­ti­gung in der Glä­ser­nen Manu­fak­tur wird Ende 2025 ein­ge­stellt. Alter­na­ti­ven, ein­schließ­lich Koope­ra­tio­nen mit Drit­ten, wer­den geprüft.

Volks­wa­gen Nutz­fahr­zeu­ge: Fokus auf Zukunftsprodukte

Das Werk Han­no­ver bleibt der zen­tra­le Stand­ort für den ID.Buzz und den Mul­ti­van. Par­al­lel wer­den Maß­nah­men zur Redu­zie­rung der Fabrik­kos­ten umge­setzt, um Mit­tel für zukünf­ti­ge Inves­ti­tio­nen in elek­tri­sche und nach­hal­ti­ge Mobi­li­täts­lö­sun­gen freizusetzen.


Volks­wa­gen Group Com­pon­ents: Effi­zi­enz und Skaleneffekte

Die Kom­po­nen­ten­wer­ke der Volks­wa­gen AG in Kas­sel, Braun­schweig, Salz­git­ter, Han­no­ver, Wolfs­burg und Chem­nitz wer­den eben­falls neu ausgerichtet:

  • Ziel ist eine Effi­zi­enz­stei­ge­rung von bis zu 3 Mil­li­ar­den Euro bis 2030.
  • Die Arbeits­kos­ten sol­len um 500 Mil­lio­nen Euro jähr­lich gesenkt werden.
  • Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten wer­den durch fle­xi­ble­re Arbeits­zeit­mo­del­le an die Nach­fra­ge angepasst.

der Ver­ant­wort­li­chen

  • Oli­ver Blu­me, Vor­stands­vor­sit­zen­der Volks­wa­gen AG:

    „Die­se Eini­gung ist ein Mei­len­stein für die Zukunft von Volks­wa­gen. Wir sichern unse­re Wett­be­werbs­fä­hig­keit und zei­gen unser kla­res Bekennt­nis zum Stand­ort Deutschland.“

  • Gun­nar Kili­an, Konzernpersonalvorstand:

    „Es war unser Ziel, eine nach­hal­ti­ge und zukunfts­ori­en­tier­te Ver­ein­ba­rung zu schaf­fen, die sowohl den wirt­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen als auch den Bedürf­nis­sen der Beleg­schaft gerecht wird.“

  • Tho­mas Schä­fer, CEO der Mar­ke Volks­wa­gen Pkw:

    „Die beschlos­se­nen Maß­nah­men sind die Basis, um Volks­wa­gen bis 2030 zum füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu machen.“


 

Mit der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“ hat die Volks­wa­gen AG eine kla­re Stra­te­gie für die kom­men­den Jah­re for­mu­liert. Sie setzt auf Kos­ten­op­ti­mie­rung, tech­no­lo­gi­sche Inno­va­ti­on und eine sozi­al­ver­träg­li­che Umset­zung von Kapa­zi­täts- und Stel­len­an­pas­sun­gen. Die Maß­nah­men stär­ken nicht nur die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw, son­dern sichern auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des gesam­ten Kon­zerns und die Zukunft der Stand­or­te in Deutschland.


 

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Pro­test gegen Rosatom-Ein­stieg: Mahn­wa­che vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik Lingen

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Mon­tag, 27. Juli 2026, 18 Uhr: Mahn­wa­che vor Brenn­ele­men­te­fa­brik Lingen

„Ein­stieg von Kreml-Atom­kon­zern im Ems­land ver­hin­dern / Brenn­ele­men­te­pro­duk­ti­on in Lin­gen stoppen!“

