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Der High-Tech-Lösch­ro­bo­ter LUF 60: Ein Lebens­ret­ter für den Emstunnel

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Gerä­te­wart Sören Spin von der Feu­er­wehr Jem­gum demons­triert auf den Müg­gen­markt die Ein­satz­mög­lich­kei­ten des LUF 60.

KREISFEUERWEHR LEER STATIONIERT SPEZIALGERÄT BEI FEUERWEHR JEMGUM

Spe­zi­al-Lösch­ro­bo­ter LUF 60: So schützt die Feu­er­wehr Jem­gum Ein­satz­kräf­te im Emstunnel

 

Wenn nor­ma­le Ein­satz­stra­te­gien an ihre Gren­zen kom­men, kann das LUF 60 sei­ne beson­de­ren Stär­ken aus­spie­len. Das fern­ge­steu­er­te Lösch-Unter­stüt­zungs-Fahr­zeug der Feu­er­wehr Jem­gum wur­de für Ein­satz­la­gen ent­wi­ckelt, bei denen schwie­ri­ge Bedin­gun­gen den direk­ten Zugang zum Brand­herd erschweren.

Das LUF 60 ist ein Lösch­ro­bo­ter auf Rau­pen­fahr­werk. Es ver­bin­det leis­tungs­fä­hi­ge Lösch­tech­nik mit einem Groß­ven­ti­la­tor und kann von den Ein­satz­kräf­ten aus siche­rer Ent­fer­nung gesteu­ert wer­den. Eine beson­de­re Bedeu­tung hat das Spe­zi­al­fahr­zeug für den Ems­tun­nel im Land­kreis Leer.

Bei einer Vor­füh­rung zeig­te Gerä­te­wart Sören Spin von der Feu­er­wehr Jem­gum, wel­che Mög­lich­kei­ten in dem Spe­zi­al­fahr­zeug ste­cken und wie es im Ernst­fall ein­ge­setzt wer­den kann.

Für den Ein­satz im Ems­tun­nel vorbereitet

Ein Brand in einem Tun­nel stellt die Feu­er­wehr vor beson­de­re Her­aus­for­de­run­gen. Hit­ze, Rauch und die räum­li­chen Bedin­gun­gen kön­nen den direk­ten Zugang zum Brand­herd erheb­lich erschweren.

Das LUF 60 wur­de des­halb für Ein­satz­la­gen ange­schafft, bei denen nor­ma­le Stra­te­gien nur schwer umzu­set­zen sind. Es ermög­licht den Lösch- und Ret­tungs­mann­schaf­ten, auch unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen bis unmit­tel­bar zum Brand­herd vorzudringen.

Dabei muss sich der Bedie­ner nicht direkt am Fahr­zeug auf­hal­ten. Das LUF 60 wird über eine Fern­steue­rung bedient und kann aus einer Ent­fer­nung von rund 300 Metern gesteu­ert werden.

Gerä­te­wart Sören Spin von der Feu­er­wehr Jem­gum erläu­tert die Bedeu­tung des Spe­zi­al­fahr­zeugs ins­be­son­de­re für schwie­ri­ge Ein­satz­la­gen: Das LUF 60 soll dort ein­ge­setzt wer­den, wo ein direk­tes Vor­ge­hen für die Ein­satz­kräf­te zunächst nur ein­ge­schränkt mög­lich ist.

140 PS brin­gen 2,2 Ton­nen in Bewegung

Auf den ers­ten Blick wirkt das LUF 60 kom­pakt. Gleich­zei­tig bringt das Spe­zi­al­fahr­zeug ein Eigen­ge­wicht von 2.200 Kilo­gramm auf die Waage.

Für die not­wen­di­ge Kraft sorgt ein 140 PS bezie­hungs­wei­se 104 kW star­ker John-Dee­re-Die­sel­mo­tor mit vier Zylin­dern und Wasserkühlung.

Die Kraft wird über das Rau­pen­fahr­werk auf den Unter­grund über­tra­gen. Dadurch sind prä­zi­se Fahr- und Wen­de­ma­nö­ver mög­lich. Gleich­zei­tig ver­fügt das LUF 60 über eine hohe Standfestigkeit.

Das Rau­pen­fahr­werk kann außer­dem beweg­li­che Hin­der­nis­se besei­ti­gen. Stie­gen und Ram­pen mit einem Nei­gungs­win­kel von bis zu 30 Grad kön­nen über­wun­den werden.

