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Nie­der­sach­sen schlägt „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und „Para­men­tik” als imma­te­ri­el­le Kul­tur­er­be vor

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Nie­der­sach­sen ist reich an Tra­di­tio­nen. Loka­les Brauch­tum, Ritua­le, Kul­tur­tech­ni­ken, Aus­drucks­for­men, tra­di­tio­nel­les Wis­sen und Kön­nen prä­gen und fes­ti­gen die kul­tu­rel­le Iden­ti­tät Nie­der­sach­sens. Zwei die­ser leben­di­gen und lan­des­ty­pi­schen Tra­di­tio­nen schlägt das Nie­der­säch­si­sche Minis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK) nun für die Auf­nah­me in das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes vor: die „Ost­frie­si­sche Land­schaft” und die „Para­men­tik”.

„Mit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und der Para­men­tik schla­gen wir zwei Bei­spie­le dafür vor, wie Wis­sen von Gene­ra­ti­on zu Gene­ra­ti­on über­lie­fert wird und iden­ti­täts­stif­ten­de Tra­di­tio­nen auch in der heu­ti­gen Zeit gelebt wer­den”, so Nie­der­sach­sens Kul­tur­mi­nis­ter Björn Thüm­ler. „Bei­de Anträ­ge ste­hen zugleich stell­ver­tre­tend für alle nie­der­säch­si­schen Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die auch in den Mona­ten der Coro­na-Pan­de­mie die kul­tu­rel­len Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men leben­dig gehal­ten haben.”

Die Ost­frie­si­sche Land­schaft steht für den kon­kre­ten Aus­druck eines Lebens­ge­fühls in der Regi­on Ost­fries­land, der sei­nen Hin­ter­grund in der noch heu­te gepfleg­ten und geleb­ten kul­tu­rel­len Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit hat. Zugleich ist die Ost­frie­si­sche Land­schaft eine moder­ne Insti­tu­ti­on, die staat­li­che Auf­ga­ben wahr­nimmt und in der legi­ti­men Rechts­nach­fol­ge der his­to­ri­schen Land­stän­de in der Tra­di­ti­on der Frie­si­schen Frei­heit steht. Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist eine öffent­li­che Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung in spät­mit­tel­al­ter­li­cher Tradition.

Die Para­men­tik ist eine geleb­te Tra­di­ti­on der Tex­til­kunst und Fer­ti­gung von Lit­ur­gi­schen Gewän­dern für Kir­chen­räu­me in den Far­ben des Kir­chen­jah­res. In der Para­men­tik fin­den vie­le tra­di­tio­nel­le Hand­werks­tech­ni­ken wie Webe­rei, Bild­wir­ke­rei, Sti­cken, Fil­zen oder Klöp­peln Anwen­dung. Eine sol­che Para­men­ten­werk­statt ist im Klos­ter St. Mari­en­berg in Helm­stedt zu fin­den. Die­ses nie­der­säch­si­sche Kom­pe­tenz­zen­trum setzt die Tra­di­ti­on auf moder­ne Wei­se fort und macht die Kul­tur auch für Nicht-Fach­leu­te erlebbar.

Hin­ter­grund

Seit 2013 kön­nen sich alle zwei Jah­re nie­der­säch­si­sche Gemein­schaf­ten und Grup­pen, die geleb­te Tra­di­tio­nen ver­tre­ten und wei­ter­ge­ben, beim MWK bewer­ben, um vom Land Nie­der­sach­sen für die Auf­nah­me in das natio­na­le Ver­zeich­nis imma­te­ri­el­ler Kul­tur­gü­ter vor­ge­schla­gen zu wer­den. Im ver­gan­ge­nen Jahr war dies zum fünf­ten Mal mög­lich. Die 2021 ein­ge­gan­ge­nen Anträ­ge wur­den durch eine sechs­köp­fi­ge Jury aus exter­nen Exper­tin­nen und Exper­ten auf Lan­des­ebe­ne geprüft, inten­siv dis­ku­tiert und aus­ge­wer­tet. Die bei­den aus­ge­wähl­ten Tra­di­tio­nen wur­den nun an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz weitergeleitet.

