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Land­kreis dreht gro­ßes Rad bei Digi­ta­li­sie­rung der Schulen

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Digi­tal­pakt bringt kräf­ti­gen Schub / Sofort­hil­fe für „Home­schoo­ling“ — Jah­res­rück­blick, Teil 3

 
Land­kreis dreht gro­ßes Rad bei Digi­ta­li­sie­rung der Schulen
 
 
Die Digi­ta­li­sie­rung krem­pelt den All­tag und die Arbeits­welt um — auch die Schu­len. Für den digi­ta­len Umbruch im Unter­richt sind Kul­tus­be­hör­den und Leh­rer zustän­dig. Für die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen sor­gen die Schul­trä­ger. Im Land­kreis Leer vor­ran­gig die Kreis­ver­wal­tung für 24 wei­ter­füh­ren­de Schu­len, für Grund­schu­len sind es die Städ­te und Gemeinden.
 
Die Digi­ta­li­sie­rung der Schu­len im Land­kreis Leer hat bereits hohe Sum­men ver­schlun­gen.  Künf­tig fließt ein Groß­teil des Gel­des aus den Töp­fen des genann­ten Digitalpaktes.
 
Die Kreis­ver­wal­tung legt dar­über in ihrem Jah­res­rück­blick Rechen­schaft ab und zeigt Per­spek­ti­ven auf. Dabei beugt Land­rat Mat­thi­as Groo­te mög­li­chen Miss­ver­ständ­nis­sen vor: “Ziel des Digi­tal­pak­tes ist nicht die Digi­ta­li­sie­rung von Schu­le und Unter­richt, son­dern er schafft die tech­ni­schen Vor­aus­set­zun­gen für eine zukunfts­ori­en­tier­te Bil­dung unse­rer Kin­der und Jugendlichen.”
 
Die Basis an sei­nen Schu­len hat der Land­kreis gelegt: Inter­net­an­schluss, min­des­tens einen EDV-Raum, Rech­ner und Note­books in unter­schied­li­cher Zahl und schul­in­ter­nes Intra­net. Zur Prä­sen­ta­ti­ons­tech­nik gehö­ren Doku­men­ten­ka­me­ras, inter­ak­ti­ve Tafeln und Bea­mer. Im abge­lau­fe­nen Jahr kauf­te der Land­kreis 300 iPads für 100.000 Euro sowie Moni­to­re, Rech­ner, Note­books und Bea­mer für fast 150.000 Euro. Im kom­men­den Jahr kön­nen Schu­len mit Inves­ti­tio­nen in glei­cher Höhe rechnen.
 
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Ein gro­ßes Rad muss der Land­kreis mit dem Digi­tal­pakt dre­hen, der offi­zi­ell “Digi­tal­Pakt Schu­le” heißt. Dafür muss­ten Bund und Län­der 2019 eigens das Grund­ge­setz ändern, damit der Bund die Län­der in der Bil­dung unter­stüt­zen darf. Der Digi­tal­pakt sieht vor, bis 2024 fünf Mil­li­ar­den Euro in die digi­ta­le Aus­stat­tung der all­ge­mein­bil­den­den Schu­len zu ste­cken.  Nie­der­sach­sen erhält 470 Mil­lio­nen Euro, davon flie­ßen zehn Mil­lio­nen Euro in den Land­kreis Leer. Auf die kreis­ei­ge­nen Schu­len ent­fal­len 6,6 Mil­lio­nen — 30.000 Euro als Sockel­be­trag für jede Schu­le plus einen Pro-Kopf-Bei­trag je Schüler.
 
Bis Mit­te 2020 waren ins­ge­samt in Deutsch­land von den fünf Mil­li­ar­den nur knapp 16 Mil­lio­nen Euro abge­ru­fen wor­den. Das ver­wun­dert nicht, denn Ver­wal­tun­gen und Schu­len müs­sen erst auf­wän­di­ge Haus­ar­bei­ten machen. Jede Schu­le arbei­tet ein päd­ago­gisch-tech­ni­sches Kon­zept aus, wie und wofür sie die Tech­nik ein­set­zen will, und muss außer­dem ein Medi­en­bil­dungs­kon­zept vorlegen. 
 
