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Zukunfts­fä­hi­ge Nutz­tier­hal­tung in Niedersachsen

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Nie­der­sach­sen gilt als füh­rend bei der land­wirt­schaft­li­chen Nutz­tier­hal­tung in Deutsch­land und ist einer der wich­tigs­ten Stand­or­te für die Erzeu­gung von Lebens­mit­teln tie­ri­schen Ursprungs in ganz Euro­pa. Eine nach­hal­ti­ge und zukunfts­fä­hi­ge Gestal­tung der Nutz­tier­hal­tung hat für die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung obers­te Prio­ri­tät. Aus die­sem Grund hat das Land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um (ML) einen Pro­zess für eine lang­fris­ti­ge Ver­bes­se­rung der Nutz­tier­hal­tung initi­iert und die Nie­der­säch­si­sche Nutz­tier­stra­te­gie erar­bei­tet. Die­ser Stra­te­gie stimm­te das Kabi­nett am (heu­ti­gen) Diens­tag zu.

Die Nie­der­säch­si­sche Nutz­tier­stra­te­gie bil­det die Grund­la­ge für eine nach­hal­ti­ge Ver­än­de­rung der Tier­hal­tung, beglei­tet von einem Dia­log­pro­zess, an dem Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus Land­wirt­schaft, Umwelt- und Tier­schutz, aber auch aus den Berei­chen Ver­brau­cher­schutz sowie Han­del betei­ligt wer­den sollen.

Anzei­ge:

Ein Schwer­punkt der Stra­te­gie liegt dar­auf, den Tier­hal­te­rin­nen und Tier­hal­tern in Nie­der­sach­sen neue Per­spek­ti­ven zu bie­ten und kla­re Wei­chen­stel­lun­gen für die Tier­hal­tung der Zukunft vor­zu­neh­men. Ein Struk­tur­bruch in der nie­der­säch­si­schen Nutz­tier­hal­tung mit weit­rei­chen­den nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf die öko­no­mi­sche und sozia­le Nach­hal­tig­keit in länd­li­chen Räu­men soll wei­test­ge­hend ver­mie­den wer­den. „Die Nutz­tier­hal­tung in Nie­der­sach­sen muss vie­len Berei­chen gerecht wer­den: dem Tier­wohl, der Umwelt, den Erwar­tun­gen der Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher und der Wirt­schaft­lich­keit der tier­hal­ten­den Betrie­be. Dies kann nur auf der Grund­la­ge einer kla­ren Stra­te­gie gelin­gen”, sag­te Land­wirt­schafts­mi­nis­te­rin Otte-Kinast.

Einen wei­te­ren Kern­punkt der Nutz­tier­stra­te­gie bil­det der Aus­bau der Inno­va­ti­ons­füh­rer­schaft zur Ent­schär­fung der Kon­flik­te zwi­schen Öko­no­mie, Öko­lo­gie und Tier­wohl.  Tier­wohl­stan­dards soll­ten defi­niert und für Ver­brau­che­rin­nen und Ver­brau­cher erkenn­bar gemacht wer­den. Nie­der­sach­sen strebt ein ver­pflich­ten­des Tier­wohl­la­bel an, das dann auch zu höhe­ren Prei­sen füh­ren wird. Neben einer ange­mes­se­nen Hono­rie­rung höhe­rer Tier­wohl­stan­dards soll auch eine ver­läss­li­che und unbü­ro­kra­ti­sche Aus­zah­lung der Mehr­kos­ten erreicht wer­den. Die dafür not­wen­di­ge Finan­zie­rungs­stra­te­gie muss vom Bund vor­ge­legt wer­den. Ziel­set­zung der Nutz­tier­stra­te­gie ist auch die Wei­ter­ent­wick­lung des Umwelt- und Bau­rechts sowie der inten­si­ve Dia­log mit Land­krei­sen aus vieh­dich­ten Regio­nen. Hier­zu Minis­te­rin Otte-Kinast: „Mein Haus berei­tet in Abstim­mung mit dem Umwelt­mi­nis­te­ri­um der­zeit einen Erlass vor, mit dem die Geneh­mi­gungs­be­hör­den mit einem Blick prü­fen kön­nen, ob ein Bau­an­trag im Bereich Sau­en­hal­tung mehr Tier­wohl ermög­licht. So kommt mehr Tem­po rein in den Umbau der Nutz­tier­hal­tung, und so errei­chen wir schnel­ler mehr Tierwohl.” 

