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Nie­der­sach­sen schlägt „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und „Para­men­tik” als imma­te­ri­el­le Kul­tur­er­be vor

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Nie­der­sach­sen ist reich an Tra­di­tio­nen. Loka­les Brauch­tum, Ritua­le, Kul­tur­tech­ni­ken, Aus­drucks­for­men, tra­di­tio­nel­les Wis­sen und Kön­nen prä­gen und fes­ti­gen die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät Nie­der­sach­sens. Zwei die­ser leben­di­gen und lan­des­ty­pi­schen Tra­di­tio­nen schlägt das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) nun für die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes vor: die „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und die „Para­men­tik”.

„Mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und der Para­men­tik schla­gen wir zwei Bei­spie­le dafür vor, wie Wis­sen von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on über­lie­fert wird und iden­ti­täts­stif­ten­de Tra­di­tio­nen auch in der heu­ti­gen Zeit gelebt wer­den”, so Nie­der­sach­sens Kul­tur­mi­nis­ter Björn Thüm­ler. „Bei­de Anträ­ge ste­hen zugleich stell­ver­tre­tend für alle nie­der­säch­si­schen Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die auch in den Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie die kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men leben­dig gehal­ten haben.”

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft steht für den kon­kre­ten Aus­druck eines Lebens­ge­fühls in der Regi­on Ost­fries­land, der sei­nen Hin­ter­grund in der noch heu­te gepfleg­ten und geleb­ten kul­tu­rel­len Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit hat. Zugleich ist die Ost­frie­si­sche Land­schaft eine moder­ne Insti­tu­ti­on, die staat­li­che Auf­ga­ben wahr­nimmt und in der legi­ti­men Rechts­nach­fol­ge der his­to­ri­schen Land­stän­de in der Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit steht. Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist eine öffent­li­che Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung in spät­mit­tel­al­ter­li­cher Tradition.

Die Para­men­tik ist eine geleb­te Tra­di­ti­on der Tex­til­kunst und Fer­ti­gung von Lit­ur­gi­schen Gewän­dern für Kir­chen­räu­me in den Far­ben des Kir­chen­jah­res. In der Para­men­tik fin­den vie­le tra­di­tio­nel­le Hand­werks­tech­ni­ken wie Webe­rei, Bild­wir­ke­rei, Sti­cken, Fil­zen oder Klöp­peln Anwen­dung. Eine sol­che Para­men­ten­werk­statt ist im Klos­ter St. Mari­en­berg in Helm­stedt zu fin­den. Die­ses nie­der­säch­si­sche Kom­pe­tenz­zen­trum setzt die Tra­di­ti­on auf moder­ne Wei­se fort und macht die Kul­tur auch für Nicht-Fach­leu­te erlebbar.

Hin­ter­grund

Seit 2013 kön­nen sich alle zwei Jah­re nie­der­säch­si­sche Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die geleb­te Tra­di­tio­nen ver­tre­ten und wei­ter­ge­ben, beim MWK bewer­ben, um vom Land Nie­der­sach­sen für die Auf­nah­me in das natio­na­le Ver­zeich­nis imma­te­ri­el­ler Kul­tur­gü­ter vor­ge­schla­gen zu wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr war dies zum fünf­ten Mal mög­lich. Die 2021 ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge wur­den durch eine sechs­köp­fi­ge Jury aus exter­nen Exper­tin­nen und Exper­ten auf Lan­des­ebe­ne geprüft, inten­siv dis­ku­tiert und aus­ge­wer­tet. Die bei­den aus­ge­wähl­ten Tra­di­tio­nen wur­den nun an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz weitergeleitet.

Im Lau­fe des Jah­res wer­den die von den Bun­des­län­dern ein­ge­reich­ten Anträ­ge von einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um bei der deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on ana­ly­siert. Die Anträ­ge, die den inter­na­tio­na­len Richt­li­ni­en ent­spre­chen, bil­den das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Es ist die Grund­la­ge für Anmel­dun­gen zur inter­na­tio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Erbes der UNESCO. Auf der natio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes befin­den sich aktu­ell sie­ben geleb­te Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men aus Nie­der­sach­sen. Der Blau­druck steht zudem auch auf der inter­na­tio­na­len Liste.


SPD-Abge­ord­ne­te sicher: Ost­frie­si­sche Land­schaft wird ein „imma­te­ri­el­les Kulturerbe“

Ost­fries­land – Die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Han­ne Mod­der (Bun­de), Mat­thi­as Are­nds (Emden), Sascha Laa­ken (Ost­rhau­der­fehn) und Wiard Sie­bels (Aurich) sind zuver­sicht­lich, dass die Ost­frie­si­sche Land­schaft von der Unesco als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ aner­kannt wird. So reagier­ten sie auf die Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK), die Ost­frie­si­sche Land­schaft als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­wer­be“ bei der Unesco vorzuschlagen.

„Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist die Nach­fol­ge­rin der ost­frie­si­schen Land­stän­de, die als Ver­fech­ter der Frie­si­schen Frei­heit ein Allein­stel­lungs­merk­mal in der deut­schen Geschich­te haben und eine bemer­kens­wer­te demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on begrün­det haben“, so die SPD-Abge­ord­ne­ten. Noch heu­te gebe die Ost­frie­si­sche Land­schaft die­se Tra­di­ti­on und die­ses Lebens­ge­fühl wei­ter – als welt­of­fe­ne und moder­ne Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung, die heu­te noch in die­ser Form ein­ma­lig ist. „Wir begrü­ßen daher die Ent­schei­dung des Minis­te­ri­ums und sehen gute Chan­cen, dass die Unesco den Vor­schlag auf­greift“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vor­schlag wur­de jetzt an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz wei­ter­ge­lei­tet und wird einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um der deut­schen Unesco-Kom­mis­si­on geprüft. „In jedem Fall ist schon der Vor­schlag ein Lob für die enga­gier­te Arbeit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den ver­gan­ge­nen Jah­ren“, mei­nen die SPD-Abgeordneten. 


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„Kom­mu­nen am Limit“: Land­rat Groo­te for­dert fai­re Steu­er­ver­tei­lung für den Land­kreis Leer

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„Kom­mu­nen am Limit“: Land­kreis Leer mahnt mehr Steu­er­ge­rech­tig­keit an

Land­rat Mat­thi­as Groo­te for­dert eine kräf­ti­ge Erhö­hung des kom­mu­na­len Anteils am Steu­er­auf­kom­men – Finan­zi­el­le Schief­la­ge bedroht kom­mu­na­le Handlungsfähigkeit

Leer. Im Rah­men des bun­des­wei­ten Akti­ons­ta­ges „Kom­mu­nen am Limit“ hat der Leera­ner Land­rat Mat­thi­as Groo­te deut­li­che Kri­tik an der aktu­el­len Ver­tei­lung der Steu­er­ein­nah­men geübt und eine stär­ke­re finan­zi­el­le Berück­sich­ti­gung der Land­krei­se, Städ­te und Gemein­den gefordert.

Steu­er­an­tei­le decken Auf­ga­ben nicht mehr ab

Nach Ansicht von Groo­te klafft eine deut­li­che Lücke zwi­schen den Auf­ga­ben, die vor Ort zu bewäl­ti­gen sind, und den zur Ver­fü­gung ste­hen­den Finanz­mit­teln. „Der Anteil, den die Land­krei­se, Städ­te und Gemein­den bekom­men, muss erhöht wer­den, und zwar kräf­tig“, unter­strich der Land­rat am Mon­tag. Bund und Län­der stün­den in der Pflicht, die kom­mu­na­le Ebe­ne bei der Auf­ga­ben­er­fül­lung deut­lich bes­ser aus­zu­stat­ten, da der der­zei­ti­ge Steu­er­an­teil in kei­nem ange­mes­se­nen Ver­hält­nis zur tat­säch­li­chen Belas­tung durch staat­li­che Auf­ga­ben stehe.

Dra­ma­ti­sche Finanz­la­ge im Kreis Leer

Bereits im April mach­te die Arbeits­ge­mein­schaft des Land­krei­ses Leer gemein­sam mit den kreis­an­ge­hö­ri­gen Kom­mu­nen in einem Hil­fe­ruf an den nie­der­säch­si­schen Minis­ter­prä­si­den­ten Olaf Lies auf die pre­kä­re Haus­halts­la­ge auf­merk­sam. Die finan­zi­el­le Situa­ti­on hat sich dabei mas­siv ver­schlech­tert: Wäh­rend die Haus­hal­te bis 2023 noch Über­schüs­se ver­zeich­ne­ten, sind die­se nun in ein tie­fes Defi­zit gerutscht. Die Ver­schul­dung nimmt ste­tig zu, sodass mitt­ler­wei­le sogar der lau­fen­de Betrieb teil­wei­se durch Kre­di­te finan­ziert wer­den muss. „Das kann so nicht blei­ben, wir kön­nen sonst unse­re Auf­ga­ben vor Ort nicht mehr ange­mes­sen bewäl­ti­gen“, warn­te Groo­te mit Blick auf die dro­hen­de Handlungsunfähigkeit.