In der Kreis­ver­wal­tung haben meh­re­re Ämter mit dem Digi­tal­pakt zu tun. Die Feder führt das Amt für Schu­le, Bil­dung und Kul­tur, betei­ligt sind das Gebäu­de­ma­nage­ment, die EDV-Abtei­lung und das Amt für Digi­ta­li­sie­rung und Wirt­schaft, das für den Breit­band­aus­bau ver­ant­wort­lich ist. Die gestell­ten För­der­an­trä­ge umfas­sen gut 916.000 Euro. Das Geld ist gedacht für die Netz­werk-Aus­stat­tung und den Kauf inter­ak­ti­ver Tafeln, die bald end­gül­tig die Schie­fer­ta­feln ablö­sen werden.
 
Der Land­kreis wird in nächs­ter Zeit wei­ter­hin den Ist-Bestand an Lei­tun­gen, Soft- und Hard­ware in den Schu­len ermit­teln, einen rei­bungs­lo­sen Netz­be­trieb sichern, die Daten­lei­tun­gen aus­bau­en und För­der­geld für digi­ta­les Unter­richts­ma­te­ri­al beschaf­fen. Für die Nut­zungs­mög­lich­kei­ten der neu­en Breit­band-Anschlüs­se wur­den die Auf­trä­ge vergeben.
 
Amts­lei­te­rin Moni­ka Loger ist sich sicher: “Mit dem Digi­tal­pakt erfährt die tech­ni­sche Aus­stat­tung unse­rer Schu­len einen wei­te­ren Schub.”  Nötig sei eine “enge Zusam­men­ar­beit mit den Schu­len”. Sie spricht von “gro­ßen Her­aus­for­de­run­gen” für bei­de Sei­ten — und ergänzt: “Auch das Land Nie­der­sach­sen muss in der digi­ta­len Aus- und Fort­bil­dung für Lehr­kräf­te aktiv werden.”
 
 
Sofort­hil­fe für “Home­schoo­ling”
 
Damit auch Kin­der aus Haus­hal­ten mit gerin­gem Ein­kom­men am Unter­richt zu Hau­se (“Home­schoo­ling”) teil­neh­men kön­nen, hat das Land Nie­der­sach­sen ein “Sofort­aus­stat­tungs­pro­gramm” auf­ge­legt. Damit sol­len grund­sätz­lich digi­ta­le Bil­dungs­struk­tu­ren geför­dert werden.
 
Der Land­kreis Leer erhält aus dem Pro­gramm knapp 696.000 Euro. Von die­sem Geld kauf­te er 2.000 iPads mit Hül­le und Lade­ka­bel und ver­teil­te sie an Schu­len. Nut­zer sind Schü­ler, deren Eltern sich mobi­le Com­pu­ter nicht leis­ten kön­nen. Es han­delt sich um Leih­ge­rä­te, die der Schu­le zurück­ge­ge­ben wer­den müssen.
 
Aus dem­sel­ben För­der­topf ver­teilt das Land zusätz­lich eine nicht abge­ru­fe­ne Rest­sum­me. Der Land­kreis Leer stell­te des­halb einen wei­te­ren För­der­an­trag, der nun­mehr mit mit einem Betrag in Höhe von 40.893,19 Euro bewil­ligt wur­de. Damit kann ein Teil des Kaufs von 300 iPads und 60 Note­books refi­nan­ziert wer­den. Die­se Gerä­te hat­te er im April wäh­rend des “Lock­downs” für knapp 130.000 Euro ange­schafft, eben­falls zur Aus­lei­he im “Home­schoo­ling”.
 
 
Land­kreis dreht gro­ßes Rad bei Digi­ta­li­sie­rung der Schu­len — der Jah­res­rück­blick als Video-State­ment von Land­rat Mat­thi­as Groote:

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“Digi­tal vor Ort”

Die pro­fes­sio­nel­le Nut­zung von Social Media Kanä­len, die Ein­rich­tung einer respon­si­ven Home­page oder die Nut­zung von EDV-Pro­gram­men, die die Ver­eins­ar­beit erleich­tern – auch im Bereich des Ehren­amts gibt es im digi­ta­len Zeit­al­ter viel­fäl­ti­ge Mög­lich­kei­ten und neu­en Hand­lungs­be­darf. Die Stabs­stel­le Ehren­amt und Frei­wil­li­gen­agen­tur des Land­krei­ses Leer hat gemein­sam mit der Volks­hoch­schu­le Leer e.V. ein digi­ta­les Qua­li­fi­zie­rungs­an­ge­bot geschaf­fen, um die Ver­ei­ne nach ihren eige­nen Wün­schen auf die digi­ta­len Anfor­de­run­gen vorzubereiten.

