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Euro­pas größ­te Hub-Dreh-Brü­cke ent­steht: Deut­sche Bahn baut neue Friesenbrücke

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v.l.n.r. Ulf Thie­le. Stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der CDU-Land­tags­frak­ti­on Nie­der­sach­sen; Git­ta Con­ne­mann, Mit­glied des Bun­des­ta­ges;  Nie­der­sach­sens Wirt­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­ter Dr. Bernd Alt­hus­mann; Enak Fer­le­mann, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur; DB-Infra­struk­tur­vor­stand Ronald Pofalla;  Land­rat Mat­thi­as Groote

 

Bau star­tet im kom­men­den Jahr • Ab 2024 wie­der durch­ge­hen­de Züge zwi­schen Leer (Ost­fries­land) und Gro­nin­gen (Nie­der­lan­de) • Neue Frie­sen­brü­cke öff­net und schließt minu­ten­schnell • Flüs­si­ge­rer Ver­kehr für Bahn und Schif­fe • Eige­ner Weg für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen

In gut drei Jah­ren ent­steht bei Wee­ner die größ­te Hub-Dreh-Brü­cke Euro­pas. Das Start­si­gnal für den Bau der hoch­mo­der­nen Frie­sen­brü­cke und die Inves­ti­ti­on von rund 125 Mil­lio­nen Euro gaben heu­te DB-Infra­struk­tur­vor­stand Ronald Pofalla, der Par­la­men­ta­ri­sche Staats­se­kre­tär im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Ver­kehr und Digi­ta­le Infra­struk­tur Enak Fer­le­mann sowie Nie­der­sach­sens Wirt­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­ter Dr. Bernd Alt­hus­mann. Die neue Brü­cke ver­bin­det Ost­fries­land wie­der mit den nörd­li­chen Nie­der­lan­den und sorgt so für ein attrak­ti­ves, durch­ge­hen­des Zug­an­ge­bot. 2015 hat­te ein Frach­ter die vor­han­de­ne alte Klapp­brü­cke beschä­digt, seit­dem ist der Zug­ver­kehr unter­bro­chen. Bahn- und Schiffs­ver­kehr pro­fi­tie­ren künf­tig von minu­ten­schnel­len Öff­nungs- und Schließ­zei­ten der tech­nisch anspruchs­vol­len Hub-Dreh-Kon­struk­ti­on. Die Men­schen in der Regi­on kön­nen die Ems außer­dem zu Fuß oder mit dem Fahr­rad über­que­ren. Mit­te 2022 begin­nen die Arbei­ten für die neue Friesenbrücke.

DB-Infra­struk­tur­vor­stand Ronald Pofalla: „Im Euro­päi­schen Jahr der Schie­ne set­zen wir hier an der Ems ein Zei­chen für den kli­ma­freund­li­chen Bahn­ver­kehr über Gren­zen hin­weg. Wir bau­en Euro­pas größ­te Hub-Dreh-Brü­cke und bie­ten den Men­schen eine anspre­chen­de, emis­si­ons­ar­me Alter­na­ti­ve zum Auto. Wo heu­te noch eine Lücke zwi­schen zwei Ufern klafft, ver­bin­den wir Ende 2024 wie­der Natio­nen. Durch die Frie­sen­brü­cke und die soge­nann­te Wun­der­line ver­kürzt sich die Fahr­zeit für die Rei­sen­den zwi­schen dem nie­der­län­di­schen Gro­nin­gen und Bre­men künf­tig auf weni­ger als zwei­ein­halb Stun­den. Gleich­zei­tig stär­ken wir mit dem Brü­cken­neu­bau die Wirt­schaft und den Tou­ris­mus in der Region.“

