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„Zukunft Volks­wa­gen“: Emden bleibt Schlüs­sel­stand­ort für Elektromobilität

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Der Stand­ort Emden bleibt ein zen­tra­ler Bau­stein in Volks­wa­gens Stra­te­gie für die Elek­tro­mo­bi­li­tät. Mit der Pro­duk­ti­on des ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie des ID.4 nach dem Face­lift sichert sich das Werk lang­fris­tig eine Schlüs­sel­rol­le. Die­se Ent­schei­dung ist Teil der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“, die den Kon­zern fit für die Zukunft macht und gleich­zei­tig Arbeits­plät­ze in der neu­en Regi­on stärkt.

Eini­gung erzielt: Die Volks­wa­gen AG stellt sich stra­te­gisch und wett­be­werbs­fä­hig für die Zukunft auf

Die Volks­wa­gen AG, eines der welt­weit füh­ren­den Unter­neh­men der Auto­mo­bil­bran­che, hat nach inten­si­ven Ver­hand­lun­gen mit der IG Metall und dem Betriebs­rat eine zukunfts­wei­sen­de Ver­ein­ba­rung unter dem Titel „Zukunft Volks­wa­gen“ getrof­fen. Die umfas­sen­de Eini­gung ziel­ge­rich­tet dar­auf ab, die Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, Kos­ten­struk­tu­ren und die tech­no­lo­gi­sche Aus­rich­tung des Kon­zerns neu zu gestal­ten, um lang­fris­tig wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und als Vor­rei­ter nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät welt­weit Maß­stä­be zu setzen.

Die zen­tra­len Ver­ein­ba­run­gen umfas­sen eine erheb­li­che Redu­zie­rung der Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten, eine Neu­aus­rich­tung der deut­schen Wer­ke, eine signi­fi­kan­te Kos­ten­sen­kung sowie eine sozi­al­ver­träg­li­che Beschäf­ti­gungs­si­che­rung. Die­se Maß­nah­men sol­len die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zur welt­weit tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­mar­ke machen und die wirt­schaft­li­che Sta­bi­li­tät der Volks­wa­gen AG sichern.


Schlüs­sel­ver­ein­ba­run­gen der „Zukunft Volkswagen“-Strategie

1. Volks­wa­gen Pkw: Tech­no­lo­gi­scher Vor­rei­ter bis 2030

Das erklär­te Ziel der Eini­gung ist es, die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw bis 2030 zum glo­bal tech­no­lo­gisch füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu ent­wi­ckeln. Die­ser Anspruch erstreckt sich auf inno­va­ti­ve Antrie­be, moderns­te Pro­duk­ti­ons­me­tho­den und eine umfas­sen­de Digi­ta­li­sie­rung ent­lang der gesam­ten Wertschöpfungskette.

Um die­ses Ziel zu errei­chen, wer­den umfang­rei­che Inves­ti­tio­nen in For­schung und Ent­wick­lung sowie in die Moder­ni­sie­rung der Wer­ke getä­tigt. Gleich­zei­tig schafft die Ver­ein­ba­rung die wirt­schaft­li­chen Vor­aus­set­zun­gen, um wett­be­werbs­fä­hig zu blei­ben und nach­hal­ti­ges Wachs­tum zu gewährleisten.


2. Kos­ten­op­ti­mie­rung: Mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr

Ein zen­tra­ler Bestand­teil der Ver­ein­ba­rung ist die nach­hal­ti­ge Sen­kung der Kos­ten. Bis 2030 sol­len mehr als 15 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr ein­ge­spart wer­den. Die größ­ten High­lights kom­men aus den Bereichen:

  • Arbeits­kos­ten: Eine jähr­li­che Redu­zie­rung um 1,5 Mil­li­ar­den Euro.
  • Struk­tu­rel­le Maß­nah­men: Redu­zie­rung von Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten und Opti­mie­rung der Werksauslastung.
  • Effi­zi­enz­stei­ge­run­gen: wich­tig bei Ent­wick­lungs- und Produktionskosten.

Die­se Maß­nah­men ermög­li­chen eine wett­be­werbs­fä­hi­ge Kos­ten­struk­tur und sichern gleich­zei­tig die Zukunft der deut­schen Produktionsstandorte.


