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Gal­li­markt in Leer: Alles Wich­ti­ge auf einen Blick – Sicher­heit, Spaß und ein Blick hin­ter die Kulissen!

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Gal­li­markt in Leer: Pres­se­kon­fe­renz gibt wich­ti­ge Infor­ma­tio­nen bekannt

Pres­se­kon­fe­renz zum Gal­li­markt 2024

Die Stadt Leer hat heu­te Mit­tag, am 23. Sep­tem­ber 2024, Pres­se­ver­tre­ter zur Gal­li­markt-Pres­se­kon­fe­renz im His­to­ri­schen Rat­haus ein­ge­la­den. The­men wie Sicher­heit, Ver­kehr, Pro­gramm und Öff­nungs­zei­ten stan­den auf der Agen­da. Markt­meis­ter Micha­el Mey­er, Uwe Vogel­sang von der Fach­stel­le Ver­kehr, Tors­ten Blank vom Ord­nungs- und Bür­ger­amt sowie Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst begrüß­ten die Anwe­sen­den. Auch Ver­tre­ter von Poli­zei, Feu­er­wehr und Schau­stel­lern waren prä­sent, um über die aktu­el­le Lage und den Gal­li­markt zu berichten.

Beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen für Organisatoren

Der Gal­li­markt ist das größ­te Volks­fest in Ost­fries­land und erwar­tet ca. 500.000 Besu­cher. Dies bringt beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen für die Orga­ni­sa­to­ren und Ein­satz­kräf­te mit sich, die einen gro­ßen Auf­wand im Hin­ter­grund leis­ten, um einen rei­bungs­lo­sen Ablauf zu gewährleisten.

Wich­ti­ge Hin­wei­se für Besucher

Besu­cher wer­den gebe­ten, Hun­de nicht mit auf den Markt zu brin­gen, da lau­te Geräu­sche und gro­ße Men­schen­men­gen für die Tie­re stres­sig sein kön­nen. Toi­let­ten auf dem Markt kos­ten 1,00 Euro, und Wild­pin­k­ler müs­sen mit einem Ord­nungs­geld von 150,00 Euro rech­nen. Es wird dar­auf hin­ge­wie­sen, dass Ret­tungs­we­ge strikt frei­ge­hal­ten wer­den müs­sen; wider­recht­lich abge­stell­te Autos wer­den umge­hend abgeschleppt.

Das Markt­ge­län­de wird zudem mit moderns­ter Kame­ra­tech­nik über­wacht, sodass Ord­nungs­kräf­te schnell reagie­ren kön­nen, um bei­spiels­wei­se Men­schen­auf­läu­fe oder ‑staus auf­zu­lö­sen. An bestimm­ten Stel­len sind beson­de­re Vor­keh­run­gen getrof­fen, um die Men­schen­strö­me effi­zi­ent zu len­ken. Die Ord­nungs­kräf­te der Stadt Leer ken­nen die Brenn­punk­te und Zei­ten, zu denen gehan­delt wer­den muss, ins­be­son­de­re wenn der Gal­li­markt von Men­schen­men­gen fre­quen­tiert wird.

Attrak­tio­nen und Sicherheitsmaßnahmen

Der Gal­li­markt bie­tet einen bun­ten Mix aus Fahr­ge­schäf­ten für Jung und Alt, dar­un­ter auch eini­ge Pre­mie­ren. Ruck­sä­cke dür­fen mit­ge­bracht wer­den, aller­dings soll­ten Fla­schen nicht mit auf den Markt genom­men wer­den. Zudem wer­den stren­ge Kon­trol­len auf Waf­fen, wie Mes­ser, durchgeführt.

