Blaulicht
Gewalt gegen Polizisten, Tankstellen-mitarbeiterin wird Opfer eines Betrugs, Diebstähle und weitere Meldungen
Emden — Verfolgungsfahrt: Motorradfahrer flüchtet vor Polizei und gefährdet andere
Der Polizei fiel am Mittwoch, 13.07.22, gegen 7:25 Uhr ein Motorradfahrer in Augenschein, der ohne Kennzeichen im öffentlichen Verkehrsraum in Emden, u.a. Früchteburger Weg, unterwegs war. Als die Beamten beschlossen, den Fahrzeugführer zu kontrollieren, flüchtete er. Während seiner Flucht überholte er an unübersichtlichen Stellen diverse Pkw und gefährdete durch sein Fahrmanöver passierende Schulkinder auf ihrem Schulweg. Zeugen des Vorfalls und Hinweisgeber melden sich bitte bei der Polizei.
Westoverledingen — Diebstahl von offener Ladefläche eines Pkws — Zeugen gesucht
Zwischen Montag, 11.07.22 22.00, und Dienstag, 12.07.22, 6 Uhr erlangten bisher unbekannte Täter in Völlenerfehn, Hauptstraße Höhe Nr. 47, Diebesgut aus einem dort abgestellten VW Crafter. Die Täter stahlen diverse Bau- und Gartengeräte von der offenen Ladefläche. Zeugen melden sich bitte bei der Polizei.
Leer — Diebstahl aus aufgebrochenen Container — Zeugen gesucht
Bislang unbekannte Täter brachen zwischen dem 12.07. um 16.30 Uhr und dem 13.07.22 um 7 Uhr ein Vorhängeschloss eines Baucontainers in Leer, Straße Wendekamp, auf. Sie entwendeten diverse Baumaschinen sowie Werkzeuge. Es entstand ein Schaden in vierstelliger Höhe. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Tankstellenmitarbeiterin wird Opfer eines Betrugs
Eine Tankstellenmitarbeiterin in Leer ist am Dienstag, 12.07., per Telefonanruf Opfer einer Betrugsmasche geworden. Der Anrufer gab vor, dass er aufgrund einer Kassenprüfung anrufe und die Codes von Gutschein-Karten und Paysafe-Karten brauche. Die Angestellte kam der Aufforderung nach, wodurch ein Schaden im dreistelligen Bereich entstand. Ein größerer Schaden konnte durch eine zweite Mitarbeiterin verhindert werden, die das Telefongespräch übernommen hatte und der diese Betrugsmasche bekannt war.
Leer — Gewalt gegen Polizisten
Am Mittwoch, 13.07.22, wurde die Polizei gegen 22 Uhr zu einer körperlichen Auseinandersetzung in Leer gerufen, bei der ein 20-Jähriger einem Gleichaltrigen ins Gesicht geschlagen hatte. Während der Sachverhaltsaufnahme wegen dieser körperlichen Auseinandersetzung beleidigte und bedrohte das dortige 20-jährige Opfer der Körperverletzung die beiden eingesetzten Polizeibeamten massiv und öffentlichkeitswirksam, zudem verhielt er sich überaus aggressiv.
Westoverledingen — Bushaltestellenunterstand beschädigt
Bei einem Bushaltestellenunterstand in der Papenburger Straße, Höhe Steinweg, ist die Verglasung möglicherweise vorsätzlich beschädigt worden. Die mutmaßliche Tat ereignete sich zwischen Dienstag, 12.07.22, 17 Uhr und Mittwoch, 13.07.22, 7 Uhr. Es kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden, dass es sich um einen Spannungsbruch oder ähnliches handelt. Hinweisgebende werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Leer — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort — Zeugenaufruf
Bereits am Montag, 04.07.22, fuhr eine unbekannte Person in Leer in der Christine-Charlotte-Straße in Fahrtrichtung Annenstraße. Dabei touchierte der Fahrer einen am linken Fahrbahnrand in Fahrtrichtung abgestellten roten Opel Crossland am vorderen Kotflügel. Die Person entfernte sich vom Unfallort, ohne ihre Kontaktdaten zu hinterlassen. Der Verursacher und Zeugen werden gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen.
