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Ost­frie­sen gegen Tier­leid — Schluss mit Tiertransporten.

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Das Foto zeigt die Exper­ten­run­de, von Links nach Rechts:
Dr. Clau­dia Preuss-Über­schär, Dr. Joa­chim Kleen, Dr. Kirs­ten Tön­nies, Ina Mül­ler-Arn­ke Nutz­tier­ex­per­tin Vier Pfo­ten, Dr. Micha­el Marah­rens und Die­ter Ruhnke
 
Ost­frie­sen gegen Tier­leid: Pres­se­mit­tei­lung  zu der Behaup­tung des VOST gegen­über der Pres­se, die Ver­an­stal­tung sei emo­tio­nal und ideo­lo­gisch geführt worden:
 
 

Die Luft wird dün­ner um VOST 

Die Argu­men­te gehen ihm aus. Er ver­sucht nun, die Pres­se unter Druck zu set­zen, indem er behaup­tet, die Bericht­erstat­tung sei nicht objek­tiv. Die schlimms­te Bedro­hung für Journalist:innen.
 
Aber: auch der VOST wird ein­se­hen müs­sen, dass die Gesell­schaft Tier­quä­le­rei nicht mehr dul­det. Da hel­fen auch Behaup­tun­gen nicht, die gegen Fak­ten und stich­hal­ti­ge Argu­men­te blass und hilf­los schei­nen. Fakt ist: der VOST wur­de mehr­fach zum Dia­log ein­ge­la­den und Herr Dr. Cord-Hin­nerk Thies, Geschäfts­füh­re­ren­des Vor­stands­mit­glied des VOST wur­de auch zur Teil­nah­me an der am 09.04. 2022 statt­ge­fun­de­nen Ver­an­stal­tung, ein­ge­la­den. Er sag­te jedoch ab und ging bis­lang auf kei­ne Dia­log-Ein­la­dung, die von den Tier­schutz­ver­bän­den aus­ging, ein. Fakt ist auch: vor­aus­ge­setzt, dass unse­re Gesell­schaft ein ethi­sches Grund­ver­ständ­nis besitzt, gibt es kei­nen auch nur annä­hernd plau­si­blen Grund, der recht­fer­tigt, dass Tie­re um den hal­ben Erd­ball trans­por­tiert werden.
 
Noch weni­ger ist dies zu recht­fer­ti­gen, wenn man weiß, dass die Tie­re, die VOST nach Nord­afri­ka, nach Russ­land und ande­re Staa­ten außer­halb der EU ver­frach­tet, ihr ers­tes Kalb im Bauch tra­gen. Tier­trans­por­te bedeu­ten für alle Tie­re Stress. Auch das ist ein Fakt, der sich schwer­lich negie­ren lässt. Jeder Mensch, der sich eini­ger­ma­ßen in ande­re Lebe­we­sen hin­ein­ver­set­zen kann, kann sich unschwer vor­stel­len, wie schlimm es ist, über 29 Stun­den am Stück ein­ge­pfercht auf einem LKW zu sein und im eige­nen Kot lie­gen zu müs­sen, sofern über­haupt Platz zum Lie­gen ist. Da die Tie­re dop­pel­stö­ckig ver­la­den wer­den haben sie nur 20 cm Platz zwi­schen Rücken und Decke des Fahr­zeugs. Die Angst und der Stress poten­zie­ren sich, da die Tie­re nicht wis­sen, was mit ihnen geschieht und was sie erwar­tet. Sie wer­den nicht nur per LKW auf der Stra­ße, son­dern auch per Schiff trans­por­tiert. Das bedeu­tet zum Bei­spiel auf dem Weg nach Ägyp­ten, dass die Tie­re von LKWs auf ros­ti­ge, alte Schif­fe umge­la­den wer­den. Die Ram­pen, die auf die­se Schif­fe füh­ren, sind sehr steil und die Tie­re rut­schen, wenn sie her­auf­ge­trie­ben wer­den, häu­fig aus. Auch dies ist Fakt und wur­de mehr­fach doku­men­tiert und im Fern­se­hen ausgestrahlt.
 