Enak Fer­le­mann, Par­la­men­ta­ri­scher Staats­se­kre­tär beim Bun­des­mi­nis­ter für Ver­kehr und digi­ta­le Infra­struk­tur: „Der Ersatz der Frie­sen­brü­cke in Form einer leis­tungs­fä­hi­gen Hub-Dreh-Brü­cke eröff­net der gesam­ten Regi­on bes­se­re Per­spek­ti­ven. Die neue Hub-Dreh-Brü­cke wird einen rei­bungs­lo­sen Betrieb für den Schiffs- und Schie­nen­ver­kehr ermög­li­chen. Der Schiff­bau als Job­mo­tor im Ems­land erhält eine gesi­cher­te Per­spek­ti­ve, die inter­na­tio­na­len Ver­bin­dun­gen der Regio­nen Gro­nin­gen und Oldenburg/Bremen wer­den sich ver­bes­sern. Wie die Nach­bar­brü­cken, wird die neue Frie­sen­brü­cke durch eine höhe­re Durch­fahrts­brei­te selbst größ­ten Schif­fen die Que­rung ohne mehr­tä­gi­ge Betriebs­un­ter­be­rech­nun­gen ermög­li­chen. Der beim Betrieb der alten Brü­cke tage­lan­ge Aus­fall jeg­li­chen Schie­nen­ver­kehrs gehört damit end­lich der Ver­gan­gen­heit an. Die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger kön­nen durch den zusätz­li­chen Fuß- und Rad­weg das Brü­cken­kunst­werk auch von ganz Nahem bestau­nen. Inso­fern erhält auch der Tou­ris­mus einen bedeu­ten­den Impuls.“

Nie­der­sach­sens Wirt­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­ter Dr. Bernd Alt­hus­mann: „Der heu­ti­ge Spa­ten­stich ist der Beginn, die unter­bro­che­ne Bahn­ver­bin­dung zwi­schen Leer und dem nie­der­län­di­schen Gro­nin­gen wie­der­her­zu­stel­len. Ich freue mich sehr, dass aus den beschä­dig­ten Res­ten der alten Klapp­brü­cke nicht nur Euro­pas größ­te Hub-Dreh-Brü­cke ent­ste­hen wird, son­dern auch, dass die neue Frie­sen­brü­cke als Bestand­teil der ‚Wun­der­line‘ für eine schnel­le­re, kom­for­ta­ble­re und umwelt­freund­li­che­re Ver­bin­dung zwi­schen Bre­men und Gro­nin­gen sor­gen wird. Sie trägt damit dazu bei, die Mobi­li­tät auf bei­den Sei­ten der Gren­ze zu ver­bes­sern und die gesam­te Grenz­re­gi­on zu stärken.“

Von der moder­nen Frie­sen­brü­cke pro­fi­tie­ren Bahn- und Schiffs­ver­kehr sowie Radfahrer:innen und Fußgänger:innen glei­cher­ma­ßen. Das 337 Meter lan­ge Bau­werk bekommt auf 145 Metern ein beweg­li­ches Mit­tel­teil. Das 1.800 Ton­nen schwe­re Ele­ment lässt sich mit einer digi­ta­len Steue­rung in weni­gen Minu­ten um 90 Grad dre­hen. Gro­ße See­schif­fe, die nicht unter der Brü­cke durch­fah­ren kön­nen, haben so beson­ders viel Platz, um durch die Pas­sa­ge zu navi­gie­ren. Ein zusätz­li­cher Anprall­schutz im Was­ser sorgt für maxi­ma­le Sicher­heit aller Ver­kehrs­teil­neh­men­den. Auf der Frie­sen­brü­cke ent­steht außer­dem ein zwei­ein­halb Meter brei­ter Fuß- und Rad­weg. Bevor die Arbei­ten für die neue Brü­cke star­ten, baut die DB die heu­te 95 Jah­re alte Klapp­brü­cke ab. Das denk­mal­ge­schütz­te Brü­cken­wär­ter­häus­chen bleibt erhal­ten und wird an die Bedürf­nis­se der neu­en Brü­cke bau­lich und tech­nisch angepasst.


