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Beh­rens und Lies sichern Kran­ken­häu­sern Unter­stüt­zung des Lan­des zu

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Bild von Silas Camar­go Silão auf Pix­a­bay 

Siche­re Ener­gie­ver­sor­gung auch bei Man­gel­la­gen und Ein­satz für Infla­ti­ons­aus­gleich: Beh­rens und Lies sichern Kran­ken­häu­sern Unter­stüt­zung des Lan­des zu

Die durch den völ­ker­rechts­wid­ri­gen rus­si­schen Angriffs­krieg auf die Ukrai­ne aus­ge­lös­te Ener­gie­kri­se und Teue­rungs­wel­le trifft neben den nie­der­säch­si­schen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern, Unter­neh­men und Ver­ei­nen auch die Kran­ken­häu­ser mit vol­ler Wucht.

Gesund­heits­mi­nis­te­rin Danie­la Beh­rens und Ener­gie­mi­nis­ter Olaf Lies haben vor die­sem Hin­ter­grund am Diens­tag Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der Kran­ken­häu­ser, der Kran­ken­kas­sen sowie der Kom­mu­nen zu einem Kran­ken­haus­gip­fel ins Lan­des­mu­se­um in Han­no­ver eingeladen.

„Alle Betei­lig­ten eint die Sor­ge, dass die Ener­gie­kri­se und die damit ver­bun­de­ne Stei­ge­rung der Sach­kos­ten vie­le Kli­ni­ken finan­zi­ell über­for­dern und bei eini­gen sogar exis­tenz­ge­fähr­dend wir­ken könn­ten. Der Bund muss daher so schnell wie mög­lich einen gesetz­li­chen Infla­ti­ons­aus­gleich mit Mit­teln aus dem Bun­des­haus­halt schaf­fen, um die Kli­ni­ken finan­zi­ell zu ent­las­ten“, for­der­te Danie­la Beh­rens im Anschluss an die Gesprä­che. In der Coro­na-Pan­de­mie habe der Bund viel Geld in die Hand genom­men, um die Kran­ken­häu­ser durch die­se schwe­re Kri­se zu füh­ren. „Nun haben wir es lei­der bun­des­weit erneut mit einer exis­ten­zi­el­len Kri­se zu tun, deren Aus­lö­ser mit dem Gesund­heits­sys­tem selbst aber gar nichts zu tun hat.“ Vor die­sem Hin­ter­grund sei es fol­ge­rich­tig, den drin­gend benö­tig­ten Infla­ti­ons­aus­gleich nicht aus den Bei­trä­gen der Ver­si­cher­ten der gesetz­li­chen Kran­ken­kas­sen, son­dern aus Steu­er­mit­teln des Bun­des zu finan­zie­ren, so die Nie­der­säch­si­sche Gesundheitsministerin.

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90 Pro­zent der nie­der­säch­si­schen Kran­ken­häu­ser sind abhän­gig von Gas als Ener­gie­trä­ger. „Eine ganz wich­ti­ge Bot­schaft vor­ab: Die Gas­ver­sor­gung für die geschütz­ten Ver­brau­cher ist gesi­chert. Das haben wir auch den Kran­ken­häu­sern noch ein­mal deut­lich gemacht. Die Gas­men­gen rei­chen aus — und dar­um müs­sen sich die Kran­ken­häu­ser und genau­so die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten kei­ne Sor­gen machen“, so Ener­gie­mi­nis­ter Lies. Kran­ken­häu­ser gehö­ren grund­sätz­lich zur so genann­ten kri­ti­schen Infra­struk­tur und sind recht­lich geschütz­te Kun­den, damit sind sie gesetz­lich abge­si­chert. „Wir wer­den also sicher­stel­len, dass die Gas­ver­sor­gung unse­rer Kran­ken­häu­ser gewähr­leis­tet ist – und auch die für die Ver­sor­gung not­wen­di­ge Infra­struk­tur wie zum Bei­spiel Wäsche­dienst­leis­ter oder Lie­fe­ran­ten von Nah­rungs­mit­teln. Die Netz­be­trei­ber sind tech­nisch in der Lage, die Ver­sor­gung so dif­fe­ren­ziert zu handhaben.“

