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„Zukunft Volks­wa­gen“: Emden bleibt Schlüs­sel­stand­ort für Elektromobilität

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Der Stand­ort Emden bleibt ein zen­tra­ler Bau­stein in Volks­wa­gens Stra­te­gie für die Elek­tro­mo­bi­li­tät. Mit der Pro­duk­ti­on des ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie des ID.4 nach dem Face­lift sichert sich das Werk lang­fris­tig eine Schlüs­sel­rol­le. Die­se Ent­schei­dung ist Teil der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“, die den Kon­zern fit für die Zukunft macht und gleich­zei­tig Arbeits­plät­ze in der neu­en Regi­on stärkt.

Eini­gung erzielt: Die Volks­wa­gen AG stellt sich stra­te­gisch und wett­be­werbs­fä­hig für die Zukunft auf

Die Volks­wa­gen AG, eines der welt­weit füh­ren­den Unter­neh­men der Auto­mo­bil­bran­che, hat nach inten­si­ven Ver­hand­lun­gen mit der IG Metall und dem Betriebs­rat eine zukunfts­wei­sen­de Ver­ein­ba­rung unter dem Titel „Zukunft Volks­wa­gen“ getrof­fen. Die umfas­sen­de Eini­gung ziel­ge­rich­tet dar­auf ab, die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, Kos­ten­struk­tu­ren und die tech­no­lo­gi­sche Aus­rich­tung des Kon­zerns neu zu gestal­ten, um lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und als Vor­rei­ter nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät welt­weit Maß­stä­be zu setzen.

Die zen­tra­len Ver­ein­ba­run­gen umfas­sen eine erheb­li­che Redu­zie­rung der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, eine Neu­aus­rich­tung der deut­schen Wer­ke, eine signi­fi­kan­te Kos­ten­sen­kung sowie eine sozi­al­ver­träg­li­che Beschäf­ti­gungs­si­che­rung. Die­se Maß­nah­men sol­len die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zur welt­weit tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­mar­ke machen und die wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der Volks­wa­gen AG sichern.


Schlüs­sel­ver­ein­ba­run­gen der „Zukunft Volkswagen“-Strategie

1. Volks­wa­gen Pkw: Tech­no­lo­gi­scher Vor­rei­ter bis 2030

Das erklär­te Ziel der Eini­gung ist es, die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zum glo­bal tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu ent­wi­ckeln. Die­ser Anspruch erstreckt sich auf inno­va­ti­ve Antrie­be, moderns­te Pro­duk­ti­ons­me­tho­den und eine umfas­sen­de Digi­ta­li­sie­rung ent­lang der gesam­ten Wertschöpfungskette.

Um die­ses Ziel zu errei­chen, wer­den umfang­rei­che Inves­ti­tio­nen in For­schung und Ent­wick­lung sowie in die Moder­ni­sie­rung der Wer­ke getä­tigt. Gleich­zei­tig schafft die Ver­ein­ba­rung die wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, um wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und nach­hal­ti­ges Wachs­tum zu gewährleisten.


2. Kos­ten­op­ti­mie­rung: Mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der Ver­ein­ba­rung ist die nach­hal­ti­ge Sen­kung der Kos­ten. Bis 2030 sol­len mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr ein­ge­spart wer­den. Die größ­ten High­lights kom­men aus den Bereichen:

  • Arbeits­kos­ten: Eine jähr­li­che Redu­zie­rung um 1,5 Mil­li­ar­den Euro.
  • Struk­tu­rel­le Maß­nah­men: Redu­zie­rung von Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten und Opti­mie­rung der Werksauslastung.
  • Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen: wich­tig bei Ent­wick­lungs- und Produktionskosten.

Die­se Maß­nah­men ermög­li­chen eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Kos­ten­struk­tur und sichern gleich­zei­tig die Zukunft der deut­schen Produktionsstandorte.


3. Kapa­zi­täts­an­pas­sun­gen: 734.000 Ein­hei­ten weniger

Die tech­ni­schen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten der deut­schen Wer­ke wer­den um 734.000 Ein­hei­ten redu­ziert. Die­ser Schritt ist eine Reak­ti­on auf den rück­läu­fi­gen Auto­mo­bil­markt in Euro­pa und den wach­sen­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb. Die Anpas­sung schafft Spiel­raum für Inves­ti­tio­nen in neue Tech­no­lo­gien und Produkte.