Im Lau­fe des Jah­res wer­den die von den Bun­des­län­dern ein­ge­reich­ten Anträ­ge von einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um bei der deut­schen UNESCO-Kom­mis­si­on ana­ly­siert. Die Anträ­ge, die den inter­na­tio­na­len Richt­li­ni­en ent­spre­chen, bil­den das bun­des­wei­te Ver­zeich­nis des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes. Es ist die Grund­la­ge für Anmel­dun­gen zur inter­na­tio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Erbes der UNESCO. Auf der natio­na­len Lis­te des imma­te­ri­el­len Kul­tur­er­bes befin­den sich aktu­ell sie­ben geleb­te Tra­di­tio­nen und Aus­drucks­for­men aus Nie­der­sach­sen. Der Blau­druck steht zudem auch auf der inter­na­tio­na­len Liste.


SPD-Abge­ord­ne­te sicher: Ost­frie­si­sche Land­schaft wird ein „imma­te­ri­el­les Kulturerbe“

Ost­fries­land – Die SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Han­ne Mod­der (Bun­de), Mat­thi­as Are­nds (Emden), Sascha Laa­ken (Ost­rhau­der­fehn) und Wiard Sie­bels (Aurich) sind zuver­sicht­lich, dass die Ost­frie­si­sche Land­schaft von der Unesco als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­er­be“ aner­kannt wird. So reagier­ten sie auf die Ent­schei­dung des Nie­der­säch­si­schen Minis­te­ri­ums für Wis­sen­schaft und Kul­tur (MWK), die Ost­frie­si­sche Land­schaft als „imma­te­ri­el­les Kul­tur­wer­be“ bei der Unesco vorzuschlagen.

„Die Ost­frie­si­sche Land­schaft ist die Nach­fol­ge­rin der ost­frie­si­schen Land­stän­de, die als Ver­fech­ter der Frie­si­schen Frei­heit ein Allein­stel­lungs­merk­mal in der deut­schen Geschich­te haben und eine bemer­kens­wer­te demo­kra­ti­sche Tra­di­ti­on begrün­det haben“, so die SPD-Abge­ord­ne­ten. Noch heu­te gebe die Ost­frie­si­sche Land­schaft die­se Tra­di­ti­on und die­ses Lebens­ge­fühl wei­ter – als welt­of­fe­ne und moder­ne Wis­sen­schafts- und Kul­tur­ein­rich­tung, die heu­te noch in die­ser Form ein­ma­lig ist. „Wir begrü­ßen daher die Ent­schei­dung des Minis­te­ri­ums und sehen gute Chan­cen, dass die Unesco den Vor­schlag auf­greift“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Der Vor­schlag wur­de jetzt an die Kul­tus­mi­nis­ter­kon­fe­renz wei­ter­ge­lei­tet und wird einem unab­hän­gi­gen Exper­ten­gre­mi­um der deut­schen Unesco-Kom­mis­si­on geprüft. „In jedem Fall ist schon der Vor­schlag ein Lob für die enga­gier­te Arbeit der Ost­frie­si­schen Land­schaft und ihrer Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter in den ver­gan­ge­nen Jah­ren“, mei­nen die SPD-Abgeordneten. 


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„Aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“

Wir, die Ost­frie­si­sche Land­schaft­li­che Brand­kas­se, sind als selbst­stän­di­ger öffent­lich-recht­li­cher Regio­nal­ver­si­che­rer seit 1754 in Ost­fries­land aus­schließ­lich die­ser Regi­on und sei­nen Men­schen ver­pflich­tet. Wir „leben“ dies unter der Phi­lo­so­phie „aus Ost­fries­land, für Ostfriesland!“.

Die Ver­si­che­rung der Ostfriesen

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CDU War­singsfehn for­dert brei­te­ren Rad­fahr­weg an Brü­cke über den Randkanal

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CDU War­singsfehn for­dert Ver­bes­se­rung der Rad­we­ge an Brü­cke über den Randkanal

War­singsfehn — Die­ter Bau­mann, stell­ver­tre­ten­der Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der der CDU im Leera­ner Kreis­tag aus Moorm­er­land, for­dert eine drin­gen­de Ver­brei­te­rung des Rad­fahr­we­ges bei der anste­hen­den Erneue­rung der Brü­cke über den Rand­ka­nal ent­lang der Königsstraße.