Regio­na­le Anti-Atom­kraft-Initia­ti­ven, die bun­des­wei­te Anti-Atom-Orga­ni­sa­ti­on .aus­ge­strahlt sowie der Bun­des­ver­band Bür­ger­initia­ti­ven Umwelt­schutz (BBU) rufen für Mon­tag, 27. Juli, um 18 Uhr zu einer Mahn­wa­che vor der Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen auf. Anlass ist die Geneh­mi­gung des nie­der­säch­si­schen Umwelt­mi­nis­te­ri­ums für den Ein­stieg des Kreml-Atom­kon­zerns Rosatom in die Brenn­ele­men­te­fer­ti­gung in Lin­gen. Mit der Mahn­wa­che wol­len die Orga­ni­sa­tio­nen ihren jah­re­lan­gen Pro­test gegen das atom­po­li­tisch unver­ant­wort­li­che Vor­ha­ben des fran­zö­si­schen Atom­kon­zerns Fram­ato­me unter­strei­chen. Fram­ato­me betreibt die Brenn­ele­men­te­fa­brik in Lin­gen. Die Anti-Atom-Orga­ni­sa­tio­nen for­dern aus sicher­heits­po­li­ti­schen Erwä­gun­gen, den Ein­stieg von Rosatom im Ems­land zu stop­pen. Statt­des­sen sol­le end­lich die Still­le­gung der äußerst umstrit­te­nen Uranfa­brik in Lin­gen ein­ge­lei­tet werden.

„Was uns sehr besorgt, ist die Tat­sa­che, dass Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Mey­er offen zugibt, selbst er habe die Sicher­heits­ein­schät­zung der Bun­des­re­gie­rung aus Geheim­hal­tungs­grün­den gar nicht lesen dür­fen. Aber wie kann er dann die Geneh­mi­gung für die Koope­ra­ti­on von Fram­ato­me und Rosatom ertei­len? Ohne Kennt­nis der Sicher­heits­ein­schät­zung kann der Antrag von Fram­ato­me doch gar nicht kor­rekt bewer­tet wer­den. Das ist ein unglaub­li­cher Vor­gang, der uns sehr beun­ru­higt,“ erklär­te Mat­thi­as Eick­hoff vom Akti­ons­bünd­nis Müns­ter­land gegen Atomanlagen.

„Zudem heißt es nun, dass in „Aus­nah­me­fäl­len“ auch Mitarbeiter:innen von Rosatom die Brenn­ele­men­te­fa­brik betre­ten kön­nen. Das hat­te Fram­ato­me noch auf dem Erör­te­rungs­ter­min 2024 aus­ge­schlos­sen. Nun öff­net die Geneh­mi­gungs­be­hör­de von sich aus Rosatom die Türen im Ems­land. Das ist für uns im Ems­land das Worst-Case-Sze­na­rio und wir wer­den des­halb wei­ter gegen die­ses ato­ma­re Vor­ha­ben pro­tes­tie­ren,“ ergänz­te Alex­an­der Vent vom Bünd­nis AgiEl – Atomkraftgegner:innen im Emsland.

„Mehr als 125 000 Men­schen haben eine Online-Akti­on von .aus­ge­strahlt gegen den Ein­stieg von Rosatom unter­schrie­ben. Nun wen­den sich sogar CDU-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te gegen die ato­ma­ren Plä­ne von Fram­ato­me und Rosatom. Es ist unver­ant­wort­lich, dass die Umwelt­mi­nis­te­ri­en in Han­no­ver und Ber­lin jetzt dem Druck der fran­zö­si­schen und rus­si­schen Atom­in­dus­trie nach­ge­ben. Der Ver­weis auf die EU führt in die Irre, da hier Frank­reich maß­geb­lich die Atom­sank­tio­nen gegen Russ­land blo­ckiert. Bun­des­kanz­ler Merz muss gegen­über Frank­reichs Prä­si­dent Macron kla­re Kan­te zei­gen und die Geneh­mi­gung zum Aus­bau der Atom­fa­brik Lin­gen zurück­zie­hen,“ so Bet­ti­na Acker­mann von .aus­ge­strahlt.

 

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Der genaue Ort der Mahn­wa­che: Am Sei­ten­ka­nal 1, 49811 Lingen.