Die Fahr­ge­schwin­dig­keit liegt zwi­schen 0 und 4,5 km/h. Das LUF 60 ist damit nicht auf hohe Geschwin­dig­keit aus­ge­legt, son­dern auf kon­trol­lier­tes und prä­zi­ses Arbei­ten an der Einsatzstelle.

360 Düsen im Ein­satz: Vier Was­ser­rin­ge erzeu­gen einen fei­nen Was­ser­ne­bel, der zur Küh­lung und Brand­be­kämp­fung ein­ge­setzt wird.
Spe­zi­al­tech­nik auf Rau­pen: Das LUF 60 kom­bi­niert Lösch­tech­nik, Groß­lüf­ter und Schaum­funk­ti­on für beson­ders schwie­ri­ge Einsatzstellen.

Was­ser wird zu Mil­li­ar­den kleins­ten Tröpfchen

Eine der auf­fäl­ligs­ten Funk­tio­nen des LUF 60 ist die Lösch­ka­no­ne. Sie ver­fügt über 360 Düsen und ist hydrau­lisch höhenverstellbar.

Das Was­ser wird über die Düsen stark zer­stäubt. Es ent­steht ein ver­ne­bel­ter Was­ser­strahl mit Mil­li­ar­den kleins­ter Was­ser­tröpf­chen.

Die­ser Was­ser­ne­bel kann zur Brand­be­kämp­fung und ins­be­son­de­re zur Küh­lung ein­ge­setzt wer­den. Durch die fei­ne Zer­stäu­bung steht eine gro­ße Ober­flä­che zur Ver­fü­gung, über die Wär­me auf­ge­nom­men wer­den kann.

Die Wurf­wei­te des Was­ser­strahls beträgt 60 Meter.

Bis zu 2.400 Liter Was­ser pro Minute

Für die Was­ser­ab­ga­be ver­fügt das LUF 60 über eine zwei­stu­fi­ge Krei­sel­pum­pe aus Bron­ze bezie­hungs­wei­se Edelstahl.

Je nach Betriebs­art kön­nen damit gro­ße Was­ser­men­gen zur Lösch­ka­no­ne geför­dert wer­den. Bei einer Druck­erhö­hung von 15 bar sind 1.000 Liter pro Minu­te mög­lich. Bei einer Druck­erhö­hung von 10 bar beträgt der mög­li­che Durch­fluss bis zu 2.400 Liter pro Minute.

Damit steht dem LUF 60 eine leis­tungs­fä­hi­ge Was­ser­ver­sor­gung für die Brand­be­kämp­fung zur Verfügung.

Auch Lösch­schaum ist möglich

Wenn bei einem Ein­satz Lösch­schaum benö­tigt wird, kann das LUF 60 jeder­zeit von Was­ser auf Schaum umge­schal­tet werden.

Die Wurf­wei­te des Schaums beträgt etwa 35 Meter.

Wie groß die Leis­tungs­fä­hig­keit dabei ist, zeigt ein anschau­li­cher Ver­gleich: Inner­halb von nur zehn Minu­ten kann das LUF 60 genü­gend Schaum erzeu­gen, um ein kom­plet­tes Fuß­ball­feld etwa einen hal­ben Meter hoch mit Schaum zu bedecken.

Damit kön­nen auch grö­ße­re Brand­flä­chen mit Lösch­schaum abge­deckt wer­den. Der Schaum kann dabei aus siche­rer Ent­fer­nung gezielt in Rich­tung des Brand­her­des gebracht werden.

Groß­ven­ti­la­tor bewegt 90.000 Kubik­me­ter Luft

Das LUF 60 ist nicht nur ein Lösch­ro­bo­ter, son­dern gleich­zei­tig ein leis­tungs­star­kes Belüftungsgerät.

Der Ven­ti­la­tor ver­fügt über eine Leis­tung von 35 kW. Er erreicht einen Volu­men­strom von 90.000 Kubik­me­tern pro Stun­de und eine Luft­ge­schwin­dig­keit von bis zu 165 km/h.

Gera­de bei einem Brand in einem geschlos­se­nen Bereich kann die Bewe­gung gro­ßer Luft­men­gen eine wich­ti­ge Unter­stüt­zung für die Ein­satz­maß­nah­men darstellen.

Im Ems­tun­nel kann die­se Funk­ti­on ins­be­son­de­re bei star­ker Rauch­ent­wick­lung von Bedeu­tung sein.

Steue­rung aus rund 300 Metern Entfernung

Das LUF 60 wird über eine Funk­fern­steue­rung bedient. Die Reich­wei­te beträgt etwa 300 Meter.