Emden — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort — Zeugenaufruf
Eine unbekannte Person beschädigte in der Emder Ubierstraße auf dem dortigen Parkplatz Westcenter einen blauen Opel Astra. Vermutlich passierte der Unfall im Zuge des Ein-/Ausparkvorgangs. Die Tat ereignete sich am Mittwoch, 13.07.22, zwischen 6.45 und 14.47 Uhr. Die betroffene Person und Zeugen melden sich bitte bei der Polizei.
Emden — Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort — Zeugenaufruf
Im Zeitraum zwischen dem 5.07.22, 12.30 Uhr und 6.07.22, 12.30 Uhr beschädigte eine bisher unbekannte Person einen schwarzen Audi A4 Avant auf dem Parkplatz des VW-Werkes Emden (Lkw-Parkplatz) in der Wolfsburger Straße, Parkreihe 1. An dem Wagen entstanden Lackbeschädigungen am Stoßfänger vorne links. Der Unfallverursacher und Zeugen melden sich bitte bei der Polizei.
Borkum — Radfahrer stoßen zusammen und verletzen sich leicht
Bei einem Verkehrsunfall mit zwei Fahrradfahrern in der Deichstraße auf Borkum wurden ein Kind und ein Erwachsener leicht verletzt. Der 11-Jährige fuhr in der Straße auf dem Gehweg in entgegengesetzter Fahrtrichtung. In Höhe der Hausnummer 38 beabsichtigte er, vom Gehweg auf die Straße zu fahren. Hierbei übersah er den ordnungsgemäß entgegenkommenden Radfahrer, wodurch beide Radfahrer zu Fall kamen und sich leicht verletzten. Der Mann wurde ins Krankenhaus gebracht.
Filsum — Auto überschlägt sich auf A28, Fahrer leicht bis gar nicht verletzt
Auf der A28 in Fahrtrichtung Leer, Höhe Filsum, war am Mittwoch, 13.07.22, gegen 11 Uhr, ein 72-jähriger Mann aus den Niederlanden mit seinem Pkw unterwegs. Aus ungeklärter Ursache kam der Fahrer nach rechts von der Fahrbahn ab und überschlug sich mehrfach. Der Fahrer blieb weitestgehend unverletzt, der PKW erlitt Totalschaden und es entstand Sachschaden an Wildschutzzaun und Berme. Die Schadenshöhe wird auf 15.000 Euro geschätzt.
Westoverledingen — Drei leichtverletzte Personen bei Unfall durch Wendemanöver
Auf der Brücke B70/K24 in der Leerer Straße (B70) ereignete sich am Mittwoch, 13.07.22, gegen 14.50 Uhr ein Unfall mit drei Leichtverletzten. Zum Zusammenstoß von zwei Pkws kam es, weil ein 78-jähriger Warsingsfehner mit seinem Dacia in Fahrtrichtung Papenburg fuhr und auf der Brücke wendete, um in Richtung Leer weiterzufahren. Dabei übersah er einen 22-jährigen Mercedesfahrer, der die Bundesstraße in Richtung Leer befuhr. Der 78-jährige Fahrer des Dacias, dessen Beifahrerin, eine 78-jährige Frau aus Bookzetelerfehn sowie die Beifahrerin des Mercedes, eine 19-jährige Papenburgerin, wurden leicht verletzt. Die Pkws waren nicht mehr fahrbereit. Es entstand ein Schaden von etwa 13.000 Euro.