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CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen for­dert siche­re Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg ent­lang der Bahnstrecke

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CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen will siche­re Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg vorantreiben

Neue Ver­bin­dung ent­lang der Bahn­stre­cke soll Rad­ver­kehr siche­rer machen, nach­hal­ti­ge Mobi­li­tät stär­ken und den geplan­ten Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve bes­ser anbinden

Wes­t­ov­er­le­din­gen. Die CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen setzt sich für eine siche­re und attrak­ti­ve Wei­ter­füh­rung der Fahr­rad­rou­te von Ihr­ho­ve nach Papen­burg ein. Bei einem Ter­min vor Ort infor­mier­ten sich Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter der CDU über die aktu­el­le Situa­ti­on und die bestehen­den Her­aus­for­de­run­gen für den Fahrradverkehr.

Die bereits bestehen­de Fahr­rad­rou­te zwi­schen Ihr­ho­ve und Leer gilt aus Sicht der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen als Vor­bild für die Wei­ter­ent­wick­lung des Rad­ver­kehrs in der Regi­on. Die Stre­cke ver­fügt über eine aus­rei­chen­de Brei­te und ist auch in den dunk­len Jah­res­zei­ten beleuch­tet. Dadurch hat sie sich zu einer stark fre­quen­tier­ten und moder­nen Ver­bin­dung entwickelt.

Nach den Vor­stel­lun­gen der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen soll die­ses Kon­zept künf­tig in Rich­tung Papen­burg fort­ge­führt wer­den. Im Mit­tel­punkt steht dabei eine mög­lichst siche­re Stre­cken­füh­rung ent­lang der Bahn­li­nie von Ihr­ho­ve in Rich­tung Papen­burg.

Wirt­schafts­we­ge im Hamm­rich bie­ten wenig Platz

Wer der­zeit mit dem Fahr­rad von Ihr­ho­ve nach Papen­burg unter­wegs ist, nutzt über­wie­gend Wirt­schafts­we­ge durch den Hamm­rich. Die­se Wege wer­den aller­dings nicht nur von Rad­fah­rern genutzt. Auch land­wirt­schaft­li­che Fahr­zeu­ge, Lkw und Autos sind dort unterwegs.

Mit einer maxi­ma­len Brei­te von rund 3,50 Metern bie­ten die Wirt­schafts­we­ge nach Ein­schät­zung der CDU nicht genü­gend Platz für ein siche­res Begeg­nen. Der not­wen­di­ge Sicher­heits­ab­stand von 1,50 bis 2 Metern zu Fahr­rad­fah­ren­den kön­ne viel­fach nicht ein­ge­hal­ten wer­den. Beson­ders land­wirt­schaft­li­che Maschi­nen wür­den auf­grund ihrer Grö­ße häu­fig nahe­zu die gesam­te Fahr­bahn­brei­te beanspruchen.

„Wie schwie­rig und gefähr­lich die Situa­ti­on sein kann, haben wir bei unse­rem Ter­min vor Ort selbst erlebt“, erklärt Sil­ke Kuh­lemann, Vor­sit­zen­de der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen.

Der vor­han­de­ne Grün­strei­fen müs­se der­zeit oft­mals als Aus­weich­mög­lich­keit genutzt wer­den. Das sei nicht nur hin­der­lich, son­dern kön­ne für alle Ver­kehrs­teil­neh­mer erheb­li­che Gefah­ren mit sich brin­gen. Hin­zu kom­me, dass ins­be­son­de­re in den Win­ter­mo­na­ten die Stra­ßen­rän­der häu­fig in einem schlech­ten Zustand seien.

CDU favo­ri­siert sepa­ra­te Fahr­rad­rou­te ent­lang der Bahnstrecke

Aus Sicht der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen muss des­halb zeit­nah eine nach­hal­ti­ge Lösung gefun­den wer­den. Ziel sei es, die Attrak­ti­vi­tät des Fahr­rad­fah­rens in der Gemein­de zu erhal­ten und den Rad­ver­kehr gleich­zei­tig wei­ter auszubauen.