4. Sozi­al­ver­träg­li­cher Stel­len­ab­bau und Beschäftigungssicherung

Die Ver­ein­ba­rung sieht einen sozi­al­ver­träg­li­chen Abbau von mehr als 35.000 Stel­len bis 2030 an den deut­schen Stand­or­ten vor. Im Gegen­zug wur­de eine ver­län­ger­te Beschäf­ti­gungs­si­che­rung für die ver­blei­ben­de Beleg­schaft bis Ende 2030 ver­ein­bart. Die­se Maß­nah­men wer­den durch frei­wil­li­ge Pro­gram­me, Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen und natür­li­che Fluk­tua­ti­on umge­setzt, um Här­ten für die Mit­ar­bei­ten­den zu vermeiden.


Werks­spe­zi­fi­sche Maß­nah­men: Neu­aus­rich­tung der deut­schen Standorte

Wolfs­burg

  • Pro­duk­ti­on:
    • Wolfs­burg wird durch die Pro­duk­ti­on von ID.3 und CUPRA gebo­ren für die Zukunft gestärkt.
    • Die Golf-Pro­duk­ti­on wird ab 2027 nach Pue­bla, Mexi­ko, ver­legt, wodurch die Kapa­zi­tä­ten in Wolfs­burg auf zwei Mon­ta­ge­li­ni­en kon­zen­triert werden.
    • Zukünf­ti­ge Model­le wie der elek­tri­sche Golf und ein wei­te­res Elek­tro­fahr­zeug auf der SSP-Platt­form sichern den Stand­ort langfristig.
  • Tech­ni­sche Entwicklung:
    • Bis 2030 wer­den rund 4.000 Stel­len abge­baut. Gleich­zei­tig wird die Tech­ni­sche Ent­wick­lung neu struk­tu­riert, um effi­zi­en­ter zu arbei­ten und die Inno­va­ti­ons­kraft zu stärken.

Emden

  • Der Stand­ort Emden bleibt wich­ti­ger Pro­duk­ti­ons­stand­ort für die Model­le ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie den ID.4.

Osna­brück

  • Die Fer­ti­gung des T‑Roc Cabrio wird bis 2027 fort­ge­führt. Anschlie­ßend wird der Stand­ort für neue Nut­zun­gen geprüft.

Zwi­ckau

  • Zwi­ckau bleibt Pro­duk­ti­ons­stand­ort für den Audi Q4 e‑tron und des­sen Sportback-Version.
  • Ab 2027 wird die Fahr­zeug­pro­duk­ti­on auf eine Linie redu­ziert. Zudem wird der Stand­ort um Geschäfts­fel­der im Bereich „Cir­cu­lar Eco­no­my“ erweitert.

Dres­den

  • Die Fahr­zeug­fer­ti­gung in der Glä­ser­nen Manu­fak­tur wird Ende 2025 ein­ge­stellt. Alter­na­ti­ven, ein­schließ­lich Koope­ra­tio­nen mit Drit­ten, wer­den geprüft.

Volks­wa­gen Nutz­fahr­zeu­ge: Fokus auf Zukunftsprodukte

Das Werk Han­no­ver bleibt der zen­tra­le Stand­ort für den ID.Buzz und den Mul­ti­van. Par­al­lel wer­den Maß­nah­men zur Redu­zie­rung der Fabrik­kos­ten umge­setzt, um Mit­tel für zukünf­ti­ge Inves­ti­tio­nen in elek­tri­sche und nach­hal­ti­ge Mobi­li­täts­lö­sun­gen freizusetzen.