Die Brü­cke in War­singsfehn bie­tet der­zeit zwei Rad­fahr­we­ge, von denen der rech­te Fahr­rad­weg stadt­ein­wärts laut Bau­mann deut­lich zu schmal ist und den Anfor­de­run­gen nicht mehr genügt. Schon vor über 20 Jah­ren hat­te Bau­mann sich für die Aus­stat­tung der Stra­ßen­brü­cke mit einem zwei­ten Rad­weg ein­ge­setzt, wobei damals die Fahr­bahn für Autos ver­engt wurde.

Bau­mann betont, dass es nun an der Zeit sei, die­se frü­he­re Ent­schei­dung zu opti­mie­ren: “Wir müs­sen den Rad­fah­rern, dort wo es mög­lich ist, nicht nur Vor­rang geben, son­dern auch für ihre Sicher­heit sorgen.”

Die Brü­cke, die zur Kreis­stra­ße 8 gehört, fällt in den Zustän­dig­keits­be­reich des Land­krei­ses Leer. Eine Über­prü­fung ergab, dass die Stand- und Ver­kehrs­si­cher­heit nicht mehr gege­ben ist, da Tei­le der Beweh­rung von Rost befal­len sind.


 

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Kli­ma­neu­tral bis 2040: Samt­ge­mein­de Hesel setzt auf inno­va­ti­ve Wärmeplanung

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Von links nach rechts: Uwe The­mann (Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter) und Joa­chim Duin (Ers­ter Samt­ge­mein­de­rat) von der Samt­ge­mein­de Hesel, zusam­men mit Ger­rit Pruss (Kom­mu­nal­be­treu­er) und Manu­el Bründl (Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung) von EWE NETZ, sowie Micha­el Tun­der (Kli­ma­schutz­ma­na­ger) der Samt­ge­mein­de Hesel.

Kli­ma­schutz: Samt­ge­mein­de Hesel star­tet Wärmeplanung

Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung an EWE NETZ vergeben

Die Samt­ge­mein­de Hesel hat einen bedeu­ten­den Schritt in Rich­tung Kli­ma­schutz unter­nom­men, indem sie die Erstel­lung eines kom­mu­na­len Wär­me­plans an den regio­na­len Ener­gie­netz­be­trei­ber EWE NETZ ver­ge­ben hat. Das ambi­tio­nier­te Ziel: Eine kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis zum Jahr 2040. Der Pla­nungs­pro­zess soll bis Ende 2024 abge­schlos­sen sein und gibt den Bür­gern und Unter­neh­men vor Ort Sicher­heit über die zukünf­ti­ge zen­tra­le Wärmeversorgung.

Ziel: Kli­ma­neu­tra­le Wär­me­ver­sor­gung bis 2040

Samt­ge­mein­de­bür­ger­meis­ter Uwe The­mann beton­te in einem Pres­se­ge­spräch die Bedeu­tung der Wär­me­pla­nung: „Mit der Wär­me­pla­nung möch­ten wir unse­ren Mit­bür­ge­rin­nen und Mit­bür­gern die Mög­lich­kei­ten zukunfts­fä­hi­ger und gleich­zei­tig bezahl­ba­rer Wär­me­ver­sor­gung auf­zei­gen und ihnen Sicher­heit ver­mit­teln, wo infol­ge kri­sen­haf­ter Zei­ten viel Unsi­cher­heit über die künf­ti­ge Ent­wick­lung herrscht.“

Vier Pro­jekt­pha­sen bis zum Umsetzungsstart

Der Pla­nungs­pro­zess ist in vier Pha­sen unterteilt:

  1. Bestands­ana­ly­se: Erhe­bung des Ist-Zustands der Wär­me­ver­sor­gung in Hesel.
  2. Poten­ti­al­ana­ly­se: Ermitt­lung der Poten­zia­le zur kli­ma­neu­tra­len Energiegewinnung.
  3. Auf­stel­lung eines Ziel­sze­na­ri­os: Ent­wick­lung ver­schie­de­ner Sze­na­ri­en und Aus­wahl eines Ziel­sze­na­ri­os für eine kli­ma­neu­tra­le Wärmeversorgung.
  4. Wär­me­wen­de­stra­te­gie: Ent­wick­lung einer Stra­te­gie inklu­si­ve Maß­nah­men­ka­ta­log und Iden­ti­fi­zie­rung geeig­ne­ter Quar­tie­re für Wärmenetze.

Nach der Ver­öf­fent­li­chung des Wär­me­plans sol­len inner­halb der fol­gen­den fünf Jah­re min­des­tens fünf der vor­ge­schla­ge­nen Maß­nah­men umge­setzt werden.

