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Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person, gefährliche Körperverletzung, Unfall auf der Autobahn — Zeugen gesucht
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für den 02.11.2023
Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person++Gefährliche Körperverletzung in Verbindung mit dem Führen eines Pkw++Unfall auf der Autobahn — Zeugen gesucht++Mehrere Verstöße in einer Kontrolle++Trunkenheit im Verkehr++Fahren ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss von Alkohol
Holtland — Verkehrsunfall mit schwer verletzter Person
Am 01.11.2023 kam es gegen 17:49 Uhr auf der Leeraner Straße zu einem schweren Verkehrsunfall, bei welchem eine 25-jährige Frau aus Hesel schwer verletzt wurde. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr die junge Frau den Geh-und Radweg an der Leeraner Straße, wobei ihre genaue Fahrtrichtung derzeit nicht geklärt ist. Ein 46-jähriger Mann aus Leer befuhr die Leeraner Straße in Fahrtrichtung Leer und hatte die Kreuzung in Höhe der Süderstraße nach seinen Angaben bei Grünlicht überquert, als die 25-jährige die Fahrbahn kurz hinter der Kreuzung überquerte und den Leeraner Pkw übersah. Beide Verkehrsteilnehmer prallten zusammen, wobei die junge Frau schwer verletzt wurde. Vor Ort erfolgte eine notärztliche Behandlung der Verletzten, die anschließend mittels eines Rettungshubschraubers in ein Spezialkrankenhaus geflogen wurde. Der 46-jährige Leeraner wies vor Ort keine Verletzungen auf. Sein Pkw wurde erheblich beschädigt und war nicht mehr fahrbereit. Es erfolgte eine Bergung des Fahrzeuges durch ein Abschleppunternehmen. Die Polizei hat den Unfall aufgenommen und die Ermittlungen zum Hergang und der genauen Ursache eingeleitet. Zeugen, die sachdienliche Hinweise zum Unfallhergang geben können, werden gebeten, die Autobahnpolizei Leer oder die Polizei in Hesel zu kontaktieren.
Ostrhauderfehn — Gefährliche Körperverletzung in Verbindung mit dem Führen eines Pkw
Am 01.11.2023 wurde der Polizei Leer gegen 22:24 Uhr in einem ersten Telefonat durch einen 38-jährigen Bewohner eines Hauses an der 1.Südwieke mitgeteilt, dass es vor Ort zu einem Bedrohungsvorfall gekommen sein soll. Nach wenigen Minuten meldete sich der Mitteiler erneut und berichtete, dass eine Person mit einem Pkw in die Hausmauer des Gebäudes gefahren sein soll. Abschließend habe sich der Verursacher mit einem schwarzen Pkw Mercedes von der Örtlichkeit entfernt. Die umgehend eingesetzten Kräfte stellten an der Örtlichkeit fest, dass der Verursacher nach Angaben des Mitteilers in einen unbeteiligten, am Haus geparkten Pkw gefahren sei und diesen dabei in die Hausmauer geschoben habe. Dadurch entstand ein erheblicher Gebäudeschaden. Anschließend floh Verursacher, bei welchem es sich mutmaßlich um den 48-jährigen Halter des Fahrzeuges aus Bremen handeln könnte, mit dem Pkw und verursachte nach bisherigen Erkenntnissen noch eine Kollision mit einer Straßenlaterne. Im Bereich des Leda-Jümme-Weges wurde dann der schwer beschädigte Wagen aus Bremen aufgefunden. Der verantwortliche Fahrer selber war zu Fuß geflüchtet. Bei dem Vorfall wurden insgesamt zwei unbeteiligte Pkw beschädigt. Das Haus war nach dem Vorfall vorerst nicht mehr bewohnbar und musste durch Spezialkräfte gesichert werden. Nach bisherigen Erkenntnissen liegen den Vorfällen persönliche Gründe des Verursachers zugrunde. Die polizeilichen Ermittlungen zur Sache dauern an.