Es ist eben­falls Fakt, dass der VOST Tie­re nach Marok­ko, Russ­land und Ägyp­ten ver­frach­tet. Alle Tie­re, egal wann, wer­den in Marok­ko und Ägyp­ten geschäch­tet, also ohne Betäu­bung geschlach­tet – auch dies ist Fakt. Um ein aus­ge­wach­se­nes Rind nie­der­zu­zwin­gen, ist gro­be Gewalt not­wen­dig, die in die­sen Län­dern auch ange­wen­det wird. Die Metho­den wur­den viel­fach doku­men­tiert und sind gesam­melt in meh­re­ren Arti­keln, die im Amts­tier­ärzt­li­chen Dienst erschie­nen sind, publi­ziert. Eben­falls Fakt ist, dass auf einem Trans­port nach Ägyp­ten 2017, auf dem aus­nahms­wei­se ein­mal ein Vete­ri­när mit­fuhr (es fah­ren sonst nie Vete­ri­nä­re auf Tier­trans­port­schif­fen mit), inner­halb von 6 Tagen 9 tote Rin­der beklagt wur­den. Auf dem Schiff waren auch Rin­der aus Niedersachsen.
 
Fakt ist eben­falls, dass es seit Jahr­zehn­ten Doku­men­ta­tio­nen von Tier­schutz­or­ga­ni­sa­tio­nen und Jour­na­lis­ten gibt, die bele­gen, wie es den Tie­ren auf die­sen Trans­por­ten und in den Dritt­staa­ten ergeht. Die Doku­men­ta­tio­nen waren ein Haupt­teil der Anhö­run­gen des EU-Unter­su­chungs­aus­schus­ses zu Tier­trans­por­ten, der von Juni 2020-Dezem­ber 2021 statt­fand und von dem die Vor­sit­zen­de Til­ly Metz auf der Demo gegen Tier­trans­por­te am 09.04.2022 in Aurich berich­te­te. Fakt ist auch, dass es in Nord­afri­ka­ni­schen Län­dern über meh­re­re Mona­te im Jahr sehr heiß ist und es an Was­ser man­gelt. Eben­falls Fakt ist, dass Hol­stein-Frie­si­an Hoch­leis­tungs­rin­der mit Hit­ze Pro­ble­me haben und mit hei­ßem Kli­ma nicht zurecht­kom­men. Und es lässt sich nicht bestrei­ten, dass es in Län­dern wie Marok­ko und Ägyp­ten an Was­ser man­gelt. Fakt ist eben­falls, dass ein Rind bei Tem­pe­ra­tu­ren von 40–45 Grad bis zu 200 Liter Was­ser am Tag benö­tigt, vor allem wenn es sich in der Lak­ta­ti­on befin­det. Fakt ist auch, dass Rin­der Rau­fut­ter-basiert gefüt­tert wer­den müs­sen, denn es sind Wie­der­käu­er. Da in Marok­ko und Ägyp­ten jedoch Was­ser­man­gel herrscht, fällt auch die Rau­fut­ter­er­zeu­gung spär­lich aus und die Tie­re wer­den fast aus­schließ­lich mit Kraft­fut­ter gefüt­tert, was nicht wie­der­käu­er­ge­recht ist.
 
Fakt ist außer­dem, dass die Käl­ber, die die schwan­ge­ren Kühe gebä­ren, auf Vieh­märk­ten ver­kauft und zur Schlach­tung ange­bo­ten wer­den – auch die­se wer­den ohne Betäu­bung geschlachtet.
 