3. Kapa­zi­täts­an­pas­sun­gen: 734.000 Ein­hei­ten weniger

Die tech­ni­schen Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten der deut­schen Wer­ke wer­den um 734.000 Ein­hei­ten redu­ziert. Die­ser Schritt ist eine Reak­ti­on auf den rück­läu­fi­gen Auto­mo­bil­markt in Euro­pa und den wach­sen­den inter­na­tio­na­len Wett­be­werb. Die Anpas­sung schafft Spiel­raum für Inves­ti­tio­nen in neue Tech­no­lo­gien und Produkte.


4. Sozi­al­ver­träg­li­cher Stel­len­ab­bau und Beschäftigungssicherung

Die Ver­ein­ba­rung sieht einen sozi­al­ver­träg­li­chen Abbau von mehr als 35.000 Stel­len bis 2030 an den deut­schen Stand­or­ten vor. Im Gegen­zug wur­de eine ver­län­ger­te Beschäf­ti­gungs­si­che­rung für die ver­blei­ben­de Beleg­schaft bis Ende 2030 ver­ein­bart. Die­se Maß­nah­men wer­den durch frei­wil­li­ge Pro­gram­me, Vor­ru­he­stands­re­ge­lun­gen und natür­li­che Fluk­tua­ti­on umge­setzt, um Här­ten für die Mit­ar­bei­ten­den zu vermeiden.


Werks­spe­zi­fi­sche Maß­nah­men: Neu­aus­rich­tung der deut­schen Standorte

Wolfs­burg

  • Pro­duk­ti­on:
    • Wolfs­burg wird durch die Pro­duk­ti­on von ID.3 und CUPRA gebo­ren für die Zukunft gestärkt.
    • Die Golf-Pro­duk­ti­on wird ab 2027 nach Pue­bla, Mexi­ko, ver­legt, wodurch die Kapa­zi­tä­ten in Wolfs­burg auf zwei Mon­ta­ge­li­ni­en kon­zen­triert werden.
    • Zukünf­ti­ge Model­le wie der elek­tri­sche Golf und ein wei­te­res Elek­tro­fahr­zeug auf der SSP-Platt­form sichern den Stand­ort langfristig.
  • Tech­ni­sche Entwicklung:
    • Bis 2030 wer­den rund 4.000 Stel­len abge­baut. Gleich­zei­tig wird die Tech­ni­sche Ent­wick­lung neu struk­tu­riert, um effi­zi­en­ter zu arbei­ten und die Inno­va­ti­ons­kraft zu stärken.

Emden

  • Der Stand­ort Emden bleibt wich­ti­ger Pro­duk­ti­ons­stand­ort für die Model­le ID.7 (Limou­si­ne und Tou­rer) sowie den ID.4.

Osna­brück

  • Die Fer­ti­gung des T‑Roc Cabrio wird bis 2027 fort­ge­führt. Anschlie­ßend wird der Stand­ort für neue Nut­zun­gen geprüft.

Zwi­ckau

  • Zwi­ckau bleibt Pro­duk­ti­ons­stand­ort für den Audi Q4 e‑tron und des­sen Sportback-Version.
  • Ab 2027 wird die Fahr­zeug­pro­duk­ti­on auf eine Linie redu­ziert. Zudem wird der Stand­ort um Geschäfts­fel­der im Bereich „Cir­cu­lar Eco­no­my“ erweitert.

Dres­den

  • Die Fahr­zeug­fer­ti­gung in der Glä­ser­nen Manu­fak­tur wird Ende 2025 ein­ge­stellt. Alter­na­ti­ven, ein­schließ­lich Koope­ra­tio­nen mit Drit­ten, wer­den geprüft.

Volks­wa­gen Nutz­fahr­zeu­ge: Fokus auf Zukunftsprodukte

Das Werk Han­no­ver bleibt der zen­tra­le Stand­ort für den ID.Buzz und den Mul­ti­van. Par­al­lel wer­den Maß­nah­men zur Redu­zie­rung der Fabrik­kos­ten umge­setzt, um Mit­tel für zukünf­ti­ge Inves­ti­tio­nen in elek­tri­sche und nach­hal­ti­ge Mobi­li­täts­lö­sun­gen freizusetzen.