Sicher­heits­per­so­nal vor Ort

Poli­zei und Ord­nungs­kräf­te sor­gen auf dem Gal­li­markt für Sicherheit

Die Poli­zei wird mit einem gro­ßen Auf­ge­bot prä­sent sein, eben­so zahl­rei­che Ret­tungs­sa­ni­tä­ter und Ord­nungs­kräf­te wie Secu­ri­ty. Der Sam­mel­punkt für Ord­nungs­kräf­te und Sani­tä­ter befin­det sich in der Nähe des Rie­sen­rads bei dem Spiel­platz an der Gro­ßen Blei­che. An jedem Kin­der­fahr­ge­schäft kön­nen kos­ten­los Arm­bän­der für Kin­der abge­holt wer­den, auf denen Eltern eine Han­dy­num­mer notie­ren kön­nen. Soll­te ein Kind ver­lo­ren gehen, kön­nen die Ord­nungs­kräf­te über den Kin­der­fin­der die Eltern benachrichtigen.

 

 

Ver­hal­tens­re­geln auf dem Gallimarkt

 

Son­der­fahr­ten und aktu­el­le Informationen

Zusätz­lich sind zahl­rei­che Son­der­fahr­ten mit Bus­sen zum Gal­li­markt orga­ni­siert. Aktu­el­le Ver­kehrs­nach­rich­ten und Stra­ßen­sper­run­gen wer­den über die Stadt Leer und die Medi­en bekannt gege­ben. Bür­ger­meis­ter Claus-Peter Horst betont, dass die Stadt Leer sowie der Ein­zel­han­del, die Gas­tro­no­mie und die Hotel­le­rie vom Gal­li­markt pro­fi­tie­ren. Kaum ein Hotel­zim­mer sei frei, und vie­le Besu­cher nut­zen den ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag. Für die Stadt Leer ist dies eine gute Zeit!

 
Besu­cher des Gal­li­markts wer­den drin­gend gebe­ten, die Toi­let­ten­an­la­gen auf­zu­su­chen, da die­se für nur 1,00 Euro nutz­bar sind. Um die öffent­li­che Ord­nung auf­recht­zu­er­hal­ten, müs­sen Wild­pin­k­ler mit einem Ord­nungs­geld von 150,00 Euro rechnen.
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Die Grand Dame des Platt­deut­schen: Das Ver­mächt­nis von Wil­hel­mi­ne Siefkes

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Ein blei­ben­des Denk­mal für Leer: Der Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Platz. Als Wür­di­gung für eine der prä­gends­ten Per­sön­lich­kei­ten des 20. Jahr­hun­derts benann­te die Stadt Leer am 23. Sep­tem­ber 2011 fei­er­lich den Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Platz. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Wil­hel­mi­ne Sief­kes (1890–1984)

Die bekann­te Leera­ner Schrift­stel­le­rin, Päd­ago­gin und christ­li­che Sozi­al­de­mo­kra­tin präg­te maß­geb­lich die nie­der­deut­sche Lite­ra­tur. Wäh­rend der NS-Zeit mit einem Ver­öf­fent­li­chungs­ver­bot belegt, schrieb sie unter dem Pseud­onym Wilm­ke Anners.

Ihr 1939 ver­öf­fent­lich­ter Roman Keerl­ke gilt als ihr Haupt­werk. Nach die­ser bekann­ten Roman­fi­gur ist heu­te der wich­tigs­te ost­frie­si­sche Preis für Ver­diens­te um die platt­deut­sche Spra­che benannt. Zudem wirk­te Sief­kes als lite­ra­ri­sche Über­set­ze­rin aus dem Nie­der­län­di­schen und Westfriesischen.

Stadt­füh­rung in Leer: Auf den Spu­ren von Wil­hel­mi­ne Siefkes

Erle­ben Sie eine Zeit­rei­se durch Leer: Am Sonn­tag, den 17. Mai 2026, lädt eine beson­de­re Stadt­füh­rung dazu ein, das beein­dru­cken­de Leben der Ehren­bür­ge­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes (1890–1984) ken­nen­zu­ler­nen. Die Tour fin­det im Rah­men der lan­des­wei­ten Initia­ti­ve „frau­en­OR­TE“ statt und beleuch­tet die Sta­tio­nen einer Frau, die als Autorin, Leh­re­rin und poli­ti­sche Vor­kämp­fe­rin Geschich­te schrieb.