Feh­len­de Gegen­fi­nan­zie­rung durch Bund und Land

Die Kom­mu­nen im Land­kreis Leer sehen die Ursa­che für das Finanz­di­lem­ma vor allem in der Gesetz­ge­bung von Bund und Land. Durch neue Stan­dards und gesetz­li­che Vor­ga­ben wür­den den Kom­mu­nen kon­ti­nu­ier­lich Auf­ga­ben über­tra­gen, ohne die not­wen­di­ge finan­zi­el­le Gegen­fi­nan­zie­rung bereit­zu­stel­len. Ins­be­son­de­re an das Land Nie­der­sach­sen rich­tet sich die Erwar­tung, die finan­zi­el­len Aus­wir­kun­gen neu­er Geset­ze bereits im Vor­feld stär­ker in den Fokus zu nehmen.

Ver­trau­en in den Staat stärken

Für den Land­rat ist die kom­mu­na­le Ebe­ne das Fun­da­ment, auf dem die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger den Staat unmit­tel­bar erle­ben. Ob bei der Müll­ab­fuhr, der Digi­ta­li­sie­rung, der Jugend­ar­beit oder dem Betrieb von Schwimm­bä­dern und Büche­rei­en – die Ent­schei­dun­gen in den Rat­häu­sern und Kreis­häu­sern bestim­men maß­geb­lich die Lebens- und Wohn­qua­li­tät vor Ort.

„Die Kom­mu­nen benö­ti­gen genü­gend Geld, damit sie die Auf­ga­ben so erle­di­gen kön­nen, dass das Ver­trau­en der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger in die Hand­lungs­fä­hig­keit des Staa­tes wie­der gestärkt wird“, so das Fazit von Mat­thi­as Groote.

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Ver­stär­kung für den OP: Zwei neue ATA-Fach­kräf­te star­ten im Kli­ni­kum Leer durch

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Freu­en sich über den erfolg­rei­chen Abschluss: (v.l.n.r.) Hei­ke Klie­gel­hö­fer (Pfle­ge­di­rek­to­rin Kli­ni­kum Leer gGmbH), Ali­na Fol­kerts (ATA), Dani­el Kre­nik (ATA), Eva Haw­lik (Team­lei­tung Anästhesie).

Erfolg­rei­cher Aus­bil­dungs­ab­schluss: Zwei neue Anäs­the­sie­tech­ni­sche Assis­ten­ten ver­stär­ken das Kli­ni­kum Leer

Das Kli­ni­kum Leer freut sich über per­so­nel­le Ver­stär­kung im medi­zi­ni­schen Bereich: Ali­na Fol­kerts und Dani­el Kre­nik haben ihre drei­jäh­ri­ge Aus­bil­dung zum/zur Anäs­the­sie­tech­ni­schen Assistenten/in (ATA) erfolg­reich abge­schlos­sen. Bei­de wer­den künf­tig das Team der Anäs­the­sie im Kli­ni­kum Leer tat­kräf­tig unterstützen.

Anäs­the­sie­tech­ni­sche Assis­ten­ten neh­men eine ver­ant­wor­tungs­vol­le und zen­tra­le Rol­le im Ope­ra­ti­ons­be­reich ein. Ihr Tätig­keits­feld ist viel­fäl­tig und anspruchs­voll: Sie über­neh­men die pro­fes­sio­nel­le Vor­be­rei­tung, Beglei­tung und Nach­be­rei­tung von Anäs­the­sien. Zudem sind sie für die selbst­stän­di­ge Koor­di­na­ti­on und Orga­ni­sa­ti­on der betrieb­li­chen Arbeits­ab­läu­fe zustän­dig. Ein wesent­li­cher Aspekt ihrer Arbeit ist die fach­kun­di­ge und indi­vi­du­el­le Betreu­ung der Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten wäh­rend der Behand­lung. Dar­über hin­aus gehö­ren der siche­re Umgang mit kom­ple­xen medi­zi­nisch-tech­ni­schen Gerä­ten sowie die kon­se­quen­te Umset­zung der gel­ten­den Hygie­ne­richt­li­ni­en zu ihren täg­li­chen Aufgaben.

Wäh­rend ihrer drei­jäh­ri­gen Aus­bil­dung durch­lie­fen Ali­na Fol­kerts und Dani­el Kre­nik die ver­schie­de­nen Berei­che des OP-Diens­tes. Durch zusätz­li­che Ein­sät­ze in unter­schied­li­chen Funk­ti­ons­be­rei­chen, auf Sta­tio­nen sowie bei exter­nen Koope­ra­ti­ons­part­nern konn­ten sie umfas­sen­de und pra­xis­na­he Erfah­run­gen sam­meln, die sie nun in ihrer beruf­li­chen Lauf­bahn ein­brin­gen werden.