BAB 28 — Unfall auf der Autobahn — Zeugen gesucht
Am 01.11.2023 kam es auf der BAB 28 in Höhe Westerstede in Fahrtrichtung Leer zu einem Unfall mit drei beteiligten Fahrzeugen. Nach bisherigen Erkenntnissen befuhr ein 52-jähriger Fahrer aus Rheine mit seinem Sattelzug die A 28 von Oldenburg kommend in Fahrtrichtung Leer auf dem Hauptfahrstreifen. Ein 24-jähriger Leeraner befuhr mit seinem Pkw den Überholfahrsteifen in gleicher Fahrtrichtung und befand sich neben dem Sattelzug. Ein 22-jähriger Mann aus Barßel fuhr in seinem Pkw mit höherer Geschwindigkeit auf der A 28 ebenfalls in gleicher Fahrtrichtung auf dem Überholfahrstreifen und fuhr nach bisherigen Erkenntnissen auf den Pkw des langsamer fahrenden 24-jährigen auf. Durch den Vorgang geriet der Mann aus Leer ins Schleudern und fuhr seinerseits auf den neben ihm befindlichen Sattelzug auf. An den Fahrzeugen des 22-jährigen und dem Sattelzug entstand erheblicher Sachschaden. Der Mann aus Barßel wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus verbracht. Bei der Unfallaufnahme gab der 22-jährige Barßeler an, dass der Fahrer aus Leer angeblich unmittelbar vor ihm ausgeschert sei. Hierdurch habe er bremsen müssen, um eine Kollision zu verhindern, was jedoch nicht gelungen sei. Zeugen, die den Unfall beobachtet haben, werden gebeten, die Autobahnpolizei Leer zu kontaktieren.
Jemgum — Mehrere Verstöße in einer Kontrolle
Im Rahmen einer Kontrolle auf der Autobahn 31 in Höhe Jemgum wurden bei einem 43-jährigen Fahrzeugführer durch Einsatzkräfte der Leeraner Polizei mehrere Verstöße festgestellt. Der Mann aus den Niederlanden führte einen Pkw, den er im Rahmen einer angeblichen Probefahrt zuvor bei einem niederländischen Fahrzeughaus unterschlagen hatte, unter dem Einfluss von 0,69 Promille und berauschenden Substanzen. Zudem ist der Mann nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis und führte ein nach dem Waffengesetz verbotenes Einhandmesser mit sich. Der Mann, dem die Weiterfahrt untersagt wurde, muss sich nun in verschiedenen Verfahren verantworten.
Emden — Trunkenheit im Verkehr
Am 01.11.2023 führten Einsatzkräfte der Emder Polizei gegen 09:33 Uhr eine Kontrolle auf der Frisiastraße durch und stellten dabei fest, dass ein 49-jähriger Emder seinen Pkw im öffentlichen Verkehrsraum führte obwohl er einen Atemalkoholwert von 2,09 Promille aufwies. Die Weiterfahrt wurde dem Emder untersagt, zudem wurde seine Fahrerlaubnis sichergestellt und eine Blutprobe durchgeführt. Der Mann muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Emden — Fahren ohne Fahrerlaubnis unter dem Einfluss von Alkohol
In einer polizeilichen Kontrolle am 01.11.2023 um 12:55 Uhr auf der Auricher Straße fiel ein 36-jähriger Mann mit Wohnsitz in Emden in einer Kontrolle auf, da er seinen Pkw unter dem Einfluss von 0,54 Promille Alkohol im Straßenverkehr führte. Zudem war er nicht Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis, da ihm diese zuvor bereits wegen eines gleichgelagerten Deliktes für das Bundesgebiet Deutschland gesperrt wurde. Der Mann muss sich nun erneut in einem Verfahren verantworten.
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Sirke Siebens aus Holtland wird neuer Regierungsbrandmeister für Ostfriesland
Sirke Siebens (6. v. l.) übernimmt zum 1. Oktober 2026 das Amt des Regierungsbrandmeisters und tritt damit die Nachfolge von Erwin Reiners an, der nach sechs Jahren Amtszeit feierlich verabschiedet wurde.
Sirke Siebens aus Holtland zum neuen Regierungsbrandmeister ernannt
Verantwortung für 170 Feuerwehren in den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund sowie in Emden
Im Rahmen einer Feierstunde im Feuerwehrhaus Wiesmoor ist Sirke Siebens aus Holtland zum neuen Regierungsbrandmeister ernannt worden. Die Ernennung erfolgte mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 im Beisein der Stadt- und Gemeindebrandmeister sowie der Brandabschnittsleiter.