Alle Infos zur Stadt­füh­rung auf einen Blick:

  • Ter­min: Sonn­tag, 17. Mai 2026, um 11:30 Uhr

  • Treff­punkt: Bahn­über­gang Bre­mer Stra­ße / Ecke Reimersstraße

  • Dau­er: ca. 1,5 Stunden

  • Kos­ten: 7,50 € pro Person

  • Ziel: Wilhelmine-Siefkes-Platz


Von der „Gol­de­nen Kuh“ in die Politik

Die Füh­rung nimmt Sie mit zu den wich­tigs­ten Lebens­sta­tio­nen der bekann­tes­ten Schrift­stel­le­rin Ostfrieslands.

  1. Das Geburts­haus: In der Rat­haus­stra­ße 9 (Haus „Gol­de­ne Kuh“) erblick­te Wil­hel­mi­ne Sief­kes 1890 das Licht der Welt. Das his­to­ri­sche Gebäu­de zählt zu den ältes­ten erhal­te­nen Häu­sern der Leera­ner Altstadt.

  2. Poli­ti­sches Erwa­chen: Als eine der ers­ten Frau­en in der Leera­ner Poli­tik stritt sie ab 1928 für die SPD und im „Volks­bo­ten“ gegen sozia­le Not und für die Rech­te der Arbeiterfamilien.

  3. Wider­stand und „Keerl­ke“: Auf­grund ihrer Wei­ge­rung, den Treue­eid auf die Natio­nal­so­zia­lis­ten zu leis­ten, ver­lor sie 1933 ihre Stel­le als Leh­re­rin. In die­ser schwe­ren Zeit ent­stand ihr berühm­tes­ter Roman „Keerl­ke“, ein Mei­len­stein der platt­deut­schen Literatur.

Die Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le in Leer: Ein Denk­mal der Bildungsgeschichte

Im Her­zen der Stadt Leer, an der König­stra­ße, steht ein beein­dru­cken­des Zeug­nis nord­deut­scher Schul­ar­chi­tek­tur: die Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le. Errich­tet in den Jah­ren 1852/53 als städ­ti­sches Schul­haus, spie­gelt der Bau die wech­sel­vol­le Bil­dungs- und Ver­wal­tungs­ge­schich­te der Regi­on wider. Seit 1984 steht das his­to­ri­sche Gebäu­de unter Denk­mal­schutz und trägt heu­te den Namen der Ehren­bür­ge­rin, Leh­re­rin und bedeu­ten­den Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Siefkes.

Vom Pro­gym­na­si­um zum moder­nen Medi­en­zen­trum. Die Nut­zung des Gebäu­des gleicht einer Zeit­rei­se durch die Insti­tu­tio­nen der Stadt Leer. Ursprüng­lich für die All­ge­mei­ne Städ­ti­sche Höhe­re Bür­ger­schu­le kon­zi­piert, beher­berg­te der Kom­plex zunächst das ört­li­che Pro­gym­na­si­um, aus dem um 1896 das König­li­che Gym­na­si­um und Real­gym­na­si­um her­vor­ging. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag

Als die­ses 1909 in den Neu­bau des heu­ti­gen Ubbo-Emmi­us-Gym­na­si­ums umzog, begann eine Pha­se mul­ti­pler Nut­zun­gen:

