Blaulicht
13-Jährige bei Fahrradunfall lebensgefährlich verletzt, Sitzbank vor Kirche geklaut — weitere Meldungen
Leer — Baustellenbarke beschädigt, obwohl Straße gesperrt
Während einer Streifenfahrt der Autobahnpolizei bemerkten die Polizisten auf der A 31 auf Höhe der Anschlussstelle Leer-West, Fahrtrichtung Bottrop, zwei beschädigte Baustellenbaken. Der Vorfall ereignete sich am 19.07.2022 zwischen 6 und 11.35 Uhr. Diese Anschlussstelle war an dieser Stelle allerdings zu diesem Zeitpunkt gesperrt. Unmittelbar neben den Beschädigungen konnten Trümmerteile des möglichen Verursachers sichergestellt werden. Demnach handelte es um einen VW-Fahrer. Zeugen werden, gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Borkum — Sitzbank vor Kirche geklaut
Unbekannte Täter stahlen in der Nacht zu Dienstag, 19.7.22, vermutlich gegen 3.45 Uhr, eine Sitzbank vor einer Kirche in der Goethestraße auf Borkum. Diese war an einer Wand befestigt. Hinweisgeber melden sich bitte bei der Polizei.
Uplengen — 13-Jährige bei Fahrradunfall lebensgefährlich verletzt
Ein 13-jähriges Kind wurde bei einem Fahrradunfall am Dienstag, 19.7.22, um 20.45 Uhr lebensgefährlich verletzt. Der Unfall ereignete sich in Uplengen an der L 24 (Großsander Straße), Höhe Hollener Ehe. Das Kind mit Wohnort Uplengen befuhr den Radweg der Landstraße in Richtung Remels und beabsichtige mutmaßlich drei vor ihr fahrende Radfahrer im Alter von 15 und 16 Jahren zu überholen und scherte nach links aus. Hierbei übersah sie einen entgegenkommenden 52-jährigen Pedelec-Fahrer aus Leer. Es kam zum Zusammenstoß der beiden Radfahrer, wodurch die 13-Jährige lebensgefährlich verletzt wurde. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Der 52-Jährige sowie die weiteren Beteiligten blieben unverletzt.
Jemgum — Fahrradfahrer prallte gegen Pkw und verletzte sich
Ein 13-jähriges Kind aus Leer fuhr am Dienstag, 19.7.22 gegen 14.10 Uhr an der Kreuzung L 15/Deepen-Daal und wollte den Graben zur Straße Deepen-Daal überqueren, um in Richtung des Badesees Holtgaste zu fahren. Dabei übersah er den von links kommenden Pkw, einen Renault Dacia eines 55-Jährigen, der den Deepen-Daal in Richtung Jemgum befuhr. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der 13-Jährige leicht verletzt wurde.
Leer — Pkw-Fahrer nach Auffahrunfall leicht verletzt
Zu einem Auffahrunfall kam es am Dienstag, 19.7.22, gegen 16.30 Uhr in der Papenburger Straße in Leer. Ein 21-jähriger Rhauderfehner stand mit seinem VW Touran an einer roten Ampel an der Kreuzung zur Spriekenborger Straße in Fahrtrichtung Leer. Eine 74-jährige VW Polo-Fahrerin aus Leer fuhr aus bislang ungeklärter Ursache auf den Touran auf, wodurch sie leicht verletzt wurde. Bei der Unfallaufnahme stellte sich heraus, dass der 21-jährige Touran-Fahrer nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis ist.
Leer — Ladendieb durch Zeugen gestellt
Ein 47-jähriger Mann wurde am 19.7.22 um 14.20 Uhr in einem Supermarkt im Osseweg in Leer von einem 30-jährigen Zeugen beobachtet, wie er sich mehrere Artikel in seinen Rucksack steckte, an der Kasse jedoch nur ein Bier bezahlen wollte. Der Zeuge informierte die Kassiererin, die den Beschuldigten darauf ansprach. Dieser entleerte daraufhin seinen Rucksack und flüchtete. Mitarbeiter und Zeugen konnten ihn jedoch vor dem Eingang des Geschäfts stellen. Vor Ort gab der Mann an, keinen Diebstahl begangen zu haben.
