Blaulicht
Einbruchdiebstahl in der Ulrichstraße und weitere Meldungen aus dem LK Leer
Leer — Einbruchdiebstahl in der Ulrichstraße
Am 07.08.2021, zwischen 12:00 Uhr und 14:00 Uhr, kam es zu einem Einbruchdiebstahl in einer Wohnung in der Ulrichstraße in Leer. Im Zuge eines Polizeieinsatzes mussten Anwohner ihre Wohnungen verlassen. In ihrer Abwesenheit entwendeten unbekannte Täter aus einer unverschlossenen Wohnung elektronische Geräte, Bargeld und Lebensmittel aus dem Kühlschrank. Der Gesamtschaden wird im dreistelligen Bereich geschätzt. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Moormerland — Diebstahl aus einem Firmentransporter
Im Zeitraum vom 06.08.2021, 17:00 Uhr, bis zum 09.08.2021, 7:00 Uhr, kam es zu einem Diebstahl aus einem Firmentransporter im Borgwardring in Moormerland. Ein Firmentransporter parkte in dem Zeitraum verschlossen auf einem Firmengrundstück. Unbekannte Täter zerstörten die Heckscheibe des Firmentransporters und öffneten vermutlich von innen die Hecktür. Anschließend wurden etwa 100 bis 150 Zubehörteile für die Heizungsmontage entwendet. Der geschätzte Gesamtschaden beläuft sich im vierstelligen Bereich. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Leer — Verkehrsunfall auf der Bremer Straße
Am 09.08.2021, gegen 9:50 Uhr, ereignete sich ein Verkehrsunfall auf der Bremer Straße in Leer. Eine 52-jährige Leeranerin befuhr die Bremer Straße in Richtung Loga. Auf Höhe der Einmündung zum Tannenweg übersah die Frau eine verkehrsbedingt wartende 30-jährige Pkw-Fahrerin aus Dörpen und fuhr auf den Pkw auf. An beiden Pkw entstand Sachschaden. Keine der Beteiligten wurde durch den Unfall verletzt. Aufgrund des Verdachts auf eine Alkoholisierung bei der 52-jährigen Frau wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt. Ein Atemalkoholwert von 2,68 Promille bestätigte die Vermutung. Eine Blutprobe wurde veranlasst und die Fahrerlaubnis sichergestellt. Die 52-jährige Frau muss sich nun in einem Strafverfahren verantworten.
Großwolde — Verkehrsunfallflucht im Heuweg
Am 06.08.2021, gegen 18:10 Uhr, kam es zu einer Verkehrsunfallflucht im Heuweg in Westoverledingen. Eine 67-jährige Pkw-Fahrerin aus Rhauderfehn befuhr den Heuweg aus Richtung B70 in Richtung Breiter Weg. Ein unbekannter Kraftradfahrer mit einem schwarzen Helm und einer grünen Jacke fuhr mit einem schwarzen Motorrad auf der entgegengesetzten Fahrbahn. Als er sich schlingernd näherte, wich sie weit nach rechts auf der Fahrbahn aus. Dennoch fuhr der Kraftradfahrer gegen den linken Außenspiegel des Pkw. Dieser brach dabei ab. Schließlich setzte der Kraftradfahrer seine Fahrt fort und verließ den Unfallort. Zeugen mit sachdienlichen Hinweisen werden um eine Kontaktaufnahme mit der Polizei in Westoverledingen gebeten.
Emden — Verkehrsunfallflucht auf der Frisiastraße
Am 09.08.2021, gegen 13:45 Uhr, ereignete sich eine Verkehrsunfallflucht auf der Frisiastraße in Emden. Ein 30-jähriger Pkw-Fahrer aus Upgant-Schott bog aus der Straße Zum Emskai nach links auf die Frisiastraße ab. Kurz danach scherte ein ihm entgegenkommender unbekannter Pkw-Fahrer zu einem Überholvorgang aus. Dabei touchierte der Unbekannte den Pkw des 30-jährigen Mannes und beschädigte diesen im Bereich des linken Außenspiegels. Der unbekannte Pkw-Fahrer entfernte sich daraufhin vom Unfallort. Zeugen werden gebeten, die Polizei in Emden zu kontaktieren.
