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„Zukunft Volks­wa­gen“: Emden bleibt Schlüs­sel­stand­ort für Elektromobilität

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Der Stand­ort Emden bleibt ein zen­tra­ler Bau­stein in Volks­wa­gens Stra­te­gie für die Elek­tro­mo­bi­li­tät. Mit der Pro­duk­ti­on des ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie des ID.4 nach dem Face­lift sichert sich das Werk lang­fris­tig eine Schlüs­sel­rol­le. Die­se Ent­schei­dung ist Teil der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“, die den Kon­zern fit für die Zukunft macht und gleich­zei­tig Arbeits­plät­ze in der neu­en Regi­on stärkt.

Eini­gung erzielt: Die Volks­wa­gen AG stellt sich stra­te­gisch und wett­be­werbs­fä­hig für die Zukunft auf

Die Volks­wa­gen AG, eines der welt­weit füh­ren­den Unter­neh­men der Auto­mo­bil­bran­che, hat nach inten­si­ven Ver­hand­lun­gen mit der IG Metall und dem Betriebs­rat eine zukunfts­wei­sen­de Ver­ein­ba­rung unter dem Titel „Zukunft Volks­wa­gen“ getrof­fen. Die umfas­sen­de Eini­gung ziel­ge­rich­tet dar­auf ab, die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, Kos­ten­struk­tu­ren und die tech­no­lo­gi­sche Aus­rich­tung des Kon­zerns neu zu gestal­ten, um lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und als Vor­rei­ter nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät welt­weit Maß­stä­be zu setzen.

Die zen­tra­len Ver­ein­ba­run­gen umfas­sen eine erheb­li­che Redu­zie­rung der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, eine Neu­aus­rich­tung der deut­schen Wer­ke, eine signi­fi­kan­te Kos­ten­sen­kung sowie eine sozi­al­ver­träg­li­che Beschäf­ti­gungs­si­che­rung. Die­se Maß­nah­men sol­len die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zur welt­weit tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­mar­ke machen und die wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der Volks­wa­gen AG sichern.


Schlüs­sel­ver­ein­ba­run­gen der „Zukunft Volkswagen“-Strategie

1. Volks­wa­gen Pkw: Tech­no­lo­gi­scher Vor­rei­ter bis 2030

Das erklär­te Ziel der Eini­gung ist es, die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zum glo­bal tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu ent­wi­ckeln. Die­ser Anspruch erstreckt sich auf inno­va­ti­ve Antrie­be, moderns­te Pro­duk­ti­ons­me­tho­den und eine umfas­sen­de Digi­ta­li­sie­rung ent­lang der gesam­ten Wertschöpfungskette.

Um die­ses Ziel zu errei­chen, wer­den umfang­rei­che Inves­ti­tio­nen in For­schung und Ent­wick­lung sowie in die Moder­ni­sie­rung der Wer­ke getä­tigt. Gleich­zei­tig schafft die Ver­ein­ba­rung die wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, um wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und nach­hal­ti­ges Wachs­tum zu gewährleisten.


2. Kos­ten­op­ti­mie­rung: Mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der Ver­ein­ba­rung ist die nach­hal­ti­ge Sen­kung der Kos­ten. Bis 2030 sol­len mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr ein­ge­spart wer­den. Die größ­ten High­lights kom­men aus den Bereichen:

  • Arbeits­kos­ten: Eine jähr­li­che Redu­zie­rung um 1,5 Mil­li­ar­den Euro.
  • Struk­tu­rel­le Maß­nah­men: Redu­zie­rung von Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten und Opti­mie­rung der Werksauslastung.
  • Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen: wich­tig bei Ent­wick­lungs- und Produktionskosten.

Die­se Maß­nah­men ermög­li­chen eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Kos­ten­struk­tur und sichern gleich­zei­tig die Zukunft der deut­schen Produktionsstandorte.