Leer — Kinder in Pkw auf Autobahn nicht richtig gesichert
Die Autobahnpolizei ist am Dienstag, 19.7.22, um 10.30 Uhr zur Autobahn 28 in Richtung Emden gerufen worden, weil sich laut Zeugen mehrere minderjährige Kinder stehend im Kofferraum eines VW Tourans aufhalten sollten. Der Pkw konnte angetroffen werden. Es befanden sich mehrere minderjährige Kinder in dem Wagen, die nicht vorschriftsmäßig mit einem Kindersitz gesichert waren. Bei dem Einsatz stellten die Polizisten ebenfalls fest, dass der 42-jährige Fahrer aus den Niederlanden nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist. Er muss sich einem Ordnungswidrigkeitsverfahren und einem Strafverfahren verantworten. Gegen den Halter des Pkws- ein 43-Jähriger aus Bremerhaven — , der zugleich Mitfahrer war, wurde ebenfalls Strafanzeige gestellt.
Westoverledingen, Emden — Trunkenheit am Steuer
Auf der A31 in Emden sowie in Westoverledingen in der Straße Krummspät waren am Dienstag, 19.7.22 betrunkene Autofahrer unterwegs. In Westoverledingen wurde die Polizei gegen 20 Uhr zum Badesee Steenfelde gerufen, weil eine Person dort laut Zeugen randalierte. Wenig später wurde der Polizeileitstelle mitgeteilt, dass die Person den Badesee mit einem schwarzen Range Rover verlassen hatte und unter dem Einfluss von Alkohol stehe. Vor Ort konnte der Mann dennoch von den Beamten angetroffen werden. Er rannte zunächst von den Polizisten weg, konnte jedoch in der Ringstraße gestellt werden. Der Autoschlüssel konnte sichergestellt werden. Bei dem Mann handelte es sich um einen 42-Jährigen aus Westoverledingen. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,83 Promille. Der Mann ist laut eigenen Angaben zudem nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Auf der A31 handelte es sich um eine 33-jährige Pkw-Fahrerin aus Hinte, die gegen 23 Uhr in Fahrtrichtung Emden zwischen Riepe und der Anschlussstelle Emden-Ost unterwegs war. Bei ihr wurde vor Ort ein Promillewert von 1,55 gemessen, zudem schlug ein THC-Test positiv an.
Emden — Unbekannte Täter brachen in BBS II ein und stahlen Geld
Zwischen dem 18.7., 15 Uhr und dem 19.7.22, 6.45 Uhr sind unbekannte Täter in das Gebäude der BBS II Emden eingebrochen und stahlen Geld. Ersten Ermittlungen zufolge gelangten sie in das Gebäude durch ein Fenster, dass sie eingeschlagen hatten. Im Gebäude durchsuchten die Täter zielgerichtet mehrere Räume. Nach Erkenntnissen entwendeten sie 200 Euro Bargeld. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen, sich zu melden.
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Blaulicht
Feuerwehr Bunde gründet Drohneneinheit: DJI Matrice 4TD unterstützt künftig bei Einsätzen
Feuerwehr Bunde gründet eigene Drohneneinheit: Moderne Technik für zukünftige Einsätze
Bunde – Aus einer Idee ist innerhalb kurzer Zeit Realität geworden: Die Feuerwehr Bunde verfügt ab sofort über eine eigene Drohneneinheit. Im Rahmen einer offiziellen Übergabe überreichte Marco Koenen, 2. Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Bunde, die neue Einsatzdrohne an die Feuerwehr.
Mit der modernen Technik erhält die Feuerwehr eine zusätzliche Möglichkeit, Einsatzstellen schnell und großflächig aus der Luft zu erkunden. Die neue Drohneneinheit ergänzt damit die technische Ausstattung der Feuerwehr Bunde und soll insbesondere bei unübersichtlichen oder größeren Einsatzlagen wertvolle Unterstützung leisten.
Mehr als 15.000 Euro für Drohne und Ausstattung
Möglich wurde die Anschaffung durch das Engagement des Fördervereins der Feuerwehr Bunde sowie durch die Unterstützung zahlreicher Partner aus der Region.
Das gesamte Projekt einschließlich der Drohne und der dazugehörigen Ausstattung hatte ein Gesamtvolumen von 15.023,02 Euro. Ohne die Unterstützung zahlreicher Partner wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen.
Besonders hervorzuheben ist die finanzielle Unterstützung der Sparkasse LeerWittmund, die das Projekt mit 2.000 Euro förderte.
Auch die Ostfriesische Volksbank beteiligte sich mit einer Spende von 1.000 Euro an der Finanzierung der neuen Drohneneinheit.