Mit Blick auf die wei­ter stei­gen­den Strom­prei­se ergänzt der Ener­gie­mi­nis­ter: „Die Kran­ken­häu­ser kön­nen genau­so wenig wie unse­re Bür­ge­rin­nen und Bür­ger oder die Wirt­schaft fünf­fa­che Ener­gie­kos­ten schul­tern. Das kann sich nie­mand leis­ten. Dar­um müs­sen wir viel frü­her anset­zen und die Prei­se auf natio­na­ler Ebe­ne sta­bi­li­sie­ren. Da ist jetzt der Bund gefragt, der sich ein­schal­ten und auf die Preis­bil­dung ein­wir­ken und ggf. auch deckeln muss. Den­je­ni­gen, die jetzt als Ener­gie­er­zeu­ger Pro­fi­teu­ren der explo­die­ren­den Strom­prei­se wer­den, müs­sen wir mit kon­se­quen­ten Schrit­ten begeg­nen. Wir haben kei­ne Kri­se, wir haben Krieg in der Ukrai­ne – und die Fol­gen des Ener­gie­krie­ges gegen Euro­pa sind auch für uns mehr als deut­lich spürbar.“

Vie­le Kran­ken­haus­trä­ger hät­ten dar­über hin­aus berich­tet, dass die Ver­hand­lun­gen mit den Kran­ken­kas­sen über die Pfle­ge­bud­gets für die Jah­re 2020 und 2021 noch nicht abge­schlos­sen sei­en. „Ich bin des­halb froh, dass sich die Kran­ken­kas­sen und die Kran­ken­häu­ser im Rah­men des heu­ti­gen Gip­fels ver­stän­digt haben, die aus­ste­hen­den Ver­hand­lun­gen über Pfle­ge­bud­gets schnell und kon­struk­tiv zum Abschluss brin­gen zu wol­len. Das Land begrüßt die­sen wich­ti­gen Schritt und die Ver­stän­di­gung auf das gemein­sa­me Ziel kon­struk­ti­ver Ver­hand­lun­gen“, so Behrens.

Wäh­rend die lau­fen­den Kos­ten der Kran­ken­häu­ser durch die Kran­ken­kas­sen finan­ziert wer­den, ist das Land für die För­de­rung von Inves­ti­tio­nen in die Kran­ken­haus­in­fra­struk­tur zustän­dig. „Auch hier erge­ben sich durch die all­ge­mei­ne Preis­ent­wick­lung gera­de mas­si­ve Stei­ge­rung bei den Kos­ten für Bau­pro­jek­te“, ver­deut­licht Gesund­heits­mi­nis­te­rin Danie­la Behrens.

Zwar sei­en die Lan­des­mit­tel für die­se Inves­ti­tio­nen in den ver­gan­ge­nen Jah­ren schon deut­lich von 120 auf 150 Mil­lio­nen Euro pro Jahr auf­ge­stockt wor­den. Die Mit­tel­fris­ti­ge Finanz­pla­nung (MIPLA) des Lan­des bis 2025 weist ins­ge­samt rund 800 Mil­lio­nen Euro für Inves­ti­tio­nen in die Kran­ken­haus­in­fra­struk­tur aus. Für den Abbau des Inves­ti­ti­ons­staus rei­che dies ange­sichts der Kos­ten­ex­plo­si­on aber noch nicht aus, so Beh­rens: „Wenn wir unse­re Kran­ken­häu­ser zukunfts­fest, kli­ma­ge­recht und ener­gie­spa­rend auf­stel­len wol­len, sind wir auf wei­te­re Bau­maß­nah­men und ‑Pro­jek­te unbe­dingt ange­wie­sen. Aus mei­ner Sicht wer­den wir in den kom­men­den Jah­ren daher noch deut­lich mehr Lan­des­mit­tel als die bis­her ein­ge­plan­ten 800 Mil­lio­nen Euro brau­chen. Ich bin dafür, die bereits ein­ge­plan­ten Mit­tel im Rah­men eines Fonds auf dem Kre­dit­markt als Hebel zu nut­zen, um kurz­fris­tig deut­lich höhe­re Sum­men für die Moder­ni­sie­rung unse­rer Kran­ken­häu­ser zu mobi­li­sie­ren. Davon pro­fi­tie­ren am Ende sowohl die Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten als auch die Beschäf­tig­ten im Krankenhausbereich.“