Die Umset­zung der Nutz­tier­stra­te­gie wird durch eine Erfolgs­kon­trol­le und einen regel­mä­ßi­gen Aus­tausch mit wich­ti­gen Stake­hol­dern beglei­tet. Dar­über hin­aus soll der bewähr­te Tier­schutz­plan 4.0 fort­ge­führt wer­den und eine enge Zusam­men­ar­beit mit dem Bun­des­land­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­um (BMEL) bei län­der­über­grei­fen­den The­men erfolgen.


Anzei­ge:

Kli­ma­feind­li­cher Ände­rungs­an­trag der EU: pflanz­li­cher Sek­tor kämpft gegen Zen­sur von pflan­zen­ba­sier­ten Alternativen

 

Pro­Veg Inter­na­tio­nal star­tet Peti­ti­on mit Unter­stüt­zung von Oat­ly und Upfield

Mit dem Ziel, die Bezeich­nun­gen für Alter­na­ti­ven zu Milch­er­zeug­nis­sen wei­ter ein­zu­schrän­ken, stimm­te die EU Ende 2020 für einen Ände­rungs­an­trag. Pro­Veg for­dert nun in einer Peti­ti­on, unter­stützt von Oat­ly und Upfield, die Zen­sur pflan­zen­ba­sier­ter Alter­na­ti­ven zu stoppen.

Peti­ti­on soll dro­hen­de Zen­sur pflanz­li­cher Pro­duk­te stoppen

Der Ände­rungs­an­trag 171 zielt dar­auf ab, bestehen­de Beschrän­kun­gen rund um die Ver­wen­dung von Begrif­fen, die auf Milch Bezug neh­men, bei der Beschrei­bung oder Ver­pa­ckung von pflanz­li­chen Lebens­mit­teln noch dras­tisch zu erwei­tern. Dar­un­ter fal­len Aus­drü­cke wie „ent­hält kei­ne Milch“. Pro­Veg, Oat­ly und Upfield rufen die Lebens­mit­tel­in­dus­trie und die Öffent­lich­keit dazu auf, sich für eine pflanz­li­che­re Zukunft ein­zu­set­zen und mit der Unter­zeich­nung der Peti­ti­on ein Zei­chen gegen den Ände­rungs­an­trag 171 zu setzen.

Wett­be­werbs­fä­hig­keit der Pro­du­zen­ten von Milch­er­zeug­nis­al­ter­na­ti­ven bedroht

Der pflan­zen­ba­sier­te Sek­tor äußert sich besorgt ange­sichts wei­te­rer Ein­schrän­kun­gen. Die geplan­ten Regu­lie­run­gen wür­den es Ver­brau­chern trotz ste­tig stei­gen­der Nach­fra­ge erschwe­ren, pflanz­li­che Lebens­mit­tel als Alter­na­ti­ven zu Kuh­milch­pro­duk­ten zu erken­nen und die­se bewusst zu wäh­len. Das Recht der Ver­brau­cher auf Infor­ma­ti­on und das Recht der Unter­neh­men auf fai­ren Wett­be­werb sind bedroht.

Euro­päi­sche Her­stel­ler von pflanz­li­chen Milch­al­ter­na­ti­ven dür­fen Begrif­fe wie „Hafer­milch“ und „Soja­jo­ghurt“ bereits nicht mehr ver­wen­den. Der gestell­te Ände­rungs­an­trag wür­de jeg­li­che Ver­wen­dung von ent­spre­chen­den Begrif­fen in der Wer­bung oder auf den Ver­pa­ckun­gen pflanz­li­cher Milch­pro­duk­te ver­bie­ten. Noch bizar­rer: Wird der Ände­rungs­an­trag umge­setzt, könn­te es Mar­ken aus dem pflan­zen­ba­sier­ten Sek­tor sogar ver­bo­ten sein, Bil­der ihrer eige­nen Pro­duk­te für Mar­ke­ting­zwe­cke zu verwenden.