All die­se Fak­ten rufen bei eini­ger­ma­ßen empa­thi­schen Men­schen Gefüh­le, also Emo­tio­nen her­vor, weil empa­thi­sche Men­schen mit dem Leid, dem die Tie­re, die der VOST expor­tiert, mit­füh­len. Da der VOST jedoch sein Geschäft wei­ter betrei­ben will und offen­sicht­lich nicht zu den empa­thi­schen Men­schen die­ser Welt gehört, sucht er sich Behaup­tun­gen, die sein Trei­ben recht­fer­ti­gen sol­len. Er ver­sucht, all die genann­ten Fak­ten mit der schlich­ten Behaup­tung, sie sei­en nicht wahr, zu negie­ren. Noch arm­se­li­ger sein Ver­such, die empa­thi­schen Men­schen mit den Wor­ten, sie dis­ku­tier­ten rein emo­tio­nal, soll hie­ßen — irra­tio­nal oder nicht ernst zu neh­mend bzw. nicht fak­ten­ba­siert, zu dif­fa­mie­ren. Dabei ist es genau umge­kehrt. Sei­ne Behaup­tun­gen sind ein­fach nur Behaup­tun­gen – ohne Fak­ten­grund­la­ge. Bis­lang hat er kei­nen ein­zi­gen Beweis gelie­fert, dass sei­ne Tie­re von den Gräu­eln einer Schlach­tung ohne Betäu­bung ver­schont blie­ben. Wie auch? Es gibt schlicht kei­ne Schlach­tung mit Betäu­bung in Marok­ko und in Ägyp­ten. Bis­lang bleibt VOST auch jeden Beleg schul­dig, der sei­ne Behaup­tung stärkt, dass die genann­ten Fak­ten, nicht wahr sei­en. Dar­über hin­aus bleibt VOST jede Erklä­rung schul­dig die recht­fer­tigt, dass Tie­re um den hal­ben Erd­ball trans­por­tiert werden.
 
Quel­len­an­ga­ben — her­aus­ge­sucht von Ost­frie­sen gegen Tierleid:
 
Schiffs­trans­por­te 2017 mit nie­der­säch­si­schen Rin­dern auf einem Schiff nach Ägyp­ten — ein Tier­arzt an Bord berich­tet über das Resul­tat: https://www.ardmediathek.de/…/Y3JpZDovL25kci5kZS9jODBlM…
 
Tier­trans­por­te nach Marok­ko – marok­ka­ni­sche Vieh­märk­te und Schlach­tung von Rin­dern https://www.ndr.de/…/Tierschuetzer-kritisieren…
 
Frag­wür­di­ge Tier­trans­port-Abfer­ti­gun­gen aus Aurich, trotz man­gel­haf­ter Trans­port­pla­nun­gen mit nur einem Fah­rer des Trans­port­un­ter­neh­mens Peit­zmann– bis nach Llayounne,
 
Schlacht­me­tho­den in Dritt­län­dern (insb. ab S. 96) https://media.4‑paws.org/…/Tiertransporte-EN–full-web.pdf
 
Doku­men­ta­tio­nen der Anhö­run­gen des ANIT EU-Unter­su­chungs­aus­schus­ses zu Tier­trans­por­ten https://www.europarl.europa.eu/…/events/events-hearings
 
Bei­trags­fo­to: Ingo Tonsor@LeserECHO.de
Wei­te­re Fotos zur Akti­on “Schluss mit Tier­trans­por­ten” fin­den Sie auf unse­rer Face­book­sei­te “Wir Leeraner”
 
 

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CDU War­singsfehn for­dert brei­te­ren Rad­fahr­weg an Brü­cke über den Randkanal

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CDU War­singsfehn for­dert Ver­bes­se­rung der Rad­we­ge an Brü­cke über den Randkanal

War­singsfehn — Die­ter Bau­mann, stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU im Leera­ner Kreis­tag aus Moorm­er­land, for­dert eine drin­gen­de Ver­brei­te­rung des Rad­fahr­we­ges bei der anste­hen­den Erneue­rung der Brü­cke über den Rand­ka­nal ent­lang der Königsstraße.