Für den geplan­ten Nach­trags­haus­halt wer­de das Gesund­heits­mi­nis­te­ri­um zudem einen Bedarf von 40 Mil­lio­nen Euro anmel­den, um Kos­ten­stei­ge­run­gen bei bereits begon­ne­nen, geför­der­ten Bau­pro­jek­ten auf­fan­gen zu kön­nen. „Bis­her wur­den alle geprüf­ten Kos­ten­stei­ge­run­gen von Bau­maß­nah­men durch das Land geför­dert. Wir ste­hen zu unse­rer Ver­ant­wor­tung und wer­den die Kran­ken­häu­ser in die­sen schwie­ri­gen Zei­ten nicht im Regen ste­hen las­sen“, so Behrens.

Und noch mehr, so Ener­gie­mi­nis­ter Lies: „Wir wer­den die Kran­ken­häu­ser auf ihrem Weg zum „Green Hos­pi­tal“ unter­stüt­zen. Sie müs­sen in neue Tech­no­lo­gien und Mög­lich­kei­ten inves­tie­ren kön­nen, um sich durch ener­ge­ti­sche Sanie­rung und den Aus­bau Erneu­er­ba­rer Ener­gien unab­hän­gig zu machen – von fos­si­len Ener­gie­trä­gern wie Gas und wei­te­ren Unsi­cher­hei­ten durch unplan­ba­re Preis­ent­wick­lun­gen. Dazu brau­chen wir drin­gend einen Inves­ti­ti­ons­fonds, mit dem die Kran­ken­häu­ser den Umstieg dann ein­fa­cher finan­zie­ren können.“

Alle Betei­lig­ten ver­stän­dig­ten sich noch in der heu­ti­gen Sit­zung dar­auf, im Herbst zu einem wei­te­ren Kran­ken­haus­gip­fel zusam­men­zu­kom­men und den kon­struk­ti­ven Aus­tausch fortzusetzen.


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Neue Tech­nik schützt Leda­brü­cke in Leer vor Überlastung

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High­tech-Schutz für die Leda­brü­cke: Neue Wie­ge-Sys­te­me kom­men Ende Mai

Die Leda­brü­cke im Zuge der B 70 bei Leer bekommt einen digi­ta­len Schutz­schild. Damit das in die Jah­re gekom­me­ne Bau­werk bis zur Fer­tig­stel­lung des Neu­baus sta­bil bleibt, rüs­tet die Nie­der­säch­si­sche Lan­des­be­hör­de für Stra­ßen­bau und Ver­kehr (Geschäfts­be­reich Aurich) tech­nisch auf. Das Ziel: Fahr­zeu­gen über 7,5 Ton­nen kon­se­quent den Rie­gel vorzuschieben.

Intel­li­gen­te Scan­ner war­nen vor der Auffahrt

Das neue Schutz­kon­zept setzt auf Prä­ven­ti­on. Schon bevor schwe­re Lkw die Brü­cke errei­chen, wer­den sie von einer moder­nen Scan-Anla­ge erfasst. Drei Scan­ner und Dis­plays – ver­teilt im Süd­ring, in der Papen­bur­ger Stra­ße und in Folm­husen – che­cken die her­an­na­hen­den Fahr­zeu­ge. Wer zu schwer ist, erhält direkt einen Hin­weis auf dem Dis­play und wird gebe­ten, die aus­ge­schil­der­te Umlei­tung zu nut­zen. So sol­len unnö­ti­ge Belas­tun­gen für die Brü­cke gar nicht erst entstehen.

 

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„Weigh-in-Moti­on“: Wie­gen wäh­rend der Fahrt

Unmit­tel­bar vor der Brü­cke wird es ernst: Eine Gewichts­mess­an­la­ge (Weigh-in-Moti­on) misst das tat­säch­li­che Gewicht sowie die Achs­las­ten, wäh­rend die Fahr­zeu­ge dar­über­rol­len. Das Sys­tem arbei­tet abso­lut daten­schutz­kon­form und dient dazu, Ver­stö­ße gegen die Gewichts­be­schrän­kung lücken­los zu erfas­sen. Die­se Daten hel­fen dabei, über wei­te­re Schutz­maß­nah­men für die Brü­cke zu entscheiden.