Westoverledingen — Verkehrsunfall in der Straße Kloster Muhde
Am 09.08.2021, gegen 15:30 Uhr kam es zu einem Verkehrsunfall in der Straße Kloster Muhde in Westoverledingen. Eine 23-jährige Pkw-Fahrerin aus Borkum befuhr mit zwei Beifahrern im Alter vom 24 Jahren und 25 Jahren aus Westoverledingen die Straße Kloster Muhde aus Richtung Papenburg in Richtung Leer. Nach einer Rechtskurve kam das Fahrzeug vermutlich infolge überhöhter Geschwindigkeit von der Fahrbahn ab. Zunächst driftete das Fahrzeug nach links und dann quer über die Fahrbahn nach rechts. Schließlich blieb das Fahrzeug auf dem Dach in einem Graben liegen. Die Fahrerin wurde schwer verletzt, während die Beifahrer unbeschadet blieben. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen.
Emden — Körperverletzung in der Neutorstraße
Am 07.08.2021, gegen 22:30 Uhr, kam es zu einer Körperverletzung in der Neutorstraße in Emden. Ein 61-jähriger Mann bewegte sich fußläufig auf dem Gehweg der Neutorstraße in Richtung Agterum. Auf Höhe der Einmündung zur Bollwerkstraße kam ihm eine unbekannte männliche Person entgegen und schlug ihm unvermittelt in sein Gesicht. Infolge des Schlages stürzte er zu Boden. Der Angreifer verließ daraufhin die Örtlichkeiten. Bei Hinweisen wenden Sie sich bitte an die Polizei in Emden.
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Polizeimeldungen vom 16.05.2026: Einbruch & Kennzeichendiebstahl
POL-LER: Pressemitteilung der Polizeiinspektion Leer/Emden für Samstag, 16.05.2026
Einbruch in leerstehendes Wohnhaus mit Zeugensuche++Kennzeichendiebstahl mit Zeugensuche
Westoverledingen — Einbruch in leerstehendes Wohnhaus ‑Zeugensuche–
Am Freitagvormittag wurde die Polizei über einen Einbruch in ein leerstehendes Wohnhaus in der Straße Am Denkmal informiert. Der Zeitraum der Tat kann nach jetzigen Kenntnissen nicht genau bestimmt werden, dürfte aber zwischen Ende April und dem Feststellungszeitraum liegen. Der oder die Täter haben aus dem Wohnhaus mehrere elektronische Geräte entwendet, die Schadenshöhe dürfte bei ca. 5000 Euro liegen. Personen, die Hinweise zu Tat und/oder Täter geben können, melden sich bitte bei der Polizei in Rhauderfehn oder Leer.
Emden — Kennzeichen entwendet –Zeugensuche–
Am Freitagmorgen wurde in der Fritz-Reuter-Straße das vordere Kennzeichen mit einer Auricher Städtekennung von einem dort parkenden Pkw der Marke Honda entwendet. Der Pkw stand zum Tatzeitraum auf dem Parkplatz eines dortigen Lebensmittel-Discounter. Personen, die Angaben zur Tat machen können, melden sich bitte bei der Polizei in Emden.
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Gefahrgut-Einsatz unter Realbedingungen: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Gefahrgut und Menschenrettung: Feuerwehren proben den Ernstfall in Diele
Am Samstagmorgen absolvierten die Freiwilligen Feuerwehren Oberrheiderland und Weenermoor eine umfangreiche und realitätsnahe Einsatzübung. Im Fokus der gemeinsamen Übung stand die Bewältigung eines komplexen Gefahrgutszenarios, um die Zusammenarbeit und die taktischen Einsatzabläufe der beiden Wehren unter Beweis zu stellen und weiter zu optimieren.
Gegen 08:30 Uhr schrillten die Melder der Einsatzkräfte. Als Übungsobjekt diente ein ehemaliges, leerstehendes landwirtschaftliches Anwesen im Osseweg in Diele (Stadt Weener). Die angenommene Lage hatte es in sich: Bewohner des Anwesens hatten einen qualmenden Eimer entdeckt und versucht, diesen mit Wasser zu löschen. Was sie nicht ahnten, war, dass der Eimer mit Karbid gefüllt war. Durch den Kontakt mit Wasser kam es zu einer heftigen chemischen Reaktion und einer starken Rauchentwicklung.
Schnelle Menschenrettung unter Atemschutz
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte drang bereits dichter Qualm aus dem Gebäude. Die Feuerwehrleute sahen sich sofort mit mehreren Herausforderungen gleichzeitig konfrontiert.
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Wasserversorgung: Um die Brandbekämpfung einzuleiten, musste zunächst eine über 100 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden, um die Wasserversorgung zu sichern.
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Personenrettung: Danach gingen mehrere Trupps unter Atemschutz in das verqualmte Gebäude vor und retteten erfolgreich zwei Personen aus dem Erdgeschoss sowie eine weitere Person aus dem Obergeschoss.