Wei­te­re Informationen:

https://atomstadt-lingen.de/buendnis-agiel,

https://sofa-ms.de, www.ausgestrahlt.de,

https://www.bbu-online.de

https://dserver.bundestag.de/btd/21/031/2103103.pdf

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Spon­ta­nes Som­mer­fe­ri­en-Aben­teu­er am Silbersee!

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Aben­teu­er am Sil­ber­see: Spon­ta­ne Floß­bau-Akti­on im Hese­ler Ferienpass

Eine tol­le Über­ra­schung für alle Feri­en­pass-Kin­der in der Samt­ge­mein­de Hesel: Der Sozi­al­ver­band Holt­land hat spon­tan ein beson­de­res High­light für den End­spurt der Som­mer­fe­ri­en orga­ni­siert. Am Mitt­woch, den 5. August 2026, ver­wan­delt sich der Sil­ber­see im Hese­ler Wald in eine klei­ne Abenteuerwerft.

Mit Team­work und Know-how aufs Wasser

Unter der fach­kun­di­gen Anlei­tung von Jan van Domp­se­ler (out­door Expe­ri­ence) schlüp­fen die Teil­neh­men­den in die Rol­le von ech­ten Schiff­bau­ern. Aus sta­bi­len Fäs­sern, Rund­höl­zern und Sei­len wer­den in Grup­pen eige­ne Flo­ße kon­stru­iert und gebunden.

Sobald die Bau­pha­se abge­schlos­sen ist, folgt der span­nends­te Moment des Tages: Der Pra­xis­test! Die selbst gebau­ten Flo­ße wer­den auf dem Sil­ber­see zu Was­ser gelas­sen und auf ihre Schwimm­taug­lich­keit auf Herz und Nie­ren geprüft.

Lager­feu­er und Stock­brot zur Stärkung

Damit den Nach­wuchs-Kapi­tä­nen nicht die Pus­te aus­geht, ist auch für das leib­li­che Wohl bes­tens gesorgt. Ein gemüt­li­ches Lager­feu­er mit lecke­rem Stock­brot und wei­te­rer Ver­pfle­gung sorgt zwi­schen­durch für die nöti­ge Stär­kung und ech­te Aben­teu­er-Atmo­sphä­re am Seeufer.

Wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen & Anmeldung

  • Ter­min: Mitt­woch, 5. August 2026

  • Ort: Sil­ber­see im Hese­ler Wald

  • Anmel­dung: Direkt online über den Shop der Samt­ge­mein­de Hesel unter www.shop.hesel.de

  • Aus­künf­te & Fra­gen: Uwe The­mann steht unter der Tele­fon­num­mer 0170 – 45 75 117 für wei­te­re Infor­ma­tio­nen zur Verfügung.

Tipp: Schnell sein lohnt sich – die Plät­ze für die­ses spon­ta­ne Natur- und Action-High­light im Feri­en­pass sind begehrt!

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Job, Fami­lie & Pfle­ge im Land­kreis Leer: Wie klappt der Spa­gat bei Ihnen?

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Zu wenig Kita-Plät­ze und Sor­ge um den 8‑Stun­den-Tag: NGG warnt vor Belas­tung für Fami­li­en im Land­kreis Leer

LANDKREIS LEER. Die Ver­ein­bar­keit von Beruf und Fami­lie bleibt für vie­le Eltern im Land­kreis Leer eine täg­li­che Her­aus­for­de­rung. Nach aktu­el­len Anga­ben der amt­li­chen Sta­tis­tik ste­hen im Kreis­ge­biet der­zeit 1.440 Kita­plät­ze für Kin­der unter drei Jah­ren (U3) zur Ver­fü­gung. Das ent­spricht einer Betreu­ungs­quo­te von gut 31 Pro­zent. Nach Ein­schät­zung der Gewerk­schaft Nah­rung-Genuss-Gast­stät­ten (NGG) Olden­burg-Ost­fries­land reicht die­ser Wert bei Wei­tem nicht aus, um den tat­säch­li­chen Bedarf zu decken.