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Deutsch­land­ti­cket wird teu­rer, mehr Lohn, höhe­re Pau­scha­len: Das ändert sich ab 2026

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Jah­res­wech­sel 2025/2026: Das ändert sich bei Löh­nen, Steu­ern und Verkehr

 

DEUTSCHLAND – Mit dem Jah­res­wech­sel tre­ten zahl­rei­che gesetz­li­che und finan­zi­el­le Neue­run­gen in Kraft, die weit­rei­chen­de Aus­wir­kun­gen auf den All­tag und den Geld­beu­tel der Bür­ger haben. Von spür­ba­ren Lohn­er­hö­hun­gen über steu­er­li­che Ent­las­tun­gen bis hin zu Preis­an­pas­sun­gen im Nah­ver­kehr – wir haben die wich­tigs­ten Punk­te für Sie zusammengefasst.

Min­dest­lohn steigt auf 13,90 Euro

Eine der zen­tra­len Ände­run­gen betrifft Arbeit­neh­mer im Nied­rig­lohn­be­reich: Der gesetz­li­che Min­dest­lohn wird ange­ho­ben und liegt künf­tig bei 13,90 Euro pro Stun­de. Die­se Maß­nah­me soll die Kauf­kraft ange­sichts der Lebens­hal­tungs­kos­ten stär­ken und für eine fai­re­re Ent­loh­nung in vie­len Bran­chen sorgen.

Ent­las­tung für Pend­ler: 38 Cent ab dem ers­ten Kilometer

Gute Nach­rich­ten gibt es für alle Berufs­pend­ler. Die Pend­ler­pau­scha­le wird deut­lich ange­ho­ben und beträgt nun 38 Cent pro Kilo­me­ter. Beson­ders rele­vant: Im Gegen­satz zu frü­he­ren Rege­lun­gen gilt die­ser erhöh­te Satz bereits ab dem ers­ten gefah­re­nen Kilo­me­ter. Damit kön­nen Fahrt­kos­ten bei der Steu­er­erklä­rung künf­tig wesent­lich stär­ker gel­tend gemacht wer­den, was beson­ders für Pend­ler im länd­li­chen Raum eine finan­zi­el­le Erleich­te­rung darstellt.

Deutsch­land­ti­cket: Preis­sprung auf 63 Euro

Nut­zer des öffent­li­chen Per­so­nen­nah­ver­kehrs müs­sen sich hin­ge­gen auf höhe­re Kos­ten ein­stel­len. Das bun­des­weit gül­ti­ge Deutsch­land­ti­cket ver­teu­ert sich ab dem 1. Janu­ar auf 63,00 Euro im Monat. Trotz der Preis­stei­ge­rung bleibt das Ticket wei­ter­hin die zen­tra­le Flat­rate-Opti­on für Bus und Bahn in ganz Deutschland.

Mehr­wert­steu­er­sen­kung in der Gastronomie

Wer ger­ne aus­wärts isst, darf auf sta­bi­le­re Prei­se hof­fen: Die Mehr­wert­steu­er auf Spei­sen in der Gas­tro­no­mie wird von 19 Pro­zent auf 7 Pro­zent gesenkt. Ziel die­ser poli­ti­schen Ent­schei­dung ist es, die Bran­che nach schwie­ri­gen Jah­ren zu stüt­zen und die Betrie­be in die Lage zu ver­set­zen, die Prei­se für die Gäs­te trotz gestie­ge­ner Ener­gie­kos­ten mode­rat zu halten.

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Böl­ler­ver­bot für den Tier­schutz: Muss die pri­va­te Knal­le­rei enden?

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Töd­li­che Tra­di­ti­on: Das stil­le Ster­ben der Wildvögel

Wäh­rend der Mensch fei­ert, herrscht in der Tier­welt nack­te Panik. Beson­ders Wild­vö­gel wer­den durch das plötz­li­che Pfei­fen der Rake­ten und die lau­ten Knall­ef­fek­te in Todes­angst ver­setzt. In ihrer blin­den Flucht bei Dun­kel­heit ver­lie­ren sie die Ori­en­tie­rung und pral­len mit hoher Geschwin­dig­keit gegen Fens­ter­schei­ben oder Autos.

Vie­le Tie­re ster­ben nicht nur durch direk­te Tref­fer, son­dern erlie­gen dem enor­men phy­si­schen Stress, der ihr Herz-Kreis­lauf-Sys­tem kol­la­bie­ren lässt. Welt­weit ver­lie­ren so jedes Jahr Mil­lio­nen Vögel ihr Leben im Namen einer Tra­di­ti­on – ein hoher Preis für einen kur­zen Moment der Unterhaltung.