Vollzogen wurde die Ernennung durch Niedersachsens Landesbranddirektor Dieter Rohrberg und Dr. Christian Kielhorn, Präsident des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz (NLBK).
Zu den Gästen der Feierstunde gehörten unter anderem Vertreter der Kommunen, der Polizei, des Technischen Hilfswerks (THW), der Ostfriesischen Landschaftlichen Brandkasse sowie weiterer Partnerorganisationen.
Sirke Siebens übernimmt verantwortungsvolle Führungsaufgabe
Mit der Berufung von Sirke Siebens wird das verantwortungsvolle Ehrenamt mit einer erfahrenen Führungskraft aus dem Landkreis Leer besetzt. Siebens tritt die Nachfolge von Erwin Reiners an, der nach sechs Jahren Amtszeit feierlich aus dem Ehrenbeamtenverhältnis verabschiedet wurde.
Als neuer Regierungsbrandmeister übernimmt Sirke Siebens künftig Verantwortung für insgesamt 170 Feuerwehren. Sein Zuständigkeitsbereich umfasst die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund sowie die kreisfreie Stadt Emden.
Das Amt des Regierungsbrandmeisters zählt zu den höchsten ehrenamtlichen Führungsämtern im niedersächsischen Feuerwehrwesen. Angesiedelt in der Abteilung Brandschutz des Niedersächsischen Landesamtes für Brand- und Katastrophenschutz übernimmt der Regierungsbrandmeister eine wichtige Schnittstellenfunktion zwischen den örtlichen Feuerwehr-Einsatzleitern und dem Land Niedersachsen.
Darüber hinaus ist Siebens künftig auch bei Gesetzgebungsverfahren im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes eingebunden. Hinzu kommen umfangreiche repräsentative Aufgaben.
Umfangreiche Erfahrung im Feuerwehrwesen
Für die anspruchsvolle Führungsaufgabe bringt Sirke Siebens einen umfangreichen Erfahrungsschatz aus dem Feuerwehrwesen mit. Vor seiner Ernennung zum Regierungsbrandmeister war er bereits als Gemeindebrandmeister sowie als stellvertretender Brandabschnittsleiter tätig.
Auch künftig bleibt Siebens aktiv in der Kreisfeuerwehr Leer. Er führt weiterhin den Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer als Zugführer an.
Mit seinem Amtsantritt zum 1. Oktober 2026 übernimmt Sirke Siebens damit eine zentrale ehrenamtliche Führungsfunktion für den Brand- und Katastrophenschutz in der Region.
Verabschiedung von Erwin Reiners
Gleichzeitig wurde mit der Feierstunde Erwin Reiners nach einer sechsjährigen Amtszeit als Regierungsbrandmeister aus dem Ehrenbeamtenverhältnis verabschiedet.
Foto: Feuerwehr
Quelle: Joachim Rand - Pressesprecher Kreisfeuerwehr Leer
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Freies WLAN in Leer: MOIN-Leer fordert kostenloses Internet für die gesamte Innenstadt
MOIN-Leer fordert freies WLAN für die gesamte Leeraner Innenstadt
Kostenloses Internet soll Innenstadt, Handel, Tourismus und digitale Teilhabe stärken
Freies WLAN in der Leeraner Innenstadt ist nach Ansicht von MOIN-Leer längst kein Luxus mehr. Die Initiative fordert deshalb eine flächendeckende und kostenfreie digitale Infrastruktur im Zentrum der Stadt. Damit sollen die Attraktivität für Bürger, Touristen und den lokalen Handel langfristig gesichert und zugleich neue Möglichkeiten für digitale Teilhabe geschaffen werden.
MOIN-Leer sieht in einem kostenlosen Innenstadt-WLAN einen wichtigen Baustein für eine moderne, bürgernahe und wettbewerbsfähige Stadt. Gerade für Besucher aus dem In- und Ausland könne ein unkomplizierter Internetzugang bereits ab der ersten Minute einen deutlichen Mehrwert bieten.