Gro­ße Lücke bei der U3-Kin­der­be­treu­ung im Kreis Leer

Unter Beru­fung auf eine Stu­die des Deut­schen Jugend­in­sti­tuts (DJI) weist die NGG dar­auf hin, dass der tat­säch­li­che Betreu­ungs­be­darf von Eltern für Unter-3-Jäh­ri­ge in Nie­der­sach­sen bei rund 53 Pro­zent liegt.

„Das ist zu wenig. Vor allem wenn Eltern arbei­ten, müs­sen sie sich dar­auf ver­las­sen kön­nen, dass ihre Kin­der betreut wer­den“, betont Ibra­him Ergin, Geschäfts­füh­rer der NGG-Regi­on Olden­burg-Ost­fries­land. Eine ver­läss­li­che Kin­der­be­treu­ung sei für berufs­tä­ti­ge Müt­ter und Väter zwin­gend erfor­der­lich, da Arbeits- und Öff­nungs­zei­ten der Kin­der­ta­ges­stät­ten meist eng auf­ein­an­der abge­stimmt sind.

Geplan­te Ände­rung am Arbeits­zeit­ge­setz: Kri­tik am XL-Arbeitstag

Zusätz­li­che Sor­gen berei­ten der Gewerk­schaft aktu­el­le Plä­ne der Bun­des­re­gie­rung zur Über­ar­bei­tung des Arbeits­zeit­ge­set­zes. Soll­te der klas­si­sche 8‑Stun­den-Tag auf­ge­weicht wer­den, dro­hen aus Sicht der NGG erheb­li­che Aus­wir­kung auf den All­tag von Fami­li­en im Land­kreis Leer.

Ergin warnt vor den Fol­gen fle­xi­ble­rer und län­ge­rer Arbeitszeiten:

„Wenn das pas­siert, dann bricht für Eltern jede Pla­nung bei der Kin­der­be­treu­ung zusam­men. Denn dann kann ein Arbeits­tag auch mal zwei oder sogar drei­ein­halb Stun­den län­ger wer­den. Mit Ver­läss­lich­keit, die Eltern drin­gend brau­chen, hat das nichts mehr zu tun.“

Wer sein Kind pünkt­lich vor der Schlie­ßung der Kita abho­len müs­se, gera­te bei spon­ta­nen Arbeits­ta­gen von 10 oder 12 Stun­den in orga­ni­sa­to­ri­sche Nöte. Am Ende beein­träch­ti­ge die­se Unsi­cher­heit die beruf­li­che Exis­tenz der Betroffenen.

Auch häus­li­che Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen betroffen

Neben der Kin­der­be­treu­ung sieht die NGG auch Risi­ken für die häus­li­che Pfle­ge von Ange­hö­ri­gen. Wenn Ver­sor­gungs­zei­ten eng mit Pfle­ge­diens­ten getak­tet sind, füh­ren über­lan­ge Arbeits­ta­ge zu erheb­li­chen Abstimmungsproblemen.

Nach Zah­len einer bun­des­wei­ten Beschäf­tig­ten­be­fra­gung des Deut­schen Gewerk­schafts­bun­des (DGB, Index Gute Arbeit) geben 51 Pro­zent der Frau­en und 41 Pro­zent der Män­ner an, sich zu Hau­se um Kin­der oder älte­re Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge zu küm­mern. Bereits unter den aktu­el­len Rah­men­be­din­gun­gen fällt es gut einem Fünf­tel aller Beschäf­tig­ten schwer, Job und Fami­lie zeit­lich zu ver­ein­ba­ren. Bei Allein­er­zie­hen­den liegt die­ser Anteil sogar bei 42 Prozent.

Soll­ten künf­tig Wochen­ar­beits­zei­ten mit Höchst­li­mits von 48 oder in Aus­nah­me­si­tua­tio­nen bis zu 73,5 Stun­den mög­lich wer­den, pro­vo­zie­re Schwarz-Rot aus Sicht der NGG erheb­li­che Pro­ble­me für vie­le Haus­hal­te in der Region.