Die glo­ba­le Kam­pa­gne von Pro­Veg zur Ver­hin­de­rung des „Veggie-Bur­ger-Ver­bots“ erreg­te im Okto­ber 2020 welt­weit Auf­merk­sam­keit. Infol­ge­des­sen reagier­te der über­wie­gen­de Teil der Abge­ord­ne­ten des Euro­päi­schen Par­la­ments auf den öffent­li­chen Druck und stimm­te gegen das Ver­bot. Doch wäh­rend sich die welt­wei­te Öffent­lich­keit auf den Veggie-Bur­ger fokus­sier­te, stimm­ten 386 Euro­pa-Abge­ord­ne­te (54 %) für den Ände­rungs­an­trag 171, der sich auf pflanz­li­che Alter­na­ti­ven zu Milch­pro­duk­ten bezieht.

In der Pra­xis könn­te Fol­gen­des ver­bo­ten werden:

  • die Beschrei­bung der Eigen­schaf­ten eines pflanz­li­chen Lebens­mit­tels – Geschmack, Tex­tur oder Ver­wen­dungs­zweck – durch Bezug­nah­me auf die bekann­te „Kuhmilch“-Terminologie, bei­spiels­wei­se For­mu­lie­run­gen wie „wie Milch“, „sah­ni­ge Kon­sis­tenz“ oder „wie But­ter“. Dar­un­ter fal­len auch infor­ma­ti­ve Beschrei­bun­gen sach­li­cher Natur wie „geeig­net für Per­so­nen mit Lak­to­se­into­le­ranz“ oder „pflanz­li­che Alter­na­ti­ve zu Joghurt“.
  • der Ver­gleich des CO2-Fuß­ab­drucks eines pflan­zen­ba­sier­ten Lebens­mit­tels mit sei­nem tie­ri­schen Pendant.
  • die Ver­wen­dung von Bild­ma­te­ri­al, das mit Kuh­milch­pro­duk­ten ver­wech­selt wer­den könn­te – zum Bei­spiel auf­ge­schla­ge­ner wei­ßer Schaum, der in einen Cap­puc­ci­no gege­ben wird.
  • In sei­ner restrik­tivs­ten Aus­le­gung könn­te der Antrag zu einem Ver­bot von Ver­pa­ckun­gen für pflanz­li­che Lebens­mit­tel füh­ren, die optisch denen von Milch­pro­duk­ten ähneln.

Aus­wir­kun­gen des Ände­rungs­an­trags auf Gesund­heit und Klimaschutz

„Der Ände­rungs­an­trag rich­tet sich gegen die Absicht der EU, eine nach­hal­ti­ge­re Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on zu för­dern. Er wür­de es den Ver­brau­chern erschwe­ren, sich für pflan­zen­ba­sier­te Pro­duk­te zu ent­schei­den“, so Ceci­lia McA­lea­vey, Direc­tor Sus­tainable Eating & Public Affairs bei Oat­ly„In Anbe­tracht der Kli­ma­kri­se ist es unver­ant­wort­lich, uns dar­an zu hin­dern, Men­schen zum Kauf pflanz­li­cher Lebens­mit­tel zu ermu­ti­gen und dabei den Pla­ne­ten zu schüt­zen. Die Ver­brau­cher sind nicht dumm – jeder ver­steht, dass dies ein Ver­such der Mil­ch­lob­by ist, die Umstel­lung auf nach­hal­ti­ge, pflan­zen­ba­sier­te Ernäh­rung zu verhindern.“

Die Zen­sur des pflanz­li­chen Sek­tors wider­spricht nicht nur den Zie­len der öffent­li­chen Gesund­heit in der EU und der För­de­rung gesun­der Ernäh­rung – sie steht auch in direk­tem Wider­spruch zu den Nach­hal­tig­keits­zie­len des Euro­pean Green Deals und der Farm-to-Fork-Stra­te­gie. Soll­te die Zen­sur umge­setzt wer­den, wür­de sie eine erheb­li­che Bedro­hung für die Zie­le des Pari­ser Kli­ma­ab­kom­mens darstellen.