Freies WLAN als Service für Touristen
Touristen könnten sich direkt vor Ort über Sehenswürdigkeiten wie das Leeraner Rathaus oder das Heimatmuseum informieren, nach Gastronomie-Angeboten suchen oder ihre Erlebnisse über soziale Medien mit Freunden und Familie teilen.
Für Besucher könne fehlendes mobiles Datenvolumen oder ein schlechter Netzempfang zur unnötigen Hürde werden. MOIN-Leer verweist darauf, dass es in Leer immer wieder Bereiche mit schwachem Mobilfunkempfang gebe. Ein stabiles, kostenfreies WLAN könne hier Abhilfe schaffen und die Servicequalität für Gäste erhöhen.
Chance für Handel und Gastronomie
Auch der lokale Einzelhandel und die Gastronomie könnten nach Auffassung von MOIN-Leer von einem freien WLAN profitieren. Der stationäre Handel stehe schließlich in einem stetigen Wettbewerb mit dem Online-Shopping.
Über ein kostenloses WLAN könnten Geschäfte und gastronomische Betriebe digitale Angebote, Gutscheine oder Hinweise auf Veranstaltungen direkt auf die Smartphones potenzieller Kunden bringen. Gleichzeitig könne eine stabile Internetverbindung dazu beitragen, dass Menschen länger in der Fußgängerzone oder am Freizeithafen verweilen.
Damit werde freies WLAN nicht nur zu einem technischen Angebot, sondern könne auch zur Belebung der Innenstadt beitragen.
Digitale Teilhabe für alle
Ein weiterer Aspekt ist für MOIN-Leer die soziale und digitale Teilhabe. Kostenfreier Internetzugang im öffentlichen Raum ermögliche auch Jugendlichen, Studierenden der Hochschule Emden/Leer sowie Bürgern ohne teure Mobilfunkverträge den unkomplizierten Zugang zu digitalen Angeboten.
Genannt werden unter anderem die Fahrplanauskunft der Mobilitätszentrale, die Nutzung von E‑Government-Diensten oder der schnelle Austausch mit Freunden und Familie.
Damit könne ein öffentliches WLAN dazu beitragen, digitale Angebote unabhängig vom eigenen Mobilfunkvertrag zugänglich zu machen.
WLAN soll Innenstadt attraktiver machen
Auch für Menschen, die in Leer leben und arbeiten, sieht MOIN-Leer Vorteile. Die Leeraner Altstadt und die Mühlenstraße laden zum Bummeln und Verweilen ein. Ein kostenloses WLAN könne diesen Wohlfühlfaktor zusätzlich unterstützen.
So könnten Bürger beispielsweise unkompliziert in einem Café arbeiten und das öffentliche WLAN für Co-Working nutzen. Ebenso seien das Lesen digitaler Zeitungen oder die Nutzung von Streaming-Diensten möglich. Nach Ansicht von MOIN-Leer könnten solche Angebote dazu beitragen, öffentliche Plätze stärker zu beleben und die Innenstadt dynamischer zu gestalten.
„Digitale Visitenkarte einer modernen Stadt“
MOIN-Leer bezeichnet freies WLAN als eine Art digitale Visitenkarte einer modernen Stadt. Wenn Leer attraktiv, wettbewerbsfähig und bürgernah bleiben wolle, sei die Investition in ein freies Innenstadt-WLAN daher ein logischer Schritt in die digitale Zukunft.
Die Initiative verbindet ihre Forderung zugleich mit einem Wahlkampfslogan des Leeraner Bürgermeisters. Auf dessen Wahlplakat ist der Satz „Leer kann noch mehr“ zu lesen.
MOIN-Leer greift diesen Slogan auf und formuliert daraus eine konkrete Forderung: „Das denken wir auch und darum fordern wir ein freies WLAN in der gesamten Innenstadt.“
Nach Vorstellung der Initiative soll ein flächendeckendes, kostenloses WLAN damit künftig Bürgern, Besuchern, Handel und Gastronomie gleichermaßen zugutekommen und die Leeraner Innenstadt auch digital fit für die Zukunft machen.