Fach­kräf­te­man­gel und gesund­heit­li­che Risiken

Der Ursa­che des Arbeits­kräf­te­man­gels in Bran­chen wie dem Gast­ge­wer­be, dem Lebens­mit­tel­hand­werk oder der Nah­rungs­mit­tel­in­dus­trie wird man nach Ansicht der Gewerk­schaft mit ver­län­ger­ten Schich­ten nicht gerecht.

„Den Arbeits­kräf­te­man­gel in die­sen Betrie­ben lösen wir nicht durch län­ge­re Arbeits­ta­ge, son­dern durch bes­se­re Arbeits­be­din­gun­gen und mehr Kita-Plät­ze“, erklärt Ergin.

Zudem ver­weist die NGG auf gesund­heit­li­che Gefah­ren durch über­lan­ge Arbeits­zei­ten. Unter­su­chun­gen zei­gen, dass das Unfall­ri­si­ko nach acht Stun­den kon­ti­nu­ier­lich ansteigt und nach zwölf Stun­den dop­pelt so hoch ist wie bei einem regu­lä­ren 8‑Stun­den-Tag. Auch Schlaf­stö­run­gen, Herz-Kreis­lauf-Erkran­kun­gen und Burn­out wer­den als mög­li­che Spät­fol­gen genannt.

Wei­ter­füh­ren­de Informationen

Wei­te­re Details und Posi­tio­nen der Gewerk­schaft zur Arbeits­zeit­de­bat­te sind auf der offi­zi­el­len Web­site unter www.ngg.net/themen/mit-macht-fuer-die‑8 zu finden.

Bei­trags­bild: KI-Symbolfoto

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Som­mer­zau­ber & Krea­ti­vi­tät: Der 14. Kunst- & Hand­wer­ker­markt ver­wan­delt Leers Alt­stadt in ein Freilichtatelier Ein som­mer­li­ches Fest für alle Sin­ne...

Lokal

Stadt Leer in Ostfriesland

Stadt Leer: Das Tor Ost­fries­lands – Geschich­te, Wirt­schaft, Kul­tur & Tourismus Die Stadt Leer in Nie­der­sach­sen gilt als das wirt­schaft­li­che...

Freizeit

Das Stein­haus Bund­er­hee lädt zur Ent­de­ckungs­rei­se ein!

Zeit­rei­se ins Mit­tel­al­ter: Das Stein­haus Bund­er­hee im Rheiderland Im idyl­li­schen Rhei­der­land, nur weni­ge Kilo­me­ter von der nie­der­län­di­schen Gren­ze ent­fernt, ver­birgt...

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Erfolg­rei­ches und pie­tät­vol­les Mar­ke­ting für Bestatter

Wie Sie im hoch­wer­ti­gen Umfeld des Lese­r­ECHO-Ver­lags Ver­trau­en auf­bau­en und Reich­wei­te erzielen Die Wahl des pas­sen­den Wer­be­um­felds stellt für Bestat­tungs­un­ter­neh­men...

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Reich­wei­ten­stark kom­mu­ni­zie­ren: Ver­net­zung von Face­book und Por­ta­len ohne Paywalls

War­um Ver­net­zung hohe Reich­wei­te schafft – Face­book & Online‑Portale im Zusammenspiel In einer Zeit, in der Auf­merk­sam­keit die wich­tigs­te Wäh­rung...

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Regio­na­les Sto­rytel­ling stärkt digi­ta­le Sichtbarkeit

Regio­na­les Sto­rytel­ling – wie Online‑Marketing wirk­lich funktioniert In einer Zeit, in der Sicht­bar­keit alles bedeu­tet, ent­schei­det sich Erfolg im Netz...

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Lese­r­ECHO — Medi­en­haus für IHR Mar­ke­ting in Ost­fries­land und Emsland

Wer­bung im Medi­en­haus LeserECHO Ihre Reich­wei­te in Ost­fries­land & dem Ems­land – Print, Online, Social Media & SEO aus einer Hand...