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Sil­ves­ter-Debat­te: Deut­scher Tier­schutz­bund for­dert Ende der pri­va­ten Böllerei

BERLIN / REGION – Jedes Jahr zum Jah­res­wech­sel herrscht für Mil­lio­nen von Tie­ren in Deutsch­land der Aus­nah­me­zu­stand. Was für vie­le Men­schen als fest­li­cher Spaß gilt, bedeu­tet für Haus‑, Nutz- und Wild­tie­re Stress, Panik und oft lebens­ge­fähr­li­che Situa­tio­nen. Der Deut­sche Tier­schutz­bund for­dert nun ein kla­res Umden­ken und ein Ende des pri­va­ten Kaufs und Gebrauchs von Pyrotechnik.

Unter­stützt wird dabei die Kam­pa­gne „Böl­ler­ciao“ der Deut­schen Umwelt­hil­fe. Ziel ist es, den pri­va­ten Gebrauch von Spreng­stoff an Sil­ves­ter eben­so zu unter­sa­gen, wie es an den rest­li­chen 364 Tagen im Jahr bereits der Fall ist.

Ein Alp­traum aus Lärm, Geruch und Lichtblitzen

„Tier­freund­li­ches Knal­len gibt es nicht“, betont Tho­mas Schrö­der, Prä­si­dent des Deut­schen Tier­schutz­bun­des. Wäh­rend Men­schen das bun­te Spek­ta­kel genie­ßen, lei­den Tie­re unter ihrem hoch­sen­si­blen Gehör. Die Fol­gen sind fatal:

  • Haus­tie­re: Hun­de und Kat­zen ent­wi­ckeln oft lang­fris­ti­ge Ängs­te oder erlei­den Gehörschäden.

  • Wild­tie­re: Vögel und Igel wer­den mit­ten in der Nacht auf­ge­schreckt. Der enor­me Ener­gie­ver­lust bei der Flucht im kal­ten Win­ter kann für sie töd­lich enden.

  • Nutz­tie­re: Pfer­de, Rin­der und Scha­fe gera­ten in Panik und ver­let­zen sich bei Flucht­ver­su­chen schwer.

Zudem belas­ten gif­ti­ge Rück­stän­de, Schwer­me­tal­le und enor­me Müll­ber­ge die Natur nachhaltig.

Kom­mu­nen in der Pflicht: Schutz­zo­nen gefordert

Solan­ge ein bun­des­wei­tes Ver­bot fehlt, appel­liert der Ver­band an die Kom­mu­nen, zumin­dest Schutz­zo­nen ein­zu­rich­ten. Rund um Tier­hei­me, Zoos, Rei­ter­hö­fe und land­wirt­schaft­li­che Betrie­be soll­te das Abbren­nen von Feu­er­werk strikt unter­sagt wer­den. „Die­ser Spiel­raum muss von den Städ­ten und Gemein­den voll aus­ge­schöpft wer­den“, so Schröder.

Alter­na­ti­ven sind möglich

Dass es auch anders geht, zei­gen ers­te Städ­te mit moder­nen Droh­nen­shows. Die­se bie­ten eine optisch beein­dru­cken­de Alter­na­ti­ve, ohne Tie­re zu ver­ängs­ti­gen, Müll zu pro­du­zie­ren oder eine Ver­let­zungs­ge­fahr für Men­schen darzustellen.

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Hesel: Bes­ser schla­fen trotz Lärm – wie Gehör­schutz Ihre Nacht­ru­he schützt

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End­lich durch­schla­fen – wie der rich­ti­ge Gehör­schutz die Nacht­ru­he rettet

Vie­le Men­schen ken­nen das Pro­blem: Man legt sich ins Bett, doch die Nacht wird von stö­ren­den Geräu­schen beglei­tet – sei es das Schnar­chen des Part­ners, Stra­ßen­lärm oder lau­te Nach­barn. Laut Robert-Koch-Insti­tut lei­det etwa jeder vier­te Erwach­se­ne zeit­wei­se unter Schlaf­stö­run­gen, mehr als jeder zehn­te emp­fin­det sei­nen Schlaf dau­er­haft als nicht erhol­sam. Selbst wenn wir bewusst abschal­ten möch­ten, sind unse­re Ohren stän­dig aktiv und neh­men Geräu­sche wahr, die uns unbe­wusst wachhalten.