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Wie ein Einzelhändler aus Ostfriesland Amazon im Preis-Check bloßstellt
Nimmt den Kampf gegen den Online-Riesen auf: Folkert Fazal, Inhaber von Buch und Büro Fokken, präsentiert eine Auswahl seiner Sammelmappen. Er ruft alle Kunden ausdrücklich dazu auf, mit dem eigenen Smartphone im Laden vorbeizukommen und die Preise live mit Amazon zu vergleichen. (Foto: Ingo Tonsor @ LeserECHO)
David gegen Goliath: Warum ein Schreibwarengeschäft vor Ort oft günstiger ist als Amazon
Der Spruch klang kühn: Bis zu 20 Prozent günstiger zu sein als der Online-Gigant Amazon. Mit dieser Ansage weckte der Inhaber von Buch und Schreibwaren Fokken, Folkert Fazal, die Neugier der LeserECHO-Redaktion. Kann ein lokales Fachgeschäft preislich tatsächlich gegen den weltweit größten Online-Händler bestehen? Ein unangekündigter Praxistest direkt an der Ladenkasse sollte Klarheit schaffen.
Der Praxistest an der Kasse
Dass Bücher aufgrund der gesetzlichen Buchpreisbindung in Deutschland überall gleich viel kosten, stellt eine bekannte Tatsache dar. Bei Schul- und Bürobedarf sieht die Lage jedoch völlig anders aus. Für den Test wurden daher wahllos Artikel aus den Regalen gegriffen: Buntstifte, Ordner, Schnellhefter und Kunstmappen.
Direkt an der Kasse folgte der direkte Abgleich: Die Strichcodes der Ware wurden eingelesen und parallel live mit den aktuellen Angeboten auf der Amazon-Plattform verglichen.
Das Ergebnis überraschte die LeserECHO-Redaktion deutlich. Die Preisunterschiede fielen keineswegs zu Gunsten des Online-Händlers aus. Im Gegenteil: Mehrere Artikel waren bei Buch und Schreibwaren Fokken nicht nur geringfügig, sondern teilweise bis zu 50 Prozent günstiger als im Online-Versand.
Kuriositäten des Online-Preissystems
Besonders auffällig zeigte sich die Preisgestaltung im Netz bei Farbvarianten. Während bei Fokken alle Schnellhefter desselben Modells unabhängig von der Farbe exakt denselben Preis besitzen, schwankten die Preise im Online-Handel extrem. Bei Amazon kostete ein identischer Schnellhefter in einer anderen Farbe plötzlich das Doppelte. Solche dynamischen Preisanpassungen im Netz führen oft dazu, dass Verbraucher unbemerkt tief für Standardartikel zahlen.
Auch Kunden vor Ort bestätigten diese Beobachtung. Eine Kundin, die zeitgleich dort einkaufte, schaltete sich in das Gespräch ein und bestätigte die Preisunterschiede. Sie wickelte gerade ihren Einkauf von Schulheften und Sammelmappen an der Kasse ab und berichtete von regelmäßigen Preisvergleichen:
„Bei Amazon hätte ich für diesen Stapel locker 20 Euro mehr bezahlt. Hier spare ich Geld und kann die Sachen direkt mit nach Hause nehmen, ohne auf den Paketdienst zu warten.“
Testkäufer gesucht: Machen Sie den eigenen Praxistest!
Inhaber Folkert Fazal unterstreicht seine Aussage mit einer klaren Aktion: Ab sofort sind alle Kunden herzlich dazu eingeladen, selbst als Testkäufer aktiv zu werden. Egal ob Ordner, Mappen oder die komplette Ausrüstung für die Einschulung – wer den Laden betritt, kann den Preisvergleich direkt vor Ort durchführen.
Das eigene Smartphone ist dabei ausdrücklich erwünscht. Kundinnen und Kunden können die Barcodes der Artikel im Geschäft einscannen und live mit den aktuellen Angeboten auf Amazon vergleichen.
„Ich stehe voll und ganz hinter diesem Preisvergleich. Wir haben das in den vergangenen Tagen bereits mehrfach gemeinsam mit Kunden an der Kasse durchgespielt – das Ergebnis war jedes Mal eindeutig. Deshalb werben wir seit drei Tagen ganz bewusst damit und scheuen absolut keinen Vergleich mit dem Online-Handel“, erklärt Folkert Fazal.