Eine beson­de­re Bedeu­tung hat dabei die geplan­te Fahr­rad­vor­ran­g­rou­te Emden–Papenburg. Für das Teil­stück zwi­schen Ihr­ho­ve und Papen­burg soll nach Auf­fas­sung der CDU eine Stre­cken­füh­rung ent­wi­ckelt wer­den, die den unter­schied­li­chen Anfor­de­run­gen von Rad­ver­kehr, Land­wirt­schaft und moto­ri­sier­tem Ver­kehr gerecht wird.

Die CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen favo­ri­siert eine Weg­füh­rung par­al­lel zur Bahn­stre­cke, die räum­lich von den bestehen­den Wirt­schafts­we­gen getrennt ist. Als Vor­bild dient dabei erneut die bereits aus­ge­bau­te Fahr­rad­stre­cke zwi­schen Ihr­ho­ve und Leer.

Durch eine kla­re Tren­nung der ver­schie­de­nen Ver­kehrs­ar­ten kön­ne eine mög­lichst hohe Sicher­heit für Rad­fah­rer geschaf­fen wer­den. Gleich­zei­tig wür­de eine sol­che Lösung ver­hin­dern, dass land­wirt­schaft­li­cher Ver­kehr und Rad­ver­kehr auf den teil­wei­se sehr schma­len Wirt­schafts­we­gen mit­ein­an­der konkurrieren.

Noch Fra­gen zu Flä­chen und Umset­zung offen

Für die Umset­zung einer sol­chen Fahr­rad­rou­te müs­sen aller­dings noch ver­schie­de­ne Fra­gen geklärt wer­den. Dazu gehört ins­be­son­de­re die Ver­füg­bar­keit geeig­ne­ter Flä­chen ent­lang der Bahn­stre­cke.

„Die­se Punk­te wol­len wir zeit­nah vor­an­trei­ben“, betont die CDU Westoverledingen.

Die genaue Tras­sen­füh­rung wird damit auch davon abhän­gen, wel­che Flä­chen zur Ver­fü­gung ste­hen und wie sich eine sepa­ra­te Fahr­rad­ver­bin­dung tech­nisch und pla­ne­risch umset­zen lässt.

Fahr­rad­rou­te könn­te auch Tou­ris­mus und Bahn­an­bin­dung stärken

Eine siche­re und moder­ne Fahr­rad­rou­te zwi­schen Ihr­ho­ve und Papen­burg wäre nach Auf­fas­sung der CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen nicht nur für den täg­li­chen Rad­ver­kehr von Bedeu­tung. Sie kön­ne zugleich einen wich­ti­gen Bei­trag zur nach­hal­ti­gen Mobi­li­tät und zum Kli­ma­schutz leisten.

Dar­über hin­aus sieht die CDU Poten­zi­al für den Tou­ris­mus. Eine attrak­ti­ve Rad­ver­bin­dung könn­te die Regi­on für Rad­fah­rer noch inter­es­san­ter machen und gleich­zei­tig eine zusätz­li­che wich­ti­ge Ver­kehrs­ver­bin­dung inner­halb der Gemein­de schaffen.

Beson­ders mit Blick auf den geplan­ten Bahn­hal­te­punkt in Ihr­ho­ve könn­te die Fahr­rad­rou­te eine zusätz­li­che Bedeu­tung bekom­men. Eine siche­re Ver­bin­dung für Rad­fah­rer wür­de die Erreich­bar­keit des künf­ti­gen Hal­te­punkts ver­bes­sern und könn­te damit ver­schie­de­ne For­men nach­hal­ti­ger Mobi­li­tät mit­ein­an­der verknüpfen.