Frü­hes 20. Jahr­hun­dert: Ein­zug der Hand­wer­ker­schu­le und der Prä­pa­ran­den­an­stalt.
Ab 1929: Nut­zung als Finanz­amt der Stadt.
Nach dem Zwei­ten Welt­krieg: Funk­ti­on als Berufs­schu­le.
Ab 1967: Sitz der katho­li­schen Lud­ge­ri­schu­le.
Spä­te­re Moder­ne: Nut­zung durch die Volks­hoch­schu­le (VHS).
Heu­te schlägt das his­to­ri­sche Gemäu­er eine Brü­cke in die Moder­ne. Neben der Funk­ti­on als Kreis­me­di­en­zen­trum bie­tet das Gebäu­de Raum für sozia­le Infra­struk­tur und dient als Stand­ort für eine vor­läu­fi­ge Kin­der­ta­ges­stät­te. Damit bleibt die ehe­ma­li­ge Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le auch ohne akti­ven Regel­schul­be­trieb ein leben­di­ger Ort des Ler­nens und der Gemein­schaft im Stadt­bild von Leer.
Gedenk­ta­fel an der his­to­ri­schen Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Schu­le. Die Ehren­ta­fel an der König­stra­ße 33 erin­nert an das tra­di­ti­ons­rei­che Gebäu­de aus den Jah­ren 1852/53, das heu­te den Namen der Leera­ner Ehren­bür­ge­rin trägt. 
Seit 1984 steht das his­to­ri­sche Gebäu­de unter Denk­mal­schutz und trägt heu­te den Namen der Ehren­bür­ge­rin, Leh­re­rin und bedeu­ten­den Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Siefkes.

Ein Ver­mächt­nis, das bleibt

Nach dem Krieg wid­me­te sich Wil­hel­mi­ne Sief­kes ganz der Lite­ra­tur und der Hei­mat­pfle­ge. Für ihr Wir­ken erhielt sie unter ande­rem das Bun­des­ver­dienst­kreuz und die Ehren­bür­ger­schaft der Stadt Leer.

Die Stadt­füh­rung macht die­ses Erbe greif­bar. Sie führt von den engen Gas­sen der Alt­stadt bis hin zu ihrem lang­jäh­ri­gen Wohn­sitz am Gro­ßen Olde­kamp. Ent­de­cken Sie, war­um Wil­hel­mi­ne Sief­kes bis heu­te als eine der inter­es­san­tes­ten Per­sön­lich­kei­ten des 20. Jahr­hun­derts in Ost­fries­land gilt.


Die Tour endet am Wil­hel­mi­ne-Sief­kes-Platz, unweit des Was­ser­turms – ein idea­ler Ort, um den Spa­zier­gang durch das his­to­ri­sche Leer aus­klin­gen zu lassen.

Gedenk­ta­feln am Geburts­haus in der Rat­haus­stra­ße
Die Tafeln an der Fas­sa­de des Hau­ses „Gol­de­ne Kuh“ wei­sen auf die his­to­ri­sche Bedeu­tung des Gebäu­des hin. Hier wur­de im Jahr 1890 die spä­te­re Leera­ner Ehren­bür­ge­rin und Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes gebo­ren. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
Das Geburts­haus in der Leera­ner Alt­stadt
In der Rat­haus­stra­ße 9, dem geschichts­träch­ti­gen Haus „Gol­de­ne Kuh“, erblick­te Wil­hel­mi­ne Sief­kes im Jahr 1890 das Licht der Welt. Das his­to­ri­sche Gebäu­de zählt zu den ältes­ten erhal­te­nen Wohn­häu­sern im his­to­ri­schen Stadt­kern von Leer. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
Eine Gedenk­ta­fel erin­nert seit­her an die renom­mier­te Autorin der Initia­ti­ve „frau­en­OR­TE Nie­der­sach­sen“. Im angren­zen­den Wohn­haus (Gro­ßer Olde­kamp 2) leb­te und wirk­te Wil­hel­mi­ne Sief­kes von 1933 bis zu ihrem Tod im Jahr 1984. Nach­dem das ursprüng­li­che Gebäu­de durch einen Bom­ben­an­griff zer­stört wor­den war, errich­te­ten Herr Loquard und ihr lang­jäh­ri­ger Weg­ge­fähr­te Lou­is The­le­mann die Dop­pel­haus­hälf­te in den Jah­ren 1943/44 neu. Wäh­rend der Bau­pha­se fand die Gemein­schaft vor­über­ge­hend Zuflucht in der Fabri­ci­us­stra­ße 14. Mit dem Platz und der Ehren­ta­fel hält die Stadt Leer das Ver­mächt­nis die­ser außer­ge­wöhn­li­chen Frau­en­per­sön­lich­keit für nach­fol­gen­de Gene­ra­tio­nen leben­dig. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
Die letz­te Ruhe­stät­te einer bedeu­ten­den Stim­me Ost­fries­lands
Am 28. August 1984 ver­starb die Schrift­stel­le­rin Wil­hel­mi­ne Sief­kes im Alter von 94 Jah­ren fried­lich in ihrem Arbeits­zim­mer im Gro­ßen Olde­kamp 2 in Leer. Das Foto zeigt das Fami­li­en­grab auf dem luthe­ri­schen Fried­hof an der Heis­fel­der Stra­ße, wo sie ihre letz­te Ruhe fand. Wäh­rend der Beer­di­gungs­fei­er sprach die bekann­te Lyri­ke­rin Gre­ta Scho­on aus Spet­zer­fehn ein Gedicht aus der Feder von Wil­hel­mi­ne Sief­kes. Foto: Ingo Ton­sor @LeserECHO-Verlag
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Kitz­ret­tung Moorm­er­land: Erfolg­rei­cher Sai­son­start & Helferaufruf