„Es ist unglaub­lich, sich wie­der ein­mal für Nach­hal­tig­keit recht­fer­ti­gen zu müs­sen. War­um soll­ten wir Inno­va­tio­nen sabo­tie­ren? Grü­ne Ener­gie wird ja auch nicht mehr klein­ge­re­det oder bekämpft, war­um also unter­drü­cken und zen­sie­ren wir ange­sichts der Dring­lich­keit der Situa­ti­on immer noch die nach­hal­ti­ge Lebens­mit­tel­pro­duk­ti­on? Wenn wir die Kli­ma­kri­se bewäl­ti­gen wol­len, müs­sen wir auch unser Ernäh­rungs­sys­tem ändern. Wie wol­len wir unse­re Kli­ma­zie­le errei­chen, wenn wir mäch­ti­ge, nicht-nach­hal­ti­ge Indus­trien unser gemein­sa­mes Schick­sal bestim­men las­sen?“, so Jas­mi­jn de Boo, Vice Pre­si­dent von Pro­Veg Inter­na­tio­nal.

Umden­ken des Lebensmittelsystems

Natür­lich soll die kul­tu­rel­le Bedeu­tung von Milch­pro­duk­ten, ins­be­son­de­re von Käse, in bestimm­ten Län­dern nicht unter­gra­ben wer­den. Doch anstatt die not­wen­di­ge Umstel­lung hin zu einer pflan­zen­ba­sier­ten Ernäh­rung zu behin­dern, soll­te die Milch­in­dus­trie tra­di­tio­nel­le hand­werk­li­che Metho­den nut­zen, um schritt­wei­se Teil der nach­hal­ti­gen pflanz­li­chen Bewe­gung zu wer­den. Zahl­rei­che Akteu­re im Fleisch­sek­tor tun dies bereits und stel­len Alter­na­ti­ven zu Fleisch her, die dem tie­ri­schen Pen­dant in nichts nachstehen.

„Lebens­mit­tel­po­li­tik soll­te im Inter­es­se der Ver­brau­cher, der Umwelt und der Gesund­heit gestal­tet wer­den. Die­ser Ände­rungs­an­trag wider­spricht allen drei­en“, so Dr. Jea­nette Fiel­ding, Chief Cor­po­ra­te Affairs and Com­mu­ni­ca­ti­ons Offi­cer bei Upfield„Zu ille­ga­li­sie­ren, pflanz­li­che Lebens­mit­tel so zu benen­nen, zu ver­pa­cken und dar­zu­stel­len, wie wir es seit über 100 Jah­ren tun, ist ein kla­rer Rück­schritt. Ver­brau­cher wün­schen sich eine star­ke Füh­rung der EU in Sachen Kli­ma und Umwelt. Das bedeu­tet, büro­kra­ti­sche Hür­den für eine nach­hal­ti­ge und gesun­de Ernäh­rung abzu­bau­en, statt sie zu erhöhen.“

So kön­nen Sie den pflanz­li­chen Sek­tor unterstützen

  • Unter­schrei­ben und tei­len Sie die Peti­ti­on von Pro­Veg, Oat­ly und Upfield gegen die Zen­sur des pflanz­li­chen Sek­tors: https://stopam171.com/
  • Ver­wen­den Sie in Ihrer Social-Media-Kom­mu­ni­ka­ti­on die Hash­tags: #StopP­lant­Ba­sedCen­sor­ship #StopAM171

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Deut­sche Schau­stel­ler­kul­tur als Imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be offi­zi­ell anerkannt

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Tra­di­ti­on pur beim Gal­li­markt in Leer: Das größ­te Volks­fest Ost­fries­lands, das jähr­lich am zwei­ten Mitt­woch im Okto­ber beginnt, ist nun offi­zi­el­ler Teil des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Die­se Aus­zeich­nung durch die UNESCO wür­digt die jahr­hun­der­te­lan­ge Arbeit der Schau­stel­ler­fa­mi­li­en, die Fes­te wie den Gal­li­markt zu einem unver­zicht­ba­ren Treff­punkt unse­rer regio­na­len Iden­ti­tät machen.