Der Bedie­ner kann das Spe­zi­al­fahr­zeug damit aus siche­rer Ent­fer­nung in Rich­tung Ein­satz­stel­le steu­ern. Die Kom­bi­na­ti­on aus Fern­steue­rung und Rau­pen­fahr­werk ermög­licht prä­zi­se Fahr- und Wendemanöver.

Für die Ein­satz­kräf­te bedeu­tet das: Das LUF 60 kann zunächst in Berei­che geschickt wer­den, in denen die Bedin­gun­gen für Men­schen beson­ders schwie­rig sind.

 

 

Bis zu 300 Meter Reich­wei­te: Das LUF 60 lässt sich per Funk aus siche­rer Ent­fer­nung steu­ern und dabei zen­ti­me­ter­ge­nau positionieren.
140 PS star­ke Motor­leis­tung: Das LUF 60 wird von einem leis­tungs­star­ken Die­sel­mo­tor ange­trie­ben und bewegt sich auf robus­ten Raupenketten.

Kom­pakt gebaut für schwie­ri­ge Einsatzbereiche

Das LUF 60 ist 2,33 Meter lang und 1,35 Meter breit. Das Lüf­ter­rohr erreicht in Park­po­si­ti­on eine Höhe von zwei Metern. Aus­ge­fah­ren beträgt die Höhe 2,50 Meter.

Durch sei­ne Bau­wei­se kann das Spe­zi­al­fahr­zeug auch in Berei­chen ein­ge­setzt wer­den, in denen grö­ße­re Feu­er­wehr­fahr­zeu­ge nur schwer vorankommen.

Zwei Arbeits­leuch­ten gehö­ren zur Stan­dard­aus­stat­tung. Sie ermög­li­chen den Ein­satz auch bei Dun­kel­heit oder schwie­ri­gen Sichtverhältnissen.

Was­ser­ver­sor­gung über drei B‑S­torz-Anschlüs­se

Die Was­ser­ver­sor­gung erfolgt über drei B‑S­torz-Anschlüs­se mit Rück­schlag­ven­ti­len und einem 6‑Mil­li­me­ter-Vor­fil­ter.

Zusätz­lich ver­fügt das LUF 60 über einen Edel­stahl-Was­ser­fil­ter mit einer Fil­ter­fein­heit von 100 Mikro­me­tern. Für Hoch­druck­an­wen­dun­gen steht ein HD-Anschluss der Klas­se PN 40 zur Verfügung.

Der Die­sel­tank fasst 60 Liter, der Hydrau­lik­tank 40 Liter.

Sören Spin zeigt die Tech­nik der Feu­er­wehr Jemgum

Bei der Vor­füh­rung erläu­ter­te Sören Spin, Gerä­te­wart der Feu­er­wehr Jem­gum, die ver­schie­de­nen Funk­tio­nen des LUF 60.

Für die Feu­er­wehr steht dabei nicht allein die beein­dru­cken­de Tech­nik im Vor­der­grund. Ent­schei­dend ist der prak­ti­sche Nut­zen: Das Spe­zi­al­fahr­zeug kann in schwie­ri­ge Berei­che vor­drin­gen und dort Lösch­was­ser oder Schaum ein­set­zen, wäh­rend die Ein­satz­kräf­te Abstand zum unmit­tel­ba­ren Gefah­ren­be­reich hal­ten können.

Gera­de bei einem mög­li­chen Brand im Ems­tun­nel kann die­se Fähig­keit eine wich­ti­ge zusätz­li­che tak­ti­sche Mög­lich­keit darstellen.

Ein Spe­zi­al­fahr­zeug für den Land­kreis Leer

Das LUF 60 ist ein beson­de­res Ein­satz­mit­tel der Feu­er­wehr Jem­gum und für anspruchs­vol­le Ein­satz­la­gen vor­ge­se­hen. Sein Ein­satz­ge­biet reicht dabei über einen mög­li­chen Tun­nel­brand hinaus.

Über­all dort, wo nor­ma­le Ein­satz­stra­te­gien nur erschwert umsetz­bar sind, kann das fern­ge­steu­er­te Lösch-Unter­stüt­zungs-Fahr­zeug sei­ne Vor­tei­le ausspielen.

Die Kom­bi­na­ti­on aus Rau­pen­fahr­werk, Fern­steue­rung, Lösch­ka­no­ne, Was­ser­ne­bel, Schaum­ein­satz und leis­tungs­star­kem Ven­ti­la­tor macht das LUF 60 zu einem viel­sei­ti­gen Spezialgerät.