Eine wirk­sa­me Lösung für bes­se­ren Schlaf kann geziel­ter Gehör­schutz sein. Die­se spe­zi­el­len Ohr­stöp­sel oder maß­ge­fer­tig­ten Lösun­gen dämp­fen Nacht­lärm zuver­läs­sig und sor­gen dafür, dass das Gehirn zur Ruhe kommt.

Wann Gehör­schutz wirk­lich Sinn macht

Hör­akus­tik­meis­te­rin Kers­tin Wil­ken nennt typi­sche Situa­tio­nen, in denen Gehör­schutz beson­ders hilf­reich ist:

  • Schnar­chen­de Part­ner oder Mitbewohner

  • Leben in lau­ten Stadt­la­gen, zum Bei­spiel Stu­die­ren­de in zen­tra­ler Lage

  • Hotels an stark befah­re­nen Stra­ßen oder mit lau­ten Klimaanlagen

  • Beruf­lich beding­te Auf­ent­hal­te in lär­min­ten­si­ven Umgebungen

Wer regel­mä­ßig in einer sol­chen Umge­bung schläft, kann von pas­sen­dem Gehör­schutz deut­lich profitieren.

Stan­dard­stöp­sel oder indi­vi­du­el­le Lösung?

Ein­fa­che Ohr­stöp­sel aus Dro­ge­rie oder Apo­the­ke dämp­fen Geräu­sche bereits gut. Aller­dings sind sie meist nur 1–2 Mal ver­wend­bar – weder umwelt­freund­lich noch kos­ten­ef­fi­zi­ent. Wer emp­find­li­che Ohren hat oder beson­de­ren Wert auf Kom­fort legt, soll­te über maß­ge­fer­tig­te Gehör­schutz­lö­sun­gen nach­den­ken. Die­se wer­den nach einem Ohr­ab­druck indi­vi­du­ell her­ge­stellt, sit­zen ange­nehm, sind lang­le­big und oft über Jah­re hin­weg nutzbar.

Was kann Gehör­schutz wirk­lich leisten?

Indi­vi­du­ell ange­pass­ter Gehör­schutz eli­mi­niert Geräu­sche nicht voll­stän­dig, redu­ziert sie jedoch deut­lich um 20–30 Dezi­bel. Die­se Lärm­re­duk­ti­on reicht aus, um dem Gehirn Ruhe vor­zu­gau­keln, den Ein­schlaf­pro­zess zu erleich­tern und die nächt­li­che Erho­lung zu ver­bes­sern. Stu­di­en zei­gen: Men­schen, die regel­mä­ßig mit geeig­ne­tem Gehör­schutz schla­fen, wachen erhol­ter auf und füh­len sich tags­über konzentrierter.

Wich­ti­ge Hin­wei­se zur Anwendung

Nicht jeder kann oder soll­te Gehör­schutz ver­wen­den. Bei bestehen­den Ohr­pro­ble­men – wie Ent­zün­dun­gen, Trom­mel­fell­schä­den oder nach Ope­ra­tio­nen – ist vor­he­ri­ge Rück­spra­che mit einem HNO-Arzt unbe­dingt emp­feh­lens­wert. Auch All­er­gien gegen Mate­ria­li­en wie Sili­kon kön­nen eine Nut­zung aus­schlie­ßen. Wer ohne­hin in einer ruhi­gen Umge­bung schläft, soll­te das Gehirn nicht unnö­tig „umtrai­nie­ren“, da sonst die Emp­find­lich­keit gegen­über Lärm stei­gen kann.

Hör­ge­rä­te Hesel — Wil­ken Hörakustik

Auch für Kin­der geeignet

Sili­kon-Gehör­schutz kann auch Kin­dern und Jugend­li­chen hel­fen, ruhi­ger zu schla­fen. Dabei ist jedoch regel­mä­ßi­ge Anpas­sung an das Wachs­tum der Ohren wich­tig. In der Pra­xis schla­fen Kin­der häu­fig ohne­hin bes­ser als Erwach­se­ne, sodass Gehör­schutz vor allem in beson­ders lau­ten Umge­bun­gen sinn­voll ist.

Mehr Ruhe, mehr Erho­lung – die Wahl des pas­sen­den Gehörschutzes

Mit dem rich­ti­gen Gehör­schutz lässt sich die Schlaf­qua­li­tät erheb­lich ver­bes­sern. Ent­schei­dend ist die indi­vi­du­el­le Aus­wahl und Anpas­sung – dafür sind erfah­re­ne Hör­akus­ti­ker die idea­len Ansprech­part­ner. Wer gezielt auf sei­ne Nacht­ru­he ach­tet, kann lang­fris­tig von einem tie­fe­ren, erhol­sa­me­ren Schlaf profitieren.