Darüber hinaus unterstützten ansässige Unternehmen aus Bunde und der Umgebung das Projekt finanziell. Damit machten sie deutlich, welchen Stellenwert die Arbeit und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr für die Region hat.
Bürgermeister Uwe Sap begrüßt Anschaffung
Auch Bürgermeister Uwe Sap zeigte sich von dem Projekt begeistert. Er begrüßte die Anschaffung der neuen Drohne und dankte den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für ihr Engagement sowie ihre Bereitschaft, sich mit moderner Technik auseinanderzusetzen.
„Die Feuerwehr Bunde leistet jeden Tag einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Gemeinde. Dass sich die Einsatzkräfte dabei auch mit neuen technischen Möglichkeiten beschäftigen und diese für den Einsatz nutzbar machen, ist ein großer Gewinn. Mein Dank gilt allen Feuerwehrkameradinnen und ‑kameraden sowie dem Förderverein und allen Unterstützern, die dieses Projekt ermöglicht haben“, erklärte Uwe Sap.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
René Iwanoff von der Drohnengruppe der Feuerwehr Bunde betont ebenfalls die Bedeutung der neuen Technik.
„Aus einer Idee wurde schnell Realität. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir aus der Region erfahren haben. Ohne das Engagement des Fördervereins, der Banken sowie der örtlichen Unternehmen wäre die Umsetzung dieses Projektes in dieser Form nicht möglich gewesen.“
Die neue Drohne biete zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Aus der Luft könnten Einsatzstellen schnell und großflächig erkundet und wichtige Informationen an die Einsatzleitung übermittelt werden. Gerade bei größeren oder unübersichtlichen Einsatzlagen könne die zusätzliche Perspektive aus der Luft eine wertvolle Unterstützung darstellen.
Zum möglichen Einsatzspektrum gehören unter anderem:
- Brandeinsätze
- Personensuchen
- Unwetterschäden
- größere Schadenslagen
- Erkundung schwer zugänglicher Bereiche
Durch die moderne Kamera- und Sensortechnik können auch bei schwierigen Sichtverhältnissen wichtige Informationen gewonnen werden.
DJI Matrice 4TD als modernes Einsatzmittel
Bei der neu angeschafften Drohne handelt es sich um eine DJI Matrice 4TD. Die kompakte und wettergeschützte Einsatzdrohne wurde für anspruchsvolle Aufgaben entwickelt und bietet der Feuerwehr Bunde verschiedene technische Möglichkeiten.
Zur Ausstattung gehören unter anderem eine hochauflösende Wärmebildkamera, leistungsfähige Zoomfunktionen, Nachtsicht sowie KI-gestützte Funktionen. Dadurch kann die Drohne sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht eingesetzt werden.
Die zusätzliche Perspektive aus der Luft ermöglicht es der Einsatzleitung, sich schnell ein umfassenderes Bild von einer Einsatzstelle zu machen.
Darüber hinaus kann die Drohne mit einem Lautsprecher und einem Scheinwerfer ausgestattet werden. Der Lautsprecher kann beispielsweise zur Kommunikation mit Personen im Einsatzbereich genutzt werden. Der Scheinwerfer kann wiederum zur Ausleuchtung von Einsatzstellen eingesetzt werden.
Die DJI Matrice 4TD bietet eine mögliche Flugzeit von bis zu 54 Minuten und verfügt über einen IP55-Schutz. Damit ist sie für Einsätze unter unterschiedlichen Wetterbedingungen ausgelegt.
Schulungen für die Einsatzkräfte
Mit der Gründung der Drohneneinheit geht die Feuerwehr Bunde einen weiteren Schritt in Richtung moderner und zukunftsorientierter Einsatztechnik.
In den kommenden Wochen und Monaten werden die Einsatzkräfte entsprechend geschult und auf die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Drohne vorbereitet.
Damit steht der Feuerwehr Bunde künftig ein modernes Einsatzmittel zur Verfügung, das insbesondere bei Lageerkundungen, Personensuchen, Brandeinsätzen und Einsätzen bei Dunkelheit wertvolle Unterstützung leisten kann.
Der Förderverein der Feuerwehr Bunde bedankt sich ausdrücklich bei der Sparkasse LeerWittmund, der Ostfriesischen Volksbank sowie allen beteiligten Unternehmen und Unterstützern für ihren Beitrag zu dem Projekt.