Volks­wa­gen Group Com­pon­ents: Effi­zi­enz und Skaleneffekte

Die Kom­po­nen­ten­wer­ke der Volks­wa­gen AG in Kas­sel, Braun­schweig, Salz­git­ter, Han­no­ver, Wolfs­burg und Chem­nitz wer­den eben­falls neu ausgerichtet:

  • Ziel ist eine Effi­zi­enz­stei­ge­rung von bis zu 3 Mil­li­ar­den Euro bis 2030.
  • Die Arbeits­kos­ten sol­len um 500 Mil­lio­nen Euro jähr­lich gesenkt werden.
  • Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten wer­den durch fle­xi­ble­re Arbeits­zeit­mo­del­le an die Nach­fra­ge angepasst.

der Ver­ant­wort­li­chen

  • Oli­ver Blu­me, Vor­stands­vor­sit­zen­der Volks­wa­gen AG:

    „Die­se Eini­gung ist ein Mei­len­stein für die Zukunft von Volks­wa­gen. Wir sichern unse­re Wett­be­werbs­fä­hig­keit und zei­gen unser kla­res Bekennt­nis zum Stand­ort Deutschland.“

  • Gun­nar Kili­an, Konzernpersonalvorstand:

    „Es war unser Ziel, eine nach­hal­ti­ge und zukunfts­ori­en­tier­te Ver­ein­ba­rung zu schaf­fen, die sowohl den wirt­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen als auch den Bedürf­nis­sen der Beleg­schaft gerecht wird.“

  • Tho­mas Schä­fer, CEO der Mar­ke Volks­wa­gen Pkw:

    „Die beschlos­se­nen Maß­nah­men sind die Basis, um Volks­wa­gen bis 2030 zum füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu machen.“


 

Mit der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“ hat die Volks­wa­gen AG eine kla­re Stra­te­gie für die kom­men­den Jah­re for­mu­liert. Sie setzt auf Kos­ten­op­ti­mie­rung, tech­no­lo­gi­sche Inno­va­ti­on und eine sozi­al­ver­träg­li­che Umset­zung von Kapa­zi­täts- und Stel­len­an­pas­sun­gen. Die Maß­nah­men stär­ken nicht nur die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw, son­dern sichern auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des gesam­ten Kon­zerns und die Zukunft der Stand­or­te in Deutschland.


 

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Fach­kräf­te und Inklu­si­on im Fokus in Uple­n­gen Kita

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Bild­un­ter­schrift: Der Fach­kräf­te­man­gel, die Chan­cen und Her­aus­for­de­run­gen der Inklu­si­on und die Stär­kung der Sprach­för­de­rung stan­den im Mit­tel­punkt eines Gesprä­ches des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le mit Mei­ke Sal­ge, Lei­te­rin der Kin­der­ta­ges­stät­te St. Mar­tin in Uple­n­gen. (Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele)

CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Ulf Thie­le zu Besuch in der Kita St. Mar­tin: Fach­kräf­te im Fokus

Uple­n­gen. Der Fach­kräf­te­man­gel, die Chan­cen der Inklu­si­on und die Bedeu­tung der Sprach­för­de­rung waren die zen­tra­len The­men eines Besuchs des CDU-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le in der Kin­der­ta­ges­stät­te St. Mar­tin in Remels. Für Thie­le war es eine Rück­kehr an bekann­te Wir­kungs­stät­ten: Er selbst besuch­te den dama­li­gen Kin­der­gar­ten St. Mar­tin bereits im Jahr 1976.

Seit der Eröff­nung 1975 hat sich viel getan. Heu­te betreut ein Team aus 23 päd­ago­gi­schen Fach­kräf­ten und sie­ben haus­wirt­schaft­li­chen Mit­ar­bei­tern Kin­der in zwei Regel­grup­pen, zwei Inte­gra­ti­ons­grup­pen, einer Ganz­tags- sowie einer Krippengruppe.

Päd­ago­gik durch eige­nes Tun

Kita-Lei­te­rin Mei­ke Sal­ge erläu­ter­te dem Abge­ord­ne­ten das moder­ne Kon­zept der Ein­rich­tung. Im Zen­trum ste­hen soge­nann­te Lern­werk­stät­ten, die auf selbst­be­stimm­tes Ler­nen und das Prin­zip „Ler­nen durch eige­nes Tun“ setzen.

  • For­scher­geist: Als zer­ti­fi­zier­tes „Haus der klei­nen For­scher“ för­dert die Kita gezielt natur­wis­sen­schaft­li­ches Entdecken.

  • Inklu­si­on & Teil­ha­be: Inklu­si­on ist fest im All­tag ver­an­kert. Für Kin­der der Inte­gra­ti­ons­grup­pen gehö­ren sogar Akti­vi­tä­ten wie Schwim­men und Rei­ten zum Angebot.