Die Brü­cke in War­singsfehn bie­tet der­zeit zwei Rad­fahr­we­ge, von denen der rech­te Fahr­rad­weg stadt­ein­wärts laut Bau­mann deut­lich zu schmal ist und den Anfor­de­run­gen nicht mehr genügt. Schon vor über 20 Jah­ren hat­te Bau­mann sich für die Aus­stat­tung der Stra­ßen­brü­cke mit einem zwei­ten Rad­weg ein­ge­setzt, wobei damals die Fahr­bahn für Autos ver­engt wurde.

Bau­mann betont, dass es nun an der Zeit sei, die­se frü­he­re Ent­schei­dung zu opti­mie­ren: “Wir müs­sen den Rad­fah­rern, dort wo es mög­lich ist, nicht nur Vor­rang geben, son­dern auch für ihre Sicher­heit sorgen.”

Die Brü­cke, die zur Kreis­stra­ße 8 gehört, fällt in den Zustän­dig­keits­be­reich des Land­krei­ses Leer. Eine Über­prü­fung ergab, dass die Stand- und Ver­kehrs­si­cher­heit nicht mehr gege­ben ist, da Tei­le der Beweh­rung von Rost befal­len sind.


 

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Kli­ma­neu­tral bis 2040: Samt­ge­mein­de Hesel setzt auf inno­va­ti­ve Wärmeplanung

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Von links nach rechts: Uwe The­mann (Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter) und Joa­chim Duin (Ers­ter Samt­ge­mein­de­rat) von der Samt­ge­mein­de Hesel, zusam­men mit Ger­rit Pruss (Kom­mu­nal­be­treu­er) und Manu­el Bründl (Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung) von EWE NETZ, sowie Micha­el Tun­der (Kli­ma­schutz­ma­na­ger) der Samt­ge­mein­de Hesel.

Kli­ma­schutz: Samt­ge­mein­de Hesel star­tet Wärmeplanung

Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung an EWE NETZ vergeben

Die Samt­ge­mein­de Hesel hat einen bedeu­ten­den Schritt in Rich­tung Kli­ma­schutz unter­nom­men, indem sie die Erstel­lung eines kom­mu­na­len Wär­me­plans an den regio­na­len Ener­gie­netz­be­trei­ber EWE NETZ ver­ge­ben hat. Das ambi­tio­nier­te Ziel: Eine kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis zum Jahr 2040. Der Pla­nungs­pro­zess soll bis Ende 2024 abge­schlos­sen sein und gibt den Bür­gern und Unter­neh­men vor Ort Sicher­heit über die zukünf­ti­ge zen­tra­le Wärmeversorgung.

Ziel: Kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis 2040

Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann beton­te in einem Pres­se­ge­spräch die Bedeu­tung der Wär­me­pla­nung: „Mit der Wär­me­pla­nung möch­ten wir unse­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern die Mög­lich­kei­ten zukunfts­fä­hi­ger und gleich­zei­tig bezahl­ba­rer Wär­me­ver­sor­gung auf­zei­gen und ihnen Sicher­heit ver­mit­teln, wo infol­ge kri­sen­haf­ter Zei­ten viel Unsi­cher­heit über die künf­ti­ge Ent­wick­lung herrscht.“

Vier Pro­jekt­pha­sen bis zum Umsetzungsstart

Der Pla­nungs­pro­zess ist in vier Pha­sen unterteilt:

  1. Bestands­ana­ly­se: Erhe­bung des Ist-Zustands der Wär­me­ver­sor­gung in Hesel.
  2. Poten­ti­al­ana­ly­se: Ermitt­lung der Poten­zia­le zur kli­ma­neu­tra­len Energiegewinnung.
  3. Auf­stel­lung eines Ziel­sze­na­ri­os: Ent­wick­lung ver­schie­de­ner Sze­na­ri­en und Aus­wahl eines Ziel­sze­na­ri­os für eine kli­ma­neu­tra­le Wärmeversorgung.
  4. Wär­me­wen­de­stra­te­gie: Ent­wick­lung einer Stra­te­gie inklu­si­ve Maß­nah­men­ka­ta­log und Iden­ti­fi­zie­rung geeig­ne­ter Quar­tie­re für Wärmenetze.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung des Wär­me­plans sol­len inner­halb der fol­gen­den fünf Jah­re min­des­tens fünf der vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men umge­setzt werden.

Betei­li­gung der Öffentlichkeit

Wäh­rend des gesam­ten Pla­nungs­pro­zes­ses wer­den Inter­es­sen­grup­pen sowie Ver­tre­ter der Wirt­schaft fort­lau­fend infor­miert und ein­ge­bun­den – sowohl ana­log als auch digi­tal. Dies geschieht über die Home­page, regel­mä­ßi­ge Rund­schrei­ben, per­sön­li­che Gesprä­che und eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung. Fra­gen zur Wär­me­pla­nung kön­nen per E‑Mail an waermeplanung@hesel.de gestellt werden.

Fahr­plan für eine kli­ma­freund­li­che Zukunft

EWE NETZ arbei­tet eng mit der Samt­ge­mein­de Hesel zusam­men, um einen tech­no­lo­gie­of­fe­nen Wär­me­plan zu ent­wi­ckeln, der Kli­ma­neu­tra­li­tät und Ver­sor­gungs­si­cher­heit mit­ein­an­der ver­bin­det. „Für das Samt­ge­mein­de­ge­biet erar­bei­ten wir tech­no­lo­gie­of­fen einen Wär­me­plan, der Hesel eine ganz­heit­li­che Stra­te­gie an die Hand gibt“, sagt Manu­el Bründl, Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung bei EWE NETZ.

„Digi­ta­ler Zwil­ling“ der Samtgemeinde

EWE NETZ nutzt eine spe­zi­el­le Soft­ware, den soge­nann­ten „digi­ta­len Zwil­ling“, um die Samt­ge­mein­de gebäu­de­scharf digi­tal dar­zu­stel­len und den Ener­gie­ver­brauch, Ener­gie­trä­ger und erneu­er­ba­re Poten­zia­le trans­pa­rent sicht­bar zu machen. Ger­rit Pruss, Kom­mu­nal­be­treu­er bei EWE NETZ, erklärt: „Auf Basis unse­rer lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen mit der kom­mu­na­len Ener­gie­ver­sor­gung haben wir ein ganz­heit­li­ches Lösungs­pa­ket ent­wi­ckelt. Alle gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen und die Bedürf­nis­se der Samt­ge­mein­de wer­den dabei berücksichtigt.“

Gesetz­li­cher Rah­men und der Hese­ler Weg

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung hat durch das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) und das nie­der­säch­si­sche Kli­ma­ge­setz neue Bedeu­tung erlangt. Die­se Geset­ze unter­stüt­zen das Ziel der Bun­des­re­gie­rung, die Wär­me­ver­sor­gung in Deutsch­land bis 2045 kli­ma­neu­tral zu gestal­ten. Obwohl die Samt­ge­mein­de Hesel nicht gesetz­lich zur Wär­me­pla­nung ver­pflich­tet ist, hat sie sich früh­zei­tig die­ser Auf­ga­be gestellt. Der Samt­ge­mein­de­rat hat im Sep­tem­ber 2023 mit dem Kli­ma­schutz­kon­zept das Ziel aus­ge­ru­fen, bis spä­tes­tens 2045 Treib­haus­gas­neu­tra­li­tät zu erreichen.

Unter­stüt­zung durch Fördermittel

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung in Hesel wird aus Mit­teln der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz geför­dert. Die­ses Enga­ge­ment zeigt den Weg der Samt­ge­mein­de Hesel zu einer nach­hal­ti­gen und kli­ma­freund­li­chen Zukunft.