3. Kapa­zi­täts­an­pas­sun­gen: 734.000 Ein­hei­ten weniger

Die tech­ni­schen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten der deut­schen Wer­ke wer­den um 734.000 Ein­hei­ten redu­ziert. Die­ser Schritt ist eine Reak­ti­on auf den rück­läu­fi­gen Auto­mo­bil­markt in Euro­pa und den wach­sen­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb. Die Anpas­sung schafft Spiel­raum für Inves­ti­tio­nen in neue Tech­no­lo­gien und Produkte.


4. Sozi­al­ver­träg­li­cher Stel­len­ab­bau und Beschäftigungssicherung

Die Ver­ein­ba­rung sieht einen sozi­al­ver­träg­li­chen Abbau von mehr als 35.000 Stel­len bis 2030 an den deut­schen Stand­or­ten vor. Im Gegen­zug wur­de eine ver­län­ger­te Beschäf­ti­gungs­si­che­rung für die ver­blei­ben­de Beleg­schaft bis Ende 2030 ver­ein­bart. Die­se Maß­nah­men wer­den durch frei­wil­li­ge Pro­gram­me, Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen und natür­li­che Fluk­tua­ti­on umge­setzt, um Här­ten für die Mit­ar­bei­ten­den zu vermeiden.


Werks­spe­zi­fi­sche Maß­nah­men: Neu­aus­rich­tung der deut­schen Standorte

Wolfs­burg

  • Pro­duk­ti­on:
    • Wolfs­burg wird durch die Pro­duk­ti­on von ID.3 und CUPRA gebo­ren für die Zukunft gestärkt.
    • Die Golf-Pro­duk­ti­on wird ab 2027 nach Pue­bla, Mexi­ko, ver­legt, wodurch die Kapa­zi­tä­ten in Wolfs­burg auf zwei Mon­ta­ge­li­ni­en kon­zen­triert werden.
    • Zukünf­ti­ge Model­le wie der elek­tri­sche Golf und ein wei­te­res Elek­tro­fahr­zeug auf der SSP-Platt­form sichern den Stand­ort langfristig.
  • Tech­ni­sche Entwicklung:
    • Bis 2030 wer­den rund 4.000 Stel­len abge­baut. Gleich­zei­tig wird die Tech­ni­sche Ent­wick­lung neu struk­tu­riert, um effi­zi­en­ter zu arbei­ten und die Inno­va­ti­ons­kraft zu stärken.

Emden

  • Der Stand­ort Emden bleibt wich­ti­ger Pro­duk­ti­ons­stand­ort für die Model­le ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie den ID.4.

Osna­brück

  • Die Fer­ti­gung des T‑Roc Cabrio wird bis 2027 fort­ge­führt. Anschlie­ßend wird der Stand­ort für neue Nut­zun­gen geprüft.

Zwi­ckau

  • Zwi­ckau bleibt Pro­duk­ti­ons­stand­ort für den Audi Q4 e‑tron und des­sen Sportback-Version.
  • Ab 2027 wird die Fahr­zeug­pro­duk­ti­on auf eine Linie redu­ziert. Zudem wird der Stand­ort um Geschäfts­fel­der im Bereich „Cir­cu­lar Eco­no­my“ erweitert.

Dres­den

  • Die Fahr­zeug­fer­ti­gung in der Glä­ser­nen Manu­fak­tur wird Ende 2025 ein­ge­stellt. Alter­na­ti­ven, ein­schließ­lich Koope­ra­tio­nen mit Drit­ten, wer­den geprüft.

Volks­wa­gen Nutz­fahr­zeu­ge: Fokus auf Zukunftsprodukte

Das Werk Han­no­ver bleibt der zen­tra­le Stand­ort für den ID.Buzz und den Mul­ti­van. Par­al­lel wer­den Maß­nah­men zur Redu­zie­rung der Fabrik­kos­ten umge­setzt, um Mit­tel für zukünf­ti­ge Inves­ti­tio­nen in elek­tri­sche und nach­hal­ti­ge Mobi­li­täts­lö­sun­gen freizusetzen.