Die neue Drohneneinheit zeigt, was durch das Zusammenspiel von Feuerwehr, Gemeinde, Förderverein und regionalen Partnern möglich ist. Gemeinsam wird damit die technische Ausstattung der Feuerwehr Bunde weiterentwickelt und die Sicherheit der Menschen in der Gemeinde gestärkt.
Aus einer Idee wurde Realität – und mit der neuen Drohneneinheit ist die Feuerwehr Bunde für zukünftige Einsatzlagen noch besser aufgestellt.
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Einbruch, gefälschter Überweisungsträger und schwere Unfälle in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 29.09.2026
Einbruch in Einfamilienhaus ++ gefälschter Überweisungsträger ++ Pkw überschlägt sich in Linkskurve ++ Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
+ Bunde — Einbruch in Einfamilienhaus im Bunderhammrich +
In der Zeit vom 26.09.2026, 11:00 Uhr, bis zum 28.09.2026, 08:00 Uhr, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu einem Einfamilienhaus im Bunderhammrich in Bunde. Im Inneren des Hauses wurden sämtliche Schränke durchwühlt. Anschließend entwendete die Täterschaft Diebesgut im Wert eines mittleren dreistelligen Betrags.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Moormerland — gefälschter Überweisungsträger bei Bankfiliale +
Am 25.09.2026 ging bei einer Bankfiliale in der Rudolf-Eucken-Straße in Moormerland ein Überweisungsträger per Post ein. Darauf wurde die Bank angewiesen, im Namen des Geschädigten eine Überweisung eines niedrigen fünfstelligen Betrags zu tätigen. Aufgrund der Gesamtumstände nahm die Bank Kontakt mit dem vermeintlichen Auftraggeber auf. Dabei stellte sich heraus, dass dessen Unterschrift auf dem Überweisungsträger gefälscht worden war. Da die Bank die Überweisung nicht ausführte, entstand kein finanzieller Schaden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
+ Moormerland — Pkw überschlägt sich in Linkskurve +
Am 29.09.2026 befuhr ein 18-jähriger VW-Fahrer gegen 00:25 Uhr die Emder Straße in Moormerland. Im Verlauf einer Linkskurve kam er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich anschließend. Der Fahrer sowie eine 22-jährige Beifahrerin mussten durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Ein weiterer Insasse konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Der 18-Jährige und die 22-Jährige wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
+ Emden — Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss +
Am 29.09.2026 befuhr ein 32-jähriger Opel-Fahrer die Abdenastraße in Emden. Auf Höhe der Ringstraße kollidierte er frontal mit einer dortigen Straßenlaterne. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Der 32-Jährige und eine weibliche Beifahrerin wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bei dem 32-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wurde seine Fahrerlaubnis sichergestellt. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch nicht gemacht werden.
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Bunde: Bundespolizei nimmt 27-Jährigen bei Grenzkontrolle fest – 17 Tage Haft
Zu sehen ist das Bundespolizeirevier Bunde am Schliekenweg. Foto: Preucon Immobilien Service / Marco Thos
Bundespolizei kontrolliert Bus bei Bunde: 27-Jähriger muss ins Gefängnis
Bunde – Bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 27-jährigen Mann festgenommen. Gegen den Fahrgast lag ein Haftbefehl vor. Da er eine offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Fernreisebus aus den Niederlanden kontrolliert
Der 27-Jährige war als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Bus unterwegs, der aus den Niederlanden nach Deutschland fuhr.
Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hielten Bundespolizisten den Fernreisebus in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr an. Die Kontrolle fand auf der Rastanlage Bunderneuland an der Bundesautobahn 280 (BAB 280) statt.
Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Verurteilung wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln
Der 27-jährige Lette war im Januar 2026 rechtskräftig wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln verurteilt worden.
Aus diesem Urteil war noch eine Geldstrafe in Höhe von 680 Euro offen. Alternativ sah die Entscheidung eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen vor.
Da der Mann die ausstehende Geldstrafe bei der Kontrolle nicht bezahlen konnte, wurde der Haftbefehl durch die Bundespolizei vollstreckt.
17 Tage Haft
Die Bundespolizisten nahmen den 27-Jährigen fest und brachten ihn anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Dort muss der Mann nun die im Haftbefehl festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Der Fall zeigt zugleich, dass die im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen durchgeführten Überprüfungen auch zur Feststellung bereits bestehender Haftbefehle führen können.
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