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Wäh­rend der dich­te Nebel noch über den Wie­sen von Moorm­er­land liegt und die ers­te Mor­gen­son­ne den Hori­zont färbt, sind unse­re Teams bereits hoch­kon­zen­triert im Ein­satz. Jeder Licht­punkt auf dem Moni­tor der Wär­me­bild­droh­ne könn­te ein Leben bedeu­ten. Ein Moment vol­ler Stil­le, Tech­nik und Hoffnung.

Wett­lauf gegen die Mäh­wer­ke: Ein hoff­nungs­vol­ler Sai­son­start in den Moorm­er­län­der Wiesen

Die Kitz­ret­tung-Moorm­er­land e. V. zieht eine ers­te posi­ti­ve Bilanz der neu­en Saison

Ein gol­de­ner Start in die neue Rettungssaison

Wenn die ers­ten Son­nen­strah­len des 07. Mai die nebel­ver­han­ge­nen Wei­den Moorm­er­lands in ein gol­de­nes Licht tauch­ten, begann für die ehren­amt­li­chen Hel­fer der Kitz­ret­tung-Moorm­er­land e. V. eine neue, ent­schei­den­de Zeit. Es ist der Start­schuss in eine Sai­son, in der jede Minu­te zählt, um das Leben der kleins­ten Wie­sen­be­woh­ner zu bewah­ren. Die ers­ten Ein­sät­ze lie­gen bereits hin­ter dem Team – und sie waren von Erfolg, Team­geist und atem­be­rau­ben­den Natur­mo­men­ten geprägt.

Prä­zi­si­ons­ar­beit aus der Luft: 142 Hekt­ar bereits gesichert

In den küh­len, frü­hen Mor­gen­stun­den wur­den bereits beein­dru­cken­de 142 Hekt­ar Grün­land sys­te­ma­tisch mit moderns­ter Droh­nen­tech­nik abge­sucht. Das Ziel ist klar: Wild­tie­re vor dem grau­sa­men Mäh­tod zu bewah­ren. Auch wenn in die­sen ers­ten Tagen glück­li­cher­wei­se noch kei­ne Kit­ze direkt gesi­chert wer­den muss­ten, war die Arbeit alles ande­re als ereignislos.