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Feuerwehr Bunde gründet Drohneneinheit: DJI Matrice 4TD unterstützt künftig bei Einsätzen
Feuerwehr Bunde gründet eigene Drohneneinheit: Moderne Technik für zukünftige Einsätze
Bunde – Aus einer Idee ist innerhalb kurzer Zeit Realität geworden: Die Feuerwehr Bunde verfügt ab sofort über eine eigene Drohneneinheit. Im Rahmen einer offiziellen Übergabe überreichte Marco Koenen, 2. Vorsitzender des Fördervereins der Feuerwehr Bunde, die neue Einsatzdrohne an die Feuerwehr.
Mit der modernen Technik erhält die Feuerwehr eine zusätzliche Möglichkeit, Einsatzstellen schnell und großflächig aus der Luft zu erkunden. Die neue Drohneneinheit ergänzt damit die technische Ausstattung der Feuerwehr Bunde und soll insbesondere bei unübersichtlichen oder größeren Einsatzlagen wertvolle Unterstützung leisten.
Mehr als 15.000 Euro für Drohne und Ausstattung
Möglich wurde die Anschaffung durch das Engagement des Fördervereins der Feuerwehr Bunde sowie durch die Unterstützung zahlreicher Partner aus der Region.
Das gesamte Projekt einschließlich der Drohne und der dazugehörigen Ausstattung hatte ein Gesamtvolumen von 15.023,02 Euro. Ohne die Unterstützung zahlreicher Partner wäre die Umsetzung in dieser Form nicht möglich gewesen.
Besonders hervorzuheben ist die finanzielle Unterstützung der Sparkasse LeerWittmund, die das Projekt mit 2.000 Euro förderte.
Auch die Ostfriesische Volksbank beteiligte sich mit einer Spende von 1.000 Euro an der Finanzierung der neuen Drohneneinheit.
Darüber hinaus unterstützten ansässige Unternehmen aus Bunde und der Umgebung das Projekt finanziell. Damit machten sie deutlich, welchen Stellenwert die Arbeit und Einsatzbereitschaft der Feuerwehr für die Region hat.
Bürgermeister Uwe Sap begrüßt Anschaffung
Auch Bürgermeister Uwe Sap zeigte sich von dem Projekt begeistert. Er begrüßte die Anschaffung der neuen Drohne und dankte den Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr für ihr Engagement sowie ihre Bereitschaft, sich mit moderner Technik auseinanderzusetzen.
„Die Feuerwehr Bunde leistet jeden Tag einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit unserer Gemeinde. Dass sich die Einsatzkräfte dabei auch mit neuen technischen Möglichkeiten beschäftigen und diese für den Einsatz nutzbar machen, ist ein großer Gewinn. Mein Dank gilt allen Feuerwehrkameradinnen und ‑kameraden sowie dem Förderverein und allen Unterstützern, die dieses Projekt ermöglicht haben“, erklärte Uwe Sap.
Vielfältige Einsatzmöglichkeiten
René Iwanoff von der Drohnengruppe der Feuerwehr Bunde betont ebenfalls die Bedeutung der neuen Technik.
„Aus einer Idee wurde schnell Realität. Wir sind sehr dankbar für die Unterstützung, die wir aus der Region erfahren haben. Ohne das Engagement des Fördervereins, der Banken sowie der örtlichen Unternehmen wäre die Umsetzung dieses Projektes in dieser Form nicht möglich gewesen.“
Die neue Drohne biete zahlreiche Einsatzmöglichkeiten. Aus der Luft könnten Einsatzstellen schnell und großflächig erkundet und wichtige Informationen an die Einsatzleitung übermittelt werden. Gerade bei größeren oder unübersichtlichen Einsatzlagen könne die zusätzliche Perspektive aus der Luft eine wertvolle Unterstützung darstellen.
Zum möglichen Einsatzspektrum gehören unter anderem:
- Brandeinsätze
- Personensuchen
- Unwetterschäden
- größere Schadenslagen
- Erkundung schwer zugänglicher Bereiche
Durch die moderne Kamera- und Sensortechnik können auch bei schwierigen Sichtverhältnissen wichtige Informationen gewonnen werden.