Für die Feu­er­wehr Jem­gum und den Land­kreis Leer steht damit Tech­nik bereit, die vor allem eines ermög­li­chen soll: Auch dort wirk­sam vor­zu­ge­hen, wo es für Ein­satz­kräf­te zunächst zu gefähr­lich wird.

Tech­ni­sche Daten des LUF 60

Tech­ni­sche Daten Anga­be
Län­ge 2.330 mm
Brei­te 1.350 mm
Höhe, Lüf­ter­rohr Parkposition 2.000 mm
Höhe, Lüf­ter­rohr ausgefahren 2.500 mm
Eigen­ge­wicht 2.200 kg
Die­sel­mo­tor John Dee­re, 140 PS / 104 kW
Motor 4‑Zylinder, was­ser­ge­kühlt
Die­sel­tank 60 Liter
Hydrau­lik­tank 40 Liter
Fahr­ge­schwin­dig­keit 0–4,5 km/h
Was­ser­pum­pe 2‑stufige Krei­sel­pum­pe
Pum­pen­leis­tung 1.000 l/min bei 15 bar Druckerhöhung
Pum­pen­leis­tung 2.400 l/min bei 10 bar Druckerhöhung
Lösch­ka­no­ne 360 Düsen
Düsen­druck 15–20 bar
Was­ser­durch­satz 0–400 l/min
Wurf­wei­te Wasser 60 m
Wurf­wei­te Schaum ca. 35 m
Ven­ti­la­tor 35 kW
Volu­men­strom 90.000 m³/h
Luft­ge­schwin­dig­keit 165 km/h
Was­ser­ein­spei­sung 3 × B‑Storz
Was­ser­fil­ter 100 µm, Edelstahl
HD-Anschluss PN 40
Arbeits­leuch­ten 2 × 24 V / 35 W
Steig­fä­hig­keit 30°
Fern­steue­rung ca. 300 m

Quel­le: LUF Deutsch­land GmbH

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Jugend­feu­er­wehr Wee­ner: Neun Jugend­li­che erhal­ten die Leistungsspange

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Grup­pen­fo­to der erfolg­rei­chen Jugend­li­chen gemein­sam mit eini­gen ihrer Betreu­er und Jugend­feu­er­wehr­war­te. Foto: Joa­chim Rand

Neun Jugend­feu­er­wehr­mit­glie­der aus Wee­ner erhal­ten die Leistungsspange

Erfolg­rei­che Prü­fung in Witt­mund – Nach­wuchs beweist Team­geist und Können

Ein beson­de­rer Erfolg für den Feu­er­wehr­nach­wuchs aus dem Stadt­ge­biet Wee­ner: Neun Mit­glie­der der Jugend­feu­er­weh­ren haben am Sonn­tag, 27. Sep­tem­ber 2026, die begehr­te Leis­tungs­span­ge der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr (DJF) erfolg­reich erworben.

Die anspruchs­vol­le Prü­fung fand in Witt­mund statt. Die Leis­tungs­span­ge gilt als eine der höchs­ten bun­des­weit aner­kann­ten Aus­zeich­nun­gen, die Jugend­li­che inner­halb der Deut­schen Jugend­feu­er­wehr errei­chen kön­nen. Für die jun­gen Feu­er­wehr­leu­te bedeu­tet das erfolg­rei­che Bestehen einen wich­ti­gen Mei­len­stein auf ihrem wei­te­ren Weg in der Feuerwehr.

Zu den erfolg­rei­chen Absol­ven­ten gehö­ren Jan­nick Weiß, Nele Bat­ter­mann, Emi­ly Fri­cke, Lot­ta Schei­bel, Lenn­art Sap, Lea Yzer, Ben­te Krom­min­ga, Las­se Schu­bert und Nils Sant­jer.

Fünf Dis­zi­pli­nen for­der­ten die Jugendlichen

Für die Prü­fung muss­ten die Jugend­li­chen als Grup­pe gleich meh­re­re unter­schied­li­che Auf­ga­ben bewäl­ti­gen. Auf dem Pro­gramm stan­den ein 1500-Meter-Staf­fel­lauf, eine Schnel­lig­keits­übung, der feh­ler­freie Auf­bau eines Lösch­an­griffs, Kugel­sto­ßen sowie eine münd­li­che Theo­rie­prü­fung.