Ter­mi­ne und Verkehrsbehinderungen

Für den Ein­bau der Tech­nik sind im Mai kurz­zei­ti­ge Ein­schrän­kun­gen und halb­sei­ti­ge Sper­run­gen erforderlich:

  • Nacht­ar­bei­ten an der B 70 (nörd­li­che Ledabrücke):

    • In den Näch­ten vom 19. auf den 20. Mai sowie vom 20. auf den 21. Mai.

    • Jeweils von 20:00 Uhr bis 06:00 Uhr.

    • Rege­lung durch eine Ampel.

  • Arbei­ten am Südring:

    • Am 19. Mai zwi­schen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr.

    • Ver­kehrs­füh­rung über eine mobi­le Absperr­ta­fel (kei­ne Ampel).

  • Kreu­zungs­be­reich B 70 / B 438 (Folm­husen):

    • Am 20. Mai zwi­schen 09:00 Uhr und 15:00 Uhr.

    • Rege­lung durch eine Ampelanlage.

Direkt nach dem Ein­bau geht das Sys­tem in Betrieb, um die Leda­brü­cke als wich­ti­ge Ver­kehrs­ader für PKW und leich­te Fahr­zeu­ge so lan­ge wie mög­lich zu erhalten.

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Vor­sor­ge­voll­macht und Pati­en­ten­ver­fü­gung: Wich­ti­ge Infos im Überblick

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Die­ses Bei­trags­bild wur­de von der Redak­ti­on mit­hil­fe von KI erstellt und dient als Sym­bol­bild zur Ver­an­schau­li­chung des Themas

Infor­ma­ti­ons­abend in Moorm­er­land: Vor­sor­ge­voll­macht und Pati­en­ten­ver­fü­gung im Fokus

Ver­an­stal­tung im Treff­punkt Anle­ger beleuch­tet recht­li­che Mög­lich­kei­ten der per­sön­li­chen Vorsorge 

In Moorm­er­land fin­det am Mitt­woch, 22. April 2026, ein Infor­ma­ti­ons­abend zu zen­tra­len Fra­gen der per­sön­li­chen Vor­sor­ge statt. Unter dem Titel „Vor­sor­ge­voll­macht, Pati­en­ten­ver­fü­gung, Betreu­ungs­recht“ laden die Orga­ni­sa­to­ren in den Treff­punkt Anle­ger ein. Beginn der Ver­an­stal­tung ist um 19.30 Uhr.

Fach­re­fe­ren­tin­nen aus dem Land­kreis Leer

Als Refe­ren­tin­nen sind Insa Elsen und Tan­ja Wes­sel von der Betreu­ungs­stel­le des Land­krei­ses Leer zu Gast. Sie infor­mie­ren über recht­li­che Grund­la­gen und prak­ti­sche Aspek­te der Vor­sor­ge, ins­be­son­de­re für den Fall, dass Men­schen auf­grund von Krank­heit oder Unfall nicht mehr selbst ent­schei­den können.

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Vor­sor­ge­voll­macht als Instru­ment der Selbstbestimmung

Im Mit­tel­punkt des Abends steht die Vor­sor­ge­voll­macht. Sie ermög­licht es, früh­zei­tig fest­zu­le­gen, wer im Ernst­fall Ent­schei­dun­gen in medi­zi­ni­schen, finan­zi­el­len oder per­sön­li­chen Ange­le­gen­hei­ten tref­fen darf. Damit wird sicher­ge­stellt, dass indi­vi­du­el­le Wün­sche berück­sich­tigt werden.

Die Refe­ren­tin­nen erläu­tern, wel­che Anfor­de­run­gen an eine sol­che Voll­macht gestellt wer­den und wel­che Hand­lungs­spiel­räu­me sich dar­aus ergeben.

Was geschieht ohne Vollmacht?

Ein wei­te­rer Schwer­punkt liegt auf der Fra­ge, wel­che recht­li­chen Rege­lun­gen grei­fen, wenn kei­ne Vor­sor­ge­voll­macht vor­liegt. In sol­chen Fäl­len kann eine gesetz­li­che Betreu­ung not­wen­dig wer­den. Die Ver­an­stal­tung gibt einen Über­blick über das Betreu­ungs­recht und zeigt auf, wie ent­spre­chen­de Ver­fah­ren ablaufen.