Volks­wa­gen Group Com­pon­ents: Effi­zi­enz und Skaleneffekte

Die Kom­po­nen­ten­wer­ke der Volks­wa­gen AG in Kas­sel, Braun­schweig, Salz­git­ter, Han­no­ver, Wolfs­burg und Chem­nitz wer­den eben­falls neu ausgerichtet:

  • Ziel ist eine Effi­zi­enz­stei­ge­rung von bis zu 3 Mil­li­ar­den Euro bis 2030.
  • Die Arbeits­kos­ten sol­len um 500 Mil­lio­nen Euro jähr­lich gesenkt werden.
  • Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten wer­den durch fle­xi­ble­re Arbeits­zeit­mo­del­le an die Nach­fra­ge angepasst.

der Ver­ant­wort­li­chen

  • Oli­ver Blu­me, Vor­stands­vor­sit­zen­der Volks­wa­gen AG:

    „Die­se Eini­gung ist ein Mei­len­stein für die Zukunft von Volks­wa­gen. Wir sichern unse­re Wett­be­werbs­fä­hig­keit und zei­gen unser kla­res Bekennt­nis zum Stand­ort Deutschland.“

  • Gun­nar Kili­an, Konzernpersonalvorstand:

    „Es war unser Ziel, eine nach­hal­ti­ge und zukunfts­ori­en­tier­te Ver­ein­ba­rung zu schaf­fen, die sowohl den wirt­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen als auch den Bedürf­nis­sen der Beleg­schaft gerecht wird.“

  • Tho­mas Schä­fer, CEO der Mar­ke Volks­wa­gen Pkw:

    „Die beschlos­se­nen Maß­nah­men sind die Basis, um Volks­wa­gen bis 2030 zum füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu machen.“


 

Mit der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“ hat die Volks­wa­gen AG eine kla­re Stra­te­gie für die kom­men­den Jah­re for­mu­liert. Sie setzt auf Kos­ten­op­ti­mie­rung, tech­no­lo­gi­sche Inno­va­ti­on und eine sozi­al­ver­träg­li­che Umset­zung von Kapa­zi­täts- und Stel­len­an­pas­sun­gen. Die Maß­nah­men stär­ken nicht nur die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw, son­dern sichern auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des gesam­ten Kon­zerns und die Zukunft der Stand­or­te in Deutschland.


 

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Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen auf Erfolgs­kurs: Zeit­rei­se in die Ver­gan­gen­heit begeis­tert Besucher

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Der Vor­stand und das Team des Muse­ums (v.l.n.r.): Thors­ten Quest (Schatz­meis­ter), Ange­li­ka Nord­hues (Schrift­füh­re­rin), Peter Klein-Nord­hues (Ver­eins­vor­sit­zen­der), Hjör­dis Boh­se (Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de), Kat­rin Hab­ben (Muse­ums­lei­tung) und Dr. Josef Kauf­hold (Bei­sit­zen­der AG-Schul­ge­schich­te). Foto: Kris­ti­na Sin­ner, Gemein­de Westoverledingen

Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen wei­ter­hin gut aufgestellt

Im Juni fand die jähr­li­che Mit­glie­der­ver­samm­lung des Ver­eins Ost­frie­si­sches Schul­mu­se­um Folm­husen e.V. statt. Dabei wur­de deut­lich, dass sich das Muse­um in einer erfreu­li­chen Pha­se befin­det. Kat­rin Hab­ben, die im Sep­tem­ber 2025 die Muse­ums­lei­tung von Udo Tin­ne­mey­er über­nom­men hat, konn­te wäh­rend der Ver­samm­lung eine posi­ti­ve Bilanz zie­hen: Sowohl aus dem schu­li­schen Bereich als auch aus dem tou­ris­ti­schen Sek­tor ist ein Anstieg der Besu­cher­zah­len zu verzeichnen.

Eine Zeit­rei­se in die Kaiserzeit

Ein zen­tra­ler Anzie­hungs­punkt bleibt das beson­de­re päd­ago­gi­sche Ange­bot des Muse­ums. „Oft gewünscht und mit nost­al­gi­scher Freu­de wahr­ge­nom­men wird das Ange­bot der his­to­ri­schen Unter­richts­stun­de, die im kai­ser­zeit­lich aus­ge­stat­te­ten Klas­sen­raum für eine kur­ze Zeit­rei­se sorgt“, erklärt Habben.