Betei­li­gung der Öffentlichkeit

Wäh­rend des gesam­ten Pla­nungs­pro­zes­ses wer­den Inter­es­sen­grup­pen sowie Ver­tre­ter der Wirt­schaft fort­lau­fend infor­miert und ein­ge­bun­den – sowohl ana­log als auch digi­tal. Dies geschieht über die Home­page, regel­mä­ßi­ge Rund­schrei­ben, per­sön­li­che Gesprä­che und eine Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung. Fra­gen zur Wär­me­pla­nung kön­nen per E‑Mail an waermeplanung@hesel.de gestellt werden.

Fahr­plan für eine kli­ma­freund­li­che Zukunft

EWE NETZ arbei­tet eng mit der Samt­ge­mein­de Hesel zusam­men, um einen tech­no­lo­gie­of­fe­nen Wär­me­plan zu ent­wi­ckeln, der Kli­ma­neu­tra­li­tät und Ver­sor­gungs­si­cher­heit mit­ein­an­der ver­bin­det. „Für das Samt­ge­mein­de­ge­biet erar­bei­ten wir tech­no­lo­gie­of­fen einen Wär­me­plan, der Hesel eine ganz­heit­li­che Stra­te­gie an die Hand gibt“, sagt Manu­el Bründl, Pro­jekt­re­fe­rent Kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung bei EWE NETZ.

„Digi­ta­ler Zwil­ling“ der Samtgemeinde

EWE NETZ nutzt eine spe­zi­el­le Soft­ware, den soge­nann­ten „digi­ta­len Zwil­ling“, um die Samt­ge­mein­de gebäu­de­scharf digi­tal dar­zu­stel­len und den Ener­gie­ver­brauch, Ener­gie­trä­ger und erneu­er­ba­re Poten­zia­le trans­pa­rent sicht­bar zu machen. Ger­rit Pruss, Kom­mu­nal­be­treu­er bei EWE NETZ, erklärt: „Auf Basis unse­rer lang­jäh­ri­gen Erfah­run­gen mit der kom­mu­na­len Ener­gie­ver­sor­gung haben wir ein ganz­heit­li­ches Lösungs­pa­ket ent­wi­ckelt. Alle gesetz­li­chen Anfor­de­run­gen und die Bedürf­nis­se der Samt­ge­mein­de wer­den dabei berücksichtigt.“

Gesetz­li­cher Rah­men und der Hese­ler Weg

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung hat durch das Gebäu­de­en­er­gie­ge­setz (GEG) und das nie­der­säch­si­sche Kli­ma­ge­setz neue Bedeu­tung erlangt. Die­se Geset­ze unter­stüt­zen das Ziel der Bun­des­re­gie­rung, die Wär­me­ver­sor­gung in Deutsch­land bis 2045 kli­ma­neu­tral zu gestal­ten. Obwohl die Samt­ge­mein­de Hesel nicht gesetz­lich zur Wär­me­pla­nung ver­pflich­tet ist, hat sie sich früh­zei­tig die­ser Auf­ga­be gestellt. Der Samt­ge­mein­de­rat hat im Sep­tem­ber 2023 mit dem Kli­ma­schutz­kon­zept das Ziel aus­ge­ru­fen, bis spä­tes­tens 2045 Treib­haus­gas­neu­tra­li­tät zu erreichen.

Unter­stüt­zung durch Fördermittel

Die kom­mu­na­le Wär­me­pla­nung in Hesel wird aus Mit­teln der Natio­na­len Kli­ma­schutz­in­itia­ti­ve des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Kli­ma­schutz geför­dert. Die­ses Enga­ge­ment zeigt den Weg der Samt­ge­mein­de Hesel zu einer nach­hal­ti­gen und kli­ma­freund­li­chen Zukunft.


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Ems Dol­lart Busi­ness Forum: „Wun­der­line bie­tet gro­ßes Potenzial“

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Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung aus Deutsch­land und den Nie­der­lan­den nutz­ten das Ems Dol­lart Busi­ness Forum für inten­si­ven inhalt­li­chen Austausch.

Grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit im Fokus: Ems Dol­lart Busi­ness Forum hebt Poten­zia­le der Wun­der­line hervor

Netz­werk­ver­an­stal­tung zur För­de­rung des grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

Die Indus­trie- und Han­dels­kam­mer für Ost­fries­land und Papen­burg (IHK) hat gemein­sam mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de, der Stadt und dem Land­kreis Leer sowie der NBank kürz­lich das Ems Dol­lart Busi­ness Forum (EDBF) in Bad Nieu­weschans ver­an­stal­tet. Rund 50 Ver­tre­ter aus Poli­tik, Wirt­schaft und Ver­wal­tung nah­men an die­ser Netz­werk­ver­an­stal­tung teil, um über Ver­bes­se­run­gen im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus zu diskutieren.

Poten­zia­le im grenz­über­schrei­ten­den Tourismus

IHK-Haupt­ge­schäfts­füh­rer Max-Mar­tin Deinhard beton­te in sei­nem Gruß­wort das gro­ße unge­nutz­te Poten­zi­al im grenz­über­schrei­ten­den Tou­ris­mus. „Bei­de Regio­nen zie­hen vie­le Tou­ris­ten an. Doch nur weni­ge fin­den auch den Weg auf die jeweils ande­re Sei­te der Gren­ze. Hier gibt es noch viel Poten­zi­al, das wir gemein­sam heben wol­len“, erklär­te Deinhard.

Wis­sen als Schlüs­sel zur Zusammenarbeit

Erich Wün­ker hob in sei­ner Rede die Bedeu­tung von Wis­sen und Ver­ständ­nis für eine erfolg­rei­che grenz­über­schrei­ten­de Zusam­men­ar­beit her­vor. „Je bes­ser wir ver­ste­hen, wie unse­re Part­ner arbei­ten, des­to effek­ti­ver kön­nen wir gemein­sa­me Pro­jek­te ent­wi­ckeln und umset­zen, die sowohl unse­ren Gemein­schaf­ten als auch unse­ren Volks­wirt­schaf­ten zugu­te­kom­men“, sag­te Wünker.

Erfolg­rei­che Pro­jek­te und Hoff­nun­gen auf die Wunderline

Bereits bestehen­de Pro­jek­te wie die inter­na­tio­na­le Dol­lard-Rou­te, eine seit 1996 bestehen­de grenz­über­schrei­ten­de Rad­rou­te, zei­gen die Mög­lich­kei­ten der Zusam­men­ar­beit auf. Gro­ße Hoff­nun­gen set­zen die Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung auf die Wun­der­line, eine Bahn­ver­bin­dung von Bre­men nach Gro­nin­gen. „Die Bahn­ver­bin­dung wird sich nicht nur auf den Pen­del­ver­kehr aus­wir­ken. Wir sehen hier auch gro­ßes Poten­zi­al für den Han­del und eben auch für den Tou­ris­mus“, erläu­ter­te Deinhard. Eine gute grenz­über­schrei­ten­de Infra­struk­tur sei gene­rell die Grund­la­ge für eine erfolg­rei­che Zusammenarbeit.

Bedeu­tung der Ver­net­zung und Zusammenarbeit

Die enge Ver­net­zung und Zusam­men­ar­beit auf ver­schie­de­nen Ebe­nen und über die Gren­ze hin­weg wur­de von allen Teil­neh­mern als essen­zi­ell betrach­tet. „Unse­re Zusam­men­ar­beit über die Gren­zen hin­weg ist ent­schei­dend, um die Regi­on für inter­na­tio­na­le Tou­ris­ten attrak­ti­ver zu machen. Nur durch das Tei­len von Wis­sen und das Ver­ste­hen der Struk­tu­ren auf bei­den Sei­ten der Gren­ze kön­nen wir erfolg­rei­che und nach­hal­ti­ge Pro­jek­te rea­li­sie­ren“, ergänz­te Wünker.

Unter­stüt­zung durch das Ems Dol­lart Busi­ness Forum

Das Ems Dol­lart Busi­ness Forum ist eine Netz­werk­ver­an­stal­tung, die Unter­neh­mer dabei unter­stüt­zen soll, grenz­über­schrei­ten­de Geschäfts­be­zie­hun­gen auf­zu­bau­en. Die IHK orga­ni­siert die­ses For­mat regel­mä­ßig in Abstim­mung mit den Gemein­den Oldambt und Wes­ter­wol­de auf nie­der­län­di­scher Sei­te sowie der Stadt und dem Land­kreis Leer und der NBank auf deut­scher Seite.