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Face­book­sei­te Stadt und Land­kreis Leer

Ob Stadt oder Land­kreis Leer – die Even­burg ist das Sym­bol unse­rer Hei­mat. Auf der Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ infor­mie­ren wir...

Marketing

Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

Medi­en für alle: Lese­r­ECHO-Ver­lag stärkt regio­na­le Teil­ha­be durch kos­ten­freie Newsportale In einer Zeit, in der Infor­ma­tio­nen zuneh­mend hin­ter Bezahl­schran­ken ver­schwin­den,...

Marketing

Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

August­fehn im Lich­ter­glanz: 76. Fest der 1000 Later­nen steht in den Startlöchern!

Lich­ter­meer seit 1950: August­fehn fei­ert das 76. Fest der 1000 Laternen Tra­di­ti­on, Gemein­schaft und ein strah­len­des Lich­ter­meer: Nach dem gro­ßen...

Veranstaltung

Der Count­down läuft: Nur noch weni­ge Wochen bis zum City­lauf in Leer!

Läuft in Leer: Der Count­down läuft für den City­lauf am 20. Sep­tem­ber 2026 Leer – Die Vor­be­rei­tun­gen lau­fen auf Hoch­tou­ren, die...

Freizeit

Chrom, V8-Sound und jede Men­ge Lebens­ge­fühl: Das 14. Ame­ri­can Wheels kommt nach Leer!

Chrom, Kult und kali­for­ni­sches Flair: 14. Ame­ri­can Wheels ver­wan­delt Leer in eine US-Meile Leer. Wenn das mar­kan­te Blub­bern hub­raum­star­ker V8-Moto­ren...

Veranstaltung

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft!

Mari­ti­mes Flair und jede Men­ge Action: Das Emder Delft- und Hafen­fest 2026 ruft! Emden. Vom 17. bis zum 19. Juli 2026...

Veranstaltung

Ame­ri­can Wheels 2026: Die Leera­ner Innen­stadt wird zum US-Hotspot!

Ame­ri­can Wheels 2026: Ein Hauch von USA in der Leera­ner Altstadt Es ist wie­der so weit: Die Leera­ner Innen­stadt ver­wan­delt...

Veranstaltung

Bost Rock Trio live im „Night­fe­ver“: Ein Abend vol­ler Musik­ge­schich­te in Leer!

Das Foto zeigt das „Bost Rock Trio“, v. l. n. r.: Man­fred Jans­sen, Rein­hard de Witt und Rem­mer Hein (Foto:...

Lokal

Fest der Kul­tu­ren in Leer: Ein Tag vol­ler Musik, Tanz und Begegnungen!

Das Orga­ni­sa­ti­ons­team des Arbeits­krei­ses für inter­kul­tu­rel­le Ver­stän­di­gung (v.l.: Katha­ri­na Birch, Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst, Jörg Ken­ter, Tom­ke Hamer, Hei­ke Leim­ke, Gerd...

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Feri­en-Modus an: Das „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ kommt nach Leer in die Fetenscheue

Som­mer, Son­ne, Urlaubs­fee­ling: „Out for Sum­mer Fes­ti­val“ in der Feten­scheu­ne Leer Leer. Der Start in die Som­mer­fe­ri­en steht vor der Tür, und...

Veranstaltung

Fach­tag Digi­ta­le Bil­dung in Leer: Jetzt anmel­den und mitdiskutieren!

Ver­an­stal­tungs­ort des 8. Fach­tags Digi­ta­le Bil­dung: Das Spar­kas­sen­fo­rum in Leer steht am 9. Sep­tem­ber ganz im Zei­chen der digi­ta­len Zukunft...

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Public Vie­w­ing in der Feten­scheu­ne Leer: Gemein­sam zum Achtelfinale

Fuß­ball­fie­ber in Leer: Fans berei­ten sich auf Deutsch­land gegen Ecua­dor vor Die Fuß­ball-WM 2026 sorgt bei den Fans in Leer für...

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