Seit dem Jahr 2024 fin­det der theo­re­ti­sche Unter­richt direkt am Bil­dungs­in­sti­tut Gesund­heit des Kli­ni­kums statt. Durch die­se räum­li­che und orga­ni­sa­to­ri­sche Nähe wird die Ver­zah­nung von theo­re­ti­schem Wis­sen und prak­ti­scher Anwen­dung noch wei­ter gestärkt.

 

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Ser­vice­clubs finan­zie­ren Segel‑Törn: 3.500‑Euro‑Schub für die Gutenbergschule

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Ser­vice­clubs spen­den 3.500 Euro: Segel‑AG der Guten­berg­schu­le Leer sticht dank regio­na­ler Unter­stüt­zung erneut in See

Die Segel‑AG der Guten­berg­schu­le Leer kann auch in die­sem Jahr ihren tra­di­tio­nel­len Aus­bil­dung­s­törn durch­füh­ren – dank einer außer­ge­wöhn­lich star­ken Unter­stüt­zung aus der Regi­on. Gleich vier Ser­vice­clubs stel­len gemein­sam 3.500 Euro bereit und ermög­li­chen damit ein Pro­jekt, das es in die­ser Form an kei­ner ande­ren Brenn­punkt­schu­le in Deutsch­land gibt.

Mit 1.500 Euro betei­ligt sich der Round Table 12 Leer/Emden an der Finan­zie­rung. Wei­te­re 1.000 Euro kom­men vom Lions Club Leer / Ems‑Leda‑Jümme, 500 Euro vom Lions Club Leer – Even­burg sowie 500 Euro vom Lions Club Leer/Ostfriesland. Die Sum­me deckt einen wesent­li­chen Teil der Kos­ten für den Aus­bil­dung­s­törn vom 20. bis 28. Juni 2026, der die Jugend­li­chen in die­sem Jahr zu meh­re­ren ost­frie­si­schen Inseln führt.

Ein Pro­jekt, das weit über den Unter­richt hinausgeht

Die Segel‑AG ist seit Jah­ren ein Aus­hän­ge­schild der Guten­berg­schu­le. Wäh­rend ande­re Schu­len auf klas­si­sche AG‑Angebote set­zen, arbei­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler hier an einem ech­ten Tra­di­ti­ons­schiff: der „Fried­rich“, einem his­to­ri­schen Seg­ler aus Leer. Über das gesam­te Schul­jahr hin­weg über­neh­men die Jugend­li­chen Instand­hal­tungs­ar­bei­ten, pfle­gen das Schiff und unter­stüt­zen die Schipper­gil­de „Fried­rich“ e. V. bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen – vom Weih­nachts­markt ach­ter d’Waag bis zum Tref­fen der Traditionsschiffe.

„Unse­re Schü­le­rin­nen und Schü­ler wach­sen an die­sen Auf­ga­ben“, erklärt Kon­rek­tor Hepp­ner. „Sie ler­nen Ver­ant­wor­tung, Team­geist und Durch­hal­te­ver­mö­gen – Fähig­kei­ten, die man nicht im Klas­sen­zim­mer ver­mit­teln kann.“

Segeln als Chan­ce für jun­ge Menschen

Die Segel‑AG bie­tet den teil­neh­men­den Schü­le­rin­nen und Schü­lern die Mög­lich­keit, Erfah­run­gen zu sam­meln, die weit über den Schul­all­tag hin­aus­ge­hen. Der Aus­bil­dung­s­törn wäre ohne die Unter­stüt­zung der Ser­vice­clubs in die­ser Form nicht rea­li­sier­bar. Dank der För­de­rung kön­nen alle enga­gier­ten Mit­glie­der der AG an dem mehr­tä­gi­gen Törn teil­neh­men – unab­hän­gig davon, wel­che finan­zi­el­len Mit­tel ihren Fami­li­en zur Ver­fü­gung ste­hen. So wird sicher­ge­stellt, dass Leis­tung, Ein­satz­be­reit­schaft und Team­geist im Mit­tel­punkt stehen.

Wäh­rend des Törns über­neh­men die Schü­le­rin­nen und Schü­ler Wach­diens­te, steu­ern das Schiff, set­zen Segel und tref­fen Ent­schei­dun­gen im Team. Vie­le erle­ben dabei zum ers­ten Mal, wie es sich anfühlt, Ver­ant­wor­tung zu tra­gen – und über sich hinauszuwachsen.