 

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Ost­fries­land: Digi­ta­les Mar­ke­ting — Erfolg­rei­che Stra­te­gien und Praxisanwendung

Digi­tal Boost: Auf­stieg im Online-Mar­ke­ting durch die Digi­ta­les Mar­ke­ting Masterclass Will­kom­men zur “Digi­ta­les Mar­ke­ting Mas­ter­class: Erfolg­rei­che Stra­te­gien und Pra­xis­an­wen­dung” –...

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Wer­be- und Mar­ke­ting­agen­tur in Leer Ostfriesland!

Ost­fries­lands Krea­ti­ve — Ihre Mar­ke­ting­ar­chi­tek­ten in Leer! Will­kom­men bei Lese­r­ECHO, Ihrer erst­klas­si­gen Mar­ke­ting­agen­tur in Leer, Ost­fries­land. Als ost­frie­si­sche Wer­be­ex­per­ten und krea­ti­ve...

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Wer­be­agen­tur Leer Ostfriesland

Die Wer­be­agen­tur Leer Ost­fries­land: Für ein­zig­ar­ti­ges Mar­ke­ting und Star­ke Präsenz! Ein­lei­tung: In einer Welt, in der visu­el­le Ein­drü­cke und digi­ta­le...

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Kyber­ne­tik

Kyber­ne­tik im Mar­ke­ting: Die Kunst der Rege­lung und Steuerung In der Welt des Mar­ke­tings eröff­net sich eine fas­zi­nie­ren­de Dimen­si­on: Kyber­ne­tik,...

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Wer­be­agen­tur Emsland

Wer­be­agen­tu­ren im Ems­land: Krea­ti­ve Impul­se in 30 Städ­ten und Gemeinden Das Ems­land, mit sei­nen male­ri­schen Land­schaf­ten und dyna­mi­schen Gemein­schaf­ten, beher­bergt...

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Lese­r­ECHO-Ver­lag: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge für Anzei­ge­kun­den — Krea­ti­ve Iden­ti­tät, Prak­ti­sche Lösungen

Krea­ti­vi­tät trifft auf Prak­ti­ka­bi­li­tät: Kos­ten­lo­se Logo­vor­schlä­ge vom Lese­r­ECHO-Ver­lag für Anzeigekunden In der heu­ti­gen digi­ta­len Ära ist ein ein­präg­sa­mes Logo ent­schei­dend...

Anzei­gen

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert grü­ne Ener­gie: Zuschüs­se für Bal­kon­kraft­wer­ke jetzt beantragen

Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen för­dert Bal­kon­kraft­wer­ke mit 45.000 Euro Die Gemein­de Wes­t­ov­er­le­din­gen hat einen wich­ti­gen Schritt unter­nom­men, um die Nut­zung erneu­er­ba­rer Ener­gien...

News

Mey­er: „Solar­pa­ket gibt Schub für Aus­bau der Erneuerbaren“

BUNDESKABINETT BESCHLIESST ERLEICHTERUNGEN FÜR BAU UND BETRIEB VON SOLARANLAGE Für Pri­vat­leu­te und gewerb­li­che Betrei­ber soll der Bau und Betrieb von...

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Solar­pa­ket 1: Gesetz­ent­wurf ermög­licht rück­wärts­lau­fen­de Zäh­ler und beschleu­nigt Anmel­dung von PV-Kleinanlagen

  Solar­pa­ket I: Neue Maß­nah­men für einen beschleu­nig­ten Photovoltaik-Ausbau Im Rah­men des Solar­pa­kets 1 gibt es posi­ti­ve Ände­run­gen für Ver­brau­cher,...

News

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm

Nie­der­sach­sen treibt sei­ne Pho­to­vol­ta­ikof­fen­si­ve vor­an: Ver­trags­ab­schluss über rund 355.000 qm Dach­flä­chen im Nord­wes­ten von Niedersachsen Nie­der­sach­sen und die ener­ci­ty AG...

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Bun­des­netz­agen­tur warnt vor man­gel­haf­ten Solar­wech­sel­rich­tern für Balkonanlagen

Die Bun­desetz­agen­tur warnt vor mög­li­chen Gefah­ren bei unzu­läs­si­gen Wech­sel­rich­tern für Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen im sta­tio­nä­ren und im Online­han­del. Die Bun­des­netz­agen­tur hat ver­schie­de­ne...

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