CDU setzt sich für best­mög­li­che Stre­cken­füh­rung ein

Die CDU Wes­t­ov­er­le­din­gen will des­halb die Pla­nun­gen für die Fahr­rad­rou­te Ihrhove–Papenburg wei­ter vor­an­trei­ben. Im Mit­tel­punkt steht dabei eine mög­lichst siche­re und moder­ne Stre­cken­füh­rung, die den Rad­ver­kehr stärkt und gleich­zei­tig die Anfor­de­run­gen von Land­wirt­schaft und moto­ri­sier­tem Ver­kehr berücksichtigt.

Eine sepa­ra­te Rou­te ent­lang der Bahn­stre­cke könn­te aus Sicht der CDU ein wich­ti­ger Schritt sein, um den Rad­ver­kehr in Wes­t­ov­er­le­din­gen zukunfts­fä­hig weiterzuentwickeln.

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cBox in Ditz­um: Digi­ta­ler Dorf­la­den sorgt für neue Nah­ver­sor­gung im Rheiderland

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Von links: Tors­ten Din­ke­la (ProEn­ge­no), Nico Blo­em (SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter),  Mar­tin Sin­ning (SPD Ditz­um) und Hil­de Hom­mers (SPD Ditz­um). Foto: privat

cBox in Ditz­um: Digi­ta­ler Dorf­la­den schließt Lücke bei der Nahversorgung

Seit der Eröff­nung im Juni ent­wi­ckelt sich die cBox in Ditz­um posi­tiv. Der voll­stän­dig digi­ta­li­sier­te Laden bie­tet den Men­schen im Rhei­der­land täg­lich von 5 bis 23 Uhr eine Ein­kaufs­mög­lich­keit – auch an Sonn- und Fei­er­ta­gen. SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em infor­mier­te sich vor Ort über das Kon­zept und die bis­he­ri­gen Erfahrungen.

Ditz­um – Die im Juni eröff­ne­te cBox in Ditz­um ist nach Ein­schät­zung der Betrei­ber auf einem guten Weg. Beim Besuch des SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Nico Blo­em aus Wee­ner berich­te­te Tors­ten Din­ke­la, der die cBox für den Ener­gie­dienst­leis­ter ProEn­ge­no betreibt, von einer posi­ti­ven Entwicklung.

„Unser Ange­bot schließt eine Lücke. Wir sind mit der bis­he­ri­gen Ent­wick­lung sehr zufrie­den“, erklär­te Din­ke­la beim Rund­gang durch den 165 Qua­drat­me­ter gro­ßen Laden.

Mit Lebens­mit­teln wird die cBox von der Com­bi-Ket­te belie­fert. Das Sor­ti­ment ermög­licht den Bewoh­nern von Ditz­um und Umge­bung, sich direkt vor Ort mit Din­gen des täg­li­chen Bedarfs zu versorgen.

Ein­kau­fen rund um die Uhr – fast

Das Beson­de­re an der cBox ist ihr voll­stän­dig digi­ta­li­sier­tes Kon­zept. Ein­kauf, Bezah­lung und Bestell­pro­zes­se lau­fen weit­ge­hend auto­ma­tisch. Dadurch kann der Laden mit ver­gleichs­wei­se wenig Per­so­nal betrie­ben werden.

Ganz ohne Men­schen funk­tio­niert das Kon­zept aller­dings nicht. Ins­ge­samt küm­mern sich sie­ben Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter um die cBox und über­neh­men all jene Auf­ga­ben, die nicht digi­tal erle­digt wer­den können.

„Ganz ohne Men­schen geht es nicht“, stell­te Din­ke­la fest.

Geöff­net ist die cBox täg­lich von 5 bis 23 Uhr – und das auch an Sonn- und Fei­er­ta­gen. Damit bie­tet der Laden gera­de im länd­li­chen Raum eine zusätz­li­che Mög­lich­keit, Lebens­mit­tel und ande­re Waren des täg­li­chen Bedarfs auch außer­halb klas­si­scher Öff­nungs­zei­ten einzukaufen.