Volks­wa­gen Group Com­pon­ents: Effi­zi­enz und Skaleneffekte

Die Kom­po­nen­ten­wer­ke der Volks­wa­gen AG in Kas­sel, Braun­schweig, Salz­git­ter, Han­no­ver, Wolfs­burg und Chem­nitz wer­den eben­falls neu ausgerichtet:

  • Ziel ist eine Effi­zi­enz­stei­ge­rung von bis zu 3 Mil­li­ar­den Euro bis 2030.
  • Die Arbeits­kos­ten sol­len um 500 Mil­lio­nen Euro jähr­lich gesenkt werden.
  • Pro­duk­ti­ons­ka­pa­zi­tä­ten wer­den durch fle­xi­ble­re Arbeits­zeit­mo­del­le an die Nach­fra­ge angepasst.

der Ver­ant­wort­li­chen

  • Oli­ver Blu­me, Vor­stands­vor­sit­zen­der Volks­wa­gen AG:

    „Die­se Eini­gung ist ein Mei­len­stein für die Zukunft von Volks­wa­gen. Wir sichern unse­re Wett­be­werbs­fä­hig­keit und zei­gen unser kla­res Bekennt­nis zum Stand­ort Deutschland.“

  • Gun­nar Kili­an, Konzernpersonalvorstand:

    „Es war unser Ziel, eine nach­hal­ti­ge und zukunfts­ori­en­tier­te Ver­ein­ba­rung zu schaf­fen, die sowohl den wirt­schaft­li­chen Anfor­de­run­gen als auch den Bedürf­nis­sen der Beleg­schaft gerecht wird.“

  • Tho­mas Schä­fer, CEO der Mar­ke Volks­wa­gen Pkw:

    „Die beschlos­se­nen Maß­nah­men sind die Basis, um Volks­wa­gen bis 2030 zum füh­ren­den Volu­men­her­stel­ler zu machen.“


 

Mit der Ver­ein­ba­rung „Zukunft Volks­wa­gen“ hat die Volks­wa­gen AG eine kla­re Stra­te­gie für die kom­men­den Jah­re for­mu­liert. Sie setzt auf Kos­ten­op­ti­mie­rung, tech­no­lo­gi­sche Inno­va­ti­on und eine sozi­al­ver­träg­li­che Umset­zung von Kapa­zi­täts- und Stel­len­an­pas­sun­gen. Die Maß­nah­men stär­ken nicht nur die Mar­ke Volks­wa­gen Pkw, son­dern sichern auch die Wett­be­werbs­fä­hig­keit des gesam­ten Kon­zerns und die Zukunft der Stand­or­te in Deutschland.


 

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Shamon­da-Virus erreicht Nie­der­sach­sen – Tier­hal­ter soll­ten auf­merk­sam sein

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In der Milch­in­dus­trie wer­den sie über Jah­re für die Milch­pro­duk­ti­on genutzt, bis ihr Kör­per die Leis­tung nicht mehr erbringt. Dann folgt häu­fig der Trans­port zum Schlacht­hof. Dort endet ihr Leben in einem für das Tier angst­vol­len und grau­sa­men Pro­zess: Ein emp­fin­dungs­fä­hi­ges Lebe­we­sen wird getö­tet, nach­dem es zuvor als Pro­duk­ti­ons­mit­tel für Milch und Milch­pro­duk­te gedient hat.

Shamon­da-Virus erst­mals in Nie­der­sach­sen nachgewiesen

Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ruft Tier­hal­ter zur Acht­sam­keit auf – kei­ne Impf­stof­fe verfügbar

Han­no­ver. Das Shamon­da-Virus ist inzwi­schen auch in Nie­der­sach­sen nach­ge­wie­sen wor­den. Nach­dem der neu­ar­ti­ge Erre­ger Anfang August 2026 erst­mals bei Rin­dern in Süd­deutsch­land fest­ge­stellt wor­den war, wur­den mitt­ler­wei­le auch in wei­te­ren Bun­des­län­dern Infek­tio­nen nach­ge­wie­sen. Nun gibt es auch Nach­wei­se in nie­der­säch­si­schen Rinderbeständen.

Das Nie­der­säch­si­sche Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um ruft ins­be­son­de­re Hal­ter von Rin­dern, Scha­fen und Zie­gen dazu auf, auf­merk­sam auf mög­li­che Krank­heits­sym­pto­me zu ach­ten. Ein Impf­stoff gegen das Shamon­da-Virus steht der­zeit nicht zur Verfügung.

Da es sich bei einer Infek­ti­on mit dem Shamon­da-Virus weder um eine mel­de­pflich­ti­ge noch um eine bekämp­fungs­pflich­ti­ge Tier­seu­che han­delt, bestehen der­zeit kei­ne vor­ge­schrie­be­ne Mel­de­pflicht und kei­ne ange­ord­ne­ten amt­li­chen Maßnahmen.