Ein Erbe zum Anfas­sen: Deut­sche Schau­stel­ler­kul­tur ist nun offi­zi­el­les Kulturerbe

Es ist ein Rit­ter­schlag für die bun­ten Lich­ter, den Duft von gebrann­ten Man­deln und das Lachen in der Ach­ter­bahn: Die UNESCO-Kom­mis­si­on hat die Schau­stel­ler­kul­tur auf deut­schen Volks­fes­ten offi­zi­ell in das Bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes aufgenommen.

Mit die­ser Ent­schei­dung wird eine Tra­di­ti­on gewür­digt, die seit über 1.200 Jah­ren tief in der deut­schen Gesell­schaft ver­wur­zelt ist. Es ist eine Aner­ken­nung für rund 5.600 Schau­stel­ler­fa­mi­li­en, die oft über vie­le Gene­ra­tio­nen hin­weg Wis­sen, Hand­werk und Lei­den­schaft weitergeben.

Ein Ort der Begeg­nung für alle

Ob Kir­mes, Jahr­markt, Schüt­zen­fest, Dult oder die gelieb­ten Weih­nachts­märk­te – die Zah­len spre­chen eine deut­li­che Sprache:

  • 9.750 Volks­fes­te fin­den jähr­lich in Deutsch­land statt.

  • 200 Mil­lio­nen Gäs­te las­sen sich pro Jahr von der Magie der Plät­ze verzaubern.

  • Der Ein­tritt ist frei: Ein ent­schei­den­der Fak­tor, denn Volks­fes­te sind einer der weni­gen Orte, an denen Men­schen unge­ach­tet ihrer Her­kunft, Reli­gi­on oder ihres Geld­beu­tels zusammenkommen.

„Volks­fes­te sind weit mehr als ein rei­nes Frei­zeit­an­ge­bot – sie sind ein zen­tra­ler Bestand­teil unse­rer kul­tu­rel­len Iden­ti­tät“, betont Albert Rit­ter, Prä­si­dent des Deut­schen Schau­stel­ler­bun­des (DSB). Die Auf­nah­me in das Ver­zeich­nis sei ein star­kes Signal und zugleich ein Auf­trag an die Poli­tik, die Rah­men­be­din­gun­gen für die­ses Kul­tur­gut lang­fris­tig zu sichern.

Tra­di­ti­on trifft Innovation

Die Schau­stel­ler­kul­tur lebt von einem beson­de­ren Kon­trast: Wäh­rend his­to­ri­sche Fahr­ge­schäf­te und tra­di­tio­nel­le Lecke­rei­en für Ver­traut­heit sor­gen, set­zen die Betrei­ber gleich­zei­tig auf moderns­te Tech­nik und inno­va­ti­ve Kon­zep­te. Die­ses Zusam­men­spiel schafft eine Atmo­sphä­re, die Men­schen „ana­log“ und von Ange­sicht zu Ange­sicht ver­eint – ein wert­vol­les Gut in einer zuneh­mend digi­ta­len Welt.

Über den Deut­schen Schau­stel­ler­bund (DSB)

Der in Ber­lin ansäs­si­ge DSB ist die welt­weit größ­te Berufs­spit­zen­or­ga­ni­sa­ti­on des Gewer­bes. Mit 89 Mit­glieds­ver­bän­den setzt er sich uner­müd­lich für den Erhalt von Kir­mes, Jahr­markt und Weih­nachts­markt ein. Die jet­zi­ge Aus­zeich­nung unter­streicht die Bedeu­tung die­ser Arbeit: Die Schau­stel­ler sind die Hüter eines Erbes, das Gene­ra­tio­nen ver­bin­det und das Herz unse­rer Städ­te und Gemein­den zum Schla­gen bringt.


📍 Hin­ter­grund: Das Bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des Imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes lis­tet leben­di­ge Tra­di­tio­nen auf, die für die Iden­ti­tät und Viel­falt in Deutsch­land von beson­de­rer Bedeu­tung sind.

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Tank­stel­len-Prei­se: Neue Rege­lung tritt heu­te um 12 Uhr in Kraft

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Blick in eine güns­ti­ge­re Ver­gan­gen­heit: Eine his­to­ri­sche Preis­ta­fel aus Zei­ten, in denen das Tan­ken die Haus­halts­kas­se noch deut­lich weni­ger belastete.