Aufbau der Sofort-Dekontamination
Da es sich um einen Einsatz mit Gefahrstoffen handelte, wurde parallel zur Menschenrettung ein Platz zur sogenannten Sofort-Dekontamination (Dekon-Stufe I) aufgebaut.
Diese unverzüliche Notfallmaßnahme dient der schnellen Beseitigung gefährlicher Stoffe direkt am Einsatzort. Dabei wird die verunreinigte Schutzkleidung der Atemschutztrupps so abgelegt, dass jeglicher Hautkontakt mit dem Gefahrstoff vermieden wird.
Insgesamt waren über 30 Einsatzkräfte mit vier Einsatzfahrzeugen vor Ort.
Positives Fazit der Einsatzleitung
Der stellvertretende Stadtbrandmeister und Einsatzleiter Steffen Voß zeigte sich nach dem Ende der Übung äußerst zufrieden mit dem Ergebnis. Der Ablauf sei reibungslos gewesen, die Reaktion schnell und die Zusammenarbeit der beiden Wehren hochgradig effektiv. Solche gemeinsamen Übungen seien essenziell, um die Einsatzbereitschaft auf hohem Niveau zu halten und im Ernstfall schnell und koordiniert Hilfe leisten zu können.
Foto: Joachim Rand
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LKW-Unfall auf der A28 – Gefahrguteinsatz und Vollsperrung
LKW-Unfall auf der A28: Gefahrgutzug und Logistik-Einheit stundenlang im Einsatz
FILSUM / LEER – Zu einem schweren Verkehrsunfall mit einem glimpflichen Ausgang für die Umwelt kam es am Mittwochmittag, den 13. Mai 2026, auf der Bundesautobahn zwischen den Anschlussstellen Filsum und Leer-Ost. Ein Großaufgebot an Rettungskräften war bis in die Abendstunden gefordert.
Gegen 12:40 Uhr ereignete sich im dichten Verkehr ein Auffahrunfall zwischen zwei Lastkraftwagen. Durch die Wucht des Aufpralls kam das hintere Fahrzeug von der Fahrbahn ab, durchbrach die Leitplanke und kam erst in der angrenzenden Berme zum Stillstand. Beide LKW-Fahrer erlitten leichte Verletzungen und wurden nach einer Erstversorgung vor Ort zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser transportiert.
Spezialtank verhindert Umweltschaden
Aufgrund der zunächst unklaren Lage bezüglich der Ladung wurden neben den Freiwilligen Feuerwehren Detern-Stickhausen-Velde, Filsum, Lammertsfehn und Wiesmoor auch der Gefahrgutzug der Kreisfeuerwehr Leer alarmiert. Vor Ort konnte jedoch schnell eine Teilentwarnung gegeben werden.
Wie Zugführer Sirke Siebens (Gefahrgutzug Leer) mitteilte, war der verunfallte Auflieger mit einem speziellen, doppelwandigen Wechseltanksystem ausgestattet. Zwar hatte ein Holzpfahl beim Abkommen von der Fahrbahn die äußere Tankhülle durchstoßen, die innere Wand blieb jedoch glücklicherweise intakt. Somit trat kein Ladegut – ein bauschaumähnliches Mittel – aus. Die Einsatzkräfte konzentrierten sich daraufhin auf das Abdichten austretender Betriebsstoffe. Geringe Mengen an Diesel und AdBlue wurden zügig gesichert; ein großflächiges Abpumpen der Kraftstofftanks war letztlich nicht mehr erforderlich.
Aufwendige Bergung und Logistik-Einsatz
Die Bergung des schweren Lastzuges gestaltete sich zeitintensiv. Während das Fahrzeug mittels Spezialgerät aufgerichtet wurde, stellten die Feuerwehren kontinuierlich den Brandschutz sicher. Die Untere Wasserbehörde des Landkreises Leer begutachtete vor Ort zudem mögliche Bodenverunreinigungen.
Um die rund 60 Einsatzkräfte (darunter 35 Mitglieder des Gefahrgutzuges) bei dem kräftezehrenden Einsatz bei Kräften zu halten, wurde gegen 16:50 Uhr die Logistik-Einheit der Kreisfeuerwehr nachgefordert. Unter der Leitung von Zugführer Joshua Zimmer versorgte das Team die Kameradinnen und Kameraden vor Ort mit warmen und kalten Getränken sowie einer Stärkung.
Vollsperrung bis zum Abend
Nachdem das Fahrzeug sicher aufgerichtet worden war und feststand, dass keine Gefahr für die Umwelt mehr bestand, konnten die Einsatzkräfte am Abend wieder einrücken. Für die Dauer der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen blieb die Autobahn zwischen Filsum und Leer-Ost voll gesperrt.
Foto: Kreisfeuerwehr Leer
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