Gleich­mä­ßi­ge Nut­zung und kei­ne Pro­ble­me mit Diebstahl

Inter­es­sant sind auch die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen mit dem neu­en Kon­zept. Nach Anga­ben von Tors­ten Din­ke­la wird die cBox sehr gleich­mä­ßig über den Tag hin­weg genutzt. Eine Sor­ge, die bei voll­stän­dig oder weit­ge­hend digi­ta­li­sier­ten Geschäf­ten häu­fig eine Rol­le spielt, hat sich in Ditz­um bis­lang dage­gen nicht bestätigt.

„Der Laden wird sehr gleich­mä­ßig genutzt, und Dieb­stahl ist zum Glück über­haupt kein The­ma“, berich­tet Dinkela.

Für ein Schmun­zeln sorgt bei ihm dage­gen ein ande­res Phä­no­men: „Die Bana­nen sind immer sofort ausverkauft.“

Blo­em: „Das Ange­bot schließt eine Lücke“

SPD-Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter Nico Blo­em zeig­te sich beim Besuch beein­druckt vom Enga­ge­ment hin­ter dem Pro­jekt. Gera­de mit Blick auf die Nah­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum sieht er in der cBox ein inter­es­san­tes Modell.

„Herz­li­chen Dank und Respekt für das Enga­ge­ment von ProEn­ge­no und ganz per­sön­lich von Tors­ten Din­ke­la“, sag­te Bloem.

Für den Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten geht es bei der cBox um eine zen­tra­le Fra­ge: Wie lässt sich die Nah­ver­sor­gung im länd­li­chen Raum auch dort sicher­stel­len, wo klas­si­sche Lebens­mit­tel­ge­schäf­te mög­li­cher­wei­se nicht mehr wirt­schaft­lich betrie­ben wer­den können?

„Wir reden über Nah­ver­sor­gung und kon­kret über die Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum. Genau die­ses Kon­zept schafft die Mög­lich­keit“, erklär­te Bloem.

Sei­ner Ein­schät­zung nach zei­gen die bis­he­ri­gen Erfah­run­gen, dass digi­ta­li­sier­te Ein­kaufs­mög­lich­kei­ten gera­de auf dem Land auf Inter­es­se sto­ßen kön­nen. „Wir stel­len fest, dass die cBo­xen gera­de auf dem Lan­de sehr gut ankom­men“, so Bloem.

Gleich­zei­tig brau­che es Men­schen, die sol­che Pro­jek­te tat­säch­lich auf den Weg brin­gen. „Aber es muss immer jeman­den geben, der die Initia­ti­ve ergreift. Gut, dass Tors­ten Din­ke­la und ProEn­ge­no das gemacht haben“, beton­te der SPD-Politiker.

Digi­ta­les Ein­kaufs­kon­zept für Ditzum

Die cBox in Ditz­um ver­bin­det damit moder­ne Tech­nik mit einem klas­si­schen Ziel: der Siche­rung der Nah­ver­sor­gung. Durch die lan­gen täg­li­chen Öff­nungs­zei­ten kön­nen Kun­den fle­xi­bel ein­kau­fen, wäh­rend digi­ta­le Abläu­fe den Betrieb auch mit einem über­schau­ba­ren Per­so­nal­auf­wand ermöglichen.

Für Ditz­um bedeu­tet das Ange­bot eine zusätz­li­che Ein­kaufs­mög­lich­keit direkt im Ort. Die bis­he­ri­ge Ent­wick­lung stimmt den Betrei­ber Tors­ten Din­ke­la jeden­falls positiv.

Der Besuch von Nico Blo­em mach­te zugleich deut­lich, wel­che Bedeu­tung sol­che neu­en Kon­zep­te für die Ver­sor­gung im länd­li­chen Raum haben können.