Kraft­stoff­prei­se: Neue Regu­lie­run­gen und Frei­ga­be der Ölre­ser­ven tre­ten in Kraft

Ange­sichts mas­siv gestie­ge­ner Ener­gie­prei­se infol­ge des Iran-Nah­ost-Kon­flikts hat die Bun­des­re­gie­rung ein umfas­sen­des Maß­nah­men­pa­ket geschnürt. Seit dem heu­ti­gen 1. April 2026 gel­ten neue gesetz­li­che Rege­lun­gen, die für mehr Trans­pa­renz an den Tank­stel­len sor­gen und den Preis­druck min­dern sollen.


Die zen­tra­le Neue­rung: Preis­bin­dung ab 12 Uhr

Die wohl spür­bars­te Ände­rung für Ver­brau­cher betrifft die Preis­aus­zeich­nung an den Zapf­säu­len. Um dem bis­he­ri­gen Trend von bis zu 22 Preis­schwan­kun­gen pro Tag ent­ge­gen­zu­wir­ken, wur­de die Anpas­sungs­fä­hig­keit der Tank­stel­len­be­trei­ber eingeschränkt:

  • Erhö­hun­gen: Kraft­stoff­prei­se dür­fen nur noch ein­mal täg­lich um 12 Uhr mit­tags ange­ho­ben werden.

  • Sen­kun­gen: Preis­sen­kun­gen blei­ben zur För­de­rung des Wett­be­werbs jeder­zeit zulässig.

  • Sank­tio­nen: Ver­stö­ße gegen die­se Rege­lung kön­nen mit Buß­gel­dern von bis zu 100.000 Euro geahn­det werden.

Die­ses Modell ori­en­tiert sich an lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen aus Öster­reich und soll den soge­nann­ten „Rake­te-und-Feder-Effekt“ unter­bin­den, bei dem Prei­se bei stei­gen­den Roh­öl­kos­ten rasant stei­gen, aber nur sehr ver­zö­gert wie­der sinken.


Ver­schärf­te Auf­sicht durch das Bundeskartellamt

Par­al­lel dazu wur­den Ände­run­gen im Gesetz gegen Wett­be­werbs­be­schrän­kun­gen (GWB) vor­ge­nom­men. Das Bun­des­kar­tell­amt erhält erwei­ter­te Kom­pe­ten­zen, um miss­bräuch­li­che Preis­er­hö­hun­gen effek­ti­ver zu unterbinden:

  • Beweis­last: Unter­neh­men müs­sen bei Ver­dacht auf unan­ge­mes­sen hohe Prei­se künf­tig dar­le­gen, dass ihre Kal­ku­la­tio­nen gerecht­fer­tigt sind.

  • Struk­tur­kon­trol­le: Wett­be­werbs­stö­run­gen kön­nen schnel­ler fest­ge­stellt und beho­ben wer­den, um ins­be­son­de­re freie Tank­stel­len vor markt­be­herr­schen­den Kon­zer­nen zu schützen.


Frei­ga­be der stra­te­gi­schen Ölreserven

Der Welt­markt­preis für Roh­öl ist durch die Sper­rung der Schiff­fahrts­rou­te von Hor­mus um etwa 30 Pro­zent gestie­gen. Als Reak­ti­on auf eine Anfra­ge der Inter­na­tio­na­len Ener­gie­agen­tur (IEA) betei­ligt sich Deutsch­land an einer glo­ba­len kon­zer­tier­ten Aktion:

  • Inter­na­tio­na­ler Umfang: Ins­ge­samt wer­den 400 Mil­lio­nen Bar­rel freigegeben.

  • Deut­scher Bei­trag: Deutsch­land stellt 2,6 Mil­lio­nen Ton­nen aus sei­ner rund 20 Mil­lio­nen Ton­nen umfas­sen­den Not­fall­re­ser­ve bereit.

  • Ver­sor­gungs­si­cher­heit: Trotz der Frei­ga­be bleibt die natio­na­le Reser­ve für rund 90 Tage bestehen. Die Ver­sor­gung mit Die­sel, Ben­zin und Heiz­öl gilt als abso­lut gesichert.