Kon­takt:
Wil­ken Hör­akus­tik Inh. Kers­tin Wil­ken
Olden­bur­ger Str. 9, 26835 Hesel
Tel.: 04950 7753900
wilken@wilken-hoerakustik.de
www.wilken-hoerakustik.de

Wil­ken Hör­akus­tik Inh. Kers­tin Wil­ken — Olden­bur­ger Str. 9, 26835 Hesel
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Das Wind­hund­prin­zip bei bauwole.de: Exklu­si­vi­tät und Seriö­si­tät für Handwerksbetriebe Das Hand­wer­ker­por­tal bauwole.de setzt auf das Wind­hund­prin­zip, also “Wer zuerst kommt,...

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MOTORRAD SHOW Olden­burg 2026: Wenn Moto­ren den Sai­son­start markieren

MOTORRAD SHOW Olden­burg star­tet mit Voll­gas in die neue Sai­son 2026 Die MOTORRAD SHOW Olden­burg ist auch 2026 der tra­di­tio­nel­le Sai­son­auf­takt...

Veranstaltung

„Lütt­je Wieh­nachts­markt“ in Hol­len – Advents­stim­mung für Groß und Klein

 Sym­bol­fo­to — LeserECHO-Archiv Lütt­je Wieh­nachts­markt in Hol­len – Ein fest­li­cher Nach­mit­tag für Groß und Klein Sonn­tag, 14.12.2025, 15:00 – 20:00 Uhr Die...

Lokal

Kunst­haus Leer zeigt facet­ten­rei­che Wer­ke ost­frie­si­scher Künstler

Am 14. Dezem­ber um 15 Uhr — Sonn­tags­füh­rung im Kunst­haus Leer. Am Sonn­tag, dem 14. Dezem­ber, lädt das Kunst­haus Leer zu...

Veranstaltung

Petrus­kir­che Loga: Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga

🎶 Advents­kon­zert der Gitarren­ju­gend Loga Sams­tag, 6. Dezem­ber – 18:00 Uhr · Petrus­kir­che Loga Die Gitarren­ju­gend Loga prä­sen­tiert auch in die­sem Jahr...

Veranstaltung

Ehe­ma­li­ge Leera­ner Syn­ago­ge — archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke in Leer

Archäo­lo­gi­sche Ein­bli­cke: Vor­trag zu Gra­bun­gen auf dem Gelän­de der ehe­ma­li­gen Leera­ner Synagoge Leer. Am kom­men­den Diens­tag, den 2. Dezem­ber, lädt...

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Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus live in Emden!

Andre­as Küm­mert gewann 2013 „The Voice of Ger­ma­ny“ und kommt am 29. Novem­ber ins LMC. Andre­as Küm­mert & The Elec­tric Cir­cus...

Veranstaltung

Mut für die Demo­kra­tie: Das Reichs­ban­ner Schwarz-Rot-Gold in Leer

„Für Frei­heit und Repu­blik!“ – Aus­stel­lung des Reichs­ban­ners im Leera­ner Zollhaus Leer. Unter dem Titel „Für Frei­heit und Repu­blik! Das...

Veranstaltung

Advents­sin­gen der Gitarren­ju­gend Loga – Musik, die von Her­zen kommt

Advents­sin­gen der Gitarren­ju­gend Loga in der Petruskirche Besinn­li­che Klän­ge und fest­li­che Stim­mung am Nikolausabend Am Sams­tag, 6. Dezem­ber 2025, lädt...

Veranstaltung

Neue Aus­stel­lung im Kunst­haus Leer: „Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on – Neue Wer­ke II“

Neue Aus­stel­lung im Kunst­haus Leer: „Samm­lungs­prä­sen­ta­ti­on – Neue Wer­ke II“ Ein Blick auf Ost­fries­land in Far­be, Struk­tur und Poesie Das Kunst­haus...

Veranstaltung

Licht­er­fahrt & Weih­nachts­markt 2025 in Moorm­er­land – Ein fun­keln­des Fest für die gan­ze Familie

Licht­er­fahrt und Weih­nachts­markt in Moorm­er­land – Ein Fest für die gan­ze Familie Der Win­ter naht, die Tage wer­den kür­zer und...