  • Spra­che als Basis: „Ins­be­son­de­re die Spra­che ist eine wich­ti­ge Basis für die schu­li­sche, beruf­li­che und gesell­schaft­li­che Teil­ha­be“, beton­te Thie­le mit Blick auf die früh­kind­li­che Bildung.

For­de­rung nach dua­ler Aus­bil­dung gegen Fachkräftemangel

Ein kri­ti­sches The­ma des Aus­tauschs war der spür­ba­re Fach­kräf­te­man­gel in Kin­der­ta­ges­stät­ten. Ulf Thie­le nutz­te den Besuch, um eine Kern­for­de­rung der CDU-Land­tags­frak­ti­on zu unter­strei­chen: die Ein­füh­rung einer dua­li­sier­ten Erzie­her­aus­bil­dung für alle Aus­zu­bil­den­den, nicht nur in Teilzeitmodellen.

„Damit wür­de einer­seits mehr Pra­xis sicher­ge­stellt, ande­rer­seits die Aus­bil­dung durch eine Bezah­lung attrak­ti­ver wer­den“, so Thie­le. Ein wei­te­rer Vor­teil: Die Aus­zu­bil­den­den stün­den den Kitas früh­zei­tig als drin­gend benö­tig­te drit­te Kraft in den Grup­pen zur Ver­fü­gung. Dies sei der rich­ti­ge Weg, um die Qua­li­tät der früh­kind­li­chen Bil­dung lang­fris­tig zu sichern und die Teams vor Ort zu entlasten.


 

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Finanz­not in Kom­mu­nen: Land­kreis Leer schlägt Alarm

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Die Kom­mu­nen im Land­kreis Leer schau­en mit gro­ßem Ernst und gro­ßer Sor­ge auf die nega­ti­ve Ent­wick­lung ihrer Haus­hal­te. Bei einem Ter­min in Leer unter­zeich­ne­ten Bür­ger­meis­ter bzw. deren all­ge­mei­ne Ver­tre­ter sowie der Land­rat einen gemein­sa­men Hil­fe­ruf an Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies.

Kom­mu­nen in Not: Dra­ma­ti­scher Hil­fe­ruf aus dem Land­kreis Leer an die Landesregierung

Leer – Die finan­zi­el­le Lage im Land­kreis Leer ist so ernst wie nie zuvor. In einem gemein­sa­men Kraft­akt haben der Land­kreis und sei­ne zwölf kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen einen drin­gen­den Hil­fe­ruf – einen „SOS-Funk­spruch“ – an Minis­ter­prä­si­dent Olaf Lies gerich­tet. Am Frei­tag, den 24. April, unter­zeich­ne­ten die Bür­ger­meis­ter und der Land­rat im Mari­ti­men Kom­pe­tenz­zen­trum in Leer ein ent­spre­chen­des Schrei­ben, das eine deut­li­che Auf­sto­ckung der Lan­des­un­ter­stüt­zung fordert.

„Auf Pump“: Das Tages­ge­schäft ist gefährdet

Die Ver­tre­ter der Arbeits­ge­mein­schaft (AG) fin­den kla­re Wor­te für die pre­kä­re Situa­ti­on: Man wer­de von Schul­den erdrückt, wäh­rend immer mehr Mit­tel für Zins und Til­gung ver­lo­ren gin­gen. Selbst der lau­fen­de Betrieb in den Rat­häu­sern und im Kreis­haus kön­ne oft nur noch über Kre­di­te finan­ziert wer­den. Drin­gend not­wen­di­ge Inves­ti­tio­nen sei­en kaum noch realisierbar.

Die dra­ma­ti­schen Zah­len im Überblick

Daten aus den öffent­li­chen Haus­hal­ten bele­gen den dro­hen­den finan­zi­el­len Kollaps:

  • Mas­si­ver Schul­den­berg: Die Inves­ti­ti­ons­schul­den stie­gen inner­halb von vier Jah­ren um 38 % auf fast 268 Mil­lio­nen Euro (Stand Ende 2025). Bis 2029 wird mit einer Ver­dop­pe­lung auf über 540 Mil­lio­nen Euro gerechnet.