Pati­en­ten­ver­fü­gung als ergän­zen­de Regelung

Neben der Vor­sor­ge­voll­macht wird auch die Pati­en­ten­ver­fü­gung the­ma­ti­siert. Sie dient dazu, medi­zi­ni­sche Maß­nah­men im Vor­aus fest­zu­le­gen und den eige­nen Wil­len für bestimm­te Behand­lungs­si­tua­tio­nen zu dokumentieren.

Anmel­dung bis 20. April erforderlich

Die Ver­an­stal­tung fin­det im Treff­punkt Anle­ger, Eschen­weg 8 in Moorm­er­land, statt. Inter­es­sier­te wer­den gebe­ten, sich bis spä­tes­tens 20. April tele­fo­nisch anzu­mel­den. Die Anmel­dung ist unter der Ruf­num­mer 04954 — 937 262 möglich.

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1, April 2026 — Nie­der­sach­sen führt Waf­fen- und Mes­ser­ver­bot im ÖPNV ein

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Sicher­heit im Fokus: Waf­fen- und Mes­ser­ver­bot in Nie­der­sach­sens ÖPNV ab heu­te Kraft

Seit dem 1. April 2026 gel­ten in Nie­der­sach­sen ver­schärf­te Sicher­heits­re­geln für alle Fahr­gäs­te: Das Füh­ren von Waf­fen und Mes­sern in Bus­sen, Bah­nen und an Hal­te­stel­len ist ab sofort untersagt.

Um die Sicher­heit im öffent­li­chen Per­so­nen­ver­kehr (ÖPNV) nach­hal­tig zu erhö­hen und poten­zi­el­len Gefähr­dungs­si­tua­tio­nen vor­zu­beu­gen, hat das Land Nie­der­sach­sen eine umfas­sen­de Ver­bots­re­ge­lung erlas­sen. Die­se betrifft nicht nur die Fahr­zeu­ge selbst, son­dern auch die gesam­te dazu­ge­hö­ri­ge Infrastruktur.

Was genau ist verboten?

Das Ver­bot bezieht sich auf das zugriffs­be­rei­te Füh­ren von Gegen­stän­den. Kon­kret umfasst dies:

  • Waf­fen im Sin­ne des Waf­fen­ge­set­zes: Dazu zäh­len Schuss­waf­fen sowie Hieb- und Stoß­waf­fen, die dazu bestimmt sind, die Angriffs- oder Abwehr­fä­hig­keit von Men­schen zu beseitigen.

  • Mes­ser aller Art: Hier macht die Neu­re­ge­lung kei­ne Aus­nah­men bei der Klin­gen­län­ge. Sowohl Taschen­mes­ser als auch Küchen- oder Tep­pich­mes­ser fal­len unter das Verbot.

  • Gefähr­li­che Gegen­stän­de: Spe­zi­ell im Waf­fen­ge­setz genann­te Mes­ser wie Spring- oder Butterflymesser.

  • Reiz­stoff­sprüh­ge­rä­te: Sprays, die gegen Men­schen ein­ge­setzt wer­den kön­nen, sind ver­bo­ten. Wich­tig: Aus­drück­lich als Tier­ab­wehr­spray gekenn­zeich­ne­tes Pfef­fer­spray ist von die­ser Rege­lung nicht betroffen.

Wo gilt die neue Regelung?

Das Ver­bot erstreckt sich auf den gesam­ten öffent­li­chen Per­so­nen­ver­kehr in Nie­der­sach­sen. Dies beinhaltet:

  • Züge des Nah­ver­kehrs ( z.B. RE, RB, S‑Bahn).

  • Stadt- und Stra­ßen­bah­nen sowie Bus­se im Linienverkehr.

  • Son­der­for­men wie Anruf­sam­mel­ta­xis (AST) und Ruftaxis.

  • Fähr­ver­kehr (Schif­fe).

Zusätz­lich gilt das Ver­bot in bau­li­chen Ein­rich­tun­gen, was bedeu­tet, dass bereits das Betre­ten von Bahn­hofs­ge­bäu­den, Bahn­stei­gen, Hal­te­stel­len oder Unter­füh­run­gen mit den genann­ten Gegen­stän­den unter­sagt ist.