 

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Kreis­feu­er­wehr Leer: Mar­tin Steb­ner und Hans Her­mann Leehm­huis gewählt.

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Auf dem Foto sind Mar­tin Steb­ner, Hans Her­mann Leehm­huis, Land­rat Mat­thi­as Groo­te und Kreis­brand­meis­ter Ernst Ber­ends zu sehen.

Kreis­feu­er­wehr Leer stellt Wei­chen für die Zukunft: Füh­rungs­wech­sel in den Brand­ab­schnit­ten Nord und Süd

Wich­ti­ge per­so­nel­le Ent­schei­dun­gen bei der Kreis­feu­er­wehr Leer: Hans Her­mann Leehm­huis und Mar­tin Steb­ner mit gro­ßer Mehr­heit zu neu­en Brand­ab­schnitts­lei­tern gewählt.

Bei der Kreis­feu­er­wehr Leer sind wich­ti­ge Wei­chen für die zukünf­ti­ge Füh­rung der bei­den Brand­ab­schnit­te Nord und Süd gestellt wor­den. Am Diens­tag­abend, 25. August 2026, kamen die Orts- und Gemein­de­brand­meis­ter der bei­den Brand­ab­schnit­te zusam­men, um über die Beset­zung der Füh­rungs­po­si­tio­nen zu entscheiden.

Der Ter­min fand im Rah­men eines beson­de­ren Abends statt: Neben den Wah­len stand auch die offi­zi­el­le Über­ga­be des neu­en Groß­tank­lösch­fahr­zeugs (GTLF) auf dem Programm.

Gehei­me Wahl für die neu­en Brandabschnittsleiter

Bei der Wahl der Brand­ab­schnitts­lei­ter gel­ten beson­de­re for­ma­le Anfor­de­run­gen. Da es sich bei den Ämtern um Posi­tio­nen als Ehren­be­am­te des Land­krei­ses Leer han­delt, wur­de die Wahl ord­nungs­ge­mäß schrift­lich und geheim durchgeführt.

Für den Brand­ab­schnitt Süd stell­ten sich ins­ge­samt drei erfah­re­ne Feu­er­wehr­ka­me­ra­den zur Wahl. Die Wahl­be­rech­tig­ten spra­chen sich mit gro­ßer Mehr­heit für Hans Her­mann Leehm­huis von der Feu­er­wehr Bun­de aus. Er soll künf­tig die Ver­ant­wor­tung für den Brand­ab­schnitt Süd übernehmen.

Auch im Brand­ab­schnitt Nord fiel die Ent­schei­dung mit gro­ßer Mehr­heit. Dort wur­de Mar­tin Steb­ner von der Feu­er­wehr Leer zum neu­en Brand­ab­schnitts­lei­ter gewählt.

Damit ste­hen die vor­ge­se­he­nen Nach­fol­ger für die bei­den wich­ti­gen Füh­rungs­po­si­tio­nen inner­halb der Kreis­feu­er­wehr Leer fest.

For­ma­le Bestä­ti­gung durch den Kreis­tag steht noch aus

Mit der Wahl ist das Ver­fah­ren aller­dings noch nicht voll­stän­dig abge­schlos­sen. Bevor Hans Her­mann Leehm­huis und Mar­tin Steb­ner ihre neu­en Ämter offi­zi­ell antre­ten kön­nen, muss der Kreis­tag des Land­krei­ses Leer die jewei­li­gen Wah­len noch for­mell bestätigen.

Erst nach die­sem Beschluss kön­nen die bei­den gewähl­ten Feu­er­wehr­ka­me­ra­den ihre neu­en Funk­tio­nen offi­zi­ell übernehmen.

Die Wahl ist damit ein wich­ti­ger Schritt für die wei­te­re Orga­ni­sa­ti­on und Füh­rung der Kreis­feu­er­wehr Leer. Die Brand­ab­schnitts­lei­ter über­neh­men inner­halb der Feu­er­wehr wich­ti­ge Auf­ga­ben und tra­gen Ver­ant­wor­tung für die jewei­li­gen Brandabschnitte.