Der Inhaber reagiert damit auf die häufigen Nachfragen von Kunden, die von den deutlichen Preisunterschieden überrascht waren. Der Vor-Ort-Test zeigt transparenter denn je, dass der Einkauf im lokalen Fachgeschäft nicht nur schneller, sondern oft auch messbar günstiger ist.

Sparen vor Ort schont den eigenen Geldbeutel und stärkt die Region
Der Grundsatz „Kauf in deiner Stadt, damit sie eine Zukunft hat“ erweist sich damit keineswegs als reiner Appell zur Solidarität mit dem lokalen Handel. Der Einkauf vor Ort schont direkt das eigene Budget.
Zusätzlich verbleibt die Wertschöpfung in der Region: Während Online-Konzerne ihre Gewinne oft global optimieren, zahlt der örtliche Einzelhandel Gewerbesteuer vor Ort. Diese Mittel fließen direkt in die kommunale Infrastruktur, Schulen und öffentliche Einrichtungen. Der Test zeigt eindrucksvoll: Der Weg ins Fachgeschäft lohnt sich – sowohl für den eigenen Geldbeutel als auch für die Gemeinschaft.
Anmerkung der Redaktion:
Für diesen Beitrag hat die LeserECHO-Redaktion keinerlei Vergütung, Sachleistungen oder sonstige Gegenleistungen erhalten; es handelt sich um eine unentgeltliche und unabhängige journalistische Berichterstattung. Bei dem beschriebenen Preisvergleich handelt es sich um einen redaktionellen Produkttest auf Basis einer stichprobenartigen Auswahl von Schul- und Büroartikeln an einem konkreten Testtag. Da Online-Plattformen ihre Preise dynamisch anpassen, stellen alle Angaben eine Momentaufnahme dar.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Dieser Beitrag versteht sich nicht als Schleichwerbung für ein einzelnes Fachgeschäft. Die Redaktion weist ausdrücklich darauf hin, dass sich vergleichbare Ergebnisse auch bei vielen anderen Einzelhändlern vor Ort zeigen können – je nach deren preislicher Orientierung. Der Aufruf gilt daher ganz allgemein: Schauen Sie vor dem nächsten Online-Kauf bei Ihrem Fachhändler vor Ort vorbei, prüfen Sie die Preise und suchen Sie das ehrliche Gespräch. Wer lokal einkauft, tut oft gleich doppelt etwas Gutes: Er schont das eigene Portemonnaie und stärkt gleichzeitig die eigene Stadt.
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Auf einen Blick: Warum sich der Einkauf vor Ort gleich mehrfach auszahlt
Der Praxistest bei Buch und Schreibwaren Fokken macht deutlich, dass der Vor-Ort-Kauf preislich absolut konkurrenzfähig ist. Neben dem reinen Warenpreis bietet der Einkauf im lokalen Fachgeschäft jedoch eine ganze Reihe weiterer Handfeste Vorteile gegenüber der Bestellung im Netz:
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Sofortige Verfügbarkeit statt Wartezeit: Die gekauften Artikel wandern direkt in die eigene Tasche. Das Warten auf den Paketdienst oder das Ausweichen auf Abholstationen entfällt komplett.
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Keine versteckten Portokosten: Online-Preise wirken auf den ersten Blick oft attraktiv, bis an der Kasse Versandgebühren hinzukommen – besonders bei kleineren Bestellwerten. Vor Ort zahlt man exakt den Preis, der auf dem Etikett steht.
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Qualität zum Anfassen und Testen: Schreib- und Schulbedarf wie Stifte, Papierqualitäten oder andere Accessoires lassen sich direkt im Laden in die Hand nehmen, ausprobieren und auf Herz und Nieren prüfen. Fehlkäufe und die damit verbundene Enttäuschung werden vermieden.
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Aktiver Umweltschutz durch Müllvermeidung: Jeder Vor-Ort-Kauf spart enorme Mengen an Verpackungsmüll. Aufwendige Kartonagen, Plastikpolster und die CO₂-Belastung durch den Pakettransport entfallen.
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Persönliche Beratung inklusive: Bei Fragen zu Schulbedarfslisten oder speziellen Büromaterialien steht geschultes Personal mit Rat und Tat zur Seite – ein Service, den kein Online-Suchfeld ersetzen kann.


