Beim Auf­tre­ten typi­scher Sym­pto­me soll­ten Tier­hal­ter jedoch einen Tier­arzt hin­zu­zie­hen. Gege­be­nen­falls kön­nen geeig­ne­te Pro­ben zur wei­te­ren Abklä­rung einer mög­li­chen Infek­ti­on an die zustän­di­gen Lan­des­un­ter­su­chungs­ein­rich­tun­gen wei­ter­ge­lei­tet werden.

Nie­der­sach­sen: Ande­re Virus­va­ri­an­te als in Süddeutschland

Wei­te­re Unter­su­chun­gen des Fried­rich-Loeff­ler-Insti­tuts (FLI) haben inzwi­schen erge­ben, dass es sich bei dem in Nie­der­sach­sen nach­ge­wie­se­nen Virus um eine ande­re Vari­an­te des Shamon­da-Virus han­delt als bei den Nach­wei­sen in Süddeutschland.

Wäh­rend in Süd­deutsch­land die Vari­an­te SHAV-EU1 fest­ge­stellt wur­de, han­delt es sich bei den nie­der­säch­si­schen Nach­wei­sen um SHAV-EU2. Nach Anga­ben des FLI han­delt es sich damit um zwei unab­hän­gi­ge Ereig­nis­se.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen stellt das Fried­rich-Loeff­ler-Insti­tut zur Verfügung.

Wel­che Sym­pto­me kön­nen bei Tie­ren auftreten?

Das Shamon­da-Virus gehört zur Grup­pe der Ort­ho­bu­n­ya­vi­ren und ist eng mit dem bereits bekann­ten Schmal­len­berg-Virus verwandt.

Bei infi­zier­ten Milch­kü­hen kön­nen unter ande­rem fol­gen­de Sym­pto­me auftreten:

  • Fie­ber
  • Rück­gang der Milchleistung
  • Durch­fall

Noch ist nicht abschlie­ßend geklärt, ob und in wel­chem Umfang eine Infek­ti­on bei tra­gen­den Tie­ren lang­fris­ti­ge Fol­gen haben kann.

Auf­grund der engen Ver­wandt­schaft zu ande­ren Viren, dar­un­ter dem Schmal­len­berg-Virus, besteht jedoch die Ver­mu­tung, dass eine Infek­ti­on wäh­rend der Träch­tig­keit mög­li­cher­wei­se Fehl­ge­bur­ten oder Ent­wick­lungs­stö­run­gen beim Nach­wuchs ver­ur­sa­chen kann.

Daher soll­ten Abor­te, Tot­ge­bur­ten sowie miss­ge­bil­de­te Käl­ber oder Läm­mer aus mög­li­cher­wei­se betrof­fe­nen Bestän­den beson­ders auf­merk­sam unter­sucht werden.

Über­tra­gung durch Gnitzen

Das Shamon­da-Virus wird durch Gnit­zen, also klei­ne ste­chen­de Insek­ten, über­tra­gen. Mil­de Tem­pe­ra­tu­ren und eine hohe Luft­feuch­tig­keit kön­nen die Ver­meh­rung und damit die Aus­brei­tung der Über­trä­ger begünstigen.

Da der­zeit kein Impf­stoff ver­füg­bar ist, kommt dem Schutz vor den über­tra­gen­den Insek­ten eine beson­de­re Bedeu­tung zu. Eine mög­lichst effek­ti­ve Insek­ten­ab­wehr kann dazu bei­tra­gen, das Infek­ti­ons­ri­si­ko zu redu­zie­ren. Dazu zäh­len unter ande­rem geeig­ne­ter Mücken­schutz und eine erhöh­te Luftbewegung.

Für Men­schen ist das Shamon­da-Virus nach dem der­zei­ti­gen Kennt­nis­stand unge­fähr­lich.

Shamon­da-Virus erst­mals 2026 in Mit­tel­eu­ro­pa festgestellt

Das Shamon­da-Virus (SHAV) ist ein durch Gnit­zen über­tra­ge­nes Ort­ho­bu­n­ya­vi­rus und eng mit dem Schmal­len­berg-Virus ver­wandt. Als wich­ti­ge Wir­te gel­ten vor allem Wie­der­käu­er. Aller­dings kön­nen nach bis­he­ri­gem Kennt­nis­stand auch ande­re Säu­ge­tie­re wie Alpa­kas und Pfer­de infi­ziert werden.