  • Absturz in die Defi­zit­zo­ne: Nach Jah­ren mit Über­schüs­sen pro­gnos­ti­zie­ren die Kom­mu­nen für 2026 ein Gesamt­de­fi­zit von über 90 Mil­lio­nen Euro. Bis 2029 könn­te die­ses auf über 260 Mil­lio­nen Euro anwachsen.

  • Liqui­di­täts­kre­di­te: Um die Zah­lungs­fä­hig­keit zu sichern, wer­den bereits jetzt kreis­weit 17,4 Mil­lio­nen Euro an Über­zie­hungs­kre­di­ten genutzt – eine gefähr­li­che Abwärtsspirale.

Kri­tik an Bund und Land: „Kon­ne­xi­täts­prin­zip“ gefordert

Die Kom­mu­nen sehen die Haupt­ur­sa­che in der Gesetz­ge­bung von Bund und Land. Immer neue Auf­ga­ben und Stan­dards – etwa bei der Ganz­tags­be­treu­ung in Grund­schu­len oder der Kita-Finan­zie­rung – wer­den den Kom­mu­nen auf­er­legt, ohne dass eine aus­rei­chen­de finan­zi­el­le Aus­stat­tung folgt. Allein im Bereich der Kitas ver­bleibt im Land­kreis Leer trotz Lan­des­zu­schüs­sen ein Defi­zit von rund 56 Mil­lio­nen Euro.

„Der Auf­ga­be muss das Geld fol­gen“, so die zen­tra­le For­de­rung der Kommunen.

Ende des „Stell­ver­tre­ter­streits“

Die pre­kä­re Lage führ­te in der Ver­gan­gen­heit auch zu juris­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen dem Land­kreis und den Kom­mu­nen über die Kreis­um­la­ge. Im Schrei­ben an den Minis­ter­prä­si­den­ten wird deut­lich gemacht, dass dies ledig­lich ein Stell­ver­tre­ter­streit sei. Um die­sen nach­hal­tig zu lösen, müs­se das Land Nie­der­sach­sen als wesent­li­cher Kos­ten­ver­ur­sa­cher end­lich sei­ner Ver­ant­wor­tung nachkommen.


Hin­ter­grund: Die Arbeits­ge­mein­schaft (AG) Die 2024 gegrün­de­te AG besteht aus drei Ver­tre­tern der Kreis­ver­wal­tung sowie sie­ben Ver­tre­tern der Städ­te und Gemein­den. Ziel ist neben der Klä­rung von Finanz­be­zie­hun­gen eine enge­re Zusam­men­ar­beit und die Nut­zung von Syn­er­gie­ef­fek­ten, um den dras­ti­schen Spar­zwän­gen entgegenzuwirken.

 

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Stadt­ra­deln star­tet in Leer: Jubi­lä­um und Schulwettbewerb

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Das offi­zi­el­le Pres­se­fo­to zeigt (v.l.): Chris­ti­an Klap­p­roth (Ost­frie­si­sche Volks­bank), Stadt­ra­deln-Star Jens Kru­se, Andre­as Mein­ders (Fort­er­ro), Stadt­bau­rat Jens Lüning, Ange­li­na Hoven­ga (Mul­ti), Stef­fi Sie­mann (AS Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft), Joost Gedenk (Mobi­li­tät und Ver­kehr), Jes­si­ca Zim­mer­mann (Spar­kas­se Leer­Witt­mund), Kli­ma­schutz­ma­na­ge­rin Cin­dy Grätz sowie Moritz Dirks und Edzard Wirt­jes (vor­ne; bei­de Spaß mit Sport).

Stadt­ra­deln in Leer: Start­schuss für die zehn­te Run­de und Prei­se für den Nachwuchs

Leer – Auf die Plät­ze, fer­tig, los! Am Sonn­tag, den 3. Mai, fällt in der Stadt Leer der Start­schuss für eine beson­de­re Jubi­lä­ums­aus­ga­be: Zum zehn­ten Mal nimmt die Stadt am bun­des­wei­ten Kli­ma­schutz­wett­be­werb Stadt­ra­deln teil.

Alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger sind herz­lich ein­ge­la­den, zum Auf­takt in die Kon­rad-Ade­nau­er-Pas­sa­ge (zwi­schen Denk­mals­platz und Spar­kas­sen-Park­platz) zu kom­men. Dort wird Stadt­bau­rat Jens Lüning um 11 Uhr den offi­zi­el­len Start­schuss geben.