Arten­viel­falt haut­nah: Beson­de­re Begeg­nun­gen am Wiesenrand

Die Hel­fer erleb­ten haut­nah, wie leben­dig unse­re Hei­mat ist. Neu­gie­ri­ge Kuh­her­den beob­ach­te­ten die Arbeit der Teams, zahl­rei­che Hasen und Gän­se kreuz­ten die Wege, und sogar tra­gen­de Ricken sowie ein präch­ti­ger Reh­bock konn­ten in ihrem natür­li­chen Habi­tat beob­ach­tet wer­den. Ein beson­de­rer Erfolg war bereits zu ver­zeich­nen: Meh­re­re Hasen­ba­bys konn­ten erfolg­reich gesi­chert wer­den und sind nun in Sicherheit.

Gedulds­pro­be im Mor­gen­grau­en: Zwi­schen Action und Naturidylle

Für eine Pri­se „Action“ sorg­ten der­weil die gefie­der­ten Bewoh­ner: Meh­re­re Aus­tern­fi­scher lie­fer­ten sich laut­star­ke Begleit­flü­ge mit der Droh­ne. Die Teams bewie­sen hier­bei viel Geduld und Fin­ger­spit­zen­ge­fühl, um die Tie­re nicht zu stö­ren und den­noch die Flä­chen lücken­los zu kon­trol­lie­ren. Die beson­de­re Stim­mung am frü­hen Mor­gen, wenn der dich­te Nebel über den Wie­sen auf­steigt und die Natur erwacht, ent­schä­digt dabei für jedes frü­he Aufstehen.

In Sicher­heit: Die­se bei­den klei­nen Lang­oh­ren wur­den geret­tet und erho­len sich nun behü­tet in ihrem gemüt­li­chen Körb­chen. Foto: Kitz­ret­tung-Moorm­er­land e. V.

Aus­blick & Drin­gen­der Aufruf

Das Fazit der ers­ten Tage fällt durch­weg posi­tiv aus. Die Zusam­men­ar­beit im Team funk­tio­niert rei­bungs­los, und die Moti­va­ti­on ist hoch. Doch die größ­te Her­aus­for­de­rung steht erst noch bevor: Mit den ange­kün­dig­ten tro­cke­ne­ren Tagen wird das Ein­satz­auf­kom­men in den kom­men­den Wochen mas­siv anstei­gen. Die ers­ten Anfra­gen der Land­wir­te lie­gen bereits vor.

Hel­fer drin­gend gesucht! Die Kitz­ret­tung-Moorm­er­land kämpft aktu­ell mit per­so­nel­len Aus­fäl­len. Um den Schutz der Tie­re flä­chen­de­ckend gewähr­leis­ten zu kön­nen, wer­den drin­gend wei­te­re Hel­fer und Droh­nen­pi­lo­ten gesucht. Du bist min­des­tens 16 Jah­re alt, ein Früh­auf­ste­her und möch­test aktiv zum Tier­schutz bei­tra­gen? Dann mel­de dich direkt per Tele­fon oder Mes­sen­ger unter dem fol­gen­den Link: https://www.facebook.com/share/1CtsNEE9pt/

Unter­stüt­zung durch Spenden

Der Schutz unse­rer Wild­tie­re ist eine Gemein­schafts­auf­ga­be. Die Kitz­ret­tung finan­ziert sich durch Enga­ge­ment und Spen­den. Wer die Arbeit finan­zi­ell unter­stüt­zen möch­te – sei es für Tech­nik, Aus­rüs­tung oder als För­der­mit­glied – fin­det hier die Details:

Spen­den­kon­to: Kitz­ret­tung-Moorm­er­land Raiff­ei­sen­bank Moorm­er­land IBAN: DE45 2856 3749 3003 1168 00 BIC: GENODEF1MML

(Auf Wunsch kann eine Spen­den­quit­tung aus­ge­stellt werden)

Spen­den sind auch unkom­pli­ziert via Pay­Pal mög­lich. Infor­ma­tio­nen dazu sowie zur För­der­mit­glied­schaft fin­den Sie auf der Home­page: Kitzrettung-Moormerland.de

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Kon­do­lenz­buch für Ehren­bür­ger Albrecht Wein­berg eingerichtet

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In stil­lem Geden­ken an Albrecht Wein­berg: Das Online-Kon­do­lenz­buch ist ab sofort geöff­net; ab dem 19. Mai liegt zudem ein Buch im His­to­ri­schen Rat­haus aus.