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Ems Dol­lart Busi­ness Forum: „Wun­der­line bie­tet gro­ßes Potenzial“

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Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung aus Deutsch­land und den Nie­der­lan­den nutz­ten das Ems Dol­lart Busi­ness Forum für inten­si­ven inhalt­li­chen Austausch.

Grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit im Fokus: Ems Dol­lart Busi­ness Forum hebt Poten­zia­le der Wun­der­line hervor

Netz­werk­ver­an­stal­tung zur För­de­rung des grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) hat gemein­sam mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de, der Stadt und dem Land­kreis Leer sowie der NBank kürz­lich das Ems Dol­lart Busi­ness Forum (EDBF) in Bad Nieu­weschans ver­an­stal­tet. Rund 50 Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung nah­men an die­ser Netz­werk­ver­an­stal­tung teil, um über Ver­bes­se­run­gen im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus zu diskutieren.

Poten­zia­le im grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard beton­te in sei­nem Gruß­wort das gro­ße unge­nutz­te Poten­zi­al im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus. „Bei­de Regio­nen zie­hen vie­le Tou­ris­ten an. Doch nur weni­ge fin­den auch den Weg auf die jeweils ande­re Sei­te der Gren­ze. Hier gibt es noch viel Poten­zi­al, das wir gemein­sam heben wol­len“, erklär­te Deinhard.

Wis­sen als Schlüs­sel zur Zusammenarbeit

Erich Wün­ker hob in sei­ner Rede die Bedeu­tung von Wis­sen und Ver­ständ­nis für eine erfolg­rei­che grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit her­vor. „Je bes­ser wir ver­ste­hen, wie unse­re Part­ner arbei­ten, des­to effek­ti­ver kön­nen wir gemein­sa­me Pro­jek­te ent­wi­ckeln und umset­zen, die sowohl unse­ren Gemein­schaf­ten als auch unse­ren Volks­wirt­schaf­ten zugu­te­kom­men“, sag­te Wünker.

Erfolg­rei­che Pro­jek­te und Hoff­nun­gen auf die Wunderline

Bereits bestehen­de Pro­jek­te wie die inter­na­tio­na­le Dol­lard-Rou­te, eine seit 1996 bestehen­de grenz­über­schrei­ten­de Rad­rou­te, zei­gen die Mög­lich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit auf. Gro­ße Hoff­nun­gen set­zen die Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung auf die Wun­der­line, eine Bahn­ver­bin­dung von Bre­men nach Gro­nin­gen. „Die Bahn­ver­bin­dung wird sich nicht nur auf den Pen­del­ver­kehr aus­wir­ken. Wir sehen hier auch gro­ßes Poten­zi­al für den Han­del und eben auch für den Tou­ris­mus“, erläu­ter­te Deinhard. Eine gute grenz­über­schrei­ten­de Infra­struk­tur sei gene­rell die Grund­la­ge für eine erfolg­rei­che Zusammenarbeit.

Bedeu­tung der Ver­net­zung und Zusammenarbeit

Die enge Ver­net­zung und Zusam­men­ar­beit auf ver­schie­de­nen Ebe­nen und über die Gren­ze hin­weg wur­de von allen Teil­neh­mern als essen­zi­ell betrach­tet. „Unse­re Zusam­men­ar­beit über die Gren­zen hin­weg ist ent­schei­dend, um die Regi­on für inter­na­tio­na­le Tou­ris­ten attrak­ti­ver zu machen. Nur durch das Tei­len von Wis­sen und das Ver­ste­hen der Struk­tu­ren auf bei­den Sei­ten der Gren­ze kön­nen wir erfolg­rei­che und nach­hal­ti­ge Pro­jek­te rea­li­sie­ren“, ergänz­te Wünker.