Neben den bewähr­ten Ange­bo­ten sorgt der Ver­ein durch kon­ti­nu­ier­li­che Arbeit für ein anspre­chen­des Erschei­nungs­bild des Muse­ums­stand­or­tes. So wur­de in den ver­gan­ge­nen Mona­ten das Muse­ums­ge­län­de durch einen neu­en, in ehren­amt­li­cher Arbeit errich­te­ten Zaun auf­ge­wer­tet. Auch die Fens­ter­ge­stal­tung der Dau­er­aus­stel­lung „Schu­le zur Kai­ser­zeit“ wur­de vor Kur­zem auf­ge­frischt, um die Aus­stel­lung für die Gäs­te noch attrak­ti­ver zu präsentieren.

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Aktu­el­le Ein­bli­cke und ehren­amt­li­ches Engagement

Noch bis Anfang Okto­ber bie­tet das Muse­um mit der Son­der­aus­stel­lung „Sei­den­ko­kon in ost­frie­si­schen Klas­sen­zim­mern“ einen span­nen­den his­to­ri­schen Ein­blick. Die Schau beleuch­tet den an Schu­len ver­gan­ge­ner Zei­ten tra­di­tio­nell gepfleg­ten Gedan­ken der Schu­le als Pro­duk­ti­ons­stät­te, ein Aspekt, der ins­be­son­de­re in der NS-Zeit beson­ders for­ciert wurde.

Der Erfolg des Schul­mu­se­ums ist maß­geb­lich auf das gro­ße ehren­amt­li­che Enga­ge­ment der Ver­eins­mit­glie­der zurück­zu­füh­ren. Das Muse­um ist fort­lau­fend offen für inter­es­sier­te Men­schen, die sich ehren­amt­lich ein­brin­gen möch­ten. Dass die Ein­rich­tung pro­fes­sio­nell arbei­tet, unter­streicht die Zer­ti­fi­zie­rung: Seit 2006 hat sich das Muse­um im Rah­men der Muse­ums­re­gis­trie­rung für Muse­en in Bre­men und Nie­der­sach­sen erfolg­reich qua­li­fi­ziert. Die­se Regis­trie­rung beschei­nigt die Erfül­lung der hohen Stan­dards, die vom Deut­schen Muse­ums­bund (ICOM Deutsch­land) für Muse­en for­mu­liert wurden.

Vor­stand im Amt bestätigt

Im Zuge der Mit­glie­der­ver­samm­lung gab es auch per­so­nel­le Kon­ti­nui­tät in der Ver­eins­füh­rung. Der Vor­stand wur­de in sei­nem Amt bestätigt:

  • Vor­sit­zen­der: Peter Klein-Nordhues

  • Stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de: Hjör­dis Bohse

  • Schrift­füh­rung: Ange­li­ka Nordhues

  • Schatz­meis­ter: Thors­ten Quest

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Star­ke Leis­tung für das Kli­ma: Wes­t­ov­er­le­din­gen ehrt die Stadtradeln-Champions!

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Wes­t­ov­er­le­din­gen fei­ert sei­ne Rad-Cham­pi­ons: Erfolg­reichs­te Teil­neh­mer des Stadt­ra­delns ausgezeichnet

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Sport­li­cher Ein­satz für den Kli­ma­schutz: Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat kürz­lich die erfolg­reichs­ten Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer der dies­jäh­ri­gen Stadt­ra­deln-Akti­on mit einer fei­er­li­chen Preis­ver­lei­hung geehrt. Die Ver­an­stal­tung wür­dig­te das her­aus­ra­gen­de Enga­ge­ment der­je­ni­gen, die in den ver­gan­ge­nen drei Wochen das Auto ste­hen lie­ßen und kräf­tig in die Peda­le traten.