Neue Füh­rung für Nord und Süd

Mit der Wahl von Mar­tin Steb­ner für den Brand­ab­schnitt Nord und Hans Her­mann Leehm­huis für den Brand­ab­schnitt Süd haben die Wahl­be­rech­tig­ten ein deut­li­ches Signal gesetzt. Bei­de Feu­er­wehr­ka­me­ra­den ver­fü­gen über lang­jäh­ri­ge Erfah­rung im Feu­er­wehr­we­sen und sol­len künf­tig Ver­ant­wor­tung auf Ebe­ne der Kreis­feu­er­wehr übernehmen.

Die end­gül­ti­ge Ent­schei­dung über die Beset­zung der bei­den Ehren­be­am­ten­stel­len liegt nun beim Kreistag.



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Politik

Zucker­steu­er vor dem Start? Staud­te for­dert end­lich kla­re Ent­schei­dung aus Berlin

Die Nie­der­säch­si­sche Minis­te­rin für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz Miri­am Staud­te. Bild­rech­te: BRAUERS.COM Zucker­steu­er: Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rin Staud­te for­dert kla­res Signal aus Berlin Nie­der­sach­sens...

Lokal

Nie­der­sach­sens Ret­tungs­dienst soll moder­ner und schnel­ler werden!

Ein­satz­fahr­zeu­ge des DRK im Land­kreis Leer beim Blau­licht­tag der Stadt Leer: Die Fahr­zeu­ge und ihre Aus­stat­tung konn­ten von den Besu­che­rin­nen...

Lokal

Ulf Thie­le besucht Wein Wolff: Ost­frie­si­sche Spi­ri­tuo­sen tref­fen auf neue EU-Bürokratie

(von links) Geschäfts­füh­rer und Som­me­lier Jan Wolff, Land­tags­ab­ge­ord­ne­ten Ulf Thie­le und Destil­la­teur Ste­fan Men­nen­ga. Foto: Wahl­kreis­bü­ro Ulf Thiele Thie­le bei...

Lokal

Poli­zei­chef Tho­mas Meme­ring geht in den Ruhe­stand: Nach 44 Jah­ren endet eine beein­dru­cken­de Laufbahn

Poli­zei­prä­si­dent de Vries (rechts) ver­ab­schie­de­te Tho­mas Meme­ring in den Ruhestand   Tho­mas Meme­ring geht in den Ruhe­stand: Nach fast 44...

Blaulicht

Ver­kehrs­un­fall­fluch­ten in Leer und Emden: Kind bei Unfall mit Opel leicht verletzt

POL-LER: Pres­se­mit­tei­lung der Poli­zei­in­spek­ti­on Leer/ Emden für den 25.08.2026   Leer — Verkehrsunfallflucht Am 24.08.2026 befuhr eine 43-jäh­ri­ge Fah­re­rin eines...

Freizeit

MS Dol­lard: Fähr­sai­son 2026 endet am 3. Okto­ber – letz­te Fahr­ten ab Ditz­um, Emden und Delfzijl

Herbst­be­ginn mit der MS Dol­lard: Nur noch mitt­wochs und sams­tags über den Dollard Noch zeigt sich der Som­mer von sei­ner...

Lokal

Richt­fest am Kli­ni­kum Leer: 18.750 Qua­drat­me­ter Erwei­te­rungs­neu­bau für die Zukunft

(v. l. n. r.): Jako­bus Bau­mann (Vor­sit­zen­der All­ge­mei­ner Kran­ken­haus­ver­ein für das Rhei­der­land), Anja Troff-Schaffar­zyk (MdB), Die­ter Bau­mann (Kreis­frak­ti­ons­vor­sit­zen­der CDU), Mat­thi­as...

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