Bis zum Som­mer 2026 war die Ver­brei­tung des Shamon­da-Virus vor allem auf Tei­le Afri­kas und Asi­ens beschränkt. Im Som­mer 2026 wur­de der Erre­ger erst­mals in Mit­tel­eu­ro­pa nachgewiesen.

Mitt­ler­wei­le wird über Nach­wei­se in meh­re­ren euro­päi­schen Län­dern berich­tet, dar­un­ter Deutsch­land, die Schweiz, Frank­reich, Öster­reich und die Nie­der­lan­de.

In Deutsch­land wur­de das Virus Anfang August 2026 erst­mals in Baden-Würt­tem­berg und Bay­ern nach­ge­wie­sen. Mit den nun fest­ge­stell­ten Fäl­len in Nie­der­sach­sen kommt ein wei­te­res Bun­des­land hinzu.

Tier­hal­ter soll­ten daher ins­be­son­de­re bei typi­schen Sym­pto­men auf­merk­sam sein und bei einem ent­spre­chen­den Ver­dacht früh­zei­tig einen Tier­arzt ein­schal­ten. Die wei­te­re Ent­wick­lung des Seu­chen­ge­sche­hens wird von den zustän­di­gen Behör­den und dem Fried­rich-Loeff­ler-Insti­tut beobachtet.

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Som­mer­fest in Leer am 5. Sep­tem­ber 2026: Kin­der­fest, Mit­mach­ak­tio­nen und Live-Musik

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Das Gebäu­de des Bür­ger­ver­eins in der Bres­lau­er Stra­ße ist bereits für das mor­gi­ge Som­mer­fest vor­be­rei­tet. Bis spät in den Abend wird heu­te noch auf­ge­baut und alles für das gro­ße Kin­der- und Fami­li­en­fest am Sams­tag her­ge­rich­tet. Foto: Ingo Tonsor

Som­mer­fest in Leer: Kin­der- und Fami­li­en­fest mit Musikprogramm

Am Sams­tag, den 5. Sep­tem­ber 2026, lädt der Bür­ger­ver­ein Moorm­er­land­sied­lung e.V. gemein­sam mit regio­na­len Part­nern zum gro­ßen Som­mer­fest in Leer ein. Unter dem Mot­to Kin­der- und Fami­li­en­fest erwar­tet Besu­cher an der Bres­lau­er Stra­ße 40 A, Am Treff in Leer, ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm für Kin­der, Fami­li­en und alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger aus Leer und der Umgebung.

Das Som­mer­fest ver­bin­det einen bun­ten Fami­li­en­nach­mit­tag mit einem musi­ka­li­schen Som­mer­abend. Wäh­rend am Nach­mit­tag vor allem die Kin­der im Mit­tel­punkt ste­hen, beginnt ab 19 Uhr das Abend­pro­gramm mit Live-Musik. Der Ein­tritt zur gesam­ten Ver­an­stal­tung ist frei.

Kin­der­fest in Leer von 13 bis 17 Uhr

Von 13 bis 17 Uhr steht das Som­mer­fest ganz im Zei­chen der Kin­der. Auf dem Ver­an­stal­tungs­ge­län­de an der Bres­lau­er Stra­ße 40 A gibt es zahl­rei­che Mit­ma­ch­an­ge­bo­te, bei denen die jun­gen Besu­cher spie­len, toben, krea­tiv wer­den und ver­schie­de­ne Orga­ni­sa­tio­nen aus Leer ken­nen­ler­nen können.

Für Bewe­gung und Action sor­gen unter ande­rem eine Hüpf­burg und ein Bun­gee-Run. Hier kön­nen sich die Kin­der aus­to­ben und ihre Geschick­lich­keit unter Beweis stellen.

Auch die DLRG Jugend Leer betei­ligt sich mit eige­nen Aktio­nen am Kin­der­fest. Die jun­gen Besu­cher erhal­ten dabei die Mög­lich­keit, die Arbeit der Deut­schen Lebens-Ret­tungs-Gesell­schaft ken­nen­zu­ler­nen und sich aktiv an den ver­schie­de­nen Ange­bo­ten zu beteiligen.

Krea­ti­vi­tät ist beim Farb­schleu­dern gefragt. Außer­dem kön­nen sich die Kin­der beim Kin­der­schmin­ken ver­wan­deln las­sen und für einen Nach­mit­tag in eine ganz ande­re Rol­le schlüpfen.