Ein star­kes Zei­chen für die Region

Die gemein­sa­me För­de­rung durch vier Ser­vice­clubs zeigt, wie sehr die Regi­on hin­ter dem Pro­jekt steht. „Wir sind dank­bar für die­se brei­te Unter­stüt­zung“, so Hepp­ner. „Sie zeigt, dass gesell­schaft­li­ches Enga­ge­ment in Leer nicht nur ein Wort ist, son­dern gelebt wird.“

Der Aus­bil­dung­s­törn bil­det den Höhe­punkt eines inten­si­ven Schul­jah­res – und für vie­le Jugend­li­che einen Moment, der ihr Leben nach­hal­tig prägt.

 

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BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händler

BauWoLe.de – Das star­ke Bran­chen­ver­zeich­nis für Hand­wer­ker & Händ­ler aus Ost­fries­land und dem Emsland Regio­nal. Exklu­siv. Effi­zi­ent.Wer als Hand­werks­be­trieb oder...

Veranstaltung

Kunst, Kul­tur und Geschich­te: Pre­mie­re des „Som­mer-Kunst­Padd“ in Mitling-Mark!

Per­spek­ti­ven­wech­sel: Der Som­mer-Kunst­Padd ermög­licht neue Ein­bli­cke in Mit­ling-Mark – ganz ähn­lich wie in den bekann­ten Bild­bän­den des ost­frie­si­schen Foto­gra­fen Hart­mut...

Veranstaltung

Wee­ner: Der Hafen­Markt lockt mit Hand­werk, Kul­tur und mari­ti­mer Atmosphäre

Hafen­markt in Wee­ner: Wenn der Ems-Hafen zum Markt­platz der Mög­lich­kei­ten wird Wee­ner. Es sind oft die klei­nen, beharr­lich gepfleg­ten Tra­di­tio­nen, die...

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Event­tipps Ost­fries­land: Lek­ker­markt & Basketball‑Cup bele­ben Leer

Ost­fries­land star­tet in den Juni: Lek­ker­markt, Basketball‑Cup und Klein­kunst bele­ben die Leera­ner Innenstadt Wenn der Juni beginnt, ver­wan­delt sich die...

Veranstaltung

35. Emder Mat­jes­ta­ge — Pro­gramm-High­lights an allen Festtagen

35. Emder Mat­jes­ta­ge 2026: Ein Fest für die gan­ze Familie  Vom 29. bis zum 31. Mai 2026 ver­wan­delt sich Emden...

Lokal

Digi­ta­le Zukunft in Leer: KI, Robo­tik und Inno­va­ti­on bei der Digi­tal-Tour 2026 erleben

Digi­ta­le Zukunft direkt vor der Haus­tür: Digi­tal-Tour 2026 macht Sta­ti­on in Leer LEER – Künst­li­che Intel­li­genz ist längst kein blo­ßes Schlag­wort...

Veranstaltung

Bun­tes Trei­ben am See: Das Julia­nen­park­fest 2026 lädt zum gro­ßen Fami­li­en­tag nach Leer

Das Julia­nen­park­fest 2026 in Leer: Ein Fest für die gan­ze Fami­lie im Her­zen der Stadt LEER. Es ist wie­der so weit:...

Veranstaltung

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: PS-Gewalt, Qualm und Action für die gan­ze Familie

Tre­cker Treck Wit­ten­sand 2026: Kraft­vol­les Motor­sport-Spek­ta­kel für die gan­ze Familie Am Sonn­tag, den 16. August 2026, ver­wan­delt sich Wit­ten­sand wie­der...

Veranstaltung

Som­mer­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga für die Sup­pen­kü­che Leer

Impres­si­on aus dem Vor­jahr: Die Gitarren­ju­gend Loga beim Bene­fiz­kon­zert 2025. (Foto: Wolf­gang Vogelsang) Gitarren­ju­gend Loga lädt zum gro­ßen Som­mer­kon­zert in...

Veranstaltung

Hei­mat­mu­se­um Leer: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag 2026: Muse­en mit Freu­de entdecken

Kos­ten­los am 17. Mai: Inter­na­tio­na­ler Muse­ums­tag lädt zum Ent­de­cken ein Am Sonn­tag, 17. Mai 2026, lädt das Hei­mat­mu­se­um Leer zum Inter­na­tio­na­len...

Veranstaltung

Kom over de Brug: Kunst, Musik & Som­mer­fee­ling in Blauwestad

Kom over de Brug: Ein Som­mer­tag vol­ler Kunst und Har­mo­nie in Blauwestad Wenn das Son­nen­licht auf der Was­ser­ober­flä­che glit­zert und...

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