Dabei waren nicht nur sport­li­che Leis­tun­gen und feu­er­wehr­tech­ni­sches Wis­sen gefragt. Eine zen­tra­le Rol­le spiel­te ins­be­son­de­re das Zusam­men­spiel inner­halb der Grup­pe. Die Jugend­li­chen muss­ten zei­gen, dass sie sich auf­ein­an­der ver­las­sen kön­nen, Auf­ga­ben gemein­sam bewäl­ti­gen und auch unter Prü­fungs­be­din­gun­gen als Mann­schaft funktionieren.

Team­leis­tung steht im Mittelpunkt

Die Leis­tungs­span­ge stellt hohe Anfor­de­run­gen an die Teil­neh­mer. Vor­aus­set­zung für die Teil­nah­me ist unter ande­rem ein Min­dest­al­ter von 15 Jah­ren sowie eine min­des­tens ein­jäh­ri­ge Mit­glied­schaft in der Jugend­feu­er­wehr.

Im Mit­tel­punkt steht dabei bewusst nicht allein die Leis­tung des Ein­zel­nen. Ent­schei­dend ist viel­mehr die geschlos­se­ne Mann­schafts­leis­tung. Genau die­sen Team­geist und ihr Kön­nen konn­ten die neun Jugend­li­chen aus Wee­ner bei der Prü­fung in Witt­mund unter Beweis stellen.

Mit ihrem erfolg­rei­chen Abschluss haben Jan­nick Weiß, Nele Bat­ter­mann, Emi­ly Fri­cke, Lot­ta Schei­bel, Lenn­art Sap, Lea Yzer, Ben­te Krom­min­ga, Las­se Schu­bert und Nils Sant­jer einen wich­ti­gen Grund­stein für ihre wei­te­re Feu­er­wehr­lauf­bahn gelegt.

Der Erfolg zeigt zugleich, wie enga­giert der Feu­er­wehr­nach­wuchs im Stadt­ge­biet Wee­ner ist und wel­chen Stel­len­wert eine gute Nach­wuchs­ar­beit für die Zukunft der Feu­er­weh­ren hat.

 

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Sir­ke Sie­bens aus Holt­land wird neu­er Regie­rungs­brand­meis­ter für Ostfriesland

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Sir­ke Sie­bens (6. v. l.) über­nimmt zum 1. Okto­ber 2026 das Amt des Regie­rungs­brand­meis­ters und tritt damit die Nach­fol­ge von Erwin Rei­ners an, der nach sechs Jah­ren Amts­zeit fei­er­lich ver­ab­schie­det wurde.

Sir­ke Sie­bens aus Holt­land zum neu­en Regie­rungs­brand­meis­ter ernannt

Ver­ant­wor­tung für 170 Feu­er­weh­ren in den Land­krei­sen Aurich, Leer und Witt­mund sowie in Emden

Im Rah­men einer Fei­er­stun­de im Feu­er­wehr­haus Wies­moor ist Sir­ke Sie­bens aus Holt­land zum neu­en Regie­rungs­brand­meis­ter ernannt wor­den. Die Ernen­nung erfolg­te mit Wir­kung zum 1. Okto­ber 2026 im Bei­sein der Stadt- und Gemein­de­brand­meis­ter sowie der Brandabschnittsleiter.

Voll­zo­gen wur­de die Ernen­nung durch Nie­der­sach­sens Lan­des­brand­di­rek­tor Die­ter Rohr­berg und Dr. Chris­ti­an Kiel­horn, Prä­si­dent des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz (NLBK).

Zu den Gäs­ten der Fei­er­stun­de gehör­ten unter ande­rem Ver­tre­ter der Kom­mu­nen, der Poli­zei, des Tech­ni­schen Hilfs­werks (THW), der Ost­frie­si­schen Land­schaft­li­chen Brand­kas­se sowie wei­te­rer Partnerorganisationen.

Sir­ke Sie­bens über­nimmt ver­ant­wor­tungs­vol­le Führungsaufgabe

Mit der Beru­fung von Sir­ke Sie­bens wird das ver­ant­wor­tungs­vol­le Ehren­amt mit einer erfah­re­nen Füh­rungs­kraft aus dem Land­kreis Leer besetzt. Sie­bens tritt die Nach­fol­ge von Erwin Rei­ners an, der nach sechs Jah­ren Amts­zeit fei­er­lich aus dem Ehren­be­am­ten­ver­hält­nis ver­ab­schie­det wurde.

Als neu­er Regie­rungs­brand­meis­ter über­nimmt Sir­ke Sie­bens künf­tig Ver­ant­wor­tung für ins­ge­samt 170 Feu­er­weh­ren. Sein Zustän­dig­keits­be­reich umfasst die Land­krei­se Aurich, Leer und Witt­mund sowie die kreis­freie Stadt Emden.