Star­ke Bilanz für Westoverledingen

Die Zah­len der dies­jäh­ri­gen Akti­on kön­nen sich sehen las­sen: Ins­ge­samt 941 Per­so­nen nah­men in Wes­t­ov­er­le­din­gen am Stadt­ra­deln teil. Gemein­sam leg­ten sie eine beein­dru­cken­de Stre­cke von 183.809 Kilo­me­tern zurück. Die­se Leis­tung spie­gelt sich auch im bun­des­wei­ten Ver­gleich wider: Unter ins­ge­samt 3.109 teil­neh­men­den Kom­mu­nen in Deutsch­land erreich­te Wes­t­ov­er­le­din­gen den beacht­li­chen 341. Platz. Inner­halb der Kate­go­rie der Kom­mu­nen mit 10.000 bis 50.000 Ein­woh­nern konn­te sich die Gemein­de sogar einen her­vor­ra­gen­den 66. Rang sichern.

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Ehrung der Spitzenleistungen

Zur Preis­ver­lei­hung hat­te die Gemein­de die zehn erfolg­reichs­ten Ein­zel­fah­re­rin­nen und Ein­zel­fah­rer sowie die drei bes­ten Teams gela­den. Als Aner­ken­nung für ihre sport­li­che Leis­tung durf­ten sich die Preis­trä­ger über Urkun­den sowie Gut­schei­ne des Com­bi-Lebens­mit­tel­mark­tes in Ihr­ho­ve freu­en. Ein beson­de­res Andenken stell­ten die klei­nen, lie­be­voll gestal­te­ten Poka­le mit einem Fahr­rad­mo­tiv aus Holz dar.

Die Wer­tung in der Kate­go­rie „Teams“ basier­te auf den Kilo­me­tern pro Kopf, um die Leis­tung im Ver­hält­nis zur Grup­pen­grö­ße zu würdigen:

  • Platz 1: Gil­les Con­sul­ting (2 Mit­glie­der / 926 km pro Kopf)

  • Platz 2: Mar­Tho (2 Mit­glie­der / 694 km pro Kopf)

  • Platz 3: Fahr­rad­bie­nen (4 Mit­glie­der / 394 km pro Kopf)

In der Ein­zel­wer­tung der erfolg­reichs­ten Rad­le­rin­nen und Rad­ler zeig­ten sich beein­dru­cken­de Distanzen:

  1. Hil­trud Klos­ter­mann (1.442 km)

  2. Ingo Diehl (1.114,5 km)

  3. Uwe Kitz­ler (1.020,5 km)

  4. Karl-Ger­hard Müh­ring (943 km)

  5. Tom Gil­les (926,5 km)

  6. Anki Grü­ne­berg (925 km)

  7. Harm Paas­man (830 km)

  8. Moni­ka Kabut­ke-Leim­beck (821,4 km)

  9. Wil­ma Mum­me (809 km)

  10. Mar­ti­na Kös­ters (757 km)

Pre­mie­re: Ein Son­der­preis für das Losglück

Um die brei­te Betei­li­gung zusätz­lich zu wür­di­gen, führ­te die Gemein­de in die­sem Jahr eine Neue­rung ein: Unter allen Teil­neh­men­den, die mehr als 250 Kilo­me­ter gera­delt sind, wur­de ein Son­der­preis ver­lost. Die glück­li­che Gewin­ne­rin die­ser Aus­zeich­nung ist San­dra Bruns, die mit ihren 265,4 Kilo­me­tern nun eben­falls zu den Preis­trä­gern zählt.

Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen bedankt sich bei allen Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern, die mit ihrem Ein­satz einen wert­vol­len Bei­trag zum Kli­ma­schutz vor Ort geleis­tet haben, und freut sich bereits auf die nächs­te Stadtradeln-Saison.

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Zit­ter­par­tie um VW Emden: Ost­fries­lands Indus­trie­mo­tor in Gefahr?

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„VW Emden muss blei­ben“: Ost­frie­si­sche Ver­wal­tungs­chefs for­dern Standortgarantie

In einem drin­gen­den Appell vor der ent­schei­den­den Auf­sichts­rats­sit­zung am 9. Juli for­dern der Emder Ober­bür­ger­meis­ter und die drei ost­frie­si­schen Land­rä­te den Erhalt des Volks­wa­gen-Wer­kes in Emden. Die Sor­ge vor mög­li­chen Werks­schlie­ßun­gen in Deutsch­land sorgt für gro­ße Ver­un­si­che­rung in der gesam­ten Region.