In stil­lem Geden­ken: Kon­do­lenz­bü­cher für Ehren­bür­ger Albrecht Weinberg

Der Land­kreis und die Stadt Leer trau­ern um ihren Ehren­bür­ger Albrecht Wein­berg, der am 12. Mai ver­stor­ben ist. Sein uner­müd­li­cher Ein­satz als Zeit­zeu­ge und sei­ne Mah­nun­gen gegen das Ver­ges­sen haben tie­fe Spu­ren in den Her­zen der Men­schen hin­ter­las­sen. Um allen Bür­ge­rin­nen und Bür­gern die Mög­lich­keit zu geben, ihre per­sön­li­che Anteil­nah­me aus­zu­drü­cken und Abschied zu neh­men, wur­den nun ver­schie­de­ne Wege des Geden­kens geschaffen.

Digi­ta­les Geden­ken ab sofort

Für all jene, die ihre Gedan­ken zeit­nah und orts­un­ab­hän­gig tei­len möch­ten, ist bereits ein Online-Kon­do­lenz­buch ein­ge­rich­tet wor­den. Unter der fol­gen­den Adres­se kön­nen per­sön­li­che Erin­ne­run­gen und Abschieds­wor­te hin­ter­las­sen werden:


Kon­do­lenz­buch im His­to­ri­schen Rathaus

Zusätz­lich zur digi­ta­len Mög­lich­keit wird es einen Ort des stil­len Geden­kens direkt vor Ort geben. Ab kom­men­dem Diens­tag, dem 19. Mai, wird für die Dau­er von zwei Wochen ein phy­si­sches Kon­do­lenz­buch im Erd­ge­schoss des His­to­ri­schen Rat­hau­ses ausliegen.

Inter­es­sier­te kön­nen sich zu den fol­gen­den Zei­ten eintragen:

  • Mon­tag bis Don­ners­tag: 09:00 – 18:00 Uhr

  • Frei­tag: 09:00 – 13:00 Uhr

Es ist eine Ein­la­dung an alle, die Albrecht Wein­bergs Lebens­weg wür­di­gen und der Fami­lie sowie den Ange­hö­ri­gen ihr tie­fes Mit­ge­fühl aus­spre­chen möch­ten. In sei­nen Wor­ten und in unse­rem gemein­sa­men Geden­ken wird sein Ver­mächt­nis für Tole­ranz und Mensch­lich­keit weiterleben.

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Lokal

Aner­ken­nung für Ost­fries­lands Feu­er­weh­ren: 56.700 Euro „Sprit­zen­prä­mi­en“ ausgeschüttet

Bild­un­ter­schrift (v.l.n.r.) Tammo Keck und Ger­rit Wil­ken (Feu­er­wehr-Beauf­trag­ter und Vor­stand der Brand­kas­se, ers­ter und zwei­ter in der vor­de­ren Rei­he) über­ge­ben...

Lokal

Frie­sen­brü­cke: Neue Nut­zungs­zei­ten für Fuß­gän­ger und Rad­fah­rer bekanntgegeben

Frie­sen­brü­cke: Neue Infor­ma­tio­nen zu den Nut­zungs­zei­ten des Geh‑ und Radwegs Papen­burg / 12. Mai 2026 – Das Bau­In­fo­Por­tal der Deut­schen...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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13. Mit­tel­al­ter­li­ches Heer­la­ger­tref­fen zu Tim­mel: Zeit­rei­se am Pfingstwochenende Tim­mel ver­wan­delt sich in eine leben­di­ge Kulis­se ver­gan­ge­ner Jahr­hun­der­te. Vom 23. bis...

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Zwei Tage Aus­nah­me­zu­stand: Flachs­meer freut sich auf sein Schüt­zen­fest mit gro­ßem Festumzug

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