Das Amt des Regie­rungs­brand­meis­ters zählt zu den höchs­ten ehren­amt­li­chen Füh­rungs­äm­tern im nie­der­säch­si­schen Feu­er­wehr­we­sen. Ange­sie­delt in der Abtei­lung Brand­schutz des Nie­der­säch­si­schen Lan­des­am­tes für Brand- und Kata­stro­phen­schutz über­nimmt der Regie­rungs­brand­meis­ter eine wich­ti­ge Schnitt­stel­len­funk­ti­on zwi­schen den ört­li­chen Feu­er­wehr-Ein­satz­lei­tern und dem Land Niedersachsen.

Dar­über hin­aus ist Sie­bens künf­tig auch bei Gesetz­ge­bungs­ver­fah­ren im Bereich des Brand- und Kata­stro­phen­schut­zes ein­ge­bun­den. Hin­zu kom­men umfang­rei­che reprä­sen­ta­ti­ve Aufgaben.

Umfang­rei­che Erfah­rung im Feuerwehrwesen

Für die anspruchs­vol­le Füh­rungs­auf­ga­be bringt Sir­ke Sie­bens einen umfang­rei­chen Erfah­rungs­schatz aus dem Feu­er­wehr­we­sen mit. Vor sei­ner Ernen­nung zum Regie­rungs­brand­meis­ter war er bereits als Gemein­de­brand­meis­ter sowie als stell­ver­tre­ten­der Brand­ab­schnitts­lei­ter tätig.

Auch künf­tig bleibt Sie­bens aktiv in der Kreis­feu­er­wehr Leer. Er führt wei­ter­hin den Gefahr­gut­zug der Kreis­feu­er­wehr Leer als Zug­füh­rer an.

Mit sei­nem Amts­an­tritt zum 1. Okto­ber 2026 über­nimmt Sir­ke Sie­bens damit eine zen­tra­le ehren­amt­li­che Füh­rungs­funk­ti­on für den Brand- und Kata­stro­phen­schutz in der Region.

Ver­ab­schie­dung von Erwin Reiners

Gleich­zei­tig wur­de mit der Fei­er­stun­de Erwin Rei­ners nach einer sechs­jäh­ri­gen Amts­zeit als Regie­rungs­brand­meis­ter aus dem Ehren­be­am­ten­ver­hält­nis verabschiedet.

Foto: Feu­er­wehr

Quel­le: Joa­chim Rand - Pres­se­spre­cher Kreis­feu­er­wehr Leer

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Kin­der­feu­er­wehr Hol­thusen star­tet: Gro­ßes Inter­es­se und bereits mehr als 20 Anmeldungen

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Gro­ßes Inter­es­se an neu­er Kin­der­feu­er­wehr in Holthusen

Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung im Feu­er­wehr­haus stößt auf gro­ße Reso­nanz – bereits mehr als 20 Kin­der und fünf Jugend­li­che aufgenommen

Hol­thusen – Im Feu­er­wehr­haus Hol­thusen herrsch­te am Sams­tag, 26. Sep­tem­ber 2026, reges Trei­ben. Zahl­rei­che inter­es­sier­te Kin­der aus Hol­thusen, Hol­thu­ser­hei­de und Tichel­warf waren gemein­sam mit ihren Eltern der Ein­la­dung zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung rund um die geplan­te neue Kin­der­feu­er­wehr gefolgt.

Das Betreu­er­team nutz­te den Nach­mit­tag, um den Kin­dern und ihren Eltern die Inhal­te, Zie­le und Abläu­fe der zukünf­ti­gen Nach­wuchs­ar­beit aus­führ­lich vor­zu­stel­len. Im Mit­tel­punkt steht dabei, bereits den Jüngs­ten die Welt der Feu­er­wehr auf spie­le­ri­sche und kind­ge­rech­te Wei­se näher­zu­brin­gen. Dabei sol­len vor allem Freu­de, Gemein­schaft und abwechs­lungs­rei­che Akti­vi­tä­ten im Vor­der­grund stehen.

Das künf­ti­ge Pro­gramm soll sowohl ers­te feu­er­wehr­tech­ni­sche Grund­la­gen als auch ver­schie­de­ne Frei­zeit­ak­ti­vi­tä­ten umfas­sen. Die Kin­der kön­nen dabei auf alters­ge­rech­te Wei­se ers­te Erfah­run­gen mit den Auf­ga­ben und der Arbeit der Feu­er­wehr sammeln.