Her­kunft der Kraft­stof­fe in Deutschland

Obwohl der Nah­ost-Kon­flikt die Welt­märk­te belas­tet, ist Deutsch­land direkt nur gering­fü­gig von dor­ti­gen Impor­ten abhän­gig. Ledig­lich sechs Pro­zent des Roh­öls stam­men aus die­ser Regi­on. Die Haupt­lie­fe­ran­ten sind derzeit:

  • Roh­öl: Nor­we­gen, USA, Liby­en, Kasach­stan und Großbritannien.

  • Mine­ral­öl­pro­duk­te: Impor­te erfol­gen pri­mär aus den Nie­der­lan­den, den USA, Nor­we­gen und Bel­gi­en, wäh­rend ein Groß­teil direkt in deut­schen Raf­fi­ne­rien ver­ar­bei­tet wird.

Die Bun­des­re­gie­rung hat ange­kün­digt, die Wirk­sam­keit die­ser Maß­nah­men nach einem Jahr umfas­send zu eva­lu­ie­ren und bei Bedarf wei­te­re Schrit­te einzuleiten.

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Moder­ni­sier­te Natio­nal­park-Häu­ser auf Spie­ker­oog und Nor­der­ney eröffnet

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Fei­er­li­che Eröff­nung auf Nor­der­ney: Nie­der­sach­sens Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er (Mit­te) gab gemein­sam mit Ver­tre­tern aus Poli­tik und Natio­nal­park­ver­wal­tung den Start­schuss für die neue, inter­ak­ti­ve Erleb­nis­welt im Watt Wel­ten Besu­cher­zen­trum. Die moder­ni­sier­te Aus­stel­lung setzt mit einem Inves­ti­ti­ons­vo­lu­men von zwei Mil­lio­nen Euro neue Maß­stä­be in der Ver­mitt­lung von Natur- und Kli­ma­schutz im Welt­na­tur­er­be Wattenmeer.

(v. l. n. r.: Peter Süd­beck, Lei­ter der Natio­nal­park­ver­wal­tung Wat­ten­meer; Dr. Vale­ria Bers, Lei­tung Watt Wel­ten; Chris­ti­an Mey­er, Nie­der­säch­si­scher Minis­ter für Umwelt, Ener­gie und Kli­ma­schutz; Johann Saat­hoff, MdB; Saskia Busch­mann, MdL; Frank Ulrichs, Bür­ger­meis­ter von Norderney)

„Das Wat­ten­meer ver­ste­hen heißt, es zu schüt­zen“: Umwelt­mi­nis­ter Mey­er eröff­net moder­ni­sier­te Nationalpark-Zentren

Spie­ker­oog / Nor­der­ney – Das UNESCO-Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer wird inter­ak­ti­ver, digi­ta­ler und zukunfts­ori­en­tier­ter. Pünkt­lich zum 40-jäh­ri­gen Bestehen des Natio­nal­parks Nie­der­säch­si­sches Wat­ten­meer hat Umwelt­mi­nis­ter Chris­ti­an Mey­er am ver­gan­ge­nen Wochen­en­de die voll­stän­dig erneu­er­ten Dau­er­aus­stel­lun­gen im Natio­nal­park-Haus Witt­bül­ten auf Spie­ker­oog sowie im Watt Wel­ten Besu­cher­zen­trum auf Nor­der­ney fei­er­lich eröffnet.

Mit mil­lio­nen­schwe­ren Inves­ti­tio­nen set­zen die­se zen­tra­len Bil­dungs­or­te ein star­kes Zei­chen für moder­ne Natur- und Kli­ma­ver­mitt­lung an der nie­der­säch­si­schen Küste.

Inves­ti­ti­on in die Zukunft: 3,4 Mil­lio­nen Euro für die Umweltbildung

„Die neu­en Aus­stel­lun­gen machen die Fas­zi­na­ti­on des Wat­ten­mee­res erleb­bar und schaf­fen nied­rig­schwel­li­ge Zugän­ge zu kom­ple­xen Natur- und Kli­mathe­men“, beton­te Minis­ter Mey­er wäh­rend der Eröff­nungs­fei­er­lich­kei­ten. Die Moder­ni­sie­run­gen unter­strei­chen den Anspruch des Lan­des, den Schutz die­ses ein­zig­ar­ti­gen Lebens­raums durch fun­dier­te Wis­sens­ver­mitt­lung lang­fris­tig zu sichern. Ins­ge­samt flos­sen rund 3,4 Mil­lio­nen Euro an Bun­des­mit­teln in die Neu­ge­stal­tung der bei­den Standorte.