Feu­er­wehr Leer mit Vor­füh­run­gen und Mitmachaktionen

Ein wei­te­rer Pro­gramm­punkt ist die Feu­er­wehr Leer. Die Ein­satz­kräf­te prä­sen­tie­ren ihre Arbeit und bie­ten den Kin­dern ver­schie­de­ne Vor­füh­run­gen und Mit­mach­sta­tio­nen an.

Damit erhal­ten die Besu­cher einen Ein­blick in die Auf­ga­ben der Feu­er­wehr und kön­nen gleich­zei­tig erle­ben, wie wich­tig Team­ar­beit, Ein­satz­be­reit­schaft und gegen­sei­ti­ge Unter­stüt­zung sind. Beson­ders für Kin­der dürf­te der direk­te Kon­takt mit den Feu­er­wehr­leu­ten und ihrer Aus­rüs­tung ein span­nen­der Bestand­teil des Nach­mit­tags sein.

Spiel­raum on Tour

Mit dem Ange­bot „Spiel­raum on Tour“ gibt es außer­dem krea­ti­ve Spiel­mög­lich­kei­ten für die jun­gen Besu­cher. Das mobi­le Ange­bot ergänzt das Kin­der­pro­gramm und bie­tet zusätz­li­che Mög­lich­kei­ten zum gemein­sa­men Spie­len und Ausprobieren.

Die Orga­ni­sa­to­ren rech­nen mit zahl­rei­chen Fami­li­en aus dem gesam­ten Stadt­ge­biet. Neben den ein­zel­nen Pro­gramm­punk­ten soll vor allem der gemein­schaft­li­che Cha­rak­ter des Som­mer­fes­tes im Mit­tel­punkt ste­hen. Fami­li­en, Nach­barn und Freun­de sol­len zusam­men­kom­men und einen abwechs­lungs­rei­chen Nach­mit­tag in ent­spann­ter Atmo­sphä­re verbringen.

Som­mer­abend mit Event­sän­ge­rin Jani­ne Mey­er ab 19 Uhr

Nach dem Kin­der­fest geht das Pro­gramm am Abend wei­ter. Ab 19 Uhr beginnt der musi­ka­li­sche Teil des Sommerfestes.

Für die musi­ka­li­sche Unter­hal­tung sorgt die Sän­ge­rin Jani­ne Mey­er. Sie prä­sen­tiert ein viel­sei­ti­ges Reper­toire aus Schla­ger, Rock, Pop und wei­te­ren Musik­rich­tun­gen. Damit möch­te sie für einen abwechs­lungs­rei­chen und stim­mungs­vol­len Som­mer­abend sorgen.

Die Ver­an­stal­ter erwar­ten auch zum Abend­pro­gramm zahl­rei­che Besu­cher. In locke­rer Atmo­sphä­re kön­nen die Gäs­te gemein­sam Musik hören, sich unter­hal­ten und den Tag beim Som­mer­fest in Leer aus­klin­gen lassen.

Foto: Quel­le Face­book JM

Geträn­ke, Snacks und klei­ne Speisen

Auch für das leib­li­che Wohl der Besu­cher ist gesorgt. Meh­re­re Ver­ei­ne und Unter­stüt­zer betei­li­gen sich an der Ver­an­stal­tung und bie­ten Geträn­ke, Snacks und klei­ne Spei­sen an.

Damit kön­nen Besu­cher sowohl am Nach­mit­tag als auch wäh­rend des Abend­pro­gramms vor Ort blei­ben und das Som­mer­fest in Leer über meh­re­re Stun­den genießen.

Ver­an­stal­ter und Unterstützer

Orga­ni­siert wird das Som­mer­fest vom Bür­ger­ver­ein Moorm­er­land­sied­lung e.V. Gemein­sam mit ver­schie­de­nen Ver­ei­nen und Ein­rich­tun­gen aus Leer wur­de ein Pro­gramm zusam­men­ge­stellt, das ins­be­son­de­re Fami­li­en und Kin­dern einen abwechs­lungs­rei­chen Tag ermög­li­chen soll.

Unter­stützt wird die Ver­an­stal­tung von der Feu­er­wehr Leer, der Lebens­hil­fe Leer, der DLRG Jugend OG Leer e.V. sowie der Feu­er­wehr Stadt Leer.

Alle Infor­ma­tio­nen zum Som­mer­fest in Leer

Das Som­mer­fest fin­det am Sams­tag, den 5. Sep­tem­ber 2026, an der Bres­lau­er Stra­ße 40 A, Am Treff, in Leer statt.