Die Auf­nah­me in die Kin­der­feu­er­wehr ist für Mäd­chen und Jun­gen ab dem voll­ende­ten sechs­ten Lebens­jahr möglich.

Kin­der stan­den im Mittelpunkt

Wäh­rend sich die Eltern über die regel­mä­ßi­gen Tref­fen und die Mög­lich­kei­ten zur Anmel­dung infor­mier­ten, wur­de für die Kin­der ein abwechs­lungs­rei­ches Pro­gramm gebo­ten. Ein belieb­tes Glücks­rad sowie ver­schie­de­ne Was­ser­spie­le sorg­ten für viel Unter­hal­tung und leuch­ten­de Kinderaugen.

Auch für das leib­li­che Wohl der Besu­cher war gesorgt. Bei Kaf­fee und Kuchen, gegrill­ter Brat­wurst und küh­len Geträn­ken konn­ten sich die Gäs­te stär­ken und mit­ein­an­der ins Gespräch kommen.

Beglei­tet wur­de die Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung unter ande­rem von Orts­brand­meis­ter Ste­fan Sie­mens und Stadt­brand­meis­ter Jörg Fis­ser. Bei­de unter­stütz­ten damit die neue Initia­ti­ve und die Nach­wuchs­ar­beit der Feu­er­wehr Holthusen.

Bereits mehr als 20 Kin­der aufgenommen

Der Nach­mit­tag wur­de für die Feu­er­wehr Hol­thusen zu einem direk­ten Erfolg. Bereits im Rah­men der Ver­an­stal­tung konn­ten mehr als 20 Kin­der für die Kin­der­feu­er­wehr sowie fünf Jugend­li­che für die Jugend­feu­er­wehr auf­ge­nom­men werden.

Damit ist das Inter­es­se an der neu­en Nach­wuchs­grup­pe bereits kurz nach der Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung groß. Die Feu­er­wehr möch­te inter­es­sier­ten Kin­dern und Jugend­li­chen auch wei­ter­hin die Mög­lich­keit geben, sich zu beteiligen.

Wer den Infor­ma­ti­ons­ter­min am 26. Sep­tem­ber ver­passt hat, kann sich daher wei­ter­hin jeder­zeit anmel­den. Für die Kin­der­feu­er­wehr sind Mäd­chen und Jun­gen ab dem voll­ende­ten sechs­ten Lebens­jahr will­kom­men. Auch älte­re Nach­wuchs­kräf­te kön­nen sich enga­gie­ren: Jugend­li­che ab zehn Jah­ren haben die Mög­lich­keit, sich bei der ört­li­chen Jugend­feu­er­wehr zu melden.

Mit der neu­en Kin­der­feu­er­wehr schafft die Feu­er­wehr Hol­thusen damit ein Ange­bot, bei dem bereits jun­ge Kin­der die Gemein­schaft der Feu­er­wehr ken­nen­ler­nen und ers­te Ein­bli­cke in deren Arbeit erhal­ten können.

Foto: Joa­chim Rand

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Blaulicht

Poli­zei in Ost­fries­land: Betrun­ke­ner greift Mäd­chen an – meh­re­re Verkehrsfälle

POL-LER: Pres­se­mel­dun­gen der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sonn­tag, den 27.09.2026   Betrun­ke­ner greift Mäd­chen an ++ Ver­kehrs­un­fall­flucht nach Beschä­di­gung eines par­ken­den...

Lokal

Kin­der­feu­er­wehr Hol­thusen star­tet: Gro­ßes Inter­es­se und bereits mehr als 20 Anmeldungen

Gro­ßes Inter­es­se an neu­er Kin­der­feu­er­wehr in Holthusen Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung im Feu­er­wehr­haus stößt auf gro­ße Reso­nanz – bereits mehr als 20 Kin­der...

Blaulicht

Amts­ge­richt Aurich such­te ihn: Gesuch­ter Betrü­ger am Flug­ha­fen Bre­men festgenommen

Gesuch­ter Betrü­ger am Bre­mer Flug­ha­fen fest­ge­nom­men – Haft­be­fehl des Amts­ge­richts Aurich Aurich/Bremen – Eine Ein­rei­se nach Deutsch­land hat für einen...

Blaulicht

Euro­pa­weit gesuch­ter Mann bei Grenz­kon­trol­le in Bun­de festgenommen

Zu sehen ist das Bun­des­po­li­zei­re­vier Bun­de am Schlie­ken­weg. Foto: Preu­con Immo­bi­li­en Ser­vice / Mar­co Thos Euro­pa­weit gesuch­ter Mann bei Grenz­kon­trol­le in...