Fokus auf Kitas und Grundschulen

Eine tra­gen­de Säu­le des Wett­be­werbs sind seit Jah­ren die Jüngs­ten. Um die Mäd­chen und Jun­gen in den Kitas und Grund­schu­len der Stadt zu moti­vie­ren, beson­ders flei­ßig in die Peda­le zu tre­ten, gibt es auch in die­sem Jahr wie­der einen attrak­ti­ven Schul­cup.

 

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Dank der Unter­stüt­zung von sechs loka­len Spon­so­ren konn­ten hoch­wer­ti­ge Extra-Prei­se aus­ge­lobt wer­den. Die Stadt­ver­wal­tung begrüß­te hier­für kürz­lich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Part­ner im Rathaus:

  • Ost­frie­si­sche Volksbank

  • Fort­er­ro

  • Mul­ti

  • AS Steu­er­be­ra­tungs­ge­sell­schaft

  • Spar­kas­se LeerWittmund

  • Spaß mit Sport

Ein „Star“ für das Siegertreppchen

Mit dabei ist in die­sem Jahr auch der neue Stadt­ra­deln-Star Jens Kru­se. Als lei­den­schaft­li­cher Rad­fah­rer legt er jähr­lich mehr als 20.000 Kilo­me­ter zurück. Sein Ziel ist klar: Er möch­te einen maß­geb­li­chen Bei­trag dazu leis­ten, dass Leer in der Kate­go­rie der Städ­te bis 50.000 Ein­woh­ner wie­der ganz vor­ne landet.

Der Erfolg des Vor­jah­res setzt die Mess­lat­te hoch: 2025 leg­ten 2.661 akti­ve Radeln­de in 112 Teams ins­ge­samt 519.380 Kilo­me­ter zurück. Damit sicher­te sich Leer bun­des­weit den her­vor­ra­gen­den drit­ten Platz.

Jetzt noch anmelden!

Wer noch nicht regis­triert ist, kann sich schnell und unkom­pli­ziert unter www.stadtradeln.de/leer anmel­den. Aktu­ell gibt es bereits über 130 Teams, denen man sich anschlie­ßen kann – alter­na­tiv kann auch ein eige­nes Team gegrün­det werden.

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Online-Anzei­gen rich­tig gestal­ten: Smart­phone & Tablet im Fokus

Online-Anzei­gen: Das rich­ti­ge For­mat für Smart­phone & Tablet In der heu­ti­gen digi­ta­len Welt grei­fen immer mehr Nut­zer über Smart­phones und...

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

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SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on – Lese­r­ECHO für nach­hal­ti­ges Marketing

SEO-Agen­tur mit eige­ner Redak­ti­on: War­um Lese­r­ECHO der rich­ti­ge Part­ner für nach­hal­ti­ges Mar­ke­ting ist Im digi­ta­len Wett­be­werb reicht es längst nicht mehr...

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Reich­wei­te, Rele­vanz, Regio­na­li­tät – Media­da­ten der Sei­te „Wir Leeraner“

Media­da­ten – Face­book­sei­te „Wir Leeraner“ Ein Ange­bot des LeserECHO-Verlags Die Face­book­sei­te „Wir Leera­ner“ ist die reich­wei­ten­star­ke Social-Media-Platt­form des Lese­r­ECHO-Ver­lags für...

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Mit SEO erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men vom Lese­r­ECHO-Por­tal profitieren

Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der...

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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Früh­lings­treff 2026 in August­fehn: Sai­son­auf­takt mit Action und Verlosung

Sai­son­auf­takt im Ammer­land: Der Früh­lings­treff 2026 bei Börjes In August­fehn hat der Beginn der Motor­rad­sai­son eine lan­ge Tra­di­ti­on und einen...

Lokal

Vor­trag in Leer: Bio­gra­fien von Über­le­ben­den des KZ Bergen-Belsen

Bild­rech­te: LBZH BS — Mar­tin Bein  Über­le­ben nach dem Grau­en: Vor­trag über Bio­gra­fien aus dem KZ Ber­gen-Bel­sen in Leer LEER. Die Fol­gen...

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