DJI Matrice 4TD als modernes Einsatzmittel
Bei der neu angeschafften Drohne handelt es sich um eine DJI Matrice 4TD. Die kompakte und wettergeschützte Einsatzdrohne wurde für anspruchsvolle Aufgaben entwickelt und bietet der Feuerwehr Bunde verschiedene technische Möglichkeiten.
Zur Ausstattung gehören unter anderem eine hochauflösende Wärmebildkamera, leistungsfähige Zoomfunktionen, Nachtsicht sowie KI-gestützte Funktionen. Dadurch kann die Drohne sowohl bei Tageslicht als auch bei Nacht eingesetzt werden.
Die zusätzliche Perspektive aus der Luft ermöglicht es der Einsatzleitung, sich schnell ein umfassenderes Bild von einer Einsatzstelle zu machen.
Darüber hinaus kann die Drohne mit einem Lautsprecher und einem Scheinwerfer ausgestattet werden. Der Lautsprecher kann beispielsweise zur Kommunikation mit Personen im Einsatzbereich genutzt werden. Der Scheinwerfer kann wiederum zur Ausleuchtung von Einsatzstellen eingesetzt werden.
Die DJI Matrice 4TD bietet eine mögliche Flugzeit von bis zu 54 Minuten und verfügt über einen IP55-Schutz. Damit ist sie für Einsätze unter unterschiedlichen Wetterbedingungen ausgelegt.
Schulungen für die Einsatzkräfte
Mit der Gründung der Drohneneinheit geht die Feuerwehr Bunde einen weiteren Schritt in Richtung moderner und zukunftsorientierter Einsatztechnik.
In den kommenden Wochen und Monaten werden die Einsatzkräfte entsprechend geschult und auf die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten der Drohne vorbereitet.
Damit steht der Feuerwehr Bunde künftig ein modernes Einsatzmittel zur Verfügung, das insbesondere bei Lageerkundungen, Personensuchen, Brandeinsätzen und Einsätzen bei Dunkelheit wertvolle Unterstützung leisten kann.
Der Förderverein der Feuerwehr Bunde bedankt sich ausdrücklich bei der Sparkasse LeerWittmund, der Ostfriesischen Volksbank sowie allen beteiligten Unternehmen und Unterstützern für ihren Beitrag zu dem Projekt.
Die neue Drohneneinheit zeigt, was durch das Zusammenspiel von Feuerwehr, Gemeinde, Förderverein und regionalen Partnern möglich ist. Gemeinsam wird damit die technische Ausstattung der Feuerwehr Bunde weiterentwickelt und die Sicherheit der Menschen in der Gemeinde gestärkt.
Aus einer Idee wurde Realität – und mit der neuen Drohneneinheit ist die Feuerwehr Bunde für zukünftige Einsatzlagen noch besser aufgestellt.
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Einbruch, gefälschter Überweisungsträger und schwere Unfälle in der Region
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/ Emden für den 29.09.2026
Einbruch in Einfamilienhaus ++ gefälschter Überweisungsträger ++ Pkw überschlägt sich in Linkskurve ++ Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss
+ Bunde — Einbruch in Einfamilienhaus im Bunderhammrich +
In der Zeit vom 26.09.2026, 11:00 Uhr, bis zum 28.09.2026, 08:00 Uhr, verschaffte sich eine unbekannte Täterschaft Zugang zu einem Einfamilienhaus im Bunderhammrich in Bunde. Im Inneren des Hauses wurden sämtliche Schränke durchwühlt. Anschließend entwendete die Täterschaft Diebesgut im Wert eines mittleren dreistelligen Betrags.
Zeugen, die Hinweise zum Tatgeschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
+ Moormerland — gefälschter Überweisungsträger bei Bankfiliale +
Am 25.09.2026 ging bei einer Bankfiliale in der Rudolf-Eucken-Straße in Moormerland ein Überweisungsträger per Post ein. Darauf wurde die Bank angewiesen, im Namen des Geschädigten eine Überweisung eines niedrigen fünfstelligen Betrags zu tätigen. Aufgrund der Gesamtumstände nahm die Bank Kontakt mit dem vermeintlichen Auftraggeber auf. Dabei stellte sich heraus, dass dessen Unterschrift auf dem Überweisungsträger gefälscht worden war. Da die Bank die Überweisung nicht ausführte, entstand kein finanzieller Schaden. Die Ermittlungen wurden aufgenommen.