Spie­ker­oog: Witt­bül­ten ver­bin­det Tra­di­ti­on mit moder­ner Forschung

Im Natio­nal­park-Haus Witt­bül­ten wur­de die rund 20 Jah­re alte Schau grund­le­gend trans­for­miert. Unter dem Leit­mo­tiv „Leben im Welt­na­tur­er­be Wat­ten­meer – erle­ben, erfor­schen, gestal­ten“ wur­de auf ca. 400 Qua­drat­me­tern ein Raum geschaf­fen, der öko­lo­gi­sche Zusam­men­hän­ge und die Fol­gen des Kli­ma­wan­dels in den Fokus rückt.

  • High­lights: Das bekann­te Pott­wal-Ske­lett, die Aqua­ri­en und das Insel­mo­dell blei­ben erhal­ten, wur­den jedoch in ein inter­ak­ti­ves Gesamt­kon­zept eingebettet.

  • Wis­sen­schaft­li­cher Fokus: Durch die enge Koope­ra­ti­on mit der Uni­ver­si­tät Olden­burg und der Her­mann-Lietz-Schu­le fun­giert das Haus als bedeu­ten­der Forschungsstandort.

  • Nach­hal­ti­ge Sanie­rung: Par­al­lel zur Aus­stel­lung wird das Gebäu­de für rund 400.000 Euro ener­ge­tisch saniert. Bis Ende 2026 sol­len Wär­me­pum­pen, Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen und moder­ner Wär­me­schutz den öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck des Hau­ses minimieren.


Nor­der­ney: Eine inter­ak­ti­ve Zeit­rei­se im Watt Wel­ten Besucherzentrum

Auf Nor­der­ney erwar­tet die jähr­lich über 80.000 Gäs­te eine kom­plett neu kon­zi­pier­te Erleb­nis­welt. Auf 600 Qua­drat­me­tern wid­met sich die Aus­stel­lung dem The­ma „Das Wat­ten­meer: frü­her – heu­te – mor­gen“.

Das Zen­trum, das gemein­schaft­lich von der Stadt Nor­der­ney und dem BUND Nie­der­sach­sen betrie­ben wird, setzt auf:

  • Tech­nik und Bar­rie­re­frei­heit: Die Sta­tio­nen wur­den tech­ni­kro­bus­ter, hel­ler und bar­rie­re­är­mer gestaltet.

  • Mul­ti­me­dia­le Ver­mitt­lung: Neue Nord­see-Aqua­ri­en und ein inte­grier­tes Kino machen die Dyna­mik des Gezei­ten­mee­res greifbar.

  • Finan­zie­rung: Die kom­plet­te Neu­ge­stal­tung wur­de mit 2 Mil­lio­nen Euro aus Bun­des­mit­teln realisiert.


Natio­nal­park-Häu­ser als Rück­grat des Naturschutzes

Die Neu­eröff­nun­gen sind Teil eines Netz­werks von ins­ge­samt 19 Infor­ma­ti­ons- und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen im Natio­nal­park Nie­der­säch­si­sches Wat­ten­meer. Die­se Zen­tren errei­chen jähr­lich rund 900.000 Besu­cher und bie­ten über 10.000 Ver­an­stal­tun­gen an.

Als außer­schu­li­sche Lern­or­te leis­ten sie einen unver­zicht­ba­ren Bei­trag zur Akzep­tanz des Natio­nal­parks und der Bio­sphä­ren­re­gi­on. Minis­ter Mey­er stell­te klar: „Mit die­sen Inves­ti­tio­nen stär­ken wir die Bil­dungs­ar­beit und machen das Wat­ten­meer für kom­men­de Gene­ra­tio­nen noch bes­ser erfahr­bar. Schutz und Ver­mitt­lung müs­sen Hand in Hand gehen.“

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