Unter­stüt­zung durch das Ems Dol­lart Busi­ness Forum

Das Ems Dol­lart Busi­ness Forum ist eine Netz­werk­ver­an­stal­tung, die Unter­neh­mer dabei unter­stüt­zen soll, grenz­über­schrei­ten­de Geschäfts­be­zie­hun­gen auf­zu­bau­en. Die IHK orga­ni­siert die­ses For­mat regel­mä­ßig in Abstim­mung mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de auf nie­der­län­di­scher Sei­te sowie der Stadt und dem Land­kreis Leer und der NBank auf deut­scher Seite.


 

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Sicht­bar­keit ist Umsatz: Wie der Lese­r­ECHO-Ver­lag Ihr Unter­neh­men mit geziel­tem Online-Mar­ke­ting in die ers­te Rei­he katapultiert

Im heu­ti­gen digi­ta­len Zeit­al­ter ist die Goo­g­le­su­che das vir­tu­el­le Äqui­va­lent zum Super­markt­re­gal. Wie im Super­markt gilt auch im Online-Mar­ke­ting: Wer...

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Die unsicht­ba­re Gefahr: War­um Sicht­bar­keit in der Goo­g­le­su­che über Erfolg oder Miss­erfolg entscheidet

Unsicht­bar in der Goo­g­le­su­che? Dann exis­tiert man nicht! In der heu­ti­gen digi­ta­len Ära ist die Goo­g­le­su­che ein maß­geb­li­cher Weg­wei­ser für Unter­neh­men,...

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Ost­fries­land: Digi­ta­les Mar­ke­ting — Erfolg­rei­che Stra­te­gien und Praxisanwendung

Digi­tal Boost: Auf­stieg im Online-Mar­ke­ting durch die Digi­ta­les Mar­ke­ting Masterclass Will­kom­men zur “Digi­ta­les Mar­ke­ting Mas­ter­class: Erfolg­rei­che Stra­te­gien und Pra­xis­an­wen­dung” –...

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Wer­be- und Mar­ke­ting­agen­tur in Leer Ostfriesland!

Ost­fries­lands Krea­ti­ve — Ihre Mar­ke­ting­ar­chi­tek­ten in Leer! Will­kom­men bei Lese­r­ECHO, Ihrer erst­klas­si­gen Mar­ke­ting­agen­tur in Leer, Ost­fries­land. Als ost­frie­si­sche Wer­be­ex­per­ten und krea­ti­ve...

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Wer­be­agen­tur Leer Ostfriesland

Die Wer­be­agen­tur Leer Ost­fries­land: Für ein­zig­ar­ti­ges Mar­ke­ting und Star­ke Präsenz! Ein­lei­tung: In einer Welt, in der visu­el­le Ein­drü­cke und digi­ta­le...

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Kyber­ne­tik

Kyber­ne­tik im Mar­ke­ting: Die Kunst der Rege­lung und Steuerung In der Welt des Mar­ke­tings eröff­net sich eine fas­zi­nie­ren­de Dimen­si­on: Kyber­ne­tik,...

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Wer­be­agen­tur Emsland

Wer­be­agen­tu­ren im Ems­land: Krea­ti­ve Impul­se in 30 Städ­ten und Gemeinden Das Ems­land, mit sei­nen male­ri­schen Land­schaf­ten und dyna­mi­schen Gemein­schaf­ten, beher­bergt...

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Lese­r­ECHO-Ver­lag: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge für Anzei­ge­kun­den — Krea­ti­ve Iden­ti­tät, Prak­ti­sche Lösungen

Krea­ti­vi­tät trifft auf Prak­ti­ka­bi­li­tät: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge vom Lese­r­ECHO-Ver­lag für Anzeigekunden In der heu­ti­gen digi­ta­len Ära ist ein ein­präg­sa­mes Logo ent­schei­dend...

Anzei­gen

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

News

Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

News

Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...

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