Das Kin­der- und Fami­li­en­fest beginnt um 13 Uhr und dau­ert bis 17 Uhr. Ab 19 Uhr star­tet das musi­ka­li­sche Abend­pro­gramm mit Jani­ne Mey­er. Der Ein­tritt ist frei.

Damit bie­tet das Som­mer­fest in der Moorm­er­land­sied­lung ein Pro­gramm für ver­schie­de­ne Alters­grup­pen: Am Nach­mit­tag ste­hen Spiel, Bewe­gung, Krea­ti­vi­tät und Mit­mach­ak­tio­nen für Kin­der im Mit­tel­punkt, am Abend sor­gen Musik und ein gesel­li­ges Bei­sam­men­sein für einen stim­mungs­vol­len Ausklang.

 

Ver­an­stal­tungs­ort: Bres­lau­er Stra­ße 40 A, Am Treff, Leer
Datum: Sams­tag, 5. Sep­tem­ber 2026
Kin­der- und Fami­li­en­fest: 13 bis 17 Uhr
Som­mer­abend mit Jani­ne Mey­er: ab 19 Uhr
Ein­tritt: frei

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Bei­rä­te in Leer wer­den neu gewählt: Kan­di­da­ten für Senio­ren­bei­rat und Behin­der­ten­bei­rat gesucht

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Bei­rä­te in Leer wer­den neu gewählt: Kan­di­da­ten für Behin­der­ten- und Senio­ren­bei­rat gesucht

In Leer ste­hen im Herbst zwei wich­ti­ge Wah­len an: Der Bei­rat für Men­schen mit Behin­de­rung der Stadt Leer und der Senio­ren­bei­rat wer­den neu gewählt. Für bei­de Gre­mi­en wer­den Men­schen gesucht, die sich ehren­amt­lich enga­gie­ren und die Inter­es­sen ver­schie­de­ner Bevöl­ke­rungs­grup­pen in der Stadt ver­tre­ten möchten.

Bei­rat für Men­schen mit Behin­de­rung: Enga­gier­te Kan­di­da­ten gesucht

Für den Bei­rat für Men­schen mit Behin­de­rung wer­den Men­schen gesucht, die schwer­be­hin­dert sind, ihren ers­ten Wohn­sitz in Leer haben und Inter­es­se an einer ehren­amt­li­chen Mit­ar­beit im Bei­rat mitbringen.

Der Bei­rat hat die wich­ti­ge Auf­ga­be, sich für die Inter­es­sen und Belan­ge von Leera­ner Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­nern mit einer Behin­de­rung ein­zu­set­zen. Ziel ist es, die Teil­ha­be am Leben in der Gemein­schaft zu stär­ken und einer mög­li­chen Iso­la­ti­on entgegenzuwirken.

Wer sich für die Arbeit des Bei­ra­tes inter­es­siert oder Fra­gen zur Kan­di­da­tur hat, kann sich vor­ab bei der Vor­sit­zen­den Andrea Rohe informieren.

Kon­takt: Andrea Rohe
Tele­fon: 0491 / 9279848
E‑Mail: andrea.rohe@outlook.com

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 15. September

Wer an der Wahl teil­neh­men oder selbst für den Bei­rat kan­di­die­ren möch­te, muss dies bis Diens­tag, 15. Sep­tem­ber 2026, anmel­den.

Am sel­ben Tag fin­det um 17 Uhr im Fest­saal des Rat­hau­ses eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zur Arbeit und zur Wahl des Bei­ra­tes für Men­schen mit Behin­de­rung statt. Dabei sol­len sich auch mög­li­che Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten vorstellen.

Die Wahl des neu­en Bei­ra­tes ist für Diens­tag, 6. Okto­ber 2026, am Nach­mit­tag geplant. Die ange­mel­de­ten Wahl­be­rech­tig­ten wer­den recht­zei­tig unter Anga­be von Uhr­zeit und Ort zur Zusam­men­kunft eingeladen.

Auch Ver­ei­ne, Ver­bän­de und Orga­ni­sa­tio­nen, die Men­schen mit Schwer­be­hin­de­rung betreu­en, kön­nen Dele­gier­te zur Wahl ent­sen­den. Für die Benen­nung die­ser Dele­gier­ten steht ein ent­spre­chen­der Vor­druck zur Verfügung.

Alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen sowie die erfor­der­li­chen Vor­dru­cke zur Anmel­dung und zur Benen­nung von Dele­gier­ten sind online bei der Stadt Leer zu finden:

https://leer.de/beirat-für-menschen-mit-behinderung

 

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Senio­ren­bei­rat ver­tritt seit mehr als 40 Jah­ren die Inter­es­sen älte­rer Menschen

Auch der Senio­ren­bei­rat der Stadt Leer wird neu gewählt. Gesucht wer­den Men­schen ab dem voll­ende­ten 60. Lebens­jahr, die ihren ers­ten Wohn­sitz in Leer haben und sich ehren­amt­lich für die Inter­es­sen älte­rer Ein­woh­ne­rin­nen und Ein­woh­ner ein­set­zen möchten.

Der Senio­ren­bei­rat blickt dabei auf eine lan­ge Tra­di­ti­on zurück. Seit mehr als 40 Jah­ren ver­tre­ten sei­ne Mit­glie­der die Inter­es­sen der älte­ren Bevöl­ke­rung in Leer und set­zen sich für deren Anlie­gen ein.

Auch Ver­ei­ne, Orga­ni­sa­tio­nen und Grup­pie­run­gen, die eine akti­ve Senio­ren­ar­beit anbie­ten, kön­nen sich an der Wahl betei­li­gen. Sie haben die Mög­lich­keit, jeweils zwei Dele­gier­te zur Wahl­ver­samm­lung zu entsenden.

Vor­aus­set­zun­gen für eine Kandidatur

Neben dem Min­dest­al­ter und dem ers­ten Wohn­sitz in Leer gibt es für die Wähl­bar­keit wei­te­re Vor­aus­set­zun­gen. Kan­di­da­tin­nen und Kan­di­da­ten dür­fen kein Mit­glied des Rates der Stadt Leer oder des Kreis­ta­ges des Land­krei­ses Leer sein.

Zusätz­lich zu den von Ver­ei­nen, Orga­ni­sa­tio­nen und Grup­pie­run­gen ent­sand­ten Dele­gier­ten kön­nen sich auch Ein­zel­per­so­nen als Mit­glied des Senio­ren­bei­ra­tes zur Wahl stel­len.

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung am 17. September

Wer an der Wahl teil­neh­men oder selbst für den Senio­ren­bei­rat kan­di­die­ren möch­te, kann dies bis Don­ners­tag, 17. Sep­tem­ber 2026, anmel­den.

Eben­falls am 17. Sep­tem­ber fin­det um 17 Uhr im Fest­saal des Rat­hau­ses eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung zur Arbeit und zur Wahl des Senio­ren­bei­ra­tes statt. Die Wahl­kan­di­da­tin­nen und ‑kan­di­da­ten sol­len sich bei die­ser Gele­gen­heit eben­falls vorstellen.

Die Wahl der Mit­glie­der des neu­en Senio­ren­bei­ra­tes ist für Don­ners­tag, 1. Okto­ber 2026, am Nach­mit­tag geplant. Die ange­mel­de­ten Wahl­be­rech­tig­ten wer­den unter Anga­be der genau­en Uhr­zeit und des Ortes der Zusam­men­kunft eingeladen.

Für Ver­ei­ne, Orga­ni­sa­tio­nen und Grup­pie­run­gen, die akti­ve Senio­ren­ar­beit anbie­ten, steht ein Vor­druck zur Benen­nung von Dele­gier­ten zur Ver­fü­gung. Auch die Anmel­dung zur Wahl des Senio­ren­bei­ra­tes kann über die bereit­ge­stell­ten Unter­la­gen erfolgen.

Alle wich­ti­gen Infor­ma­tio­nen und Vor­dru­cke sind auf der Inter­net­sei­te der Stadt Leer zu finden:

https://leer.de/seniorenbeirat

Ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment für Leer

Mit den bei­den Bei­rä­ten haben Bür­ge­rin­nen und Bür­ger die Mög­lich­keit, sich aktiv in die Ent­wick­lung der Stadt ein­zu­brin­gen und die Inter­es­sen älte­rer Men­schen sowie von Men­schen mit Behin­de­rung zu ver­tre­ten. Wer sich ehren­amt­lich enga­gie­ren möch­te und die jewei­li­gen Vor­aus­set­zun­gen erfüllt, kann sich noch im Sep­tem­ber über die Arbeit der Gre­mi­en infor­mie­ren und für eine Teil­nah­me an den Wah­len anmelden.

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