Lokal

Feu­er­wehr­wett­kampf in Ihr­ho­ve: Holt­gas­te gewinnt den Wett­be­werb vor Folm­husen und Ditzum

Feu­er­wehr­wett­kampf in Ihr­ho­ve: Holt­gas­te sichert sich den ers­ten Platz Am Frei­tag­abend stand in Ihr­ho­ve ein Feu­er­wehr­wett­kampf nach alter Art auf dem...

Blaulicht

Poli­zei im Ein­satz: Fat­bike unter Dro­gen­ein­fluss, 1,33 Pro­mil­le und Unfall­flucht in Hesel

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/Emden für Sams­tag, 26.09.2026     Füh­ren eines Fat­bike unter Drogeneinfluss++Trunkenheitsfahrt++Diebstahl aus Pkw++Verkehrsunfallflucht mit/durch Trunkenheit Emden...

Lokal

CDU-Frak­ti­on im Leera­ner Stadt­rat kon­sti­tu­iert sich: Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff erneut Vorsitzender

Ulf-Fabi­an Hein­richs­dorff wur­de erneut zum Vor­sit­zen­den der CDU-Frak­ti­on im Rat der Stadt Leer gewählt. Er steht damit auch in der...

Lokal

Wes­t­ov­er­le­din­gen: Kin­der zei­gen, wo ihre Schul­we­ge siche­rer wer­den können

Kin­der beschäf­ti­gen sich mit siche­ren Schulwegen Wes­t­ov­er­le­din­gen. Zum Start der Euro­päi­schen Mobi­li­täts­wo­che (EMW) fand am 16. Sep­tem­ber ein Mobi­li­täts­work­shop zum...

Lokal

60 neue Ehren­amts­kar­ten im Land­kreis Leer ver­lie­hen – Enga­ge­ment von 16 bis 86 Jah­ren gewürdigt

60 ehren­amt­li­che Enga­gier­te erhiel­ten die Ehren­amts­kar­te. Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter von Kom­mu­nen und des Kreis­ta­ges waren dabei. Bür­ger­meis­ter oder Stellvertreter/innen: Mat­thi­as...

Veranstaltung

Schloss Even­burg im Okto­ber 2026: Füh­run­gen, Zeit­rei­sen, Fahr­rad­aus­stel­lung und Kinderprogramm

Schloss Even­burg: Füh­run­gen, Zeit­rei­sen und Kin­der­pro­gramm im Okto­ber 2026 Leer/Loga. Das Schloss Even­burg bie­tet auch im Okto­ber 2026 ein abwechs­lungs­rei­ches Ver­an­stal­tungs­pro­gramm....

Politik

5.084 mög­li­che Ver­stö­ße gegen 12-Uhr-Tank­re­ge­lung in Nie­der­sach­sen – jetzt dro­hen Bußgelder

Nie­der­sach­sen erfasst wei­te­re 5.084 mög­li­che Ver­stö­ße gegen die 12-Uhr-Tankregelung Hannover/Niedersachsen. In Nie­der­sach­sen sind bei der Über­prü­fung der soge­nann­ten 12-Uhr-Tank­re­ge­lung wei­te­re...

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Frei­er Zugang zu regio­na­len News: Lese­r­ECHO-Ver­lag for­ciert media­le Teilhabe

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Wil­helms­ha­ven Sai­ling-CUP 2026: Tra­di­ti­ons­seg­le­r­und mari­ti­mes Programm

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Digi­ta­li­sie­rung im Bau­ge­wer­be: Pra­xis­na­he Lösun­gen und KI am 28. Okto­ber in Leer

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„Mac­beth“ in Leer: Shake­speares Tra­gö­die am 25. Sep­tem­ber im Thea­ter an der Blinke

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Weih­nachts­kon­voi Moorm­er­land 2026: 125 fest­lich geschmück­te Fahr­zeu­ge für den guten Zweck

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„Sound of Legends – Tri­bu­te Fes­ti­val“ fei­ert Pre­mie­re in Niedersachsen

Sorgt für ech­tes Sta­di­on­ge­fühl auf dem Markt­platz Rhau­der­fehn: Die Tri­bu­te-Band H.A.N.D bringt die zeit­lo­sen Bon-Jovi-Klas­si­ker von „Livin’ on a Pray­er“...

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APEN AIR 2026: 16 Bands, Punk­rock und Fami­li­en­pro­gramm in Apermarsch

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