Ziel der Maßnahme

Die Lan­des­re­gie­rung ver­folgt mit die­sem Schritt das Ziel, das Sicher­heits­ge­fühl der Bür­ge­rin­nen und Bür­ger zu stär­ken. Durch das Ver­bot sol­len Kon­flikt­si­tua­tio­nen bereits im Vor­feld ent­schärft wer­den, indem gefähr­li­che Gegen­stän­de gar nicht erst in den sen­si­blen Bereich des öffent­li­chen Ver­kehrs gelangen.

Fahr­gäs­te wer­den gebe­ten, ihr Ver­hal­ten ab dem heu­ti­gen 1. April 2026 ent­spre­chend anzu­pas­sen, um Sank­tio­nen zu ver­mei­den und zu einem siche­ren Mit­ein­an­der beizutragen.

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Erfolg­reich in Deutsch­land: Wie nie­der­län­di­sche Unter­neh­men mit SEO durchstarten Die Digi­ta­li­sie­rung macht es für Unter­neh­men immer ein­fa­cher, über Län­der­gren­zen hin­weg...

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Fir­men­events in Ost­fries­land & Ems­land: Per­fekt pla­nen und erfolg­reich umsetzen

Fir­men­events pla­nen in Ost­fries­land und Ems­land: Wich­ti­ge Tipps und krea­ti­ve Ideen Ein gelun­ge­nes Fir­men­event kann die Mar­ken­be­kannt­heit stei­gern, Kun­den bin­den und...

Veranstaltung

Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen in Tim­mel lädt ein

13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

Rück­blick auf glanz­vol­le Momen­te: Impres­sio­nen vom Schüt­zen­fest-Umzug des Vor­jah­res. Auch in die­sem Jahr bil­det der gro­ße Marsch durch Flachs­meer am...

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Rock­abend in Emden: Grum­py­na­tors live im LMC

Rock-Nacht in Hin­te: Riot at the Moons­hi­ne Bar und Grum­py­na­tors live im LMC — 9. Mai 2026 Ein­lass: 19.00 Uhr /...

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Kunst- und Hand­wer­ker­markt Gro­te­gas­te am 7. Juni 2026

Krea­ti­vi­tät und Tra­di­ti­on: Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein Gro­te­gas­te – Wenn sich am Sonn­tag, den 7. Juni 2026, der...

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Best Of Poet­ry Slam 2026 kehrt nach Leer zurück

Durch den Abend führt wie gewohnt Andy Strauß, gebür­ti­ger Leera­ner, lang­jäh­ri­ger Mode­ra­tor und einer der prä­gends­ten Köp­fe der deutsch­spra­chi­gen Slam-Sze­ne. Foto:...

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19. Klein­bahn-Lauf in Rhauderfehn

Lau­fen und Wal­ken in Gemein­schaft – das steht beim 19. Klein­bahn-Lauf in Rhau­der­fehn im Mit­tel­punkt. Bild: KI-generiert 19. Klein­bahn-Lauf in...

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80er-Par­ty bringt Kult­mu­sik ins LMC Hinte

Das Team DJ, Lopi (li) und Brun­ki (re), wird die Gäste wie­der zurück in eine ande­re Zeit kata­pul­tie­ren. Dies­mal sind...

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Eins­Sein-Mes­se Olden­burg: Impul­se für Gesund­heit und bewuss­te Lebensgestaltung

Die Eins­Sein-Mes­se in Olden­burg bie­tet Mes­se­be­su­chern eine beein­dru­cken­de Viel­falt: Rund 70 Exper­ten prä­sen­tie­ren am 18. und 19. April 2026 in...

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Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Kunst­hand­wer­ker­markt in Gro­te­gas­te lädt ein

Krea­ti­ve Köp­fe gesucht: Wes­t­ov­er­le­din­gen lädt zum gro­ßen Kunst- und Hand­wer­ker­markt in Grotegaste Wes­t­ov­er­le­din­gen. Alle zwei Jah­re ver­wan­delt sich einer der...

Veranstaltung

Arten­viel­falt im Even­burg­park ent­de­cken: Exkur­sio­nen und digi­ta­les Monitoring

Mit dem NABU die Flo­ra und Fau­na des Even­burg­parks ent­de­cken: Exkur­sio­nen in die viel­fäl­ti­ge Parklandschaft In Leer bie­tet sich die...

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