Ange­sichts kur­sie­ren­der Medi­en­be­rich­te über mög­li­che Werks­schlie­ßun­gen von Volks­wa­gen in Deutsch­land schla­gen die Spit­zen der ost­frie­si­schen Kom­mu­nal­ver­wal­tung Alarm. In einer gemein­sa­men Erklä­rung unter­strei­chen der Emder Ober­bür­ger­meis­ter Tim Krui­thoff sowie die Land­rä­te Olaf Mei­nen (Aurich), Hol­ger Heymann (Witt­mund) und Mat­thi­as Groo­te (Leer) die exis­ten­zi­el­le Bedeu­tung des Stand­orts Emden.

Drin­gen­der Appell an VW-Kon­zern und Land Niedersachsen

„Ste­hen Sie zu Ihrem Wort, erhal­ten Sie das VW-Werk in Emden!“, lau­tet die zen­tra­le For­de­rung des Ver­wal­tungs­quar­tetts. Ange­sichts der Angst der Beschäf­tig­ten um ihre Arbeits­plät­ze und die Exis­tenz ihrer Fami­li­en for­dern die Ver­wal­tungs­chefs vom Auf­sichts­rat bei sei­ner Sit­zung am 9. Juli abso­lu­te Klar­heit. Die ein­zi­ge akzep­ta­ble Bot­schaft kön­ne hier­bei nur die lang­fris­ti­ge Siche­rung des Stand­or­tes sein.

Dabei nimmt die Regi­on auch die Lan­des­po­li­tik in die Pflicht. Das Land Nie­der­sach­sen, das als gro­ßer Anteils­eig­ner bei Volks­wa­gen fun­giert, müs­se sei­ne Ver­ant­wor­tung wahr­neh­men. Die vier Ver­wal­tungs­chefs appel­lie­ren ein­dring­lich an den nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Olaf Lies, sich mit gan­zer Kraft für den Erhalt des Emder Wer­kes einzusetzen.

Emden als indus­tri­el­ler Anker der Region

Als größ­ter Indus­trie­ar­beit­ge­ber Ost­fries­lands nimmt das VW-Werk eine Schlüs­sel­rol­le ein. Eine mög­li­che Schlie­ßung hät­te nach Ansicht der Unter­zeich­ner weit­rei­chen­de nega­ti­ve Kon­se­quen­zen für die gesam­te wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der Region.

Die For­de­run­gen der Ver­wal­tungs­chefs gehen über den aktu­el­len Sta­tus quo hinaus:

  • Siche­rung über 2030: Das Werk müs­se nicht nur im Rah­men der bestehen­den Stand­ort­ga­ran­tie bis 2030, son­dern weit dar­über hin­aus gesi­chert werden.

  • Inves­ti­tio­nen in die Zukunft: Der Kon­zern wird auf­ge­for­dert, wei­ter in den hoch­mo­der­nen Stand­ort zu inves­tie­ren, der bereits erfolg­reich auf die Pro­duk­ti­on von Elek­tro­fahr­zeu­gen umge­stellt wurde.

Vol­le Soli­da­ri­tät mit der Belegschaft

Die Stadt Emden sowie die Land­krei­se Aurich, Witt­mund und Leer sichern den Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­tern sowie deren Fami­li­en ihre vol­le Soli­da­ri­tät zu. „Wir wer­den tun, was wir kön­nen, um den Kampf um das VW-Werk Emden zu unter­stüt­zen“, ver­spre­chen die Ver­wal­tungs­chefs in ihrem gemein­sa­men Statement.

Blei­ben Sie infor­miert über aktu­el­le Ent­wick­lun­gen in der Regi­on auf dem Lese­r­ECHO-Por­tal und der „Wir Leeraner“-Facebookseite. Bei uns lesen Sie Nach­rich­ten trans­pa­rent, kos­ten­los und ohne Bezahl­schran­ke. #Wir­Leera­ner #Lese­r­ECHO

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