+ Moormerland — Pkw überschlägt sich in Linkskurve +
Am 29.09.2026 befuhr ein 18-jähriger VW-Fahrer gegen 00:25 Uhr die Emder Straße in Moormerland. Im Verlauf einer Linkskurve kam er aus bislang ungeklärten Gründen nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich anschließend. Der Fahrer sowie eine 22-jährige Beifahrerin mussten durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug geborgen werden. Ein weiterer Insasse konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen. Der 18-Jährige und die 22-Jährige wurden mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag geschätzt.
+ Emden — Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss +
Am 29.09.2026 befuhr ein 32-jähriger Opel-Fahrer die Abdenastraße in Emden. Auf Höhe der Ringstraße kollidierte er frontal mit einer dortigen Straßenlaterne. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Mann unter Alkoholeinfluss stand. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 1,36 Promille. Der 32-Jährige und eine weibliche Beifahrerin wurden mit Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Opel war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Bei dem 32-Jährigen wurde eine Blutentnahme durchgeführt. Zudem wurde seine Fahrerlaubnis sichergestellt. Angaben zur Höhe des entstandenen Sachschadens können derzeit noch nicht gemacht werden.
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Bunde: Bundespolizei nimmt 27-Jährigen bei Grenzkontrolle fest – 17 Tage Haft
Zu sehen ist das Bundespolizeirevier Bunde am Schliekenweg. Foto: Preucon Immobilien Service / Marco Thos
Bundespolizei kontrolliert Bus bei Bunde: 27-Jähriger muss ins Gefängnis
Bunde – Bei einer Kontrolle an der deutsch-niederländischen Grenze hat die Bundespolizei in der Nacht von Samstag auf Sonntag einen 27-jährigen Mann festgenommen. Gegen den Fahrgast lag ein Haftbefehl vor. Da er eine offene Geldstrafe nicht bezahlen konnte, muss er nun eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Fernreisebus aus den Niederlanden kontrolliert
Der 27-Jährige war als Fahrgast in einem grenzüberschreitenden Bus unterwegs, der aus den Niederlanden nach Deutschland fuhr.
Im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen hielten Bundespolizisten den Fernreisebus in der Nacht von Samstag auf Sonntag gegen 2 Uhr an. Die Kontrolle fand auf der Rastanlage Bunderneuland an der Bundesautobahn 280 (BAB 280) statt.
Bei der Überprüfung der Personalien des Mannes stellten die Einsatzkräfte fest, dass gegen ihn ein Haftbefehl vorlag.
Verurteilung wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln
Der 27-jährige Lette war im Januar 2026 rechtskräftig wegen unerlaubter Einfuhr von Betäubungsmitteln verurteilt worden.
Aus diesem Urteil war noch eine Geldstrafe in Höhe von 680 Euro offen. Alternativ sah die Entscheidung eine Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen vor.
Da der Mann die ausstehende Geldstrafe bei der Kontrolle nicht bezahlen konnte, wurde der Haftbefehl durch die Bundespolizei vollstreckt.
17 Tage Haft
Die Bundespolizisten nahmen den 27-Jährigen fest und brachten ihn anschließend in die nächstgelegene Justizvollzugsanstalt.
Dort muss der Mann nun die im Haftbefehl festgelegte Ersatzfreiheitsstrafe von 17 Tagen verbüßen.
Der Fall zeigt zugleich, dass die im Rahmen der vorübergehend wiedereingeführten Binnengrenzkontrollen durchgeführten Überprüfungen auch zur Feststellung bereits bestehender Haftbefehle führen können.
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